Die zwei schon wieder | Der Psychologie-Podcast
Konzentration und Selbstständigkeit bei den Hausaufgaben fördern | 9
Dienstag, 6. Oktober 2026 · 59 min
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Shownotes
Ich muss bei meinem Kind bei den Hausaufgaben immer daneben sitzen. Wie kann es selbstständiger werden? Wie viel helfen und erklären ist eigentlich gut? Welche Tipps helfen gegen das Vergessen der Hausaufgaben in der Schule? Und wie fördere ich die Konzentration, wenn das Kind immer schon nach 5 Minuten abschweift? Unsere Antworten gibt es in dieser Episode.
Zur Vertiefung:
Elternratgeber "Erfolgreich lernen mit ADHS und ADS": amzn.to/3PX05Y9
"Clever lernen" für Jugendliche von 11 bis 16: amzn.to/4295Q7z
"Lotte, träumst du schon wieder?" für Kinder ab 7 Jahren: amzn.to/3PWZkyh
Zum Timer: amazon.de/s?k=timetimer&crid=3E91KEIUBYWUP…
DIE ZWEI SCHON WIEDER
In „Die zwei schon wieder“, dem luftig-leichten Psychologie-Podcast mit Fabian Grolimund und Stefanie Rietzler, werfen wir einen psychologischen Blick auf Themen aus dem Alltag, die uns beschäftigen, irritieren, faszinieren oder amüsieren. Ohne Fachsprache, ohne erhobenen Zeigefinger – dafür mit Neugier, Offenheit und einer Prise Humor.
Dieser Podcast lädt dich dazu ein, genauer hinzuschauen: auf Denk- und Gefühlsmuster, auf zwischenmenschliche Dynamiken und auf das, was unser Verhalten oft unbewusst steuert. Du bekommst Impulse, die zum Reflektieren anregen, neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, dich selbst und andere besser zu verstehen – ganz ohne den Anspruch, schnelle Lösungen zu liefern.
Ein Podcast für alle, die Psychologie im Alltag entdecken wollen und Lust haben, menschliche Eigenheiten bewusster wahrzunehmen.
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Und ich glaube, der erste Schritt, der für mich wichtig wäre, wenn ich jetzt die Mama dieses Kindes wäre ist ein bisschen genauer zu versuchen herauszufinden. Woran legt's denn? Dass mein Kind im Moment so unselbständig isst! Denn da gibt es ja auch wieder verschiedene Gründe, die damit hineinspielen können.
Herzlich willkommen bei Die Zwei Schon Wieder dem luftig leichten Psychologie Podcast mit Stefanie Rietzler und Fabian Grolemund. Hier werfen wir einen psychologischen Blick auf Alltagsthemen, die uns interessieren, irritieren, faszinieren oder amüsieren. Für alle, die neugierig sind – auf sich selbst und die Menschen um sie herum!
Wie schön, dass ihr wieder dabei seid. In der letzten Episode hatten wir uns über das Thema Hausaufgaben und Lernengedanken gemacht – insbesondere über die Frage wie man Kinder zum Lernen motivieren kann, wie man diesen ewigen Diskussionen rund um die Hausaufgeben- und Prüfungsvorbereitung zu Hause den Gar ausmachen kann!
Wir haben uns allgemein über dieses Thema ausgetauscht ob Hausaufgarben sinnvoll sind. Heute möchten wir dieses Thema Hausaufgaben machen und lernen etwas vertiefen, aber mit dem Fokus auf Konzentration und Selbstständigkeit. Dazu sind ganz viele Fragen eingetrudelt – ich würde sagen, wenn wir tauchen direkt ein mit einer Frage, die Samira gestellt hatte!
Oft ist mein Kind nach fünf Minuten Hausaufgeben oder Lernen wahrscheinlich mit dem Stift am Spielen schaut den Radier-Gummi an und schweift ab. Was tun? Ja, also das kenne ich noch von mir. Ich war genau so ein Kind. Ich habe dann mal meine Mutter gesagt jetzt mache ich schon drei Stunden Hausaufgaben und sie hat gesagt Fabian du hast nur ein bisschen Zeit mit dem Buch verbracht was alle fünf Minuten am Kühlschrank kann mich da sehr gut einfühlen.
Und das Problem ist ja dann oft auch dass die Hausaufgeben bei diesen Kindern an ewig dauern und je mehr die Kinder das Gefühl haben das wird endlos oder desto mehr sparen sie Energie und gehen auf Spar, Flamme. Und was wir da ja immer sehr hilfreich fanden ist die Hausaufgabenzeit einfach zu begrenzen.
Gibt dieses Konzept man nennt das bei Erwachsenen Arbeitszeitrestriktion. also wenn man die Zeit für eine Aufgabe eingrenzt dann wird man plötzlich schneller. und da sehen wie auch oft auch bei den Kindern wenn man sagt man vereinbart zum Beispiel mit der Lehrkraft dass das Kind XY Minuten Hausaufgaben macht und wenn es diese Zeit konzentriert gearbeitet hat, dann darf es die Hausaufgauben abbrechen.
Dass die Kinder dann sehr viel schneller vorankommen weil sie nicht mehr das Gefühl haben dass dauert ja sowieso ewig sondern ich möchte in der zeit wo ich jetzt hausaufgabe mache wirklich schneller vor ankommen. Und dort hat sich auch immer dieser arbeit mit dem time timer sehr bewährt. Das ist eine uhr wo die kinder sehen wie die zeit abläuft.
wer setzen euch einen link da unten in die show notes Und dann zum Kind zu sagen, weißt du was du machen musst? Bist du bereit los? oder so ein ganz klares Startsignal. Dann die Uhr anschalten und das Kind versucht eine Moment fokussiert zu bleiben. Das heißt auch dort hilfreich wenn es eine überschaubare Zeit-Einheit ist, die das Kind arbeiten darf oder muss dass man da regelmäßig Pausen auch einlegt.
Es gibt ja diese Faustregel, dass die Konzentrationsspanne etwa bei Kindern und Jugend einen lebensalter mal zwei beträgt, je nachdem natürlich ob noch mehr adhs da ist oder nicht. Oder auch was das Kind macht, ob es jetzt irgendwie etwas auswendig lernen muss oder in Ruhe zum Beispiel in der Lektüre liest.
aber ich denke man kann sich dort ein wenig orientieren und beispielsweise jetzt finden Sechs siebenjähriges Kind, mal die Uhr auf etwa zwölf bis fünfzehn Minuten einstellen und dann das Kind eben fragen wie du sagst ein konkretes Ziel vereinbaren. Was möchte das Kind in dieser nächsten Arbeitseinheit erledigt haben?
Wie weit möchte es kommen? Und dann kann das Kind loslegen und danach eine kurze Pause machen um praktisch seine Batterien wieder aufzuladen und dann wieder in diese nächste Lerneinheit einzusteigen. also Die Idee wäre eigentlich anstatt eines langen Hausaufgaben Marathons zu absolvieren. Lieber drei kurze Sprints, ja?
Genau! Also anstelle das langen kurze Sprints einzusetzen, bei denen die Kinder sehr genau wissen was ist meine nächste Aufgabe. Ich habe das Material vorbereitet und jetzt geht es los in dem Wissen dass ich nachher dann wieder zwei drei vier Minuten eine kurze Pause machen darf um meinen Kopf aus zu lüften.
Uns dann auch fertig ist. oder danach zwei drei Sprints wo man den Nachmittag genießen kann. Das ist immer bisschen. die Frage muss sich dann als Elternteil das überwachen? Und ich finde es halt gold wert, wenn Kinder sich in der Grundschule so ein bisschen eine gute Arbeitshaltung angewöhnen oder? Also wenn ich weiß, ich kann mir da so ein inneres Startsignal geben.
Ich kann dann loslegen und das in einer vernünftigen Zeit beenden und ich habe dann wirklich Zeit für mich. Wenn Kinder sich das früh genug angewöhnen hilft ihnen das die ganze Schulzeit! Und ich find' das auch wichtiger. deswegen wir haben ja gerade... gesagt, vielleicht mit der Lehrkraft das Ansprechen oder kann man die Hausaufgabenzeit verkürzen.
Wenn Kinder so stundenlang vor den Hausaufgauben sitzen dann bauen sie damit nur einen Riesenschulfrust auf. also da finde ich in der Grundschule soll es viel mehr darum gehen dass sich die Kinder eine gute Arbeitshaltung angewöhnen als dass jedes Arbeitsblatt irgendwie fertig geworstelt wird genau wenn wir gerade bei diesem Thema Konzentration bleiben.
Sandra hatte ja hier noch gefragt, Hausaufgaben erledigen mit Musik auf den Ohren Top oder Flop. Und dazu gibt es hier schon lange Zeit Diskussionen wenn man in den Achtzigern vielleicht da in die Lernratgeber-Literatur schaut. Da gab's ja diese ganz klare Vorstellung Kinder müssen Hausaufgeben machen und dort lernen wo es möglichst keine Ablenkungen gibt.
deswegen hat man früher auch bei Kindern mit ADHS oder hyperkinetischer Störung empfohlen, dass sie praktisch in so reizahmen Kabeuschen dann drin sitzen sollen. Genau weiße Wand anschauen damit es ja nichts gibt was sie ablängt. und heute wissen wir aus der Forschung das das nicht ganz so funktioniert sondern dass die Lernbedingungen die Umgebungsbedingungen die uns dabei helfen uns zu konzentrieren sehr individuell sind.
und da gibt's ja einige Studien die zeigen Kinderjugendliche Erwachsene, die besonders zur Unaufmerksamkeit neigen. Also diejenigen, die sich schnell ablenken lassen, die schnell ins Träumen hineingeraten und dann die Gedanken auf Wanderschaft schicken und plötzlich nicht mehr beim Arbeitsplatz sind sondern eben irgendwo in ihrer Traumwelt versunken sind dass diese kinderjugendlichen Erwachsenen eben sehr davon profitieren wenn etwas stimulierendes in der Umgebung da ist.
und Musik kann eine Möglichkeit sein, insbesondere Menschen die mit Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen haben den Fokus besser behalten können. Das heißt zum Beispiel eine Hausaufgabenplaylist anzulegen mit einem sehr verträumten Kind oder Jugendlichen. da kann man vielleicht noch darauf achten dass es eben Musik wenn möglich ohne Text ist also so Chill oder Lounge-Sound.
Oder auch klassische Musik, die da oft sehr geschätzt wird und wenn möglich eben keine Musik in der Muttersprache gesungen wird. also so deutschsprachiger Rap wäre jetzt nicht ganz so geeignet weil dort eben dieser phonologische Speicher besetzt wird den wir brauchen um neue Infos aufzunehmen. aber sonst kann das insbesondere bei Konzentrationsschwierigkeiten sehr helfen wenn man leise Hintergrundmusik hat.
Wenn wir mit Jugendlichen im Lerncoaching arbeiten dann geben wir Ihnen oft den Auftrag, dass Sie mal ein Text lesen sollen, der etwas anspruchsvoller ist. Den Sie beispielsweise für den nächsten Test oder im Zuge der Hausaufgaben bearbeiten müssen und dann schaltet man praktisch die Musik ein und dreht langsam die Lautstärke hoch und dann gibt es für jeden so einen individuellen Moment ab dem diese Person Den Eindruck hat, jetzt kann ich meine Gedanken gar nicht mehr richtig hören.
Jetzt wird es anstrengend. Und wenn man dort dann wirklich noch mal recht stark runterdreht und auch mit den Kindern Jugendlichen schauen kann wie laut muss die Musik sein? Wie muss die Musik beschaffen sein dass du so nach fünf bis zehn Minuten den Eindruck hast, jetzt höre ich dir gar nichts mehr recht.
Blende dich die aus! Die hilft mir mich zu aktivieren. Ganz anders ist es häufig bei Kindern, Jugendlichen Erwachsenen. Auch dazu gibt's Forschung die sehr introvertiert sind oder die eigentlich von der Aufmerksamkeitssteuerung her sehr gut unterwegs sind. Die fühlen sich nachweislich durch Hintergrundmusik- oder Hintergrundgeräusche eher blockiert oder auch abgelenkt.
Das heißt das wäre etwas was man sehr gut durch so ein kleines Experiment versuchen kann herauszufinden. Komme ich schneller voran wenns leise isst dann kann ich vielleicht mit eben Kopfhörern, Ohrenstäbseln arbeiten. oder hilft es mir voranzukommen wenn ich zum Beispiel leise Hintergrundmusik hören darf.
Genau das heißt es kann sowohl top als auch flop sein wie Sandra hier fragt je nachdem wie wir eben individuell ausgestattet sind. Das erklärt man sich ja ein bisschen mit diesem Aktivierungs-Niveau der dass Kinder mit ADHS egal ob sie jetzt unaufmerksame Erscheinungsbild oder hyperaktifimposive Kinder sind oder gemischt die ja alle eher unteraktiviert sind und profitieren von zusätzlicher Stimulation.
Da gibt es viele andere Möglichkeiten. oder wir haben jetzt die Musik, wir haben diesen Timetime wo ich ein bisschen gegen die Zeit arbeite. Manche Kinder mögen das auch so ein bisschen in Webwettbewerb zu stehen also zu schauen kann ich's heute schneller als gestern oder sich in Anspruches solches Ziel zu setzen wie zum Beispiel in zehn Minuten.
will ich das können oder wissen? Bewegung natürlich ist eine wunderbare Möglichkeit, sich selbst zu aktivieren. Viele Kinder die Schwierigkeiten haben mit der Konzentration arbeiten deutlich besser und das wissen wir auch aus der Forschung. werden sie sich vor oder während des Lernens bewegen dürfen.
Oder schon nur ein Stehpult? Genau! Dass ich nicht immer sitzen muss nach dem Unterricht schon wieder. Genau ja dass ich ein bisschen im Raum rumlaufen darf wenn ich was auswendig lernen muss... Oder wenn ich abgefragt werde einen kleinen Spazierer machen kann mit dem Elternteil Genau. Oder kurz, wenn man so ein kleines Trampolin zu Hause hat haben wir ja viele Familien auch so einen Mini-Trampolin, dass man da drauf ein bisschen hüpfen darf und Mama oder Papa wie zugs Person fragt die Vokabeln nur das einmal eins mal ab?
Das werden alle... Und dann Kaugummi kauen! Das gibt es auch schon Studien, die zeigen, das hilft am besten oder irgendeinen Fidget Spinner während den Hausaufgaben in den Händen zu haben. also Dass man ja eigentlich bei Kindern mit einer Atheis eher sagen müsste, statt sitz still oder unkonzentriert dich beweg dich und konzentrier dich.
Noch ganz kurz dass man das nicht verwechselt. oder diese Hintergrundgeräusche. die sind dann hilfreich wenn ich sie gar nicht mehr so wahrnehme und wenn die keine Aufforderungscharakter haben. also wenn jetzt in der Schule das laut ist und ich bin ein Kind mit einer atheis und andere sprechen über den Film von gestern Dann höchst ablenkend.
Also das ist gar nicht die Art von Geräuschkulisse, die hilfreich ist. oder wenn andere Geschwister ja im Hintergrund Fernsehe gucken. es muss etwas sein wo ich das Gefühl habe Ich höre etwas? Das aktiviert mich aber das geht mich nichts an. Genau wir beschreiben das ja auch in unserem Elternradgeber.
erfolgreich lernen mit ADS und ADS diesen Unterschied zwischen emotionaler und sensorischer Ablenkung also dieser emotionalen Ablenkung die du jetzt gerade angesprochen hast all diese Reize, die mich eigentlich dazu einladen, mich mit denen zu beschäftigen und die irgendeinen Gefühl auslösen. Sei das die Klassenkameradinnen, die über diesen Filmquatschen den sie im Kino gesehen haben, seien dass irgendein Gedügel vom älteren Geschwisterchen, das jetzt vielleicht gerade Fernseht oder am Tablet oder auf der Spielekonsole irgendeine Spiel durchführt... Eigentlich dort würde ich immer denken, ah, spannend!
Das höre ich mir mal noch ein bisschen genauer an. Oder eben auch wenn auf dem Handy – das muss nicht unbedingt etwas sein was man praktisch, wo eine Person da ist. Aber wenn auf dem Handy eine Vibration kommt oder quasi die kleine Meldung, dass eine Nachricht da ist oder jemand zum Beispiel das Bild geliked hat oder so auf Insta- oder auf Social Media – Das wäre auch ne klassische emotionale Ablenkung reizt der mich dazu einlädt, mich damit zu beschäftigen und der mich in irgendeiner Form emotional gefangen nimmt.
Und das ist ganz, ganz schwer auszublenden für uns alle! Für Kinderjugendliche Erwachsene mit ADS im Besonderen. Und wenn wir das tun müssen, je intensiver wir es tun müssen desto mehr müdet unsere exekutive Kontrolle. Das heißt, es fällt uns immer schwerer uns zu steuern und irgendwann gibt man da vielleicht dann auch nach...
...und das bescheiden ja viele so dass die Musik dann wie eine Geräuschglocke ist. oder also die hat auch die Funktion diese Geräusche ein bisschen abzufangen. Ich finde es noch gut, wir haben hier viele Lehrkräfte in der Schule. auch experimentieren Mit Musik und das sagen ja viele, dann entsteht so eine Geräuschkulisse oder die Kinder hören zum Beispiel neben weniger diese Gespräche vom Nachbarstisch bei der Stillarbeit.
Und können sich zum Teil eben auch die Kinder, die eher introvertiert sind, dass sie sich besser fokussieren können weil Musik immer noch besser ist als diese Gesprächen oder diese Geräusche, die einen irgendwie interessieren. Genau! Da würde man praktisch in dem Sinne nehmen... geringfügige sensorische Ablenkung ersetzen dann, oder?
Also als Ersatz benutzen für diese emotionale Ablenkung die Eims dann schwer macht sich zu konzentrieren. Mein Puppetier ist vierzehn hat ADHS kriegt Schule wenig hin wenn ich ihm nicht helfe den Klammern erinnern lernen planen erweigert sich aber immer mehr. das Umfeld meint kein Wunder dass er so um Und selbstständig ist, wenn du ihm immer hilfst.
Was sagst du dazu, Fabian? Ja das finde ich echt gemein weil... Also ich höre das ganz oft von Eltern und Jugendlichen mit einer Artheis Das andere bemeine das sei die Ursache oder wo wir ja ganz klar sehen Kinder mit einer artheis brauchen einfach viel viel länger als andere diese Unterstützung. und eben genau in diesem Bereich wo sie das beschreibt oder Organisation Planung Das können Sie zum Teil sehr, sehr lange nicht oder auch aus Erwachsenen haben.
Da sind da noch Schwierigkeiten damit und gleichzeitig ist es so typisch in der Pubertät kommt dieses starke Bedürfnis nach Autonomie. die Hilfe, die noch gebraucht würde oder die wird dann nicht mehr akzeptiert Und das finde ich einen sehr schwierigen Moment für Eltern. Ich denke was man dort machen kann ist wirklich das neu zu verhandeln.
Also welche Hilfe brauchst du noch, wie dürfen wir diese Hilfe geben? oder also dass man zum Beispiel merkt bei Jugendlichen das sie wahnsinnig ärgert wenn man ständig nachfragt und man dann vielleicht wirklich mal auf dieser Metaebene gehen muss. Auf welche Art dürfen wir dich noch unterstützen? Wie kannst du unsere Hilfe annehmen?
Wo findest du die nötigen? Wo hilft sie dir auch? Und man dort gemeinsam Nachmöglichkeiten suchen kann. Manchmal finde ich eine externe Hilfe einfach besser angemessener. Aber ich finde diese Regel vom Barclay noch gut, dass wir uns so eine Daumenregel oder. er sagt bei einer ADHS kann man davon ausgehen das im Bereich der Selbstteuerung die Kinder etwa dreißig Prozent jünger sind.
Sprich wenn ich ein zehnjähriges Kind habe mit einer ADS dann ist es eher in diesen Bereichen wie ein siebenjähriges Wenn's ein fünfzehnjähriges ist oder dann haben wir vielleicht eher so'n elfjähriges kind vor uns. einfach was diese Selbststeuerung betrifft, das hat nichts mit Intelligenz oder sonst etwas zu tun.
Und ich finde dann hat man ein besseres Bild wo das Kind steht und kann dann vielleicht auch das mal anfügen wenn diese Vorwürfe kommen. Man sagt es gibt diese Hinweise? Es gibt diese hinweise ja. Dass Kinder sich mit ADRS im Bezug auf ihre Hirnentwicklung etwas anders ausreifen dass vor allem dieser Teil ganz vorne der sich im Zuge der Pubertät und eben zum junger Wachsenalter hinweg noch entwickelt und auch ausreift, eben bei ihnen deutlich in der Entwicklung verzögert ist.
Und sie häufig insbesondere beim Planen organisieren, beim Umgang mit eigenen Emotionen und Impulsen ja einfach länger noch Entwicklungszeit brauchen und mehr Unterstützung benötigen. Was ich durchaus schwierig finde, man kann so ein bisschen den Punkt verpassen oder dass man auch als Elternteil sich an dieses Hilfestellung geben gewöhnt dann mehr hilft als nötig.
Also das auch sonst jetzt bei Eltern unabhängig davon, dass man vielleicht merkt ich muss bei meinem Kind, da schreibt auch jemand, ich muss immer daneben sitzen oder so und es macht mein Kind gar nichts, dass sich die Kinder daran gewöhnen, dass immer jemand mitdenkt, jemand erklärt und dass sie dann auch vielleicht mit der Zeit weniger können, als sie eigentlich könnten.
oder wenn Sie da ein bisschen mehr Anregung bekommen Und ich denke da wäre es schön, wenn wir noch ein bisschen was vielleicht dazu sagen. Wie würdest du das machen? Stefanie ist eine Frage wie kann ich die Selbstständigkeit fördern und die Mutterscheibe noch ohne das Kind von heute auf morgen alleine zu lassen?
Das gefällt mir. oder werden Sie das super formuliert! Genau genau. Ich finde es auch schön, dass sie das hier beschreibt. Es geht nicht darum von heute auf morgen zu sagen so du hast jetzt davon und jetzt machst du alles alleine weil das die Kinder oft dann in die Überforderung hineintreibt sondern sich bewusst zu machen diese Entwicklung zur Selbstständigkeit die ist bei jedem Kind individuell Und das ist etwas was sich Schritt für Schritt entwickelt und nicht von Heute Auf Morgen.
Dennoch gibt es ja so ein paar Aspekte, die wir im Kopf behalten können. Wenns darum geht, die Selbstständigkeit zu fördern und ich glaube der erste Schritt, der für mich wichtig wäre wenn ich jetzt die Mama dieses Kindes wäre ist ein bisschen genauer zu versuchen herauszufinden woran legt's denn dass mein Kind im Moment so unselbständig isst?
Denn da gibts ja auch wieder verschiedene Gründe die damit hineinspielen können. Ein Teil der Kinder ist wirklich inhaltlich überfordert von dem, was sie dort lernen oder bearbeiten müssen. und fordern die Hilfe ein, weil sie es alleine wirklich nicht können. Also dass ich jetzt beispielsweise ein Kind hab was sagt Ich habe überhaupt nicht verstanden wie die Lehrkraft das erklärt hat zum Beispiel in Mathe oder so, ich weiß nicht wie das geht Du musst mir helfen.
Das ist dann aber oft auch eher punktuell, also dass man als Kind will immer bei Mathe-Hilfe Wenn man natürlich Kinder hat wo man sagt Sie nehmen auch das Hausaufgaben heftig hervor oder die packen das etwa nicht aus Dann kann es natürlich sein, diese Faktor Bequemlichkeit also Unterstützung zu bekommen bei den Hausaufgaben ist einfach oft sehr angenehm und bequem.
Vielleicht auch weil die Kinder merken ich bin einfach schneller fertig wenn ich's mit Mama oder Papa zusammen mache. Das Thema Aufmerksamkeit und Beziehungszeit spielt für viele Kinder eine Rolle, dass sie den Eindruck haben. Aha! Wenn ich meine Hausaufgaben alleine mache, dann dauert es länger und dann sagt vielleicht Mama oder Papa ja, ich gehe jetzt noch schnell die Wäsche aufhängen oder ich helf schnell deinem Geschwisterchen oder so... Und praktisch Hilfe zu brauchen heißt auch da nimmt sich jemand dann exklusiv Zeit.
für mich das ist vielleicht nicht so bewusst, dass die Kinder sich das überlegen aber sie spüren einfach oft, das ist eine Möglichkeit. Ich habe mal ein Kind was wirklich so bewusst war Also das war ganz ein wirklich kompetentes Kind, oder? Ich hab gemerkt. Die kann wahnsinnig viel! Die Mutter hat gesagt, sei völlig unselbständig.
und dann habe ich zu ihm gesagt, er ist auch schön so ein bisschen unselbständig sein. und dann hat sie mich so angegrinst. die Mutter saß daneben und da gesagt Ja für mich haben meine Mama nicht so Zeit aber für die Schule schon Und das denke ich, dass es etwas so aus vielen Kindern merken. oder wenn ich irgendwie sage machen wir einen Spiel irgendwas Dann heißt es, ich muss noch das und das erledigen Und wenn es heißt, ich verstehe das nicht.
Dann ist man als Elternteil sofort auf der Matte weil das ist wichtig. oder und die Kinder merken darüber kann ich mir die Eltern organisieren. Und ich denke einer der Gründe, die auch noch häufig eine Rolle spielen ist das für manche Kinder gar nicht so klar ist dass es den Eltern darum geht. Dass sie selbstständiger werden.
also Ich habe das immer wieder erlebt jetzt auch in der Zusammenarbeit mit Familien Das Kinder zum Beispiel beschreiben. meinen Eltern ist es mega wichtig, dass ich das gut und richtig mache. und wenn man dann drüber spricht woran Sie das merken Dann sagen sie ja häufig naja Wenn ich jetzt halt zum Beispiel irgendwie Mathe mache oder halt für Deutsch irgendeinen Blättchen ausfüllen muss Dann schauen die sich das am Schluss an und alles, was ich falsch gemacht habe.
Das muss ich noch mal kontrollieren und korrigieren. Das heißt wenn ich es alleine mache dann dauerts eh schon länger? Und dann hab' ich ja nachher noch Arbeit. Genau! Am Schluss noch Arbeit und schäme mich vielleicht auch weil's nicht so gut hinbekommen habt, dann lass ich mir lieber von Anfang an helfen.
Und je nachdem welcher Grund oder welche Gründe vorliegen können wir ein wenig anders drauf reagieren Wenn ich einen Kind hab', dass er unsicher ist. Oder dann könnte ich versuchen das Kind mal zu ermutigen Und zum Beispiel zu sagen, du am Anfang schaust kurz was sind heute die Hausaufgaben? und dann könnte man z.B.
versuchen sie mit dem Kind zusammen von ganz einfach hoffentlich wenn es ein paar gibt die einfach sind ist wirklich schwierig zu sortieren und zu sagen Du was meinst Du? Die nächste probier die mal alleine. oder? ich habe gut wirklich die Frage Was davon traust Du dir selbst zu? Oder dass dann können die Kinder etwas auswählen Genau genau also das man dort so ein bisschen den Schwierigkeitsgrad variiert ermutigen und dann kann man das ja auch wirklich wertschätzend hervorheben.
Und sagen wenn es Kind das jetzt probiert hat, und es ist vielleicht noch nicht ganz richtig dass man ihren Fokus darauf legt oder uns sagen kann hey das hast du jetzt selber probiert und ich konnte in der Zwischenzeit was anderes machen keine Ahnung die Spülmaschine ausräumen Dann habe ich nachher noch Zeit für ein Spiel.
oder dass die Kinder auch merken okay Ich verlier quasi diese Exklusivzeit mit Mama oder Papa. nicht, wenn ich ein paar Aufgaben selber versuche. Sondern wenn Sie in der Zeit auch die Möglichkeit haben was anderes zu tun dann ja haben sie danach doch nochmal Zeit. für manche Kinder ist es wirklich dieser Punkt dass sie es so leidig finden, dann alleine da zu sitzen.
Dann wäre ja auch schon mit vielen Familien vereinbart mal auszuprobieren ob das Kind eigenständiger arbeitet wenn man parallel an was anderem schafft also sich mich zum Beispiel mit dem Laptop daneben sitzt und sagt ich habe auch noch für die Arbeit ein paar E-Mails zu beantworten und sagt muss mich konzentrieren gell Wer wichtig, dass du mich arbeiten lässt und ich lass dich arbeiten.
Und dann kann man ja sagen in der Pause kannst Kind dann kommen mit Fragen oder so, dass die Kinder merken okay muss jetzt zum Beispiel nicht allein vor mich hin leiten. das kann hilfreich sein. Meine mochten sie immer noch wenn ich einfach die Küche aufräume oder koch oder also das in der Küche alle zusammen und dieses Gefühl Ja man ist nicht alleine das mögen viele Kinder sehr genau.
Viele Kinder arbeiten auch wirklich besser, wenn irgendwie ein älternteil in der Nähe ist als wenn sie allein im stillen Kämmerchen hocken. Weil dann gerade wenn da noch Spielsachen da sind, dann vieles sie natürlich anzieht und man dann plötzlich denkt oh ja statt jetzt hier irgendwie Arbeitsblättchen auszufüllen wäre es doch cool ein bisschen mein Kopf meine Nase in den Comic zu stecken oder da noch die Lego Burg weiterzubauen.
Auch das kann manchmal helfen dass man einfach weiß es ist jemand da. Ich weiß noch, ich habe eigentlich immer bei unserem Wohnzimmer-Tisch Hausaufgaben gemacht und meine Mama hat meistens in der Zeit einen Haushalt gemacht. Die war zu Hause und hat dann irgendwie gebügelt. Jetzt würde jetzt bei meinen Kindern rausfallen weil ich per sie einfach nicht bügle.
Aber das wäre auch eine Variante! Dann gibt es die Kinder, die wirklich inhaltlich überfordert sind. Ich finde wenn man das über einen längeren Zeitraum bemerkt, wäre das auch wichtig, das nochmal zurückzumelden – auch der Lehrkraft? Wir merken die Aufgaben, die überfordern mein Kind im Moment oder unser Kind im moment.
wir müssen dort immer helfen weil das finde ich oft für Lehrkräfte auch noch schwierig wenn natürlich je nachdem wie die klasse zusammengesetzt ist aber der großteil der Eltern zuhause dann hilft und immer alles erklärt und die Kinder immer mit korrekten Hausaufgaben in die Schule kommen. Das beschreiben ja auch häufig unsere Lehrkräfte, dass sie sagen mir fehlt dann total der Überblick wo die Kinder stehen welche Hausaufgaben angemessen sind und welche eher weniger weil halt einfach alle kommen und sagen ja oder haben es jetzt mit der Hilfe der Eltern gelöst.
Wenn's drum geht das die Kinder sich eher so ein bisschen eine gewisse Bequemlichkeit angewöhnt haben? Weil Sie merken Es ist einfach gemütlicher, wenn Mama oder Papa da bei Fuß stehen und quasi mir bei allem helfen. Kann man versuchen zunehmend Hilfe zu Selbsthilfe zu geben? Also ich habe jetzt beispielsweise ein Kind das muss für Sachkunde einen Text lesen sagt.
Oh Mama der ist so kompliziert! Ich check überhaupt nicht was da drin steht. Jetzt könnte ich eine direkte fachliche Hilfe geben und sagen zeig mal her, ich lese den Text und erkläre meinem Kind in einfacheren Worten was drin steht. Mein Kind wird im Idealfall dann sehr dankbar sein und sagen oh super Mami du machst das sogar noch besser als meine Lehrkraft vielleicht je nachdem.
Das bringt vielleicht auch dafür was, dass das Kind beim nächsten Mal dann wenn es um diesen Text geht. Ja weiß wo was da drin stand und vielleicht auch eine bessere Note im Test dann hat am nächsten oder übernächsten Tag. aber es macht Kinder natürlich abhängig von dieser Hilfe. Und die Hilfe zur Selbsthilfe hieße ich versuche meinem kind anhand dieser schwierigen Situation Strategien oder Wege zu vermitteln, die ihm dabei helfen in Zukunft besser eigenständig mit dieser Schwierigkeit umzugehen.
Also das Kind kommt sagt, Mami ich habe diesen schwierigen Sachkunde Text, ich komme überhaupt nicht dahinter und ich kann den mal mir anschauen oder mit meinem Kind zusammen sagen hey zeig mal her. okay das wirkt kompliziert. was hast du denn bisher verstanden? Jetzt lass sich das Kind mal erklären was es bisher verstand hat vorwissen aktivieren oder.
und dann kann ich zum Beispiel sagen du gibts Wörter, die du nicht verstehst oder die es schwierig sind. Und das Kind sagt ja diese vier. Okay streich die mal an. wie könnten wir rausfinden was sie bedeutet? Wir schauen das zum Beispiel kurz nach. Oder das Kind sagte ich habe den jetzt irgendwie einmal gelesen den Text und ich kann sagen manchmal muss man noch weiter lesen bis eine schwierige Stelle erklärt wird.
Oder schau mal da ist noch ein Bild rechts auf der Seite. vielleicht hilft dir das diese Grafik am besser zu verstehen was drin steht damit die Kinder merken, ah ok ist nächste mal wenn ich wieder Schwierigkeiten habe im Text zu verstehen dann kann Ich vorwissen aktivieren das heißt mir überlegen was hab ich gelesen?
Was habe ich bisher verstanden? nicht kann gucken gibt's schwierige Wörter die ich nicht verstehe und Kann Die nachschauen. Ich kann schauen gibt es irgendwelche grafiken die mir helfen den text besser zu entschlüsseln? Ich kann weiterlesen oder den Text nochmal lesen, wenn ich nicht dahinter komme. Das heißt, ich baue mit der Zeit eine innere Landkarte auf.
wie gehe ich? Mit einem schwierigen Text um und das ist jetzt etwas was sich wieder und wieder reproduzieren kann. Und jetzt klingt das natürlich alles so wunderschön. Oder man hört vielleicht, dass Mama oder Papa und denkt, ja, mein Kind sitzt da nicht da und sagt auch vielen Dank, Mami, dass du mir das jetzt so wunderbar hier Hilfe zur Selbsthilfe gegeben hast?
Ich bin ganz zufrieden mit dir und in Zukunft mache ich das alles alleine. Sondern die Kinder finden es am Anfang meistens ziemlich blöd! Oder dann findet ihr ein Classmate einfach und jetzt sag's halt einfach weil sie sich ein Stück weit natürlich auch an diese bequeme Hilfe gewöhnt haben. Ich denke, das ist so'n bisschen diese Spannung die es dann auch gilt, von Seiten unser Wachstum ein bisschen auszuhalten.
Wo man vielleicht auch ein bisschen schauen muss wie es gerade der Energielevel funktioniert. oder kann ich das heute machen? Oder ist jetzt heute einfach für das Kind nur wichtig und ich will fertig werden? Genau! Aber ich denke alle meisten Eltern haben dort eigentlich ein gutes Gespür welche Dosis je nach Tagesverfassung angemessen ist.
genau Es ist ja auch kein Entweder oder. Also ich finde, man kann an einem Tag was eh schon schwierig ist vielleicht sagen okay hier helfe ich ein bisschen mehr da machen wir es uns leicht und allen beiden und am tag bei denen ich den eindruck habe da verträgt's mehr oder das kind ist prinzipiell offener zugänglicher in diesem tag oder auch ein fach bei dem Kind eher zugänglich ist dass man dort hier und damals versuchen kann ja so einen zwei oder dass man auch mal eine prüfung nutzt oder?
Dass man sagt ah bei der Prüfung wollen wir jetzt mal diese textleren strategie ausprobieren oder diese Vokabellernstrategie. Aber ich finde, das ist ein ganz wichtiges Element also dass man mehr und mehr den Kindern eigentlich Strategien vermittelt. wie lerne ich anstatt die Inhalte? Genau in vielen Schulen passiert es ja heute auch, dass Lehrkräfte gerade im Bezug auf diese überfachlichen Kompetenzen ja in verschiedenen Stellen versuchen den Kindern lernen und Arbeitsstrategien zu vermitteln und das finde ich wunderbar.
Und eben je nachdem kann man das als Mama oder Papa zu Hause versuchen, noch mal zu festigen. Oder weiterzutragen mit den Kindern – das kann sehr hilfreich sein! Und dann haben wir ja noch diesen Fall dass manche Kinder einfach gar nicht so sehr merken, dass den Eltern dieses Selbstständigsein so wichtig ist weil sie den Eindruck haben es geht nur darum oder vor allem darum dass es richtig ist.
und ich denke da können wir auch wieder einen Schritt auf die Kinder zumachen indem wir sagen Mir geht es jetzt vor allem um die Selbstständigkeit. Das heißt, ich korrigiere dann nicht jede Aufgabe durch und erwarte von meinem Kind dass das dann alles noch kontrolliert und korrigiert sondern... Ich verstehe die Hausaufgabe auch wirklich als Auftrag den die Schule dem Kind nach Hause gegeben hat und gebt den Auftrag auch an die Schule zurück.
Die Hausaufgeben dann zu kontrollieren und zu korrigieren im Unterricht. Tobias möchte ihr sie wissen also in welchem Umfang sollten Eltern Hausaufgauben korrigiren und Fehler aufzeigen? Genau! Vielleicht noch da klammer zu, damit wir diese erste Frage noch abschließen können. Und dann eben fänd ich es ganz wichtig das auch zu würdigen wenn die Kinder das eigenständig versuchen.
Auch wenn noch Fehler drin sind oder zu sagen hey ich habe gesehen du hast das heute selbständig versucht Bist du so weit alleine gekommen oder ich habe mich richtig mit dir gefreut? Einfach, dass man ihnen auch zeigt das hat für mich einen Wert. Und ich würdige das und ich sehe es wenn Du das selbstständig versuchst.
Mir geht's gar nicht so sehr darum, dass es immer richtig ist sondern mir gehts vor allem drum, dass Du es eigenständig probierst und ich freue mich mit Dir und bin stolz mit Dir wenn Du es immer und immer wieder in kleinen Schritten schaffst! Und genau jetzt kam noch diese Frage von Tobias eben. Ganz kurz, ich finde das kann man sich eben sehr gut vorstellen oder?
Das Kind sitzt dann da bei den Hausaufgaben und es ist eine Aufgabe, bei der er sich nicht ganz sicher ist wie löse ich die. Und genau in dieser Situation überlegt es ja was ist jetzt wichtig. Und dort muss es quasi bemerken Denn Erwachsenen ist es wichtiger, dass man probiert, als dass das richtig ist.
Genau ich denke, das kann man sich ja auch sehr gut vorstellen wenn man zum Beispiel eine neue Stelle antwortet. Ja. Je nachdem in welches Team ich komme und was für Vorgesetzte ich habe werde ich auch anders reagieren als erwachsene Personen. Wenn ich jetzt zum Beispiel einen Eindruck hab ahja Fehler sind echt schlimm da werde ich zb abgestraft.
oder der sagt dann jemand das bringst du jetzt sofort in Ordnung das geht überhaupt nicht oder konzentriere dich besser. Dann werde ich wahrscheinlich auch eher versuchen auf Nummer sicher zu gehen und lieber nochmal einmal mehr bei der Teamkollegin oder beim Teamkullegen nachzufragen, hey ist das so richtig?
Und kannst du mir mal helfen?". Und ich check da nicht genau was ich machen muss. Oder um mich einfach sicher zu führen und dann auch am Ende nicht diese negative Rückmeldung zu bekommen. Wenn ich jetzt eine Vorgesetze dann vorgesetzt hätte, der sagt, du bei uns im Team das ist einfach ein bisschen die Regel oder unsere Philosophie dass jeder probiert es einfach so gut das kann selbstständig eigen gesteuert.
Und ja, wenn es dann ein paar Fehler drin hat ist nicht so schlimm, die kann man dann am Ende immer noch auswerten und beseitigen. Aber dass man so je nachdem auch merken würde, dann hätte man vielleicht viel mehr die Freiheit auch was Halbgutes oder Unfertiges einfach mal abzugeben und zu merken geht jetzt vor allem einmal darum das ich mich da einarbeite und durchwurschtle und meinen eigenen Weg finde und im anderen Fall würde ich vielleicht eher den Eindruck haben Mehrere Versicherung ist besser.
Und ich denke so ein ähnliches Muster sieht man ja bei den Kindern, bei den Hausaufgaben auch sehr häufig. Ich glaube wenn wir das als Eltern transportieren können diese Eigenständigkeit die stellen jetzt mal über dass das alles richtig ist dann können wir es auch den Kindern besser vermitteln Heißt manchmal auch, wenn man viele Monate Jahre geholfen hat und vielleicht auch die Lehrkraft schon dran gewöhnt ist dass die Kinder immer mit fehlerfreien Aufgaben in die Schule kommen.
Dass man das kurz noch bei der Lehrkraft deponiert und sagt wir arbeiten am Thema Selbstständigkeit gerade. Wir werden für den Moment nicht mehr kontrollieren oder korrigieren. Seien Sie darauf vorbereitet, dass es Kind jetzt einfach ein bisschen in Anführungszeichen schlechter gelösten Aufgaben an die Schule kommt damit die dann nicht das Kind so anspricht und sagt, was ist in letzter Zeit mit dir los?
Die Hausaufgaben waren immer so top gemacht. Und jetzt lässt du es voll schleifen. uns Kinder lassen eigentlich gar nicht schleifen sondern ist voll dran seine Selbstständigkeitsentwickeln. Genau zu Tobias. also ich würde mich mit Korrekturen aus diesem Grund eher zurückhalten aber auch damit das Kind die Ausaufgabe werden ja in der Schule korrigiert oder wenn ich da schon weiß es ist alles richtig gut schon angeschaut dann bin ich vielleicht auch nicht dabei.
Also ich find's eigentlich gut, wenn die Kinder dort zuhören oder und eben auch was du gesagt hast. Die Lehrkraft in Feedback bekommt wo das Kind wirklich steht? Und dann gibt es natürlich immer Ausnahmen. eine ist habe ich ja schon gehört dass Eltern sagen die Lehrkraft schaut die Hausaufgaben gar nicht an.
oder also wenn Dann würde ich vielleicht auch für als Eltern ein bisschen wissen wollen kann das Kind das? Aber dann sind sie muss man auch sagen einfach sinnlos. Ja. also wenn ich Hausaufgarbe gebe und die werden nicht korrigiert und kontrolliert dann haben die null Lerneffekt die Kinder irgendwas machen und nicht wissen, ob's am Schluss stimmt.
Und wenn es nicht stimmt wie sie's zu einem stimmigen Ergebnis bringen können? Nein dann bringt's wirklich nichts. ja. Unter anderem Punkt manche Kinder wollen halt einfach das alles richtig ist. Wir sehen das ja manchmal bei den perfektionistischen Kindern oder... Die haben Angst davor dass viele da drin sind.
Da würde ich so ein bisschen vorsichtig oder vielleicht sagen du hast es gut gelöst. da und dort einen kleinen Fehler drin, können wir das so lassen? oder wieso die anschauen. Oder kommen die zwei schauen wir uns noch an? Und die anderen sind aber Kleinigkeiten. also ich würde die Kinder ein bisschen mutigen oder auch mal mit nicht perfekt gelöstem in die Schule zu gehen damit sie merken können dass dadurch nichts Schlimmes passiert Aber halt in einem Tempo und in einer Dosis die ihr das Kind verträgt.
Und ich denke, er hat ja noch gefragt korrigieren. Vieler Aufzeigen haben wir drüber gesprochen und beim Helfen... Grundgedanke wäre so wenig helfen wie möglich, so viel wie nötig! Und das ist natürlich je nach Kind dann auch sehr individuell. Ich würde versuchen wenn es geht mich nicht in dieser Rolle als Hilfslehrkraft schon zu positionieren.
Also, wenn die Kinder jetzt anfangen in der ersten Klasse gerade schon das Gefühl zu haben ich muss da immer daneben sitzen und helfen und kontrollieren und korrigieren sondern wirklich versuchen sich auch bewusstzumachen die Hausaufgaben sind Aufträge die kommen aus der Schule nach Hause wie gesagt und sie kommen von zuhause wieder zurück.
Und ja, wenn mein Kind mich fragt und Unterstützung möchte dann darf ich entscheiden ob ich die bieten möchte und wenn ja in welchem Rahmen. Und ich finde auch dort sind die Kinder ja dann sehr unterschiedlich. Manche fragen öfter nach, andere nicht und ich würde auf keinen Fall die Hilfe aufträngen weil die Kinder dort finde ich auch zu Recht oft auch sehr verärgert darauf reagieren zum Teil auch so hey wieso traust du mir das nicht zu dass ich das selber mache?
oder? Was wir ja ganz häufig haben, sind Eltern die den Eindruck haben. Ja mein Kind z.B., das schreibt so schlutrig und es soll doch jetzt mal die Hausaufgaben ordentlicher schreiben usw. Und das Kind findet da aber ... Die Lehrkraft kann's ja lesen, die schimpft überhaupt nicht. was wollen meine Eltern dauern mit diesem ordentlichen Schreiben?
Ich finde hat man als Eltern praktisch keine Möglichkeit solang die Lehrkraft das lesen kann und dass in Ordnung findet, finde ich muss sich zu Hause nicht einen höheren Anspruch walten lassen als dort. Weil es führt noch in Ruhe den Konflikt hinein. Ja, weil das Kind ist die Lehrkräfte-Autorität in diesem Bereich und ich finde auch, das darf so sein oder?
Genau! Maria will noch wissen. Lernstrategien. bei Kindern, die es nicht gewohnt sind zu lernen, nie gelernt haben zu lernen Das passiert häufig In der Grundschule sind die Unterschiede zwischen den Kindern riesig. Es gibt einfach welche, die wirklich nur Anwesend sein müssen, um gute Leistungen zu erbringen.
Und dann gerade mit dem Übertritt ändert sich das oft, dass die Kinder plötzlich merken, oh jetzt kommen schlechte Noten und dann fehlt ihnen aber irgendein Repertoire-Lernstrategien. Ich finde es kann man auch aufbauen. Was ich ganz oft habe ist die Frage Eltern wissen wollen, ja ich befürchte das. Was kann ich jetzt schon vorsorglich präventiv tun?
Und da habe ich oft das Gefühl wenig. also so lange eine Strategie funktioniert hält man an der fest dann wollen Kinder auch nichts davon hören. aber man kann diesen Moment dann abpassen. und jetzt hat das Kind den übertrieb gemacht. die Noten haben sich verschlechtert das Kind will wissen was ist los oder und jetzt kann man es erklären dass die Ansprüche gestiegen sind dass man Prüfen vorbereiten muss.
Und wir haben jetzt zum Beispiel mit diesem Clever Lernenbuch. Das richtet sich ja genau an diese Phase, wo wir wissenschaftlich fundierte Lernstrategien auf eine witzig freche Art dann auch Kindern erklären oder Jugendlichen genau und man dann vielleicht sagen kann okay das ist jetzt spannend oder? Jetzt ist das Kind eigentlich offen.
es merkt die alte Strategie funktioniert nicht mehr. Jetzt könnten wir das zusammen ein bisschen erarbeiten. Wolltest du nach Hause ergänzen? Ja. Ich würde das einfach nach Prüfungen machen, also dass man merkt jetzt haben wir eine Prüfung englisch oder französisch. Das Kind muss vor Karten lernen und kommen.
wir schauen mal nach wie man das am besten macht. Das Kind hat eine Biologie der Geografieprüfung. Wie lernt man denn eigentlich gut Texte Und das einfach so sukzessive da mit dem Kinder einzuführen vielleicht zum Kapitel zu lesen das auszuprobieren Auszuwerten was auch gut funktioniert Und dem Kind ja einfach so ein bisschen über einen Jahr hinweg dieses Thema Strategien, so ein Bisschen mitlaufen zu lassen bis das Kind ein Repertoire aufgebaut hat.
Ich finde dennoch weil Maria ja hier schreibt Lernstrategien bei Kindern die es nicht gewohnt sind zu lernen und nie gelernt haben zu lernen. Das sind ja häufig Kinder denen in der Grundschule gefühlt dass allermeist in den Schoß fällt Ja Bei denen man auch als Leerpersonen vielleicht den Eindruck hat, die müssen nicht besonders viel machen.
Vielleicht hat man das auch ein bisschen aus Elternteile immer gesagt? Ja oder auch die Lehrkräfte. Ich erinnere mich ich war so ein Kind weil ich schon im Kindergarten lesen und schreiben konnte und ein bisschen rechnen und so und ich fand Schule spannend. Und dann hört man natürlich als Kind von Bezugspersonen auch in der Schule permanent zu Sachen Ja, die hat aber eine gute Aufwassungsgabe und ja das ist so eine gescheite.
Und die wird es dann weitbringen. Die muss halt nichts machen. Die kann das einfach... Das sind ja lauter Sätze, die man hört als Zuschreibung. Genau! Da wissen wir auch aus der Forschung dass solche Zuschreibungen sehr schnell ein sogenanntes statisches Selbstkonzept oder Selbstbild aufbauen können.
D.h., diese Überzeugung ich bin wie ich bin und das wie gut ich bin hat vor allem mit Begabung, Intelligenz, Talent. Das hört man ja dann auch oft, mein Gott das ist so ein begabtes Kind oder der ist so talentiert. zum Beispiel und da gibt es ja auch viel Forschung dazu die zeigt dass diese Kinder die eben dieses statische Selbstkonzept ausbilden dann Herausforderungen eher aus dem Weg gehen und sich sehr schnell entmutigen lassen.
wenn dann eben die Erfolge ausbleiben weil man den Eindruck hat aha Dann bin ich wohl nicht mehr so schlau und begabt und intelligent, wie das alle geglaubt haben. Ich weiß zum Beispiel noch beim Übertritt dann ins Gymnasium habe ich zum allerersten Mal die Note vier. Ich hatte vor allem noch nie eine Vier.
Also das Schlimmste war Note gut, also ne zwei im deutschen Schulsystem. und dann hatte ich zum ersten Mal in Mathe – da haben wir so verschiedene Zahlensysteme uns angeschaut, da kam ich überhaupt nicht entdeckt, ich hab's einfach nicht kapiert. Aber ich notte vier in der Mathe Prüfung gehabt und ich fand es so schlimm, weil ich habe einfach die Welt nicht mehr verstanden, ich dachte was ist los?
Funktioniert mein Kopf plötzlich nicht mehr richtig oder? Und ich denke, dass ist schon etwas, was man als Lehrkraft als Elternteil, wenn man ein Kind hat bei dem man den Eindruck hat. Das fällt ihm in den Schuh aus, wenn ich aufpassen muss mit diesen Zuschreibungen von es ist so schlau und talentiert manchmal auch dieses Jahr.
Er muss halt gar nichts machen für die Schule. Mit einem gewissen Stolz? Genau, manche Eltern machen das genau. Und da wäre es so wichtig ja eigentlich den Kindern schon früh zu helfen eher ein dynamisches Selbstkonzept oder Selbstbild mitzugeben. D.h., diese Überzeugung Ich kann mich verändern. Und das, wie ich mich entwickle hat auch ein bisschen was damit zu tun, was ich reingebe also meine Noten die haben nicht nur damit so tun was in meinem Kopf da ist und welche gehen ich mit bekommen habe sondern vor allem halt auch ob ich mich angestrengt habe ob ich im Unterricht gut aufgepasst habe ob sich meine Ausaufgaben erledigt hab Also irgendetwas was ich aus eigener Hand beeinflussen kann.
Und ich finde dass man ganz oft bei diesen Kindern wo gesagt wird Die können es halt einfach, dass man das sieht. Dass sie eben zum Beispiel... Im Unterricht gut aufpassen. Gerne lesen und sich dahin mit Themen geschäftigen. Sieht in der Freizeit ein YouTube-Videogucken über irgendeinen Thema wie ja was mit Mathematik oder logischem Denken zu tun hat?
Oder dass es nicht einfach aus nichts heraus entsteht. Und ich finde da geht's ja gar nicht drum zu sagen Ja Begabung oder Intelligenz spielt keine Rolle weil das stimmt ja auch nicht. aber es geht darum den Kindern auch mitzugeben egal praktisch, an welchem Startpunkt man beginnt. Aber es ist immer ein gewisser Handlungsspielraum möglich und ich glaube diesen Handlungspielraum den sollte man gerade auch Kindern mitgeben die eben den Eindruck haben ja sie müssen nicht so viel machen.
Und was sich auch immer wieder wenn wir an die Lerncoaching-Klientinnen und Klienten zurückdenken ja hilfreich gefunden haben ist grade solche Kinder auch bisschen vorzubereiten dann in dieser Zeit des Übertritts was da passiert. also gerade wenn ich jetzt einen Kind habe das von der Grundschule, Primarstufe zum Beispiel aufs Gymnasium übertritt.
Eher ein leistungsstarkes Kind vielleicht auch eher eins das nie lernen musste weil eben vieles durch Zuhörn im Unterricht oder ab und zu mal Hausaufgaben machen abgedeckt war dass wir habe ich auch schon im Lerncoaching mit Jugendlichen zum Beispiel gemacht bei diesen Fischteicheffekt diskutieren zeigen schau mal Du kommst jetzt aus einer Gruppe, da gibt es Kinder die sind sehr gut in gewissen Fächern.
Andere haben große Schwierigkeiten oder dann kann man das auch ein bisschen aufzeichnen und jetzt kommst du eine andere Gruppe hinein? Oder jetzt sind da plötzlich ganz viele Kinder, die eben auch dort sind weil sie ähnlich wie du eben auch bisher sehr gute Noten hatten. Das heißt man kommt in eine andere Vergleichsgruppe hinein Und das bedeutet natürlich auch ein Stück weit Weil Noten ja auch so gegeben werden anhand der Regel des Klassenspiegels dass man dann eben merkt, es kann auch schwieriger werden.
Und das heißt nicht, dass man plötzlich nicht mehr so schlau ist oder plötzlich doof ist oder es nicht hinbekommt sondern das heißt einfach die Anforderungen sind gestiegen. und das bedeutet eben auch wir brauchen jetzt anderes und mehr Rüstzeug um diesen Anforderung zu entsprechen. und ein Teil davon sind eben die Lernstrategien.
Das zeigt ja die Forschung auch, auf sehr fruchtbaren Boden fallen kann, wenn Kinder eben dieses dynamische Mindset haben. Das heißt der Überzeugung sind was ich noch nicht kann das kann ich noch lernen und das Lernstrategietraining erstaunlich wenig bringt bei Kindern und Jugendlichen die eben glauben ja alles hängt von Intelligenz und Begabungen meinen quasi Talenten ab weil ja was soll ich denn dann auch üben ist ja eh schon alles festgestellt.
Das heisst da wäre es besonders wichtig dass auch nochmal diesen Zusammenhang zu machen zwischen was sich investiert habe Hatten Zusammenhang auch zu meinen Ergebnissen, zu meinen Erfolgen die ich bisher einstreichen konnte. Und dann aber vor allem auch und da gibt es ja auch Untersuchungen dazu auch nochmal betonen zu können.
Schau mal das Gehirn, das verändert sich wenn wir etwas Neues lernen oder das ist plastisch und jetzt geht's eben drum auch dem Gehirnen Neue Inhalte, neue Fähigkeiten zu verfüttern und vermitteln. Und da gibt es verschiedene Wege, die es unserem Gehirn leichter machen können das aufzunehmen. Ich glaube den Kindern das auch so ein wenig mitzugeben diese Neugier drauf wie lernt mein Gehirnen?
Wie funktioniert das? Das ist etwas was ja gerade auch mache ich immer wieder die Erfahrung auch Kindern die denen bisher in Anfangszeichen vermeintlich alles in den Schuss gefallen ist oft sehr entspricht. dieses Entdecken und rausfinden wie tickig und wie funktioniert das genau. Und ich find, das kann einem je nachdem schon auch mal so eine neue Welt eröffnen.
Ohne gewisse Selbstwirksamkeit auch für mitten. Ich kann aktiv Einfluss draufnehmen. Also ich fand es total schön, dann irgendwann zu merken, aha, Mathe kann man ja auch lernen! Das war mir vorher nicht so bewusst. Anja fragt Tipps gegen vergessenen der Hausaufgaben in der Grundschule? Da bist du ja eigentlich auch ... In doppelter Hinsicht am meisten.
Genau, ihm vergessen und im Strategien entwickeln. Ja erzähl mal Fabi wie macht man das als vergessliches Kind? Ich denke ein Hauptproblem bei vielen Kindern ist ja wirklich dass sie einfach im richtigen Moment nicht mit dem Kopf parat sind. oder also bei mir war es immer so ich habe an irgendetwas gedacht halt einfach nicht gerade dann was um mich herum passiert und ich hab diesen Einstieg verpasst.
Und dann hat vielleicht eine Lehrkraft gesagt, ja mach das auf morgen noch fertig. Aber ich war gerade in meinem Kopf bei irgendeiner Geschichte oder sonst was und habe es nicht mitgekriegt. Oder... Ich hab' das mit gekriegt? Oder ich hab's vielleicht aber nicht eingetragen? Und so, irgendwie bin ich nicht ins Handeln gekommen!
Oder ich habs' eingetragen, aber dann hats geklingelt und ich war schon wieder irgendwo anders und dann hab' ich's nicht eingepackt. Und ich denke da sind eben wirklich viele Schritte, dass man Den Kopf einschalten muss im richtigen Moment, dass man es dann auch einträgt. Dass man sich überlegt was muss ich jetzt mitnehmen um das auch tun zu können?
Dass man's dann einpackt oder so Hause macht und dann auch wieder mitnimmt und nicht irgendwo auf dem Pult liegen lässt Und dann zum richtigen Zeitpunkt dran denkt, das dann wieder auszupacken und hervorzunehmen und einzureichen. Genau! Ich finde wenn man nämlich all diese Schritte sieht – also ich habe es immer wieder – sind wirklich viele, wir haben ja auch für unser eines Module in der Lerncoaching-Weiterbildung eben dieses Stufenmodell.
was braucht's eigentlich alles? Diese Schritte die du jetzt aufgezählt hat hast? was brauchen Kinder oder Jugendliche eigentlich um Hausaufgaben vollständig abzugeben? Und wenn man quasi all diese Schritte sieht, dann merkt man eigentlich wie komplex das ist. und dann merken wir auch warum man nicht einfach nur sagen kann.
Ja was kann denn so schwierig dran sein Paar Hausaufgaben zu machen? Und weil uns ja auch viele Lehrkräfte zuhören ich finde es fängt schon immer bei der Klarheit an. Ich war zum Beispiel bei meiner Tochter im Schulbesuch. in der zweiten Klasse Hat die Lehrerin gesagt, jetzt gibt es die Hausaufgaben und dann sind alle Kinder aufgestanden.
Haben das Hausaufgang mitgenommen. Häft mitgenommen und sind in den Kreis gekommen. Dann hat sie auf dem Helramprojektor das angeschaltet oder? Und dann haben alle Kinder das eingetragen... ...und sie ist bei den Kindern, die müssen langsamer waren noch vorbei ja geguckt ob die fertig sind.. ..und dann hat sie nochmal gesagt was müsst ihr einpacken?
und dann haben allen Kinder das entsprechende Heft oder Buch hochgehalten und das eingepackt. Und wenn eine Lehrkraft so strukturiert ist, dann haben auch viel weniger Kinder das da nicht dabei oder das ist sehr hilfreich. Wenn ich natürlich so halb ins Klingeln reinrufe, mach das fertig, dann habt ihr die Hälfte nicht mitbekommen.
also ich finde es immer gut wenn ich merke zum Beispiel als Lehrkraft bei mir vergessen viele Kinder die Hausaufgaben ist das vielleicht weil ich zu wenig Struktur drin habe in diesem Bereich Und das wäre eine Möglichkeit, etwas zu ändern. Dann hängt es natürlich sehr am Kind und da machen wir es ja oft so im Lerncoaching, dass wir schauen mit dem Kind wie sieht das normalerweise aus?
Oder wie gibt die Lehrkraft die Hausaufgaben? hat sie irgendein Signal, schreibt sie das an einen bestimmten Ort und das als Einstieg zu nehmen. Die Kinder sollten dann einen Wendammplan haben. oder wenn die Lehrer in die Hausafgaben an die Tafel schreibt Dann nehme ich sofort mein Heft und trage das ein.
Und dann kann man das durchspielen, im Rollenspiel... ...und die Kinder sagen da noch mal die Schritte und jetzt schreibe ich es ein und jetzt überlege ich was muss ich mitnehmen? Und dann packe ich das ein und erst danke ich raus oder...? Oder man kann das sehr gut in der Vorstellung üben abends im Bett, dass ein bisschen gedanklich durch spielen.
Das heißt, dass man wirklich so Bahnen erstellt oder im Gehirn quasi, die gut eingeschliffen sind. Ich merke das immer bei mir Wenn ich das für eine Situation trainiert habe, dann geht es deutlich besser. Also du hast ja zum Beispiel... Wo ich irgendwie das dritte Mal Laptop-Kabel in unserem Seminar vergessen hab diesen Blick zurück mir gezeigt.
oder wenn Ich die Türfalle anfasse Dann schaue ich zurück überlege mir Hab' ich Handy, Laptoppkabel eingenommen Und das habe ich wirklich ein paar mal so beim Einschlafen durchgespielt und jetzt ist dieses Türfallenanfassen Für mich ein Signal. Das Gemeine ist ja immer, wenn man so ein bisschen gespürt ist.
in einer anderen Situation klappt es nicht. Letztes Mal bei Insolutum, bei dieser Lehrertagung da war halt diese Tür schon offen und ich habe sie rausgelatscht. Aber man kann sehr gut mit solchen Windamplänen die häufigsten Situationen umschiffen. Das heißt, bei uns im Seminarraum sind jetzt abgedeckt.
Und dann kann man sich überlegen, was ist die nächste schlimme Situation? Bei mir zum Beispiel ich steige aus dem Zug aus und ich lasse mein Laptop oder sonst was dort liegen. Also wäre der Nächste wenn Damm planen vielleicht, wenn ich aus dem Zuge aussteigere, dann werfe ich einen Blick zurück. Nein nicht beim Aussteigen!
Wenn ich ausstehe... Du musst beim Aufstehen! Genau, du musst den richtigen Moment erwischen. Oder wenn ich das mache, dann muss ich. Wenn ich als Kind beim Bus aufstehe oder dann schaue ich... Auf dem Platz? Ja, unter dem Platz liegt da was. Und ich weiß noch das habe ich relativ früh geübt. Ich habe immer meinen Turmbeuteljacke alles liegen lassen und dann hab' ich das wirklich mal als Kind geübte.
Aufstehen, umdrehen Sachen vom Hack nehmen. Aber einfach so! Abläufe, Musterroutinen eintrainieren Das bringt den Kindern viel mehr, wenn man quasi sich fragt was müsste das Kind in welchem Moment tun? Damit es dran denkt. Also das Kind zu fragen warum hast du schon wieder vergessen? oder weil darauf gibt's keine Antwort außer ich habe in dem Moment halt nicht an diese Sache gedacht die man hätte denken müssen.
Genau also dass eine würde ja dabei helfen die Hausaufgaben einzutragen die Sachen mitzunehmen. Ich denke Eine andere Thematik sind die Materialien für die Hausaufgaben, die ja dann auch häufig in der Schule bleiben. Ich finde das so krass bei diesen Wochenplänen oder? Dass man irgendwie am Montag die Hausafgaben gibt für die ganze Woche und da müssen die Kinder sich überlegen was habe ich alles auf wie viel Zeit brauche ich dafür?
wann will ich das machen? sie müssen das eintragen irgendwo in der Woche und dann müssen Sie am Mittwoch daran denken wenn es klingelt dass sie sich im Montag für heute Nachmittag Mathe eingetragen haben und jetzt das Buch mitnehmen müssen. Das heißt, wenn ich so arbeite oder dann ist das für die Kinder einfach viel, viel komplexer und ich finde grad sowas sollte man.
Wenn man das als Lehrkraft will mit diesen Wochenplänen muss man das richtig gut üben. wie planig wie teile ich mir das ein? Wie schaffe ich es dran zu denken? Dann ist es eben wirklich so dass was man ja heute eigentlich will oder mit den neuen Lehrpläne, dann ist es eine Kompetenz. aber diese Kompetenzen entsteht nur wenn man Kindern vermittelt, worin die besteht.
Und ich denke gerade bei Kindern, die Schwierigkeiten haben auch Strukturen aufzubauen, Ordnung zu halten, die finden ja dann auch häufig das Material nicht? Weil sie vielleicht eh schon ein bisschen langsamer waren im Abschreiben und dann sollen sie im Klingeln. Dann, wenn die anderen schon raus in die Pause rennen oder quasi zum Unterrichtsschluss raus stimmen, dann irgendwie noch überlegen was war ich denn heute Nachmittag, was habe ich mir eingeplant?
und dann irgendwie da noch unter dem chaotischen Pult das Zeug raus friemeln Ich finde, natürlich baut nicht alles. Aber ein kleiner Teil, was wir häufig bei den Grundschulkindern auch empfohlen haben, dass man jedem Fach eine Farbe zuteilt und dann einfach alle Materialien für dieses Fach in dieser Farbe einschlägt, das die Kinder dann zumindest ... Wenn sie im chaotischen Pult da unten drunter schauen, dann sehen Ah, Mathe oder ist blau?
Ich brauche einfach alles Blaue! Oder Ah, das ist jetzt gelb. Dann schnappe ich mir alles, was da gelb hervorschaut, damit man dann nicht jedes Buch noch einzeln angucken muss und jedes Heft. Und dann gucke ich, ob ich das ja oder nein. Oder man schleppt einfach immer alles mit. Immer alles mit, genau!
Oder man schaut ob man beim Lehrmittelmagazin aus der Schule noch einen zweiten Satz Bücher bekommen kann und ausleihen kann wenn man ein Kind hat was sehr vergesslich ist. Ja das erspart einem auch oft vieles an Nerven. Tipps für Power-Pausen bei den Hausaufgaben sind die letzte Frage die wir hier noch auf dem Zettel stehen haben.
Was sind denn deine Power-Pausenfarbe? Ich fand das immer so einfach, als ich noch geraucht habe. Da war ich wirklich am Anfang. So was macht man eigentlich wenn man nicht mehr rauchte? In der Pause ja... Ich finde einfach schon mal gut aufstehen oder sich irgendwie bewegen. da gibt es so viele Studien dazu die zeigen dass es hilft fünf Minuten aufs Trampolin haben wir machen mit den Kindern Krips und Muckis.
oder also zehn Minuten Hausaufgaben fokussiert Liegestützen, Rumpfbeugen. Dann nochmal zehn Minuten und dann Kniebeugen. oder dass man am Ende Muskeln hat. und was im Kopf? Wenn ich ein bisschen eine längere Pause machen will selber bei der Arbeit hilft mir einen Spazier normaler Meißen. Da fand ich auch noch interessant diese Studie wo sie geschaut haben welche Pause bringt am Maisen?
Oder das Wichtigste ist ja nicht dass man diesen präfrontalen Cortex entlastet kann. Das heißt ich muss eine Pause machen Wo ich mich nicht auf etwas anderes fokussiere. Und das war so spannend, ein Spaziergang im Grünen oder im Wald. Das hat extrem geholfen. Ein Spazieregang in der Stadt hat den Null-Erholungswert.
Also wenn ich dann auf dem Verkehr achten muss anderen Leuten ausweichen Schaufenster angucke, dann hat es keinen Erholungswert. und was sich echt schwierig findet und zwar jetzt nicht nur bei Jugendlichen aber auch bei Erwachsenen. Heute gehen alle in der Pausians Hände. Das ist das dümmste, was man machen kann.
Dann brauche ich genau den gleichen Bereich wieder von meinem Kopf dann könnte es auch gleich sein lassen. Ich erwische mich selber immer dabei! Und ideal wäre es eben einfach, dass du kurz beschrieben. Bewegung kann etwas sein. Idealerweise Bewegungen im Grün ein bisschen in die Natur gehen wenn man kann oder einfach den Blick aus dem Fenster schweifen lassen wenn da irgendwas grünes noch ist.
Die Katze streichen! Ich kann Musik hören einfach ganz bewusst mal mein Lieblingslied hören. ich kann fünf Minuten ja dösen oder einfach kurz mich erholen. Ich kann eine kleine Achtsamkeitsübung machen, wenn mir das gefällt. Wenn mir das hilft. Kann ein bisschen von mich hinkritzeln, wenn ich mag. Hilfreich wie gesagt alles Aktivitäten bei denen ich mich nicht neu quasi auf ne ganz neue Tätigkeit einlassen muss.
Aktivität, die ich relativ leicht wieder unterbrechen kann. Das ist hilfreich. Was kleines Essen, klein Snack nehmen was kleines trinken frische Luft rein lassen das hilft natürlich auch immer Ja, dass man wirklich unterscheidet zwischen einer Pause die in Arbeitsunterbruch ist und Freizeit. Wenn ich jetzt natürlich das Kind bei den Hausaufgaben dann Lego spielen lasse als Pause, dann ist er da wieder vertieft und ich kriege es wieder nicht raus.
Also dass man das für die größeren Pausen oder wenn die Hausaufgauben fertig sind zulässt und mit dem Kind schaut, da geht's jetzt wirklich nur darum, dass du kurz deinen Kopf ausruhen kannst. Ja, wir haben ganz viel über das Thema Konzentration und Selbstständigkeit bei den Hausaufgaben gesprochen. Wir hoffen ihr habt den einen oder anderen Impuls für euch finden können der euch den Lernen- und Hausaufgarbemaltag mit euren Kindern etwas vereinfachen kann!
Wenn ihr tiefer eintauchen möchtet in diese Themen, habt ihr einerseits die Möglichkeit ein Blick zu werfen Buch erfolgreich lernen mit ADHS und ADS, wenn ihr ein verträumtes Kind habt oder einen Wirbelwind zu Hause mit dem das Lernen die Hausaufgaben oft nicht ganz so leicht sind. Wir haben cleverlernen diesen Ratgeber für Jugendliche zwischen elfundsechzehn Jahren in dem ihr ganz viele ja finde ich wirklich sehr kindgerecht jugend gerecht aufbereitete Inhalte findet.
rund um die Frage wie kann Ich mehr in weniger Zeit erreichen? Da dürft ihr auch gerne natürlich hineinschmökern, wenn ihr möchtet. Und für verträumte Kinder gibt es unser Buch Lotte Träumstischen wieder! Da geht's darum wie man die Konzentrationsfähigkeit auch ein bisschen trainieren kann. Wir würden uns wie immer sehr freuen, wenn ihr unseren Podcast abonnieren möchtet auf die Glocke drücken wollt.
Denn dann erfahrt ihr immer direkt, wenn eine neue Folge erscheint! Wir freuen uns natürlich auch immer, wenn Ihr uns einen kleinen Kommentar oder eine Bewertung dalassen wollt – wie gesagt das schauen wir uns immer gerne an und vielleicht hören wir uns beim nächsten Mal wieder. Dort geht es um das Thema Chaos, Unordnung und all eure Fragen die ihr dazu habt ums Aufräumen.
Nämlich auch hört da gern wieder hinein. wir würden uns freuen. Bis bald!