
Wehrdienst, Rechtsruck Blame Game, Guerot & Höcke, KI & Arbeitsmarkt, Amerikas Kohäsion
Freitag, 29. August 2025 · 4 h 51
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Shownotes
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Komm' in den Salon (steady.page/de/neuezwanziger/about). Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify (open.spotify.com/show/6Kjo4dHXI5dOO6erqxZSwv)). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste (docs.google.com/document/d/18LfBaHaddv_UIDgVMo…) ein.
Es ist August
Taylor Swift ist verlobt. Schön! Die Wildecker Herzbuben gehen getrennter Wege. Schade! Stefan und Wolfgang eröffnen den Podcast.
Wehrdienst
Die beiden beschäftigen sich mit dem neuen Gesetzentwurf zur Wehrpflicht in Deutschland. Sie analysieren die Berichterstattung der Tagesschau in "leichter Sprache" und beleuchten, wie die Politik das Thema einrahmt. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist eine Studie des IFO-Instituts zu den tatsächlichen wirtschaftlichen Kosten des Wehrdienstes für die Betroffenen. Sie kritisieren die Argumentation, dass die Wehrpflicht als "Dienst am Vaterland" verkauft wird, während die wirtschaftliche und soziale Last ungleich verteilt ist, und vergleichen dies mit dem Ausbleiben des Kulturpasses für Jugendliche.
Jeffrey Sachs
Wolfgang teilt Einblicke aus einem Podcast-Gespräch mit Jeffrey Sachs und Yannis Varoufakis. Sachs' These, dass die Ukraine militärisch nicht gewinnen könne und die westlichen Verbündeten sie nur als Stellvertreter im Kampf gegen Russland sähen, wird beleuchtet. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die westliche Strategie auf einem "Bluff" basiert, und wie europäische Staaten die Situation wahrnehmen.
Jens Jessens Blame Game
Stefan analysiert einen Zeit-Artikel von Jens Jessen, der behauptet, die politische Linke sei selbst schuld am Aufstieg der Rechten. Er seziert die Argumentation des Autors, der die Schuld bei angeblichen "linken Diskurswächtern" und Identitätspolitik sucht, anstatt die tatsächlichen gesellschaftlichen Probleme wie Wohnungsknappheit oder prekäre Arbeitsbedingungen zu thematisieren. Anhand eines konkreten Beispiels aus dem Alltag eines Hörers wird der Kontrast zwischen der medialen Debatte und der Lebenswirklichkeit vieler Menschen verdeutlicht.
Guerot & Höcke
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Treffen von Ulrike Guerot und Björn Höcke. Es wird analysiert, wie Guerot die AfD als Partei beschreibt, die sich in Richtung eines "atlantischen Bündnisses" verschiebt und sich damit zu einer "Systempartei" aufhübscht, um koalitionsfähig zu werden. Sie diskutieren, inwiefern dies eine Entradikalisierung oder eine strategische Radikalisierung darstellt und welche Rolle Björn Höcke in diesem innerparteilichen Machtkampf spielt.
KI und Arbeitsmarkt
Die Diskussion widmet sich den Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt. Anhand von aktuellen Podcast-Clips von Experten wie Anthony Aguirre und Natascha Sarin wird hinterfragt, warum KI-Investitionen in Billionenhöhe getätigt werden. Es wird die These aufgestellt, dass es dabei nicht primär um die Steigerung der Produktivität, sondern um die Automatisierung und Ersetzung menschlicher Arbeit geht. Die beiden beleuchten die Unterschiede zwischen der Entwicklung von KI-Tools und der realen Anwendung im Alltag und diskutieren die Folgen für die Gesellschaft.
KI und kreative Arbeit
Der Podcast widmet sich der Frage, wie künstliche Intelligenz die kreative Arbeit verändert. Die Diskussion basiert auf Clips von Matthew Prince, dem Chef von Cloudflare, und Mel Robbins, die über Urheberrecht, KI-generierte Inhalte und die Monetarisierung im digitalen Raum sprechen. Das "Schweizer Käse"-Modell wird vorgestellt und kritisch beleuchtet: Soll die KI die "Löcher im menschlichen Wissen" füllen und dafür die Urheber entlohnen?
Amerikas Kohäsion
Stefan und Wolfgang analysieren, wie konservative Denker wie J.D. Vance und Joram Hasoni die amerikanische Identität neu definieren wollen. Sie diskutieren, wie eine angebliche Spaltung der Gesellschaft durch "Kulturmarxismus" und Diversität zu erklären versucht wird, indem man zu einem völkischen Identitätskonzept zurückkehrt, das auf Abstammung und Loyalität statt auf liberalen Werten beruht.
Salon-Hinweise
Die beiden geben Hinweise auf kommende Salon-Folgen, in denen es um die Bücher "Polarisierung" von Nils C. Kumka und "Verbinden statt Spalten" von Gilda Sahebi gehen wird.
Termine
Wolfgang teilt seine Termine für den September mit:
• 3. September, Mainz: Filmvorstellung von "Sunset Boulevard" mit anschließender Diskussion.
• 6. September, Zürich: Teilnahme am Podcast-Festival.
• 7. September, Zürich: Diskussion über den Dokumentarfilm "Unser Geld".
• 10. September, Brechthaus: Diskussion mit Martina Linatas über "Das Leben des Galilei".
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo Wolfgang, Hallo Stefan, die Verlobung "Was sagst du zu dem Traumpaar", Julia Klöckner und Jörg Bihler-Hauer. Ich habe jetzt das Intro abgewartet und geschaut, ob mir mein Kopf einfach eine Ponte zum Thema Julia Klöckner und Jörg Pilawa gibt. Ja, wir genießen einfach diese schönen Bilder, diese jungen Liebe.
Die Bildzeitung ist ganz aus dem Häuschen, kann ich sagen. Aber für dich ist natürlich viel wichtiger, dass Taylor Swift unter die Haube kommt. Nein, gar nicht. Ach so. Ich habe mit Befremden, nein, ich wollte das Wort nochmal sagen, ich habe natürlich gesehen, wie alle so ein bisschen und so. Und ich denke mir aber, es gibt lebenseinschneidende Ereignisse und dann gibt es einfach Entscheidungen, die man halt so trifft.
Und typischerweise ist, wir beraumen eine Party an, über die wir völlig selbst bestimmen, kein lebenseinschneidendes Ereignis, sondern selber eine Entscheidung immer getroffen hat. Man hat da Lust auf eine Party, ich kann mir sowieso nicht vorstellen, dass Taylor Swift jetzt sagt, oh krass, ich heirate, ich mache Party wie noch nie.
Denn ich könnte mir ungefähr vorstellen, sie kann jede Woche so eine Party machen, also das ist keine biografische Einschränkung da, finanzielle Art. Und danach ist man halt verheiratet, aber man lebt im Grunde so wie vorher auch, also es ist jetzt nichts, was irgendetwas verändert. Ich warte natürlich aufs Baby.
Gelsenkirchen hat ja angeboten, dass sie dort ihre Feierlichkeiten veranstalten können. Ja klar, ich biete ihr übrigens auch an, dass ich es hier feiern kann. Ja, das sind wirklich viele Umbrüche jetzt, Julia Klöckner, Jörg Pilava, dann Keltzeo und Taylor Swift. Julia Klöckner warte ich nicht aufs Baby.
Die wilder Geherzbuben trennen sich, das sind doch News. Warte mal, wie die trennen sich, das sind doch Brüder oder sowas. Nein. Sind das nicht siamesische Zwillinge? Nein, das ist einfach ein Do, das sich offenbar nicht mehr so gut versteht oder es sind gewisse Differenzen da. Sie treten aber noch einmal, entnahm ich auch der großen Bildzeit, noch einmal treten sie auf, und zwar bei der Oktoberfestparty von Heidi Klum.
Ja, aber das sind doch die lebensentscheidenden Einschnitte, wo wir hingehen müssen, weil das eine Zäsur ist. Wilder Geherzbum, herz sie rein. Warum höre ich davon jetzt zum ersten Mal? Ja, du liest wahrscheinlich wenig die Bildzeitung. Ja, Bild, was ist das? Bild, ich weiß noch, was die Bild ist. Kommen wir aber heute auch noch drauf zurück.
Leute machen sich sehr lustig, weil ich wirklich ganz wenig Ahnung habe von Ralf Schumacherwerbung und Labubu und so. Ja. Dabei dachten immer alle, du bist abgemeldet. Neu mit Smartphone erst und so, weil bin ich, habe ich keine Ahnung. Ich krieg es dann doch noch irgendwie mit, was so los ist. Weil du die gedruckte Zeitung liest.
Nein, ich lese die natürlich nur mal schnell online und das bleibt dann einfach hängen. Wir wollen uns aber doch erst mit dem Thema Werbpflicht nochmal kurz danach setzen, denn es gibt ja jetzt einen Gesetzentwurf, auf den man sich geeinigt hat. Ich will es gleich konkret sagen, zum Werendienst, nicht zur Werbpflicht.
Ganz richtig, aber wir warten mal ab, was das denn eigentlich bedeutet. Und zwar, wir hören uns jetzt einen Beitrag von der Tagesschau in leichter Sprache an. Ich habe das deshalb ausgewählt, weil es erst einmal besser ist, das in leichter Sprache zu hören, weil diese Nacktheit der Sprache vieles deutlich werden lässt.
Und zweitens dachte ich mir auch, dass dann die Föhe-Tunisten vom Freitag oder von der Tat es besser verstehen. Also diesmal will ich es auch explizit machen, den Joke. Die Nachricht in leichter Sprache richtet sich auch leichter an die, an die sie gerichtet ist. Ja. Willkommen zur Tagesschau in einfacher Sprache.
Ich bin Susanne Holst, Bundeswehr, Soldaten gesucht. Die Bundeswehr ist das Militär von Deutschland. Die Regierung sagt, die Bundeswehr hat zu wenige Soldaten. Die Regierung befürchtet nämlich, Europa und Deutschland werden von Russland bedroht. Deshalb möchte die Regierung ein neues Gesetz und junge Menschen fragen, wollt ihr zur Bundeswehr?
Es sollen nämlich mehr Menschen zur Bundeswehr gehen. Ich will jetzt ein Live-Hack verraten. Im Monatelang habe ich überlegt, wie lautet der richtig prompt, um eine Poante aus einem Text zu ziehen, der mir immer noch in alter Social Media Art, nämlich Teaser, Clickbait und so weiter, zeigt mir einfach die Poante.
Und das kann man natürlich GBT aufwendig beschreiben und so, was man jetzt von dem Text will, oder man sagt einfach, gibts mir ein einfacher Sprache. Gib mir diesen Text ein einfacher Sprach. Zack, steht einfach, Bundeswehr, Soldaten gesucht, so lautet die Floskel. Wunderbar, wir hören nochmal weiter.
Einen freiwilligen Wehrdienst möchte auch der Minister für das Militär, Boris Pistorius. Er sagt, junge Frauen und Männer sollen sich Gedanken machen. Was kann ich und was will ich zur Sicherheit in Deutschland beitragen? Ist mir das egal oder wie will ich Verantwortung übernehmen? Die Regierung fragt junge Menschen bald, möchtest du zur Bundeswehr?
Männer müssen antworten, ja oder nein? Frauen dürfen freiwillig antworten. Auch hier könnte man wunderbar wieder über Framing diskutieren, ja einen Begriff, der vor einigen Jahren ganz häufig verwendet wird. Nur wenn es ums Militärische geht, ist er plötzlich abhandengekommen. Denn es ist ja nicht so, dass man sagt mir, es ist einfach egal.
Aber man sagt vielleicht, ich glaube nicht, dass Aufrüstung mehr Sicherheit bedeutet. Glaube nicht, dass mehr Soldaten mehr Sicherheit bedeutet. Das wäre ja auch eine Haltung, die nicht davon zeugt, dass es ein legales ist. Aber man sieht eben, wenn es so dann runtergebrochen wird, dann kommt heraus, was eigentlich die ganze Zeit von zum Beispiel der Tagesschau oder auch dem Heutejournal insinuiert wird.
Das neue Gesetz wird noch im Bundestag beschlossen. Aber was ist, wenn nicht genug junge Menschen freiwillig zur Bundeswehr kommen? Dann kann es ein neues Gesetz geben und doch eine Werbpflicht. Damit Deutschland genug Soldaten hat. Lars Klingbeil hat ja auch der Bildzeitung schon gesagt, folgender Wortlaut.
Jetzt zunächst erst mal. Genau diese Worte fielen hintereinander. Jetzt zunächst erst mal soll das freiwillig sein. Aber wenn sie nicht genügend finden und sie werden nicht genügend finden, wir werden gleich über Zahlen noch mal sprechen, kommt eine Pflicht. Und es gibt ja dann jetzt schon erst den Vorschlag gab es, dass man einfach diese Briefe verschickt und dann müssen die Männer antworten, die Frauen können antworten.
Das macht man jetzt einmal so. Aber ab 2028 müssen die Männer ja schon wieder zur Musterung gehen. Das heißt, diese Verpflichtung ist ja da schon drin. Und jetzt frage ich mich, wenn ich den Jusoschef Philipp Thürmer höre, von dem ich jetzt nicht glaube, dass der Strunz dumm ist, als frage ich mich, wie sehr kann man eigentlich bereit sein, die Leute zu verarschen, wenn man sich so äußert?
Ab 2028 soll es dann eine verpflichtende Musterung für alle 18-jährigen Männer geben. Aber eine Pflicht zum Dienst bei der Bundeswehr ist nicht vorgesehen. Was sagen die Jugendorganisationen von CDU und SPD? Die Festlegung muss ganz klar auf Freiwilligkeit erfolgen und dazu gehört auch, dass man sich in dieses Gesetz eben keine Hintertür einbaut, die dann wieder zum Zwang führt.
Aber diese Hintertür ist ja längst drin. Also die Jusos haben ja den Weg frei gemacht dafür. Jetzt so zu tun, als hätte man irgendein Automatismus verhindert oder so, ist ja eine fadenscheinige Argumentation. Also man muss ja wirklich sich beim Fischmesser die Haare kennen, um das zu glauben. Das ist ja völlig irre.
Und das wird aber jetzt noch als so ein Triumph verkauft. Wir haben uns dagegen gestellt. Aber man hat den Weg aufgemacht genau dafür. Jetzt stellen wir uns ja eine interessante Frage. Wir sind jetzt gerade an einem Zeitpunkt, wo wir sehen, es gibt diese eigenartigen Verhandlungen da mit Trump und Putin und so etwas.
Und es bewegt sich ja etwas Interessantes in der Ukraine. Ich lese hier auch vor, tageschau.de. Die Ukraine lockert die Ausreiseregeln für Männer zwischen 18 und 22 Jahren. Auch junge Ukrainer aus dem Ausland sollen zurückkehren und danach ungehindert wieder ausreißen können. Nach mehr als dreieinhalb Jahren Krieg hebt die ukrainische Regierung das allgemeine Ausreiseverbot für ukrainische Männer zwischen 18 und 22 Jahren auf Männer unter 23 Jahren können trotz Kriegsrecht die Grenze ungehindert überqueren, teilte die neue Ministerpräsidentin Julia Sofretdenko mit.
Diese Entscheidung gelte auch für Bürger, die sich im Ausland aufhalten. Bedeutet also, die Ukraine nimmt jetzt gerade Abstand dafür, davon nochmal zu gucken, ob man den jungen Jahrgang komplett in diesem Krieg verheizen kann und sagen, das führt, also es scheint ja so zu sein, als glaube man selbst nicht mehr, dass man immer so weiter machen kann.
Deswegen sagt man jetzt, lass sie reisen und lass die anderen auch ruhig wieder reinkommen. Denen passiert nichts, sie können auch dann wieder ausreisen, die werden jetzt nicht verpflichtet. Jetzt ist natürlich die Frage, wenn sie die Schwelle übertreten von 22 zu 23, was dann ist. Aber jedenfalls zeigt ja diese Lockerung auch schon ganz deutlich, dass die Ukraine selbst da nicht mehr so dran glaubt, dass man jetzt also auf diese jungen Männer ein Anrecht haben muss, weil man das offenbar für ziemlich aussichtslos ansieht.
Wenn sonst würde man ja sagen, wir senken das Eintrittsalter noch weiter und die kämpfen auch noch und dann werden wir bald gewonnen haben oder so. Das ist nicht der Fall, während wir zugleich diese Diskussion führen, dass jetzt die 18-Jährigen da wieder antreten sollen. Dann gibt es eine Studie von 2024 vom IFO-Institut, die wurde vom MDR zusammengefasst und die ist wirklich interessant, nämlich über die Kosten der Werbpflicht.
Und es geht aber da nicht primär darum, was kostet das den deutschen Staat und Spoiler, den kostet das nämlich ziemlich wenig. Es geht tatsächlich darum, was kostet das eigentlich diejenigen, die Werbpflicht leisten. Das IFO-Institut schreibt, die Kosten der Werbpflicht werden fast ausschließlich von jenen Individuen getragen, die zum Wehrdienst verpflichtet werden.
Da wundert man sich erstmal, was bedeutet das eigentlich. Naja, das bedeutet folgendes. Die IFO-Wissenschaftler um Panu Putwara kommen anhand ihrer Berechnungen zu dem Schluss, dass eine Werbpflichtarmee in allen geprüften Szenarien für die Gesellschaft deutlich teurer ist als eine Berufsarmee. Der Staat sparere auf Kosten der Soldaten bei den Sollzahlungen.
Die wirtschaftliche Last einer Werbpflicht hätten vor allem die Eingezogenen zu tragen. Eine Berufsarmee würde geringere gesellschaftliche Kosten hervorrufen. Die Lasten würden dabei auch fairer auf die gesamte Gesellschaft verteilt. Was bedeutet das jetzt? Ihr heißt es dann abhängig davon, wie viele Menschen eingezogen werden, tragen die Wehrdienstleistenden selbst bereits wirtschaftliche Verluste von bis zu 79 Milliarden Euro pro Jahr, je nachdem, wie viel eingezogen wird.
Aber jetzt müssen wir das mal anders natürlich berechnen, was das eigentlich bedeutet. Also man geht zur Schule, ist fertig, würde eine Ausbildung beginnen oder ein Studium. Dies wird unterbrochen durch die Bundeswehr, durch die Werbpflicht oder dadurch, dass man dann sich einziehen lässt, zum Werbdienst.
Bedeutet also, man hatte also einen Bruch in der Bildungslaufbahn. So wie Kinder kriegen für Frauen. Richtig. Und da wissen wir auch so Zahlen, was das eigentlich bedeutet. - Minus 30 Prozent. Da sind sogar minus 30 Prozent. So, das IFO-Institut hat das modelliert. Was kostet das für die Werbpflichtigen?
Also die werden vielleicht nicht direkt am Anschluss wieder da arbeiten, wenn sie nicht bei der Bundeswehr bleiben. Was machen sie dann, dümpeln sie dann rum? Fehlt ihnen ein Jahr im Vermögensaufbau und so weiter. Hier heißt es, die Kosten einer Werbpflicht sind ungleich verteilt. Vor allem die eingezogenen Werbpflichtigen müssen die wirtschaftlichen Lasten tragen.
Die IFO-Ökonomen machen das unter anderem am Vermögen über die gesamte Lebenszeit fest. Das Vermögen eines Werbpflichtigen ist in allen Szenarien etwa 12 Prozent geringer, als bei Menschen, die nicht eingezogen werden. Und jetzt wissen wir, wer eingezogen wird oder wer sich einziehen lässt. Das sind natürlich nicht Leute, die viel Geld haben.
Die brauchen nämlich auch nicht Locken damit, dass es kostenlos den Führerschein gibt. Die bekommen nicht den Führerschein von Mama und Papa sowieso gezahlt. Also die, die schon wenig haben, die kaum Vermögen haben, bekommen nochmal eine weitere Hürde, irgendeinen Vermögensaufbau zu haben, weil sie diesen Bruch haben in der Bildungsbiografie und weil sie ein Jahr abgeben und dafür ganz schlecht bezahlt werden.
Ja, also das ist wirklich Rich Men's War pro Men's Fight. Und deswegen kann man hier ganz klar sagen, wer zur Bundeswehr geht, der bleibt erstmal eben Ausbildung und Arbeit fern. Und schon 2010 hat eine UECD-Studie gezeigt, dass diese Bildungsbrüche die Hauptursache für niedrigere Einkommen bei früheren Wehrdienstleistenden waren.
Das ist der Punkt, weniger Vermögen, weniger Einkommen, aber man hat dann dem Staat gedient. Eine Berufsammee kostet aber den Staat Geld. Da muss man ja richtig, sollte in die Hand nehmen und das alles aufbauen, diese Strukturen und so was. Und das müsste man ja dann irgendwie gegenfinanzieren, am Ende noch durch eine reichen Steuer oder so.
Und davon lässt man die Hände. Also sorgt man dafür, dass die zur Bundeswehr gehen, die ohnehin nicht viel haben. Die lockt man mit so ein bisschen Führerscheinkrates und man kann da mal kostenlos Bahnen fahren. Aber denen geht es effektiv schlechter, wenn sie das antreten. IFO-Institut. Ja, ja, ja. Du hast noch einen Clip-Kulturpass.
Ich will noch einen Clip spielen, um zu zeigen, wie sehr wir uns um die 18-Jährigen bemühen. Wie stolz wir auf sie sind. Was dieses Land alles für sie tut. Thema Kulturpass. Wir gucken nach Deutschland. Dort konnten 18-Jährige in den letzten zwei Jahren ja kostenlos ins Kino, ins Theater oder auch in Konzerte gehen, wenn sie einen Kulturpass haben.
Doch der, der steht jetzt angeblich vor dem Aus. Warum das? Naja, der Kulturpass, der wurde 2023 zuerst eingeführt. 200 Euro für jeden 18-Jährigen oder jede 18-Jährige im Jahr drauf. Letztes Jahr waren es immerhin noch 100 Euro. 200? Dann hat man es reduziert auf 100. Da haben wir gesagt, das muss auch reichen.
Jetzt Wolfram Weimar, der bis lange noch nichts getan hat, außer irgendwo Gender zu verbieten. Und die Wagner-Festspieleanteile erhöht um 10%. Ja, das ist natürlich auch enorm wichtig, weil da ja viele arme Leute sind, die sich sonst die Karte nicht leisten können. Dieses Jahr gibt es gar keine Finanzierung mehr.
Aber rein theoretisch gibt es noch das Konstrukt für den Kulturpass. Also man könnte den Topf wieder auffüllen. Aber das wird jetzt nicht geschehen, weil der Bundesrechnungshof hat sich das Ganze mal genauer angeschaut und hat gesagt, na ja, das ist ja eine Kulturförderung. Und Kultur ist Ländersache.
Der Kulturpass wurde aber vom Bund bezahlt. Und jetzt hat der Kulturstaatsminister Weimar auch gesagt, gut, dann wird er sich daran halten. Und ich glaube, daraus kann man Schlussfolger in den Kulturpass, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Das heißt, die Chance für Jugendliche, also konkret für 18-Jährige, die dieses Jahr 18 werden oder nächstes Jahr 18 werden, sich den Kulturpass zu holen, das ist eine App.
Und damit dann ins Kino zu gehen, in Konzerte oder ins Kino, das sieht schlecht aus. Also weniger Kulturförderung, weniger für junge Leute. Und gut, die Jusos werden es nicht gemerkt haben, weil sie den nicht nutzen. Aber die könnten ja auch vielleicht dafür mal auf die Straße gehen, statt nur über die Sicherheit Deutschlands nachzudenken.
Es ist. Ich bin übrigens morgen bei den Jusos zu Gast in Dienstlagen. Dienstlagen ist das noch Deutschland, ich dachte es schon. Ich gehe davon aus, nee, das ist ja eher so NRW. Ach so, ah so. Dann habe ich es verwechselt. Ja, sehr gut. Heizt ihn ein, sagt ihn, alle sollen in die Oper gehen, die brauchen Kulturpass.
Und ist das mit der Werbpflicht so, ich halte das, also ich kann das Thema nicht mal ernst nehmen. So. Deine Tese ist, dass sie nicht kommt. Kann mich nur darüber lustig machen, und in zwei Jahren ist dann wieder, ach so, ja stimmt, wir wollten ja die Masken alle in Deutschland herstellen, damit wir nie wieder in die brenzlige Situation kommen, bist und schon wieder, haben wir keine eigene Maskenproduktion.
Und das ist bei der Impfpflicht genau so. Also wir haben das ja erlebt, wie ganz Deutschland überall sich komplett einig war, diese Pflicht muss kommen. Und dann wird es am Tag ist. Aber in dem Spektrum war man sich einig, ja. Also das Spektrum ist riesengroß so. Und dann wird einfach die Tagesordnung geschrieben und dann, ja Trude, was soll ich jetzt beim Thema Impfpflicht aufschreiben.
Und sobald man drei Worte versucht, festzunageln auf Papier, zerfließt das alles, ja. Und das haben wir eben jetzt auch wieder, es ist nämlich nicht so, dass der Automatismus im Gesetz steht, sondern wir haben einen Referentenentwurf, der im Kabinett sozusagen beschlossen wurde, als Idee. Und da steht jetzt drin, wir wissen es noch nicht so genau, aber die CDU hat sich gewünscht, dass dann Automatismus drinstehen.
Fakt ist aber, beim jetzigen Stand, wenn das so, und es geht ja jetzt so in den Bundestag, muss nochmal in zwei Jahren der Bundestag entscheiden, wie man damit umgeht. Ja, das ist ja sowieso der Fall. Aber das wäre ja ohnehin gewesen. Das wurde aber gerade anders diskutiert hier. Da ist jetzt ein Automatismus, in zwei Jahren müssen alle zur Bundeswehr.
Nein, aber dass wir zum Beispiel jetzt diese Pflicht haben zur Musterung, das hat man reinverhandelt. Und da sind die Usus bei Pistorius eingeknickt. Wenn man überhaupt von Eingnicken reden kann, ich nehme ja 99% der Usus das nicht ab, dass sie dagegen waren. Die Pflicht zur Musterung, wir können uns vielleicht, ich kann mich selber noch daran erinnern, die Musterung war bis zuletzt immer Pflicht.
Die Musterung ist aber noch nicht die Werbpflicht, sondern die Musterung ist erstmal nur, junge Menschen, junge Männer treten als Gruppe, erstmals treffen sie auf den Staat. Damals gab es noch keine Smartphones. Damals wurde noch keine Welle losgetreten, wie albern es ist. Als 17-Jähriger plötzlich so eine Behördentante, die kurz vor Rente ist, in so einem versifften Ding noch mal irgendwie, und dann wollte die sich meine Hose ausziehe.
Also ich freue mich sehr auf den Social-Media-Content, in dem Falle, wenn das dann losgeht, dieses Programm. Weil das ist ja wirklich Comedy hoch drei. So, wir gehen es mal Schritt für Schritt durch. Denn die Frage ist ja, wenn die jetzt nicht mal ein Kulturpass haben und Gott sei Dank, Papa Bundeswehr bezahlt jetzt meinen Führerschein und so, ist ja die Frage für die jungen Leute und die müssen sie ja konkret beantworten.
Warum soll ich jetzt der Bundeswehr? Was verteidige ich hier? Wer seid ihr überhaupt? Der Staat Deutschland? Keine Ahnung, wer seid ihr? So. Die AfD hat darauf natürlich eine eigene Antwort. Was verteidigt der junge Bundeswehrkandidaten, wenn wir ihm einfach kein Geld geben wollen, weil wir die Partei der Superreichen sind?
Wir hören hier im Deutschlandfunk, das war der Tag, Tag ist es in der Fassung 27.8. Den zuständigen AfD, ob man zum Thema, der sich einfach auf die Frage einlässt, wie wird das jetzt hier organisiert? Also auch in den Köpfen. Wie kriegt man die Leute motiviert dazu, dass sie zur Musterung gehen und dann nicht sich auf TikTok drüber lustig machen, sondern sagen, wow, ich habe gerade eine Erleuchtung gehabt.
Das ist ja die wichtigste Aufgabe der Welt. Ich will sofort eine Waffe. So, und das ist der Vorschlag der AfD. Es geht ja auch, und Sie haben es eben schon angesprochen, auch um die Attraktivität. Der Bundeswehr momentan ist sie anscheinend nicht hoch genug, dass junge Leute in ausreichender Zahl zur Bundeswehr gehen.
Wie wollen Sie als AfD denn die Attraktivität der Bundeswehr steigern, sodass junge Menschen auch motiviert sind, ihren Währdienst zu leisten? Oder ist das letztendlich, weil Sie sagen, es ist ja eine Pflicht, egal, ob junge Menschen dafür motiviert werden oder nicht? Jene, junge Menschen müssen motiviert sein.
Sie müssen bereit sein, den Dienst an der Waffe zu leisten und für Ihr Vaterland gegebenenfalls auch... Wenn ich so etwas schon höre, die Leute wurden indoctriniert mit Bitcoin, Wallet, macht alles selber, macht Fitness, verlässt sich nicht auf irgendwas. Wir glauben, die glauben nicht an die Rentenversicherung, die glauben nicht mal an die Krankenversicherung.
Also das ist die Generation, die da antritt. Und der wird jetzt irgendwas vom Fürs Vaterland und so erzählt. Ja, das finden die alle lustig, solange sie auf ihrem Sofa sitzen und einen Happening draus machen oder auf Sylt singen. Aber sobald es konkret wird, ist das Winter anders. Ja, du sagst das immer so, aber wenn eine Pflicht da ist, dann ist die Pflicht da, ich kann mich ja dem nicht verweigern.
Also ich konnte ja auch nicht einfach sagen, ich gehe nicht zu Musterung als junger Mensch. Schlicht ist noch nicht da, sondern er versucht gerade, obwohl sie formal nicht da ist, eine Pflicht draus zu machen. Und das ist ja der Punkt, über welches Argument. Aber ich meine, was der Mann da sagt, der sagt das zwar mit so ein bisschen patriotischem Unterton.
Aber das ist ja nichts anderes, was jetzt irgendwie Sarah Bozetti auch von sich geben würde. Deswegen machen wir das ja auch in zwei Schritten. Zuerst hören wir, was er so sagt, was er glaubt, was man in die Leute so rein inceptionmäßig machen kann. Und danach hören wir, wie die CDU damit umgeht, weil die weiß, wir müssen das schon zu einer Pflicht machen.
Dann hören wir, wie die CDU das macht. Also noch für drei Clips bei der AfD. Kleib und Leben, zu riskieren, anders geht das nicht. Aber immer nur zu meinen, es ginge über Geld und andere Programme ist zu wenig. Streitkräfte sind kein Querschnitt der Bevölkerung. Streitkräfte sind etwas Illetäres. Sie befähigen oder die Soldaten werden befähig zu töten.
So schlimm sich das auch anhört. Es ist etwas Illetäres. Und den Soldaten, so wie auch in anderen Nationen zu sagen, dass sie etwas Besonderes sind. Wir anderen Menschen an anderen Arbeitsplätzen etwas Besonderes sind. Das ist für mich das Programm der Bundeswehr, der Pulsarsprogramm, der Streitkräfte.
Und dann kommen alle anderen Maßnahmen. So, deine patriotische Pflicht wird es demnächst sein, ein Soldat als etwas Illetäres anzusehen. Also die Unterstellung, die er hier aufmacht, zu untermauern. Oder du hast eine Uniform an. Wow, soll ich dir mal einen Platz frei geben in der Bahn? Nicht nur, dass du kostenlos wärst, sondern soll ich dir noch mal Platz geben.
Thank you for your service. Die Reden hier so ein bisschen weiter. Herr Lukas, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum, dass die Menschen, die dann zur Bundeswehr kommen, sich besonders fühlen sollen. Und dann kommen sie auch, habe ich sie da richtig verstanden. Ja, das ist mittlerweile der journalistische Diskurs.
Also ich muss auch sich besonders fühlen. Ja, das ist richtig. Sie sollen das Bewusstsein bekommen, dass sie eben im Extremfall für ihr Vaterland sich einsetzen. Und sie müssen mit Stolz auch schwarz-rot-gold auf ihrem Oberantrag... Wenn ich das einhaken darf... Er redet noch gar nicht vom Führerscheid oder so, ne?
Wir machen denen eine Flagge auf den Arm. Herr Lukas, entschuldigen Sie, wenn ich das einhaken darf, wenn die jungen Menschen aber verpflichtet werden. Also in gewisser Weise gezwungen werden. Wie fühlt man sich denn dann besonders, wenn man so etwas gezwungen wird, wo man vielleicht nicht wirklich davon überzeugt ist?
Naja, ich gehe nicht davon aus, dass sich jeder gezogen fühlt, sondern das eben begleitend dazu, dass dieser Einsatz in der Bundeswehr ein Einsatz für unser Land ist, auch zu dem Verständnis führt, dass die Währpflicht eine Maßnahme ist, die einen auch mit Stolz erfüllen kann. Ja, aber das ist Entschuldigung.
Ich mache hier viel Querfront heute, aber ich mache es extra. Das ist eine Argumentation, die kannst du genauso bei den Grünen... Das stimmt ja auch. Du weißt, was die sagen, die sagen wir brauchen. Das ist nämlich dann eine Freiheitspflicht, haben die das genannt. Also man wird verpflichtet, für die Freiheit zu sein.
Mein Argument ist nicht, dass die AfD hier was Besonderes sagt, was wir alle nicht finden. Nur ich sage, das ist der vorherrschende Diskurs. Wenn Sie die Pro-Ante machen, jetzt hören wir Kiesewetter, der klingt ja genauso. Der Punkt ist nur, und du sagst es ja, alle reden gerade so wie der, die sind gerade alle ganz weit weg von der formalen Pflicht, aber ganz weit weg.
Die kommen hier mit Stolz, die Aufgabe, die nationalen Farben auf dem Ärmel. Die Musterung ist gar keine Musterung, sondern du kommst dann so zwei Tage in so einem Themenpark, kriegst erst mal Videos, wie geil Deutschland ist, das ist jetzt verteidigen darfst und so. Da schwenken die gerade alle drauf ein.
Wir sind also sehr hart, wie bei der Impfpflicht, das ist doch völlig klar. Natürlich müssen wir uns alle impfen lassen und so, bis jemand die Aufgabe bekommt. Lieber Herr Referenz, setzen Sie sich mal hin und schreiben Sie mal den Wortlaut der Pflicht. Also da gebe ich ja absolut schlecht, wie soll ich denn das formulieren.
Die Sache ist ja dies. Es gab ja auch jetzt wieder so eine tolle Umfrage. Sollten deutsche Soldaten in der Ukraine den Frieden absichern, sagen Grünenwähler zu 80% ja, fragt man Grünenwähler, würdet ihr beim Militärdien sagen, 10% ja. Genau. Die Sache ist nur, deswegen habe ich eben noch mal die angesprochen, die da verpflichtet werden sollen.
Natürlich wird das nicht irgendeine Elite-Einheit sein, im Sinne von da sind nicht Akademiker-Kinder, die Akademiker-Kinder machen Außland-Studium und dann werden die Notare, Ärzte sonst irgendwas oder IT und die gehen natürlich da nicht hin. Also muss man, um eine Truppenstärke zu haben, an die Leute ran, die Montana Black bespielt.
Weshalb Montana Black auf der FIBO auftritt mit der Bundeswehr zusammen. Das heißt, was mich an der... Genau, und was mich... Ja, und was mich eben ärgert ist, dass diese ganze, diese ganzen, wie sie alle heißen, ob das jetzt die überbliebenen jungen Grünen sind, die Juzus irgendwelche SPD-Influencer, die vom Papa ein Smartphone geschenkt haben und glauben sie an den Marketing-Profi, dass all diese Leute jetzt so tun, als würden sie sich in irgendeiner Weise engagieren für die Bundeswehr, nein, natürlich nicht, sie hoffen und werden es auch am Ende durchsetzen, dass es kommt, dass irgendwelche armen Schweine, die für 1200 Nettoarbeiten gehen, sagen aber, da krieg ich wenigstens ein Führerschein, deswegen geht ich zur Bundeswehr,
dass die da hingehen. Völlig zurecht, aber, und das ist jetzt ganz wichtig, mit diesem Diskurs sind wir ganz weit weg von der Wehrpflicht-Diskussion. Denn die Wehrpflicht nach schwedischem Modell sagt ja, okay, wir haben 100 Prozent Männer, wir haben 30 Prozent und davon suchen wir uns 30 Prozent aus.
Wir sind also dann im 10 Prozent müssen zur Bundeswehr und der Staat entscheidet, wir wollen natürlich die besten, die besten der Elite. Das niemals, was wir aber bekommen, ist eben keine Wehrpflicht, sondern dieses Anwerbeprogramm, hier Führerschein, Dings und so weiter, sodass die 10 Prozent der Ärmsten dahingehen und zwar nicht, weil sie die Pflicht formal vorgesetzt bekommen, sondern weil ihnen einfach gesagt wird, im Bett wurde jede Woche die Bettwäsche gewascht.
Da hast du ein Führerschein. Man weiß nicht, wie das bei der Musterung genau geregelt sein wird. Man wird ja vielleicht sich in Fragen verstricken können oder wir haben das ja auch schon früher gehabt. Da war das ja nicht so ohne Weiteres, also jetzt in den 80er Jahren, dass man Zivildienst machen konnte, da musste man sich ja da so im Kremium aussetzen und natürlich war das so aufgebaut, dass die Leute, die jetzt nicht so rhetorisch begabt waren oft nicht verstanden, wie sie da vorgeführt werden und dann wurden die einfach eingezogen und da wird dann der SPD Influencer nochmal sagen, ja, es ist aber auch schön, dass wir ja alle jungen Leute integrieren können.
Ich bin völlig deiner Meinung, was das angeht und ich will nur darauf hinweisen, liebe Zuhörer, die ihr da auch engagiert seid, diese soziologisch beschreibbaren Zugänge zur Bundeswehr werden sich als, und da steht die Pflicht im Gesetz, niemals finden. Sondern das läuft über diese Softskills, Marketing, Verarmung, Ausbeutung und so weiter, dieser ganze Anwerbeprozess, wo du noch in das Licht geführt wirst und so weiter, ja?
Im Gesetz werden wir das nie finden, die Argumentation muss woanders fundiert werden. Kiese Wetter hat doch sogar geschrieben bei Twitter, dass er vorsteckt, man könnte den Anreiz geben, dass die, die sich melden für den Wehrdienst dann einen deutschen Pass erhalten. Wir sind da wie bei George W. Bush, der hat das ja auch damals gemacht.
Ich glaube, das war für den Irak Krieg, wer da kämpfen wollte, bekam dann schnellen US-Staatsbürgerschaft. Für etwa 300 war es dann auch gar nicht mehr von Nöten, die sind nämlich gestorben bei dem Einsatz, da brauchten die auch kein Pass mehr. Ja, also was hier forciert wird, ist nicht das schwedische Modell, sondern das amerikanische.
Die Amerikaner hatten niemals eine Beerpflicht, niemals. Sondern die haben einfach voll gemacht über, 20% Armut in der Kindheit, damit wir von den Jugendlichen 10% kriegen. Das ist das Programm. Das wird sich aber niemals in einem Referentenentwurf, in einem Kabinettsbeschluss in einem Gesetz oder irgendwo finden.
Ja, dann kann das doch recht haben, ne? AfD zum Tag 3, dritter Anlauf. Wenn wir jetzt mal auf die aktuelle Situationen schauen, da gibt es mehrere Stimmen, die betonen, aktuell sind die Voraussetzungen, die infrastruktuellen Voraussetzungen von den Wehrpflicht gar nicht gegeben, es gibt nicht genügend Ausbilder, es gibt nicht genügend Kasernenplätze, die Wehrfassung wurde komplett abgeschafft.
Wie soll es in Ihrer Mange nach funktionieren, dass man aktuell eine Wehrpflicht einfühlt? Also es geht erstmal auf keinen Fall, indem man immer sagt, was nicht vorhanden ist, so was nicht geht. Zu Politik gehört auch Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Mut und Durchsetzungsfähigkeit, das merken wir uns mal.
Übrigens, Herr Merz hat nicht, wie man jetzt gerade wieder merkt. Und dann muss man natürlich schon davon ausgehen, wenn diese Pflicht am Tag X beginnt, dass dann die anderen Maßnahmen dazu kommen müssen, vor allem die Infrastrukturmaßnahmen. Und das wird ein paar Jahre dauern. Das ist aber auch der Grund, warum wir sagen, wir müssen jetzt mit der Pflicht anfangen, um keine Zeit zu verlieren.
Das Wertdienst gesetzt, das die Bundesregierung heute vorgestellt hat. Das verschleppt wieder wichtige Entscheidungen, weil sie scheinbar an der SPD nicht vorbeikommen. Aber wenn Sie jetzt mit der Pflicht anfangen, und wie Sie gerade selber gesagt haben, der Aufbau der Infrastruktur noch Jahre dauert, wie soll das denn dann funktionieren?
So wie ich es gesagt habe, Sie beginnen mit der Pflicht. Aber dann kommen ja ganz viele Währlingsleisende, wenn Sie die verpflichten wollen. Dann gibt es aber keine Kaserrenblätter, dann gibt es nicht genügend Menschen, die die ausbilden. Also wie stellen Sie sich das dann vor? Wir stellen uns vor, dass wir eine Auswahl der Pflicht haben, ähnlich dem schwedischen Modell.
Das heißt, der Staat sagt letztendlich, wie viele er braucht. Und wenn er in einem Jahr 80.000 gewinnen könnte, aber noch nicht so weit ist, dann sind es eben weniger, die er zieht. So baut er das auf. Das ist ja auch unter anderem erforderlich, um überhaupt die Bundeswehrsgedichtung in Verstruktur. Sondern die Bundeswehr strukturell darauf vorzubereiten.
Also bis hierher, aber du hast es schon vorbereitet. Die Pointe ist natürlich, wir reden eigentlich die anderen darüber. So, die Idee ist einfach, wir machen einfach eine Pflicht. Ja, und dann kommen aber lauter Leute, die verpflichtet sind, da hinzukommen. Ja, dann sind wir halt dann besonders im Zug zwangende Kaserne zu bauen.
Also bauen wir die dann auch, dauert ein bisschen, aber dann steht ja das mal auf der Wiese. Oder wie man jetzt in Amerika sieht, Trump holt die Nationalgarde irgendwie nach Washington. Also widmen sehr viele Polizisten. Und was auch immer, die haben ja alle reguläre Berufe, die haben ja immer eine Art unter Präsidentenbefehl in irgendeinem, man weiß es gar nicht, da ist so ein langer Gang und da liegen die alle.
Und dann heißt es, ja, heute sammeln wir Müll. Und dann tauchen TikTok-Videos auf, wie sie da durch die Parks streifen und Müll einsammeln. Ist das der Stolz, die Flacke auf der, also das ist so, jetzt hören wir Kiesewetter. Also wir schenken jetzt einfach um auf die CDU, das ist jetzt die seriöse rechte Seite da.
Kiesewetter appelliert jetzt, da muss man jetzt auch mal Entscheidungen treffen, auch wenn sie ein bisschen komisch sind. Aber wir haben ja ein treibendes Motiv. Vor ein paar Wochen war ein Interview von Norbert Röttgen. Oh, und wir hören hier natürlich "Machtwechsel", der wichtigste Podcast in der deutschen Politiksszene.
Vor ein paar Wochen war ein Interview von Norbert Röttgen bei uns in der Welt, da sagte Röttgen, also der Außenpolitiker Norbert Röttgen, der Gesetzentwurf ignoriert die sicherheitspolitischen Anforderungen im militärischen Bereich. Genau, der steht nämlich zurück. Wir brauchen viel mehr und auch Verpflichten.
Oder vor einer Woche gab es vom Werbeauftragten Henning Otte und dem sehr angesehenen Militärhistoriker Söke Neitzel, einen FAZ-Gasbeitrag. Da schreiben die beiden, die Pflicht zur Tapferkeit gilt nicht nur für Soldaten. Auch verantwortliche Politiker müssen auf ihre Weise tapfer sein. Wing mit dem Zaunfall Pistorius, jetzt setzt endlich das Gebotene durch.
Oder letzten Sonntag dann Markus Söder im Sommerinterview, als Pflicht und Zitat, ich bin überzeugt, Pistorius ist innerlich auch für eine richtige Werbung. Ich hatte mir reingeschrieben, das Kiesewetter, das mit der Tapferkeit, aber es war Neitzel mit usw. Also sehr viele CDU-ler. Neitzel ist ja recht daran der CDU.
Neitzel ist ja CDU-Mitglied? Nein, aber er ist natürlich da, bei dem das wissen ja leider die ganzen Dings liberalen so, weil es ja diese Kulturjournalisten nicht, die meinen ja immer, dass Söke Neitzel eine Experte ist. Ja, da mag halt die Ukraine und deswegen ist er da. Genau, deswegen, die sind ja zu doof, mal zu gucken, wofür der steht.
Also Politiker haben die Pflicht zur Tapferkeit jetzt ohne schöne Entscheidungen zu treffen, die nämlich andere zur Tapferkeit zwingen. So, Robin Alexander erklärt jetzt weiter, wie die CDU versuchte, sie haben ja keinen direkten Zugriff auf den Gesetzesentwurf, denn der kommt ja nun mal aus dem Verteidigungsministerium, das der SPD untersteht.
Die CDU hat dann versucht, der Zugriff sollte über Wadepool laufen, über das Außenministerium. Der hat also hier versucht, so Wege zu finden, wie man so ein Veto einlegt, dagegen, dass da keine Pflicht, sondern nur einfach, das ist halt so ein Werdienst im Gesetz auftauch. Schon in der vergangenen Woche hat das Auswärtige Amt einen sogenannten Leitungsvorbehalt gegen dieses Pistoriusgesetz eingelegt.
Und ihn dann aber am Montag zurückgezogen, auf Druck von März? Naja, es war so, also die haben diesen Leitungsvorbehalt eigentlich, dazu muss man wissen, Kabinett entscheidet prinzipiell einstimmig. Also alles, was auf die Tagesordnung kommt, muss geeint sein. Und das läuft dann so, dass wenn ein Gesetz beschlossen werden soll, jedes Ministerium theoretisch Einspruch erheben kann.
Und wenn ein Ministerium das tut, entsteht eine aufschiebende Wirkung. Das war jetzt in diesem Fall besonders prekär, weil es war ja vereinbart mit großem Tum-Tum im Bändler-Block, Stichwort U-Boot, zu tagen. Also die große schwarz-rote Inszenierung stand auf dem Spiel. Aber Wade Fuhl hat die Einwände seiner Unionskollegen, die er teilt, so ernst genommen, dass er es trotzdem gemacht hat.
Und Friedrich Merz war nicht im Used. Und dieser Leitungsvorbehalt, der kam schon vergangenen Woche. Am Montag habe ich ihn in der Welt öffentlich gemacht. Und dann ist er wirklich innerhalb eher Minuten als Stunden abgeräumt worden. Also Friedrich Merz hat Wade Fuhl gesagt, es geht so nicht. Also typischerweise läuft es so.
Da sind Koalitionspartner und der eine sagt, ohne Kindergrundsicherung kein Wirtschaftswachstumsgesetz. Und dann wird einfach ein Veto eingelegt. Also wird im Kabinett vorher gesagt, ich stimme da heute nicht mit dafür. Und damit haben wir keine Einstimmigkeit. Damit rutscht das von der Tagesordnung.
Das hätte man ja hier wieder machen können. Aber Wade Fuhl hat sich nicht getraut, durchzuziehen und zu sagen, ich lege ein Veto dagegen ein, dass hier keine Werbpflicht im Gesetz steht. Aber Friedrich Merz hatte halt schon so ein Termin in so einem U-Boot, das halt so U-Boot heißt, weil es immer so brummt, wenn man darin tagt, dann ist alles Hochsicherheit und irgendwas.
Also es war einfach, es widersprach der medialen Szenierung, die man für diese Woche. Also das deutsche Schicksal Werbpflicht hat doch so ein Termin jetzt. Sollte schon alle, hat schon gesagt, dass sie kommen. Nur ist ja die Herangehensweise an sich clever zu sagen, deswegen würde ich das nicht so schnell abräumen mit der Pflicht.
Dass man sagt, wir haben jetzt alles versucht, das kann man dann in anderthalb Jahren behaupten. Wir haben alles versucht, aber leider, leider hat es nicht sollen sein. Und jetzt müssen wir also dann doch, und das Pistorius eigentlich eine Werbpflicht will eine richtige. Das zeigt sich ja ganz deutlich und er wird irgendwas den Jesus erzählt haben.
Wir können das nochmal so ein bisschen auszögern, aber natürlich ist klar, dass für ihn das da hinlaufen soll. Das ist aber auch jemand, der natürlich jetzt über große volkswirtschaftliche Zusammenhänge eher nicht nachdenkt. Also ich sag mal so, diese Politiker, die wir namentlich kennen, Pistorius, der muss auf öffentliche Meinung achten.
Wenn die Deutschen sagen, ich habe Angst vor Putin, ist das seine oberste Pflicht, diesen deutschen Gemütszustand zu entsprechen und alles dafür zu tun, damit sich die Deutschen sicher fühlen. Schon eine Ebene tiefer, wo wir die Namen nicht kennen, arbeiten Leute für 20.000 Euro im Monat, um Sachen auszuarbeiten.
So, und die sind einfach nicht blöd. Die wissen, dass es keine Kaserne gibt. Die wissen, dass es keine Ausbilder gibt. Die wissen, dass es überhaupt keine Ausbildungsinhalte gibt. Die wissen auch, dass es gar keinen... Wie ist 2028 aus? Also jetzt kann man, dass man jetzt keine Pflicht machen kann, ist ja vollkommen logisch, dass wir hier irrsinnig.
2028 ist immer alles wie 2025, nur drei Jahre schlimmer. Und das gilt auf ganz vielen Ebenen. Das gilt auch bei der Bundeswehr. 2028 ist nicht plötzlich nur weil mal... Wir sind jetzt nicht im Christian Lindner Modus. Also wenn die Krise erstmal überwunden ist, dann... Ich spiele dir gleich noch Clips vor, die deine Ansicht bestätigen werden.
Um das nur ganz deutlich zu machen. Wadefuhl hat sich am Ende nicht mal eine Protokollnotiz zugetraut. Und Wato ganz zu schweigen, nicht mal hier. Und das hat Wadefuhl jetzt nicht als Protokollerklärung eingereicht, aber die Union kommuniziert es auf allen Ebenen. Also jeder Unionist sagt, okay, wir haben es durchs Kabinett gehen lassen.
So, die kommunizieren auf allen Ebenen, bedeutet, wir haben uns das Wato formal nicht zugetraut. Wir haben nicht mal eine Protokollnotiz, wir machen Tweets. Tweets und Stories. Und Robert Alexander hilft als Regierungssprecher natürlich gerne mit. Weil wir jetzt die Bandler-Block-Inszenierung von Friedrich Merz nicht vermasseln durften.
Aber wir müssen dieses Gesetz noch mal bearbeiten. Sonst ist es nicht zustimmungsfähig. Und das ist ja schlachtentscheidend, weil der Bundestag macht die Gesetze nicht das Bundeskabinett. Also alles, was wir jetzt erlebt haben auf Regierungsebene, werden wir dann auf parlamentarischer Ebene im Herbst noch mal erleben.
So, jetzt kommen wir ins Klein-Klein dieses Monats. Denn jetzt am 27. und 28. haben wir eine Beerpflichtsdiskussion. Was hatten wir zu Anfang des Monats? Und was auch die Koalition beschäftigt hat? Die Richterwahl. Eine Richterwahl, die nicht geklappt hat. Jetzt hören wir mal, warum die CDU derzeit nicht durchziehen kann im Konflikt mit der SPD.
Wenn die SPD einfach sagt, wer diens und nicht werpflicht. Und sie wollen eigentlich eine Werbpflicht. Warum können sie den Koalitionsstreit grad nicht so hoch chessen? Bei der Union jetzt aber, in Sachen Werpflicht, stellt es sich wirklich schwierig dar. Weil man muss sich die Abgeordneten als echte Überzeugungstäter vorstellen.
Ich hab in einigen von denen telefoniert. Und denen ist natürlich auch gesagt worden, macht das nicht. Das sieht jetzt wieder aus, wie die Regierung streitet. Das setzt sozusagen den verpassten Frühsommer fort mit Brosius Gerstdorf und mit Stromsteuer und so weiter. Also erhebt diese Einwände nicht. Das sieht wieder nach Streit aus.
Und dann haben die mir geantwortet. Aber das ist doch diesmal ein wirklich wichtiger Streit. Das ist viel wichtiger, als wer Verfassungsrichterin wird. Oh, Miss, damals haben wir schon gesagt, das ist doch eine bioethische Gewissensfrage und so. Und jetzt fällt uns auch scheiße, drei Wochen später kommt ja eine wirklich wichtige Sache.
Und wie hoch die Stromsteuer ist. Weil daran hängt doch die ganze Zeitenwende. Und das Argument muss man natürlich ernst nehmen. Weil ich meine, wir verkaufen jetzt für diese vielen Milliarden das ganze Material. Das muss doch auch jemand erfahren können und damit umgehen können. Also wenn es nicht gelingt, die Bundeswehr auch personell wieder aufzubauen, dann wackelt doch eine ganze, ganze Menge.
Und deshalb sagen die, diese Einwände sind so wichtig, dass wir schwarz-roter Frieden, Bendlerblock-Inzernierung hin oder her diesen Punkt machen mussten. Und tatsächlich, interessanterweise, hat sogar Wadefuhl das geteilt. Sonst hätte er diese Unternehmung jetzt nicht noch gemacht, im Leitungsvorwahl.
Ich kann leider die Wehrpflichts-Diskussion nicht ernst nehmen. Und ich kann auch immer weniger ernst nehmen, Leute, die die Wehrpflicht-Diskussion ernst nehmen. Die Putin für gefährlich halten. Also für uns gefährlich, für die Ukraine ja super gefährlich, aber für uns. Ich kann nicht mehr ernst nehmen, dass Leute so unglaublich Angst vor Trump haben mehr.
Also irgendwann muss auch mal der Groschen fallen. Und dann darf man sich einfach erlauben, das ist so witzig mit dieser Wehrpflichts-Diskussion. Dass die Union, beim Thema deutsches Schicksal, wir gehen alle unter, wir werden hier platt gemacht. Die Amerikaner sind nicht mehr da, Trump, China und so weiter.
Was machen wir bloß? Und dann auch Putin, dann sagen, das ist alles ausfallen, weil wir haben unser Pulver schon verschossen, als wir die Richterin abgesägt haben. Das ist doch absurd. Ja ja, das ist auf kurze Sicht gefahren. Ich finde das genial, das ist einfach ... Und ich finde, so sollten auch die Nachrichten das behandeln.
Die Sachen sind so absurd. Das ist für Blödelogen, wie du es beschrieben hast, bei der nackten Kanone. Die Welt ist jetzt so blöde, wie damals die Filme nackte Kanone waren. Und über die nackte Kanone als Film haben wir herzlich gelacht. Und wir müssen über diese Welt jetzt auch lachen. Weil das ist einfach absurd, was hier abläuft.
Und zwar bei allen Themen. Ich hoffe, du hast recht. Lass mich dir jetzt Clips vorspielen, die sehr stark auch bestätigen werden, dass das zumindest eine Illusion ist. Also ich sage so, ich glaube, dass es tatsächlich den Wunsch gibt, eine Wehrpflicht einzuführen. Und wir werden sehen, wohin das treibt.
Und ich traue niemanden, der mir jetzt gerade irgendwie erzählen will, wir haben da keinen Automatismus drin extra, der reinverhandelt. Das ist alles blaff, geschwärts, Kajarismus so abzuhaken. Und wenn es dann politisch nicht mehr weitergeht, wird man halbes Jahr krankfeiern. Kennen wir alles schon, glaube ich, alles nicht diesen großen aufstrebenden, progressiven Talenten.
Also ich habe maximales Misstrauen. Und kann aber sagen, möglicherweise hast du dann dennoch recht, weil man sich möglicherweise sehr stark verrechnet hat. Was habe ich getan? Ich habe den "Aronzheimer Podcast" gehört, in dem Claudia Mayor zu Gast war. Also eine der Hardlinerinnen, Aufrüstung, Putin steht bald vor Berlin und, und, und.
Hatte gedacht, ich nehme ein paar Clips bestimmt daraus und werde sie dann kontrastieren müssen. Ich höre das und dann stellt sich heraus, das ist gar nicht von Nöten, denn sie liefert eigentlich ihre Gegenargumentation unfreiwillig mit. Gut, ich bin gespannt. Wir hören jetzt mal da rein. Wenn wir wirklich von Garantien reden und das Ernst meinen, dann geht es letztlich darum, Waffenstillstand so abzusichern und Russland so abzuschrecken, dass die Ukraine in Zukunft friedlich leben kann.
Das wäre nach meinem zugegebenen sehr anspruchsvollen Verständnis eine Definition von Sicherheitsgarantien. Wie sehen diese Sicherheitsgarantien aus, möchte "Aronzheimer" wissen? Und haben mal wirklich auf einem und wie viele Leute brauchen wir vor allem dafür? Auf einem weißen Blatt Papier überlegt, was es im theoretischen Falle bräuchte, um einen Waffenstillstand verlässlich abzusichern und Russland abzuschrecken.
Also ab sichern und abschrecken, das sind wir zusammen gedacht hier. So, dass eine freie Ukraine eine glaubwürdige Lebensversicherung hat. Und es ist natürlich ein theoretische Rechnung, ich unterstreiche das nochmal. Weil wir wirklich gesagt haben, wir gucken mal nur, was es bräuchte. Und wir haben uns vor allen Dingen auf die Landdimensionen beschränkt.
Wir wissen, es ist eine sehr, sehr lange Grenze. Gibt es bestimmte Formeln? Zum Beispiel, dass man etwa ein Drittel als Verteidiger der Kräfte bräuchte, die einen Angreifer bräuchte. Wir gehen davon aus, dass 600-700.000 russische Truppen engagiert sind und in der Grenze stehen. Das heißt, man bräuchte etwa ein Drittel, um erfolgreich abzuschrecken.
150.000, das müsste natürlich nicht nur westliche sein, weil die Ukraine als der betroffene Staat die Hauptlast tragen würde. Die Ukraine schon jetzt stark ausgezerrt. Wir sehen jetzt gerade, die jungen Männer dürfen auch wieder das Land verlassen. Und da werden natürlich jetzt viele sich auch sagen, ich bin 21, ich gehe jetzt, bevor ich dann ein paar Jahre später eingezogen werde, diese Geschichten.
Also man braucht 150.000 Soldaten, die das machen müssten. Also bekommt man die nicht alle aus der Ukraine. Natürlich man bräuchte 10.000 aus Europa. Was sagt sie dazu? Militärisch können die gar nicht viel mehr, weil die meisten westlichen Truppen von Deutschland zum Beispiel alle in NATO-Verteidigungspläne eingeplant sind.
Das heißt, wir haben gesagt, unsere Truppen kann die NATO komplett für die Verteidigung Europas verplanen. Wenn wir die da jetzt rausnehmen aus der Planung, um sie in die Ukraine zu schicken, fehlen die da ja? Ja, ich kann das leider überhaupt gar nicht. Also es gibt nicht etwas, nicht eine Neurone in meinem Gehirn kann das irgendwie ernst nehmen.
Diese Idee, und wir haben uns häufiger und schon von Anfangs erklärt, die ist drüber lustig gemacht, diese Idee, da kommt ein Panzer, den sehe ich, ah, jetzt ist Krieg, also brauche ich auch ein Panzer, dann fahre ich dagegen. Die Ukraine ist ein großes Land. Also rechnet sie einfach in einem Kilometer Truppen aus und verteilt die dann und hat dann eine somarische Rechnung und sagt, das ist es, weil dann steht da jemand und der hat ein Gewehr und wenn ein Russe kommt mit einem Gewehr, dann können die gegeneinander schießen und dann ist das Sicherheit.
Ja, so beraten die sich da. Aber wir sehen doch, dass es ganz anders läuft. Punktuelles Zugreifen über eine Drohne auf irgendwelche Einrichtungen, die als wesentliche Einrichtung zentrale Infrastruktur wichtig sind. Weit von der Grenze entfernt sind. Wir haben auch schon gesehen in Deutschland die schädlichen Länder wie unserem ist.
Sie sind nicht wirklich verteidigungsfähig außer über Freundschaften oder halt wirtschaftliche Verträge. Weil am Ende reicht für 30 Milliarden Schäden zwei Tage Regen im Ahrtal. Nicht mal die Deutschen wussten, wo das Ahrtal ist, niemand war jemals da und dann heißt es, sorry 30 Milliarden Schaden der zweitgrößte Naturschaden der Welt und so.
Hier wird aber nur darüber gedacht, wir müssen da stehen mit lauter Battalion denn will ich zum Kampf so, dass Putin sagt oder muss ich aber Angst haben. Und man sagt hier schon, also 150.000 Leute wird dann angesprochen auf die westlichen Truppen all die europäischen Truppen. Da heißt es, ah ja, die sind ja auch schon für andere Aufgaben verplant.
Das ging ja also gar nicht. Major will jetzt die Quadratur des Kreises. Also deshalb müssen wir gerade echt die Quadratur des Kreises hinkriegen als Europäer. Gucken, wie die Amerikaner überzeugt werden können. Die Rolle zu spielen, die die Europäer nicht machen können. Aufwährung, Zielerfassung, Flug- und Raketenabwehr, Abstandswaffen und die Europäer sollten aus eigenem Interesse versuchen, den nächsten Krieg mit Russland zu verhindern.
Und das geht ja natürlich nur durch Aufrüstung. Also man denkt jetzt die ganze Zeit, dass man in einer ewigen Konfrontation stehen wird und der Putin schickt wieder 100.000 mehr an die Grenze. Dann sagt man diese Einbrittelrechnung, dann brauchen wir auch wieder 30.000 mehr. Ach, die waren eigentlich schon verplant.
Dann müssen wir da schauen, ob wir doch noch mit einer Werbpflicht noch mal 20.000 dahin bestellen können. Das ist das Szenario. Also das kann ja kein tragfähiges Szenario auf Dauer sein. Also das leuchtet doch vollkommen ein. Lass mich mal einen kleinen Clip zwischendurch spielen. Ich versuche einen auch kurz zu halten, indem ich nach hinten springe.
Alex Karp hat diese gleiche Idee. Wie sichert man Amerikaner in ihrem Alltag ab? Palantir ist irgendwie auf einer Bühne. Ich versuche mal mit einem reinzuspringen. Er macht ein Vortrag zum Thema, wie ist Amerika sicher? Wir haben schon häufiger über ihn geredet. Wir haben sein Buch gelesen. Wir wissen, die sind völlig durchgeknallt.
Aber die Losung, auf die das gebracht wird. So, wir hören mal ab hier. Warum sind diese Menschen, die unsere Städte, die Ausstattung, die unsere Leute torturieren, die unsere Allianz attacken? In El Salvador? In was es once called the United Nations, basically a discriminatory institution against anything good, we need to stand up, and those people need to be scared.
And that's why this conference is so important, because we have the best products in the world and we cannot have parity. Our adversaries do not have our moral compunction. If it's even, they will take advantage of our niceness, kindness, our desire to be at home in Nebraska or New Hampshire or wherever we live in our peaceful environments.
And they need to wake up scared and go to bed scared. And if you give that to the American people, the American people will go back and say, and honestly, probably shouldn't say this, this is why I thought the Democrats are going to lose the election and why they did, because people want to live in peace.
They want to go home. They do not want to hear your woke, pagan ideology. They want to know they're safe. And safe means that the other person is scared. That's how you make someone safe. Safe means, wow, the other person is scared. So, so gehen wir an Putin heran. Wir sind nur sicher vor Putin, wenn er sich vor uns fürchtet.
Und dann. Und das ist aber keine aufgehende Logik. Und wir haben ja schon von dir im letzten Salon diese demografischen Zahlen nochmal von Russland auch bekommen. Wir sehen die Demografie in Europa. Ronzheimer fragt dann Major, ja, aber was würde denn eigentlich Russland abschrecken? Und sie sagt dann, und wenn wir ganz ehrlich sind, haben wir keine Antwort darauf, was Russland wirklich abschreckt.
Ja, dann müssen wir immer mehr machen. Einfach mehr von allem, mehr von allem. Sie sagt auch, glaubwürdig vermitteln, dass jetzt die westlichen Staaten bereit sind, für die Ukraine und gegen Russland zu kämpfen, obwohl genau seit 2222 die Westeuropäer das abgelehnt haben und ausdrücklich vermieden haben, direkt in der Ukraine einzugreifen und obwohl es keinen Beitritt zur NATO gibt, das ist ein totales Glaubwürdigkeitsproblem.
Ach, ich habe keinen Bock, Frau Major. Ich meine, sie sagt selbst, dass wir die ganze Zeit versucht haben, nicht aktive Teilnehmer dieses Krieges zu werden, sollen aber jetzt doch vermitteln und sie spricht den Widerspruch ja an, dass wir bereit wären, Russland anzugreifen, im Falle eines Falles. Da muss man doch in dem Moment sagen, dann verrennen wir uns.
Also man kann sich ja auch immer mal schöne Dinge wünschen, aber dann muss man sagen, wie sieht die Realität aus? Und dann kann es ja nur so sein, dass man eine andere Friedensordnung aufbaut. Also bislang haben wir die... Das ist ja kein tragfähiges Konzept, das kann ja keiner behaupten. Bislang haben wir die osteuropäer aus passiven Sicherheitsgefühlen aufgenommen mit NATO, aber jetzt müssen wir ja, wir blicken dann mit Claudia Major in andere europäische Länder.
Wie sieht es denn da aus, mit der Bereitschaft aufzurüsten, wehrfähig zu werden, kriegsdurchdicht zu sein? Wenn du dir Spanien oder Italien anschaust oder selbst Belgien, die Verteidigungsausgaben sind nicht so enorm gestiegen. Erinnert dich mal an die NATO-Gipfel, wann war das Juni, als sich die NATO-Staaten verpflichtet haben, 3,5% für militärische Verteidigung und 1,5% für Infrastruktur und anderes auszugeben.
Da haben einige Staaten wie Spanien gesagt, schaffen wir nicht, und einige haben gesagt, ja, wir finden, dass Spanien da eigentlich recht hat. Also die Betroffenheit und die Notwendigkeit in Verteidigung zu investieren ist nicht überall in Europa da. Viele Staaten erfüllen auch nicht mal das 2%-Ziel von 2014.
Also um deine Frage zu beantworten, nicht alle Staaten fühlen sich von Russland bedroht? Also Spanien hat dieses Jahr 50 Tage überschritten, an denen es mehr als 40° ist. Sie hatten Waldbrände so groß, dass sie erstmals in ihrer Geschichte Europa um Hilfe gebeten haben. So, und jetzt sagt sie, ja, die Spanien sind irgendwie gar nicht bereit, zu vielen Verteidigungen zu investieren.
Die glauben nicht, dass Putin bald dort ist? Ja, die machen gerade den elementaren Kampf darum, dass es was zu verteidigen gibt, weil da alles abfackelt. Das wird nicht Putin sein, der dort bald steht. Was ist die Angst von Claudia Mayor? Was für uns? Was für die westlichen Staaten? Eigentlich die, ich sage mal ein großes Wort, die Siegtheorie ist.
Wie glauben wir denn? Wie kann das jetzt noch sein? Also wie gesagt, manche, man kann beten und so Sachen, aber das ist ja jedem selbst überlassen, wenn sie Siegtheorie hört. Dass das zu Ende geht. Was sind wir bereit zu investieren, um Unterstützung, sondern um Frieden und Freiheit in Westeuropa bereitzustellen?
Sind wir bereit, diese russische Annahme, Russland hält länger durch, wir haben keinen langen Atem, langfristiger Abnutzungskrieg setzt sich durch, sind wir bereit, dem etwas entgegenzusetzen? Meine Sorge ist, dass wir in, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, war einem Waffenstillstand und brauchen wir die hohen Verteidigungsausgaben noch?
Brauchen wir die große Unterstützung für die Ukraine noch? Und können wir die Gelder jetzt nicht wieder in andere Bereiche von Bildung bis Infrastruktur investieren? Oh nein, ich denk voll ein auf Ihr Problembewusstsein. Stellt mal vor, der Krieg hört auf und dann würden wir die Gelder alle für was anderes ausgeben.
Das wäre wirklich krank. Für Bildungsausgaben am Ende noch. Stellt sich das einer vor. Also man sieht hier diese Ideologie, man kann es sicher wunderbar mit Karten zeigen lassen, man kann Oberst Reißner zuhören, sehen, wie hat sich eigentlich seit November 22 das entwickelt in der Ukraine? November 22 spreche ich deshalb an, weil wir damals Clips gespielt hatten von Marc Millie, der sagte, dies scheint ein gutes Fenster zu sein und zu verhandeln.
Man wird militärisch nicht gewinnen können, aber jetzt wäre Putin in so einer Situation, wo das vielleicht ginge. Wenn man den Sterben erlebt, wir wissen ja die Zahlen nicht, hunderttausende Tote gab es dann danach bis heute und gekämpft wird um ein, zwei Prozent des Landes. Immer so ein Stückchen weiter, spielt überhaupt dann gar keine Rolle mehr im Vergleich zu dem, was dort an Leid passiert.
Aber man lässt es köcheln, damit man sagen kann, wir bleiben so dabei. Und auch weil man kein anderes Konzept hat, dann habe ich mir angehört wie Jeffrey Sachs, der hat ja nun die US-Regierung viel beraten, mit Yanis Varoufakis darüber sprecht und Sachs sagt folgendes. Das ist die Wahrheit. Das sagen wir denen die ganze Zeit und machen Illusionen.
Und wenn wir dann diese Zahlen durchgehen und man eigentlich sagt, wir hätten ja noch nicht einmal in Europa gehen können, dann wäre das die Wahrheit. Und wenn wir dann diese Zahlen durchgehen und man eigentlich sagt, wir hätten ja noch nicht mal in Europa gehen können, dann haben wir die Wahrheit. Und wenn man eigentlich sagt, wir hätten ja noch nicht mal europaweit genügend Kräfte und entsprechend die ukrainische Grenze so wie wir uns das mal vorgestellt haben abzusichern, dann hat man der ukrainische Illusion gemacht.
Sachs sagt auch. Und so, sie benutzen Ukraine. Germany ist wahrscheinlich using Ukraine in the same way. Wir wollen nicht die Frontlage auf Ukraine's western end. Wir wollen Ukraine zu be fighting Russia. As long as it's still a big distance from us, what's the real harm. Maybe Mertz is saying this. This is all ridiculous because there could actually be an end of conflict that would stick.
Es spielt dann mal mit einem Klischee, das eigentlich ganz gut auch anwendbar ist, nicht nur auf die Ukraine, sondern auch auf der Ost. Wir sehen diese unglaubliche Bereitschaft von Joe Biden nach dem 7. Oktober Israel komme, was wolle zu unterstützen. Aber auch ohne irgendein Konzept zu haben, was würde das dann eigentlich bedeuten, wie würde man dann mit dem Gasastreifen umgehen, wenn die Hamas entmachtet wäre oder so etwas.
Sondern man macht Folgendes dann ja auch in der Ukraine, indem man sagt, ihr werdet das schaffen, die Ukraine gewinnt. Was sagst du jetzt hier mal mit einem Klischee beschreibt, dass es aber doch eigentlich gut trifft. Das Klischee, Poker ist ein wirklich interessantes Spiel. Es ist, zuerst, ein sehr kurzerer Rund.
Man hat keine langen, komplikaten Strategien. Die Hand hat eine Minute. Das ist die amerikanische Mentalität. Das geht mit, das nächste Ding. Aber zweit, es ist based auf Bullshit und Bluff. Da könnte man vielleicht eine Hotelkette öffnen. Und Ukraine, ich rede mal mit Putin, wir klären das. Das ist dann die Situation.
Aber das hätte man ja gar nicht Donald Trump so überlassen dürfen. Sag's Beton nochmal. So, it's not based on intricate calculation as in go. It's not based on long strategic lines. It's based on bluff. Americans, American leaders are full of it. And part of the idea of leading Russia is bluster. We're going to bring you down.
Putin's never going to resist. What's he going to do? We're going to crush the Russian economy by cutting them out of this swift system. Our attack of missiles are going to bring Russia to its knees. Putin's going to be overthrown if he tries to mobilize. This was one fantasy after another. Pathetically, the Ukrainians took this literally.
They took this literally. They took this literally. Which is a kind of naivete of a new country. Listening to this powerful country that tells them, we've got your back and selling them one fantasy after another. Which they did. Und das wird irgendwann nochmal in den Geschichtsbüchern anders verhandelt werden.
Also das werden wir dann nochmal wiederfinden. Noch ganz kurz Barofakis zu Kayakalas. Former Prime Minister of Estonia, Kayakalas, a few months ago, she was still Prime Minister of Estonia, since you mentioned Estonia. In a discussion that was live streamed on YouTube and various channels, she was asked as Prime Minister of Estonia and the next Chief of the European Union's Foreign Affairs and Security portfolio, she was asked what should happen with Russia and she said it should be broken down.
But to me is the definition of madness. But that is not what really worries me. What worries me is that the European Union which is supposed to be a more rational and conservative institution appoints her to be his foreign policy chief. Exactly. Two weeks after that instead of demoting her to the ranks of Hasby.
No, and just to tell you, it's especially personal for me because I advised her father as the Governor of the Central Bank of Estonia. We sat at a bar in March 1992 and I sketched out how to make a central bank. Du hast ja eben beschrieben für die CDU wie irrational die vorgehen. Einfach sagen, ich mach da jetzt mal ein Tweet zu, ich ärge heute Friedrich Merz.
Nee, heute ist schlecht. Der hat da so ein Event, macht es morgen oder erst bei Twitter am Abend, also diese ganzen Geschichten. Aber die Irrationalität scheint mir jetzt einfach so ein Modus wie wenn die überall zu sein, dass man sagt, die sollen mal zerstört werden. Die CDU sagt jetzt mal, wer pflicht für alle.
Dann will Friedrich Merz die Waffenlieferung an Israel stoppen, dann kommt Boris rein und haut mal auf den Tisch, aber auch nur in den sozialen Medien. Also dieses Kurzatmige bei gleichzeitiger Irrationalität soimpulsgetriebene die Äußerung von Kaja Kallas so emotional vielleicht nachvollziehen wollen.
Aber dass das natürlich strategisch mit das Blöde ist, was man sagen kann, ist auch wieder deutlich. Aber es scheint so zu sein, man haut mal raus. Ich würde es ja nicht Irrationalität nennen, sondern Rationalität ist ja der Vorteil gegenüber der Vernunft. Wir können es plural denken. Also wir haben eine mediale Rationalität und eine, in dem Falle, dann fraktionelle Rationalität der CDU-Fraktion.
Die halt keine wirkliche Korrelation mehr mit der Kriegsführungs- Rationalität so zu tun hat. Ich habe hier diese eine Stadt Prokrovsk, um die jetzt viel geredet wird. Der Clip geht zu lang. Ich referiere nur kurz 2 Minuten 59, weil der Erhard Bühler, dieser ehemalige NATO-General, immer so langsam redet.
Aber diese Stadt wurde jetzt gestürmt, dann belagert jetzt um Kesselt. Die Euro-Ursten versuchen irgendwie alles, diese strategisch wichtige Stadt zu umrunden und in den 18 Kilometern ist ihnen in Grunde ein Vorrücken, der, ich weiß gar nicht, eine Schützencreme oder wie man das heute so absichert, von 50 Kilometern gelungen.
50 Kilometer auf einem 13-Zoll-Bildschirm, der die ganze Ukraine zeigt, kaum erkennbar. Europa, also nicht der Rede wert. Also es sind wirklich dafür, dass wir unglaublichen Medienstress haben. Und ich sage es nochmal explizit so, auch wenn sehr viele negative Kommentare auf Instagram, nachdem nur der Kochen Clip draus gemacht hat.
Aber in diesem Krieg passiert nicht viel. Da sterben einfach nur viele Menschen. Aber es gibt jetzt keinen Unterschied zwischen Januar 2025, November 2025, Februar beliebig rausgreifen. Jetzt am Wochenende zum Beispiel oder diese Woche, jetzt die Tage, die größten Angriffe pro Nacht, die Russland je veranstaltet hat.
Ja, aber es verändert an diesem Krieg genau gar nichts. Und das muss man halt unter Einhut bekommen. Und die politische Debatte ist halt davon, die folgt halt ihrer eigenen Rationalität. So in Bezug auf Menschenleben, Zukunft, wie gehen wir mit Geld um, ist es irrational? Aber es hat halt seine eigene Medienrationalität, das so und so zu veranstalten.
Also ich finde zum Thema Ukraine mal zwei Clips spielen, vielleicht drei, machen wir mal zwei. Die einfach so brecht, macht halt ein Podcast mit Lanz. So, und ich finde es da einfach immer wieder herrlich. Weil da sieht man einfach, okay, es gibt eine Medienrationalität, aus der man auch mal ausbrechen kann.
Und dann fällt man auch auf, Lanz versucht natürlich hier wieder mit, ach, der Münkler hat ja auch schon gesagt und so. Und dann kommt einfach brecht. Und ich habe mich auch darauf hingewiesen, das regelbasierte Weltordnung ist vorbei. Das bedeutet, sie wird durch etwas anderes ersetzt, wodurch wird es ersetzt.
Durch machtbasierte Weltordnung. Also die Basis in Zukunft wird Macht sein. Und das haben wir ja gerade sehr schmerzhaft erfahren müssen. Und Regeln müssen durchgesetzt werden. Und zum Durchsetzen von Regeln braucht man Macht. Und man muss in der Lage sein, Leute, die die Regeln brechen, sie zu sanktionieren.
Ich gehe da einen Gedankenweg nicht mit. Also wir hören jetzt Brechts Antwort. Es juckt einem in den Finger, es einfach selber zu sagen. Weil es eigentlich so offensichtlich ist, ja. Also wir hören jetzt Brechts-Version. Und den von Münkler auch nicht. Weil die alte Regelbasierte Weltordnung war auch eine machtbasierte Weltordnung.
Nämlich sie beruhte auf der Weltpolizeirolle der Vereinigten Staaten, die sich im Zweifelsfall auch die Macht geleistet haben gegen ihre eigenen Regeln oder gegen die Regelbasierte Weltordnung zu verstoßen. Mehrfach, wie wir wissen. Und der Unterschied zu früher besteht nicht darin, dass es früher eine Regelbasierte gab, sondern der Unterschied ist, dass die Player mehr geworden sind.
Das heißt, also wir hatten früher eine machtbasierte Ordnung, die sich als Regelbasierte ausgegeben hat. Und wir haben heute eine machtbasierte Weltordnung, die deswegen nicht regelhaft ist, bei mehrere Mächte sie gleichzeitig bestimmen. Multi-polare Weltordnung. Das ist eigentlich der große Unterschied.
Aber es hat das auch schon alle längst abgeschlossen in diesem Podcast, weil eigentlich müssen wir ja auch innerlich fragen. Ja, Markus, das ist wirklich krass, dass wir jetzt nicht mehr so nach Regeln, wie war das nochmal im Irak-Krieg? Also die Irakern hat man gesagt, die Regeln sagen, das ist jetzt nicht das Mächtige Amerika, das ja einfällt und eine Million Leute tötet, sondern die Regeln sind es.
Und jetzt, wo Putin sowas macht, das ist ja voll, der geht einfach mit Macht da rein gegen die Regeln. Das Verrückte ist ja auch, Herr Fried Münkler hat ein Buch geschrieben, das heißt Imperium. Das habe ich zum Beispiel gelesen. Und da sagt er ja ganz klar, wie Macht funktioniert. Der hat Karl-Schmidt besser als wir beide gelesen. Der weiß das schon eigentlich sehr gut. Der weiß das eigentlich genau. Was erzählen die denn da?
Ja, das ist wirklich verrückt. Noch ein Press klippt zum Thema, Russland ist so stark, wir müssen jetzt ganz viele Stunden Claudia Mayor zuhören, wie wir die wieder übermächtig zurückdrängen in, nein, ihr habt jetzt Angst vor uns, nicht wir länger vor euch. Übrigens verschiere ich dich nicht, wenn du sagst, Russland als Weltmacht und so weiter. Was haben wir denn jetzt drei Jahre lang erlebt?
Wir haben jetzt drei Jahre lang erlebt, wie diese angeblich mit einer der starksten Armeen der Welt sich natürlich mit unserer Unterstützung schon alles richtig, da auf einer 1200 Kilometer Frontlinie, ja, sich eine blutige Nase ist schon gar keinen Ausdruck mehr, ne? Hunderttausende von Menschen auf beiden Seiten geschorben. Ja, das war...
Stellungskrieg wie im Ersten Weltkrieg, eine überlegende Weltmacht, das ist doch drei Jahre, ja, und die jeden mal froh sein können, wenn sie jede Woche mal wieder ein paar Quadratkilometer dazu erobern. Ich meine, das ist doch alles so eine armselige Geschichte. Ja, dieses Russland kann sich nicht leisten, nicht auch. Deswegen ist Herr Protkar jetzt auch so gut, weil er eben gegen Lands wirklich deutlich werden muss. Ja.
Das ist armselig, was wir erleben. Auf dem Rest der Welt zu hören. Wir müssen gucken, dass sie sich mit den Indern gut verstehen, die brauchen die Rückendeckung der Chinesen und die müssen Trump beschlächen, ja, damit sie hier so schwach sind. Also mich nervt, dass diese russische Armee, die bewiesen hat, wie unsagbar schwach sie ist, jetzt die ganze Zeit immer weiter irgendwie aufzupimplen als enorme Bedrohung für Westeuropa. Da glaube ich kein einziges Wort von. Und ich möchte auch gerne mal die konkreten Beweise sehen, mit denen das immer wieder behauptet wird. Und die Tatsache, dass man dann so... also so Partizantricks macht, weißte Schattenflotte und da irgendwo Kabel kappen und so.
Das sind doch... das ist doch die Kriegsführung der Schwachen. Jemand, wer stark ist, der hat das doch nicht nötig so was zu machen. Das sind doch jämmerliche Formen indirekter Kriegsführung, die wir da erleben. Und es zeigt doch nichts anderes als die enorme schwäche Russland. Ja, das sind eigentlich Jerea-Strategien.
Das sind nicht die Strategien eines großen Staates. Genau, das ist ja Kotbouro. Einen Clip noch, Venezuela. Hast du davon gehört? Brecht hat eine Venezuela-Theorie. Ich bin sehr gespannt. Wir haben ja eben gehört, Putin muss allen irgendwie so mit Tricks begegnen. Und er hat jetzt konkret gesagt, Trump musste er bestechen.
Also nach Alaska fliegen und Trump bestechen. Womit denn? Das ist Richard David Brecht's Venezuela-Theorie, die ich allein deswegen schon herausragend finde, weil er sie einfach so vorträgt in diesem Podcast mit Lanz. Es gibt ja ein sehr attraktives Ziel für die USA, für das sich ein Krieg wirklich lohnen würde und der auch sehr einfach zu gewinnen ist. Und das ist Venezuela.
Venezuela hat mit die größten Ölvorkommen der Welt. Und Venezuela hat keine Freunde. Und die einzigen, die noch so ein bisschen schützt sind, die Hand über Venezuela halten, sind die Russen. Und ich denke, da hat man sich gründlich über Venezuela unterhalten. Und Putin hat gesagt, wenn du dich jetzt weiterhin aus der Ukraine raushältst und die nicht weiter bewaffnet ist, dann sagen wir nichts dazu, wenn ihr irgendwann unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung kommt. Und ich könnte mir vorstellen, dass das auch noch auf diesem Treffen ich weiß nicht, ob abschließend, aber zumindest erörtert worden ist, denn gleich am nächsten Tag wurden amerikanische Kriegsschiffe gern Venezuela geschickt und schon mal so ein bisschen
damit rumkockiert. Du meinst ernsthaft, da ging es um Venezuela meistens? Es ging um Venezuela, aber es ging natürlich nicht nur um Venezuela. Es ging auch um den Preis, für den die USA bereit sind, sich nicht allzu sehr gegen die russischen Interessen zu stellen, was einen irgendwann maldingbaren Friedensschluss anbelangt. Das glaube ich auch.
Und ich glaube, dass man da für Zeit beschäftigen muss. Ja, mit seltenen Erden, mit Erdgas und so weiter. Und ich glaube, dass das der Sinn des Treffens in Alaska war. Denn diese kryptische Pressekonferenz, wo die ganze Zeit erzählt wurde, dass man sich super verstanden hat, aber so keine konkreten Ergebnisse erzählt wurden.
Wo man sich gedacht hat, worüber haben die denn jetzt wirklich geredet? Ich finde alles, das liegt mal, dass dieses erste Treffen erstmal ein Bestechungstreffen war. Dass es da ums Geschäft ging, also die Venezuela Theorie, die höre ich jetzt zum ersten Mal und da bin ich irgendwie möglicherweise, ist das so, dass das im Hintergrund auch besprochen wurde, dass mit dem Geld, mit den wirtschaftlichen Interessen, das ist relativ offensichtlich.
Ich höre das auch zum ersten Mal. Du sagst ja immer, keine Angst vor Verschwörungstheorien. Halten wir das für undenkbar? Nein, natürlich nicht. Was würde passen, kann auch sein, dass es nicht ist. Mir war das auch unbekannt mit den Kriegsschiffen, die da losgeschickt wurden gleich am nächsten Tag. Ja, aber dass man da nochmal offenbar so ein Akzent gesetzt hat.
Ja, wir trauen ihm alles zu. Ob die USA nötig haben, das kann ich mir wiederum jetzt weniger vorstellen, weil ja nun wirklich was Erdöl und Gas anbelangt, die USA super aufgestellt sind, aber man kann die genug haben. Als Zelenski da war, gab es ein kurzes Techno-Mächtel zum Thema "Wann machen Sie eigentlich wieder Wahlen in der Ukraine?"
und dann erklärt Zelenski, also in dieser Runde, wo die ganzen Journalisten und so fragen. Ja, jetzt haben wir ja gerade Krieg, aber sobald der Krieg vorbei ist, machen wir auch wieder Wahlen. Und Trump dann so, also solange Krieg ist, machen Sie keine Wahlen. Und Zelenski so, ne geht ja nicht, ist ja schwierig.
Und Trump so, also wenn wir, also er sagt original, also wenn wir hier in 3 12 Jahren Krieg haben, muss ich hier keine Wahlen machen. Und alle lachen so. Und warum nicht einfach ein Krieg gegen Venezuela? Ein Jahr lang, das arme Volk Venezuela ist, da würden sogar wir sagen, ja stimmt, das arme Volk Venezuela, muss jetzt mal befreit werden und so.
Ja, da wird sich bestimmt noch jemand vom Institut für Liberale Rotären finden. Ich sehe schon leichte Artikel zum Thema, also das ist wirklich Venezuela, Amerika nach dem Kuba gescheitert ist, also ich kenne direkt 20 Namen, die da positiv eingestellt werden und einen Artikel schreiben. Ups, doch keine Präsidenten, weil Trump ist beschäftigt, mit der Befreiung der armen Bevölkerung Venezuela. Bin auch schon auf die ganzen Venezuela-Experten gespannt. Ja, das sowieso.
Also Masala liest schon Bücher, glaube ich. Lernt schon. Du möchtest mit uns heute ganz hartes Programm hören, nämlich Höckel gegen Ulrike Giro. Ja. Da sind wir also in einem Diskurs, sagen wir mal, der gewisse Rechtslastigkeit. So ist es eine gewisse ja. Deswegen möchte ich das kurz kontern mit der absoluten Orientierungslosigkeit.
Ich würde jetzt nicht mal sagen im anderen Spektrum, sondern in der Öffentlichkeit allgemein. Denn es gab ein Zeitfötereaufmacher, der sich mit einer Frage beschäftigt und daher erkennt man schon, es wollte eine Frage formuliert, selbst Schuld und Frage zeichnen. Wir fragen uns so, selbst Schuld, woran, das ist mein iPad nicht hier, aber stellt euch eine riesengroße Föhrtor-Seite vor, eine Seite 1 komplett mit einem Thema bespielt, die zur Hälfte, also bis zum Bruch, mit nur diesen zwei Worten "selbst Schuld" und dann so eine roten Banderole, man weiß nicht genau, was es mit der auf sich hat.
Sie soll wahrscheinlich zeigen, auf den folgenden Seiten geht es auch darum, also das Thema zieht sich durch, an roter Faden zieht sich durch das Föhrtor. Und selbst der Föhrtor-Schriftzug oben ist noch von diesem roten Faden da betroffen. Was bedeutet, also hier hat die Zeitung eine Blattlinie von ganz oben entschieden, das ist jetzt das Thema. Und die Redaktion darf oben in den Briefkopf sozusagen eingreifen. - Ich war heute morgen bei Zeit Online, habe dann auch gesehen, dass da immer so ein rotes Logo noch dazu ist, dass man immer wusste, welche Artikel sich wozu bezieht. - Online findet man das auch, die Bilder haben alle so den gleichen, also man sieht jetzt, das ist ein Facher und dann gab es jetzt
zugleich noch Texte von Steffen Mau, Jürgen Kaub, Iris Berben wurde interviewt, Eva Illus und Thomas Ostermayer, die sich auch dazu geäußert haben. Und selbst Schuld, es geht also um die selbst Schuld. - Oh, das ist ein ganz langer Moment, Falten, du kannst das Verwutung anstellen. Also ich habe gelesen, was Kaub, Ostermayer, Iris Berben, Steffen Mau und Iris geschrieben haben, habe den Aufmacher aber nicht gelesen, aber es geht wohl darum, sind die Linken selbst Schuld daran, dass die Rechten jetzt so stark sind. - Das geht mir schon zu schnell, denn das ist natürlich, hier fehlt viel Perfida und ich will es ganz klar verurteilen, was hier stattfindet.
Das ist nämlich wirklich schäbig, aber es ist auch interessant, das mal im Detail nachzugehen. Also wir haben ein Schülter mit einem Titelthema. Also die ganze Zeit macht so damit auf, selbst Schuld. Die Überschrift lautet "Selbst Schuld, Frage Zeichen". Suggeriert also die Frage ist offen, aber schon der Untertitel von Jens Jessen, das Aufmacher Text, es lautet "Leider kämpft die politische Linke nicht mehr um die Mitte, sondern gegen sie, zur Freude der Rechten".
Also hier bleibt von der Überschrift Frage nichts übrig, sondern hier ist einfach "Selbst Schuld, Ausrufe Zeichen, Ausrufe Zeichen, Ausrufe Zeichen". Zumal ich schon fragen würde, seit wann sollte die politische Linke für die Mitte kämpfen? Was ist das schon wieder von der irren Vorstellung? Also wir gehen jetzt mal Schritt für Schritt durch.
Die Frage ist Jens Jessen, Schuld, woran jetzt genau? Wir machen es jetzt wie folgt, wir lesen das in der wohlwollendsten Form, die man dem Auto unterstellen kann. Nämlich, dass er gerne wieder alter Mann bei unserem Salon im Ohrensessel sitzt und sagt, endlich wieder was Kluges im Fernsehen. Und ich habe bei 11 Labs eine Stimme rausgesucht, die wirklich kurz vor Arte macht ein Tier-Doku.
Also das ist hier für die ganz Unbekümmerten, die nochmal einfach, was ist denn jetzt los schon wieder, dieser Natur da, die einfach Aufklärung wollen. Und wir lassen uns den Text einfach Schritt für Schritt vorlesen und kommentieren. Wir steigen also ein mit der Frage "Selbst Schuld, ja, Jens Jessen, Schuld, woran denn?"
Rechte und rechtsradikale Bewegungen haben derzeit einen beängstigenden Erfolg. Konservativ wird man jedenfalls die Regierungen und Parteien nicht mehr nennen wollen, die in der westlichen Welt an die Macht gelangt sind oder gute Aussicht haben, an ihr beteiligt zu werden. Sie wollen nichts bewahren.
Sie arbeiten mit der Abrissbirne und der Kettensäge. Ihr Erfolgsgeheimnis ist der Hass. So, hier geht es also erstmal gar nicht um die Linken irgendwie. Und die sind an irgendwas Schuld, sondern nein, die Rechten und die rechtsradikalen Bewegungen haben beängstigende Erfolge. Sie regieren nämlich teilweise.
Und sie kommen dann mit Abrissbirne und legen die Achsen an die westliche Welt. Da würde ich ja sagen, ja, da gibt es jetzt ganz viele Gründe mal über die Abrissbirne und die westliche Welt zu reden. Denn offenbar geht ja irgendwas in die falsche Richtung. Warum jetzt nochmal ein Diskurs über die Linken oder irgendwas so, ja? Aber gut.
Dieser Text geht weiter mit einem Satz, bei dem ich mir schon denke, ah ja, deswegen schwenkt dieser Text gleich oben oder suggeriert gleich Selbstschuld. Die Linken sind Selbstschuld. Diese rechten Parteien sind Selbstprotestparteien. Das macht sie in gewisser Hinsicht Immun gegen Proteste. So, das stimmt ja mal gar nicht.
Trump ist eine Protestpartei. Das heißt noch lange nicht, dass es gegen Trump keinen Protest gibt oder dass dieser Protest keinen Erfolg hat. Trump ist jetzt im ersten halben Jahr und klar muss ich da - Wahnsinnig unbeliebt. Irgendwie finden, genau. Aber es liegt ja wohl alles bereit, um dagegen Sturm zu machen.
Noch wartet man auf Wahltermine. Aber wir sehen ja bei Gavin Newson schon, der sagt, ihr wartet auf Wahltermine. Glaubt ihr, es gibt noch welche. Also die Anstachelung läuft ja schon und die Beliebtheitswerde sind ja entsprechend. Deswegen würde ich auch mal sagen, nein, hier muss man jetzt mit Detailschärfe und mit dem Skypell ran gehen.
Ja, diese Parteien gerade werden über Protester reingespült. Nur das macht sie nicht Immun gegen Protest. Es macht sie nur Immun gegen ein Protest, der sagt, seid mal gegen die, dann seid ihr automatisch für uns. Also eine Grüne oder eine Linkerpartei kann ganz wenig gewinnen, wenn auf der Straße jemand sagt, hier die AfD ist scheiße.
Weil sobald dann nämlich die Grüne oder die SPD auftaucht oder sogar die Linken, stehen die Redelsführer dieses Protestes da und sagen, sorry, können wir mal aufhören, unseren Protest hier zu torpedieren. Wir sind nicht die SPD oder die Grüne oder die Linke. Wir haben auch nichts mit eurem Bundestag zu tun.
Wir finden nur Nazis-Scheiße und sagen Nazis raus. So, und das kriegt man doch nicht so ganz zusammen. Das nämlich ein Filterredakteur einfach da sitzt und sagt, ja, da wollen Leute was gegen Nazis machen, aber sie finden gleichzeitig die Linke blöd und die SPD und die Grüne. Also sieht man mal wieder, ha ha, voll die Loser, die schaffen es nicht mal den Protest mitzutragen gegen die anderen.
Aber das muss man halt mal so zoologisch entfalten, statt dann einfach als Beobachter daneben zu stehen und sich wieder darüber lustig zu machen, dass halt Riccada lang mal wieder die richtige Antwort auf "Ein Sölder ist", Instagram-Posting gefunden hat oder so. Also ich finde auch wieder, das ist ja voll lächerlich, wenn ihr so ein OP da sitzt und so ein Text schreibt.
Aber gut. Wo jetzt wird es richtig merkwürdig? Also der Text ist jetzt ein Absatz lang, jetzt geht es los. Die Hetzen gegen das bestehende System und die Eliten. Also und diese super erfolgreichen Rechten Hetzen gegen das System und die Eliten. Wie eins die Linke des vorigen Jahrhunderts, aber mit dem entscheidenden Unterschied, die Eliten werden jetzt ihrerseits als links angesehen und das bestehende als ein System linker Bevormundung und Denkverbote.
So, vielleicht muss man wirklich ganz deutlich sagen und ist was in einfacher Sprache machen, "Lieber Jens Jessen, Botschaft an dich, die Rechten und Rechtsradikalen haben die Regierung nicht von Heidi Reichenegg übernommen, sondern von Olaf Scholz. Also wenn sich die Rechten gegen die Eliten und gegen das System stellen, dann meinen die Joe Biden, Olaf Scholz, Emmanuel Macron.
16 Jahre Merkel. Die kriegen wir niemals unter. Ach ja, diese Linken. Die Rechten sind jetzt erfolgreich, weil sie die Systemeliten und er puttert dann einfach die, das ist so das Linken. Man kann dann einfach sehen in diesem bürgerlichen Mittelager ist ja selbst schon alles verzogen. Die sind ja schon ganz in der rechten Denkweise, wenn heute noch jemand sagt, wir könnten vielleicht 10 Euro mehr Kindergeld geben.
Da fehlt die Tapferkeit der Familie. Das ist ja Sozialismus. Was wollen die denn jetzt plötzlich hier? Das scheinen mir linke Fantasien zu sein. Das ist ja diese Absurdität, dass auch alles unter links repriziert wird. Wir haben das ja bei Prosius Gerstoph so wunderbar gesehen. Das vertritt ja sehr liberale Thesen zum Thema Abtreibung, Reproduktionsmedizin und so und viele dieser Sachen, die sie da so ausgeführt hatte mal irgendwo, teile ich im Übrigen auch eher nicht.
Die Sache ist nur, ist das eine linke Position, die dieser teilt? Nein, das ist eine FDP-Position. Bei der FDP und besonders bei den Julis werden viel liberalere Reproduktionstechniken diskutiert und für gute Befunden, als das zum Beispiel bei den Linken ist. Aber hier wird alles zusammengefasst unter dem Wort links und dann ist das für diese Leute gut.
Genau, für die ist das einfach Sammelbecken. Ich will nur ganz kurz sagen, im Salon, ich werde nachher mal ankündigen, werden diesen Text von, wie sie sagte, ich trete nicht an zu dieser Richterwahl und nur weil du es jetzt angegriffen, also sie macht einfach nur eine juristische Feststellung und sagt, und das wurde ja dann zum Verhängnis, ein ungeborenes Kind hat, wie diese Leute sagen, ein Menschenrecht.
Und die Mutter aber auch, die kriegen wir nicht gegeneinander abgewogen, wir können Menschenrechte nicht gegeneinander abwiegen oder Menschenwürde in dem Fall sogar. Also versuchen wir mal andere Begründung zu finden, hier eine Abwägung zu treffen. Und damit hat sie gesagt, ich rücke mal ab von Artikel 1 "Menschenwürde" bei diesem Diskurs, weil wir juristisch kommen, und das war die Einflugschneise für die ganzen Idioten zu sagen, seht ihr, sie spricht in die Menschenwürde ab.
Also das ist hier ein juristischer Diskurs und hier einfach so ein Mob, das ist so beschritten. Bei mir waren das jetzt auch eher bezogen auf ihre Aussagen zu Leimutterschaften. Aber ich wollte noch rausnehmen, sie macht juristische Diskurs, das ist politisch erstmal gar nicht zu verorten, sondern das sind nur akademische Hinweise.
Also wir haben jetzt von Jens Jessen diese These gehört, die Rechten sind so erfolgreich im neuen Ämter gekommen, weil sie so erfolgreich gegen das bestehende System und die Eliten. Wo wir uns fragen, das bestehende System und die Eliten hat das Label Joe Biden, Olaf Scholz, Emmanuel Macron und so weiter.
Nur jetzt in der Argumentation zu dieser These hört man gar nichts von Joe Biden, Olaf Scholz und Emmanuel Macron, sondern er hört plötzlich "Nichts berauscht sich die Wut der neuen Rechten. Von der Lausitz bis Texas so sehr wie ein Wokeness, Diversity, Gendergerechtigkeit, feministischen oder antirassistischen Sprachregelungen.
Man könnte gerade zu sagen, Wokeness und die damit verknüpften Beschränkungen der öffentlichen Rede sind das größte Geschenk, dass die Linke der Rechten machen konnte. Ja, also Wokeness, Diversity, Gendergerechtigkeit, Feministische und antirassistische Sprachregelungen. War niemals das Thema von Olaf Scholz.
Damit hat, also Olaf Scholz hat nicht die Rechten damit provoziert, dass die sagen, oh, jetzt muss ich aber dieses System und diese Elite abräumen. Wir sind jetzt gerade in einer Situation, in der die Umfragen sich häufen, in denen die AfD stärker ist als die März-CDU. März steht ja für all das, was da gerade aufgezählt wird, definitiv nicht.
Also gibt es da doch diesen Zusammenhang nicht mehr. Also ich würde mir das ja auch einlegen lassen. Wenn wir jetzt tatsächlich eine grün-linkere Regierung seit 16 Jahren hätten und die hätten all das so umgesetzt und in die Verfassung reingeschrieben, dass das jetzt so gehandhaben würde, dann würde ich sagen, okay, und das ist jetzt die Rebellion dagegen.
Aber da frage ich mich auch mal, was ist das für eine verquere Sichtweise? Also hier finden einfach wirklich Verwechslung statt so. Weil Nike mal ein Werbesport Sportler hatte, ist das jetzt ach, das System, die Elite der Joe Biden. Dagegen muss man jetzt es völlig, also Jens Essen sagt ja nicht, das ist irgendwie blöd, dass die Rechten da jetzt regieren, sondern dass sie da jetzt regieren, also ich hab damit nicht zu tun, ich hab in meinem Filter immer alles dagegen getan, ich habe ganz kluge Texte geschrieben, aber diese ganzen Linken, und deswegen hau ich jetzt mal auf die rein, statt sich jetzt einfach mal damit zu beschäftigen, was da eigentlich gerade passiert.
Ja, ich hab dann das Interview gelesen mit Ihres Berben und dann wird sie darauf angesprochen, was ihr dann heute da an der Linken fehlt, was die dann da falsch gemacht haben, sie würde sich ja selbst als Links sehen und dann sagt sie, ja, die würden ja gar nicht mehr über Wohnungsnot sprechen und Thema Arbeit und diese ganzen Dinge, und dann dachte ich so, aber wann hat ihres Berben das je getan?
Also wo ist das zu finden? Hat es, ist sie bekannt dafür, dass sie in klassenkämpferischen Filmen mitgespielt haben? Ich kenne nicht das gesamte Werk, aber bei mir ist das nicht präsent. Ich weiß, dass ihres Berben zum Beispiel Frank-Walter Steinmeier gewählt hat als Wahlfrau. Ich weiß, dass sie irgendwelche lustigen Ja, ich weiß, dass sie irgendwelche Wahlkampfauftritte mit den konservativsten SPD-Bonsen gemacht hat.
Ich sehe überhaupt nicht eine klassenkämpferische ihres Berben. Warum wird die jetzt dazu befragt? Das ist mir, und wenn sie das einfordert, warum macht sie das denn nicht? Also warum wirft sie das jetzt noch mal so nachräglich vor? Ich kenne keine Äußerung von ihres Berben aus den letzten 25 Jahren, in denen sie sagt, wir brauchen jetzt eine Enteignung der Vermieter oder der Wohnungskonzerte.
Ist mir nicht bekannt, vielleicht habe ich was verpasst. Ja, ich sag mal so, wenn man diese Seite von jenes ersten Text umschlägt, kommen ja diese spaltenlangen Texte von den fünften. Da ist Thomas Ostermann dabei, am Ende dieses Textes steht die Langfassung lesen sie irgendwo online versteckt. Ich habe mir die Langfassung angelesen, die geht natürlich voll auf den Punkt, weil die sagt nicht, die Linken haben irgendwas, sondern auf der Bühne, im Fernsehen und so weiter, wo sind da eigentlich die Themen, die Leute interessieren.
Jedes Mal, wenn ein Familiendrama im Fernsehen gespielt wird, findet das irgendwo in so einem Loft-Dachgeschoss in Berlin-Mitte statt, wo Leute auf 200 Quadratmeter wohnen mit ihren zwei Kindern. Und klar, da fühlt man sich halt nicht verstanden. Also da wird man anders als in allen anderen Texten nicht die Anklage gegen irgendwelche Politiker in der Vorfeldpolitik oder so gemacht, sondern einfach gesagt, ja, das würde einfach medial übersehen.
Im Grunde müsste der Vorwurf, den Fülltaut zu machen. Ja, ja, ich will das klar herausstellen. Das ist der einzige vernünftige Text. Steffen Mau warnte eigentlich dann auch schon die Linken jetzt vor Populismus. Was ich nicht begreifen kann, Eva Illus, bei aller Wertschätzung für ihre sociologische Arbeit hat sich mit diesen linken Fragen von Ökonomie-Arbeitskampf-Mieten nie in ihrem Leben beschäftigt und tut jetzt plötzlich so, als sei das aber ganz wichtig.
Wo sind deine Werke dazu, frage ich mich. Dann haben wir Jürgen Kaube, ich werde da gleich noch was zu vortragen. Also das ist alles Nonsens. Kommst du auf Kaube nochmal zu sprechen? Ich komme auch auf Kaube nochmal zu sprechen. Soll ich das jetzt machen? Also Jürgen Kaube schreibt, zu einer sich progressiv verstehenen Politik gehört es schon lange, sich für gesellschaftliche Opfergruppen einzusetzen oder rechtstaatliche Abhilfe ihrer Leiden zu versprechen.
Und dann sagt er ja erst, waren das Sklaven oder Ausgebeutete. Heute zählen die relativ armen, die muslimischen Einwanderer, die transsexuellen und sogar die Ostdeutschen dazu. Also man macht das schon so ein bisschen lustig. An immer mehr Problemlagen werden immer mehr Ansprüche auf Ausgleich und Förderung geknüpft.
Dabei erleben wir, dass überall Förderung und Ausgleich gestritten werden. Das Verständnis der Grundrechte ändert sich an die Stelle der Freiheit von staatlichen Maßgaben, trat die Forderung gleicher Teilhabe an staatlichen Leistungen. So wurde nicht nur der umkreisstaatliche Aufgaben stark erweitert, es wurde auch die Unterschiede zwischen tatsächlichem Leid eingebildeten und zur Schau gestellten Leid unklar.
Und dann zählt er so alles Mögliche auf. Verbrecherfragezeichen, die Gesellschaft hat sie dazu gemacht. Terrorismusfragezeichen, legitimer Widerstand gegen Unterdrückung selbst dann, wenn die Gewalttäter sich in Frauenunterdrückung und Antisemitismus üben. Ausbeutung liegt selbst bei Homeoffice und 31 Urlaubstagen vor.
Überhaupt der Kapitalismus. Eine einzige Opfermaschine. Also das ist ein Text gegen den sozialen und civilisatorischen Fortschritt. Ja. Und er weist nochmal darauf hin, dass ja die Linken selbst schuld sind, weil sie die Arbeiter aus dem Blick verloren haben. Was kümmern die sich so viel um Obdachlose dass es im Grunde die Botschaft ist.
Und wer 31 Urlaubstage hat, darf nicht von Ausbeutung reden. Da muss ich auch Jürgen Kaube sagen, einfach mal bei Marx nachlesen. Doch auch da ist Ausbeutung ein Thema. Meine Kaube hat jahrzehntelang oder jahrelang das Sachbuchressort und diese Wissenschaftszeiten geführt. Der weiß genau, wie es im Mittelbau der Universitäten zugeht und dass dann niemand sagt, oh ja, ich und so weiter, sondern da geht es einfach darum, du hast eine halbe Stelle, die wird zu einem Viertel bezahlt und du arbeitest Vollzeit.
Warum gründest du nicht noch eine Familie und kriegst ein Kind und so, ja? Der weiß doch genau, wie die soziale Lage eigentlich ist, weil er immer seine Leute, die Autoren, die darüber schreiben und so. Also diese Leute sind schuld dafür, dass die soziale Frage nicht mehr thematisiert wird. Ja, als Viertelerausgeber kriegst du einfach eine halbe Million im Jahr überwiesen und musst über nichts nachdenken.
Du hast im Grunde gar keine Pflicht zur Arbeit. Und ein Fahrer. Du musst nie selber schreiben, du hast ein Fahrer, genau. Ich möchte jetzt ein bisschen Wirklichkeit in den Podcast einbringen. Und zwar hat uns ein Hörer geschrieben, er ist mit seiner Frau zusammen in einer Wohnung lebend in einer mittelgroßen Stadt in Deutschland.
Es war so, dass er gearbeitet hat als Familienhelfer. Es gab dann eine betriebsbedingte Kündigung. Es gab eine kurze Arbeitslosigkeit für vier Monate. Und jetzt beginnt eine neue Ausbildung zum Psychotherapeuten. Also wichtig, seine Frau ist dabei eine akademische Laufbahn zu machen. Ich will das ein bisschen anonymisiert alles ihr natürlich halten.
Aktuell leben wir in einer 84 Quadratmeter Wohnung und zahlen 1210 Euro Kaltmiete. Strom und Gas also nicht eingerechnet. Das ist natürlich, wo sich das alles dieser Umbruch war. Nicht mehr das alte Gehalter ist. Sie wollen sich verkleinern. Aber das ist ganz schwierig. Denn die kleineren Wohnungen sind nicht günstiger und sie sind schwer zu finden.
Und dann weiß er auf etwas hin, was mir auch nicht klar war. Hinzu kommen Kosten, die wir uns aktuell schlicht kaum leisten können. Die Plattform EmoScout24 auf der die meisten inseriert werden verlangt ein mindestens 3-monatiges Abonnement, damit unsere Nachrichten bevorzugt gelesen werden oder wir inserierte Wohnungen, die begehrt sind, überhaupt anschreiben können. Also auch da hat man nochmal ein Bezahlmechanismus eingebaut.
Die günstigste Abonoption kostet insgesamt 90 Euro. Hinzu kommt die Schufe 30 Euro also für ein paar 60 Euro. Einzugsdatum gerne ab sofort, so dass man nicht selten mieten zahlt und die gebrauchte Küche, die übernommen werden muss, kostet meist nicht unter 2000 Euro. Einziger Lichtblick beim Umzug wäre dann ein Carsharing-Transporter.
Den kriegt man auch schon für 50 Cent die Stunde, wenn man zwischen 0 und 6 Uhr umzieht. Und ich habe schon hin und wieder, wenn ich spät nach Hause kam, gedacht, warum ziehen die Leute um 1 Uhr gerade um? Ich habe hier gerade die Antwort dann vorgelesen. Ja, weil sie es dann leisten können. Also steht da Familie und Freunde, stehen irgendwann nach zum 2 da, ziehen um.
Er sagt, dass er jetzt ja nun gerade diese Ausbildung macht. Da sind Brutto 844 Euro monatlich. Davon abzuziehen sind dann noch monatliche Ausbildungskosten von 350 Euro, die später noch steigen werden. Und außerdem muss er natürlich noch an so Fortbildungen teilnehmen, die auch entsprechend kosten. Er soll dann so eine Lehrpraxis in so einer Lehrpraxis arbeiten.
Da wird empfohlen für dieses praktische halbe Jahr monatlich 450 Euro zu zahlen für 25 Wochenstunden. Also das ist die Situation von ganz normalen Menschen. Und schon hören wir jetzt von Jens Essen, dass sie es auch noch ein bisschen ein bisschen aushalten können. Tatsächlich gibt es ja linke Diskurswächter, die es schon für Ausländerfeindlichheiten von klaren Kriminalität zu sprechen.
Für antimuslimisch das Kopftuch problematisch zu finden und für sexistisch mindestens für Transfob an der Existenz zweier biologischer Geschlechter festzuhalten. Wenn es der Linken wirklich darum ginge, die rechten klein zu halten, ob sie als zuverlässigster Munitionslieferant rechter Propaganda weiterarbeiten will.
Diese Lieferung von Munition, die gibt es so gar nicht. Wir beide haben ja das Wahlprogramm der Linken gelesen, finden wir das da? Nein. Ich habe es nicht gelesen, Olaf. Ich habe es gelesen. Wir haben dann damals nochmal so herausgehoben, man sagt die ganze Zeit ja, die Lifestyle Linken und so. In der Programmatik ist das nicht, wo es ja auch mit Fug und Recht um Transrechte gehen soll.
Aber was da darauf beschworen wird, ist ja de facto nicht vorhanden in der politischen Agenda jetzt bei einer Linkspartei zum Beispiel. Wir hören aber im Zeitpodcast, du hattest es damals vorgespielt, dass man auf keinen Fall die Linken wählen soll, denn die sind ja politisch, die unterscheiden ja zwischen Mieter und Vermieter und sehen Vermieter als Ausbeuter.
Ja, wir haben ja auch jetzt am Wochenende gehört, wenn die Linke eine Unterscheidung einführt zwischen die Eliten und wir die normale Bevölkerung. Dann ist das ja schon Populismus und damit nicht tragfähig. Ach so. Das musste ja in dem Tagesschau-Together-Stream fünf Stunden lang erklärt werden, damit du nicht unbedarft auf das Interview mit Jörn von Arken trifst.
So. Das Phänomen, was hier zur Geltung kommt, gibt es ja tatsächlich und ich finde es auch wahnsinnig interessant. Aber es läuft eben nicht über diese "Ich mache mal eine Anklage draus", sondern das muss man eigentlich mal beschreiben. Und ich finde es auch gar nicht so schwer. Wir haben diesen Diskurs um Sydney Sweeney's Jeans, den natürlich Jeans geschrieben mit J-E-A-N-S, also eine Hose an, aber gesprochen Jeans.
Diesen Fuhrohr, gegen den man sich gewendet hat, hat es nie gegeben. Also es gab einfach kleine linke große Welle, die gesagt hat, oh, das ist aber nicht so cool, dass ihr ein Wortspiel daraus macht, dass es so blond und blauäugig ist. Also als Werbekampagne super funktioniert, weil natürlich ganz Fox News und so drauf aufgesprungen ist zu sagen, schaut mal hier, da hat sie wieder provoziert.
Nur es gab gar niemanden, der sich hat provozieren lassen, sondern alle sagen, okay, Werbekampagne halt. Und so ist das ja hier auch so ein bisschen. Wenn jemand in eine Großstadt fährt und sagt, oh, ich habe eigentlich nur Lebenserfahrung aus 30 Jahren Dorf und dann plötzlich ein Café sieht oder an seiner Seite fragt, meinst du, können wir hier ein Café trinken?
Wir sind ja gar nicht schwul. Also dieser Gedankengang steckt ja da drin. Oder auch dieses, kennt ja jeder aus Veranstaltungen, dass sich jemand hinten melde und sagt, ja, sorry, vielleicht darf ich auch was sagen, obwohl ich nur ein Mann bin und so, dass man halt damit so spielt. Man hat nie den Vorwurf bekommen, sorry, sie sind gar nicht schwul, sie dürfen hier nie ein Café bestellen weil sie so einen medialen Diskurs...
Ich will es ein bisschen präzisieren, nicht um dem zuzustimmen, aber ich will sagen, nein, es gab diese Diskurse schon. Und ich habe diese Diskurse auch erlebt. Aber nicht so flächendeckend, dass man eine Zeit auch macht. Nein, das will ich sagen, diese Diskurse war nicht hegemonial. Das bedeutete, das waren nicht Leute, die irgendwelchen großen Institutionen vorsassen.
Aber wenn man natürlich sich, sagen wir, in der Kunstszene herumgetrieben hat, in der Theaterszene, in Film-Schauspielerei, so Berlinale Diskussionen und was weiß ich alles, also in diesen kleinen Spektren, wenn man vielleicht Kulturwissenschaften in Berlin oder so studiert, dann wird man dem begegnet sein und wird damit unter auch erlebt haben, wie dort einige Leute mit einem Gerechtigkeitsfuhrrohr und stalinistischen Reinigungsfantasien, ich sage das bewusst jetzt so überspitzt, da durchgerannt sind und geglaubt haben, dass sie jetzt dort alles ändern.
In der Regel waren das meiner Erfahrung nach nicht Betroffene, sondern waren eher Rich Kids, die sagten, gut, meine Privilegien sind da, ich will natürlich auch das Erbe nicht abgeben, aber ich könnte jetzt über diesen Gerechtigkeitskampf für mich doch nochmal ein reines Gewissen herstellen. Und so Leuten war man natürlich immer mal wieder ausgesetzt, aber das war ja etwas, was mit Unterlatent natürlich noch da ist und das ist dann auch so ein bisschen migriert ins Fernsehen und in Podcast und dann gab es dann mal für die auch mal Original, dass sie produzieren konnten oder sowas, aber das war ja nie so, dass das jetzt die dominante Politik war, denn wir werden das in keinem Bundesland und auf der Bundesebene sowieso nicht sehen,
dass das in irgendeiner Weise durchgesetzt war und das ist ja auch eben das Absurde jetzt gerade an den Bestrebungen von Wolfram Weimar Genderverbotung umzusetzen. Es gab ja vorher niemanden in einem Ministerium der aufgelegt hat zu gendern, dass das jetzt die Pflicht war. Er fängt jetzt aber plötzlich an und sagt, es darf nur noch so und so geschrieben werden.
Ja, viel schlimmer, also das ist ja ein hegemoniale Diskurs, weil er ist Bundesregierung, in Hessen und Bayern gibt es jetzt echte Gender-Gesetze, die sich gegen nichts wenden, weil die schaffen ja nichts anderes ab, das gab er vorher gar nichts. Es gab ja kein Olaf Scholz, der gesagt hat, ich als Bundeskanzler sage, müsst jetzt immer Frauen mitnennen oder so.
Das ist ja Absurdität. Diese Clan-Kriminalität. Der hegemoniale Diskurs war ein Syrer, der seit 30 Jahren hier lebt, fährt auf einen Weihnachtsmarkt, wir brauchen sofort ein Einreiseverbot gegen alle Syrer. Also hier wendet man sich nicht auf linker Seite gegen eine Clan-Kriminalität, der man unterstellt, ne, die Clans gibt es gar nicht, alles gar nicht so gefährlich, während gleichzeitig man da in den Schuss gehalten wird von diesen ganzen Families, die da zugezogen sind, sondern wir haben hier eine eben nicht Clan, sondern Ethnien-Kriminalitäts- Unterstellung, aber von der anderen Seite, gegen die müsste man eigentlich mal Föhe-Tor machen. Wie dumm war eigentlich der Wahlkampf von Friedrich Merz?
Da schreibt Rolex Sander dieses Buch, ne, an dem einfach 500 Seiten lang dreht, also Friedrich Merz hat im Grunde gar kein Bewusstsein, wir wissen gar nicht, ob er am Leben ist, aber er ist ja auch nicht in den Schiffsgesteuern. Der sieht das im Fernsehen, hat eine Emotion und dann ist die politische Entscheidung da. Ein verletztes Kind und die Politik wird komplett geändert.
Und diese Entscheidung, die dahergeführt wird, und die ist eben nicht nur einfach hegemonial, sondern die ist wirklich kollektiv bindend, weil das Gesetz es Kraft hat, er kommt ins Amt und Dobrindt macht für 80 Millionen Euro die Grenzen zu und die Bundespolizei an der Grenze fragte ich so, sorry, kann ich mal meine Überstunden auszahlen, das ist ja eigentlich die Dummheit, gegen die man sich mal wenden sollte, statt hier irgendwie, ja jemand hat mal irgendwas Schiefes zur Klangkriminalität gesehen.
Also ich hab ehrlicherweise nichts im Ohr von irgend, und ich verfolge ja wirklich viel, aber ich hab jetzt kein Imponiumsdiskussion im Ohr, wo jemand sagt, ne, also Klangkriminalität gibt's gar nicht, sondern, es ist einfach, das ist, also man findet natürlich für jede Meinung irgendwo eine Obskurenort, wo er mal gesagt wurde, aber das ist ja, vor allem ich muss jetzt mal gerade sagen, im Jahr 2025 Sarah Wagenknecht hat ihren Megabestseller gegen die Lifestyle Linken vor 4,5 Jahren, glaube ich, veröffentlicht. Wie kann denn das überhaupt sein, dass eine Redaktion sich entschließt, wir machen das jetzt noch mal, also das Thema, also das man einfach sagt, wir nehmen noch mal, warum hat sie eigentlich nicht geschrieben,
Sarah Wagenknecht, wo ist ihre Spalte? Ja, vor 4,5 Jahren hatte es ja vielleicht noch den Amtklang von Originalität an manchen Stellen, aber je nach, dass man das jetzt noch mal so nachdreckt, ist für mich natürlich eine ganz klare Strategie hier, die Chefredaktion überlegt, wie stellt sich die Zeit auf Dauer aus, gerade jetzt wo wir erleben, es wird zu ein neuer Machtblock entstehen, nämlich ein schwarz-blauer Machtblock, wir sehen schon Julia Klöckner flirtet mit dem Geldgeber von Nius, was können wir da tun, also müssen wir auch jetzt dieses Lager als bürgerlich framing, versuchen natürlich immer noch diese Disclaimer am Anfang, Hass und Hetze, der Rechten, im Netz, Rechtsradikale, man muss noch ein paar mal so diese Worte
fallen lassen, aus alter Gewohnheit und auch sicherlich um das liberale Hamburg nicht verschnupft zu lassen, verschnupft werden zu lassen, aber im Ganzen ist das schon so eine Bewegung, wir machen uns gepasst auf diesen Rechtsruck, der bevorsteht. Ich merke schon, du gehst als Leser diesen Text so ein bisschen verloren, deswegen Jens Essen hat das irgendwie gemerkt, dass die Temperatur ein bisschen hoch gedreht, jetzt beginnt die Verschwörung.
Aber geht es der Linken darum, die Rechten klein zu halten? Oder will sie von deren Aufstieg profitieren? Der wundersame Mitgliederzuwachs zum Beispiel der Deutschen Linkspartei war eine vielfach bekundete Reaktion auf das Erstärken der AfD. Ja, du weißt ja Alexander Gauland hat 2015 im Spiegel gesagt, die Flüchtlingskrise ist ein Geschenk für uns, also ist natürlich der Aufstieg der AfD ein Geschenk für die Linken, ist doch logisch, weil das ist ja die Denken so und die denken auch so, nur mit umgedrehtem Vorzeichen, also ist das doch voll logisch, das heißt die Reichenig eigentlich immer abends zu Hause und sagt, Frau Weidel war heute wieder so engagiert im Bundestag, das war so gut, jetzt kann ich morgen wieder nachlegen.
Das ist die Gedankenwelt, die dahinter steckt. Na ja, weit am Text. Vor allem bei Jüngeren war der Eindruck verbreitet andere linke Parteien, die Grünen wie die SPD, zeigten unzureichend klare Kante gegen die Rechte Gefahr. Also, die SPD und die Grünen könnten doch eigentlich als linkes Lager reichen.
Warum driften die immer weiter ab in so eine extreme Linke, gegen die ich jetzt ein Fülltor machen muss und ich denke mir so, also gegen diese erfragt sich jetzt, warum diese Kriegsgrünen und diese große Stile abschiebe SPD, dem linken Lager nicht reicht. Warum? Warum eine grüne Partei deren Spitze eigentlich eine schwarz-grüne Koalition will und das auch noch sehr deutlich kommuniziert hat.
Ganz wichtig ist, dass der Text jetzt auch abdriftet in ein und übrigens die Flüchtlinge. Das hat auch mit der Flüchtlingsfrage zu tun. Unterstellt man sie sei der wahre Grund für den Aufstieg der AfD, dann haben die pragmatischen Teile von SPD und Grünen recht. Asylverfahren und Migrantenströme strenger zu regulieren und sogar die CDU dabei zu unterstützen.
Zugleich wäre das aber ein Verrat an ältesten Prinzipien linker Solidarität. Erst recht, der Neulinken Grundüberzeugung der Westen sei an den Flüchtlingen selbst schuld, wie überhaupt am Elend der Welt und habe dafür zu büßen und zu bezahlen. In dieser Sicht geht es der deutschen Bevölkerung noch viel zu gut und wenn eine Kommune auf ihr Schwimmbad verzichten muss, um die Versorgung der Flüchtlinge zu finanzieren dann wäre es das Mindeste, zu dem sie moralisch verpflichtet sei.
Das ist ja auch ganz neu, dass Linke dafür sind, dass sie auf Schwimmbäder verzichtet wird, um die Migrationskrise zu finanzieren. Ich glaube, ohne Flüchtlingsströme haben wir keine Schwimmbäder, die funktionieren. Genau, ich erinnere mich auch an ganz andere Finanzierungsmodelle, die Linken so vorschlagen um irgendetwas zu finanzieren und da war glaube ich die Abschaffung von Schwimmbäder nicht dabei, sondern zum Beispiel die Erhöhung von Erbschaftssteuern und so etwas.
Aber auch davon in der Zeit wird nicht plädiert für eine Erhöhung der Erbschaftssteuern. Da ist dann vielleicht, darf man Marcel Fratscher aber auch nur, weil er ja, das Amt hinter sich hat und die Institution und dann kann er mal, aber sonst wird der Giovanni di Lorenzo ganz nervös werden, wenn so was angesprochen wird.
Also ich fasse mal bis hier in den Text zusammen. Die neuen Rechten sind so erfolgreich, weil sie so gut gegen die Systeme gegen das System und die Eliten vorgegangen sind. Dann haben wir gefragt gegen das System und die Eliten, also Joe Biden, Olaf Scholz, Emmanuel Macron. Dann schwenkte der Text plötzlich oben und hat die ausgetauscht gegen, nein, da gibt's so Diskurswächter.
Die haben auch schon nichts, weil wir diesen Eliten und System zu tun. Jetzt schwenkte der Text gerade wieder zurück auf und in der Flüchtlingsgiese hat sich doch gezeigt, wenn ein Bürgermeister, und das wird ja hier unterstellt, wenn ein Bürgermeister sagt "Nein, weil wir uns koloniale Schuld aufgeladen haben, überweisen wir das Geld das lieber als Fahrradweg Unterstützung nach Peru statt hier ein Schwimmbad zu bauen, nur ich finde kein Bürgermeister in den tausenden Kommunen, der das so gesagt hat.
Ich auch nicht, ich finde nur Bürgermeister mit klammen Kassen und das aus Angründen. Die brauchen keine Flüchtlingskrise irgendwo um zu sagen, sorry, wir können uns hier gerade mal so den Kindergarten leisten und dann das Budget alle. Da muss nicht erst ein Flüchtling kommen und das Geld wegnehmen. Jetzt allerdings sagt der Text einfach nur "Whatever" und der Punkt gemacht den ich nicht aufkläre und der auch Fragen auf, aber sie lesen ja so schnell und sie reinen da raus.
Jetzt also nochmal Hufeisen. Wo befeuern sich die politischen extreme gegenseitig. Das ist ein so altbekannter Mechanismus, dass man sich fast wundert, wie immer nur die Polarisierung beklagt, aber nie das untergründige Zusammenwirten der Pole bemerkt wird. Man wundert sich aber nur fast, denn das verbreitet treuherzige Politikverständnis und schließt den Gedanken aus, dass heldenhaftes Eintreten gegen Rassismus und Diskriminierung den Rechten nützen könnte.
Ja, das ist jetzt dieses "Jetzt seht's doch endlich ein, ihr Linken. Ihr seid die eigentlichen Rechten." Ich frag mich auch, welche Schlussfolgerung folgt daraus. Heldenhaftes Eintreten gegen Rassismus ist also etwas, was den Rechten hilft. Sag ich dann jetzt einfach, gut, dann lassen wir den Rassismus einfach so gewähren, damit wir die Rechten nicht stark machen. Also ich will auch, ich meine, der Text ist jetzt erschienen.
Wir sehen jetzt gerade, die AfD ist in vielen Umfragen schon stärker als die Union. Obwohl die Union jetzt dieses ganze Zenober veranstaltet, den ganzen Zenober veranstaltet mit Grenzschließungen etc. Wir wissen aber schon ganz lange, dass Leute, die in irgendwelchen Käfern leben und dort nur alle 4 Monate mal in Ausländer sehen, die meisten Angst haben davor, dass hier eine Überfremdung oder was auch immer stattfindet.
Wie will man denn glauben, dass wenn man die Flüchtlingspolitik ändert, radikaler abschiebt und was weiß ich alles mal, dass in den Köpfen dieser Leute sich dadurch etwas ändert, weil die das ja gar nicht merken. Für die ist jeder Tag genau gleich und die sehen nicht in ihrer Wirklichkeit, ob irgendwelche Leute nach Afghanistan geflogen werden oder von Afghanistan hier kommen und dann aussteigen.
Das kriegen die alles gar nicht mit. Das ist also eine imaginierte Katastrophe, die sie die ganze Zeit vor Augen sehen wollen und die Frage ist ja, wenn es schon eine März-CDU nicht schafft, plausibel zu machen diesen Leuten, jetzt geht es aber hier mal richtig los und jetzt gibt es keine Toleranz mehr.
Wenn das ja schon nicht funktioniert, dann wäre es ja gerade zu lachhaft zu glauben, dass jetzt die Grünen, wenn sie nochmal stärker sind, dafür sind Kriminelle abzuschrieben oder so, dass dann plötzlich die Leute in weiß ich nicht, Torgau sagen, ach so, ja dann, dann müssen wir natürlich jetzt die Grünen wählen.
Ja, also es geht runter und drüber. Vielleicht ist es eine zu scharfe These, aber ich wach sie jetzt trotzdem mal, dieses Filter, was wir hier lesen, was sich sehr feiert dafür, ein kluges Filter zu sein, ist ein bisschen dümmer als das, was Donald Trump veranstaltet, der nämlich einfach sagt, ich mach Great Television und wenn ich möchte, dass die Leute Angst für Ausländer haben, dann beauftrage ich Fox News zu zeigen, wie meine Soldaten in Washington D.C.
irgendwelche Obdachlosen abführen, die schwarze Haut haben. Punkt, weil damit sind die Leute erreichbar, weil die das einfach sehen. Mark Cuban hat ja auch darauf hingewiesen, ja diese progressive linke Seite, die kommt dann oder die demokratische Seite, kommt dann immer mit so Argumentation und morgens dann alles besser und so, während Trump einfach sagt, jetzt gerade deine Hunde und Katzen.
Punkt. Ich muss das fühlen. Wir sagen ja, der klügste Filmemacher der Welt, Christopher Nolan sagt einfach, ihr müsst es fühlen. Wir wollen nicht immer so viel verstehen und so ist Politik halt auch. Und Trump macht halt, ihr könnt es fühlen, ich zeig es euch, ich guck mal hier. Ein Soldat, ist der toll, ist der beste überhaupt.
Da ein schwarzer Mann, der hierher gekommen ist und hier nichts verloren hat, Handschelle wegführen, fertig, Great Television. Aber das wäre natürlich witzig, wenn Jens Essen als nächstes ein Plädoyer für, macht es doch mal wie Trump. Ihr müsst es den zeigen, sie müssen es fühlen. Da fühlt man natürlich zuvor nehmen bei der Zeit.
Genau. Da macht man nämlich hier so einen Föhrlefans, also wir biegen jetzt ein auf den Finale dieses Textes, denn er möchte jetzt auch mal nicht nur gegen die Linken was schreiben und die Rechner, der schon ausgeblendet, als Hegemon leider zu akzeptieren, weil die Linken, es gibt ja noch Masse, um die er kämpfen möchte, die allerdings hier unter Beschuss gerät.
Man muss sich den grundsätzlich antikonservativen Impuls bei der Lager so klar wie möglich machen, um zu verstehen, dass sie nicht nur gegenseitig verfeindet sind, sondern auch einen gemeinsamen Feind haben. Die Träge veränderungsscheue Mitte der Gesellschaft. So, ich verstehe so ein bisschen, was er meint, aber noch Einsatz mehr zur Erklärung und es würde sich nicht auflösen.
Ich will immer wieder darauf hinweisen, es war wirklich, ich habe es jetzt leider auf Instagram so vorbeigescrollt, aber Elmar Fanlani, ich glaube bei Junge Naiv, sagt so, wenn jemand kommt mit Leitkultur, Integrationsbemühungen, Anpassungen, wie auch immer, dann sage ich immer, sagen sie mir doch mal, was Leitkultur ist.
Und dann fügt er so an. Typischerweise sagen die Leute so einen ganz ernsten ersten Satz. Beim zweiten kommen sich schon das Nachdenken, lacht jeder. Dann ist man nämlich bei Bratwurstessen oder Händedruck, ist es das? Niemand sitzt dann auch so da, hat ja ein Clip mit Ropalla gesehen und sagt, also ganz wichtig ist deutsche Hochkultur, deutsche Gedichte zum Beispiel, weil dann ist man immer in der Gefahr, die Antwort, die Frage zu bekommen, was ist denn ihr Lieblingsgedicht?
Dann so, Misch, könnt ihr mir mal bitte kurz ein Gedicht einfallen, so. Glocke, Glocke, von wem? Dass wir auch immer mal in die Oper gehen. Welche Oper? Warte mal, Theater, wann war ich zuletzt im Theater? Wann hab ich zuletzt im Buch gelesen? Wann hab ich, wie heißt eigentlich mein Kanzler? Also alles zerfliegt und zerfließt und die Leute sind nicht in der Lage darüber.
Also das ist das hier auch. Er möchte im Grunde irgendwas schreiben und sich immunisieren gegen irgendwelche Rückfragen zum Thema Jens Jessen. Also sie sagen jetzt, die Linken sind Schuld daran, dass die Rechten regieren. Können Sie noch mal ganz kurz sagen, dass das praktisch ist, dass die Rechten regieren.
Und dann könnte er in Österreich irgendwie sagen, ja, das ist nicht so gut, weil die Ausländer hassen und wir sind ja gegen Holocaust, wir wollten ja Lehren daraus ziehen, Universismus, so weiter und so. Also sagen die mir in drei Punkten, warum das so schlecht ist, dass die Rechten regieren. Dann würde er sich irgendwas aus den Fingersaugen und dann, egal was er sagt, können wir nachfragen.
Und deswegen schreiben wir jetzt ein Text und machen ein ganzes Filter gegen linke Diskursverächter. Da habe ich das richtig verstanden. Zack, alles wäre zerbröselt. Es würde nirgendwo Stand halten. Also eine Nachfrage an diesen Text, an den Autoren. Und es wäre ja super witzig, das zu machen. Stattdessen kriegen wir einfach, was er hier hat, wir lesen das mal noch in den zwei Abschnitten.
Jetzt schaukeln sich also rechts und links hoch. Rechtsextreme Attentate richten sich gegen Migranten, Homosexuelle Juden. Also gegen Minderheiten. Linkssextreme Attentate richten sich gegen die Mehrheit. Durch Anschläge auf Stromtrassen, auf die Bahn, auf parkende Autos, durch die Klimakleber auch auf den Straßenverkehr.
Es geht gegen Mobilität und Infrastruktur und das funktionierende Staates. Also gegen das Wohlbefinden der Mitte, die es sich in Klimasünde und Konsum bequem macht. Das ist so irre, dass dieser Text beginnt mit, die Linken sind dran schuld, dass die Rechten regieren. Weil die Rechten nämlich damit sehr erfolgreich das System in die Eliten anstinken konnten.
Die wurden also ausgeräumt. Jetzt aber wird der rechte Kampf gar nicht gegen die Eliten und das System geführt, sondern man trifft sich in einem Diskurs, wo auf der einen Seite gegen Migranten und so weiter punktuell zugegriffen wird und irgendwie so eine Leitkultur, heroische deutsche Volkstümlichkeit betont wird, während die anderen plötzlich nur noch Anschläge auf Stromtrassen, die Bahn, parkende Autos und Klimakleber und das System und die Elite hat niemals einen Anschlag auf die eigene Stromtrasse gemacht.
Und selbst bei einem Anschlag auf die Stromtrasse würde ich sagen, nein, wir wissen doch inzwischen bei den Fällen, die publik wurden, dass das einfach so Putin-Leute waren, die dann sogar noch nachweislich so eine Kampagne organisiert haben, damit so aussieht, als hätten irgendwelche Linken-Gruppen das veranstaltet.
Ich wollte gerade sagen, um es überhaupt konkret machen zu können, muss er ja die Klimakleber nennen, die nach Verkehr gestört haben und die waren niemals System und niemals Elite. Das jetzt mit Leuten zu vergleichen, die rechtsterroristische Anschläge verüben, also da fällt der NSU und anders runter.
Es ist ja verrückt. Es ist einfach absurd und kommen wir hier zum letzten Clip, also Finale dieses Textes. Kampf gegen rechts müsste zugleich als Kampf gegen links geführt werden, um es als Paradox zu formulieren. Besser wäre die Linke würde einsehen, dass sie sich verandt hat und sich aus einer Weltanschauungssekte wieder zurück in eine Partei oder mehrere für die arbeitende Bevölkerung verwandeln.
Die armen Arbeiter werden die ganze Zeit gar nichts machen. Die Arbeiter leiden einfach und die Linken tun nichts. Wie kann das denn sein? Die armen Arbeiter sind zum Beispiel im Programm der Linken das Thema. Es geht nur darum. Sie haben den Einkommensrechner gemacht und haben gesagt, so viel Steuern spart ihr Arbeiter mit uns.
Aber die anderen, also die z.B. im FHZ-Vertorn die Leitungen haben oder so, die werden vielleicht härter rangetan. Und das ist, glaube ich, eher die große Angst. Nicht, dass Giovanni Di Lorenzo und Jürgen Kaube noch was abgeben müssen. Ja, genau. Also wie man sich einfach neben einem Diskurs stellen kann.
Und dann aber so eine Schulzuweisung machen kann. Das ist ja beim Klimadiskurs genau so. Aber Holz bringt Stolz sein, dass jetzt so ein Artikel erschienen ist. Also diese Dummheit ist so grandios. Denn dann lieber Trump. Dann lieber als offener Straßen. Bevor man sich mit sowas hier umschlagen muss. Und das meine ich wirklich ernst.
Dann lieber, in den nächsten dreieinhalb Jahren wird es entschieden. Wir wissen, es läuft auf eine Poarte hinaus und die klären wir jetzt. Das ist intellektuell so kläglich, dass ich es kaum aushalte. Wir wollen hinweisen gerade einmal darauf, dass wir einen Live-Salon hatten. Einen sehr schönen Live-Salon in Frankfurt mit Viehpublikum-Themen.
Free Speech. Wir haben, glaube ich, noch nie so sehr diskutiert, oder? Also selten zumindest. Auf der Bühne war das so noch nicht. Wir sind da unterschiedlich. Ich bin ja mittlerweile radikal free speech. Du sagst, naja, aber Regulierung und so weiter. Man kann es alles nachhören. Wir werden die Debatte auch sicherlich fortsetzen im Oktober.
Wenn wir dann über das Buch von Recht mit Meinungsfreiheit sprechen, das werden wir auf jeden Fall dann weiter diskutieren. Du hattest den ARD Twitch-Stream, die angesehen zu den Sommerinterviews. Und wir können sagen, ja, das ist ganz tolles, modernes Fernsehen. Nein, unsere Einschätzung ist etwas anders.
Und wir beantworten Publikumsfragen. Wer das jedenfalls noch hören will, kann das tun. Das ist alles abrufbar bei die Patreon oder Apple. Und wir wollen noch ankündigen, was wir im nächsten Salon lesen. Ein Sonderprogrammpunkt nennen. Bei uns im Büro gibt es Mary. Die möchte gerne Stadtführung machen.
Und beim nächsten Live-Salon am 19.09., da sind ja 200 Leute, werden wir im Salon nächste Woche bekannt geben. Ein Link, da kann man sich anmelden zu Marys erster Stadtführung. Ich werde auch dabei sein. Das ist der Tag des Live-Salons 15 Uhr statt. Ich bin auch dabei. Den Link gibt es dann im Salon, damit Salon-Salonisten ersten Zugriff darauf haben.
Da gibt es 15 Plätze. Ich will es jetzt schon mal sagen, damit diejenigen, die sich dafür interessieren, dann in einer Woche da anmelden können. Wir werden uns mit dem Thema Polarisierung beschäftigen. Wir werden also diesem Aufmacher aus dem Föhrthorn ein Buch geschrieben. Das heißt "Polarisierung" und er sagt, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, wenn es Polarisierung gibt.
Denn Spaltung in der Gesellschaft muss nicht unbedingt schlecht sein. Er ist Soziologe und wird uns hoffentlich gut erklären können, wie wir auf die Polarisierung reagieren sollten. Das ist aber nicht das einzige Buch, das wir zu dem Thema lesen, aber er hat auch ein Buch geschrieben "Verbinden statt Spalten", das jetzt in den nächsten Tagen erscheint.
Wir haben es schon als PDF vorliegen. Und da wir entnehmen, dass dem Titel geht es offenbar eher darum, doch eine Polarisierung zu überwinden. Also wir werden zwei Deutungsangebote bekommen und mal schauen, welchem wir mehr oder weniger abgewinnen können. Ich bin dafür Polarisierung. Ich auch eigentlich.
Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird. Jetzt sagt doch noch, wie das ist mit dem Salon. Es gibt tatsächlich, wir haben auch gestern mit jemanden, der hier diesen Podcast genau verfolgt, gesprochen und der dann selbst nochmal nachfragte, wie war das jetzt mal mit Salon und so weiter. Also der Salon ist unser Zusatzinhalt zu den 29ern.
Man könnte das auch einfach nennen, Neuzwanziger Premium, Neunzwanziger Plus. Wir hatten nur gedacht, Salon klingt besser, aber da geht es doch wieder drüber. Wir reden also über diese Bücher, zum Beispiel diese zwei und außerdem gibt es dann noch Empfehlungen. Ich werde meistens was bilettristisches noch mitbringen und Artikel werden wir lesen, Paper etc.
Dieser Salon ist also hinter der Paywall und du erklärst uns, wie man hinter die Paywall kommt. Ihr geht bitte auf www.neuzwanziger.de sagen wir uns alles dazu. Und dann seid ihr da auf einer Webseite, weil ihr seid in einem Browser. Das ist das freie große Internet. Und da ist ein goldener Platten platziert.
Da steht Salon drauf. Dann kommt man auf die Seite von Steady. Steady verwaltet für uns die Paywall. Denn den Salon, unsere Besprechung der Literatur und der Bücher, gibt es nur hinter Paywall. Da aber mit allem, was das Podcast Herz höher schlägen lässt. Ein RSV, den man in seinem Lieblings-Podcast, Podcast-App abonnieren kann.
Auch in der Apple-Podcast-App. Auch bei Spotify. So dass man automatisch Ding Dong ein neuer Salon ist. Dann kriegt man 3 Stunden Salon frei ausgeliefert. Bei Steady gibt es ein Coverbild, wo das Buch, das wir besprechen oder die beiden Bücher schon zu sehen sind. Wir haben Kapitelmarken, so dass man punktuell springen kann.
Und das ganze Archiv. Wer allerdings schon bei Patreon in Account hat, da ist schon seine Kreditkarten, wie auch immer Zahlung hinterlegt hat, kann uns auch dort einfach buchen. Da gibt es aber nicht das ganze Archiv. Oder bei Apple, da gibt es auch nicht das ganze Archiv. Aber da kann man auch die aktuelle Salonfolge, weil die einfach eingetaktet ist im Feed.
Da ist da nicht Play-Button im Ende Apple-Podcast-App, sondern einfach ein Bezahl-Button. Und dann kommt der Play-Button. Man kann uns vielfältig hören. Und wir wollen noch... Darauf hinweisen, dass man den Salon auch verschenken kann. Die, die den Salon schon abonniert haben, aber denken anderen, würde das auch gut tun.
Dann kann man den Salon auch verschenken. Und wir würden uns generell, das sagen wir noch, freuen über Jahresmitgliedschaften, weil dann nicht nur das billiger wird für die, die die Jahresmitgliedschaft abonnieren, sondern auch für uns bleibt dann etwas mehr hängen, weil die Zahlungsdienstleister offenbar erkennen, dass sie eine entsprechende Marktmach haben und eine monatliche Abbuchung.
Es ist natürlich dann immer mehr. Also wer kann und will, kann natürlich da uns mit einer Jahresmitgliedschaft gleich unterstützen. Wir gleichen das halt aus, indem wir einfach einen höheren Monatsbeitrag für diejenigen, die buchen, fallen werden. Genau, aber es ist ja sowieso unsinnig, diesen ganzen Intermediaren so viel Geld zu schicken.
So ist es. Wir sprechen jetzt über das Zusammentreffen von Ulrike Gero und Björn Höcke. Ulrike Gero ist ja noch Professorin. Ich weiß gar nicht, wie genau dieser Status gerade aussieht an der Universität Bonn. Sie ist Politologin und ja, sie ist ja durch viele Äußerungen aufgefallen und die Öffentlichkeit hat sich dann in der Breite von ihr abgewendet, verharmlost.
Und jetzt ist sie so auf allen Kanälen zu Gast, die Rechte viel einladen. Wir sind ja in dieser glücklichen Situation, dass wir Ulrike Gero schon blöd fanden, als alle sie noch liebten. Ich erinnere mich, dass du sogar mal auf einem Podium mit ihr zusammengesessen hast und danach nochmal ihr Buch völlig auseinandergenommen hast und ich hielt auch von dieser ganzen Idee, so müssen wir jetzt Europa gestalten, immer sehr wenig.
Ich glaube, sie hat sich auch davon verabschiedet, anders kann sie ja gar nicht mit Höcke da sitzen. Wir stehen nicht im Verdacht, sie zu mögen. Nein. Aber deshalb manchmal auch eine Argumentation gleich folgen, bei der wir sagen, ah, sehr erstaunlich, was sie da so herausarbeitet. Sie war damals bei "Junge Naiv", als wir noch auf einem Podcast gemacht haben, dann hat Tilo sie eingeladen, als wir im Basecamp vor Publikum mit ihr und Albrecht von Lukke und dann habe ich aber ein Text geschrieben, ein Buch über Europa wäre genauso gefährlich wie eine Atombombe auf Europa.
Ja, sehr schön. Das heißt, wir können da frisch vom Fröhlich frei drangehen. Das ist ein Format von Flavio von Witzleben. Der hat diese beiden zusammengebracht, Höcke und Gero. Die sitzen sich gegenüber. Mit größtem Respekt besprechen sie miteinander. Quo Vadis, AfD, Deutschland, wo stehen wir eigentlich?
Es ist ein Gespräch, das zwei Stunden etwa lang ist. Wir hören natürlich nur ganz wenige Minuten daraus. Nämlich aus der Analyse von Gero, wie sie das einschätzt jetzt mit der AfD. Und wir haben ja auch schon festgestellt, bei Maximilian Krar gibt es eine Kehrtwende. In einem Live-Sanor haben wir mal sehr ausführlich besprochen, wie er sich mit Goetz Kubicek darüber unterhalten hat über die Begrifferemigration, sollte man die noch weiter verwenden.
Das ist die ganze richtige Begriff. Das ist keine Kehrtwende, sondern eine Detailierung. Ich würde sagen, wie es ist, die Strategie einer Entradikalisierung, womit ich ja immer nicht die AfD jetzt hier verharmlose bin. Ich würde sagen, es ist eine Strategie der Radikalisierung. Im Grunde geht es darum, ein zweiklassen Bevölkerungssystem mit einer klaren deutschen Volksmitgliedschaft und parallel eben und so.
Das ist schon weder Kehrtwende als eine Serie der Radikalisierung. Es ist eine Entradikalisierung insofern, als gerade den Verfassungsbericht gelesen hat und weiß, was sie jetzt machen dürfen und was sie nicht machen dürfen. Sie dürfen nicht grundsätzlich alle Muslime diskriminieren. Sie als Bürger zweiter Klasse ansehen.
Sie dürfen nicht Menschen mit Staatsbürgerschaft, die Migrationshintergrund haben, diese Staatsbürgerschaft absprechen. Das steckt ja in dem Begriff "Höcke" darin. Und es ist sicherlich auch Bezug auf Außenpolitik der Weg, der da bestritten wird, der einer Melonisierung gleicht. Wir kommen auf diesen Begriff gleich nochmal in diesem Gespräch.
Und das ist etwas, wogegen natürlich Höcke steht. Wir haben lange Zeit so gedacht, Höcke, KRA, die sind ja Best Buddies deshalb schon, weil sie beim selben Verleger sind, die Kubicek sich getrennt von KRA, öffentlich das auch ausgesprochen. Und KRA hat offenbar andere Ambitionen. Ich würde mal sagen, um es kurz zu fassen, eine blau-schwarze Koalition.
Und das wäre mit einer Höcke-ALFD nicht möglich. Ja, die würde vielleicht sogar verboten werden. Jetzt spricht Gero und das ist ja eigentlich schon der Skandal, mit Höcke da, als meines Höcke auch gut. Also, wir haben es ja mit jemandem zu tun, wo Gerichte sagen, der darf als Faschist bezeichnet werden.
Und Gero sitzt jetzt so ganz arglos da und unterhält sich mit ihm über politische Theorien und sonst etwas. Das brauchen wir aber jetzt hier gar nicht als großen Disclaimer. Wir nehmen das zur Kenntnis, dass das so ist. Wundern uns, aber gehen jetzt mal in diese Argumentation von Gero rein und werden vielleicht das eine oder andere finden, mit dem wir doch die andere Lüse der AfD ein bisschen weiter treiben können.
Jetzt stelle ich fest, dass der Marine Le Pen darf ja nicht antreten, dass der Schwiegersohn Bardella pro Amerikanisch ist, pro EU, pro Israel zum Anschlag, wie ich es aus französischen sozusagen Geschichte nie kenne. Ich stelle fest, dass Alice Weidel die erste war, die bei fünf Prozent NATO den Finger gehoben hat und gesagt, wir sind dabei.
Ich stelle fest, dass die AfD vom Friedenskurs, also es steht jetzt noch auch in diesem Positionspapier. Wir brauchen Frieden mit der Ukraine und für Verhandlungen. Das steht da noch drin. Aber die lauten Töne, dass man tatsächlich eine andere Form des Friedens, eine andere Sicherheitsarchitektur möchte, das steht da alles nicht mit drin. Das heißt, ich habe den Eindruck, korrigieren Sie mich, dass die AfD sich Richtung Atlantisch verschiebt.
Ja, pro NATO, Atlantisch. Sie wird März kompatibel, du hast es ja beschrieben. Ist für ihn natürlich eigentlich eine Einladung jetzt zu sagen, ja, absolut. Was für ein Sauhaufen. Sie führt es noch weiter aus. Dass die Radikalität mit der die EU angetreten ist. Die AfD meinst Sie jetzt. Viel nachdenken Sie mit Herrn Krar in Ihrem Gespräch.
Was machen wir ein Europa jenseits der EU, das da auch nicht so viel drinsteht. Dann kommen also Floskeln, Europa der Fahrtalender und irgendwie so Rennen-Nationalstaaten. Darüber diskutieren wir dann auch nochmal. Kurz, um den Bogen nicht so lang zu machen. Ich habe das Gefühl, dass die AfD und nicht nur sie programmatisch unterspült und entkernt werden, und dass sie sich eigentlich gerade aufhübschen, ja, weg mit deutscher Leitkultur, weg mit Remigrationsbegriff da am letzten Wochenende, aufhübschen, um im Grunde koalitionsfähig zu sein.
Das klingt aber sehr affirmativ ihm gegenüber. Sie redet die ganze Zeit so affirmativ. Das ist ja das Verrückte daran. Aber das macht natürlich auch gewisse Dinge wieder für uns transparent. Man staunt, aber es ist wirklich so, dass wir da für uns was rausziehen können. Bedeutet ja, dass sie jetzt eigentlich in so eine Position kommt, lieber Höcke, ich entkerne sich etwa die gute AfD. Ich habe richtig Sorge darum, was ist denn da los? Ich habe sie mal gewählt. Aber so, wenn sie jetzt nicht durchziehen, kann ich sie nicht mehr wählen, Höcke. Sie macht noch weiter. Also noch antwortet Höcke nicht. Höcke antwortet danach hier auch. Ich habe zum Teil ein bisschen rausgeschnitten, und lange dauert bis er antwortet.
Er lässt einfach mal fünf Sekunden verstreichen, bis er überhaupt zu eine Antwort ansetzt. Geht ganz tief hin. Da wird bei uns automatisiert stille rausgeschnitten. Unserer Wagentlicht hat ja vor ein paar Tagen gesagt, sie würde jetzt der CDU auch mal dringend raten, dass die CDU mit der AfD koaliert. Das scheint mir im Grunde sozusagen der Fahrplan zu sein. Und dann hieße der Fahrplan, dass in dem Moment wo die AfD regiert, also blau, schwarz in diesem Fall, von der AfD nicht mehr viel, ich überspanne mein Argument bewusst ein bisschen Höcke, dass von der AfD nicht mehr viel übrig bleibt, als dass man sie lassen wird mit so ein bisschen Ressentiment. Ja, wir dürfen uns nochmal an der Dämmungs-
Regulierung für irgendwie Energierichtlinie abarbeiten und noch ein bisschen Vokismus und dann die Afghanen im Schwumbad und so, das kann man dann noch so ein bisschen machen. Dass sich aber an den Grundfragen dessen, gehen Sie mit Amerika, gibt's ein eminzipiertes Europa, wird dieser Krieg aufhören, was passiert mit Israel und Iran, dass davon von Ihrer Partei eigentlich in den letzten Tagen, Wochen nicht viel zu hören war?
Also das ist mir völlig unklar. Der allgemeine Diskurs ist, die AfD ist stärker als die CDU, was soll man bloß machen, jetzt stehen schon wieder in Sachsen- Anhalt-Wahlen an und so und alle voll in Panik und sie so, ja, also die AfD löst sich gerade auf, sie haben ja gar keine Kultur mehr, was machen sie denn jetzt mal, ich weiß gar nicht, was ich wenig wählen soll. Das schon.
Und dass sie das einfach so macht, ist auch, also, erstaunen wir sich, oder? Sofort den Verfassungsschutzbericht schreiben. Nein, nein, ich würde, nein, ich finde es ja in so, in sofern erhellend. Wir haben, wir haben, wir haben, ja, ja, aber wir müssen, wenn wir, wenn wir da mal in diese Perspektive reingehen, wir haben mal irgendwann ein Clip gespielt, da war Christoph Möllers, der Rechtswissenschaftler war im Podcast von Carolin Emke und er sagt, ja, in gewisser Weise habe ich für die AfD, denn die glaubt ja wirklich noch an Politik.
Das Politik, was verändern kann. Und in gewisser Weise trifft das auf Ulrike Gero auch zu und die sitzt jetzt dort und denkt Moment, ich dachte, die machen wirklich Alternative, also das andere Angebot und sehen jetzt, sie sieht jetzt, ach, die passen sich natürlich auch irgendwo an, möglicherweise auch mal, dass da noch ein Gastbeitrag in der Zeit veröffentlichen kann, zum Thema Verkismus am Ende sogar.
Also das heißt, diese Anpassung bedeutet natürlich, dass man nicht mehr Alternative sein kann. Inwiefern sie da wirklich leidet, bleibt dann am Ende, man muss jetzt fair bleiben, wenn man sich ganz anhört, ist dann irgendwie da wiederum unklar. Was für mich, was für mich interessant ist hier, dass sie natürlich das richtig beschreibt, dass also die AfD als Alternative Angebot, wir machen es komplett anders, ein unhaltbares Angebot nur sein kann. Und je näher man sich der Regierungsbereitschaft annähert, muss man natürlich so viele Zugestellten machen, dass wir ja das sehen, was jetzt in den USA schon längst der Fall ist.
Wir nehmen nämlich da war, dass die einst radikalen Trump-Unterstützer die sagen, und jetzt kommt er und jetzt macht er alles anders, wirst du sagen, ach so, der ist ja auch mit Trump, ach so, der macht das und das und warum eigentlich nicht Frieden und so. Das hat nichts Macht in Amerika. Der zeigt ja, wie weit man ohne Parlamentsmehrheiten kommt. Ja, das definitiv, wenn die AfD an die Macht werden, dann sieht es natürlich sehr viel schlechter aus. Also dann, die wird was tun, meine ich damit, ganz sicher. Nur dieses Maximalangebot, das da ja trinkt, deswegen sagt der Christoph Melossia zu Recht ja, in gewisser Weise bewundere ich das, dass die ja so sehr an die Politik glauben.
Die AfD tatsächlich suggeriert, sie könne das ganz große Rad drehen, wo wir aber wissen, in einem kapitalistischen Land wie Deutschland eingewoben in verschiedenen Handelsbeziehungen in der EU ist natürlich tabula rasa gar nicht drin. Und das sehen wir ja auch zum Beispiel bei Meloni. Meloni, wenn du mit Leuten sprichst, die sich auskennen, die werden nicht sagen, es ist radikal anders, so was haben wir noch nie gehabt, sondern die werden eher sagen, ja, es ist so ein bisschen wie bei Berlusconi, vielleicht ein Tick schlimmer, aber so ähnlich.
Wir kommen gleich doch nochmal kurz darauf zurück dann, aber ja, Meloni macht offenbar noch so ein bisschen intelligente Politik im Sinne von, sie schaut sich die Konsequenzen einer radikalen Handlungsmöglichkeit, die sie hätte, an und entscheidet sich dagegen. Bei Trump ist das ganz anders. Das Budget Office des Parlaments hat gesagt, wenn ihr Migration netto null macht, sind das 10 Billionen Dollar Miese.
Und die machen es trotzdem wohlwissend. Und die AfD kann in Deutschland also, du sagst jetzt, wird sie nicht machen, weil in der AfD wird ja auch mitgedacht, die wollen ja nicht, dass hier alles in Trümmer liegt. Bin ich mir nicht so sicher. Selbst die CDU sagt, lieber Grenze zu, lieber Streit mit Polen, lieber Stress überall.
Nein, dass die sowas machen, das glaub ich gern. Nein, dass die so etwas machen, das glaub ich gern. Nur ich glaube, wenn wir immer nur diese Vorstellung haben, es ist fünf vor Faschismus und das ist nicht als eine Verharmlosung der AfD gemeint. Wenn ich nur diese Vorstellung habe, erkenne ich nicht die eigentlichen Veränderungen, die es noch gibt.
Was wir jetzt gerade sehen, ist, dass man sich wie sie es sagt, aufhübscht um koalitionsfähig zu sein und dann wird es eine Koalition, ja wenn sein aus CDU, AfD, AfD dann möglicherweise als der große Bruder in dieser Koalition, würden natürlich bedeuten, alles was du da sagst, viel verschlimmert jetzt, also das ist dann wirklich Hochzehn diesen Irrsinn, den wir jetzt schon erleben.
Bedeutet aber nicht gleich, dass das so ein Ausbruch aus gewohnten Dingen völlig ist. Davon gehe ich nicht aus, weil Meloni ist ein gutes Beispiel dafür, dass das nicht stattfindet, in dieser Weise. Und Deutschland ist auch in anderer Weise in Europa eingebunden und damit auch festgezurrt "contained" könnte man sagen.
Verglichen mit den USA, wo tatsächlich der Präsident schon aufgrund seiner Machtfülle und den besonderen Status der USA in einer ganz anderen Weise durchgreifen kann, als das hier der Fall ist. Ich will ja nur, also ich sehe auch grundsätzlich kann es auch anders kommen, kann es auch so kommen, dass man wirklich ein faschistischen Staat hat.
Ich will das ja hier nicht leugnen. Ich will nur sagen, man muss auch die ganzen anderen sehr schlimmen Veränderungen erkennen, die dann noch nicht gleich Faschismus sind, weil wir haben jetzt auch nicht in Italien einfach ein Faschismus, sondern wir müssen das ein bisschen auseinander dividieren. Ich will es aber auf einen Punkt runterbrechen. Ohne, also bevor jetzt ist es noch, also ich habe jetzt zugereil gesagt, ich verstehe ihre Affirmation nicht und so weiter.
Ich will nur sagen, ja, wir haben jetzt schon Rechtsruck und er ist auch deutlich und Dobrindt ist schon kurz vor AfD im Minister. Aber der Unterschied zwischen der CDU ist im Kanzleramt und die AfD ist im Kanzleramt. Solange noch die CDU regiert, gibt es einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk und neue 20er-Podcast. Wenn die AfD-Kanzler ist, wählt ein anderer Wind.
Also dann würde ich nicht sagen, dass wir dann einfach weiter neue 20er-Podcast machen, als wäre ja nichts gewesen und machen dann einfach so Kommentare wie, oh, das ist aber jetzt schon ganz schön ungemütlich und blöd, sondern dann ist wirklich ganz schön viel in Gefahr. Aber ich sehe die Gefahr. Ja, die Gefahr sehe ich eher für unseren Podcast als für anderes, denn wenn die das öffentlich-rechtliche Gremium so besetzen wie sie wollen, nach ihrer Maßgabe, dann werden sie das haben.
Ist es immer klug, als Regierung auch ein Fernsehsender unter sich zu haben? Insofern neue über ihren Zweichen. Oder sie werden so machen, aber wenn ich jetzt mal prognostizieren sollte, wie das wäre, wenn es eine blau-schwarze Koalition gibt, dann befürchte ich, dass wir die Normalisierung dieser Koalition erleben, wie wir das mit Meloni in Italien erleben und wie das auch in Frankreich wäre, wenn dort Badella oder wer auch immer dann regiert.
Denn was wir dann erleben werden, ist, dass man sagt, oh ja, da hat aber die AfD auch einen Punkt und ja, das ist auch gut, du glaubst doch nicht, dass jetzt die großen Medienhäuser, auf deren Männer-Podcast du so gern hörst, dass die jetzt dann sagen so, jetzt ist hier Stunde Null, wir machen was völlig anderes oder sonst was, sondern der Modus wie Wendy wird sich anpassen. Und das ist ja das Schlimme.
Also viele haben immer diese Vorstellung, das war ja auch schon immer bei diesen ganzen Klimawandel-Diskussionen, so Schalter umgelegt, alles anders. Und wir sehen aber, nee, das ist so Cooking the Frog, das geht immer weiter, immer weiter und dann hat man irgendwann 15 tropische Nächte, 20 tropische Nächte so.
Und genau so ist es natürlich auch da. Wir sehen dann jetzt, da gibt es eine Resolution, dass nicht mehr so und so geredet werden darf, in Bezug auf eine Ost. Da gibt es das und das, so, das sind alles so schrittweise Dinge, die werden sich dann mit einer AfD an der Regierung natürlich nochmal beschleunigen und intensivieren.
Aber das ist nicht der eine große Hebel, ab morgen gibt es keine ARD mehr. Also die Männer-Podcast, die ich so höre, sind alle Springer, Rundsheimer, Gabor Steingart und Politico. Meinst du, die gehen einen Widerstand gegen die AfD? Die gehen natürlich all in, die sind ja jetzt schon all in. Ich will nur sagen, und das ist jetzt ein sehr obskures Argument, was ich mache zur Ehrenrettung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Der ist so eine Zählbehörde, den schaffst du lieber ab als AfD.
Das fällt ja einfacher. Und da machen die kurzen Prozess. Wir haben wenige Monate noch bis zur Wahl in Sachsen-Anhalt. In Sachsen-Anhalt wird ein CDU-Kandidat an, den niemand kennt. Und die CDU konnte sich jetzt schon nicht durchringen, den letzten Staatsvertrag zum Erhalt der ARD so mitzutragen, wie die anderen Bundesländer das wollte.
Es droht dort tatsächlich in der größte Fraktion AfD, wie wir es in Thüringen schon haben, die sich auch in der Regierung nieder schlägt. Also der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in ernsthafter Gefahr. Das sehe ich auch so, das sehe ich auch so. Und zwar die Gefahr ist Abschaffung. Das ist nicht das bräunische Modell, wir drehen hier was oben. Nur die Abschaffung ist auch mit einigen Prozessen verbunden.
Auch das ist nicht von ein auf den anderen Tag gemacht. Ich sag dir, es ist eine Unterschrift. Eine nicht gemachte Unterschrift unter dem Staatsvertrag und der ganze öffentlich-rechtliche Rundfunk ist für dieses Sendegebiet entscheidet. Asakuro uns noch weiter. Und wenn das so sein sollte und ich damit einen Punkt habe, dann sind sie ganz klar keine Alternative für Deutschland.
Sondern sie werden in dem Moment Systempartei, so wie sie es jetzt immer von den anderen Parteien sagen. Das ist ja... Höcker antwortet jetzt darauf. Und dann will ich zunächst mal als Björn Höcker antworten. Wenn die Entwicklung der Partei so wäre, wie sie sie gerade skizziert haben und wenn die Zukunft der AfD eine melonisierte wäre, dann wäre das nicht mehr meine Partei.
Dafür bin ich nicht angetreten. Was hier ausgesprochen wird in meinen Augen ist, das Höcker sagt, ich gehe das hier mit, aber der ist ja nicht in dem Sinne Kajarist, dass er sagt, egal was ist, ich will dann der Spitze stehen. Während jetzt klar jemand ist, der glaube ich auf jeder Hochzeit tanzt, wenn es erforderlich ist.
Bei Björn Höcker ist das anders. Wie das bei Kubicek, der ja sich so als der große Berater und der man hinter AfD Strömungen sieht, auch so ist. Deswegen auch dieser öffentliche Bruch mit Krah. Hätte ja auch nicht öffentlich sein müssen oder so, aber man sieht das schon sehr deutlich. Das heißt, was also da passieren kann, ist und das meine ich mit Entradikalisierung, dass also so eine Höckeposition plötzlich marginal wird in der AfD oder gar nicht mehr vorkommt oder da plötzlich wieder eine Apo sich in jenseits der AfD bildet, dann sagen ja die AfD ist ja nicht mehr radikal genug. Hatte Viroja auch gesagt, die entkernen sicher.
Und das dann aber das, was von der AfD da ist, immer noch das größte ja ist, also der größere Teil bleibt in der AfD und dann haben wir irgendeine Kanzlerschaft zwischen wem wird sie ausgelost, Krah oder Weidel würde ich mal behaupten, wäre jetzt zumindest meine Prognose. Und das ist eben diese schleichende Gefahr, weil damit kann man natürlich auch eine Mittellage, das auch sagt ja, da haben die Linken es aber zu weit getrieben, die sind ja selbst schuld, kann man es viel weiter treiben.
Denn ein Höcke mag in manchen ostdeutschen Regionen verfangen. Aber da würde ich sagen, das ist jetzt für den Rheinland-Pelzer oder so doch eine Nummer zu happig. Bei Krah und Weidel wäre ich mir da an vielen Stellen nicht mehr sicher. Das sehe ich hier als Punkt. Deswegen ist diese Kontroverse so interessant.
Höcke gibt es ja auch selbst zu. Die Gefahren, die sie beschreiben, sind real. Die Tendenz, dass man rechte Parteien in dem Geiste, den sie ausgebreitet haben, gleichschalten möchte, die gibt es. Seit Jahren und Jahrzehnten wird das versucht und mit großem Erfolg versucht. Er steht offenbar auch schon kritisch gegenüber anderen rechten Bewegungen in Europa.
Ja, aber das ist so witzig, dass wir diesen Diskurs gerade mit unvertretenden Vorzeichen hier hören. Weil typischerweise ist ja der Flügel übernimmt. Also auch die Baden-Württembergischen können sich am Ende gar nicht dagegen wehren. Die fahren einfach zu Parteitagen und stellen dort fest, oh shit, die sind doch stärker als wir dachten.
Die nehmen einfach Sachen von der Tagesordnung und machen da so Kram. Und die kommen nämlich noch mit so "Eigentlich wollten wir hier nur so ein bisschen Ortsverein spielen" und so, während Höcke da vorher ganz Deutschland weit anruft und genau weiß, wer die Delegierten sind und die kommen dann so ein bisschen naiv dahin.
Aber hier hören wir es genau umgedreht. Naja, weil es sind die Machtkampfgerade gibt in der AfD und ich meine, der Kram... Die AfD ist dieser Machtkampf. Das ist auch keine Gefahr, dass der Flügel übernimmt. Das ist die Geschichte der AfD, dass ich vor diesem Flügel übernommen werde. Gerobert, nein, mal drauf zurückkommen.
Jetzt mal einen Unterscheidung, die werden wir später noch brauchen. Die "Somewares" und die "Anywares". Ich finde gut die Kategorisierung, "The Road to Somewhere" vorgenommen hat. Das ist der Frontverlauf der Zeit zwischen den "Anywares" und den "Somewares". Die "Anywares" ist der globale Jetset, der heute in Sydney in der Oper geht, morgen in Tokyo Golf spielt und übermorgen seine Meeting in Zürich hat.
für diesen drei, vier oder fünf Sprachen spricht. Man könnte auch sagen, das ist Alice Weidel. Eine globale Kultur lebt, die schon existiert, jedenfalls für die Oberschicht. Und die Sammers, das sind die, die Ortsgebunden sind. Das ist der kleine Mann, der sogenannte kleine Mann, das ist aber auch der mittelständische Unternehmer, der aus konservativen Fürsorgebewusstsein, seinen Angestellten gegenüber nicht einfach sein, sein Unternehmen in ein Bedecklon Land verlagert.
Und das ist die Oma, die ihren gestorben Mann auf dem Friedhof besuchen möchte und das ihre Heimat nicht verlassen möchte und so weiter. Wir sind Vertreter der Sammers, ja. Und das ist meine Position. Das hier ist ein kleine Männerpodcast, denn wir sind Sammer, wer uns fragt, können wir mal nach Hamburg, München oder Berlin kommen, sagen wir, nein.
Uns gibt es nur in Frankfurt am Main. Na ja, ganz genau. Also diese Unterscheidung wird nochmal deutlich gemacht. Wir können natürlich bei dem AfD-Personal hauptsächlich sehen, dass das eigentlich aus Anywares besteht. Schon deshalb, weil sich viele Familien abgewandt haben von diesen AfD-Politikern.
Gauland ist ja auch so ein Beispiel dafür. Wir sehen bei Kra, jemand, der sich in den Hotels dieser Welt unglaublich wohl fühlt, der ist weit weg davon ein Samwerd zu sein. Aber man muss natürlich für das Wählerpublikum, das man bedient, die ganze Zeit dieses Samwerding so stark machen. Höcke weicht also ja all diesen Vorwürfen oder Sorgen, die Giro artikuliert hat, aus.
Was er stattdessen jetzt macht, ist umzuschwenken auf die Demokratie, ja die echte Demokratie. Wir sind in einem globalen Umbruch im Westen und wir kämpfen gegen eine neofordale Struktur. Chris Mannske hat die mal den Geldmachtkomplex genannt. Das ist nicht ganz deckungsgleich mit den Anywares, aber es gibt viele Deckungen zu den Anywares.
Und diese globale Struktur versucht die Demokratien insofern zu transformieren, dass man eben wie das Flores d'Arcay mal gesagt hat, der hat ja nicht eine Philosoph, keine Demokratie mehr hat, die wirklich lebt, die wirklich existent ist, sondern nur noch als Geschwätz betrieben wird. Also eine Demokratie-Simulation.
Und da stellen wir uns dagegen, das erstmal grundsätzlich. Wir wollen Demokratie und zwar echte Demokratie und echte Volkssouveränität. Und ich sehe im Augenblick auch keine Tendenzen der AfD, die dieser Zielsetzung aufgeben würde. Würde also dann bedeuten, man darf nicht mehr mit den Technokraten zusammenarbeiten oder so etwas.
Das steckt ja da drin. Er hat auch diese Idee offenbar, dass man eine rechte Kapitalismuskritik anbringen kann, aber dann ist das so ein Geldmachtkomplex. Also was er jetzt meint sind Banken, die scheinen wohl das Problem zu sein, aber das eigentliche Verhältnis von Kapital und Arbeit wird hier gar nicht thematisiert.
Er geht dann auf die AfD als Volkspartei ein. Ein bunter Haufen als AfD. Aber ich glaube, im Augenblick ist es noch so, dass dieser bunter Haufen erst mal gelernt hat, miteinander zu arbeiten und auch diszipliniert aufzutreten, auch wenn es internen Unstimmigkeiten gibt und manche Frage gibt, die beantwortet werden muss.
Wir sind professioneller geworden, aber wir verstehen unsere unterschiedlichen Herkünfte mittlerweile auch als Chance wirkliche Volkspartei zu werden. Alles Weide hat er diesen, die war ja bekanntermaßen Paier bei Goldman Sachs und das wird er ja immer zum Vorwurf gemacht und damit wird sie dann immer diese Schublade neoliberal eingeordnet.
Aber wir haben ganz viele Menschen, die aus anderen Professionen kommen, ich selbst war viele Jahre Lehrer, es gibt Unternehmer, Mittelständer, Meister, Handwerksmeister bei uns. Es gibt Arbeiter angestellte bei uns, sie sind eine wirkliche Volkspartei. Sehr lustig ist. Wir sind mit dem Anspruch aufgetreten, Politik für Deutschland zu machen.
Dass er das erwähnt mit Alice Weidel, aber er ist gar nicht negiert. Genau, aber wir haben ja noch viele andere, also sie ist klar markiert. Sie ist neoliberal, Goldman Sachs, aber wir haben noch andere. Was ist das andere, was bietet er an solidarischen Patriotismus? Und ich sehe mit Blick auf die Programmatik diese Veränderung, die Frau Gerot zurecht, an die Wand malt, weil sie Gefahr besteht, noch nicht, noch nicht.
Sowohl was die Wirtschaftspolitik angeht, sind wir ganz klar in Richtung soziale Marktwirtschaft orientiert. Was die Sozialpolitik im Ganzen angeht, haben wir uns als ehemaliger Flügel, den es ja nie formal gab. Denke ich größtenteils durchgesetzt mit unserem solidarischen Patriotismus. Das ist nichts anderes als das, was Max Ottemal hat solidarische Leistungsgesellschaft beschrieben hat fürs 21. Jahrhundert.
Solidarische Leistungsgesellschaft, was Max Ottse dort gesagt hat, das ist ja so, was hier also gemeint ist erst mal, dass man sich abschließt und sagt, es gibt Deutsche und die sollen untereinander solidarisch sein. Was jetzt aber nicht gemacht wird, ist, dass man in der Arbeiterklasse oder so anruft oder sagt, die Arbeit nehmen wir wegen mir dann auch.