4 Schwestern

STORYTELLING

Montag, 29. Juni 2026 · 45 min

MP3

Shownotes

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In Folge 38 sprechen die Schwestern über das Bad Bunny Konzert und heiße Outfits. Lorena erzählt von ihrer OP und Sandra kramt alte Geschichten aus.
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Wie geht's euch? Mir geht's uns. Und wie geht's euch da draußen? Wir starten mit der kleinsten Malurena, hatte ja eine Nasen-OP. Eine Nasenscheidenwand-OP. Scheide. Genau, Nasenscheidenwand-OP und Nasenmuschelverkleinerung. Ich weiß gar nicht, was eine Nasenmuschel ist. Ich hab gerade mal gegoogelt. Ich glaub, das ist das Ding, was hier so reinhängt.

In die Nase. Und ich guck mir wieder mit Schelsnase an und du bist perfekt. Wirklich. Und meine Nase? Perfekt, so wie sie ist. Wir sind alle, jeder ist so, wie er ist, perfekt. Natürlich, natürlich. Ja, natürlich, wir kamen ja auch aus Mama. Aber ja, meine Nase war anscheinend nicht perfekt, weil die musste operiert werden.

Es war auch nur medizinisch. Mir haben auch ein paar Leute geschrieben, hattest du gar nicht nötig und so. Und ich war so, ey Leute, das war wirklich, das war jetzt nichts Ästhetisches oder so. Ich möchte euch aber mal sagen, Lorenas Nasenflügel, einer war so schmal wie ein Fingernagel. Ich schwöre, Leute, ich konnte auch nicht popeln.

Also, man popelt ja sowieso nicht mehr. Aber ich bin nicht mit meinen kleinen Fingern durch meine Nase noch gekommen. Ist das ganz krass. Ja, Sandra, kannst du dir mal vorstellen, so klein war. Und Sandra, ist das nie aufgefallen? Als ich das Sandra dann mal gezeigt habe, ist sie so, krass, du bist ja gar nicht perfekt. Und ich war so, es labersto. Für mich in meiner Illusion ist Lorena perfekt.

Also, genauso. Ich habe letztens, an alle, die den Podcast hören, vielleicht kennt ihr auch Hami. Sie arbeitet ja bei mir im Management mittlerweile. Hami und ich haben uns letztes Mal darüber unterhalten, wie perfekt dein Leben irgendwie ist. Oh. Und dann meinte ich so, ja, und meins ist so verdammt unperfekt.

Ich denke nicht, es gibt kein perfektes Leben. Bro, was darfst du? Ich fahr Vespa, gestern fast aufs Maul geflogen. Ich fahr heute Vespa, mir fliegt mein Handy aus meiner Arschtasche. Wir reden aber jetzt erst mal über Lorenas Wochenupdate. Warte, warte, ich muss kurz eingrätschen. Sandra sagt gerade, ich bin gestern Vespa gefahren. Digga, beste Leben, oder? Oder wer muss so filmen mit Augen auf?

Irgendwie so am Kappeln, Alter. Ja, also ich finde, nach außen sieht das ja auch immer alles easy peasy aus und so. Aber ich muss sagen, ich habe schon ein ziemlich perfektes Leben, natürlich. Also ich bin schon, ich habe schon ein tolles Leben. Aber ich finde, das können wir alle sagen. Leute, auch jetzt, wo ich krank war, meine Mama ist ja gerade unterwegs und so.

Also hier sitzen gerade meine Ersatzmütter auf der Couch, Michelle und Nanni. Und die haben sich ganz, ganz, ganz brav um mich gekümmert. Ich hatte das beste Essen die Woche. Ich habe gegessen, als wäre ich ein König. Keine Ahnung, König Deutschlands. Sandra hat auch gekocht. Sandra hat auch einmal gekocht. Einmal.

Was laberst du, Junge? War das lecker oder war das nicht lecker gestern? Es war wirklich lecker. Ich sage mal, was es gab. Es gab Pfefferlinge mit so einer Champignonsauce. Dann gab es dazu noch Schnitzel. Das hatte Michelle sich überlegt. Und Michelle, Sandra hatte noch so eine Riesenplatte gemacht mit Ofenkartoffeln, Ofengemüse.

War echt lecker, bis Sandra dann halt, wir hatten so ein Chili-Pulver. Und das hat dann so heftig verwechselt, Leute, das ist eigentlich... Ich glaube, diese Marke heißt Ostmann. Ich glaube, Ostmann kennt jeder. Das ist diese typische Gewürzmarke. Ich glaube, auch die bekannteste, die man so kennt, kriegt man ja in jedem Supermarkt.

Und eigentlich, wenn da Chili draufsteht, ihr wisst ganz genau, wie das Chili schmeckt. Das ist so Paprika-Chili. Das ist so Paprika-Chili. Also da kannst du wirklich eine Tonne reinkippen und dann merkt man vielleicht minimal was. Ich habe nicht drauf gelesen, dass das Chili-Chili ist mit so drei Chili-Schoten.

Leute, das hat gebrannt. Leck, meine Eier. Ich schwöre, obwohl wir das noch davon abgewaschen haben, es war wirklich scharf. Von Gemüse alleine, ne? Ja, aber jetzt zurück zu der Frage, wie es mir gerade geht. Ich muss sagen, ich fühle mich schon eingeschränkt. Ich habe halt auch dieses Fremdkörpergefühl.

Ich habe jetzt noch eine Schiene, die ich tragen muss. Und ich dachte eigentlich, die kommt gestern raus, war da. Sitze auf diesem Stuhl, er guckt sich, er zieht seine Brille auf, so diese Lampe, die dazwischen ist. Mit so kleinen... Genau, genau. Und nimmt dann so wie so ein Ohr-Ding da, wo es wie so ein Trichter geformt ist, so ein Metall-Ding.

Geht damit zu meiner Nase und sagt, ja, sieht super aus, fliegen, ist genauso weiter, Top 1A. Ich so, okay. Ja, dann sehen wir uns wieder am Freitag. Und ich war so, hä, das kommt jetzt nicht raus. Leute, ich war so enttäuscht. Sandra hat eine Stunde gewartet. Aber hat er denn zu dir gesagt, dass das nach einer Woche rauskommt?

Weil ich meinte noch zu dir, ich so, boah, eine Woche ist schon echt früh. Weil wenn man überlegt, das wird ja alles neu gebildet und das sind ja nur Knorpel. Die er ja neu formen musste. Das muss ich ja ein bisschen stützen. Das habe ich mir so nicht überlegt. Ich war mir ganz sicher, ich war nicht an diesem... Also erstmal erzähle ich, ich hatte die OP.

Ich erzähle jetzt mal den Tatvorgang. Lorena dachte erstmal, sie stirbt. Er hatte erstmal die OP, Michelle hat mich hingebracht. All good, all fine. Ich war im Zimmer, bin auch relativ schnell drangekommen. Du warst auch eine ganz Süße. Ja, ich dachte auch so eine Oma. Ja, aber ich saß dann da und dann kam ich auch schon relativ schnell dran.

Und dann war auch noch jemand neben mir im Zimmer, aber ich war noch gar nicht auf der Station. Ich war so in der Zwischenligastation. Und man muss sagen, die Pflegekräfte da vor Ort waren richtig, richtig nett. Das habe ich selten so erlebt. Aber da war dieser Mann, der war so nett. Ich muss sagen, Pfleger sind auch für mich immer nett. Ungewöhnlich nett.

Aber auf jeden Fall war ich dann da, dann ging die OP los, ich wurde so da reingefahren und so. Und während ich in diesem Vorraum war, lief noch eine OP. Also ich habe noch alles gehört und so, was sie da gemacht haben. Also getaktet. Massenabfertigung, ne? Voll krass. Ich war auch so, ich hab mich gefühlt wie beim Schlachter, Junge. Sag doch nicht Massenabfertigung, Schlachter.

Schlachter hab ich nicht gesagt. Lorena, die Leute, die das erste Mal operiert werden, Leute, ihr bekommt fast eh nichts davon mit. Doch, in dem Zwischenraum natürlich schon, in diesem Vorraum. Ja, aber im Normalfall, mir wurden ja auch schon die Mandeln und so rausgenommen, auch mein Blinddarm, hab ich nie was mitbekommen.

Ich auch nicht. Ja, stimmt. Lorena war ja auch total, du warst total traurig, dass du nicht so beduselt warst nach der OP. Du warst normal, ne? Ja, aber warte, warte mal, warte mal. Nee, Lorena war nicht ganz normal. Du warst trotz, aber erzähl erst mal weiter. Ja, genau, okay. Also, ja, lass gleich darüber sprechen. Auf jeden Fall, ich war dann in diesem Raum, dann hat er mir einen Zugang gelegt und dann bin ich, da waren auch total nette Leute, da bin ich in den Raum, also in den OP-Saal.

Da hat sich der Arzt nochmal vorgestellt, hat nochmal geguckt, was wir alles machen. Und dann hat er mir halt erstmal dieses. Schmerzmedikament gegeben, das hat unnormal gebrannt. Ich dachte schon, ich sterbe. Was? Wolltest du was sagen? Riecht mal nicht erstmal so eine Beruhigungssaft. Ich habe früher, also weißt du, ich weiß, ich habe immer so einen Beruhigungssaft habe ich bekommen.

Und da meinten die so, welche Geschmacksrichtung willst du haben? Und ich immer Cola. Du hast klein. Ich glaube, so wird einem die OP verschönert. Die immer so, Himbeere, Cola. Ich so, okay, ich will Cola. Wirklich, dass du dich daran erinnerst. Ich weiß es nicht. Ich weiß, also ich sage euch, Leute, ich wurde auch so random oft operiert.

Also ich habe alle Gedärme, die raus können, sind draußen bei mir. Ist einfach so. Und bei Alex alles, was gebrochen werden kann. Ich wurde schon bei einem Jahr operiert. Polypen wurden sofort rausgenommen. Danach waren meine Mandeln fällig und dann mein Blinddarm. Stimmt, Sandra. Alles, was raus kann. Nur das Nötigste.

Auf jeden Fall. Habt ihr noch euren Blinddarm? Ja. Malik. Hi, Sibi. Du bist ja auch immer unser Arbeitskollege. Hi, komm her. Siva hat sich heute anscheinend verspätet zur Arbeit. Die musste noch knacken. Ich habe ihr Essen aufgefüllt. Shiva ist auf Diät. Und sie hat auch schon ein bisschen abgenommen.

Ja, weil voll viele geschrieben haben, dass Shiva dick ist. Shiva, du bist höpst. Die schönste. Nanikus? Na, man gibt dir aber. Auf jeden Fall war ich dann in diesem Raum. Ich habe gar nichts bekommen, kein Medikament oder so vorher. Ich war wirklich nüchtern, nüchtern. Aber du wurdest auch intubiert.

Nee, das ist ein falsches Wort. Intubiert ist Schlauch in Lunge, ne? Doch, intubiert. Du hast richtig? Inhalieren ist so eine Maske, wenn da so zum Beispiel irgendwas... Oh, Shiva. Ach, Motte. Guck mal grad. Oh, Shiva. Also, mach mal ein Foto, meine Perspektive grad ist so hübsch. Leute, ja, vielleicht können wir das dann ja mal posten. Von der... Oh, jetzt hat sie weggekommen. Ja, Leute.

Motte, wow, du bist der Star hier. Oh, Shiva. Oh, Michelle, schwarze Hose bei diesen Haaren. Wir beide. Oh, Schlimm, mein Baby. Tja, du musst in die Kamera gucken. Schönen wir, wo ist denn das? Da! Wow! Ja, okay, Lorena, dann wurde dir so ein Schlauch in den Hals gesteckt. Nein, Sarah, erst mal das Schwerste, ich wollte diese Challenge machen mit, wie lange halte ich aus, bis ich einschlafe.

Konnte ich nicht. Aber wisst ihr, was ich gelernt habe? Man ist ja so an so einem Monitor, wo man alles, Blutdruck und alles, und ich konnte, ich kann selber meinen Blutdruck bestimmen. Ich schwöre, Leute. Sobald ich gemerkt habe, ich werde aufgeregt, ist der natürlich dann gestiegen, und dann konnte ich mich aber so durch Atmung so runterbringen.

Wow, what the fuck? Das Ding ist, dass du diese Phase, die du gerade erzählst, ist aber in der Realität maximal 20 Sekunden gewesen. Nee, ging schon. Ich musste schon oft warten. Ja? Ja, ich lag dann so in diesem Bett und dann wurde ich noch so festgemacht, dass ich nicht von der Liebe falle und so. Aber ich schwöre, Leute, mein Durchschnittsblutdruck war dann bei 110 zu 65.

Super. Also, ja, genau. Man sagt ja, perfekt ist 120 zu 80, aber wenn man jung ist, hat man eh immer so ein bisschen niedriger. So habe ich das jetzt bei der Arbeit immer so. Naja, Leute, auf jeden Fall, mir ging es gut. Ich bin dann eingeschlafen, bin dann wieder aufgewacht und dann war ich halt erst in diesem Raum und ich dachte, man darf dann auch nichts trinken und so, wegen Verschluckungsgefahr und so, ne? Aspirieren und so.

Egal. Du redest hier in so einem Fachbegriff, ich verstehe gar nichts. Die war auch nichts. Ja, Verschluckungsgefahr einfach. Aspirin. Nein, Aspirationsgefahr. Ich dachte, sofort Aspirin. Nee, dann war ich da und, sie hat mich dann gefragt, wollen Sie ein Wassereis haben? Und ich so, aber gleich, ich muss noch schlafen und dann bin ich nochmal eingeschlafen und dann hat sie mich nochmal gefragt und dann war ich auch schon wach und dann.

Dann bin ich aber auch schon hochgekommen, relativ zeitnah Ja, es ging auch gar nicht so, du warst gar nicht so lange weg, weil ich dachte mir, ich saß in diesem Raum und dachte mir, okay, ich schlafe jetzt hier gleich ein bisschen, weil das war auf so einer hohen Etage und der Ausblick war schön man konnte einfach so rausgucken, wisst ihr, meine Augen sind so ein bisschen zugedöst, Und jedes Bett, was dann an einem vorbeifährt, dachte ich mir, oh Lolli, oh Lolli, komm. Da war einmal so ein älterer Mann. Wie lange ging die OP?

Zweieinhalb Stunden warst du, glaube ich, weg. Genau, sagen wir mal eine Stunde mit Aufwachraum und allem. Neun Uhr und elf Uhr irgendwas oder zwölf Uhr. Drei Stunden insgesamt war ich weg. Ja. Also sagen wir mal eine Stunde so. OP vielleicht anderthalb Stunden. Mutti, was ist denn los, ey? Die ist ganz fein. Auf jeden Fall, habe ich auch schon gesagt, stimmt, ich so im Fahrstuhl.

Ja, und meine Schwester muss da gleich sein, die wartet die ganze Zeit auf mich. Und dann hat der eine schon gesagt, ja, das ist ihre Schwester, glaube ich. Und ich höre dann so, genau, und dann habe ich das gehört und dann sehe ich da Lolli mit ihrem blonden Haaren und kommt so und sagt so, hi, und dann hi. Und dann war alles gut.

Aber du warst eine ganz, ganz Süße, du warst nämlich so richtig, ja, nee, gut. Aber was komisch war, du konntest nicht atmen und du konntest nicht schlucken am Anfang. Weil du diesen Unterdruck, weil macht euch mal die Nase jetzt einmal zu und versucht zu schlucken und zu atmen, Und dann am besten noch zu essen. Ja, das funktioniert nicht.

Weil es die ganze Zeit so... Ja, aber es ist halt kein Entkommen, wenn du dich ja nicht drauf einstellst. Und Lorena war ja trotzdem noch irgendwo ein bisschen beduselt. Du kommst richtig in den Atem, du bist so panisch. Ja, und dann hast du ein bisschen was gegessen. Du hattest auch noch Kollegen mit auf deinem Zimmer.

Ey, es ist so krass, weil ich kann mich noch so gut an meine Operation erinnern. Ich weiß noch, die Ärzte haben mich so voll gelabert, bevor dann die Narkose reinging, dass ich zu denen gesagt habe, chillt. Das sind, glaube ich, meistens die Anästhesieärzte. Ich bin so peinlich, dass ich wieder richtig meine, ich sag so, chillt, ihr müsst nicht so viel mit mir reden. Ich weiß, dass es gleich losgeht.

Als wäre ich unnormal. In deiner coolen Fahne, ne? Ja, als wäre ich unnormal, der kranken Operationsprofi. Als Sandra. Die hat mir alles erklärt und übelst viel und schnell geredet, ne? Und dann war ich so, hey, alles gut. Das war auch so Abiturphase, gerade vorbei. Jolo, Leben, das ist geil. Ich wurde am 1.8. operiert, wurde mir, Da hätte nämlich eigentlich meine Ausbildung gestartet. Und mir mein Blinddarm rausgenommen. Du wirst nicht checken.

Ich weiß auch nicht, ich war in so einer übelst coolen Phase. Ich war so, ich wurde schon mal operiert. Bisschen wie so ein zwölfjähriger Junge, der weiß, wie alles funktioniert. Ich schwöre, Leute, so peinlich. Und dann meinte ich so, ja, aber ich will es dir erst kurz erklären. Du musst nur sagen, warte, nein, nein. Wollen wir Mama Story dazu erzählen? Warte, Mama hatte Angst, dass Sandra die OP nicht überlebt, weil Sandra so dick war.

Sie hatte so Angst, dass damals war ich noch nicht mal dick. Nein, warst du nicht. Mama hatte so Sorgen und die hat die ganze Zeit zu den Schwestern auch gesagt, ja, meine Tochter ist jetzt mal schadet zu russischen, äh, slawischen Müttern, ne? Ich führe, die sind so toxisch. Boah, meine Tochter ist zu dick wegen OP, ich mach mir Sorgen, ich mach mir Sorgen. Ja, und dann ich liege da, äh. Komm, Schiwi.

Boah, soll ich mal sagen, was an Blinddarm so schlecht war, boah, ich kann euch das mal kurz, äh. An alle, weil es ist ja wirklich diese OP, diese OP trifft dich eines Tages und du kannst dagegen nichts machen. Naja, nicht jeden, sagen wir mal, aber schon viele. Schon echt viele. Und wenn, dann muss jetzt. Dann ist es sofort.

Ich werde nie vergessen, ich habe einen Tag davor, waren wir so fett Pizza essen, und ich dachte, habe schon so gemerkt, irgendwie, mein Magen ist nicht normal. Aber natürlich weiter Pizza gegessen. Natürlich. Es war ein schöner Sommertag und dann bin ich irgendwann gegen 23 Uhr nach Hause und habe schon gemerkt, irgendwie geht es mir nicht gut und ich weiß noch, ich war damals das allererste Mal zu so einer Party eingeladen.

Das ist bei uns im Dorf so eine Party Place to be. Ja, ein bisschen schon. Und ich dachte, oh, ich wurde jetzt endlich mal eingeladen. Oh, ich wurde jetzt endlich mal eingeladen. Ich bin jetzt erwachsen genug, ich wurde selbstständig, Michelle hat mich nicht mitgenommen, sondern ich wurde selber eingeladen.

Und dass ich da, also wenn ich eine Party absage, das hat schon einiges zu bedeuten. Mittlerweile ist es, Party absagen juckt nicht, aber früher war es halt so, oh mein Gott, du sagst die Party ab. Naja, auf jeden Fall, äh, hab ich schon in der Nacht gemerkt, boah, mir geht's gar nicht gut. Dann bin ich ewig lange aufgeblieben und dann habe ich ganz wenig geschlafen, dann bin ich am nächsten Morgen, äh.

Steffis Mutter arbeitet bei der Apotheke. Und ich dachte, ich habe Verstopfung. Weil mein Magen hat sich die ganze Zeit so schmerzhaft und so voll angefühlt. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viele Abführmittel ich an diesem Tag genommen habe. Aber ich konnte einfach nicht auf Toilette. Scheiße. Da dachte ich so, oh mein Gott, mein Magen platzt gleich, mein Körper platzt gleich.

Und dann lag ich so voller Schmerzen halt im Bett. Und dann sind wir irgendwann gegen 22 Uhr, sind Mama und ich ins Krankenhaus gefahren. Weil es ging gar nicht mehr, ne? Du konntest dich auch nicht bewegen. Ganz kurz, was ist einfach Storytelling über eine OP? Die war vor 20 Jahren, Sandra. Nein, Lorena, aber es ist eine OP, die passiert öfter.

Weil wenn man Magenschmerzen hat, man checkt voll oft nicht, dass es Blinder ist. Das stimmt, das stimmt. Wo ist der denn der Blinder nochmal? Unten links, glaube ich. Das ist ein Wurmfortsatz übrigens. Ein Wurmfortsatz. Ich bin auch ZVA. Sandra, die Fresse. Ich kann mir das nicht merken. Naja, auf jeden Fall, weiß ich noch, das ist auch wieder so peinlich, da meinte die Frau so, ja, pinkel mal in den Becher.

Bro, ich schwöre, ich habe diesen Becher so voll gepinkelt. Es reicht ja eigentlich schon wenig. Und das Ganze und... Aber woher soll man es wissen? Ja, und die ganze Pipi war halt voller Blut auch, ne? Ja, ja. Schon halt rot und hochentzündet. Und da meinte sie so, hast du deine Periode? Ich so, nein, warum?

Sie sagt so, ist alles rot. Ich so, ich bin halt dumm, ihr checkt was. Ich bin halt stumpf, ich bin ein stumpfer Mensch. Und dann, ich glaube, innerhalb von 20 Minuten kamen dann die Blutergebnisse. Und dann meinte sie, entzündete Werte. Einen Tag später, boah, ich lag so richtig cool. Ich lag mit, wir waren drei Sandras in einem Zimmer.

Das war unheimlich krass. Wir waren drei Sandras in einem Zimmer. Das war so cool. Ich musste danach umgelegt werden, weil vor der OP hatte ich auch so ein normales Zimmer. Und danach gehst du, wenn du operiert worden bist, auf so ein anderes Zimmer. Ja, aber das war richtig cool mit so drei Sandras. Weil ich so, wie heißt du? Sandra. Ich so, ey, ich auch. Sie so neben mir, ich auch.

Und das war, Dika, das war eigentlich so cool. Wie witzig. Auf jeden Fall, dann wurde ich operiert und ich hatte immer noch so kranke Schmerzen, dass ich so dachte, ey, das kann nicht sein, dass es nicht weg ist. Ich muss jetzt mal auch überlegen, als Jenny und ich haben dich abgeholt vom Krankenhaus und du bist einfach selbstständig runtergekommen, zwei Tage nach OP. Aber soll man auch blind am OP? Du bleibst ja nicht liegen.

Das würde ich jetzt nicht mehr bei euch machen. Aber Jenny und ich haben ja dann noch im Auto richtig Zigarette gequatzt. Ja, ich auch. Ich auch. Haben dann auch so auf dem Parkplatz gequatzt und richtig, richtig räulig eigentlich und haben auf die Olle nach Blinddarmopänen gewartet. Im Schlafanzug. Im Schlafanzug, so eine Palme hier oben. Sandra, ey.

Ich weiß auf jeden Fall, einen Tag oder zwei Tage später, weil die Schmerzen waren halt nicht weg, das werde ich nie vergessen. Ich saß bei Frauen, dann meinten die... Die haben dir aber auch den Blinddarm. Rausgenommen, vorsorglich. Die haben gedacht... Bei Malik auch, ja. Das ist der Blinddarm, aber haben ja keine weiteren Tests oder sowas gemacht.

Genau. Die haben dich dann entlassen. Ne, nicht entlassen. Ich lag im Zimmer. Dann meinte ich so, weil mit Blinddarm liegst du auf jeden Fall vier, fünf Tage, bist du im Zimmer, weil dein Essen wird auch nur klein püriert und so übelst eklig. Oder war das bei den Mandeln? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall weiß ich noch, dass ich dann, Digger, dann meinte ich so, ey, meine Schmerzen sind nicht weg und die haben mir, ihr kennt alle dieses, kleinere Schmerzmittel ist so das stärkste.

Und dann weiß ich noch ganz genau, es hat nichts geholfen und da meinten die so, ja, dann wir schicken dich mal zum Frauenarzt und das Krankenhaus hatte einen hauseigenen Frauenarzt da vor Ort. Da waren wir beim Frauenarzt und Leute, man hat ja voll die offenen Wunden und so und er tastet und ich hatte so einen Top an, er tastet die ganze Zeit auf meinen Bauch ab und ich dachte so, ist das jetzt normal? Ich hab voll die Schmerzen, ne?

Und man kriegt ja als Frauenarzt, wird dir so eine Stange in dein Scheidenloch reingesteckt. Also an manche, die jetzt noch nicht beim Frauenarzt waren, kann ja sein, die wird so ein Gerät in dein Loch gescheitzt. Nein, das ist nicht so schlimm. Es sieht schlimmer aus, als es ist. Absolut. Und der drückt die ganze Zeit auf meinen Bauch.

Und dann irgendwann konnte ich nicht mehr. Dann hab ich zu ihm gesagt, ich so, hallo, ich wurde vor zwei Tagen operiert, hören Sie auf. Er meinte so, sagen Sie es doch, dann haben wir doch die Lösung. Und ich so zu ihm, nein, ich hab Schmerzen. Ich so, Junge, warum liest du dir nicht mal eine Akte durch?

Den hat es gar nicht gejuckt. Dann wurde ich wieder im Rollstuhl weggebracht. Einen Tag später hatte ich dann noch eine Darm-Spiegelung. Oder Magen-Darm-Spiegelung. Weil ich hatte eine entzündete Magenschleimhaut. Irgendwie sowas war auch noch entzündet bei mir. Und ich werde nie vergessen, ich hatte Schuhe. Ich hatte Schuhe, die waren in meinem Bett drinnen nach diesem Ding.

Ich bin aufgestanden. Sarah, ich zeige deine Story nicht. Du hast so viel zu erzählen zu einer OP. Ich komme gar nicht hinterher. Das Ding ist so... Das ist so random. Das war ein Trauma. Wenn du operiert bist und endlich denkst, oh, jetzt hast du es und du immer noch krankes Schmerz... Aber was machst du denn jetzt? Das weiß man nicht.

Das Ding ist, dass ich mit dieser Eulen ja schon echt... Wir leben ja alle schon richtig lange miteinander zusammen und ich höre mir die Geschichte, einmal im Jahr wird die rausgeholt. Ja, weil da ist ja echt ein Trauma davon. Wirklich ein Trauma davon. Zehn Jahre her. Ich war nervös. Am ersten Nacht hat meine Ausbildung gestartet und ich dachte, oh mein Gott, kann ich jetzt aus meiner Ausbildung rausgeschmissen werden?

Ich habe ja davor mein Abi nicht geschafft und dachte so, oh mein Gott, ich werde ein Penner sein. Soll ich mal sagen? Ich finde es verrückt. Sandra, man sagt das nicht. Zehn Jahre her ist schon fast. Obwohl, das kommt mir vor, wie wirklich... Das Leben ist so schnell. Aber Corona hat uns auch drei Jahre komplett geklaut.

Ich finde, Corona kam mir vor wie ein Jahr. Das war ja Mitte meiner Zwanziger. Und deswegen habe ich in meinem Kopf so ein Loch, dass ich nicht checke, dass ich Ende 30, äh, Ende 20 bin. Ende 30, äh, Michelle. Du bist 30 dieses Jahr. Ja, und denken wir so ... Wann seid ihr erwachsen geworden? Wann sind wir erwachsen? Wann ist das alles passiert?

Bei mir ist auch Übergang von 18, 18 war Corona, 19 war Corona und 13 war Corona. Und das sind so wichtige Jahre. Von 18 bis 21. Ich war jede Disco. Ich war halt wirklich nicht. Und du nicht. Und das finde ich so heftig. Go Park, also ich sag Go Park Herford, hab ich auch seiner lange. Go Park war für mich der krasseste Zyklo vor Corona.

Ich hab gesagt, ich werd nur in Go Park gehen. Die haben so viele Räume, so geil alles. Und dieser African Room da. Leute, ich sag euch, da bin ich abgegangen. Wie hieß der nochmal? Gold Club? Digga, aber ich wusste nie, wie die Räume heißen. Ich wusste nie, wie man lang geht. Und der Techno-Räume war so wie Space.

Und ich dachte, mir hat jemand Drogen in mein Getränk gemischt, als ich da im Space war. Das war kurzer Abfall, diese Lichter, diese flackenden Lichter. Und ich dachte so, ich habe ja kein Alkohol getrunken oder so. Digga, ich stehe da drin. Ich dachte wirklich, oh mein Gott, Leute, mir hat jemand was in mein Getränk gemacht. Aber diese Musik hat einen so, und diese Lichter so aufgehypt, dass ich dachte, krass, ich habe gerade, Erst flackert das Licht, dann kommt die Musik. Wir dürfen Podcasts übrigens nicht singen. Oh, nein.

Das ist eine goldene Regel, wenn man Podcasts aufnimmt. Oh, krass. Darf ich meine Story jetzt kurz zu Ende erzählen? Sandra, übrigens, du hast mich noch nicht meine Story erzählen lassen. Ganz von Anfang. Na klar, du bist wieder da. Nein, es ging noch viel weiter. Du steigst aber auch seit Sina. Nein, ich nicht.

Ich riss jetzt so Schuhe mit. Und dann hab ich einfach, bin ich, man wird ja auch sediert, bin mit den Schuhen zur Arzthelferin gegangen und, kloppt er so heftig auf die Schulter und sagt er so, ich leide aus. Aber gib später wieder. Einfach meine vergammelten Schuhe gegeben. Und dann waren 42 damals immer noch getragen. Leute, ich dachte damals, ich weiß nicht warum.

Ich schwaß, dass es nicht war. Irgendwie habe ich mir selber angeregt, dass ich Schuhgröße 42 hatte. Ich weiß, wo das war. Ich habe meine Fußballschuhe immer in 42 gekauft. Und du hattest deine einmal nicht dabei. Und ich habe gesagt, hier nimm meine. Und du so zu mir. da warst du noch U14, du bist nach dem Spiel zu mir gekommen, hast gesagt, boah, beste Schuhe, ich hab so echt nicht gespielt, ich hatte so einen Schuss, ich hab gesagt, ich so, ja, weil ich kaufe mir immer 42, ich hab 38, ein Halb, 39 so, ne, aber kaufe immer neuer. Hast du dir auch so große Schuhe gekauft?

Ich schwöre. Du bist ja dann so dumm wie ich. Ja, weil ich konnte, ich bin immer auf Zehenspitzen gelaufen und hatte immer... Der Michel war, Leute, Michel hat ja auch mal auf Fußball gespielt, das wissen ganz viele Leute, Michel ging zusammen, Michel Digga, du warst es schnell wie ein Blitz. Du warst es so schnell. Ich habe wirklich sehr gut Fußball gespielt und ich war auch bekannt, wisst ihr? Mein Spitzname war Mischo.

Und wenn so die Leute... Ja, nicht immer noch Mischo. Ja, weil die Leute untereinander wussten. Und dann, ich war einmal auf einem Turnier. Und du hast auch noch mit links geschossen. Ja, und dann irgendwann... Und hatten wir ein Turnier hier in so einem Nachbarsdorf. Da war mein Ex-Freund auch. Mein erster Freund? Ja, mein erster Freund.

Und ich habe Turnier meines Lebens gespielt. Ich habe 56 Tore gemacht. Das war Hallenfußball. Wirklich, war ein krasses Ding. Und alle kannten dann auf einmal meinen Namen. Und als ich so gegangen bin, hatte ich das erste Mal Star-Moment. Weil alles, boah, Michu, geil, geil. Krasses Spiel, krasses Spiel. Und ich so, ja klar. Weil ich war ja noch diese Depri mit meinen Kopfhörern. bis die zwei Songs auf meinem Sonny Ericsson und immer in der Kabine geknallt haben.

Aber da habe ich dir meine Fußballschuhe gegeben und danach hattest du oft große Schuhe. Aber ich habe immer noch zu große Schuhe, am liebsten. Aber ich habe Schuhgröße, manchmal habe ich 37, aber 37, 38, 39, irgendwas dazwischen. Eigentlich hast du 37,5, glaube ich. Ja, aber ich habe breitere Füße, deswegen musste ich mal ein bisschen größer nehmen.

Naja, auf jeden Fall hatte ich immer und da wurde ich das erste Mal, glaube ich, gemobbt. Warum lacht ihr? Nicht richtig gemobbt, sondern gemobbt von einer Freundin, weil sonst fertig gemacht von einer Freundin. Das ist ja so. Bei Sandra sah das so aus wie der Daumen ist der Körper und der Zeigefinger ist der Schuh. Doch.

Alter, wie witzig. Man hat damals immer Stiefel getragen und ich schwör's euch, Leute. Du hast Stiefel getragen? Ja. Mama hat uns immer Stiefel gekauft. Winterschuhe, Winterschuhe. Laura, Winterschuhe hatten wir immer Stiefeln. Ich weiß, ich wollte früher diese weißen Langstiefeln. Lorena hatte mal eine richtige Ho-Fuzzle. Die hat gesagt, ja, man darf nur mit Leggings und kurzen Oberteil zu Schuligen kommen.

Nein, nein, nein. Ich habe gesagt, zum Sportunterricht mussten wir Leggings tragen, weil wir haben über diese Böcker gemacht. Und da durften wir wirklich keine Jogginghosen tragen, weil manche sind darauf nämlich so stecken geblieben, auf den Jogginghosen. Aber seid ihr jeden Tag, jedes Sportstunde auf Böcke gesprungen?

Nein, das war ein Schuljahr. Hatten wir Böcke. Das haben wir noch nie gehört. Doch, wirklich. Lorena, du hast es auch geliebt, diese Leggings. Ich hatte wirklich eine Phase, da hatte ich so ganz bunte Leggings. So mit so lila, grün, orange, pink, alles. Und so ganz verschiedene Muster. Und ein Crop-Oberteil. Also ganz schlimme Phase. Aber Sandra hatte sowas auch.

Jeder hatte von euch sowas. Sandra hatte so Top-Phase mit Jeans. Digga, diese weißen Stiefel, die wollte ich schon viel eher. Ich glaube, da war ich noch in der Grundschule. Weil meine Tante, ihr wisst wen. Meine Tante, die es jetzt nicht mehr so gut geht. Ach so, ja. Ja, und ich hatte so eine krasse Tante, also Patentante. Ja, dann nenn ich so Patentante.

Also, dann nenn ich so Patentante. Ich denk so, ich denk so. Ich dachte so, auf welche Tante? Nein, ja. Und der geht's nicht so gut. Ich dachte so, wow. Ja, Patentante, Patentante. Und sie hatte immer, sie war so eine ganz verrückte, ne? Kann man ja mal sagen, die war ja wirklich verrückt. Aber schon eine kranke. Schon eine krasse Frau, ja.

Und die hatte halt auch immer so Stiefel. Dann wollte ich das auch. Wollte einfach so sein wie sie. Ich weiß gar nicht, warum das so einen Ruf hatte. Das war so krass, wenn man weiße, hohe Stiefel hat, war man automatisch eine Schlampe. Hat man damals einfach gesagt. Hat man damals einfach gesagt. Das ist so krass. Aber guck mal, wenn man jetzt weiße Cowboy-Stiefel tragen würde, wäre wieder classy.

Ja, wäre wieder geil. Keine Ahnung. Der Stil ändert sich einfach so krass. Aber früher war das wirklich bei uns so, wer weiße, hohe Stiefel anhatte, du warst automatisch eine Schlampe. Das war so komisch irgendwie. Und es war halt so heftig, weil ich weiß noch, damals, wenn Kirmes war, hast du ja auch die anderen Schülerinnen von den anderen Schulen gesehen und die standen immer beim Autoscooter und die hatten so eine gecropte Jacke an.

Ich auch nicht aber man hat immer geguckt man ist immer lang gegangen, und die hatten diese weißen Stiefel enge Hose Glitzersteine Krone am Arsch. Weißes, langes Top mit so einem Gürtel. So wie jetzt alle wieder rumlaufen. Ja, und dann der krankeste Seitenscheitel, den es gab. Ja, ja. Schwarze Augen unten drunter, Kreolen und Pali.

Ganz oft. Was ist Pali? Dieser Schal? Dieser Schal. Ja, okay. Kennst du noch Arafatuch? Das ist ja auch Arafatuch. Arafatuch hab ich so lange nicht gehört. Arafatuch. Digga, das kam wie ein Blitz in meinen Kopf. Arafatuch. Ich weiß gar nicht, ob wir das so genannt haben. Alle hatten, es war ja früher schwarz-weiß und Mama hat gesagt, wir sind extra in eine größere Stadt gefahren, damit ich auch eins bekomme, weil jeder hatte eins.

Und dann bin ich da, nimm dieses schwarz-weiße, was Stani war, was jeder hatte. Wisst ihr, was Mama sagt? Hat die mir nicht erlaubt wegen Terroristen. Ich war die Einzige, die dunkelgrün mit grün hatte. Ach stimmt, dort ist es echt dunkelgrün. Ja, ich durfte nicht. Sie hat ja auch recht. Aber es ist ja ein cool Trapsetter. Aber ich meine, zum Beispiel in Dubai und so benutzt man das ja einfach auch als Schutz.

Es ist ja auch als kompletter Schutz. Auch vor der Sonne. Aber ich wollte eigentlich kurz meine Story zu Ende erzählen, warum ich dann gemobbt worden bin. Diese Podcast-Folge. So, wir sind schon eine halbe Stunde vorbei. Die Podcast-Folge wird heißen Storytelling. Ja, ich will nur kurz sagen, dass die Schuhe so groß waren, dass ich Elfenschuhe hatte.

Weil das vorne hat sich das so abgeknickt, nicht normal abgeknickt. Das war wirklich ein Tattlingkringel. Das ist wirklich, das ist so abgehoben, 90 Grad nach oben. Wie heißt das von, wie heißt das mit dem Teppich? Aladinschuhe. Ich hatte so Aladinschuhe und mir ist das selber nicht aufgefallen, bis irgendwer mal gesagt hat, was hast du für Schuhe?

Und ich gucke noch unten. Du hast mehrere Schuhgeschichten, Jerusalems hast du auch. Kumpel, liebe Grüße, Burkhard, du wirst es niemals hören, ich war mit Ewigkeiten, in einer Klasse und ganz toller Kerl. Wir waren zusammen auf Mallorca, mit Tobi und so noch. Wir haben uns komplett abgeschossen. Es war so eine geile Woche. Waren wir Kaleradjana das erste Mal mit 16 Jahren.

Krass, dass du eine Reise mit 16 hattest. Du warst die einzige, oder? Ja, aber scrollt mal runter an Sandras Instagram-Feed. Vielleicht hat die das Foto noch. Das ist am Strand in einem roten Top. In ihrem Baywatch-Top. Das war geil. Mit einem weißen Rock. Das war Sandras Mallorca-Trip. Auf jeden Fall haben wir uns danach immer, weil wir uns als Gruppe so gut verstanden haben, haben wir uns immer wieder getroffen und ich weiß noch, ich hatte damals so coole Schuhe.

Ich mochte immer schon, so ein bisschen andere Schuhe mittlerweile ist das nicht mehr so, aber ich mochte immer schon so verschnorkelte Schuhe, ne? Und dann meinte er so. Was hast du denn da für Jerusalets an? Und wir sind alle so abgekackt, weil ich schwöre euch, dass da wirklich aus wie Jerusalets sehen wir.

Irgendwie die Hälfte war aus Kork und so richtig komisch. Und ich war ja auch, Leute, ich bin eh eine Person, wenn ich in einem Ort bin, ich passe mich so den Menschen an. Ich war einmal im Surfercamp mit der Schule. Leute, ich dachte, ich muss nie... Die hat gesagt, die geht nie wieder duschen, weil ihre Haare noch das Salzwasser tragen. Und die haben auch gesagt, ich werde nie wieder Schuhe kaufen.

Aber Sandra hatte auch, Sandra, du bist, glaube ich, du wärst gerne ein Surfergirl, weil Sandra hat in ihrer Wohnung noch in Köln immer ein Foto von einem Mädchen am Strand, das da lag, wie so ein Surfergirl. Ich glaube, Sandra, im nächsten Leben bist du auf jeden Fall ein Surfergirl. Ich würde gerne mit euch surfen gehen.

Ich bin ein Island Girl. I'm an Island Girl. Ah, nicht sing. Ich gehöre eigentlich auf eine ganz kleine Insel. Nee, wieder ein Stitch? Ja, wirklich. Dann im nächsten Moment fliegst du nochmal auf den Ballermann. Ja, natürlich. Er hat ja mehrere Persönlichkeiten. Ich liebe das ja auch. Man kann es ja auch auf einer Insel abschießen.

Aber wisst ihr, was ich daran so liebe? Und daran ist es mir aufgefallen, dass ich eigentlich gar keine Menschenmengen mag. Ich fahre, und das könnt ihr beide bestätigen, ich fahre immer den Weg, der am ruhigsten ist, egal wie lang der ist. Weil ich hasse Menschenmengen. Ich hasse es, wenn es zu voll ist. Aber so sind wir alle.

Weil wir sind ungeduldig. Ja, aber ich finde, ich bin aber krass. Ihr wisst selber, was ich manchmal für Wege fahre. Ja, aber das ist auch schon unnötig. Da denk ich wirklich, da bist du die Dumme im Sack. Ja, aber ich liebe das. Ja, aber jetzt einfach mal ein krankes Ding. Ja, ich wollte einfach nur sagen, deswegen, und ich hasse es ja, ich hasse es ja auch Menschen zu begegnen und so, ich mochte eine Zeit lang auch gar nicht einkaufen. Sandra hat heute das heftige Selbstzerwappen. Digga, ich höre.

Mein Gott, ja, dann ist es jetzt halt so. Das war ja wohl gar selbst offenbar. Okay, Michelle und ich, Lorena war nicht da, Wir waren bei Bad Bunny. Alex war natürlich auch dabei. Alex sah auch so geil aus. Michelle hat so kranke Komplimente bekommen von anderen Frauen. Die haben gesagt, wenn ich schwanger nicht so aussehe wie sie, dann will ich nicht schwanger sein. Man muss aber auch sagen, Michelle, du sahst phänomenal aus. Du kamst drunter, du hattest seine Haare.

Du sahst aus wie Anastasia. Aber ein geiler noch. Ich hab einen Kommentar bekommen. Ein paar Hate-Kommentare gab es schon. Einer hat geschrieben, einer hat geschrieben, wow, Shakira, und dann schreibt eine von Temo. Und ich dachte, aber das sag ich selber, das hat sie einfach verletzt, weil sie vielleicht selber nicht so geil aus war. Nee, aber ich muss sagen, es war...

Selbst Temo-Version von Shakira ist schon für mich krass. Bad Bunny war krass, weil ich hab, ich bin mega emotionaler Mensch und ich liebe das, wenn man auf Menschenmengen trifft, wo man, das wisst ihr auch, da muss ich auch immer, verliere ich eine Träne bei so Protesten oder so, ne, bin ich dabei. Und ich fand es so heftig, weil wir fahren mit dem Auto dran und wir haben nur links und rechts geguckt.

Eine Tire nach der anderen. So geile Outfits. Ich dachte mir, Junge, ich bin nicht in Deutschland. Ich wünschte, wir Frauen würden uns häufiger trauen, so auszusehen im Sommer. Mädels, ihr seht, alle, die da waren, sahen krass aus. So heftig aus. Und das war auch der Support da an dem Tag. Ich liebe den Sound. Kennt ihr diesen Sound? Ihr Rock ist nicht zu kurz.

Ihr Ausschnitt nicht zu tief. Kennt ihr diesen Sound? Irgendwer hat das mal gemacht. Aber ich finde das richtig, richtig gut. Wisst ihr, was ich geil fand? Es gab jeden Bodytype und jeder Bodytype hatte was Kurzes an. Das sieht man selten. Weil ich finde immer, wenn Leute und ich kleide mich jetzt auch nicht super freizügig, vielleicht manchmal, wenn ich rausgehe.

Aber ich finde, als ich damals noch dicker war, hat man sich nie freizügig angezogen. Aber jetzt hat man das gesehen und das war gar nicht schlimm. Ja, das war gar nicht schlimm. Natürlich nicht schlimm, nein. Das ist irgendwie so krass. Aber zu der Zeit dachte ich auch so, boah, ich kann auf gar keinen Fall was Kurzes anziehen. Nicht mal T-Shirt wolltest du damals anziehen. Doch, T-Shirt habe ich angezogen. Aber du hättest nie so...

Nee, jetzt nicht was so. Aber Leute, wisst ihr, was ich auch gemein finde? Zum Beispiel, das ist irgendwie in einer Art Body Shaming, die aber schön verpackt ist. Und zwar, wenn Leute einen Top anziehen, und so kurze Sachen und dann sagen, boah, schön, dass du dich traust, dass du sowas anziehst. Finde ich auch, darf man nicht. Und ich denke mir, hä, warum sagst du sowas?

Finde ich auch, darf man nicht. Also findest du mich trauen? Ja, oder so, boah, so schönmäßig, also krass, dass du dich so anziehst, so ich hätte mich das nicht getraut. So, Digga, hä? Nein, ganz ehrlich, ich würde der Person sofort aufs Maul hauen. Würde ich auch. Also ich finde sowas so frech. Urteilt einfach nicht. Urteilt nicht, Digga. Jeder sieht geil aus.

Ich finde, Leon hat, ich muss den Beitrag kurz raussuchen, der hat einen richtig schönen Beitrag mal gepostet und den repostet der auch jeden Sommer und ich finde, das ist etwas absolutes, was ich zu 100% vertreten kann war schön, ich mag das du kannst das suchen und ich rede kurz über Bad Bunny weiter ich hab schon.

Since the weather is going hot, let us make us sure not to point out someone's scars scars. Achso, der hat es auf Deutsch zum Glück noch mal rechts. Dass es draußen warm wird, lasst uns sicher gehen, Folgendes bei anderen nicht anzusprechen. Narben, Körperhaare, Cellulite, überschüssige Haut, schlaffe Haut, Rollen am Bauch, Dehnungsstreifen, Narben durch Selbstverletzung, dunkle Achseln, Oberschenkelinnseiten, Hijabs, ist dir nicht zu warm, Akne, Eczüme, Vitivolgo, Anderhauterscheinungen, wie viel jemand zugenommen hat, wie viel jemand abgenommen hat.

Wenn es etwas ist, was sich in fünf Minuten geändert werden kann, verschmiertes Make-up, Essen zwischen den Zähnen unordentliche Haare, dann erwähne es nicht. Es ist unhöflich und geht dich nichts an. Im schletzten Fall verletzt du jemanden. Das ist einfach so. 100 Prozent. Das würde ich unterschreiben, Junge. Ich schwöre, das kann ins Gesetz für mich. Das deutsche Grundbuch.

Ich sage euch ganz ehrlich, ich gehe nie durch die Straßen und bewerte andere Menschen, wie sie aussehen. Man ist ja sich selber immer der größte Kritiker. Absolut, ja. Und manchmal ist es ja auch, vor allen Dingen im Internet, es ist ja noch mal viel einfacher geworden, schlechte Kommentare loszuwerden oder sowas zu sagen.

Weil man anonym ist. Und überlegt mal, Leute, wir Schwestern, wir sehen uns so häufig in Bikinis nackt und sonst irgendwas. Ich könnte euch an meinen Schwestern nicht mal die schlimmsten Makel, also wo wir oft drüber reden, nicht mal sagen oder sonst irgendwas. Das ist ... Die anderen werden es auch nicht sehen. Jeder hat mit sich selber so viel immer zu tun und zu kämpfen. Aber am Ende des Tages ...

Und nochmal ein dicker Reminder, so oft ich schon auch am Strand war. Auf Instagram wird einfach so krass auch gepost. Muss man einfach auch sagen. Ich finde, das ist so viel Licht, das ist so viel Posing und alles. Posing. Weil ich finde, am Strand siehst du so selten diesen perfekten Instagram-Körper.

Genau, das stimmt, aber man achtet da auch nicht drauf. Du bist am Strand, du genießt dein Leben. Da gucke ich ja nicht auf links und ohne Rufma. Ich bin da eine Meerjungfrau. Aber ich wollte auch sagen, guck mal, jeder, für jeden ist auch was anderes perfekt. Du kannst jemanden sehen und denkst dir, boah, der sieht krass aus, aber die neben mir kannst du vielleicht sagen, ja, einfach normal oder sowas.

Aber was ich sagen möchte, ist einfach, man einfach achtet auf euch selber, Leute. Und der Rest, der sollte euch hier links und rechts eigentlich gar nicht interessieren. Und wirklich, was gut gesagt ist, was sich in fünf Minuten nicht verändern lässt, sprech's nicht an. Ja, das ist ein Fact. Und ich würde sagen, jetzt kommen wir zur Fragerunde.

Aber sag mal noch kurz zu Bad Bunny. Nee, Michelle wollte noch was essen. Ja, du hast es einen out of ten. Ja, genau. Das wollte ich heute wirklich im Podcast noch zu mir persönlich sagen. Mich haben irgendwie seit dem Bad Bunny-Konzert ganz viele Nachrichten erreicht. Und wo Frauen geschrieben haben, die auch schwanger sind oder schwanger waren, dass die ein schlechtes Gewissen haben, weil die keinen Sport machen, nicht fit sind, nur im Bett liegen und, und, und.

Da wollte ich sagen, Mädels, jeder durchlebt das anders. Wenn dein Körper im Bett liegen will, dann bleibt der im Bett liegen. Ohne diese hier neben mir würde ich auch nicht aufstehen, weil die motivieren mich. Sonst würde ich den ganzen Tag Disney-Valley spielen oder so. Aber man darf alle Leute in der Schweiz sagen, ihr seid schwanger.

Also du mach, was du machen willst. Und das möchte ich auch als Bezug nicht schwanger oder sonst irgendwas machen. Wenn dein Körper dir sagt, du willst liegen bleiben, dann bleib liegen. Wenn dein Körper dir sagt, du willst Sport machen, dann mach Sport. Wenn dein Körper dir sagt... Jalousien zu und lesen. Dann mach doch. Mach, was du möchtest.

Danke, Baby, danke für die schönen Worte. Danke dir, Sandra. Wow, Baby. Okay. Hallo, Baby, hier ist Dana. Ich werde deine Lieblingstanz sein. Da kannst du auch gar nichts zu bereden. Ich schwöre, ich werde heftigste Tante werden. So, Podcast-Kummerkasten. Erstmal möchte ich sagen, dass ich euren Podcast total feiere. Dankeschön.

Und jetzt zu mir. Ich bin eine Frau und stehe ebenfalls auf Frauen. Für mich ist das eigentlich gar kein Problemleben, weil das macht mich ja zu keinem anderen Menschen. Leider gibt es in meinem Umfeld Freunde und teilweise auch Familie Personen, die damit irgendwie nicht klarkommen. Ich würde einfach mal eure Meinung dazu interessieren.

Ja, total nett. Liebe Grüße an die ganze Familie. Liebe Grüße auch an deine ganz liebe Grüße zurück. Ich muss tatsächlich sagen, dass das ist ein Generationsding. Ist so. Ich finde Leute, die damit nicht klarkommt, das ist größtenteils die ältere Generation, die damit nicht klarkommt. Ich finde da, also...

Aber da muss ich mal ganz kurz gegenswitchen. Wer wählt denn die AfD? Es sind die Jugendliche. Und die AfD ist ja auch ganz groß gegen, dass es keine gleichgeschlechtlichen Ebenen gibt und so. Also über Politik möchte ich gar nicht reden, weil damit, das ist für mich Müll. Tut mir leid. Aber was ich sagen möchte, trotzdem ist es Generationsding.

Die ältere Generation ist damit, die mussten sich ja noch verstecken und so. Ich würde es nicht, ich würde es klar irgendwo schon, aber ich würde es nicht über einen Kamm stellen. Ich finde einfach, Ich sag ganz ehrlich, ich finde, das ist ein schöner Ding. Lieb, wen du liebst. Ist mir scheißegal. Solange du keinem anderen damit wehtust. In Klammern.

Keine Ahnung. Toxische Beziehungen. Es gibt ja auch Leute, die stehen auf kleine Kinder. Dafür hab ich gar keinen nachvollziehbar. Aber sowas gibt es. Pädophilismus. Pädosein. Schlimme Menschen einfach. Und sowas einfach. Und ich finde, solange du keinem anderen damit wehtust, Bro, mach was du willst.

Und ich finde, das darf man auch nicht bewerten und die Leute, die dich nicht ich finde immer, ich weiß nicht warum, aber ich habe immer das Gefühl, Leute, die das nicht so akzeptieren haben ein ganz, ganz großes Problem mit sich selber. Persönlich finde ich auch, weil was juckt dich das, was juckt dich das?

Wehen man liebt. Wehen man liebt, weil das ist doch egal weil ich meine ganz ehrlich, jeder also wir sind ja alle heterosexuell aber es könnte ja auch sein, dass keine Ahnung, einer von uns ist ja ganz oft so, dass Leute noch sagen, mit 50 auf einmal man merkt man steht auf Frauen. Digga, dann ist es so. Und ganz oft, man entscheidet das ja nicht selber.

Also weißt du, du bist ja, das ist einfach, du liebst einfach. Und wie schön ist das? Es gibt ja auch Menschen, die stehen auf Männer und auf Frauen. Weil das ist einfach die Liebe. Das kannst du nicht entscheiden. Das ist, wo die Liebe hinfällt. Das hat kein Mensch zu beeinflussen. Ja, wir sind ja trotzdem aus einem sehr konservativen Haushalt gekommen, was sowas angeht.

Und deswegen finde ich das umso schöner, weil bei uns war immer schon zu Hause, lieb, wen du lieben möchtest. Wurde jetzt nie irgendwas gesagt. Ja, genau. so mach. Hauptsache du tust keinem anderen weh. Und es ist mir sowas von egal. Welches Geschlecht du trägst. Es ist mir egal, wie du dich fühlst oder sonst irgendwas. Das ist ein ganz, ganz großes Thema, was man nächsten Podcast mal aufnehmen kann.

Weil da habe ich eine ganz eigene Meinung zu. Ich finde, das ist so ein Riesending. Also, dass es zwei Geschlechter von der Natur her gibt, okay, keine Ahnung, stecke ich nicht zu tief drin. Michael, das ist ein zu großes Thema. Eine Sache möchte ich aber sagen, Aber jeder Mensch ist ein Charakter. Ja, ein Mensch ist ein Mensch, fertig, das kannst du nicht definieren.

Aber um auf deine Frage einmal zurückzukommen, wenn deine Familie damit nicht klarkommt und deine Priorität gerade auf deiner Freundin, deiner Beziehung ist und du möchtest dich austesten. Bau dir eine neue Familie. Genau, dann priorisier das. Die Familie kannst du dir manchmal nicht aussuchen. Manchmal hat man Glück, manchmal hat man Pech, aber sei dir selber treu und schenk dir die Selbstliebe und den Selbstrespekt und form dich.

Weil Familie hat manchmal so einen großen Einfluss auf dich, wo man sich vielleicht später hinterfragt, ob das so positiv oder negativ war. Ja, die haben einen großen Einfluss, aber man darf sich ruhig auch mal davon trennen und sich mal gucken, was einem selber gut tut. Und man muss ja auch sagen, zum Beispiel, vielleicht sind die auch im ersten Moment, wenn die das jetzt erfahren, vielleicht erstmal so genau, wissen nicht, womit das verbunden ist und keine Ahnung was.

Vielleicht sind die sich auch erstmal unsicher und so. Das braucht vielleicht auch erstmal so eine Zeit, dass es sich irgendwie settelt, so in der Familie. Und ganz viele haben, vielleicht hat deine Mama auch einfach Angst davor, was ihre Nachbarin denkt. Ich glaube, das ist am Ende des Tages. Ja, das sollte, dann muss man dasselbe ahnen.

Sorry, aber wenn mein Kind, egal wen liebt, dann ist mir sowas von schassi, was die Nachbarn denken. Ja, das war jetzt nur ein Beispiel, aber die Gesellschaft ist ja trotzdem sehr, sehr darauf bedacht, was man von außen... Ja, vor allem in Deutschland ist es ja so, Hauptsache von außen sieht alles perfekt aus. Also guckt euch mal die ganzen Gärten in Deutschland an, es gibt keine gepflegteren Gärten in einem Land, für mich ist einfach so.

Aber guckt doch mal ins Inneren des Hauses. Aber genauso auch ungepflegt hier, Alter. Ja, und dann im Inneren des Hauses ist alles Es, Alter. Ich kenne auch so viele Bekannten und Freundinnen, wo man von außen denken würde, Digga, das ist so eine Happy Family. Digga, und dann guckst du mal persönlich vor die Haustür und denkst so, ach und krach, da hab ich lieber den unordentlichen Vordergarten zu Hause, sag ich euch ganz ehrlich.

Hab ich wortwörtlich, hab ich wortwörtlich. Hattest du Wörtwörtlich? Ja, ich wünschte einfach, Deutschland wäre auch so viel offener, was so Probleme und alles angelegt. Digga, wenn man erzählt, dass Leute in Therapie gehen, wirst du von 80% der Deutschen immer noch komisch angeguckt. Ich finde es schwierig, das jetzt so zu pauschalisieren mit Deutsch oder nicht.

Aber ich würde jetzt alle deutschen Einwohner sagen. Das ist egal, welche Herkunft. Das muss man dazu sagen. Aber nochmal zu dir. Distanzier dich dann von deiner Familie, wenn du merkst, es dir nicht gut geht. Und priorisier dein Leben. Dein eigenes Leben, Baby. Weißt du, wir lieben dich. Ja, Leute, wir drücken dir auf jeden Fall fest die Daumen und sind uns sicher, dass es wird.

Und wir müssen die Podcast-Folge jetzt beenden, weil, Leute, ich hab wieder so viel Cola Zerro getrunken. Das wirklich, mir platzt die Blase. Aber nächste Folge gibt Lorena euch auf jeden Fall ein vernünftiges Update von ihrer Nasen-OP. Vielleicht fiss ich mir hier in die Hose, Michelle. Ja, weil dann ist auch die Schiene raus, wollte ich sagen. Weil du hast sie heute nicht ausreden.

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