
Carney, Merz, Macron im Investorscall, KI in Davos, Holocausterinnerung, Militärbischof zur Friedensschrift
Freitag, 30. Januar 2026 · 4 h 35
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Shownotes
Wolfgang und Stefan besprechen den Januar 2026
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Komm' in den Salon (steady.page/de/neuezwanziger/about). Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify (open.spotify.com/show/6Kjo4dHXI5dOO6erqxZSwv)). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste]
Es war Januar
Wolfgang und Stefan beginnen die Episode mit einem Rückblick auf den Monat Januar. Sie führen erste Themen ein, die den gesellschaftlichen Diskurs des beginnenden Jahres 2026 prägen.
Würths Weisheit
Wolfgang thematisiert ein Interview des Unternehmers Reinhold Würth in der Augsburger Allgemeinen zur Arbeitsmoral in Deutschland. Würth kritisiert darin eine Verschiebung der Work-Life-Balance hin zur Freizeit und warnt vor einem wirtschaftlichen Verfall. Stefan hält dagegen, dass Deutschland derzeit eine sehr hohe Beschäftigungsrate und Stundenleistung aufweist. Sie diskutieren zudem die mediale Präsenz von Uschi Glas, die sich ebenfalls kritisch zur aktuellen Arbeitsmoral geäußert hat.
Weltstress besiegen
Stefan referiert eine Beobachtung von Jeff Bezos zum Thema Stress, der laut Bezos primär durch unerledigte, bewältigbare Aufgaben entstehe. Er überträgt dies auf den politischen Diskurs und argumentiert, dass Stress auch dadurch entstehe, dass einfache Wahrheiten nicht ausgesprochen werden. Wolfgang ergänzt, dass dieses "uneigentliche Sprechen" insbesondere auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu beobachten sei.
Wortfindungsstörungen in Nürnberg
Stefan berichtet von seinem Besuch der ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und der dortigen "Trittfestmachung" der Zeppelintribüne. Er skizziert die deutsche Erinnerungskultur in Phasen: von der "kommunikativen Beschweigung" der Nachkriegszeit über die Schockpädagogik bis zur heutigen Spurensuche. Anhand eines Clips von Ralf Konersmann diskutieren sie die Bedeutung von Genealogie für das Verständnis der Gegenwart.
Davos – Carneys Schaufenster
Wolfgang analysiert die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney in Davos, der das Ende einer "leidlichen Fiktion" in der Weltordnung ausruft. Carney fordert eine neue Ehrlichkeit der "Mittelmächte" und eine strategische Autonomie in Bereichen wie Energie und Finanzen. Wolfgang und Stefan setzen dies in Beziehung zum "America First"-Modell der Trump-Administration und dem Agieren des US-Handelsministers Howard Lutnick.
Salon-Anmerkungen
Wolfgang gibt einen Ausblick auf den kommenden Salon, in dem das Buch "Zerfall der Weltordnung" von Patrick Kaczmarczek besprochen wird. Er erläutert die verschiedenen Abonnement-Möglichkeiten über Plattformen wie Steady, Patreon und Apple.
KI-Gespräche in Davos
Stefan analysiert die KI-Debatten in Davos anhand von Beiträgen von Yuval Noah Harari, Alex Karp (Palantir) und Demis Hassabis (Google DeepMind). Harari warnt davor, dass KI als "Agent" die Herrschaft über alles Sprachliche, von Gesetzen bis zur Religion, übernehmen könnte. Karp und Hassabis diskutieren derweil die Schließung von technologischen "Loops", in denen Software sich ohne menschliches Zutun selbst verbessert und auf dem Schlachtfeld Fakten schafft.
Europäer in Davos
Wolfgang beleuchtet die Positionen von Ursula von der Leyen und Friedrich Merz zur europäischen Souveränität. Von der Leyen betont die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung und verweist auf europäische "Defense-Unicorns". Merz ruft das Zeitalter der Großmachtpolitik aus und kündigt eine Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben auf 5 % des BIP an. Wolfgang ordnet diese Bestrebungen mithilfe der Großraumtheorie von Carl Schmitt und Brandon Sims ein.
Militärbischof zur evang. Friedensschrift
Wolfgang präsentiert Ausschnitte aus einem Interview mit dem evangelischen Militärbischof Bernhard Felmberg zur neuen Friedensdenkschrift der EKD. Felmberg verteidigt darin den Begriff der "rechtserhaltenden Gewalt" und die Rolle der Kirche bei der Gewissensbildung. Stefan und Wolfgang kritisieren die Position der Kirche zu Waffenlieferungen und Präventivschlägen als widersprüchlich.
Person des Monats
Stefan ernennt Markus Beckedahl zur Person des Monats. Er würdigt dessen Arbeit für Netzpolitik.org und das Zentrum für Digitalrechte sowie sein zivilgesellschaftliches Engagement für digitale Freiheitsrechte.
Adam Tooze empfiehlt das Lesen
Wolfgang spielt einen Clip ein, in dem der Historiker Adam Tooze auf die Frage einer Studentin antwortet, welche Fähigkeit für den akademischen Erfolg entscheidend sei. Tooze betont die Wichtigkeit einer langanhaltenden, ernsthaften Aufmerksamkeit gegenüber Texten ("sustained attention").
Salon-Hinweise
Zum Abschluss der Episode wiederholen Wolfgang und Stefan die Hinweise auf den kommenden Salon und die neue Gestaltung ihrer Webseite. Sie verabschieden sich mit einem Ausblick auf weitere Diskussionen zur Erbschaftssteuer.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo, Wolfgang. Hallo, Stefan. Wie geht's Deutschland? Wir sind jetzt in Deutschland an der Kante von Seinen zum Vergehen angekommen. Ich habe jetzt das Intro darüber gegrübelt, wer hier ist und wer vergeht. Ist das ein Zitat von Oswald Spengler oder vom Schraubenmilliardär Reinhold Wirt? Oh. Ja. Ich kann es nicht sagen.
Der hat ein Interview der Augsburger Zeitung gegeben und ist tief besorgt. Wirk-Live-Balance, ein großes Problem, denn er sagt, die Wirk-Live-Balance wurde immer mehr in Richtung Live-Balance verschoben. Grammatisch. Er macht sich große Sorgen, er sagt, ja, sei Angst und Bange um Deutschland, in anderen Ländern wird bei deutlich niedrigeren Stundenlöhnen länger gearbeitet und wir werden immer fauler im Prinzip.
Das liegt auch daran, dass die jungen Beschäftigten fast nicht mehr zu bewegen sind, weil die ja ... der Generation der Baby Boomer entstammen. Und die wurden wahnsinnig verwöhnt. Und jetzt sind die jungen Leute auch verwöhnt. Und deshalb ist unser Land an der Kante vom Sein zum Vergehen angekommen. Und der Schraubenmilliardär kann auch reichen Besteuerungen all das nicht verstehen.
Denn er arbeitet jeden Tag seit seventy-fünf Jahren. Und wie kann man da sich eigentlich anmaßen? Und das wurde medial ja groß. breit getreten. Ja. Mit viel Zustimmung dann auch interessanterweise, wo man ja auch so denken müsste, wenn man als Journalist darüber schreibt, gibt es vielleicht einen Unterschied, ob ich mit meinem Unternehmen Milliardär werde oder ob ich einfach länger arbeite und weniger verdiene, ist da vielleicht eine Differenz da.
Meilsperger, die für mich die schlimmste von allen ist, hat ja auch noch Uschi-Klas ins Interview gebeten. Und Uschi-Klas macht sich auch große Sorgen, um vieles in diesem Land. Auch über die Arbeitsmoral. Also Sie können schon verstehen, bei manchen Berufen sei das vielleicht so, dass man die nicht ewig machen kann.
Aber Sie können das nicht verstehen, dass die Leute aufhören wollen zu arbeiten. Sie sei ja zweiundachtzig und freut sich, wenn sie immer noch arbeiten kann. Auch da könnte man ja überlegen, ob es vielleicht eine kleine Differenz gibt zu allen anderen, die so ihre Arbeitskraft verkaufen. Ja, Arbeit ist Arbeit.
Da lohnt sich es nicht zu differenzieren. Der Herr Wirt ist ja wahrscheinlich auch so hundertzweiundachtzig Jahre alt. Wenn jemand eine Milliarde auf den Konto hat und mir Arbeitsethos vorlebt, kann ich gar nicht in dieses Gespräch einsteigen, weil ich es nur auf intellektuelle Augenhöhe führe. Und dieser Mann ist offensichtlich dumm.
Punkt. Das ist mein commentary dazu. Aber sehr gut, dass sie bei ... allerhöchster Beschäftigungsrate und allerhöchster Stundenleistungen, die in Deutschland je erbracht wurde, irgendwo Defizite sehen. Ich würde ja mal qualitativ nachhaken. Ungleichzeitige Arbeitslosigkeit, nicht weil die Leute faul sind, sondern weil die Agentur für Arbeit vermeldet.
Wir haben immer weniger Leute, die Stellen haben, fühl unsere Arbeitslosung. Ganz starrer Arbeitsmarkt. Also ich habe eine Statistik gesehen gestern und zwar sind millennial Väter, ich zum Beispiel, heute so viel mit ihren Kindern beschäftigt wie Boomer Mütter. Ja, ja. Typischerweise sind ja die Mütter immer mehr mit den Kindern beschäftigt.
So, wir haben also eine extreme Beschäftigungs, ich will nicht sagen Werte, aber Beschäftigungsumfänge in Deutschland. Bei gleichzeitigem extremen Zuwendung dem Kind gegenüber. Und das alles aus einem Grund, die Arbeitgeber bezahlen zu wenig und der Staat leistet auch zu wenig. Also die Schule funktioniert nicht und man kriegt kein Geld für irgendwas.
Von daher, ja, die Leute kritisieren irgendwie wild rum, aber es ist einfach von der dunklen Seite des Mondes so völlig absurd. Okay, willst du noch was dazu sagen? Nein, wir lassen das genau so stehen. Ja, schimpfen noch mal mit all jenen, die überhaupt denen immer eine Plattform bieten, also dass man als Augsburger allgemeine sagt, wir müssen unbedingt mal den Reinhold Wirtenschraubenmillionär zur Arbeitsmoral befragen.
Also wir sehen ja eh wie jetzt alles, was über Arbeitskämpfe erstritten wurde. kurz und klein geschlagen wird und dass dann so Journalisten nichts anderes zu tun haben, als solche Protagonisten einzuladen und zu interviewen. Und dann Maisperger noch mal sagt, ich mach's noch ein bisschen blöder und lade Ushiklas ein und spiele dann noch mal, nachdem man sie schon zu diesem Irrsinn befragt hat, den Winnetou-Filmen ein, in dem sie aufgetreten ist, um dann noch mal so eine kurze Debatte führen zu können.
darf man eigentlich noch Indianer sagen. Also das ist einfach so deutscher Diskurs. Das ist Arbeit. Das ist alles unerträglich. Das ist Arbeit. Okay, dann greifen wir das doch mal direkt auf. Ich will heute zwei Voranstellungen machen, denn es ist ja, wie man euch häufig hört, sehr viel Chaos in der Welt.
Und diese Leute, die dieses Chaos verursachen, sind die Superreichen und Supermächtigen. Und weshalb es für uns heute nur ein Thema gibt und es ist da wo es hauptsächlich. Ich will aber zwei Sachen voranstellen. Das eine ist eine ganz kleine Beobachtung nur. Einer der Superreichensbesos hat mal kurz darüber erzählt, was Stress eigentlich ist.
Also Leute fühlen Stress, weil die Welt im Chaos und so weiter. Und er meinte so, Stress kommt eigentlich nur aus einer Quelle und es sind unerledigste Aufgaben. Nun leidet man aber typischerweise nicht daran, dass man es noch nicht geschafft hat, Astronaut zu werden oder Beethovens zehnte Inverländung auch noch fertig zu schreiben, statt nur aufzuführen und so.
Und das Problem mit diesem Stress ist, es sind diese kleinen Aufgaben, bei denen man, wenn die Mutter fragt, hast du schon den Geschirrspieler ausgeräumt, man sich denkt, der größte Stress ist eigentlich jetzt eine Erklärung zu finden, warum nicht, weil die Aufgabe so bewältigbar ist. Also wir haben es mit ganz viel bewältigbaren Aufgaben zu tun, die wir aber nicht mehr auf die Kette kriegen und das führt zu Stress.
Also nicht die großen überbordenden, sondern eigentlich die ganz kleinen, die man so selber der Hand hat. Aber man liegt am Abend so im Bett und denkt sich, das hätte ich eigentlich heute machen können, aber hab ich nicht. Und jetzt red ich es mir selber schon aus. Ich kriege noch nie mal eine Frage von außen so, und das setzt mich auch unter Stress.
Und das gibt es auch in einer anderen Domäne, über die Bezos natürlich nicht spricht. Und das ist, man sieht irgendetwas, und weiß auch, was es ist, aber irgendwas hindert einen daran, das einfach zu sagen. Also wie zum Beispiel Minnesota kniet ein Typ auf allen Vieren und wird zehnmal den Rücken geschossen und dann, oh, kann man jetzt Faschismus sagen oder nicht?
Und dann grübelt man so ewig rum, so irgendwie, ja? Deswegen möchte ich jetzt kurz anmerken, ja, also dieser Stress, den ihr da erlebt, ist dadurch, dass ihr die einfachsten Wahrheiten aus irgendwelchen Gründen einfach nicht aussprechen. Das will ich jetzt mal in einem ganz großen Bogen und dann will ich aber eine kleine Schließung machen.
Das haben wir ja in Davos nur erlebt, dass da Leute sich gegenüber sitzen, also bis auf ein paar Ausnahmen, die aber dann aus der anderen Richtung kommen. Aber sonst erleben wir natürlich ganz viel uneigentliches Sprechen dort. Die haben einen irrsinnigen Stress, genau dies und das und das nicht anzusprechen.
Also, Karni kommt damit jetzt die große Ehrlichkeit. Wir nehmen das Schild aus dem Schaufenster, weil ich denke, das war wirklich die Nicht-Sondagsrede. Also, Tod der Sonntagsrede, das lebe die Sonntagsrede. Die Sonntagsrede ist Tod, es lebe die Sonntagsrede. So ungefähr. So, bevor wir das jetzt durchgehen, ich war in Nürnberg.
Ich habe einen kleinen Ausflug gemacht zu den historischen Städten des Nationalsozialismus, die ja da alle noch stehen, warum gleich. Und das war hochinteressant, schon allein, weil wir eine tolle Runde waren, also einen Rundgangsleiter. Ein Architekt, jemand, der die Kulturhauptstadt Europa-Bewerbung mitverantwortet hat und so weiter das Wort.
Ja, wir werden das auch wiederholen, denn die Zeppelin-Tribüne ist gerade eingepackt. Sie wird das alle erst einmal überhaupt so ein bisschen renoviert, kann man nicht sagen. Und jetzt auch das uneigentliche Sprechen. Die Stadt Nürnberg hat sich entschieden, eine Trittfestmachung vorzunehmen. Das heißt... Man kümmert sich ein bisschen, dass es nicht ganz zerfällt, aber es ist auch gar kein Fall in der Renovierung, weil man weh ja nicht Hitlerswerk und so weiter.
Trittfestmachung, also man auch den Trittfestmachung, damit die Leute nicht stolper, wenn sie in die Tribüne hochgehen. Guter Kämen. Und die ist gerade eingehüllt und das Doku-Zentrum ist auch geschlossen seit einer Weile. Das wird aber jetzt im Mai offenbar wieder aufgemacht. Also sobald das wirklich offen ist, kümmern wir uns um den neuen Termin und dann ist auch Sommer und dann ist es schön und da können wir uns das angucken.
Also. Wenn so was wie in Minneapolis passiert, dann stehen Leute an einer Ebene und sagen, das ist Faschismus. Das ist ein ganz großer zivilisatorischer Fortschritt. Ich will mal kurz, wie die Deutschen dazu kamen, das Wort Faschismus in den Mund zu nehmen. Was das für eine Leidensgeschichte war. In Nürnberg geht es um vierzehn Quadratkilometer Nazi-Bauten.
Da haben ja hunderttausende Leute aus dem Reisarbeitsdienst und so ihre komische Show da aufgeführt. Die mussten also in irgendwelchen Bracken schlafen. Also da Rodungen vorgenommen und das aufbereitet, das Reichsparteitagsglende, die große Kongresshalle und so weiter. Man kann sich das gar nicht vorstellen.
So, und das sind natürlich alles Steine des Anstoßes, wie man so sagen kann, die natürlich diese Diskursgeschichte, Achter Mai Kriegsschluss immer wieder aufgewirbelt haben, quasi jedes Jahr wieder, kann man da so nachgucken, wie hat man denn diesmal drüber gesprochen? Und ganz lange war es halt einfach, ja, da ist was zusammengebrochen, da gab es eine Niederlage, eine Befreiung, also es hat eine Weile gedauert, bis man dazu kam.
Und dieser Übergang, also von so, okay, wir haben überhaupt so eine allererste Phase Nachkriegszeit. Und wir wissen, alle Leute, die wir auf der Straße sehen, waren dabei. Also wir haben sozusagen ausschließlich Zeitzeugen. In dieser Phase, sagt dann Hermann Lübe, war einfach kommunikative Beschweigung.
Niemand redet darüber. Es ist einfach Mux-Mäuschen still. Diese Gebäude steht aber trotzdem alle da. Man läuft sie durch und denkt sich, was ist hier eigentlich? Ach so, ja, Motorradrennen. Man hat also da vor der Zeppelin-Tribüne ... Ab aus dem Motoren und später Autorennen. Und dann Rock am Ring und so veranstaltet.
Die Gebäude waren einfach da. Ja, Rock am Ring ist ja ein Nürburgring. Rock im Park, also das Parallel-Ding ist auf dem Reichsparteitagsgelände. Da war auch schon Rammstein gespielt und natürlich den Lichtdom aufgebaut und so. Das läuft dann alles so mit. Und es ist wirklich amüsant. Man steht vor der Zeppelin-Tribüne und der drüben des Staates.
Also die Leute gehen zum Stadion hier so durch, ja, ja. Und da stehen auch sehr viele, die machen ein kurzes Pause, machen Hitlerkurs, Fotos für zu Hause, so. Also das wird schon genutzt irgendwie, das ist Gelände. Na ja, wie auch immer. Also wir haben diese erste Phase, in der einfach relativ wenig passiert, außer natürlich die Nürnberger Prozesse, als, okay, die Hauptlastträger des Kriegs und der Kriegsgründe werden vorgeführt.
gegen ihr Tribunal, aber das ist natürlich alles so eine Pionierarbeit, dass man überhaupt mal sowas wie ein Völkerrecht formuliert. So, die amerikanische Armee übernimmt das Gelände, hält da auch ein paar Paraden ab, weil kann man ja nutzen, wenn es da ist und es schleicht sich so eine Banalität der Nutzung ein, so kann man es formulieren, denn es ist einfach Alltag, Quelle.
Der Versandhändler nutzt also die großen Hallen, also diese großen, also man hat ja diese Konkretshalle für hunderttausende Leute und so. und da gibt es halt viele trockene Stellen, in denen man einfach Sachen lagern kann, also ist da einfach Quelle eingezogen. Zeugen Jehovas halten irgendwie ihren Kongresse ab und so weiter.
Und solange Artenauer regiert, ist ganz klar, wir schauen in die Zukunft, wir machen Westbindung. Und wenn wir über uns reden, dann ist es das Leid der Deutschen, die Bombenächte, die Gefangenschaft, die Vertreibung, wird nicht groß thematisiert. Dann, neunzehnthundertsechzig. Und wir sind jetzt schon mehrere Jahrzehnte nach dem Krieg.
Also mindestens ein Jahrzehnt ist schon abgeschlossen. Die erste Generation kommt zu Bewusstsein, die zwar auf deutschem Boden, Kindheit erlebt hat, aber nicht unter NS-Zeit, sondern in dieser Beschweigung. Und dann beginnt aber in Eichmann-Prozess in Josalem, Auschwitz-Prozess in Frankfurt und so weiter.
Und es kommen so mediale Begleitung, also auch Fragen auf. Und man spricht überhaupt das erste Mal darüber, dass die Städten in Nürnberg unter Denkmalschutz gestellt werden, weil ansonsten die Gefahr und der Banalität der Alltäglichkeit Abris gedroht hätte. Das ist schon sehr weit weg von dieser NS-Zeit.
Bob Dillen spielte in der Tribüne, auf der Hitlerdachsprache und heute bis heute eben Rock'n'Park und so weiter und so fort. Bundespräsident Walter Schehl, in den letzten Jahren sagt am achten Mai, wir wurden von einem fundamentalen Joch befreit, von Krieg, Mord, Knechtschaft und Barbarei. Aber wir vergessen nicht, dass diese Befreiung von außen kam, dass wir die Deutschen nicht fähig waren, selbst dieses Joch abzuschütteln.
Also, forty-fünf bis seventy-fünf, das sind schon Dreizig Jahre, ja, dreizig Jahre, in denen man so langsam, okay, wir wenden uns dem jetzt mindestens mal am achten Mai zu. Und dann stellt man so fest, ach so, es sind nicht einfach nur die Gebäude hier mitten in der Stadt, die doppelt so groß sind wie das Koloseum, sondern wir haben noch so ein paar andere.
Und es beginnt so eine Art Schockpädagogik. Also man sagt einfach, da ist ein KZ, guck sie doch mal an und dann begegnet ihr als allererstes so Leichenberg und du so, sorry, aber das überfordert mich gerade. Und dann erst in den Achtzigern, beginnt so eine dritte Phase. Erste Bürgerinitiativen kümmern sich darum, dass man aus der Kongresshalle jetzt kein Einkaufszentrum macht.
So, es kommt überhaupt erst in den ersten Ausstellungen, wo man so ein Holzbrett an die Wand lehnt und so ein Bildfestnagel, wo man sich mal ein paar Bilder angucken kann, was hier eigentlich, wie Hitler sich das vorstellte, was hier stattfand und so weiter. Weizsäger spricht dann noch mal zehn Jahre nach Walterschehe.
Fünfundachtzig erst von Tag der Befreiung. Also der achte Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Also dass die eigene Geschichte eine Gewaltherrschaft war, dass es Nationalsozialismus war. Das ist menschenverachten, dass es ein System war.
Vierzig Jahre hat das gedauert. So, aus der Schockpädagogik wird so langsam eine Spurensuche. Führte natürlich wieder parallel dann zum Historikerstreit. Man sieht's und will sofort abschütteln und dann wird da in den Föhrthaus rumdiskutiert. Und erst in den Neunzigern, ja? In den Ninzehundertfünfundneinzig gibt's die Wehrmacht-Ausstellung.
In den Ninzehundertneinzig kommt Schindlers Liste. Das Dokumentationszentrum dort, er öffnet Zwei-Tausend-Eins. Und ist aber seit Zwei-Tausend-Einundzwanzig schon wieder geschlossen, weil peinlicherweise braucht man irgendwie fünf Jahre, um das zu renovieren, was auch immer so. Deswegen warten wir darauf, dass es aufmacht.
Und Jan Aßmann, den wir hier sehr schätzen, sprach also von dem Floating Gap. Man brauchte erst mal eine große Phase des Schweigens und dann eine sehr mühevolle Zeit des Übergangs. Also wir reden von dreißig Jahren, dann nochmal zwanzig Jahre und dann rutscht das so in die, okay, also in Bayern zum Beispiel, der Besuch eines Konzentrationslagers steht jetzt auf dem Lehrplan, ist für alle Schüler verpflichtend.
So, das dauert einfach fünfzig Jahre. Was bedeutet? Wenn man sowas wie Minnesota sieht und sofort und sei es nur ganz hinten im Köpfchen so ein Grundbegriff dafür findet, was das vielleicht sein könnte. Aber die Geschichte ist noch nicht ganz entfaltet so. Dann kann man das einfach zulassen. Das ist halt Faschismus, was man da sieht.
So und jetzt könnte man natürlich noch ewig warten bis Trump, sein Ballroom, der jetzt zwei Fußballfelder groß ist, hocheskaliert hat auf vierzehn Quadratkilometer irgendwas. Und dann findet es halt in zehn Jahren, ja, Jeni Wenz macht dann die große Party oder so und sagt, wir sind jetzt nach net, net negative Migrations sind wir jetzt ausländerfrei oder sowas, ja, keine Schwarzename in Amerika.
Das kann man auch jetzt schon in Worte fassen. Und ich will, weil wir ja hier ein spontan historisierender Podcast sind, mal zwei Clips spielen, die allerdings ... So ein bisschen, also die Radiosendung ist Essay und Diskurs. Ja. Da geht es typischerweise Hochdraben zu. Also ich bin unlang und danach so, was habe ich gesagt?
Keine Ahnung. Also man weiß nichts mehr. Ach komm. Ja, es sind schon geschriebenen Texte, die jetzt nicht unbedingt immer fürs Zuhören optimiert sind, sagen wir mal so um. Aber wie auch immer. Es gab am vierten Januar ein, in den wir jetzt reinhören, als würden wir gerade in so ein Taxi steigen, wo das zufällig läuft.
Also ich mache jetzt keine große Vorrede und so. Sondern es geht einfach um, wie kann man mit Geschichte arbeiten, Genialogie, also so Abstammungsforschung, aber nicht nur an Biografien, wie auch immer. Und wir hören einfach so eine Minute hier rein. Mir kommt es auf die allerletzten Worte an. Von daher, dieser Clip ist jetzt wirklich sehr... Voraussetzungsvoll, ohne dass ich irgendwas mitliefe, außer das, was ich jetzt gesagt habe.
Und wir lassen es mal auf die letzten Worte hier hinzulaufen. Das ist Ralf Konersmann am vierten Januar, falls er noch jemand nachhören will. Dementsprechend können genealogische Arbeiten zu einer heiklen Angelegenheit werden. Sie halten die Gesellschaft dazu an, sich bewusst zu machen, was sie gern wäre.
Und sich dem zu stellen, was sie im Unterschied dazu. tatsächlich ist. Genealogien unterlaufen und irritieren die Eingenommenheit der Gegenwart von sich selbst, aber sie leisten noch mehr. Dem Umweg über die Vergangenheit folgend zeigen sie das gegenwärtig gültige in der Position der Vorläufigkeit, in der es sich, anders als heute, noch deutlich artikulieren und gegenüber konkurrierenden Positionen durchsetzen musste.
Sie versetzen das Geläufige, damit es hervortreten kann, in den Status seiner Möglichkeit zurück. Das sind Arbeiten, historische Arbeiten, zu denen Zeit gehört und der Schein der Lampe. Offenheit für sämtliche Aspekte des Themas. Mut zu unbequemen Wahrheiten und Verwahrung gegen die Flüsterstimme der Narrative.
Wenn man die hört. kann man sich entscheiden, ob man sie aufgreift oder nicht, aber sie flüstert halt nur. Ja. Die einen sagen, nee, Obama hat doch auch Leute deportiert im großen Maßstab und so weiter. Und dann kommt so eine andere Flüsterstimme und sagt, ja, so in diesem Alcatrasting fehlen jetzt so tausend Leute, man weiß gar nicht, wo die sind und die Anwälte und die Angehörigen wissen das auch nicht und so.
Ist vielleicht doch was anderes. Was ist es denn dann? Ja, dann kann man das so spontan historisieren, also diesen Moment, der Gegenwart einfach nehmen und sich das mal so im Großen und Ganzen angucken, als hätte man so einen Puzzleteil, wo man das noch so sucht, wo es passt und so. Also das ist das eine.
Das zweite ist und das widerspricht jetzt sehr meiner eigenen intellektuellen Überzeugung, denn ich bin ja als Soziologin und sage dann, nee, das Bewusstsein der Einzelnen können wir bitte absichtlich umgehen und die Protagonisten der Politik sind sowieso austauschbar. Vielleicht ja nicht, ja? Also klar, das ist jetzt hier ein... Was kommt denn jetzt?
Ja, es ist vielleicht ein Beitrag zu gehen. Wir wählen alle motivlos und so weiter. Ja, genau. Also beim Wähler bleibe ich dabei, aber es ist vielleicht nicht egal, wen die Wähler motivlos wählen. Ach so. Sondern da können Unfälle passieren. Achtzig Millionen Leute denken sich, der Typ, den ich im Fernsehen gesehen habe, den finde ich irgendwie lässig.
Und der fasst auch Frauen ins Genital. Das würde ich auch gern machen, so, ja. Und dann wehlen die einfach. Und in der Aufsummierung hat man dann plötzlich den falschen Präsidenten. Kann ja passieren. Ich will nur ganz kurz anmerken, dass wir hier nicht in einen Luhmannenstreit mit dir gehen. Ich will nur sagen, ich habe hier mal vor vielen Monaten gesessen.
Wir haben über Ähnliches diskutiert. Und ich sagte vielleicht, funktioniert Lumans Theorie sehr gut in einer Bundesrepublik, wo die Frage sich stellt, wird der nächste Bundeskanzler Helmut oder Helmut heißen. Also, will sagen, ob das die SPD oder die CDU ist, ist jetzt vielleicht nicht so entscheidend, wie die Frage ist Trump oder jemand von den Demokraten.
Da sehen wir, da ist ein bisschen mehr Gewicht drin. Und dadurch ist natürlich auch dieses so... Wir abstrahieren mal vom Inhalt und so und schauen nun mal, dass das so formal alles funktioniert. Für eine alte Bundesrepublik würde ich sagen, ja, so war das. Ich wollte, ich hatte damals versucht, was du entschieden abgewährt hast, auch Luhmann in einen historischen Kontext zu setzen.
Genau, das lehne ich ja weiterhin ab. Aber in gewisser Weise machst du es jetzt gerade, deswegen finde ich das jetzt. Politik ist in der Gesellschaft ein besonderes Feld, da sie immer wieder für sich reklamieren kann, primat zu sein, was wir aber grundsätzlich ablehnen. Was eben auch zu einer Einsicht führen könnte, wie wenn man Kräfter hat wie Alex Karp, Peter Thiel, Elon Musk, ist vielleicht egal, wer Trump, wer Präsident ist.
Aber wenn es dann doch jemand wie Trump ist, findet ein Matching statt, das historischer, einzigartiger, Beobachtung bedarf. Ja. Und man dann sagt, okay, der allgemeine Theorie kann man jetzt auch mal kurz ein bisschen vom Text abweichen, so, ja. Aber hier geht es ja nun, also das läuft wirklich unter Genealogie und das ist ja nun eigentlich die, sagen wir mal, Familienhistorie ab, Dingslehre.
Ganz so eng muss man es nicht sehen, aber Protagonisten sieht man dann schon. Und ich würde sagen, das ist nicht ganz unbedeutend. Der lange Blick des Genealogen greift jene Proklamationen auf, in denen sich das heute als normal empfundene noch offen erklären und ausweisen musste. Im Zuge dieser Arbeiten erweist sich die Normalität der Gegenwart als Realisierung einstiger Erwartungen und Absichten, als Resultat machtvoller Gesten und durchgreifender Entscheidungen.
Die Gegenwart bekommt ein Gesicht. So, die Gegenwart bekommt ein Gesicht, das bedeutet, es ist nicht ganz egal, wer Entscheidung trifft. Die Theorie, die einfach nur sagt, die Entscheidung ist es, reicht nicht ganz, sondern, und das ist ja damals auch schon, ich habe ja eine Promotion begonnen, eben in der BGHS und das H steht eben für historisch im Bielefeld, also da haben ja die Sozylogen und die Historiker schon zusammengearbeitet, um da einfach eins plus eins mal sieben zu rechnen.
und in der Hinsicht gibt es hier große Lehren, also das eine, was ich eben schon sagte und jetzt verbunden mit diesem das, was wir gerade auf der Straße sehen. Und wofür wir Worte finden müssen. Oder, also, wir müssen es jetzt nicht finden, aber Leute, die gestresst sind, können vielleicht diesen Stress abbauen, indem sie einfach ohne falsche, oh nee, dann trete ich jemand auf den Fuß oder so, ja, einfach sagen, okay, das heißt Falschismus so.
Und das zweite hier ist eben dieses Gesicht. Das ist eben von Menschen gewollt. In diesen Davosreden bricht es immer so über sie herein so. Ja, das ist ja wirklich irre, ja. Und wir hören ja nachher Macron, wie er so seine Rede beginnt. Und denke ich so, nee, ist nicht über euch hier eingebrochen, sondern in euren Reihen ist halt ein Faschist.
Und es ist halt gleich der mächtigste unter euch. Und jetzt müsst ihr nicht Grönland vor Russland beschützen. So, wir wissen, warum ihr da die Bundeswehr-Soldaten hinschickt, ja. Also lauter solche Sachen. Und nur weil's heute ich habe in der Tagesschau gelesen, die, oder ich hab's bei Nur der Koch gesehen, wie er einen Clip gemacht hat, den die Tagesschau gemacht hat, ohne ihn zu hören, aber ich hab den... Text mitgelesen.
Die israelische Armee hat wohl zugestanden, siebzigtausend Leute in Gaza getötet zu haben. Was bedeutet, also siebzigtausend ist auf jeden Fall ein Massenmord, so, ja. Und ich finde, das sind auch Dimensionen kurz vor Völkermord. Jetzt haben wir uns irgendwie drei Jahre lang auch darum gewunden, oh nee, und so weiter und so fort, ja.
Aber unter dieser Maßgabe, dieser spontanen Historisierung, wie wir es jetzt gesehen haben, die Flüsterstimme der Narrative und mal ein Gesicht zum Vorfall finden, also das wollte da jemand? Und es fand statt. Und es ist jetzt nicht das allergrößte vergehen der Welt, wenn man sagt, ne, bei mir sind es erst aber achtzigtausend Völkermord, dann hat halt jemand einfach eine andere Meinung aufgrund irgendeiner Sache, die man nachvollziehen kann, der Benchmark liebt bei achtzigtausend.
Meiner liegt halt bei neunsechzigtausend neunhundertneunzig und deswegen sage ich jetzt, das war halt auch Völkermord. So, die Israelis haben jetzt bestätigt, was die Ansonsten immer als, das ist ja alles nur Hisbollah und Hamas und so. Aber diese Zahlen, die jetzt auch von der israelischen Seite bestätigt.
Und von daher war es halt ein Völkermount. Was man daraus zieht. Nicht gleich in diese Debatte einsteigen, um den Faschismusbegriff. Das wird uns ja eh immer wieder begleiten. Ich wollte nur den Satz einmal beginnen mit den Worten Adam Two's und ich. Halten ja das für noch nicht eigentlich den richtigen Begriff für das, was die Trump-Administration tut, dass man da mit dem Begriff Faschismus kommt.
Vielleicht kommt man da noch mal auf einen anderen Begriff, aber wir wollen das jetzt nicht wieder alles hier hakelein ausdiskutieren, weil ich auch da dir zustimmen würde. Man sollte es auf jeden Fall mit einem drastischen Wort belegen. Und wenn das passiert, dass dort einfach auf einer Straße jemand wehrlos abgeknallt wird, dann muss man nicht sagen, wir warten jetzt mal ab, dass da die Untersuchungen uns näher ist.
liefern dazu, wenn es schon so offensichtlich ist. Also auch da noch ein institutionelles Vertrauen zu haben, dass vor allem auch die Trump-Administration an Aufklärung interessiert sei. Also dann hat man wirklich sich schon die Augen zugebunden und will an Formalitäten festhalten, die schon längst eingerissen wurden.
Das halte ich für falsch. Was ich aber denken musste, als das jetzt geschah, dass da jemand erschossen wird von Eis. war, dass wir ja alle gerade so nostalgisch sind, das Jahr zwei tausendsechzehn. Ja, viele posten ja doch gerade das Jahr zwei tausendsechzehn. Das war doch das letzte Jahr, was frei war.
Hast du das generiert oder hattest du tatsächlich damals eine Kappe mit Make America Great again an? Tilo war ja damals zum Geburtstag in Amerika und hat in Jungstown oder so eine Rally mitgemacht von Trump. Und da ist er natürlich shoppen gegangen. Also habe ich auch einen Trumps, ein T-Shirt und eine MAGA hat.
Ja, ja. Das Bild habe ich noch mal rausgekramt. Ja, sehr schön. War natürlich ein Aufreger bei Instagram. Wirklich, ja. Ja, ja, natürlich. Jedenfalls, es wird jetzt gerade so erklärt, das war die letzte gute Zeit, obwohl da ja schon Trump... Da war. in dem Sinne. Ja, es war ja schon das Phänomen da. Jedenfalls erinnerst du dich an das Ding, das man immer über Horror-Clowns sprach.
die an Universitätsniveau sind, die überhaupt in Städten, überall sind, die hat man zu Horror Clowns erlebt, die dann Leute erschreckt haben. So Stephen Kingartig. Genau. Und ich meine, die Horror Clowns, die haben wir heute in Davos sitzen. Da können wir es ganz deutlich sehen, wie die Zeit eben nicht mehr jetzt so ein popkulturelles Phänomen ist, sondern jetzt ernste Politik.
Und es gab damals Pokémon GO. Du weißt, das war dieses Spiel, mit dem man mit dem Smartphone durch die Gegend lief und dann konnte man Pokémon zu einfangen. Mit dem Smartphone und dem Akku. Ja, pass auf. Schijek hatte damals in der Zeit einen Artikel geschrieben, der für einen kleinen Skandal gesorgt hat, denn er hat dann erst dieses Spiel erklärt und sagt, die Technologie von Pokémon Go läuft auf nichts anderes hinaus als auf eine Externalisierung des Grundmechanismus von Ideologie.
In ihrem Kern ist Ideologie, also falsches Bewusstsein, die ursprünglich Version der augmented reality der erweiterten Realität. Was er also sagen will, ist, wir wenn wir diese App nutzen, dieses Spiel spielen, ja auf eine Realität, die mit der Digitalität, mit der digitalen Welt verbunden ist, deswegen augmented reality.
Und das ist aber eigentlich etwas, was wir in der Ideologie vorfinden. Wir sehen ja nicht einfach, wie die Dinge sind, sondern da kommt ja irgendwas dazu, nämlich Ideologie. Vielmehr findet sich hier etwas... Öffentlich inszeniert, was immer schon der Fall war, die Tatsachen nämlich, dass der große andere, das dichte symbolische Gewebe des Wissens, der Erwartung der Vorurteile und so weiter, in der alltäglichen Wirklichkeitserfahrung ständig die Lücken unserer Wahrnehmung ausfüllt.
Denn projiziert ein westlicher Rassist nicht genau in diesem Sinne einen Komplex von Vorurteilen und Erwartungen, wenn er auf der Straße unversehens auf einen Araber trifft. Also, der Araber wird dann auch ihm Stadtbild wahrgenommen, wie das Pokémon, das gejagt wird. Und dann ging er am Schluss sehr weit in seinem Artikel und sagte, und hat Hitler den Deutschen nicht das Fantasiebild seiner nationalsozialistischen Ideologie beschert, durch dessen Rasta sie überall ein besonderes Pokémon, den Juden auftauchen sahen, dass sie mit einer Antwort auf die Frage versorgte, wogegen man zu kämpfen habe.
und gilt nicht dasselbe für alle anderen ideologischen Pseudoentitäten, um die man die Realität ergänzen muss, damit sie vollständig und sinnvoll wird. Was er uns also hier sagen wollte, das Muster, das da verfolgt wird, diese augmented reality, das ist eigentlich, wie Ideologie funktioniert. Nur, und das ist jetzt der Unterschied zwischen dem Jahr, zwei Tausendsechzehn, zwei Tausendsechsundzwanzig, jetzt wird wirklich... gejagt auf der Straße und zwar nicht irgendwelche Figürchen, sondern Lateinamerikaner werden gejagt und verhaftet und verprügelt und so weiter.
Also das fand ich noch mal interessant. Man kann jetzt sagen, es geht ja sehr weit, was der Ski-Jagd da tut. Aber einfach dieser Kontrast, im Jahr zwei Tausend Sechzehn, im Jahr zwei Tausend Sechs und zwanzig, wird da noch mal besonders deutlich. Ja, Schiecher geht ja immer sehr weit und wird immer wieder eingeholt von der Realität, denn ich finde auch, also Pokémon war ja vor allem auch eine Technologie gestützte Unterhaltung.
Ja. Das hat ja auch nochmal sehr zugenommen, die letzten zehn Jahre. Und Eis ist ja auch Technologie gestützt. Ja genau, das darf man nämlich echt nicht unterschätzen. Also wir kennen doch alle jetzt von Peter Thiel, diesen Spracher auf der Bühne. mit Dämagogi überzeugen wir sie nie. also mit der großen Wahlkampfräter und so, sondern wir müssen sie über Technologie machen.
Und die Frage ist, wie die das jetzt gerade nutzen, während sie erwissen, also Trump ist so ein biologischer Körper, der nicht mehr ganz auf der Höhe ist. aber den technologischen Körper kriegen wir irgendwie reingebaut. Also erst dieses Elon Musk räumt Institutionen ab und baut da einfach Server-Landschaften aus.
Jetzt kommt Eis und fotografiert dich einfach im Gesicht und sagt dann, uns ist egal, was bei deinem Pass steht, die App sagt, kommst jetzt hier mit. Und dann werden einfach Leute eingesammelt. Und das wird immer noch unterschätzt, wie, ich bleibe jetzt mal dabei, der Faschismus über die Technologie einfach Einzug erhält.
Und wenn Gijek sagt, völlig zu Recht, Mit Pokémon Go findet er schon ein Einflugschneise. Also dann erst recht mit dem was wir jetzt alles sehen überall. Also das neue Tiktok in Amerika, das ist ja grotesk, was man überlegt. Mich wundert das Shizek seinen Pokémon, vielleicht kann er sich da selbst nicht mehr dran erinnern, aber er hätte eigentlich das gut aufgreifen können, weil er hätte eigentlich diesen Text nochmal vorlegen können und nur am Ende sagen.
Und so ist das jetzt mit Eis. was zu beweisen war. Ich will noch eine Sache, die mir nämlich jetzt auch die Woche wieder auffiel. Karin den Amlinger war hier im Muzon-Turm oder so. Ich wohne hier seit hundert Jahren. Muzon-Turm. Okay, da gibt es so eine Reihe an Gesprächen, wo man so ohne Eintritt Geld hingehen kann und so.
Und sie hat auch nochmal über die Zerstörungslust gesprochen und hatte auch nochmal das Fallbeispiel dieser Frau Kowalcik, oder wie sie hieß, die also Während Männer so ein Instrumentell ist, ja ja, schöner kann ich mir auf der Straße mal ausleben, sind halt Frauen in der Spitze, diejenigen, die wirklich krasse Zerstörungslust haben und so.
Und es fand ich noch mal interessant, nicht nur zu sagen, okay, das, was wir im Großen und Ganzen sehen, ist einfach destruktive Politik, wo dann irgendwie Macron, Merz, Carney, von Larry Fink, wie so ... die Facility Manager reingeholt werden, damit sie mal aufräumen. Welche Idee habt ihr jetzt, um den Schmutzfleck da wegzumachen, so ungefähr.
Und diese Großwetterlage wird also runtergebrochen auf den archimetischen Punkt eines elementaren Gefühls, verletzter Stolz aufgrund blockierter Leben oder wie auch immer. So, und während ihr sie das Vortrug, fügen wir nochmal auf, wie ... also erstens grandiose das ist das als idee zu formulieren aber auch wie wichtig diesen archimädischen punkt gegen widerstände wirklich durchzuhalten also nicht in so eine psychologie rein zu fallen und zu fragen ja wo kommt denn der verletzte stolz jetzt her?
und so war da vielleicht was in der kindheit hat merkel was falsch gemacht? oder so sagen es beginnt jetzt bei diesem. die haben so ein gefühl wir gehen ihm jetzt nicht pädagogisch psychologisch weiter nach sondern wie schauen jetzt nur in die Richtung, was daraus erwächst, weil wir einfach sehen, dass da so krass viel raus erwächst.
Kann sein, dass irgendwann mal irgendeine KI-Super-Slaus oder so und das alles auftröseln kann. Aber wir sollten jetzt bei diesem elementaren Gefühlen mal ansetzen. Deswegen auch die Flüsterstimme des Narratives. Das ist nicht einfach nur ein Pokémon GO-Spiel, wo ein Dreizehnjähriger so, ach hier kommt da und da und da, sondern zehn Jahre später stehen die auf der Straße und der Auto ist original.
It's pretty cool, feels like und dann irgendein Computer-Spiel genannt. Ja, nachdem die so eine Straße im Innerapulis lang gelatscht sind und sich dann wieder sammeln. So, das ist einfach eins plus eins ist hier genau zwei Komma null, null, null, null, null. Das ist eindeutiger geht es nicht. Wir gehen zu Davos über, Weltwirtschaftsforum.
Aber wir machen erst einen kleinen Stopp in Frankreich. Ende des Jahres ist ja, wer verstorben, die große Brigitte Bardot. Und du weißt, Brigitte Bardot war nicht nur eine große Schauspielerin, sondern auch eine sehr umstrittene Person. ja deshalb, weil sie ja neben ihrem radikalen Tierschutz sich immer sehr fremdenfeindlich in den letzten Jahren Jahrzehnten geäußert hat.
Es wurde auch... War sie denn wirklich fremdenfeindlich oder nur vernebelt? Sie hat es schon in den neunzigern Jahren mit dem alten Depen sich getroffen. Sie hat in Interviews dann betont, ihr ging es immer nur darum, wer für den Tierschutz ist, denn Weltzi, sie würde sogar einen Kommunisten wählen, wenn er für den Tierschutz ist.
Aber das ist immer so eine Sache. Jedenfalls war Marine Le Pen auf ihrer Beerdigung, allerdings hat sie dann betont, als Privatperson, während die Macrons ausgeladen waren, ganz klar, weil Macron sich nicht entsprechend für den Tierschutz eingesetzt hat. Brigitte Bardot war ja auch die erste Marianne.
Du weißt, das ist die Figur der Republik, die man auf dem Gemälde von Delacroix auch sehen kann, also von der französischen Revolution, die die Facke der Freiheit trägt, die Fahne der Freiheit trägt. Und danach, nach dieser Marianne, wurde ja dann immer eine Französin außer Korn so als Gallionsfigur.
Und da war dann... Als offizielle Akte, oder war das einfach nicht? Ja, ja, als offizielle Akte durch Frankreich. Und das war, die erste war Brigitte Bardot. Und dann, ich kenne jetzt nicht alle Aufzeichnungen, das war... Ness de la Fressange, Catherine de Neuf, Sophie Massot und auch Mireille Mathieu.
Nun, Mireille Mathieu macht ja seit Jahren ihre Abschiedstournee durch die ganze Welt. Sie hat auch gesungen auf der Beerdigung von Brigitte Bardot und war zugeschaltet jetzt vor einer Woche im französischen Radio, Europe oder so heißt das. Und richtet jetzt davon, dass sie mit Brigitte Bardot ja noch im vergangenen Sommer telefoniert hat.
Und wir hören jetzt mal uns an, um zu dem geopolitischen Thema zu kommen, was Mireille Mathieu hier zu sagen. Wir hören es auch französisch, aber wir übersetzen es dann. Also, sie war so krass, sie war einstigend, sie war wirklich... Also, wir haben auch gesagt, ich habe sie gesagt, ich war ein Gollist.
Und sie schreit mir auch, ich bin ein Gollist. Okay, alle lachen, das habe ich gehört. Also, sie erzählt erst, dass sie sich darüber unterhalten haben, dass Brigitte Bardot ja die erste Marianne war und dass Mireille Mathieu durch die ganze Welt reist und da auch immer als Marianne empfangen wird, aber sie Brigitte Bardot ja die wahre Marianne ist.
und dann hat Brigitte Bardot wieder gesagt, nein, aber sie sind auch genauso wie alle anderen und so weiter und sie sei ganz bescheiden. Jedenfalls haben sie dann auch darüber gesprochen. Also Mireille Mathieu hat dann zu Brigitte Bardot gesagt, ich bin ja Gullistin. Woraufhin? Brigitte Bardot rief Ja, ich bin auch Gullistin.
Und das ist natürlich einmal lesbar in Bezug auf, wie viel Fremde man will im Land haben und so. Da beziehen sich ja eben sehr viele Rechte jetzt in Frankreich immer wieder auf diese Art des Gullismus. Es gibt ja auch dieses Bild von Schalde-Gohl. Man kann eben nicht Wasser oder Öl zusammenkippen. Das vermischt sich nicht, sondern das ist immer eine Trennung da.
Das sind ja so Bilder, die von Rechten aufgerufen werden in diesem Monsieur... So und so. und seine Töchter, ich weiß jetzt gerade nicht, dieser berühmte Film, da ist der Vater, ist ja so ein Gullist, der auch dieses Bild dann zum Beispiel bedient. Aber der Gullismus meint natürlich auch, wir brauchen ein unabhängiges Frankreich, wir wollen aus diesem transatlantischen Bündnis... Ja, wenn nicht ganz raus, aber so uns doch von dem Unabhängigmann.
Wir wollen uns nicht vom Dollar die ganze Zeit Piesacken lassen. Also diese hohe Eigenständigkeit, die da vertreten ist. Das ist etwas, was wir auch hin und wieder dann in Anklängen gefunden haben bei früheren Auftritten von Macron. Hier war das jetzt alles ein bisschen diffuser, lag vielleicht auch daran, dass er diese Brille aufhatte, der man nicht weiß, warum.
Adam Twos hat in einem Podcast mit Tom Stewart gesagt, ja, es gibt viele Gerüchte, manche sagen, Wir haben ja Heißkeit gewesen. Ja, man will ja heute gar nichts mehr ausschließen. Ich würde auch sagen, irgendwann stimmt er nicht. Wir haben ihn auf jeden Fall schon mal französischer Reden sehen in Davos.
Es war jetzt nicht... gehen noch gar nicht über, gleich zu Macron. Ich habe gar nicht viel von Macron dabei. Jedenfalls können wir also sehen, diese Idee der Eigenständigkeit, das ist schon etwas, was den Franzosen immer wichtig war, so seit Charles de Gaulle. Wir können aber noch einmal das Spiel spielen, das Jahr zwei Tausendsechzehn.
Was war denn da eigentlich in Davos? Dort hat nicht nur John Kerry so eine Rede gehalten, der sagte, und wenn wir jetzt so gut weitermachen, dann wird Es ist eine geschichtslose Zeit sein. Also es wird nicht mehr viel Geschichte sich ereignen. Er hat eigentlich noch mal so ein bisschen diesen Fukuyama Schritt fortsetzen wollen und dann wird es allen besser gehen.
und mehr Emanzipation und mehr Vielfalt all das. Es gab aber noch ein zweites großes Thema in Davos. Wir hören hier mal Klaus Schwab selbst. Der hat nämlich dieses Thema damals gesetzt. In jeder Industrie wird digitalisiert, wird mit dem Syndomediator, und muss ein neues Geschäftsmodell definieren. Aber es ist nicht nur ein Geschäft, welches die Regierung betrifft, sondern auch die Regierung in Aschei.
Es ist eine Gesellschaft, es ist ein Loch, mit der Gefahr des Arbeitslöschens, aber auch mit dem Nehmen, Die Industrie, die wurde ausgerufen. Das war ein bedeutendes Thema in Davos. Jetzt habe ich Adam Tus gehört, im chinesischen Fernsehen sprach er aus Davos über das, was da so stattgefunden hat und erwähnte plötzlich nochmal kurz die Industrie.
Und wir sehen, Klaus Schwab hatte mehr als recht. from the incredible surge in Chinese manufacturing capacity, the successes of Made in China twenty twenty five, which ironically I learned is a program that the Chinese borrowed from the Germans, which was industry four point zero, which was launched at Davos by Schwab.
And China tickedly was the one country that took it very, very seriously and is changing the world as a result. So that is also, I think, a really profound concern for. And you heard this in Macron's speech as well. He said, look, the one thing we have to focus on is. Also Schwab hat ja gesagt, Digitalisierung und dann Neugründung im Vergleich zu Reformen von Tankern und so, das immer so ein bisschen behäbig ist.
Wir haben, das habe ich dann später auch Clips, eine aktuelle Debatte zur Erbschaftssteuerreform, bei der auch im deutschen Radio noch mal gesagt wurde, ich reformuliere es jetzt nur kurz, wenn die Eigentümerstruktur bleibt, wie sie derzeit ist, das nämlich immer ein Unternehmer, Eine Unternehmen aufbaut, es dann verehrt, derjenige es nicht kann oder kein Bock drauf hat, also ein Vermögensverwalter einsetzt, Family Office, das wiederum private equity-mäßig einfach mal so guckt, wer so engagiert ist und dann kriegt er so einen fünf Prozentanteil und macht dann irgendwas damit und so.
Denn führt das alles ins Verderben. Ja. Sondern diese jungen Leute, die zwar dieses Megavermögen haben, das Unternehmen, aber damit gar nicht umgehen können oder wollen, den muss es weggenommen werden. Das muss in eine professionelle Managementstruktur überführt werden als AG oder sonstiges. Die Leute müssen dann ausgezahlt werden, darauf zahlen sie dann, was weiß ich, dreißigvierzig Prozent steuern, haben sie halt immer noch ausreichend Geld.
Und dann können die mit dem Geld machen, was sie wollen. Aber wenn sie unternehmerisch tätig werden wollen, müssen sie neue Unternehmen gründen, statt einfach die alten vorzuführen. Also das, was die SPD da gerade versucht, ist vielleicht die letzte Rettung, um überhaupt so ein... Wie soll man sagen, industriellen Komplex hier über Strukturwandel weiterzuführen, aber dass einfach alle Dachsunternehmen hundertdreißig Jahre alt sind und alle daran angegliederten dieser Mittelstands, Eigentümer und so weiter, das funktioniert einfach gar nicht.
Das ist auch der große Unterschied zu Amerika, wo einfach jeder Milliardär das Unternehmen so scheiße es auch ist, zumindest selber gegründet hat. das einfach hier vorzuführen und ein family office ist auszulagern und die legieren dann auch wieder und dann macht jemand private equity und dann kriegt jemand fünf prozentanteil und dann kommt nichts darum.
Also das ist so entgegen jeder dynamik die man eigentlich benötigt. und die chinesen also b-wide diese auto firma die haben über das ganze land verteilt hunderte tausende unternehmen gefördert. Und dann Ausleseprozess, Ausleseprozess, Ausleseprozess, Ausleseprozess und wie wir dies übrig geblieben. Und die haben natürlich jetzt, also die sitzen ja wie die Spinne im Netz da.
Die ganze Infrastruktur, die ganzen Lieferketten, alles blank geputzt sozusagen, während hier der Herr wird dann irgendwie, oh ja, die Frauen im Unternehmen arbeiten zu wenig, sondern die Teilzeit-Live-Style ablegen und so. Wir hören jetzt erstmal den Viz-Ministerpräsidenten von China He Li Feng. Ah ja, also es waren Chinesen da.
Ja. Weil ich nämlich gehört hatte, auch über Item Tools und so, dass die Chinesen doch mehr zu Hause saßen. Und ich habe mir dann so vorgestellt, wie sie so im Politbüro einfach sich getroffen haben, sich da wo es Livestreams angeguckt haben und dabei so Sekt und Häppchen, um sich zu freuen, wie da alles zerfällt.
Ich glaube schon, dass das so ist, weil natürlich hier Heli Feng erstmal anfängt und sagt, Xi war ja hier schon und hat über dies und das geredet und so ist das auch alles. Also er bestätigt erst nochmal genau das, was Xi gesagt hat. um dann ein paar Akzente noch mit reinzubringen, die aber auch nicht neu sind, sondern was hier eigentlich stattgefunden hat, ist, dass wir hier einen Kopf der kommunistischen Partei China sehen, der sagt, also wir machen das jetzt folgendermaßen, das ist so unsere Idee.
Ich glaube, das wäre für alle gut. Denkt nochmal drüber nach. Aber mehr machen die gar nicht. Also es ist ganz interessant, auch gar nicht in einem aggressiven Ton jetzt irgendwo hin. Man muss ja auch nicht jetzt darüber diskutieren, dass natürlich China auch versucht, wirtschaftspolitisch seine Macht durchzusetzen.
Und wenn die um über irgendwas verhandeln, dann sind das auch harte Hunde. So klingt das natürlich hier nicht an, wie er es formuliert. Aber was wir hier eigentlich erleben ist, Also würde der jetzt neben Klaus Schwab auf der Bühne, zwei Tausend Sechzehn stehen und Folgendes zum Beispiel sagen. Ja, Freihandel ist win-win.
Bedeutet auch, dass China ja hier einen Kurs geht, den wir auch bei Pranko Milanovic schon ein bisschen nachlesen konnten. Es geht also nicht so sehr, wie man erst dachte, als man sich so abschottete während Corona. dass man jetzt nur auf die Binnenwirtschaft setzt, so sah es ja mal kurzzeitig aus, sondern China scheint ja sehr jetzt das deutsche Modell eigentlich aufzunehmen, nicht nur dass Industrie vier Punkt Null anbelangt, sondern auch man will Exportweltmeister werden und scheint dafür ja sogar der eigenen Bevölkerung etwas zuzumuten, nämlich dass es dann nicht ein Wachstum weiter in der Mittelschicht gibt oder dass jetzt nicht so ein weiteres großes Aufstiegsversprechen da formuliert wird, ob das gut geht, ob das sinnvoll ist.
Ich ab da meine Zweifel finde, sich nicht gut glaube, dass man vielmehr auch bin wirtschaftlich arbeiten muss und dafür sehen muss, dass es allen besser geht. Jedenfalls das Modell ist natürlich auf Export auch ausgerichtet mit jetzt genau der Argumentation, die man immer finden konnte, seit Bill Clinton bis heute eigentlich fast.
Also Amerika hat auch eine strukturelle Schwäche, muss man echt sagen. Wir haben es ja auch thematisiert, wie sie die Dollarhoheit und dass sie die Seewege freischießen und da aber ihre Industrie zu Hause geopfert haben. Und das sind halt dann doch ersetzbare Assets im Jahrzehnte. Maßstab, also die Chinesen haben auch siebenhundert Schiffe und können sich die Sehen und Wege da schon freischießen dann.
Das ist also dadurch, dass wir nachher so viel hören, wie jetzt die Rule-Based Order vorbei ist und nur noch der Mächtige und so. Nein, das ist genau wie vorher. Nur halt, wer der Mächtige ist, wird halt neu definiert, aber ansonsten ist es wirklich ununterscheidbar. Ja, ja, wir müssen das wirklich mal sehen, weil ich doch sehr verblüfft war, wie die Kamererede aufgefasst wurde.
Und ja, mit Sonntagsrede kommen wir schon sehr weit. Wir hören noch einmal die Fängen. Er verspricht jetzt Öffnung. Wie gesagt, das ist immer auch mit Vorsicht zu genießen, da wir wissen, wie sehr reglementiert ausländische Investoren werden, wenn sie da in China tätig sind und all das. Allerdings muss man auch hinzufügen, China hat ja auch großes Interesse, hier mehr zu investieren.
Das hat man dann auch immer mehr abbremsen wollen. China will steadfastlich expand opening up and share with the world the opportunities from its high standard opening up. Reform and opening up is China's fundamental state policy. China will open its doors still wider to the world. China will actively expand voluntary opening up.
Der Service Sektor, der soll auch geöffnet werden. Ich habe darüber nachgedacht, was ist damit gemeint. Es geht ja wohl sehr stark um digitale Services. Also, wir wissen ja, dass Amerika durch zwei Sachen super erfolgreich war. Export von Software. Ja. und Import von Intelligenz durch dieses Unisystem.
Und jetzt gibt es ja die ersten Rankings, wie Harvard abschmiert und so weiter, und die ganzen chinesischen Unis nach oben gezogen werden. Das ist ja der große Wunsch Chinas, dass man das eigene Unisystem irgendwie so eingliedert, dass man da so eine intellektuelle Freiheit hat, aber noch nicht den Staat.
gleich dann, nur weil man mal vor die Tor der Uni geht, umwirft und so her. Und in diesem Feld machen sie gerade große Fortschritte. Und bei diesem, ja, völlig klar, wir kaufen das Zeug in Amerika, weil Huawei es ja versäucht. Das scheint sich ja auch gerade zu drehen. Ja, denn wir sehen ja auch ... Softpower, ja, die ... Bei DeepSeek, wie groß das doch aufgenommen wurde und auch hier genutzt wurde.
Leute, bauen das einfach an den N&N-Wirk-Flow ein und so, und das Ding arbeitet halt vor sich hin. Wir sprechen ja gleich noch auf dieses, wir kommen auf dieses Webinizing zu sprechen, also, dass man alles jetzt ... quasi als Machtgebärde ausspielt. Und wie dann natürlich auch die Frage ist, wann könnte sogar Amerika soweit sein, dass die jetzt versuchen... uns Microsoft oder uns Google wegzunehmen, wenn wir in gewisser Weise uns nicht entsprechend verhalten.
Also das sind ja alles noch Sachen, die jetzt gerade durchgerechnet werden. Also das ist jetzt einfach noch ein viel zu großer Verlust für so ein Unternehmen. Aber man weiß ja nie, in welche Richtung diese Regierung noch geht. Da kann es dann interessant sein, wenn die Chinesen sagen, wir bieten dann vielleicht die Services an.
Da jetzt nicht damit zu rechnen ist, dass zum Beispiel aus Europa die großen Services kommen. Also wir glauben nicht an einen Microsoft-Ersatz aus europäischer Hand, oder? Ich schon. Wo siehst du das? Also siehst du das bei SAP oder so? Nein, nein, nein. Also jetzt, die Bayern haben ja kürzlich wieder so einen Servicevertrag mit Microsoft unterschrieben.
Ja. Also Landesverwaltung und so weiter. Alle Microsoft und dann sind sie ja unter Feuer gesetzt worden, weil Schlüssel Kostein schon sagt, nee, wir machen das ja ohne Microsoft. Die Antwort ist da natürlich Open Source. Und das, was wir nicht sehen in Europa, Ja, es sind das gigantische Unternehmen aufgebaut werden.
Nur, das versuche ich ja häufiger zu betonen und es ist auch noch schwierig das Argument zu machen, weil es so fantastisch klingt, also wirklich wie so Science-Fiction, aber Software ist ja nicht mehr die große Herausforderung. Wir haben zwar gerade die Top-Five-Unternehmen der Welt, die nur wegen Software-Gramm so mächtig sind, Aber wenn man sich wirklich ernsthaft hinsetzt und sich fragt, welches Problem in meinem Alltag, in meiner Verwaltung, in meinem Orgel, was auch immer, in meinem Vereiner, muss ich denn hier im besten Falle mit Software geklärt kriegen.
ist die Antwort nicht mehr, hoffentlich hat Weichmuss-Roft-Software hergestellt, sondern das kann man zukünftig immer einfacher auch einfach selbst entweder komplett herstellen oder sich an so einen bestehenden Stack irgendwie andocken, indem man einfach sagt, ich nutze WordPress, aber die ganzen Plug-ins kann ich mir selber schreiben lassen von Code und so, ja?
Also da ist schon einiges im Wandel. Also eine ganz andere Art von Interoperabilität, als wir das jetzt... Total, total, als es wirklich... ...bei diesem geschlossenen System hat. Krass, und das sage ich jetzt aus meiner... Ich mache alles eigentlich nur als Hobby gefühlt. Und ich sehe ja, wie weit ich damit komme.
Und ich sehe, wie weit wir im Büro damit kommen und überhaupt und so. Und als Staatsverwaltung oder als privater Verein, als Schule denke ich mir, hey, wer jetzt noch einen Microsoft-Service-Vertrag über zehn Jahre und so und so viele Millionen abschlägt, da hat wirklich einfach den Schuss nicht gehört.
So, gestern, das fand ich wirklich wahnsinnig amüsant, Microsoft Excel. Immer alle behaupten, die Welt funktioniert überhaupt nur wegen Excel. The world runs on Excel, so, ja. Entropic veröffentlicht einfach dieses komische Plug-in. Du musst in Excel gar nichts mehr steuern. Du sagst einfach, was du willst und das Ding schlüsselt dir komplett Excel auf.
Einfach nur durch Zuof. Du machst so zwei Proms und zack ist so eine ganze Excel-Landschaft einfach vor dir entstanden. Und das sind alles so Sachen. Und da muss man halt ganz deutlich sagen, Entropic ist jetzt der Vorreiter. In zwei Jahren... Also schon in fünf Monaten kann man das auch mit einem Mistral-Pluck in aus Frankreich machen.
Und in zwei Jahren gibt's wahrscheinlich zwanzig Anbieter, keine Ahnung. Also ich sehe gar nicht, wo die monopolistische Schließung sein soll, weil weder braucht man alle Mathematiker, die bei IBM arbeiten, um Software herzustellen. noch braucht man diese riesigen Gelder, um da irgendwas zu kreieren.
Ja, ich habe eher die Befürchtung, dass man zum Beispiel ja in China sieht, da gibt es dann so eine App für alles, da kann man dann alles mitmachen. Und da gibt es ja auch manche, die hier so ein Traum pflegen von nach, das wäre doch aber so schön und praktisch. Das ist natürlich ein ideales Überwachungstool, dass man ein gewisserweise vom Regen in die Traufe kommen kann, wenn jetzt man sagt, ja okay, dann nehmen wir das nicht mehr von den Silicon Valley Verrückten, sondern nehmen das jetzt Daher, erst mal kommt das viel mehr nach Open Source oder so.
Daher hat aber dann eben sehr viele andere Funktionen. und gar nicht meine ich jetzt damit, dann kann ich hier uns alle ausspänen. Vielleicht interessiert Ihnen das auch gar nicht so sehr, was wir jetzt gerade machen, sondern das... unsere Regierungen wiederum sich dem chinesischen Modell annähern. Also wir haben ja diesen Trend gerade, you meet me at a very Chinese time in my life, in gewisser Weise frag ich mich, ob das diese chinesische Zeit in meinem Leben irgendwann in Brüssel vorherrscht.
Die ist längst da. Denn das ist ein großes Missverständnis. In China gibt es WeChat und da macht man alles mit. Und WeChat läuft auf Handys, bei denen so ein bisschen egal ist, welche Handys da sind, die sich in diesen Versuchen, die reichenden Software erst da zu machen. Aber in Deutschland ist völlig klar, Apple, iOS und Google Android sind deine Everything App.
Also man muss nur den Blick so ein bisschen verschieben von einer einzelne App auf das Betriebssystem. So, auf diesem Betriebssystem alles, was du regelst, läuft auf diesem Betriebssystem das ganze Leben. Und das sind nicht unsere Betriebssysteme. Und da ist auch noch totaler Wendau-Lock-In. Also da sind die Hersteller, die einfach bestimmen.
Da kommt so mit deiner KI nicht weit. Da kommt man auch mit deiner KI nicht weit, genau. Also die KI ist jetzt auf dem Laptop so, ja. Also da kommt man ziemlich weit auf dem Handy. Kein Meter, also Null. Was ich aber glaube, wie das hier klingt, ist ja, dass Li Feng eigentlich dahin eine Öffnung auch haben will.
wir jetzt von diesen geschlossenen Systeme ausgehen, dann ist das ja noch so, dass jetzt die Chinesen das da eher schwer haben. Und ich glaube, dass es schon darum gehen wird, weil sie auch wissen, womit man Geld verdienen kann. Also die Amerikaner haben es gemacht, ja, dass die natürlich jetzt versuchen auch hier ihre Services anzubieten und nicht nur eine TikTok-App.
Also wenn jetzt nochmal so ein ganz harter AdWords-Node-Moment kommt, wo einfach klar ist, das war ja damals bei Microsoft. Alles, was du innerhalb von Microsoft Software machst, wird direkt an die NSA geliefert. Wenn das jetzt mit Google Android und mit Apple iOS passiert, dann halte ich es für gar nicht ausgeschlossen, dass fünf Jahre später völlig klar ist, dass wir jetzt auch ein Handy aus China kaufen.
und ich halte es auch für ganz ausgeschlossen, dass wir ein europäisches Betriebssystem bekommen. Also da auf der Ebene... Für nicht ausgeschlossen. Doch für ausgeschlossen. Also so sehr ich sage, Open Source wird diese ganz spezifischen Aufgaben, die man in Verwaltungen, Schulen und so weiter hat. Aber dass unser Alltagsleben das so sehr auf Convenience getrimmt ist.
Ja. Wo man einfach nicht einen Lehrgang vorher macht, sondern das Handy muss einfach funktionieren und so. Also da... Also das kriegen wir europäer nicht hin, glaube ich. Das bedeutet aber auch, die Vernetzung klein würde dann einspringen. China würde einspringen, das hättest du aber schon vermöglich.
Ja, also wenn Android und also angenommen, es geht in Amerika alles schief. Und das Webbenizing geht weiter. Trump findet dritte Amtszeit an, im Hintergrund ist völlig klar, dass da so ein industrieller Komplex einfach alle farbigen Menschen aussatieren möchte, dass man das natürlich über Wir gucken einfach auf die Smartphones.
Und dann wird noch so eine Familienpolitik wieder herum. Also so ein richtig düsenes Handmaids-Tail-Szenario. Und dann kommt die Chinesen und machen nach drei Jahren medialer Vorbereitung und vielleicht auch den ersten Film, den man so aus China sieht, wo man so denkt, oh, ist ja doch ganz angenehm daher.
Also so die ersten Tom Cruise-Filme aus China und so. Ja, es sind ja schon sehr viele Chinesische Filme. Ich denke einfach, das nächste Honor Handy vor mit, klar, chinesischer Software, aber wen interessiert es? Ja, das würden die Leute dann kaufen. Es gibt ja den Trend in den USA viel stärker als jetzt hier, dass dort laufen Leute posten, ich bin so in meiner chinesischen Zeit gerade, ich fühle mich so chinesisch und dann geht es ja sehr über den Lebensstil, dass man sagt, ich trinke jetzt warmes Wasser, ich mache dies und das.
Kein warmes Wasser trinken, das kommt aus der Heizung. Popkulturellen Dinge, wir haben ja hier auch das Labogu ausgepackt, also wir sehen ja schon, wie sich da sehr viel verändert und dass das etwas ist, was natürlich jetzt besonders stark ist, weil man den Amerikanern ja nicht mehr sagen muss, ihr habt da so eine dysfunktionale Gesellschaft und sie sehen es ja an allen Ecken und Kanten, wie dramatisch eigentlich diese Regierung ist, wodurch dann plötzlich so eine fast merkwürdige Chlorifizierung der chinesischen Situation entsteht, dass da alles gut funktioniert.
Die Schnellzüge, das wird dann einmal zuallererst, das ist ja genannt. Das ist aber schon so ein kultureller Schiff. der da stattfindet, die wir jetzt gerade beobachten, so dass man das dann eben nicht mehr für so unmöglich hält, dass man sagt, na ja, dann nehmen wir halt das, aber genauso wie ja auch erstaunlich viele deutsche Autofahrer bereit werden, ein chinesisches Auto zu fahren, was man nicht für möglich gehalten hat, weil man immer sagte, die Deutschen halten ihrem Auto und zwar dem deutschen Auto die Treue.
Die Leute steigen in chineser Autos, die Short-Videos laufen schon, es leuchtet alles bunt. Man wird zugeniebelt mit irgendeinem Duft. Die Leute sind Feuer und Flamme für chinesische Autos, ja. Ich hab jetzt keine Clips davon dabei, aber vielleicht hast du das gesehen, wie Adam Tooze, Lagarde und Larry Fink auf einem Podium in Kanada saßen und der Citadel-Chef interessant war, der Moderator wollte die ganze Zeit über historische Parallelen sprechen.
Zwanziger Jahr, vor allem neunundzwanzig. Adam Tooze ist da ja voll drauf eingestiegen, du kannst es dir denken. Und auch Christine Lagarde. Während der Zitter der Chef und Larry Fink nur über AI sprechen wollten und zwar auch dann so Sachen wie, ja, Larry Fink erzitten, was er jetzt bei Walmart gesehen hat, was die mit der AI machen, also wollte er einfach nur so seine, seine, seine Kundschaft froh machen.
Die sind ganz blank, die Leute. War wirklich ängstlich davor, jetzt irgendwelche historischen Analogien aufzumachen, denn dann hätte man ja auch über Politisches reden müssen. Jedenfalls. Oder man hätte sie kennen müssen, diese historischen. Das dann auch. Da war so ein Moment in dem Lagarde, sagte, sie hat die große Angst, dass wir uns immer mehr abschotten.
Denn wenn wir wirklich einen Fortschritt wollen, auch bei den Karriersinnen, dann brauchen wir Vernetzung. Da muss die Welt zusammen das Wissen reingeben. Sie hatte da so eine ganz kleine Vision aufgemacht. Und das war ja auch eben anders, die Vernetzung heute, als sie neunzehnundzwanzig war, wo man tatsächlich noch ziemlich hermetisch abgeschlossene Blöcke hatte oder Länder hatte.
Woraufhin Larry Fink das Wort ergreift und so tut, als würde ihr zustimmen, um dann aber zu sagen, ja ja, wir müssen jetzt wirklich sehen, dass wir da mit der iPhone rankommen, damit wir der Konkurrenz aus China begegnen können. Also er hat nur in Plotkonfektion gedacht und dann war das eher lagart. Die sagte, naja, wir müssten es mal im Ganzen sehen.
Das wurde dann noch übertroffen von Howard Lappnick. Das ist der US-Handelsminister. Adam Twos hat dieses herrliche Panel moderieren dürfen. Wir hören jetzt aber nur Ladnik, der gefragt wird, was macht ihr eigentlich so die Zeit? Was passiert eigentlich? Wie sieht eure Strategie aus mit den Zölln und Solar?
Und er redet dann fünf Minuten. Wir hören das nicht komplett, aber wir hören am Tonfall, mit dem ist nicht zu scherzen. Interessanterweise hätten wir vor zehn Jahren auch solche Worte hören können, So ein paar kapitalismuskritischen Stimmen, die eingeladen werden mitunter. Ja, Brechmann war ja auch schon mal da, die dann sagen, ihr habt doch immer von der Globalisierung als ein Modell gesprochen, das uns alle reicher macht.
Aber wo stehen wir dann? Jetzt ist es Ladnig, der das anspricht, dann aber für sich wendet. Also zum Thema Tod der Sonntagsrede, das Leben der Sonntagsrede. Es ist der große Erfolg von Elon Musk, Peter Thiel, Alex Karp und so weiter. Seit ungefähr zehn Jahren die ganze Zeit zu sagen, die Blue-Color-Worker sind die eigentlich Waren und leider wurden sie abgehängt.
Das sind die Opfer. Das macht ja Ludnik auch mit so einer besonderen Argumentation, nicht nur die so neu zu hoffieren, sondern auch die White-Color-Worker so abzuklären. Dass ihr auf Universitäten geht, war falsch. Ihr lernt da nur Scheiße, verlasst die Uni, geht richtig arbeiten. Wohl dem, der heute Handwerker wird und so weiter.
Ja, gründet. Genau. Da steckt aber, klar, wir müssen die Mehreturgesieg-Trap, also da gibt es sehr viel zu erklären. Ja. Aber nicht so wie er das macht. Denn er ist ja einer dieser Milliardäre, die natürlich davon profitieren, sieht man ja auch bei Trump, wenn immer wieder diese Witze aufkam, dass er da zu diesen Industriestätten fährt und an irgendeiner Lagerhalle in irgendeinem Stahlwerk eine Rede hält und dort diese MAGA-Caps verschenkt, die natürlich alle in China hergestellt wurden.
Ja, ja, ja. Also es ist ja total cool. Man weiß ja auch, wer in Hotels zum Beispiel putzt. Genau. Das ist die globalisierte Arbeitsmarkt. Also dass man jetzt die Arbeiter für sich entdeckt und überhaupt und so. Da geht es nur um Wählamobilisierung. Das ist ja die Ansprache für Zuhause. Das ist alles verlogen.
Aber interessant, dass Sie wirklich die Globalisierung als ein Verlustgeschäft hier verkaufen. Aber für Sie, die Sie eigentlich vertreten mit Ihrer Politik und vor allem Republikaner immer vertreten haben, sind natürlich die Profiteure. Und das ist nicht nur jetzt so eine liberale Elite gewesen, die da profitiert hat.
Es ist nicht nur Hillary Clinton und Obama-Eliten. die dort profitiert haben. Das muss man aber festhalten. Ich muss sagen, dass es zwei tausend amerikanische Milliardäre rangeln darum, jetzt politische Macht zu haben. Ludnick ist einer davon, der es geschafft hat. Dass die sich jetzt als die Opfer, das ist einfach wirklich gut.
Das muss man ganz deutlich... Das möchte ich auch hinzufügen. Ludnick ist der Einzige, der überhaupt in all den Reden, die ich gehört habe, das Wort Arbeiter in den Mund nimmt. Das heißt, die anderen halten alle Reden, ob du jetzt Merz, Macron, wie noch immer nicht die Reden von der Wirtschaft oder die Verweißen auf Börsenkurse.
Das heißt, es ist schon etwas dran, nicht im Sinne von wie Ludnik das dann für sich ausbuchstabiert. Aber die Tatsache, dass da wo es natürlich immer so konstituiert war, dass es gerade nicht darum geht, wie geht es der arbeitenden Bevölkerung. Das ist deutlich, dass die das nur populistisch aufrufen, jetzt um Wählerstimmen zu bekommen.
Geschenkt. Aber sie sind die einzigen, die es überhaupt ausrufen. Für die anderen ist es überhaupt nicht interessant. Das spielt keine Rolle. Das ist auch nur so eine Mobilisierungsmasse für die anderen, die man noch nicht mal mehr beim Namen nennen muss. Ludwig kommt auf grüne Energien zu sprechen. Electricity and electric cars make perfect sense to them.
That is practical and logical. So, the point I want to make, and I want people to think about, is that America First is the job of our government to take care of our workers to make sure their lives are better for it. Ja, die Frage ist ganz einfach zu beantworten. Es ist wahnsinnig teuer und sehr riskant und es geht auch mehr als nur Geld verloren, wenn man dieses Öl durch irgendwelche Militäraktionen, bei dem man typischerweise haben die Amerikaner ihre eigene Militärs noch immer in die Irre geführt, indem sie gesagt haben, das ist alles völkerrechtlich gedeckt.
Wir haben es doch vor der UN erklärt und so, ja. Jetzt kommt nicht mal mehr dieser Aufwand, sondern es kommt einfach der Befehl, fliegt da mal rüber, nimmt den mal fest, aber beschädigt das Regime nicht, denn wir brauchen das noch. Das ist eine Infrastruktur, die uns das Öl liefert. Dann werden, das ist ja auch witzig, völlig überrascht davon, diese ganzen Öl-CEOS eingeladen.
Die wussten ja auch zwei Tage vorhin nicht, was da vor sich geht. Die sitzen dann alle so da und haben sich mit GPT kurz die Kalkulation geben lassen. Exxon Mobile, ausgerechnet Exxon Mobile. Ja, sagt dann, sorry, es lohnt sich nicht. Wenn wir eine Solarplatte aufbauen, vier Cent Kilowattstunde, aber... Hier haben wir ein Boot da rüberfahren, das ist irgendwie bescheuert.
Wir wollten auch schon zweimal enteignet. Es ist irgendwie nicht sehr ertragreich. Also es geht halt einfach nicht auf. Es ist einfach wirklich zu teuer. Und da ist noch nicht mal ein Umweltargument gemacht. Ja, ja. Also der Stumpfsten ist schon ganz erstaunen. Das ist wirklich so stumpfselig alles. Aber die Haltung ist interessant.
Also die amerikanischen Arbeiter müssen beschützt werden und die geht es überhaupt. Dann wird aber das Wohl der Amerikaner Der amerikanischen Arbeiter verbunden mit dem Wohl der amerikanischen Wirtschaft mal gemein. Und das ist etwas, was eben nicht anzutreffen ist. Ja, wie wir auch... Wenn sich Dow Jones gut geht oder dem DAX, dann ist auch Oma Erner zufrieden.
Genau, das ist nicht der Fall. Aber er sagt dann etwas jetzt auf die globale Ebene ausgerichtet. Das ist eine interessante Drohung, die hier ausgesprochen wird. Und jetzt will ich doch eine gewisse Kontinuität herstellen zwischen der beiden Administrationen und der Trump-Administration. Denn wir sind jetzt auch so ein bisschen dabei, weil die natürlich entsprechend auftreten und das auch kurios alles ist, dass wir sagen, das ist so der Bruch, die Zäsur, was auch immer.
Aber es gibt auch Kontinuitäten. Wir hatten mal hier Clips von Jake Sullivan, ich hab zwei davon nochmal rausgesucht, als Jake Sullivan als Sicherheitsberater von beiden ein Vortrag hielt über Weltwirtschaft und dort sagte, dass mit dem Washingtoner Consensus diese Idee des Freihandels immer nur die Zölle zu reduzieren, hat die amerikanische Arbeiterschaft geschwächt und hat uns nicht stärker gemacht.
Der drückt sich wesentlich diplomatischer aus, sagt aber sehr ähnliches wie Lattneck. betont dann, er möchte eine Weltordnung haben, die China einbremst, was er sagt ist. Er will also auch ganz klar Amerika ins Zentrum sitzen, Sagt jetzt nicht America First, tut es aber. Jemand wie Adam Tooth hat immer gesagt, die beiden Administrationen waren Mager für denkende Leute.
Und sagt dann mit Verweis auf ein Kennedy-Zitat folgendes, dass man ja auch als Drohung wahrnehmen muss, ähnlich wie Lattnik das jetzt formuliert hat. Er hat das Bild der Dunkelheit bemüht. Hier sind wir bei Schiffen, die untergehen. than a rising tide lifts all boats. Over the years advocates of trickle-down economics appropriated this phrase for their own uses.
But President Kennedy wasn't saying what's good for the wealthy is good for the working class. He was saying we're all in this together. And look at what he said next. If one section of the country is standing still, then sooner or later a dropping tide drops all boats. That's true for our country. Das ist wahr für unsere Welt.
Ökonomisch über die Zeit werden wir zusammen reisen oder fallen. Der erste große Film, den du guckst, ist natürlich ein amerikanischer Film. Da hat ja keiner was dagegen. Dass man sich wenigstens den zweiten Uniabschluss dann in Amerika holt, hat auch keiner was dagegen. Dass man sich hier die Weihnachtsgeschenke erholt von, was Mattel sich wieder ausgedacht hat, hat auch keiner was dagegen.
Aber bei dem, was Trump davor stellt mit Amerika First, hat man halt was dagegen. Also ich sage, Amerika First gegen Amerika First. Ja, ich will es schon nochmal deutlich machen. Wir haben das bei der beiden Administration ja gesehen und Macron war der Einzige, der sich damals getraut hat, das öffentlich zu sagen.
Man hat zum Beispiel die Krisensituation, die Energiekrise in Europa ausgenutzt, um überteuert Energie anzubieten. Man hätte das günstiger an den Europäern, den Franzosen in Deutschland anbieten können, das hat man nicht getan. Man hat also auch da von der beiden Administration plötzlich sehr Druck ausgibt.
Man hat ganz davon abgesehen, wie da auch mit einigen Masken und so umgegangen wurde, wie es um Impfstoff und alles geht, wie da auch sehr die amerikanische Gämonie sich durchgedrückt hat. Der Unterschied ist jetzt, dass ein Salivin immer mehr auf diese Partnerschaft sich konzentrieren würde und würde versuchen, auf diese Weise so eine... Ertrostung durch Umarmung herzustellen, was er auch dann dazu geführt hat, dass ASML so eingeschränkt wurde, dass nicht mehr mit China zusammengearbeitet werden darf, dass viele weitere Anti-China-Polizees auf der Brüsseler Ebene durchgesetzt wurden, aufgeheißt von Washington.
Das ist etwas, was ja eigentlich von der beiden Administration schon weit gebracht wurde, an die Trump jetzt anknüpfen konnte, dass Trump dann jetzt so freiträgt mit, ich möchte gerne Grünland oder wie auch manchmal auf der Bühne sagt, Iceland haben und er möchte dann noch irgendwelche anderen Dinge haben und außerdem schere ich mich überhaupt nicht um eure Ideen und so weiter, dass es sicherlich nochmal auftreten, dass jetzt besonders die Europäer irritiert.
Ich glaube nur, dass diese Disbalance in der Beziehung ja längst sehr weit fortgeschritten war und Macron war ja immer wieder jemand, der das betont hat. Und das, glaube ich, sollte man schon in der Kontinuität erkennen, wodurch er dann auch bei vielen jetzt entsteht. Ja, aber jetzt müssten wir vielleicht wirklich mal uns lösen, wenn, glaube ich, ich jetzt, wenn wir die Eklips spielen, schon mal vorwegnehmen möchte, dass ich das nicht glaube, dass man jetzt die transatlantische Partnerschaft beendet.
Also, witzig ist ja, dass wir auch hier im Podcast immer so viel über Politik reden, weil es da halt so Protagonisten gibt. Ja. Und es ist natürlich, ist völlig klar, die politischen Probleme sind die, die wirtschaftlich hervorgehoben werden, die gelöst werden müssen. Macht ihr so Zollstreit, dieses ganze Geopolitik, Ökonomie, so, ne?
Und bevor du jetzt den ersten Macron-Klip spielst, ich will nur mal beispielhaft, Macron wurde ja vorgestellt. Das heißt, jemand ist schon vor Ort und macht dann einfach den Thementag, die Moderation. Typischerweise bucht man sich dafür jemanden, der einfach jung, weiblich und adrett aussieht, sodass einfach alle alten Männer aus der Wirtschaft einen schönen Tag haben, weil sie immer wieder auf der Bühne so frisch Fleisch sehen.
Ich sag's jetzt ein bisschen dispektierlich, aber das ist so ungefähr der Modus, in dem das typischerweise abläuft. In Davos dieses Jahr betritt immer wieder Larry Fink, der Chef von Blackrock, die Bühne, um die Protagonisten vorzustellen. So, das ist also ein Amerikaner, der in New York sitzt, nach Indisch-Schweiz-Reis, dort Kanye einführt, Macron einführt, das Gespräch auf großer Bühne mit Elon Musk führt und so weiter und so fort.
Also auf der wirtschaftlichen Ebene, auf der Unternehmer, der Konzernebene und so, war nie mehr transatlantische Verständigung, als wenn Larry Fink erst mal eine Lobhudelei auf Frankreich hält, bevor dann Macron kommt. Ja, also während ... Das weiße Haus, hier so trampeltierartig. Zwar noch anreist, aber dann schon sagt, bei der Sicherheitskonferenz in München sind wir nicht mehr.
Wir haben ja letztes Jahr schon uns Rede gehalten, das war es dann auch, mit Jedy Vance und so weiter und so fort. Läuft hier auf dieser Konzernebene genau das Gegenprogramm. Larry Fink kommt einfach her und schmiert jeden noch mal Honig um den Mund. und ach die Europäer und so. Macron beginnt scherzend.
Es ist wirklich mehr eine Freude hier sein zu dürfen. Es sind ja Zeiten des Friedens, der Stabilität und der Vorhersehbarkeit, die wir derzeit durchleben. Und das mit seiner komischen Brille und ein bisschen sprunghafter. Macron hat einen Wunsch für Europa. Und wenn wir dieses Problem angehen möchten, müssen wir vermehrt zusammenarbeiten.
Neue Ansätze bauen. Es braucht mehr wirtschaftliche Souveränität, strategische Autonomie, insbesondere für Europa. Das ist für mich... Ja, behalten wir das erst mal im Hinterkopf. Es geht um diese strategische Autonomie, mehr Souveränität für Europa. Was ich mich frage, ist, gibt es wirklich das Projekt eines europäischen Großraums?
Das ist eine Frage, die ich nachher wieder aufgreifen will. Denn wir haben ja diese Großraumidee sehr stark geprägt durch das Denken von Karl Schmidt, die doch immer wieder kehrt. Nun gibt es ja da einige Schwierigkeiten bei Europa, weil wir einmal die stärkste Wirtschaftsmacht Deutschland haben und auch eine starke politische Macht dadurch, aber Frankreich ja auch nicht ohne ist.
Das heißt, die sind ja in gewisser Weise rivalisierend. Wir können das dann ja auch sehen, wie Deutschland zum Beispiel seine Autoindustrie platziert, ist die französische, da kaum eine Chance hat. und all das haben wir ja bei Patrick Kaczmarczyk im Buch lesen können, damals Kampf der Nationen. Jedenfalls ist das ja etwas, was so einem Großraumgedanken widerstrebt, zudem ja auch Großraum bei Karl Schmidt schon auch ideologisch gefüllt ist.
Aber jetzt merkt man doch gerade durch diese Begehrlichkeiten, die von Trump bezüglich Grönland geäußert wurden, dass aus dem Lager, dass man sonst so zum Beispiel bei Twitter als transatlantisch wahrgenommen hatte, immer in Bezug auf Ukraine und in Bezug auf den Krieg in Gaza. Jetzt so eine Welle da ist von einem Ruf nach europäischer Souveränität, dass man plötzlich erstaunt ist und sich fast fragt, treten wir bald auch in einen Krieg ein, nicht nur gegen Russland und China, sondern auch noch gegen die USA.
sehr merkwürdig. Ich halte das auch nicht für eine gute Entwicklung, das kann ich zu sagen. Also, das klingt ja erstmal so toll, europäische Unabhängigkeit und so. Ich bin auch da nicht begeistert von. Ja, nicht, weil ich generell dazu neige, wenn was zu Ende geht, dass ich ihm dann anfange, hinterherzutrauen in transatlantische Partnerschaft oder so, sondern weil ich eher sagen würde, da steckt doch eine ganz erhebliche Gefahr drin.
Nämlich, dass man dann wirklich in einem Großmachtsdenken permanent sich befindet, bedeutet auch, dass man also in laufenkriegerischen Auseinandersetzungen wird sein müssen. Aber das werden wir gleich nochmal ausgreifen. Ja, es gibt ja eine europäische Antwort auf deine Frage. Das ist Spanien. Ja. In Spanien ist ja eine Regierung am Werk, die auch gefragt wurde, ob sie das NATO-Fünfzig-Prozent-Ziel mitmachen.
Ja. Und die haben ja einfach gesagt, nee, weil wir brauchen das Geld ja für was anderes. Ja. Also Sozialstadt und so. Und jetzt war die Frage, ja, also wie geht dir das Geld denn dann aus? Und Europa hängt ja davon ab, dass aus Spanien das Gemüse geliefert wird. Da arbeiten also eine Million aus Nordafrika emigrierte Menschen.
Und die werden jetzt alle pauschal, kriegen den legalen Aufenthaltsstatus in Europa. Das kostet natürlich Geld, weil die haben jetzt plötzlich bürgerrechtliche Ansprüche und so weiter und so fort. Das heißt, in Europa, wir könnten jetzt auch zum Beispiel statt über Da wo es zu reden und das Schaufenster können wir über die Realpolitik europäischer oder spanischer Politik für Europa reden.
Ja, also dass unsere Grundversorgung im Supermarkt weiter gesichert ist, ist jetzt ein spanischer Beitrag. auf Kosten der Verteidigungsfähigkeit, so gesehen. Also es gibt schon so ein paar Linien, an die man anknüpfen kann, wo man diesen ganzen Kladradatsch, den wir jetzt hier zu entfalten versuchen, einfach ein Gegenprogramm gegenüberstellen.
Was viel wichtiger ist, also dieses Gegenprogramm jetzt, und wir sollten da auch häufiger drauf zu sprechen kommen, weil doch ein Eindruck, flächendeckend zu machen ist dann, da wo es... Mit diesen Leuten will man eigentlich da nichts zu tun haben. Also jetzt mal, Adam Tuus, ein paar andere Professoren ausgenommen, die ja wegen ihrer Expertise da sind.
Aber der Rest ist wirklich, dass man sagt, ich will mit denen nichts zu tun haben und ich will mich auch nicht mit denen identifizieren und ich will auch nicht für die irgendeinen Handelskrieg oder irgendetwas führen müssen. Das ist wirklich dramatisch, was man sich da ansieht. Es war einfach wegen gar kein Bock.
Prefer not to. Wirklich gar keinen Bock. Also das ist so grauenhaft. Ich hab fünfzehn Stunden, glaube ich, insgesamt da, wo es geguckt. Und es ist so demütigend für einen denkenden Menschen. Na, Spiel mal. Ich bin ja jetzt über deiner... Also, Marcani wollte ja jetzt vielfach Thema disieren. Marcani ist der, der redet dann überhaupt.
Also der wird meine Prognose auch irgendein Friedenspreis des deutschen Buchhandels, wo ich noch bekommen muss. Das wäre so ein Kandidat dafür. Sagen wir so, er hat rhetorisch auf jeden Fall die beste Rede gehalten. Ja, es sieht ja auch aus wie in Hollywood rekrutiert. Natürlich. Ja, es funktioniert alles bei ihm.
Aber es ist eine Rede, die er offenbar selbst geschrieben hat, so wird zumindest gemunkelt. Ja, jedenfalls ist es eine Rede, die sehr gut ist. Wir werden nachher Friedrich Merz hören. Da denke ich mir, da hat Stefan recht, genau die KI und so könnte eigentlich da viel mehr. Jedenfalls Marcane, also der Premier von Kanada.
spricht ihr erst französisch, wechselt nachher ins Englische. Die harsche Realität. Welche ist das nun? Er spricht über die Mittelmächte. Damit ist gemeint nicht USA. Also er spricht die USA so gut wie nicht anderen in dieser Rede, aber darum geht es die ganze Zeit. Also die Großmacht USA, die jetzt einfach tut, was sie glaubt, tun zu können.
Da kommt er und sagt, die Mittelmechter haben aber auch eine Macht. Und dem würden wir erst mal zustimmen, dass sie natürlich nicht sich einfach als Unterlegen geben müssen, sondern auch, was in die Waagschale zu werfen, haben zumal, wenn sie sich miteinander verbünden. Es ist eine Illusion von Sicherheit entstanden.
dass die starken tun, was sie tun können und die weigsten müssen, was sie tun müssen. Und dieses Afro-ism von Thucydides ist als inevitabel, als die natürliche Logik der internationalen Relations, die sich selbst widersetzen. Und mit dieser Logik ist es eine starke Tendenz für die Länder, um zu gehen, um zu kommen, um zu kommunizieren, um zu vermeiden, um die Kompliance zu kaufen.
Er spricht also jetzt von all den Ländern, die dann doch versuchen, den König Trump knädig zu stimmen, kuschen. Damit sind natürlich auch Friedrich Merz, Ursula von der Leyen und all die gemeint, die gar nicht so richtig hervortreten mit einer Kritik bzw. nicht die eigenen Interessen genügend vertreten, sondern dann eigentlich so einschränken auf den Kurs von Trump und dass man sich damit eigentlich nicht in eine Sicherheit begibt, sondern dass man sich eigentlich da immer mehr anpasst, dem ganzen Unterwürft.
Also diese Rede gilt ja also als historisch, da weiß man ja jahrzehntel noch zurückblicken, das ist die große Zäsur, die Zeitenwände für die Welt und so weiter. Hinten im Saal saß ja die ganze Zeit Gavin Newsom. Und er scheint ja laut Adam Toast dort aufgetreten zu sein, wie der nächste amerikanische Präsident, gar nicht so sehr aus eigener Egohaftigkeit, sondern weil alle ihn so sehen wollten.
Ja. Wenn sich Kalifornia ausgliedern würde aus Amerika, wäre das ja auf Augenhöhe in der Mittelmacht, also Platz sechs der Weltwirtschaft, mit Karni. Ja. Und dass die beiden sich gut verstehen, ist klar, weil gleicher Typ so, also die kommen ja wirklich sehr gut miteinander klar. Und es ist doch völlig klar, dass, wenn Carly noch kanadischer Premier ist und es News im Schaft, neunundzwanzig nächster amerikanischer Präsident zu sein, dass das alles Makulatur ist.
Ganz genau. Ganz genau. Das ist doch völlig ... Dann haben wir doch ... ... alle Bücher so. ... in Brüssel, Ursula von der Leine, die sagt, America is back. Genau. Und sie hat das bei beiden auch gesagt. Genau. Und das ist das eine Szenario. Das andere Szenario ist, Amerika bleibt, wie es ist. Also man ... Betrückt jetzt bei den Midterms, also nicht nur den Lame Dark, sondern Steven Miller macht weiter noch zwei Jahre.
Und danach schaffen sie es irgendwie, J.D. Vance zu installieren. Dann ist dieses ganze Gerede von den Mittelmächten, die sich da verbünden gegen das Amerika, auch Makulatur. Vor allem mit dieser geografischen Nähe von Kanada. Also das, was er hier überhaupt vorschlägt. Was klingt, als hätte die afrikanische Union mal alles selbst Wusstsein zusammengesammelt in um in Davos jetzt auch mal eine Rede zu halten, so im Sinne von über anderen Afrikanischen Länder verbündet euch.
Genau, weil für die ist nämlich egal, wer in Europa regiert. So, das ist einfach völlig lock-in dieses Verhältnis. Und ja, diese Rede ist gar nicht historisch, sondern es ist einfach nur ein Sonntagsredenmomentum ausgetauscht gegen ein anderes Sonntagsredenmomentum in der Hoffnung, dass man auf das Alte wieder zurückswitschen kann.
Und dann muss man die Rede verbrennen, weil dann darf man die nie wieder zeigen, weil das wär peinlich. Ja, ja, denn es ist ein paar Äußerungen drin, bei denen man sich fragt, wie würde das im Jahr- und-zwanzig beantwortet werden, wenn man dann noch mal drauf zu sprechen kommt. Irgendwas mal durch, erst mal bezieht er sich auf Waslav Havel und wir kommen der Wahrheit näher.
So, what are our options? In nineteen seventy-eight, the Czech dissident Waslav Havel, later president, wrote an essay called The Power of the Powerless. Und in. es fragte er eine einfache Frage, wie sich das kommunische System sich selbst sustentiert. Und seine Antwort begann mit einem grünen Großer.
Jeden Morgen, der Shopkeeper hat einen Sinn in seinem Fenster, die Werke der Welt unternimmt. Er glaubt nicht, aber niemand macht es. Aber er hat einen Sinn, jedenfalls zu verabschieden, um die Komponienz zu verabschieden, um lange zu kommen. Und weil jeder Shopkeeper auf jeder Strecke den gleichen System persistiert, Ja, also das ganze Bild stimmt einfach überhaupt gar nicht und ist hier auch nicht anwendbar.
Denn die Leute sind, Ninzehundertfünfundachtzig, nicht angstschlotternd. Oh, hoffentlich werde ich nicht entdeckt, dass ich früher rausging in den Topgarn-Film gegangen, sondern mit wenigen Fahnen. Ja. Und dann direkt die PM. Peter Mosner, das interessantes Magazin, wo drin stand, wie geil der Turboantrieb von so einem Kampfflugzeug ist, das in Amerika hergestellt wird, bitte sofort kaufen.
Ja. Und hat die Bundesregierung das den Leuten gekauft. So, und das ist gar nicht vergleichbar mit diesem Unterdrückungsregime, bei dem alle noch das Schaufenster. Bestücken mit. Vor allen Dingen, wo ist das Schaufelster jetzt bei Trump? Es gibt ja gerade keine Fassade. Also du hast ja einen Lappnik da sitzen, der sagt, wir zuerst, ihr seid bekloppt, dass ihr Autos mit Batterien fahren wollt.
Wo sind eure Batterien? Wir machen Öl, lasst uns in Ruhe. Adam Tuus fragt, wollen sie noch was zu Grönland sagen? Nein. Also das ist, wo ist die Fassade, die jetzt gerade abgepittelt wird? Ja, das ist da vielleicht noch ein Armin Laschet. noch mal so tut, als gäbste eine transatlantische Partnerschaft wie in twohundneinzig geschenkt.
und irgendwann wird sie auch lernen oder er lernt es nicht, dann werden seine Nachfolge lernen. Aber es ist ja völlig irrsinnig. Der Einzige, der mir einfällt, ist halt Jens Spahn, der einfach sagt, ja, da ist schon was dran, dass der Trump da und so weiter. Ja. Aber das Bild nutze ja gar nichts, weil es ja eine Frage ist von, von wem profitiere ich jetzt gerade?
Und Kanada müsste ja, wenn es jetzt diese Wahrheit ernst meinen würde, nicht nur verkünden, mit wem man jetzt lauter Handelsabkommen macht, was sicherlich Gute ist. Also ich bin ja auch sehr dafür, jetzt viel mehr auf Freihandel zu setzen, weil das in meinen Augen doch auch dazu führen kann, dass wir nicht jetzt alles militärisch lösen, sondern dass wir eigentlich versuchen, uns da in anderer Weise zu vernetzen.
Aber man müsste ja dann eigentlich den Schritt gehen und sagen, und wir kappen jetzt irgendwas mit den Amerikanern. Ist ja eh nicht mehr, dass jetzt jemand da sagt, wir sind für Trump, weil der unsere Werte und unsere Freiheit hochhält. Also das bekommt ja auch ein Friedrich Merz kaum noch über die Lippen.
Ja. Ja. Da hätte ich gerne diesen Moment gehabt, dass das Publikum Fragen stellen dürfte, mitten in der Rede. Ja. Um dann zu fragen, wurden wir von Bill Clinton und Barack Obama und beiden wirklich so belogen? Und es stimmt ja nicht. Also es ist ja einfach nicht wahr. So, diese große Abklärung, dass jetzt nach Jahrzehnten, wo wir uns Amerika emotional unterworfen haben, aber nicht die Kraft aufbringen konnten zu sagen, Nee, bitte heute Abend nicht verprügeln und so, ja.
Dass man da dann jetzt den Mut fast, weil es unerträglich wurde, sondern nein, er hat sich doch wirklich ein Vorzeichen verkehrt. Und die wünschen sich das doch alle zurück. Ja, ja. Ja, die wünschen sich, das ist nicht sehnlicher, das haben wir doch gerade im Bezug auf Israel gesehen. Dass man da nochmal hoffte, weil Trump ja da genauso gepolt ist wie alle anderen auch im Mainstream, dass man da hoffte nochmal so... die westlichen Werte durchsetzen zu können.
Mit allergrößte Brutalität, du hast eben die Offerzahlen benannt. Also man ist ja sofort bereit, sich in eine Lüge hineinzugeben. Man wittet ja eigentlich darum, warum belügst du uns nicht wieder? Sei doch bitte nicht laufen zu ehrlich zu uns. Im Grunde das Bild nicht. Das ist eigentlich eine Rede, die hätte erhalten können, wenn er jetzt sagt, ich will jetzt Obama eins auswischen, äh, zweitausendfünfzehn oder sechzehn und sagen, ja, also Obama, du redest vom Menschenrechten, machst aber Drohnenkriege, wir machen da nicht mehr mit, dann könnte man jetzt diese Rede so halten, aber ich weiß nicht, was er damit jetzt meint.
Also, ähm... Und das war aber ja auch Agenda von der Kanada und sonst was, die haben ja alle immer auch gerne mitgebracht, jetzt jetzt auch so zu tun und nach hinein, als wäre man da eigentlich immer unterjocht worden, das ist ja, also für mich klingt... das jetzt wirklich so ein bisschen wie so ein ganz stumpfer Anti-Imperialismus, der immer gesagt hat, ja, wir wären endlich frei, wenn wir die Amigo-Home-mäßig wären.
Das ist wie der Ludnick. Ich als Milliardär bin ja das größte Opfer der Globalisierung. So steht Karni da. Ein Technokrat, wie er im Bügel steht, der wirklich in all den Institutionen, die genau das waren, immer eng gekoppelt an Washington, alles macht das. Ja, du hast ja gerade Tom's Ehrlichkeit. So, er sagt ja jetzt, die Antwort der Schwachen ist Honesty.
Ehrlichkeit. Man gesteht es sich ein, dass man jetzt Hilfe braucht, wie auch immer. Dann sucht man sich Freunde. Und das ist ja wahnsinnig interessant, weil das ist ja eine direkte Antwort auf, das wir ja immer schon scherzen. Ja, Trump lügt einfach nicht mehr. Der fährt halt nicht nach Venezuela wegen der Demokratie, sondern wegen dem Öl.
So, und dann macht schon Stuart Witze darüber, dass man gar keine Verschirrungstheorie mehr entfalten kann, weil ich glaube, die machen das wegen dem Öl und Trump ja, ich mache das wegen dem Öl. Also jetzt trifft ihr auch so eine wirklich dumme Ehrlichkeit auf so eine... Doppelt verlogene Ehrlichke, Ehrlichkeizeimante.
Also das passt ja schon gar nicht mehr. Und was hier jetzt wieder auffällt, dieser Text passt einfach nicht auf Joe Bidens Amerika, sondern nur auf Trumps Amerika. Und man muss sich immer wieder vor Augen führen und dieses Eingeständnis muss man dann mal sehen. Und das hat die Kaunin Amlinge auch am Tag.
Als ich hier war, noch mal in so einer Story, weil nämlich diese Meldung kam, die Hälfte der republikanisch registrierten Wähler findet gut, was Eis macht. Und dann war so der Nachrichtentext, ja, trotz der Gewalt von Eis sind die Republikaner immer noch dafür. Und dann sieht man das geschrieben nicht trotz, sondern wegen.
Die Leute möchten sehen, wie die Schwarzen auf der Straße verbrügelt werden. Dann sind sie zufrieden, weil dann ihr blockiertes Leben, ah, ich bin nicht der Einzige, der hier zurückgehalten wird, sondern endlich wird er mal zurückgeschlagen. So, und dieses trotz und wegen, also das ist wirklich ein vorzeichen Umgedrehtes.
Wenn man auf der Bühne steht und eine Rede gegen Donald Trump halten will, dann muss man das und zwar honestly machen. Und nicht einfach so einen großen historischen Bogen. Wir wurden ja immer unterjocht von der Barbie, Tom Cruise und der Geilheit amerikanischer Flugzeugträger. Es geht einfach nicht auf.
Wir brachten unsere Institutionen, wir sprachen ihre Prinzipien, wir liefen sie von ihrer Bedeutung. Und weil wir sie für die politische und politische Bedeutung besuchen können, wussten wir, dass die Geschichte der internationalen Regeln die falsche Bedeutung war. Dass die stärksten sie selbst, wenn sie konvenient sind, dass die Regeln die asymmetriert sind.
Und wir wussten, dass die internationalen Regeln die erheblichste Bedeutung betrifft, Ich stimme vollkommen zu, nur in anderer Hinsicht. In drei Jahren werden wir hier im Podcast sitzen und diese Clips wieder rauskramen und sagen, liebe Politiker, der Kani und ihr habt es gutgefunden, er hat damals gesagt, es ist alles Lüge.
Fängt jetzt nicht wieder damit an. Ja, denn dass diese ganzen Institutionen IVF und all das aufgesetzt sind, um zum Beispiel afrikanische Länder in den Schuldenzangen zu nehmen und sie nicht daraus zu entlasten. Genau. Das ist so, dass wir kein Lieferkettengesetz haben. Das ist so, dass wir natürlich das versucht hat, mit einem starken Dollar andere Mächte einzuhicken.
Das ist so. Aber Kanada gehörte ja mit... den anderen aus der westlichen Hemisphäre oder wie man es nennen möchte, zu den Profiteuren jetzt gerade daran. Aber wir sehen, hier ist eigentlich so ein ganz merkwürdiger Gullismus. Vielleicht hätte das Brigitte Bardot auch so gesagt. Also auf die Clips kommen wir auf jeden Fall zurück.
Irgendwas wird ja bis zu... Das Fiktion war wichtig. ...an American hegemony in particular helped provide public goods, open sea lanes, a stable financial system, collective security, and support for frameworks for resolving disputes. So we placed... Und was kommt jetzt, sagt man jetzt und deswegen machen wir jetzt eine ganz migrationsfreundliche Politik oder so.
Also könnte man ja alles sich fragen, folgt aber nichts raus. Also der Stubb, der finnische Regierungschef, der ist ja der einzige, der auf der Bühne sitzt und sagt, Vielleicht haben wir den globalen Süden immer belogen und deswegen verloren. Vielleicht müssen wir darüber jetzt nachdenken. Bei Kani nichts davon.
Kani kommt ja sicher als Opfer vor. Da ist es nicht, dass er da genau mitgemacht hat. Ja, das ist das Neue. Das ist plötzlich... diese Infrastruktur auch gegen einstmals Verbündete angewendet wird. Vorher haben wir das nämlich schon die ganze Zeit gemacht. Also man hat Iran immer aus dem Zahlungsverkehr in den letzten zwanzig Jahren versucht rauszubekommen, hat das auch geschafft.
Wir haben das nicht zusammen gelesen, es gibt ein Buch, paar Jahre alt von Gideon Rachman. Dort schreibt er schon mit dem Swift-Verfahren. Das lange bevor der Krieg von Putin beginnt, dass dieses Swift-Verfahren immer mehr weaponized wird. um dadurch missliebige Länder auszuschließen. Und wenn man das einmal macht, dann sind irgendwann diese offenen Institutionen, die man da hatte und die Infrastruktur, nicht mehr glaubwürdig für alle, also bilden die ein, selber welche.
Und dann gibt es diese Fragmentarisierung, die stattfindet, weshalb er damals eigentlich dafür plädiert, dass man das nicht so machen sollte. Und dass wir aber ja sehen können, auch in dem Buch von Nicholas Mulder, Nicholas Mulder über die Sanktion, die Sanktionsregimen in den letzten zwanzig Jahren immer stärker zugenommen haben, aber natürlich nicht gegen Kanada oder so, gerichtet.
erst einmal, ja, und keine Zölle gegen Kanada oder die EU, sondern gegen andere Länder, die man nicht wollte. Und jetzt, wo man auch selbst mal betroffen ist davon, jetzt fängt man plötzlich an, die ganzen letzten zwanzig Jahre so abzuwickeln, als hätte man damit eigentlich nie was zu tun haben wollen.
Also, Maurice Höfkert macht ja immer wieder dieses Argument, zu sagen, die Amerikaner können ja das Geld selber herstellen, machen sie auch? Dafür braucht man keine Arbeiter, sondern da drückt man auf den Knopf in der Zentralbank und hat mein Geld hergestellt, dann schickt man das ins Ausland und bekommt Güter.
Das heißt, die Amerikaner haben eigentlich extrem davon profitiert. Also sieht man ja schon an der Anzahl der Malls und der Berge bei Weihnachten, wie sehr und so weiter man da von der Welt eigentlich profitiert, dass einfach alles zugeliefert wird. Man muss gar nicht selber machen, man kann sich wie ein Wallet zurücklegen und das Zeug kommt einfach nach Amerika rein.
So, nur... Und das ist dann diese Saldenmechanik, die man so richtig sich praktisch vorstellen muss. Der Zahlungsverkehr wird halt über die Wortscheat abgewickelt. Und wir haben ja jetzt gehört, wie viele Leute, nämlich zu einer Tausend, dort vierhunderttausend Dollar im Jahr verdienen. Das heißt, dieser ganze Wohlstand, der nach Amerika geliefert wird, der musste durch so ein Nadelöhr, wo ein paar Sachen hängen geblieben sind.
Es wurde also gar nicht ins Land distribuiert, sondern man hat den Leuten gesagt, nee, sorry, wir müssen jetzt doch ein bisschen sparen und so. Ja. Die Wortsied-Leute müssen nach Japan zum Skifahren fahren, sonst wären die unglücklich. Ihr müsst jetzt leider leiden. Also es hat da so Verteilungsprobleme gegeben.
Was dann dazu führt, dass die Profiteure dieser Umverteilung jetzt in der Wortsitzung sagen, unsere Arbeiter wurden verraten, aber nicht von uns, sondern von denen. Und jetzt klappt das alles nicht mehr. So. Und sich das wirklich mal vor Augen zu führen, um wie viele Ecken und auf welchen Argumentatönslinien der Karni jetzt wie so ein Pirouetten, ich mach hier mal eine Kür, zu so einem Standpunkt kommt, bei dem er ab jetzt in der Räder anfängt.
Und deswegen werden wir jetzt Kanada neu aufstellen. Wir werden es. Und das ist dann Original Trumtext, fast. Wie ein Unternehmen gestalten. Wir werden das Risiko diversifizieren. Und hier und da und so. Dann zählt ja alle innen da auf. Eigentlich müsste man richtig Comedyprogramm da ausschreiben. Es geht jetzt doch eigentlich nur darum, dass man sieht, man ist also selbst... an einem Punkt angekommen, an dem man nicht mehr davon profitiert.
Das müsste er eigentlich ehrlichweise sagen und nicht so tun, als sei das eine Frage von den letzten zwanzig Jahren gewesen. Das ist wirklich sehr eigenartig. Auch, ja, wir hören mal weiter, also der Preis für Abschottung, das ist natürlich klar, was er jetzt hier sagt, das ist im Prinzip auch das, was wir schon hören konnten bei dem chinesischen Vizepräsidenten.
A world of fortresses will be poorer more fragile and less sustainable. Merkwürdiges Doppelsprech doch, oder hat doch eben die ganze Zeit gesagt, dass diese Rules nur so... Ja, Halbgar waren, dass man die immer so angewendet hatte, wie man wollte. Und jetzt schwärmt er aber eigentlich von dieser Ordnung, die es da gab.
Und jetzt, wo es sie nicht mehr gibt, müssen wir das dann über die Mittelmächte lösen. Ja. Genau. Und er redet ja vor allem auch vor Unternehmen. Ja. Und er sagt ja auch, also aus diesem Spruch hier macht er ja diese Schlussfolgerung. Und das sind wirklich nur fünf Worte, aber die gehen so ins Schwarze.
Prost. This is classic risk management. Risk management comes at a price. Das ist klassisches Risikomanagement, aber er meint gar nicht klassisches politisches Risikomanagement, sondern das ist der Unternehmer. Sicher deine Lieferketten ab, sorge hier für genug Research und Development, verbünde dich aber nur in dieser einen spezifischen Frage mit diesem anderen Unternehmen und so.
Und das ist eigentlich schon crazy, dass jetzt Finanzialisierung, Ökonomisierung, Unternehmertum. Also alles, was wir bei Trump immer so kritisieren. Oh, da kommt so ein Unternehmer und der sieht das alles nur noch transaktional und so weiter und so vor der. Und jetzt kann ich einfach, das ist so toll, der hat so verstanden, das ist schön, wie Kanada jetzt neu aufstellt und alle feiern das.
Obwohl das wirklich eins zu eins des Programmes. Und wir konnten das ja auch schon lesen. Wir haben im Salon ausführlich drüber gesprochen. Geoeconomie von Milan Barbic. Der hat ja gesagt, nein, die Globalisierung wird er jetzt nicht abgewickelt. Einfach, sondern wir sehen, dass es viel mehr ausdifferenzierte Verflechtungen geben wird, die so gestaltet sind, wie du das jetzt gerade beschrieben hast.
Und dass es dann... immer auch mit so einem geopolitischen Aspekt, aber eben nicht nur, sondern es ist immer das ökonomische Darwesthalb. All diese Herrscher dort sind, um zu sagen, liebe Unternehmen, kommt her, wir haben euch schon ein Nest bereitet und wollt ihr noch einen Steuervorteil, wir können ihn euch geben.
Genau. Es wird nicht lange dauern, dann wird man einfach ganz normale Vertragsunterzeichnungen haben zwischen Kani, der dann sagt, Ja, diesen Google Mapservice brauchen wir schon. Also wenn man den Vertrag mit und an Google, dann kommt einfach Pythai dahin und unterschreiten wir das so. Dann stampft Trumpf irgendwie auf und stellt dann fest, nee, so eine pauschale Zollsache irgendwie ich chicken out und so, ja und so durch und da halt übersetzt erleben.
Ja, wobei ja auch wiederum klar ist, dass wenn man so jetzt über sein Land da spricht, dann geht es natürlich immer darum, dass so ein BIP steigen muss, dass man diese Konzerne glücklich macht, geht es darum, diese nationale Souveränität zu halten oder zu verbessern. Es geht jedenfalls nicht darum, dass es der Bevölkerung dadurch besser gehen muss.
Nee, also das ist nicht das Prinzip. Normalfinalen Kennziffern. Ja, also das ist das alte Prinzip Davos. Wie gesagt, Ludnick bleibt der einzige, der von den amerikanischen Workers überhaupt mal spricht. Ja, also jetzt wo du es so ansprichst, Larry Fink. Für das Gespräch mit Carp und Elon Musk. Und die erste Worte sind immer, als ich Black Hawk gegründet habe, sind wir publik gegangen und dann haben wir so und so Gains gehabt.
Carp hatte diese. Und bei Elon Musk macht er denselben Spruch. Er hat Tesla die Böse geführt und dann, ja, irgendwie so eine Känze vorausgesucht. Und er ist wirklich kurz davor. Ja, also als Carney kam, kann er da so drauf und dann hatten die diesen Bip zuwachsen. Da ist einfach Knaller da aufgerechnet.
Aber das ist nicht, weil das jetzt ja auch so journalistisch so verarbeitet wird, als sei das jetzt so eine Rede, die Kani hält für die Bevölkerung. Liebe Bevölkerung, ich mache euch hier sicher oder so, das ist nicht die Frage. Was natürlich stimmt ist, dass diese Großmächter, also dass die USA sprechen, wir sehen sie direkt an, wir sehen sie nicht, Kani, dass die natürlich auch eingeschränkt sind in ihrer Macht, wenn die Mittelmächter sich verbünden und gewisse handelsabkommen machen.
also eine allmacht hat man als groß macht? natürlich nicht. niemand hat eine allmacht. das ist nicht gegeben. ja niemand hat eine allmacht. die chips kommen aus taiwan die maschinen in taiwan kommen aus den niederlanden die teile für die maschinen aus den niederlanden kommen von kaltzays und niemand hat jede macht.
jeder kann von sich behaupten er sei der das nadelöhr. und alle haben recht. und wenn der latnik sagt ich bin der hammer Dann kann das in manchen Fällen sein, aber ganz häufig nicht. Die Frage ist, ob wir einfach mit hohen Walls bilden oder ob wir etwas mehr ambitionieren können. Den will ich sehr zustimmen, halte das für sehr gut, wenn man da mehr auf Freihandel versucht zu setzen.
Was er jetzt da für eine Unterscheidung macht oder was ihn leiten soll. bei all dem, nun ja, wir können das mal uns anhören. Wir wollen beide principled und pragmatisch sein. Principled in our commitment to fundamental values, sovereignty, territorial integrity. Man hört das, man ist soziologisch noch ganz leicht angeschliffen aufgeklärt und man denkt sich, also prinzipiell und pragmatisch.
Das ist Ying und Yang. Das ist, um einen drei Nanometer Chip herzustellen, braucht man die ganze Welt. Rohstoffe von überall, technische Erfahrungen von überall, freie Seewege überall. Da ist nichts prinzipielles. Jetzt kann man da rangehen und sagen, wir machen es jetzt prinzipiell. Spätestens nach sechs Monaten kommt irgendjemand und sagt, ja, hier schön, dass wir das Mietig anbraumt haben.
Ich finde, wir sollten hier auch mal eine pragmatische Lösung treffen, weil dann geht es schneller. Der ganze Raum ist überzeugt, genau richtig, wir müssen das pragmatisch machen. Halbis Jahr später, Ich finde, das ist mir zu durcheinander. Wir müssen ja auch mal ein paar Prinzipien festlegen. Ganzer Raum schwingt wieder zurück auf Prinzipien.
Halb Jahr später, ja, ist mal wieder weit pragmatisch. Daraus ziehen Organisationsberatungen, die Bertelsmann und so weiter, ja, das ist deren Einkommensquelle. Dass man alle sechs Monate die große Reformvorschläge, die laut Luhmann vor allem dafür da ist zu vergessen, was man vorher gemacht hat, damit man das dann wieder machen kann, wenn das sich so eingeschliffen hat.
Und das ist einfach ... Wir hatten ja diese Tote Floskel, also das Floskel einfach leer gelaufen sind. Das ist einfach nur noch, also wenn man sagt, wir nehmen das Schaufenster, also räumt es jetzt leer. Wir halten keine Sonntagsreden mehr. Und dann kommt man mit, wir versuchen jetzt den Mittelweg aus prinzipiell und pragmatisch.
Ja, wir müssen uns ja erst einmal konkret vergegenwärtigen, was er sagt, er sagt, Prinzipien treu bedeutet die Menschenrechte. Pragmatisch bedeutet, auch mit Partnern zusammenarbeiten, die nicht alle unsere Werte teilen. Also das heißt nicht die Menschen euch in dieser Weise sehen. Dann sei doch gleich pragmatisch, denn das andere ist dann wieder Schaufenster, ist wieder gesagt und da haben wir auch irgendwas mit Werten.
Nein, es geht dann nicht um Werte und es ging vorhin nicht um Werte, es geht auch jetzt nicht um Werte. Es ist unsinnig. Zumal ja auch so amüsant ist, dass er offenbar glaubt, davon im Publikum zu reden, den man das so sagen muss. Also das frage ich mich immer. Also die hören das doch auch so und denken, naja, was soll das denn jetzt für mich bedeuten?
Also klar, der setzt sich jetzt ab von einer Bärbock, die würde jetzt nur Prinzipien treu rangehen und dann werden wir natürlich auch keinen Chip oder sonst irgendwas mehr, wenn du überall saßt, aber da sind die Menschenrechte. Aber das ist ja wirklich unsinnig, das in so einer Weise aufzutröseln. Ich glaube auch, nach Davos fahren, also keine Arbeiter, da sitzen nur Manager.
Die halt den Entsendevertrag für die drei Tage, fünfzigtausend Dollar, da wo es kriegen so, ne? Die hören eh jeden Tag zehn Stunden in den Meetings das, was da gar nicht hier sagt und wissen, das ist eigentlich Bullshit. Ja. Und jetzt kommt er und macht auch nochmal Bullshit. Also auch ein bisschen dramatisch, traurig eigentlich.
Man könnte natürlich auch sagen, es ist der Versuch, doch eine Großraubenordnung herzustellen. Nämlich zu sagen, die Großräume... sind da und dann kann man auch Handel miteinander betreiben, aber man mischt sich nicht ein. Also das ist ja bei Carl Schmitzo das Nichtinterventionsgebot. Also es gibt diesen Text, ich habe den hier mal liegen, Völkerrechtliche Großraumordnung mit Interventionsverbot für raumfremde Mächte.
Das ist ein Text, der auch ja im Zuge eines Großdenkens bei Hitler entstanden ist und dort will er natürlich, dass die Großmächte für sich da sind. aber nicht gegenseitig intervenieren. Großmächte meinte also nicht, man hat ein Imperium, das die ganze Welt beherrscht, sondern man hat verschiedene Großmächte, die dann solche Puffer-Zonen haben, Eifflussgebiete, die müssen die nicht immer komplett dann mit ihrer Ideologie beherrschen, aber es muss dann so angedockt sein und das Ganze.
Jedenfalls müssen Großräume ja schon... Ideologieträger auch sein. Also, sie haben schon eine Weltanschauung. Und da ist aber natürlich die Frage, wo wäre die dann bei Kanada? oder wo ist die dann bei Europa, wenn man dann sagt, ja Prinzipien träumen pragmatisch ist das so ein Versuch. So ein bisschen Ideologie können wir mit reingeben, aber wir können ja nicht zu viel machen, weil wir ja sonst den Handel nicht so treiben können, wie wir wollen.
Die Welt zu nehmen, wie sie ist, darum geht es, da würde ich wiederum sagen, ja, das ist ja dann rein pragmatisch. Ja, gut gebrüllt. Kommen wir, vielleicht springen wir ein bisschen zu den Clips, wenn er im Gespräch ist. Kani wird nach China gefragt, wenn du mal das anklicken könntest. Denn es war ja unter beiden so, dass man doch eigentlich so ein D-Risking erlebt hat.
Es ist die zweite größte Ökonomie und unsere zweite größte Tradingpartner. Wir sollten eine strategische Behandlung haben mit ihnen, in diesen Guardrails, und das ist das, was wir erreicht haben. Und es ist ein Interesse in den Reversen, weil ich denke, während der Biden-Administration, da war das Gefühl, dass die westen Welt von China, oder zumindest den Risken auszubekommen, und es ist jetzt in dieser neuen Welt, das wirklich in den Reversen zu gehen, und den Risken aus China.
Ich hatte ja zuerst nur darüber gelesen und dachte, die Rede besteht daraus, wie man sich jetzt China öffnet. Um so richtig aggressiv, aber indirekt gegen Trump einen Punkt zu machen. Ja. Aber es fand tatsächlich erst in dieser Wagerrunde statt. Ja, er hat dann nur davor mal erwähnt, dass sie auch Handelsabkommen jetzt neu mit China haben.
Springen wir zu dem Punkt, wenn er gefragt wird, wenn die Mittelmächte nicht zusammenarbeiten, was dann ist. Das wäre der Satz, der vielfach diskutiert wurde und kommentiert wurde. Da muss man ja mal wieder sagen, gibt es ja ein Problem. Wir haben all die anderen Gürteln, wir haben gleich noch Friedrich Merz, die dann immer betonen, Wettbewerbsfähigkeit ist das Entscheidende.
Das heißt, diese Länder, die da als Mittelmächte jetzt beschrieben werden, stehen sich ja auch wiederum in einer Konkurrenz gegenüber. Die sind ja nicht einfach jetzt, wir sind die Kleinerinnen und deswegen sind wir alle nett miteinander, sondern die haben ja auch wieder konfligierende Interessen, was man ja schon nur an Deutschland und Frankreich sehen kann.
Und dann sind wir dann auch gar nicht bei Europa und Kanada. Das heißt, da so zu tun, als... könnte man da so eine Kooperation einfach so herstellen. Erstmal klingt das so natürlich, weil man sagt, genau, damit man diesen bösen Trump hat, den man etwas entgegensetzen kann. Aber so einfach ist das ja nicht ein Konkurrenzsystem.
Jetzt hast du ja schon darauf hingewiesen, Gavin Newsom sitzt da, wird eigentlich schon als der künftige Präsident von vielen so empfangen. Und ich habe dann einen Podcast gehört mit Scott Galloway, der sehr schlechte Laune in Davos hatte, weil er ja ... in seinem patriotischen Gefühl dann gekränkt ist, wenn er so Leute wie Trump auf der Bühne sieht, die Grönlande und Eisland die ganze Zeit verwechseln, Lattnik in dieser Art erlebt, dann will er ja eigentlich das gute Amerika sehen und betonte dann auch, wie dieser Gavin News empfangen wird.
und man kann dann schon merken, okay, die hoffen, dass es bald wieder diese Zeit kommt, damit das gute Amerika wieder da ist. Nun wird jetzt Kanye auch befragt. ob sich das dann wieder ändern könnte, diese Haltung, die er da jetzt gerade vertreten hat. Klassisches Interregium oder wie man das nennt? Genau.
Man muss halt jetzt das kurz aushalten und man kann aber jetzt nicht drei Jahre lang so, keine Ahnung, also macht man mal eine Duftennorte. Wir hoffen, es geht da weiter. Wann ist deine Karn Eclipse? Dann würde ich gerne... Das waren meine Karn Eclipse, dann kannst du jetzt mal. Denn man muss jetzt diese Zeit überbrücken.
Und vielleicht auch eine Chance darin sehen, denn ehrlicherweise, man guckt sich dieses Trump-Zeug an und denkt sich so, also, hier sind ja schon viele Business Opportunities drin, angefangen bei dem Universitätssystem. Dann, der chinesische Überfluss muss irgendwo hin, kann man vielleicht was Billiger kaufen, wie auch immer.
Es gibt ja die einen oder anderen schon allein, dass sehr viel weniger Tourismus in Amerika stattfindet. Las Vegas hing ja wohl sehr von Kanada ab und jetzt kommt da wirklich null Leute buchen da. Das sind ja wirklich auch dramatische Zahlen. Was bedeutet, man muss diese Zeit in der Trump, das gerade runterreitet, bevor dann Gavin Newsom kommt, nutzen.
Also es ist auch ein Zeitfenster jetzt, um Sachen irgendwie zu machen. Was bedeutet, Carney ist natürlich jetzt auf Brautschau. Also er ist die Braut, muss Amerika jetzt als die hübsche Dame vorstellen. Und das ist ja, finde ich, immer der witzigste Teil von ganz Davos. Wenn das so umschwenkt nach zwei Dritteln der Rede, also bla bla Sonntagrede, bla bla, irgendwas mit Zeit und ich habe es verstanden und KI und so.
Und dann wird plötzlich der Investors Call Modus eingeschaltet. Und das war natürlich bei einigen Sprechern hier ganz interessant. So, das ist erstmal nur das Warm-up. Jetzt kommt der Investor's Call. Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft, die funktioniert. Unsere Publikum ist laut, divers und frei.
Die Kanadien sind verabschiedet für die Sustainability. Wir sind ein stabiler und lebendiger Partner in einem Welt, das alles ist. Ein Partner, der für die langen Terme Bündnis und Werten für die Verbindung steht. Und wir haben etwas anderes. Wir haben eine Rekognition von dem, was passiert, und eine Bedeutung, dass es sich betrifft.
Wir verstehen, dass diese Verwaltung für mehr als eine Adoption betrifft. Ja, bla bla bla. Also, einfach die Vorzügen vorgestellt. Das Finale der Rede, die alle letzten Worte, fand ich auch grandios. Ja, bla bla bla. Also das ist wirklich die Sonntagsrede. Er fing an mit diesem großen Anspruch, jetzt ne, oder Schilder zum Fenster und zwar, genau wieder der selbe Investors Call, da wo sprech, wie immer.
Das ist auch den Eindruck, man sieht da eigentlich die unfreiesten Menschen der Welt. Absolut, das ist ganz schlimm zu sehen. Vor allem jetzt, wo sie alle von Larry Fink vorgestellt wurden. Das war wirklich grausam. Also wir hören noch zwei Clips, einmal März, einmal Macron, dieser Investors-Call. Das ist worum es bei Davos geht, hier Macron.
Wir haben letztes Jahr über den E-Water der Electricity und den Low-Karbon-Water gefordert, mit dem wir das Nuclear-Modell haben. Wir haben eine Weltklasse von Innovationen und Forschungskapazitäten, und wir werden sie verbessern. Und wir haben einen der größten Vivide- und Aktiv-Ekosystemen in der AI, Quantum, Computing, Energietransitionen, etc.
Und viele Startups und Unikoren und große Kappe dieser Sektoren sind mit mir in meiner Delegation heute. Wir haben eine hohe Qualitätsinfrastruktur und einen großen Markt mit starken Purchasingpower. Und wir haben einen Ort, in dem die Regelung von Lauf- und Predictabilität ist. noch die Regelung des Spiels.
Und ich denke, dass es sehr unterprichtig ist bei dem Markt. Also wir beide sehen jetzt das Bühnenbild. Ja, links steht Macron, rechts sitzt Larry Fink und hört sich das einfach an und denkt sich so, ich habe ja dieses Business-Modell, wo mir einfach jedes Jahr eine Billion Euro überwiesen werden, in der Hoffnung, dass ich daraus mehr Geld mache, was mir natürlich immer gelingt.
Und jetzt kommt ein Investor, jetzt kommt ein sozusagen Unternehmer nach dem anderen einfach zu mir, nur wir reden ja halt hier von Staatschef. so, ne? Ja, auch der globalen Ebene sind startenkonkurrierende Unternehmen. Absolut. Also wir haben jetzt schon gehört, Carney, wir haben die klügsten Leute.
Macron weiß wie viel Terrawat Strom man für die KIs bereithalten kann durch das tolle Nuklearmodel, dass man da hat und so. Und jetzt März. At home, we are making Germany competitiveness again as a place for business and investment both. in der Industrie und unsere vielen kleinen und mediumseiten Antipristen.
Lass mich dir sagen, der sogenannte Mittelstand in Deutschland muss mitgekündigt sein. Wir geben mehr targetierte Unterstützung zu Innovationen, um Obstifizierungen aus ihrem Weg zu nehmen und es einfacher für sie zu verabschieden als Kapitalmarkete. Wir haben die Energiekosten reduziert. Der Fokus für unsere Elektrizitätssupply ist auf eine Kombination von Renewable-Energien, Storage- und modernen Gas-Power-Planzen.
In den kommenden Jahren sehen Sie massive Investitionen in den Staaten der Arten-Power-Planzen, Power-Lines- und Heatsupply. Wir werden die Effekte zu erhöhen und die Infrastruktur zu modernisieren. € € € € € € € € € € € € € € €. At the heart of our efforts lies digital transformation. Artificial intelligence requires industrial scale.
Germany has one of the world's largest pools of industrial data. That is just one reason why we are investing. In high-performance AI, Gigafactories speeding up the expansion of data centers and creating the digital infrastructure for a competitive AI economy in Germany. our research and technological technology policy is guided by a new high-tech agenda.
We are global leaders in so many areas of cutting-edge research. We want to ensure that innovation gets to market more consistently building industries of the future. And whoever wants to invest in the future, let me be clear. In der Liste fehlt natürlich, dass wir Deutschland auch die besten Podcast haben.
Und ja, dann wär's im Grunde rund. Holt die Portemonnaies raus, jetzt könnt ihr investieren. Also es gibt ja diese Sprache, wenn du nicht zahlst, bist du das Produkt oder so, ne? Hier, wir werden verkökkert als Schwungmasse. Also man muss sich das wirklich auch sehr bewusst machen, wenn er davon Wettbewerbsfähigkeit redet.
Dann meintest genau das, was wir jetzt gerade erleben. Teilzeit, braucht man das überhaupt? Kranken-Tage muss man die bezahlen. Vierzehn Komma, fünf Kranken-Tage muss das sein. Feiertage. Ich möchte nächstes Jahr in Davos sagen, wir haben nur noch elf Kranken-Tage. Ja, genau. Also das ist ja das, was bei Schröder stattgefunden hatte.
Damals, wir haben den großen Niedriglohnsektor. Und eigentlich ist das ja die Vision, die da wieder kommt. Deswegen alle, die da jetzt laufend immer wieder sagen, ja, aber der kämpft da von unserer Freiheit oder so. Nein, der kämpft um Investoren. Und die Frage ist, wenn ich hier so ein Großmachtsdenken immer mehr Raum nimmt, Ist man dann dafür bereit für ein Großmachtsdenken, wo es ja pragmatisch schon Prinzipien treu zugeht, also das heißt, werte sind eigentlich dann doch scheißegal, ist man dafür bereit, irgendwas zu tun, gar zu sterben?
Genau, was bedeutet das? Wir haben eine neue Argumentation. Wir können gar nicht in den Krieg ziehen, weil wir dann nicht mehr arbeiten können. Das ist natürlich ein Punkt. Es darf auch gar keinen Fall das Erwerbspersonenpotenzial, also wir, dezimiert werden. Es sei denn, man hat ein gewisses Potenzial.
Wie solltet ihr den Davos aussehen? Na ja, das ist dann das Potenzial, wo könnte man die Leute herholen? Also es ist ja immer klar, in den Krieg ziehen ja schon mal nicht die, die am allerproduktivsten sind. Also im Sinne von für das BMP. Also Leute, die sehr viel verdienen, ziehen nicht in den Krieg.
oder die Kinder derer, die sehr viel verdienen, ziehen nicht in den Krieg. Die volkswirtschaftliche Rechnung, wie viele junge Leute können wir an die Freund schicken oder ins Biwak? Und um wie viel muss das dann mit Lifestyle wieder ausgeglichen werden? Lifestyle-Teilzeit nicht mehr. No Lifestyle-Teilzeit.
Das würde er dann auch auf Deutsch in der Rede sagen. Der Mittelstand. Die Lifestyle-Teilzeit muss er aber auch üben, sonst kommt er durcheinander. Springen jetzt wieder, ja nicht zurück zu Kanye, sondern wir hören jetzt kurz in den Podcast von Esra Klein. Der war natürlich wahnsinnig begeistert von der Rede von Kanye, hat deshalb Henry Ferrell eingeladen, der hat einen Begriff geprägt, weaponized independence.
Da geht es darum, dass ja hier von Kanye angesprochen wurde, man hat dieses internationale Zahlungssystem, man hat den Dollar und und und, und hat damit ja auch seine Partner sehr unter Druck setzen können und tut das jetzt in einer dramatischen Weise mit Trump, dass der dann einfach sagt, dann schmeiß ich euch daraus oder ihr seid Richter, habt da irgendwas gegen Israel entschieden, dann bekommt ihr jetzt Saison alles.
Also das ist ja dieses Webbenizing, das stattfindet und Davon will sich Kani auch in gewisser Weise lösen. Zumindest kurzzeitig würden wir gleich hinzufügen. Dieser Begriff aber, der da so fällt, ist eigentlich einer, der zurückgeht auf diesen Henry Pharrell und der hat wiederum dieses System, das da jetzt entstanden ist, beschrieben mit dem Wort End-Statification, das wir kennen von Cory Doctoroff, der damit die Plattformen.
Meinst, und jetzt beschreibt erst mal Henry Pharrell, was mit Enshedification gemeint ist in Bezug auf die digitalen Plattformen, die wir nutzen, also beispielsweise Instagram oder Google. Okay, so, this is a term, which we are taking very directly from Corey Doctro, who is a science fiction writer and general thinker, who is also, I guess, a shitster, since we have used the S-word already.
And so, he uses this to talk about the way in which the platform economy works. And so, more or less, his argument is that the platform economy, typically platforms start out as being absolutely awesome. You have these wonderful uses, which you can make of Google Search and whatever. It is beautiful.
You have incredible access to information. But over time, the platform has these incentives to get shittier and shittier and shittier for the user. It basically begins to see the ways in which the users are not the customers. The customers are of course the advertisers. And so you find, for example, if you're using Google these days, you look up a restaurant, Google does not want you to go to the restaurant's homepage.
It wants you to click on some affiliate link to DoorDash or somebody else. Und so weiter. Wir können uns das alles... Das ist dafür, dass wir alle eigene Webseiten haben. Ja. Gehen wir damit aber auf eine globale politische Ebene, Pharrell, führt aus. against other countries. Diese eigenen Vorteile kann man natürlich nutzen, aber irgendwann kann man das auch überreizen.
Dann kommt man an den Punkt, an dem dann Kani sagt, das mache ich jetzt so nicht mehr mit. Jetzt frag doch Esra Klein, war das denn eigentlich immer ein Honeypot? Hat man eigentlich von den USA immer nur diese ganzen Institutionen aufgebaut, um die anderen Leute dann so wie Kani das darstellt, zu unterjochen?
Das sagt Pharrell. Aber ich denke, dass das sehr viel ist, in dem Trump und die Leute um ihn die Welt sehen. Sie sehen das als eine Welt, in der die United States blundlich ought zu beginnen mit den Tributs. Waschenken sich eher... nicht unterwerfen, aber zumindest klein beigeben. Aber sie haben ja sehr davon profitiert, dass ja nochmal anders als jetzt zum Beispiel das Verhältnis des Westens zu Entwicklungsländern.
Aber die haben sich damals jedenfalls gezankt auf der Bühne über dieses Thema. Das ist der Versuch, jedenfalls er von Trump jetzt unternommen wird, in dieser Idee von Allmacht. Aber Kanye hat natürlich recht, wenn er sagt, ja, wir haben auch eine gewisse Macht. Mal schauen, was wir damit machen können, wenn wir mitunter mehr Kooperation haben.
Pharrell geht dann eine ähnliche Richtung. Wenn man es überreicht, muss man aber auch sagen, Ist das jetzt so wichtig oder ein wichtiges schon, aber ich finde dann erstaunlich, dass die neunzig Minuten darüber bei Esra Klein sprechen, wo das doch eigentlich auf der Hand liegt, also dass man natürlich so eine Macht ein gewisserweise ausspielen kann, aber dann nicht bis zum Excese.
Also Monopolis beispielsweise hat ja auch eine gewisse Preismacht, aber die ist nicht ohne endlich. Ja, also sonst können schon auch wieder Konkurrenz entstehen oder Leute sagen sich dann einfach davon los. Ja, es gibt natürlich die Möglichkeit für Apple. das Smartphone jedes Jahr hundertfünfzig Euro teurer anzubieten.
Aber wenn die jetzt sagen, es kostet ab sofort drei tausend Euro, dann entsteht nun das Problem. Und das wäre ja so, wenn die das jetzt in den USA produzieren müssten. Man hat davon abgesehen, dass das mit der Manpower da nicht ging. Aber sagen wir mal, die würden es da machen, wird es drei tausend kosten.
Das würde einfach dazu führen, dann würden ganz viele Leute sich das Ding nicht mehr leisten können oder wollen. Und dann wird damit die Allmacht von Apple natürlich erheblich geschwächt. übertragen jetzt auf auf ein land wie amerika ja Die können viel machen, aber die können natürlich nicht alles machen.
Und deswegen ist ja auch ein Trump die ganze Zeit zu erleben, seit jetzt seiner zweiten Amtszeit, der große Androhungen macht und dann sehr schnell wieder zurück rudert, ja jetzt auch offenbar in Bezug auf Kanada. Wer weiß, was sich heute Nachmittag wieder ändert, aber da ist es ja so, dass der hundert Prozent Zölle jetzt versprochen hat, weil Kanada ein Handelsabkommen mit China geschlossen hat.
Und jetzt sieht es schon wieder anders aus. Es ist ja eh alles so wirk gerade. Ich habe ja vom Stress, den so viele Leute schon erleben, gesprochen. Und das ist ja auch sehr lehrreich, weil man sich so grundlegende Fragen noch mal stellt. Weil du hast jetzt zum Beispiel gesagt, die sind so mächtig und hier und da und überhaupt.
Und ich frage mich halt, und du hast ja auch schon die Frage gestellt, sehen die so glücklich und mächtig aus? Ja. Oder halt nicht, ne? Und die Frage kann ja jeder für sich gerade beantworten. Also wir haben ja die Mary Tocacee Trap gelesen. Und angeblich sind das ja die mächtigen und glücklichen Leute, weil die verdienen ja so viel Geld und sind an Posten, wo sie richtig bestimmen dürfen, was passiert und so.
Und dann haben wir gegenüber diese neue Nachwuchsgenerationen-Arbeitsmarkt, die einfach sagt, Freitags Yoga. Ist zwar auch erstmal nur so ein Bild, also traut sich kaum einer, und der das wirklich zu machen, aber angenommen der nächste Jahrgang sagt jetzt wirklich geschlossen Freitags Yoga. Wenn ihr uns zur Arbeit zwingt, dann locken wir uns halt eine in der Arbeit und dann machen wir dort Yoga.
So. So, wer von den beiden ist jetzt der Mächtige, der Glückliche, der Reiche? Das können wir entscheiden. Aber die anderen beiden Sachen... Ja, Reiche nur anzahlen. Also es ist ja interessant, dass wir ja bei The Meritocracy Trap lesen können, dass diese Menschen ja überhaupt gar keine Zeit haben, dieses schöne Geld auszugeben.
Also ich kann mir gut vorstellen, wenn mir jemand eine Million gibt, dass ich dann... das Verballern gehe, aber wenn ich gesagt bekomme, ich muss die ganze Zeit entfremdete Arbeit haben, denn das ist ja so, wir reden ja nicht von Leuten, die jetzt passion driven sind und sagen, ich wollte immer das sein, ich wollte immer Sänger sein, deswegen stehe ich jedenamt auf der Bühne.
Wir haben es ja mit Leuten zu tun, die sogar sagen, in ihrem Studium, natürlich würde ich jede Woche zwölf zusätzliche Stunden eine unsinnige Tätigkeit verrichten, wenn ich dadurch eine höhere Qualifikation erhielte. Also in dieser Situation sind die ja dauerhaft. und dann noch Fragen, wieso stellen Sie überhaupt diese Frage, ist doch klar, dass man das macht.
Also Entfremdung im höchsten Maße, aber sehr viel Geld und keine Zeit, das Geld auszugeben. Das ist ja nun wirklich toxisch in jeder Hinsicht. Jedenfalls würde ich auch dazu stimmen, wir sehen da sehr unglückliche Menschen und in gewisser Weise sind es Menschen, die so sehr in Sachzwängen die ganze Zeit sind, dass sie ja nicht eine ernsthafte Frage Elon Musk stellen können, weil sie so sehr in den Sachzwängen sind.
Deshalb würde ich jetzt sogar vorschlagen, dass bevor wir jetzt mit meinen politischen Akteuren weitermachen. Wir erst mal zu deinen technischen Akteuren springen, denn dort können wir Unfreiheit und wenig Denken nochmal ganz anderer Weise erleben und kommen dann darauf zurück. Wir würden nur an dieser Stelle mal... darauf hinweisen, dass es ja noch den Salon gibt, mit dem man diesen Podcast unterstützen kann und wodurch man auch sehr viel mehr dann bekommt.
Nämlich einmal im Monat sprechen wir ja sehr ausführlich über ein Sachbuch, das wir gemeinsam lesen und anschließend gibt es dann immer noch Empfehlungen von uns Bücher, Texte, die man auch lesen sollte oder kann. Wir diskutieren diesmal ausführlich über das Buch Zerfall der Weltordnung von Patrick Kazimaczek.
Wir haben schon von Ebenkampf der Nation gelesen. Untertitel lautet die Ignoranz des Westens und der Aufstand des globalen Südens, der nämlich wirklich nur auch Peripher wieder in Davos vorkam. In den meisten Reden überhaupt nicht auch nur benannt wurde. Wirklich ganz erstaunlich. Und ich bin sehr gespannt.
Das Vorwort dazu hat übrigens Heiner Flasbek geschrieben. Das ist jedenfalls das Buch, über das wir diskutieren wollen. Das kann man... Alles dann hören, wenn wir es in so einer Woche etwa veröffentlichen, über neuzwanziger.de findet man den Salon. Man kommt dann auf die Seite bei Steady, das empfehlen wir auch bei Steady ein Abo abzuschließen.
Und dann ist man für drei Euro im Monat dabei. Kann natürlich dann auch sofort all die anderen alten Folgen hören. Also Kampf der Nation lohnt sich. Dem Autocracy Trap haben wir schon vorhin gesprochen. Dann natürlich die Besprechung von Pranko Milanovic, der ja genau auch auf diese Ja. Ansprache, die jetzt von den Republikanern kommt, wir machen hier was für die amerikanischen Arbeiter, sehr gut eingeht und zeigt, wie eigentlich so reaktionäre Tendenzen sowohl in den USA als auch in China anzutreffen sind oder das eigentlich nicht Revolution, sondern Reaktion ist.
Also das kann man alles da hören und wer nicht bei Steady ist oder schon bei Patreon sein Account hat und nicht jetzt noch zu Steady überwechseln will, kann auch zu. Patreon natürlich gehen dort ein Abo abschließen. oder ganz praktisch für die, die bei Apple sind und das das Haus Apple nicht verlassen wollen, können auch über Apple ganz einfach dort ein Abo abschließen.
Aber wir empfehlen Steady. Wir empfehlen Steady. Das ist am günstigsten, am vollständigsten und man kriegt ne SSV den kann den überall einstellen, also auch in der Apple Podcast App. Man muss gar nicht. Und ja, man kann das auf alles über Spotify hören, wenn man möchte. Das ist dann kein Problem. Das ist alles sehr selbsterklärend.
Es gibt in der Regel nie Probleme. Wir freuen uns. Wir sind da allen unterworfen. Aber nur weil wir wissen, dass es einige Hörer gibt, die einfach nur eine App zum irgendwas hören auf dem Handy haben. Und das ist dann Spotify. Ich würde sagen die meisten Menschen. Ja, also schon die meisten genau. Aber ich krieg dann nochmal Fragen.
Ich möchte jetzt aus politischen Gründen von Spotify zu irgendwas Kronki oder so wechseln, wo ich da nur zurückschreiben muss, sorry, wir betreuen einfach gar keine Dinger, also auch Spotify nicht, das sind Automatismen. Aber es gibt den RSS-Feed, der allgemeine Standard, der sich überall anhören lässt, man kriegt alles, Kapitelmarken, Coverbilder, Begleittexte und so weiter und so fort.
Also zu dieser Wahrheit, Konzerne und Unternehmen sind quasi mit den Staaten jetzt in Konkurrenz gehört. dass man natürlich nicht nur Kani, Merz und Macron da hat, sondern auch Karp, Hasabis, Amoudai und natürlich Elon Musk. Wer will auf den Reichstenmann der Welt verzichten? Und Harari war auch da. Nun habe ich Harari's letztes Buch als nicht sehr lesenswürdig kritisiert, weil es quasi hunderte Seiten, irgendwer hat ihm nochmal Informationen zusammengesammelt, wie Informationen nie mit Wahrheit zu verwechseln waren, sondern Nachdem der Gutenberg das erste Druckwerk vorgelegt hatte, war natürlich eine Bibel.
Wurden erst mal dreieinhalb Jahre lang nur Porno- und Hexen-Geschichten. Der Hexen haben wir, ist ja das Thema. Genau, der Hexen haben wir, der ganze Kram. Und ich muss sagen, offenbar hat er unseren Podcast gehört und hat gesagt, ich muss mich noch mal anstrengen. Ich muss noch mal ein bisschen was reinlegen.
Auch unter der Maßgabe, dass man da nur zwanzig Minuten Zeit hat und die Leute nicht verstehen, wovon er redet. Das wird wahrscheinlich die größte Herausforderung gewesen sein. Dennoch, zu Beginn dürfen wir alle nochmal Harari jetzt – oh, das ist doch die alte Fragestellung, ist doch blöd und was soll das?
und so, ja? Aber ich verspreche, es ist dann doch ein kleiner Dreh drinne, gerade weil wir dieses Gespräch von Harari auf der Bühne oder seinen Vortrag unter das Gespräch ja nochmal koppeln können mit den anderen Praktikern aus diesem Themenfeld KI. Und da ist dann vor allem Karl Palantir und die führenden Modelle von Gemini und Entropic und so gemeint.
Also Harari, erst mal ein Einstieg, den wir alle gut nachvollziehen können. Die wichtigste Sache zu wissen über AI ist, dass es nicht nur ein anderes Tool ist. Es ist ein Agent. Es kann sich lernen und sich selbst ändern und sich Entscheidungen machen. Ein Knopf ist ein Tool. Man kann einen Knopf benutzen, um Salat zu schneiden oder jemanden zu märchen.
Aber es ist deine Entscheidung, was mit dem Knopf zu tun. A.I. ist ein Knopf, der sich selbst entscheiden kann, ob man Salat oder Mörder kippt. So, also die Software für, das ist ein Text-Editor, war schon da, bevor man alle dem Wörth-Dictum unterworfen hat, wie jetzt ein Fußnote aussieht und so. Also so ein bisschen hat der Computer schon immer eingegriffen in den Lauf der Dinge, aber eben noch nicht so wie jetzt, dass man sagt, okay, ich komme hier gerade nicht weiter, schreib du mal den nächsten Satz, werden's ja im letzten Salon, was dann selbst in der Literaturwelt los ist.
Nun gut, von hier aus allerdings, Ja, und Erinnerungen an Amlinger und so weiter. Einfachste Wahrheiten, wie jemand hat einfach ein Engelgefühl in seiner Brust und plötzlich regiert Trump die Welt. Ja, ernst nehmen und halt einfach entfalten. Was bedeutet das? A.I. kann sicherlich mit einem Satz kommen, wie A.I.
denkt, also A.I.N Manche sagen, A.I. ist nur ein glorifizierter Autokomplet. Es verwendet nicht mehr das nächste Wort in einem Satz. Aber ist das so anders als das, was die menschliche Meinung macht? Versuchen Sie zu sehen, Das nächste Wort, das in deinem Kopf popt, wirst du wirklich wissen, warum du das Wort gesehen hast, woher sie kamen?
Warum denkst du, dass du dieses spezielle Wort und nicht ein anderes Wort denkst? Weißt du das? Wie lange die Worten in Ordnung betrachten, denkt ich schon besser, als viele uns. Deshalb, dass alles, was die Worten gemacht haben, will be taken over by AI. If laws are made of words, then AI will take over the legal system.
If books are just combinations of words, then AI will take over books. If religion is built from words, then AI will take over religion. This is particularly true of religions based on books. So, wir gehen jetzt genauso schlampig vor, wie wenn wir den Auftrag hätten, in den zehn Minuten Davos Rede zu halten.
Also, eine Druckerpresse druckt nicht einfach nur eine Zeitung schneller als wir sie abschreiben, sondern sie druckt eben auch hundertausend Zeitungen pro Stunde. So. Und da liegt ja ein gewisses Potenzial drin, das Wort zu spreaden. Ja. Da kommt nämlich einfach so ein kleiner weißer Lieferwagen und dann wird das da eingeladen und dann drei Stunden später ist er schon auf der Autobahn weit weg und am Morgen liegt die Zeitung in Kiel, wo sie in Stuttgart gedruckt wurde.
So, das heißt, wir haben schon, also wir wissen, was das Potenzial einer Technologie ist. Jetzt müssen wir einfach noch eine Übertragungsleistung machen. Wenn das Zeitung schreiben, auch von der Maschine gemacht wird, geht das ja auch schneller. Und dass eine Maschine eine Zeitung schreibt, ist ja nicht neu.
Also eine Sportberichterstattung ist das ewig Börsenberichterstattung und so weiter. Einfach nur in der Textformulierung viel Standardinformation runternudeln. So, das breitet sich jetzt eben aus. Eine andere Textgestaltung. Und jetzt dieser große Bogenschlag historisch. Die Menschheit kam auch ohne Bücher zurecht, aber dann wurden halt Bücher erfunden.
und was wir auf keinen Fall abstreiten können, das Bücher als Prinzip alles dominieren. Also wir haben gestalteten Text als Vertragswerk, der wird dupliziert, jeder legt das in sein Fach und wenn irgendeine Streitfrage ist, gucken erstmal in den Text. bevor sie sich verprügeln. Nur die allerletzten Fragen werden dann noch vor Gericht geklärt.
So funktionieren Verfassung, so funktioniert das politische Gefüge. Es gibt keine Schlägerei in einem Parlament, weil in einem Parlament muss man sich nicht sprügeln, weil das Parlament überhaupt ist, nur dafür da zu befrieden. Das funktioniert über Text. Da kann man nochmal die Tagesordnung gucken, kann man nochmal die Geschäftsordnung gucken, kann man nochmal einen Änderungsantrag stellen und so weiter.
Alles läuft über Text. Dass er hier diese Poante macht, das auch auf die Religion noch mal runterzubrechen, da haben wir natürlich im Hinterkopf. jetzt aber Emotionen, spielt auch noch eine Rolle. Der Gott glaubt, steckt ja nicht im Text. Du könntest die Geschichten lesen, die da drin stehen. Das ist auch Testament-Heiß, also die Hinterlassenschaft, was euch bleiben soll nach dem und wie auch immer.
Aber es ist erst mal Text überall. Aber... Das ist erstmal was, wie wir Menschen einfach kommunizieren. Wir machen das über Texte. Das hatten wir im letzten Salon, genau, diese Überstellung. Genau, wie die Vögel kommunizieren, die brauchen keine Texte, die singen sich was vor. Ja genau, unter dieser Maßgabe brauchen Menschen auch keine Texte und Menschen haben ja mal wie Vögel gelebt, aber dann kam halt das Buch.
Naja, aber der Text war ja schon immer da, als sie das menschliche sprechen. Der Text ist ja der niedergeschriebene Text oder der orale Text. Wir haben es ja, wir sind ja Textwesen, auch vorher gewesen, auch wenn wir nicht lesen und schreiben können, sind wir Textwesen. Für wie viele der dreihundertausend Jahre Menschheitsgeschichte, würdest du das?
Naja, dass wir sprechen, ist nun eine menschliche Eigenschaft, die vorher, sonst sprechen wir nicht vom Menschen. Also man spricht erst dann vom Menschen, auch dann, wenn er spricht. Ja, also der Homo Sabiens in Sinne von vor drehundertausend Jahren Afrika und so weiter, der hat sich jetzt nicht vor allem dadurch ausgezeichnet, dass er Sprach Vor allem nicht, dass er sich mit Fremden, die vielleicht mal um die Ecke kamen, sofort in Sprache.
Also das ist schon eine sehr moderne Angelegenheit, diese Textbasierung. Ja, aber wie bald willst du jetzt zurückgehen? Sonst würdest du auch schon sagen, dass auch vor der Gutenbergpresse ja gesprochen wird und der Text offensichtlich sehr wichtig war, weil die Bibel ja vorher entsteht und andere ... Schriften der monetaristischen Religionen, zudem die Philosophen da sind.
Das ist natürlich eine kleinere Zeitspannung, wenn ich jetzt zurückgehe. Aber wir würden ja schon sagen, zum Menschen gehört die Sprache hinzu. Ja, wir unterscheiden jetzt mal zwischen Sprache und Schrift. Wir haben schriftliche Dokumente aus dem alten Griechenland, aber nicht von Ötzi. Ötzi ist vor fünftausend Jahren gestorben und die Griechen, ja, so kurz vor Jesus war es dann vorbei.
Das heißt, ja, es gab, also die Menschheit ist geprägt von schriftlichen Dokumenten. Das wissen wir, weil wir diese schriftlichen Dokumente haben. Wir können aber nicht einfach davon ausgehen, dass diese, sagen wir mal, jetzt fünftausend Jahre von den dreihunderttausend sich auch vorher schon mal abspielten und wir davon aber keine Überlieferung haben, sondern sonst hätten wir... Wir haben gesprochen, die ja schon.
Genau. So, aber... die Menschheit aus ihrer Stagnation zu befreien, in so ein exponentielles Wachstum einzubringen. Geschieht durch das Aufschreiben von, weil das natürlich eine andere Weise Nachief darstellt. Das ist die Schrift. Die Sprache hat das nicht ermöglicht, die Schrift war es. Und er sagt jetzt in Sachen Schrift, egal in welcher Domäne, ist uns die KI immer überlegen.
Also wir können Jura studieren, aber wenn wir statt dem Kommilitonen oder dem Professor der KI eine juristische Frage stellen, wissen wir, die potenziell basiert auf allen jemals gefassten juristischen Texten und ihren Kommentaren. Und das ist eben neu. Und damit dominiert einfach ein neuer Agent, Die Domäne, die uns Menschen so stark gemacht hat, also man müsste das jetzt ewig ausbreiten und ich halte es auch für sehr wichtig, sich diesem Gedanken jetzt fast in so einem Surrendermoment mal zu erlegen, auch wenn man es sich gerne anders wünscht und so weiter.
Nein, ich halte das auch für absolut richtig jetzt zum Beispiel bezogen auf die Juristereien. Nur würde ich ihm da widersprechen, wenn er sagt... Man sagt die Kis machen doch eigentlich eine Art Autokomplete ja gucken welches Wort kann das nächstes kommen? und dann sagt er ja aber machen das Menschen nicht auch.
und dann würde ich sagen ja in der freien Rede wenn ich jetzt mit dir spreche dann habe ich ja jetzt nicht gerade darüber nachgedacht welches Wort jetzt und jetzt gleich und noch gleich kommen wird sondern da sind gewisse. Reflexe die da ablaufen Wahrscheinlichkeiten auch Marotten kommen dort zu sagen wie es ist eine black box man durchschaut nicht richtig bei denen dann gewisse worte auch wiederkehren sind.
vielleicht auch gerade dann wenn mir nicht einfällt das eine zu sagen dann sage ich das eher anders wieder und das hat man aber eben schon mal vor einer halben stunde so gehört. ok nur gibt es schon noch auch ein Intentionales sprechen. zum beispiel dann wenn ich es vorher niederschreibe und sage ich sage es genau mit diesem wort und habe mir etwas dabei gedacht, dass ich nicht trotzdem, sondern wenn auch sage, diese ganzen Feinheiten.
Und hier kommen wir aber in den Punkt ein, wo ich Harari widersprechen will, weil er manchmal so apokalyptische Szenarien aufbaut, dass ich sagen würde, er hat für diese ganz vielen Punkte, die er da anspricht aus dem realwirtschaftlichen oder so Recht, wenn er aber dann auf die Religion kommt oder auf den Menschen an sich und sein sprechen.
dann sind wir eben nicht der KI gleich und hat auch das religiöse, nur weil es ein Text ist, der ja bis Luther ihn übersetzt hat zum Beispiel jetzt im Christentum, keine Relevanz hatte für das Leihenvolk, ist das eben nicht mit der KI zu koppeln und wir beten nicht die KI bald an. Harry ist dir viel näher als mir, im Grunde redet er dein Text, hörst du gleich?
Weshalb ich mir das eigentlich radikaler wünsche? Aber ich glaube er hat auch nochmal so Rücksicht genommen auf die Menschheit. Wir werden es aber jetzt entfalten. Wir springen kurz in die Fragerunde danach, wo er diesen Strang nochmal aufgreift. Ich denke, ich kann die Welt mit Wörtern veröffentlichen.
Und das ist jetzt in Frage. Wie sind wir am Ende der Welt für Wörter? Ist diese keine längere Funktion? Und Engineer und auch Soldaten, haben die Welt mit Wörtern nicht verändert. Sie machen Dinge. Sie nehmen Aktien. Philosophers ... Aber das stimmt doch gar nicht. Politiker versuchen doch nicht mit Worten die Welt zu fennen, also die halten mal reden.
Und das ist auch mal ganz wichtig, um eine Wahl zu gewinnen oder um in Davos vielleicht den Gestor einzulocken. Ja, die Texte sind ja auch Worte. dann wird ja Politik gemacht, die dann in eine Textform gegossen wird. Man könnte es auch wahrscheinlich mit einem binären System machen. Wir haben es mal irgendwie gedacht, mit einem Alphabet ist das angenehmer zu regeln, aber das ist doch nur die Art, wie es festgehalten wird.
Ja, also und das ist ja auch der KI völlig egal, wenn wir jetzt die KI damit trainiert haben, dass wir unsere Welt in Farben und Klänge einteilen, dann würde eben KI uns eben Noten ausspucken oder so. Also ich verstehe bei ihm nicht diese Engschaltung, die da stattfindet, wo ich ja zugleich sagen würde, also KI, wenn sie, wo jetzt ja gerade eingesetzt wird, dann ja, also wenn wir jetzt wirklich vom Effektiven und nicht von unseren Spielereien ausgehen, dann sind wir eigentlich auf dem Schlachtfeld.
und dann sind wir bei den Ingenieuren, wo die KI ganz wichtig ist und wo die KI gar nicht mit Worten in dem Sinne agiert, sondern anschaut, wo kann man besser Target-Tingern, wo kann man möglicherweise ein Ingenieur-Problem lösen? Also bisher lief es ja so, wir haben Textgenerierung im Sinne von, und das Politiker halten reden, aber Politiker treffen im Grunde zwei große Entscheidungen.
Das eine, was verbieten Sie per Gesetz und was fördern Sie per finanzielle Subvention? Ja. Und nichts davon funktioniert, ohne es in Vertragstexten niederzuschreiben, weil das sind ja Gesetze und... Also wir haben so eine Doppelbödigkeit, deswegen komme ich auch immer mit Semantik und Struktur. Also wir haben auf der einen Seite so Institutionen als Erwartungsbündel.
Und sei es ohne Tagesordnung einzuhalten, bei der am Ende ein Strich drunter gezogen wird und jetzt Abstimmung. Einen Fünfzig Prozent mehr ist da. Dieses Geld wird jetzt da hinausgezahlt. Der Haushalt, wie gesagt, ist dann so das Standardgesetz, in dem diese, hier verbieten wir etwas, hier fördern wir etwas, also Geld und Verbote und Gebote, so zusammengedienst werden.
Das ist dann tausend Seiten lang. Und daran muss man sich halten. Wenn die Militärstrategie aus Amerika rübergeliefert wird, dann kriegen wir von General Bühler die Aufklärung, das ist der Text, an dem sich die Verwaltung hält, wenn sie und so weiter. Also wir kommen aus diesem, der Text ist es, nicht raus.
Und jetzt stellt er dem gegenüber. und dann gibt es ja noch Ingenieure und Soldaten, die sorgen einfach für Tatsachen. Also ein Ingenieur stellt einfach eine Maschine her und die funktioniert und wenn er sich vor einem Plan geschrieben hat oder ein Rezept oder was auch immer, dann hat das vielleicht für sich behalten, wie auch immer, vielleicht hat das intuitiv so.
Also die Maschine macht halt, was die Maschine macht. So und jetzt ist ja interessant, dass wir ja, und das ist ja der eigentliche humanistische Gedanke, gerne in unser Schicksal eingreifen wollen und es ist nicht gut finden, wenn jemand anders diese schicksalshaften Entscheidungen und Vorbestimmungen und Prägungen und Korridorenschaft für uns.
Also wir drehen uns immer um diese Machtfragen und fragen uns dann, und das ist dann unser Hobby sozusagen als Podcaster, finden wir jetzt wirklich so mächtig oder ist nicht einfach der Yoga-Nachwuchs und so weiter, also solche amüsanten Fragen. Und jetzt zu den Praktikern. Amodai, also der Chef von Anthropic, sitzt hier im Gespräch mit dem Hasabis von Gemini.
Der eine, Hasabis hat erst jetzt den Nobelpreis für diese Forschung bekommen und wir wissen alle, den hätte es jetzt nicht unbedingt gebraucht. Wir merken selber in unserem Alltag, wie sehr uns das schon prägt. Das einfach Sachen zur Verfügung stehen uns entweder und das ist ja das neue, ein Text zu liefern.
Da macht sich dann Harald Staunen lustig in der FHZ, das ist nur nur Textgeneratoren, so als WIR, als Journalist, was anderes. Oder sie schreiben uns halt direkt den Code. Also Entropik schickt uns gar nicht mehr ein Text, den wir lesen sollen, sondern schickt einfach komplett die Maschine. Und da würde ich aber ganz kurz einhaken, bevor wir da weitergehen.
Aber es ist doch etwas anderes, wenn ich schreibe und wenn ein Textgenerator schreibt. Ja, aber du generierst doch auch Text. Ja, ich generiere auch. Das Resultat ist was anderes. Ja, aber... Ich generiere auch Text. Aber es geht ja darum, dass ein Subjekt sich ausdrückt und seine... Perspektive einbringt, während die KI nicht ihre Perspektive einbringt, sondern sich an irgendwas da gerade anpasst und das dann so hin modelt, wie das gerade gewünscht ist, was ich hier dann sage.
Und das ist ja ein Unterschied, wenn ich sage, Harald Staun, was ist Ihre Position zum Thema ... Weiß ich nicht. Ja, aber jetzt mal ganz konkret. Migration in Frankreich. und dann könnte ich eine Position und Respektivität abfragen. Ich verstehe ja, was du meinst. Und die Kaiven sagen, das ist eine interessante Frage.
Ja, ich verstehe voll, was du meinst. Die Frage ist nur, klingt das ein bisschen frech. Wen interessiert es? Und jetzt sage ich dir ein paar Leute, die es nicht mehr interessiert. Wenn du ein Haus verkaufst und du brauchst ein Text, mit dem du zum einen das Angebot möglichst aufhübschst, danach den Vertrag wasserfest machst und einen hohen Preis rausholtest.
Ist dir nicht mal egal, was der Anwalt, der ganz viele Erfahrungen mit ihr Text hat. Aber das war ja immer so. Nee, das war eben nicht immer so, weil du jetzt eine KI hast, die das machen kann. Du musst auf den Anwalt keine Rücksicht mehr nehmen. Ja, aber ein Anwaltstext ist nicht von einer subjektiven Stimme geprägt, sondern also ein gesetzlicher Text.
Wenn du ein Haus verkaufst, ist dir doch egal, welcher Sinn hast. Natürlich ist mir das egal. Und so weiter. Da geht es um, unterm Strich zähle ich, welcher Preis ist zu ermitteln. Da sind wir aber auch in einem Bereich, wo es nie um eine, also bei einer Werbeangebot geht es nicht um eine besondere Behaftigkeit.
Und hier geht es einfach um eine Funktionalität. Ja, weißt du wo wir hier sind, in welchem Medier? da, wo es Leute unendlich glücklich macht, wenn sie aus ihrem Haus fünfzigtausend Euro mehr raus lernen können. Das macht die sehr viel glücklicher als fünfzig Romane, wo sich ein Auto richtig reingekniet hat.
Das, das will ich ja überhaupt nicht. So, das ist eine Domäne. Ich will noch ein paar nennen. Hausaufgaben. Wenn du vor einer Prüfungssituation bist, ist dir scheißegal, welcher Autor, welche Sinnhaftigkeit, in welchen Text, du willst einfach, dass dir die prüfungsrelevanten Inhalte so dargeboten werden, dass du sie gut reproduzieren kannst.
Und die Leute machen flächendeckende Erfahrung, dass es der Mitschüler nicht so richtig bringt und der Lehrer zu wenig Zeit hat. Was machen sie? KI. Auch das glaube ich. Und so geht das durch die Bank. Aber du würdest jetzt zum Beispiel nicht sagen, dumm, wer überhaupt noch eine Hausaufgabe schreibt, wer noch zum Beispiel eine Inhaltsangabe eines Textes macht, gibt das doch einfach der KI.
Und das ist ja der Unterschied, den ich mache, deswegen würde ich auch, also ich kann natürlich auch sagen, ich lese nicht mehr die FZ, ich sage einfach... Heute ist Freitag, bitte KI, mach mir so eine Art FAZ und dann lass ich mir was generieren. und dann würde ich sagen, nein, da sehe ich schon einen Unterschied, weil ich gerne gewisse Autoren lesen will.
Genau. Genauso bei dem Schüler möchte ich, dass der die Hausaufgabe macht, damit er einen Fortschritt erzieht und damit er sich selbst seine Schreibensbewusstes und so weiter. dass der Schüler wiederum selber besser damit lernen kann, wenn zum Beispiel die Schulaufgabe noch mal paraphrasiert wird von der KI.
Das glaube ich gerne, denn das nutze ich ja so auch. Ich lese auch manchmal irgendein wirtschaftliches Bild. Harari ist ganz auf deiner Seite. Harari ist nach Davos gefahren, um gleich diesen Raum wieder zu öffnen, den alle schon vor vierhundert Jahren an Text verloren gegeben haben. Und jetzt stäubern sie unbemerkt in diese Falle, dass die Texte der KI Ihnen in Ihrem Leben besser helfen.
Es kommt mehr aus den Kaufverträgen raus. Sie können Ihre politische Position besser bei einer Anhörung formulieren. Sie können sich vor Gericht besser verteidigen und so weiter sofort. Beim Arzt kommen Sie besser in die Sprache auf Augenhöhe mit dem Arzt, weil Sie besser beschreiben können, was Ihr Leiden ist.
Das sind alles Domänen, die sind vom Text dominiert. Und jetzt mischt sich da nicht menschliche Agentur in diese Textgenerierung ein. Und das lässt sich den Leuten jedenfalls nicht normativ oder moralisch wieder rausprügeln aus ihrem Leben, im Sinne deiner Argumentation, sondern das muss irgendwie anders funktionieren.
Deswegen ist der Harari das Vortrag so gut, weil der das gleich macht. Ich will es nicht moralisch rausprügeln, ich will nur zur Feinheit mahnen, dass du dann nicht zum einen betont, dass es viel differenzierter von Harari gesagt wird, aber dann gehst du so drüber hinweg und sagst, na ja, ein Journalist generiert genauso Text wie eine KI, das tut er nicht.