
Einschlafgeschichten für Kinder (4–7) | Kinderbuch Horn | Mondgeschenk.de
Pony-Einschlafgeschichte für Kinder: Emma und Purzel im Mondscheinwald
Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 21 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Eine zauberhafte Pony-Einschlafgeschichte für Kinder über Emma, ihr Shetty Purzel und ein geheimnisvolles Abenteuer im Mondscheinwald.
Als Emma mit Purzel eine gemütliche Runde reiten möchte, entdecken die beiden ein silbernes Glöckchen und einen verborgenen Pfad. Er führt sie in den magischen Mondscheinwald, wo eine dunkle Sternenlaterne dringend drei Mondfunken braucht.
Gemeinsam mit einem Kaninchen, einem kleinen Igel und einem schimmernden Falter machen sich Emma und Purzel auf die Suche. Sie begegnen flüsternden Blumen, summenden Steinen und lernen, wie wichtig Ruhe, Zuhören und gegenseitige Hilfe sein können.
Eine ruhige Gute-Nacht-Geschichte für Kinder von 4–7 Jahren mit Pony, Pferdeabenteuer, Freundschaft, Magie und einem sanften Ende zum Einschlafen.
🌙 Eine Einschlafgeschichte von Kinderbuch Horn | mondgeschenk.de
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Stell dir vor, du könntest selbst die Hauptfigur in einer Hörgeschichte sein, mit deinem Namen, deiner Lieblingswelt und einem Abenteuer, das nur für dich gemacht wurde. Genau das ist ein Mondgeschenk auch diese Geschichte wurde mit Mondgeschenk. De erstellt und jetzt viel Spaß mit unserer heutigen Geschichte. Emma liebte spannende Geschichten. Am allerliebsten hörte sie sie, wenn sie nach einem langen Tag im Stall bei ihrem schwarzen Shetty Purzel saß. Purzel hatte eine weiche, wuschelige Mähne, eine kleine weiße Stelle auf der Stirn und einen Schweif, der beim Gehen hin und her wippte wie ein Besen. An diesem Abend war der Himmel rosarot, Emma Striegelte Purzel, bis sein Fell glänzte wie eine
dunkle Kastanie, die. Dann legte sie ihm den Sattel auf und führte ihn auf den kleinen Reitplatz. Heute reiten wir nur eine gemütliche Runde, versprach sie. Purzel Schnaubte leise, als wollte er sagen, das klingt gut, doch kaum waren sie am Ende des Weges angekommen, hörten sie ein helles Klingen, es kam von der alten Eiche am Rand der Koppel.
Zwischen den Wurzeln lag ein winziges silbernes Glöckchen. Es klingelte ganz von allein, obwohl kein Wind wehte. Emma stieg ab und hob es vorsichtig auf, im selben Moment huschte ein Licht über den Boden, es sah aus wie ein goldener Faden und führte vom Glöckchen bis zu einem schmalen Pfad, den Emma noch nie bemerkt hatte.
Der Pfad verschwand hinter hohen Farnen. Da steht ein Schild, sagte Emma Purzel, reckte den Hals. Auf dem Schild waren ein Mond und ein Hufeisen gemalt, darunter stand zum Mondscheinwald nur mit einem freundlichen Herzen und einem mutigen Pony. Emma blickte Purzel an, was meinst du, wollen wir ein kleines Abenteuer erleben? Purzel Stupste ihre Hand an, das war sein ja. Sie führte ihn den Farnpfad entlang. Schon nach wenigen Schritten wurde die Luft kühl und roch nach Moos und Waldbeeren, zwischen den Bäumen Glitzerten kleine Lichtpunkte, sie schwebten in der Luft wie winzige Laternen, purzel ging vorsichtig, aber nicht ängstlich.
Emma hielt das Glöckchen fest und lauschte seinem sanften Klingeln. Bald kamen sie zu einem Bach, das Wasser war so klar, dass Emma die runden Kiesel auf dem Grund sehen konnte, doch die kleine Holzbrücke darüber war verschwunden, stattdessen lagen die Bretter ordentlich am Ufer gestapelt, auf einem Stein saß ein graues Kaninchen mit einem blauen Halstuch. Es hatte eine winzige Feder hinter dem Ohr und sah sehr nachdenklich aus.
Guten Abend, sagte Emma, Weißt du was mit der Brücke passiert ist? Der Wind hat sie auseinander gepustet, erklärte das Kaninchen nicht böse gemeint, er wollte nur die Blätter tanzen lassen, aber nun kommt niemand zum anderen Ufer, und dort wartet die Mondlaterne auf ihr Licht. Wir können helfen, sagte Emma. Das Kaninchen zeigte Ihnen, wie die Bretter zusammenpassten. Emma legte sie nebeneinander und Purzel schob mit seiner Nase einen dicken Holzpflock an die richtige Stelle. Das Kaninchen Band alles mit langen Ranken fest. Schon bald lag eine schmale, sichere Brücke über dem Bach. Als Emma und Purzel Hinübergingen klingelte das Gläckchen fröhlich am anderen Ufer stand eine Laterne in Form eines Sterns.
Doch sie war dunkel, daneben lag ein kleiner Zettel, auf dem Stand, wenn die Mondlaterne leuchtet, findet der Heimweg sein Licht. Emma sah hinauf zum Himmel, der Mond war schon da, blass und rund zwischen den Zweigen. Aber wie sollte die Laterne leuchten? Gerade wollte sie das Kaninchen fragen, da flatterte etwas über ihren Köpfen, ein großer weißer Falter landete auf purzels Sattel, auf seinen Flügeln schimmerten silberne Punkte, die Laterne braucht 3 mondfunken, sagte der Falter, einen findet ihr dort, wo die Blumen flüstern, einen dort, wo die Steine summen und und den letzten dort, wo ein Pony besonders gut zuhört. Emma schluckte ein kleines bisschen. 3 Orte klangen nach einer richtigen Suche purzel
stupste sie sanft mit der Nase an, Emma musste lächeln, na gut, wir suchen die Mondfunken zusammen, der Falter hob ab und schwebte voraus. Hinter den Bäumen begann ein Weg, der in silbernes Licht getaucht war. Emma setzte sich wieder auf purzels Rücken, das Abenteuer hatte gerade erst begonnen, der Falter flatterte langsam voraus, Emma ritt auf Purzel zwischen den Bäumen hindurch, der Weg war weich und mit Moos bedeckt.
Über ihnen hingen runde Blätter, in denen der Mond sich spiegelte. Jedesmal, wenn Purzel ein Blatt streifte, Perlte ein winziger Lichtpunkt davon und schwebte davon wie eine Seifenblase, bald erreichten sie eine Wiese voller Blumen, die Blüten waren geschlossen, obwohl es noch nicht spät war, als Emma abstieg, hörte sie ein leises Murmeln, sie flüstern wirklich, sagte sie.
Die Blumen sprachen durcheinander, Emma konnte nur einzelne Wörter verstehen. Zu laut, zu schnell, keine Ruhe. Da bemerkte sie, dass Purzel beim Grasen immer wieder mit den Hufen scharrte, er wollte an die besonders saftigen Halme heran, Emma legte ihm eine Hand auf den Hals, der müssen ganz still sein, Purzel vielleicht erzählen die Blumen etwas Wichtiges.
Sie setzten sich ins Gras. Emma lauschte, Purzel legte die Ohren nach vorn und hielt ganz still. Nach einer Weile hörten sie eine einzelne Blume flüstern, der erste Funke ruht dort, wo der Tau die blaue Glockenblume küsst. Emma suchte zwischen den Gräsern tatsächlich. Lag auf einer blauen Glockenblume ein runder Tautropfen, in dem ein Licht schimmerte, als Emma das Glöckchen daneben hielt, hüpfte der erste Mondfunke hinein. Es klingelte hell und fein. 1 gefunden, flüsterte Emma, der Falter, führte sie weiter zu einem Hügel aus großen runden Steinen.
Als Emma Hinaufstieg, hörte sie ein tiefes Brummen. Es klang, als würde der ganze Hügel summen. Doch der Weg nach oben war mit kleinen Kieseln übersät. Purzel setzte einen Huf vor den anderen, Emma führte ihn langsam, damit er nicht ausrutschte. Oben angekommen, entdeckten sie zwischen 2 Steinen eine schmale Spalte, darin steckte ein silberner Funke, der bei jedem Summen ein wenig heller wurde. Wie bekommen wir ihn heraus, fragte Emma das Kaninchen mit dem blauen Halstuch war ihnen gefolgt, die Steine mögen ein Lied, sagte es, aber keines, dass man laut singen muss. Emma dachte nach, dann summte sie ganz leise eine einfache Melodie, die ihre Mutter ihr manchmal vorsang. Purzel Schnaubte dazu, das
Kaninchen klopfte mit den Pfoten den Takt und der Falter flatterte im Kreis. Die Steine Summten mit, der Funke glitt aus der Spalte und schwebte in das Glöckchen. Nun waren es 2. Der dritte Ort war nicht weit entfernt, er lag in einer kleinen Lichtung, auf der ein alter Baumstumpf stand, alles war still.
Keine Blumen flüsterten, keine Steine summten, nicht einmal die Blätter raschelten. Der dritte Funke ist dort, wo ein Pony besonders gut zuhört, sagte der Falter. Emma blickte zu purzel, du bist gut im Zuhören. Purzel spitzte die Ohren, Emma lauschte ebenfalls, erst hörte sie nichts. Dann kam ein leises Piepsen aus dem Baumstumpf. Es klang sehr weit weg, da ist jemand drin, sagte Emma. Sie kniete sich hin, im hohlen Baumstumpf saß ein kleiner Igel, ein trockenes Blatt hatte sich über den Eingang gelegt und klemmte fest.
Emma zog vorsichtig daran, doch es rührte sich kaum. Purzel senkte den Kopf und schob das Blatt mit seiner weichen Nase zur Seite. Der Igel tappte heraus, danke, piepste er, ich hatte mich versteckt, weil mir das Glöckchen zu laut war. Emma hielt es ein Stück von ihm entfernt, Entschuldigung, wir können es leiser machen.
Sie wickelte das Glöckchen in ihr Halstuch. Da leuchtete ein dritter Mondfunke auf dem Rücken des Igels. Er schwebte in das Tuch und Glitzerte dort wie ein winziger Stern. Alle 3 rief Emma, doch in diesem Moment wehte ein Windstoß durch die Lichtung, das Glöckchen rollte aus dem Tuch und kullerte einen kleinen Abhang hinunter. Emma und Purzel folgten ihm.
Es blieb vor einem breiten, dunklen Busch stehen, dahinter hörten sie ein leises Plätschern, das Kaninchen schaute hinein. Das ist der Umweg zur Laterne, der Bach hat sich geteilt und ich weiß nicht, welcher Weg richtig ist. Emma nahm das Glöckchen auf. Darin leuchteten die 3 Funken, aber ihr Licht war schwach.
Sie schloss die Augen und hörte genau hin. Da war das Plätschern links lauter, rechts hörte sie nur das Rascheln von Blättern, Purzl lauschte ebenfalls und machte einen Schritt nach links, gemeinsam folgten sie dem Bach. Bald standen sie wieder vor der Sternenlaterne Emma legte das Glöckchen in ihre Mitte, 3 lichtfunken stiegen heraus und tanzten hinein. Die Laterne begann zu leuchten, erst ganz sanft, dann hell und warm wie ein kleiner Mond.
Das Licht der Sternenlaterne Floß über den Waldweg. Es legte sich auf die Wurzeln, die Steine und die Farnblätter, sodass nichts mehr im Dunkeln verborgen war. Der Weg zurück zum Bach glitzerte silbern, das Kaninchen klatschte mit den Pfoten, jetzt winden alle Tiere wieder nach Hause, der kleine Igel nickte. Er hatte sich das Halstuch um die Schultern gelegt und sah schon viel fröhlicher aus.
Die Blumen auf der Wiese öffneten ihre Blüten, sie schaukelten sacht im Abendwind und die Steine auf dem Hügel summten ein ruhiges Schlaflied. Emma saß auf purzels Rücken, das Glöckchen hing nun an einem Band am Sattel, es klingelte nur noch ganz leise, wenn Purzel einen Schritt machte. Der Falter begleitete sie bis zur Holzbrücke.
Das Kaninchen und der Igel winkten vom Ufer. Kommt uns wieder besuchen, rief das Kaninchen, das machen wir, versprach Emma, sie überquerten die Brücke, das Wasser gluckerte darunter, als erzählte es ihnen ein kleines Geheimnis, am anderen Ufer lag der Farnpfad, durch den sie gekommen waren. Nun wusste Emma genau, wohin er führte.
Sie brauchte keine Karte, der Mondschein zeigte ihnen den Weg, als sie aus dem Wald traten, war die Welt wieder vertraut, die Koppel lag ruhig da, im Stall brannte ein warmes Licht und Emma konnte die Umrisse der Heuballen sehen, sie stieg ab und führte Purzel hinein, was für ein Abend, flüsterte sie und. Und strich ihm über die Mähne.
Purzel Schnaubte müde, ein kleines Heustück klebte an seiner Nase, Emma musste leise lachen und pflückte es ab, sie nahm Sattel und Zaumzeug ab und striegelte Purzel mit langen, ruhigen Bewegungen, sein Fell war weich und warm, purzel schloss die Augen. Als Emma ihm eine letzte Handvoll Heu hinlegte, kaute er zufrieden.
Dabei knabberte er so langsam, als hätte er alle Zeit der Welt. Das silberne Glöckchen legte Emma auf ein Regal neben der Stalltür, es klingelte nicht, es leuchtete nur ein wenig wie ein Stern, der sich ausruhte. Emma war sicher, dass die Tiere im Mondscheinwald nun ebenfalls gemütlich in ihren Betten lagen.
Sie sagte kurze gute Nacht und ging nach Hause. Im Flur zog sie ihre Stiefel aus, ihre Beine waren angenehm müde und in ihrem Kopf schwebten noch Bilder vom glitzernden Bach, den Flüsternden Blumen und den 3 kleinen Lichtfunken, dann kuschelte Emma sich in ihr Bett. Durch das Fenster sah sie den Mond am Himmel. Er leuchtete freundlich und ruhig. Emma stellte sich vor, wie Purzel im Stall sein Heu knabberte und vom Mondscheinwald träumte, vielleicht träumte er von einem Hügel, der Summte, vielleicht von einem winzigen Igel mit einem blauen Tuch oder vielleicht von einer besonders saftigen Wiese.
Emma lächelte. Draußen rauschte der Wind ganz leise durch die Bäume, das Klang beinahe wie ein Lied, ihre Augen wurden schwer, der Mond bewachte die Nacht, purzel schlief im warmen Stall und Emma glitt langsam in einen schönen Traum. Möchtest du einem Kind eine ganz besondere Freude machen auf Mondgeschenk. De entsteht ein persönliches Hörabenteuer, in dem dein Kind selbst die Hauptrolle spielt, mit seinem Namen, seiner Lieblingswelt und den Dingen, die es besonders machen. So entsteht ein ganz persönliches Hörgeschenk, dass es kein zweites Mal gibt, mehr erfährst du auf Mondgeschenk. De.