Einfach natürlich Gärtnern· Folge 74

10 Top-Tipps fürs Hochbeet

Donnerstag, 4. April 2024 · 26 min

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Shownotes

So erntet ihr leckeres Gemüse aus dem Hochbeet
10 Tipps für das Hochbeet

Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de

Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter neudorff.de

Es gibt gute Gründe, Gemüse in einem Hochbeet anzubauen:

• rückenschonendes Arbeiten

• Das Gemüse wächst schneller.

• höhere Erträge als im Erd-Beet

• Man braucht noch nicht mal einen Garten. Ein Hochbeet funktioniert sogar auf dem Balkon.

Tipp 1: Konstruktiver Holzschutz erhöht die Haltbarkeit von Hochbeeten enorm.

• Bestandteile aus Holz nicht direkt auf den Boden stellen (vergammelt schnell)

• innen Noppenbahnen anbringen (schützt die Bretter vor der Erde)

• Was beim Anlegen noch wichtig ist:

• optimaler Standort: sonnig

• ideale Lichtausbeute: mit der Längsseite in Nord-Süd-Richtung

• günstig: Wasser in der Nähe, damit man es nicht so weit zum Gießen schleppen musst

• max. Breite: 120 m, ideale Höhe: hüfthoch, max. Länge: 2 m

• Auf dem Balkon spart ein Zwischenboden auf 40 cm Höhe jede Menge Gewicht.

Tipp 2: Kaninchendraht hält Wühlmäuse fern.

• Für Wühlmäuse ist ein Hochbeet wie ein reich gedecktes Buffet.

• Die Wühlmaussperre muss dicht schließen, deshalb am Beetrahmen antackern.

• Kaninchendraht hat keine negativen Einflüsse auf das Leben im Hochbeet: Regenwürmer und Co können trotzdem durch die Maschen krabbeln.

Tipp 3: Nicht jedes x-beliebige Gestrüpp eignet sich als Füllung fürs Hochbeet.

• Nicht geeignet als Hochbeetfüllung sind kranke Pflanzen, Unkräuter und Zeug wie Brombeeren oder Efeu.

• Wo wird solch grobes Material gebraucht? In den unteren Schichten!

• Auf den Kaninchendraht kommt eine Schicht aus Ästen und Zweigen (leitet überflüssiges Wasser ab),

• als nächstes dann geschredderte Äste und Staudenstängel, Rasensoden, übrige Erde (Trennschicht zur Erde),

• darauf: Laub, Grünabfall, verrotteter Stallmist (versorgt die Pflanzen langsam mit Nahrung. Die beim Verrotten freiwerdende Wärme lässt das Gemüse besser sprießen).

Tipp 4: Es reicht meistens, ein bestehendes Hochbeet vor dem Saisonstart mit NeudoHum Hochbeet- & Garten-Kompost und Hochbeet- & Gewächshaus-Erde auf Vordermann zu bringen.

• Warum? Die groben Schichten im Unterbau vergammelt nicht so schnell. Sie halten 5-6 Jahre.

• Die obersten Schichten werden in einer Saison ausgelaugt. In ihnen wurzelt das Gemüse und von dort beziehen die Pflanzen einen großen Teil ihrer Nährstoffe.

• Frischer torffreier NeudoHum Hochbeet- & Garten-Kompost (neudorff.de/produkte/neudohum-hochbeet-und-gar…) liefert deinem Gemüse in der Anwachsphase, was die Pflanzen brauchen.

• Frische torffreie NeudoHum Hochbeet- & GewächshausErde (neudorff.de/produkte/neudohum-hochbeet-und-gew…) speichert Wasser und bietet ideale Wachstumsbedingungen für junge Pflanzen/Aussaaten)

• Der Hochbeet-Rechner (neudorff.de/produkte/neudohum-hochbeet-und-gar…) auf der Neudorff-Website hilft euch bei der Kalkulation, wie viel Erde ihr braucht.

Tipp 5: Satte Ernte braucht einen Plan.

Einfach so drauflospflanzen ist nicht empfehlenswert. Mach lieber einen Plan!

• Richtig viel Ertrag liefert das Hochbeet, wenn du Aussaatzeitpunkte mit dem Platzbedarf und Dauer der Kulturen abstimmst, die Mischkultur-Regeln dabei beachtest und frei gewordene Plätze immer gleich wieder neues Gemüse pflanzt.

• Wenn du es clever anstellst, kannst du sogar im Winter noch was ernten.

• Pflanzpläne (neudorff.de/magazin/gemuese-obst/hochbeet-pfla…), wie man die dickste Ernte aus dem Hochbeet rausholt und einen Mischkultur-Planer gibt’s auf der Neudorff-Homepage. So behältst du leicht und locker das ganze Jahr im Blick.

• Die 12 Top-Kulturen fürs Hochbeet: Asia-Gemüse, Buschbohnen, Erdbeeren, Feldsalat, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Karotten, Kohlrabi, Pflücksalat, Radieschen, Rucola, Spinat, kompakte, niedrig wachsende Tomaten.

• Nicht geeignet sind hochwachsende Stabtomaten und Stangenbohnen (da braucht ihr eine Leiter zum Ernten). Auch Zucchini und Kürbis empfehle ich nicht. Die nehmen zu viel Platz weg – locker einen Quadratmeter und mehr.

• Höhere Pflanzen in die Mitte oder an die Nordseite setzen.

• An den Rand niedrige überhängende Pflanzen setzen,

• z.B. Kapuzinerkresse (Blüten essbar, Samen kann man wie Kapern einlegen; natürliche Schädlingsfalle für Blattläuse; ergiebige Nahrungsquelle im Spätsommer für nützliche Insekten)

• z.B. mehrfachtragende Hängeerdbeeren (lange Ernte, nutzen Raum effektiv, Schnecken fressen die Früchte nicht, leichte Ernte).

Tipp 6: Wer Saatbänder benutzt, spart sich das Verziehen.

• Beim Aussäen sät man eigentlich immer zu dicht.

• Warum ist das ein Problem?

• Zu dicht gesät oder gepflanzt wächst das Gemüse nicht gut und Schädlinge kommen eher.

• Viele Aussaaten wie Pflücksalat, Möhren und Radieschen muss man deshalb verziehen.

• Ich mach mir nicht gerne mehr Arbeit als nötig ist, deshalb benutze ich immer mal Saatbänder.

• Da sind die Samen im richtigen Endabstand in ein biologisch abbaubares Vlies eingearbeitet.

• Einfach auf die Erde legen, je nach Kultur mit Erde abdecken und gießen.

• Überhaupt ist wichtig, den Platzbedarf realistisch einzuschätzen.

• Jungpflanzen sind klein, aber sie wachsen schnell.

• Besonders im Frühsommer ist die Gefahr hoch, dass man zu eng pflanzt.

• Was man gut machen kann: Schnell erntereife Gemüsesorten wie Radieschen zwischen langsam wachsende Pflanzen wie Kohl setzen. Das erhöht den Gesamtertrag enorm.

Tipp 7: Gieße morgens direkt auf die Erde und/oder benutze Ollas.

• Im Sommer am besten am frühen Morgen gießen. Das versorgt die Pflanzen für den Tag und es verdunstet wenig Wasser, weil die Erde von der Nacht noch kühl ist.

• Das Wasser möglichst direkt auf die Erde geben

• Ollas helfen beim Bewässern. Noch nie gehört? Das sind Ollas:

• Ollas sind unglasierte Tonbehälter, die man in die Erde eingräbt.

• Durch die porösen Wände sickert das Wasser in den Boden, direkt an den Wurzeln.

• Vorteile: reduziert den Wasserverbrauch und den täglichen Gießaufwand, fördert gesundes Wurzelwachstum, verringert das Risiko von Pilzerkrankungen.

• Im Internet kann man Videos angucken, wie man Ollas benutzt.

• sonstige Pflegemaßnahmen

• Höhere Pflanzen wie Erbsen stützen, damit’s kein großes Durcheinander gibt

• Regelmäßig Ernten -> fördert den Ertrag und macht Platz für Neues.

Tipp 8: Mit einem SchädlingsschutzNetz sperrst du viele Schädlinge einfach aus.

• Kohlweißling, Möhrenfliege kommen mit einem SchädlingsschutzNetz (neudorff.de/produkte/schaedlingsschutznetz.html)** erst gar nicht zu deinen Gemüsepflanzen.

• Das SchädlingsschutzNetz lässt sich am Hochbeet easy verwenden.

• Es ist so einfach und so effektiv.

• Auch Schneckenschutz geht im Hochbeet einfach:

• Mit hochwertiger Füllung schleppt man sich keine Schneckeneier ein.

• Schnecken-Schutz (neudorff.de/produkte/schnecken-schutz.html) (Kupferband) ums Hochbeet hält Schnecken vom Zuwandern ab.

• Ferramol Schneckenkorn (neudorff.de/produkte/ferramol-schneckenkorn.html) bekämpft Schnecken im Beet zuverlässig und nützlingsschonend.

Tipp 9: Starke Pflanzen werden nicht so leicht krank.

• Nach vier bis sechs Wochen mit dem Nachdüngen anfangen.

• BioTrissol Hochbeetdünger (neudorff.de/produkte/biotrissol-hochbeetduenge…) ist flüssig und sogar vegan. Einfach ins Gießwasser mischen.

• Die Pflanzen zusätzlich stärken ist auch keine dumme Idee. neudorff.de/produkte/neudorff-biokraft-grundst… und Grundstoff Brennnessel (neudorff.de/produkte/neudorff-biokraft-grundst…) machen die Zellen stark. Die anwendungsfertige Lösung auf die Pflanzen spritzen.

Tipp 10: Ein Frühbeet-Aufsatz verlängert die Saison

• Mit einem Frühbeetaufsatz machst du aus deinem Hochbeet eine Art Mini-Gewächshaus.

• Die Sonne heizt schon früh im Frühling tagsüber von …

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