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Die Doppeldecker Crew | Hörspiel für Kinder (Hörbuch)

Lappland: Ein Rätsel im Schnee (13/24) | Die Doppeldecker Crew | Hörspiel für Kinder (Hörbuch)

Samstag, 13. Dezember 2025 · 6 min

MP3

Shownotes

Im Stall fehlt ein Rentier: Renate. Am Morgen starten wir neu, folgen dem Fluss und erreichen einen zugefrorenen See. Wir teilen uns auf – finden wir hier eine Spur?

#Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht

doppeldecker-crew.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Weißt du denn, welches Rentier fehlt, Mikkel? Renate. Renate ist weg. Und jetzt? Wie sollen wir Renate finden? Wo könnte sie denn sein? Wenn ich das wüsste. Wir müssen uns wohl erneut auf die Suche machen. Aber erst morgen. Es ist schon spät genug. Gönnt euch jetzt erst mal eure sieben Stunden schlafen.

Morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Wirklich? Ist dann kein Schnee mehr da? Sammy, das sagt man so. Ach so. Am nächsten Morgen ist die Crew schon früh auf den Beinen. Ihre Suche beginnt erneut. Alma und Inga versprechen auf der Farm, die Stellung zu halten. Anscheinend ist die Suche noch lange nicht beendet.

Wer weiß, welche Probleme noch auftauchen werden. Nachdem Mikkel seine beiden Schneemobile vollgetankt hat, düsen er und die Crew gemeinsam los. Bis zu der Stelle, wo sie gestern die Herde gefunden haben. So, da wären wir. Hier sieht nichts verdächtig aus. Na ja, was hast du auch erwartet? Dass hier ein Zettel hängt?

Zurinate geht's da lang. Jungs, lass das. Wir müssen uns konzentrieren. Wo könnte Renate denn hingelaufen sein? Wir wissen nicht einmal, ob sie überhaupt hier war. Wie meinst du das? Naja, vielleicht hat sie sich auch schon früher von der Herde getrennt. Warum auch immer. Eigentlich ist unsere beste Chance, gerade im Umkreis nach Spuren zu suchen.

Und wenn wir keine finden? Dann würde ich sagen, wir folgen dem Fluss. Es ist möglich, dass Renate ihn irgendwo durchquert hat. Wenn wir auf beiden Seiten am Ofer entlang gehen, dürften wir ihre Spur eigentlich nicht übersehen. Vorausgesetzt? Da ist überhaupt eine. Ah, es ist momentan die einzige Hoffnung, die wir haben.

Also los! Die Freunde teilen sich auf. Jeder läuft in eine andere Richtung. Doch so sehr sie die Augen auch offen halten, sie finden nicht die geringste Spur. Also müssen sie ihre Suche wohl oder übel am Fluss fortsetzen. An der Stelle mit den großen Steinen im Wasser gelangen Toni und Mikkelans gegenüberliegende Ufer.

Eine ganze Weile laufen die beiden auf der einen, und Phil, Marie und Sami auf der anderen Seite des Flusses entlang. Und? Findet ihr was? Nein, leider nicht. Na, wir zwei auch nicht. Aber vielleicht haben wir am See mehr Glück. Am See? Was denn für ein See? Der Fluss, an dem wir gerade entlang laufen, mündet in einen großen See.

Jetzt im Winter ist er zugefroren. Dann kann man da drauf ja Schlittschuh laufen. Wenn wir welche dabei hätten. Stimmt, das könnte man tatsächlich. Es gibt aber auch noch andere Dinge, die man auf einem zugefrorenen See machen kann. Eishockey? Naja, im Prinzip ist das ja auch Schlittschuh laufen. Habe ich das letzte Mal gemacht, als ich sieben war.

Hm, vielleicht Eisbaden. Wenn man ein Loch baut. Mh, zu kalt. Gar keine schlechte Idee. Das habe ich schon mal mit ein paar Freunden gemacht. Wirklich? Das könnte ich mir gar nicht vorstellen. Mit der Zeit wird man abgehärtet. So ein Eisbad soll tatsächlich sehr gesund sein. Aber ich will gerade eigentlich auf etwas anderes hinaus.

Dafür muss man auch ein Loch ins Eis bohren. Keine Ahnung. Ich rede vom Eis Fischen. Wie im Winter gibt's da auch Fische? Ich dachte irgendwie, bei der Kälte lebt da unten nichts mehr. Doch, selbst unter der dicken Eisdecke leben immer noch Fische im Wasser. Und die sind gerade im Winter eine wichtige Nahrungsquelle der Sami.

Au ja! Heißt das vegane Runde Angel? Und was ist mit Renate? Ich bin dafür, dass wir uns aufteilen. Marie und Phil, ihr lauft mit Sami um den See und erkundet die Umgebung. Vielleicht findet ihr ja eine Spur. Toni und ich boren in der Zwischenzeit ein Loch ins Eis und bereiten alles fürs Fischen vor.

Okay, klingt gut. Schaut mal, ich glaub, da vorne ist auch schon der See. Ich seh den See. Wow, der ist ja super schön. Und das Eis glitzert auch richtig in der Sonne. Also, wenn wir irgendwas finden, geben wir euch Bescheid. Ihr seid ja auf freier Fläche nicht zu übersehen. Na dann, los! Ah, Mann, wir finden einfach nichts.

Das ist echt frustrierend! Toni würde jetzt bestimmt beten. Der glaubt ja, dass Jesus immer helfen kann. Manchmal beneide ich ihn schon um sein Vertrauen. Ich meine, klar, beten kann bestimmt nicht schaden. Aber ob da wirklich ein Gott ist, der mir zuhört und sich für mein persönliches Zeug interessiert?

Ich weiß nicht. Toni jedenfalls ist überzeugt davon. Aber ganz ehrlich? Ich wüsste gar nicht, wie man richtig zu Gott betet. Amen, kann ich sagen. Immerhin. Bei Toni oder Mike klingt das immer so normal, als würden die mit uns reden und nicht mit Gott. Ich weiß, was du meinst. Hast du das gehört? Ja, da ist irgendwas im Gebüsch.

Vielleicht Renate. Da, ein großer Schatten zwischen den Sträuchern. Moment mal, irgendwie ist das zu groß für ein Rentier. Aber was ist es dann?

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