Die Geschichtsgreißlerei· Folge 51

Durst: Wasser

Dienstag, 8. Juli 2025 · 20 min

MP3

Shownotes

Der Ort: Der Währinger Wasserturm. Anton-Baumann-Park, 1180 Wien

Der Inhalt:

Lange Zeit konnte der Wasserbedarf der Stadt über Brunnen gedeckt werden. Mit dem rapiden Wachstum der Stadt mussten aber zusätzliche Quellen erschlossen werden. Während schon die Römer eine Wasserleitung anlegten, wurden erst zu Beginn des 19.Jahrhunderts Überlegungen angestellt, Wasser in die Stadt von außen einzuleiten. Oft wurde Wasser über primitive Mittel zusätzlich in die Stadt geliefert - der Hof ließ sich sogar mit Wasserträgern das kostbare Nass aus den Alpen oder böhmischen Heilquellen anliefern. So wurde lange Wasser dann auch mit Alkohol versetzt, um es haltbar zu machen. Erst mit dem Bau der beiden Wiener Hochquellleitungen konnte ausreichend Wien mit hervorragendem Trinkwasser versorgt werden.

Tipps und Tricks Wasser:

Zum Lesen:

Florian Dandler: Die 1.Wiener Hochquellwasserleitung. Von einer gewagten Idee zu einem Vorzeigeprojekt. 2017, Akademiker Verlag

Zum Spazieren:

Meiselmarkt, ehemaliger Speicher der Wiener Wasserversorgung, Wien 1150, U3-Station Meiselmarkt

Zum Ausprobieren:

Stadtplan der Stadt Wien, Filterfunktion „Trinkbrunnen“, wien.gv.at/stadtplan

0:00 / 0:00