
dieMotive – Podcast zur Kultur der Fotografie· Staffel 2· Folge 27
Fokus – Julia Margaret Cameron
Dienstag, 4. August 2026 · 7 min
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Shownotes
In dieser Episode geht es um Julia Margaret Cameron, eine der wichtigsten Fotografinnen des 19. Jahrhunderts. Sie begann 1863 im Alter von 48 Jahren zu fotografieren, nachdem sie eine Kamera geschenkt bekommen hatte. Auf ihrem Anwesen Dimbola Lodge auf der Isle of Wight richtete sie ein Atelier in einem ehemaligen Kohlenschuppen ein. Dort porträtierte sie Familienmitglieder, Hausangestellte, Kinder, Freundinnen, Freunde und zahlreiche prominente Zeitgenossen.
Cameron ignorierte dabei viele Regeln der damaligen Porträtfotografie. Statt gleichmäßigem Licht, präziser Schärfe und kontrollierter Pose suchte sie nach Stimmung, Charakter und innerer Spannung. Ihre Bilder entstanden mit dem Nasskollodiumverfahren auf Glasplatten. Die Platten mussten kurz vor der Aufnahme vorbereitet und noch feucht belichtet werden. Lange Belichtungszeiten machten Bewegung fast unvermeidlich. Unschärfen, Kratzer und Flecken akzeptierte Cameron jedoch nicht als Mängel. Sie nutzte sie als Teil ihrer Bildsprache.
ShownotesDas Bild von Alfred, Lord Tennyson (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Te…)
Ein anderes Bild von Alfred, Lord Tennyson (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/02/Al…)
Ein Bild eines Kindes als Engel (upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cc/I_…)
Ein weiteres Portrait von Cameron (meisterdrucke.de/kunstwerke/1260px/Julia_Marga…)
Sir John Herschel (theguardian.com/artanddesign/2015/sep/22/julia…)
Das Portrait von Charles Darwin (moma.org/collection/works/46623)
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann (alexanderhagmann.com)