
Bitcoin-Boom, Kupfer-Rallye, ein gefährlicher Crash-ETF & das riskante Endspiel der Notenbanken!
Sonntag, 13. Juli 2025 · 1 h 15
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Auch diese Woche begrüßen wir euch unter dem Motto „3 Mikrofone, 3 Meinungen“ zu den folgenden Themen in dieser Ausgabe:
► Das Endspiel der Notenbanken!
► Doppeltes Stable-Coin Special
► Freeport McMoran – Der große Trump-Profiteur?
► Hörerfrage: Was halten wir jetzt vom Global Clean Energy ETF?
► Nestlé: Buy The Dip?
► Tesla: Wird Musk zum großen Problem?
► Altersvorsorge-Depot: Es gibt News!
► Bitcoin: Mein neuer Plan!
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Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Die Autoren sind in den folgenden besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert: Nestlé, Bitcoin
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Hey und herzlich willkommen zu einer neuen Episode bei The Dip. 3 Mikros, 3 Meinungen, 7 spannende Finanzteam mit Erichsen, Hell und Bautzus. Hallo. Lars Sebastian, wir nehmen am Freitag um kurz nach 9 auf. Das heißt, wir wissen aktuell noch nicht, wer in Wimbledon im Herentennis im Finale bestehen wird. Mein Tipp wäre Sinna Alkaras, die Wiederholung, die Wiederauflage des legendären epischen French Open Finals.
Mal sehen, ob es so kommen wird. Aber warum behellige ich euch damit? Insbesondere Sebastian für dich, eine ganz, ganz wichtige Info. Bill Eggman hat sein Profi-Debüt gegeben auf der Herentur bei den Challengers. Also das ist so eine Stufe unter ATP und da hat er einen Doppel mit Jack Socks. Das ist ein ehemaliger Tennis-Profi. Er hat seinen Profi-Debüt gegeben, haben allerdings eine Klatsche bekommen innerhalb von zwei Sätzen. Tschüss. Also kein weltrangelisten Punkt für Bill Eggman. Sebastian, wir haben noch eine Chance zusammen. Das wäre doch auch mal was. Kannst du auch? Ja, ich wäre mir da nicht so sicher. Also ich habe noch nie Tennis gespielt. Ich hatte auch noch nie Interesse, aber ich habe auch keine Abneigung
dagegen. Also wenn du mir es ein bisschen zeigst, dann mach ich gerne mit. Lars, du warst mal Tennis-Trainer, nicht wahr? In der Jugend? Ja, richtig. Einige Jahre lang damit mein Studium finanziert. War nicht das sinnvollste Studium, weil ich Sport studiert habe und nicht genau wusste, was ich damit machen soll. Aber ich wusste, Sport macht mir Spaß. Also studiere ich das einfach mal. Und da siehst du immer, was draus geworden ist. Du, Lars, ich hatte eine ganz, ganz traurige Entwicklung, die du da genommen hast, ganz, ganz traurig. Nein, aber Lars, sollen wir beide nicht auch mal versuchen, auf so einem Challenger, so einen Weltrangelistenpunkt zu ergattern? Meinst du, das kriegen wir hin? Ich glaube, dass auf Challenger-Ebene
wahrscheinlich kein Korruptionsverdacht auf kommt. Eventuell könnten wir uns zwei Runden durchkaufen. Einfach so, das ich denke, das gibt es. Wir werden nicht die erste Sportart, der das passiert. Und solange keine Wetten drauf angenommen werden, ja, let's go for it. Machen wir. Auf jeden Fall, ich bin dabei.
Ja, also rein damit in die Kommentare, liebe Leute, ob ihr das Doppel-Bautzus und Erichsen gegen Suppe einfach mal, ja, ob ihr das sehen wollt. Oder mein Camberg live gegen dich, Timo. Das wäre vielleicht ja auch. Das wäre, ja, das wäre groß. Eigentlich habe ich, ich habe ein bisschen Angst davor. Das ist eine Mischung aus Freude, aber auch ein bisschen Angst, dass du mich dann halt einfach komplett wegdonnerst. Mal sehen. Mal sehen. Aber wir switchen jetzt rüber zu den Themen. Wir haben sieben spannende Finanzthemen mitgebracht für jede Woche. Es geht in dieser Woche um das Endspiel der Notenbanken. Wir sprechen über Freeport McMoron, ist die Kupferachze der große Trump-Profiteur. Wir haben eine Hörerfrage im Gepäck. Was halten
wir jetzt vom Global Clean Energy ETF? Sebastian, von wem kommt die Hörerfrage in dem Fall? Von der Sonja. Ich habe es nicht dazugeschrieben. Gut, dass du fragst. Ja, Sonja, liebe Grüße an dich und danke für deine Frage. Wir sprechen über Nestlé mit der Frage bei The Dip. Wir sprechen über Tesla. Mit der Fragestellung wird Mask zum großen Problem. Wir haben das Altersvorsorgedepot im Gepäck. Ja, der eine oder andere wird sich mit Sicherheit erinnern, dass da im letzten Jahr mal Pläne im Finanzministerium um so ein Altersvorsorgedepot kursiert sind. Und das ist ganz, ganz knapp, bevor die Ampelkoalition gescheitert ist, dann ja eigentlich schon ausformuliert war, aber dann nicht mehr zustande gekommen ist. Es gibt aber jetzt Neuigkeiten aus der Branche, was dahinter steckt. Dazu
später mehr. Wir sprechen über Bitcoin. Lars hat dann nämlich einen neuen Plan für sich aufgestellt. Und die Hörerfragen, liebe Leute, ihr wisst es, www.by-the-dip.de. Dort kommt ihr zu einer wunderbaren App, die den gleichnamigen Namen trägt, den gleichnamigen Namen. Also, das Ding heißt by the Dip. Und da bekommt ihr jeden Tag von Lars, Sebastian und mir exklusive Inhalte reingeliefert, kurze Markteinschätzung zu Aktien, ETFs, Krypto-Edel-Metallen, allem, was das Anlegerherz begehrt. Und dort gibt es auch eine Section, wo man Hörerfragen einreichen kann. Guckt euch einfach mal an. Es gibt eine gratis Version. 35.000 zufriedenen Nutzer sind schon mit dabei. Einfach mal auschecken, das Ding. Und jetzt rein ins Thema, das Endspiel
der Notenbanken. Das klingt sehr dramatisch. Bisschen Kontext dazu. Also Lars hat ja schon mehrfach in vorangegangenen Episoden das Wort Zinskurvenkontrolle mit hier aufgebracht. Aber wir haben es nie so richtig expliziert. Und ich glaube, jetzt ist vielleicht mal der Zeitpunkt in einer relativ nachrichtend armen Zeit gekommen, dass wir da ein bisschen Fleisch an den Knochen geben und das einfach mal aufdröseln. Und jetzt spiele ich dir den Ball rüber, Lars.
Ich habe gerade überlegt, nämlich, weil man muss dazu sagen, wir besprechen die Themen ja vorhin, Herr Telko, ob ich eigentlich derjenige bin, der das hier mitgebracht hat. Das war Timo. Timo hat es überbanden. Ich habe es dir aufgerufen, dass du es erklären musst. Ja, genau. Weil sie ja jetzt so lapidar waren. Tatsächlich habe ich das Thema mehrfach angesprochen und zwar einfach in den Videos auf YouTube. Habe ich immer mal diese Themen "The Great Reset" oder das Ende des Finanzsystems besprochen und habe ich gesagt, das wird kein Tag X dann irgendwann auf uns zukommen und dann stellen wir das ab. Dann kann ich mit meiner Währung nicht mehr kaufen gehen. Also, wie sieht überhaupt so ein Reset aus?
Und der naheliegendste Case, der darauf hindeutet, dass einfach das Finanzsystem nicht mehr so funktioniert, wie es eigentlich funktionieren sollte, also die Funktionen aus Zinsen, Inflationen, Geldpolitik usw. war. Meines Erachtens, wenn öffentlich, ohne dass groß darüber gemurrt wird, Hield Curve Control, also Zinskurvenkontrolle als Thema mitgebracht wird. Und ich glaube, das, was Donald Trump hier in den letzten Tagen, in den letzten Wochen eigentlich schon immer mal angesprochen hat, das ist letztlich eine Form von Zinskurvenkontrolle. Er hat die Vorstellung, dass man die Zinsen, einfach weil Inflation ja überhaupt gar keine Rolle mehr spielt, also aus seiner Wart heraus. Warum sind die Zinsen nicht viel niedriger? Alle anderen
haben die Zinnen gesenkt. Nur Jerome Powell, the dumbest man on earth, ist einfach nicht bereit hier die Zinsen zu senken. Das sollte er machen. Und der Markt hat auch teilweise darauf reagiert, weil natürlich ziemlich offensichtlich ist, dass der Nachfolgerjob von Jerome Powell eine Trump-freundlichere Geldpolitik hier führen wird. So, und das ist natürlich eine Zäsur.
Ob man Notenbanken tatsächlich als vollkommen unabhängig betrachten kann oder nicht, sei mal dahingestellt. Am Ende reagieren sie natürlich auch das, was aus Politik und Wirtschaft hier an Daten kommt. Wenn man aber klar sagt, die Zinsen müssen runter auf 1% und gleichzeitig halten wir die Zinsen dann auch. Man kann sie ja nicht einfach festschreiben. Der Markt macht das. Dann geht das nur, indem man die Zinskurve kontrolliert. Und das vereinfacht formuliert bedeutet, die FED kauft so viele Anleihen, dass sie die Rendite so niedrig hält. Ob man das jetzt Trumponomics nennt, also in Japan haben wir das gesehen, genau dort hat die japanische Notenbank das betrieben. Und bevor wir gleich zu den Folgen kommen,
also das ist ehrlicherweise der Moment, auf den ich gewartet habe, niemand nennt es, Donald Trump nennt es nicht Zinskurvenkontrolle, aber das ist schon recht offensichtlich. Unabhängig davon, wie sich die Wirtschaft entwickelt, wie die Inflation entwickelt, möchte man niedrigere Zinsen, möchte Donald Trump niedrigere Zinsen. Und wenn das kommt, darauf gehen wir gleich noch ein. Dann ist das etwas, was wir so zumindest in den USA mal abgesehen, glaube ich, von der kurzen Phase während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg so noch nicht gesehen haben. Und ja, Sebastian, du hast dich auch mit dem Thema beschäftigt, das wäre neu, mich wundert allerdings auch, vielleicht ist es einfach zu viel neust, dass
keiner mehr aufschreit und sagt, ja, das können wir doch so nicht machen. Also, was bedeuten das für eine Notenbankbilanz? Ne, in diesen Zeiten geht das so unter und dann sagt man, na ja, dann wird es halt so kommen. Richtig, ich glaube, der Aufschrei bleibt auch aus. Also, über dieses Thema Heel-Curve-Control auf Englisch denke ich ja auch oft nach.
Und du hast es gesagt, ja, da gab es ja schon die Blaupause. Ich denke, es gibt keinen Aufschrei, weil du hattest ja eigentlich so seit der Finanzkrise immer wieder das Quantitative Easing, also, dass die Notenbank aktiv bereits Staatsanleihen aufkauft, was ja schon eine gewisse Form der Zinskurvenkontrolle ist, weil die Notenbank natürlich nicht mit dem spitzen Bleistift wie Pensionsfonds durchrechnet. Was haben wir an Inflationserwartungen? Was haben wir an Bonitätserwartungen, an Ausfallwahrscheinlichkeiten? Sondern die Notenbank ist ja da auch irgendwo trotz ihrer Unabhängigkeit schon Politik getrieben und muss natürlich diese Defizite finanzieren.
Also, hast du eigentlich durch dieses Quantitative Easing, was ja mittlerweile, da geht es ja gar nicht mehr darum, was das eigentlich ist. Es geht ja darum, wann kommt es denn wieder? Also, Paul hat ja den Abbau der Bilanz zurückgefahren und deswegen, glaube ich, haben die Märkte sich daran gewöhnt, dass Quantitative Easing irgendwie was Gutes ist. Es kommt mehr Geld in den Markt rein und wenn man jetzt dann noch mit irgendeiner Begründung sagt, na ja, aber das Quantitative Easing reicht nicht komplett. Wir müssen irgendwie am langen Ende bei den 30-jährigen Laufzeiten und 10-jährigen Laufzeiten bei 3,5 Prozent das Zinsniveau festschreiben, weil es sonst drohen Steuererhöhungen und was weiß ich, dann sind da alle am Ende dafür.
Aber was bedeutet das natürlich dann am Ende für die Notenbank und das Vertrauen in die Volkswirtschaft? Also, das ist eigentlich die Frage. Ich würde auch sagen, bevor wir noch diese Zinskurvenkontrolle bekommen, hatte ich neulich mal bei "The Market", das ist der Wirtschaftsableger der NSZZ, ein super Interview gelesen. Ich bin mir nicht sicher, ob es Niall Ferguson war, der Historiker, aber da hat jemand gesagt, wir kommen erst mal noch in eine Phase des nationalen Kapitalismus und das ist auch ein interessantes Konzept und das ist eigentlich auch das, was Donald Trump versucht hat, dass du durch Anreize oder auch durch Zwang versuchst, andere Länder zu zwingen, bei dir zu investieren. Das heißt,
du Länder war ja auch mal im Gespräch durch Donald Trump, dass man diejenigen, die amerikanische Staatsanleihen hat, dazu zwingt, die umzuschulden in längere Laufzeiten mit viel weniger Zins und ich denke, bevor wir auf die harte Zinskurvenkontrolle kommen, werden Staaten immer noch versuchen, hier andere zu zwingen, diese Defizite zu finanzieren, indem man entweder Steuereinleitze macht oder irgendwie im Falle der USA einen Zwang aufbaut und sagt, wenn ihr unsere Schulden nicht kauft, dann macht das, aber dann macht ihr halt auch keine Geschäfte mehr und gerade in den USA ist es so, du kannst die Banken einfach locker dazu zwingen, weil dann sagt so halt, entweder die Deutsche Bank kauft pro Jahr X Milliarden an Anleihen oder die
Lizenz ist halt in den USA weg. Also das ist aber ein gefährlicher Weg, der hier eingeschlagen wird. Ganz kurz nochmal für diejenigen, weil es ist ein sehr kompliziertes Thema. Also wir haben eine Zinskurve, ja, also das bedeutet, US, also nicht nur Staatsanleihen, sondern generell Anleihen haben ja immer eine Laufzeit und da gibt es dann halt die Kurzläufer, also das heißt, diejenigen, die vielleicht nur 3 Monate laufen, 6 Monate laufen, ein Jahr laufen, 2 Jahre laufen und da sollte der Zinssatz oder die Rendite niedriger sein als der Zinssatz oder die Rendite, die für zum Beispiel 30-Jährige Anleihen gezahlt wird. Dann hat man eine sogenannte normale Zinskurve nicht wahr. Das hatten wir ja auch schon in der einen oder anderen Ausgabe
besprochen, also dass das zum Beispiel ja im letzten Jahr nicht der Fall war und aktuell auch noch nicht komplett der Fall ist, also dass wir eine komplett normalisierte Zinskurve haben. Das hat teilweise so einen Bauch drinnen. Also verschiedenste Formen, die da entstehen können. Genau, also das ist eine normale Zinskurve und das wäre halt auch, sagen wir mal, einfach mal gesund. Und wenn jetzt der Staat oder beziehungsweise die FED, die Zinskurve kontrollieren wollen würde, dann würde sie das lange Ende kaufen, also die 30-Jährigen und zum Beispiel auch die 10-Jährigen. Richtig, also das ist eine Frage.
Weil die FED kann nur das kurze Ende bestimmen. Das heißt, wenn wir jetzt über Notenbankpolitik oder Geldpolitik sprechen, ob FED, EZB, Bank of Japan, die können nur den kurzfristigen Zinssatz beeinflussen. Das ist der Leitzins. Aber auf 10 Jahre, auf 30 Jahre, da hast du natürlich dann auch noch die Inflationserwartungen vom Markt mit drin. Welche Defizite werden gefahren? Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird das Geld zurückgezahlt? Das wird alles eingepreist und deswegen kann die Notenbank also nicht direkt diesen Zins bestimmen.
Okay, und jetzt haben wir ja auch noch den Umstand, dass sozusagen so diese Tokenisierung von Aktien im Raum steht. Und meines Erachtens ist das so, dass diese tokenisierten Assets sozusagen mit Staatsanleihen hinterlegt werden müssen. Das heißt, diejenigen Institute, also Banken oder meinetwegen auch Plattformen, die halt diese Tokens auflegen wollen, die müssten eigentlich Staatsanleihen kaufen, US-Staatsanleihen und zwar im kurzen Ende, das wären diese sogenannten T-Bills. Also bedeutet diese Tokenisierung wäre auch ein möglicherweise Instrument, in dem man halt regulatorisch das Umfeld dafür schafft, also als Amerika sozusagen, dass man halt zumindest das kurze Ende, dass man da immer einen relativ niedrigen Zinssatz
hat. Und damit die Zinskurve nicht zu steil wird, also damit man nicht am kurzen Ende einen ganz niedrigen Zins hat, zum Beispiel über die Ausgabe von T-Bills, da müsste ja relativ viel Nachfrage reinkommen vom Markt. Und dann also das lange Ende, also irgendwie nach oben hin eskaliert, müsste die Fett sozusagen kaufen.
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Das wäre aber die Tokenisierung ist letztlich nur Step 2. Also es wäre dann so, am Ende des Tages spielt es ja, du musst ja so oder so, wenn du keine ausländischen Käufer mehr hast und auch keine privaten Käufer. Dann bleibt nur noch die Fett als Käufer übrig. Also es kann natürlich zwangsmassnahmen geben, dass letztlich jemand dann die Anleihen kaufen muss. Das wäre allerdings auch auf eine gewisse Art und Weise neu und würde meines Erachtens zum jetzigen Zeitpunkt den Finanzmarkt destabilisieren. Ich glaube also, dass die Tokenisierung etwas ist, was erst später kommt, weil am Ende sind, du kaufst die Anleihe in welcher Form auch immer und bekommst Zinsen dafür. Und vielleicht gehen wir, weil das Thema so komplex ist,
nochmal auf die unmittelbaren Auswirkungen auf. Denn Zinskurvenkontrolle ist in der Theorie eher etwas, was funktioniert, wenn alle anderen auch mitmachen, zumindest aber auf einem ähnlichen Weg sind. Sollte also ein Land bzw. eine Wirtschaftszone wie die USA alleine die Zinsen derart beeinflussen, dann müsste in der Theorie der Dollar erst mal massiv abwerten. Du kriegst dann nichts mehr in Dollar. Und wohin fliegt das Kapital? Es fliegt dann in den Euro-Raum, es fliegt in die Räume, wo es mehr Zinsen gibt. Also das könnte auch ein gewünschter Effekt sein.
Und der andere Effekt einer Zinskurvenkontrolle wäre kurzfristig meines Erachtens, dass Sachwerte extrem bullish reagieren. Nicht nur Aktien, aber ganz sicherlich auch Aktien, Kryptos. Der Immobiliensektor normalerweise auch, denn niedrige Zinsen, die dann auch noch festgeschrieben werden und wo der Fahrplan feststeht, dass die Zinsen in den nächsten 1, 2, 3 Jahren nicht steigen dürfen. Denn der Refinanzierungsbedarf, darum geht es ja in den USA. Es muss enorm viel Geld refinanziert werden. Das steht dahinter. Das ist jetzt keine isoliert zu betrachtende Maßnahme. Wenn also klar ist, da müssen jetzt 3 Trillionen, also Billionen, dann nochmal 3 Billionen und in den nächsten Jahren insgesamt 11 Billionen refinanziert werden. Und es klar ist, dass man sagt, dafür halten wir den
Zins niedrig, dann ist das für den Immobiliensektor natürlich auch brutal positiv. Das gibt ja eine Planbarkeit, dass die Folge dessen ist allerdings zwangsläufig eine Blasenbildung. Muss uns vielleicht heute noch nicht kümmern, aber deswegen ist es auch momentan noch kein Schreck gespenst. Allerdings darf sich jeder fragen, was kommt nach Zinskurvenkontrolle. Das ist aber momentan noch nicht das Thema. Aber die Folgen, die sind ziemlich gut absehbar. Könnte man das denn dann wieder kontrolliert, auch wieder zurückfahren, indem die FED kommuniziert den Markt gegenüber. Also wir hören jetzt auf, online zu kommen. Wir fahren einfach das Volumen Schritt für Schritt ein bisschen runter, so dass der Markt sich so langsam dran gewöhnen könnte. Also ich
glaube die FED könnte es auf keinen Fall und wir sehen keine Notenbank könnte es. Das sehen wir auch am Beispiel Japan, den es letztlich auch heute nicht gelingt aus dieser Geldpolitik auszusteigen. Und wir sprechen hier über dreieinhalb Dekaden und Japan war zu Beginn der Krise immerhin die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, das glaube ich aktuell immer noch die vierte oder fünfgrößte Volkswirtschaft. Und die USA ist die größte Volkswirtschaft der Welt. Der Plan, der hier kommuniziert wird von Donald Trump, lautet ja auch, wir werden dann durch eine enorm boomende Wirtschaft, weil eben uns die Reindustrialisierung des Landes gelingt. Wir werden dann so viele Steuereinnahmen haben, dass die wir problemlos unsere Schulden zurück bezahlen. Das halte ich,
das kann theoretisch sein. Also ich finde es immer ein bisschen frech, wenn man sich dahin setzt und sagt, das kann alles nicht. Es ist nur extrem unwahrscheinlich, dass Steuereinnahmen in den nächsten zehn Jahren deutlich sinken. Die große Frage ist ja durch die Robot, also wir haben mehr Automatisierung, Robotertechnik, KI, all das spricht da eher für sinkende Steuereinnahmen. Und unter dem Aspekt ist es ein riesiges Experiment, man kann es nicht anders sagen. Aber ein Experiment, das möchte ich als vorläufiges Fazit sagen, gegen das man sich absichern kann durch Sachwerte.
Wer keine Sachwerte hat und wer auch kein Kapital hat in Sachwerte zu investieren, der hat ein riesiges Problem. Und deswegen ist nochmal, das ist heute nicht das Thema, aber die enorme gesellschaftliche Spaltung, die damit einhergehen wird, die wird das ganz große Problem in den nächsten Jahren. Diejenigen, die ein bisschen vorsorgen können und für die, das ist letztlich unser Publikum, und das sind auch wir, deren Probleme werden sich darauf beschränken, hier mal richtig einzusteigen, aber im Wesentlichen investiert zu sein. Aber wer nichts investieren kann, dessen Kaufkraft wird noch schneller sinken, als das in den letzten Jahren schon der Fall war.
Zwei kleine Abschlussfragen noch. Sebastian, Wiener sind wir tatsächlich dran an diesem Szenario der Zinskurvenkontrolle. Und wäre es nicht auch möglich, dass die USA ihre Bürger, also den Privatmann sozusagen entweder zwingen oder halt sanft hininzentivieren, dass sie ihre Staatsanleihen kaufen? Wäre das nicht auch denkbar? Das ganz genau. Und das ist der richtige Trick.
Es ist ja, also Prognosen sind ja immer schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen. Also ich halte mich da mal bedeckt. Du weißt es halt erst mal nicht, wann die Zinskurvenkontrolle kommt, aber es ist jetzt auch nicht irgendwo aus dem Verschwörungskasten heraus, weil wir hatten es in Japan und es wird ja aktiv überlegt und ich bin voll bei Lars, das wird kommen. Weil wenn du dir auch mal schaust, wir hatten gerade Lars hat noch ausgeführt und du hattest auch gefragt, ob das zurückgefahren werden kann. Ich habe hier gerade mal die Bilanz der Fett offen und wenn du mal guckst, in den 80ern war die Bilanz bei drei Billionen und ist dann immer weiter angestiegen bis heute auf 24 Billionen.
Das heißt, du siehst, in der Krise wurde Geld reingegeben und danach ist die Bilanz maximal seitwärts gelaufen. Das heißt, dieser Betrag wird nie abgebaut und das spielt auch in das gerade rein, was Lars gesagt hat. Dadurch wird natürlich versucht die Wirtschaft zu stimulieren, aber du hast mittlerweile einen abnehmenden Wirkungsgrad. Also für jeden Dollar, den du rein haust, hast du vielleicht noch 15 Cent an Wachstum raus. Das war früher mal ganz anders. Und das sind eben die Kennzahlen, auf die wir gucken müssen, weil diese ganzen Schulden immer mehr werden müssen, damit du überhaupt noch irgendwas in der Wirtschaft bewirken kannst und wenn dir dann die Käufer abspenstig werden. Dann kannst du natürlich mit einem und ich bin mir 100% sicher, ich weiß nicht
wahrscheinlich bis 2030, dass das kommt, dass wir in den USA aber wahrscheinlich auch in europäischen Ländern sehen werden, dass es steuerliche Anreize gibt, wenn du Staatsanleihen kaufst. Das heißt, Abgeltungsteuer befreit, wenn du deutsche Staatsanleihen kaufst oder in USA keine Steuer, wenn du dort anleihest. Ich bin mir sicher, das kommt als erstes. Und dann bist du schon irgendwo in diesem Bereich des nationalen Kapitalismus, wo du dann natürlich, wenn du Druckmittel hast, die die USA haben, auch noch sagen könntest, also wenn ihr bei uns Geschäfte machen wollt, dann müsst ihr auch ein paar Anleihen kaufen, weil ansonsten gibt es halt keine Lizenz. Und wenn das in meinen Augen ausgeschöpft ist und der Wirkungsgrad der Schulden noch mehr abnimmt, weil du haust eine Billion
rein und du schaffst nur noch 50 Milliarden Wachstum, dann kommen wir irgendwo auch in diese Zinskurvenkontrolle mit rein. Aber das wird natürlich nicht heißen, wir machen eine Zinskurvenkontrolle, weil keiner uns die Anleihen kauft, sondern das wird natürlich begründet, damit Abnahmeprobleme am Markt, Destabilisierung der Wirtschaft, wir müssen den Bankensektor stabilisieren, damit die Zins nicht durch die Decke gehen, wir müssen die Zinsen drücken, damit am Immobilienmarkt sich unsere Bürger weiterhin Immobilien kaufen können. Also das werden dann die Begründungen natürlich sein. Aber ich schätze mal, dass wir in den nächsten, spätestens zehn Jahren auf jeden Fall auch von Zinskurvenkontrolle ganz offen sprechen werden, genauso wie die Leute sich an
quantitative easing gewöhnt haben, ist es halt dann quantitative easing mit einem Ziel der Obergrenze, wo da Zins sein muss. Also das ist nichts, was irgendwo so fann weg ist in 50 Jahren. Es geht auch nicht anders. Dann ist es ja auch gar nicht so schlecht, dass wir eine EU und auch eine Eurozone haben, also einen großen Wirtschaftsraum oder einen großen Markt, weil ansonsten, ich meine als Bundesrepublik Deutschland, wäre es vielleicht alleine ein bisschen schwieriger, die Leute zu zwingen. Also hey, wenn du hier in Deutschland Geschäfte machen willst, dann musst du jetzt auch nochmal ein paar deutsche Staatsanleihen kaufen. Das ist für die EU leichter.
Ich glaube, dass wir mittlerweile weder rechts noch links gefordert. Also Ausstieg aus dem Euro, das traut sich heute keiner mehr zu sagen. Es geht auch faktisch nicht mehr, aber die Wirtschaftsraum, grundsätzlich einen großen Wirtschaftsraum zu haben, ist ein Vorteil, aber mir fällt gerade auf, das müssten wir eigentlich noch mal als separates Thema machen, sonst sind wir die nächsten. Machen wir. Ja, machen wir. Und ja, das ist ein guter Hinweis dazu, dafür, dass wir jetzt mal rüber gehen zu Freeport McMoron, denn da haben wir die Fragestellung. Am Start ist die Freeport, der große Trump-Profiteur. Sebastian, dein Thema war das, nicht wahr? Eigentlich war es Lars, aber ich kann es auch gerne übernehmen.
Ich kann hier alles machen. Genau, Lars macht einfach alle Themen. Ich mache jetzt alle Themen von vorne durch und ihr könnt necklen. Also ich glaube, wir haben uns ja auch schon grob ausgetauscht. Geht um den Trump-Zoll, Sebastian. Also genau, ich spiel war ein bisschen über Bande hier. Wir hatten es gerade schon gesagt, denn Donald Trump hat ja, Lars hilft mir, war es am Mittwoch die 50 Prozent Zölle. Ich glaube, ich habe einen Dienstag. Dienstag abend.
Dienstagabend, genau. Ich hatte es am Mittwoch früh, war es im Bloomberg Breaking News, hatte ich es gelesen. Auf jeden Fall, Donald Trump hat Kupferzölle verhängt und das war ja im Vorfeld diejenigen, die im Edelmetall-Bereich auch unterwegs sind. Also Gold, vor allem, das hatte ich ja bei mir auf YouTube mehrfach thematisiert, dass der Goldpreis ist ja auch ab April stark teilweise dann gestiegen, weil man gedacht hat, da könnten Zölle auf Gold kommen, das war dann nicht der Fall. Und dann wurde das gleiche Spiel auch irgendwo bei Kupfer gespielt, wo es hieß, na ja, vielleicht kommen da Zölle. Der Markt hat angenommen, dass Donald Trump wahrscheinlich einen Zoll draufpackt. Es waren aber eher so irgendwo 15 bis 20 Prozent
erwartet worden. Das hat aber schon im Vorfeld dazu geführt, dass natürlich diejenigen, die Kupfer in den USA benötigen, entsprechend gehotet haben, also am internationalen Kupfermarkt gekauft haben. Man sieht auch deutliche Aufschläge von US-Kupferpreisen zu Preisen, beispielsweise in London, weil da schon ein Teil des Zolls eingepreist war. Und Donald Trump hat jetzt in Anführungsstrichen geliefert und gesagt, okay, er will den 50 Prozent Zoll auf Kupfer haben.
Und da stellt sich natürlich die Frage, wer profitiert. Und einer der Werte, die davon profitieren könnten, wenn es so kommt, ein bisschen konjunktiv, ich führ dann gerne noch aus, ist FreePard McMoron, also der größte Kupferproduzent, müsste es sein, der Welt hat. Diese Gemänen unter anderem, ich habe es mir hier aufgeschrieben, in Indonesien beispielsweise die Grasbergmine, oder auch natürlich in Arizona und New Mexico, also direkt in den USA. Und das ist natürlich der Vorteil, wenn man ihn den USA-Kupfer fördert, muss man ihn ja nicht vom Ausland einführen mit einem 50 Prozent Zoll. Und das hat natürlich auch bei der Aktie am Dienstag zu einem gewissen Spikemal nach oben geführt, Timo und ich hatten das mal in einem Plus Briefing neulich diese Woche thematisiert. Und
da ist natürlich die Frage, wird das so weitergehen? Das heißt, wird FreePard der große Gewinner von diesen Zöllen oder nicht? Bevor ich jetzt noch weiter ausführe, Last Timo, ich gebe mal an euch ab. Last darf ich. Gerne. Ja, ich bin da unentschieden. Also einerseits stehen sie für 70 Prozent der Kupferproduktionen in den USA, das wäre natürlich vorteilhaft, aber sagen wir mal, der 50 Prozent Zoll würde kommen, ja, dann vordergründig erst mal gut, das spekulative Kapital hat ja jetzt auch schon darauf reagiert. Aber ehrlicherweise, so viel Industrie gibt es ja gar nicht in den USA. Also ich glaube, dass FreePard auf einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze im Ausland macht. Also das heißt, wenn gegen Zölle kommen, unter anderem aus China, dann wird das FreePard in the long run mit Sicherheit
auch eher belasten. Und also insofern sehe ich das eher zwiegespalten. Also ich freue mich natürlich über den kurzfristigen Anstieg, würde aber auch sagen, also Taco gilt nach wie vor, Trump always chickens out. Möglicherweise bleibt ein bisschen Kupferzoll hängen. Also ich glaube, dass am Markt aktuell so irgendwas mit 25 Prozent kursieren und als wahrscheinlichstes Szenario gehandelt werden.
Aber wie gesagt, also dann gibt es einen Gegenzoll und dann wird FreePard eben Probleme haben. Und insbesondere, wenn dann vielleicht auch mal die Ukraine wieder aufgebaut wird, dann ist vielleicht auch FreePard nicht der erste Kupferproduzent, an dem man da denkt, wenn man dort also auf die, also entsprechend Kupfer benötigt. Insofern, ich fände es eigentlich besser, wenn, wenn Sie es, wenn Sie es sein lassen würden. Also wenn, wenn halt einfach der Markt alles, alles regelt, Angebot und Nachfrage. Und ja, das ist mein Take dazu, Lars. Die, ich denke, der Marktpreis momentan nicht ein, dass die 50 Prozent kommen und dann bleiben. Ansonsten, wer der Kupferpreis, muss man dazu sagen, auch schon woanders. Wir sind zwar auf dem Hoch, aber die und insbesondere am Dienstag
gab es auch eine sehr stark, ich glaube, die starkste Preisreaktion in Kupfer, die ich ever gesehen habe, also fast 20 Prozent in der Spitze. Aber der Markt geht davon aus, dass es eine Headline ist. Und jetzt eine Aktie zu kaufen, das ist ja vielleicht auch bei vielen die Frage, ja, soll ich denn jetzt nicht noch FreePard kaufen? Das bedeutet natürlich, man ist extrem prozyklisch dran. Und eins ist auch klar, gibt es nur eine Andeutung. Well, we can talk about it. Vielleicht wird es auch ein bisschen weniger. Dann sehen wir einen sehr, sehr deutlichen Rücksetzer. Und ich finde in der Kupferinvestition nach wie vor spannend. Ich finde es nicht so spannend, in direkte Rohstoff ETFs zu gehen und
Zertifikate eignen sich nicht für die langfristige Anlage. Also vielleicht möchte man FreePard Beimischung haben. Ich habe keine, weil der Kupfermarkt letztlich einer ist, der zwar langfristig dem nachgesagt wird. Und das kann ich auch nachvollziehen. Wir haben erhöhten Bedarf, Infrastruktur und so weiter. Aber die Kupferpreise orientieren sich meist in dem, was in den nächsten drei bis sechs Monaten passiert. Und unter dem Aspekt ist für mich dann breit aufgestellter Rohstoffproduzent ein bisschen interessanter. Ich möchte auch so FreePard, es gibt einen, ist gar nicht mal so klein, Southern Copper SCCO. Die haben ihre Minen alle in den USA. Das heißt, die wären von den Zöllen nicht betroffen. Allerdings werden sie natürlich auch betroffen, wenn sie Kupfer exportieren würden. Also
genau dann, wenn Kupfer 20 Prozent spiked und wenn das Thema groß ist und 50 Prozent und Kupfer genau dann FreePard zu kaufen, ist halt wirklich, wirklich prozyklisch. Deswegen wäre das für mich jetzt kurzfristig auch nichts. Also wenn ich nochmal eine Lanze für FreePard brechen darf, dann in der Hinsicht, dass man, also ich bin vollkommen d'accord mit dir, was du gesagt hast. Also der Kupferpreis der nächsten sechs Monate, der ist im Wesentlichen entscheidend. Aber dass es auch diverse Metatrends gibt, die also für Auftrieb sorgen beim Kupferpreis, also Latentenauftrieb. Also Kupfer wird ja benötigt für den Ausbau von Infrastruktur in Technologie-Lösung, Decarbonisierung.
Ich weiß, das ist ein Stichwort. Das war vor zwei, drei Jahren in aller Munde mittlerweile, ja, ist eigentlich so ein bisschen eingeschlafen. Das Ganze aber eigentlich ist das Thema noch da. Und insbesondere auch bei E-Autos und ich glaube, da sind wir, also ich gehe davon aus, dass wir einer Meinung sind, dass höchstwahrscheinlich im Jahr 2035-2040 es wesentlich mehr E-Autos auf den Straßenwelt weitgeben wird als das heute der Fall ist. Also das ist zumindest meine Vermutung, meine These und insofern sollte der Kupfer auch mit von profitieren. Und dann ist man natürlich mit so einem Hersteller wie FreePard McMorin. Und ich glaube, das ist ja fast ein reiner Kupferplay, ein bisschen Gold holen die auch noch mit raus, ist man dann natürlich so ganz gut aufgestellt.
Aber nochmal, ich unterschreib das vollkommen, was du gesagt hast, dass das jetzt vielleicht nicht der beste Zeitpunkt wäre und dass man halt erstmal diese politische Börsen haben, kurze Beine, das ist letztendlich hier ja ähnlich. Also das ist jetzt gerade Politik getrieben oder Zoll politisch getrieben, handelspolitisch getrieben, der Preis und vielleicht ist dann eher die nächste Korrektur kaufenswert. Also ich stimme hundertprozentig zu, nur Kupfer ist auch eben auch nicht so knapp, es ist ein relativ Metall, was sich ganz gut abbauen lässt und auch ziemlich viel abbauen lässt.
Copper ist China, also wenn China Stimulusmaßnahmen umsetzt oder auch organisch wachsen sollte, das ist momentan noch der ganz, ganz große Treiber, auch deshalb, weil all die genannten von dir genannten Technologien in China momentan am schnellsten ausgebaut werden. Darauf reagiert der Kupferpreis unmittelbar und Freeport auch. Und ja, ich finde es auch wahrscheinlich die interessanteste Aktie, wenn man breit aufgestellt sein möchte, allein schon, weil diese Mine in Indonesien ist auch mit Abstand die günstigste. Also die Produktionskosten in dieser Mine liegt, glaube ich, knapp über 3.000 Meter. Das einzige Freeport-Stünde wahrscheinlich 50 Prozent höher, wenn diese Mine nicht in Indonesien wäre, denn die wissen auch, was sie da für ein Esset haben,
ist also immer mal auch Gegenstand politischer Diskussionen gewesen. Also kann ich voll mitgehen, wer da eine Beinmischung haben möchte. Man muss ja eben nur ein bisschen Zeit mitbringen und die Frage ist, ob man genau jetzt, wenn diese Zoll-Story draußen ist, da den besten Einkaufspreis hat. Ne, man macht das so wie Sebastian Hellmann. Geht er einfach zwei Wochen schon vorher rein, oder? Sebastian, möchtest du es paraten? Du hast sie getretet, oder?
Ja, ich hatte im April, ich glaube, wir hatten sie gar nicht thematisiert, aber kurz nach dem Liberation Day hatte ich eine position, also eine taktische Position, nicht langfristig, weil langfristig. Ich bin voll by last, da finde ich so die breiter aufgestellten Rohstoffproduzenten als Beinmischung viel interessanter. Aber ich hatte nach dem Liberation Day eine Freeport-Position eröffnet und habe sie am Dienstag in diesen Spike hinein verkauft. Als alle verwundert waren und gesagt haben, boah, 50 Prozent Aufschlag hier oder beziehungsweise 50 Prozent Zolle, dachte ich mir niemals. Also ich bin positiv gestimmt für Freeport, ich bin mir aber absolut sicher, dass die USA, wenn man auf die Statistiken schaut, die sind kein Kupfer-Selbsversorger. Und wenn Donald Trump
nur irgendwie in die Richtung noch gehen will, Industrie anzusiedeln, dann kannst du nicht 50 Prozent auf einen der wichtigsten Rohstoffe drauflegen. Das heißt, entweder ist wie Lars sagt, es gibt Gesprächsbedarf und wir haben dann bei Kupfer keinen Zoll oder 10 oder 20 oder, und das wird aktuell auch schon diskutiert, ob man einzelnen Ländern, also beispielsweise Chile, eine Ausnahme Genehmigung gibt, dass man halt den Kupferbedarf in den USA decken kann. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass in dem Moment, wo hier über diese 50 Prozent Zolle geredet wird, der Kupferpreis einbricht, Freeport einbricht und dann ist es für mich auch wieder eine spannende taktische Chance.
Weil wie du gesagt hast, Timo, wir stehen hier vor einem Riesenwandel, wir haben Infrastruktur, Investitionen, wir haben Rüstungsausgaben, alle machen die Schatulen auf. Ich bin total positiv gestimmt für Kupfer, aber nicht zum jetzigen Moment. Jetzt ist das für mich aus taktischer Sicht alles komplett überreizt. Und wie gesagt, ich gehe auch nicht davon aus, dass diese 50 Prozent Zoll wirklich Bestand haben wollten. Weil das ist wirtschaftlicher Selbstmord für auch die Ziele, die Donald Trump verfolgt. Das ist ein dummer Zoll. Dann lass uns mal rüber zur Frage Nummer 3 oder zum Themenkomplex Nummer 3. Das ist die höhere Frage von Sonja, was wir vom Clean Energy ETF halten.
Und ja, Clean Energy, das war, glaube ich, im Jahr 2020 ein überragend performender ETF und hat, meine ich, in dem Jahr auch dem Preis von extra ETF gewonnen, ETF des Jahres. Und da sind 1,7 Milliarden Euro sind da drin, 103 Aktienpositionen werden da gehalten, 0,65 Prozent kostet, eher Top 10 Holdings sind 1. Solar, Vestas ist mit drin, Iberdrohler und auch eine Endphase Energy.
Und ja, damit übergebe ich mal an euch. Ach so, halt einen kleinen Fakt kann ich euch noch mit hineinwerfen. Und zwar in diesem Jahr hat es in diesem Jahr 6 Prozent vorne also nicht so besser als der MSCI World. Besser als der MSCI World, genau. Seit Auflage allerdings und den gibt es schon ziemlich lange, nämlich seit 2006. Auf Euro Basis MSCI World, auf Dollar Basis ist der gut gelaufen. Auf Euro Basis, genau, aber wir haben halt 15 Prozent durch den starken Euro geben müssen. Ich möchte heute nicht den destruktiven Part machen, deswegen gebe ich das Sebastian Erkanz kaputt machen. Wie machen es die Schweizer? Nee, das war eine andere Werbung. Das Problem für mich ist genau das, was du genannt hast. Eine relativ geringe Konzentration in sehr vielen Werten und dabei sind
sehr viele Werte, die ich nicht so spannend finde bzw. deren Aussichten unsicher sind. Mir wäre ein konzentrierteres Portfolio lieber und deswegen im Zweifelsfall entscheide ich mich auch dafür. Willkommen in der Mitte unseres By The Dip Podcasts. Da du es bis hierhin geschafft hast, laden wir dich ein, diesen Podcast zu abonnieren, denn dich scheint unser Themenmix rund um Besser, Märkte und Geldanlage zu interessieren. Und wir möchten, dass du auch in Zukunft jede Woche Freude an unserem Podcast hast. Daher werde jetzt auf der Podcast-Plattform deiner Wahl vom Zuhörer zum Abonnenten Lars, Timo und ich danken dir. Ich finde zum Beispiel, ein Unternehmen. Ich gehe davon aus, dass man in den nächsten Jahren damit ein gutes Geschäft
machen wird. Also Versorger plus Energieproduzent, stellen also Wind, Wasser, Solar her, sind auch sehr gut gelaufen an der Börse. Wir haben eine gute Dividendenrendite. Es gibt da sogar einige Unternehmen da drin, die finde ich ganz spannend, aber eine ganze Menge, zu denen ich keine dezidierte Meinung habe. Und jetzt wäre ich doch wieder destruktiv, das gebe ich schnell Sebastian. Er macht das jetzt.
Ich muss es übernehmen. Also ich kann gut verstehen, warum die Frage aufkommt, weil natürlich dieser Zombie langsam mich da beginnt zu atmen. Also Timo, du hast es richtig gesagt in der Corona-Zeit. Ich habe hier sogar noch eine Statistik. 2019, also Anfang 2019 bis Januar 2021 hat sich das Ding vervierfacht. Also da sieht man mal, welcher Hype da damals gespielt wurde in diesem erneuerbare Energienbereich und warum natürlich ein Themenetf mit sehr hohen Kosten von 0,65 % aufgelegt wurde, ist ja nichts anderes als jetzt ein MSCI World mit noch mehr Aktien.
Also man kann das Produkt, will ich damit sagen, viel billiger anbieten. Aber das zeigt sich schon, okay, da hat man natürlich auch auf ein Thema davor schon gesetzt mit sehr, sehr hohen Kosten. Kann man natürlich irgendwo ignorieren, wenn das Ding gut läuft, aber in den letzten Jahren hat es halt gar nicht performt. Und jetzt kommt es wieder auf die Anleger-Agenda, weil viele kommentiert gerne auch mal, wer den noch im Depot hat. Ich denke, viele haben den noch. Und jetzt kommt die Fantasie rein. Wir hatten das letzte Woche thematisiert, dass ja in der One Big Beautiful Act oder One Big Beautiful Bill, müsste eigentlich heißen von Donald Trump, dass ja darin es nicht so faustig auf die Solar- und Windkonzerne zukommt, wie zuvor erwartet. Das heißt, es war ja sogar
schon im Gespräch, dass man Steuerstrafen bekommt, wenn man in diesen Bereich investiert. Das ist jetzt alles raus. Es ist nicht so ganz schlimm, es laufen zwar Subventionen aus, aber es gibt jetzt Bloomberg, hatte der neulichen Deep Dive, es gibt jetzt noch ein gewisses Zeitfenster, wo diese Unternehmen ziemlich große und langfristig auszahlbare Subventionen beantragen können, auch von der US-Regierung. Das bringt Fantasie rein. Aber warum ist das Ding denn in den letzten Jahren nicht gelaufen? Es ist deswegen nicht gelaufen, weil das Zinsumfeld diese Geschäftsmodelle einfach stark beeinträchtigt hat, weil viel Kapital einfach benötigt wird für diese Vorhaben. Und weil das halt bei den Zinssatz in den USA von 4,5 Prozent, teilweise bei längeren Laufzeiten auch ein
bisschen mehr, weil das halt zum Problem wurde. Und deswegen wurden die unprofitabel und deswegen war keine Fantasie drin. Und man muss auch ganz klar sagen, deswegen fallen auch die Betonung auf Themen ETF. Es ist halt ein Thema. Und ich würde sagen, das Thema Clean Energy, das wird überhaupt nicht mehr gespielt. Das ist in meinen Augen tot. Das heißt, ob dieser ETF jemals wieder groß wiederbelebt werden kann oder ob man nicht lieber auf Einzelaktien setzt, die viel stärker dastehen, das würde ich mal hier auch zur Diskussion stellen. Also für mich ist dieser ETF jetzt nicht interessant. Aber der Bereich, über eine Einzelaktie mal zu spielen, das kann ich mir gut vorstellen. Wobei man auch sagen muss, also, dass einige Clean Energy-Aktien durchaus sehr gut
laufen. Wir haben sogar welche im DAX, nur als breites Thema. Läuft auch ganz gut. Wie bitte? Entschuldige, Nordex ist mir in dieser Woche nur aufgefallen, dass die wieder ganz gut angezogen haben, oder? Das sind die Einzelnen, genau. Aber als breiten Korb, wenn du dir das ETF anschaust, dann breiten Korb läuft nicht. Also das ist eher wie ein Stockpicking-Bereich, als zu sagen, ich kaufe einen ganzen Strauß von Aktien, weil da hast du halt wieder viele Rohrklippier da drin, denen einfach das Zinsumfeld immer noch auf die Füße fällt. Also das wäre auch so ein Ding, Zinsen runter, dann kann ich mir gut vorstellen, dass die profitieren. Aber auch da die Frage, finde ich nicht was Besseres, wenn die Zinsen fallen, als jetzt Clean Energy-Werte in dem ETF,
der nicht wirklich gut läuft. Also kurzum, ich würde nicht kaufen, nicht taktisch, nicht langfristig. Also langfristig definitiv nicht. Ich meine, über zehn Jahre hat der hier ein Drawdown von 64% und wenn man mal den Gits seit 2007, und da hat er übrigens, wenn man den seit 2007 halten würde, hätte man auch über die Laufzeit eine negative Rendite von über 4% pro Jahr. Und seit 2007 hat er ein Drawdown von 88%. Also das heißt, für die langfristigen Lage ist das schon mal gar nichts.
Ich glaube, wenn da nur taktisch mal bei einem ist. Und für den ETF halt heftig. Ich meine, Amazon hatte auch Drawdowns von 90%, aber eine Einzelaktie hat ja in der Regel eine andere Volatilität als ein diversifizierter Korb. Also da siehst du, wie ich das Risikoprofil da teilweise auch drin ist. Ja, absolut. Dann gehen wir mal gut über zu Nestlé. Diesen kann man eigentlich gar nicht mehr so sagen, dass die halt weniger, weniger Drawdown hat. Also hier sind mit Sicherheit jetzt nicht 80%, aber sie ist auf jeden Fall nicht gut in Tritt. Wenn man sich den Chart anschaut, dann muss man feststellen, dass also auf der Auspruchsversuch oder beziehungsweise der Versuch da jetzt über die 90 Euro, oder, Entschuldigung, weil ich muss mal kurz gucken, habe ich die welche
Währung ich hier hab. Ich glaube, für die meisten ist jetzt eine charttechnische Einordnung von Nestlé sowieso. Also ich glaube nicht, dass die meisten hier drin sind aufgrund der Charttechnik oder draußen. Ich wollte gar nicht auf die Charttechnik eingehen, sondern also sie sind mal auf, ich suche nur gerade, was habe ich denn hier für eine Währung? Also auf der Franken-Base stehen sie bei 77, 40 etwa.
Ja, perfekt. Also dann bin ich hier auf Schweizer Franken. Also sie sind mal hoch gespeigt, relativ kurzfristig auf diese, auf knapp 92 Euro. 92 Schweizer Franken sind jetzt wieder bei 77, haben also fast also einiges wieder abgegeben. Das letzte Hoch ist aus 2022, Anfang 2022, 130 Schweizer Franken. Also das heißt, die stehen ein ganz schönes Stück tiefer. Sebastian, Nestlé ist ein Wert, den du, meine ich, im Dividenden-Portfolio hast, auch gerne im Dividenden-Portfolio hast.
Und ja, ich übergebe an dich. Also Nestlé ist ja ein Wert, ich wollte noch die Dividenden-Rendite euch gleich mal mitgeben, weil das ist eigentlich der Grund, warum ich eine Nestlé habe, weil ich sie zum Einkauf aus Diversifizierungsgründen, weil ich dann auch ein Exposure sage ich mal hochdrabend im Finanzsprech habe in Richtung Schweiz und auch eine Investition in Franken. Und weil es aktuell hier haben wir die Dividenden-Rendite dieses Jahr etwa 4%, nächstes Jahr 4,05% und Nestlé ist auch ein Wert, es müssten, wenn ich es noch richtig im Kopf habe, 28 Jahre in Folge gewesen sein, dass die Dividende dort erhöht wird. Also man kann jetzt natürlich über Nestlé streiten und ich hatte auf der Invest, als wir unsere Liveaufnahme hatten, da hatten wir das Thema die beste Schweizer Aktie
für jeden und ich hatte da Nestlé, also Nestlé ist für mich so ein solider Wert, ja. Nestlé hatte genug Probleme in letzter Zeit, die haben ja auch den CEO dann ausgetauscht, weil man ja auch relativ viel mit Financial Engineering in der Vergangenheit versucht hat, also Schuldenaufnehmen, Übernahmen, Produktportfolio ewig erweitern und jetzt ist ja wieder diese Besinnung auf den Kern des Markenportfolios, das heißt die starken Marken entsprechend zu pushen und ich muss sagen, ich glaube da weiterhin an Nestlé, ich finde auch die Aussichten, die da so in den nächsten Jahren sind, also ich finde die nicht schlecht, ich finde die sehen es nicht überragend und die Aktie hat sich natürlich auch super entwickelt,
aber ich sehe jetzt auch keine Gefahr, dass die Dividende in den nächsten Jahren nicht bezahlt werden könnte, also ganz im Gegenteil und dass Nestlé da als jemand, der ein starkes Markenportfolio hat, dass sie das auf jeden Fall irgendwie in den Griff bekommen, also von der Performance her, ja, ist jetzt sicherlich nicht mein Top-Wert, aber die Dividende kommt rein, ich habe einen Wert, der in Schweizer Franken notiert, der in der Schweiz auch ist und deswegen, ich bleibe da gerne treu und deswegen ist Nestlé für mich auf jeden Fall ein wichtiges Anke-Investment, sag ich mal.
Warum sind denn die Umsätze in den letzten Jahren, also sind mich brutal runtergegangen, aber sie sind runtergegangen und womit hat das zu tun, also haben die einfach wieder einige Marken aus dem Portfolio rausgeschmissen und verkauft oder können sie halt einfach, sind Nestlé Produkte einfach nicht mehr so gefragt? Letzteres aber auch über ein Umweginflation, also Nestlé-Markenprodukte sind teuer und dann gab es natürlich entsprechende Preiserhöhungen noch aufs Portfolio und dann haben die Verbraucher natürlich irgendwann gesagt, auch in der inflationären Phase, muss es Nestlé sein oder ist auch irgendwie ein günstigeres Produkt von einem großen deutschen Discounter, das vielleicht ähnlich schmeckt, also kurzum, das ist, das war einfach eine ganz klare ökonomische Entscheidung
sozusagen, kann ich mir das Markenprodukt leisten oder kaufe ich mir halt was ähnlich schmeckt oder genauso, aber halt vielleicht die Hälfte kostet, also auch da wird gerade dran gearbeitet an der Preispolitik und wie gesagt, an der Rückbesinnung von viel zu vielen Marken wieder in Richtung von einem Kannen-Portfolio an guten Marken. Also ich finde das überzeugend, Nestlé ist für mich auch so eine Aktie, da beschäftige ich mich vielleicht mal einmal im Jahr, hättest du sie jetzt nicht herausgeholt, ist es so was, wo ich sage, da mach ich mir auch keine Sorgen, das ist jetzt nicht so spannend wie du sagst, wurde wieder ein großer AI-Entwickler von Apple abgeworben und geht ja zu Meta, sondern die Tech-Konstanze liefern ja immer spannende Stories, diese Nahrungsmittelkonstanze
wie Nestlé, also da muss man Vertrauen haben, das habe ich, die Dividende kommt und ansonsten läuft der Wert im langfristigen Portfolio mit und ab und zu werfe ich mal einen Blick drauf. Es war ja kein Börsen-Spiel, meine ich, als wir über Schweizer Werte gesprochen haben, aber wenn, dann hätte ich Sebastian weggeballert, muss man ja einfach mal festhalten, weil dann Nestlé kümmerlich sich entwickelt haben. Während meine Lint-Aktie im April von 110.000 Schweizer Franken sind wir jetzt bei 130.000 Schweizer Franken, also einfach weitergestiegen. Weißt du, dass ich Lint-Aktien nicht kaufen werde wegen dir?
Ja, ich wollte immer, ich habe Lint so, weißt du so, auch als Trophy-Aktie, wo ich immer überlege, kaufe ich mir mal eine, kaufe ich keine und seit du in der App dieses Bild vom Lint-Koffer gezeigt hast, weil ich so enttäuscht, ich war so enttäuscht von diesem Koffer, das ist, weißt du, wie wenn dir einer die Illusion nimmt. Verstehe ich, aber ich bin mir ziemlich sicher, wenn im nächsten Koffer einfach mal Schnapspralinen drin sind, schon ist die Motivation wieder da.
Und eine schöne Flasche-Champagne, wenn man Vorschlag anlint, einfach wir Schnapspralinen machen. Freut ihr euch? Also Nestlé, ich bin auch investiert, ich bin aber etwas kritischer als Sebastian. Wenn ich sage, ich bin bei einem Wert, in dem ich wirklich langfristig aufgrund der Dividenden investiert bin, primär aufgrund der Dividenden und da liefern sie ja, dann dauert so ein Prüfungsprozess bei mir eben nicht Tage, auch nicht Wochen, sondern ich schaue dann im nächsten Jahr noch mal drauf. Aber ich erwarte dann auch eine Veränderung, denn man muss ja auch sagen, es ist ein spracher Sektor, dennoch haben einige andere aus dem Sektor, auch aus der Schweiz, wie eine Danone, aber eben auch andere Wettbewerber, Unilever,
einige Konsumgüterhersteller, haben schon besser performt. Und was mir nicht ganz so gut gefällt, das ist noch kein kritisches Level, aber man hat die Dividende weiter erhöht, dafür musste man allerdings auch den Verschuldungsgrad etwas erhöhen. Und es ist ja nun ein neuer CEO da, der ehemalige CEO von Inditex, Pablo Isla. Und ich möchte hier tatsächlich eine Verbesserung auch auch in der Bilanz, aber auch in den Ergebnissen sehen. Deswegen, ja, on hold hört sich so an, als würde ich sie demnächst rausschmeißen, ich werde mir das drei, vier Quartale anschauen, aber die Entwicklung gefällt mir nicht ganz so gut, die ich bei Nestlé aktuell sehe.
Da kann man Unilever und Nestlé denn eins zu eins vergleichen, ein bisschen anders geartet sind die ja schon, oder? Also klar, ist derselbe Sektor, aber ... Ja, also Konsumgüter, dass sie selbst sie reagieren, zumindest auf die gleichen, sie können beide relativ gut Preise anpassen. Die Märkte sind natürlich unterschiedlich. Unilever ist ganz anders aufgestellt. Nestlé hat kaum Exposure in emerging markets, Unilever relativ viel. Deswegen habe ich auch beide im Depot, weil sie für mich schon zueinander passen oder irgendwo sich das Ganze ergänzt. Nichts ist natürlich an keiner einfach reiner Schokoladenhersteller, ist eigentlich gehe ich all, hätt ich mal all in Lint gemacht, im Konsumgüterbereich, dann wäre es am besten gewesen, aber ich bin ja
nun mal ein großer Freund der Diversifikation. Wie viel haben die seit Anfang Mai gemacht? Oder wann war die in West? War das Anfang Mai oder Anfang April? Anfang Mai? Ja. 10.5. 9. und 10. Mai. Oh, jetzt muss ich nämlich auch noch mal schon. Was hatte ich denn? Unholding hatte ich, oder? Du hattest Unholding. Ach, Mist, da habe ich jetzt nicht überprüft, ob ich auch wirklich ganz alles gewonnen habe. Das mir noch nicht, dass ich hier den ... Ja, ja, ja, okay, gewonnen. Du hast gewonnen? Wie viel haben Sie denn gemacht? Na, Eurer haben gar nichts gemacht, also es hätte gereicht, wenn meine einfach nur ein bisschen gestiegen wäre. Aber über 10 Prozent sind Sie gestiegen. Und nochmal für einen Unholding. Ja, war Anfang Mai bei 52 Dollar und jetzt sind Sie bei
52.5 oder 53 Dollar? Ja, es kommt darauf an, also wenn wir jetzt den 5. Mai einfach nehmen. Ja, dann sind es 10 Prozent. Aber du bist ja so oder so zweiter, also ob das nur mit 5 oder 10 Prozent, weil Sebastian's Aktie hat gar nichts gewonnen. Und ich möchte nur noch mal ... Ist doch super. Ist auch sympathischer als dieses Streiten um den ersten Platz. Ich wollte nur noch mal dazu sagen, nicht, dass wir hier denken, sind hier der Geissen Podcast. Also es gibt ja die Lint-Aktie ohne Koffer zwar, aber ansonsten mit allen Anrechten auch als 10. Anteile, ne? Genussschein müsste sein, oder? Genussscheine. Ja, genau. Verbriefte Genussscheine und ... Im wahrsten Sinne des Wortes, ne? Ja. Das Wort "Genussschein" wurde für Lint erfunden. Ja, genau. Aber hier ist aber auch
wirklich, also bitte macht eure due diligence. So sehr wollte ich Sie auch nicht promoten. Das ist eh eine Aktie, die ich vererbe wahrscheinlich. Mal sehen. Mal sehen. Aber ich kaufe mir eine zweite. Ja, das sind die First World Problems. Aber bei Elon Musk, da bin ich ziemlich sicher, dass die Tesla Aktie eine ist, die du höchstwahrscheinlich nicht vererben wirst, weil du sie höchstwahrscheinlich gar nicht kaufen wirst. Und möglicherweise hat das auch mit Elon Musk zu tun. Und möglicherweise erkennt das auch immer mehr Tesla-Aktionäre. Und insofern ist die Frage, ist Musk jetzt ein Problem, kriegt Musk vielleicht auch ein Problem mit seinen Aktionären aktuell? Sebastian, wie blickst du drauf? Ja, ich wollte dieses Thema mal ohne, dass wir jetzt groß über die Visionen von
Tesla selbst fahren, der Autos, Optimus und und unsprechen. Sondern zum einen finde ich Elon Musk braucht mal ein "Side-Management Seminar", weil wenn ihr euch zurück erinnert, wir hatten das im April schon thematisiert. Da hatten wir auch ausführlich mal über Tesla gesprochen. Und das sind die Aktionäre auch irgendwo sturmgelaufen, weil sie gesagt haben, na ja, wie kann Elon Musk Tesla führen? Dann hat er SpaceX, dann hat er X und XAI und dann hat er The Boring Company, wo er wahrscheinlich nicht viel Zeit gerade drauf verwendet. Und dann hat er noch das Durchdepartement und ist in der Politik. Und das hat ja damals dazu geführt, ich erinnere mich noch, das war auf CNBC, da hat der bekannte Tech Analyst Dan Ives ja gesagt, also Elon Musk muss jetzt mal
Stellung beziehen zu seinem "Side-Management" und er muss jetzt auch mal signalisieren, dass er viel weniger in der Politik aktiv ist und sich mal wieder um seine Unternehmen kümmert. Und das hat dann dazu geführt, dass Elon Musk ja gesagt hat, okay, er wird aus dem Durchdepartement aussteigen, ob er da zurückgetreten ist, andere sagen Trump hat ihn gefeuert, dass diese Bromance hier in die Brüche gegangen sind, das ist denke ich unbestreitbar. Und dann war es ja wieder so, als ob Elon Musk sich jetzt auf den Fokus wieder hat auf seine Unternehmungen, die ja in seiner Rolle als Mehrfach-CEO schon genug Zeit kosten. Und jetzt kam ja wieder über die Ticker, dass er, weil er dieses neue Gesetz von Donald Trump so beschissen findet, eine eigene Partei gründen
will. Und das hat natürlich noch einen viel größeren Zeitaufwand in meinen Augen oder zieht einen größeren Zeitaufwand nach sich als das, was in der Vergangenheit eher da geleistet hat oder die Zeit, die er geopfert hat für dieses Durchdepartement. Und das stellt ich mir halt die Frage, wie stark schadet er dadurch Tesla? Und ich will, ich werfe gleich mal was zu, ich meine, ein Gedankenexperiment. Ich lese ja gerade die Biografie über Steve Jobs von Walter I. Sexton.
Und Steve Jobs war überragend. Bitte? Überragendes Buch. Überragend. Richtig gut. Und da kam mir eigentlich vor ein paar Tagen die Idee beim Lesen so in den 80ern. Da ging er, Apple ging er zuerst an die Börse. Und Steve Jobs hat ja immer wieder versucht, die Macht an sich zu ziehen. Und dann hat man ihm gesagt, er ist noch nicht bereit, die Firma zu führen. Er war damals 30, also Maske ist da natürlich ein bisschen älter. Aber man hat dann CEO's reingeholt. Die haben irgendwie, sollten die versuchen, Steve Jobs irgendwie in Zaum zu halten und dafür zu sorgen, dass er Visionen hat, aber nicht, dass er sich in jedes Detail anmischt und jedes Department, weil er ist jetzt nicht unbedingt auch der, der am besten mit Menschen umgehen konnte. Und dann ging es auch
so weit in Machtkämpfen, dass man ihn ja auch entmachten musste, zum Wohl der Firma, auch zum Wohl der Aktionäre. Und da habe ich mir die Frage gestellt, ob wir so einen Machtkampf auch mal bei Tesla sehen könnten. Und ob das dann allerdings für Tesla wirklich gut wäre, wenn der Visionär geht. Oder wäre das eher schlecht, weil dann würde die Aktie sich halt noch viel, viel schlechter entwickeln als jetzt, wo alles sich über Elon Musk's Zeitmanagement sorgen machen. Also ich frage mich, wann kommt die Debatte, ob Elon Musk das Zepter abgeben muss und eher nur noch beraten zur Seite steht als mit seinen Eskapaten? Weil definitiv als, ich habe keine Tesla-Aktie, aber als Aktionär will ich nicht sehen, wie ein CEO der eh schon mehrere Konzerne führt,
jetzt auch noch eine politische Partei gründet und sich da auch noch einmischt, weil die Zeit hat niemals jemand, egal wie gut du delegierst. Also das mal als Tesla-Gedankexperiment am Rande. Also wenn man jetzt das Apple-Beispiel heranziehen würde, dann ist das ja so, dass das Apple nach dem Drops rausgedrängt worden ist. CEO war glaube ich jemand, der von Pepsi auf jeden Fall Pepsicola kam. Ja, genau. Also das hat nicht so gut funktioniert. Also das heißt, sie waren nicht mehr innovativ und Drops musste sie dann im Wesentlichen wiederbeleben. Und in der Zwischenzeit hatte Drops ja auch eine Pixar aufgebaut. Also das heißt, der war in anderer Hinsicht dann wieder unternehmerisch tätig und war da auch wieder ziemlich erfolgreich. Und der hat das ja später
auch glaube ich ganz gut nutzen können, was er bei Pixar gemacht hat, dass er halt so ein paar Learnings und so, diesen Hang-to-Pop-Kultur, den hatte er schon immer und hat den dann über Pixar ausgelebt. Er hat aber dann einige Elemente auch mit rübernehmen können zu Apple und hat dann Apple halt einfach aufgepumpt zu der besten Brand damals zumindest der Welt. Auch aktuell kann man nichts gegen Apple sagen. Das ist immer noch ein ganz, ganz toller Brand. Aber sehe ich das jetzt auch so beim Elon Musk? Eher nein. Eher nein. Weil ich glaube, dass es Drops ganz, ganz viel einfach um die Sache ging. Ich glaube, unter Steve Jobs hätte Apple auch niemals so eine, so eine klobige Brille erfunden, die man sich aufsetzen kann, um dann in irgendwelchen
Spacewelten unterwegs zu sein. Weil ich finde, dass Drops und das ist in der Biografie auch sehr gut rausgekommen von Walter Isaacson. Das Drops immer sehr, sehr nutzerorientiert gedacht hat. Immer alles so simpel und so einfach wie möglich halten, so fokussiert wie möglich sein, damit die Leute das halt einfach gut nutzen können. Und das sehe ich jetzt aktuell bei Elon Musk nicht, diesen Kundenfokus. Den sehe ich eigentlich gar nicht bei ihm. Ich sehe bei Elon Musk eigentlich nur ein kreisen, ein permanentes Kreisen um sich selbst. Also ich sehe da eigentlich, also bei aller Genialität und bei allen unternehmerischen Leistungen, ich sehe da eine ganz große Persönlichkeitsstörung, die irgendwie auch nicht zum Wohle der Kunden irgendwie genutzt wird, indem da halt irgendwie
so ein Antrieb aus ihm heraus entsteht, das geilste Produkt zu bauen. Ich finde, was er mit den Testlers gemacht hat, überragend. Ich glaube, das kommt schon sehr nah dran an Steve Drops Niveau. Aber ich finde zum Beispiel, was er mit X veranstaltet hat, das ist halt einfach ein Trauerspiel. Und dass er das nicht versteht, dass er das noch, ich glaube, da fehlt ihm auch die Einsicht und auch irgendwie mal einen Sparrowing Partnern, der ihm auf Augenhöhe begegnen kann und ihm mal sagt, ey, pass mal auf, mein Freund, du verirrst dich hier. Und das ist halt mega schade eigentlich, weil du wahrscheinlich der größte lebende Unternehmer der jetzigen Zeit bist. Aber du, wenn Genie und Wahnsinn immer irgendwie so in zwei Seiten sind, dann driftest du wahrscheinlich eher
in die Seite Wahnsinn irgendwie ab. Und das ist halt, das finde ich sehr, sehr schade. Also einerseits um ihn als Person, als Mensch, aber auch einfach um Tesla. Ich würde mich sehr gerne an Tesla beteiligen als Aktionär. Aber ich sehe mich gezwungen, mein Geld einfach von diesem Unternehmen fernzuhalten. Ja, Menge gesagt, ich würde mich nicht gerne an Tesla beteiligen. Ich hätte immer noch gerne den Optimus, aber der kommt der seltenen Erden. Ja, ja, nee, nee, ich habe gerade geguckt, die Ankündigung war Mitte 224, dass ich ihn bestellen kann. Ich kann ihn aber jetzt ein Jahr später immer noch nicht bestellen, weil offiziell die seltenen Erden fehlen. Hupst, das wäre aber schon, dass das wäre, du weißt schon, dass das nicht so super sympathisch ankommt,
wenn du mit dem Optimus hier in München angerollt kommst, mit nem Linnkoffer aus dem Optimus steigst und dann auf den Tennisplatz gehst du um mich 6060 weghaust. Also klar, das wäre schon stark. Wenn wir das Deileprodukt meinen, müsste mich der Optimus ja tragen, also der, ich weiß nicht, ob er da zu einer Lage ist. Ja, stimmt. Ja, stimmt, stimmt. Das wäre allerdings auch mich tragen lassen oder der bewegt meine Rikscha. Der zieht deine Rikscha. Ich habe an dieses andere Gefährt gedacht, diesen Monster-Truck von denen. Oh, den Cyber-Truck, ja, nee, das wäre mir zu unironisch, das wäre mir zu unironisch. Nee, da würde ich ja jetzt hier mal leidigen, der sich vielleicht diesen Cyber-Truck. Nein, nein, das soll jeder machen. Also das ist
doch, woher man sich seinen Selbstbewusstsein holt, das überlasse ich eben. Ich halte mich daraus. Ich wünsche allen, ihr habt alles dazu gesagt, was teilweise auch meine Gedanken mit abdeckt. Ich mask Jünger, gibt es nach wie vor genug. Das ist normal, wenn jemand so polarisiert. I don't care. Mein Leben wird besser, wenn ich mir an dem Tag, wo ich mir keine Gedanken machen muss und heute ist Freitag, ich mache mir heute über Elon Musk keine Gedanken. Einfach weitermachen.
Und wer da kaufen will und meint, das wird alles eine riesen Erfolgsstory, der soll investieren. Hey, so ist Börse, gib Käufer und Verkäufer. I don't care. Also sorry, Sebastian, für den langen Monolog, den ich eben gehalten habe, weil ich jetzt nicht... Ingenium, das klingelt im Moment. Ihr wisst ja, ich sehe Elon Musk in Facetten. Ich finde, was er da unternehmerisch macht, krass, auch das Visionäre, aber dieses Abdriften und dieses Zeitmanagement in die Politik, das ist auch der Grund, warum ich nie der langfistige Tesla-Position hatte. Immer wieder mal nur taktisch, wo du sagst, wann sauber der mal wieder ein Kaninchen aus dem Hut und das hat immer gut funktioniert. Aber wenn er sich jetzt noch mehr verzettelt, dann kannst du dich nicht mehr um diese ganzen Unternehmungen kümmern
und damit kann ich es eigentlich abschließen. Gut, alright. Altersversorge, die Pude ist noch etwas, was ich mitgebracht habe. Also, da können wir es auch kurz machen eigentlich, weil es gibt im Wesentlichen von politischer Seite nichts Neues und das war aber der Motivator dafür, dass sich die Industrie genötig gefühlt hat, nochmal die Politik aufzufordern, jetzt endlich in die Gänge zu kommen. Also, mit der Industrie meine ich Neobanken wie N26, DKB, Scalable Capital, Smart Broker, BlackRock Amundi Vanguard und weitere Unternehmen haben ein Positionspapier in die Welt hinausgetragen, mit der Aufforderung an die jetzige Regierung jetzt endlich bessere Möglichkeiten für die Altersvorsorge, für die Kapitalmarkt gedeckte Altersvorsorge zu schaffen.
Also, die Forderung geht dahin, also, dass wir halt nicht nur dieses Kinkhalizienprojekt mit der Frühstarterrente, diesen 10 Euro da, die der Staat mit rein gibt, damit halt Kinder irgendwie auch schon so ein ETF-Sparpläntchen dann machen können. Also, es geht so weit, dass halt dieses Altersvorsorge-Depot, was Christian Lindner und Florian Tonk haben, in der Ampel-Regierung schon ziemlich weit ausgearbeitet hatten und was eigentlich schon unterschriftreif, meine ich sogar, als Gesetzvorlage im Bundestag lag. Dann ist die Ampel geplatzt und das Altersvorsorge ist depot ist jetzt nicht mehr gekommen. Ich weiß auch, dass viele aus der Finanz-Community das Ding kritisiert haben als zu bürokratisch "Lieber Staat, Finger weg von meinen Finanzen" und so
weiter. Aber im Wesentlichen finde ich, dass da zumindest mal ein erster Schritt dahingehend gemacht worden ist, dass der Staat, also die Bundesrepublik Deutschland sich dazu bekennt, dass wir halt steuerlich geförderte Kapitalmarkt gedeckte Altersvorsorge brauchen. Über Aktien, über ETFs, ich glaube, Derivate waren auch mit mit abgedeckt, Krypto war außen vor und die Branche, wie gesagt, ziemlich namhafte Vertreter haben jetzt also nochmal ein paar Forderungen gestellt. Also, A, dass das jetzt halt wiederbelebt werden soll, schneller auf den Markt gebracht werden soll, dass der Onboarding-Prozess komplett digital war, gestaltet werden soll und das halt der Staat jetzt nicht Zeit verplempern soll mit dem Aufbau so einer Vergleichsplattform. Also,
das war ja nochmal auch so ein Ding, was der Staat sich vorgenommen hat. Also, wir bauen jetzt erstmal so eine Vergleichsplattform auf, dann bringen alle Anbieter ihre Altersvorsorge depost mit den Konditionen usw. ein, dann kann man da irgendwie vergleichen, also so Stiftung warntestmäßig und dann geht es einfach los. Also, da sagen halt die, ja, ist wahrscheinlich auch ein bisschen eigennützig, dann da sagt halt die Branche, okay, also das muss jetzt nicht die zwingende Voraussetzung sein. Wir sollten jetzt schnell loslegen und es sollte halt auch die Vererbbarkeit während der Rente, also während der Rentenphase, die sollte halt auch geklärt werden, dass das Geld dann, wenn man stirbt, nicht weg ist, sondern dass das dann also auch an die Hinterbliebenen dann
irgendwie auch mit weitervererbt werden soll. Genau. Habt ihr das jetzt wahrscheinlich auch zu Kenntnis genommen oder irgendwie am Rande mitbekommen, oder? Also, habt ihr dazu noch irgendwas? Ich habe es bei Thomas, liebe Grüße an der Stelle, auf LinkedIn gesehen und hoffe, dass dieser, sagen wir so, dieser Zusammenschluss mehrer Unternehmen genug Druck erzeugt, dass sich mal was bewegt, weil, also ewig zuschauen können wir auch nicht mehr bei diesen, weiß man, bei der privaten Altersvorsorge, da muss ich jetzt mal was tun. Ich finde es gut, dass versucht wird, neue Impulse reinzugeben, weil ich glaube, die Bundesregierung ist mit genug Baustellen beschäftigt, aber dass man da immer wieder, dass die Agenda auch hoch hält,
dass es nicht komplett vergessen wird, finde ich einen absolut richtigen Schritt und hoffe, dass sich was tut mal. Und dass sie sich zusammentun, finde ich auch gut, denn am Ende des Tages ist es für den, für denjenigen, der nachher spart, immer gut. Die sollen im Wettbewerb zueinander ja die Produkte anbieten. Das ist ja wäre ja ein riesen Vorteil gegenüber Riestern zum Beispiel, wo ja die Palette sehr eingegrenzt war und insofern, ja, den, den Impuls finde ich auch gut und dass da Interessen hinterstehen, das eine schließt das andere ja gar nicht aus, ist völlig in Ordnung. Ja, also wenn man jetzt auf die Metaebene geht, auch von unserer Seite, gibt es natürlich irgendwie ein latentes Interesse daran, dass das dann auch kommt, aber ich glaube, das spreche jetzt für
uns alle, dass wir absolut davon überzeugt sind, dass genau das der richtige Weg ist, weil wenn wir jetzt nichts tun und einfach irgendwie teure Versicherungslösungen, das einzige Problemlöserchen für die drohende Altersarmut sind, dann, ja, dann wird es wahrscheinlich schwierig, dann werden hier auch möglicherweise Leute, denen es jetzt gerade aktuell irgendwie gut geht, die, die ein solides Durchschnittseinkommen haben, dann haben die höchstwahrscheinlich im Alter Probleme, dann halt einfach noch ihre Mieten zu bezahlen, ihren Lebensstandard zu halten und keiner will Pfandsammeln gehen, denke ich. Als ob Sebastian Leute mit Durchschnittseinkommen kennen würde, aber er nimmt wohl an, dass du recht hast. Ja, ich war mal in New York mit 18, da hatte ich mich
mit, ich glaube, er hieß Andy Looser unterhalten, er hat ein Brokerage in USA, er hatte in der Nähe vom Central Park gewohnt und er hat gesagt, 10 Millionen hier ist Average, also 10 Millionen ist der Durchschnitt so in New York. Ich war vor 18 in New York, das ist ja lustig und hab nach drei Tagen festgestellt, dass meine Kasse, die für sieben Tage reichen sollte, schon leer war. Das war lustig. Aber wenn die beide mit 18 in New York waren, dann heißt das, ihr wart nicht zeitgleich, sondern da sind so irgendwie 30. Aber Lars, dein Thema Bitcoin, was ist dein neuer Plan?
Ja, es ist natürlich, also man muss sagen, wir haben den Plan, den ich hier bespreche, beziehungsweise den ich am Montag auch auf YouTube für 650.000, 65.000 haben wir's gesehen, dort habe ich ihn schon kommuniziert. Heute hätte man auch noch was anderes dran packen können, denn wir sind sehr, sehr deutlich auf ein neues Allzeithoch ausgebrochen und mein Plan ist relativ simpel erklärt, ich werde das Drittel, was ich immer zum Verkauf stellen wollte, mein Einstand habe ich schon sehr viel früher, natürlich im Nachhinein zu niedrigen Kursen herausgenommen, damit gab's kein Risiko mehr in dieser Esset-Klasse. Das fühlte sich vor ein paar Jahren eben auch noch anders an. Heute ist das schon alles ziemlich institutionell. Es gibt kaum noch einen Kritiker,
der sagt, Bitcoin verschwindet wahrscheinlich wieder in den nächsten zwei, drei Jahren. Nur noch sehr wenige sind übrig geblieben und ich werde mein Drittel und dieser Zielzone zwischen 120.000 und 140.000 US-Dollar haben wir uns jetzt sehr deutlich angenähert, werde ich nicht verkaufen und zwar einfach deshalb, weil mein Anteil von Bitcoin an meinem Gesamt-Vermögens-Portfolio schlicht und einfach nicht zu groß ist. Und wenn ich ein Drittel verkaufe, da muss ich ja sofort die Frage beantworten, was mache ich damit? Entweder ich konsumiere, also ich gebe das Geld für irgendwas auf. Ein Cybertruck. Ein Cybertruck. Oder wie viele auch immer. Genau, aber all das ist nicht in Planung. Schützt übrigens, also Konsum schützt wunderbar vor Inflationen. Einfach mal wieder
shoppen gehen am Wochenende, das Geld da, was da ausgegeben ist, das ist von der Inflation nicht mehr bedroht. Und ich will die Wirtschaft ankurbeln. Folgt mir auf Instagram für mehr Tipps. Ja, gerne doch. Und die zweite Möglichkeit ist, ich investiere es zum Beispiel in defensivere Assets. Dividendenaktien oder Wachstumsaktien, whatever, also in Aktien. Und die Pläne habe ich nicht. Mein Anteil meiner, und ich muss fairerweise sagen, ich habe da immer von Bitcoin gesprochen, aber ich habe ja 50% Ether, 50% Bitcoin gekauft. Die sind schon seit vielen Jahren damit auch steuerfrei in der Wallet. Und der Anteil beträgt 12%. Und ich kann damit gut leben. Alles andere ist eben auch gewachsen. Ich hatte ein, wenn auch marginal ist, aber ich hatte nach wie vor ein laufendes Einkommen
aus meiner unternehmerischen Tätigkeit. Ich habe Aktien, die in dem Zeitraum gestiegen sind. Und 12% ist mir nicht zu viel. Ich habe es vorhin angedeutet. Ich sehe überhaupt kein, ich bin mehr Volatilität, als der Markt kann steigen. Er wird wahrscheinlich deutlich steigen. Wir werden deutliche Korrekturen geben. Nur einer Sache bin ich mir sehr sicher. Nämlich, dass die Kaufkraft meines Euros deutlich sinken wird in den nächsten Jahren. Vielleicht sogar noch deutlicher als in den letzten Jahren seit Corona. Und das ging schon recht flott. Und Bitcoin hat hier gute Dienste geleistet. Mehr als das. Ich halte also meinen Anteil konstant. Ich nehme quasi meinen Verkaufslimit für das Drittel raus und schaue, was da passiert. Bei spekulativen Anlagen, das war auch wichtiger
Teil des Videos oder ist wichtiger Teil meines Gedanken. Das ist natürlich weiterhin etwas, wenn ich mal eine Coinbase-Aktie habe oder wenn ich Altcoins habe. Das ist was, da gehe ich aktiv vor. Die halte ich nicht bis zum Sankt Nimmerleins Tag, sondern wenn die Altcoins season jetzt startet, dann werde ich da irgendwann auch Gewinne realisieren, Stops nachziehen. Da gehe ich sehr viel aktiver vor. Aber meine Bitcoin, die bleiben da erst mal liegen, bis ich dann vielleicht doch eine Fahnenstange sehe und jede Fahnenstange wird ja bekanntermaßen abverkauft. Würdest du deine langfristige Positionen in einem Krypto-Winter, so eher denn nochmal käme, dann vielleicht nochmal aufstocken? Oder würdest du die jetzt einfach komplett beintrollt und checken? Durchaus denkbar. Das
ist fast aber, wer Lust hat, kann es ja mal direkt in der App vielleicht nochmal reinkommentieren. Da ist ein Beitrag schon zu diesem Bitcoin-Plan drin. Wer Lust hat oder auch hier, wo auch immer er die Möglichkeit hat, einen Kommentar abgeben, ob wir das nochmal besprechen sollen, weil natürlich die Frage Krypto-Winter heiß diskutiert wird. Wird der überhaupt, aufgrund des jetzt mittlerweile institutionellen, so hohen Anteils, werden wir den nochmal sehen? Werden wir nochmal minus 80 Prozent sehen, damit Sebastian dann wirklich seine Positionen aufbauen kann bei 30 bis 35 Tausend Dollar? Oder ist das vielleicht ein Ziel, was ein bisschen zu ambitioniert erscheint? Also, das würde ich gerne nochmal als separates Thema mitnehmen, Krypto-Winter und wie er wahrscheinlich
aussehen wird. Aber klar ist ja auch, man muss ja immer beide Seiten der Medaille fair betrachten, wenn ich weiter halte, dann heißt das logischerweise, ich habe ein Bitcoin morgen fällt, ich unterliege auch dem Risiko, dass meine Bestände zwischendurch deutlich weniger wert sein werden. Ich glaube nicht, dass das Ende dieses Krypto-Zyklus schon erreicht ist. Ich bin mir aber gar nicht mal so sicher, ob diese Zyklen in Zukunft noch so aussehen bieten in der Vergangenheit. Also, das ist auf jeden Fall also Trust, der da gewachsen ist. 12 Prozentiger Trust, das ist weniger als Sebastian in Gold hat. Also, da werde ich von Krypto-Maximalisten wahrscheinlich müde belächelt und das dürfte noch die Freundlichste Reaktion sein. Der Blocktrainer haste eine
Portfolioallokation. Nein, der kann mit sowas sehr gut umgehen, nach meiner Erfahrung. Ja, Sebastian, hast du auch einen neuen Plan bei Bitcoin? Nein, mein Plan ist ja, ihr wisst ja, ich bin vom Bitcoin langfristig überzeugt, aber ich kauf, ich kauf sowas bei Rücksetzern. Das hat die letzten Jahrzehnte bei allem gut funktioniert. Und wir sollten das Thema Kryptowinder auf die Agenda setzen, weil ich bin felsenfest überzeugt. Das sage ich jetzt nicht, weil ich billiger kaufen will, aber ich bin felsenfest überzeugt. Da geht es nochmal richtig runter, wenn ich mir diese ganzen Treasury-Booten angucke, die 120 Stück, die es mittlerweile gibt, das sind nicht die smartesten Leute überall mehr am Ruder, sondern die ziehen das noch in den Abgrund temporär.
Also wenn ihr wollt, wenn ihr wollt, das ist wie wenn du so am Baum schüttelst und dann hältst du so ein Handtuch, dass die Äpfel runterfallen und da warte ich auf die Bitcoins. Du, ich verkauf dir meine bei 220.000, wenn du mit FOMO-Effekt dann doch wieder reingehst. Die kauf ich aber erst, wenn sie vorher von einer Million auf 220.000 gefallen sind. Okay, damit könnte ich leben.
Okay, also wenn ihr mögt mehr, dann können wir das ja direkt auch mal festzurinnen, auch schon direkt für die nächste Woche. Also schreibt es einfach mal rein in die Kommentare. Ihr könnt ja ein bisschen mitbestimmen hier. Also sowohl in der App, wo der Podcast auch ausgespielt wird, als auch auf YouTube, als auch natürlich auf Spotify, Apple Podcast und so weiter. Schreibt es einfach mal rein. Damit das die Bastians feuchter Kryptotraum, ne? Sebastian. Und schon haben wir auch ein Thumbnail schon für die nächste Woche. Sehr gut. Sparen Arbeit und Zeit. Genau. Also schönes Wochenende, schönen Tag und bis zur nächsten Woche. Macht's gut. Bis dann. Ciao, ciao.