Eigenraum· Folge 64

EIG064 Die zweitbeste Kreide

Samstag, 11. Juli 2026

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Shownotes

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Thomas Kahle

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Wir machen eine kleine Kreide-Tour vom klassischen Tafelvortrag über staubfreie Kompaktkreide bis zum Kult um Hagoromo. Zwischendurch streifen wir Kreidehortung, Briefmarkenbefeuchter und Firmengeschichten und stoßen einen ehrlichen Vergleich von Hagoromo und der schwedischen Konkurrenz Rahmqvist an. Am Ende stellen wir noch mathe.social vor.

• Blogpost über „Dream chalk“ (hub.williams.edu/math/dream-chalk) (2010)

• Legendäres YouTube Video zu Hagoromo (youtube.com/watch?v=PhNUjg9X4g8)

• NY Times: A Ride on the Assembly Line With the World’s Most Famous Chalk (nytimes.com/2020/11/17/world/asia/hagoromo-cha…) (2020)

• CNN Bericht (edition.cnn.com/2020/08/22/us/hagoromo-chalk-g…) (2020)

• Rahmqvist über uns (rahmqvist.de/uber-uns)

• Hagoromo-Shop (hagoromo.shop)

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Thomas Kahle So, hallo zusammen. Ich begrüße euch hier. Wir haben wieder eine Folge Eigenraum. Wir sind bei Nummer 64 angekommen. 64 ist eine Zweipotenz und das freut mich natürlich, dass wir jetzt wieder ein neues Bit brauchen, um die Folgennummer abzubilden. Ist jetzt gerade Sommer, Sommer 2026 und es ist auch Semesterende bei uns hier in Magdeburg.

Thomas Kahle Ich habe heute die Kreide abgelegt, meine letzte Vorlesung an der Kreidetafel gehalten für dieses Semester. Und ich trage zu meiner Vorlesung immer so eine kleine Pappschachtel, die könnt ihr jetzt auch sehen, wenn ihr Kapitelbilder aktiviert habt und euer Podcast Player das unterstützt. Und da ist meine Kreide drin.

Thomas Kahle Denn gute Kreide gibt es nicht immer in den Vorlesungsräumen, deswegen muss ich die immer mitbringen, so ein Utensil. Ich bringe meine eine Vorlesungsvorbereitung, also wo so drauf steht, was ich erzählen will. Und dann bringe ich auch noch Kreide mit. Erstmal so grundlegend. Wir Mathematikerinnen und Mathematiker, wir machen ja gerne Vorlesungen an der Kreidetafel.

Thomas Kahle Das ist irgendwie so ein, es ist eine Tradition, aber es ist auch begründet. Also es gibt auch einen Grund dafür, dass wir uns einer Digitalisierung hier irgendwie verweigern. Also es gibt natürlich immer wieder so diese Stimmen, ja Mensch, mach da mal was mit dem Computer, bisschen digital und so. Und das mache ich ja auch. Also ich bin ja auch im Internet und es gibt ja auch PDF-Varianten von meinem Skript und in denen kann man auch rumklicken.

Thomas Kahle Da gibt es auch Links und so. Diese Form von Digitalisierung, aber der Vortrag, der menschliche Vortrag über Mathematik, der ist an der Kreidetafel schon irgendwie dynamisch. Man bewegt sich als Vortragender hin und her. Man steht nicht an einem Pult. Man denkt bei der Entwicklung nochmal ganz anders mit, wenn man es nochmal schreibt und dabei ja auch Die Mathematik nochmal neu formuliert, jedes Mal neu, was ganz anders ist, als wenn es jetzt mit einem PowerPoint oder Beamer oder Types-Vortrag einfach so auf Knopfdruck erscheint, das Fertige.

Thomas Kahle Das nimmt ja überhaupt nicht die Zeit für so eine Entwicklung eines Gedanken. Ja, wenn ich jetzt so eine Vorlesung mache, dann wäre das handgeschrieben, ich würde das jetzt mit meinem Federkiel und Tinte auf Papier schreiben, wären das vielleicht sechs Seiten oder so, die ich da in so einer 90-Minuten-Vorlesung, überhaupt 90-Minuten-Vorlesung ist auch fast schon ein bisschen Sport, ja, ist wie so ein Fußballspiel, 90 Minuten, nur dass wir, leider keine Pause machen zwischendurch, könnte man eigentlich auch mal machen.

Thomas Kahle Und in 90 Minuten steht man da so, läuft die Tafel auf und ab, schreibt alles voll. Und auf Papier geschrieben wären das vielleicht ungefähr so sechs Seiten. So, und wenn ich jetzt diese Kreide nehme, die es in diesem Raum gibt, in unserem Lehrraum in der Uni ist natürlich Kreide vorhanden, aber die ist immer super schnell alle.

Thomas Kahle Also die erste Beobachtung, die man da macht, wenn ich so ein Stück nehme, das ist ja so, keine Ahnung, wie lang ist das, 8 cm, 10 cm, so ein Stück Kreide, kennt man ja. Und wenn ich dann jetzt einfach mal so an der Tafel so einen langen Strich mache, einmal von ganz links nach ganz rechts, dann ist er echt schon halber Zentimeter weg von meinem Stück Kreide.

Thomas Kahle Also ich brauche, wenn ich diese Kreide nehme, die da ist, so normale Schulkreide, brauche ich für meine sechs Seiten mehr als sechs Stücken Kreide. Und alles ist vollgestaubt. Die Tafel übrigens, die ist riesengroß. Also in diesen Räumen, wo wir Mathematikvorlesungen machen, da haben wir uns natürlich immer so groß wie möglich die Tafeln eingebaut oder einbauen lassen.

Thomas Kahle Und dann auch immer noch mehrere hintereinander. Also man hat so Schiebetafeln, die man so hochschieben kann und wieder runterziehen kann. Und dann immer so viel wie reinpasst bis unter die Decke. Und in großen Hörsälen ist es dann sogar so, dass die dann noch mit einem kleinen Motor hoch- und runtergefahren werden.

Thomas Kahle Während in so einem kleinen Vorlesungsraum man die einfach mit der Hand hoch und unter schieben kann. Manchmal gehen die dann aber so hoch, dass man noch so ein kleines Seilchen braucht, was dann von der Seite der Tafel runterhängt, um die wieder runterzuziehen, weil man sonst nicht mehr rankommen würde.

Thomas Kahle Warum ist das natürlich gut? Es ist gut, weil man das Geschriebene noch länger sichtbar halten kann. Also das dauert dann, bis man so zwei oder gar drei Tafeln vorgeschrieben hat. Das dauert ja ein Weilchen. Man entwickelt das ja so. Und das bleibt alles die ganze Zeit sichtbar. Also man kann ja immer noch drauf zeigen, was man vor zehn Minuten oder einer Viertelstunde geschrieben hat und das ist super praktisch.

Thomas Kahle Zum Beispiel bei einem digitalen Vortrag, wenn man jetzt auf einem iPad schreiben würde, was ja auch zumindest diesen Entwicklungscharakter hätte und das projizieren würde, müsste man da immer hin und her scrollen wieder. Genauso wie beim PowerPoint-Vortrag, man wieder zurückdrückt, ein paar Folien wieder zurückspringt, wieder vorspringt und dann jedes Mal die Zuhörenden so blitzdingst.

Thomas Kahle Dann kann man bei einem Kreidevortrag einfach auf das, was dort statisch an der Tafel wartet, zeigen. Und das ist auch ein Argument für den Tafelvortrag. Okay, also diese staubige Kreide, die geht eigentlich gar nicht. Also für Profis wie mich, die das dann wirklich intensiv machen, die sozusagen professionell die Kreide benutzen wollen, geht das nicht.

Thomas Kahle Aber dieses Problem wurde natürlich erkannt und dann wurde was erfunden, dass Kompaktkreide heißt. Und Kompaktkreide ist einfach wie Kreide, nur kompakt. Also die Kreideessenz wurde komprimiert, man hat sozusagen Kreidekonzentrat, und das hat mehrere Effekte. Der erste Effekt ist, dass diese Staubigkeit irgendwie weg ist.

Thomas Kahle Also wenn man so ein Stück Kompaktkreide nimmt und das einfach anfasst, bleibt kein Staub an den Fingern zurück. Es ist einfach so doll komprimiert, dass es irgendwie irgendwelche chemischen Verbindungen eingeht, sodass es mit sich selbst mehr haftet als jetzt zum Beispiel an meiner Hand. Und wenn man die Kreide zum Schreiben benutzt, wird natürlich auch viel weniger verbraucht.

Thomas Kahle Also ein schöner, satter Strich entsteht bereits, wenn man leicht über die Tafel streicht und wenn diese Kreide sich da irgendwie, keine Ahnung, wieder dekomprimiert oder so, verbraucht man auch viel weniger. Also da brauche ich weniger als ein Stück für so eine ganze 90 Minuten Vorlesung. Also da so eine kleine Packung, die ihr vorhin gesehen habt, da sind dann vielleicht zehn Stück drin und das reicht dann fast für ein halbes Semester.

Thomas Kahle Okay, so und in meiner kleinen Schachtel, die ich jetzt mit hatte, da waren zwei verschiedene Arten drin. Also ihr seht ja schon, dass die Packung von Rahmquist ist. Also ich beschreibe das jetzt mal für die Leute, die das nicht sehen, sondern hier nur hören. Also die Packung ist schwarz und hat ein quadratförmiges.

Thomas Kahle Loch in der Mitte, wo man die Kreidestücken sehen kann, wie sie in der Packung stecken. Und darunter ist ein rotes Logo, das ist so stilisiert ER im Hintergrund. Und Rahmquist steht vorne, dann ist so eine Banderole und darunter steht einfach Chalk, also Kreide. An der Seite der Packung steht noch geeignet für Alter 2 und drüber.

Thomas Kahle Also steht so Age 2 und Plus. Und hinten drauf steht Rahmquist Chalks are Dermatology Kelly tested dust free. Und Kinder unter 36 Monaten sollen aber irgendwie vorsichtig sein, steht hier auch noch. Und da stehen noch die Produktnummern, wenn man verschiedene Farben, zum Beispiel Orange ist die Nummer 24 112. Ich habe jetzt hier die weiße Kreide und eine Adresse in Schweden von der Firma.

Thomas Kahle Und gleichzeitig, neben diesen Original-Rahmquist-Kreidestücken, sind in meiner Schachtel auch noch Hagoromo-Stücken. Hagoromo ist eine legendäre Kreide, eine zweite Art von Kreide. Und die ist irgendwie in der Mathematik, wenn man jetzt mal so international schaut, viel bekannter. So eine Art Kultkreide.

Thomas Kahle Und ja, während dieser Kult um die Kreide und insbesondere diese Hagoromo-Kreide, eine japanische Kreide. Erst mal, sag ich mal, im Verborgenen, in Insider-Kreisen weiter transportiert wurde, gab es durch die Geschichte dieser Firma, die die gerade herstellt, eine zunehmende Popularität. Und es gibt da so ein legendäres YouTube-Video, von dem ich euch jetzt mal ein kleines Stück als Audio einspielen will.

Thomas Kahle Da kriegt ihr mal so ein bisschen mit, wie dieser Kult, wie diese Sekte funktioniert.

Einspieler Mathematicians from all the top schools very frequently use it. It's a cult favorite. As soon as I used it, I was a convert. The chalk is one of the best-kept secrets in the math world. It's the Rolls-Royce of chalk. Hagoromo is a brand of Japanese chalk. The way it flows on a board is a bit hard to describe in words. It's really hard to get.

Einspieler You can only get it from Japan. You need a Japanese person to bring it back for you. When I'm teaching, I get a feeling of energy and confidence, and the chalk absolutely helps. It was like maybe four years ago, the word came out that the company was going out of business. I sort of jokingly referred to it as a chalk apocalypse.

Einspieler So I immediately started hoarding up as much as I could. I ordered three boxes of Hagoromo and kept them in my office and used them very sparingly. I should have bought more, but I have friends that bought boxes and boxes and boxes of this stuff. They might very well be set for the rest of their career.

Einspieler We've got like 1,500 sticks. That's a lot of days, four sticks a day. I think I'm going to make it. I have probably a 10-year supply still at home. I calculated how many boxes would I need to last for 10 or 15 years. I didn't want to become a chalk dealer, but I did like the idea that I could be the first-stick-is-free chalk dealer on the block in my department.

Einspieler I was probably selling it regularly to maybe eight to 10 colleagues. I would reach into my cupboard in my office and pull out another box, and we'd do the deal in my office. Yeah, we all had a chalk fix. And we still do. In many ways, mathematics is like craftsmanship. In some ways, it's like artistry; in some ways, it's like science. But there's a real high-craft side to giving a beautiful lecture on a blackboard.

Einspieler Mathematicians admire this in each other and like to use the best tools for it. There's incredible value to this, but the value is in using it up, not hoarding it.

Thomas Kahle So, da waren ja nur einige interessante Zitate dabei. Ich übersetze das jetzt mal hier so ein bisschen. Also da ist ja ganz schön. A mouthful, wie man auf Englisch sagen würde. Also wir haben gehört, dass es unmöglich ist, mit dieser Hagoroburg-Kreide einen falschen Satz, also eine falsche mathematische Aussage zu schreiben.

Thomas Kahle Und es ist ganz natürlich über die Tafel fließt und einfach aus Angel Tears gemacht ist. Und dann kommt irgendwie so ein Bruch, also irgendwie gab es anscheinend ein Event oder so, wo diese Kreide nicht mehr hergestellt werden sollte und dann ging eine große Panik los und alle haben sie große Mengen gesichert von dem, was noch auf dem Markt verfügbar war, um sie dann gewinnbringend weiter zu verkaufen oder zu nutzen.

Thomas Kahle Aber es stellte sich heraus, dass die Produktion noch woanders übernommen werden konnte und als Geldanlage die Kreide dann doch nicht so geeignet war. Aber eine schöne Sache finde ich eigentlich, wie beschrieben wird, warum es so wichtig ist, diese gute Kreide zu haben. Und das liegt ja irgendwie daran, dass wer auch immer diese Kunst eines guten Vortrags perfektionieren will, will vielleicht jeden Aspekt davon auch perfektionieren.

Thomas Kahle Und genau auch wie die Tafel aussieht, wenn sie vollgeschrieben ist, auch diese Sache kann man ja perfektionieren. Und deswegen ist schon die Suche nach einer guten Kreide, die nicht so herumstaubt und mit der es schön ist zu schreiben und die sich leicht löschen lässt und die gut lesbar ist, ist natürlich auf jeden Fall berechtigt.

Thomas Kahle Also dem will ich jetzt gar keine Widerrede entgegensetzen. Also Mathematik ist irgendwie ein Handwerk und Handwerkerinnen und Handwerker, die wollen ja einfach auch die besten Tools haben und David Eisenbad sagt am Ende, das ist eben eine Handwerkskunst, eine wunderschöne Vorlesung an einer Kreidetafel zu geben und Mathematikerinnen und Mathematiker versuchen das immer zu perfektionieren und ja, Dave Beyer sagt am Ende, der Wert der Kreide ist nicht, sie in ihrem Schrank zu haben, sondern sie zu benutzen, sie aufzubrauchen.

Thomas Kahle Und das unterstütze ich natürlich alles. Okay, also diese Hagoromo-Kreide habe ich auch in meiner kleinen Box. Was hat es jetzt damit auf sich? Das ist wirklich eine interessante Geschichte, weil die Kreide ist aus Japan, also an dem Namen kann man das schon vielleicht irgendwie vermuten. Und die Firma, die diese Kreide herstellt, das ist eine Schulbedarfsfirma, die schon 1932 gegründet wurde, wurde dann mal im Krieg zerstört und 1947 wieder aufgebaut.

Thomas Kahle Also seit, aber im Prinzip seit 1932 gab es diese Firma und die wurde von zwei Brüdern betrieben, Zwillingsbrüdern glaube ich sogar. Und die hatten sich da so selbst aus Küchengeräten Maschinen gebaut, um diese Kreidemasse herzustellen. Also da gibt es sogar so ein Video, wie die so eine Produktionsmaschine, die eigentlich, also so eine Knetmaschine, die eigentlich für Brotteig ist, nutzen, um diese Masse herzustellen und die dann irgendwie so durchwalzen durch so eine Udon-Nudel-Herstellmaschine.

Thomas Kahle Okay, und dann gibt es irgendwie geheime Zutaten und naja, dann gibt es ja so ein bisschen so ein Mythos darum, aber das war eben so eine ganz kleine Zwei-Personen-Firma. Und die wuchs dann immer, also diese Kreide wurde immer populärer und hatte so, was man hört, den Höhepunkt ihrer Produktion so circa 1990, wo sie 90 Millionen Stück Kreide hergestellt haben.

Thomas Kahle Aber natürlich auch mit der Digitalisierung der Schulen und so ging es abwärts. Also wer benutzt heutzutage eigentlich noch Kreide? Also es gibt sozusagen Mathematikfakultäten, und Kinder unter sechs. Also das ist eigentlich so die Hauptkunden für Kreide, würde ich mal sagen. Und deswegen ging es auch mit der Firma, mit der Hagoromo Bungu Firma, die diese Kreide hergestellt hatte, ging es leider ein bisschen abwärts.

Thomas Kahle Und die Gründer wurden auch immer älter, also es war so ein Familienbetrieb und ja, 2014 ging dann die Gerüchteküche rum, dass es keine Nachfolge mehr in diesem Familienbetrieb geben könnte, und die Produktion eingestellt werden sollte. Und da hatte das aber in der Mathematik-Community schon so ein bisschen Feuer gefangen oder hatte sich verbreitet, vor allem in den USA, würde ich jetzt mal sagen, sodass.

Thomas Kahle Die Leute, die wir da gerade im Video gehört haben, wie Dave Beyer und David Eisenbach, dass die dann schon in Panik gerieten, dass ihre Kreide alle werden könnte und die haben dann die großen Mengen aufgekauft und in ihren Schränken oder Kellern verwahrt. Und ja, dann stellte sich aber raus, dass der Händler, die Firma, die das in Korea vertreibt, die sogenannte Sejong Mall, so ein riesengroßer, Kaufhausbetreiberfirma, würde ich mal sagen, dass die auch daran interessiert war, dieses Produkt weiter zu verkaufen, weil es einfach so ein erfolgreiches und gutes Produkt war.

Thomas Kahle Und dann haben die da so hin und her verhandelt und einen Deal ausgemacht, dass die Sejong Mall, die eigentlich ein Händler ist, auch die Produktion übernahm. Also die Maschinen wurden irgendwie, diese handgefertigten Maschinen wurden irgendwie nach Korea, Südkorea transportiert und produzieren jetzt weiter unter dem Originallabel.

Thomas Kahle Hagoromo mit den Originalmaschinen, mit dem Originalrezept, aber eben jetzt in Südkorea. Und heutzutage kann man die Kreide einfach auf Amazon kaufen. Also wenn man die mal haben will, kann man sich die besorgen und muss nicht irgendwelche shady Büro-Deals mit Mathematikerinnen oder Mathematikern eingehen.

Thomas Kahle Der Produktionsstandort, ich habe es mal nachgeschaut, der ist übrigens nahe der nordkoreanischen Grenze. Also da ist noch eine gewisse Gefahr, weil ihr wisst vielleicht, wenn ihr im Geschichtsunterricht gut aufgepasst habt, dass es keinen Friedensvertrag zwischen Nordkorea und Südkorea gibt, eigentlich nur einen Waffenstillstand.

Thomas Kahle Und auch dieser Waffenverschließend, an denen wird es ja auch nicht immer gehalten. Also es gibt da eine gewisse Gefahr. So, wie konnte diese Kreide jetzt so berühmt werden? Also natürlich ist jetzt anscheinend das so, dass die Mathematikerinnen und Mathematiker einfach überzeugt waren. Die sind dann einfach mal nach Japan gefahren und dann entstand so eine Grasrutsbewegung und die haben einfach die japanische Kreide da ausprobiert und die japanische Kreide war irgendwie super gut und dann haben die die mit nach Hause gebracht.

Thomas Kahle Und dann musste man sehen, wo kriege ich welche her und dann haben die die importiert und dann haben sie nur zu besonderen Anlässen da mitgeschrieben. Und dann trifft das irgendwie so auf diese Selbststilisierung der Mathematik. Die ich ja auch schon öfter hier sozusagen zelebriere in meinem Podcast.

Thomas Kahle Also genau diese Auffassung, die Mathematik ist so dieses grundlegende Handwerk. Wir sind davon überzeugt, dass die Tafelvorlesung besser ist als irgendwas Digitales, jetzt eine Präsentation mit dem Computer. Und da passt es natürlich irgendwie richtig rein. Es gibt von Hagoromo auch Farbkreide und die ist auch sehr gut.

Thomas Kahle Also die Farbkreide gefällt mir auch sehr gut. Die ist sehr farbig. Also es gibt auch so eine Art Neon-Variante. Und ja, also die ist wirklich sehr gut. Aber was mir an diesen Videos so ein bisschen fehlt und an dieser Überstilisierung, und ich verlinke euch auch nochmal so ein paar. Also die New York Times hat schon berichtet über diese Kreide.

Thomas Kahle CNN hat über diese Kreide berichtet. Also gerade so 2020, als dann so durch die Corona-Pandemie irgendwie so das Ende der Kreide so ein bisschen eingeläutet wurde, weil irgendwie alles digitalisiert wurde in der Schule, da wurde es nochmal aufgegriffen von Medien, sag ich mal. Und dann kam, das war auch die Zeit, glaube ich, als dieses Video rauskam, von dem ich euch gerade den Ton eingespielt habe.

Thomas Kahle Und was mir so ein bisschen aufgefallen ist, dass es eigentlich da gar keine. Wie soll ich sagen, keinen echten Test gab. Es gab keine Contender. Also in keinem dieser Artikel und auch nicht in diesem Video und in diesen ganzen Gesprächen, die man darüber führt, wird das mal wirklich untersucht oder wird sich wirklich auf die Suche begeben, nach was die beste Kreide ist.

Thomas Kahle Es wird einfach davon ausgegangen, dass Hagoromo die beste Kreide ist und wenn verglichen wird, dann wird sie eben verglichen mit dieser Kreide, der Standardkreide, die einfach so im Raum liegt, die ich auch nicht benutzen würde. Aber ich habe jetzt noch meine schwedische Rahmquist-Kreide und deswegen ist eigentlich mein Ziel dieser Folge, diese Kreide, die europäische Alternative zu Hagoromo, ein bisschen populärer zu machen.

Thomas Kahle Also für mich stellt sich die Situation nämlich eigentlich irgendwie anders dar. In unserer Mathematikfakultät, ich bin seit 2013 an der OVGU Magdeburg und lehre dort mit Kreide. Und da gibt es einfach so einen Schrank, den Büromaterialschrank. Und wenn ich Büromaterial brauche, dann gehe ich zum Büromaterialschrank und nehme mir da mein Büromaterial raus.

Thomas Kahle Und wenn es alle ist, dann bestellt das Department neue Sachen. Und da gibt es auch die Kreideabteilung und da ist die Rahmquistkreide drin. Da gibt es weiße Rahmquistkreide und da gibt es bunte Rahmquistkreide. Und die ist einfach super und ich habe die immer genommen. Und ich möchte sagen, ich oute mich jetzt, dass ich erst nach 2013 von Hagoromo erfahren hatte.

Thomas Kahle Ich habe da natürlich Hagoromo ausprobiert und ja, also Hagoromo gefällt mir auch, aber ich finde, Ramqvist gefällt mir auch. Deswegen will ich jetzt mal so ein bisschen noch über Ramqvist erzählen. Ramqvist ist also eine schwedische Firma. Der Name hört sich auch schon so ein bisschen schwedisch an, finde ich, wenn man sich so ein bisschen mit europäischen Sprachen auskennt und wurde 1953 in Schweden gegründet.

Thomas Kahle Und ihr erstes Produkt ist, was ich finde, sehr ikonisch ist. Also als ich es gesehen habe, habe ich es sofort wiedererkannt. Aber ich weiß nicht, das ist ein bisschen altersabhängig. Und zwar ist es ein Briefmarkenbefeuchter. Okay, jetzt mal kurz ein Abriff. Was ist eine Briefmarke? Fangen wir erst mal bei den Basics an.

Thomas Kahle Also eine Briefmarke ist der Beweis, dass man das Porto für einen Brief bezahlt hat. Was ist ein Brief? Ein Brief ist, wenn man Papier durch die Gegend schicken will. Der Brief ist, denke ich, in Deutschland noch verbreitet. Also Leute wissen, was ein Brief ist. Man schickt einen Brief, Papier, das wird mit der Post befördert und da klickt man eine Briefmarke drauf, um zu zeigen, dass man bezahlt hat und dann wird die abgestempelt.

Thomas Kahle Und bevor die Briefmarken selbstklebend waren, musste man die so hinten befeuchten, zum Beispiel indem man sie anlegt und dann der Kleber, der da drauf war, der klebte dann erst, wenn er einmal befeuchtet wurde. Wenn man jetzt aber ziemlich viele Briefmarken kleben muss, jeden Tag, zum Beispiel wenn man in einem Büro arbeitet, wo sehr viele Briefe verschickt werden, dann will man es vielleicht irgendwie verbessern.

Thomas Kahle Dafür wurde der Briefmarkenbefeuchter erfunden. Und der Briefmarkenbefeuchter ist eine kleine Plastikschale, in diesem Fall in dunkelgrün und rund. Und in dieser Schale befindet sich ein Schwamm, der nur so oben rausguckt, sonst ist er umschlossen von der Plastik. In diesem Fall ist der Schwamm orange und das ist das ikonische Produkt.

Thomas Kahle Dunkelgrüne, runde Schale mit einem orangen Schwamm drin. Und der Schwamm bleibt dann sozusagen den ganzen Tag feucht und man kann seine Briefmarken an diesem Schwamm befeuchten. Und ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich tue den auch mal hier jetzt in dieses Kapitelbild wieder. Ob ihr dieses Produkt auch kennt. Also mir war es sofort vertraut.

Thomas Kahle Ich wusste nur nicht, dass es von Ramqvist ist. Ich frage mich jetzt auch so ein bisschen, ob das hygienisch ist, aber gut, lassen wir diese Fragen jetzt. Also das war jedenfalls der Briefmarkenbefeuchter, das erste Produkt von Ramqvist. Und 1960 hat Ramqvist die staubfreie Kreide Zenit in den Handel gebracht und damit den Arbeitsplatz Schule verbessert.

Thomas Kahle Das Motto so ein bisschen dieser Firma Ramqvist ist Arbeitsplätze zu verbessern. Also eigentlich genau so ein bisschen diese Philosophie der Mathematik, aber für das Büro. Und man beobachtet, was machen die Leute im Büro. Man redet mit Leuten, wie sie arbeiten, was es für Probleme gibt und versucht dann Produkte zu finden, die diese Probleme angehen.

Thomas Kahle Und natürlich wurde das Problem der staubenden Kreide erkannt und gelöst. Und Ramqvist bringt die staubfreie Kreide in Schweden und dann europaweit auf den Markt. So, Ramqvist gibt es immer noch. Die haben jetzt Niederlassungen in allen möglichen Ländern, in Deutschland, auch irgendwo in Süddeutschland, in Volkertshausen.

Thomas Kahle Und ja, 2023 haben sie ihr 70-jähriges Jubiläum gefeiert. Und jetzt frage ich mich, wenn wir jetzt ein richtig cooles Video machen würden mit Mathematikern und Mathematikern von hohem Rang, die... Darüber reden würden, wie cool es ist, mit Ramqvist-Kreide zu schreiben. Würden dann alle Ramqvist kaufen?

Thomas Kahle Ich weiß es nicht. Ich denke, der coole schwedische Name Ramqvist, das wird übrigens buchstabiert R-A-H-M-Q-V-I-S-T. Also der hat auf jeden Fall Potenzial. Oder das klingt doch schon so ein bisschen nerdig. Ich sehe schon so vor mir, wie die amerikanischen Kolleginnen und Kollegen sich so einen abbrechen, um das überhaupt auszusprechen. Also das ist, glaube ich, schon mal ein Verkaufsargument.

Thomas Kahle Und dann habe ich auch mal so ein bisschen die zwei Kreiden verglichen. Also die Hagoromo-Kreidestücken, die sind dicker, also sie sind rund und etwas kürzer. Also sie haben einen größeren Durchmesser und sind etwas kürzer. Die brechen kaum, das ist auch ein Verkaufsargument für Hagoromo, das stimmt. Also die sind kaum durchzubrechen und man will sie auch nicht durchbrechen.

Thomas Kahle Das ist übrigens eine Unsitte. Es gibt so Leute, die nehmen sich ein Stück Kreide und bevor sie anfangen zu schreiben, brechen sie das instinktiv durch. Ich bin da dagegen. Ich sollte es jetzt einmal hier im Podcast gesagt haben, ich bin dagegen, Kreidestücken durchzubrechen, weil je kleiner, desto mehr verteilt sich das und ab einer bestimmten zu kleinen Länge kann man es nicht mehr nutzen.

Thomas Kahle Also ein Kreidestück durchzubrechen führt einfach nur dazu, dass es weniger gut nutzbar ist. Ramquist ist etwas dünner, kann brechen, bricht aber eigentlich nicht. Also man kann es durchbrechen, wenn man das möchte, aber eigentlich bricht Ramquist nicht durch. Wenn Hagoromo runterfällt, brechen auch Stücken ab. Also wenn die sozusagen so aus Handhöhe, wenn man es irgendwie mal fallen lässt oder so, weil man zu tollpatschig ist, dann kann auch bei Hagoromo das Stück durchbrechen.

Thomas Kahle Aber sozusagen so im Transport oder so, bricht es jetzt nicht durch. Hagoromo hat diese Serie mit den brillanten Farben. Das finde ich also gut. Also die, da muss ich sagen, diese Hagoromo-Farben, gerade diese leuchtenden, die überzeugen mich etwas mehr. Rahmquist hat, finde ich hingegen, die bessere Verpackung. Also eine Rahmquist-Packung, die...

Thomas Kahle Wie soll ich sagen, Einzelhandelspackung, die dann am Ende in meiner Tasche ist. Die ist sehr klein, sehr kompakt. Also wie groß wird die jetzt hier sein? 2 cm mal 4 cm mal 10 cm oder so. Und da sind 10 Stücken drin. Und die sind da einfach so direkt nebeneinander. In der dichtestmöglichen Packung, ohne irgendwas dazwischen.

Thomas Kahle Und die brechen nicht, die gehen nicht kaputt. Wenn man zwei Stücken weggeschrieben hat, schlackern die da drin ein bisschen rum. Aber das ist kein Problem. Ist wirklich eine sehr minimalistische Verpackung. Während Hagoromo Styropor, oder zumindest irgend so einen plastikartigen Schaum hat. Also bei Hagoromo kriegt man eine 72er Packung, in der die Kreidestücken alle voneinander getrennt sind, sodass sie sich nicht berühren durch eine schaumige Art Polsterung Plastik. Das gefällt mir also gar nicht.

Thomas Kahle Und dann hat Hakuromo noch irgendwie so eine Schicht drum, irgendein Wachs. Also wenn man sich das Kreidestück so vorstellt, dann ist vielleicht ein Zentimeter, ist einfach die pure Kreide. Und dann die restlichen, keine Ahnung, sechs, acht Zentimeter sind überzogen mit nochmal so einer Art Schutzschicht.

Thomas Kahle Irgendein Wachs, aber ich halte das Wachs eigentlich für komplett überflüssig. Also erstmal braucht man dieses Wachs nicht, weil ja die Kompaktkreide an sich schon die Eigenschaft hat, dass sie nicht an den Fingern irgendwelche Reste hinterlässt, einfach durch ihre Kompaktheit. Also das ist bei Hagoromo und Rahmquist bei beiden so.

Thomas Kahle Und das bricht auch irgendwie die Symmetrie. Also auf so einem Stück Hagoromo steht dann auch noch Hagoromo drauf. Weiß ich nicht, muss auch nicht sein. Aber ich habe ein Video von dem Produktionsprozess gesehen. Und dieses Draufschreiben von dem Hagoromo passiert vor der Beschichtung mit diesem Wachs.

Thomas Kahle Also ihr müsst euch jetzt vorstellen, wenn man das Wachs sozusagen da drauf macht, dann hat man eine Seite, die sozusagen zum Anfassen geeignet ist, wo dieser Wachsschutz ist. Und dann so ein Zentimeter, der rausguckt, wo die Kreide pur ist. Und dann schreibt man, sagen wir mal, man würde es immer konsistent machen, dann schreibt man.

Thomas Kahle Erstmal diesen Zentimeter weg und dann schreibt man ja auch die Wachsstelle weg. Also man schreibt ja das Stück sowieso immer bis zum Ende und schreibt dann auch diesen Wachsteil weg. Das ist eigentlich ganz witzig gelöst, weil ich glaube, dieses Wachs verdampft einfach. Also man merkt eigentlich beim Schreiben keinen großen Unterschied zwischen, bin ich jetzt an einer Stelle mit dem Wachs oder eine Stelle ohne Wachs?

Thomas Kahle Und manchmal nimmt man das Kreidestück auch einfach verkehrt rum und dann hat man die Stelle ohne Wachs in seiner Hand und schreibt mit der anderen. Also mir kommt dieser Wachsüberschichtung wie sinnlos vor. Also es gibt so Pros und Cons. Ich mag meine Rahmenquist, aber für mich ist das Rennen wirklich offen.

Thomas Kahle Und deswegen will ich jetzt hier anbieten, dass ich zum Dealer für Rahmenquist wäre. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass die nicht so leicht zu kriegen ist. Also die wird nicht auf Amazon verkauft. Also wir besorgen die im Großhandel, in spezialisierten Geschäften für Bürobedarf, für Universitäten.

Thomas Kahle Habe ich mich natürlich auch erkundigt. Also wer das mal ausprobieren will, wer mal Rahmenquist wirklich im Praxiseinsatz testen möchte, kann sich gern bei mir melden. Wenn es einen Eigenraumshop geben würde, dann würde ich da vielleicht auch Rahmenquist anbieten, aber es gibt noch keinen Eigenraumshop und es ist auch keiner geplant.

Thomas Kahle Okay, also ich würde sagen, das Rennen, was die beste Kreide ist und was die zweitbeste Kreide ist, ist offen. Und ich möchte auch gar nicht ausschließen, dass es vielleicht noch bessere Kreide gibt. Oder zumindest genauso gute Kreide. Oder Kreide, die in bestimmten Aspekten besser, in anderen Aspekten nicht so gut ist.

Thomas Kahle Und wenn ihr gute Kreide kennt, wirklich gute Kreide, Profikreide. Über die ich heute nicht geredet habe, dann sagt mir doch nochmal Bescheid. Meldet euch vielleicht auf Mastodon oder wo auch immer in der Kommentarspalte auf eigenpod.de und dann würde ich gerne davon wissen und ich würde gerne wirklich mal eine Liste der Topkreiden aufstellen, um.

Thomas Kahle Einen ehrlichen Vergleich zu haben und mit Kulttraditionen zu brechen. So, apropos Mastodon, was ich noch erzählen wollte, ich habe eine neue Mastodon-Instanz gestartet. Und für alle, die jetzt denken, Mastodon, Mastodon, das wollte ich doch schon immer mal ausprobieren. Also Mastodon ist ja ein dezentrales soziales Netzwerk, bei dem ihr euch auf einem Server anmeldet, wie bei E-Mail zum Beispiel.

Thomas Kahle Und dann könnt ihr euch austauschen mit allen anderen im ganzen Fed-I-Versum. Und das kann mit dem Bild-Teil-Diensten wie Pixelfed sein oder anderen Mastodon-Accounts, auf anderen Servern und der Eigenraum hat seinen Account ja auf podcasts.social, wo Podcasts ihre Accounts haben, wie der Name schon sagt.

Thomas Kahle Und dann könnt ihr euch also auf mathe.social anmelden und dann müsst ihr nicht nur über Mathe reden. Also ihr habt dann einen vollwertigen Mastodon-Account, mit dem ihr mit der ganzen Welt, dem ganzen Feddiversum interagieren könnt und natürlich euch auch mit Podcasts austauschen könnt oder mit anderen Mathe-Fans.

Thomas Kahle Und ein Nutzer, den ihr auf mathe.social zum Beispiel treffen könnt, ist der Faktor-Bot. Der Faktor-Bot ist ein Bot, also nicht wirklich ein Mensch, aber er kann dafür sehr gut rechnen und er mag es auch und er faktorisiert durch Zahlen. Wenn ihr ihm also eine Zahl sagt, wird er sie in ihre Primfaktoren zerlegen.

Thomas Kahle Das und vieles mehr erlebt ihr dann auf mathe.social. Ja, ich lade alle ein, sich das mal anzuschauen und sich da vielleicht einen Account anzulegen. Und dann könnt ihr auch dem Eigenraum folgen, den findet ihr unter at eigenraum at podcasts.social und dann würde ich mich freuen, wenn wir uns vielleicht im dezentralen, freien, sozialen Internet sehen.

Thomas Kahle Ansonsten hören wir uns bestimmt bald wieder auf diesem Kanal. Und bis dahin wünsche ich euch eine schöne Sommerzeit und bis dann. Tschüss.

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