
Agenda Austria Studio | Das Weekly· Staffel 1· Folge 29
Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?
Freitag, 14. August 2026 · 54 min
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Shownotes
„Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe
Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement.
Die Themen dieser Folge:
– Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement
– Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt
– Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht
– Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?
– Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft
– Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht
– Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?
– Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage
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