
Hoffnungsvoller Umgang mit den Krisen der Zeit: Abendgebet mit Bruder Lukas
Sonntag, 4. Oktober 2026 · 3 min
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Shownotes
Warum Endzeitstimmung keine Lösung ist – gemeinsam für das Gute handeln.
Hitze, Dürre und die Angst vor Katastrophen prägten diesen Sommer. In dieser Folge teilt Bruder Lukas seine Gedanken über apokalyptische Erwartungen und warum man sich nicht von Angst leiten lassen sollte. Statt Resignation ruft Bruder Lukas dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam das Gute zu fördern.
Gemeinsam sind wir dazu eingeladen, nicht in Endzeitstimmung zu verfallen, sondern aktiv für eine bessere Welt einzutreten. Wie könnt ihr Hoffnung schöpfen? Schreibt es in die Kommentare.
Bibelstelle: 21,11: "Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen."
Abendgebet 04. Oktober 2026
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Wir sind der Gebetsraum! Hier findest du täglich kurze Impulse für deinen Tag. Mit Kapuzinermönch Paulus Terwitte kannst du mit einem Bibelvers in den Morgen starten und einen Segen empfangen. Als Short schenkt dir Congregatio Jesu-Schwester Magdalena Winghofer eine spirituelle Mittagspause, bevor du mit Benediktiner Bruder Lukas aus der Abtei Münsterschwarzach den Tag beschließen kannst. Begleitet wird unsere Community von einem engagierten Team, das dir in den Kommentaren mit Rat, Trost und auch einem kleinen Augenzwinkern zur Seite steht.
Du möchtest uns dein Anliegen anvertrauen? Dann schreib uns gerne an: gebetsanliegen@katholisch.de Wir nehmen deine Anliegen mit ins Gebet.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich begrüße ich euch heute Abend zu unserem gemeinsamen Abendgebete aus Münsterschwarzach. Ein heißer Sommer, wenig Regen, eine große Dürre und die Angst vor Hungersnöten – das hat diesen Sommer geprägt! Und uns erwarten noch weitere Wetterphänomene in Zeiten von Klimawandel. Einige Menschen sagen mir, dass sei der Anfang vom Ende.
"Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben. Schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel wird man gewaltigen Zeichen sehen." Die Apokalypse hat diesen Satz geprägt – diese Einstellung von Naherwartung und Ende, was gewaltig und schrecklich sein wird. Und wenn wir heute unsere Phänomene in dieser Richtung denken dann ist das vielleicht eine schräge Sache finde ich... Ja, es ist etwas besorgniserregend, dass wir unter den Folgen des Klimawandels schon jetzt so zu leiden haben und es in Zukunft nicht viel besser ist.
Aber das in die Apokalypse zu schieben scheint mir eine Ausrede zu sein. Nein! Wir müssen unser Bestes dafür geben, dass wir unserer Welt gut begegnen – und so lasst uns gemeinsam beten. Gott! Schreckenserwartungen, die unser Leben prägen ziehen uns hinunter. Sie machen uns kaputt, sie machen uns Angst!
Lass uns vielmehr an dem Guten arbeiten, damit du uns, wenn du wiederkommst als gute Knechte und Mägde antreffen wirst. Lass uns einander immer wieder in dieser Naherwartung bestärken, dass du wirklich kommst aber lass uns darauf auch vorbereitet sein, indem wir anderen und uns selbst Gutes tun. Amen.
Habt einen guten Abend und eine ruhige Nacht!