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Shownotes
Ein Riss geht durch die Kunst- und Kulturszene seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker und dem Gaza-Krieg. Denn die Mehrzahl der Künstler und Künstlerinnen tritt aus postkolonialer Überzeugung für die palästinensische Sache ein. Die Künstlerin Miriam Cahn, auch wenn sie der israelischen Regierung kritisch gegenübersteht, gehört nicht dazu. Die seismografisch malende Künstlerin des Unrechts, das sowohl Frauen als auch Migranten und Minderheiten zustößt, ist seit dem Hamas-Massaker irritiert. Wie lässt sich die Antisemitismus-Debatte einordnen? Was haben die Identitätsdiskurse mit der Kunst gemacht? Nicole Dietrich im Gespräch mit Hanno Löwy, Publizist und ehemaliger Direktor des Jüdischen Museums Hohenems.