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Einschlafgeschichten für Kinder (4–7) | Kinderbuch Horn | Mondgeschenk.de

Piraten-Einschlafgeschichte für Kinder: Karl und der Schatz am Schlafenden Leuchtturm

Freitag, 16. Oktober 2026 · 22 min

MP3

Shownotes

Karl liebt es, mit seinem neuen Fernrohr auf Entdeckungsreise zu gehen. Als er eines Abends eine geheimnisvolle Schatzkarte findet, beginnt für ihn ein ganz besonderes Abenteuer am Meer.
Gemeinsam mit seiner Oma, der freundlichen Kapitänin Mira und dem lustigen Papagei Pfeffer segelt Karl zu einer kleinen Insel. Dort steht ein alter Leuchtturm, der ein spannendes Geheimnis verbirgt. Zwischen knarrenden Treppen, versteckten Hinweisen und rätselhaften Symbolen macht sich Karl auf die Suche nach einem lange vergessenen Schatz.
Mit seinem Fernrohr, viel Neugier und ein wenig Geduld versucht Karl, die Rätsel des Schlafenden Leuchtturms zu lösen. Dabei entdeckt er, dass ein Schatz nicht unbedingt aus Gold und Edelsteinen bestehen muss.
Eine sanfte Gute-Nacht-Geschichte für Kinder von 4–7 Jahren, die Piraten, Schatzkarten, Segelboote, Leuchttürme und spannende Entdeckungsreisen lieben. Das ruhige Meeresabenteuer verbindet Rätselspaß mit Selbstvertrauen, Zusammenhalt und der Freude daran, schöne Dinge mit anderen zu teilen.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Stell dir vor, du könntest selbst die Hauptfigur in einer Hörgeschichte sein, mit deinem Namen, deiner Lieblingswelt und einem Abenteuer, das nur für dich gemacht wurde. Genau das ist ein Mondgeschenk auch diese Geschichte wurde mit Mondgeschenk. De erstellt und jetzt viel Spaß mit unserer heutigen Geschichte. Nele liebte Waldspaziergänge.

Besonders mochte sie die Wege, auf denen die Sonne durch die Blätter tupfte und der Boden unter ihren Schuhen weich war. Dann knisterten die Zweige nicht laut, sondern Flüsterten nur ein wenig und überall roch es nach Erde, Holz und frischem Moos. An diesem Nachmittag ging Nele mit ihrer Oma in den Wald, Oma trug einen kleinen Korb, die. Nele eine Stofftasche mit einem Stück Schnur und einem winzigen Holzlöffel.

Der Löffel war eigentlich für das Picknick gedacht, aber Nele benutzte ihn meistens, um Moos vorsichtig von einem Stein zu heben. Heute bauen wir wieder ein paar Mooshäuser, sagte Oma, für wen, fragte Nele, Oma lächelte vielleicht für jemanden, der noch gar nicht weiß, dass er 1 braucht. Nele nickte.

Das Klang nach einer guten Möglichkeit. Sie fanden eine Stelle zwischen 2 alten Buchen, dort lag ein runder Baumstumpf, der aussah wie ein kleiner Tisch, daneben wuchs das Moos in weichen Hügeln, Nele suchte nur Moos, das sich leicht lösen liess, und legte es behutsam auf den Stumpf zurück. Oma sammelte kleine Stöckchen und trockene Blätter vom Boden. Gemeinsam bauten sie ein Haus mit einem Dach aus Moos und einer Tür aus einem gebogenen Rindenstück. Nele legte einen Kiesel vor den Eingang, das ist die Treppe, erklärte sie.

Dann baute sie ein zweites Haus, daneben, ein bisschen kleiner und mit einem Fenster aus einem runden Blatt. Das sieht aus, als würde dort jemand wohnen, der gern hinausschaut, sagte Oma. Nele setzte sich auf die Fersen und betrachtete ihr kleines Dorf. Für einen Moment war es ganz still, ein Specht klopfte weit entfernt über ihnen raschelten die Blätter, ein winziger Käfer spazierte über den Baumstumpf und verschwand hinter dem Moosdach. Vielleicht gefällt es ihm, flüsterte Nele, da schimmerte zwischen den Farnen ein winziger goldener Punkt auf. Er leuchtete, wurde dunkel und leuchtete wieder. Nele hielt den Atem an, ein Glühwürmchen schwebte heran und setzte sich auf den Kiese vor

dem kleinsten Haus. Hallo, kleines Licht, sagte Nele ganz leise. Das Glühwürmchen antwortete nicht mit Worten, Es blinkte einmal, dann zweimal. Danach flog es ein Stück weiter und blieb auf einem Farnblatt sitzen. Es sah aus, als warte es auf etwas, Oma beugte sich zu Nele, vielleicht möchte es uns etwas zeigen, das Glühwürmchen flog langsam zwischen den Bäumen hindurch. Es blieb immer wieder stehen und wartete, bis Nele und Oma nachkamen.

Sie folgten ihm über einen weichen Pfad, vorbei an einem umgestürzten Baum, der wie eine lange Bank im Moos lag. Nele stellte sich vor, dass dort abends die Waldmäuse saßen und sich Geschichten erzählten, der Weg führte zu einer kleinen Lichtung. Sie war von Haselsträuchern umgeben und in der Mitte stand ein breiter alter Baumstumpf.

Mehrere Glühwürmchen schwebten darüber, doch sie flogen unruhig hin und her, als hätten sie ihren Lieblingsplatz nicht wiedergefunden. Das erste Glühwürmchen setzte sich auf den Stumpf, sein Licht wurde ganz sanft und matt ist das euer Zuhause, fragte Nele. Oma sah sich um, vielleicht, aber es sieht aus, als wäre hier etwas anders als sonst.

Nele bemerkte, dass viele lange Farnwedel über den Pfad zur Lichtung hingen. Sie bewegten sich im Abendwind und verdeckten die kleinen freien Stellen, durch die man hindurchgehen konnte. Auf dem Boden lagen außerdem ein paar Zweige, die beim letzten Windstoß heruntergefallen sein mussten. Das Glühwürmchen blinkte wieder, dann schwebte es dicht über dem Boden und drehte eine kleine suchende Runde. Nele schaute zu Oma, wir sollten Ihnen helfen, den Weg nach Hause zu finden, Oma nickte ganz ruhig und vorsichtig, der Wald zeigt uns bestimmt, was zu tun ist.

Und während der Himmel zwischen den Baumkronen langsam dunkler wurde, war. Kniete Nele sich ins Weiche Moos, die kleinen Lichter schwebten über ihr wie Sterne, die sich verirrt hatten und nun auf den richtigen Pfad warteten. Oma und Nele sahen sich die Lichtung genau an. Sie rissen keine Pflanzen aus und brachen keine Zweige ab.

Stattdessen schoben sie nur das beiseite, was lose auf dem Weg lag. Oma legte einen dünnen Ast an den Rand der Lichtung und Nele sammelte 2 weitere Zweige ein, die mitten auf dem Pfad lagen, so ist der Weg wieder frei, sagte Nele. Doch die Glühwürmchen flogen noch immer suchend hin und her, eines schwebte bis zu einem Farn und blieb dort, ein anderes blinkte hinter einem Strauch, das kleine Glühwürmchen vom Baumstumpf zog einen Kreis in die Luft und landete dann auf neles Ärmel.

Vielleicht können Sie die Lichtung sehen, aber nicht gut erkennen, wo sie entlang fliegen sollen. Überlegte Nele. Oma schaute auf die Mooshäuser, die sie noch bei den Buchen gebaut hatten. Weißt du noch, wie wir den Weg zu unserem Dorf markiert haben? Nele dachte nach, auf dem Rückweg von einem früheren Spaziergang hatte sie kleine Kiesel neben den Pfad gelegt, nicht als Zaun, sondern als freundliche Wegpunkte.

Wir könnten kleine Mooshäuser bauen, die zeigen, wo der Pfad ist. Eine schöne Idee, sagte Oma, aber wir brauchen dafür nichts lebendes Abzupflücken Wir nehmen nur loses Moos, das schon auf einem Aststück liegt und kleine Dinge vom Waldboden. Nele nickte. Gemeinsam suchten sie nach einem heruntergefallenen Stück Rinde.

Es lag neben einem Baum und war trocken und leicht. Oma brach es nicht auseinander, sie legte es einfach an den Anfang des Pfades, Nele setzte einen runden Kiesel davor und ein kleines Büschel loses Moos darauf, so entstand ein winziges Haus, das zur Lichtung zeigte, ein Glühwürmchen schwebte heran und. Und setzte sich auf das Moosdach sein Licht leuchtete heller als zuvor.

Es hat den Weg gesehen, flüsterte Nele. Sie bauten noch 2 kleine Weghäuser, eines stellte Nele an die Stelle, wo der Pfad zwischen den Farnen hindurch führte, das andere kam dorthin, wo der Weg eine sanfte Kurve machte. Omar legte jeweils einen Kiesel davor. Die Häuser waren nicht größer als neles Hand, doch im schwindenden Abendlicht sahen sie aus wie kleine, freundliche Wächter. Nun geschah etwas Wunderschönes, das Glühwürmchen auf dem ersten Haus blinkte, dreimal von der Lichtung blinkte, ein anderes zurück die.

Dann leuchteten noch 2 weitere auf 1 nach dem anderen fanden die kleinen Lichter den Pfad. Sie schwebten von Haus zu Haus, als folgten sie einer geheimen Reihe aus Sternen. Nele und Oma blieben ganz still, das Rascheln der farnwedel Klang nun wie leises Applaudieren. Ein Glühwürmchen setzte sich auf den Kiesel vor dem letzten Haus, ein anderes kreiste langsam darüber und ließ sein Licht im Moos glänzen.

Sie haben Ihren Weg wieder gefunden, sagte da tauchten aus den Büschen noch mehr kleine Lichter auf, sie kamen nicht hastig, sondern schwebten ruhig heran. Bald war die Lichtung von einem sanften goldenen Funken erfüllt. Die Glühwürmchen flogen in kleinen Bögen durch die Luft, manchmal sah es aus, als würden sie tanzen, manchmal schwebten sie so still, dass Nele dachte, der Abend hätte winzige Sterne an die Zweige gehängt. Das Glühwürmchen von neles Ärmel landete auf ihrer Hand, es blinkte einmal hell auf und.

Dann noch einmal ganz weich. Ich glaube, das heißt danke, flüsterte Nele, Oma lächelte vielleicht, oder es heißt, jetzt ist es Zeit, sich auszuruhen. Nele betrachtete die kleine Lichtung, die Mooshäuser standen sicher am Rand des Weges, sie würden dort bleiben, solange der Wald sie brauchte. Und mit der Zeit würden Regen und Wind sie wieder in den Boden zurückbringen. Ein Glühwürmchen nach dem anderen schwebte zu den Büschen, die Lichter wurden kleiner, bis sie zwischen den Blättern verschwanden, nur das erste blieb noch einen Augenblick auf dem Baumstumpf sitzen, dann hob es sich in die Luft und flog davon, Nele winkte ihm leise nach. Die Glühwürmchen hatten ihren Platz gefunden und der Wald war wieder ganz ruhig.

Oma nahm Neles Hand, gemeinsam gingen sie zurück zum Buchenstumpf, wo die ersten beiden Mooshäuser auf sie warteten, als sie dort ankamen, schimmerte das kleine Blattfenster im letzten Licht des Tages. Nele und Oma machten sich auf den Heimweg. Sie gingen langsam, denn der Wald sah am Abend anders aus als am Nachmittag. Die Stämme waren dunkler geworden und zwischen den Ästen hing ein tiefblauer Himmel.

Hier und da leuchtete noch ein Streifen Wolke Rosa wie ein Stückchen Zuckerwatte. Nele hielt Omas Hand unter ihren Schuhen fühlte sich der Weg weich und vertraut an, an einer Stelle blieb sie stehen und lauschte, ein Käuzchen rief weit oben in einer Buche ein Blatt todelte langsam zu Boden und landete neben einem Wurzelbogen. Der Wald sagt Gute Nacht, flüsterte Nele. Dann sagen wir auch gute Nacht, antwortete Oma. Sie gingen an der kleinen Lichtung vorbei, die Glühwürmchen waren kaum noch zu sehen, nur einmal schimmerte zwischen den Farnen ein einzelnes Licht auf, Nele winkte, ohne Stehen zu bleiben, sie wusste, dass es dort im Wald sicher und gemütlich war.

Bei den Buchen sah sie noch einmal nach ihren Mooshäusern. Das größere Haus hatte ein grünes Dach und vor seiner Tür lag der Runde Kiesel. Im kleinen Haus wackelte das Blattfenster im Wind, vielleicht schlief dort ein Käfer, vielleicht war es auch einfach nur ein Häuschen für Träume, müssen wir sie morgen abholen, fragte Nele.

Oma schüttelte den Kopf. Nein, sie gehören jetzt dem Wald, der Wald darf sich um sie kümmern. Nele fand das schön, sie legte ein trockenes Blatt neben den kleinen Kiesel, es war ein Abschiedsgeschenk, dachte sie, und auch ein Dankeschön an den Wald, dann gingen sie weiter, der Weg führte an der alten Wurzel vorbei.

Die aussah wie ein schlafender Drache. Neles Phantasie machte daraus einen besonders freundlichen Drachen, der sich zusammengerollt hatte und leise Schnarchte. Gleich dahinter lag der umgestürzte Baum wie eine Bank. Nele setzte sich für einen Moment darauf, Oma setzte sich neben sie, sie sahen in die Bäume hinauf. Die Zweige waren nun dunkle Bögen vor dem Abendhimmel. Ein letzter Windhauch strich durch die Blätter und ließ sie sacht Rauschen.

Was glaubst du, wer in unseren Häusern wohnt, fragte Nele. Oma dachte kurz nach, vielleicht ein Käfer, der gern ein Dach über dem Kopf hat, vielleicht ein kleiner Traum, der unterwegs müde geworden ist. Nele kuschelte sich an ihre Schulter, dann sollen sie es gemütlich haben. Bald kamen sie am Rand des Waldes an, hinter den Bäumen wartete ihr Zuhause warm und hell, in der Küche stand noch eine Tasse Kräutertee für Oma bereit, und auf dem Tisch lag neles Schlafanzug. Doch zuerst zog Nele ihre Schuhe aus und klopfte vorsichtig die kleinen Erde Krümel von den Sohlen. Oma half ihr beim Waschen, das warme Wasser duftete nach Seife, Nele zog ihren Schlafanzug an und kletterte ins Bett, von dort konnte sie durch das Fenster

einen kleinen Ausschnitt vom Himmel sehen, ein Stern stand über dem Dach. Oma setzte sich an die Bettkante und strich Nele eine Haarsträhne aus der Stirn. Denkst du, die Glühwürmchen schlafen schon, fragte Nele, vielleicht ruhen sie sich gerade zwischen den Fahnen aus, sagte Oma, und vielleicht träumen sie von ihren kleinen Lichtern, die den Weg nach Hause zeigen. Nele stellte sich die Lichtung vor, die Mooshäuser standen still am Pfad.

Die Glühwürmchen ruhten im weichen Gras, über ihnen bewegten sich die Blätter kaum und der Mond schickte einen silbernen Schein durch die Bäume. Ihre Augen wurden schwer, das Waldrauschen war noch da, ganz leise, als käme es aus einer schönen Erinnerung. Nele atmete langsam ein und wieder aus, sie dachte an das grüne Moos, an den runden Kiesel und.

Und an die goldenen Punkte zwischen den Farnen. Oma Summte ein sanftes Gutenachtlied, Nele lächelte, kuschelte sich tiefer in die Decke und ließ den Wald in ihren Traum spazieren. Draußen Funkelte der eine Stern am Himmel, und irgendwo zwischen den Buchen schliefen die kleinen Mooshäuser unter ihrem weichen Dach.

Möchtest du einem Kind eine ganz besondere Freude machen auf Mondgeschenk. De entsteht ein persönliches Hörabenteuer, in dem dein Kind selbst die Hauptrolle spielt, mit seinem Namen, seiner Lieblingswelt und den Dingen, die es besonders machen. So entsteht ein ganz persönliches Hörgeschenk, dass es kein zweites Mal gibt.

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