Zu müde, zu heiss, zu still? Wann Handeln bei Babys wichtig ist
Freitag, 9. Oktober 2026 · 31 min
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Shownotes
🧠 Inhalte
• Fieber, Untertemperatur und Infektionen bei Neugeborenen
• Trinkschwäche als wichtiges Warnsignal
• Gelbsucht und andere Ursachen für Müdigkeit
• Wann Erbrechen gefährlich werden kann
• Sturz vom Wickeltisch: Vorbeugung und richtiges Verhalten
• Leistenbruch und Atemwegsinfektionen erkennen
• Warum Eltern ihrem Bauchgefühl vertrauen sollten
📌 Hinweis
Dieser Podcast ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen wenden Sie sich bitte an eine medizinische Fachperson.
🎤 Moderation:
Andreas Balsiger, Spitalradio LUZ
🔗 Mehr Infos:
luks.ch/schnodder (luks.ch/standorte/standort-luzern/kinderspital…)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Dr. Schnoder und Go! Von Hustenzwergen und Plasterheldinnen, der Podcast zur Kinder- und Jugendmedizin aus der Zentralschweiz. Mit mir Iris Bachmann Holzinger, Kindernobfallmedizinerin aus dem Kinderspital Zentralschwitz Und mit mir Kai König in einer Kinatspraxis im Garten in Luzern. Ich bin Moderator Andy Balsiger von Spital Radio Lutz.
Herzlich willkommen bei Docter Schnodder und Co. und zur letzten Folge unserer vierteiligen Reihe rund um Neugeborene! In der letzten Folge haben wir darüber gesprochen, wie ein gesunder Start ins Leben aussieht, wie Eltern ihr Baby schützen können und welche kleine Besonderheiten meist völlig harmlos sind.
Heute wechseln wir die Perspektive. Denn auch wenn die allermeisten Neugebornen gesund sind gibt es Situationen, die man nicht einfach abwarten soll. Gemeinsam mit unserem Neonatolog Prof. Martin Stocker reden wir darüber, welche Warmzeichen bei neugeborenen Ernstzene sind – wenn ist Trinkschwäche mehr als nur ein schlechter Tag?
Was bedeutet Fieber oder Untertemperatur? Wenn sind Atemprobleme, Gelbsucht und eine auffällige Schläfrigkeit im Grund sofort ärztliche Hilfe suchen. Unser Ziel ist dabei nicht ihnen oder euch Angst zu machen. Im Gegenteil, wir möchten die älteren Sicherheit geben damit sie wissen wenn sie beruhigt beobachten dürfen und wenn es wichtig ist rasch zu handeln.
Dann gerade bei Neugeborenen gilt lieber einmal zu viel Nachfragen als einmal zu wenig. Schön dass er auch in dieser Folge wieder dabei sind. los geht's mit den Warnzeichen bei neugeborenne Martina, wenn die meisten neu geborenen Gesundheitswälde kommen können sie auch Fieber und Infektionen bekommen.
Welche Infektion kommen bei Neugeborenen vor? Was sind Toursachen und was wird älteren bei Fiebern empfohlen? Was sollen sie machen? Ja genau, Infektionen gehören zu möglichen gefährlichen Komplikationen, die bei neugierbaren Bohnen vorkommen können. Wir haben grundsätzlich unterscheiden von Infektions, die gerade nach der Geburt Die ersten zwei bis drei Tage, die später vorkommen.
In den ersten zwei oder drei Tagen hängen typischerweise mit der Geburt zusammen. Hier gibt es z.B. Infektionen mit Streptococcus von Gruppen B. Diese Bakterien können auch im Geburtskanal bei der Mama vorkommen. Das hat nichts mit Hygiene zu tun, das hat nichts damit zu tun dass die Mama krank ist, weil es sie nicht, sondern das gehört einfach dort zur normalen Bakterie nebenbei ihr von diesem Geburzkanal.
und es ist eben möglich das Kind wenn es durch den Geburzhkanal geboren ist sich dort mit diesen Bakterieren anstecken und näher kann er eine schwere Infektion haben. Das ist der Grund dafür bei den Kontrollen gegen Ende der Schwangerschaft einen Abstrich machen, wo man schaut hat die Mama. Die strebt der Kocker von der Gruppe B oder hat sie sie nicht?
Und wenn sie sie hat ... dann tut man z.B., bevor das Kind auf die Welt kommt, eine Dosis des Antibiotikums geben kann und damit ist es eigentlich gelungen, dass wir die Rote dieser Infektionen massiv reduzieren können. Wir haben heute in der Zentralschweiz bei den Termingeborenen nur noch ein bis zwei Kinder pro Jahr ohne so eine Infektion und das ist deutlich weniger als wir vor zwanzig, dreißig Jahren hatten.
Das heisst, eine mögliche Infektionsinfektion mit der Geburt und hängt mit Bakterien zusammen, die über Geburt quasi übertragen werden. Ein anderes Problem, das es ein bisschen gibt ist, dass wenn das Kind auf die Welt kommt, ist dann ihr Immunsystem Nonirif. Ein Immunsystem von den aber sehr schnellen Vorripen, denn da kommen ja alle die verschiedenen Bakterien und Einflüsse zusammen.
Und das Immun-System wird mit jeder Woche riechen. Aber wenn es auf die Welt kommt ist ein Noniriff und der einzige Schutz das eigentlich hat, ist der sogenannte Nestschutz. Das sind eben Abwehrkörperle, die Mutter haben, sie sind im Blut. Und einen Teil dieser Abwehrköperle von der Mutter gehen zum Kind über Placenta.
Das ist der Grund, warum Impfen in den Schwangerschaft sinnvoll sind. Weil die Abwirkkörper, die Mutter bildet aufgrund der Impfung ... gibt sie an Ihres Kind weiter. Wir haben heute v.a. zwei Infektionen, die wir der Schwangerschaft selimpfen werden, weil sie wirklich einen Schutz geben. Das eine ist das RS-Virus.
Das ist eine Entzündung von dem Atemweg v.A., wo bei den ganz kleinen Kindern ein Problem ist, werden Winterzeiten und das andere ist der Köykusten per Tussis. Also der Köighusten ist eine Zündung, die auch eine Infektion geben kann in den ersten paar Wochen. Und diese sind dann durch ausgeprägte Husten geprägt.
oder das sind Kinder aus einer richtigen Stagatahusten, mit einem richtigen Anfalleinkommen von Hustern und im Extremfall werden es richtig blau. Also Blau heisst sie haben einen Sauerstoffmangel. Das sind Kinder, wenn man mal so ein Köihusten hat Dann bringen wir ihn auch nicht so schnell wieder weg.
Das ist das Problem, oder? D.h., sie müssen dann in Spitalchute kommen zum Teil zu uns auf die Intensivstation und sind teilweise mehrere Wochen bei uns bis eben einfach der Köighusten wieder weg ist. Jetzt kann man sagen ja gut es geht nur um Husten. aber sowohl bei den RS-Virusinfektionen als auch beim Köihusten ist es so dass Kinder manchmal nicht noch einen Hust haben sondern sie machen sogar Atempausen.
also sie hören einfach auf Schnufen. Wenn das im Schlaf ist und niemand binnen ist, merkt man es nicht. Das ist etwas Gefährliches. Die Atempause könnte das erste Zeichen der Infektion sein. Es ist gemein. Man merkt vorher schon, dass ein Kind krank ist ... Ich gehe jetzt ins Spital und dann ist es sicher.
So ein erstes Zeichen kann die Atempause sein. typische Infektionen, die vorkommen können. Natürlich gibt es ganz viele andere Bakterien und Sachen, die das auch machen können. aber das sind so etwas die häufigsten. Wenn man jetzt sagt ja was ist der Symptom? Oder wie merke ich als Mutter oder Vater habe irgendetwas ist nicht gut dann muss man sagen dass sind eigentlich ganz viele mögliche Zeichen.
Ein Teil ist sicher Fieber also wenn das Neugeborene eine Temperatur mehr als durch das auf eine Infektion hinweisen. Man muss aber sagen, es kann auch eine Infektion haben ohne dass es Fieber hat. Es gibt auch neue Borene die neigen zum Teil zu einer Untertemperatur oder wo dann auch ein Zeichen von der Infektionen sein kann.
was sie ganz häufig eben auch zeigen ist eine Trinkschweche. also Mama vor allem beim Stillen merkt das relativ gut. Mein Baby mag nicht so trinken, wie das üblicherweise ist. Das Trinken ist ein bisschen Arbeit für das Baby und natürlich wenn es krank wird, ist das das, was am Ende nicht mehr mag! Altenproblemen aufgetreten können.
Das heisst, das Kind schnurrt schneller als Schüßchen. Man sieht vielleicht, wie es seine zusätzliche Atemmuskulatur braucht. Das sieht man, wenn man bei den Rippen zwischen diesen sieht und die Einziehungen gibt. Oder vielleicht gibt es auch Geräusche von sich, dass man jedes Mal, wenn das Kind einschnurrt oder ausschnurrt, ein Geime gehört.
Das ist eine pfeifende Atmung. Und generell auch, dass er einfach merkt, ja, es geht im Schlecht. Zum Teil ist das Gefühl Das Mama merkt, dass irgendetwas hier nicht stimmt. Und das sind alles Sachen, die man sagen muss im Moment, wenn er das hat und vor allem in den ersten drei Monaten, dann soll man schnell das Kind oder bei der Kinderärztin Kinderarzt und wenn es auch nicht möglich ist auf einen Kindernutfall zu kommen, damit man das Kind untersuchen kann.
Das heisst nicht jedes Mal, dass es jetzt etwas von diesen schweren Infektionen gibt, was ich gerade gesagt habe. Aber man kann es dann anschauen und entscheiden, was ist nötig. Was müssen wir machen? Damit wir eben sicher sind und das Kind so unterstützen und schützen könnte. Also auf seine Gefühle also durchaus richtig!
Du hast eben von Trinkschwäche als Symptom beim Fakt geredet. Warum kann die Trinkenschwäche bei Neugeboren aber auch noch auftreten? Es gibt natürlich noch andere Ursachen. Es kann auch sein, dass wir in einer Vorderungsfolge miteinander besprochen haben, wenn die Kinder den ersten Lebenstag so gelb werden und dann der Wert immer weiter ansteigt.
Dann kann es auch mal sein, das Kind zu müde wird für die Baby und nicht mehr so gut trinken können. Und grundsätzlich kann man sagen ... Also Kinder, wenn sie auf die Welt kommen sind ja richtige Wunderteute! Man weiss ja noch nie recht was dort alles vielleicht noch ein Rollen spielen könnte. Die kommen so vermeintlich gesund auf die Welten Und vielleicht wissen wir einfach noch nicht, dass irgendetwas sonst noch nicht in der Wohnung ist.
Also das Kind hat vielleicht am Herzen etwas oder am Stoffwechsel funktioniert nicht alles einwandfrei und dann zeigt sich das manchmal auch mit einer sogenannten Trinkschwäche. Und man muss schon sagen, die heutigen Kontrollen in den Schwangerschaften sind natürlich ganz anders wie früher. Man macht Ultraschall, man schaut, man macht zum Teil Blutuntersuchungen und so.
Man weiss schon sehr viel über diese Baby und kann schon viel voraus auch untersuchen aber trotzdem sind sie halt einfach ein bisschen im Blackbox oder eine Wundertaute. Und darum ... Einfach noch mal kann ich sehr gerne verstärken wenn die Eltern merken das kann jetzt eben an der Brust Mutter merken oder am Schöppchen.
Einfach wenn man merkt, dass die Kinder nicht mehr so richtig trinken und nicht mehr zugen mögen, dann ist das ein Warnzeichen und dann wollen wir diese Kinder sehen. Und das nicht erst morgen oder übermorgen sondern eigentlich im gleichen Tag. Wir haben in der ersten Folge übrigens auch schon darüber gesprochen, nämlich über den Gutscheln oder den sogenannten Reflux.
Gibt es bei Neugeborenen denn aber auch Richtungserbrechen? Oh ja! Und das ist auch ein absolutes Warnzeichen. Also es gibt zwei Arten von Erbrechen, die wir wenn möglich nicht sehen wollen. Das eine ist grünliches Erbrechnen in den ersten Lebenstagen oder auch in den ersten Lebenswochen. dann sieht das was daraus kommt eben nicht milchig aus oder milchflockig oder manchmal auch so bisschen gelblich wenn da noch Magensaft dabei ist sondern grünlich in schönen kräftigen grünen Farben also so wasabi-mäßig oder avocadomässig.
Das kann Zeichen sein für eine Fehlbildung am Darm, dass der nicht so richtig anatomisch aufgestellt ist wie er sein soll. Und dann kommt da geilen Sorre mit in die Milch rein, die ausgespuckt wird und das sind auch Erkrankungen, die man nicht immer in der Schwangerschaft sehen kann. also das ist etwas was Überraschung ist leider und die Kinder profitieren davon wenn man das frühzeitig raus findet, dass das das Problem ist und dass man es dann operieren kann dass sie dann, wenn das irgendwie Samstag Nacht auffällig wird.
Dass Sie bitte nicht bis zum Montagmorgen warten für die Kinder als Praxis oder am nächsten Morgen für die Amazonern. Dann ruft man nach dem Kinderspital an bzw. das Kinderärztliche Beratungstilifon Die Paar, die es da im Jahr gibt, müssen frühzeitig einfach rausgefunden werden und behandelt werden. Das trifft genauso zu wie für Erbrechen im Schwall.
Der Brechen im Schwall kann man sich so vorstellen, wenn es ein Meter weit geht also weiter als der eigene ausgestreckte Arm dann ist nicht mehr Gützeln. Dann ist er brechen im Schwein und das nicht normal und das kann man noch nicht verpassen. Das ist so hoch eindrucksvoll dass man weiß jetzt ist irgendwas komisch und dann greift er bitte auch zum Telefon weil es doch da eine Problematik am Darm geben kann die schnell behoben werden soll.
Dann kommen wir zu einem absoluten Horrortthema. Was ist mit dem berühmten Sturz vom Wickeltisch? Und was müssen Eltern achten, dass der Sturzel nicht passiert? und was machen sie, wenn es doch passiert ist? Das wichtigste ist auch die Prävention. Irgendwann treibt sich das Kind zum ersten Mal. Es ist total schade, wenn das Freudigenerreignis des Ersten dreien mit einer Vorstellung im Kindernuppfall endet, weil das Kind oben an den Porzeln ist.
Das gehören mir auch noch viel, dass die Eltern sagen, aber es hat sich doch nie gerechnet. Irgendwann dreht sich das erste Mal und wir wissen nicht genau wenn das ist. Was auch noch speziell ist, zum Teil ist es vom Kind nicht gewollt. Es streckt irgendwie der Arm unter sich und macht gerade einen Schrauben und Kugeln runter.
Also ganz wichtig ist ... Kinder Immer in jedem Lebensalter abgebohrt. Es gehört einfach ein Hand drauf, auch wenn man das Kind auf dem Wickel-Tisch hat. Das lässt man nicht einfach dort liegen und zwar abgeboren. Da muss man sich es gar nicht irgendwie angewöhnen, dass wir das Kind nicht unbeobachten oder wohllassen.
Und Beobachter lenken eben auch nicht, weil die sind keine Schnellen. Also wirklich immer eine Hand auf dem Kind. was auch noch wichtig ist... Jetzt reden wir von Wickeltisch. Aber das gilt für Sofa, für das Bett, für alles was das Kind oben ist und könnte runtergehen. Das gilt auch für alles. Und was wir auch über diese gesehen haben, ist dass das Kind im Maxikosi... Innen gelagert werden, aber nicht angeschnallt.
Und dann läuft ein Geschwister in der Afe bei den Hunden oder weiss nicht was und es gibt einen Schubstrahl und das Kind hat draussen. Oder der Bückel von Maxi Kosi, die nicht richtig eingegrascht ist und wenn man so aufläuft, wenn sie nicht angeschnallt ist, dann porzelt es geradeaus. Kinderwagen ist auch so etwas... Man sieht auch immer wieder, dass im Bus, wenn der Bus ein wenig kurver liegt und die Kinderwagen mit drei Rädern nicht gut arretiert ist und man nicht dabei steht, dass der Kinderwagen samt dem Kind quer durch den Bus fliegt.
Wenn man alles schon erlebt... Also die Umfaltprävention ist wirklich ganz wichtig! Auch wirklich, wenn wir mit Kindern unterwegs sind, das Handy gehört ins Daschli in Hosensack oder irgendwann aber nicht vor das Gesicht. Kinder, die laufen, man sieht ein Stein, was auch immer. Es kann sehr schnell etwas passieren.
darum wirklich in den Acht geben Wenn es jetzt halt gleich passiert ist. Umfälle sind ja selten intelligent. Sonst würde es nicht umfallen heißen. Gerade bei kleinen Kindern empfehlen mir die Vorstellung bei der Ärztin beim Arzt vor allem mit den ersten paar Lebensmögen. Dort ist es einfach extrem heikel wenn sie den Kopf angeschlagen haben.
Zeichen für eine Hirnschütterung sind sehr unspezifisch, können zum Teil etwas verzögern. Wir sind auch extrem grosszügig, um die Kinder mal über Nacht zu überwachen und den Eltern zu helfen, die Verantwortung zu tragen, um zu schauen, dass nichts passiert ist oder wir nicht das Kind sofort eine Bildgebung machen oder so.
Aber wir werden sie gut überwachten, damit man reagieren kann, wenn wirklich Zeichen auftreten, wo wir uns mehr Gedanken machen müssen. Das ist zum Glück Mega selten, das muss man auch sagen. Wir sehen immer wieder Kindersturz vom Wickel-Tisch. Auch wenn es nicht passieren darf, passiert es manchmal gleich und ganz selten hat das Kind nachher ein Traumavolge.
Aber trotzdem, wenn sie kommen oder zeigen können, dann beurteilen wir sie miteinander. Jetzt sehe ich immer wieder, dass Eltern ihre Kinder am Boden wickeln. Ist das eine gute Alternative? Ja, das ist eine gute Möglichkeit. Es geht vielleicht ein wenig rücken und die Kneuschiebe von den Eltern. Aber grundsätzlich ... Ich habe schon älteren Leben, wo gesagt wurde, es sei der blanke Horror.
Er ist so mobil und treibt sich. Und ich kann ihn gar nicht richtig geben. Ich wickelte auch noch am Boden unter. Das Kind kann nicht runtergehen, also von dort her ist das eine gute Möglichkeit. Man kann voraus, ja muss man halt schauen ob es überall immer gut möglich ist aber das ist eine gute Möglichkeit zu überbrücken wenn sie eben die Phase sind was extrem aktiv werden.
Wickelt ihr es irgendwann vorbei? Also wenn wir uns nicht mehr kontrollieren können dann gehts auf den Boden. Was kann an einem neu geborenen Sushen so passieren dass eine schnelle ärztliche Vorstellung nötig ist, dass er sie braucht? Wir haben jetzt schon einiges gesagt. Was wir in der letzten Folge auch schon darüber gesprochen haben, ist das sogenannte Leistenbruch.
Das ist die Schwellung in den Leisten. Die kann förmiger-harmlos sein und man muss nicht gerade etwas machen. Wenn sie weich ist, wenn sie wieder rein geht oder das Kind zufrieden ist dabei, dann muss man nicht gleich springen. Aber wenn die eben hart ist ... und nicht aufhört brüllen oder wenn sie davon erbrechen.
Dann sind das Warnzeichen, wo man sagen muss Achtung! Jetzt könnte es sein dass der Darm bei dieser Lücke die Schwellung nachher gut macht, durch geht und dort abklemmt wird. Und dann ist klar, wenn ein Darm abklemmt wird, dann wird den Bereich nicht mehr gut durchblutet. Das ist eine Frage der Zeit.
Dann hat man nicht wahnsinnig lange Zeit, weil das Darmstück potenziell auch wirklich sogar absterben kann. Das ist zum Beispiel eine Situation, in der man sagt, wenn man das hat, dann sälen wir sofort zu Kinderärztin-Kinderarzt oder auf ein Kindernotfall. Es gibt andere Situationen, wo man von einem Brächen geredet wird.
Auch noch immer, wenn es ein Brächer grün ist, dann ist das ein Warnzeichen und darf man das nicht einfach so... Aber es macht Sinn, dass man das Kind genau anschaut und sich überlegt, wie und wo was ist. Es gibt auch Neugeborene, die manchmal schon ein Magen-Darm-Gripp haben können, damit sie richtig Durchfall haben.
Der Stuhl vom Neugebohren, v.a. die gestillt sind ist typischerweise relativ weich und auch manchmal kann das sogar etwas flüssig sein. Aber es kann dann wie Wasser sein. oder wenn ein Neugebornes quasi einen Stuhll hat, der richtig wässrig ist, muss man wissen ... die Neugeborenen einfach nicht so gut einen Wasserverlust verliehen.
Also, diese tun dann viel schneller ein Problem bekommen. also wenn man ein Kind hat, das vieler bricht oder eben auch richtig wässrige Durchfall hat noch dazu aber wenn wir weiss an älteren Geschwistern der hat zwei Tage vorher eine Magen-Darm-Grippe gehabt. kann es gut sein dass das ältere Geschwistete mit dem zu ran gekommen ist und das war kein Problem und das neugeborenne oder eben das kind in den ersten zwei drei Monaten hätte vielleicht bereits ein Problem oder das wäre auch ein Grund.
Und dann vielleicht ganz generell, wir haben vorhin vom RS-Virus gesprochen oder dass das ja die Infektion von diesen Atemwegen ist. Ich glaube immer wenn man muss sagen, irgendwie der Atmung ist etwas komisch, dort stimmt etwas nicht. Oder wenn man auch muss sagen es sieht komisch aus, das Kind ist total blass und es fühlt sich kühler.
Das sind einfach Situationen, was ich noch sagen muss. Das muss angeschaut werden. Also dort darf man nicht einfach sagen, ja jetzt müssen wir mal drei Stunden schlafen und dann schauen wir wieder. Oder ich glaube das ist falsch. Das sind die Situationen und jetzt muss man das zeigen. Und wenn es mitten in der Nacht ist... dann muss man halt die Nacht kutzen.
Und auch hier, es ist nicht immer so, dass wir sagen müssen, es sei etwas, aber wir schauen die Kinder lieber ein und zu viel an können auch Entwarnung geben. oder wenn es eben etwas ist, ist es gut, wenn man genug früh ist, dass man eine entsprechende Therapie machen kann oder einfach Überwachung, wenn das der entsprechenden Nötig ist.
Wir kommen schon zum Abschluss dieser vierten Folgen über Neugeborene. Jetzt möchte ich, wenn eine solche grosse Kompetenz hier bei uns im Studio ist nachgefragt, welche Erlebnisse ihr mit kranken Neugebornen gehabt habt und was euch noch besonders gut zu zurückinnern möchtet? Fangen wir vielleicht gerade bei Diera Martin!
Ja für mich ist es immer wieder faszinierend im Sinne von du hast ein Neugepornungs- und es ist klar, das ist krank weil du siehst, dass es nicht gut geht. Was ja dann ist, ist was schlussendlich. Häufig ist es zum Teil gar nicht so einfach, weil sie reagieren sehr ähnlich. Wir können von den Zeichen, die das Neugeborenen zeigt, nicht unbedingt sagen, ah, das ist jetzt das und das.
oder der Erwachsenungpatient sagt er auch, ich habe Schmerzen in den Brusten und dann musst du noch überlegen, ob vom Herz oder der Lunge oder der Knochen. Und dann kannst du das relativ einfach vielleicht. Und was wir schon zum Teil erleben, ist wirklich, du hast eine Neugelbonung. Das ist krank und keine Frage.
Wir müssen suchen ja, was es denn ist oder um das herauszufinden? Also ich glaube, das ist etwas, was immer wieder eindrücklich ist und was natürlich auch immer wieder eindrücklich ist. Und das ist ja schön daran zu sehen wie sich die können erholen. Selbst das Neugebohrnis, der sehr krank ist und eine Infektion hat, wie wir zum Beispiel gesagt haben auch mit Bakterien.
Wenn man dort genug früh dran ist, dann können wir die therapieren. Und da können Kinder innerhalb von vierundzwanzig Stunden manchmal oder sind Gott sei bereits wieder viel besser? Natürlich gibt es keine Garantie, keine Gewissheit. Es kommt immer darauf an was es ist. Aber ich bin immer wieder fasziniert, wie schnell sich die Neugeborene von einem grossen Stress erhält.
Auch nach einer Operation zum Teil. Wenn wir wissen, wie lange wir uns noch nicht bewegen und flach sind. Und diese Neugebornen manchmal ist noch ein, zwei Tage nach so einer Operation hat mir bereits das Gefühl ... Also wenn ich jetzt hier keine Schnittwürde sehe und das nicht wüsste, merke ich dem das schon nicht mehr an.
Gehen wir zu Driris? Für mich sind Neugeborene und ganz junge Säugling, die gehören in die sogenannte Bonsai-Klasse. Das sind wirklich die kleinsten und wie Martin gesagt hat auch diejenigen, die nicht so einfach zu einschätzen sind. da gibt es auch wirklich Untersuchungen darüber wo man erfahrene Notfalltöchter beten hat wenn die Eltern mit solchen Neugebornen auf einen Upfall kommen an den Tören zu sagen, ist jetzt hier krank oder nicht.
Und es ist nur erstaunlich wie es gar nicht so einfach ist das wirklich herauszufinden und zu sagen was ist denn jetzt genau das Problem? Was ich immer wieder eindrücklich finde ist dass die Eltern merken Veränderungen also sie sind daheim und merken irgendwie so die letzten zwei-drei Malzeiten war jetzt auch etwas komisch oder ein Kind trinkt nicht richtig.
Auch für mich immer eindrücklich wenn es dann kommt, wenn das Kind Fieber hat Und wir sagen ja, es ist wahrscheinlich eine Infektion. Dann sagen die Häufigteeltern ... Ich habe schon gestern gemerkt, dass irgendetwas komisch war. Aber das Kind hatte noch gar keinen Fieber. Das finde ich sehr eindrücklich.
Die Wahrnehmung der Eltern, die diese feinen Veränderungen merken und dass gesunde Kinder auf die Welt kommen und plötzlich kommt etwas. Es trinkt nicht richtig und du musst herausfinden, was genau das Problem ist. Ja, das ist so das, was diese Altersklasse einfach ... noch speziell macht und auch für uns auf dem Opfer special macht.
Wir schauen bei jedem Kind besonders gut heran, aber die sind einfach den noch ein bisschen Special Effekt. Und zu dir Kai? Ja ich glaube ich muss mal so ins Anekdotenkistchen greifen und ein Beispiel rausnehmen. Ich habe ja von meiner Praxiszeit auch viel Neonatologie gemacht, also hatte viel mit Neugebohnen zu tun.
Teilweise mit Martin zusammen und in der Zeit erinnere ich da sich mal... Wir sind ja wenn wir im Dienst waren auch häufig rausgefahren um in anderen Geburtskliniken die keine kinderärztliche Versorgung, keine neonatologischen Versorgen hatten, die Neugebonen wenn sie auffällig waren zu beurteilen und dann halt sehr häufig auch mitzunehmen nach Luzern zu fahren.
Ich war im Nachtdienst und war dann damit auch dafür zuständig. Und wir wurden rausgerufen aus dem Tessin, was so das weiteste damals war oder immer noch ist. Da ist ein Baby im Alter von irgendwie zehn oder elf Tagen von den Eltern wieder vorgestellt worden in der Geburtsklinik, ich glaube es war ein Lugano weil sie gemerkt haben, das hat die letzten paar Mahlzeiten ein bisschen schlechter getrunken.
Also nicht dramatisch schlecht, aber irgendwie so'n bisschen schlechter und haben es dann da irgendwann so am Abend vorgestellt. Und dann hat der kinderarztliche Kollege das untersucht, hat auch eine Blutinnahme gemacht, den Eindruck gehabt, es könnten Infektionen sein. Und also bis das alles evaluiert war, schon ziemlich mitten in der Nacht.
Und dann wurden wir gerufen, um das Kind zur Behandlung abzuholen und das war dann, ich glaube es sind um drei Uhr irgendwann los, drei Uhr nachts. Es war Herbst oder Winter, es war neblig, wir konnten nicht mit der Reger fliegen, d.h. dann mit der Ambulanz wird da runtergebreitert. Also das ist ja schon so eine Sache für sich damit Blaulicht die A-II runter durch den Gott hat Und irgendwann kurz nach dem Gott hat, riefen sie an dass sie jetzt glauben das das Kind eher was am Herzen hat.
Weil Sie haben die Sauerstoffsetigung nochmal anders gemessen also von der Hand auf Fuß gemessen und es hat einen riesigen Unterschied gehabt was ein Hinweis für den Herzfehler sein kann. So war's dann auch. wir sind dann irgendwann so nach einer knapp zwei Stunden da angekommen und haben die Behandlung übernommen von den beiden Kollegen dort Und es zeigte sich dann, dass das Kind sehr labil war.
Also sobald wir was an dem Kind gemacht haben ist das quasi reanimationspflichtig geworden. Ich wollte das für den Transport intubieren also im Bartenschlauch einstecken. da hat's zum ersten Mal aufgehört. Wir mussten dann Herzdruckmassage machen, mussten Adrenalin geben. Das musste man als etwas in den Transportinkubator transferieren mussten gleich nochmal und dann mussten wir wegen des Nebels bis nach Erstfeld fahren.
Das ist die Zentralschweizer Reger Stelle wo wir dann mit dem Hubschrauber nach Bern fliegen konnten, wo es dann operiert werden sollte. Also das heißt wir sind dann wieder nach A-II zurück durch den Gott hat als wir da bei der Rega im Hof quasi reingefahren sind, hat's das dritte Mal irgendwie gemeint ist wollte nicht mehr mit dabei sein und dann haben wir es geschafft das in den Helikopter zu bringen nach Bern zu fliegen.
Martin ist damals Hochschwanker Frau oben auf dem Inseli, weil dort werden Land die Hubschrauber auch. Und sie war die dortige Intensivindustrie in das Baby angenommen hat und wir konnten es dann übergeben und es ist irgendwie ganz gut gegangen. Was mir dieses Beispiel so schön gezeigt hat? erstens Die Einschätzung der Eltern war genau richtig.
irgendwas ist komisch. also was Iris eben so meinte irgendwie da war jetzt nicht eine Infektion sondern es war etwas am Herzen was man in der Schwangerschaft nicht immer entdecken kann. im Ultraschein Konnte man das eigentlich, wir hatten es Glück. Ich hatte eine der gefühlt für mich besten Pflegeverfrauen die es wahrscheinlich jemals in diesem Spital gab mit dabei was sehr hilfreich war.
Das Rettungsdienst hatte üblicherweise kommt da eine Person mit aber die hatten noch ne Auszubildung mit dabei. also wir hatten nochmal ein extra paar Hände damit dabei und wir hatten einfach so einen Setting wo... Obwohl das wirklich sehr heikel war, dieses Kind war kurz vom Herz versagen. Irgendwie hat alles so zusammengepasst.
Also die Arbeit in diesem Team? Die erste Einschätzung der Eltern, die Arbeit der beiden Kollegen im Logano, die das richtig eingeschätzt haben, dass sie das nicht alleine managen können... Ich hatte das Glück, dass ich die richtigen paar Hände von Kolleginnen mit dabei hatte. Das hat irgendwie fast jeder Handgriff.
Obwohl es wirklich sehr Heikle war, jeder Handgriff gepasst und neben diesem wichtigen Aspekt der Einschätzung der Eltern Die Möglichkeit, dass überhaupt dieses Baby von Logano über ihr Erstfeld nach Bern kommt und da dann erfolgreich ein paar Tage später operiert worden ist. Das haben wir nicht in jedem Land.
In den meisten Ländern der Welt wird das Baby jetzt nicht mehr geben. Also es zeigt uns wieder was für fantastische Kapazitäten wir in diesem Gesundheitssystem haben und wie sinnvoll wir die einsetzen können in so einer Aktion. Also das ist auch ein Beispiel aus meiner Berufslaufbahn, die ich immer noch Und das ist jetzt bestimmt elf, zwölf Jahre her.
Die sind immer noch sehr präsent. und dann die andere Sache, die für mich man auch als Praxis Kinderarzt sehr spannend ist meine eine Kollegin und ich wir haben beide lange in der Neonatologie gearbeitet. deswegen haben wir auch relativ viele Familien, die sich mit ihrem frühgeborenen Kind wenn sie dann aus dem Spital rausgekommen sind bei uns melden und bei uns betreut werden wollen.
also Ich sehe viele Kinder die Martin vorher in seiner Abteilung mit seinen Kolleginnen und Kollegen behandelt hat und dass es oft so dreieinhalb Monate zu früh sind. Dann sind die bei Martin, wenn sie Glück haben nur drei Monate und es ist ein schweren Verlauf, dann sind sie auch sechs Monate da. Und dann kommt eine Austrittsbericht von fünfzehn bis zwanzig Seiten.
Da sind ja drei oder vier Seiten einfach mal nur mal Diagnosen und dann fünf Seiten nur Behandlung. Wir können schon im Ausdritzbericht sehen wie der Verlauf so war und denken das war jetzt eher ganz schön lebhaft da. Die betreuen wir über viele Jahre und oft ist es trotz einer sehr. Die entwickeln sich oft sehr gut.
Ich hab Kinder bei mir, die sind mit zwischen vier und sechshundert Gramm geboren. Die sind jetzt sechs oder acht Jahre alt und gehen in den Kindergarten oder Schule. Und das ist großartig! Das ist auch ein Zeichen eines sehr guten Gesundheitssystems, dass so was möglich ist. Ernsthoff di infakt Es sind zwar selten, aber möglich.
Fieber unter Temperatur und Trinkgeschwäche muss man immer ernst nehmen. Eltern kennen ihr Baby am besten und erkennen Verhaltensveränderungen früh. Und Prävention verstört sich. wichtig – irgendwann dreht sich das Baby zum ersten Mal und dann sollte es nicht irgendwo abkehren. Du musst zur Ärztin oder zum Arzt nennen!
Dein Baby in der ersten Lebenswoche hat Fiebern. Das Baby nicht mehr gut trinkt, müder ist als Schösch oder sich vom Verhalten her verändert. Oder wenn ein Baby trotz aller Vorsichtsmaßnahmen irgendwo untergefallen ist? Medizinische Informationen in dem Podcast stützen sich auf die aktuelle, allgemeine Leitlinien und Empfälligen der medizinischen Fachgesellschaften.
Sie ersetzen aber auf keinen Fall eine individuelle ärztliche Diagnose, Beratung und Therapie. Sette ihnen den Gesundheitszustand von ihrem Kind Sorgen machen, kontaktieren sie eine medizinische Fachperson z.B. Kinderarztpraxis für ihren Kind Außerhalb der Praxisöffnungszeiten oder in dringender Notfall.
wenden sie sich als kinderärztlicher Piratikstehlefon, ein Notfallpraxis oder einen Kinderspital. Für die Aufnahme von dem Podcast wird keine Sprechstundenzeit für Patientinnen und Patienten kürzt – jetzt ist wirklich Schluss!