Die Geldfrage· Folge 25

Deswegen ist Bahnfahren so teuer

Freitag, 12. Dezember 2025 · 24 min

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Shownotes

Der Bund gibt Geld an die Bahn, fordert Dividende und zahlt diese dann wieder als Zuschuss – ein teurer Kreisverkehr. Philippa Sigl-Glöckner (dezernatzukunft.org/autorin-philippa-sigl-gloe…), Niklas Illenseer (dezernatzukunft.org/autor-niklas-illenseer) und Dr. Vera Huwe (dezernatzukunft.org/autorin-vera-huwe) zerlegen die komplexen Finanzströme bei der Deutschen Bahn zwischen Kernhaushalt, Sondervermögen und Trassenpreisen.
Das Wichtigste:
• Lediglich 20 Prozent aller Bahntickets werden zum regulären Preis verkauft, da die Nachfrage im Fernverkehr ohne Rabatte zu gering wäre.
• Deutschland leistet sich einen teuren Sonderweg in Europa, indem es versucht, die vollen Kosten der Infrastruktur über hohe Trassenpreise auf die Nutzer umzulegen.
• Die bisherige Finanzierung über Eigenkapitalerhöhungen hat die Finanzierung der Bahn verteuert, da auf dieses Kapital eine Rendite erwirtschaftet werden musste.
• Das neue Sondervermögen stellt zwar für 2026 rund 19 Milliarden Euro bereit, bietet aber keine Planungssicherheit über das Jahr 2029 hinaus.
• Statt der aktuellen "Stop-and-Go-Finanzierung" wäre ein langfristiger Eisenbahnfonds nach Schweizer Vorbild die effizientere Lösung für eine verlässliche Infrastruktur.
Zum Nachlesen:
Unser Geldbrief „Warum Bahnfahren noch teurer wird (dezernatzukunft.org/warum-bahnfahren-noch-teur…)“
Unsere Studie „Entgleist (dezernatzukunft.org/entgleist): Wie eine intransparente und komplexe Finanzierungsstruktur die Kosten der Schiene in dieHöhe treibt“

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