
BDSM - Die Kunst der Unvernunft· Folge 316
Live Spezial BoFeWo 2025 - Sonntag
Montag, 29. Dezember 2025 · 4 h 00
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Shownotes
Live & vor Publikum mit Tagebuch
Unvernunft Live
Auf kunstDerUnvernunft.live (uvernunft.live) gibt es den Livestream & Chat und hier nun das Ergebnis für alle, die nicht dabei sein konnten und können.
Theme heute: BoFeWo 2025 Live - Tag 3
GästInnen in der Sendung:
• Persephone (kunstderunvernunft.de/contributor/256-persephone)
• Dietmar (kunstderunvernunft.de/contributor/487-dietmar-1)
• Martin (kunstderunvernunft.de/contributor/488-martin-1)
• Honey (kunstderunvernunft.de/contributor/489-hanni)
• Professor Baum (kunstderunvernunft.de/contributor/490-baum)
• Megan Bound (kunstderunvernunft.de/contributor/491-megan)
• Herbi (kunstderunvernunft.de/contributor/92-herbi)
• Lexxi (kunstderunvernunft.de/contributor/348-lexxi)
• Jubo13 (kunstderunvernunft.de/contributor/341-jubo13)
• CherryXime (kunstderunvernunft.de/contributor/471-new-cont…)
• Maxi (kunstderunvernunft.de/contributor/493-maxi)
• Daniel von Neosteel (kunstderunvernunft.de/contributor/285-daniel-v…)
• Ayana (kunstderunvernunft.de/contributor/495-ayana)
• Blackduck (kunstderunvernunft.de/contributor/251-blackduck)
• Podcastsubbie, das (kunstderunvernunft.de/contributor/93-podcastsu…)
• Der Tonmeister (kunstderunvernunft.de/contributor/171-der-tonm…)
• Marina von Deviance (kunstderunvernunft.de/contributor/10-marina-vo…)
• Katharina (kunstderunvernunft.de/contributor/482-katharina)
Bilder, Links und ausführliche Shownotes, Kapitelmarken findest Du auf der Webseite zur Folge: kunstderunvernunft.de/316-liveshow1007
kunstderunvernunft.de/316-liveshow1007
Die Kunst der Unvernunft
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Folge - Live Spezial BoFeWo 2025 - Sonntag Automatisches Transcript
Sebastian Hallo und herzlich willkommen zur Kunst der Unvernunft, dem Podcast, bei dem es sich immer und ausschließlich und nur um BDSM dreht. Heute bekommt ihr die letzte Folge von unserem Messestand auf der BoFeWo 2025. Knapp vier Stunden ist die lang geworden und die ist vor allem für Eingeweihte, für Fans der Unvernunft und für die, die dabei waren.
Sebastian Wenn du diesen Podcast jetzt erst gefunden hast, wir machen ja eigentlich normalerweise nicht so viel Trara. Wir sprechen hier über Menschen und Mitmenschen, darüber wie sie BDSM für sich interpretieren, was sie erleben, wie sie dazu gekommen sind und wie sie es heute ausleben. Wenn du neu bist, hör doch erst eine der ganz vielen anderen Folgen und wenn du dann noch Lust hast, dann komm zu dieser Folge zurück.
Sebastian Hier gibt es eine Menge Referenzen auf Vergangenes, also vorbereitet sein hilft dir, dann macht es auch mehr Spaß. Für alle anderen. Ihr kennt das ja schon. Wir haben auf unserem Stand eine kleine Bühne aufgebaut, also eigentlich haben wir mein Studio eins zu eins hier abgebaut und dort aufgebaut und wir haben den letzten Messetag noch einmal so richtig genutzt.
Sebastian Ich spreche mit, jetzt kommt eine lange Liste, ich spreche mit Persephone, die mit an den Transkripten der Unvernunft arbeitet, mit Dietmar, dem Messechef, mit Martin von OhLala, der Produktionsmaschinen für medizinische Hightech-Geräte für Kinkzweck entfremdet. Wir haben unsere Standnachbarn Honey und Professor Baum von der SMJG auch endlich mal auf die Couch bekommen.
Sebastian Und mit Daniel von Neosteel haben wir mal wieder über Keuschheit gesprochen. Was anderes haben wir da immer nicht im Kopf. Ist ein spannendes Ding, wenn man mal am Stand fragt, wie viele Menschen eigentlich ja zwangsläufig artig sein müssen, weil sie irgendwas unter der Kleidung tragen. Zwangsläufig, schönes Wort, das merke ich mir, damit machen wir was.
Sebastian Ihr merkt, ich habe gute Laune, es ist Sonntag früh, morgen muss diese Folge erscheinen. Ich habe also noch ein bisschen was zu tun, aber ja, das gesamte Team kommt in dieser Folge auch noch einmal zu Wort und dann habe ich noch Maker-Gespräche mit Marina und Katharina geführt. Da stellt Marina zum Beispiel den Kink-Report vor und der erklärt, warum und ob dominante Personen offenbar länger überleben und Katharina ist beim Firebound-Festival aktiv und hat darüber noch ein bisschen gesprochen.
Sebastian Ich weiß, alles ein bisschen rätselhaft und diese Ankündigung und Vorschau, die gibt immer nicht so viel her, ihr müsst das einfach hören, genießt einfach mit mir, mit uns die Gespräche, genießt meine völlig zerstörte Stimme und meinen eventuell etwas zu makaberen Sonntagshumor. Dann ist die Folge etwa zwei Stunden lang, jetzt geht die aber fast vier.
Sebastian Das hat einen Grund, denn ich habe am ersten Tag bevor wir auf die Messe gefahren sind, so ein kleines Diktiergerät eingepackt, schöne frische Speicherkarte rein und das hat den Vorteil, man kann es immer irgendwie mitnehmen, drückt ein Knöpfchen und dann läuft es und das hat das ganze Team genutzt. Das heißt, die vollen vier Tage konnte jeder sich das Ding schnappen, da irgendwas reinreden und so wurde random einfach mal immer wieder irgendwas aufgenommen. Das sind so kleine Schnipsel.
Sebastian Manchmal zehn Sekunden, manchmal zehn Minuten und ich habe das jetzt einfach in die Folge gehängt. Wenn ihr also das Podcastsubbie und das akustischen Tacho im Transporter hören wollt, diverse Flüche, den verhungerten Tonmeister, Bettgeflüster vorm Frühstück, komm, bleib im Bett, wir haben noch fünf Minuten.
Sebastian Oder Mike, den ich beauftragt habe, Miss Grafika zu finden und der dokumentiert hat, wie er irgendwie eine halbe Stunde durch die Halle gelaufen ist und sie gesucht hat. Das Tagebuch ist beinahe ungeschnitten, völlig durcheinander und dokumentiert Stimmung und Chaos und enthält die ein oder andere kleine ungeplante Überraschung.
Sebastian Und ich wusste, bis ich das gestern geschnitten habe, selber nicht, was da alles drauf ist. Ich habe trotzdem beschlossen, das geben wir mal so raus und ihr müsst das nicht hören, aber ihr könntet. So viel zum Vorwort. Ihr merkt, ich versuche die 4-Stunden-Marke mit Gewalt zu erreichen. Kleine Ankündigung noch. Am 8. Januar 2026 geht es hier wieder richtig weiter.
Sebastian Da sprechen wir in der Unvernunft live um 20.30 Uhr über das Thema Aufgaben. Wie konnten wir das Thema nur übersehen? Das wird spannend und wir freuen uns jetzt schon über Einspieler von euch. Was fällt euch zu Aufgaben ein? Was war vielleicht ganz besonders gut, fies oder gar unmöglich? Wenn ihr nicht live dabei sein könnt und nicht anrufen könnt, dann nehmt uns gerne kurze Audiobotschaften auf.
Sebastian Direkt per Telegram als Sprachnachricht oder per Mail an sebastian@kunstderunvernunft.de. Und dann schauen wir mal, ob wir am Donnerstag noch etwas Neues über Aufgaben stellen erledigen, scheitern und schaudern erzählen können. Und zuletzt, wir müssen ja hier wieder ein bisschen Normalität zurückkriegen in diesem Podcast.
Sebastian Die letzten Monate, ja, die waren ein bisschen aufreibend bei mir privat und ja, da gab es viel Familiäres zu klären, das sieht inzwischen aber wieder ganz gut aus. Es war aber im Grunde seit Oktober völlig unmöglich, normale Folgenaufnahmen zu organisieren. Also weder Termine absprechen, noch ordentlich Vorgespräche führen, noch einen Termin verbindlich planen, das war einfach nicht möglich, aber ich habe es geschafft.
Sebastian Die nächste reguläre Folge ist aufgenommen und in zwei Wochen spreche ich mit Gilbert Bach im Einzelgespräch über Cuckolding, lyrische Literatur und ganz viele Aspekte zum Thema, die in diesem Podcast noch nie gehört wurden. Nun geht's aber los. Diese Folge bekommt die Nummer 316, Unvernunft Live, Bouffé-Wo-Spezial, vom Sonntagmittag mit Tagebuch.
Sebastian Hallo und herzlich willkommen mal wieder von der BoFeWo 2025, live vom Messestand der Unvernunft. Ich alleine, nein, ich und Team und vor allem ganz, ganz viele Leute. Herzlich willkommen, schön, dass ihr da seid. 13 Uhr, die Leute müssten eigentlich beim Mittagessen sein, aber nein, sie wollen hier Unvernunft hören.
Sebastian Und ich erkläre einmal den Menschen, die das später hören, was wir ja eigentlich machen. Wir haben hier einen Messestand, wir haben ganz viel Technik aufgebaut, Tonmeister, Podcastsubbie sowie das ganze Team, die sind hier super aktiv und das ist unser letzter Livestream von der Messe. Danach müssen wir ein bisschen einpacken und heute Nacht noch nach Hause fahren, aber jetzt lassen wir es nochmal richtig krachen.
Sebastian Wir haben ein paar Gäste gecastet, die werden wir jetzt hier gleich on demand ausrufen lassen und hierher schleifen, inklusive Messechef, der hat jetzt drei Tage geschafft, um uns herumzukommen. Jetzt wird er geholt. Aber ich habe hier einen Ehrengast. Und wir fangen einfach mal ganz direkt an. Herzlich willkommen, Persephone.
Persephone Hi.
Sebastian Ja, die Menschen kennen dich nicht vom Hören, aber die meisten haben von dir schon was gelesen. Denn du bist Teil des Transkript-Teams und hast die Aufgabe übernommen, freiwillig, ohne dass man dich dazu gezwungen hat, KI-Texte, des Podcasts in ordentlich lesbare, vernünftige, benutzbare Texte umzuwandeln.
Sebastian Und das finde ich total großartig. Wie lange machst du das schon für uns?
Persephone Seit, gut, anderthalb Jahren mittlerweile, glaube ich.
Sebastian Ja, also wahnsinnig Zeit und, Du quälst dich da wirklich durch, also ich habe dich eingeladen hier zur Messe, wie alle, die das aus dem Transkriptteam sind, du bist jetzt ja einfach stellvertretend und manche Leute fragen mich mal, wozu ist das gut oder warum macht man das? Und das kann ich gar nicht so sagen, weil ich sage, das ist technisch möglich und wird schon Sinn haben.
Sebastian Warum machst du das? Warum machst du aus Audio und Ton etwas, was mitgelesen werden kann?
Persephone Ich habe deinen Aufruf mal gelesen dass du gerne Transkripte hättest und ich helfe gerne Menschen und dann war das irgendwie so ein Ding von irgendwie finde ich den Podcast super toll und ich finde es toll, dass es eine Möglichkeit gibt dass das Menschen lesen können und auch wirklich nicht nur hören können und dass es barrierefrei wird und zugänglich und verwertbar wird für zum Beispiel wissenschaftliche Arbeiten auch, das fand ich ganz spannend und es macht Spaß, es ist herausfordernd Es ist manchmal auch echt frustrierend, aber man quält sich da mal durch, ja.
Sebastian Ja, also genau, barrierefrei ist so ein Punkt. Ich finde, der zweite Punkt, der ist auch noch ein Text, kann ich auch von meinem Browser zum Beispiel übersetzen lassen. Dann habe ich also Untertitel in meiner Sprache und ich sehe, das wird tatsächlich genutzt, also das funktioniert. Sagen wir immer nur, ja, die machen die Transkripte. Kannst, magst, willst du erzählen, was du da eigentlich dann tust, was du kriegst und wie du da arbeitest?
Persephone Also wir bekommen eine Audiodatei mit der Folge, die wir transkribieren dürfen. Dürfen?
Sebastian Oh.
Persephone Ja, und dann den KI-Text. Also die KI transkribiert das ja schon mal vor. Das heißt, wir machen das nicht komplett from scratch. Also wir schreiben es nicht komplett selbst, aber wir bearbeiten halt das, was die KI halt dann vermasselt hat.
Sebastian Vermasselt die viel?
Persephone Ja.
Sebastian Entschuldigung, ich hätte dich das vorher fragen müssen, dann wärst du vorbereitet. Aber gibt es irgendwelche Stilblüten der KI, wo du manchmal da sitzt, denkst du dir so, oh Gott.
Persephone Und wir haben eine wunderbare Liste tatsächlich. Die hat, glaube ich, die Johanna mal angefertigt. Ich habe jetzt konkret nur das Podcastsubbie. Das wird immer als Podcast und sowie transkribiert. Ich weiß nicht, was es ist. Es wird auch nicht ausgemerzt.
Sebastian Lexxi ist ja auch im Transkript. Die sucht gerade die Liste raus. Wir gucken gleich mal. Lexxi werden wir auch noch heute zwangsweise kurz in den Podcast holen. Dann muss sie ein paar Stilblüten auf jeden Fall zum Besten geben. Sie ist jetzt gerade verpflichtet worden, das zu tun. Sie freut sich auch schon. Und...
Sebastian Okay, also ihr kriegt das vorgesetzt und was tust du dann? Du sagst, macht das mal besser KI oder was musst du tatsächlich tun?
Persephone Nee, ich hau mir den KI-Text im Prinzip in so ein Programm rein, mit dem wir das transkribieren können und dann läuft das da Zeile für Zeile durch und wir müssen wirklich jede Zeile lesen und halt schauen, ob da irgendwas nicht passt und parallel höre ich halt die Audiodatei dazu. Macht jeder, glaube ich, ein bisschen unterschiedlich. Ich lege mir das zum Beispiel daneben dann, das Handy und höre dann den Podcast.
Sebastian Genau, du hörst das durch und jetzt war meine Erwartung war ja, okay, da sind hin und wieder erstmal ein Wort zu korrigieren, und dann habe ich die ersten Transkripte gesehen und stellte fest, nein, da diskutiert, ihr habt eine Gruppe, in der ihr das diskutiert, da wird über Satzzeichen, Kommasetzungen etc. diskutiert.
Sebastian Boah, also das ist dann wirklich, wenn man das Ergebnis hat, das ist dann richtig. Das kann man im Prinzip als Buch drucken. Nicht, dass ich das bald tun wollen würde, aber vielleicht ja doch. Also das ist nicht nur einfach korrigiert, das ist dann sehr nah an Perfektion drin. Wahrscheinlich ist es genau drauf.
Persephone Ja, also wir editieren das ja auch so, dass man zum Beispiel einen Lacher einfügt, was man ja nicht, das kann man ja nicht hören, wenn man es liest. Und deswegen fügen wir das mit Sternchen zum Beispiel ein oder sowas. Dass es auch ein bisschen nahbarer wird.
Sebastian Genau, das habe ich auch nicht erwartet, dass ihr euch da wirklich, also erstmal selbsttätig als Team, einigt, welche Konventionen haben wir und danach arbeitet ihr. Und ihr habt von mir, was kriegt ihr von mir dafür noch gleich? Ja.
Persephone Die Ehre, dass wir im Transkript-Team arbeiten dürfen und ganz viel Dankbarkeit und das ist beidseitig.
Sebastian Ihr seid da tatsächlich fürchterlich unterbezahlt. Ich gucke zwar immer, dass ich mir irgendwie ein Goodie einfallen lasse, aber ganz ehrlich, das ist nicht wertschätzbar. Wie lange sitzt du an so einer Folge dran?
Persephone Das ist eine blöde Antwort, aber es kommt ein bisschen darauf an. Live-Folgen sind ein bisschen schlimmer, weil die halt sehr viele Gäste haben, die halt einzeln auch eingefügt werden müssen. Im Schnitt für eine zweieinhalbstündige Folge bestimmt so vier bis fünf Stunden.
Sebastian Boah. Das ist ja so lange, wie ich dran schneide. Das ist ja der Wahnsinn. Boah. Macht Spaß. Persephone, ich habe jetzt gerade Prominenz neben dich gesetzt. Einfach mal so. Weißt du, wer das ist?
Persephone Nein. Zu meiner Schande nein.
Sebastian Ich beschreibe es mal für die Menschen, die jetzt im Stream zuhören. Der Mensch ist barfuß und er kann unfassbar viel über diese Messe laufen. Man sieht inzwischen so eine leichte Feuerspur oder so leichte Spuren hier auf den Teppichen, wo er mal lang flitzt. Herzlich willkommen Dietmar, der Messechef. Hallo.
Dietmar Freut mich.
Sebastian Drei Tage bist du mir hier ausgewichen.
Dietmar Ja, erfolgreich, oder?
Sebastian Ja, aber jetzt habe ich dich holen lassen.
Dietmar Ja.
Sebastian Herzlich willkommen. Zehn Jahre BoFeWo und tada, wir sind auch hier.
Dietmar Cool.
Sebastian Total geil. Ja, finde ich auch. Großartig. Und erstmal, damit du es weißt, neben dir sitzt Persephone. Das ist eine der Menschen, die dafür sorgen, dass dieser Podcast nicht nur gehört, sondern auch gelesen werden kann. Das heißt, jedes Wort, was du jetzt sagst, wird eventuell von dir tatsächlich herbeieditiert.
Sebastian Und wenn du nicht nett zu ihr bist, dann kann es auch sein, dass da steht ein Nussschild.
Gast 1 So, so, böse.
Sebastian Dietmar, ich weiß, du hast wenig Zeit, deshalb lege ich mal direkt einfach los. Also wir haben hier unseren kleinen Stand aufgebaut. Entspricht das deinen Erwartungen, was wir hier gemacht haben, oder kriegen wir noch den Rüffel nach der Messe?
Dietmar Nein, also ich habe den Stand hier angeguckt. Wir haben das ja auch zusammen am Anfang geplant und durchgeguckt. Und ich finde das sehr schön ist halt auch von der Location her, weil das ja hier so ein bisschen Community-Area ist mit der kleinen Bühne, wo die Leute sich auch wirklich mal austauschen sollen, dass da nicht unbedingt Stände sind wie hier SMJG, Transgender und Ponyplay und Petplay, habt ihr vielleicht ja schon gesehen, die Hunde die Nachbarschaft ist richtig toll.
Sebastian Die wir hier haben.
Dietmar Weil das ist wirklich so wo man sich einfach mal ein bisschen austauschen sollte und kann und fragen. Also von daher, ich finde es gut gelungen.
Sebastian Ja, also erstmal Dankeschön. Auf meinem Mist ist es noch nicht gewachsen. Mein Standplan sah völlig anders aus als das jetzt hier. Wir haben ja echt hin und her geschoben. Das ist Wahnsinn. Aber 10 Jahre BoFeWo? Und du machst das immer noch?
Dietmar Ja.
Sebastian Und das macht immer noch Spaß?
Dietmar Ja.
Sebastian Welche Katastrophen gab es diesmal?
Dietmar Diesmal auch nö. Also Katastrophen gibt es eigentlich nicht mehr wirklich. Also wenn du zehn Jahre im Geschäft bist, dann weißt du eigentlich, was passieren kann. Welche Katastrophe soll passieren? Ich weiß bei der zweiten, glaube ich, bei der zweiten BoFeWo war es? Hier oben sind ja diese Feuerdinger.
Dietmar Und da ist dann abends irgendwann mal, keiner hat so ein Selbstding ausgelöst. Leider hat es auch noch geregnet. Da fliegt dann die Klappe weg und da ist dann halt einer von den Messebauern nach draußen im Regen mit Panzertape und hat das Ding dann wieder drauf gemacht. Also das ist so, was halt eben mal passieren kann oder sowas halt.
Sebastian Ja, weil er löst alles sehr schön, muss ich ehrlich sagen. Also ihr habt wirklich eine entspannte Stimmung hinbekommen wieder.
Dietmar Ich sage mal, liegt natürlich auch größtenteils da, dass ich ein tolles Team habe. Wir sind eben hier durch die Walkie Talkies verbunden, wo ich ganz von einfach angesagt habe, ich will jeden erreichen können, wenn irgendwas ist, weil jeder hat seine spezielle Aufgabe. Wir haben Springer, wir haben an der Info jemanden und wenn eben ein Problem ist, dann weiß jeder, wen er gleich anfunken kann oder am Stand, was geändert werden soll, wenn irgendwo ein Vorhang hin soll oder so, dass es relativ reibungslos geht.
Sebastian Ihr habt ja alle Allüren, die ich hatte, habt ihr erfüllt. Ich habe hier hauptsächlich Zeug direkt hierher schicken lassen. Ich komme hier an den Stand am Donnerstag Abend. Es war hier noch alles relativ dunkel, überall wurde ein bisschen aufgebaut. Das Zeug stand schon da bereit. Wunderbar, wir konnten es gleich verarbeiten. Du warst ansprechbar.
Sebastian Wir haben da in dem kleinen Messebüro alles bekommen. Also schön organisiert. Echt gut. Also hätte ich nicht gedacht. Auf der anderen Seite habe ich unterschätzt, wie nackt so ein Stand ist, wenn man den kriegt. Da ist eine Wand. Da ist hier so eine Traverse.
Dietmar Nach dem Motto mach mal.
Sebastian Und WLAN vor allen Dingen. Und ganz ehrlich, ich glaube, der Stream ist relativ happy, weil die hören uns tatsächlich und es funktioniert. Wir hatten angekündigt, wir wollen noch einen Drohnenflug machen. Das haben wir irgendwie verpeilt.
Dietmar Okay, ja, ich hatte schon mal die Aussteller gefragt, haben gesagt, würden sie dabei sein?
Sebastian Verdammt, müssen wir nach 18 Uhr machen, ne? Wird schwierig. Müssen wir beim nächsten Mal machen, fürchte ich.
Dietmar Nach 18 Uhr, wenn die Leute anfangen abzubauen, dann schießen die nachher dann ab.
Sebastian Das heißt, wir müssen wiederkommen. Ich wollte hier auf das Mikrofon zerren, damit ich dir da eventuell das eine oder andere abtrotzen kann. Also dürften wir wiederkommen.
Dietmar Auf jeden Fall.
Sebastian Sehr gut. Das heißt, wir haben jetzt ein Jahr Zeit. das Chaos zu verwalten.
Dietmar Ein Jahr, die nächste Messe im Herbst, im Frühjahr.
Sebastian Sechster bis achter März. Alter, ich glaube, da mal was auf mein Team. Ich hätte das nicht gedacht, die helfen ein bisschen beim Auf- und Abbauen, dann hoffe ich, dass ich die Kasse nicht selber machen muss, da unser Merchstand. Und dann sind die über sich hinaus gewachsen, das gibt es überhaupt nicht.
Sebastian Das kannst du dir nicht vorstellen. Ich habe das in meinem Berufsleben noch nie erlebt, dass die sagen, mach mal deinen Kram, red mal mit den Leuten, wir kümmern uns. Und dann hängst du im Hinterkopf immer da und bist nervös und dann kümmern die sich und dann werden Probleme gelöst. Wie ist das mit deinem Team? Sind die auch so drauf?
Dietmar Ist auch so, wenn da irgendwas ist, dann sie sagen, hier, mach du mal, kümmere dich mal irgendwas. Gut, du musst halt irgendwo eine Hierarchie irgendwann mal aufbauen. Bei den ersten Messen war es halt so, dass die wirklich zu mir gekommen sind. Ja, ich sage jetzt mal irgendwie für 5 Euro, in Anführungszeichen.
Dietmar Ich sage, hier, pass auf, alles, was bis 50 oder 100 Euro ist, macht das selber. Das ist eure Entscheidung, ob das geht. Weil sonst geht es nicht. Das bist du die ganze Zeit nur noch Kleinigkeiten am Entscheiden, die dich aber nicht wirklich weiterbringen. Wir hatten ganz am Anfang das Problem gehabt mit dem Joyclub.
Dietmar Das heißt nicht ein Problem, da kann man ja für günstigste Tickets machen, dass du da 10% kriegst. Im Moment haben wir es so, dass wir einen Vorverkauf haben, wo du wirklich die Karten bis eine Woche vorher 10% günstiger kriegst als an der Tageskasse. Beim Joyclub hatten wir es ähnlich gehabt. Dann war aber das Problem, ja, kassiert 20 Euro.
Dietmar Ja, ich bin aber Joyclub Premium Mitglied, da hast du das Geld schon kassiert gehabt. Das liegt aber an den Leuten. Das ist, ja, du bist prima. Jetzt sag ich mal, ja, habe ich jetzt gerade nicht. Deswegen haben wir gesagt, wir versuchen das möglichst einfach zu machen. Deswegen haben wir eben den Vorverkauf. Da kriegst du auch deine 10 Prozent bei drei Tagen ist das Ticket circa 15.
Dietmar Und ja, seitdem funktioniert das wirklich reibungslos. Wir haben auch ein Ticketsystem inzwischen uns angeschafft mit Scanner, wo du drüber gehen kannst. Dann ist das alles schon recht entspannt.
Sebastian Ihr seid ganz gut durchautomatisiert. Jetzt laufen ja überall diese lustigen Regenbogenschlüsselbänder rum. Nervt das nicht ein bisschen?
Dietmar Wem? Mich nicht?
Sebastian Mich? Wunderbar.
Dietmar Warum soll das?
Sebastian Es ist total großartig. Weißt du, wir haben davon gar nicht so viele rausgegeben. Halt an Menschen, die bei uns im Podcast schon mal dabei waren. Oder ans Team. Oder an Menschen, die einfach dem Podcast unglaublich helfen, wie Persephone zum Beispiel. So viel sind es gar nicht. Aber wenn ich hier durch die Halle gehe, sehe ich die überall. Das finde ich total großartig. Also wir versuchen schon ein bisschen was zu kapern und wir müssen am Konzept noch ein bisschen feilen.
Sebastian Es war gestern, das mag ich nochmal erwähnen, da war so ein Gänsehaut-Moment auf der Bühne, weil ihr habt ja Zehnjähriges auch ein bisschen gefeiert.
Dietmar Das stimmt, ja.
Sebastian Magst du einmal, damit die Menschen, die nicht dabei waren, sich das ein bisschen vorstellen können, was da aus deiner Sicht passiert ist gestern Morgen?
Dietmar Ja, es war gestern Morgen. Also ich habe mit dem Ganzen natürlich nicht gerechnet, dass irgendwas gemacht wird. Und klar, über Funke sollten wir auf einmal an die Bühne kommen. Ich habe gedacht, ja, was ist denn jetzt los? Keine Ahnung. Ja, können wir die nicht sagen. und ich komme da, was geht denn jetzt ab und dann auch meine Frau dann dazu und dann kam ich da so um die Ecke und dann standen auf einmal die ganzen Aussteller auf der Bühne und dann Dietmar, Ilo und dann sollten wir dann auf die Bühne kommen die haben uns dann entsprechend da Dankeschön.
Sebastian Jetzt hat Dietmar auch endlich sein Badge bekommen, das sollten wir für ihn aufbewahren bis er hier ist.
Dietmar Folge 104 Dietmar, ja perfekt.
Sebastian Ja, du warst in Folge 104 dabei Ja, das ist zwei Jahre her das darfst du jetzt auch nochmal den Rest des Tages tragen so als Markenbotschafter der Unvernunft Nee.
Dietmar Also das war schon wirklich, wo ich gedacht habe, hey cool, da haben wir die ganzen Aussteller da stehen, haben wir uns auch noch Präsente überreicht, also das war schon der Hammer.
Sebastian Ja, also war wirklich ein schöner Moment und dieses Engagement, einfach mal auch zu würdigen, sich zehn Jahre, zweimal im Jahr dahin zu stellen und das Ganze zu organisieren, egal wie gut das organisiert ist, da hast du trotzdem mit mir bestimmt fünf, sechs, sieben Mal telefoniert, Wahnsinn. Also die Zeit, die du genommen hast und wir haben für alles Lösungen gefunden, finde ich total großartig und ich fühle mich ja total als Erstaussteller sozusagen total willkommen.
Sebastian Und alle anderen Erstaussteller, mit denen ich mal gesprochen habe, haben auch gesagt, das läuft ja total super, die machen das entspannt. Total schön.
Dietmar Stress bringt ja auch nichts.
Sebastian Ich fürchte, ich werde jetzt in die Planung gehen müssen für die nächste Bofevo und daran bist auch du ziemlich schuld.
Dietmar Gerne.
Sebastian Und da ich dann weiß, dass deine Zeit arg begrenzt ist, ich überlasse dir nochmal kurz das Mikrofon für was auch immer du sagen möchtest und dann darfst du weiter durch die Hallen flitzen.
Dietmar Ich vorm Mikrofon muss sagen, also ich kann besser organisieren, als ich sprechen kann.
Sebastian Das kannst du in der Tat.
Dietmar Also wie gesagt, ich finde es wirklich halt cool, dass wir es jetzt tatsächlich hier zehn Jahre gemacht haben. Ist natürlich auch, sagen wir mal von der Location, von der Halle her, ist das wirklich super. Also schon mit dem Teppichboden, was der ganzen Messehalle wirklich ein ganz anderes Flair schon mal gibt.
Dietmar Dann auch, wenn wir hier aufbauen, dass wir die Möglichkeit haben, auch schon einen Tag vorher reinzukommen. Die Aussteller können ihre Ware anliefern. Ich denke, das sind alles so Faktoren, die das Ganze so ein bisschen entspannter machen. Und selbst wenn, das hat man auch zum Beispiel, weil du vorhin mal ansprachst, wegen Chaos, bei der allerersten Messe war einer von den Lastenaufzügen ausgefallen. Das ist ja immer so.
Sebastian Die haben wir sehr gerne genutzt.
Dietmar Ja, und dann habe ich von meinem Team Leute dahingestellt. Und da muss man auch sagen, die ganzen Ausstellern, die helfen sich ja gegenseitig. Das finde ich genial. Die stehen am Aufzug. manchmal ist es ja so, ich kenne es nur vom Hörensagen von anderen Messen, Aufzug rein zu hier die Leute warten, komm noch mit rein hier ist noch Platz im Aufzug, komm rein, ich helfe dir das ist, ja das macht es auch für mich entspannter dass ich da nicht andauernd irgendwie eingreifen muss.
Sebastian Das sagen hier alle tatsächlich, also die Menschen die jetzt im Stream seit drei Tagen hier immer wieder reinhören, die müssen langsam wahnsinnig werden, weil alle erzählen wie schön und toll das läuft.
Dietmar Aber das tut, aber genau.
Sebastian Kommt mal rum wir sind wahrscheinlich auch wieder da ich glaube das kriege ich gestemmt das hängt von meinem Team ab, weil ohne die Bande hier wird das nix, aber wenn ich die irgendwie motiviert kriege, dann machen wir das auf jeden Fall wieder, vielen, vielen Dank, für deine Zeit, dass du das so engagiert machst, das ist großartig und guck mal da hole ich jetzt hier auch den nächsten Aussteller schon ran, du darfst wieder arbeiten, du darfst noch ein bisschen flitzen, du hast noch, was ist das, noch etwa viereinhalb Stunden geht das hier noch, und danach habt ihr es geschafft vielen, vielen Dank, sehr gerne, ciao, Persephone, ich habe dich jetzt hier irgendwie einfach so ein bisschen sitzen lassen, aber Dietmar musste ich wirklich erstmal jagen, um ihn hierher zu kriegen.
Sebastian Willst du das denn noch weitermachen?
Gast 1 Das Transkript-Team? Ja, natürlich.
Sebastian Echt?
Gast 1 Sehr gerne.
Sebastian Braucht ihr noch ein paar extra Leute oder meinst du, ihr packt das? Ich habe jetzt alle alten Folgen euch KI-mäßig gegeben. Also sollen sich Leute melden, wenn sie sagen, sie sind motiviert und haben Bock da, sich zu quälen?
Gast 1 Also ich glaube, das schaden wird es nicht.
Sebastian Du würdest mithelfen, den Leuten dann auch diese ganzen Konventionen und so zu zeigen und sie da ein bisschen anzulernen, ja?
Gast 1 Auf jeden Fall. Sehr gerne.
Sebastian Das wäre total großartig, weil ganz ehrlich, gesagt ist schnell mal was und drei Stunden ins Mikrofon geredet ist schnell, aber wenn das dann vier, fünf, sechs Stunden dauert, daraus ein Transkript zu machen, ich finde das ganz schön brutal und mal für dich und dann auch stellvertretend für alle, die Transkripte machen, ich weiß nicht, kannst du die Namen alle gerade auswendig aufsagen, ich habe mir keine Liste gegeben, ich weiß, Lexxi ist es, dann haben wir Johanna, dann haben wir, wen haben wir noch, Lexi, Johanna, wen haben wir noch, wen haben wir noch?
Gast 1 Elfe, Yifee und Thierry und Smile.
Sebastian Und Thierry und Smile, genau. Also das ist das Transkript-Team hier und ich möchte einfach mal, dass alle Leute, die jetzt, selbst wenn ihr die Dinge noch nicht gelesen habt, sie sind geil, sie sind toll gemacht und da steckt so viel Arbeit drin. Ich hätte gerne einen Riesenapplaus für Persephone und den Rest des ganzen Teams.
Sebastian Und jetzt bist du tatsächlich erlöst, wenn du möchtest und darfst, wenn du magst. Du kannst sitzen bleiben, du kannst aber auch ein bisschen hier rumschnubbeln oder dir einen Kopfhörer schnappen, wie du willst. Vielen, vielen Dank, dass du das gemacht hast. Ich weiß, ein bisschen unangenehm ist die Situation, aber du hast das richtig gut gemeistert. Danke, danke, danke.
Gast 1 Dankeschön.
Sebastian Sehr gerne. Man kann Applaus immer schön einsetzen, um zehn Sekunden zu überbrücken. Weißt du was, ich drehe mich mal ein bisschen um. Ich habe hier nämlich schon wieder den nächsten Gast. Den haben wir rangeholt, denn es gibt hin und wieder mal Menschen, die mal eine neue Idee haben. Du hast gleich was mitgebracht, was du festhältst.
Sebastian Ja, erstmal einen Schluck Wasser.
Martin & Ina Dankeschön.
Sebastian Soll ich dich mal vorstellen?
Martin & Ina Sehr gerne.
Sebastian Nee, machst du selber. Aber trink erstmal ein Schlückchen. Komm erstmal an. Wir verraten noch nicht genau, wer du bist. Aber ich nehme mal, was auf deinem Schoß liegt. Das haben wir auch schon mal verlost im Podcast. Und wir reden noch gar nicht über das, was du tust. Du hast deinen ersten Messestand hier.
Martin & Ina Das ist richtig.
Sebastian Und wie war es?
Martin & Ina Aufregend. Vor allem die Zeit vor der Messe war sehr aufregend, spannend für uns. Man entschuldige meinen Dialekt. Wir kommen aus dem Badischen, Schwäbischen. Man sagt uns nach, wir können viel, aber nicht Hochdeutsch.
Sebastian Ja, aber dafür haben wir das Transkript-Team wiederum. Also die biegen das zurecht im Zweifel. Okay, dann stell dich einmal vor, du bist von OhLala und du bist der?
Martin & Ina Ich bin der Martin von OhLala. Wir haben das kleine Unternehmen vor zwei Jahren gegründet, meine Frau und ich. Und wir stellen Schlagwerkzeuge und Schmuck aus dem 3D-Druck her. Aus Metall, nicht aus Kunststoff.
Sebastian Genau, das ist der Unterschied. Das ist mal was Neues. Und ich habe hier, ich glaube intern wird es die Käsereibe genannt in der Hand.
Martin & Ina Ja, korrekt.
Sebastian Die Parmesanreibe. Die Parmesanreibe, genau. Also ihr druckt Metall.
Martin & Ina Richtig.
Sebastian Als Schlagwerkzeug.
Martin & Ina Aus Edelstahl.
Sebastian Das geht.
Martin & Ina Mit medizinischem Edelstahl in 27.000 einzelnen Schichten.
Sebastian Das da. Das hat 27.000 Schichten.
Martin & Ina In der Länge.
Sebastian Achso, die Schichten sind vertikal.
Martin & Ina Korrekt.
Sebastian Ah, okay. Ich hätte schon gedacht, das wird vertikal gedruckt.
Martin & Ina Senkrecht stehend. Dadurch haben wir die Möglichkeit, dass wir die Schlagwerkzeuge im Inneren hohl herstellen. Die sind alle innen drin hohl. Dadurch sehr leicht. Wir haben beim Paddle lediglich 230 Gramm in etwa, obwohl es aus Edelstahl ist.
Sebastian Das war die Produktvorstellung. Das Zeug ist ein bisschen geil. Das gebe ich ja zu. Wie lange bist du jetzt im Bereich Kink, ich sag mal, geschäftlich tätig? Weil ich finde das immer so, ja, man kann relativ schnell kinky sein, dann haut man irgendwelche Menschen fesselt, Shibari, man denkt sich da ein bisschen rein.
Sebastian Aber das beruflich zu machen, das ist ja nochmal ein anderer Sprung. Und offenbar funktioniert es ja. Wir geben mal dieses Paddel, wir können es ja einfach mal hier rumgeben, das Publikum ist da, die sollen uns ruhig mal anfassen.
Martin & Ina Seid zager zu begehen.
Sebastian Ihr könnt damit auch euch gegenseitig irgendwie, keine Ahnung, macht mal Dinge damit. Und ich, wenn ihr wollt, den Schritt, also wie bist du drauf gekommen? Hast du den Drucker dafür angeschafft oder kommst du aus einer anderen Ecke? Also wie bist du zum Kinkshopping quasi gekommen?
Martin & Ina Den Drucker, den nutzen wir eigentlich, um medizinische Produkte herzustellen, Implantate, Operationswerkzeuge etc. Rein für den Kinky-Bereich wird sich das überhaupt nicht lohnen. Könnte man nicht davon leben, im Gegenteil. Das ist vermutlich bei jedem Aussteller oder ein Großteil von der Aussteller hier auf der Messe, dass es rein finanziell nicht überlebbar wäre, wenn man nur das Produkt betreiben würde.
Sebastian Es würde nicht gehen?
Martin & Ina Es würde technisch oder finanziell überhaupt nicht funktionieren.
Sebastian Ja, weil man mit einem Drucker doch Sachen, die Geld einbringen, richtig Geld einbringen und du lachst dir mit dem Kink-Kram weg. Also wieso machst du das?
Martin & Ina Ab und zu muss man was machen, was auch Spaß macht. Nicht nur der tägliche Alltag und Berufsleben, Aber, Produkte herzustellen, die einem selber Spaß machen, die man selber mitentwickeln kann, da man das eigene Herzblut sozusagen mit drin steckt. Das wird mit Sicherheit jeder Hersteller hier so sagen, dass es eine Abwechslung zum normalen Berufsalltag ist.
Sebastian Also das ist dann wirklich Freizeit.
Martin & Ina Freizeit.
Sebastian Dann reicht doch der Onlineshop. Warum denn dann jetzt drei Tage auf einer Messe stehen? Ich meine, das ist doch tödlich. Du bist doch völlig hinüber wahrscheinlich. Wie geht es dir als Erstaussteller? Also ich weiß, ich bin tot. Ich habe heute Morgen gedacht, mich hat ein LKW überfahren.
Martin & Ina Selbstständig kommt von selbst und ständig. Ich habe schon gesagt, ich muss morgen mal meinen Chef fragen, ob ich es frei kriege. Nee, Spaß beiseite. Messe ist anstrengend. Jedoch, wenn man dann sieht, die Gesichter, wenn es die Person in der Hand hat, wie es darauf reagiert, die Person, wie es selbst bei sich spielt, damit der Person zeigen zu können, wie es einzusetzen ist, Das ist was komplett anderes, als wenn man das online vertreibt.
Martin & Ina Man kann was dazu sagen und man sieht vor allem das Interesse von den Personen, die es direkt vor Ort an sich ausprobieren.
Sebastian Die Bubble ist relativ klein. Ich sehe gerade im Chat, Dom hat geschrieben, sehr geiles Spielzeug haben das gestern gekauft. Also die waren gestern hier am Stand, dann sind sie offenbar bei denen noch vorbeigegangen und konnten es wohl nicht lassen einzukaufen. Angefangen hast du jetzt mit einem Paddel. Da gab es schon ein paar Muster.
Sebastian Jetzt kommt doch jeder um die Ecke mit, mach das doch so, mach das doch so. Was sind Wünsche, die selbst du skurril findest, die vielleicht sogar umsetzbar sind oder eben nicht umsetzbar? Was wollen die Leute von dir haben? Ich meine, 3D-Druck, da kann man alles machen.
Martin & Ina Genau.
Sebastian Da kann man auch den eigenen Namen irgendwie mit reindrucken. Damit kann man Formen drucken, die man sich sonst nicht vorstellen kann. Keine Ahnung, so ein Paddle in Form eines riesigen Fragezeichens. Ich habe keine Ahnung.
Martin & Ina Gerade eben hatte mal eine Person am Stand, die wollte das Paddle deutlich dicker haben. Also in Form von einem Thorhammer, dass man es nur fallen lassen muss und am liebsten dann mit Spikes drauf.
Sebastian Ja, und machst du das?
Martin & Ina Technisch möglich. Die Frage, ob man das wirklich will, wenn dann so anderthalb Kilo Edelstahl mit Spikes aus Höhe X auf einen auftrifft.
Sebastian Das ist ja dann die Person, die das entscheidet, was sie da macht.
Martin & Ina Wir sind offen.
Sebastian Jetzt hast du ja dieses zweite Standbein ans Bein gebunden.
Martin & Ina Ja.
Sebastian Könnte es sein, dass du möglicherweise mehr Zeit mit diesem Hobby in Anführungszeichen verbringst, als du eigentlich solltest?
Martin & Ina Die Zeit ist deutlich intensiver, als ich zu Beginn gedacht hätte. Vor allem der Online-Vertrieb. Unsere Produkte müssen wir erklären können, unsere Produkte müssen wir zeigen können. Die online zu vertreiben ist schwierig. Daher auch jetzt der Gang auf die Messe, um den Endnutzern, dem Endverbraucher, dem Spieler das Produkt in die Hand geben zu können und zu zeigen können, was, wie funktioniert es.
Sebastian Und was sagen die, wenn die das in die Hand nehmen?
Martin & Ina Der Großteil ist sehr erstaunt, dass es technisch möglich ist, in erster Linie einen Edelstahl zu drucken. Über die Leichtigkeit vom Produkt sind die meisten verblüfft. Und dann über das Gefühl, wie es aufkommt, wie es sich auf der Haut anfühlt.
Sebastian Lade mal kurz das Publikum hier ein. Ihr sitzt alle so wunderbar und hört hier ganz toll zu. Ihr habt die Möglichkeit, ein Mikrofon in die Hand zu bekommen. Dann könnt ihr hier meinem Gast auch gerne die eine oder andere Frage stellen. Also das geht. Ihr könnt auch mal irgendwas anderes kommentieren oder was sagen, was ihr möchtet. Das ist machbar. Wir kriegen das hin.
Sebastian Ihr müsst nicht mal einen Namen nennen oder sowas. Und da geht schon ein Finger hoch. Ich muss das ja einfach mal einbauen. Das ist der Mauspferd übrigens und der hat das Paddel gerade in der Hand.
Handsender Genau, ich habe das gerade mal an mir ausprobiert und ich muss sagen, also es fühlt sich echt anders an, wie ich dachte, deutlich tiefer, gar nicht so spitz, wie ich dachte. Genau, gäbe es da theoretisch so die Möglichkeit, auch vielleicht eine 3D-Datei einzusenden, dass man praktisch so ein Custom-Paddle bekommt?
Daniel von Neosteel Wir sind nicht im Metalldruck, nicht wie beim Kunststoffdruck, komplett geometriefrei. Im Hintergrund ist, das Metall fängt irgendwann zu kochen an, das gibt dann wie auf der Haut eine Wasserblase, so sieht es dann aus.
Handsender Okay.
Daniel von Neosteel Prinzipiell ja, wir schauen es uns an, besprechen dann eventuelle Probleme und können da aber auch kundenspezifisch fertigen.
Handsender Also sagen wir jetzt mal, wenn ich einen Paddle haben will, auf dem ganz viele Goldfische ausgestochen sind.
Daniel von Neosteel Einen Goldfisch kriegen wir auf jeden Fall hin.
Handsender Goldfisch kriegt er auf jeden Fall hin.
Daniel von Neosteel Wenn wir den bösen Hasi, dann kriegen wir auch den Goldfisch hin.
Handsender Okay, gut zu wissen.
Sebastian Du sagst gerade, das kocht dann. Wo ist denn da die Grenze? Oder so ein Fehlversuch? Also ganz ehrlich, die Idee, ich mache jetzt mal ein Paddle. Klar, ich habe da eine Firma, ich habe da eine fette Maschine für wahrscheinlich 100.000 Euro. Jetzt mache ich damit mal Unsinn. Und dann hat das direkt geklappt? Hat das funktioniert? Was ist bei rausgekommen?
Sebastian Gibt es irgendwelche, ich stelle mir gerade wie so ein Horrorkabinett vor, so ganz fürchtige Skulpturen und Zerrissene und irgendwas? Also wie schlimm ist es?
Daniel von Neosteel Das Hauptproblem ist beim Metall, dass es zu kochen beginnt. Es sieht dann wie aus wie ein kochendes Wasser im Topf, wenn es siedet. Es sind einzelne Blasen, die nach oben raus wachsen und dann beschädigt es das komplette Bauteil. Das hat einige Versuche gebraucht, dass wir den hohlen Bauraum, das leere Paddle herstellen konnten und dennoch Öffnungen drin haben.
Daniel von Neosteel Das komplett geschlossene Paddle, welches innen drin hohl ist, das ist kein Problem, das ist uns recht schnell geglückt. Auch die unterschiedliche Oberfläche von links nach rechts, eine glatte und eine geriffelte Seite war kein Problem zum Hersteller. Die Öffnungen in die Paddle einzubringen, das war die Herausforderung.
Daniel von Neosteel Und da hat er mal, ich sage mal, eine kleine Vitrine voll mit Ausschuss dastehen, bis man in dem Bereich kam, dass es serienreif war.
Sebastian Für die Shownotes hätte ich davon gerne ein paar Bilder.
Daniel von Neosteel Das kriegen wir hin.
Sebastian Ich finde, Scheitern gehört immer zu. Wir haben hier eine Messe mit, ich weiß nicht wie viele Ständen, Hunderte bestimmt. Und es ist einfach, das Ergebnis sieht man immer hier. Und das ist so gut, dass die Leute sagen, ich stelle mich da hin und stehe dazu. Der Weg dahin, der ist manchmal echt brutal. und manchmal telefoniere ich auch für den Podcast mit Leuten, die sagen, ich würde ja gerne, aber es klappt einfach nicht, es ist alles kaputt und fürchterlich.
Sebastian Also Martin, das ist halt echt eine Geschichte, die ist ein langer Weg, aber es läuft. Und jetzt hast du jetzt den Punkt, du willst ja an Kinky-Leute was verkaufen. Wie sind die so drauf? Angenehme Kunden oder sind die kompliziert?
Daniel von Neosteel Nee, ich finde die Kinky-Community in sich eine sehr offene Gesellschaft, eine sehr offene Leute. Ganz ehrlich, keine negative Erfahrung über das ganze Messewochenende irgendwo gehabt.
Sebastian Jetzt kommt die gemeine letzte Frage. Was hast du persönlich denn mit Kink zu tun? Magst du ein bisschen erzählen? Du musst natürlich nicht, aber ganz ehrlich, man mag ja auch mal ein bisschen gucken, was steckt dahinter. Und die wenigsten Menschen werden dich am Stand fragen, was machst du denn? Du kannst es jetzt hier einmal abhaken und dann ist gut, wenn du dich da positionieren möchtest.
Daniel von Neosteel Ja, kein Problem, gerne. Wir sind selbst schon lange Jahre im Kinky-Bereich unterwegs, vor allem im Bereich Schlagwerkzeuge, Tick in die Richtung die Geschichte der O, daher auch der Name OhLala.
Sebastian Ach, da kommt der Name her. Ach, ich wäre nicht drauf gekommen. Ich hätte jetzt gedacht, okay, das ist halt OhLala, französisch und alles fön und fein und das hat also noch einen tieferen Grund.
Daniel von Neosteel Der mit ausschlaggebende Punkt, den Namen so zu wählen. Und ich glaube, es gibt kaum einen Hersteller, welcher sich im Kinky-Bereich bewegt, wo was herstellt, wo nicht selbst aktiv in der Kinky-Szene unterwegs ist oder in der BDSM-Szene unterwegs ist.
Sebastian Das heißt, du verwendest deine Sachen auch selbst?
Daniel von Neosteel Nur da sind wir dazu überhaupt gekommen, ja.
Sebastian Okay.
Daniel von Neosteel Wir wollen ein Produkt, das es so noch nicht gibt, die unterschiedliche Schmerzreize zufügen kann, von einem Brenner über einen Nadelstich zu einem blauen Fleck. Und da waren wir auf dem Markt noch nicht fündig und da haben wir gesagt, das müssen wir einfach mal selber probieren.
Sebastian Da habe ich ja zufällig den Edelstahl-3D-Drucker da, was man halt so rumliegen hat. Martin, wir wechseln heute relativ zügig hier durch, weil wir wollen einfach mit Menschen sprechen und ganz viele Menschen zeigen und ich fürchte, du musst auch wieder an den Stand zurück. Dein Team hört irgendwie auf einem Ohr auch zu, habe ich schon mitgekriegt.
Sebastian Also ich finde das total geil, mutig, ich probiere was aus, ich mache es für mich selbst. Dann wird man gefragt, haben das auch andere? Und dann sagst du, ja, ich mache das und jetzt stehst du hier auf der Messe und ich bin mir sicher, du verdienst damit wahrscheinlich weniger als mit deinem eigentlichen Beruf.
Sebastian Das heißt, das ist das Stück Leidenschaft und dafür mal einen ganz großen Applaus. Vielen, vielen Dank, dass du da warst.
Daniel von Neosteel Vielen Dank, dass ich hier sein durfte.
Sebastian Sehr gerne. Ich werde immer besser, mach's gut, ich werde immer besser darin, das alles hier organisieren zu lassen. Vor mir sitzen schon wieder neue Menschen, die haben sich gerade positioniert, haben auch Kopfhörer bekommen. Bevor ihr, nein, erstmal sage ich ordentlich Hallo. Ich habe hier zwei Menschen, deren Name mir allerdings nicht mitgeteilt wurde von der SMJG.
Sebastian Und da ist einmal Honey, sie und ihr und einmal Professor Baum.
Gast 1 Oder Baum, hi. Nein, nein.
Sebastian Perfekt, alles funktionieren. Als erstes möchte ich euch was zu trinken anbieten. Wir haben nämlich zu viel, wir wollen sich mitschleppen. Ich hätte Wasser mit und ohne Blub und ich habe hier Apfelschorle. Möchtet ihr was? Gerne Apfelschorle. Sehr schön, nochmal eine. Genau, einfach mal nehmen. Und beide, perfekt. Dann ist es weg. Aufpassen, es ist eventuell geschüttelt beim Transport.
Sebastian Ich gehe mal in Deckung.
Gast 2 Nicht gerührt.
Sebastian So. Und ihr seid hier unsere Nachbarn von der SMJG. Und vorgestern habt ihr erstmal ordentlich Kaffee vorbeigebracht. Und der ist verdammt gut. Ich kann erstmal einen Schluck trinken. Ist eine gute Idee. Ich trinke auch nochmal einen Schluck. So, ich gucke mal. Okay, ihr seid auch schon angelegt. Der Chat weiß auch, dass es euch gibt.
Sebastian Hervorragend. Und ihr seid hier einmal reingeswitcht. Wer macht denn den Stand bei euch eigentlich gerade? Ist da noch jemand?
Gast 2 Den macht Laura, Izzy und Lukas gerade.
Sebastian Drei Leute gleich.
Gast 1 Genau.
Sebastian Sehr gut. Schönes Team. Ja, die SMJG. Es gibt eine Podcast-Folge. Ich erwähne sie ständig.
Gast 1 Das freut uns wirklich sehr, dass ihr so häufig über uns redet.
Gast 2 Und auch mal sehr positiv. Das ist voll schön. Und wir hören auch richtig häufig auf unseren Treffs, dass Leute uns erzählen, dass sie auf uns zukommen, weil sie von euch oder von uns in deinem Podcast gehört haben. Und es ist einfach super schön, dass sie uns dadurch finden.
Sebastian Habt ihr euch ja ehrenamtlich dazu hinreißen lassen, hier auf der Messe zu sein. Warum engagiert man sich für die SMJG? Okay, man könnte es doch einfach nutzen. Man geht zu den Stammtischen, man besucht diese ganzen Treffs. Vielleicht kann man noch im Forum und Chat und was habt ihr alles? Ihr habt so viele Angebote, ja.
Sebastian Man könnte da ein bisschen was machen oder auch einfach nur hingehen. Das reicht ja auch. Warum habt ihr jetzt gesagt, okay, wir kommen jetzt hierher und machen das? Oder haben alle gesagt, sie wollen nicht und deshalb müsst ihr?
Gast 2 Also für mich war es ein, mein allererster Treff, meine erste Szeneveranstaltung war quasi in der SMJG, der SMJG in Frankfurt sogar, den ich mittlerweile auch organisiere seit circa drei Jahren, glaube ich. Und ich wurde irgendwann von der aktuellen Orga, nachdem ich so drei Jahre in der Szene war, gefragt, ob ich Lust habe, selber auch zu orgeln, weil sie eine Nachfolgerin gesucht hat.
Gast 2 Und sie wurde halt selber bald 28 und hatte jemand Jüngeren gesucht, weil wir versuchen, gerade die Treffsorgas, dass die halt eigentlich auch im gleichen Alter sind, also maximal 27 Jahre alt.
Sebastian Genau, das ist das Alterslimit der SMJG als Jugendorganisation.
Gast 2 Genau, zumindest für die Teilnehmenden. Wenn man im Hintergrund arbeitet, ist es auf jeden Fall was anderes. Aber Angebote sind für maximal 27-Jährige. Und dann habe ich mir das ein paar Monate überlegt und habe dann irgendwann Ja gesagt. Und fand einfach schön, dass ich das, was ich quasi bekommen konnte, also diesen Safer Space für junge Menschen, wo ich hinkommen konnte, wo ich mich wohl gefühlt habe, wo ich mich auch ein bisschen aufgehobener gefühlt habe und mehr moderierter, aufgepasster so ein bisschen, dass ich das jetzt zurückgeben kann an die nächste Generation.
Gast 2 Ich meine, es ist auch irgendwie immer noch meine Generation gewesen, aber trotzdem ja jüngere Leute nochmal wieder. Und genau, deswegen habe ich mich quasi ehrenamtlich dem SMJG verschrieben und irgendwie wurden das immer mehr Aufgaben, weil es so viel Spaß macht.
Gast 1 Bei mir ist es auch ähnlich gewesen. Ich habe auch gedacht, ich möchte unbedingt Dinge zurückgeben und irgendwann merkt man dann auch, dass Leute sich dann irgendwie auch zu einem kommen und sagen, hey, das hat mir total geholfen und das bestärkt einen total, motiviert einen weiterzumachen und dann auch zu sagen, okay, dann möchte ich irgendwie halt noch mehr machen unbedingt.
Gast 1 Und ja, man muss dann irgendwie auch relativ früh lernen, man ist ja irgendwie 20, 19, wenn man vielleicht anfängt oder auch ein bisschen älter, aber halt irgendwie so in dem jungen Rahmen, wo man auch gar nicht so genau weiß, dass wann man vielleicht auch Stopp sagen kann, Ehrenämter zu übernehmen.
Sebastian Ja, das ist immer so ein Punkt, dieser Overload.
Gast 1 Und das lernt man dann währenddessen.
Sebastian Gut, das braucht man auch tatsächlich, also ohne das geht's nicht. Ich hab auch beim Podcast auch schon mal gesagt, so jetzt ist mal Stopp, eine Woche geht's jetzt mal nicht, weil andere Sachen im Leben einfach sind. Komischerweise, die Welt dreht sich trotzdem und die brennt nicht ab, also man hat dieses Gefühl man muss, man muss, man muss, das geht jetzt habe ich schon wieder einen Fehler gemacht, den mache ich ständig bei der SMJG, ich vergesse immer zu sagen, was es ist, wir sagen mal SMJG, wir werfen ja mit Buchstaben um uns aber sollte jemand das zufällig hören, der diesen SMJG noch nicht kennt, dann sollte die Person vielleicht jetzt von euch erfahren, was die SMJG überhaupt ist.
Gast 1 Also die SMJG ist ein Verein Ein gemeinnütziger Verein, der sich seit mittlerweile 15 Jahren existiert. Und er setzt sich deutschlandweit und auch in Österreich ein, um Jugendliche und junge Erwachsene, also 14- bis 27-Jährige, aufzuklären. Und einfach da auch einen guten Umgang beizubringen mit eben BDSM und anderen sexuellen, sagten früher Devianzen, das sagen wir jetzt nicht mehr.
Gast 1 Weil das einfach auch mittlerweile in der Wissenschaft anders beladen ist. Aber es ist tatsächlich BDSM und andere sexuelle Orientierungen unter anderem auch.
Sebastian Ich finde toll, also das Schöne ist, dass es ist unglaublich viel Qualifikation in der SMJG. Also es sind alle, ich sage mal, Gewerke und Ausbildungsstände quasi da. Und das, was ich von der SMJG, ich habe auch erst eine normale Szene kennengelernt und dann stellte man fest, ach guck an, da gibt es ja eine SMJG.
Sebastian Also es ist wieder genau andersrum, aber da wurde ich auch so ein bisschen hingeschubst. Aber ich habe festgestellt, als ich in die Szene gegangen war, in mein erster Stammtisch, als dominante, männlich gelesene Person, da war so, aha, der Jungdom und der fragt jetzt Dinge, dem verraten wir unsere Geheimnisse aber nicht.
Gast 2 Oh je.
Sebastian Und dann, da war ich gerade so 26, da habe ich also den Weg zur SMJG direkt nicht mehr gefunden, weil ich dachte, naja, jetzt bin ich in einem Jahr quasi eh raus. Aber das Mindset habe ich trotzdem mitgenommen und zumindest habe ich es so gesehen, das Mindset ist eben nicht, dass Wissen exklusiv ist, dass Technik exklusiv ist, sondern das wird gefälligst geteilt.
Sebastian Und die Menschen kriegen nicht eine Anweisung, guter BDSM ist jetzt so, sondern das sind deine Möglichkeiten, das sind deine Varianten und diese ganze Peer-to-Peer-Geschichte, die ist so offen, das ist ein ganz anderes Mindset. Und das finde ich total schön und das ist übrigens der Grund, warum ich in diesem Podcast immer wieder sage, SMJG, SMJG, SMJG, weil man erstmal was mitkriegen kann oder einfach erstmal mit Leuten irgendwie sich connecten kann und erstmal Wissen erwerben kann und dann Partnersuche und Co das kann dann noch später kommen habe ich das richtig wieder gegeben oder liege ich völlig falsch?
Gast 2 Ich finde, das passt schon gut so. Das Einzige, was ich sagen würde, einfach, wir machen ja hier auch ein kleines bisschen Werbung für uns. Wir haben mega viele tolle, kompetente Menschen, die beim Verein aktiv sind, aber wir suchen auch ständig immer wieder mehr Leute. Alleine weil halt der SMJG, dadurch, dass er ein junger Verein ist, werden Leute halt natürlich etwas zu alt und hören dann auf, gehen dann zum Alumni oder machen andere Sachen.
Gast 2 Manchmal wird auch einfach das Leben zu stressig, um halt Vereinstätigkeiten zu machen, weil man irgendwie Haus, Kinder, Job, whatever macht. Und gerade suchen wir ganz dringend Leute, die vor allem nicht unbedingt auf den Treffs, sondern im Design-Team suchen wir dringend Leute, Redaktion, Software, Technik.
Gast 2 Da können wir immer junge Leute gebrauchen, die halt all das, was man da, genau, hinter den Kulissen, was einem gar nicht immer so direkt auffällt, da mithelfen und was machen. Da sind wir immer sehr dankbar und ich glaube, dieses Word kriegen wir noch nicht genug gespreadet, dass mehr Leute auch immer noch wieder helfen können, weil ja Leute auch immer wieder abspringen, alleine wegen des Alters.
Sebastian Und die müssen nicht Profis auf dem Gebiet sein.
Gast 2 Nein, sie müssen nicht.
Sebastian Wenn sie Zeit haben und Bock haben, sich irgendwo reinzufuchsen, dann dürfen die.
Gast 2 Genau, genau, genau.
Gast 1 Wenn halt irgendwie Menschen, die ansonsten technikaffin und begeistert sind, dann auch noch in ihrer Freizeittechnik Dinge machen wollen, dann ist häufig die Lust gar nicht mehr so wirklich da. Dann auch noch, also wenn man sagt, ich habe jetzt 40 Stunden Job, wo ich jetzt die ganze Zeit IT-Dinge machen muss, sollte ich das auch noch in der Freizeit machen, das ist gar nicht da.
Gast 1 Deswegen, wir können gar nicht Professionals sozusagen häufig bekommen oder einfach da anfragen. Das ist auch nicht notwendig, sondern das Interesse, die Motivation, das sind die beiden wichtigen Dinge und der Rest kommt hoffentlich dann von selbst.
Gast 2 Ja.
Sebastian Also die Strukturen, auch dieses ganze Wording, wie funktioniert was, welche Angebote gibt es, Leitfäden für StammtischgründerInnen, es ist schon ganz, ganz viel da. Mir fehlt ein bisschen Historie. Ich habe zumindest, als ich mal damals vor fünf Jahren mit den VorständInnen gesprochen habe, Da hatten die leider kein großes Archiv, aber ich habe das ja gestern schon mal angeregt.
Sebastian Jetzt schon Dinge passiert? Was die Historie angeht, Herr SMJG, wird es da irgendwie ein Archiv mal geben? Ich habe jetzt hier die Person sitzen, die eventuell was anleiern kann. Entschuldigung, dass ich euch so auf den Pott setze. Mach das!
Gast 2 Ja, ja, ja.
Gast 1 Es gibt, also wir haben, glaube ich, beim letzten OACT, was ja die eine Veranstaltung von der...
Sebastian OACT, einmal übersetzen?
Gast 1 Genau, richtig. Es ist Open Air Community Treffen.
Gast 2 VBS mit die Alumni.
Gast 1 Genau, von den SMJG Alumni veranstaltet. Jetzt mittlerweile nur noch alle zwei Jahre. Das war vorher jährlich, was ein Riesending ist. 500 Leute sind da einfach auf einem Zeltplatz in Bayern. Das ist absolut eine wilde Veranstaltung. Also riesen Respekt an den Leuten, die das organisieren. Und da war dieses Mal, glaube ich, zum ersten Mal ein Historienzelt, wo es einerseits auch um die Geschichte von BDSM in Deutschland ging und einfach auch von wie gehen wir mit Sexualität um, aber auch um die Geschichte der SMJG.
Gast 2 Genau.
Gast 1 Und das wird dort so ein bisschen aufgeschrieben oder wurde aufgeschrieben und wir haben auf jeden Fall intern ein paar Vereinsarchive sozusagen oder einfach so historische Quellen. Wir haben das halt, glaube ich, bisher alles nicht so perfekt aufgearbeitet, aber das kommt wahrscheinlich vielleicht demnächst auf eine Webseite oder so.
Gast 1 Mal gucken. Vielleicht erzähle ich zu viel.
Sebastian Aber mal gucken. Wenn die Webseite da ist, dann würde ich mich mal gerne mit eurem Haus- und Hofarchivar oder dem ganzen Team einfach mal treffen, weil ich finde, sowas muss auch erzählt werden, weil online du googelst, die haben irgendwo einen Stammtisch, dann gehe ich dahinter und sage, Leute, dass da jetzt einfach jahrzehntelange Arbeit von mehreren Generationen von kinky Leuten drinsteckt, das sieht man nicht.
Sebastian Ich würde das sehr gerne zeigen, weil das ist eine großartige Leistung und auch wenn die Menschen dann rausgewachsen sind, dann ist ja ihre Leistung trotzdem da. Das wäre mein persönlicher Wunsch, dass wir diesen Podcast so zeigen und ihr seid hier so fleißig und macht und tut.
Gast 2 Also für alle, die auf der BoFeWo sind, können sie gerne zum Stand kommen und wir versuchen alles zu erzählen, was wir wissen. Es gibt Kaffee, es gibt Süßigkeiten, es gibt ein cutes Kinky-Orakel mit mehr oder weniger weisen Sprüchen, die an Glückskeks erinnern, ohne den Keks aber. Und da erzählen wir super gerne viel über den SMJG, was wir so machen und seit wann es uns gibt, wann die Idee entstanden ist.
Gast 2 Und an der Webseite sind wir dran, da wird gerade ganz viel hinter den Kulissen gearbeitet und neu gemacht. Das ist sehr spannend.
Sebastian Das höre ich seitdem es die SMJG gibt, dass die Webseite gerade neu gemacht wird. Das ist ein normaler Prozess, den niemals enden will.
Gast 2 Das ist richtig, genau. Und dann mal schauen, was da noch alles bei rauskommt und was wird.
Sebastian Also ihr beiden, ich mag die SMJG weiter in diesem Podcast zeigen und erwähnen und wenn jetzt Menschen das jetzt hören, das kann auch in Jahren sein und stellen fest, huch, da gibt es ja Leute, man findet euch auf smjg.org und ihr habt mittlerweile Stammtische fast überall gefühlt.
Gast 2 Genau, wir haben Treffs in, ich glaube, über 40 Städten. Ich weiß nicht genau wie viele, weil auch immer wieder neu gegründet werden. In Bonn soll bald einer gegründet werden. Ich kenne mich gar nicht so viel aus, in welchen Städten überall was ist. Und genau, das findet man alles auf smjg.org. Ist auch immer alles sehr aktuell, würde ich sagen.
Gast 2 Und wir haben ein Forum, wir haben einen Chat, das ist auch alles jugendfrei und moderiert, beziehungsweise im Forum gibt es auch 18 plus Content, der aber auch nur mit Ausweis freigeschaltet wird, wenn man 18 ist. Was habe ich noch vergessen?
Gast 1 Also da sind jetzt nicht irgendwie so pornografische Bilder und so weiter.
Gast 2 Sondern das sind nochmal explizitere Austausche.
Gast 1 Wo der Jugendschutz sagte, das sollte halt irgendwie an ein bestimmtes Alter gekoppelt sein, wo wir gesagt haben, okay, machen wir, kein Ding.
Gast 2 Und dann haben wir die Community-Treffen, die sind zweimal im Jahr. Wer weiß, ob es vielleicht bald irgendwann in ein paar Jahren noch mehr gibt manche ihr merkt.
Sebastian Die beiden sind sehr gut darin, das Ganze zu verkaufen ihr macht das richtig gut und ihr habt das ja zwei Tage gemacht und ganz ehrlich, die Leute werden euch finden und sie werden bei euch, Menschen finden, die ihnen helfen, einfach so zu sein, wie sie sein wollen, das macht ihr großartig, nicht nur alle, die da sich irgendwie engagieren, auch die Personen, die die irgendwann mal bei einem Stammtisch irgendwie einen Flyer ausgedruckt hat. Auch die.
Sebastian Alle sind mit dabei. Ich sage euch beiden mal vielen, vielen Dank, dass ihr hier rüberkommen konntet, dass ihr das gemacht habt. Sehr gerne. Ich muss euch leider wieder zurück an euren Stand schicken. An der Popcornmaschine vorbei. Das ist ein gemeines Ding. Das zieht immer hier rüber.
Gast 1 Vielen Dank, dass wir da sein durften.
Sebastian Sehr, sehr gerne.
Gast 2 Dankeschön für deine Zeit.
Sebastian Ihr habt die SMJG hervorragend repräsentiert. Vielen, vielen Dank.
Gast 1 Dankeschön.
Gast 2 Dankeschön. Viel Spaß noch.
Sebastian Könnt besser reden als ich. Das ist Wahnsinn.
Gast 3 Absolut großartig.
Sebastian Hier kann ich dir ein Getränk anbieten.
Megan Bound Ja, gerne.
Sebastian Ich habe Wasser still, Wasser mit Blub und ich habe noch eine Apfelschorle.
Megan Bound Wasser still.
Sebastian Wasser still.
Megan Bound Ganz langweilig, Standard.
Sebastian Wir müssen gucken, wie wir die Flaschen leer kriegen, damit wir sie nicht mehr zurückschleppen müssen.
Megan Bound Da helfe ich euch gerne.
Sebastian Und ich stelle dich sofort vor. Du sitzt ja schon seit ein paar Minuten ganz geduldig. Ich übe noch, wie man solche Moderationsübergänge macht. Da muss ich öfter wohl mal Lanz gucken oder so, damit das geht. Und du sitzt jetzt auf meiner Rechten und ich stelle dich mal vor, du bist die Megan, hallo.
Megan Bound Hallo, ich bin die Megan.
Sebastian Du hast, das muss ich mal erwähnen, du trägst ein Latex-Dress, du trägst aber auch die farblich passend abgestimmten Ohrringe zum Make-up.
Megan Bound Ja, man muss ja vorbereitet sein, wenn man in einen Podcast kommt, dass sich die Leute gut vorstellen, wie ich aussehe. Farbig.
Sebastian Ja, also, sieht sehr, sehr gut aus und dir gegenüber, oder links neben mir, sitzt jetzt der Mike. Hallo. Der Mike möchte ja gar nicht sitzen, der Mike möchte auch nicht ins Mikrofon sprechen. Der Mike, ich stelle ihn mal ganz kurz ein bisschen ausführlicher vor, weil ich mag sie heute vom Team alle nochmal ein bisschen vorstellen.
Sebastian Jetzt wird er nochmal an deinem Schmuck umgezippelt. Der Mike ist ein lieber, lieber Nachbar von mir, der hier in den letzten zwei Tagen über sich hinausgewachsen ist und ich bezeichne ihn jetzt einfach mal hier als den Standmanager, der alle Probleme löst.
Megan Bound Da wird mit dem Kopf geschüttelt.
Sebastian Und Megan, er hat sich irgendwie gewünscht, dass ich dich hier mal einlade. Ja, das freut mich sehr. Was machst du denn so überhaupt? Du hast hier einen Stand, aber was genau machst du?
Megan Bound Genau, eigentlich stehe ich nur rum. Also ich bin Deko, sage ich immer. Eigentlich bin ich hauptberuflich Domina. Man kennt mich als Megan Bound. Und ich bin hier an einem Stand von Latex Fashion Design und Aio Latex und bin quasi deren Standdomina. Das heißt, ich zeige, was es da Schönes an Latex gibt und präsentiere das in verschiedensten Outfits am Tag.
Megan Bound Also ich ziehe mich dann immer zwischendurch mal um und erkläre Menschen, was Latex ist, wie Latex funktioniert und wie wunderschön man sich da drin fühlt. Und ab und an gibt es bei mir auch Schläge zu gewinnen, wenn man sich versucht, Prozente zu erdrehen. Und man wird es kaum glauben, die Leute zahlen dafür, dass sie nochmal drehen dürfen, damit sie dann endlich Schläge gewinnen.
Sebastian Mike, warst du schon am Stand?
Gast 1 Ich war tatsächlich schon am Stand, ja.
Megan Bound Der muss mich ja mal suchen, weil ich nie da bin. Ja, genau.
Sebastian Du hast mich an der Hand gepackt. Wir gehen da jetzt mal hin heute.
Gast 1 Du hast gesagt, du wolltest hier die Leute mit einladen und ich habe gut wie jeden gefragt, wer möchte und die junge Dame hat gesagt, ja, hier, ich bin, ja, ich will.
Megan Bound Ja, ich bin podcastgeil vielleicht.
Sebastian Bist podcastgeil.
Megan Bound Ein bisschen.
Sebastian Ich gebe es ehrlich zu, bei Dominas, frage ich meistens inzwischen als erstes, hast du vielleicht auch schon einen eigenen Podcast?
Megan Bound Nein, habe ich nicht, aber ich habe an dem Podcast vom Atrium in Berlin, der Secrets Podcast, schon teilgenommen, aber die Folge ist noch nicht draußen, da müssen wir noch ein bisschen warten.
Sebastian Das Atrium, das steht auch noch auf meiner Liste, da muss man auch nochmal ganz viel miteinander sprechen. Aber du bist jetzt quasi, ich sage mal, Markenbotschafterin für Latex und ich habe gar nicht so viele latexlastige Stände hier gesehen und ich sehe, wenn ich hier so schaue, ich sehe Latex auf der Messe, aber gefühlt weniger als in den letzten Jahren.
Sebastian Kann das sein? Hast du da einen Vergleich? Oder liegt es hier an der Ecke, wo wir hier sitzen?
Megan Bound Also ihr liegt tatsächlich in einer Ecke, die leider nicht so viel Latex beinhaltet. Der arme Mike. Ja, den armen Mike, den kann ich ja nachher einfach mal anziehen und dann kann der selber ein bisschen Latex tragen und gucken, wie schön er sich da drin fühlen kann.
Gast 1 Ich habe gestern.
Megan Bound Aha, ja, was ist mit heute?
Gast 1 Ja, wir fahren nachher und Latex ist ein bisschen intensiver zum Umziehen, deswegen dachte ich mir...
Megan Bound Lass es an.
Gast 1 Ja, aber sechs Stunden im Auto, das mag das Latex nicht so.
Megan Bound Lass es an. Ich wiederhole mich. Ja, also ich glaube, es sind Stände zusammengefasst tatsächlich, die vielleicht vorher einzeln da waren, weil Standgebühren teilen funktioniert ganz gut und letztendlich nehmen sich ja immer die Menschen ausreichend Zeit für die eine Person. Das heißt, wenn du mehrere Leute hast, die an einem Stand arbeiten für mehrere Firmen, kann es einfach leichter sein für die Designer, dass sie nicht die ganze Zeit rumspringen, sondern Leute vermitteln. Und Latex ist ja oft sehr individuell.
Megan Bound Also wenn ich jetzt zum Beispiel Latex Fashion Design nehme, die viel auch mit Nähten arbeiten und Bändermieder machen und dazu Aio Latex anziehe. Es ist eine total schöne Kombo. Oft findest du ja vielleicht kein Komplettoutfit bei einem Menschen, aber möchtest gern bei anderen zusammen kombinieren und da ist es natürlich optimal.
Megan Bound Wir haben drei Latex-Designer bei uns am Stand und noch DeVard, die aus 3D-Druck so Fesseln machen, was man zum Latex anzieht. Das heißt, du könntest bei uns ein komplettes Outfit bekommen.
Sebastian Das finde ich total spannend, weil das ist, pass auf, den ganzen Morgen schon, erzähl mir ja mal, oder seit drei Tagen erzähl mir ja alle Aussteller immer, wir arbeiten so schön zusammen, es gibt gar nicht diese Konkurrenz. Ich höre immer nur von Synergieeffekten. Schon wieder. Das ist ja fürchterlich. Liebes Publikum, wenn ihr das später mal hört in Jahren oder so, das stimmt offenbar wirklich. Ich mag das ja immer nicht glauben.
Sebastian Also ich kenne das eher so aus den IT-Messen, weißt du? Da hast du einen Stand, daneben hast du einen anderen Stand und da wird nochmal die Wand ein bisschen dicker gemacht, damit die drüben nichts hören können. Und dann guckt man auch, dass man einen da hinstellt, damit keiner rüberschielt und keine Ahnung was.
Sebastian Das ist ja, das ist doch schön hier. Und Mike, du hattest die Aufgabe, eine Frage zu formulieren an die Frau.
Megan Bound Ich bin sehr gespannt, was es für eine Frage geworden ist.
Sebastian Du bist so böse gerade auf mich. Ich verstehe es total.
Gast 1 Ja, wir sprechen uns wieder.
Sebastian Du kannst das, du machst das. Du darfst natürlich jetzt nicht fragen, wie ist das Latex zu tragen, weil das könntest du selber beantworten.
Gast 1 Wie ist das Latex zu tragen? Schwitzt man da drunter?
Megan Bound Ja, all diese Sachen kann man bestimmt woanders erfahren.
Gast 1 Nein. Wie bist du zu dem Thema Domina gekommen? Erzähl doch mal.
Megan Bound Da gibt es zwei Ansätze. Der eine ist, ich hatte mit 17 einen Partner, bei dem ich dann einen riesen Schwanz im Schrank gefunden habe und meinte, für wen ist der denn? Weil ich kenne den nicht und ich glaube, der ist auch nicht für mich. Und dann hat er mir erzählt, dass er darauf steht, in den Arsch gefickt zu werden.
Megan Bound Und dann haben wir das ausprobiert und ich dachte, aha, interessant. Dann habe ich das erstmal ein bisschen fallen gelassen. Ein Jahr später bekomme ich bei Jappy, ich weiß nicht, ob ihr diese Seite noch kennt.
Sebastian Ich kenne sie nicht.
Megan Bound Ja, es ist sowas wie SchülerVZ früher, also vor Facebook irgendwo damals, hat mir ein Mensch geschrieben, er würde mir gerne ein Geschenk machen. Ich war so, okay, aber ich gebe dir dafür nichts. Nein, nein, das ist okay. Dann hat er mir einen Gutschein geschickt. Ich so, aha. Und dann kam der zwei Monate später an, ich würde dir gerne ein Geschenk machen. Ich so, okay.
Megan Bound Und dann fing er an, mich zu siezen und dann meinte er, ob er mich Herrin nennen darf. Und zu dem Zeitpunkt war ich noch in meiner Kochausbildung und dachte mir so, aha, wenn es einen gibt, gibt es wahrscheinlich mehrere. Hab mich auf die weite Suche im World Wide Web gemacht und habe verschiedene Geldsklaverei-Findom-Seiten gefunden und mich da umgesehen, mich angemeldet und hab gesehen, okay, es macht mir Spaß.
Megan Bound Und hatte dann damals auch eine Partnerschaft, wo wir Sachen ausprobiert haben, Leute eingeladen haben, auch als Haussklaven und Geldsklaven. Und dadurch habe ich einfach ganz viele dominante Erfahrungen schon gemacht und auch mein erstes Latex-Teil geschenkt bekommen. Ja, und dann war ich irgendwann so weit, dass ich dachte, Gastro ist nett, aber undankbar.
Megan Bound Da möchte man Menschen schlagen. Ich melde mich mal in einem Domina-Studio an. Und das habe ich dann einfach gemacht. Und dann bin ich Domina geworden.
Sebastian Und dabei geblieben.
Megan Bound Bin ich selbstständig, lebe davon, liebe es, ich genieße es, ich lebe das immer noch privat aus, genauso wie vorher, vielleicht sogar ein bisschen mehr. Und halt jetzt auch online.
Sebastian Ja, großartig. Also ich finde das immer so spannend, wo die Wege her führen. Von der Gastro, okay, dann darüber. Ist das so ein, also hast du die Leidenschaft, ich mag das, jetzt mag ich das intensivieren? Oder ist das wirklich ein, also was kam zuerst? Der innere Antrieb, oh ja, mir macht das Spaß. Oder kam raus, damit kann man Geld verdienen und irgendwann hat es Spaß gemacht.
Sebastian Also wie rum war bei dir der Weg? Wie kommt die Leidenschaft zu dir? Ich meine, ist an sich egal, aber ich finde es spannend.
Megan Bound Der innere Antrieb. Also, dass man damit Geld verdienen kann, ist cool. Ich hätte nicht gedacht, dass ich davon leben kann und so gut leben kann und das auch wirklich weiterhin genießen kann. Aber es ist mega cool, wenn man darauf achtet, dass man wirklich nur das macht, worauf man selber Lust hat. Dass man nicht anfängt, Dienstleistungen zu verkaufen, die man nicht will, nur für Geld.
Megan Bound Ich habe das Glück, ich muss das nicht machen. Das funktioniert auch so. Ich mache wirklich das, worauf ich Bock habe. Und wenn ich auf irgendwas keine Lust habe, dann gucke ich auch den Menschen an und sage, nee, gerade gar nicht, wünsche dir noch einen schönen Tag. Und ich sehe es ja auch, dass ich privat jetzt noch viel mehr mache.
Megan Bound Also mein Antrieb ist nicht weniger geworden, nee, es ist einfach noch viel unvernünftiger geworden als vorher.
Sebastian Ich habe mir mal auch von einer sehr, sehr lieben Domina aus Hannover sagen lassen, man stellt ihnen nicht die Frage, was sie so privat machen oder mögen. Das fragt man nicht. Aber der Mann könnte nicht das fragen.
Gast 1 Ach, ja. Was macht man denn so privat als Domina?
Megan Bound Die Frage, hast du die richtig überlegt? Ja. Ich finde mega.
Sebastian Ja, er ist außer Schlagreichweite und ich dachte mir, wenn ich sie nicht stelle, dann passiert keinem was.
Megan Bound Ich finde irgendwas zum Schlagen. Ich werfe was. Kein Problem. Jetzt auf was bezogen, was ich privat quasi innerhalb meiner vier Wände sexuell mache oder was möchtest du genau?
Gast 1 Ah ja, natürlich trägst du 24/7 nur Latex. Das weiß ich immer ausnahmslos. Das ist klar.
Megan Bound Ich habe auch immer zehn Sklaven an der Hand.
Gast 1 Ah, und immer das Flapphorn umgeschnallt.
Megan Bound Immer. Durchgehend.
Gast 1 Ich gehe damit auf den Klo. Ja.
Megan Bound Nein, also privat switche ich tatsächlich. Ich habe aber auch einen Hausklaven privat, der kommt alle zwei Wochen zum Putzen. Das ist für mich komplett normal, der ist seit sechs Jahren da, bezahlt auch dafür ganz brav. Ich lebe mich privat auf beiden Seiten aus. Ich habe eine Partnerin, ich lebe Polyamor, ich habe bald ein Date in Kanada, wo ich mich sehr drauf freue.
Megan Bound Das wird auch sehr viel Latex-lastig, ich weiß nicht, ob ich viel vom Land sehe.
Sebastian Wie sind die da drauf? Also ich bin bei den da drüben bin ich immer nicht so sicher, ob das da alles super versteckt ist oder weil das ja Fashion ist, noch viel intensiver als hier Hast du da schon eine Erfahrung, die du teilen kannst oder kommt das noch?
Megan Bound Nee, ich war noch gar nicht da tatsächlich, also ich hab den Menschen auf der BoundCon kennengelernt in München im Aufzug und fand den nett und der fand mich nett und dann haben wir die BoundCon und den GFB miteinander verbracht und dann fliege ich halt mal nach Kanada, Klingt traumhaft.
Sebastian Großartig.
Megan Bound Ja, finde ich auch. Also ich lebe mich in alle möglichen Richtungen aus. Ich biete nicht alles davon als Dienstleistung an. Das ist auch okay.
Sebastian Ja, also eben muss man ja auch nicht. Man könnte jetzt natürlich so den ganzen Standardkram haben. Man könnte fragen, was machst du denn nicht? Oder was wollen die Leute haben? Das machen wir alles heute nicht. Heute ist ja wirklich Wohlfühl. Wir sind ja nun mal hier auf einer Messe. Und ich möchte eine Frage stellen, Maik.
Gast 1 Was hast du denn so alles an Latex in deinem Kleiderschrank? Erzähl doch mal. Weil das weißt du immer Sebastian, du weißt halt immer nicht. Bist du viel in Catsuits unterwegs?
Megan Bound Das kriege ich nicht aufgezählt. weil ich habe, glaube ich, fast 40.000 Euro in meinem Leben schon in Latex investiert. Schnapper.
Sebastian War es bei dir mehr?
Gast 1 Nee, so viele habe ich noch nicht.
Sebastian Noch nicht, aber du holst auf, ne?
Megan Bound Noch nicht, wir gehen ja nachher noch einkaufen.
Sebastian Sehr gut.
Megan Bound Von den kleinsten Teilchen, sei das so ein Slip, bis hin zu Heavy Rubber, Smellbag, Gedöns, habe ich wirklich alles Mögliche. Also ich habe Catsuits da, ich habe Leggings, ich habe Kleider. Ich mag am liebsten Bodies, da kann man Strap-on tragen.
Gast 1 Also eine Freundin von mir hat jetzt mal ein bisschen sich ausgelassen über Lieferzeiten von Latex und den einzelnen Herstellern. Wie ist das bei AIO Latex? War richtig, wie die Lieferzeiten aktuell da so sind?
Megan Bound Ja, sowohl bei AIO als auch bei Latex Fashion Design dauert es natürlich auch. Bestimmte Latexware waren eine Zeit lang gar nicht verfügbar als Meterware. Das heißt, Pech gehabt. Und auch jetzt, du musst halt oft die Meterware erstmal bestellen, denn das sind ja sehr aufwendig gestaltete Dinge. und jetzt sind auch gerade auch noch alle möglichen Messen.
Megan Bound Also wir sind jetzt hier, dann ist die Passion, die Avantgardista ist da, dann ist irgendwas in Griechenland und irgendwas da und irgendwas dort und Amerika und das müssen die ja alles befahren, bevor sie wieder produzieren können. Deswegen ist es vollkommen normal, dass es einige Wochen dauert. Ich hatte auch schon mal Sachen, jetzt nicht von den beiden, sondern von einer anderen Herstellerfirma, wo ich dachte, ey komm, vier Monate ist echt lang ohne Rückmeldung.
Megan Bound Man kann natürlich immer noch in Kontakt mit denen gehen und es kommt darauf an, wie aufwendig es ist. Aber ich glaube, unter sechs Wochen ist auf jeden Fall nichts drin, egal bei welchen Latexhersteller.
Gast 1 Ja, das ist nicht so wie beim Hauen, wo man dann sowas kriegt und zum Schlagen hat und man muss echt lange darauf warten.
Sebastian Ja, wenn wir jetzt bestellen, für Weihnachten könnte gehen. Ich muss mich mal outen, ich habe kein Latex-Teil im Schrank hängen. Gar nichts. Ich habe mal was anprobiert, aber das passte irgendwie auch nicht so richtig. Was wäre denn so das Ding, womit ich anfangen sollte? Das erste Teil, wo die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich hinterher nicht sage, ich sterbe.
Megan Bound Ich stecke dich am liebsten direkt in den Catsuit. Und dann machst du die Augen zu und dann kannst du mal spüren, wie geil sich das anfühlt.
Sebastian In den Catsuit?
Gast 1 Hier ist doch schon so ein Vakuumbett auf der Messe. Ich stecke dich in das Vakuumbett.
Sebastian Das Podcastsubbie erlaubt das nicht.
Gast 1 Doch, das erlaubt das.
Sebastian Das kriegen wir laufend.
Gast 1 Die nickt ganz schön, ja genau.
Megan Bound Hier wird gelogen, da wird genickt. Alle wollen dich eigentlich ganz gerne in dem Bett sehen. Das ist ja auch ein tolles Thema, um danach darüber zu reden, wie so die erste eingeschlossene Erfahrung ist.
Sebastian Oh Gott. Also vielleicht mal so ein Suit anprobieren, da könnte ich mich drauf einlassen. Ob ich das heute tun würde, weiß ich noch nicht, aber wir müssen ja offenbar wiederkommen.
Megan Bound Es ist ja auch eine Art von Entspannung in so ein Vakuumbett zu legen. Es ist super meditativ und es fühlt sich wirklich an wie so eine kleine Massage und eine gute Umarmung.
Gast 1 Oh ja.
Sebastian Okay, jetzt nochmal komme ich offenbar.
Megan Bound Ich dachte, man fängt jetzt irgendwie an.
Sebastian Ich dachte, man fängt jetzt an irgendwie mit einem Stirnband oder sowas, mit irgendwas Kleinem.
Gast 1 Ein Stirnband?
Sebastian Weiß ich, was Kleines halt. Oder Socken. Okay.
Megan Bound Ich kann dir auch einen Handschuh anziehen, aber es ist schon ein anderes Gefühl, das am Körper wirklich zu spüren.
Sebastian Möglicherweise.
Gast 1 Ganz oder gar nicht.
Sebastian Ich sag jetzt nicht ja, aber ich sag auch nicht nein, das ist schon mal ein großer Erfolg, weil das wird schon über Jahre probiert. Eventuell muss ich mal ein bisschen mutiger werden. Es ist der dritte Tag Messe. Meine Stimme ist hinüber. Deine ist total entspannt und ich würde sogar sagen, ein bisschen erotisch.
Megan Bound Nein, sanft.
Gast 1 Sanft.
Sebastian Aber trotzdem bestimmt.
Megan Bound Ich bin ein sanftes Domina.
Sebastian Weiß nicht, wie du das machst. Hast du noch ein paar Tipps für mich? Wie ich den Tag heute überlebe? Wie ich mich morgen fühlen werde und wie ich beim nächsten Mal meine Stimme schonen kann?
Megan Bound Ich kaufe tatsächlich immer Gelo Revoice. Das ist ziemlich gut. Das sind so Kau-Lutsch-Tabletten-Dinger, die ich auch von meinen Opernsängern, mit denen ich manchmal Zeit verbringe, kenne. Damit die Stimme schön geschmeidig bleibt. Ansonsten Tee trinken ist gut. Schlafen zwischendurch, nicht nur feiern gehen und Bierpong spielen, das ist auch ganz wichtig.
Megan Bound Und ich mache immer nach den Messetagen einen Tag Wellness. Also in Berlin ist es dann meistens im Vabali oder sowas, dass ich wirklich einen Tag so Handy aus, ihr könnt mich alle mal auf den Schuh gucken.
Gast 1 Ja, Chef, kriegen wir es gesponsert? Eintag Wellness? Oh, ausgezeichnet.
Megan Bound Ich komme mit.
Sebastian Ich habe eine Badewanne. Wenn wir uns da alle davor stellen, abwechseln und das Wasser wiederverwenden, ist das gar kein Problem.
Megan Bound Ich habe gehört, Vakuumbett soll sein wie Wellness.
Gast 1 Ja, habe ich auch gehört.
Megan Bound Guck mal, es wird auch genickt. Die Leute finden das alle.
Sebastian Wir sind alle überzeugt. Das wird toll. Oh je, oh je, oh je. Ich merke schon, ich werde um Kopf und Kragen geredet. Du kannst auch einfach.
Megan Bound Wenn es dir unangenehm ist auf der Messe, ich habe gehört, es gibt zum Beispiel im Atrium in Berlin eine ganz tolle Domina, Die nennt sich Megan Bound und die bietet das an. Da kannst du halt auch einfach mal sagen, hey.
Sebastian Liebes Publikum, die Megan Bound, die muss jetzt dringend wieder an den Stand. Ihr wird verlangt, da stehen schon Menschen, die wollen sie unbedingt mitnehmen. Also du wirst ganz dringend gebraucht. Ich werde einen Schritt auf Latex zugehen.
Megan Bound Ich lasse dir meine Visitenkarte da.
Sebastian Ob das bei der nächsten Messe ist oder vorher im Geheimen, das werde ich noch herausfinden. Das heißt, da muss das Podcastsubbie aber auch mit Latex mal probieren. Aha, sie nickt.
Megan Bound Ich mache alle Gender und Sexualitäten. Also bei mir dürfen nicht nur cis Männer kommen, ich mache alle.
Sebastian Die hat so Wahnsinnsproportionen, dass alles einfach geil aussieht. Also das ist erstmal sie bei mir. Ich arbeite erstmal nochmal an mir und dann können wir das ausprobieren. Megan, vielen, vielen lieben Dank. Und der Mike sagt noch die letzten Worte zu dir und darf dich verabschieden.
Gast 1 Er freut sich ganz doll. Ja, ich freue mich sehr, dass du da gewesen bist.
Megan Bound Ja, schön, dass du mich eingeladen hast. Danke für deine großartigen Fragen, Mike.
Gast 1 Ja, es tut mir sehr leid. Ich bin sehr nervös.
Megan Bound Ich habe mir vor.
Gast 1 Was überlegt, aber das ist nicht so meine Wohlfühlzone.
Megan Bound Und dabei habe ich extra Bonbonfarben an.
Gast 1 Du siehst auch sehr super aus. Du hast ein wunderbares Korsett an. Das haben wir uns auch schon angeguckt, bloß nicht in grün. Das findet mein Frauchen auch ganz, ganz toll.
Megan Bound Ja, dann können wir das ja mal dem Frauchen anprobieren. Oder dir oder euch einfach allen, dann habt ihr alle eins an.
Sebastian Ich merke gerade, ich werde meinen halben Stand gleich zu euch an den Stand verlieren. Die sind gleich alle weg und dann hocke ich hier alleine.
Megan Bound Ja, super.
Sebastian Sehr schön. Vielen, vielen Dank für deine Zeit und genieß noch den restlichen Nachmittag und wenn dann unsere Meute bei dir gleich einfällt.
Megan Bound Ja, ich freue mich, euch da alle zu sehen. Eure Meute, diese Meute. Und würde mein Mikro dann mal abgeben.
Sebastian Das darfst du sehr gerne.
Megan Bound Tschüss ihr alle.
Sebastian Großartig. Und nimm noch ein paar Kekse mit. Ich habe gesagt bekommen, die müssen leer werden. Sonst müssen wir sie gleich mal durchgeben. Oh, das ist gemein. Das Podcastsubbie kriegt jetzt einen Keks-Ess-Kurs. So, der Maik bleibt sitzen noch. So, hier läuft nämlich eine Uhr, ihr Lieben. Was steht da drauf? 21 Minuten 55.
Sebastian So, ich habe einen... ich mag ja mein Team ein bisschen würdigen und der Maik muss nämlich gleich abhauen, der hat nämlich eine Aufgabe und erstmal, ich würdige dich jetzt einmal. Maik, du bist hier mit hergekommen, du hast ein Auto gefahren, du hast mit eingeladen und dann hast du wirklich, ich hab's dir eben schon mal gesagt, du hast das hier übernommen, sich um alle Probleme zu kümmern, die zu lösen sind.
Gast 1 Nein, nein, nein.
Sebastian Ich mag einmal ganz großartig sagen, geil gemacht, vielen, vielen Dank und jetzt kriegst du einen ordentlichen Applaus von uns allen vom ganzen Team.
Atmo Du, oh, oh, oh, oh. Weil du es gut machst und ich habe dich jetzt fieserweise wirklich ans Mikrofon gezwungen.
Gast 1 Danke.
Sebastian Aber ganz ehrlich, du hast Talent. Du hast das sehr, sehr gut gemacht. Du solltest darauf aufbauen.
Gast 1 Ja, na klar.
Sebastian Ja, hast du ja kein... Wir sollten den Leuten ja immer Puls messen, ne? Großartig. Also, lass dich ein bisschen trösten. Du hast das hervorragend gemacht, wunderbar. Du hast das Angebot bekommen, dass du dich da gleich einmal einkleiden darfst. Ich würde dich auch gerne in Bonbonfarben einmal sehen.
Gast 1 Bonbonfarben, ja.
Sebastian Ja, das sah gut aus. Ich glaube, das würde dir stehen. So, neben dir sitzt die zu transportierende Person. Und ja, hallo Lexxi.
Lexxi Hallo. Jetzt trägst du auch mal ein Mikrofon. Ja.
Sebastian Du bist die Person, der ich dir so Sachen sagen konnte wie ja, wir gehen um 13 Uhr online, mach doch mal Social Media-mäßig alles klar, damit auch Leute zuhören und das wissen. Und du hast die letzten drei Tage, du hast Reels und Videos rausgeknallt und sonst was. Macht es noch Spaß?
Lexxi Ja, schon. Aber es wird auch anstrengend tatsächlich. Man merkt erst im Nachklapp, wie schnell die Zeit tatsächlich rennt, wenn man denn da was Schönes zusammenbasteln möchte.
Sebastian Ja, du hast hier teilweise nachts noch irgendwas zusammengebaut und mir morgens präsentiert. Ich bin total begeistert. Viel Arbeit steckt drin. Und ich glaube, du hast die ganze Messe, wo du transportierst, du gerade, einmal husten, das ist okay, transportierst du gerade so nach außen und die Leute, die jetzt eben nicht drauf warten, dass der Stix mal auf der Webseite irgendwie den Streamlink freigibt.
Sebastian Ich finde das total gut und großartig und mag einfach, weil du gleich eben weg musst, du kannst eben nicht heute bis zum Schluss bleiben.
Lexxi Nein, leider nicht.
Sebastian Mag ich einfach wirklich nochmal von meiner Seite und glaube vom Rest des Teams auch einfach mal Dankeschön sagen, du hast uns toll eingefangen und du darfst dann gleich gehen und ich kann dir nicht mehr ordentlich Tschüss sagen, weil ich ja dann hier quasi ans Mikrofon gefesselt bin, aber wirklich vielen Dank für den Probemonat der ist auf jeden Fall sehr geil gelaufen und, wenn ihr da draußen, wenn ihr das hört und ihr nutzt Instagram und so gar nicht, ich werde mal gucken, ob ich irgendwie ein Archiv kriege, weil da sind einige Kunststücke bei nur die Sachen mit dieser Schlagermusik da war ich ein bisschen vergrätzt heute Nacht und stellte fest, wer hat denn, Musik ist übrigens von diesem Sebastian Stix also das war so okay,
Sebastian genau richtig gemacht, aber ich ertrage mein eigenes Zeug nicht, wie gesagt, total gut, vielen Dank und wenn du gleich los musst, dann Und Maik wird dich hervorragend transportieren. Dann muss ich auf Maik ein bisschen verzichten. Aber wirklich toll, dass du hier mitgemacht hast, dass du dir Zeit genommen hast, hier richtig Hirnschmalz und Zeit und Arbeit reingesteckt hast.
Sebastian Du hast heute Morgen sogar, das darf ich mal verraten, vor Messestart aufgenommen heute Morgen und mit Cupido und dann dachte ich mir, wir wollen ein bisschen einfangen, wie jetzt hier sich alles aufbaut und so. Dann habe ich dich gebeten, könntest du bitte einmal, wenn die hier mit mir aufnehmen, mit einem Staubsauger einmal bei uns vorbeigehen, damit man das Geräusch hört und damit man einfach einfängt, dass hier noch der Stand schön gemacht wird.
Sebastian Ich gebe zu, das war jetzt ein bisschen gemein, aber du hast gesagt, ja klar, mache ich kein Problem. Rattattattattatt, bis hier rum. Das war perfekt. Also wirklich auch solche Sauereien hast du alle mitgemacht. Vielen, vielen Dank und es wird gerade ein bisschen luftig hier am Stand, die Halle wird schon ein bisschen leerer, aber wir gucken mal, ob wir ein paar Menschen es einfach hinkriegen, dich auch nochmal ordentlich zu würdigen und zu feiern.
Sebastian Also Lexxi, komm gut nach Hause, vielen, vielen Dank und großartig, Dankeschön.
Lexxi Sehr gerne.
Atmo Wir mussten ja auch ein bisschen mit ertragen.
Lexxi Was wir alles remixen und wiederholen und ich glaube, unser Merch-Girl heute musste auch zweimal Tütchen packen, damit das auch alles schick wird und ja, aber ich glaube, wir haben da ganz, ganz, ganz viel Content auch für die nächsten Wochen. Ich sage vorab, ich bin tatsächlich, und deswegen muss ich auch ein bisschen eher los, ich bin die nächsten drei Wochen beruflich sehr eingespannt.
Lexxi Also wird es wahrscheinlich jetzt einen abrupten Abbruch geben, was Instagram angeht. Ich kann beruhigen, ich werde das nachholen und nach den drei Wochen wird es dann auch nochmal... Ich muss jetzt wieder selber etwas posten.
Sebastian Weißt du, was das für eine Scheißarbeit ist, da jede Woche ein Bild hochzuladen?
Lexxi Ja, ihr müsst ja jetzt auch fleißig weiter was produzieren, damit ich das im Nachklapp machen kann, weil mir fehlen ja jetzt quasi denn so ein paar Stunden, wo ich gar nichts machen kann.
Sebastian Achso, du möchtest, dass wir mehr Unsinn treiben und mehr Einblicke geben? Das heißt, ich gebe dir einfach Zugriff auf mein Fotoarchiv auf meinem Handy.
Lexxi Das könnten einige in den Scheiß geraten.
Sebastian Glaube ich. Nein, das wird niemals passieren. Wobei, weißt du, da hast du immer so ein Bild vom, ich mache manchmal ein Bild vom Kühlschrank, damit wenn ich dann irgendwie einkaufe, mir nochmal reingucken kann, ob jetzt wirklich das und das da war, wonach ich wieder nicht geguckt habe. Nein, ich glaube nicht. Wir müssen mal gucken.
Sebastian Ich glaube, dir wird schon was einfallen, dass du auch ohne Content und ohne Material Dinge produzieren kannst. Und wenn du möchtest, du darfst auch nochmal sagen, was du möchtest, ich übergebe dir und Maik jetzt einfach mal zwei Minuten die Sendung.
Lexxi Ja, ich habe ja vorher noch einen Auftrag bekommen. Ich habe ja noch fleißig gewühlt als José Foné vorhin hier bei dir auf dem Sofa. Also als allererstes, wir haben Vivi vergessen. Die war ja auch gestern hier. Die haben wir vorher nicht mit aufgezählt. Die ist natürlich auch noch im Transkript-Team.
Lexxi Die waren unserer Aufzählung, glaube ich, nämlich vorher nicht mit bei. Und darum ist sie jetzt nochmal erwähnt, falls wir sie vergessen haben sollten. Ja, ich habe mal geguckt, ob ich mal so ein paar Klassiker finde. Also was immer total toll ist, ist, wenn wir im Transkript Banking statt Spanking lesen.
Lexxi Das sind dann so Sachen, ja, oder so speziellere Sachen wie, wenn aus großen Händen Großhirnrinde wird und sowas. Also es gibt da schon spannende Sachen. Und eins hatte ich mir noch ein besonders schönes aufgeschrieben. Ja, ein halbes Wurzeln-Spanking ist, denke ich, ein halbes Wurzeln-Spanking-Möglichkeiten ist halt ein halbes Dutzend.
Lexxi Und ja, also...
Sebastian Ich würde das überlesen, ehrlicherweise.
Lexxi Nee, das überliest du nicht, weil, und darum haben wir ja die Gruppe, weil wir oft genug dann gemeinsam rätseln, was könnte das denn? Und wenn man das dann erstmal weiß, was es denn werden sollte und sich überlegt, ja, okay, wenn man das ganz schnell ausspricht und ganz viel nuschelt, dann könnte gegebenenfalls auch das draus werden, was dann die KI tatsächlich draus macht.
Sebastian Also KI wird diesen Job, diese Aufgabe niemals überflüssig machen, glaube ich. Und wir haben immerhin die gute KI genommen, nämlich die, die immerhin aus BDSM nicht B-Stern-Stern macht und sowas. Also das haben wir schon hingekriegt, aber du machst das ja auch Wahnsinnsarbeit. Schön, dass du noch ein paar Stilblüten rausgesucht hast.
Sebastian So. Und jetzt Jetzt haben wir im Grunde den offiziellen Teil dieser Unvernunft Live abgeschlossen. Das heißt, ich kann jetzt hier einfach sitzen bleiben und wir gucken mal, was passiert und wir quatschen einfach ein bisschen. Ich könnte ja mal einladen, ob Menschen hier auf die Couch kommen wollen oder wir können mal ein bisschen plaudern, was auch immer.
Sebastian Wir probieren jetzt einfach mal aus, was jetzt passiert, wenn wir keinen Plan haben. Und zwischendurch hole ich nochmal das ganze Team nacheinander rein, damit sie noch ein paar Worte sagen können. Wir haben hier noch so ein schönes Funkmikrofon Vielleicht können wir das mal so nach und nach durchs Team durchreichen, Und können mal gucken, ob irgendwer irgendetwas sagen möchte, was ihr wollt. Ich mache keinerlei Vorgaben.
Sebastian Wenn ihr irgendetwas erzählen wollt, was hier passiert ist oder wenn ihr irgendwie sagen wollt, dass irgendwas doof war oder schön war oder irgendwas genossen habt oder gekauft. Ihr habt alle die Möglichkeit, so viel zu reden und zu sagen, wie ihr wollt, weil ihr seid so viel im Hintergrund, aber ihr seid so gut alle im Hintergrund.
Sebastian Ich mag auch mal Stimmen zeigen. und Jubo13 hat das Mikrofon in der Hand. Hallo. Erzähl doch mal.
Handsender Ich stand ja hinter Merchstand und war im sehr großen Austausch mit den Leuten, die hier waren. Es haben sehr viele was mit nach Hause genommen, Erinnerungen. Und ich habe auch sehr viele Gespräche geführt. Ich wurde nämlich eben angesprochen auf den Buchclub. Könnt ihr da noch mal was zu sagen? Ja, erwischt.
Jubo13 Die eine Wunde gefunden.
Sebastian Das ist so ein ganz übles Thema, weil super engagierte Leute und ein völlig verplanter Sebastian, der keine Idee hatte, wie er das regelmäßig im Podcast irgendwie unterbringen kann. Ganz, ganz schwieriges Thema. Also schöne Idee, erstmal an die Seite gelegt, aber eigentlich müsste man. Okay, ich muss es auf meine To-Do-Liste schreiben, ja?
Handsender Ja, kommst du wohl nicht drum rum. Und dann kam auch der Wunsch auf, dass das Podcastsubbie vielleicht ein bisschen aktiver wird beim Podcast. Vielleicht ins Gespräch mit Frauen kommt, dass man da vielleicht nochmal über ein anderes Format nachdenkt. Also es kamen einige nette Vorschläge von draußen.
Handsender Wir haben noch einiges zu besprechen im Nachgang.
Jubo13 Dann übernimmt das Podcastsubbie den Stix tatsächlich komplett.
Sebastian Uh, ich werde ersetzt, ja. Das ist gelebter Feminismus. Ich werde ausgemerzt oder überflüssig gemacht. Denn sie macht das auch total gut. Wie hast du dich denn hier am Stand gefühlt? Du wurdest ja erst Freitagnacht irgendwann hier angekarrt, weil du ja noch zu Hause Verpflichtungen hattest. Als du ja zu dem Stand gekommen bist, war es wie erwartet? Oder hat dein Männe, der Mike, hat der da Größeres vollbracht, als du erwartet hast?
Handsender Ich war ein bisschen überrascht, weil der Stand doch anders aussah, als ursprünglich geplant war. Aber ihr habt das verdammt toll gemacht hier. Ja, wir brauchen mehr Platz. Das habe ich auf jeden Fall festgestellt. Wir brauchen Platz, Platz, Platz. Weil wir unheimlich viele tolle Leute hier hatten, die den Podcast gelauscht haben und sich ausgetauscht haben. Und wir haben schon so einen riesengroßen Stand hier.
Sebastian Aber 30 Quadratmeter reichen offenbar nicht. Und wir haben ja an der Seite nochmal quasi Verlängerungen bekommen, zwei Meter, die wir dann untervermietet haben. Aber ganz ehrlich, ja, mehr Platz. Ich habe es abgespeichert. Mal gucken, wie wir da verhandeln können. Den müssen wir aber auch füllen, da müssen wir eure Wohnzimmer auch gleich mit ausräumen.
Jubo13 Ja, und mehr Kopfhörer. Du hattest ja Sorge, dass wir zu viele Kopfhörer haben.
Sebastian Ja, also 40 Stück. Ich dachte, das ist völlig ausreichend und dann stellte sich raus... Dann stellte sich irgendwie heraus, verdammt, die waren dann plötzlich mal alle weg. Also ich habe jetzt 40 gebucht, beim nächsten Mal werde ich es mal mit 80 versuchen. Das ist natürlich auch eine Geldfrage, aber läuft.
Sebastian Jubo, magst du noch etwas sagen? Dir gehört die Sendung die nächste Minute, ansonsten darfst du das Mikrofon gerne weitergeben. Ich sage auf jeden Fall von meiner Seite, vielen, vielen Dank. Action gemacht, gut ausgesehen, da gewesen, Dinge übernommen. Vielen Dank, dass du das gemacht hast und das ganz ehrenamtlich. Dankeschön.
Handsender Das habe ich sehr gerne gemacht. Danke. Ich werde jetzt keine Minute füllen, weil ich weiß, wie lang eine Minute sein kann. Ich werde das Mikrofon einfach weitergeben.
Sebastian Okay.
Handsender Ich danke euch. Hallo.
Sebastian Hallo, wer bist du denn?
Handsender Ich bin die CherryXime.
Sebastian Na, dich kenne ich.
Handsender Genau, mich kennst du.
Sebastian Die Heldin des Merch-Standes.
Handsender Ja, den durfte ich die letzten Tage sehr gut führen. Ich konnte sehr, sehr viele sehr nette Besucher kennenlernen, Zuhörer. Es hat mir riesig, riesig Spaß gemacht, hier dran teilzuhaben.
Sebastian Ja, also du bist jetzt ganz weit weg da hinten gerade, aber ganz ehrlich, wir hatten ja einen Plan. Du hattest noch jemanden eingeplant, der mit dir zusammen den Stand macht, der auch Einzelhandelserfahrung hat. Der ist dann aber kurzfristig ausgefallen am Donnerstagmorgen. Das heißt, du hast quasi ohne viel Erfahrung hier einfach Ware hingeschmissen bekommen, die nicht mal da war.
Sebastian Hast dir so ein SumUp-Terminal gekriegt, eine Geldkassette und Kartons mit Zeug und ja, organisiere dich mal. Und mein Gott, das hast du so großartig hinbekommen und so toll gemacht. Ich habe gestern Abend mal selber versucht, etwas zu verkaufen. Ich stand da. Aha, du willst was haben. Okay, jetzt muss ich das machen. Das ist echt mal verdammt kompliziert. Und dann wollen die Leute auch noch Smalltalk.
Sebastian Du hast das so gut gemacht. Ich bin total begeistert. Du hast das im Griff. Du hast das gemanagt. Du hast das einfach gemacht. Boah, vielen Dank. Also es hat dir wirklich Spaß gemacht.
Handsender Würdest du es wieder tun? Ja, es hat mir richtig. Auf jeden Fall. Also ich habe auch schon die Rückmeldung bekommen. Ich habe ja zwischendurch auch ein paar Bilder auf Instagram versendet. Und ich habe von mehreren Quellen quasi die Rückmeldung bekommen, dass ich auf jedem Bild sehr strahle und sehr glücklich aussehe.
Handsender Und genauso fühle ich mich auch. Also ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich hier war. Und es hat mir auch riesen Spaß gemacht. Und ich würde es sehr, sehr gerne wieder machen.
Sebastian Du siehst auch verdammt gut aus. Um es jetzt etwas verschwurbelt zu sagen, du hast halt den guten Genpool deiner Frau Mama Podcastsubbie. Und das hätte ich nicht erwartet, dass sowas passiert. Jetzt winken wir einmal kurz. Mike und Lexxi, die gehen jetzt nämlich gerade. Die müssen jetzt zum Zug. Macht's gut, kommt gut heim. Möge die Bahn und der Fahrplan mit euch sein, mit dir sein.
Handsender Und ich muss noch was sagen. Wir haben noch T-Shirts. Kauf T-Shirts. T-Shirts und Tassen. So, tschüss.
Sebastian Erwarteterweise dachten wir, wir haben zu wenig Shirts, da müssen wir uns jetzt noch was ausdenken. Wir können die nicht einfach in einen Online-Shop bauen, ihr Lieben, das ist aus ganz ganz vielen logistischen Gründen eine komplizierte Sache. Wir werden Möglichkeiten finden, das Zeug kann ja nicht bei mir vergammeln, aber wenn, ... ich rede zu viel. Wir werden Mittel und Wege finden, nur um das mal gesagt zu haben. Mir wurde noch ein Zettel reingereicht, dass ich das mal sagen muss.
Sebastian Ja, CherryXime, du machst es wieder. Du hast Spaß gehabt. Du hast ja schon shoppen hier auf der Messe.
Handsender Ja, ein bisschen, aber ich wollte nachher nochmal rumgehen.
Sebastian Okay, dann werden wir dafür sorgen, dass das geht und ich glaube, hier ist richtig viel für dich zu finden. Vielen, vielen Dank von meiner Seite und das Podcastsubbie möge auch einmal für dich mit applaudieren, ganz besonders ordentlich, weil wir sind beide wirklich stolz und begeistert, wie gut du das gemanagt hast. Und ich glaube, die alle anderen hier auch.
Sebastian Du hast echt bewiesen, dass du echt richtig was drauf hast, selbst wenn du dir das noch nie vorher gemacht hast. Und es ist nicht mal eine Tasse zum Bruch gegangen. Ich habe erwartet, dass mindestens eine runterfällt und zerschellt. Super, klasse. Vielen, vielen Dank.
Handsender Dankeschön.
Sebastian Haben wir noch mehr Teammenschen hier, die was sagen wollen müssen? Ja. Wer nimmt das Mikrofon? Oh ja. So, jetzt wird das Mikrofon eingeschaltet. Ich habe übrigens neben mir schon den Chef von Neosteel sitzen, plus eine wundervolle Erscheinung dazu. Wir reden gleich ein bisschen, aber wir geben dem Team nochmal die Gelegenheit. Hallo Maxi.
Handsender Hallöchen, hi.
Sebastian Du bist hier gestern Abend als Unterstützung noch aufgekreuzt und nachgeliefert sozusagen.
Handsender Richtig, ja genau. Ein bisschen später, aber Unterstützung war da.
Sebastian Warum bist du da? Warum bist du hergekommen?
Handsender Es ist hier als Unterstützung für unsere Standlady natürlich. Das mit dem mentalen Support. Ich kann sie eigentlich nicht alleine stehen lassen.
Sebastian Genau, du bist hier hergekommen und CherryXime war gleich ein Stück weit entspannter und du hast dich hier total schnell rein integriert. Wir haben dir so ein nettes Badge gegeben, damit hier alles schön nach Rainbow aussieht. Du trägst das mit Würde. Ich glaube, du trägst sonst eher schwarz.
Handsender Ja, richtig. Das stimmt auf jeden Fall. Das Bunte muss auch mal sein.
Sebastian Hat Spaß gemacht.
Handsender Es war super, also die ganze Atmosphäre hier überall und die Leute, die Gespräche, die man geführt hat. Vielen Dank, dass man dabei sein durfte, das war schon echt schön hier. Wirklich die Gespräche, die ganzen Leute, die uns sehr entgegenkommen, entgegenkommen. Die Leute waren schon sehr schön, es war schon sehr schön mit denen hier.
Sebastian Ich sehe gerade, da haben Menschen neue Kopfhörer aufgesetzt. Ihr könnt die Lautstärke auch noch einstellen, ein bisschen, das geht. Ich frage mal, ob ich überhaupt fragen darf, weil du in der Kinky-Ecke unterwegs bist.
Handsender Es geht. Man ist schon teilweise dabei. Man hat seine Spielzeuge zu Hause liegen. Man hat mal ein bisschen mit Schlagwerkzeug rumgespielt. Jetzt heute haben wir auch ein paar neue Sachen geholt. Ich würde schon sagen etwas. Bisschen die Fesselspiele, die Sub-Dom-Spiele. Aber halt, es geht theoretisch noch weiter. Aber ich würde sagen, man ist schon etwas drin.
Sebastian Warst du schon mal auf so einer Messe?
Handsender Nee, tatsächlich gar nicht. Das ist schon das erste Mal. Das war schon hier, erst mal reinzukommen gestern. Ich glaube, es war ganz schön, dass man gestern Abend gekommen ist. Da war es ein bisschen ruhiger. Man kommt bis jetzt mal an sich rumschauen. Aber bis jetzt war es viel, okay, nur zu Hause. Man hat es weniger von anderen Leuten mitgekriegt.
Handsender Es ist ein bisschen halt, aber halt etwas online mit anderen Leuten darüber schon geschrieben. Aber hier, da würde ich das mal mit Leuten sich face-to-face darüber zu quatschen, ist schon was komplett anderes.
Sebastian Würdest du sowas wieder besuchen?
Handsender Auf jeden Fall, ja.
Sebastian Sehr gut.
Handsender Also die Leute, die man trifft hier, wie gesagt, alles mega nett und offen über alle Themen. Es ist schon sehr cool.
Sebastian Egal wen und was ich frage, es gibt hier kein schlechtes Wort. Das ist ja für jemanden wie mich fürchterlich. Ich will ja auch mal Skandale zeigen, aber es gibt sie einfach nicht. Vielleicht muss ich tiefer wühlen beim nächsten Mal. Also vielen, vielen Dank, dass du hier nochmal angereist bist, dass du dich ja engagiert hast.
Sebastian Wir kannten uns vorher überhaupt nicht, aber einfach da, packt an, hilft mit. Dankeschön, großartig.
Handsender Es war mir eine Freude, danke dir.
Sebastian So, und da das Podcastsubbie und der Thomas ja eh noch ein bisschen da sind und meine beiden Gäste, die hier inzwischen sind, schon so geduldig warten, würde ich sagen, ich sag mal zu den Menschen, ich setz mich mal oben, dann kann ich euch hier in die Augen sehen, dann sag ich mal hallo zu dem Menschen, mit dem wir ja gestern Abend um 10 auf dem Stand ein Bierchen getrunken haben.
Daniel von Neosteel Hallo Sebastian.
Sebastian Ja, hallo. Stell dich doch mal vor, dann kann ich mich in der Zeit umpositionieren. Dann krieg ich auch mal die Couch.
Daniel von Neosteel Die sieht auch gut bequem aus. Also ich bin der Daniel, Ich bin von Neosteel. Ich habe die Ayana hier dabei. Die hat momentan kein Mikrofon. Das können wir noch ändern.
Sebastian Das ändern wir jetzt. Hier, bitteschön, ein Mikrofon.
Daniel von Neosteel Neosteel, die Keuschheitsgürtel, wir sind hier regelmäßig auf der Messe, mir gefällt es auch so gut, ich habe auch keinen Skandal für dich, dass ich jetzt im Frühjahr hier war, obwohl ich keinen Stand hatte, einfach es ist schön familiär hier, ich mache alle möglichen Messen, aber die hier ist schon auch echt toll, weil es passt so vieles.
Daniel von Neosteel Ja, ich hatte auch einen quasselreichen zwei Tage, war viel los bei mir auf dem Messestand und heute ist es zum Glück mal so ein bisschen ruhiger, dass ich auch mal was für mich machen kann und dann quatschen wir jetzt mal, ja, das fand ich schön.
Sebastian Ja, es ist tatsächlich heute ein bisschen ruhiger. Also das ist schon mal ganz gut. Gestern war es wirklich der Wahnsinn. Heute verstecke ich mich ja einfach ein bisschen hinter dem Mikrofon, da kann mir nichts passieren. Vielleicht einmal zum Verständnis. Du hast den Neosteel nicht gegründet, sondern du hast dir die Sache angetan, eine etablierte, kinky Marke, die uralt ist, zu übernehmen.
Sebastian Warum macht man sowas? Da hast du den ganzen Ballast mit.
Daniel von Neosteel Nee, das geht. Uralt, wirklich über 30 Jahre. Ich interessiere mich dafür, offensichtlich. Ich habe schon selbst für mich so ein Gürtel gekauft. Ich wollte für meine Partnerin damals einen kaufen. Die waren ganz langsam im Antworten. Man hat gemerkt, die haben nicht mehr so richtig... Ein Plan, was sie mit dem Unternehmen noch machen wollen, die Vorbesitzer.
Daniel von Neosteel Und da war gerade Corona, ich hatte Kurzarbeit von der Arbeit aus. Meine Partnerin, die andere, die war auf der Suche nach einem Job, ist gelernte Buchhalterin, das passt gut zu der Firma. Und ich dachte mir, das versuchen wir jetzt mal. Ich übernehme die Firma, habe ein Business Case geschrieben. Das war einfach, weil ich einfach die Zahlen von Neosteel vorher genommen habe und gesagt habe, ich möchte das exakt so weiterarbeiten.
Daniel von Neosteel Das ist schon solide aufgestellt, das Unternehmen. Und die große Schwierigkeit, und jetzt kommen wir, was dir gefällt, der Skandal sozusagen war, dass der Chef von Neosteel verstorben ist, während ich am Kaufen war. Also wir waren in den Verhandlungen.
Sebastian Das macht ja dann Spaß, wenn man dann, oh ja, ganz kurz, ich habe vergessen, euch was zu trinken anzubieten. Ich habe hier noch ein bisschen Wasser und auch noch eine Apfelschorle, wenn ihr irgendwas möchtet. Ich muss das loswerden, wir wollen das Zeug nicht mitschleppen.
Daniel von Neosteel Ich hätte gerne ein Wasser mit bisschen so Medium.
Sebastian Medium haben wir nicht mehr, wir haben nur noch mit Spritz. Was möchtest du gern?
Ayana Habt ihr stilles Wasser?
Sebastian Haben wir, tatsächlich. So, wir sagen zu dir auch erstmal ordentlich Hallo. Magst du dich selber noch ein kleines bisschen vorstellen, weil ich kenne dich jetzt im Prinzip am ehesten von vor zwei Jahren. Da haben wir uns mal unterhalten und von Instagram, wo du offenbar sehr buchhalterisch exakt festhältst, wie wenig Zeit du ohne KG verbringst.
Ayana Ja, mein Name ist Ayana. Ich bin Psychologiestudentin und arbeite nebenher als Erotikmodel und mache so ein bisschen Social-Media-Arbeit auf Instagram und X. Ja, momentan nicht so viel. Genau, und ich poste da halt hauptsächlich Bilder aus meinem Alltag, wie ich KG trage und wie das bei mir im Alltag funktioniert und ab und zu so ein paar Tipps, was für mich gut funktioniert und was man meiner Meinung nach beachten sollte, wenn man ein Keuschheitsgürtel längere Zeit tragen möchte.
Ayana Genau und ja, ich habe letztes Jahr, Ende des Jahres eine Statistik gepostet, wie viel ich den Gürtel getragen habe und dokumentiere das so ein bisschen einfach auch, weil ich bei Neosteel auch im Kundensupport arbeite und dann Leute immer fragen, ja, wie lange kann man das eigentlich tragen und so. Und dann ist es ganz praktisch, da auch ein bisschen was an Zahlen in der Hand zu haben.
Sebastian Und sogar selbst ertragen, schönes Wortspiel an der Stelle hat. Wie viel war es letztes Jahr?
Ayana Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, es waren über 90 Prozent.
Daniel von Neosteel Ich glaube 92, ja. Und das bezieht sich auf 24 Stunden, 365 Tage.
Sebastian Jetzt habe ich dich eben in der Unternehmer-Story ein bisschen abgewürgt. Du hast den Laden auf jeden Fall trotzdem gekriegt. In einem gut dokumentierten Zustand mit perfekten Anleitungen und Vorlagen und Mustern und Formen, um alles direkt weiterherstellen zu können.
Daniel von Neosteel Natürlich nicht.
Sebastian Natürlich, wie das so halt sein muss.
Daniel von Neosteel Es war für so eine Firma sehr gut dokumentiert. Der Dokument, der Vorbesitzer, der hat wirklich alles aufgeschrieben. Das war richtig super. Aber was mir sehr geholfen hat, ist die andere Partnerin, die Agoria, die hat sich da komplett reingefuchst. Ich habe meterweise Ordner gebracht mit alten Bestellungen und die ganzen Lieferanten haben mit mir weitergearbeitet und dann bin ich zu denen hingegangen und habe gesagt, ich brauche so ein Teil hier und dann hat er gesagt, ja, das wird bei mir unter dieser Bezeichnung bestellt und dann wusste ich die internen Bezeichnungen und konnte dann rückwärts arbeiten.
Daniel von Neosteel Die Produkte kannte ich ja vorher schon, das ist ja einfach, aber die internen Bezeichnungen und wie die Kette zusammenhängt, das war schwierig nachzuvollziehen, aber ich würde behaupten, wir haben das geschafft und es gibt die gleichen Produkte in der gleichen Qualität mit ein paar neuen Lieferanten, weil die sind auch schon im Rentenalter gewesen und haben dann freundlicherweise mit mir noch weitergemacht und einiges mache ich auch selbst.
Sebastian Oh, was machst du selbst?
Daniel von Neosteel Und gerade das Schleifen, das Biegen, die metallverarbeitenden Sachen. Ich bin gerade dabei, mir Schweißen beizubringen, aber das machen die anderen noch besser. Und es ist total schön. Ich habe die letzten zwei, drei Jahre so wahnsinnig viel gelernt. Das hätte ich niemals gedacht. Also es ist ein Riesending, was man lernen muss, was man können muss, um so eine Firma, also eine GmbH, laufen zu haben.
Daniel von Neosteel Und da kommt Zeug, da glaubst du gar nicht, dass es das gibt. Also offensichtlich, wer das kennt, weiß das, aber mir war auch nicht bewusst, dass du als Hersteller für den grünen Punkt, also gelber Sack und sowas, mitbezahlen musst.
Sebastian Ja, man kann die KGs im gelben Sack entsorgen. Gut zu wissen, man hat ja öfter mal sowas wegzuschmeißen und dann weiß ich, gelber Sack ist genau richtig. Ich hätte das jetzt irgendwo hingebringen müssen.
Daniel von Neosteel Ich bezahle da Gebühr dafür, dass das wieder aufgenommen wird. Nein, kleiner Schatz, es geht in dem Fall um das Verpackungsmaterial, also die Plastikfolie. Den KG, den kannst du ziemlich gut gebraucht weiterverkaufen.
Sebastian Ja, das hatten wir. Wir haben jetzt eine wunderschöne Situation Wir haben zwar hier den Chef, aber wir haben eben auch Ayana und es gibt, ich habe über die Jahre immer wieder mal das Thema Keuschhaltung im Podcast gehabt, auch mehrere Live-Sendungen und die bisherige Bilanz in der Kunst der Unvernunft ist, KGs für Frauen, das kann man mal ein paar Stunden tragen, mit viel Training auch mal ein, zwei Tage.
Sebastian Und Ayana, du hast das Game ja quasi durchgespielt und ich habe jetzt hier auch Leute sitzen, die uns zuhören. Wir haben ein Raummikrofon, falls hier aus dem Publikum oder auch im Chat, ihr könnt gerne schreiben, wenn da mal Fragen sind, wie das denn geht, weil der Kink ist ja schon irgendwie geil. Also bei Männern, da gibt es ja die Schelle und das scheint inzwischen halbwegs ausentwickelt zu sein und dann funktioniert das.
Sebastian Bei Frauen habe ich derzeit nicht die Info, dass man das lange Zeit machen kann. Möchtest du ein paar Tipps geben oder ein bisschen erzählen, ist es wirklich, ah, jetzt wird die Hand gehoben.
Daniel von Neosteel Vorher mag ich noch ein Funfact dazugeben und zwar, ich habe diese Messe ausschließlich Frauen-KGs verkauft.
Sebastian Aber ihr stellt auch welche für Männer her.
Daniel von Neosteel Wir stellen auch welche für Männer her.
Sebastian Also nur, falls man das nicht weiß.
Daniel von Neosteel Und der überwiegende Teil sind Männer-KGs. Und heute wird das, also dein Eindruck ist an sich richtig, aber heute ist es total falsch repräsentiert, weil wir haben im Publikum Leute, die machen das mit den Mädels so. Und also jetzt sind gerade quasi ausschließlich Damen-KG-Träger hier von dem, was ich so weiß.
Sebastian Ach, hier sind welche? Im Grunde kommt das, sehe ich denen nicht an, die haben alle was angezogen.
Daniel von Neosteel Schwierig, ja.
Sebastian Wie viel haben wir denn da? Ich bleibe auch in dem einen. Zwei und dann hier mit Ayana drei.
Daniel von Neosteel Ja, genau.
Sebastian Okay, das ist tatsächlich eine Häufung. Das sind quasi 80 Prozent der Frauen, die hier am Stand sind. Gut ausgestattet.
Daniel von Neosteel Ich tue mein Bestes.
Sebastian Ah, ich müsste mal so ein bisschen reinfragen. Also was ist das? Wir können jetzt nicht in den paar Minuten natürlich den ganzen Reiz und warum macht man das und wieso und was hat das mit dem D/s-Verhältnis zu tun? Das kriegen wir leider heute nicht unter. Aber vielleicht, Ayana, erstmal an dich. Was ist das Ziel?
Sebastian Möglichst viel und lange und am Stück oder worum geht es dabei? Weil du bist ja schon ein bisschen stolz auch auf die 90 Prozent im letzten Jahr.
Ayana Das ist super individuell, was da das Ziel ist. Tatsächlich ist unser Ziel gar nicht, dass ich das möglichst viel trage. Ich glaube auch dieses Jahr habe ich ihn weniger getragen als letztes Jahr.
Sebastian Was macht es mit dir? Warum doch so viel Zeit? Weil das ist ja doch lästig, das Ding.
Ayana Na, so lästig ist es gar nicht. Also tatsächlich gewöhnt man sich irgendwann dran und oft genug spüre ich den Gürtel mittlerweile auch gar nicht mehr.
Sebastian Okay, das geht tatsächlich. Der sitzt ja schon sehr fest, das Podcastsubbie durfte sowas auch mal anprobieren und die hat das wirklich gespürt und gefühlt und das war da. Und das war so massiv, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man das auch nur eine Sekunde vergessen kann. Das geht echt.
Daniel von Neosteel Wie deine Brille, die vergisst du auch irgendwann und am Anfang war es so, drückt und stört die ganze Zeit. Wenn man das so dauerhaft trägt, verschwindet.
Sebastian Ganz ehrlich, unter dem Kopfhörer und drückt die Brille tatsächlich und es nervt und ich spüre sie und habe sie auch schon ein paar Mal abgenommen.
Daniel von Neosteel Aber du hast sie vergessen zwischendrin. Das ist nicht 100% der Zeit. So ähnlich ist das auch.
Sebastian Ich habe hier noch jemand auf die Couch gesetzt bekommen. Ich weiß noch gar nicht, wer, was und wie. Das Podcastsubbie hat mir nur geschrieben, ich setze dir wen auf Sofa. Okay, hallo.
Blackduck Hi, ich bin Blackduck.
Sebastian Hallo Blackduck. Wir kennen dich schon aus dem Podcast.
Blackduck Genau, ich hatte schon ein, zwei Mal, drei Mal, vier Mal oder sowas live angerufen, was reingeschickt, unter anderem auch zu dem Thema. Wir gehören auch zu den freundlichen Kunden, die jetzt auch hier bei Neosteel heute schon am Stand waren.
Sebastian Oh Gott, ich ahne schon, das sind jetzt 5 Sterne Bewertungen. Die Dauerwerbesendung läuft hier mit.
Blackduck Noch haben wir keinen. Wir hatten uns, also sowohl meine Frau als auch ich, vor 2017, da wir beide früher viel am Switchen waren, haben von einem anderen Marktbegleiter einen KG geholt, der auch Made in Germany war damals. Das klassische Modell mit Silikonprofilen, wie man es bei mindestens zwei Herstellern, Ich glaube, weltweit drei oder vier häufiger mal sieht.
Sebastian Gibt es auch bei Neosteel oder habt ihr das nicht mehr?
Daniel von Neosteel Genau, doch, das gibt es auch.
Blackduck Und haben uns jetzt aber gedacht, dass es doch mal auch schön wäre, was nicht nur pflegeleichter, aber halt was anderes zu sehen, was halt nicht der Silikon hat, was ja auf der Haut immer mal... Am Schweiß klebt, sage ich mal. Was man so liest und hört, sowohl im Internet als auch im direkten Gespräch, ist das bei den reinen Edelstahl-Modellen nicht so.
Blackduck Deswegen haben wir uns gedacht, probieren wir das mal aus. Eben ist meine Frau auch kurz weggegangen. Die wollte eigentlich nur den Müll von der Waffel in die Mülltonne bringen und wurde dann auf dem Rückweg doch noch in den netten Herrn von Fesselspiel reingelaufen. Mit dem ich gestern schon sehr viel...
Sebastian Der Gabriel sitzt auch hier, den hatten wir auch schon im Podcast. Es wird hier langsam gemütlich am Stand, habe ich das Gefühl.
Blackduck Wir waren Freitag schon da und sie war am Schuhe suchen und ich war währenddessen bei ihm gewesen und da haben wir Dinge ausprobiert, weil sie aus sehr vielen Fesseln rauskommt, weil der Unterschied zwischen Armdurchmesser und Handgelenkdurchmesser relativ gering ist. Sie kann die Hände sehr klein machen.
Blackduck Gabriel hat gemeint, Moment, ich habe da was. Wir haben das dann ausprobiert. Das hat funktioniert. Ja, und dann kam noch die von Neosteel dazu. Und es war ja abzusehen, dass die Messe teuer wird. Deswegen sind wir ja auch da. Wir haben ja gewisse Ziele, sage ich mal. An Dingen, die wir noch haben wollen, gerade im Metallbereich, wollen wir noch ein bisschen mehr aufbauen.
Sebastian Aber ihr konntet jetzt nicht einfach was mitnehmen? Oder hat er was da gehabt, der Daniel?
Blackduck Wir haben nach der Lieferzeit gefragt, aber für Weihnachten wird das nichts mehr.
Sebastian Echt jetzt?
Daniel von Neosteel Ja, da optimieren wir gerade noch ein bisschen dran, aber es ist halt tatsächlich so, die Teile werden einzeln gefertigt, nachdem ich die Maße von der Kundschaft habe. Ich nehme die Maße, mache eine CAD-Zeichnung draus, die wird dann aus einer Platte rausgelasert, dann wird das Ganze geschliffen.
Sebastian Das sind so wie bei Klamotten, das sind so ein paar Formteile, da muss man jetzt nur das Blech zusammenstellen, Kartonfolie drumherum, grüner Punkt drauf, weg damit.
Daniel von Neosteel Leider nicht und das ist genau die Schwierigkeit, weswegen das so lange dauert und dann geht es ja noch weiter. Wenn wir jetzt jeden Tag 20 Kunden hätten, dann könnte man da noch viel dran rum optimieren, aber das ist halt leider nicht so. Und deswegen dauert das alles ein bisschen länger, weil für die großen Hersteller sind wir zu klein und die kleinen Hersteller, die haben halt auch mal irgendeinen anderen Job, wo da was ansteht und es ist schwierig, aber da wird sich noch was tun.
Daniel von Neosteel Ich habe schon ein paar Pläne, wie man das optimieren kann und diesen Den-lasse ich-gleich-an-Effekt, wie man das beim Schuhe kaufen hat, den haben wir heute trotzdem geschafft.
Sebastian Wie?
Blackduck Sehr gut.
Sebastian Ah, er ist da und er sitzt hier da.
Blackduck Wir haben ja schon, also sie hat ja schon einen, halt eben auf Silikonbasis, wo wir jetzt halt im Überlegen waren. Da konnte man dann halt auch ganz gut hingehen und quasi als Vorlage nehmen, was die Maße geht und rumprobieren. Wir waren am Freitag schon da gewesen und intensiv mit denen ausgetauscht, auch bei einem Kaffee und allem, was so dazugehört.
Blackduck Und haben dann gestern Abend im Bett überlegt, ah, wollen wir es nicht vielleicht doch einen Zentimeter enger oder fünf Millimeter oder so machen? Und dann waren wir dann, als wir vorhin da waren, dann haben wir direkt wieder hingegangen an den Stand, hätten da nochmal eine Frage. Hoffen, dass wir da nicht zu nervig sind.
Blackduck Aber da muss ich einfach sagen, das muss halt einfach passen. Das wird halt auf Maß gefertigt. Jeder Körper ist da anders. Ich war vor 15 bis 20 Jahren auch sehr im KG-Forum aktiv, auch im IAC-Moderator gewesen. Und auch alles, was da jeder sagt, Viele denken sich, ich hol mir jetzt ja mal einen günstigen zum Ausprobieren.
Blackduck Ja, nee. Das ist einfach so individuell. Jeder Körper ist da anders geformt. Jede Hüfte, jeder Penis beim Mann oder was da halt alles noch dazugehört.
Sebastian Dauerwerbesendungen.
Blackduck Da muss ich leider sagen, wenn man da schon Geld in die Hand nimmt, dann muss es auch einfach passen. Dann hat man Spaß dran.
Sebastian Was ist denn der Zweck bei euch dahinter?
Blackduck Hm. Ich bin vor, ich bin, als ich in die Kinky-Szene reingekommen bin, wo ich vielleicht noch nicht ganz volljährig war, einmal im Internet falsch abgebogen in den Sommerferien und über eine Webseite gestolpert. Eine deutsche Webseite, die mit Metall, Lycra, KGs, viele Dinge getan hat, die es leider nicht mehr gibt und auch irgendwie gefühlt die Leute auch verschollen sind, die das gemacht haben und fand das von Anfang an faszinierend.
Blackduck Und es ist so, die Kombination aus, quasi man nimmt der Person das Intimste, was sie hat, also quasi die Lustkontrolle oder die Möglichkeit, sich da anzufassen und Dinge zu tun. Plus man hat gleichzeitig so eine gewisse restriktive Sache und es fällt aber auch nicht auf. Du hast ja eben selbst gefragt, wie viele da sind.
Blackduck Du siehst es den Leuten nicht an. und ein Halsband sieht man.
Sebastian Man sieht es am Grinsen, sieht man das dann schon irgendwie, wenn ich hier so rumschaue. Also der Effekt macht es schon auf. Sag mal, aber Moment mal, du hast jetzt gebraucht, wann bist du falsch abgebogen im Netz? Das müsste doch irgendwie 15, 20 Jahre her sein.
Blackduck 2003, 2004.
Sebastian Du hast schon 20 Jahre gebraucht, um hier bei Neosteel zu landen, um endlich mal da passend shoppen zu finden.
Blackduck Wir hatten ja 2017 überlegt, was wir uns holen und Und da war eine Voraussetzung, dass es ein Hersteller ist, wo man zum Ausmessen hinfahren kann. Das schränkt das Ganze schon mal ein, weil dann sind wir halt irgendwo auf Westeuropa eingeschränkt. Und wie er ja eben sagte, war halt Neosteel in der Zeit nicht so richtig responsiv.
Blackduck Die wussten nicht so richtig, was sie machen sollen. Das hast du halt auch an der Webseite gesehen, an der ganzen Kommunikation. Und da wurde es dann halt ein anderer Hersteller unter anderem deswegen. Wir hätten auch eine Münze werfen können. Aber ich sage mal, wenn man halt einem eine E-Mail schickt und eine Antwort kommt und einem anderen eine E-Mail schickt und keine Antwort kommt, plus damals die Modelle auch, so quasi sehr ähnlich gebaut sind oder so gleich, dass die sich ja auch durchaus öfters mal in den Haaren hatten, auch über viele Jahre hinweg.
Blackduck Dann wurde es halt dann einfach nicht der Neosteel. Aber jetzt wollen wir halt dann auch einen haben. Nicht nur, weil der andere Hersteller auch ausgewandert ist, sondern vor allem auch, weil wir einen auch ohne Silikon haben wollen.
Sebastian Wenn die jetzt und hier mit Neosteel einmal dazu verpflichten, nächstes Jahr diesen Stand hier mitzusponsern.
Daniel von Neosteel Das ist kein Problem.
Sebastian Wunderbar, passt. Wenn ihr bei Neosteel euch irgendwie ausmessen lasst und irgendwas einkauft, sagt immer Unvernunft, Unvernunft, Unvernunft, damit der Daniel auch niemals Nein sagen kann. Damit ist das gerade ein teurer Besuch hier geworden.
Daniel von Neosteel Das ist schon okay.
Blackduck Kommt auf die Messen, kommt dahin, wo ihr euch ausmessen lassen könnt.
Sebastian Früher oder später, also ja, das Thema Keuschhaltung an sich, also was ich an Mails bekomme, wie viel Raum das im Podcast ausmachen soll. Ich gebe es ehrlich zu, ich habe schon irgendwann überlegt, mein Gott, ich müsste eigentlich nochmal einen zweiten Podcast machen, der nur Keuschhaltung behandelt, weil das Universum da offenbar riesengroß ist. Man kann ja alles machen.
Sebastian Das fängt an mit irgendwie ein bisschen festerem Leder und geht dann bis hin zum Piercing. Und ich glaube, das größte Extrem, was ich bisher gesehen habe oder davon gehört habe, ist, dass man wirklich da den Reißverschluss implantiert. Weiter will ich gar nicht reden. Also es gibt halt auch schönere Varianten als das.
Sebastian Eine Frage habe ich aus dem Chat noch für Daniel. Wie viel Prozent geht denn ins Ausland und wer ist Spitzenreiter? Und wie machen das die Amis? Das ist die Frage, die ich noch ergänze, weil die Geschichte habe ich gestern schon gehört.
Daniel von Neosteel Ja, genau. Die Amis waren die letzten Jahre die Spitzenreiter, ansonsten sind Japan und China ziemlich vorne dabei. Europäisches Ausland ist auch gut vertreten. Wie machen das die Amis? Mittlerweile kommen die vorbei. Deswegen, also die kommen mich besuchen auf ihrem Roadtrip durch Europa und, Sind dann auch in Sindelfingen bei Stuttgart bei mir dabei und weil man sonst so viel Umsatzsteuer, Einfuhrzoll zahlen müsste, kommt ihr nochmal vorbei, ziehen das Ding an und sagen, das hatte ich ja vorher schon.
Sebastian Es ist billiger rüber zu fliegen, als die Zollformalitäten zu machen.
Daniel von Neosteel Ja, ohne Witz.
Sebastian Sehr schön.
Daniel von Neosteel Das ist doch auch wieder ein Pitch für die deutsche Tourismusindustrie. Ja, die Leute kommen dann bei mir Sachen abholen.
Sebastian Oh Gott, das kann man noch so verbinden. Dann kann man noch Schlösser und Folterkeller und irgendwas besuchen. Dann gibt es dann so von Neosteel-Tours, dem neuen Reiseanbieter.
Daniel von Neosteel Ja, genau.
Sebastian Oh Gott, das will ich.
Daniel von Neosteel Und wenn man das Premium-Paket nimmt, kriegt man noch ein KG mit dazu.
Sebastian Du musst ja überlegen, was man macht.
Daniel von Neosteel Ganz so verramscht man das Zeug nicht. Also die Leute kommen wirklich, deswegen jetzt 20 Jahre ist ein guter Punkt. Viele kommen zu mir und haben sich das richtig, richtig lang überlegt. Und das hängt natürlich mit dem Preis zusammen, das hängt natürlich mit der Lieferzeit zusammen. Ich hoffe, dass ich da bald mal was machen kann, aber am Schluss die Leute sind auch zufrieden.
Sebastian Also vielleicht komme ich ja mal vorbei und dann schauen wir mal, ob ich da nicht helfen kann irgendwie, dann klöppel ich irgendwas.
Daniel von Neosteel Ja, gerne.
Sebastian Wenn dann irgendeine scharfe Kante oder so drin ist, dann wäre das sogar ein Teil, so ein Ausschussteil, das man dem Podcastsubbie dann da lassen könnte.
Blackduck Hau dir nicht auf den Finger.
Sebastian Ich würde mir garantiert auf den Finger hauen. Und Blackduck, du hast jetzt die Gelegenheit, vielleicht gibt es ja irgendeinen Nachteil an diesem Produkt, damit wir die Dauerwerbesendung gerade ein ganz kleines bisschen ausgewogener gestalten. Was spricht dafür, erstmal mit was anderes als einem Neosteel anzufangen?
Sebastian Irgendwas. Geld vielleicht.
Blackduck Verfügbarkeit. Die 20 Jahre, du brauchst halt erstmal eine Person, die das tragen will oder die du dazu bringen kannst, das zu tragen. Idealerweise beides zusammen.
Sebastian Hast du beides zusammen da sitzen? Ja. Ist das dein freier Wille? Ich meine, es ist nicht wichtig, wir sind auf einer Kinky-Messe, aber Okay.
Blackduck Genau. Es muss einem gefallen. Fast jeder Hersteller hat da ein sehr unterschiedliches Design, was es da gibt, wenn man sich jetzt so einen Neosteel zum Beispiel anschaut oder Carrara aus Belgien, Niederlande, aus dem Bereich. Das ist ein komplett anderer Style, anderes Design. Das muss halt in erster Linie gefallen und passen natürlich.
Sebastian Wie wäre es denn mit Farben?
Daniel von Neosteel Bin ich dran?
Sebastian Sehr gut, reicht schon.
Blackduck Muss halt halten. Das ist halt auch wieder, wir haben jetzt hier auf der Messe auch, was waren das? Ich glaube Metallhalsreifen gesehen, die lackiert waren. Und Lack auf Metall ist halt selten haltbar. Das blättert dann irgendwann ab, dann hast du das Schloss drauf, dann machst du es ein paar Mal auf und zu.
Blackduck Und dann platzt da so eine Ecke ab und dann sieht es halt blöd aus. Das ist gar nicht so einfach.
Sebastian Die Ausdünstung des menschlichen Körpers plus alle Beauty-Produkte, das ist eine sehr aggressive Zone, die fast alles zersetzt, das muss man dazu geben. Ja, Lieben, ich habe noch etwa fünf Minuten und dann muss ich diese Live-Sendung beenden, weil wir müssen dann ein bisschen die Logistik zurückfahren, damit wir hier irgendwann heute Abend rauskommen.
Sebastian Bleibt aber hier gerne noch sitzen, wir quatschen gleich bestimmt noch ein paar Minuten einfach so weiter. Aber ich muss ja noch zwei Menschen hier auch noch vor das Mikro zerren, weil ich habe gesagt, ich werde das ganze Team vor das Mikrofon holen. Liebes Podcastsubbie, nimm dir doch mal so einen Handsender, bitte.
Sebastian Pass auf, ich rede viel, es reicht dann, wenn du einfach ganz wenig dann sagst. Du musst dich auch nicht hier hinknien, du kannst da hinten stehen bleiben. Kann jemand dem Podcastsubbie mal ein Mikrofon vor die Nase halten? Ansonsten nehmen wir das Raum-Mikrofon, dann klingst du fürchterlich. Hält sich das nicht wirklich vor die Nase. Liebes Podcastsubbie, du arme Frau, dein Kerl hat sich irgendwie so eine Messe ans Bein gebunden und hat gedacht, ja, da stellen wir ein paar Sachen hin, dann nehmen wir da vielleicht ein bisschen was auf und dann ist gut.
Sebastian Wie waren so deine letzten Wochen und Monate in Bezug auf, dein Kerl fordert von dir Mithilfe?
Handsender Ich kenne dich ja ich weiß ja, dass du keine halben Sachen machen kannst also nee.
Sebastian Offenbar nicht aber du lässt mich auch keine halben Sachen machen du machst das jetzt richtig.
Handsender Ja wir haben halt unterschiedliche Schwerpunkte.
Sebastian Ich bin morgens aufgewacht mit scheiße, du hast noch keine Tassen bestellt ja, oder irgendein Kack oder irgendwas, das fehlt noch, das fehlt noch. Du hast die letzten sechs, sieben, acht Wochen jedes Ding, wo ich dran geknabbert habe, aufgenommen. Du hast dir Zeit genommen. Wir haben es besprochen. Du hast mit mir Lösungen gesucht. Wir haben Planungstreffen gemacht.
Sebastian Wir haben ausgefochten, wo wir uneinig sind. Das hast du alles mit einer unfassbaren Geduld hingenommen. Und dann hast du noch den Schneid hier auf dem Stand, wie die Chefin vom Chef persönlich, total dynamisch auf und ab zu gehen. Wir machen jetzt das, wir machen das, du machst jetzt eine Pause. Boah, das ist so großartig gemacht. Du darfst mein Leben managen.
Sebastian Das ist völlig okay. Ich glaube, ich würde dich sogar heiraten. Entschuldigung, der Spruch ist abgedroschen.
Handsender Du hast mich jetzt genug gelobt. Du darfst heute Abend mit nach Hause kommen.
Sebastian Oh, das ist total gut. So, und jetzt gebe ich weiter. Einen Applaus für das Podcastsubbie, so wie die immer sichtbarer und das richtig gut macht. Und die jetzt endlich mal wieder rot wird im Gesicht. Dankeschön. Das hast du so toll gemacht.
Handsender Ich gebe jetzt mal weiter.
Sebastian Herr Tonmeister.
Handsender Ich baue mal den passenden Rahmen.
Sebastian Baue mal den passenden Rahmen. Kriegen wir jetzt romantische Musik? Oh, jetzt kriegen wir Musik. Wir haben ja nur noch zwei, drei Minuten.
Handsender Wir haben nur noch zwei, drei Minuten und ich rede ja immer nur in der Postshow.
Sebastian Also Daniel, ne? Und auch Blackduck. Das hat der hier ziemlich entspannt gemacht. Ich muss mich ja gar nicht um Technik kümmern, ne?
Handsender Ja.
Sebastian Man hat es gar nicht gemerkt. Als wäre er nicht da.
Gast 1 Das war auch der Plan.
Handsender Ne?
Gast 3 Es geht nichts über gutes Personal und da bist du offensichtlich gut aufgestellt.
Sebastian Lieber Tonmeister, du hast hier aufgefahren, riesige Kisten an Zeug, hunderte Meter Kabel verlegt für deinen Podcast.
Handsender Jetzt übertreib nicht so. Es sind nur ein paar Meter und es funktioniert.
Sebastian Also ich sehe hier eine Menge Kabel auf jeden Fall. Das hast du richtig genial hinbekommen. Und du hast das super vorbereitet. du hast Knöpfchen für fast alles, die Mikrofone laufen, es läuft, es tut alles. Ich habe heute Morgen gesagt, in 10 Minuten brauche ich eine Sendung, hier kommt jemand spontan vorbei. Ja, okay. Und es hat geklappt. Immer wieder.
Sebastian Großartig. Für die ganze Zeit. Wie viel Zeit steckt jetzt insgesamt hier drin? Wie viel Zeit wirst du für diese Messe aufgewendet haben? Mit Vorbereitung, mit bei uns zu Hause Proben und bei dir zusammenbauen und Templates erstellen. Wie viel Zeit steckt hier drin?
Handsender Hatten wir, glaube ich, schon mal. Acht Stunden insgesamt. Also wenn man alles zusammen zählt.
Sebastian Plus die Messezeit hier.
Handsender Jetzt noch die, die addieren wir jetzt noch oben drauf.
Sebastian Also ich würde sagen 100 Stunden.
Handsender Kann man sagen.
Sebastian Und geil und konzentriert und richtig gut und vielen Dank. Also einen jubelnden, tosenden Applaus für den Tonmeister und damit auch Sendungsabschluss. Und auch an das tollste, beste Publikum der Welt. Ich habe so viele Menschen, die ich immer nur vom Namen her im Chat lese oder so, oder die mal eine E-Mail geschrieben haben, hier kennenlernen können und gesehen und mal Hallo sagen können. Leider immer nur viel zu kurz.
Sebastian Es ist total schön, endlich mal Gesichter zu sehen. Und dann sind die Menschen manchmal sogar ein bisschen nervös. Ich bin noch viel nervöser, weil plötzlich steht ihr vor mir und ihr wisst ganz viel über mich und ich weiß gar nichts über euch. Und dann, total schön. Ich habe diese drei Tage unfassbar genossen.
Sebastian Meine Stimme ist so gut wie tot. Absolut großartig, absolut schön. Und hier sitzen immer noch Menschen und obwohl die Messe sich fast leert, aber hier ist noch was los. Total großartig. Auch, dass hier Menschen einfach vorbeikommen. Ayana, Daniel, Blackduck, ihr seid noch da. Es ist einfach schön. Es ist toll. Kauft uns bitte noch den Merch dann schnell leer. Je umso weniger müssen wir nachher schleppen.
Sebastian Müsst ihr aber nicht natürlich, aber trotzdem. Wir gucken mal, ob wir die Reste noch irgendwie online loswerden. Da wird es in den nächsten Wochen irgendeine Info geben. Und ich glaube, jetzt kann ich das nur noch beschließen. Der Tonmeister dreht die Musik so lange, so laut, bis man mich nicht mehr hört. Daniel, vielen Dank an dich.
Sebastian Ich wünsche dir eine gute Heimreise. Ayana, an dich, dass du weiterhin sehr viel Spaß hast und bloß keine Allergien gegen Metalle entwickelst, um Gottes Willen. Und Blackduck, ich hoffe, wenn dann geliefert wird, dann passt das. Und zwar richtig gut, dass ihr beide dann ganz viel Spaß haben werdet. Vielen, vielen Dank für alle, die mitgeholfen haben.
Sebastian Ich bin jetzt fertig mit den Nerven und der Welt ist es einfach richtig, richtig gut. Die putzen schon die Kopfhörer da hinten. Boah, also Dankeschön, es war mir eine Ehre und ich werde gucken, dass wir sowas wieder machen. Ich werde rausfinden, wie das geht und wie das läuft. Danke, danke, danke. Macht's gut. Bis nächstes Jahr.
Sebastian So ihr Lieben, das war der Live-Aufnahmeteil und ich melde mich jetzt hier nochmal aus dem Schnitt und mache diesen wunderbaren Übergang zu einem Gespräch, was ich mit Marina und Katharina geführt habe, nacheinander, also es sind eigentlich zwei Gespräche, Marina musste nämlich einen Flug kriegen und deshalb konnten wir das nicht in der Sendung mit aufnehmen, wollte ich aber gern, die stellt nämlich ihren Kink-Report vor, was genau das ist, wo es herkommt und ja alles weitere, das hört ihr jetzt.
Sebastian Liebes Publikum, Maker-Gespräche heißt, dass ich ausnahmsweise mal über Menschen rede, die ein BDSM-orientiertes oder angelehntes Business haben, dass die mal sprechen können, was machen sie und warum machen sie das eigentlich, weil ich glaube, reich wird damit fast niemand. Die beiden Menschen, die vor mir sitzen, sind aber auf dem besten Weg dahin, dass das doch klappen könnte. Ich begrüße einmal Katharina, hallo.
Gast 2 Hallo, schön, dass ich hier bin.
Sebastian Und Marina, hi.
Gast 1 Hallo Sebastian.
Sebastian Marina, dich kennt man schon von Folge 50 zum Beispiel und wir haben schon ein paar Sachen zusammen gemacht. Wir reden heute aber gar nicht so sehr über die, die wunderbare Kennenlern-Plattform, die wir schon viel und oft beworben haben, die einfach super ist und funktioniert. Wir reden heute über den Kink-Report, so eine Art, ja was ist das überhaupt?
Marina von Deviance Der Kink-Report, ja okay. Also genau, wir bei Deviance, wie du schon sagst, ich muss es nicht nochmal vorstellen, aber wir haben jetzt da doch eine recht beachtliche Größe erreicht und haben gedacht, wir werten mal ein bisschen die Daten aus, die auch dahinter stecken, weil bei uns kann man ja so wahnsinnig viel auswählen, ob man eher Dom oder Sub ist oder viele, viele andere Sachen, was man so für Kinks hat, was für Arten von Beziehungen man sucht.
Marina von Deviance Aber wir haben auch Daten, wo unsere User herkommen, was für Themen sie lesen. Und dann haben wir solche Sachen auch nochmal aufgeschlüsselt nach Alter und nach Geschlechtern. Und es ist halt einfach wahnsinnig spannend. Und daraus haben wir dann halt das mal in so einen Report gegossen.
Sebastian Ihr habt eine Umfrage gemacht.
Marina von Deviance Nee, nee, nee. Das sind so die Daten, die wir...
Sebastian Ach, die habt ihr aus der Datenbank gezogen? Ja, sicher.
Marina von Deviance Anonymisiert natürlich.
Sebastian Ach was, natürlich.
Marina von Deviance Ja, ja. Wie gesagt, wir haben ja jetzt so eine Größe, also wir haben ja 31.000 letztens geknackt, Als wir den Report erstellt haben, waren wir ein bisschen weniger und wir haben dann 22.000 Profile ausgewertet. Also wir waren zu dem Zeitpunkt schon mehr, aber es ging um die aus dem DACH-Raum. Also Deutschland, Österreich, Schweiz.
Marina von Deviance Und genau, weil wir gesagt haben, das ist so spannend, das sollten mehr Leute sehen. Wie zum Beispiel du, du warst die allererste Person, an die ich diesen Report geschickt habe, als er wirklich fertig war.
Sebastian Ich habe ihn auch angeschaut, gelesen. Es waren so viele Zahlen drin, dass ich sie alle vergessen habe. Ja, aber der, man ist das nicht toll aufgemacht, der Titel allein.
Marina von Deviance Ich habe einige Wortspiele drin.
Sebastian Wenn Subs die Daten dominieren. Ich kann mir das wirklich gut vorstellen. Ähm, großartig.
Marina von Deviance Also wenn du schon keine Lust hast, so viele Zahlen zu lesen, dann guck dir auf jeden Fall die Titel an, weil da sind einige Wortspiele drin.
Sebastian Okay, aber ihr habt das ausgewertet. Was hast du denn dabei rausgefunden? Was ist dir so hängen geblieben, wo du gesagt hast, ach, das ist eine Überraschung?
Marina von Deviance Also erstmal, dass tatsächlich je älter die Leute werden, umso dominanter werden sie. Das ist glaube ich in Kapitel, ich weiß gar nicht mehr, ich glaube fünf oder so. Also da ist wirklich eine richtige Schere, dass so bei der Gen Z, so die Jüngeren, die sind, die Sub oder Bottom und so weiter an und je älter sie werden, umso, also wie gesagt, dann ergibt sich so eine richtige Schere, dass halt die Leute immer dominanter werden und weniger Sub-Rollen ausgewählt werden.
Sebastian Könnte aber auch daran liegen, dass Subs einfach nicht so lange leben. Ich meine ja, das sind ja statistische Zahlen, man muss ja die Ursachen suchen. Okay, das Podcastsubbie fremdschämt sich jetzt gerade für meinen Kommentar. Aber vom Grund her. Entschuldige bitte. Also ich weiß, ihr habt das wirklich sorgfältig ausgewertet, aber ich hatte so ein paar Mal so einen Gedanken so, verändern, also ist meine Frage, verändern sich die Leute oder ist das einfach jetzt gerade ein Bild davon, wie die Leute schon immer so waren?
Sebastian Also gibt es da eine Entwicklung, dass die Leute umswitchen oder nutzen einfach die Plattform andere Leute? Das interessiert mich schon sehr.
Marina von Deviance Also genau wissen können wir es nicht. Also richtig als Fakten haben wir tatsächlich nur die Zahlen, aber natürlich sind ja ein bisschen Texte eben auch dabei, wo wir versuchen die Dinge zu interpretieren. Und meine Meine Interpretation wäre jetzt schon, dass einfach je älter die Leute werden, umso selbstbewusster oder gefestigter sind sie einfach in dem, was sie irgendwie tun, auch in ihrer Sexualität, wie sie sich fühlen und auch in der BDSM-Welt, wie man sich bewegt und zurechtfindet und dass das vielleicht einfach ein Grund ist, warum sie dann halt...
Marina von Deviance Ja, dann vielleicht einfach mit der Zeit so mehr Lust haben, auch mal die Führung zu übernehmen. Während am Anfang halt eher ist es eher so, ich schnuppere mal rein, ich lasse mich gerne führen, ich gucke mal, wo geht das eigentlich hin. Das wäre jetzt so unsere Interpretation, ganz anders als deine.
Sebastian Gut, ich muss ja auch irgendwas erstmal hinwerfen, damit du dann auch glänzen kannst. Also wirklich, ja, Entschuldigung, es war der erste Gedanke. Was gibt es noch für Sachen, wo du sagst, okay, das war eine Überraschung tatsächlich, weil man würde ja, das da, Frankfurt ist die Hauptstadt der Perversen.
Sebastian Das glaube ich nicht. Als ich in der Nähe von Frankfurt gelebt habe, war BDSM immer nur da oben in Hannover. Jetzt, wo ich in Hannover lebe, ist BDSM immer nur da im Süden. Also was heißt die Hauptstadt der Perversen? Nutzerzahlen?
Marina von Deviance Genau, da haben wir eben geguckt, wo kommen eigentlich die meisten Nutzer her und ich hätte jetzt eigentlich auch erwartet, dass es einfach proportional nach den größten Städten geht. Also Berlin, Hamburg, München, Köln, wobei wir haben ja noch Österreich und Schweiz, also Wien dann irgendwo natürlich auch.
Marina von Deviance Und tatsächlich kommen mit Abstand die meisten Nutzer bei uns aus Frankfurt. Und wie gesagt, dadurch, dass halt 22.000 Profile ausgewertet wurden, finde ich, kann man das schon eben repräsentativ auf die Szene irgendwie übertragen. Also da haben wir die meisten Zugriffszahlen her, genau. Und danach kommt aber dann Berlin.
Marina von Deviance Ja, also so ist es nicht. Und dann wird es auch proportional, aber das hat uns immer überrascht.
Sebastian Okay, also Berlin, Hamburg und dann irgendwann auch Köln.
Marina von Deviance Berlin, Wien, ich glaube sogar München, Hamburg.
Sebastian Okay.
Marina von Deviance Müsste man jetzt nochmal reinschauen.
Sebastian Würde man gar nicht glauben.
Marina von Deviance Aber hier möchte ich bitte einen Applaus für diese Überschrift.
Sebastian Okay, mal gucken, ob das einen Applaus ist. kräftige Niederschläge von der Elbe bis an die Donau. Da kriegst du einen Applaus für, ganz ehrlich.
Atmo Ich stelle mir gerade vor.
Sebastian Wie Gretchen, die Menschen gestern haben sie gesehen, auf einer Wetterkarte steht und das so vorliest.
Marina von Deviance Genau, kannst du dir vorstellen, wie viel Spaß ich hatte.
Sebastian Dieses Ding zu erstellen? Also ich habe irgendwo an der Stelle, als ich das Ding, ich hätte es mir aufschreiben sollen, vor vier, fünf, sechs Wochen war das, glaube ich, schon so lange her, dass ich die erste Version gelesen habe. Was ich spannend fand, ist, bei euch in den Profilen ist mehr sichtbar, als zum Beispiel jetzt hier im Podcast, in der Kunst der Unvernunft.
Sebastian Also ich versuche zwar hier so bunt wie möglich diesen Podcast zu präsentieren und nicht nur zu sagen, ja, die Jungs sind oben und die Frauen sind unten oder umgekehrt, sondern ich versuche auch ein bisschen mehr Fokus in Richtung Switch etc. hinzukriegen. In dem Report sieht das deutlich bunter aus als überall sonst.
Sebastian Wo sind so Ausschläge, wo du sagst, okay, das sind Orientierung oder Ausrichtung, die dort stärker vertreten sind, als sie es eigentlich sein sollten oder als man es erwarten würde?
Marina von Deviance Also jetzt so über die Geschlechter verteilt, tatsächlich gibt es gar nicht so große Unterschiede oder Ausschläge. Also was halt auf jeden Fall zu sehen ist, dass irgendwie alle Sub sein wollen. Also es sind irgendwie, glaube ich, 45 Prozent oder so, der Nutzer wählen eben Sub aus. Und das ist auch, also bei den Geschlechtern, wir haben es aufgeteilt nach männlich, weiblich und andere Geschlechter. Wir können ja, bei uns kann man ja bis zu 14 auswählen.
Marina von Deviance Wir haben aber die anderen in eines zusammengefasst, weil es einfach sonst zu granular gewesen wäre am Ende. Aber wie gesagt, der unterscheidet sich eigentlich kaum. Also da sind die Prozentpunkte wirklich, alle wollen Sub sein.
Sebastian Okay.
Marina von Deviance Nicht alle, 45 Prozent.
Sebastian Ja, wobei, das ist vielleicht, selbst wenn ich zum Beispiel Switch bin, dann kann ich, wenn ich vielleicht oben spielen, habe ich jemanden schon gefunden, nur für die andere Seite nicht. Und das verzerrt ein bisschen. Aber ich merke schon, du hattest echt Spaß und du fliegst heute, ja, heute oder morgen fliegst du? Morgen, ja. Nach?
Marina von Deviance Nach Thailand, genau. Genau, für drei bis sechs Monate, ja.
Sebastian Wir machen das mal so. Also diesen Kink-Report, den kann man online lesen.
Marina von Deviance Genau.
Sebastian Und wo gibt es den?
Marina von Deviance Den gibt es auf www.deviance.com slash kink-report minus 2025. Ich weiß, das ist ein blöder Link. www.deviance.com, da ist ein Menü-Punkt, der steht ganz groß da. Ich glaube, so geht es am einfachsten.
Sebastian In den Show Notes dieser Sendung findet ihr einen Link, der garantiert funktionieren wird. Und bei dir in deinem Profil auf kunstderunvernunft.de, da brauchst du den am besten heute auch noch rein.
Marina von Deviance Auf jeden Fall.
Sebastian Man kann wirklich eine ganze Menge lesen. Aber ich will mit dir auch unbedingt darüber sprechen. Du gehst nach Thailand. Wie ist denn das da mit Kink? Du bist ja schon ein bisschen länger in der Ecke. Geht das da überhaupt? Oder ist das nicht strengstens verboten? Man kommt dafür immer ins Gefängnis.
Marina von Deviance Siehst du, wenn du mich schon so fragst, da muss ich jetzt natürlich aufpassen, was ich sage über Thailand.
Sebastian Ein Land, was so wäre, du fliegst ja in ein Land, das könnte man so ähnlich wie Thailand finden. Dieses Land nennen wir jetzt zum Beispiel mal Bis zum nächsten Mal.
Marina von Deviance Ja, also grundsätzlich ist es ja so, in Bangkok, sage ich mal, ist alles möglich. Für die, die schon mal da waren, glaube ich, ist es auch. Und naja, in anderen Gebieten, also es findet eher im Privaten statt tatsächlich. Und man muss da, sage ich mal, so ein bisschen aufpassen. Was ich definitiv erzählen kann, ich war mal auf Bali, da habe ich zweimal versucht, auf eine Kinky Party zu gehen.
Marina von Deviance Ich sage versucht, weil das erste Mal, da hieß es irgendwie Kinky Night oder so, die Veranstaltung. Bin da mit einer Freundin hin, wir waren ganz aufgeregt. War alles normal, sag ich mal. War einfach ein nettes Party-Motto irgendwie, um die Leute anzulocken wie uns.
Sebastian So wie so ein Krimi-Dinner, wo man dann auch hingeht und enttäuscht ist, dass da nicht wirklich jemand umgebracht wurde.
Marina von Deviance Ach Gott, du bist heute makaber drauf.
Sebastian Ja, so ein bisschen, das kann eventuell sein.
Marina von Deviance Der zweite, beste Tag.
Sebastian Nein, aber ich kenne das auch, du schreibst irgendeinen Titel an eine Veranstaltung ran, um einfach ein bisschen Aufmerksamkeit dafür zu generieren. So stelle ich mir das gerade vor.
Marina von Deviance Genau, so war das, ja. Und beim zweiten Mal war das so, da bin ich tatsächlich über gewisse Kanäle, auch über so einen privaten Kontakt dann, ja, die haben mir dann einen Link geschickt zu einer Party, die irgendwie stattfinden soll. Das war irgendwie kurz nach Weihnachten irgendwie. Und die Beschreibung hat total sinnvoll geklungen, so keine Videos, keine Fotos und Strict Dresscode und solche Sachen, ich mir noch extra was besorgt, bin dann eineinhalb Stunden hingefahren mit dem Roller durch die Nacht, und komme dann da an und dann ist es halt trotzdem irgendwie 70% der Leute sind halt nur in Flipflops drin, kommen da gerade irgendwie vom Strand, dann gab es ein bisschen Videos und so durfte man auch alles machen,
Marina von Deviance weil es gab eine kleine Shibari-Show, die war unglaublich. Okay.
Sebastian Ich merke, du bist da echt auf Entzug, ne?
Marina von Deviance Und das, genau, das waren meine Erfahrungen soweit, ja, auf Bali halt, ja, genau. Und, ja, wie gesagt, in Thailand ist es dann eher halt sowas dann privat. Also da muss man halt dann die Leute kennen, die wiederum Leute kennen. Die Leute kennen, die das nicht verhindern, sagen wir es mal so.
Sebastian Okay.
Marina von Deviance Ja, genau. Aber grundsätzlich, du kannst es ja nicht, also es ist überall, ne? So, es ist, ja, es ist überall.
Sebastian Aber wenn du dann mal in Deutschland bist und wüsstest nicht, was du tun sollst, dann wäre da Katharina. Und die macht Dinge möglich. Katharina, jetzt hast du so lange schweigen müssen. Es tut mir ein bisschen leid, ich musste das jetzt ein bisschen so umbauen, damit wir das hinterher möglicherweise noch ein bisschen schneiden können.
Katharina Aber es war schon sehr spannend.
Sebastian Ich habe dich ganz spontan hier vor das Mikrofon gezerrt, weil du machst Sachen, du trägst hier ein T-Shirt. Firebound Festival steht drauf, Firebound Festival Team. Und du machst beruflich, ja, Festivals. Und wieso bindet man sich das an und wie kinky ist das?
Katharina Also wir machen das. Firebound ist ein Kinky-Festival, was hauptsächlich auf Rope Play zugeschnitten ist, aber auch schon eher in die fortgeschrittene Richtung. Also nicht nur für Anfänger, sondern auch für die Fortgeschrittenen, die sonst eher dann in Bali bei den Veranstaltungen sind und die Nase rümpfen.
Gast 1 Ich habe nicht die Nase gerümpft, aber ich war ein bisschen overdressed.
Katharina Bei uns wärst du gar nicht aufgefallen vermutlich. Das Schöne ist im Schwarzwald, wir sind da Ende Juli, das heißt es ist schön warm.
Gast 1 Da bin ich wieder da, perfekt.
Katharina Siehst du, perfekt. Dann sehen wir uns im Juli im Schwarzwald zum Firebound. Wie gesagt, viel Roleplay, wir haben auch viele Hypnosebereiche gehabt. Wir hatten einen richtig, richtig schönen Rope Space. Ich muss noch Fotos rausschicken, vielleicht kann man die auch irgendwo verlinken.
Sebastian Wir können natürlich immer Bilder in die Show Notes packen, das ist gar kein Problem.
Katharina Der sieht richtig toll, es lag aber auch daran, dass das Haus einfach toll war. Die hatten viele offenliegende Balken, an die wir dann die... Was ist die Mehrzahl von Bambus?
Sebastian Bambi passt nicht. Okay, ich werde heute gezwungen, diese Kalauer zu machen. Das sind einfach so... Lass mich mal ein Stück weit vorher anfangen, wenn ich noch nie was von euch gehört habe. Was heißt denn Festival? Zeltlager auf der Wiese ja nun nicht. Oder doch? Das heißt, ihr schafft die ganze Logistik ran?
Katharina Ja. Also wir haben einen wunderschönen Campingplatz, tatsächlich theoretisch einen Jugendcampingplatz. Aber unser Platzwart ist da sehr aufgeschlossen und freut sich tierisch, dass wir da hingehen tatsächlich. Tatsächlich. Das heißt, es ist Camping. Wer jetzt nicht unbedingt in der Natur sein möchte oder dreckig werden möchte, für den ist das jetzt nicht unbedingt was tatsächlich.
Katharina Es waren sehr viele tatsächlich. Ist das nicht schön?
Sebastian Du machst das sehr gut. Und ganz ehrlich, ich schwitze hier gerade Blut und Wasser. Ich weiß auch nicht, warum.
Katharina Weil es echt warm ist. Weil du das Podcastsubbie...
Sebastian Wo du immer ein bisschen böse guckst. Was macht der da? Was macht der? Und ich habe das nicht mit dir abgesprochen, was ich hier gerade mache.
Katharina Nein, also es ist wirklich Zeltlager. Wir sind da von Donnerstag Nachmittag bis Sonntag Mittag alle zusammen auf dem Platz. Es ist wunderschön. Wir sind mitten auf einem Hügelchen, auf einem Grünstreifen rechts und links nur Bäume. Es gibt auch nichts. Also niemanden, der uns stören könnte. Ein paar Radfahrer, das ist ein Problem.
Katharina Aber die stört das auch nicht tatsächlich. Die freuen sich ab und zu sogar, wenn dann was ist. Und beschweren sich dann, dass wir die Musik um 22 Uhr schon ausmachen, damit der Nachbar nicht gestört ist, weil die eigentlich immer vorbeikommen, um Party zu machen auf dem Zeltplatz.
Sebastian Ja. In den 22 Uhr ist in Deutschland eine spannende Zeit. Da geht es ja erst richtig los abends. Firebound hat auch was mit Fire zu tun? Ich bin nicht informiert. Das ist immer mein Problem. und damit haben wir die Frage abgehakt. Seit wann bindest du dir das ans Bein? Das ist auch immer noch eine Frage an euch beide, weil ihr macht ja beide irgendwie Dinge, die im Bereich Kink sind und das ist nicht so, ja, ich habe meinen Hauptberuf und damit verdiene ich dann mein Geld und das ist dann so ein bisschen meine Freizeit, sondern ihr seid ja beide ein bisschen tiefer eingestiegen.
Sebastian Warum um Himmels Willen macht man das? Ich meine...
Gast 1 Na, wegen den lustigen Überschriften.
Katharina Kann ich mich nur anschließen.
Gast 1 Wegen den Nachbarn, wegen den Rassen.
Katharina Ja, man kann so viele tolle Wortwitze machen, die kommen sonst nicht so gut an.
Sebastian Ich finde das, also ich finde auf dieser ganzen Messe hier, finde ich das total spannend, dass ich vermutlich zwei Drittel der Menschen hier einen Stand haben, aufstellen, inklusive mir, die machen das so ein bisschen als Bonus oder als ein Hobby, was dann größer wird, aber es ist jetzt nicht die Sache, von der man leben kann oder das auch will.
Sebastian Und jetzt habe ich ja euch beide hier auf der Couch, wo ihr sagt, okay, das bestreitet den Großteil meiner Existenz. Ich glaube, das ist richtig. Und das ist ja auch so ein Schritt, den muss man erst mal wagen.
Gast 1 Ja, also es ist tatsächlich nicht so, dass ich davon schon leben kann komplett.
Sebastian Gibt es noch nicht, ja.
Gast 1 Aber es wäre schon schön natürlich. Es ist halt einfach trotzdem ein Projekt, um das man sich halt 24/7 kümmern muss. Uns gibt es ja schon länger und es gab auch eine Zeit, wo ich eben nebenbei auch noch was anderes gemacht habe und das war auch die Zeit, in der es halt nicht gut lief muss ich dir ganz ehrlich sagen ansonsten muss ich aber auch sagen, dass jetzt hier auf der Messe also ich habe mit so vielen Leuten gesprochen, fast mit jedem glaube ich und die meisten machen das schon, hauptberuflich, also die haben irgendwie ihre, Manufakturen und solche Sachen oder so also so wie ich das jetzt verstanden habe Okay.
Sebastian Dann muss ich doch nochmal rumgehen oder ich spreche mit den falschen Leuten.
Gast 1 Dann schickst du sie dir.
Sebastian Genau, schick sie zu mir, das ist gut.
Gast 1 Okay, also so wie ich es verstanden habe.
Sebastian Dann wandelt sich das aber auch tatsächlich. Spannend.
Katharina Ich habe jetzt tatsächlich erst im Juni angefangen, das hauptberuflich zu machen und bin da ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Ich habe schon früher immer wieder ehrenamtlich auch mit organisiert in Veranstaltungen. Und dann war so, wir machen aber Kinky. Und ich so, gut, dann machen wir jetzt Kinky.
Sebastian Okay, das ist dann einfach so gekommen, ja?
Katharina Das ist dann so gekommen.
Sebastian In wie nah bist du denn am Kink dran? Darf ich das fragen?
Katharina Tatsächlich eigentlich gar nicht.
Sebastian Eigentlich?
Katharina Ich habe mich verlaufen.
Sebastian Ist das eine Frage, die ich vielleicht in ein, zwei Jahren nochmal stellen sollte?
Katharina In ein, zwei Jahren kannst du sie sehr gerne stellen, aber ich kann schon mal spoilern. Also ich habe einen Freund zu Hause und ich so, möchtest du mitkommen zu dem Festival? Er so, nein, ich möchte nicht mitkommen. Geh alleine.
Sebastian Wie ist das dann so, wenn man die ganzen, ich nenne sie jetzt mal ausnahmsweise noch einmal, Also wenn man die ganzen Perversen dann da am Quatsch machen sieht. Klar, du bist dann Profi, du bist Dienstleisterin. Aber ist das für dich etwas, wo du sagst, finde ich spannend, würde ich auch gerne? Oder ist das was, wo eine gewisse Distanz einfach bleibt?
Katharina Ich glaube, ich habe da auch eine gewisse Distanz. Ich habe mir die Klamotten angeguckt. Ich habe so schöne Dessous gesehen an diesem Wochenende. Wirklich, das war ein Augentraum, wie die rumgelaufen sind. Es war wunderschön.
Gast 1 Ja, und dann probiert man mal irgendwann mal eins an. Und dann probiert man vielleicht mal ein erstes Latex-Teil.
Sebastian Ja, dann schließt sich der Kreis.
Gast 1 Dann lässt man sich mal in so einen Stuhl setzen, mal nur kurz, nur zwei Minuten. Nein, Spaß.
Sebastian Ja, Marina, bei dir ist das ja im Prinzip auch so. Es steckt irgendwie so ein bisschen an, habe ich das Gefühl. Und spätestens bei den Klamotten, was man hier sieht, ist ja großartig.
Gast 1 Ja, natürlich.
Sebastian Spätestens da, da hat man ja doch so ein gemeinsames Interesse vielleicht.
Gast 1 Ja, ich bin ja zu dem gekommen, weil das Interesse da ja schon da war. Ich bin ja zu dem gekommen, weil ich gesagt habe, naja, wo kann ich denn jetzt jemanden irgendwie kennenlernen, dann baue ich mir halt selber sowas.
Sebastian Kleine Frage an die Regie, weil der Tonmeister ständig den Kopf schüttelt. Ach, ich habe nur noch eine Minute. Oh, okay. Liebes Publikum, witzigerweise, als wir angefangen haben, saßen hier zwei, drei Leute. Jetzt ist das schon wieder halbwegs voll. Damit wir hier gleich richtig weitermachen können, müssen wir jetzt an der Stelle abbrechen. Ihr beiden, es war jetzt ein kurzes, knackiges Gespräch.
Sebastian Marina, der Kink-Report, den muss man tatsächlich selber lesen. Man kann ihn, glaube ich, nicht wie Nachrichten vortragen. Er ist dafür viel zu spannend. Vielen Dank, dass du ihn einmal vorgestellt hast. Ich hoffe, die Downloadzahlen werden sich verändern und dass zum Beispiel auch Katharina da mal reinschauen kann und gucken kann, für wen kann man denn Veranstaltungen ausrichten und machen.
Sebastian Und was ich cool finde ist, auch wenn du selber sagst, das ist vielleicht nicht so ganz mein Ding und ich habe ein bisschen Abstand, offenbar kannst du dich trotzdem so gut in die Leute reinversetzen, dass die geile Events haben und Spaß haben. Und das finde ich total schön.
Katharina Ich habe da auch ein tolles Team, was da mitmacht tatsächlich, was in der Kinky Area mit drin ist.
Sebastian Das hoffe ich, dass das da ist und ich sehe das ja auch, das mag ich auch mal wieder loben. Ich habe hier auch ein super Team am Stand, die sind total großartig. Deshalb bitte ich euch die Menschen, die jetzt da sind, es sind nicht so viele, aber trotzdem, es muss ohrenbetäubend sein. Für mein Team und vor allem für euch beide einen wunderschönen Applaus und wir machen hier weiter um 18 Uhr.
Sebastian Das war das letzte Gespräch von der BoFeWo. Und jetzt, ich habe es ja in der Einleitung schon angekündigt, haben wir das Tagebuch, das Messetagebuch. Und die Kapitelmarken helfen euch. Ihr könnt auch jetzt einfach abstellen. Ich habe jetzt nochmal so gut anderthalb Stunden Audioschnipsel, die zusammengetragen wurden vom Team, von mir, während der Anfahrt, Rückfahrt, beim Ein- und Ausräumen, beim Chaos machen, Quatsch machen, beim ja allem möglichen, teilweise sind Regieanweisungen mit drauf, teilweise hat das Team sich da einfach mal das Mikrofon geschnappt und ist durch die Halle marschiert.
Sebastian Ich hänge das jetzt alles aneinander und ihr hört ein lustiges Geräusch. Ich mache das jetzt einmal. Genau das. Das ist der Trenner. Also immer, wenn wir eine neue Aufnahme haben, dann hört ihr dieses Geräusch und dann geht quasi eine neue Aufnahme los. Chronologisch ist das alles korrekt aufgebaut. Das heißt, die Reihenfolge stimmt tatsächlich.
Sebastian Und wenn ihr mögt, hört es einfach mal durch. Und das ist wie Sprachnachrichten bei WhatsApp anhören, wenn man zwei Monate nicht online war. Man hat halt ein bisschen was zu tun und ein paar mehr davon. Viel Spaß!
Tagebuch Guten Morgen, wir haben den Donnerstag, den BoFeWo-Morgendonnerstag. Es ist jetzt 8 Uhr, seit vor anderthalb Stunden klingelt der Wecker. Wir haben die letzten Tage vorbereitet und übrigens, ja, ich bin der Sebastian, und ich versuche dann doch nochmal ein bisschen Tagebuch zu führen für diesen Messewahnsinn.
Tagebuch Wow, hier stehen bei mir allein im Büro 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 Kisten und mindestens nochmal eine größere Menge. Unten läuft auch Musik, weil das Podcastsubbie eine sehr gute Laune hat das kann nur böse für mich enden, und ja, wir holen gleich in einer halben Stunde fahren wir los und holen den Transporter aus dem Nachbarort und hoffen, dass wir dann um 10 wieder hier sind, um dann gemeinsam mit ein paar Leuten einzuladen.
Tagebuch Großes Projekt wir haben die letzten Wochen alles vorbereitet, was wir vorbereiten können. Die Lieferdienste haben uns auf jeden Fall schon mal verlassen Ich sag mal so, da kommt noch Post aus Österreich, die hätte Dienstag kommen sollen, da kam sie nicht. Gestern Mittwoch hätte sie kommen sollen, da wurde die Lieferung abgebrochen um Viertel nach vier.
Tagebuch Und da müssen wir uns jetzt was überlegen, weil die wird heute vor zwölf nicht kommen. Das heißt, uns fehlt Ware am Stand und wir werden versuchen, die irgendwie auf anderem Weg noch bis Freitagabend an diesen Stand zu kriegen. Und die andere Geschichte, die T-Shirts, die hängen auch irgendwo bei UPS fest.
Tagebuch Und ja, das hätte alles gar nicht so knapp werden sollen. Liegt auch gar nicht am Timing der Bestellung, sondern einfach daran, dass manchmal das Unglück einfach kommt. Gut, aber jetzt packe ich erstmal fertig ein. Ich kann jetzt nicht runtergehen. Wie gesagt, das Podcastsubbie hat copyrightgeschützte Musik auf dem Handy laufen und beschallt alles.
Tagebuch Und ja, weiter einpacken. Denn das Letzte, was wir noch haben, sind irgendwie Klamotten. Da kamen wir noch nicht zu und natürlich ein bisschen Spielzeug, denn immerhin ist es eine Kinky-Messe. Ich werde weiter berichten und gucke mal, ob das hier den Weg in irgendeinem Stück Podcast findet. Klingt auf jeden Fall ein bisschen anders, aber wir werden sehen.
Tagebuch So, liebes Podcastsubbie, gucken wir, was ich hier habe. Unser Tagebuch. Ja. Bist du jetzt wach? Nein. Warum nicht? Uhrzeit. Wenig geschlafen. Aber ich habe dich doch so wach gehibbelt. Oh ja, das hat sie, wach gehibbelt. Aber ich habe gleich einen Kaffee ins Bett gekriegt, ich musste nicht mal bimmeln. Es war keine Zeit.
Tagebuch Du darfst erst reden, wenn das Mikrofon auf dich zeigt, so wie ich das gerade nicht tue. Ja. Da steht der Badezimmerkram, Haufen Zeug, Koffer ist fast gepackt. Wir müssen Spielzeug noch einpacken. Gar nicht viel Spielzeug. Dann mach das. Ja, super. Wir haben von allem so viel mit. Da kannst du auch viel Spielzeug einpacken. Hm. Schneller reagieren.
Tagebuch Wenn der Ton jetzt fürchterlich ist, das ist pure Absicht von ihr, dann gehe ich doch mal ins Schlafzimmer rüber. Die Frau hat da ganz schön fürchterliche Musik an. Wie heißt die Musik von? Von Mine. Das ist an sich tolle Musik, aber aus so einem Handy-Lautsprecher, einmal quer durch die Wohnung, klingt das, als ob man so in einer Blechtrommel sitzt und jemand mit einem, was weiß ich, mit einer Eisenstange drauf rumkloppt oder so. Naja, gut.
Tagebuch Die Bullwhip. Wo ist die Bullwhip? Da ist die Bullwhip. Gucke mal. Und der Hasentöter. Und hach, ach nee, das ist der Kleine. Gut, ich packe mal, dafür brauche ich zwei Hände, deshalb bis später. So, immer noch Donnerstag, 8.13 Uhr. Gerade hatte das Podcastsubbie die schöne Idee, dass wir doch einfach auf den Kopfhörern, wenn gerade nichts aufgenommen wird, dass wir einfach so alte Top-Folgen oder so laufen lassen, damit die sich lohnen.
Tagebuch Wir haben das, wir haben Musik und eventuell können wir auch das, was ich jetzt hier gerade ins Mikrofon spreche vom Aufbautag, einfach mal ungeschnitten aneinander hängen. Lieber Tonmeister, viel Spaß. Und dann können wir das einfach laufen lassen. Das ist dann so super krass exklusives Material. Ja, okay, ich stehe im Wohnzimmer, wir haben einen Fernseher aufgebockt im Hochkantformat, das war gestern eine größere Aktion.