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Shownotes
Jäger ohne Wolfswissen. Redaktionen unter Korrekturdruck. Eine Fähe in Barnim, brutal getötet.
Die Lage für die Wölfe in Deutschland wird langsam richtig ernst. Jetzt heißt es, alles und jeden zu mobilisieren, damit der Feldzug von Politik und Jägerschaft nicht mit einer Wiederausrottung der Wölfe endet.
Zu Gast ist zum dritten Mal Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster, die Redaktionen und den Deutschen Presserat mit ihren Beschwerden inzwischen ordentlich auf Trab hält. Ihr Update kann sich sehen lassen: Das Engagement gegen Desinformation über Wölfe in den Medien trägt erste Früchte, und manche Redaktion wurde erst durch ihre Hinweise auf eigene Fehler aufmerksam.
Weniger erfreulich ist ein neues Webinar des Deutschen Jagdverbands, das die Jägerschaft für kommende Wolfsjagden fit machen soll. Es offenbart deutliche Wissenslücken in Sachen Wolf, und das ausgerechnet bei denen, die künftig über Leben und Tod einzelner Wölfe entscheiden sollen. Da wird doch allen Ernstes eine Fähe, die ihren Nachwuchs im Maul umher trägt, als 1-2 Monate alter Welpe verkauft, der einen Futterhappen in Sicherheit bringt. Untragbar, findet Sabine und Kerstins Konsequenz ist klar: Den Jägern sollte die Hoheit über die Wölfe schleunigst entzogen werden.
Dazu kommt, dass in den vergangenen Wochen auffallend viele tote Wölfe gefunden wurden. Nicht jeder davon wurde illegal getötet, doch genau hinzuschauen bleibt Pflicht. Besonders erschütternd ist ein Fall aus dem brandenburgischen Landkreis Barnim, der bislang kaum Beachtung fand. Was Sabines Presseanfrage an den Tag brachte, lässt keinen kalt: Die tote Wölfin war die Mutter des Rudels Barnimer Heide, und die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Eine Folge über Fakten, Frust und die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann.
Der Wolfspodcast ist eine Produktion von Sabine Sebald
Der Podcast wird ehrenamtlich aus eigenen Mitteln produziert und finanziert. Er richtet sich gegen Falschinformationen und arbeitet auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und sorgfältig recherchierter Fakten. Es entstehen Kosten für die redaktionelle Arbeit, den Hoster, das webbasierte Aufnahmetool, Studiotechnik, Technikdienstleister sowie Marketing (Flyer & Co.).
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Redaktion: Sabine Sebald, Kerstin Frohoff-Hülsmann
Technik und Produktion: Thomas Ganswindt
Cover-Design und Foto: Matthias Kays
Sprecher: Steffen Schambach
Die Online-Schulung des Deutschen Jagdverbands über Grundlagen für die Bejagung von Wölfen in Deutschland (bei TC seht ihr die Sequenz, über die in dieser Folge gesprochen wird):
youtube.com/watch?v=LFdiXCM2JkY
Den O-Ton von Kai Hamann vom Landesjagdverband Brandenburg findet ihr auf dem Instagram-Account der Taskforce: Artenschutz. (Im Original wurde er in einem Beitrag des rbb veröffentlicht)
instagram.com/reels/DXjVhTjjYYE
Das ist die Email-Adresse von Kerstin Frohoff-Hülsmann, über die ihr direkt mit ihr in Kontakt treten könnt:
fairtowolves@t-online.de
Hier findet ihr für jedes Bundesland die zuständigen Behörden und Ansprechpartner. Auch für den Fall, dass ihr einen toten oder verletzten Wolf in der Natur oder am Straßenrand findet:
dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/bundeslaender/ansp…
Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf:
Maske Deutscher Presserat Beschwerden:
Deutscher Pressekodex:
Das Verfassen eines Leserbriefs gibt dir die Möglichkeit, auf einen Artikel, z. B. einen Bericht oder einen Kommentar in einer Zeitung oder auch auf einer Website, inhaltlich zu reagieren und dazu Stellung zu beziehen. Hier bekommst du Tipps dazu:
studyflix.de/deutsch/leserbrief-schreiben-2668
Über den Fall des illegal getöteten Wolfs in Treuenbrietzen (September 2024):
maz-online.de/lokales/potsdam-mittelmark/treue…
Untersuchung ergibt: Auf den Schluchsee-Wolf wurde nicht geschossen:
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Früher hieß es nur die auffälligen Wölfe oder die, die Herdenschutz überwinden. Und jetzt sind wir schon soweit dass sie die Welpen schießen wollen und Sie sagen aber nicht dazu, dass fünfzig Prozent der Welpen sowieso das erste Lebensjahr nicht überstehen. Dass sie sowieso sterben. Das verschweigen die ganz gerne und dann wollen sie vom Rest noch vierzig Prozent schießen.
Ja was bleibt denn dann nach einem Jahr? Und das wird gerne vergessen. Die tun immer so als wenn alle Wölfe überleben und dann müssen wir auf jeden Fall welche schießen und das entspricht überhaupt nicht der Realität! Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Vox Podcast. Ich freue mich das hier am Startzeit auch wenn wir diesmal ein bisschen später sind als sonst nicht wie gewohnt am Freitag aber besser spät als nie!
Und ich freue mich über all diejenigen die neu dazu gekommen sind. Ich hoffe ihr bleibt bei uns und wenn euch dieser Podcast gefällt gebt uns bitte einen Like und wenn es geht abonniert uns. das unterstützt unsere ehrenamtliche Arbeit total. Ihr Lieben, ich habe heute wieder einen Gast an meiner Seite.
Mir zugeschaltet ist Kerstin Frohoff-Hülsmann aus Wettringen bei Münster. mit ihren Beschwerden bei Redaktionen und dem Deutschen Presserat ist sie mittlerweile gefürchtet. Sie setzt sich für mehr journalistische Qualität eine faire faktenbasierte Berichterstattung ein. Ihr Mann isst Jäger und Kerstine hält zudem auch noch Schafe.
Sie weiß also wovon sie spricht und sie ist mittendrin im Thema Und heute hier bei mir. Hallo und herzlich Willkommen Kerstinen. Na hallo und vielen Dank Sabine. Du bist ja schon das dritte Mal heute bei mir! Ja, das dritte Mal. Und nicht das letzte mal! Denn du hast jetzt so regelmäßigen Platz in diesem Podcast denn immer wenn es um Fakten geht und um Faktentecks und um die Medien darüber werden wir heute sprechen.
Wir werden also darüber sprechen. was gibt es Neues an der Beschwerde Front? Es gibt ein kleines Update und ihr bekommt natürlich auch heute wieder wichtige Tipps und Hinweise im Umgang mit falschen Informationen und wir sagen euch wie ihr aktiv werden könnt. und dann werden wir illegale Wolfstötungen sprechen und über einen aktuellen Fall aus Brandenburg berichten, von dem ihr sicher noch nicht gehört habt.
Und der euch sicherlich genauso schockiert wie uns. Aber anfangen tun wir mit was ganz anderem, Kerstin Richtig? Ja, ganz genau! Wir werfen nämlich jetzt erstmal einen Blick auf ein Webinar. Das hat glaube ich Anfang Oktober stattgefunden und das ist eine Lehrveranstaltung gewesen für Jägerinnen und Jägern, organisiert vom Deutschen Jagdverband.
Das Webinar heißt Grundlagen für die Bejagung von Wölfen. Und das ist seit dem achten Oktober frei verfügbar auf YouTube. Jetzt habe ich gestern Hinweise erhalten tatsächlich von Wolfsexpertinnen dass dort mindestens ein richtig... großer Lapsus drin sind, ein großer sachlicher Fehler drin ist. Und ich würde vorschlagen, Kerstin, bevor wir gleich darüber sprechen hören wir uns einen kleinen Ausschnitt mal an.
das ist also im Prinzip ein Mitschnitt vom Radio hätte ich bei einer gesagt, also vom Computer. Das klingt jetzt ein bisschen blechern aber müssen wir durch damit verspät er dann darüber detailliert reden können. Abschluss der Jungwölfe. Bin ich beim nächsten Punkt der ganz ganz wichtiges. Wie kann ich Jungwälfe ansprechen?
Ich habe hier von der L&N von Raul Dreding Bildmaterial zur Verfügung gekommen, wo ich sehr dankbar sind. Das sind Bilder von Wildkameras also aus realen Situationen aus der freien Wildbahn eben Jungwölfe. Hier im Alter von etwa aufgenommen Mai-June, im Alter ein bis zwei Monate einen Jungwolf, der sich schon mal eine Festnahung bedient und seinen Happen in Sicherheit bringt.
Wenn ich das jetzt im Kontext mit den Altwürfen sehe, ist der Junge deutlich kleiner. Ja genau also da sind wir ja schon beim entscheidenden Punkt. leider können wir diese Bilder ja nicht transportieren aber wir werden die natürlich bei Instagram hochladen als Real damit ihr das sehen könnt und ihr könnt euch das auch jederzeit ankommen.
dieses Webinar gibt es ja offiziell bei YouTube und ich sage euch schon mal den Timecode wo ihr diese Stelle findet. das ist bei eine Stunde und sechs Minuten. dort findet ihr diese stelle und dort seht ihr denn auch die Bilder. Kerstin haben wir nicht schlecht gestaunt gestern ne? Da haben wir aber mächtig gestaunt, ja.
Wir sehen dort alles andere, aber bestimmt keinen Welpen. Genau! Lass uns ganz kurz erklären... Dort war diese Frau Dr. Astrid Zutor. Sie ist Jagd- und Forstreferentin beim Jagdverband Und sie ist Biologin und sie referiert quasi über diese Bildern. Auf diesen Bildern sieht man angeblich einen ein bis zwei Monate alten Welpen in Wirklichkeit der Futter trägt.
Das ist das was sie sagt. und in Wirklichkeit sieht man Auf diesem Bildern keinen Welpen, sondern man sieht dort... Eine laktierende Fähre, also einen Mutter-Wolf. Eine Wölfe, die gerade ein Welpen hat und diesen Welpen trägt diese Wölfen im Maul mutmaßlich von einer Wurfhöhle zur nächsten. wie auch immer sie trägt diesen Welten im Maal Und wir sehen hier auf diesem Bildern einen stattlichen Wolf eine ausgewachsene Wolfsfähre.
So und von dieser Referentin Frau Dr. Sutor wird dieser Wolf jetzt hingestellt als ein bis zwei Monate alter Welpe. Nun haben wir alle Bilder vor Augen, wie ein Welpe mit einem bis zwei Monaten aussieht. Also es ist eigentlich fast unglaublich! Und das ist ja auch hochgradig gefährlich und sie sagt selber in diesem Beitrag dass man auf gar keinen Fall die Leitwölfe schießen darf weil man Rudelstrukturen zerstört und das ganz böse Auswirkungen haben kann.
Auch auf Weidetiere, das sagt sie selbst. aber wenn Sie nicht in der Lage sind dieses zu unterscheiden. Altwölfe von Welpen und Welpen wollen sie ja schießen, die Jäger wollen ja die Welpen raus schießen. Ja dann kann man sich ja denken was passiert? Die werden falsch angesprochen, die schießen die Leitwölfen und dann passiert genau das was nicht passieren darf.
Das ist hochgradig gefährlich. Ich bin geschockt, dass diese wildbiologischen Zusammenhänge nicht bekannt sind. Dass die offenbar nicht wissen wie Wölfe im Alter von vier Wochen aussehen und das Wölfen in diesem Alter gesäugt werden. Die alles andere tun als Futter durch die Gegend tragen. Das schockiert mich so daran und ich bin auch wirklich sprachlos.
Ich kann gar nicht sagen, mir fehlen jetzt sogar die richtigen Worte wenn ich ehrlich bin weil hier geht es ja darum dass die Jägerschaft sich immer hinstellt als. wir sind die Experten Wir sind diejenigen die die Natur kennen Und das transportieren sie ja auch in die Gesellschaft und die Menschen vertrauen denen und sagen hey also jäger das sind die Eminenzen im grünen die wissen alles und Sie haben sich ja darum gerissen die Hoheit über die Wölfe zu bekommen, was ja so viel wissen.
Und dann hören wir ein Webinar, das eine Schulung ist für Jagende, die künftig in die Bestandsregulierung sogar rein sollen. Das heißt es wollen unbedingt die Bestände regulieren und passiert sowas. Dann offenbaren sie ... Ihre komplette Unkenntnisüberwölfe in einem einzigen Webinar. Und geben das noch weiter?
Das ist ja auch noch das Stimme, geben das so weiter an die Leute, die Waffen tragen! Richtig – die Waffentragen und die künftig damit betraut werden, womöglich Abschüsse zu machen. Ich weiß gar nicht wie diese Kuh wieder vom Eis kriegen wollen…. Wir gingen jetzt mal davon aus dass es ein bedauerlicher Fehler war.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Raul Reding, der diese Bilder übermittelt hat das Wolfs Monitoring dort für die Jägerschaft, kann man nicht vorstellen dass der das ihr so transportiert hat. Also der wird sich da auskennen. Das ist also ein derber Kommunikationsfehler. Da fragt man sich aber wirklich allen Ernstes wie kann sowas passieren gerade in solchen Schulungsprozessen wo man sagt wir müssen jetzt den die jäger fit machen für das was auf sie zukommt?
Ich gehe mal soweit, dass ich den Jägern abspreche, dass es ihnen um irgendeine Sachlichkeit geht bei diesem Thema. Denen geht's nur darum so schnell wie möglich Flinte hoch und Finger krumm, Wölfe jagen ist einfach geil. Das steckt dahinter. aus meiner Sicht ... Ich weiß nicht wie viele Jäger das gesehen haben, Jägern als Lehrmaterial anbietet?
Das kann! Sorry, das ist nicht ernsthaft genug. Wobei ich dann noch unterscheiden muss dass es nicht jeder Jäger so sieht, also ich kenne sehr viele jäger die überhaupt nicht darauf erpicht sind Wölfe zu schießen. Das ist das sind die oberen Riegen die das so transportieren Die Oberen Regen wie dieser Damantamke.
aber die jägar die einfach gerne in der Natur sind und ganz normale jägers Die sind gar nicht so effig darauf, Höfe zu schießen. Das wird immer dargestellt von den oberen ... Das sind Lobbyinteressen? Einige wenige Jäger, Trophäenjäger haben Spaß daran. Wir kriegen auch mit das bei den Schnellabschüssen, dass sich da keine Jägers finden, die ausführen wollen in einigen Bereichen.
Weil sie sagen lassen wir das dann! Die Rechtslage ist unsicher. und außerdem jetzt mal unter uns Kerstin. Wir sprechen ja davon die ganze Zeit übrigens im Webinar an dieser Stelle dass die Welpen abbalan wollen. Ich meine, überdeck dir bitte mal. Welpen? Die wollen Welpen schießen! Früher hieß es nur die auffälligen Wölfe oder die, die Herdenschutz überwinden.
und jetzt sind wir schon soweit, dass sie die Welpe schießen wollen. Und Sie sagen aber nicht dazu, dass fünfzig Prozent der Welpen sowieso das erste Lebensjahr nicht überstehen, dass die sowieso sterben. Das verschweigen die ganz gerne, ne? Ja, richtig. Dann wollen sie vom Rest, vom Rest wollen sie noch vierzig Prozent schießen.
Was bleibt denn dann noch über nach einem Jahr? auch die das erste Jahr überlebt haben, die überleben ja längst nicht noch viel länger. Viele werden überfahren oder sterben an anderen Ursachen und das wird gerne vergessen. Die tun immer so als wenn alle Wölfe überleben und dann müssen wir auf jeden Fall welche schießen und das entspricht überhaupt nicht der Realität.
Das, was da geplant ist, ist ein massiver Eingriff in die Wolfspopulation. In die Populationsdynamik. das heißt es ist brandgefährlich. Die Wölfe sind immer noch eine streng geschützte Art. Sie sind auf der roten Liste sie sind vom Aussterben bedroht und die Jägerschaft hat nichts anderes im Sinn als angebliche Naturschützer jetzt zu sagen wir müssen wirklich die Population begrenzen indem wir Welten schießen.
Ich finde das absolut schlimm. Vor allem wirklich, diese Welpen haben noch niemandem was getan. Die haben keinen Schaf gerissen, die haben kein Menschen bedroht ... Was will ich eh nicht machen? Die haben doch nichts gemacht! Man greift ja auch in die Selektionsprozesse biologisch ein. Du schießt ja womöglich die stärksten und gesündesten Welpen.
Und übrig bleiben dann die drei, die eher rummickern. Und die überleben dann das erste Jahr auch nicht. Also das ist von vorn bis hinten, ist das wirklich biologischer Wahnsinn. Wenn man das jetzt gesehen dass die Frau Doktor noch nicht mal in der Lage ist, einen Welpen von einer laktierenden Fähe zu unterscheiden.
Das gibt ja eine Katastrophe in den deutschen Wäldern. also da fragt man sich ob man den Jägern überhaupt das in die Hand geben darf, die ja offenbar überhaupt gar keine Expertise haben, die die Wölfe gar nicht richtig ansprechen können, die nicht in der Lage sind dazu? Das ist unvorstellbar und sagen selber man darf auf keinen Fall die Leitwölfe schießen.
Wenn schon Frau Doktor ein Alt hier anspricht als Welpen, wie soll das denn gehen? Ja und vor allen Dingen ganz ehrlich ich habe eben noch gesagt irgendwie eine zur Ehrenrettung von Frau Doktorsutor. Dass es ein Fehler sein muss oder so. aber spätestens wenn ich diese Folie sehe... in dem Webinat. Ich gucke ja auf die Folie, dann sehe ich doch das ich hier keinen Welpen vor Augen habe der ein Stück Futter rumträgt sondern eine Mutter die ihren Welpen im Maulrum trägt.
und weißt du was? Max von der Task Force Artenschutz mit dem hab' ich gestern lange über das Thema geredet. Der hat mich heute morgen daran erinnert dass es einen O-Ton vom LJV vom Landesjagdverband Brandenburg genau zum Lebenthema gibt indem sich Kai Hammern, der Chef des LJv Brandenburger aus dem Fenster gelehnt hat und gesagt hat, dass er und die Liga in Brandenburg natürlich Wölfe kennen.
Und Erfahrung damit haben und genau unterscheiden. Ich würde vorschlagen wir hören uns diesen Urton nochmal an. den könnt ihr übrigens nachhören auf dem Instagram Profil von der Task Force Artenschutz. aber hier für euch jetzt schon mal vorab einfach zum zuhören und genießen. Die Jägerschaft in Brandenburg hat jetzt zehn, fünfzehn Jahre Erfahrung mit dem Wolf.
Und natürlich sind wir in der Lage ein Wolf genau anzusprechen. Wir können sagen ob Männlein oder Weiblein und wir können natürlich auch ansprechen wie alt das Tier ist was wir tatsächlich vor uns haben. also spricht der Vorwurf der ja eben aus der Wolfschützer Szene kommt dass wir einen Wolf nicht ansprechen können es grundlegend falsch.
Der Vorwurf von den Wolfsschützern. Nein, lieber Herr Hammann! Das ist kein Vorwurf für uns. Das ist die bittere Realität. Da saß Damantanke auch drin. Der hatte ja spätestens sagen müssen halt stoppen mal falsche Folie ne? Hier sehen wir eine Fähre. Keiner von denen hatte das auf dem Schirm. Sie wussten es nicht Kai Hammann.
Nicht Die Wolfsschützer machen den Vorwurf Sondern die Jägerschaft in sich kennt sich mit Wölfen nicht aus und dass isst die Realität. Die haben sich ja quasi selber geoutet, dass sie keine Expertise haben. Und die Frau Doktor in dem Lehrvideo hat auch ausdrücklich gesagt, dass man Jäger nur damit betrauen darf, die schon öfter Wölfe beobachtet haben und sich damit auskennen ... die Bölfe oft gesehen haben, dann möchte ich mal fragen.
Welcher Jäger hat denn oft Wölfe gesehen? Die bekommt man nämlich gar nicht zugesicht. also ich kenne keinen Jägger der schon überhaupt einen Wolf gesehen hat. Das stimmt aber in die Brandenburger tendenziell so statistisch gesehen wegen der Anzahl der Würfe vielleicht noch eher als ein jäger an Hessen oder so.
Dann haben sie es manchmal eingesehen oder doch nicht in der Menge wie die Frau Doktor das selber fordert dass man da die richtig beobachtet haben muss um die unterscheiden zu können. Also das glaube Wie gehen wir damit um? Ich meine, das Ding ist in der Welt. Das haben sich viele Jäger während des Webinars in ihre Hausaufgabenhefte reingeschrieben und das ist jetzt abgespeichert bei denen.
Also ich finde nicht dass man solchen Leuten wie Jägern das in die Hand geben darf. Ist viel zu gefährlich und ich glaube auch nicht, dass sie das Monitoring führen sollten. Die haben oft genug bewiesen, dass sie keine Expertise haben. Dass sie das nicht wirklich sicher unterscheiden können und sich darauf verlassen kann.
Dann ist beides Bejagen von Wölfen und Monitoring bei Jägern absolut in falschen Händen. Da stimme ich dir total zu! Ich finde, auf jeden Fall der DJV gefordert ist diese wildbiologische Schieflage zu bereinigen und dieses Webinar ... Offline zu nehmen und es zu überarbeiten. Und die Jäger, die da teilgenommen haben alle noch mal explizit in Schreiben darauf hinzuweisen dass dort ein Fehler unterlaufen ist.
im übrigen ich muss gestehen Es gibt natürlich noch mehr sachliche Fehler diesen Webinar und Wir werden das in diesem Podcast auch noch besprechen weil wie gesagt dieses ganze Webinar wirft Ein wirklich deutliches Licht auf die jägerschaft und möglicherweise auch auf die Motivation die wirft zu bejagen.
Wir werden uns das Webinar noch mal vornehmen. Aber dieser Punkt ist mit Abstand natürlich der Krasseste und deswegen bin ich gespannt, wie die Jägerschaft darauf reagiert und wie sie das korrigieren. Ansonsten müssen wir uns überlegen, wie wir damit umgehen. So kann das nicht stehen bleiben. Sind heftige Zeiten momentan, Kerstin?
Oder wie geht's dir so? Ich meine es gibt in jedem Bundesland eine Anzahl X. Wir wissen es ja nicht. an schneller Abschlussverfahren verfügungen dann solls Wolfs freie Zonen geben. all das für dass wir jahrelang gekämpft haben steht jetzt quasi ja vor dem Aus. Ja, ich hätte nie damit gerechnet dass das so weit kommt und vor allen Dingen nicht bei der geringen Anzahl an Wölfen die wir in Deutschland haben.
Ich glaube Bayern ist so ziemlich wolfsfrei warum auch immer was auch seltsam anmutet weil die Reviere sind eigentlich da und wir haben tausend sechsehundert Wölfe ungefähr in Deutschland gegenüber achtzig Millionen Menschen. Ich weiß nicht, ich sehe das Problem so nicht. Natürlich gibt es Konfliktsituationen mit Weidetieren aber dafür gibt es guten Herdenschutz und auch alle Studien die im Moment zur Verfügung stehen zeigen ganz deutlich dass Herdenschutz wirkt dass Herdenschutz alleinig wirkt und nicht Abschüsse.
Abschüssen wirken nicht, abschüssen sind sogar kontraproduktiv. das sagt sogar die Frau Doktor in ihrem Lehrvideo wenn man in Rudelstrukturen rein schießt dass sich sehr negativ auswirken kann auf beide Tierhalter weil eben Jungwölfe das noch nicht gelernt haben von ihren Eltern das Jagen noch sehr unsicher sind und sich dann mal eher dahintrauen an ihre normalen Beutetiere, sondern sich dahintrauen.
Wo halt so viele auf einem Haufen stehen und dafür auch Gefahren in Kauf nehmen was andere Wölfe auch oft vermeiden und lieber in ihrem Revier, in den Wäldern jagen. Und die Jungwölfe wissen sich nicht anders zu helfen. oder genau das sagt ja auch die Frau Doktor in dem Video? Oder im Fall Gloria hatten wir ja nun eindrucksvoll dass da immer die Rüden weggeschossen wurden und sie ihre Welten alleine versorgen musste und dann natürlich gesagt ich gehe dem Weg des geringsten Widerstandes und die hat wirklich anhand des schlechten Herdenschutzes hat sie gelernt letztendlich Herzschutz überwinden.
Das hatten wir jetzt in der letzten Folge mit dem Moritz der empfohlenen Herrdenschutz überwunden wurde von Gloria, weil die das gelernt hat. Genau und deswegen auch schlechter Herrdeschutz trainiert ja Wölfe und deswegen Schäfer, die guten Herrdenschafts betreiben, habe ich schon mit mehreren gesprochen, die ganz böse sind auf beide Tierhalter, die nicht adäquat schützen, weil sie nämlich die Wölffe anlernen.
in Frankreich werden ja Wörfe geschossen da gibt es ja eine Quote aber Studien zeigen dass die Weidetierisse eher zunehmen. so viel zu abschüssen als Herdenschutz. Das ist nämlich kein Herdeschutz, das ist kontraproduktiv. Absolut! Das ist ein Vorwand, haben wir ja schon öfter besprochen. Die wollen Wölfe schießen, sie konnten das nicht auf sich sitzen lassen und dass es die Tiere rumlaufen in ihren Revieren, die sie nicht schießen dürfen.
Und wie gesagt ich bin dabei dir natürlich sind das nicht alle Jäger und eigentlich glaube ich sogar der sind die wenigsten jäger. Aber es reicht ja nicht. Es wird viel Schaden angerichtet und aktuell ist es so, dass es unzählige Abschlussverfügungen gibt. Es gibt unzähliere Klagen dagegen aber jetzt am Beispiel Rheinland-Pfalz und Hessen sehen wir ja das die Gerichte diese Klagen abweisen beschäftigen sich nicht mit den Einwänden.
Es gibt jede Menge juristische Einwände, denn diese Abschüsse sind rechtswidrig und ich glaube da sind sicher alle einig das ist ja auch tatsächlich in vielen Fachaufsätzen so bewertet worden. fangen wir an mit dem Anlass, mit den grundlosen Töten und so weiter bis hin zu EU-Recht also sprich FFH-Richtlinie.
Diese Abschüsse sind rechtswidrig und trotzdem sind unsere Gerichte noch nicht soweit da sie wirklich sich mit dem Thema so befassen um das zu erkennen. nun ist ja im Prinzip sind die Gerichte unabhängig und die dürfen machen was sie wollen dass es auch in Ordnung. ich bin natürlich eine Verfechterin des Rechtsstaats.
Und selbstverständlich bin ich froh, dass wir einen Rechtsstaat haben und das auch so bleibt. Wir müssen immer mit solchen Sachen rechnen und wir müssen damit leben. Das gehört zum Spiel dazu. In diesem Fall würde ich mir nur wünschen, dass sich die Gerichte ein bisschen auf den Stand der Zeit bringen und sich in das Thema mal eindenken.
Es wird ja an den Klageschriften immer darauf hingewiesen, dass der günstige Erhaltungszustand ein politischer Beschluss ist und nicht die wissenschaftlichen Daten dafür genommen wurden, sondern einfach mal politisch angewiesen wurde zu sagen. Wir erinnern uns an Flaspart. Mir ist das Papier anonym zugeschickt worden letztes Jahr.
Ich habe das ja bekommen wo im Prinzip die Anweisungsstand den Erhaltungszustand legt politisch fest. Und solange das so ist werden wir bei den Klagen alt aussehen was aber wiederum bedeutet? Da läuft doch, glaube ich schon ein Klage bei der EU. Ja da läuft ja im Prinzip das ist der Schutzstatus? Das ist ja das was unter Federführung von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe gemacht wurde.
Da geht es um den Schutzstatuss und bei uns im Land müssen wir daran... Wir müssen im Prinzip aufzeigen aber ich glaube da läuft auch juristisch was.. Ich bin jetzt gar nicht hundert Prozent in Bilder aber ich meine da läuft etwas! Wir können ja belegen dass eben halt nicht die wissenschaftlichen Daten sind die dazu grundlegend sondern politischer Entschlust dahinter steht.
Und da müssen wir ran. Wenn wir das mal irgendwie hinkriegen, dass es damals ein Richterspruch gibt ... Der Erhaltungszustand ist nur politisch günstig und nicht wissenschaftlich. Dann haben wir ganz neue Chancen zu klagen. Momentan ist das Thema Klage relativ ausgeschöpft. Schade! Aber das ist echt hart damit umzugehen?
Ja, auf jeden Fall. Weil es einfach auch absolut beim Gerechtigkeitssinn widerspricht. Da sagst du was? Da sind wir beide glaube ich gleich, der Gerechtigkeitssinn, der uns so antreibt bei dieser ganzen Geschichte. Dann sind wir schon fast beim Thema Kerstin. Lass uns einsteigen in deinen Themenbereich, in dein Fachgebiet.
Lasst uns zum Wolf in den Medien kommen und schauen was sich da getan hat. Du hast ja eine ganze Menge angeschoben. Lassen Sie mal anfangen mit dem Leserbrief an den rheinisch-westfälischen Jäger aus dem, ich glaube Sommer? Ja das war Juli glaub ich. Was war der Grund für Deinen Leser Brief? Der Grund war ein, in meinen Augen, hetzerischer Kommentar.
Die Überschrift lautete Wachsende Frustration. Darin wurde Kritik geübt dass die Abschlussverfügung für den Wolf Gw, das ist der Milan an rechtlichen Hürden gescheitert ist aber ohne fairerweise die Gründe zu nennen nämlich fehlender Herdenschutz innerhalb der letzten fünf Jahre. Und dann ist nämlich ein Abschuss nicht rechtens.
Das Gericht hat sich da an geltendes Recht gehalten, da habe ich einen Leserbrief verfasst und den auch an den Chefredakteur geschickt und als Reaktion kam ein Anruf von dem Chefredacteur Benedikt Schwenen der mich also privat angerufen leider war ich da gerade nicht zu Hause und hat auf den Anrufe Beantwortung gesprochen mit der Bitte um Austausch falls ich dazu bereit sei.
Dann hab' ich darauf auch geantwortet zurückgerufen. Ich habe ein oder zwei E-Mails ihm noch geschickt mit Terminvorschlägen und danach kam irgendwie nichts mehr, da kam gar nichts mehr. also das war dann irgendwie der Austausch beendet. dann ja war irgendwie ein bisschen... Haben die den Leserbrief gedruckt?
Ja genau! Den haben sie gedrucked Und das war dann für mich auch okay. Es war nur so ein bisschen befremdlich, dass er mich erst kontaktiert hat und einen Austausch wollte. Dann gehe ich darauf ein und kommt irgendwie nichts mehr. Schade! Wer weiß warum? Keine Ahnung... Aber so ist es im Sandeverlaufen mit dem Austauschen.
Den Leserbrief hat er veröffentlicht ja. Der gute Wille war da von deiner Seite alle mal. du wolltest dich mit dem Mann zusammensetzen und mit ihm sprechen und ihm vor allen Dingen auch die Motivationen, die Du hast erläutern. damit Und das muss man immer wieder in aller Deutlichkeit sagen. Du machst es ja nicht, um die zu ärgern oder mit dem Finger auf die zu zeigen sondern um den zu sagen geht mal in euch und optimiert euch in diesem Punkt.
werdet ein bisschen sachlicher und kommt eure Verpflichtung nach. und ganz genau du wolltest sie da daran erinnern und Das hat jetzt leider nicht stattgefunden. aber immerhin der leserbrief wurde gedruckt. naja gut okay dass mindeste oder Ja denke ich auch. dann sind wir beim nächsten fall Die Beschwerde beim rundfunkrat des WDR in Sachen aktuelle Stunde vom zwölften, sechsten, sechsundzwanzig.
Kerstin? Was war der Anlass? Also was haben die da berichtet? Ja also da waren ja mehrere Falschinformationen drin. zum Beispiel wurde da gesagt dass sie Reproduktionsrate des Wolves in Deutschland dreißig Prozent pro Jahr beträgt. Wenn das so wäre dann hätten wir aber erheblich mehr Wölfe mittlerweile in Deutschland und das haben die einfach verbreitet und stehen lassen öffentlich guckt bei seriösen Quellen, also zum Beispiel bei der DBBW zum Thema Wolf kann man im Internet auch so ganz leicht finden.
Es stagniert die Zuwachsrate im Moment oder ist sogar leicht rückläufig von wegen dreißig Prozent. ebenso wurde überhaupt nicht erwähnt dass die Mortalitätsrate bei Welpen im ersten Jahr bei ca. fünfzig Prozent liegt. Also lassen sie das einfach so stehen und suggerieren damit mehr Wölfer haben. Da kann man nur noch mit den Ohren schlackern.
und was Weiteres. zum Beispiel, da ging es auch um den Wolf Milan. Da wurde die Anzahl seiner Risse auf seiner ganzen Wanderung einfach mal so eben geschätzt. Natürlich wurden sie sehr hochgeschätzt und einfach geschätzten. Und dann wurde diese Zahl in den Raum geschmissen... Ich weiß gar nicht mehr genau ich will's auch gar nicht wiederholen.
War das nicht über fünfhundert oder so? Ja genau! über fünfhundert und das war einfach mal so geschätzt. Natürlich wieder ohne Erwähnung von Herdenschutz, also es wurde nicht dazu differenziert. Bestand Herdschutz bestand keiner Es wurden einfach in den Raum geworfen. ja so. und so viel Beidetierisse durch Milan.
Ja dann waren da noch mehr Fehlinformationen drin natürlich alle zu Ungunsten von Milan. Dann habe ich als erstes... Also es war eine längere Geschichte mit dem WDR Das zog sich über Wochen oder Monate hin Als erstes eine Beschwerde beim Deutschen Rundfunkrat eingereicht. Das wurde dann von denen delegiert an die verantwortliche Redakteurin Andrea Binstein, aber der Schriftwechsel war nicht zufriedenstellend weil sie sich nicht auf meine Argumente einließt.
Dann habe ich mich wiederum an die Chefredaktion und auch an die Programmdirektorin gewandt Und dann gab es einen doch konstruktiven Austauschen. Ich habe da aber auch seitenslang wirklich Quellen hingeschickt, also verifizierbare belastbare Quellen hingeschickt die eben die Wirklichkeit widergespiegelt haben und die eben konträr war mit diesem Beitrag.
letztendlich ist es dann so ausgegangen dass der Beitrag aus dem Programm genommen wurde. diese falschen Zahlen sind nicht mehr verfügbar. Die Chefredakteurin hat mir dann noch eine wirklich sehr wertschätzende E-Mail geschickt sich für meinen Einsatz bedankt und die von mir eingebrachte Expertise. Und daraufhin habe ich mich dann auch bei ihr bedanked oder bei der Chefredaktion bedankd, aber mit dem Appell für die Zukunft, die Redakteure und Redakteurinnen zu sensibilisieren für sorgfältige Recherche, wahrheitsgemäße Berichterstattung für mich zufriedenstellen.
Das wäre jetzt meine Frage gewesen, bist du zufriedend damit? Ja, aber das war ein Kampf! Also wenn du dich darauf eingelassen hättest nichts mehr zu machen nach dem Erstkontakt mit dem WDR dann wär das alles so weiterhin on air und die Leute würden diese falsche Information nach wie vor konsumieren Ganz genau.
Und da muss sich unbedingt was gegen Unternehmen. Du zeigst eindrucksvoll, dass es funktioniert und man einfach Mühe geben muss, dass man dran bleiben muss. Weiter geht's mit dem Deutschen Presserat. Schalten wir auch immer gerne ein. Wenns nicht anders geht müssen wir ganz deutlich sagen. Diesmal geht es um eine Beschwerde beim Presserad gegen die Zeitschrift PIRSCH.
Um welchen Beitrag geht das? Das ist auch so eine Jägerzeitschrift und der Grund war auch eine falsche Information. Und in meinen Augen auch Sensationsjournalismus, die Überschrift lau... Also es ging um diesen Fall in Italien, der ist ja durch den Medien gegangen. Die Überscript lautete Wolf greift Kind bei Grillfeier... Nee, Wolf greift bei Grill Feier Kind an und tötet Familienhund.".
So zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung war das überhaupt nicht bewiesen? Es wurde nachher wiederlegt. noch ne Es handelte sich nur um Hörensagen. Aber es wurde sofort aufgeriffen und natürlich wieder Gegenwölfe verwendet. Na klar! Und kurz darauf wurde diese Darstellung offiziell und öffentlich widerlegt, der wahre Ablauf kam ans Licht, der sich absolut davon unterschieden hat was die Piersta geschrieben hat.
also der Wolf hat niemals ein Kind angegriffen. das Kind war glaube ich noch nicht mal draußen wenn ich mich richtig erinnere und es hat nichts auf dem Grundstück der Familie stattgefunden. Der Hund ist ohne Aufsicht, ich weiß nicht wie viele hundert Meter oder Kilometer weggelaufen. Da hat sich keiner darum gekümmert offensichtlich, der ist da irgendwo rumgestromert und ist dann glaube ich an einer Waldkante vom einem Wolf angegriffen worden und ich glaube auch getötet worden.
Ja, er ist getötete worden ja! Aber das ist natürlich was ganz anderes, als da veröffentlicht wurde. Natürlich ist es schade um den Hund aber wenn ich im Wolfsgebiet lebe ... Ich lass meine Hunde auch nicht hier einfach so durch die Gegend stromern. Im Wolfs-Gebiet schon mal gar nicht! Aber auch so nicht?
Weil ein Hund kann auch offen werden von Jägern und Autos oder anderen Hunden. Das passiert ja nun auch nicht selten, dass Hunde einander töten. Also von daher ist es ein Risiko sein Hund rundbeaufsichtig draus zu lassen! Wo leben wir denn? Ja das ist unverantwortlich. und das dann dem Wolfen die Schuhe zu schieben, das ist echt schäbig.
Kerstin, wir sind beim nächsten Punkt und zwar geht es da um eine Beschwerde gegen eine Tageszeitung wegen vieler hetzerischer Kommentare und einem Artikel der gespickt war mit Desinformationen. Wie ist da der Stand der Dinge? Ja, das war eine Tageszeitung. Den Namen muss ich ja jetzt nicht unbedingt nennen.
da läuft nämlich noch ne Beschwerde. die ist auch in der Schwebe Ich glaube schon seit April. Das geht aber jetzt weiter! Ich habe Korrespondenz von dem Deutschen Presserat da. Die haben mich also angeschrieben dass es weitergeht und das geht jetzt seinen normalen Weg dort. Und dann gab es aber noch was mit dieser Tageszeitungen Vor einiger Zeit einen Leserbrief drin, eines FDP-Abgeordneten Herr Busen heißt der.
Also da haben sich mir meine Nackenhaare hochgestellt also ... Abgeordneter beschwert er sich darüber, dass Milan nicht geschossen werden darf. Beschwert sich über die deutsche Rechtsprechung. Verschweigt dabei, das es keine Abschussgenehmigung gab wegen fehlendem Herdenschutz. Das wäre nämlich rechtswidrig!
Er verschweigt ebenso, dass wissenschaftliche Studien belegen, dass Herzschutz das einzig wirksame Mittel gegen Übergriffe ist und Nichtabschüsse. Und er beschuldigt in seinem Leserbrief Naturschutzverbände, sich am Geschäftsmodell Wolf zu bereichern.". Und da hab ich einen Leserbrief hingeschrieben, der jetzt auch veröffentlicht wurde.
Wurde allerdings ein bisschen gekürzt aber trotzdem er wurde wenigstens veröffentlicht. also da fragt man sich, dass wie ein FDP-Abgeordneter sich beschweren kann über Gerichte die dem Recht folgen. Ja, FDP halt. Findest du nicht mehr statt? Ist halt raus ist halt Schnee von gestern. Im Weltmann ja auch nicht mehr.
Und das in Zeiten, wo Atemschutz wichtiger ist denn je. Wo wir den Recht starten, bitte nicht anzweifeln dürfen? Ja! Ich habe eine gute Idee. Wir kommen gleich noch darauf zu sprechen wie Leserbriefe auszusehen haben. Hast du Lust uns dein Leser Brief kurz vorzulesen? Ja Moment, den muss ich mal eben irgendwo hab' ich.
den kann ich machen. Dann leg los. Der ex-Jagdpolitische Sprecher der FDP, Herr Buesen verschweigt leider dass der Wolf in Olpe deswegen nicht getötet werden darf weil bei den Übergriffen fast durchweg fehlender Herdenschutz der Grund für die Übergriffe war. Weiterhin beschwert er sich über die deutsche Rechtsprechung in diesem Fall.
nun wir leben nun einmal Gott sei Dank in einem Rechtsstaat und nicht in einer Gesetzgebung der Willkür. Herr Buesen verschweigt dabei, dass die Abschussverfügung gestoppt wurde weil sie sowohl gegen EU als auch gegen nationales Recht verstößt. Die Tötung eines Wolves ist nur dann rechtlich begründet wenn es Wolfs abweisende Herdenschutzmaßnahmen gab.
Dort fehlten aber Herdschutzmaßen fast durchweg innerhalb der letzten fünf Jahre komplett. Wer is denn jetzt schuld? Der Wolf kann nicht unterscheiden zwischen erlaubten und nicht erlaubtem Beutetieren. Wie sollte er? Würden die Tierhalter vor Ort ihrer Verantwortung gerecht werden und Herdenschutz im Wolfsgebiet betreiben, was ja auch noch staatlich finanziert wird?
Würde das die Wahrscheinlichkeit eines Wolfs über Griffs laut Gericht signifikant senken. Laut DBBW Niedersachsen fanden etwa neunzig Prozent alle Übergriffe bei fehlendem Herdenschutz statt. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass wolfsabweisender Herdeschutz das wirksamste Mittel gegen Wolfsübergriffe ist und diese um bis zu hundert Prozent reduziert.
Die Quelle is Bruns, Walthert und Korozian. Wölfe die Herdenschaft trotzdem überwinden dürfen auch geschossen werden! Das war und ist so... Ferner belegen neueste wissenschaftliche Studien, dass Abschüsse von Wölfen eben kein geeignetes Mittel sind Wolfs Übergriffe dauerhaft zu verhindern. Quelle Adrian Treves et al.
Von einem Ex-Jagdpolitischen Sprecher der FDP sollte man erwarten können das er sich an die Wissenschaft hält. Wissenschaftliche Studien kennt und keinen Populismus betreibt. Artenschutz als Geschäftsmodell zu bezeichnen ist an der Realität völlig vorbei und nichts anderes als billiger Populismus. Wölfe haben eine wichtige ökologische Aufgabe, sie tragen sowohl zur Waldverjüngung als auch zur Gesundheit von wilden Populationen bei.
Artenschutzz ist in der heutigen Zeit des größten Artensterbens seit dem Ausstärken der Dinosaurier wichtiger denn je – nicht nur für uns sondern insbesondere für unsere Kinder- und Kindeskinder! Wer gegen Artenschutz ist und Naturschutzorganisationen verunglimpft, stellt sich damit gleichzeitig gegen eine lebenswerte Zukunft.
Und wird ja offensichtlich auch nicht mehr gewählt. Kerstin! Herzlichen Glückwunsch. Ja, das war der Leserbrief. Der ist jetzt nicht so veröffentlicht worden, er ist etwas gekürzt worden. Das ist auch ein Ding, dass der gekürzt wurde. ich weiß gar nicht an welchen Stellen aber auf jeden Fall wenn ihr wissen wollt wie man einen Leser Brief schreibt dann hört euch diese Folge am besten nochmal an und hört euch vor allem diesen leser brief noch mal an weil das ist für mich das beste Beispiel wie man ein leser briefe fassen sollte.
es sind sogar quellen drin also im prinzip an sachlichkeit nicht mehr zu übertreffen. der wurde jetzt gedruckt. wir haben uns darüber sehr gefreut um und ihr könnt diesen Leserbrief für euch als Beispiel nehmen. Für andere Leser Briefe, ihr könnt auch Sachen daraus übernehmen übrigens. Kann man ja übertragen auf alles letztendlich ne?
Sie machen alle die gleichen Fehler. kann man im Prinzip ein Leser Brief überall entschicken ist fast so nur den Namen austauschen. Kerstin also tausend Dank. das war wieder mal wirklich ein Treffer. dieser Leser brief richtig richtig gut. aber wir haben noch einen Fall und zwar gibt es noch einen fall wo wir ein update brauchen und zwar ist dass die Beschwerde beim NDR Rundfunkrat.
worum ging es da? Ja, der NDR hat in einem Fernsehtbeitrag von zwanzigtausend Wölfen in Deutschland gesprochen. Ein bisschen übertrieben hoch – wie habe ich eben schon gesagt? Gibt es ungefähr tausend sechshundert Wölfe? Das war jetzt aber nicht böswillig! Also das war keine Desinformationen und eine falsche Information.
Die haben sich einfach vertan, die haben gottenschlecht recherchiert. Zwanzigtausend Wölfe gibt es geschätzt im ganz Europa, in ganz Europa und in Deutschland tausend sechshundert. Und die bringen das in so einem Fernsehbericht. Also ist nicht böswillig gewesen. Das glaube ich nicht. Aber es darf natürlich nicht passieren.
Die Leute, die das am Fernsehen sehen, die denken ja, die laufen... Die gehen aus der Tür und dann kommt ein Wald vor Ballen, frisst die oder so. Und da habe ich auch eine Beschwerde an den Rundfunkrat des NDR geschickt. Das wurde aber sofort rausgenommen und die haben das gemerkt... Also du hast es an den rundfungrad geschickt?
Ja! Die haben dir beantwortet. oder haben sie das auch delegiert? Nee, die haben mir geantwortet. Die haben mir verantwortet und haben sich auch entschuldigt und haben gesagt, dass sie seinen Fehler unterlaufen eben das Sie sich da vertan haben mit Europa und Deutschland. Und haben dann aus der Veröffentlichung rausgenommen.
die falsche Zahl also das war dann sehr unkompliziert. Was sehen wir in diesen Fällen zusammengefasst? Ja man darf nicht alles hinnehmen. wenn man sowas sieht muss man eigentlich eingreifen Denn das ist eine Manipulation der Bevölkerung, diese Fake News. Und wer ein bisschen Gerechtigkeitsempfinden hat kann das so nicht stehen lassen finde ich.
Also es kann jeder aktiv werden. Das ist kein Hexenwerk. man kann erst mal zum Beispiel wenn man ne Beschwerde an den deutschen Presserat macht geht man einfach auf die Homepage vom Deutschen Presserat. da sind die sechzehn Ziffern des deutschen Presse-Codex aufgeführt. Da kann man sich erst mal daran orientieren, ob da was relevant ist oder ob da etwas greift.
und meistens ist es die Ziffer eins, die Wahrhaftigkeit. Und die ziffer zwei Sorgfalt bei der Recherche wobei die Recherchen auch ohne Verfälschung rübergebracht werden muss. also das da kann man dann orientieren und dann führt einen die Homepage eigentlich weiter, das ist eigentlich selbsterklärend.
Da wird man dann gefragt gegen welche Ziffer verstößt es und warum? Am besten kann man das dann da direkt ausfüllen und abschicken und dann geht der Weg weiter. Man musste auch links einfügen und Screenshots kann man glaube ich auch einführen. Ja genau, kann man auch. Also dass es jetzt beim Presser hat aber Rundfunker hat ja noch mal was anderes.
Ja, genau. Das unterscheidet sich ziemlich stark. Der Deutsche Presserat ist eine freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinepresse. Es ist ein Verein und wird getragen von Verlegerverbänden oder Journalisten verbunden. Der Rundfunkrat ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Aufsichtsgremium einzelner öftentlich rechtlicher Sender.
Das ist immer spezifisch pro Sender auch... für den NDR, für den WDR und so weiter. Dieses Aufsichtsgremium setzt sich zusammen aus Vertretern gesellschaftlicher Gruppen wie zum Beispiel Verbände, Kirchenpolitik. Bei den privaten Radionfernsehsendern sind es die Landesmedienanstaltungen, die man sich wenden muss.".
Das sind schon mal ganz wichtige Tipps! Jetzt brauchen wir noch von dir... ein paar Hinweise, wie man seine Schreiben am besten verfasst. Also was muss ich beachten damit mein Anliegen ankommt und ernst genommen wird? Erstmal beim Leserbrief zum Beispiel sich konkret auf den Artikel beziehen also Titel- und Erscheinungsdatum nennen und auch konkret benennen welche Aussage problematisch ist und dann die falsche Aussage sinngemäß wiedergeben Dann korrigieren Was ist die Wirklichkeit?
Und das muss natürlich auch mit einer belastbaren Quelle hinterlegt sein. Also zum Beispiel eine wissenschaftliche Studie, eine amtliche Statistik ein Gesetz, eine Verordnung oder eine Originalquelle einfügen und dabei es immer wichtig besser eine starke Quelle zu nennen als fünf Schwache, die so auf Wackeligen Beinen stehen.
also eher Qualität als Quantität. Und dann sollte man noch dazu fügen, warum ist diese Fehl- oder Desinformation? Warum ist das relevant? zum Beispiel, weil damit die öffentliche Meinung beeinflusst wird. Weil populismus betrieben wird, weil man unfaire Berichterstattung entgegentreten will. Oder auch weil man... Das habe ich z.B.
bei dem WDR als Argument gebracht, weil um die Glaubwürdigkeit der Medien fürchtet. Absolut! Wichtiges Argument ja Es ist ja auch in deren Sinne, die wollen doch ein Gegenpol sein gegen die ganzen Fake News in den sozialen Medien. Und diesen Anspruch können sie ja nur aufrechterhalten wenn die fair wahrheitsgemäß berichten.
Ja und am Ende sollte immer ein Appell noch sein Wenn das passt. also bitte das habe ich hier auch gemacht. beim WDR hab ich ja eben auch erwähnt Bitte in Zukunft die Redakteurinnen zu sensibilisieren, eine bessere Recherche zu betreiben. Eine wahrheitsgemäße und faire Berichterstattung zu machen und insgesamt eben den Anspruch der Wahrhaftigkeit zu genügen.".
Du schreibst immer in einem sehr höflichen Ton auch sehr sachlich und ich glaube das ist auch wichtig oder dass man sich dann nicht im Ton vergreift? Und dass man vielleicht auch guckt, dass nochmal jemand rüberschaut nach Fehlern usw., möglichst authentisch rüberkommt. Ich finde es zum Beispiel auch ein ganz, ganz groben Fehler wenn man für solche schreiben die KI bemüht.
Das kommt nicht an das ist immer sehr statisch geschrieben. ich finde dann doch eine gewisse Emotionalität und dass man auch merkt dieser Personen ist das ernstes kommt aus der Tiefe ihres Herzens was sie da schreibt das finde ich überzeugender als wenn man da so einfach so ihre Statik schreit oder? Also KI geht mittlerweile ja kann natürlich verlockend sein für ungeübte Schreiber oder für Menschen, die in Rechtschreibung und Grammatik nicht so sicher sind.
Aber egal an wen man solche komplett KI-erstellten Texte schickt – ob an Behörden-, Redaktionen-, Presse- oder Rundfunkräte – die merken das! Also wenn man ein paar Texte gelesen hat, KI erstellte Texte dann nach dem dritten Satz, spätestens nach dem zehnten weiß jeder Das hat KI geschrieben. Die sehen auch alle gleich aus, die haben alle diese Auffälungen, die dann kommen und so weiter?
Ja wenn ein paar gelesen hast das merkste einfach Und dann wird man halt nicht mehr ernst genommen. Man verdient Glaubwürdigkeit macht sich im schlimmsten Fall auch noch lächerlich. Also das schadet jeder Sache mehr als dass es nützt. Ihr seht, Kerstin ist unsere Expertin für dieses Thema und sie hat jede Menge Erfahrung.
Wir haben jetzt an diesem Beispiel gesehen dass sie eine Menge bewegt hat auch in den letzten Monaten und Wochen und da ist ja noch ganz viel in Arbeit. Da werden wir dann zu späterer Zeit nochmal drüber berichten wenn es da Neuigkeiten gibt. Und ja, und Kerstin hat eine E-Mail Adresse eingerichtet unter der ihr euch an sie wenden könnt wenn ihr zum Beispiel Fragen habt oder Unterstützung braucht.
Und die heißt fairtowolvesattheonline.de. Die kommt auch in die Show Notes rein also fairtowolfs ein Wort und dann addt minus online.de und alles zu diesem Thema. nachhören könnt ihr auch in Folge ninety fünf wenn der Wolf Schlagzeilen macht. das war unsere erste gemeinsame Folge und da haben wir all diese Sachen und da gibt es auch Tipps für alle möglichen Sachen nochmal.
Dann kann man sich noch mal fit hören in dieser Folge. Genau, wenn jemand Hilfe braucht oder sich unsicher ist ob das für eine Beschwerde reicht oder so dann kann er. Das ist nämlich auch so ein Punkt, viele sind sich unsicher. Ist das jetzt schon genug für eine Beschwerde? Oder wie gehe ich da jetzt vor und damit ihr die Routine bekommt und damit Ihr Euch Kerstin anschließen könnt weil noch einmal je mehr Leute da jetzt mitmachen, desto mehr Erfolg werden wir haben, destso mehr werden wir erreichen.
Wir wollen mehr Sachlichkeit in den Medien, wir wollen eine realistische Abbildung des Themas vom Wolfs mit allen Herausforderungen. Wir wollen nicht dass das schön geredet wird, aber darüber sachlich berechtigt wird und dafür könnt ihr euch stark machen. weil ich kriege jeden Tag Nachrichten von euch wo ihr fragt ja was kann ich tun wie kann ich mich nützlich machen?
Und dann sage ich immer Ja Leute fang mal da an vor eurer eigenen Haustür zu gucken in euren Medien, die euch zur Verfügung stehen. Wie wird da über die Wölfe berichtet? Und wenn ihr da was findet, was euch komisch vorkommt dann könnt ihr euch ein Kerl wenden aber werdet erst mal an diesem Punkt aktiv.
das Thema Wölfe schützen, Atenschutz usw. ist ein mühsames Thema und wir sind alle nicht auf Rosen gebettet. ich habe mir das auch alles schöner vorgestellt als ich vor drei Jahren mit dem Podcast begonnen habe haben ja auch so gedacht wow das wird ganz cool und wir können da super berichten. und es ist letztendlich es ist ein Abnutzungskampf und ihr alle draußen merkt dass Ich weiß wie ihr fühlt.
Ihr fühlt alle sowie kerstin und ich Auch das kriege ich jeden tag gespiegelt. uns geht allen beschissen Und das darf es auch sehr schlimm wenn mich Menschen, wir machen das weil wir eben halt wirklich an das gute glauben und weil wir viel erreichen wollen. Aber wenn wir das wollen müssen wir alle die Ärmel hochkrempeln und nicht nur die andere auch.
Wenn man nichts tut dann verändert sich auch richtig. Also deswegen was ich noch sagen wollte zu den Leserbriefen. also auch wenn sich jemand nicht so sicher ist in deutscher Sprache oder Rechtschreibung das ist nicht so schlimm. es soll authentisch und glaubwürdig bleiben, es kommt auf die Fakten an.
Und nicht auf Perfektionismus, auf perfekte Formulierungen, Grammatik oder Rechtschreibung. Also man kann das ja auch noch mal von jemandem überprüfen lassen oder so. aber ist jetzt keine wissenschaftliche Abhandlung. Die Hemmschwelle darf auch nicht so hoch sein dass die Leute, oh Gott, das krieg ich niemals hin oder so einfach drauf los schreiben.
Die Adressaten müssen einfach merken, dass es uns ernst ist und wir ein echtes Anliegen haben. Und dann ist es mehr oder weniger auch egal wie gut formuliert dieser Brief ist. Wie gesagt recht schreibt Fehler! Da bin ich so ein bisschen, unsere Generation ist ja so'n bisschen pedantisch. Ich lass da gern immer noch mal jemanden rüber gucken oder eben auch mit KI-Mitkommaren nochmal gucken und so.
Das kann man ja mit KI machen aber es muss trotzdem ein persönliches Schreien sein. Genau! Aber meine Texte sind aus meiner Feder und da bleibe ich auch bei. Sonst ist das nicht authentisch. Und nicht glaubwürdig. Man macht sich wirklich lächerlich. Kersti, dann kommen wir zu unserem nächsten Themenblock.
Wir haben uns schon vor langem vorgenommen über das Thema illegale Jagd auf Wolfe mal zu sprechen also illegale Wolfs Tötungen, das ist ein komplexes Thema und wir werden es heute auch nur anreißen können. Tatsächlich gibt es so viele Fälle die im Dunkeln liegen und es ist wirklich ein schwieriges Thema auch weil der Grad ist immer ein schmaler.
Ist das jetzt eine elegane Wolfstütung oder ist das tatsächlich nur einen Fall? Oder wird dem Wolf da wieder was in die Schuhe geschoben und deswegen wird er getötet? oder wie auch immer. Es gibt auf jeden fall viele, viele Aspekte die man da beleuchten kann. Wir nehmen uns heute mal die aktuelle Lage so ein bisschen vor und gucken mal auch bei so Fällen, wo noch gar nicht feststeht ob es zum Beispiel eine illegale Wolfstütung ist.
Denn eins fällt ja auch auf in den letzten Wochen wurden gefühlt vermehrt tote Wölfe gefunden. Ganz klar! Ein Fall über den noch niemand gesprochen hat weil der offizielles und da ist auch tatsächlich um das gleich vorweg zu nehmen, die Todesursache noch nicht klar. Aber es gibt in Treuen-Briezen wieder einen toten Wolf.
Ja ich weiß, der schrillen jetzt die Alarmglocken bei euch. Das war genau vor zwei Jahren schon mal der Fall. Das haben wir hier im Podcast ausgiebig behandelt als Thema. aber in diesem Jahr wurde am sechsten neunten wieder bei der Maisernte in der Nähe von Felgentreu, ein toter Wolf gefunden. Und durch das LFU ist das Landesamt für Umwelt geborgen.
Kadarver sind Verletzungen festgestellt worden, wodurch diese Verletzung allerdings entstanden sind, ist derzeit noch unklar. Aber ja da kommen Erinnerung hoch vor fast genau drei Jahren, Kerstin Richtig? Ja ganz genau. und dann muss man auch erwähnen dass jeder Abschuss ohne Abschuss Genehmigung an Strafbestand nach wie vor im Übrigen Das ist auch jetzt nach der Herabstufung.
Der Schutzstatus immer noch ein Strafbestand. Die Leute machen sich wirklich kriminell strafbar, wenn die einen Wolf schießen. Jeder Jäger, der das tut macht sich kriminell strafbaar. Deswegen sind wir gespannt was hier als Todesursache rauskommt? Genau! Weil Trojan Briezen is'n Hotspot Und wir haben in Folge XXVI und XXII, also grauer Vorzweid kann man schon sagen über diesen Fall den ich eben schon angesprochen habe berichtet.
Wir waren ja auch vor Ort, haben eine große Suche angestellt. Kerstin und wir beide haben uns ja über diesem Fall auch kennengelernt ne? Ja ganz genau! Zwar nicht persönlich aber wir haben uns da kennengelernen das heißt da hatten wir das erste mal richtig Kontakt miteinander. Du hast der großen Anteil daran genommen.
Ja bestimmt es ist Bauch. Das war schlimm. Der Wolfskadaver wurde ja leider nie gefunden, was aber von dem Fall bleibt sind die bewegenden Bilder und die vielen Fragen. wie erinnern uns das ist dieser wolf der dort am ufer der nie plötzlich dass es so ein fluss und dort im match liegt und trinkt und man sieht dort eine deutliche verletzung.
ich nehme gleich vorwege. Experten haben das eindeutig als schluss Verletzungen identifiziert. Der sitzt uns allen noch in den Knochen. Damals haben wir ja auch eine große Belohnung ausgelobt, um die zur Ergreifung für Hinweise möglicher Täter führen. Denn wir gehen davon aus, dass dieser Wolf illegal getötet wurde, obwohl es keinen Kadaver gibt?
Ja aber wenn das als Schussverletzung schon deklariert wird dann ist es ja eine illegale Töte. Sollen wir nochmal ganz kurz erzählen was da passiert ist damit? Also da ist ein Wolf gefunden worden von zwei Personen, die dort gearbeitet haben in diesem Bereich. Von den Wasserwerken oder so und sie haben gesehen das dort ein Wolf liegt und trinkt am Ufer dieser Nieblitz, haben das gefilmt, haben fotografiert, haben dann alles richtig gemacht, haben im Prinzip die zuständige Böder angerufen des Landesamt für Umwelt und die haben dann jemandem rausgeschickt.
leider haben sich die beiden Personen, vom Ort des Auffindens entfernt und sind ihre Arbeit weiter nachgegangen. Denn als die Gesandten vom Landesamt für Umwelt vor Ort ankam, war kein Wolf mehr da. Ja ein Schämbär-Böses dabei. Richtig! Aber es gab allerlei Spuren, die darauf hingedeutet haben dass der Wolf dort an Ort und Stelle erschlagen wurde, den Hang hochgeschliffen wurde... Er ist angeschossen dann erschlagen?
Genau! Und dann von einem Trecker von einem Fahrzeug mit großen Reifen, das wohl ja alles skizziert weggefahren wurde. Davon geht man jetzt heute aus, dass der Stand der Dinge damals hatte die Staatsanwaltschaft trotzdem ermittelt. Leider wurde das Verfahren am vierzehnten Vierten vormundzwanzig eingestellt aber die sind immerhin aktiv geworden ne?
Leider haben sie den Täter nicht fassen können bis Jetzt. Aber ich meine wenn jetzt noch Hinweise kämen Die Belohnung steht weiterhin Ich glaube bei zwölftausend Euro und Das ist ja noch nicht verjährt, also Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen. Die bringen dann halt auch die Belohnungen? Ja ich meine in den letzten zwei Jahren ist viel Wasser die Niebplätze runtergeflossen und es haben sich auch viele Dinge vor Ort geändert.
vielleicht gibt es jetzt Personen die vielleicht jetzt zwei Jahre später mit diesem gewissen Abstand bereit sind über das Thema mit uns zu reden weil es gibt Indizien Es gibt Hinweise die zu den Tätern führen können. Aber es gibt eben halt leider keine Beweise und deswegen ist, glaube ich auch dieser Fall eingestellt worden.
aber wir wissen ja dass sie Staatsanwaltschaft wirklich ermittelt hat. Die haben ja auch Zeugen befragt. Die habe mir zum Beispiel vor Ort die Feldarbeiter da waren ja während der Mais-Ernte, während das ganze Sichter abspielte, waren ja Leute mit der Ernte beschäftigt, die haben das ja mitbekommen alles.
Die wurden befragt! Und wer das weiß jetzt, wer weiß, wer das getan hat und dass nicht meldet macht sich in meinen Augen zumindest moralisch ethisch mitstrafbar. Also während ein bisschen Gerechtigkeitsempfinden hat sollte wirklich was tun auch um mal einen Präzidenzfall zu schaffen und auch abzuschrecken.
sowas hat ja eine große Reichweite auch für andere und ich finde jeder der weiß wer das war ist verpflichtet das zu melden. Ihr könnt euch auch noch mal in die Folgen sechsundzwanzig und siebenundzwantig reinhören. Da werdet ihr sehen, dass wir damals vor Ort waren. Wir haben tatsächlich sechzig Menschen mobilisiert aus ganz Deutschland.
Wir haben das ganze Gebiet rund um den Fundort auf links gedreht. Wir war mit Hunden unterwegs... ...wir haben geklingelt bei Leuten, die dort wohnen. Ich habe mit Jägern gesprochen bei einem Jagdaufseher geklingelt. Wir haben da wirklich tagelang zugebracht und haben diesen Fall versucht aufzurollen, wie gesagt es gab Hinweise.
unter der Hand wurde uns dies und jenes gesteckt aber immer wieder endet das dann dabei als es darum ging dass wir gesagt haben können wir das verwerten? nein bloß nicht und überhaupt. vielleicht hat sich das ja geändert ne? Aber ich weiß nur dass im Nachgang zu diesem fall treuen Britzen ganz viel Verdruss sich bei uns breit gemacht hat in unserer an unserer Bubble.
Viele haben gesagt, siehst du? Die Staatsanwaltschaften machen sich das so einfach und die stellen das Verfahren ein. Es war uns klar dass es eingestellt wird usw. Ich möchte dazu noch mal ganz klar zwei drei Worte sagen. beim Vorgehen gegen illegale Wolfstötungen sieht der Rechtsstaat in Deutschland Hürden vor die sicherstellen sollen, dass Ermittlungen rechtstaatlich fair und sorgfältig ablaufen.
Für eine Strafverfolgung ist ein eindeutiger Nachweis der Tat erforderlich. Das müssen wir immer wieder bedenken. Das kann bei illegalen Wohlstötungen schwierig sein, da die Spuren oft verwischt werden oder die Tatorte gar nicht bekannt werden. Oder wie in diesem Fall es noch nicht mal einen toten Wolf gibt?
Und natürlich gilt auch hier das Prinzip der Unschuldsvermutung, also keine Vorurteilungen ohne Beweise. Das müssen wir noch mal ganz deutlich sagen. Diese Hürden sind Teil eines Rechtsstaatsprinzips. Das habe ich ja vorhin schon erwähnt. Darauf lege ich ganz, ganz großen Wert und das soll sicherstellen dass niemand ohne ausreichende Beweise bestraft wird.
Und das gilt natürlich auch für potenzielle Wolfsmörder. Leider müssen wir sagen, deswegen brauchen wir Beweise! Ganz genau. Uns haben dafür Geld. Genau. dem ja wirklich unsägliches Leid zugefügt wurde, ist dann nicht umsonst gestorben wenn das zur Verurteilung des Täters führt und auch andere abhält als Abschreckung dem das gleichzutun.
Ja ich würde vorschlagen ich werde dieses Video. Ich habe ja damals Kontakt aufgenommen zu den Personen, die diesen Wolf gefunden haben und die haben mir dieses Video zur Verfügung gestellt. Wir werden das einfach nochmal bei Instagram hochladen als Real. Kann sich jeder noch mal angucken? Ja! Und ich werde dann nur mal darunter schreiben worum es da geht und an wie man sich wenden soll wenn man Hinweise hat nämlich an uns erstmal oder eben halt an die Polizei ganz klar.
Aber wichtig dieser Fall ist nach wie vor offen Und er ist aus meiner Sicht aktueller denn je, dann wie gesagt es wurde jetzt wieder ein Todabolftort gefunden. Genau da! Der vielleicht angefahren oder innerartig verletzt wurde aber auch nicht. Auch so einen Fall der uns momentan total umtreibt und der mir echt keine Ruhe lässt und ich habe ganz viel Kontakt mit unseren Hörerinnen und Hörern unten in der Region und zwar ist das Baden-Württemberg im Schwarzwald am Schluchsee.
Dort wurde ja am achtundzwanzigsten September nahe der B-Fünfhundert ein verletzter Wolf entdeckt. So, er wurde dann daraufhin getötet weil es hieß... Der war so verletzt dass der irgendwie keine Ahnung nicht überleben konnte das man dem auch nicht helfen konnte mehr. Er wurde dann erschossen an Ort und Stelle Und dann hat man sich den angeguckt Und das Ministerium für Landlichen Raum Baden-Württemberg sowie die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt FVA in Freiburg haben dann mitgeteilt, dass eine Fremdeinwirkung durch eine Schusswaffe als Ursache für die schweren Verletzungen absolut ausgeschlossen werden kann.
Stattdessen deuten alle Anzeichen auf ein Unglück hin. Das ist jetzt also im Prinzip ... Die offizielle Version der Behörden nachdem sie sich den Wolf angeguckt haben? Wie gehen wir damit um? Also eigentlich müsste der noch obduziert werden oder ist das nicht die Regel? Eigentlich ja. Wobei, es heißt ja immer bei ungeklärten Todesursachen soll er optuziert werden und wir wissen ja auch dass das IZW, die ja dafür zuständig sind hier in Berlin, dass die momentan Strau haben also die kommen gar nicht mehr hinterher mit optuzieren und deswegen ist es eben so, dass man sich darauf beschränkt hat... Früher wurde jeder Wolf tatsächlich der Tod gefunden.
Das ist ja schon seit Sommer nicht mehr. Oder vierundzwanzig sogar, keine Ahnung schon lange nicht mehr so. Ja aber jetzt in diesem Fall zum Beispiel der Wolf wurde im Prinzip erlöst, erschossen und ein Tierarzt hat sich den angeguckt und sagt eben halt dieser Tierarz irgendeiner sagt ja das ist eine Unfallgewiesen.
So ich finde das mit Blick darauf dass diese Region ja keine Unbekannte. Auch da schrillen bei vielen die Alarmglocken Schluchsee, da war doch was. Genau. Da wurde noch ein Wolf illegal getötet und dann irgendwo in einem Gewässer versenkt? Richtig im Sommer of two thousand seventeen war das! Da wurde fast genau dort ein illegal geschossener Wolf im Schluchsee treibend gefunden.
der Fall wurde nie aufgeklärt ja so und dann gab es genau in der Region auch noch einen überfahrenden Welpen und kurze Zeit später wurde noch eine Fähre überfahren Und jetzt fand man diesen Rüden schwer verletzt und angeblich überfahren. Ja, allein wegen der örtlichen Nähe würde ich dafür plädieren den zu obduzieren?
Aber hallo! Ich besteh darauf Und ich hab tatsächlich eine UiG-Anfrage letztes Wochenende fertig gemacht, weil mir das echt keine Ruhe lässt. Das ist eine Region wo wirklich ne Menge Fragen im Raum stehen und ich habe eine uiG an Frage fertig gemacht wo ich dann genau danach frage also was jetzt mit dem Wolf passiert ob der jetzt noch offiziell optoziert wird oder ob das jetzt so dabei belassen wird?
Also was ich mich jetzt frage wenn mir ein Rüde, lass den mal fortyfünfzig Kilo wiegen Wenn der mir ins Auto rauf, dann ist doch ein Unfall notiert. Ein Wildunfallnot oder nicht? Bei jedem Reh meldet man sich ja auch. Dann kriege ich das von einer Versicherung ersetzt. Das ist schon auffällig und bei dieser großen Anzahl von Unfällen dort in der Region, Autounfellen mit Wölfen muss man sich doch fragen irgendwie geht es damit rechten Dingen zu weil ich habe von einer Hörerin dieses Podcasts tatsächlich gehört dass dort vor einigen Jahren Mal ein Pressartikel erschienen.
Leider finden wir den nicht, wir suchen den seit zwei Tagen in den Tiefen des Internets. aber sie schwört Stein auf Bein und sie ist eine Person meines Vertrauens. Da gab es einen Artikel In dem hat sich ein Schäfer oder ein Landwirt in Weidetierhalter geäußert. Sinn gemäß wenn ich im Auto ein Wolf sehe dann halte ich drauf.
Oder sinngemäß wenn ich ein wolf sehe dann bremse ich. Das stand mal dort in einer örtlichen Zeitung und die Quelle ist so seriös, dass ich sage wir suchen zwar weiter ob wir diesen Link noch finden aber selbst wenn nicht das Stand da. Das hat diese Person gesehen. ja ganz nebenbei Wenn jemand sowas sagt wie verrot und wie unempartisch und mitleidlos muss so ein Mensch sein.
Ja es eine Verrohung die wir in unserer Gesellschaft eigentlich nicht haben wollen und auch nicht gebrauchen können. Das ist ganz, ganz schlimm! Und vor allen Dingen ist es ja so... Die haben ja da unten, ich weiß nicht wie viele Wölfe haben sie? Ich krieg's nicht mehr auf die Reihe vier oder fünf Jahre.
Also auf jeden Fall ist es so dass dieses Schluchsee Rudel das war das erste Rudel was sich im Baden-Württemberg niedergelassen hat. Es war von Anfang an in der Diskussion keiner wollte diese Wölfer haben. Irgendwas stimmt dann nicht wenn alle Wölfen ums Leben kommen. Wir müssen auch mal ganz deutlich sagen illegale Wolfstöd haben nicht immer was mit Schwusswaffen gebraucht zu tun.
Es kann auch sein, dass die Wölfe anders zur Strecke gebracht werden. Das müssen wir auf dem Schirm haben. Das dürfen wir nicht vergessen. das ist ganz wichtig. und da unten muss man diese Verkehrs Unfallsituation, bitte mal sich jetzt genauer anschauen. Ich möchte hier echt nicht schwurbeln und wir müssen den Dingen beim Namen nennen.
Da stimmt was nicht! Da sind drei Wölfe auf komische Art und Weise unter die Räder gekommen. ein vierter wurde illegal erschossen im See treibend gefunden. das ist nicht normal ja und wenn die Leute da unten Pech haben dann ist das aktuell eine wolffreie Zone. Was mich auch noch wundert, wenn die doch den Wolf gefunden haben.
Hatte der kein Projektil im Körper? Weil mit dem Projektil lässt sich doch der Täter finden eigentlich. Wenn das also zumindest in dem Umkreis der Tater oder... Ja ich denke mal ist ja sowieso grundsätzlich so dass man, wenn ein illegal getöteter Wolf irgendwo auftaucht, dann ist es ja in der Regel auch ein Jagdgebiet.
Und dann ist immer der Jagdpächter auch der erste Ansprechpartner für die Ermittlungsbehörden und der muss dann die Hosen runterlassen. wer hat hier Begehungsscheine? Wer kann hier? Ich meine man muss wissen also für Leute die sich damit nicht auskennen. Jagdgebiete sind vergeben da gibt's einen Pächter, da gibt es Leute die haben Begehungsscheine andere dürfen da nicht jagen Nur die.
So, das heißt man kann ja potenziell so ein Täterkreis immer eingrenzen. allerdings muss man auch der Ehrenrettung halber sagen natürlich kann es auch sein und das ist ja auch schon passiert dass Wölfe in der Jagdpacht A getötet werden und dann in die Jagdpark C verbracht werden um Spuren zu verwischen.
Auch das hat's schon gegeben. Ja da müsste man halt die Suche wenn man das Projektil hat Jagdbechter des Jagdgebietes, wo der gefunden wurde. Nicht diese Waffe, die dazugehörende Waffe hat muss man das halt so ein bisschen ausweiten. Richtig! Da muss man vorgehen wie ein Kommissar und muss... Ja, es ist ja auch ein Strafbestand und rechtfertigt das hier auch absolut.
Also da bin ich jetzt gespannt, wie es weitergeht? Ich bin gespannt auf die Antwort meiner UiG-Anfrage ob dieser Wolf der unser Schluchsee Rüde, den übrigens die Menschen vor Ort sehr geliebt haben. Ob er obduziert wird? Ja, der hat Übergriffe gemacht aber es glaube ich muss sich das noch erwähnen auf komplett ungeschützte Weidetiere.
Das war ja faszinierend. Ich bin auch sehr müde mittlerweile muss ich dir sagen. So dann kommen wir jetzt zu dem Fall, den ich schon mehrfach angeteased habe. Die Woche auch bei Instagram und so weiter. tatsächlich gibt es aktuell in Brandenburg einen Fall Ein Bekanntenfall von illegaler Tötung. Der ist auch dokumentiert in der DBB Wolf, ich hab mir das gar nicht aufgefallen.
Ich habe da länger nicht reingeguckt und bin jetzt aber von einem Jäger drauf hingewiesen worden. Guck mal, da ist ein illegal getöteter Wolf, der steht ja schon ein paar Monate drin. Er ist uns fast untergegangen. dabei hat dieser Fall es wieder einmal in sich und belegt in trauriger Weise warum wir nie, nie nie niemals aufhören dürfen genau hinzuschauen Kerstin?
Ganz genau! Ja Ich habe in dieser Sache, als ich davon erfahren habe vor zwei Wochen eine Presseanfrage an das LFU in Potsdam gerichtet und bekam innerhalb von weniger als einem Tag eine Antwort auf meine Presse-Anfrage. kurz zusammengefasst. Ich wollte wissen was da los war und wie dieser Wolf illegal getötet wurde?
Und wenn du willst, lese ich jetzt mal vor, wie es abgelaufen ist. Okay am neunzehnten März zwanzigundzwanzig wurde im Landkreis Barnim Das ist in Nordbranzenburg ein toter Wolf gefunden. Das Tier lag unter einem Fenster eines Privathouses, versteckt hinter Sträuchern von der Straße aus nicht zu sehen.
Gefunden wurde der Wolf durch Zufall. eine Bewohnerin des Hauses entdeckte das Tier als sie Fenster putzte. Es handelte sich um ein weibliches Alttier. Die pathologische Untersuchung gab dann Aufschluss über das was passiert ist und die Befunde sprechen eine klare Sprache. Der Wolf wurde beschossen War jedoch nicht sofort tot.
Es wurden noch Spuren dokumentiert, die auf einen Kampf mit einem Hund hindeuten. Weiter wurde ein stumpfes Trauma am Kopf festgestellt. Mutmaßlich wurde die Fehe mit Schlägen auf den Kopf getötet. Die genetische Untersuchung ermöglichte es dann, die Identität zu klären. Die Fehe war bereits im Mai, in dem Territorium Banima heide anhand einer Losung identifiziert worden.
um die Fähe des Rudels Barnima heide. Das bedeutet, es ist nicht nur ein Wolf getötet worden, das ist die Mutter des Rudel verschwunden. Der Verlust einer Fäe betrifft nicht nur einen Individuum sondern potenziell die Stabilität des gesamten Brudels. Die Konsequenzen aus den Befunden liegen auf der Hand.
wegen des Verdachts auf illegale Tötung wurde Strafanzeige gestellt und die Staatsanwaltschaft Frankfurt Oder hat das Ermittlungsverfahren übernommen. Ja, es ist fürchterlich. Was wir brauchen, ist ein aufgeklärter Fall mit einer richtig hohen Strafe und das wird auch passieren. Das kann nicht sein, dass immer die Wolfsmörder damit durchkommen.
Und dann brauchen wir wirklich einen Präzidenzfall mit der höchst möglichen Strafe. Wir reden hier von fünfzigtausend Euro und teilweise sogar Gefängnis. ne? Fünf Jahre Gefängniss ist glaube ich möglich. Was ganz weh tut, wenn es ein Jäger war. Der Verlust des Jagdscheines. Wir brauchen im Präzedenzfall richtig und wir brauchen vor allen Dingen auch erst mal die Jägerschaft, die mitzieht bei der Aufklärung.
Ja genau. Raten wir was ich gemacht habe zeitgleich also als ich das bekommen habe. Als ich diese Mail vom LFU bekommen habe und wusste was da gelaufen ist in Barnum. Ich habe den Landesjagdverband angeschrieben. Wir haben ja Denkrai Hamann gerade schon gehört, am Anfang dieser Folge und ich habe sie in dieser Angelegenheit angeschrien um eine Stellungnahme gebeten.
also wie Sie das einschätzen oder beurteilen was Sie vorhaben zu tun? Also uns ist ja allen klar! Das so was kann ja nur einen Jäger machen, also nur Jägers verfügen über die nötigen Waffen. Und über das Wissen und womöglich auch ein Jagdtund, der sie begleitet. Also nur Jägern können Wölfe so erschießen.
Da hab ich zum Gebeten, das haben mich aufklärt, dass er mir erzählt, wie die damit umgehen? Wie Sie jetzt gedenken mit diesem Fall umzugehen. Wir haben also einen aktuellen Fall von illegaler Wolfshördung in Brandenburg, indem die Staatsanwaltschaft Frankfurt oder ermittelt... ...und da ist es recht unbillig wenn nicht den Landesjagd verbandet wird.
Natürlich! Stell dir mal, bis heute keine Antwort. Ja, den wundert's. Aber das ist doch... Die beschweren sich immer oder viele beschwerend sich auch. wir haben so einen schlechten Läumen in der Gesellschaft und wir haben einen schlechten Ruf. Wenn die aber nicht dafür sorgen dass sie ihre eigenen schwarzen Schafe aus ihren Reihen eliminieren dann wird es sich auch nicht ändern.
Das stimmt! Wenn die nicht für Recht und Ordnung einstehen und für Gerechtigkeit und Respekt vor der Natur des Gesetzes treuen Und Gesetzestreue, Respekt vorm Wild. Wenn die davon dafür nicht einstehen und nicht dafür sorgen ihre schwarze Schafe aus ihren Reihen wegzubekommen dann wird sich der Ruf in der Gesellschaft nicht ändern.
im Gegenteil er wird immer schlimmer, immer schlechter. Das fällt auf alle zurück. Wir sind jetzt an dem Punkt und da nehme ich mich ja auch nicht aus. Wir diskutieren über die Zukunft der Hobbyjagd, das müssen wir tun. Wir müssen auch die Gesellschaft mitnehmen, wir müssen aufklären darüber was Hobbyjagt in Deutschland bedeutet und wir müssen ganz klar sagen so wie es momentan läuft kann es nicht weitergehen!
Wir haben täglich mehr Jagende... Die Hürden für den Jagd scheinen wenn immer niedriger. jeder Jäger darf so viel Waffen besitzen wie er möchte. im Prinzip Sieht es für mich so aus, als würde sich das Prinzip Jagdverselbstständigen. Und das kann nicht sein! Da müssen wir wirklich was gegentun und wir müssen uns mit diesem Thema sachlich und faktenbasiert auseinandersetzen.
Es gibt auch Jäger, denen das ganz gingenstrich geht wie der deutsche Jagd-Verband mit Würfen umgeht und was die Vorhaben mit Würfen zu tun... Ich habe dir doch von einem Freund von mir erzählt. Ich glaube seit seinem sechzehnten Lebensjahr, Jäger ist er jetzt so alt wie ich. Also etwas älter und der ist aus sämtlichen Jagdverbänden ausgetreten?
Das sagt ja auch alles, aber trotzdem haben die ja das Sagen. Es sind ja im Prinzip... Genau! ...das ist halt die Interessensvertretung der Jahrgenden und die machen politisch alles möglich und die haben es quasi auch mit diesem Druck her geschafft es so weit zu bringen, dass der Wolf jetzt im Jagdrecht ist.
Aber wie gesagt wir müssen an das Thema Jagd ran. du siehst ja, dass es so nicht weitergeht. die Anzahl der illegal getöteten Wölfe, die ist natürlich in der Dunkelziffer noch deutlich höher. ich nenne jetzt keine Zahlen das ist wirklich fabulieren aber der Umgang vor allen Dingen in den letzten Jahrzehnten und Jahren der Jägerschaft mit diesem Thema die haben sich ja noch nie dazu geäußert zeigt ja dass es Reformbedarf gibt.
Und wir können da leider Gottes nicht lockerlassen, wir müssen da weitermachen an diesem Punkt und das werden wir auch, ja? Ich verstehe auch nicht was ein naturverbundener Jäger überhaupt gegen Wölfe haben kann! Es ist nachgewiesen, dass Wölfte den Wald gesund halten indem die das Wild in Bewegung halten Begrenzten Gebieten vermindert, das ist nachgewiesen.
Es findet eine Waldverjüngung statt die Wölfe halten die Wildpopulation gesünder weil sie halt die kranken schwachen alten Tiere reißen und Durch die Selektion durch Wölfe wird die Wildpopulation gesünder. Und was völliger Quatsch ist, dass Wölfer den Wald leer fressen. Also wer das behauptet hat von Biologie noch nie irgendwas gehört?
Dann werden Wölfen längst ausgestorben und Beutetiere auch. Das hält sich immer die Waage. es gibt ja dieses Räuber-Beutelverhältnis. also das ist totaler Quatsche, dass wölfe die Bilder leer fassen. Ich kenne auch Jäger, die sich darüber beschweren, dass sie ihre Abschusspläne immer einhalten sollen und können gar nicht so viel schießen wie sie schießen sollen.
Ich verstehe nicht, wie man als Jägar was gegen Wölfe haben kann statt sich zu erfreuen über einen Jagdhelfer der auch solchen bekämpft wie zum Beispiel die ISP bei Wildschweinen. also es ist mir absolut nicht nachvollziehbar was ein Jäga Mit Respekt vor Natur und Tieren gegen Wölfe haben kann. Ich kenne ganz viele Jäger, die sagen der Wolf in den Jagdrevieren ist eine Bereicherung Und sie nehmen die Herausforderung an.
Die Jagd ist ja ein bisschen anspruchsvoller geworden aber sie verändert sich einfach auch nur man muss seine Strategie ändern Man muss sich mehr mit der Natur verknüpfen als jäger. Eigentlich schön, oder? Es ist doch viel spannender. Das Wild ist ein bisschen mehr in Bewegung und man kann nicht mehr sagen so der war jetzt zwei Wochen immer hier an der gleichen Stelle und dann kann ich den ja morgen, dann kommt er da auch wieder hin.
Das ist alles ein bisschen mehr in Bewegung aber auch ein bisschen in natürlicherer Bewegung weil Wölfe gehören ja hierhin das ist ja das Natürliche dass die hier sind. Und da kenne ich ganz viele Jäger die das so sehen und deswegen bin ich ja immer noch so weiß du so optimistisch dass ich denke das sind nicht wenige also Ich weiß nicht wie viele das sind.
wir können ja nur schätzen Aber es sind leider nicht die lautest Ja das ist der Punkt Das ist das Problem. Die sind halt insgesamt wahrscheinlich vom Typ herfriedfältiger und dadurch auch nicht so öffentlich aggressiv treten die nicht auf, und die sind halt nicht so laut. Die wollen sich ja nicht anlegen weil du hast ja auch Nachteile.
viele berichten ja dass sie dann im Prinzip geächtete sind innerhalb der Jägerschaft. die wollen sich da raushalten. ist es menschlich, ich kann das verstehen. Nur so kommt man natürlich nicht weiter? Meinen die vielleicht. aber ob das wirklich so ist wenn mal einer anfängt? oft ist es ja so wenn eine anfängt ach du das finde ich ja schon lange oder?
ja das habe ich auch schon gedacht aber ich hab mich auch nicht getraut und dann finden sich doch welche. also das muss man einfach mal wagen. man muss auch mal ein bisschen mutig sein. was machen wir jetzt weiter kämpfen für jeden einzelnen wolf. und auch da die frage ne was kann jeder Einzelne tun?
Wir brauchen jetzt viele, die sich umschauen. Die draußen in der Natur Augen und Ohren offen halten, die auch im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis umhören. Und auf Zeichen achten, auf Gespräche achten... ...die in diese Richtung gehen, dass da illegale Aktivitäten vielleicht geplant werden oder so.
Ich glaube wir müssen alle uns sensibilisieren für dieses Thema? Wenn wir nicht die Wölfe erneut ausrotten wollen wie vor hundertfünfzig Jahren geschehen dann sollten wir das tun. ja! Vielleicht können wir ein paar Tipps geben, was man jetzt so machen kann für Menschen die viele Natur sind. Wolfsiakten sind nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar.
das erfolgt ja auch häufig im Verborgenen. ich weiß zum Beispiel dass es natürlich in der frühen Nacht passiert nach Möglichkeit und dass sie immer so gerne die Woche vor Vollmond dafür nehmen. Das ist auch so einen Hinweis aus der Jägerschaft den ich erhalten habe. Aber vielleicht sollten wir alle, wenn wir draußen sind einfach so ein bisschen mehr Augen und Ohren offen halten.
Und einfach immer das Thema auf dem Schirmarm oder? Wenn jemanden verletzten oder Toten wohlfindet, auf jeden Fall alles dokumentieren, Aufnehmen mit Kamera und genauen Standort durchgeben beim Lahnung anrufen und vor allen Dingen nicht den Ort verlassen. Das haben die ja... Also kein Vorwurf jetzt, aber das ist der Fehler gewesen bei dem Wolf in treuen Briezen.
Dadurch hatte der Täter die Möglichkeit den toten Wolf verschwinden zu lassen also auf jeden Fall da bleiben. Das ist richtig! Das ist ein ganz wichtiger Punkt. da bleiben und man ist ja verpflichtet wenn man einen Verletzten oder toten wolf findet was ja immer wahrscheinlicher wird Allein schon wegen der großen Anzahl an Wölfen und wegen der damit verbundenen natürlich auch steigenden Anzahl am Totenwölfen.
Aber wenn wir einen verletzten oder toten Wolf finden in der Natur, dann sollten wir auf jeden Fall müssen die zuständige Behörde anrufen. Und zwar stellen wir in die Shownotes ein Link von DBB Wolf mit Ansprechpartnern in den einzelnen Bundesländern. Das könnt ihr dann aufrufen und da kriegt ihr Ansprech-Partner, die denn zuständig sind dafür.
plus Polizei anrufen, ja? Plus wie du gesagt hast dokumentieren alles filmen und vor allen Dingen auch die Geodaten abspeichern. Man weiß nie wofür es gut ist. Und dann bis zum Eintreffen der Behörde oder der Polizei einfach dabei bleiben wenn der Rolf noch lebt. das war jetzt auch der Wunsch Eines einer Personen, die sich damit auskennt.
Aus diesem Bereich einfach noch mal deutlich zu machen wenn der Wolf noch lebt sich so zu entfernen dass man den auch im Auge hat aber das man denen nicht unnötig Stress war. Wölfe haben ja eine panische Angst vor Menschen und ein Wolf womöglich Todeskampf der da liegt und dann stehen wir drum herum und... Nee, das geht nicht!
Das geht nicht. Aber eben halt sodass wir denen einen Blick behalten irgendwie auf jeden Fall. Auf jeden Fall nicht alleine lassen. Man weiß ja nicht wer dann kommt wie in Trommeln Riesen und den Weg schafft. Und nichts verändern vor allen Dingen, auch nicht zu verändern um damit Spuren erhalten bleiben.
Ja das stimmt. vielleicht auf den Täter hinweisen dann. Ihr könnt auch gucken zum Beispiel wurde jetzt in dem Fall ja hatte der Wolf ja an seiner Wunde schon Maden und man hat diese Maden unten an der Fundstelle gefunden. Das geht ja aus der Ermittlungsakte hervor. Und dann zog sich so eine Madenspur am Wegesrand entlang, also der musste verbracht worden sein und diese Maden wurden überdeckt mit Sand!
Also da hat jemand manipuliert. das ist alles ein treuen Britzen belegt worden, das ist ja aktenkundig. Aber dann weiß man auch dass er die Wunde schon länger hatte. und was muss dieser Wolf gelitten haben? Das darf man auch nie vergessen bei der ganzen Sache. Was muss dieser wolf gelitten habe? Der hat nichts getan.
Was muss der gelitten haben, bis er dann auch noch erschlagen wurde? Der hat sich mit letzter Kraft zum Wasser runtergeschleppt. Das wissen wir ja, der konnte ja kaum noch laufen und man hat ... das ist übrigens auch in Treuenbritzen so ein Ding. Wir haben sofort nachdem wir diese Stelle einen Augenschein genommen, sind wir alles abgelaufen.
Da haben wir ... da ist so ein Windbrecher, so ein Grünstreifen zwischen den Feldern. Und an der einen Seite, die wir da abgelauft sind, haben wir tatsächlich eine Luderstelle gefunden. Die war ohne Worte. Die haben wir auch dokumentiert, die haben wir dem Behörden gemeldet. Da lagen Wildschweinköpfe alles bei Instagram.
Könnt ihr nachgucken? Das war im September ... ... habe ich alles dokumentiert und gepostet mit Pino zusammen hingegangen. Der hat eine Redecke gefunden, der hat Kuhbeine gefunden. Also da war eine Luderstelle für Großbredatoren, sag' ich mal so vorsichtig! Da hat man sicherlich... keine Füchse mit angelockt.
Also richtige Wildschweinköpfe, Kerstin du machst hier keinen Begriff da langen Wildschmeinköpfel. und das war hundert Meter von der Fundstelle des Wolfs entfernt also an dem Maisfeld. Das klingt jetzt so absurd kann man sich nicht ausdenken. Da passt einfach ein Puzzleteil ins andere. Das war damals so.
Das hat man da gefunden. und die Lagen da diese Luna Stelle Wo wird die gemeldet? Die lag tagelang. Das ist doch verboten oder nicht? Nee, darf man nicht. Wir haben das gemeldete... Hat ja was mit Tierkörperbeseitigungen zu tun und so. Und schon gar nicht Wildschwein im Zeiten der ASP. Das kommt noch hinzu!
Und schon garnicht in einem Wolfsgebiet Genau. Da ist das auch noch mal ein anderes Thema, ja? Also es ist ja nun ausgewiesenes Wolfs-Territurm gewesen! Man könnte ja fast vermuten als wenn man den Wolf hätte anlocken wollen und um ihn dann zu erschießen ne? Ja weil was ja auch in den Akten steht ist dass es paar Tage vor bevor dieser wolf angeschossen wurde hat es ja einen Riss gegeben bei einem großen weide Tierhalter dort in der Region.
seine Weide die grenzt anders an dem an den Ort an wo der wolf gefunden wurde. da hat's ja einen riss gegeben von zwei Kälbern. Also da kommt ganz viel zusammen? Das ist eine ganz, ganz schlimme Sache! Wenn jemand Hinweise hat die helfen können den Täter von Treuen Briezen zu finden kann er sich natürlich an die Polizei wenden und an die Staatsanwaltschaft aber auch an uns.
also wir behandeln das erst auch anonym. wenn der hier natürlich die Belohnung haben möchte dann muss ja irgendwann schon sagen wer es. aber zu Anfang kann man erstmal alles anonym behandeln man weiter, wie es dann weitergehen soll. Richtig! Und das gilt übrigens für jeden anderen Fall den wir heute besprochen haben und auch für jeden einen anderen Fall von dem wir noch gar nichts wissen.
Gilt das auch? Ihr könnt uns Hinweise zukommen lassen die wir – und das ist jetzt wirklich ein echtes Ehrenwort absolut vertrauensvoll behandeln. Wir können Hinweise auch komplett so verwischen dass sie nicht mehr zuzuordnen sind, vertraut einfach auf uns. Wir wissen was wir tun. Es haben sich schon viele an uns gewandt mit sehr vertrauensvollen Informationen die wir hier wirklich auch ebenso vertrauenzvoll bearbeiten und weitergeben.
Und wenn ihr irgendwie von irgend wie sowas hört sei es jetzt treuen Britzen oder eben halt auch bahn im unser fall von heute ich mein Name war gerade nicht mehr groß drüber gesprochen. das ist ein knaller. der Fall hat mich auch total in Aufregung versetzt. ja da hat is ne fehl aus einem Rudel, was dort etabliert ist.
Einfach so hingerichtet worden. Wenn es da irgendwelche Hinweise gibt, schreibt uns ja. also ich mein ihr habt Kerstins E-Mail Adresse. die haben wir vorhin genannt. Die steht auch in den Shownotes. Ihr habt meine E-mail Adresse. steht auch an den ShowNotes. Ist bekannt Info at der Worfspottkast.de. nehmt uns ins Vertrauen und dann gucken wir mal wie weit wir da kommen.
aber das was jetzt passiert Das ist erst der Anfang. Wir wissen ja aus aus Untersuchungen, dass in dem Moment wo Menschen oder eine Gesellschaft anfängt über Wolfsjagden zu sprechen das dann tatsächlich die Zahl der illegalen Tötungen auch steigt. Das haben wir in diesem Podcast auch schon mehrfach besprochen.
deswegen steht so befürchten Obwohl Wölfe jetzt ja hier in großem Stil entnommen werden, dass trotzdem viele illegale Wolfstötungen stattfinden. Deswegen habt bitte die Augen und Ohren auf, setzt euch ein vor Ort, schaut vor Ort bleibt mit den Leuten im Gespräch, guckt genau was da abgeht. Wir reden von Straftaten.
es geht nicht darum das wir Leute anschwärzen oder so. Es geht nicht daran, dass wir unsere Meinung einfach nur durchdrücken, es geht um eine Straftat. Das ist es weiterhin der Wolf. für den Wolf gibt's einen Tötungsverbot. Ihnen sagt das doch immer so schön streng. Jede Entnahme eines Wolfes braucht eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung.
Da hat sich nichts geändert, ja? Und deswegen bitte Augen und Ohren offenhalten. es wird schlimm. Es kommen düstere Zeiten auf uns zu. das Schlimmste was jetzt passieren kann ist dass wir resignieren und ich weiß dass wir alle momentan viel zu schleppen haben. es passiert politisch gerade so viel. Das ist für viele Menschen einfach kaum noch zu fassen kaum noch einzuordnen Und es ist eine große Belastung, wenn wir an die Zukunft denken und an unsere Kinder- und Enkeldenken.
Aber die Wölfe gehören dazu! Weil die Wörfe sind Teil eines Ökosystems ohne dass wir Menschen keine Chance haben zu überleben auf diesem Planeten. Denn wenn wir uns für Wölfer einsetzen dann tun wir das natürlich weil wir Wölfen toll finden und faszinierend und überhaupt hat unserer Kindheit. aber Es geht auch ums Überleben der Menschheit Das hast du ja vorhin auch schon gesagt müssen wir uns einsetzen, weil es gibt bestimmte Kipppunkte in den Ökosystemen und das ausstellen.
Wenn wir denken zwei Drittel der Arten sind in den letzten was? Siebzig Jahren verschwunden vom Planeten. Das sind Dinge die sind erschreckend. Ja nie wieder gut zu machen. Und auch Öko-Systeme nicht nur im Klima gibt es Kipp Punkte. Auch im Öko System gibt es kipp Punkte, die wenn sie überschritten sind, wenn die einfach nicht mehr da sind dann wird's hier nicht mehr geben diese Arten und dann fällt das in sich zusammen.
Und ist es noch ein Wissenschaftler gesehen? Ich kann mich jetzt nicht mehr dran erinnern, wer das war. Der hat gesagt, dass allergrößte Problem für uns im Moment ist der Verlust der Biodiversität und auch dazu gehört der Wolf. Na gerade dazu! Der Anführer der Bio-Diversität ja. Genau. Und deswegen... Es ist wichtig was wir tun, es ist elementar was wir tun Und es geht um Recht und Unrecht auch.
Das kommt nur hinzu, unser lieber Rechtsstaat. Der hier nun auch... Und auch moralisches, ethisches Recht und unrecht. Genau, moralisch etisch da haben wir jetzt ganz wenig so gesprochen. Es geht auch um die Ethik. darum was hat denn dieser Täter oder diese Täterin wer auch immer? Hier ist ein Warnimier zum Beispiel ne Wolf anschießen stirbt nicht So dann Hund drauf hetzen Immer noch nicht tot.
Da müssen wir den Tod pusteln, also auf dem Kopf hauen und dann den Kadaver nehmen und über einen Gartenzaun hängen. Kerstin, worüber reden Sie hier? Das ist undig und darf auch so nicht weitergehen. Also jeder der auch nur ein bisschen helfen kann gegenzusteuern dass die Wölfe nicht nochmal wieder ausgerottet werden oder das denen ganz übel mitgespielt wird, dass die angeschossen werden leiden müssen über Tage sich uns anschließen und möge mit uns für unsere Wölfe kämpfen, denn die gehören hierhin.
Und es gibt ein Zusammenleben. eine Co-Existenz ist möglich und jeder der ein bisschen was tun möchte und kann, der soll das bitte tun und dann hoffe ich dass unsere Wölfe bei uns noch eine Chance haben. Kerstin? Schöneres Schlusswort kannst du nicht geben. Tschüss bis zum nächsten Mal! Ja tschüß Sabine bis zum nächste mal.
Das war der Wolfspotcast für heute. Danke fürs Zuhören! Für Fragen oder Anmerkungen schickt uns eine Mail an info at derwolfspotast.de.