Das letzte Stündchen

Das letzte Stündchen: #2 mit Monika Obrist

Donnerstag, 28. Januar 2021 · 1 h 06

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Shownotes

Wir reden übers Sterben
Alleine Sterben: Die meisten Menschen hoffen wohl, dass sie das nicht müssen. So auch Monika Obrist. Mehr noch: Sie will, dass alle Menschen in der Schweiz am Lebensende und im Sterben gut umsorgt sind. Dafür setzt sie sich seit Jahrzehnten ein. Die ehemalige Pflegefachfrau arbeitet für die Schweizerische Gesellschaft für Palliative Care. Ihr Ziel ist es, dass wir alle am Ende unseres Lebens einst so gut umsorgt sein werden wie am Anfang. Natürlich medizinisch-pflegerisch, aber auch psychisch, sozial und spirituell. Und auch wenn es noch einiges zu tun gibt, um dieses Ziel zu erreichen, weiss Monika Obrist, dass die meisten Schweizerinnen und Schweizer schon heute relativ gut versorgt sind mit Palliative Care.
Mit dem Buch «Wie ich behandelt werden will», das sie zusammen mit Medizinethikerin Tanja Krones herausgegeben hat, zeigt Monika Obrist auf, wie wir mithelfen können, dass wir selbstbestimmt und «gut» sterben können. «Mit ‘gut’ meinen wir einen persönlichen Prozess», so Monika Obrist. Den Prozess nämlich, sich mit dem Sterben und den verschiedenen Szenarien auseinander zu setzen. Vorausschauend über das Sterben zu reden, sich der eigenen Wünsche bewusst zu werden und über die Wünsche von uns Nahestehenden Menschen Bescheid zu wissen, damit können wir viel Leid vorbeugen. Diese beiden Bücher können dabei helfen (beide Verlag rüffer & rub):
Wie ich behandelt werden will. Advance Care Planning. Tanja Krones und Monika Obrist (ruefferundrub.ch/buecher/r-r-cares/item/691-wi…)

Reden über Sterben. Elena Ibello und Anne Rüffer (ruefferundrub.ch/buecher/r-r-cares/item/366-re…)

Über das Sterben hat Monika Obrist viel gelernt und einiges gesehen. Dass auch für sie trotzdem noch ganz viel offen ist, dass wir alle letztlich vieles nicht verstehen können, betrübt sie nicht. Sie lebt mit offenen Fragen statt mit fertigen Antworten, wie sie sagt. Und findet genau das spannend. Das war auch unser Gespräch übers Sterben. Danke, Monika!

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