Behind Science

Spezial: Rahaf Aziz – Syrien schreibt Geschichten

Samstag, 20. Dezember 2025 · 20 min

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Shownotes

Weil sich die Kinder in der Zahnarztpraxis selten etwas Schönes über Syrien wussten, hat Rahaf Aziz Geschichten ihres Landes aufgeschrieben – für Kinder. Die Bücher findet ihr bei Amazon (amazon.de/Aus-dem-Land-von-Oliven-und-Jasmin-3…). Und den Band über den Wissenschaftler Ibn al-Nafis (open.spotify.com/episode/1d2wM6NOBJngzCvVO69M0…) verlosen wir diese Woche über Instagram.

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Schönen Science-Samstag, ihr Lieben. Heute hier ohne Luisa, das ist ja ganz ungewöhnlich, aber dafür teile ich mir das Mikro heute mit einer anderen Frau. Ich bin nicht alleine und diese Frau, die haben ja am Ende der letzten Folge schon mal ganz kurz angekündigt, denn sie selbst ist erfinderisch geworden.

Aber ich bin jetzt so ein bisschen zögerlich, sie Erfinderin zu nennen, weil das ja so klingt, als würde sie sich Sachen ausdenken, so ganz frei. Aber eigentlich erzählt sie Geschichten, die es schon wirklich gab. Also sie sind sehr fantasievoll verpackt, aber es gab sie wirklich. Und das Besondere ist, sie erzählt sie für Kinder. Sie ist also, könnte man sagen, Kinderbuchautorin.

Aber ich bin mir sicher, auch das ist eine relativ neue Bezeichnung für sie. Und das würde sie vielleicht nicht selber über sich sagen. Ich darf euch heute Rahaf Aziz vorstellen. Rahaf, du kommst ja gerade von der Arbeit hier direkt in Köln. Wir sitzen in Köln zusammen. Und deine Arbeit, die hat eigentlich gar nichts mit Büchern zu tun, aber trotzdem mit Kindern. Wo kommst du gerade her?

Ja, hallo. Also erstmal Dankeschön für die schöne Worte. Ich bin ja eigentlich Kinderzahnärzten, also daher, das hat auf jeden Fall ein bisschen zu tun mit den Kindern, Aber noch nicht so viel mit Büchern und mit Schreiben. Machst du das dann privat so gerne? Ja, eigentlich schon. Also ich interessiere mich, also ich lese auch schon richtig gerne.

Und ich hatte schon immer das Traum, auch als Kind ein Buch eventuell zu schreiben. So deshalb habe ich mir gedacht, erst mal fange ich an mit Kinderbüchern und dann macht man das richtig langsam, ein bisschen groß. Ja, aber ich glaube, so Kinderbücher, man sagt das so leicht, dass man damit mal anfängt.

Aber das ist, glaube ich, für andere das Allerschwierigste. Also in euren Geschichten, da geht es ja um Menschen aus der Vergangenheit, also die vielleicht in der Vergangenheit was entdeckt haben. Und es sind dann immer Geschichten, wo Kinder in die Vergangenheit reisen. Also man macht so kleine Abenteuerreisen mit diesen Kindern zusammen in verschiedene Städte in Syrien.

Warum hast du ausgerechnet diese Geschichten aufgeschrieben? Hattest du das Gefühl, die fehlen? Ja, also diese Bücher sind auf jeden Fall für Kinder geschrieben. Aber in Wahrheit sind sie auch für Erwachsene, für Eltern und für Menschen, die ihre Wurzel neu entdecken wollen. Die Entscheidung hatte ich ja auf jeden Fall mehrere Gründe.

Der erste Grund ist mein Land, Surien. Heute, wenn man Surien sagt, denken viele Menschen sofort an Politik, Krieg und Leid. Aber Surien ist viel mehr als das. Es ist ein Land mit einer der ältesten Zivilisationen der Welt. Ein Land von Palmyra, Orgaret, Aleppo, Damaskus, Bosra und Malula. Ein Land, in dem Musik, Schrift, Medizin und Handel schon existierten, als es viele heutige Städte noch gar nicht gab.

Ich wollte das Licht auf diese Geschichten richten, auf die kulturellen, menschlichen und kreativen Seiten Syriens, die man heute viel zu selten sieht. Und auch der zweite Grund kommt aus meinem Berufsalltag. So als Kinderzahnärztin arbeite ich täglich auch mit Kindern und ich habe immer wieder erlebt, dass manche Kinder sich schämen zu sagen, dass sie aus Syrien kommen.

Das hat mich so tief berührt und ich wollte eigentlich Geschichten schreiben, die Kinder zeigen. Dann würde ich auch sagen, du kommst aus einem Land der Erfinder, Dichter, Ärztinnen, Musiker und deine Geschichte ist etwas, worauf du stolz sein darfst. Wenn ein Kind nach dem Lesen sagt, ich bin aus Syrien und das ist etwas Besonderes, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Ja, das kann man sich ja wirklich nur für jedes Kind wünschen, dass aus Syrien kommt und sagt, es ist was Besonderes und ich erzähle das auch mit Stolz. Es gibt schöne Dinge über mein Land zu erzählen, weil für dich persönlich ist es ja auch so. Ja, genau. Und auch der dritte Grund war ein sehr persönlicher Moment.

So letztes Jahr war ich auch in Rom und ich sah tausende von Menschen, die täglich das Kolossium besuchten. So richtig fasziniert und voller Bewunderung. und plötzlich hatte ich einen Kloß im Hals, denn in Syrien gibt es eigentlich Orte, die genauso alt sind oder sogar noch älter, zum Beispiel Balmera oder Busra oder Urgeret, aber kaum jemand besucht sie, also jetzt natürlich wegen Krieg, aber dann kaum jemand kennt sie auch.

Und kaum jemand kennt ihre Geschichte auch nicht. Da dachte ich mir, wenn die Menschen nicht zu unseren Geschichten kommen, dann müssen wir die Geschichte zu den Menschen geben. Wow, ich habe schon richtig Gänsehaut Und du hast zwischendurch mal so ganz viele Städte aufgezählt, syrische Städte, über die ich auch gar nicht viel weiß.

Also in der letzten Folge, da haben wir über Ibn Inafis gesprochen, den wir auch in einer eurer Geschichten gefunden haben. Also ihr habt ja schon wirklich, es ist ja quasi eine ganze Kinderbuchreihe, die ihr jetzt geschrieben habt und immer reisen die Kinder in eine andere syrische Stadt. Und der Ibn Al-Afis, der kam aus Damaskus und du hast ja echt so einen ganz persönlichen Bezug auch zu diesen Städten.

Hast du die alle schon mal persönlich gesehen? Naja, eigentlich nicht und das macht auch schon die Sache noch schwieriger, weil eigentlich nochmal in der Schule in Syrien lernt man auch schon die Geschichte. Aber dann hatten wir auch die Chance, gar nicht dann dahin zu reisen, dann eventuell auch in die Städte zu gucken.

So, das war auch schon auch meine Motivation. Ich will dann noch was schreiben darüber. Ich will auch schon was selber entdecken. Also reist du quasi in deiner Fantasie? Auch in diese Städte mit. Genau, also ich reise da auch mit meinen Kindern sozusagen von den Büchern und dann ich entdecke auch schon die Städte mit.

Ja, und ich habe so gedacht, auch zum Beispiel die Kinder in euren Geschichten, die haben ja auch, sind das arabische Namen dann alles? Ja, also eigentlich habe ich auch schon den Namen von meiner Familie mal genommen. Also das heißt von meinem Mann, von meiner Schwester, von meinem Bruder, meine Cousine, mein Cousin, ja, sowas.

Ja, aber es ist ja auch schon ein Unterschied, Weil wenn vielleicht, ich fand das so berührend, was du eben erzählt hast von diesen Kindern, die auch bei dir in die Praxis kommen und dann irgendwie ihr scheinbar in Gesprächen bemerkt, hey, wir kommen beide aus Syrien. Aber diese Kinder, die reden da gar nicht gerne drüber.

Das ist ja mega schade. Und vielleicht fühlen sie sich dann auch alleine schon von diesen Namen, die ähnlich sind wie ihre Namen, in so einem Kinderbuch ganz anders abgeholt, könnte ich mir vorstellen. Ja, also genau deshalb habe ich auch schon richtig versucht, sozusagen den arabischen Namen mitzunehmen in meiner Geschichte.

Ja, also die Kinder, die zu mir kommen, die aus Syrien auch kommen, die wirklich, sie schämen sich auch, Arabisch zu reden oder dann die denken immer, okay, die Leute werden wir schon denken, immer an Syrien, Krieg und dann viele schlimme Sachen, aber dann nicht dann die wahre Schätze dann noch von Syrien.

Vielleicht können wir mal so eine kleine Leseprobe hören. Ich weiß, dass du es mal mitgemacht hast. Sehr gerne. Ja, du hast es ja mitgebracht und vielleicht können wir uns dann auch so ein bisschen vorstellen, wie diese Fantasiereisen klingen und welche Schätze ihr da in den Geschichten so findet. In welche Stadt wird es jetzt gehen? Nach Malula. Okay, das klingt sehr schön.

Das Buch heißt Eine Reise nach Malula, An einem sonnigen Morgen packte die kleine Sarah voller Vorfreude ihren kleinen Rucksack. Sie fragte ihre Mutter, stimmt das, dass in Syrien ein Dorf gibt, in dem die Menschen die Sprache von Jesus sprechen? Die Mutter lächelte, ja, es heißt Malula, heute wirst du eine Sprache hören, die mehr als 2000 Jahre alt ist.

Sarah staunte, und werde ich sie verstehen? Die Mutter antwortete, vielleicht nicht mit dem Kopf, aber mit dem Herzen. Ankunft in Malula. Malula hing am Felsen wie eine weiße Kette. Die Häuser schienen sich gegenseitig zu umarmen. Und die Luft ruchte nach Weihrauch und irgendwie nach Geschichte. Vor den Klöstern Masakis und Bacchus hielten sie an und traten leise ein.

In der Kirche sang eine Nonne mit einer fremden, aber weichen Stimme. Es klang mehr wie ein Lied als nach Worten. Sarah flüsterte, was ist das für eine Sprache? Ihr Vater antwortete, das ist Aramäisch, die Sprache von Jesus. Einige Menschen im Malula sprechen sie bis heute. Begegnung mit Großvater Jakob Vor dem Kloster saß ein alter Mann mit einem einfachen Mantel und einem alten Buch.

Sarah setzte sich neben ihn. Er begrüßte sie. Shalom Aleichon. Das heißt, Friede sei mit euch auf Aramäisch. Sarah fragte erstaunt, was haben sie gesagt? Der alter Mann lachte leise. »Komm, ich bringe dir ein paar Wörter aus unserer alten Sprache bei.« Sie setzten sich auf einen Stein und er schrieb mit dem Finger in die Sand »Frieden, Schlamer, Vater, Abba, Mutter, Emma, Liebe, Schober«.

Er sagte, »Aramäisch ist die Sprache des Herzens. Sie braucht keine Übersetzung, genauso wie Musik.«, Wow, da macht man ja also auch nicht nur eine Reise, sondern auch echt einen kleinen Sprachkurs bei euren Büchern. Eigentlich schon. Und ich bin mir sicher, auch das zum Beispiel, dass viele Menschen jetzt Jesus gar nicht mit Syrien in Verbindung bringen. Ja, das stimmt auf jeden Fall.

Auch viele Menschen fragen auch schon mich persönlich, wie bist du auch schon Christen? gibt es eigentlich schon Christen noch in Syrien. Und dann, die waren ja, die werden richtig dann überrascht von meiner Antwort. Ja, die wissen das gar nicht. Ja, also das war jetzt zum Beispiel so eine kleine sprachwissenschaftliche Reise quasi.

Man lernt was über Aramäisch. Und magst du uns noch mit in eine Stadt nehmen? Sehr gerne. Die zweite Geschichte heißt Ein Schatz in Busra al-Sham. An einem sonnigen Frühlingstag kam Dana mit ihrer Freunde in die Provinz Dara. Ihr Schulklasse hatte einen Ausflug in die alte Stadt Busra al-Sham geplant.

Die Lehrerin sagte, Busra ist nicht nur eine Stadt, sie ist ein Gedicht aus Stein. Jeder Stein hier erzählt von einer vergangenen Kultur. Dana staunte, als sie von dem großen schwarzen römischen Theater stand. Sie rannte die Stufen hinauf und rief, hier fühlt sich an, als sei die Zeit stehen geblieben. Beim Herumspazieren entdeckte Dana einen besonderen Stein in der Rückwand des Theaters.

Darauf war ein seltsames Zeichen eingraviert, wie ein Schlüssel und ein Minitheater. Daneben eine verblasste Inschrift. Neugierig wischte Dana den Staub weg und plötzlich eröffnete sich die Wand ganz langsam, wie eine geheime Steintür. Oh, das klingt auch aufregend. Also es ist so ein bisschen, ich muss gerade denken so an Narnia oder Alice im Wunderland.

So die Kinder irgendwie fassen irgendwas an und auf einmal geht so die Zeitreise los. Genau, also sowas ähnliches. Nur, dass man in Welten landet, in denen man nicht so in jedem Kinderbuch dann ankommt. Das ist echt richtig schön. Und das war jetzt ja quasi auch die Geschichte, wo du dann diese persönliche Erfahrung vorher hattest, als du in Rom warst und gesehen hast, hey, hier ist so ein Kolosseum, sowas ähnliches haben wir auch.

Genau, das ist aber genauso auch alt, das Kolosseum eigentlich in Rom ist genauso alt wie das Kolosseum auch schon in Busra schaum. Deshalb bin ich auch auf die Idee gekommen. Wow. Ich finde, man merkt an diesen Leseproben auch, dass ihr so eine ganz besonders schöne Sprache einfach benutzt. Also mir ist direkt aufgefallen, dass die Sprache auch zum Teil viel blumiger klingt als in so deutschen Kinderbüchern.

Denkst du, das kommt so, weil ihr das aus dem Arabischen dann übersetzt? Ja, also eigentlich, ich habe alle Bücher schon erst mal auf Arabisch mal geschrieben. Das ist auch schon, auf Arabisch schreibt man auch sowas. Und dann haben wir das schon auf Deutsch übersetzt, auch nochmal auf Englisch und das könnte ich auch gar nicht mal schon ändern. Also das ist ja...

Schon meine Art von Schreiben sozusagen. Und deshalb habe ich das schon richtig wörtlich dann übersetzt. Deshalb vielleicht ist es ein bisschen komisch auch für die Deutschen, wenn das lesen, aber das finde ich auch, hat schon meine Art von Schreiben drin. Ja, und das ist ja eine schöne Art. Also nur weil man die hier vielleicht ansonsten nicht so viel liest, ist ja total schön und zeichnet eure Geschichten auch eben aus.

Und die Geschichten, woher kennst du die? Also dann hast du die auch alle so zum Teil zusammen recherchiert oder sind das auch Sachen, die dir vielleicht selber mal als Kind erzählt wurden? Also die Idee von den Büchern trug ich ja schon sehr lange in mir. Ich habe mir immer wieder geschrieben, kleine Texte, Skizzen und Ideen.

Aber wie du weißt, also wenn man auch in Vollzeit arbeitet, bleibt auch wenig Zeit für kreative Träume. Dann kam ein Wendepunkt. Ich habe mich entschieden, meine Praxis zu wechseln. Und ich war auch etwa zwei Monate zu Hause. Diese Zeit habe ich auch bewusst genutzt und ich habe recherchiert, gelesen und verglichen und ich habe auch geschrieben.

Also in diesen zwei Monaten entstanden sechs komplette Skripte für die Kinderbücher und die Ideen für die weiteren drei waren plötzlich ganz klar da auch. Und ich hatte außerdem großes Glück. Eine enge Freundin von mir ist auch Graphic-Designerin, die Sabrina. Und wir haben gemeinsam an die… Ja, es ist ja total krass, dass ihr das so zu zweit dann mal eben diese neuen Geschichten dahin gerockt habt.

In zwei Monaten hast du gesagt, das ist ja schon, also ihr hattet ja jetzt, habt nicht als erstes einen Verlag gesucht oder so, sondern ihr habt das so selbstständig in Eigenregie alles geschafft. Ja, also ich war dann schon fertig mit der Skript in zwei Monaten. Dann auch die Ich und Sabrina haben wir auch natürlich KI auch ein bisschen benutzt. Ich sehe auch KI wie einen Stift oder einen Pinsel.

Die Idee kommt aus dem Herzen oder dem Kopf des Menschen und die Technik hilft nur, sie sichtbarer zu machen. Ja, wie gesagt, dann haben wir schon auch KI benutzt, für die Bilder zu generieren oder auszustellen. Ja, und jetzt kann man eure Bücher, eins haben wir ja auch hier, das, wo eben einer fies vorkam, ich finde, das sieht so ein bisschen aus eigentlich vom Format wie so ein Comic, wie so ein, es erinnert mich total, so wirklich vom Format an so ein Asterix- und Obelix-Comic, ich weiß gar nicht, ob du... Ja, das kenne ich auch. Ja, das stimmt.

Also es ist so DIN A4 und hat so einen Umschlag wie so ein Taschenbuch eigentlich und hat dadurch aber richtig große Bilder auch. Und ihr verkauft die dann über Amazon. Also das ist so ein relativ einfacher Weg für euch, oder? Genau, also das verkaufen wir über Amazon. Bis jetzt haben wir schon vier Bücher veröffentlicht und wir erwarten immer noch dran an die anderen sechs Bücher dann noch. Nee, fünf noch. Ja.

Und würdest, also wie war das jetzt so im Nachhinein? Hat das alles gut geklappt? Würdest du auch anderen Menschen, die vielleicht so eine Idee haben, so einen Traum, raten, das so nachzumachen? Kannst du die ermutigen? Natürlich, das würde ich auf jeden Fall machen. Also heutzutage, wie gesagt, also jetzt mit künstlicher Intelligenz kann man schon alles wirklich dann ermöglichen und richtig dann machen.

Liegen denn die Geschichten jetzt auch schon bei euch in der Praxis? Also können Kinder die da auch schon lesen? Nee, noch nicht. Also ich warte, bis dann eventuell alle Bücher da sind oder dann veröffentlicht sind und dann kann ich eventuell die nochmal in der Praxis mal legen. Aber das habe ich auf jeden Fall vor. Ja, ist das so, weil das war ja irgendwie so genau deine Motivation, dass du da vielleicht dann mit Kindern darüber sprechen kannst. Genau, also das ist auf jeden Fall.

Aber jetzt mittlerweile haben wir auch schon auch Instagram-Seite und dann, wenn Patienten auch zu mir kommen, dann sage ich, ja, guck mal, hör mal, jetzt schreibe ich auch schon Hinterbücher, vielleicht wollte er dann uns folgen auf Instagram und jetzt haben wir schon... Keine Ahnung, so 70 Follower. Aber das wird schon langsam eigentlich mehr.

Ja, genau. Und wenn bei den 70 viele Kinder dabei sind, dann könnt ihr ja schon viele Leute mitnehmen auf eure Gedankenreisen. Ja, das würde ich mir auf jeden Fall wünschen. Und was würdest du dir dann wünschen, was die Kinder von deinen Geschichten genau lernen? Ja, also jede Geschichte spielt an einem anderen Ort und jede Geschichte steht für eine andere Provenz und jede Geschichte vermittelt eigentlich einen Wert.

Zum Beispiel Mut und Würde mit das Buch Königin Senubia in Palmera, Neugier und Wissenschaft mit Ibn Nafis in Damaskus, Handwerk und Kreativität in Aleppo, das dritte Buch Musik von Ogaret bis zur modernen syrischen Kunst, Sprache und Identität in Malula und Geschichte als lebendiges Erbe in Busra. Also alle Geschichten sind historisch fundiert, aber bewusst Kindergericht auch erzählt.

Denn Kinder brauchen auch keine trockenen Daten, sie brauchen Bilder, Emotionen und Begegnung. Ja, und diese Botschaften, ich finde, es gibt so ganz viele kleine Sätze, zum Beispiel in der Geschichte, wo es um die Sprache von Jesus ging, wo wir eben kurz reingehört haben. Da ist ja irgendwie auch schon der dritte Satz so, wo die Mutter dann sagt.

Als das Kind fragt, werde ich diese Sprache verstehen? Und dann sagt sie, ja, du wirst sie nicht quasi mit deinen Ohren verstehen, aber mit dem Herzen. Ja. Das ist ja auch so irgendwie schon was, wo man sehr viele Emotionen spürt. Ja, also wie gesagt, das liegt auch schon an der Literatur von arabischer Sprache. Also das ist ja...

Man schreibt eigentlich auch so und ja, das ist ja auch schon meine Botschaft. Also ich habe versucht, auch schon in jedem Buch so eine richtige Botschaft mal zu erzählen oder dann zu geben, zu denken dann. Das war eigentlich mein Ziel. Ja, aber es sind ganz viele so Liebebotschaften, also so welche, die Respekt vermitteln und sehr, sehr schöne Werte.

Ja, also das wollte ich auch auf jeden Fall vermitteln und dann will man auch schon immer auch mit Liebe auch an Surien denken. Ja, das ist nicht nur, weil oft hört man so in den Nachrichten oder so dann irgendwie immer direkt Drama und wenn man aber eure Bücher liest, dann lernt man ganz viel und ja, man bekommt auch ganz schöne, ganz schöne Geschichten vermittelt, die ans Herz gehen, kann man glaube ich so sagen. Ja, das freut mich auf jeden Fall.

Und vielleicht seid ihr ja jetzt auch ermutigt, selber erfinderisch zu werden, habt da direkt irgendwie einen Vorsatz, den ihr euch fürs neue Jahr vornehmen könnt oder ihr habt Lust, auch mal in diese Buchreise zu schnuppern von Rahaf und Sabrin, dann verlinken wir euch die auf jeden Fall. findet ihr alles in den Shownotes.

Vielleicht ist das ja auch noch ein gutes Weihnachtsgeschenk. Auf jeden Fall auch sehr liebevolle, kindgerechte Botschaften, die in diesen Büchern stecken. Und wir hören uns dann auf jeden Fall am nächsten Zahnsamstag wieder. Ich kann sagen, passt gut auf euch auf bis dahin und tschüss. Und wie würde man sich jetzt auf Arabisch verabschieden, Rahaf?

Also erst mal Dankeschön, dass ich heute dabei sein darf. Sehr gerne. dann würde man auch auf jeden Fall auf Arabisch sagen Bye Bye oder Mastelame Mastelame Was bedeutet das übersetzt? Frieden sei mit euch oder sowas Das ist schön, das wünschen wir euch Frieden für alle Bis zum nächsten Zeitensamstag, tschüss.

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