Blick in die Bibel

Von der heilenden Kraft einer Umarmung - Gespräch mit Joana Drießen

Montag, 26. Oktober 2026 · 14 min

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Shownotes

Was Menschen blockiert und ihnen die Kraft nimmt, sich dem Guten zuzuwenden, beschreibt Joana Drießen als das Gegenteil von Gott. Die erste Gemeindereferentin am Paderborner Dom spricht im Podcast „Blick in die Bibel“ über das Lukasevangelium (Lk 13,10–17), in dem Jesus eine Frau heilt, die seit vielen Jahren von einem Geist geplagt wurde. Besonders berührt Drießen, dass Jesus durch Berührung, das heißt durch Auflegen der Hände, heilt. Körperliche Nähe, eine Umarmung, eine tröstende Hand: Das könne spürbar machen, dass man mit seinen Belastungen nicht allein ist. Auch Jesu Heilung am Sabbat ist für Drießen ein Zeichen seiner Haltung: Trotz aller Regeln stellt er den Menschen in den Mittelpunkt. Jesus hält den Menschen den Spiegel vor und fragt, worum es wirklich geht. Denn der Glaube soll immer für die Menschen da sein und ihre Sorgen und Nöte im Blick behalten. Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit lehrte Jesus am Sabbat in einer Synagoge. Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte. (Lk 13,10-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)

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