Deep Doku

Chronik einer Abschiebung (4/4) - Neuanfang im Irak und unbequeme Fragen

Mittwoch, 26. November 2025 · 38 min

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Shownotes

Nach dem verzweifelten Warten am Flughafen in Bagdad fährt Familie Qasim weiter in ihr Heimatdorf im Nordirak. Ihr Haus wurde im Krieg zerstört. Der Staat übernimmt den Wiederaufbau nicht – und der Familie fehlt das Geld dafür. Vorerst wohnen sie bei Verwandten. Wir treffen sie im Irak, erfahren unter welchen Umständen sie jetzt leben müssen. Wir versuchen zu verstehen, ob ein Neuanfang in einem Land, in dem die Familie nur knapp einen Völkermord überlebt hat, möglich ist. Und wir übergeben der Familie Qasim die zahlreichen Geschenke und Briefe, die die Lychener Freund:innen uns für sie mitgegeben haben. Zurück in Deutschland stellen wir Olaf Jansen, dem Chef der Zentralen Ausländerbehörde von Brandenburg, eine zentrale Frage: Kurz vor der Abschiebung lebten in Brandenburg über 300 irakische Geflüchtete, die rechtlich ausreisepflichtig waren – darunter auch mehrfach Straffällige. Warum also wurde ausgerechnet eine gut integrierte sechsköpfige Familie abgeschoben?

Autorinnen: Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle

Regie: Giuseppe Maio

Ton: Benjamin Ihnow

Redaktion: Gabriela Hermer

Produktion: rbb 2025

Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: 1.ard.de/mein-mensch

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