Anmelden

Das Thema· Folge 329

Temu, Shein & Co.: Wie illegale Produkte in unseren Online-Warenkörben landen

Mittwoch, 22. Juli 2026 · 35 min

MP3

Shownotes

Kriege, schwache Konjunktur und Unsicherheits sorgen dafür, dass der Einzelhandel in Deutschland weniger verkauft. Der Onlinehandel legt hingegen deutlich zu. Im zweiten Quartal dieses Jahres haben besonders chinesische Online-Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress in Deutschland einen Umsatz von gut 1,1, Milliarden Euro gemacht. Tendenz steigend.

Beliebt, weil günstiger. Denn der Preis ist laut vielen Marktumfragen inzwischen für viele das entscheidende Kaufkriterium - trotz Bedenken bei der Produktqualität. Dabei werden auf diesen Plattformen Produkte angeboten, die teils aus gesundheitsschädigenden Materialien sind.

Erst vor wenigen Tagen hat die EU eine Strafe von 550 Millionen Euro gegen den Online-Marktplatz Ali Express verhängt, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden. Das Unternehmen habe nicht genug getan, um die Verbraucher vor solchen Produkten zu schützen, teilte die Europäische Kommission mit.

Michael Kläsgen aus der SZ-Wirtschaftsredaktion hat über ein EU-Schutzsystem recherchiert, das an entscheidenden Stellen nicht greift. In dieser Folge des SZ-Recherchepodcast “Das Thema” berichtet er davon, warum Warnungen oft nicht ausreichen.

Seine Recherche über gesundheitsschädliche Produkte auf Online-Plattformen finden Sie hier. (sueddeutsche.de/wirtschaft/onlinehandel-shoppi…)

Und hier (sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-strasse-aliexpre…) ein aktuelles Urteil gegen Ali Express.

Moderation, Redaktion: Lars Langenau

Redaktion: Luis Münch, Antonia Franz, Julius Zimmer

Sprecher: Julius Zimmer

Produktion: Julius Zimmer

Wenn Ihnen „Das Thema“ gefällt, wenn Sie Anregungen, Ideen oder Kritik für uns haben, dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: sz.de/mehr-podcasts

Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER (cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige…)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

So ziemlich alles ist teurer geworden. Zwei Drittel der Deutschen sorgen sich aktuellen Umfragen zur Folge, mit ihrem Geld nicht mehr auszukommen. Finanzielle und wirtschaftliche Sorgen sind laut Marktforschern auf Platz eins der Sorgen gerückt. Der deutsche Einzelhandel spürt das auch. die Leute geben ein paar weniger Aussein.

Bisschen überraschend ist dass der Online-Handel dem Trend trotz erlegt sogar noch einmal deutlich zu. Neben den Branchenriesen, Amazon und deutschen Anbietern wie Otto oder Zollando bestellen doch immer mehr deutsche bei chinesischen Online-Plattformen. Inzwischen machen Timo und Chiyin und AliExpress hier einen Umsatz von gut einem Prozent Euro im zweiten Quartal dieses Jahres.

Das sind bislang zwar noch fünf Komma drei Prozent der gesamten Umsätze im Onlinehandel in Deutschland aber trotzdem ein neuer Rekord. tendenz steigend. Beliebt war günstiger. Der Preis ist laut vielen Marktumfragen inzwischen für viele das Entscheidungskriterium, trotz Bedenken bei der Produktqualität.

Und wenn der Preis heiß ist dann hebelt es auch Sorgen aus. Potenzielle Gefahren kann man beim Online-Bestellen ja auch weder sehen riechen noch fühlen. Wie etwa bei einer Kuscheltierschildkröte die erst mal für vier Euro auf der Online-Plattform wishgrab war. ich coole Augen süß nichts an ihr sieht gefährlich aus aber in dem Stoff aus dem das Spielzeug gemacht wurde stecken gefährliche Chemikalien und extrem gesundheitsschädliches Blei.

Das zeigen Recherchen des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Was den Fall noch beunruhigender macht, die Gefahr, die von diesem Kuscheltier ausgeht war längst bekannt. Wo? der Schildkröte wurde bereits Anfang- Twenty-Twenty offiziell gewarnt. Trotzdem konnte man sie nach drei Jahren lang im Internet kaufen.

– wie aber kann ein Produkt vor dem Behördenwahn einfach weiter verkauft werden? Mein Kollege Michael Klesken aus der SZ Wirtschaftsredaktion hat über ein EU-Schutzsystem recherchiert, das an entscheidenden Stellen versagt. Er berichtet warum gefährliche Produkte oft genug auf großen online Marktplätzen bleiben können und warum Warnungen oft nicht ausreichen.

Sie hören das Thema den Recherche Podcast der Süddeutschen Zeitung am Mikroslas langenau – schön dass sie dabei sind! Michael, zunächst mal ganz grundsätzlich. Ist es nicht positiv oder sozial dass kleine ausländische Unternehmen plötzlich die Chance haben ihre Produkte global zu verkaufen? Ja klar auch hundertprozentig.

das ist doch eine der wunderbarsten Ideen des modern freien Handels. wenn ein kleiner Händler in Vietnam oder in Bangladesch oder von mir ist auch in China über das Internet Kundinnen und Kunden in Europa, in Rosenheim, in Frankreich irgendwo in Exoprovence erreichen kann. Und umgekehrt eine Händlerin aus Rosenheim auch Kunden in Peking sag ich mal.

Das wäre dann ein perfekt funktionierender globaler Freihandel und wahrscheinlich einen Gewinn für alle. aber das Problem ist so läuft es nicht. Aber warum läuft es? Das Problem ist, dass ganz offenkundig unterschiedliche Regeln für die Händler gelten oder besser gesagt das die gleichen Gesetze anders greifen und zwar eigentlich zum Nachteil der Europäer.

Also kurioserweise aufgrund von EU-Regeln denn im Prinzip geht es ja letztendlich um Chancengleichheit für alle jedenfalls aus europäischer Sicht. Das bedeutet dann aber auch gleiche Pflichten für alle. doch genau da hakt es und deswegen gelangen dann auch gefährliche Produkte in der EU. Genau, da habe ich eine Recherche von dir gelesen und du bist auf Produkte gestoßen vor denen offiziell gewarnt wurde.

Die aber trotzdem weiterhin online zu kaufen waren. Welcher Fall hat dich da am stärksten stutzig gemacht? Also ich persönlich fand den Herrn Trockenrasierer ziemlich bemerkenswert. Das war ein Gerät, das nicht nur Bad stoppeln kürzt sondern auch gratis Stromschläge verteilt sag' ich mal. Denn diesen Rasierer konnte man vier Jahre lang im Internet bestellen obwohl längst eine offizielle EU-Warnung vorlag.

Vier Jahre! Das muss man sich mal vorstellen. Das ist ja ne echt ziemlich lange Zeit Da kann man nicht mehr von der Panne innerhalb der EU sprechen. Das ist definitiv mehr, da funktioniert ein Kontrollsystem nicht mehr richtig denn dieser Rasierer ist ja auch nur eins von tausenden Produkten die man eigentlich hätte aus dem Verkehr ziehen müssen.

Ja, das war auf dem ersten Blick ein putziges Kuscheltier für Kleinkinder mit großen Kuleraugen sehr süß anzuschauen. Nur es war mit Bleifersäucht also einem Nervengift dass das Gehirn schädigt natürlich auch bei Kleinkindern. Keiner will das. Es ist auch klar, nur dass man bei Kleinkindern auch weiß die Nuckeln gerne mal an Kuscheltieren und dann ist das Risiko natürlich groß, dass das Blei auch im Körper landet und da Schaden anrichtet.

Und wie beim Rasierer war es auch hier bei der Schildkröte so, dass die jahrelangen Verkaufsstand obwohl es dafür eigentlich schon eine amtliche Warnung gab und drei Jahre lang dauerte es dann bis sie aus dem Verkehr gezogen worden ist. Weil da alles zusammenkommt, was schieflaufen kann. Besonders Schutzbedürftige sind betroffen nämlich Kleinkinder.

Da ist ein Gift das man weder sieht noch riecht und schmeckt Und da ist das Kontrollsystem dass das Produkt eigentlich kennt und trotzdem jahrelang durchwängte. Denn eines ist klar So eine Warnung auf der nichts folgt ist natürlich kein Schutz. Das ist eher so wie ein Rauchmelder den man pippen lässt während des Haus brennt.

Wenn ich jetzt als Hörer Unsere Erfolge hier an die letzten Online-Bestellungen denke ich vielleicht ein Ladekabel, Kinderspielzeug oder Masira. Bei welchen Produkten sollte man deine Recherche zur Folge besonders erhörig werden? Ich denke überall da wo es um die Gesundheit geht ist sicherlich Vorsicht geboten also bei Geräten durch die Strom fließt oder bei Dingen an den Kindern nuckeln, wie bei der Schildkröte.

Oder bei allem was man auf die Haut aufträgt also letztendlich bei Ladekabeln Powerbanks sowas. Da muss man sicher theoretisch mit einer Brandgefahr rechnen oder auch unter Umständen fürchten, dass man einen Stromschlag kriegt. Bei Kinderspielzeug empfiehlt es sich ganz bestimmt genauer hinzuschauen weil ja wie gesagt auch Schadstoffe drin sein können.

und bei Kosmetik, weil die Inhaltsstoffe enthalten können in der EU eigentlich verboten sind. Und generell denke ich mir sollte man noch bei Akkus vorsichtig sein, denn wie wir alle wissen können so billige Lithiumzellen immer auch ein Brandherd sein. Also kurz gesagt überall je näher der Körper ist oder je mehr Watt das Gerät hat umso mehr sollte man aufpassen.

Kann man denn als Koffer erkennen ob ein Produkt gefährlich ist? Oder zuvor getestet wurde? nicht wirklich. Bei so einem Plüschtier sieht man es nicht an, ob da Gift drin ist oder nicht. Weil das Gift ist nicht sichtbar. und dann gibt es ja diese CE-Zeichen also diese zwei Buchstaben die für europäische Konformität stehen.

aber letztendlich kann man die aufdrucken wie ein Smiley. Da gibt keine Behörde, das bringt den Hersteller selber an und das heißt automatisch das ist kein Gütesiegel. Aber was man natürlich schon machen kann, ist im Safety-Gate nachzuschauen. Diesem öffentlichen Warnportal der Europäischen Kommission findet man die gefährlichen Produkte.

aber klar ist auch das macht wahrscheinlich kaum einer. also wer googelt schon safety gate bevor er dann irgendwie zum drei Euro. Kabel aus China greift in der Regel keiner und sofern ist die Prüfung am Ende Sache des Verbrauchers und der weiß das gar nicht. Und es ahnungslos, damit auch überfordert und er prüft natürlich kaum die Produkte vor allen Dingen nicht die, die super billig sind.

Das aber auch gleichzeitig bedeutet dass sie möglicherweise die gefährlichsten sind. Besteht dieses Problem eigentlich nur bei asiatischen meistens chinesischen Plattformen oder genauso bei Amazon? Du ahntest Lars natürlich auch bei allen anderen. Die Verbraucherschützer vom Bundesverband in Berlin haben die fünf meistbesuchten Marktplätze in Deutschland untersucht, das heißt Amazon, eBay, Temu, Otto und Aliexpress.

Und alle von denen mussten gefährliche Produkte entfernen. Die Erkenntnis ist ziemlich wichtig ne? Das ist jetzt hier kein China-Bashing sondern es eigentlich Marktplatzproblem. Also das heißt im Kern so ein Marktplatz vermittelt ja nur Produkte, er stellt die selber nicht her und dadurch verschwimmt so ein bisschen die Verantwortung.

also es ist nicht klar wer die Verantwortung hat. Der Marktplatz kann sich dann immer so ein bisschen auf die Vermittlerposition zurückziehen und sagen, ich bin noch eigentlich nur eine Art elektronischer Flohmarkt. Und habe damit nichts zu tun. Ich stelle nur die Plattform her, auf dem dann die Händler verkaufen.

Selbst wenn mal einen Händlern von dem Marktplatz verschwinden muss aus welchem Grund auch immer sitzt er am nächsten Tag unter Umständen mit einem neuen Namen wieder da und verkäuft sein Zeug oder erwechselt auf einer anderen Plattform. Welche Vorgaben gibt es denn in Europa für den europäischen Binnenmarkt?

Eine ganze Menge und das ist ja das Absurde, was hier verkauft wird muss durch ein ganzes Regel dickigt. Und man hat das Gefühl dass dieses Dickicht immer dichter wird. also von der erwähnten CE Kennzeichnung hin Für Sicherheitsstandards gibt es dann noch die Reach-Verordnung für Chemikalien und eigene Spielzeugrichtlinien mit Schadstoffgrenzen, elektronische Normen.

Und dann kam neulich der Widerrufbutton dazu. im August gibt's eine neue Regelung für Verpackungen. Das heißt, in Europa müssen Hersteller und Händler eigentlich einen ziemlich hohen Lauf veranstalten bis sie dann endlich mal ihr Produkt verkaufen dürfen. Diese Regeln gelten formal natürlich für alle also auch für Händlern die außerhalb der EU ihre Produkte in die EU verkaufen wollen.

das Problem ist nur wenn hier Milliarden Pakete pro Jahr landen dann ist die Kontrolle kaum durchsetzbar. Aber die EU steuert doch jetzt auch dagegen, dass es jetzt Zölle gibt auf Pakete aus Fernost. Du sprichst von dieser Hundertfünfzig Euro-Zollgrenze, die jetzt gefallen ist? Das ist ja ein erster Schritt um diesen Problem herzuwerten.

oder andersrum ausgedrückt – die Grenze war... Solange sie galt, eigentlich ein Turbo für die Billig-Exporte aus China in der EU. Das heißt Pakete unter hundertfünfzig Euro konnten bisher zollfrei in die EU kommen und das war eigentlich perfekt für das Geschäftsmodell für Timuschein und Aliexpress. aber damit ist es jetzt seit dem ersten Juli zwanzig sechsundzwanzig vorbei.

Jetzt fällt ein Pauschalzoll an d.h. drei Euro pro wahren Art! Das ist auch wieder ein bisschen kompliziert. Also eine Hose und ein T-Shirt zusammen kosten dann sechs Euro, aber zwei Jeans in einem Paket drei Euro. Und ab zwanzig achtundzwanzig soll es dann reguläre Zölle ab dem ersten Euro geben.". Gibt's denn eine Chance für die Händler das zu umgehen?

Ja, das liegt ziemlich auf der Hand. Dass sie das tun können. Sie könnten ja zum Beispiel Sendungen bündeln und gebündelt nach Europa schicken oder hier lagern und von dort aus weiter transportieren um dann diese besagten Kosten zu vermeiden. Und wir wissen alle dass ein System nie ganz dicht ist. und auch hier haben wir wieder das Problem wie soll man es kontrollieren?

Die Zollbehörden sind bei zwölf bis sechs Millionen Paketen pro Tag schlichtweg überfordert Und wer den Wert und den Inhalt eines Pakets falsch deklariert, kann auch bei dem neuen System natürlich ziemlich leicht durchrutschen. So mal von oben drauf geschaut – ist der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht völlig im Nachteil wenn günstige Produkte ohne Zertifizierung auf den deutschen Markt kommen und dort eigentlich alles überschwemmen?

Eindeutig ja! Die europäischen Händler führen Umsatzsteuer ab, lassen alles zertifiziert produzieren normalerweise Konform zu den Gesetzen entsprechend der Chemierichtlinien, der Spielzeugrichtlinie und die Billigplattform umgehen das relativ leicht. Es gibt dafür sogar ein Fachwort, regulatorische Abitrage heißt es, das heißt nichts anderes als das Ausnutzen von Schlupflöchern.

Und im Klartext heißt es dass die einen für die Regeln bezahlen, die anderen umgehen. Du hast vorhin diese neue Verpackungsregel erwähnt. Ich habe davon auch schon gehört und es muss ja ein wahnsinniger bürokratischer Aufwand sein. Was kommt da auf Unternehmen in Deutschland zu? Also vor allen Dingen für kleine Händler ist das der totale, sorry Wahnsinn!

Am zwölften August ist es soweit und viele Händlern glaube ich ahnen noch gar nicht was da auf sie zukommt. diese... Verordnung gilt auch in allen siebenzwanzig Mitgliedstaaten der EU sofort, und zwar ohne dass jedes Land das umsetzen muss. Die Idee dahinter ist wie häufig in der EU eigentlich eine ganz gute, nämlich Sie soll vermeidend, dass zu viel Luft in den Kartons, in den Paketen herrscht weil dadurch wird zuviel Platz verschwendet, zu viel Raum eingenommen.

es sind mehr Transporte nötig Lkw-Transport nötig oder Flugverkehr, das heißt es ist schlecht für die Umwelt. Deswegen soll die Luft raus aus dem Karton. Dazu kommt, die Kartons sollen recyclable werden was ja letztendlich auch aus ökologischer Sicht ein gutes Unterfangen wäre. doch jetzt kommt es also erst mal.

wie gesagt wissen viele Händler das gar nicht und die Händlern werden dann in Zukunft gleichzeitig Verpackungserzeuger Weil die Verpackung künftig als Produktor angesehen werden ist ein bisschen schräg, aber so ist es. Und um diese Pakete dann versenden zu können müssen sie sich in dem Land auch innerhalb der EU beispielsweise in Frankreich extra registrieren lassen und das kostet natürlich Geld.

Ich habe mit kleinen Online-Händlern gesprochen. Also für mich ist das unter Umständen das Ende des Binnenmarktes, weil ich habe dann so hohe Kosten dass sich das gar nicht für die paar Sachen, die ich nach Frankreich Spanien oder wo auch immer innerhalb der EU hinverschicke. Das überhaupt nicht mehr lohnt und das wäre ja krass wenn aufgrund der EU Bürokratie der Binnenmarkt innerhalb Europas Schaden nehmen würde.

Lassen Sie uns mal zurückkehren bitte zu diesen gefährlichen Produkten. da gibt es eigentlich ein europäisches System des Verbraucher vor solchen Produkten schützen soll. Jetzt mal im Idealfall, wie funktioniert dieses System? Also das Herzstück dieses Systems heißt Safety Gate auf Deutsch-Sicherheitstor.

Das ist ein EUweites Schnellwarnsystem, dass seit Jahr zwei tausend drei gilt. und es funktioniert denn etwa so? also wenn eine Behörde ein gefährliches Produkt entdeckt meldet sie ist direkt in diesem System und die Warnung ist dann in allen Ländern sichtbar vor allen Dingen auch für die Öffentlichkeit.

Doch allein zwanzig-fünfundzwanzig gab es mehr als viertausend sechshundert solcher Warnungen, also so viele eigentlich wie nie zuvor. aber ganz ehrlich Lars hast du schon jemals davon gehört? Ne Das heißt ich ehrlich gesagt vor der Recherche auch nicht. Aber nochmal ist irgendwie so EU typisch. ne Die Idee dahinter ist eigentlich super.

ne Einmal melden dann überall gewarnt nur An der Ausführung Harperzahl, die Umsetzung ist das Problem und am Ende ist man bei einem Wettbewerbsnachteil für Europa. Und wer ist dafür überhaupt zuständig gefertigt, Produkte erstmal zu erkennen? Und dann auch vom Markt zu nehmen – das Behörden-, Händler-Plattformen oder...?

Ja genau das! Das ist ja gleichzeitig auch die Schwäche des Ganzenes. Es gibt da die Marktüberwachung, die kontrolliert also quasi der Zoll an der Grenze. dann gibt es da die Hersteller, die in einer Produktverantwortung stehen und die Plattformen müssen reagieren. Wenn ein Händler sich nicht korrekt verhält und den Händlern möglicherweise oder das Produkt ausschließen hatten wir ja gerade.

aber wie immer im richtigen Leben ist es wenn jeder irgendwo zuständig ist fühlt sich am Ende keine richtig verantwortlich. Aber nochmal Zertifizierung gibt's hier auch in Deutschland beispielsweise mitnehmen wird auch man habe diese so eine Plüsch Schickröte, die wir vorhin hatten. Das durchläuft doch irgendwelche Prozesse.

Wer prüft denn eigentlich ob ein Produkt sicher ist? Ganz zuerst der Hersteller Der ist in der Produktverantwortung. Und dann gibt es stichprobenartig Prüfungen von Behörden. und wenn da jemand auffällig wird funktioniert dieses System das ich gerade beschrieben habe und am Ende würde natürlich auch für europäische Herstellern und Händler dieses Safety Gate greifen.

Und das ist aber eigentlich auch, also da ist nur noch SafetyGator. Es kann sozusagen ein wirklich gefährliches Produkt auf den Markt kommen. Kinder nuckeln daran rum, theoretisch ein Kind stirbt ja. und dann wer ist denn in der Verantwortung? Ja denen Beweis möchte ich nicht antreten. Also vor allen Dingen wenn das Produkt aus China kommen sollte weil der Hersteller aus China wird man ja niemals im Leben sage ich mal haftbar machen können.

Konsequent ist? Da nicht mehr bestellen darüber nicht einzukaufen Das muss natürlich jeder Verbraucher für sich entscheiden, aber ich lasse deine Frage einfach mal so stehen und die Antwort darauf erschließt sich ja fast von selber. Ich habe gehört dass Versicherungen nicht zahlen wenn beispielsweise ein Toaster aus so einer Produktion Feuer fängt und zum Wohnungsbrand führt.

stimmt das? Ja, das treibt viele um und es ist definitiv nicht außer Luft gegriffen. das Problem also Die Hausratsversicherung zahlt normalerweise auch in Fällen von Fahrlässigkeit. Aber bei grober Fahrläßigkeit ist es schon wieder was anderes, da kann sie dann Gelder kürzen. aber Heikel wird's dann eben in dem Fall.

wenn also zurückkommt auf dein Beispiel erkennbar ist dass du nicht zugelassenes Gerät betrieben hast oder ein Gerät das keine gültige CE Kennzeichnung hatte oder von dem gewarnt wurde in diesem EU-System, dann kann der Versicherer die Leistung anteilig streichen und den Händler quasi... Wir hatten es gerade in China theoretisch verklagen.

Aber praktisch ist das ja aussichtslos. Also pauschal falsch ist die Behauptung nicht, pauschall richtig aber auch nicht. Es hängt eigentlich letztlich vom Einzelfall ab.". Was passiert da normalerweise wenn ein Produkt im EU System Safety Gate als gefährlich gemeldet wird? Was passiert danach?". Also theoretisch müsste dann sofort ein Verkaufsstopp gelten.

Das heißt, das Produkt müsste sofort runter von der Plattform. Nur faktisch ist das ja der eigentliche Skandal. also es passiert in drei von vier Fällen nicht. ganz im Gegenteil die Angebote sind weiterhin sichtbar und verkäuflich obwohl es dafür schon längst eine Warnung gibt zwar im Schnitt, wie die Verbraucherschützer mit denen ich gesprochen habe ermittelt haben.

Seit fast einem Jahr seit dreihundertdreißig Tagen am Schnitt bei manchen Produkten waren sogar tausend Tage noch im Netz käuflich. und das heißt mit anderen Worten also selbst wenn etwas gemeldet wird passiert in sehr vielen Fällen nichts oder nur ganz selten hat das Konsequenzen. Dabei müssten sie eigentlich was tun?

Müssen Sie es dann als Rechtsverstoß melden? Sie müssten es normalerweise als Rechtsverstoß melden, das wäre der Idealfall. Und zwar in dieser Transparenz-Datenbank der EU die es seit Jahrzehnte und Jahrzehn gibt. Da muss jede Plattform jede Löschung eintragen und zwar mit einer Begründung warum dieses Produkt entfernt worden ist.

Das ist eigentlich auch eine ganz prima Idee die die EU da gehabt hat Denn so werden dann Bürger oder jeder, der es wissen will behörden und auch Forscher informiert. Und die können danach vollziehen wie Plattformen gegen gefährliche Produkte vorgehen. Nur das ist die Theorie. in der Praxis läuft halt anders und meistens nicht so gut.".

Die Plattform müssen erklären warum sie ein Angebot löschen – eigentlich eine gute Idee! Schließlich soll so nachvollzogen werden können was entfernt wurde...und warum? Schaut man sich die Einträge genauer an, wird es allerdings ziemlich widersprüchlich. Allein in November vergangenen Jahres haben Amazon, eBay, Timo, Otto und AliExpress knapp siebzig Millionen Angebote gelöscht.

Fast dreißig Millionen davon stürfen Sie selbst als unsicher oder verboten ein – eine gewaltige Zahl! Trotzdem wurden neunundneunzig, neun-ein-prozent aller gelöschten Produkte in der Europäischen Datenbank nicht als Rechtsverstoß eingetragen sondern lediglich als Verstoß gegen die eigenen Geschäftsbedingungen.

Allein im November vergangenen Jahres haben Amazon, eBay, Timo, Otto und AliExpress knapp siebzig Millionen Angebote gelöscht. Fast dreißig Millionen davon stuften sich selbst als unsicher oder verboten ein eine gewaltige Zahl. Trotzdem wurden neunundneunzig, neun-einprozent aller gelöschten Produkte in der Europäischen Datenbank nicht als Rechtsverstoß eingetragen sondern lediglich als Verstoß gegen die eigenen Geschäftsbedingungen.

Amazon, eBay und Timo haben im gesamten Untersuchungszeitraum kein einziges entferntes Produkt offiziell als illegal gemeldet – oder auch die Verbindung zum europäischen Warnsystem taucht kaum auf! Bei den fast dreißig Millionen Unsichern oder verbotenen Angeboten verwiesen die Plattform nur siehundertneunundfünfzigmal ausdrücklich auf einer Warnung im Safety Gate.

Und alle diese Verweise kamen von AliExpress, das heißt also in der Datenbank stehen zwar Millionen vom gelöschten Produkten aber was genau hinter ihnen steckt ist oft unklar. war das Produkt gefährlich? wurde gegen europäisches Recht verstoßen? Gab es schon eine offizielle Warnung? oder wurde die Löschung einfach nur als Verstoß gegen die eigenen Regeln verbucht?

Das lässt sich aus den Einträgen oft nicht erkennen. Hattest du den Kontakt mit so Plattformen, was haben sie geantwortet? Was die damit machen? Ja klar ich habe eigentlich alle Plattform kontaktiert und das war schon ziemlich interessant. was Sie da geantwortete haben nämlich die haben ihre eigenen allgemeinen Geschäftsbedingungen quasi mit dem EU recht leicht gesetzt, was natürlich so nicht stimmt.

Also bei Temu war das nicht viel anders als bei Otto oder Amazon. nur in Nuancen sage ich mal alle zogen sich ein bisschen auf die Art aus der Affäre oder Versuchten ist zumindest. Nur eBay muss ich sagen fiel dann ein bisschen aus der Rolle. da habe ich mehr als einmal nachgefragt und nie eine Antwort bekommen finde ich schon bemerkenswert, dass man sieht also auf alle Bezogen das ganz konsequent das Wort illegal vermieden werden soll.

Weil das dann die eigene Verantwortung betrifft. aber wer nie illegal sagt muss auch nie erklären warum das illegale so lange online war. und landen da manche dieser gefährlichen Produkte auch wieder auf diesem Plattform sind wieder zu kaufen? Na ja klar! Also teilweise auf anderen Plattformen oder unter anderem Namen.

Also gerade Otto hat beispielsweise von dem Fall berichtet, dass sie zusätzlich noch nach Fotos schaut ob die identisch schon mal aufgetaucht sind. aber ganz ehrlich es ist als Händler der Sag ich mal, möglicherweise geht niemand mit der betrügerischen Absicht durch die Online-Shops. Aber es ist ein leichtes das gleiche gefährliche Produkt etwas anders zu fotografieren und es nochmal online zu stellen weil die meist automatisierten Erkennungssysteme das dann eben nicht wieder erkennen.

Wer trägt denn am Ende die Verantwortung wenn Gefährliche Produkte trotz Warnung weiter online verkauft werden? Ja gute Frage. also offiziell sind das eigentlich alle, also vom Hersteller über den Importeur bis hin zur Plattform und dann den Behörden faktisch. Aber ist es der Verbraucher, der das Ding am Ende auspackt?

Und das ist die Ungerechtigkeit in dem System um's mal sehr vornehm auszudrücken weil so kann das natürlich nicht laufen. Die Verbraucherschützer sagen deshalb auch ganz klar, die Plattformen müssen endlich ran! Wer erst löscht So ist es der Moment, nachdem ein Produkt online ist, ist automatisch immer zu spät dran.

Die Verantwortung muss also dahin wo das Geld verdient wird, also zur Plattform und zwar bevor die Produkte freigeschaltet werden. Was sagt die EU-Kommission so dieser Kritik? Die weicht im Prinzip aus. Es ist Aufgabe der Plattformen das selbst zu entscheiden was online sichtbar bleibt weil genau dazu dient ja diese besagte Datenbank und das sei dann Transparenz.

Aber noch unbefriedigernder als Antwort der EU ist eigentlich die Antwort auf die Frage, wie es sein kann, dass neunundneunzig, neun, eins Prozent aller Löschungen eigentlich fast alle nie als Rechtsverstoß geahnt werden? Dazu sagt die Kommission nämlich gar nichts. Verbraucherschützer sprechen ja schon mit Blick auf den Transparensdatenbank von einem Datenfriedhof.

Haben Sie denn Recht? Ich denke schon, ja. Jedenfalls nachdem was meine Recherche gegeben hat dieses Wort vom Datenfriedhof stammt genau von Ramona Popp. das ist die Vorständin des VZBV des Bundesverbandes der Verbraucherschütze in Berlin und die meint die Datenbank enthält formal zig Millionen Einträge aber sie sind unbrauchbar.

Denn wenn fast alles pauschal als AGB-Verstoß verbucht wird ohne Rechtsgrundlage, ohne Safety Gate Bezug dann liegen da Berge von Daten aber ohne Erkenntnis für die Verbraucher. Also quasi in Friedhof und mit der Kritik ist sie eigentlich nicht die einzige. das wird auch von der Forschung gestützt zum Beispiel von Forschern in Zürich von der ETH.

Und ein Grund liegt auf der Hand, diese Datenbank ist nämlich ursprünglich eigentlich gedacht gewesen für Social Media Plattformen. Darauf sind die zugeschnitten und weniger oder eigentlich gar nicht im Ursprung für Produkt Sicherheit. Da ging es im Urspunkt darum... Hasskommentare zu löschen. Aber das ist natürlich was ganz anderes, als dass herausfilterngiftiger gefährlicher gesundheitsschädiger Produkte aus dem Internet die einmal da waren und die wieder entfernt werden müssen.".

Jetzt ermittelt die EU-Kommission ja bereits gegen Paar dieser Anbieter? Was ist der Kontreteverdacht und gegen wen wird dort ermittlet?". Also gegen AliExpress und Temu laufen förmliche Verfahren weil die illegale Produkte nicht ausreichend bekämpfen. ging Ski in, hat die Kommission im Februar dieses Jahres ebenfalls ein Verfahren geöffnet.

Weil es da nachgewiesen eine Vorstöße gab dass gefährliche Produkte in der EU geschleust worden sind und da drohen dann schon relativ empfindliche Bußgelder von bis zu sechs Prozent des jährlichen Jahresumsatzes. das ist schon Wort. Das ist auch das erste Mal, dass es den Plattformen finanziell wehtun könnte.

Wenn es dann geahndet wird.". Und geahnt wurde es jetzt tatsächlich auch? Anfang der Woche wurde bekannt, dass die EU tatsächlich eine hohe Strafe gegen Alibaba verhängt hat! Die EU verhinkt eine Strafe von fünfhundertfünfzig Millionen Euro gegen den Online-Markplatz AliExpress wegen des Verkaufs illegaler Produkte.

Die chinesische Online-Handelsplattform muss fünfhundertfünfzig Millionen Euro zahlen, unter anderem weil gefälschte Kleidung, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika wieder rechtlich wochenlang nicht von der Plattform genommen wurden wie die europäische Kommission am zwanzigsten Juli mitgeteilt hat.

Das Unternehmen das zum Alibaba Konzern gehört hat demnach nicht genug getan um die Verbraucher in der EU vor solchen Produkten zu schützen. Die Händler die von AliExpress eigentlich für den Verkauf illegaler Produkte auf der Online-Plattform bestraft werden sollten kam nach Ansicht der EU-Kommission zum Teil davon.

Sie hätten ihr Geschäft oft weiter betreiben können, heißt es in der Mitteilung. Ob strafen wir diese jedoch langfristig und übergreifend etwas am Problem ändern? Das steht in den Sternen. Was passiert mit Händlern die gesperrt werden? Ja also bislang eben so gut wie nichts. Die können dann relativ leicht ausweichen entweder das Produkt ein bisschen verändern und dann neu einstellen oder das gleiche Produkt auf einer anderen Plattform verkaufen.

Und das liegt auch im Wesentlichen daran dass es bisher plattformübergreifende Sperren nicht gibt. Dafür wäre aber diese Deklaration als illegal oder rechtswidrig so wichtig, erst dann könnte man die Plattform übergreifen tatsächlich rauswerfen und aus dem Markt eliminieren. Aber im Moment ist es halt so das ein bisschen wie bei der Hydra, man schlägt den Kopf ab und zwei wachsen nach.

Und das System, dass die EU oder wir alle irgendwie konstruiert haben zwar irgendwie sich super logisch anhört aber im Moment noch ziemlich ineffektiv ist. Was ich jetzt raushe aus dem ganzen Gespräch dann liegt ziemlich viel Verantwortung bei den Verbrauchern selbst. Wo endet denn aber die Möglichkeit sich selbst zu schützen?

Puh! Gute Frage also klar definitiv bei dem Blei das in der Schildkröte war Weil man sieht es nicht, man schmeckt es nicht. Man kann das auch nicht erfühlen beim Prüfaufkleber diesen berühmten CE-Ethikett wohl auch nicht wirklich weil das kann ja der Hersteller selber sich geben und der Verbraucher ist letztendlich so ein bisschen auf sich selbst angewiesen und auf seinen gesunden Menschenverstand oder auch auf eine gewisse Skepsis die er verhalten lassen sollte.

beim Kaufen im Internet, da muss man halt bei den besagten Produkten von Akkus über Elektroartikel bis hin zu Kosmetik und Kinderspielzeug wirklich ein bisschen nachdenken ob das EU-konform ist. Und vielleicht eher dann dort einkaufen wo man sich dessen sicher sein kann. So mal so Marum! Wieso können Teemo, Cheyenne und Co.

jeden Mist in Deutschland verkaufen? Aber hierher gestellte Produkte werden auf alles getestet. Was also muss ich ändern? Das gibt es, weil wir insgesamt ein System in der EU konstruiert haben indem Ehrlichkeit teuer ist und aufwendig und wegschauen billig und einfach. Das heißt deutsche Hersteller zahlen für all das Prüfung Steuern Zertifikate auch Registraturen innerhalb der EU die Plattform löschen erst wenn etwas auffällt und deklarieren dann fast alles als harmlosen AGB-Verstoß.

So bleiben die in der Datenbank, die eigentlich Transparenz schaffen sollte aber am Ende doch zum Datenfriedhof wird. Und es ist eben nicht so dass die einständig geprüft werden und die anderen nicht. Es ist eher so quasi überhaupt nicht geprüft worden sind und geprüift werden. Und das ist also keine Marktlücke, sondern es ist eigentlich eine Sicherheitslücke.

Was helfen könnte wäre wenn Plattformen die Ware vor dem Verkauf gründlich prüfen und dann ehrliche Einträge in dieser Datenbank machen – nämlich ehrlich im Sinne von Wenn das illegal ist, dann illegal hinschreiben und natürlich Plattform übergreifend des Sperrens von Produkten und saftige Strafen, warum nicht bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes?

Das kann echt weh tun. Als Verbraucher kann man aber solange es all das nicht gibt eben eigentlich gar nicht vorsichtig genug sein und deswegen den gesunden Menschenverstand beim Einkaufen walten lassen. Herzlichen Dank für das Gespräch! Ich danke dir Herr Lars. Selbst offizielle Warnung der EU sorgen also nicht automatisch dafür dass gefährliche Produkte von dem Plattform verschwinden Und selbst wenn dort Angebote gelöscht werden, können Produkte unter neuer Artikelnummer oder auf einem anderen derartigen Marktplatz wieder auftauchen.

Denn plattformübergreifende Sperrmechanismen gibt es bislang nicht. Und dazu kommt noch? Fast alle gelöschten Produkte werden in der europäischen Transparenz-Datenbank nur als Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Plattform eingetragen. Verbraucher können sich dagegen nur begrenzt schützen!

Blein einem Kuscheltier lässt sich ihm nicht mit bloßen Auge erkennen. Und auch eine CE-Kennzeichnung ist kein Gütesiegel einer Behörde, der Hersteller bringt sie selbst an. Kontrolle also muss früher beginnen bevor das Kuscheltier im Kinderzimmer liegt. Bevor der Rasierapparat mit Stromstößen an die Steckdose kommt.

Verbraucherschützer fordern deshalb, Angebote genauer zu erfassen die Transparenz-Datenbank enger mit dem Safety Gate zu verbinden und die Produkte stärker zu kontrollieren wenn sie bereits hochgeladen werden. Ich habe Ihnen die Recherche von Michael Kleskin in den Show notes verlinkt. alle Texte dazu finden Sie auch in der SZ App.

Dort gibt es auch Probe und Digital-Abus. Alle Infos zu unseren Audioangeboten finden Sie auf scde schrägstrich podcast. Das war das Thema der SZ-Recherche Podcast. Geplant, vorbereitet und federführend mitgearbeitet hat Luis Münch. Geschnitten hat Julius Zimmer, religiert hat Antonia Franz am Mikrovalas Langenau.

Vielen Dank fürs Zuhören! Bleiben Sie uns gewogen.

Anmelden oder registrieren

Jetzt

0:00 / 0:00