
Lieblingsfolge: Reden ist wichtig - mit Beat Glogger
Samstag, 31. Oktober 2026 · 1 h 35
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Shownotes
Das letzte Stündchen. Wir reden übers Sterben
Dies ist eine Reprise! 💚 🎧 Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Beat Glogger:
«Weltzerstörend schrecklich» sei es, sein Kind zu verlieren, schreibt Beat Glogger in einem Beitrag für die «Zeit». Der Journalist und Autor hat genau das erlebt. Im Sommer 2024 starb sein Sohn Sebastian mit 29 Jahren. Dieser hatte eine Mehrfach-Behinderung und war bis zu seinem Tod auf Unterstützung im Alltag angewiesen.
Beat hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass das Leben mit einem behinderten Kind anstrengend ist. Er mag es nicht, wenn Dinge schöngeredet werden. Und so spricht er auch sehr offen im Letzten Stündchen über das Leben mit Sebastian, über dessen Tod und über den Umgang mit der Trauer um ihn.
Beat Glogger ist 65, Biologe und in der Schweiz vor allem als Wissenschaftsjournalist bekannt. Er schreibt neben Sachbüchern auch wissenschaftliche Thriller und performt als Spoken Word Artist.
Über Beat und seine Arbeit:
Beat Glogger (beatglogger.ch)
«Das nenne ich die reine Liebe», Beitrag von Beat Glogger über den Tod seines Sohnes in der «Zeit» (mit Bezahlschranke) (zeit.de/2025/01/beat-glogger-sohn-tod-trauer-v…)
Zweimaltot, Roman von Beat Glogger, 2019 (zweimaltot.ch)
Das letzte Stündchen:
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Dies ist ein Podcast von Onda Productions, einem gemeinnützigen Verein. Dieser will dazu beitragen, dass wir offen über das Leben reden – mit allem, was dazu gehört. Auch über Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Magst du die Arbeit des Vereins unterstützen? > onda-productions.ch
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Das ist ein Lieblingsvolk vom letzten Stündchen. Ich bin Claudia Moser. Diese Lieblungsfolge, die wir euch heute vorstellen, ist nicht nur eine von Elina ihren Lieblinsfolgen, sondern auch einer der mich persönlich sehr berührenden. Bea Glocke war schon Anfang den Jungen bei Elina zu Gast. Hier war seine Sohn Sebastian gerade mal sechs Monate tot.
Sebastian ist total unerwartet und hat mit einem epiliptischen Anfall gestorben. Beate erkenne ich selbst schon seit vielen, vielen Jahren und wir haben lange zusammengearbeitet. Und Sebastian erkenn ich natürlich auch. Darum hat mich die Folge ganz besonders bewegt. Elinan Dich war sehr beeindruckt von Beate seinen Wort.
Wie ihn der Weltzerstörende Verlust beschreibt... ...und wie unglaublich wichtig ihm und seiner Frau Monika den Austausch über das Erlebte segit. Der Austausche hilft ihnen auch jetzt zwei Jahre später. Das schrieb Beate in einer Nachricht, an der vor zwei Wochen Elina geschickt hat. Und er sagt auch, den Schicksalsschlag habe ich Ihnen und Monika noch einmal länger zusammengeschweißt.
Sie führe die wundervolle Beziehung. Bia sagt auch es geht ihm gut. Wobei ihr gut fast ein wenig oberflächlich findet. Er beschreibt es seg wie beim Schwimmen im See. Ob ist das Wasser schön warm und angenehm? Doch wenn man den Fuss abstrecke, dann kommt es kalt. Dort unten im kalten Wasser lautet ein Strohrmonster.
Das Ziel ist, dass das Monster immer seltener auftaucht. Aber verschwinden werden sie nie ganz. Das ist sich der Beat schon bewusst. Der Beat ist heute sehr aktiv unterwegs, engagiert und viel beschäftigt. Aber auch jetzt kommen wir noch vor, dass er bei gewissen Stichwörtern in den Tränen ausbrechen muss und brüht.
Über einen Verlust zu reden ist für den Beak ganz wichtig – heute! Und auch hier, wo man bei Eleanor zu Gast war für die Podcasts. Diese Folge wurde eine von den längsten, die wir je aufgenommen haben. Aber jede Minute lohnt sich zum Zulassen. Hier nehmen wir die Folge mit dem Beat-Glocker Willkommen zum letzten Stündchen.
In diesem Podcast reden wir über Sterben, weil das um Leben gehört und weil es uns bewegt. Mein Name ist Elina Ibello. Das letzte Stündling ist eine Produktion von Onda Productions. Onda-Productions ist ein gemeinnütziger Verein. Er will dazu beitragen, dass man offen über das Leben sprechen könnte – mit allem, was dazugehört.
Du findest alle Infos unter onda bindest dich productions.ch. Beat Glocker ist in dieser Folge mein Gast. Sein Sohn Sebastian ist im Sommer von den Jüngeren ganz plötzlich gestorben. Der Sebastian hatte eine mehrfache Behinderung, unter anderem ein Autismus-Spektrumstörung und Epilepsie. Beat Glocker ging schon immer offen mit seinen Erfahrungen als Vater eines behinderten Kindes.
Als renommierten Wissenschaftsjournalist nutzte er seine Rolle in der Öffentlichkeit zum Sachenthematisieren, die gern schön geredet oder ... Tod geschwiegen werden. Und genau das macht er zum Glück auch hier im letzten Stündchen. Beat ist Biologe, ehemaliger Fernsehma und hat am Wissenschaftsjournalismus in der Schweiz immer wieder neue Impulse gebracht.
Er riebt sowohl Sachbücher als auch Thriller und macht Spoken Word Performance. Im letzten Ständchen reden wir natürlich über sein Schreiben aber vor allem reden wir über den Beat seinen Verlust. Er erzählt vom Leben mit Sebastian und davon wie intensiv das letzte Lebensjahr von seinem Tod war. Er erzählt, wie er und seine Frau Monika mit dem Verlust umgehen kann, wie wichtig es ihnen ist, darüber zu reden.
Wie sie die Abschiedsführer gestaltet haben und warum Beat heute der Meinung ist – es sei vielleicht doch besser, dass sein Sohn vor ihm gestorben ist und nicht umgekehrt. Hoi Beat! Hallo Elena! Schön, dass du hier bei mir bist zum Übersterberreden mit mir. Ich freue mich sehr. Warum ist es dir wichtig, über das Sterben zu reden?
Ja, das Reden ist ... Einfach gesagt Therapie. Man kann sagen, dass sie loswerden von Sachen, die wenn man es nicht nach aussen gibt, dann fangen sie sich also für Selbstständigen im Kopf an und drehen sie sich oftmals nach unten. Auch schreiben ist gut aber reden ist halt... Nicht besser, aber eine andere Qualität.
Wenn man das Feedback hat, kommt noch etwas zurück. Aber einfach das Mitteilen ist gut zu schreiben, aber reden ist wahrscheinlich der Goldstandard. vom Bewältigen von allem und interessanterweise ja nicht nur Vertorungen, sondern auch Schönes möchte man... und wir haben alle das Bedürfnis zu erzählen, wow super Ferien oder ich hatte eine super Idee oder mein Kind ist gut in der Schule.
Irgendwas Gutes haben wir ein Riesenbedürfnissen mitzuteilen. Und die Traurung ist nicht so traditionelle Userkultur, dass man das mitteilt Aber heisst dann auch, dass wir keine Bedürfe haben? Doch! Weil du die Unterscheidung gemacht hast beim Schönen, haben wir das Bedürfnis zum Mitteilen und bei den Trudigen sagten sie nicht so aus.
Nicht aus? Aber es hat man schon. Ich merke, dass mein Sohn gestorben ist. Wenn ich das über ihm erzähle ... Manchmal sticht er in einen Blatt rein. Plötzlich kommt da von gegenüber die eigene Erfahrung mit dem ... Dort von einem anstehenden Menschen. Die hat das einmal vorhin gesagt, ich habe eine sehr gute Freundin und bei dieser haben wir erst den Tod von unserem Sohn erfahren, dass sie vor dreißig Jahren einen Partner in die Zeit verloren hat.
Die hatte es immer für sich gehalten. plötzlich passiert auf unserer Seite etwas und dann sind die Dämme gebrochen. Und das stellen wir mit ganz vielen Leuten fest. Also, wie wenn man mal das Thema anspricht? Wie sagt man diese Box auf, dass man merkt, ich bin gar nicht der Einzige oder die Einziger, die dieses Bedürfnis hat, sondern auch so ein ganz... Das ist ja bei einem Damm, wo es bricht.
Ich vergleiche es manchmal. Wieso? Wenn man einen Blater hat an den Füßen ... Es ist ein Druck drin, dann steigst du mit einem Eidchen rein und dann kommt das Wasser raus. Und es ist voll erleichtert? Total! Total ja... ...und verbindet. Ja, du hast es jetzt gesagt, dein Sohn Sebastian, der ist im August die Vierundzwanzige.
Er ist gestorben. Ja. Neunundzwentig ist er geworden. Was ist passiert? Ja also objektiv gesehen ist einfach eines Morgens tot im Bett legen. Aber das ist nur so... Was man sieht, aber er ist sein Gebot mehrfach behindert. Er hatte eine Epilepsie, ein Autismus und einen Zerebralparesen. Und die Epilepsy ist für uns eigentlich immer ... Das geringste Problem war, weil hier gibt es Medikamente.
Die hatten da. Hier gibt's periodische Untersuchungen im Blut mit dem EEG. Eigentlich ist er bei uns nicht ... Natürlich war er ein Billettiker, aber er ist nicht... Wir haben mit einem Autist gelebt! Das ist eigentlich die grosse Herausforderung für unsere Soziale. Genau, genau. Autismus ist ein Spektrum und es gibt so interessante Menschen, die hier... Aber er ist nicht... Es gibt ja diese hochbegabten Autisten.
Und er war aber intelligentsmässig, nicht entwickelt. Die Epilepsie haben wir gemeint, haben wir im Griff. Ich kann nachher noch mehr ins Detail geben, aber eines Morgens ist der Tod im Bett gelegen. Wir haben erst erfahren, dass es offenbar ein vergleichbares Kindstod für epileptische Sudepp-Saten anexpected death in Epilepsia gibt, die einfach alle Systeme ausflippen.
Bei den einen geht der Blutdruck und der Herz schlägt auf, bei anderen geht es runter. Ein System rastet aus, das vom Hirne aus dem Impuls kommt. Und wenn man so eine Person nicht früh genug findet, führt er sie zum Tod. Ich habe bis dort gar nicht einmal gewusst, dass es Sudeb gibt... Straflich ist es das Vater von mir.
Das kann ich jetzt sagen, weil du sagst aber ja nicht unbedingt deine Schuld oder? Nein, er ist mein Herz. Ja und auch in der Epilepsie sind er ein Behandlung. Er war im Behandeln bei den Robotsjahren. Ja, an Schulden ist so das Wort, was wir dann darüber insortieren müssen... Das ist wahr! Aber ich meine... Ich habe eine Beschuldung für mich.
Kann man reden? Oder schon eine Antwortung? im Januar, den Schwerenepi-Anfall gab. Und diese sind seltene. Manchmal hatte ich so kleine Absenzen, manchmal ... Ja, kleine Sachen, die mir immer als Bagatellfälle taxiert haben. Aber in dem Januar hat er einen schweren Anfall gehabt, an dem er im Schockraum auf der Intensivstation gelandet ist und nahe des Todes vorbeigeschramt war.
Und dann mussten wir die ganze Medikamentierung anschauen, weil er sagte Ups! Also es ist nicht so banal, irgendetwas stimmt nicht. Dann hat man zehn Tage stationär Epiklinik mit DAUER EEG, also diese Elektroden am Hirn. Jetzt kannst du dir einen autistisch geistig zurückbliebenen Mensch vorstellen, der die Elektrode vierzehnzehnte Stunden im Kopf hat oder?
Hätte sie sich abgerissen... Wir besuchten in der Klinik jeden Tag, haben Freunde organisiert. Aber man hat alles abgeklärt und neue Medikamente bekommen. Er hatte das Turegi. Er war bei den besten Ärzte. Nachher wurde er mit dieser neuen Therapie entlassen. Es ist gut angelaufen. Andere Tage später stirbt er.
Und uns hat nie ein Epileptologe von diesem Sudepf erzählt. Ich habe gar nicht gewusst, dass es das gibt. Jetzt nach dem Tod etwas weiss und so die Selbsthilfe unseres Sohles ... Ja natürlich! Das weiss man doch! Woher denn? Ich war beim Chefarzt der Epiklinik Lenk. Unsere Sohn war zehn Tage da. Es ist alles gemacht worden Und niemand sagt uns, dass es die Gefahr gibt.
Oder der Abdanker ist sein lang jähriger Kinderarzt, der ihn ab sechs Monaten bis zu fünfundzwanzig betreut hat. Also Kinderarzte in Averungsserie, weil er dann einfach bis zufünf und zwanzig getreut wurde, bis er wirklich all das halbe nichts mehr gemacht hat. Dann habe ich immer den Abdanken gesagt, ich habe einen Sonntipp gestorben.
Aber was? Also nicht einmal den Chefarzt, der himmalige Chefarz von der Kinderklinik und Kantonschwital Winterthur. Also nicht irgendwie vom Königelitzüchterverein oder? Nicht einmal dieser weiss es! Und dann stirbt uns ein Sohn an dem... und erfahren habe ich das würde ich nachher in die Pathologie angeläutet haben, wo sie dann die Obduktion gemacht haben.
Das ist ja nur erwartete Todesfragen nach Oberstaatsverwaltschaften und alles kommt das ganze rössliche Spiel. und dann habe ich einen Pathologe angelt. Ich bin wissenschaftler, redet sie einfach Klartext oder? Keine Schonung, ich wollte es einfach wissen! Und dann sagt er ja, er sieht wahrscheinlich... Ah, nachher sage ich ja, wahrscheinlich ist er in einem Epianfall verstickt.
Ja. Weil das kann sein gehen, oder? Also er bricht sich jemanden wenn auf dem Ruckel ein Brichsteig ist oder wenn du auf dem Bauchleisch... Versteckst du aber Küsse? Und die Eiffel kampft sich, oder? Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Und an Epilepsie war es leer und stirbst nicht. Du stirbst weil du ab dem Velocase oder über ein Steckenabcase oder im Schlaf versteckst... ...und dann sagt der Patalog, nein, nein!
Sudepp! Und ich Sudeppe Versteht kein Wort und hat mir das erklärt. Also wirklich der Pathologe hat mir erklärt, dass es überhaupt gibt. Das ist schon nicht zum Glauben. Hat das dich noch irgendwie zusätzlich beschäftigt? Ist das ein Aspekt gewesen, was dich fest getroffen hat oder... Getroffen wurde nichts richtiger.
Beschäftigend! Es kommt ja natürlich die Frage, ob wir das wissen sollen. Und dann haben wir gesagt, eigentlich hätten wir das so wissen. Aber dann haben wir ein paar Wochen gebraucht, um zu verstehen, dass es gar nichts gebracht hat. Du weißt ja auch, dass man am Herzen facht, um sterben. Aber wegen diesem ... Ja, ist gesund und macht Sport.
Rauchst nicht. Keine Ahnung. Ich habe keinen Defibrillator und einen Salität im Zimmer. Und das Heim hat gesagt, oh, haben wir etwas falsch gemacht? Er ist fröhlich ins Bett! Er ist ja auch zusammen in später den Morgen Nachtwache. Er hat einen oder weiss nicht zweimal hinein geschaut und die, die ihn aber am Morgenholtung finden, dann machte er Nachtwachenfälle.
Haben wir generell einen Fehler gemacht? Mögen wir alle überwachen ... Nein! Es gäbe die... Spezielle T-Shirts mit Sensoren, Elektroden und Beipapo. Wenn da jetzt alle Leute, die mal einen epileptischen Anfall waren, überwachen ... Ich erinnere mich nicht mehr von den Küsten! Aber diese Leute wollen doch nicht jeden Abend ein enges elektrode T-shirt anlegen?
und werden gerade an Ihren weiteren Handicap erinnern. Sie haben es sonst schon genug, oder? Sie müssen Medikamente nehmen, die mein Sohn gesagt hat, diese Scheisse tabletten! Sie haben sie sonst schon genutzt... Okay, jetzt wirst du ihm das T-Shirt anlegen. Nein, dann wirst Du ihn retten. Und was ist für einen Aufwand, ein T-shirt anzulegen oder die Elektroden anzuschnallen ... Das würde auch nichts bringen.
Ja, und es geht ja irgendwann für das Durchaus in die Diskussion, wo ich glaube wir für alle Menschen in dieser Gesellschaft manchmal uns wieder überlegen müssen oder wie fest wollen wir jetzt jeden möglichen Tod verhindern? Oder das ist ja auch noch so etwas, was man immer wieder an den Grenzen kommt und die Leute sagen, Am liebsten haben wir einen plötzlich unerwarteten Todsterben.
Aber es ist genau der, den wir versuchen mit allen Mitteln zu verhindern. Und dann fragt man sich irgendwann schon, ob man einfach damit umgeht, dass man mitten aus dem Leben gerissen wird oder dass man schwer krank werden kann und an diesem sterben, egal, ob wir eine Behinderung haben oder nicht? Ich habe ein Freund, er ist auf einem Velo-Tour und steigt ab dem Velo.
Kein Tod um. Er ist bis in seine letzte Kunde von seinem Leben... Ist der Veloturerfahrer gewesen? Stiegt ab und geht um. Herz im Fakt oder blödsache Herzschild, dann weiss ich nicht mehr genau. Aber anyway ja... Also das passiert und wir sind dann eben Schuldgefühle oder die Eltern haben dann Schuldgefühl bei meiner Frau mehr als bei mir.
aber hätten man das können, sollen verhindern? Ja, sollen ja, aber können ... Nein! Wir konnten das nicht verhindern. Und dann ist auch die Geschichte, wir hatten im Dreiundzwanzig schon wehre Anfälle. Da haben sie uns nicht informiert. Erst war er im Spital und dann sind wir dort besuchen. Dann seht ihr das Kind.
Ich hatte es von einem Kind, wenn er jetzt schon in der Zwanzig war ... Mit dem Verschlag des Gesichtes, verbissenen Lippen im Spitalbetrieb völlig heller. Und gelähmt. Er war vom Brust anwärts gelehmt. Also er hat schon vorher eine Lehmung gefahren? Nein, nach diesem schweren Anfall konnte sich nichts bewegen.
Die Ärmung ganz leicht aber nicht aufsitzen konnte. Wie ein Querschnitt gelähmte ab der Brust und dann sagte ich ... Aber es war kein Problem, weil er eine Gefühle hatte. Er hat seine Füße gespürt und gesagt, kannst du deine Beine bewegen oder willst du das nicht? Er sagte, ich kann nicht! Und die Neurologer hatten völlig keine Ahnung, warum das passiert.
Dann ist er drei Tage gelähmt im Spital gelehrt. Und dann bin ich mit meiner Frau in einem Bäume in Winterdosen einen Aussichtspunkt. Und er sagte, wenn das resultatisch ... Er wäre gescheitert gestorben. Das berührt mich jetzt, wenn ich es sage. Er wär gescheiten gestorbt, haben wir gesagt. Und dann ist er wieder gekommen.
Am vierten Tag ... Ich habe unheimlich viel mit ihm so wie Reha in Averiss zu sagen, aber doch... Mit ihm geschaffen hat die Neurologen keine Ahnung gehabt und ... Wochenenddienste und alles wüssten kein Mensch herum noch beim Pampon. Ist nicht optimal gelaufen, aber am vierten Tage hätte er wieder können.
aufstehen und noch nicht laufen können. Das ist ja nicht so cool. Aber dort haben wir gesagt, er wäre gestorben. Vielleicht war es jetzt der Anfall im Vierundzwanzig. Eben das war. Mhm. Mhm... Wo er gestorbt wurde? Mhm. Wird er vielleicht aus dem schweren Hirnschaden oder einem schweren Lämmung rausgekommen werden?
Mhm! Und das Kirm ja am Topf, also er hatte schon eine Behinderung. Grosse Einschränkungen im Leben von euch allen. Ja... Es wäre nicht lebbar, also es wäre keine Lebensqualität gewesen. Und trotzdem ist er gestorben und ihr habt ihn verloren? Und da ist wahrscheinlich... Also hier war einfach grosser Schmerz oder wie war das am Anfang?
Die erste Zeit nach seinem Tod? Pfff, surreal! Das ist auch heute surreal. Es ist gar nicht möglich. Weisst du, es gibt diese ... Er hatte eine Spöntel. Er war in der Schule für behinderte Kinder im Winter, er war in zwei Heimen und ein Mädchen, also vom Mädchen bis zu den jungen Frauen, hat man die miterlebt.
Und sie war immer schlechter dazwischen. Sie hatte einen schweren Skolioses oder Rückenverkümmung, Zeribralparese. Das war im Rollstuhl. immer verkrampfter in diesem Rollstuhl gekockert. Am Anfang war es fröhlich meidlich, auch im Rollstuel und wurde immer bitterer, immer verkrampfter geworden. Eine Operation, weil die eingeweiht haben das nicht mehr mitgemacht.
Es ist einfach alles immer schlimmer geworden, weil so verkrampfbar der Darm nicht mehr zu tun hat ... Und dann ist er gestorben. Und alle haben gesagt Sie wurde erlösst. Sogar die Eltern, alle haben das gesagt! Und ich konnte natürlich nicht mein Mädchen sein, aber keine Trauer können finden, sondern nur eine Lichterung.
Ob es schon mal ihre ja nicht den Tod gewünscht hat. und beim Sebastian ist genau das Gegenteil gewesen. Ah, durch diese neue Medikamentierung, die er an diesem Jahr hatte, durch ein neues Heim, durch eine neue Betreuung... Alles in seinem letzten Jahr? Ja, alles in einem letzten anderen Jahr. Er hat sofort Schritt gemacht!
Er hatte ja so viele Stereotypien, als er es war... Aber seine Nachbarn inkradiert zu uns und gesagt haben, dass sich dieser Rippen viel besser ist. Was ist los? Im positiven Sinn? Neues Heim, neue Medikamente, gute Erlebnisse Grosse Freude. Unglaubliche Freude, also wir sind... Also dass das Vierzehnzige eigentlich seit das Heim gewechselt hat.
Aber es war so wichtig, ich bin ihm so gut gegangen und er hat mich unheimlich viel unternahm mit ihm. Wir waren dauernd unterwegs gewesen und Konzerte und Ferien und Ausgang. Also das war vorher alles, in diesem Ausmass vermutlich nicht möglich. Schon! Aber jetzt ist es einfach wirklich kombiniert. Weil sie ihm so gut gegangen ist... ...hat er auch wählen wollen?
Der hat richtig Lust gehabt. Und er ging zum Beispiel zehn Tage ins Bärner Oberland und gampierte mit einem Selbsthilfeorganisationen einen anderen Zug. Was es so geregnet hat im Berner Oberland, bist du sicher ins Haus? Du neuerig im Zell geschlafen. Ich meine ... Es ist unglaublich oder? Oder dann ist ja eins nach dem anderen in diesem Lager und er kommt heim.
Er kommt uns zu Hause und sagt so was machen wir? Aber ich ... Ah sorry jetzt bist du zwei Tage in der Ferie gewesen. Jetzt will ich etwas unternehmen. Okay, gut! Es war ein bisschen Stress. Am Sonntagmittag kommt er zu Hause und wir waren nicht auf der Piste. Und so hat er ... In den Vierzehnten sind wir in Madeira gewesen.
Wanderer, sensationelle Ferien. Er war im Sommerlager. Er ist auch Kuschelager gewesen. Einfach eins nach dem anderen Disco... Und er war wie eine Süchtige. Es gibt ja Leute, die sind arbeitssüchtig, redet irgendwann mal für Substanz-Sucht oder? Es gibt Leute, sie sind liebes ... Sex-Süchtig! Es gibt Sucht und du willst immer mehr.
Du wolltest von etwasem, was dir ... Du schaffst gern, aber irgendwie ist es zu viel Arbeit. Jetzt bleibe ich nicht beim Sex. Sex ist etwas Schönes, aber irgendwann ... Wolltest du soviel, dass das belastend wird? Und dann habe ich ein Substanz Kokain, was auch immer Heroin. Und dann wirst du wie unfrei?
Dann bist du unfrei! Und er ist mir so vorgekommen wie ein Glückssüchtiger. Er hat einfach... und Glück ist ja eine hormonelle Reaktion. Das rede ich jetzt als Biologe also als Biolog weiss ich. Glück ist das Hormon im Hirn und es gibt Mechanismen die das Homo ausschütten Das Hormon bräuchte. Körperbreigende Substanz?
Ja, Körperbreichende Substanzen. Endorphine hat er gebraucht und das hat ihn heimgemacht. Und er war so auf den Absprungsschanzen in einem guten Leben. Oder wie ein Flüger, der auf den Pisten gerade von dem Boden löst ... Wow! Jetzt fliegt er... und dann stirbt er. Und das ist so absorgt gewesen, dass es uns bis Am Sonntag vor dem Tod habe ich ihn nach der Musikfestwoche gesehen.
Er ist mit dem Freizeitclub von der Insieme Selbsthilfeorganisation gegangen und ich sehe ihn in den Steinberggassen Hand in Hand, mit einer jungen Frau. Ja! Ich übertreibe mich daran denken, was wollte ich mehr? Und dann rechnet es letztendlich damit. das hier sitzt Den Rechen ist das letzte mit. Aber kannst du es einfach ein bisschen erklären?
Biologisch wieder! Biologische und aber etwas erfahrungsmässig. Und das ist dann, was sich meine Frau im Nachhinein so vorwürfen macht, oder? Wir haben gewusst, dass Stachjährige keinen Eppi auslösen kann... Also er hat jemanden die mal... Wir waren ja mal ein Scorpions-Konzert gewesen, oder?! Huren Remidemi und Lute, Licht und so.
Und dann kotzt er, oder erbricht sich die Schuldung auf dem Sender. Aber das ist hadroffs... Völlig reizüberflutet? Ja, völlig reizüberflutet. Auch an einem Geburtstagsfest Pi & Pa und Po steht der Auf alle Leute sitzen am Tisch und sagt ... Wir sind schlecht. Und er berichtet sich über die ganze Tafeln hinein, oder?
Also wir hatten wirklich heftige Erlebnisse mit einem sehr heftigen Erlebnis und wir wussten es eigentlich. Aber wir sahen das wenigstens nicht mehr, denn er war so happy. Man hat gewusst, dass man ihm auch gut tut. Das haben sie mir so gut gemacht! Und in diesem Viererzehntziger war ich so glücklich.
Am Schluss fand er noch eine Liebe. Und wir wissen nicht... ob das etwas geworden wäre. Natürlich wissen wir, dass es nichts gewesen wäre. Wir wissen jetzt, weil ein artistisch gestörter Mensch keine Beziehung aufrecht erhalten kann. Es wäre alles ... Aber es gab einen Moment lang die Hoffnung? Oder nicht?
Oder der Moment? Es gab einen moment. Ob es eine Hoffnung war oder einfach der Moment. Hat das mit den Händen ein Bild, ein Symbol? Und das meinst du mit? einerseits, ja in diesem Höheflug rechnet man nicht damit dass dann eigentlich das Schlimmste mögliche kann eintreffen und gleichzeitig hast du gesagt man hätte es aber eigentlich können wissen aufgrund dieser grossen Erregung.
Ja und denn? Aber was hättest du denn gemacht? Das haben wir uns auch immer gefragt. also was hätten wir denn gemacht? Dann kommt aus dem Lagerzeit auch Camping im Berner Oberland und hat immer noch nicht genug. Ich sage, nein wir machen jetzt nichts! Es ist Sonntinamitall, wir machen nichts! Ja was ist nichts?
Jetzt holen wir die Heime?! Was macht denn diese Heime? Dann fangen sie an zu typisieren und hin- und herlaufen um mögen Das typisch behinderte Verhalten, das man aufs Film kennt oder manchmal sogar von Zoo-Tieren kennt. Wenn sie so hin und herläuft... Und wenn er unterfordert war, hat er angefangen Stereotypisieren.
Also wäre er rungelüglich gewesen! Jetzt musst du mir schnell erklären was es heisst Stereotipisieren in diesem Zusammenhang? Also einfach ein Zootier. Früher waren die Leuen im Käfig eingesperrt. Oder den Eisbären. Ein Kind hat eine Erinnerung von mir ist der Eisbär in Zürcher Zoo. Er ist immer hin und her gelaufen, er ist immer am gleichen Ort gerufen gemacht.
Und der Felsen war schon abgewitzt von seinen Krallen. Eine Stereotypie ist etwas, das man immer gleich macht ohne Sinn oder Zweck. Es gibt auch ganz schlimme Stereotipien, wenn Kinder in einen Ecken hocken um den Kopf an die Wand zu schlönen. Pong pong pang pang! Nachher geben wir ihm nicht was er will... Wir können hier nicht einsperren.
Also können wir einen In-Garten lassen, in den Büchsen raus und gehen ins Quartier, dann geht der Nachbarn am Sonntag nachmittags zu belästigen. Er sucht einfach Kontakt, er war total Kontakt hungrig. Dann haben wir ihn nicht an die Musikfestwoche geladen, sondern das Mädchen nicht getroffen. Wir haben die Party voran gehalten.
Was wäre die Alternative? Wäre auch Unglücke gewesen, langweilig ... Ja und dann wäre der Anfall vielleicht gleich gekommen. Wir müssen mitrechnen, es sei wirklich gleich gekommen! Und dann wäre er als unglücklicher Mensch gestorben. Ich merke das ein bisschen besser... Er ist schlimmer. Er wäre als unglücklicher Mensch gestorben und nicht wie bei jemandem, der schon wärsch behindert ist oder den Topf vielleicht sogar eine Erleichterung bringt.
Wäre er irgendwie gesund aber einfach sinnlos oder unglücklich verbittert? Schlechte Laune hat alle genervt und er war so ein Sonnenschein ... Das Spassmaschinen war von diesem Heim und alle liebten ihn. Und er geht am Abend ins Bett, tschüss zusammen! Und weiss wirklich vollen Polen... Also eigentlich ist wenn man sterben muss das Beste gewesen sein?
Du hast jetzt auch ein bisschen durchgeblicken lassen wie es war mit ihm ein Alltag zu leben. Ich meine, die Behinderung hatte ja für das Einleben und fürs gemeinsame Leben grosse Konsequenzen. Und du bist immer sehr offen damit umgegangen, dass du auch öffentlich ganz klar gesagt hast, es sei im Fall nicht lässig, ein behindertes Kind zu haben.
Nein? Ich möchte eigentlich... Das nervt mich sogar wenn... Aber ist doch auch eine Art dem Bewältigungsmechanismus, wenn Leute vorwiegend prominente Personen ... Aus dem Show oder Business oder Sport, oder... Nachher plötzlich haben sie das Backens behindertes Kind zu haben und nachher wird es so dargestellt.
Unser... Ist der Sonnenschein in der Familie. Dann finde ich Pua! Pua ist eine gute Darstellung aber das war bei uns definitiv nicht so. Also wir hatten viel Spass mit ihm. Aber mein der Sonne ist ein von einer Familie... ...ist eine gute Erzählung um damit zurechtzukommen. ist es sehr hart. Entweder ist es einfach belastend.
Unser Sohn war in den Jahren die intelligente Entwicklung von einem Zwölf- und Vierzehrjährigen, aber bei der Betreuungsbedarf eines Vierjährigen konnte er nicht alleine eine Zähne putzen. Er konnte nicht wieder fahren, er konnte nicht Skifahren. Er konnte das Fleisch nicht selber verdienen im Teller.
Also man musste die Tosen nach dem WC hochziehen und sie müssen ins Bebringung bringen. Und das ist nicht lesbisch! Das ist sehr belastend... ...und vielfach ist es wahnsinnig langweilig. seine autistische Störung hatte ein eigenes Repertoire. Er hatte eine interessante Mischung zwischen immer und das Gleiche zu sagen, die Leute fanden es interessant.
Aber wenn er zum drehundertsten Mal das Gleichem erzählt, dann kann man nicht mehr gleich erregt Neugierungen auf sein Satz reagieren wie wenn er dir das erst mal erzählt hat. Ja, der weiss ja etwas, aber er erzählt immer das Gleicheste. Das Gemeinnahe an diesem Verhalten war, ich müsse das so tun. Also würde es mich interessieren.
Ja wenn der fragt, sind Rolling Stones Junge oder Alte Säcke? Ja das hat er mir schon zweihundertmal gefragt, oder? Ich bin dann manchmal geistig abgeschweift. Ich weiss, das ist ein echtes Fantas. Das hast du richtig durchdekliniert und das ist einfach wahnsinnig anstrengend! Ich habe einmal so einen Satz geschrieben... Einfach die lange Weile ähtet mir ein Loch ins Gehirn oder?
Höchstgewicht! Also hier ist ein Loch im Hirn nicht! Und gleichzeitig hat er es nicht zugelassen, dass du abhängig schwellen hättest gemerkt. Dann hattest du den Komplik so zu sagen. Du bist erst so sensibel. Ich habe gerade gespürt, dass zwischen Menschen läuft und in einer Antenne geht. Das alles checkt.
Ja, das hat er nicht oderiert. Dass du nicht aufmerksam bist. Es ist schwierig, betreuunglich, geistig, sehr anstrengend, weil es sehr langweilig ist. Aber jetzt wo man fehlt ... Das habe ich vorher nicht so bewusst gemerkt. Hat selbst etwas ... Ich hatte etwas sehr cooles mit ihm, ich habe ihn immer die Welt erklärt.
Und ich kann auch ein bisschen wieder... Also der Vater des Behinderten war auch eine spezielle Rolle in der Öffentlichkeit. Also ich konnte mein Bus als Züge klären oder im Laden umgeniert werden können. Ja! Einfach die Welt erklären und dann sagst du, jetzt wollen wir hier durch. Er hat immer sehr laut geredet und das provozierte bei mir auch eine relativ lautige Rede.
Und wir waren die Leute rundum völlig egal, oder? Und es wurde wahrscheinlich nicht als komisch angeguckt, weil die Leute vielleicht realisiert haben ... Transfälter! Ich hatte eine ganz selten schlechte Reaktion. Sie sahen, er war hübsch und gross und schlanker. Wunderbare Augen haben ihn angeschaut.
Die Leute waren versunken, wenn ich sie angeschauerte. Es gab einen Freund, der sagte, in diesen Augen ... Ich komme nicht mehr raus! Ich kam nicht mehr aus den Augen raus, dann habe ich es so angeschauen. Und ich habe ihm immer die Welt erklärt. Das war eine lustige Rolle. Jetzt lebe ich durch die Stadt und sehe das Zeug.
Ich kann es niemanden mehr lernen. Da ist vor mir eine... Wie heisst das Geschäft? Für Frauenunterwäsche, Intimissime oder Beldone. Und dann habe ich ihn vielfach gefragt was sie im Schaufel haben. Gitarren oder Kaffee. Irgendwas. Was sie gesehen hat alles gecheckt Und dann hat er da irgendwie ... Ah, nein!
Es war der Magic X. So ein bisschen Reizwäsche. Also nicht einfach Unterwäschung? Nicht nur so ein wenig. Sexthäusen auch und so. Ja ja, Sexthausen hat er nicht verstanden. Aber einfach so sexy BHs und Dösses aus und so... Ich habe gesagt was siehst du hier? Das ist halt eine Unterhose. Das ist einfach eine Lustung, oder?
Es ist einfach ein Lustung. Das ist das Nächte-Schäden... Unterhasen! Unterhaseln, oder?! Gut, super! Und das sind lustige Momenten. Unterhasern. Wir haben das so wegwerfen. Du hast mich... Vater, was fragst du mich? Das zeig ich. Oder? Ja. Das waren coole lustige Momente. So einen anderen Blick auf die Sache.
Die Sexualisierung von diesem Stoff-Fetzli hat er nicht gesehen. Und damit hatte sie ja fast auch ein bisschen entlarvt, oder? Ja, total! Egal. Das fehlt mir jetzt also diese Art... Ja das glaube ich schon und du hast vorhin gesagt, dass du vorher weinen denkst, oder...? Ich habe schon gewusst, dass man es macht aber ich habe es nicht geschätzt.
Aber dass du das so wirst für mich? Ich habe die Rolle nicht geschetzt weil sie manchmal streng waren. Sie war streng und jetzt vermisst sie sie schon? Ja, aber ja, jetzt hätte ich ihn gerne und könnte einfach ein bisschen ... weiss ich, was man hier einmal sagen konnte... Hätte er in einem komischen Typ gesehen oder jemanden, der sich daneben benimmt oder ähm ... Und dann hat er gesagt, ich bin einfach zu kindlich, oder?
Und dann haben wir nie gesagt, warte du da! Es durchschnitzt Mami, wie ich siehe, du bist bis heute. Oder eine im Rollstuhl ... Weisst du so? Nein, der kann nicht laufen. Der kommt vielleicht aus Afrika oder woher auch immer. Also haben wir uns erklärt! Du hast völlig unverkampft und du kannst es nicht.
Ja... Du musst eigentlich sehr klar kommunizieren. Apropos klarkommunizieren, du hast dich auch immer dafür eingesetzt. Du machst das glaube ich immer noch, dass man zum Beispiel von Behinderung spricht und nicht irgendwie Beschönigend von Handicap oder besonderer Bedürfnis. Was ist denn eigentlich das Problem damit?
Wenn man Sachen manchmal ist, dass ich hier die Schöne redet? Nein eben! Dass man es schön redet. Also warum ich Behinderungen eigentlich das Beste finde, dann möchte ich dir nachher sagen... Hände gibt, gehören auf den Golfplatz. Hindernisse gehören durch die Pferdereinbahn. Special needs, besondere Bedürfnisse, das finde ich eine absolute Freiheit.
Weil du und ich und jede Person, die uns zulässt, hat ihre ganz besonderen Bedürfeness. Wir sind Individuen, wir sind Klonen oder Roboter... Ich sehe nicht, warum nur Leute mit der Behinderung die speziellen Bedürfnisse haben. Wir alle. Dann gibt es diese, wo zunächst Begriffe auseinanderbevor ich sage, was das Problem ist und dann gibt es die von Beeinträchtigung reden.
Hätte man noch niemanden sagen können, warum ist Beeintrechtigung besser als Behinderung? Ich sehe es nicht! Es hätte man auch noch niemandem sagen können. aber ich weiss, warum Beeintrachtung schlechter ist als Behindereg. In der Beeinträchtigung steckt die Nitertracht drin und steckt etwas zugefügt.
Ich finde es ein total brutales Wort, das Niterträchtiges Wort. Die Beeintrechtigung ist ein Nitertrechtiges Wort aber behinderlich ist eben ein doppelteutiges Wort und ich halte den Referat bei Hochschule für Heilpädagogiker und schreibe für diese. Aber bei der Behinderung ist eine Doppelteutigkeit.
Mein Sohn war behindert, da er das Geburtsgebrechen hatte. Das hat ihm nicht erlaubt, Ballot zu fahren oder Schiets zu fahren und sich klar auszudrucken. Er hat ihn gehindert! Aber wir haben ihn auch gehinderten. Wir haben ihn also auch behinderten... ist behindert und er wird behindert, weil wir sagen, sorry, nein, die Pizzeria kannst du nicht einfach quer oder raumseckern unter Kellnerin um den Hals fallen.
Nur weil sie ein herzliches Blödsinn anhat. Also uns in Anstand verbietet, das hat alles gemacht ohne gern was zu machen. Und wir mussten ihm so viel nein sagen müssen! Das ist auch eine harte Rolle als älteren von einem Menschen. Wo es so impulsiv ist ... Du musst immer nein sagen, wir haben ... ... neunzehnte Prozent seiner Wünsche mussten nein sagen.
Nein, kannst du jetzt nicht. Du kannst nicht am Zähneinat zu den Nachbaringeläuten. Wir mussten unheimlich viel verhindern bzw. wir haben ihn tragisch hindert, so zu leben wie er möchte. Und darum ist behindert sie und behindert Werden das einzige Wort die diese Zweiseitigkeit ausdrückt. Das kannst du mit Beinträchtigung nehmen.
Und warum es ein Problem ist... Es sind zwei Probleme. Erstens fragen durch die Menschen oder umfällt, wie sie es gerne hätten. Wie fragt man den Menschen, der am Nordpol lebt? Oder in Grönland? Bist du ein Eskrimon, ein Inuit ... Und dann darf er sagen, die Kolonialisten haben uns Eskimo gesagt oder die Indianer.
Dann hat der Oberer einen Indianern gesagt, also sagen wir nicht mehr den Indianers sondern die Indigenousen oder weiss der Koko-Kas. Also wie fragen diese? Oder vielleicht sagen sie sogar der Stamm! Wir sind Piwauwau oder wie auch immer! Wie auch immer?! Wir sind Inkras und Meijaz. Das geht hier bis zu der sexuellen Zuhörigkeit, bis zur sexualen Identität.
Also wir fragen... Ein Trans-Mensch, wie möchtest du benannt werden? Bis hin zu welches Pronomen. Und nur bei den Behinderten. kommt irgendein Konzept aus den USA, Special Needs und so, wo sich nachher über irgendwelche Lehren an die Hochschulen ... Alle übernehmen das. Aber der Behinderer hat es nie gefragt!
Die sagen alle. Und alle Eltern sagen ich bin behindert. Also meine Message ist Fragen doch die Betroffenen, wie man ihnen sagen soll. Dann hören du rauf mit all dem Zeichen, oder? Sprache schafft Bewusstsein. Akzeptieren wir das einmal. Ob es wirklich so powerful ist. und wie man sagt, lassen wir alles einmal.
Aber nehmen wir an, das war das Richtige. Sprache, Schaftbewusstsein... Und jetzt spürt sich die Behinderung aus der Sprachtilge. Ja wo sind denn diese Behinderungen? Ja, sie sind ja in der Schweiz schon so nicht wahnsinnig sichtbar. oder muss man sagen? Sie werden die Sprache ausgemerzt und lohnt sich dafür.
Interessant ist dass es die gleiche sociologische Gruppierung ist wo hypersensibel auf geschlechte sexuelle Orientierungen herkunft hypersensible reagiert aber die Behinderten sprachlich ausmerzend. Ich krieg das im Kopf nicht zusammen, ich kriege es nicht zusammen und das muss einfach jemand sagen. Und weil ich halt kommende Kartur bin, sag ich... Nimmst du dich an dieser Aufgabe?
Ja ja, es ist nicht belastende Aufgabe. Aber ich sage es einfach immer wieder! Ich finde es eben auch darum interessant jetzt um auf uns ein Thema zu kommen dass wir das auch erleben. bei den Themen sterben Tod und Trauer oder? Wie oft hören wir, dass jemand eine Kinder erklärt, der Grosspapier ist eingeschlafen?
Ja. Dabei ist er nicht geschlafen! Er ist gestorben. Das sind ja schon so Sachen, wo man auch noch viele gehört oder ... Er hat uns verlassen. Er ist gegangen. Ich finde es gibt sehr viel Euphemismen in dem Bereich, den ich auch ärgert habe. Grosspapysitzen auf der Wulche. Das ist noch mal etwas anderes.
Charlie Watts sitzt auch auf der Wolche und rockt die Hemmer, wenn man das sagt? Ja, aber da finde ich weh oder wenn das anschließt als Erklären von dem Mensch ist gestorben. Und jemand hat jetzt ein Bedürfnis nach einem Konzept von ... Aber es muss irgendwie weitergehen weil sonst kann ich's nicht handeln.
Dann ist mir diese Wulchen auch gleich. Wir wissen alle, dass es niemanden beweisen kann. Also, aber gerade so gut auch Stimmen. Wir haben hier ein Püsi, in dem wir uns einschläfern mussten und mit Sebastian zusammen im Garten ein Loch geraten haben. Wir hatten das Püsi dort drin zu tun, wir hatten Erden drauf zu tun und Steine zu tun.
Und er weiss, dass das Püssi gestorben ist... Er hat es nicht mehr wieder streicheln. Nach dem Tod, nachdem sie eingeschlafen wurde. Also, die Medikamente usw. Okay! Aber dann gestorbt. Gestorben? Ja, ja. Nicht mehr verwachtert. Ähm ... Und er weiß, hat sich gesehen, aber gleich ist es jetzt im Püsihimmel.
Ja. Das geht? Ja, wegen dem hat er wahrscheinlich die Wicht verstanden und ich werde es jetzt nie mehr streicheln können. Genau. Das ist ja dann schon ein bisschen das springende Punkt. Und also ich finde auch ganz allergisch bin ich auf. Er ist gegangen. Ich sage lustigerweise lieber, er ist gestorben als Werb... ...als er ist tot!
Das ist so eine Show in mir drin. Beziehst du das jetzt vor allem auf Sebastian? Ja, ich kann nicht sagen er ist tot. Aber das kann ich nachvollziehen? Ich sage er ist gestorben weil es eine Aktenhandlung ist. Errichtung ist vielleicht sogar noch etwas Aktives. Es wäre aber natürlich. Aber ein Tod ist so entgeltig und er ist definitiv in uns.
Genau! Also dieser Widerstand hätte ich vermutlich auch oder dass das irgendwie gut nachvollzieht. Aber wenn es darum geht, etwas zu erklären, dann muss man sie beim Namen nennen. Wenn er gestorben ist, ist er gestohlen und dann wissen wir das auch. Wie hat der neue Umfeld reagiert? Sensational! Natürlich haben ein paar unbeholfen reagiert und am Anfang machte ich die auch hässig.
Wenn ein Kommunikator nicht einmal ein anständiges Traurkärtchen sympathisch schreibt ... Hätte es mich aufgeregt?! Der Kopf, der Kommunikator und schafft es nicht einmal ein paar mitführende Worte neben den Standardsprüchen, die auf jeden Kerteln und Käuskern kaufen können. Und dann hat er einen Freund gesagt, nimm das nicht übel.
Die Zuflucht zu diesen Standardsprüfungen ist halt auch eine Unmacht oder? Aber immerhin gibt's diese Standardsprüche und sie nehmen mit ihnen ab etwas zu formulieren, was sie nicht kann formulieren. Aber was wir nach dem Topf von Sebi erlebt haben, war wirklich unglaublich. Er hatte schon zur Lebzeit, wenn man durch die Stadt Winter gelaufen ist, mehr Leute kennen sich.
Gut ich sehe nicht gut und gebe nichts, auch wenn sie mich erkennen kommen nicht gerade zu mir. Ich kenne sie! Es ist okay. Aber Sebastian, der war in so vielen Lagerungen. Er war im Freizeitclub und Sportclub immer. Freizei Club für Behinderte, Sportclub für Behindere, Lager für Behindertie, Piepenpapur... Er war in der Party für Behinderte, in den Maurerschuhe... Der hat so viele Menschen gekannt!
Und er konnte nicht irgendwo ein Bekanntes Gesicht sehen. Und gerade dahin ist der Fader grad drauf gelassen. Hey! Und Riesen-Holley auf der Gasse ... Nach dem Tod haben wir wahnsinnig viel Beileitsbekundung bekommen. Wahnsinnig viele, also was ist viel? Soll ich es sagen oder... Wenn du weißt sagst...
Ich weiss mir, dass ich zu zweieinhundertfünfzig Briefe bekomme. Das ist ja Wahnsinn! Also ich sage immer gesagt wenn ich sterbe. Ich weisse nicht, aber sicher nicht soviel. Ich bin froh um ein Vierzig. Mir ist es dann gleich, aber anyway... Zwei Hundert Fünfzig Beileid zu schreiben und zum Teil Herzzerrissende.
Und das ist die Qualität von einem Belanglosen oder einer schönen. Diejenigen, die sagen, ich erinnere mich immer wie näher und dann irgendetwas! Ich erinnere mich noch, wie ich verschrocken bin. Wo er plötzlich von meiner Veranda Türen steht und will mich besuchen, aber nicht glütet hat, sondern einfach in den Garten.
Einfach auch ... Nicht wahnsinnig angenehm, aber sie erinnern sich an diesen Schrecken. Und andere erinnerten sich durch ein positives Erinnerung. Was überwältig war, es gab viele Schreiben. von Menschen, die wir nicht einmal gekannt haben. Also unser autistisches Sohn hatte ein Beziehungsnetz, das objektiv grösser war... Gut nein mein Profilchennetz ist auch größer!
Aber in Winterdorf der Gasse hatte es einen größeren Netz als ich. aber er hat auch ein Netz gehabt, wo wir nicht gekannt hatten. und jetzt sind ja Autisten eingeschränkt wie sie Beziehungen aufbauen können sie ja nicht halten zum Teil auch Beziehungen halten können, weil er immer wieder bei diesen Leuten vorbei ist.
Und aus solchen Sachen, wo es heim ist ... Leute vom Wohnblock unserer Weine, die uns schreiben, sich jeden Tag mit ihm gereden. Er ist jeden Tag beim Brunnen vorne an der Hauptstadt gestanden, wo ein Skatier nachher hat müssen rausfahren oder wenn sie laufen, wenn sie auf den Bus sind und dann hat er bei den Leuten geredet.
Und früher gab es so das Bild von... Ich habe den Dorf getroffen. In fünf Hundert Anführungszeichen. Es hat zu jedem Dorf einer gehört, die etwas schräg war. Er stand da vorne und spoke mit allen Leuten. Sie haben das geschätzt. Niemand fühlte sich belästig. Und er hatte eine unheimliche Funktion in dem ... So eine Sache!
Das ist Wahnsinn, ja? Sie haben so viele Leute so schön ins Zeug geschrieben. Was hat das dann ... bei euch für eine Reaktion ausgelöst? Oder was für Gefühle. Ja, zum Teil sind wir einfach in den Tränen ausgebrochen. Wenn man das gelesen hat... Ich wünsche dir viel Kraft in dieser schweren Zeit! Das löst eigentlich nichts aus.
Gar nichts. Aber Schluss hat es seltsames Wort wie du es findest. Es hat Stolz ausgelösst. Nicht auf mich sondern auf ihn. Er hat das gemacht. Ja, sonst wären die Schreiben nicht gekommen. Und ich habe sie geküsst und er ist der Beziehungsgestörte Autist. Unglädlich! Hat es euch auch geholfen, euch weniger einsam zu fühlen in diesem Schmerz?
Oder bleibt man das einfach? Wir haben uns nie einsam gefühlt. Was wahnsinnig hilft... Ich muss sagen, was überhaupt nicht hilft sind Sprüche. Wenn ihr etwas braucht meldet euch. Du, ich kann gar machen. Patsch, patsch! Ich weiss nicht, was ich brauche und traue mich am Ziestigabend anzuleiten. Ich hätte jetzt gerne jemanden, der mir kommt, den ich nachts mache oder nicht.
Nein, das ist nichts. Wenn du etwas brauchst, melde dich. Das ist für die Fürchte jeder Lebenssituation. Auch wenn über Liebeskummer oder jeder Lebens-Situation... Das ist nichts wert. Aber einfach sagen du, Mann komm ich und mach heutzutage nachts! Oder es hat Leute gehabt, die von den Türen stehen, mit denen man aufläuft in der Hand.
Du? Ich mische dann wahrscheinlich in den Ofen hinein, er ist schon vorgekocht, wir müssen ihn nur noch einen Knusprig braten. Einfach so Leute, die einfach Hilfe anbieten, wo du gar nicht weisst, gar nicht was du brauchst. Und einfach spontan... Und an meinen besten Freunden habe ich gerade angegelt, in einem Tag, wo er gestorben ist.
Zwei Stunden später stehen die von der Tür. Weisst du, wenn sie sagen, ja wir sind für dich da und meld dich? Du hast es sicher schwer jetzt, melde dich, wenn's ... Das wäre die Tage vergangen. Sie stehen zwei Stunden später vor den Türen. Pfff! Da sind wir. An diesem Tag wurde mir dann auch fast viel zu viel.
Ich hatte so viele Leute, aber die waren weggekommen. Wir haben zum Teil fünfzehn Leute, um den Stubbett oder um den Essdisch rumgekommen. Einfach Leute von Chosen. Wahnsinn! Sensationell. Und sagen jetzt brauche ich aber gleich meine Ruhe? Haben wir eben immer noch das Verständnis ist da? Ja. Einmal am Samstag, am Mittwochmorgen haben wir die Nachricht bekommen und am Mittrochmorgens gestorben.
Am Samstag bin ich zu einem Nachbar gewesen. Und gerade von unten und von oben kommen zwei wieder mit irgendwelchen Gärteln oder Blumenströsen. Und dann sagt er, ich kann nicht. Sorry, danke vielmals! Ich kann nicht... Jetzt ist es einfach zu viel. Dann hat er gesagt, kein Problem mehr? Ja das nimmt er niemanden über.
Nein, nein überhaupt nicht. Das ist mega eindrücklich. Nee, ein paar Beziehungen sind so extrem verteuft worden. Sie ist jetzt jemand gestorben. Ich erzähle dir ... Du weisst schon, dass mein Vater gestorbt wurde und ich fünfzehn war. Aber du weißt gar nicht genau wie er oder was? Ja, ich habe ihn auch noch nicht nachgedacht.
Jetzt erzähle ich es dir. Und das waren wirklich klasse Momente. Wir haben sehr viele Leute gut kennengelernt. Es ist ein bisschen ironisch. Durch den Topf von Sebastian haben wir ein paar Leute extrem gut kennenzulernen. Das ist auch wieder schön. Und Freundschaften können verdäufen, oder? Total ja!
Schön ja... Also eben reden darüber, dass es hilft, hast du schon am Anfang des Gesprächs gesagt, hat man auch jetzt noch einmal gut ausgehört und geschrieben hilft auch, gell? Du schreibst sowieso sehr viel Beruflicht, du hast auch fiktionale Bücher geschrieben, Thriller. Was passiert beim Schreiben?
Hm. Also wenn man gut... Nicht, dass man gut schreibt, gut qualitativ, sondern wenn man am Schreiben ist, dann ist es wie ein Trip. Also man entfernt sich von der Wirklichkeit. Es gibt den Flow oder den Flow, wo die Joker beschrieben werden oder wo Leute beschrieben sind und juckt, dass sie irgendwann merken, dass es nicht mehr darum geht, jetzt bin ich schon so weit.
Jetzt bin ich ja fünfzehn Kilometer alt. Was habe ich gedacht? Was habe das gesehen? Und Sie einfach nichts mehr wissen! völlig weg sind. Und wenn man im Schreibfluss ist, dann ist es auch am Flow. und mein letztes Buch ist auch ein Wissenschafts-Thriller, das heißt jetzt zweimal tot und dort ist der Sebastian drin.
also er hat eine tragende Rolle mit dem... Also eigentlich ist die Verarbeitung von diesem Heldin und dieser Nebenheld Eine Kombination von mir auf zwei Personen aufteilen. Und Sebastian spielt so, wie er ist. Er ist... Heißt doch nicht Sebastian! Aber er läuft so und redet so, reagiert so. Die Leute reagieren auf ihn so, als sie im Bach haben.
Und das kannst du dann dramaturgisch unheimliche Geschichten machen. sichtbar zu machen oder auch dir selbst bewusstzumachen, was es eigentlich heisst mit dem Menschen mit Behinderung zu leben? Oder sogar für alles andere zu sein. Nein! Der Antrieb war ein anderer, der Antrieb ist gerade im Hirnforschung und eigentlich war mein Antrieb ... Was passiert im Hirne in den letzten Sekunden bevor jemand sterbt?
Das sind sehr wahnsinnig. Und was passiert? Man weiss es ja nicht. Es gibt die, die so Nahtoderlebnisse haben und erzählen die Verfahren um zu verlieren... Man will nicht überprüfen oder? ...und verwehren mich aber es kann auch sein, dass sie allen ans Gleiche nachverzählen. Das ist nicht prüfbar! Und in meinem Buch entwickelt einer ein Device, eine Apparatur, eine Irrichtung, wo er mit Gedanken diktieren kann.
Es ist schon vor fünf Jahren rausgekommen, aber heute gibt es die Gedanken gesteuert der Cursor am Computer und er hat das so wie perfektioniert, dass er bis in die letzte Sekunde bevor er stirbt seine Gedanken festhalten kann. Das hat mich interessiert. Und später habe ich gemerkt was ist dann im Hirne vom Sebastian kaputt?
kann man jemanden, der eine schwere Epilepsie hat, die Hälfte vom Hirniusen operieren. Es gibt ganz schwere Apiläptiken und diese Menschen funktionieren immer noch. Die Hälfe des Hirns langen natürlich nicht sofort, aber man kann das wieder lernen. Wenn sich das Hirne an die Umstände so anpassen kann, warum hat es sich dem Sebastian nicht so angepasst?
Das ist der blöde Effekt, den man localisieren kann. Warum macht es das nicht? Wenn ich ihm etwas ausschneide und es kompensiert, kann mir niemand beantworten. Ich habe mich dann effektional mit dieser Frage auseinandergesetzt. Das war motivationisch ein Hirnchen. Und plötzlich erkannte ich, was für eine Chance er als Figur ist.
Hat es dir aber auch geholfen. zu mit eurer Geschichte? Also weisst du einfach nur über das geschrieben ... Klassifik zonalisiert. Du kommst ja wieder Abstand über, was du vorhin beschrieben hast. Weil du auch nicht bei der Realität bleiben musst. und andererseits wenn du nicht als Beat-Protagonist bist in diesem Buch kommst du auch Abstand von dieser Geschichte.
Du hast alles fiktionalisiert. Ich helfe das auch beim. die eigene Geschichte irgendwie sortieren. Ja, natürlich. Meine Protagonisten können nicht herlaubern in einem Buch. Und Dialog ... Es gibt den Ausdruck psychologischer Notwendigkeit des Dialogs. Reagiert jemand in dieser Situation wirklich so? Und für das musst du deine eigenen Gedanken schon sehr gut gesortiert haben!
Oder müsste es spätestens während des Schreibens? Ja, ja. Das kippe mich an. zum Schreiben. Alle diese Wochen, die ich nur denke, das ist schon schreiben. Schreiben ist nicht ein Tasteturbedien. Nein, das habe mich jetzt eben interessiert. oder im Sinne von auch z.B. über Traurschreiben oder über Verlustschreiben.
Ja, schrieben ist für die Achtzehn Prozent denken und sich selbst klar machen. Und nachher hast du die Tübe dienen. Das ist Mechanik, das kann nicht im Baden sein oder was? Ja und ich kann ja in dieser Phase auch noch über den Flow zustande kommen. Ich komme nicht im Flow wenn ich es mir vorher nicht gut überlegt habe.
Der Flow ist dann der, dass sich mit einem gut überlegten Konzept ins Niederschreiben ging... ...und dem passiert etwas! Und dann komme ich aus dem Büro und zeige zu meiner Frau, lecker. Jetzt hat meine Tina im Buch etwas gesagt, was ich gedacht habe. Dann kannst du auch sagen, was herkommt? Nein! Und dann sagt die plötzlich etwas, was mich sauverecht finde oder sauschlich geschieht oder was... Wow!
Die Romantfiguren haben ein eigener Leben. Anderschreiben war, du hast in der Zeit von einer so langen Zeit einen Artikel veröffentlicht wo du eben über dein Verlust schreibst. Darüber schreibest du wieder Sebastian Gestorben ist und er schrieb steht auch über die Abtankung und dass du und deine Frau Monika dort total überwältigt waren.
Ja wir haben schon eine spezielle Abtänkung gemacht. Es ist ein guter Freund von uns am Tag, wo er kam und gestorben ist. Und dann haben wir auch so etwas auf den vierten Tag nachher. Dann sagt er, weisst du ... Die Abtankerin muss so werden wie er ist. Wilde. Also einfach wilde. Wir haben schon angefangen in der einzigsten Geburtstagplanung mit Rockband und alles.
Und wir haben eine Abtänkung gemacht, die ... Ich muss sagen, meine Frau und ich sind wirklich sehr artistisch. Kein Bezug zur Religion. Wir sind nicht einmal agnostisch, dass wir uns nicht überlegen oder nicht wissen... Also ich bin Artist! Ich brauche das Konzept Gott nicht zum Leben schönfinden und zum Weltachlern.
Ich brauch es nicht. Es hilft mir nicht, es fühlt mich irgendwie. Also wir haben die zwar in den Kapellen von Friedhof der Abtankung gemacht, aber es war kein Pfarrer, es ist kein ... Das Wort Gott ist alles eine völlig religionsfreie Abtkankung gewesen. Aber Unheimlich berührend, unheimlich empathisch.
Und wir haben von Menschen Audio-Klips eingespielt, die ein Erlebnis geschildert haben. Wenn er in seinen grossen Schuhen ... Er hat viele kleine Kinder gespielt und er in der Schule Nummer drei oder vierze. Hat mit Meidli eine Schule Nummer kranig achtundzwanzig Fänge gespielt. Und das Mädchen, der jetzt eine junge Frau ist, Das geschildert als Erinnerung und so weiter.
Also haben die Leute ihre Erinnerungen beigesteuert, und wir haben eine sehr spezielle Beziehung zu Padden-Dochsnern und zum Bühnenhuber, den wir mehrmals getroffen haben. Danke Sebastian! Danke Sebastian, dass ich mit dem Bühne-Huber treffen darf... Der Bühne hat eine Botschaft geschickt, auch eine Audio-Botschaft und hat uns etwas erzählt.
Und das war ich auch stolz. Ich bin wirklich stolz auf Sebastian. Er hatte vor fünfzehn Jahren einen Backstage-Gabby bei Padenteuchs noch. Dann brachte Sebastian am Bühnerhuber ein grünes Wäßchen mit. Er kaufte immer grüne Wäschen kauft. Immer grüne wäschen gekauft ... Ist es gerne ins Block raus? hat das Grünsweiss am Bühnen mitgebracht.
Und wir sind vor der Show, haben den Fan angegangen und er auch weisst einen normalen Fan würde reingehen. und so ... Sebastian macht die Tür auf. Bühne! Sekretar durch diesen Raum und kennt alle Leute von der Band oder? Falte jedem um den Hals und die ... Was passiert da mit uns? Und der Bühner hat es so gut reagiert.
und dann hat Sebastian das Weesschen geschenkt. Der Bühn hat Wert im Konzert In einem Moment, das Wäschen hinführen geholt hat es mit Kleppband an seinem Gitarre verstärken angem aufklebt und hat ein Papierrösel rein gesteckt. Und hat das nächste Mal jedem Sebastian gewidmet. Das sind ja eine Momente, wo du ohne Behinderskind nicht hast!
Es stand uns auch die Türen offen dank seiner Behinderung. Und dann habe ich nach dem Tod von Sebastian am Bühne geschrieben... Wir haben uns später noch einmal getroffen, aber es ist jetzt gleich. Und dann haben wir am vierzeiten Juli im Lokarno im Drei-Zeit live gesehen und in dem Vier-Zeiten laufen wir durch den Lokarnon unter Sebastian gesagt in einer Gartenbeiz der Bühne.
Mit Frau, Kind! Wir Normal-Fans würden einfach sagen, hast du den Bühnen gegessen? Das sind die an Sack wie eine Rakete in einem Restaurant. Beunen! Falten mir eine halbe Spaghetti esse ich noch. Falten trotz Spaghetti. Cabonara sind es gewesen, das weiss man dann genau. Falte dem Bühne um den Hals und der Bühner reagiert so gut.
So gut. Einfach wirklich super empathisch reagiert. Und nach dem Tod... Also ein Monat später ist sie etwas gestorben, habe ich am Bühne geschrieben. Ich sagte, du erinnerst dich sicher an den jungen Mann aber du weisst sicher nicht mehr dass der junge Mann dir vor fünfzehn Jahren schon mal um den Hals gefallen hat und dir das Wesle geschenkt hat.
Und nachher sagt der Bühnen natürlich weiss ich das. Aber was du nicht weisst Beate? Dass sich das Wesel Jahre lang auf der Tour dabei hatte und immer auf mein Gitarreverstärk stellte. Und als ich einen neuen Gitarrenverstärke bekam, musste man mir so ein Holz anpassen, damit es von den Fibrationen das WC nicht aberüttelt.
Sebastian hat die eine Begegnung mit ihm in seinen tiefblauen Augen einen solchen Eindruck im Leben des Rockstars hinterlassen, dass er jahrelang mit dem WC tourt ... Und ich wusste das auch nicht. Man hat immer gesagt, dass die Bühne und die Tochter haben den Spuren im Sevastimus im Leben gesehen. Wir waren sicher zwölfmal Bühnenhuber.
Also wir sind doch nicht mehr Backstage oft einfach im Publikum. Und dann sagt der Bühner, er hat auch in meinem Leben einen Spuren hinterlassen. Wow! Es schüttelt mich, wenn ich das ... Das hat er an Abtankung geschildert. Ja. Einfach so tief und so ehrlich... Und dann haben wir noch alle Leute Die Gelegenheit gegeben werden, der Abtanker etwas zu sagen.
Und dadurch, dass die Nachbarn schon etwas gesagt haben wie ein Audio-Feil. Der Bühne! Der Promi! Alles Audio-Fail! Da hat das wieder Dämmige gebrochen. Dann hat einen Freund, den der Abtanke geleitet hat und er sagte, jetzt möchte sie vielleicht etwas sagen. Wir hatten einen Eisbreaker. Er sagte, wenn niemand dabei ist, dann stehst du auf.
Nicht nötig. Die Leute sind ein nach dem anderen aufgestanden und haben wieder Geschichten erzählt, die ich nicht kenne. Menschen, die mich nicht kennt, dass er am Boden gestanden ist in so einer Sache. Das haben wir von einem Nachbarin, den ich nicht weiss wer es ist an der Abdankung erfahren. Es gibt schon viel Liebe und Zuwendung.
Und dann hat ein Lindenheimbewohner graviergespielt und improvisiert. Ein Freund hat ... Es sind so viele schöne Sachen passiert. Das Leben gewürdigt im besten Sinne? Ja, das ist unglaublich! Am Tag, wir schauen, wo es soll beerdigend sein, ist es gerade ... Wir haben einen Stell gefunden unter einem Gemeinschaftsbaum.
Und werden wir zurück. Weg von diesem Baum zum Parkplatz habe ich mit Monika diskutiert, was für Musik spielen wir. Und dann sagt sie eine Rock-Rock. Man fragt sich ja ... Rock! Wie organisieren die Band? Wie organisiere der Rockband? Geht ihr das weiss? Gibt es ein Rockband, welcher für einen Song in den Kieler kommt?
und dann haben wir einen Freund Claude Jermann, der in einer Rockband spielt. Er sagte, er könnte alleine eine Song spielen Und wir haben gesagt, welches Lied von Bon Jovi? Es ist mein Leben. Das ist mein Leber. So wie es für mich stimmt. Ich lebe meine Leben jetzt. Okay, wir fragen den Code an! Am nächsten Tag, Leute zu den Türen, der Glot steht dort.
Ohne dass wir ihn eingeladen haben, haben wir einfach das WhatsApp geschickt und die Original-Stadtenglotte an. Okay... Heul heul um Arm um Arm oder? Dann hockert er an und ihm sagt, ich habe mir überlegt, ich will Adab-Tankchen in Musik machen. Wir wollen es auch! Du hast uns gehört, danke! Aber darf ich das Lied wünschen?
Sagt er nein. Nein, ich sage was ich spiele. Ich sage, okay was spielst du? It's my life! Ja fast nicht wahr. Da wirst du es ja so derisch. Er hat es gerade. viele sagen dahinter. Frückstich wahrscheinlich als Wissenschafter. In Hardcore-Wissenschaften, wo immer alles mit dem Zufall erklärt ist... Was macht das mit dir?
Ja natürlich kann ich das auch erklären oder? Es jammer ist sich näher, Empathie. Man kennt sich, es ist Empathia gewusst. Wer ist Sebastian? Er hat schon seinem zwanzigsten Geburtstag mit der ganzen Band gespielt. Hat für den Sebastian dort ein Playback gemacht und er hat dann gesungen oder gemöhnet, also man kennt sich... Ist es nicht aus der Luft gekommen?
Nein! Ja klar. Aber das ist doch kein Zufall, oder?! Nein, ist es ja auch nichts. Es ist eben... Wenn man sich gut kennt, wenn man sich spürt und das ist... Man weiss der Glot treffen wir jetzt alle halbjahr. Wir haben es einmal im Jahr. also es ist nicht dass wir auch mit dem zusammenhocken. Ja aber es freut mich für die Verbundenheit oder wo er irgendwie hier ist ja sehr eindrücklich.
Auch emotional bestellen sie mir auch tröstlich vor, solche Sachen zu erleben. Die Abdankung ist... Ich kann fast nicht prülen. Ehrlich? Nein, nein! Ich habe unheimlich viel Trost geschöpft. Also ich bin natürlich ein Fernsehmensch und takte meine Sendungen unter Freunden, die diese Abtange geleitet haben.
Ich habe es drei Wochen gemacht und gesagt, das ist kein Fernseh-Sendung. Wir müssen etwas passieren lassen. Und wir hatten eine Erdidee von den Leuten einbeziehen. Das hat alles wunderbar funktioniert. Es war so schön! Was die Leute wahnsinnig berührt haben ... Die Monika schrieb dem Brief Sebastian.
Meine Mollige können mir gleich runtergehen, wenn ich das erzähle... Und ich habe eine Briefe geschrieben. Und Mutter hat einen anderen Perspektiv als der Vater. Und wir haben ... Das vorgelesen? Nein, wir konnten nicht! Die Verrühmung hat es vorglesen und die haben das so gut gemacht. So wie Leute brühen.
Also ja wirklich wenn sie vorher nicht brüht, dann haben sie bei diesen Briefen verbrüllt. Wie wichtig ist diese ganze? Ich meine es ist letztlich ein grosses Ritual. Wie wichtig war die Abschiedsführer für euch? Zum Begriffen, was passiert ist und vielleicht in der Trauer. Ich sage, ich begreife es heute noch nicht, aber das Rituale war unheimlich wichtig.
Es war unheimlich wichtig! Also Besetzung habe ich schrecklich gefunden. Das war Horror. Das finde ich auch immer ganz schlecht. Die Ohren in dieses Loch, aber es war furchtbar. Wirklich furchтbar. Das war dramatisch. Es ist so kontraintuitiv, nicht? Ich finde es ist so... Nein! Der Mensch würde das nicht dorthin haben.
Nein, wir gehen ab und zu auf den Friedhof ums Erinnerung. Am wenigsten ist er auf dem Friedhof. Wir stehen vor diesem Baum und sagen Puh! Er ist gar nicht da. Er ist in der Steinberg-Gasse, oder? Ja. Er isch' auf einem esschen Berg, er isch im Bruderhaus, er ist überall aber nicht aufm Friedhof Aber ich finde es fest gewesen.
Und nach den vier haben wir alle Menschen mit Behinderung eingeladen. Das ist ein Unfall! Die Kabellen, die Leute sind gestanden... Auf dem Boren war sie voll. Wie das Staatsbegreifen ist. Es war brutal. Nicht nur die Beileitsbeschreibung. Ich käme viel weniger, aber an meiner Ablenkung werden weniger Leute sein und Sebastian hat diese Kapelle gefüllt.
Fast hätte ich gesagt, grock! Und nachher haben wir gesagt ja du, wir können nicht zweifelsten Menschen zu einem gleichen Mal einladen also aus finanziellen Gründen. Und Sebastian hatte immer alle Leute zur Pizza eingeladen. Das war eine Running Gag. Wer eine Behinderung hat, oder ein Betreuungsperson ist von einer behinderten Mensch.
Della de Marie! Und zwar in unserem Stall, wo wir Alpacas haben und meine Frau Therabitia hat... ...und er hat auch alle Leute immer dort angegelt. Ich sagte okay, ihr kommt zu den Alpakas und ich könnte Pizza essen. Dann haben wir eine grosse Lieferung von Pizzakoreen bestellt. Ja das wurde eine Party.
Es war einfach Sebastian. Wild und laut, all die geistig eingeschränkte Menschen brüllen in den Kielen. Aber kaum sind sie draussen gewesen, haben es schon wieder geholen. Die haben uns so gut getan, sind nachher gekommen, haben Pizza gegessen, grünft und tun ... Ich glaube, auch die Abschützphäre sind besonders gelungen, wenn sie so passen zu dem Menschen, der gestorben ist.
Oder wenn es ihm gerecht wird? Ja ja, das ist eben. Und dann haben wir gesagt, dass es wild sein muss und es ist wirklich ... Ja, es ist also wirklich ... Schön! Trotz allem ... Das war ein kurzes Ding. Du hast in diesem gleichen Zeitartikel ... Also Artikel in der Zeitung geschrieben. So, Weltzerstörend schrecklich hast du geschrieben wie es ist um ein Kind zu verlieren.
Das war wahrscheinlich doch richtig, dass Sebastian schon vor euren Eltern gestorben ist. Warum? Ja, du hörst natürlich als erstes sagen alle, ein Kind sollte nicht von den Eltern sterben. Ist die falsche Reihenfolge! Und das glaubst du am Anfang auch. oder haben wir gelebt? Das ist eigentlich die allgemeine Lehre, sag ich mal.
Wir haben aber von Anfang an gemerkt, dass es für uns nicht wirklich stimmt. Die reden so an. Und zwar haben wir sowieso zwei Komponenten. Monika als Mutter hatte immer die riesigen Angst vor ihm zu sterben – was ja normal ist! Die meisten Eltern sterben vor ihrem Kind und krimperdigen ihre Eltern. Das ist richtig, genau für.
ich zeige drei Folgen im ... Allgemeiner Verständnis. Und sie hatte aber eine riesige Panik, um sterben und zurückzulassen. Ist das ein richtiger Heim? Hat er die richtige Betreuung? Was passiert mit der Sozialpolitik? bis hierzu immer mehr Sparmaßnahmen, immer weniger Geld für behinderte Institutionen, immer mehr vordergründige Inklusion, aber hintergründig ... ausschliessen.
Das Klima ist nicht lustig für Behinderte und es wird noch weniger lustig werden mit der politischen Entwicklung, die wir jetzt erleben. Sparmassnahmen bei Papo in die Toleranz. Und das hat ihre Riesenkummer gemacht! Riesen-Kummer gemacht? Ich kann nicht von meinem Kind sterben. Ja... und jetzt ist er gestorben.
Und dann bin ich kurz ... Nach und zu mit einem Freund, um Mittag zu essen. Und es kommt ein Mann in das Restaurant, wo mich und Sebastian erinnern kann. Gross, hager, schlacksig, schirmlich mützen, Notfalltestschen um den Hals, Kleider nicht richtig ordnet... ...und der Mann war ...fünfzig von fünfzig gewesen.
Und da sehe ich plötzlich Sebastian mit fünfzig. Und der Mann kommt in und sitzt ab, zieht die Jacke nicht aus, ziehts ins Nobfalteschlein nicht ab. Sitzt ab und er ist ein riesiger Cup Romanoff. Ganz allein! Das hat mir so viel zu tun. Ich dachte, das ist Sebastian mit den Fifa-Fünfzten. Und ich bin dann auf dem Wölner.
Oder bei den Wölmern oder wo immer ihm ... Ich bin dann immer da. Ist das traurig? Und dann habe ich gedacht, nein. Das ist gut, dass du mehr gestorben hast. Welcher Platz hat euer Trauer heute im Alltag? Also die Trauer, die mich jetzt fast haben will ... Die ist nicht mehr im Alltag. Sie kann manchmal einfach so aufpuppen.
Du fährst um und lösst sich brüllen. Monika war in einem Museum Schaut das Bild an und brüllt. Aber im Alltag ist es mehr Erinnerung jetzt. Ich glaube, es ist schon auf einem guten Weg im Sinne von... Dass mir die guten Erinnerungen den schlechten gegenüberstehen hat? Ich bin auf sich gegangen in ein Restaurant und muss nicht berühlen.
Bestellen Burger! Ja. Weil er dir den Burger bestellt hätte. Also jetzt muss ich das Gute wieder am Schlägen gegenüberstehen. Ich versuche, die Steibergasse mit dieser Verliebtheit, der Sommer, die Magic X mit der Reihe zu waschen. Das ist einfach eine Lustung! Das ist wirklich so lustig! Versuchen wir an... Gegenüberzustellen, die gute Erinnerung der Trauer gegenüberzustellen und es klingt hier sehr gut.
Und wir haben immer noch das Kärtchen. Wir haben immer Blumen. Dass wir einen Altar haben... Sind Stuhlstädte immer noch da? Also sind sie seit sechs Monaten? Ja, es ist einfach nichts. Es ist eben nichts. Aber wir sind auf einem guten Weg, weil wir es aktiv angehen. Ich wollte eine Wanderung machen, die er alleine gemacht hat.
Wir gönnt jetzt das Bühnen-Huberkonzert. In zwei Wochen sagte der Bühne, er bräuchte uns ein Weischen... ...ein Hegis noch! Also es geht nicht darum irgendwie die Trauer hinter sich zu bringen. Es geht darum, ein Gedanke an ihn aufrechterhalten und das, was er in die Welt gebracht hat und ihr Leben gebracht hat, weiterhin zu schätzen.
Ja, ja. Lustigerweise ... Ich habe vor einem Mann erzählt von dieser Langweile mit ihm zu reden und so. Die Sonntinamitär war manchmal wirklich sehr lang. Und das verblasst, oder? Und ich vergleiche es ein bisschen mit dem Geburtserlebnis. Die meisten Frauen berichten, ob schon ein wahnsinnes Krampfen, Wahnsinn Schmerzen und sogar in körperlicher Verletztheit dann... Risse und wüsste ich, dass es wenigstens schlimmer ist.
Also ein Geburt ist im ersten Moment traumatisch. Und später plötzlich erzählen alle von diesem wunderbaren Erlebnis. Oder einfach vom Glück ja? Vom Glück ja! Wenn sie bestanden ist... Ich glaube mit der Zeit gleichen die langweiligen Sonntagen am Mittag und diese Angst um ihn. Das haben wir aktiv... Wir reden da drüber Wir reden viel mit Freunden.
Irgendwann ist es gesagt, was mich nervt ... Es nervt mir wirklich wenn dann die Leute so Ja und wie geht's da heute mit deiner Trauer? Dann sagt sie einfach, come on! Man muss jetzt das nicht. Und gleich ist es vielleicht halt in dem Moment ein Angebot oder ein Signal zum sagen Hey Gelf Ich weiss, mit mir kann man über so etwas auch reden.
Ja, wir können auf verschiedene Arten. Ich habe das bewusst vorhin meine Stimme gesenkt und ich habe es sanft gemacht... Von einem an zu vielen Szenen. Ein Kollege, den ich mitten im Engadin war. Und ist nur der ganze Tag dummes Zeug oder? Und am Abend gesagt hat er, sonst ist okay. Weisst du ... Wie geht es euch?
Dann kann ich entscheiden. Ich werde sicher etwas sagen, aber nicht wenn man gerade ... wie geht das mit deiner Trauer? Und dann wird es schon verursacht, dass du Trauer hast, Trauer pflegst, Traur zelebriert. Das ist was anderes wieder. Wie geht's euch jetzt? Wo steht er? Das hat mich in der ganzen Zeit dumm geschnitten.
Du hast es gesehen, aber jetzt erzählst du gleich noch etwas, das mich beschäftigt und danke dir für die Frage. Genau! Ja, weil das ist ja schon auch eine Realität oder? Man kann ja fest trauren und trotzdem immer wieder gute Momente haben, sonst glücklich sein und zufrieden sind. Gott sei Dank, oder geht das ja auch ein wenig leicht sein?
Na schlimmer sind diejenigen, die einfach nicht den gleichen tun. Das hab ich eigentlich mit dem Verteidigen gemeint. Ja, die, also ... Dann lieber die, die auf der Traur rumtelten, aber einfach so dünn als wär nix gewesen. Wenn ihr was passiert? Die finde ich komisch. Wir haben Leute gehört, dann ist das Kind gestorben und haben Nachbarschaft die Straßenseite gewechselt, wenn sie groß sind, spür es nicht passieren zu können.
Okay. Schön! Also ... Ich glaube wir haben wirklich ... Ja, wir sind auch offensiver mit... Oder proaktiv, nicht offen. Aber wir sind proaktive mit... Das macht sicher auch viel los. Danke vielmals, dass du auch hier mit mir über den Sebastian, eure Verluste gerettet hast und so offen bist, Sachen beim Namen nennst.
Ich finde das wirklich sehr wertvoll. Merci vielmals! Ja, Reden haben wir erst mal gesagt. Reden ist gut. Und wenn jemand vom Los uns zulosen ... Etwas schöpft ist das auch gut. Ja, da bin ich sicher, dass es so wird. Alles Gute! Danke. Ja und hier gerade nochmal. Danke. Danke am Beat für seine Offenheit und danke dir fürs Zulassen und Mitdenken.
Es ist eine längere Folge geworden und umso mehr? Schön hast du bis dahin zugelostet. Hoffentlich ist diese Folge ein kleiner Beitrag zum mehr offenen Gespräch über Sterben mit deinem Leben Über Traur über Behinderung und unseren Umgang damit. Weil, was es nämlich braucht ist mehr Sichtbarkeit für Menschen mit Behinderungen in ihrem Umfeld – nicht weniger!
Es braucht lüterere Stimmen für den Teil der Bevölkerung. Es braucht mehr Augenhöhe, mehr Offenheit und Teilhabe, mehr Inklusion und mehr Bemühungen von uns allen. Und nicht abstrich bei inklusiven Format-, Räume- und Projekt. Es braucht eine Gesellschaft und Institutionen mit weniger Stolperstein. Nicht immer noch mehr Hürden!
Und wenn wir über das alles nicht reden können, dann wird es nie besser. Darum erzähle auch du von deinen Erfahrungen. Frug Menschen in deinem Umfeld nach ihren Herausforderungen, wenn es um Behinderung geht? Und teile zum Beispiel die Folgen hier. Verschickter Link kann interessierte Leute posten oder erzählen von diesem Gespräch mit dem Beat Glocker.
Oder auch ... von den letzten beiden Folgen mit Daniela Ritzertaler, Tanja Wulf und Sarah Satir. Danke! Passende Infos und Links zum Thema findest du auch in der Show-Note des Podcasts. Da gibt es natürlich auch einen Link zum Buch «Zwei Mal Tod» von Bea Glocke, wo ja in dieser Folge ein Thema war. Und natürlich findest dann alles was wir über das letzte Stündchen so wissen sollten.
Für diese Folge habe ich Unterstützung im Schnitt und in der Redaktion von Claudia Moser. Das mal ganz besonders viel. Danke, Claudia! Das ist ein Podcast von Under Productions, ein Verein, das sich dafür einsetzt, dass wir offener Reden über krankende Sterben, Tod und Trauer kreieren können. Das war die letzte Stündung – aber noch nicht für immer.
Wir hören uns nächste Woche wieder. Dann reden wir wieder über Sterbe, weil Deutsch wegen nur Selten hilft, weil es spannend ist und viel darüber zu sagen gibt. Mein Name ist Elina Eibillo. Bis bald.