Warum uns die Klimakrise oft lähmt – mit Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädicke
Dienstag, 28. Juli 2026 · 41 min
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Shownotes
Weshalb Perfektionismus dem Klimaschutz schadet und wie wir wieder ins Handeln kommen
In der neuen Folge des DOSSIER-Podcasts spricht Redakteurin Julia Herrnböck mit der Umweltpsychologin Isabella Uhl-Hädicke von der Universität Salzburg über die Psychologie der Klimakrise. Obwohl das Bewusstsein für den Klimawandel in der Bevölkerung hoch ist, fällt es vielen Menschen schwer, ihr Verhalten zu verändern oder politisch aktiv zu werden. Warum ist das so?
Im Gespräch erklärt Uhl-Hädicke, warum Krisen wie Pandemie, Krieg oder Teuerung die Klimakrise aus dem öffentlichen Fokus gedrängt haben und weshalb Angst allein selten zu mehr Klimaschutz führt. Entscheidend sei vielmehr das Gefühl, gemeinsam etwas bewirken zu können. Sie spricht über Climate Anxiety, die Folgen von Perfektionismus in der Klimadebatte und darüber, warum niemand perfekt leben muss, um Teil der Lösung zu sein.
Außerdem geht es um die Frage, welche Verantwortung Einzelpersonen tatsächlich tragen, warum Politik der wichtigste Hebel für wirksamen Klimaschutz ist und wie Medien und Gesellschaft wieder hoffnungsvoller über die Klimakrise sprechen könnten. Moderation: Julia Herrnböck.
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