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Shownotes
Alex & Ilan kommentieren die aktuellen Branchennews aus der Energiewelt
In dieser Folge vom Monthly Energiezone am 26. März wurden zwischen Alex und Ilan viele Ideen ausgetauscht, die u.a. auch beim Energiezone-Frühstück bei OMR diskutiert wurden.
Als Startup-Gründer von onu.energy hat Ilan in den vergangenen zwei Monaten viel erlebt und berichtet über den Erfolg seines Geschäfts mit der Stromoptimierung für mittelgroße Kunden. onu.energy feiert einjähriges Bestehen der Firma und haben ein engagiertes Team aufgebaut, das von den Kunden geschätzt wird.
Außerdem umfasst diese Folge Themen wie Balkonsolaranlagen, Smart Energie-Technologien und Grünstrom-Zertifikate. Das Energiezone-Frühstück während der OMR in Hamburg war ein großer Erfolg mit inspirierenden Diskussionen und interessanten Partnern.
Es war eine lehrreiche Zeit, und wir sind gespannt auf die Zukunft der Branche. Meine eigenen Erfahrungen mit Solaranlagen haben mir gezeigt, dass enorme Einsparungen möglich sind. Die Installation von Alex Balkonkraftwerk war einfacher als erwartet, und durch smarte Steuerung konnte er bereits 1000 Euro an Stromkosten einsparen. Er plant, seine Solaranlage weiter auszubauen, da die aktuellen Preise sehr attraktiv sind. Trotz einiger Herausforderungen bei der Smart Gateway-Installation laufen seine Solarprojekte erfolgreich und er ist zufrieden mit den erzielten Einsparungen.
In der aktuellen Episode diskutieren wir auch noch die Batterieproduktion, insbesondere in China, wo die Kapazitäten dreimal höher sind als anderswo. Dadurch können Elektroautos zu wettbewerbsfähigen Preisen hergestellt werden, selbst unter 100%igen Zollsteigerungen in den USA. Der Trend zu erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen verändert die Industrielandschaft, mit China als Vorreiter bei der Produktion bezahlbarer Elektroautos. Wir sprechen auch über die CO2-Emissionen von Unternehmen, wobei nur wenige für den Großteil verantwortlich sind. Die Entwicklung von Solarstrom in Ländern mit Ölvorkommen wird ebenso thematisiert wie die Bedeutung von Daten und Fakten in der Energiepolitik, um falsche populistische Meinungen zu vermeiden. Wir weisen auch auf zukünftige Veranstaltungen und Diskussionen zu erneuerbaren Energien hin.
Webseite: energiezone.org
Community: forum.energiezone.org
Feedback: team@energiezone.org
Alexander Graf: linkedin.com/in/alexandergraf
Ilan Momber: /www.linkedin.com/in/imomber
Start der Energiezone-Diskussion
OpenWB: Die führende Smart Energy Lösung
Energiezone-Frühstück in Berlin geplant
Balkonsolaranlage: Installation und Ertrag
Projekt Tibber: Stundengenaue Abrechnung
Smart Gateway Installation und Probleme
Solarprojekt: Erweiterung und Kosten
Erfolge und Wette auf sinkende Strompreise
Voltfang, ein neuer Blick auf die Energiepolitik
Stromverbrauch und Solarindustrie: Wer profitiert wirklich?
Optimismus trotz Rückschläge: Zukunft der Mikroökonomie
China's Energiewende: Einfluss auf globale Märkte
Mythos teurer Strom: Fakten zur Energiepreisentwicklung
Strategische Wende: CO2-Neutralität durch Finanzanreize
Lobbyismus in der Energiepolitik: Fakten hinter den Kulissen
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Music. Willkommen zum Manzli Energiezone oder sollte ich sagen bei Manzli Energiezone. Wir haben die letzte Folge am 26. März aufgenommen. Seitdem haben wir uns bei der OMR beim Energiezone-Frühstück getroffen, viele Sachen ausgetauscht. Und du bist ja Startup-Gründer, deswegen müsstest du in diesen zwei Monaten ja das erlebt haben, was Corporates in vier Jahren erlebt haben.
Erzähl doch mal, wie läuft das Stromoptimierungsgeschäft für mittelgroße Kunden? So habe ich das mal verstanden, was ONU macht. Ja, moin moin. Läuft ganz gut, danke. Ich bin ja ungefähr vor einem Jahr raus aus dem Corporate Job, da war ich fünf Jahre und tatsächlich ist die Umsetzungsgeschwindigkeit deutlich höher bei uns.
Wir haben gerade gestern einjähriges gefeiert, Company bestehen und da saß ein ganzes Team mit am Tisch, ein super nettes Abendessen und genau, nicht nur Kunden werden ongeboardet, sondern auch neue MitarbeiterInnen und es macht total Spaß. Spaß, wir haben jetzt ein richtiges Sales-Team. Also Tobi und ich machen immer noch sehr viel so Founder-Sales selbst und aber trotzdem irgendwie da Support zu kriegen hintendran und auch irgendwie Entwickler.
Wir bauen ja ein Produkt, was jetzt auch nicht so. Unkomplex ist, aber es macht total Spaß und wir spüren bei unseren Kunden auch, dass das da richtig wertgeschaffen wird. Aus eigener Erfahrung mit Spiker kann ich sagen, Founder-Led-Sales ist so die ersten zehn Jahre. Danach wird es einfacher. Und die Kunden, bei denen ihr das optimiert, was haben die für einen Stromverbrauch nochmal?
Ich habe da irgendwas in Erinnerung von 1-2 Gigawatt im Jahr oder sowas. Gigawattstunden, da geht es los, genau. Also wir sagen immer jetzt nicht der Pizzabäcker an der Ecke und auch nicht der riesengroße Chemiekonzern. Also wir haben auch mit dem Chemiekonzern mal ganz lang gesprochen, die irgendwie so 1% des deutschen Stromverbrauchs haben.
Und die haben natürlich ein eigenes Trading-Team da sitzen. Die haben sowohl Erzeugungskapazitäten, irgendwie 4 Terawattstunden und netto 1 Terawattstunde Zukauf. Und da haben die dann halt 8 Profis sitzen, die irgendwie so gut inzentivierte Trader, die auch ein bisschen was kosten. Das sind jetzt nicht unsere Kunden, sondern eher halt das Segment drunter.
Und wir versuchen es immer so zu erklären, dass wir versuchen, die Fähigkeiten dieser Profi-Energie-Einkäufer zu productizen und in eine Software zu gießen, die vielleicht 50, 60, 70 oder 80 Prozent der Fähigkeiten von diesen schlauen Tradern hat. Abbilden kann und als Assistent auch für einen jetzt nicht so ganz so erfahrenen Energieeinkäufer bei einem Mittelständler dann den unterstützt.
Und die haben typischerweise einen Energy Spend von irgendwie einer halben Million Euro bis so 40 Millionen Euro. Also genau, bei ein paar GWH geht's los und ein paar 100 GWH hört's auf. Okay, und euer Versprechen ist dann, wenn ihr 10 Millionen Energy Spend habt, kann man mit ein bisschen Optimierung vielleicht vielleicht, sagen wir mal, 20 Prozent rausholen, also zwei Millionen.
Und von diesen zwei Millionen schneidet ihr euch was ab. Das ist quasi dann die Gebühr. So kann man das so sagen? Genau, wir haben eine faire Softwaregebühr, die mit einer sehr, sehr geringen Take Rate, das heißt, wenn der Kunde sich für uns entscheidet und wir Energieeinkauf optimieren für die, dann spart er auf jeden Fall immer sehr viel mehr ein, als er uns zahlt in Software.
Okay, okay. Ich habe hier gerade eine parallele E-Mail bekommen von dem örtlichen Betonwerk. Wollen wir mal einen Kaffeetermin machen? Wird auch eine Energiezone Gast, hoffe ich. Dann werde ich dir mal fragen, wie es da läuft. Bei Beton kann ich mir auch vorstellen, gibt es ja einiges an Energie. So, welche Folgen haben wir aufgenommen seit dem letzten Monthly?
Da hatten wir, für diejenigen, die sich nicht mehr daran erinnern, über die Balkonkraftwerke von Einhorn, glaube ich, gesprochen. Ich sehe hier Theben Smart Energie. Da war ich ja dabei. Das ist ein Unternehmen, ein Tochterunternehmen der Theben-Gruppe, Theben AG. Die bauen diese Smart Gateways, also diese Geräte, die auf das Smart Meter rauskommen, damit man diese Stunden oder Viertelstunden genaue Abrechnung machen kann, hat mir sehr gut gefallen, hat mir auch nochmal gezeigt, dass das sehr komplex ist und warum das auch so komplex ist.
Vier Millionen Zeilen Code, die alle von so einer Behörde reviewed werden müssen. Das stelle ich mir nicht so einfach vor. Dann hast du mit Sarah Müller gesprochen von Solar. Da habe ich nur so am Anfang mal reingehört, aber ist das jetzt einfach nur eine weitere Solarinstallationsbude oder gibt es da sozusagen echt ein Produkt-USP oder müssen Sie sich jetzt immer hinter Endpall und 1,5 anstellen und um die gleichen Kunden kümmern?
Nee, also genau. Erstmal nochmal schöne Grüße auch an Philipp Westermeyer, der ja scheint, der scheint immer die richtig gut laufenden Folgen von Energiezone zu beobachten und dann die Gäste direkt danach einzuladen. Also Philipp Schröder hat er ja direkt da gleich danach gehabt und Sarah Müller jetzt CCO von Zola auch.
Du, ich glaube, die große Differenzierung von Zola gegenüber Enpal und 1.5 ist eben, dass sie mit Partnerinstallateuren zusammenarbeiten und so eine Art Plattform-Ansatz fahren. Und ich finde es eigentlich ganz schlau und ziemlich smart. Wer die Folge hören will, das ist, glaube ich, die 43 oder so, ich total empfehlen.
Und also mindestens so gut wie die von Philipp Westermeyer, würde ich sagen. Ja, dann habe ich ja noch eine Folge aufgenommen, die für mich so eine Wow-Folge war, mit dem Gründer von OpenWB, das ist sozusagen OpenWallbox. Kevin Wieland, der war ja auch beim Frühstück und ich habe diese Wallbox ja auch, also hatte ich schon vor dem Interview gehabt, zwei Stück sogar und jetzt habe ich rausgefunden, das kann sogar mehr als dieses Heartbeat oder Endpile worden, weil das war mir gar nicht klar, in dieser Wallbox steckt so eine, die kann quasi aktiv andere Geräte steuern, also das ist das führende Smart Energy, was sagt man, wenn man Smart Home System hat von Smart Energy System, das kann die Wallbox für mich übernehmen und das kann die Wärmepumpe ansteuern
und die Waschmaschine, solange die sich ansteuern lassen, oder die Poolpumpe und. Auch die Reihenfolgen und Logiken lassen sich dahinter liegen. Bei welcher Last, bei welchem Solarertrag, bei welchen Energiepreisen soll welches Gerät anlaufen? Komplett offen. Das war mir überhaupt nicht klar. Und dann fand ich es interessant, wir haben ja in unserem Discord-Energiezone-Forum ja auch immer lebhafte Diskussionen dazu, dass da Leute geschrieben haben, dass sie sich intensivst mit diesem Markt seit Jahren auseinandersetzen und noch nie davon gehört haben.
Also Kevin braucht auf jeden Fall Support beim Thema Marketing. Die haben, glaube ich, 40.000 Wallboxen im Markt installiert. Das ist schon ein relativ großes System. Wenn die jetzt anfangen, sozusagen so eine Steuerungsebene da drauf zu bauen, eine offene Steuerungsebene, bei der jeder seine, sozusagen den Batteriespeicher sozusagen von Hersteller XYZ anschließen kann, dann ist das richtig, richtig spannend.
Aber es hat einen Ingenieur, der guckt da quasi ganz anders drauf, als wir da drauf gucken. Aber war für mich eine totale Wow-Folge. Und du hast dann eine Folge aufgenommen mit Paul Habsburg zum Thema Grünstrom-Zertifikate. Ist jetzt die Frage, kann ich jetzt hier mit meinem halben Hektar Wald hinterm Haus, kann ich da jetzt noch ein bisschen extra Geld verdienen oder ist es noch nicht so weit?
Ja, wir haben es tatsächlich auch so aufgezeugt. Also wir haben tatsächlich aus Abnehmer-Konsumenten-Perspektive versucht, das ganze Thema aufzurollen, um zu verstehen, wie wird denn eigentlich so ein Stromvertrag zum Beispiel grün? Und ich glaube, die Folge ist spannend, weil, Was uns bei ONU hier ja wirklich umtreibt, ist ja, wie man bei Großverbrauchern aus der Industrie oder dem produzierenden Gewerbe sicherstellt, dass die Kunden wirklich auch nachhaltigen Strom dann mit in den Mix einbeziehen können.
Und bei den Gesprächen mit unseren Kunden fällt mir dann auch auf, dass selbst die, die Profis sind, also die eigentlich Energieeinkauf so deutlich besser beherrschen sollten, als jetzt du und ich zu Hause, die sich beruflich damit beschäftigen, dann trotzdem noch gewisse Wissenslücken haben. Und genau, wer wirklich mal verstehen will, wie kommt die Qualität grün wirklich in den Strom und wie funktioniert das System, der kann die Folge mit Palma anhören.
Es war eine von den beiden Folgen, die ich in München aufgenommen hatte und die auch kurz danach ja dann live ging. Und ja, auf jeden Fall gibt es viel zu lernen, auch für mich. Okay, dann Energiezone-Frühstück in Hamburg während der OMR am Dienstagmorgen. Voller Erfolg aus meiner Sicht. Wir hatten sensationelles Champagner-Rockenbrot mit Mett von unseren Partnern.
Unter anderem die Bracker Mühle. Und dann hatten wir noch einen anderen Partner. Da habe ich den Namen schon wieder vergessen, aber die haben einen total geilen Job gemacht. Wer war das nochmal? Erzähl mal. Küstensween. Also wir wollten ja unbedingt Mett haben. Und zwar in der traditionellen Fleischvariante.
Und dann aber auch ja, also sozusagen in der neuen, veganen Variante und das war also Küstensween hat das das echte Fleisch geliefert und ich versuche irgendwie hier noch gerade nebenbei schnell die Infos drauf zu suchen No Meat Factory, hieß der Veganer. Das war mega, also jetzt versuche ich natürlich, dass Champagner-Roggenbrot hier auch in Kiel irgendwann angeboten wird.
Vielleicht kommt Tim nochmal nach Kiel und macht hier entweder in der Kooperation mit Bäckerer Günther oder alleine so ein Champagner-Rockenbrot Stand aus, wo ich dann jeden Morgen meinen Kaffee und Mett-Champagner-Rockenbrot Brötchen kaufen kann. Also das war mega, kann man sich jetzt auch anhören. Da war Kevin unter anderem, Stefan Müller auf der Bühne, 1,5 sozusagen hat das Sendelfenell gehostet.
Und letzte Woche live gegangen ist Tado, das sind die, die mit Philipp Beckmann, das sind die, die diese smarten Heizungsthermostate machen. Da habe ich mich schon immer gefragt, ist das quasi quasi, die haben ja mal nur mit diesen smarten Thermostaten angefangen, aber das könnte jetzt ja auch irgendein Chinesischer Hersteller machen, der sich dann in Alexa reinhakt und das irgendwie mit optimiert.
Wären die jetzt auch zu so einem Smart Energy System Anbieter, wo Heizungsthermostate nur ein Produkt ist oder wie läuft das generell? Ja genau, also ich glaube, also vielleicht nochmal einen Schritt zurück, weil also Energiefrühstück lief wirklich so gut, wir haben da so viele positive Zuschriften auch hinterher noch bekommen, dass wir uns tatsächlich jetzt ernsthaft überlegen, das öfter zu machen und der sozusagen die lowest hanging fruit, die wahrscheinlichste Variante ist, dass wir es jetzt einmal in Berlin machen.
Und ich glaube, dass wir da Champagner-Roggenbrot auch hinkriegen, weiß ich ja nicht, weil Tim ist ja relativ weit jetzt von Berlin entfernt, aber vielleicht gibt es ja irgendwelche anderen coolen Sponsoren, die auch da Lust haben, mitzumachen, dass wir vielleicht noch dieses Quartal, Ende dieses Quartals, nee, wahrscheinlich eher so Mitte nächsten Quartals dann da auch mal eine Edition hier in Berlin machen, und da so, wollte ich nochmal kurz hijacken, falls da irgendjemand Lust hat, sich mit einzubringen oder so, meldet euch gern.
Genau, die Folge von Fontado finde ich spannend, weil die sind ja traditionell immer diese Smart-Thermostate gewesen und sozusagen den Heizungsmarkt bedient und haben sich jetzt entschieden. Tatsächlich ins, so wie ja letztendlich 1,5 auch und Endpall, ins Energiemanagement weiterzugehen, haben einen Stromanbieter gekauft aus Österreich, Avatar, Und mit dem zusammen bieten sie jetzt eben auch variable Stromtarife an.
Und ja, warum? Weil Wärmepumpen verbrauchen Strom und generieren Wärme, also sozusagen erweitern ein bisschen ihr Portfolio. Und ja, der Philipp Beckmann ist halt auch einfach sehr, sehr tief drin in den Themen und es hat total Spaß gemacht. Das war eine Folge, die wir gleichzeitig mit Pahle aufgenommen haben, am selben Tag in München, aber noch ein bisschen zurückhalten mussten, weil er in dem Podcast dann so exklusive Announcements gemacht hat für die neue Produktlinie und eben für diese Energieanbieter, Energy Management Funktion und ja, total cool, da mit ihm so die Announcements exklusiv bei Energiezone drin zu haben.
Ja, sehr cool. Und genau, OpenBB haben wir gerade schon gesprochen. Ich versuche quasi hier mit der Energiezone meine ganzen eigenen Verbräuche zu optimieren und zu lernen, wie kann ich mich optimal aufstellen. Und da habe ich ja jetzt, ich habe drei Projekte gerade am Laufen neben dem OpenBB Thema. Das eine ist ja die Balkonsolaranlage, die ich bei meinen Eltern installiert habe oder sozusagen die mein Vater installiert hat.
Da hatte ich eigentlich gar nicht so eine große Erwartung. Und das Gerät, das war jetzt, das war die Anlage, die es bei Netto online gab für 3,99. Was hattest du all-in für Kosten? Also über die 399 hinaus kam da noch irgendwas? Dann kam noch 49 Euro für ein Set Ständer. Das sind so, weiß ich nicht, wie so Aluprofile, die man so aufständern kann. 49 oder 59.
Und dann kam noch 20 Euro weiße Farbe. Komme ich gleich zu. Und dann die Zeit, genau. Wir sind ja so Häuslerbauer und Bastler. Das verrechnen wir gar nicht. Das ist ja so ein bisschen Hobby. Und Und das ließ sich sehr einfach installieren. Das ist wirklich idiotensicher, diese Steckerprofile. Man kann die gar nicht falsch reinstecken.
Ich hatte auch immer die Befürchtung, dass man diesen Wechselrichter irgendwie im Gartenhaus oder wo man das noch draufbaut, an die Wand schrauben muss. Das wird dann ganz heiß und kann verbrennen. Macht man aber auch nicht. Der bleibt eigentlich draußen unter dem Solarpanel. Der wird einfach so ein Aluprofil angeschraubt.
Damit gibt es auch jetzt nicht dieses Brandthema, vor dem ich am meisten Angst hatte. Und jetzt ist tatsächlich bei sonnigen Tagen erzeugt diese Anlage 6 kW, deutlich mehr als ich gedacht. Habe, ich glaube seitdem sie installiert ist, jetzt ist sie schon bei, was haben wir denn jetzt, was habe ich denn jetzt angehört 200 kW so lange läuft sie noch gar nicht, naja aber enorm hohe Zahlen, die fast den Verbrauch, sozusagen meine Eltern im Sommer kompensieren.
Die speist natürlich auch viel ins Netz ein und dann verbraucht sich das dann aus dem Netz raus, aber die haben noch so einen alten Zähler, der dreht sich rückwärts. Das darf man ja auch haben im neuen Solarpaket, das kann man sogar so anmelden und das ist eigentlich, also ich bin erstaunt, wenn das so weiterläuft, dann ist das tatsächlich nach zwölf Monaten refinanziert.
Wir sind von einem sehr teuren Grundversorger mit 45 Cent pro Kilowattstunde pro Strom gewechselt Ja, genau, habe ich ihm gesagt, die haben mit dem Podcast einen soliden Eindruck gemacht, geh mal dahin, das kostet nur 32 Cent und wenn es zu teuer ist, kann man dann monatlich weg. Aber genau, ich glaube, diese Bastelei und der Podcast sparen da jetzt schon mal so 1000 Euro Strom in den nächsten zwölf Monaten, also enorme Einsparmöglichkeiten.
Und mir ist klar geworden, dass Balkonkraftwerke, so wie sie da verkauft werden, nicht balkonfähig sind. Also diese Solarplatten sind einfach riesig. Die reden über 1,20 m x 1,80 m ungefähr, über 1,70 m. Sehr schwer, so 20 kg so eine Platte. Das wird für die meisten Balkone gar nicht funktionieren, das da irgendwie sauber aufzuhängen.
Ich verstehe auch, dass es jetzt diese Bestrebungen gibt, da irgendwie diesen Steckerstandard nochmal zu verändern, weil wenn man diesen Stecker irgendwie rauszieht aus der Steckdose, wenn ein Kind das rauszieht und man sich den an die Hand hält, kann es schon mal sozusagen gefährlich werden. Aber das macht man natürlich nicht, wenn man das weiß. Und der Stecker, das kann man wirklich in jedem Gartenhaus an die Steckdose stecken.
Aber es funktioniert sehr gut und es war viel, viel einfacher, als ich gedacht habe. Und jetzt habe ich auch noch zwei Kumpels davon überzeugt, ihren, sozusagen auch ein bisschen Solarstrom zu erzeugen und weiße Farbe, weil, wusste ich auch nicht, bifaziale Zellen können ja auch von hinten angestrahlt werden, weil die sind ja aufgeständert auf so einem Gartenhäuschen-Flachdach mit ganz normaler Dachpappe drauf.
Deswegen brauchten wir auch keine großartigen Befestigungen, sonst konnte man einfach da durchschrauben und so ein bisschen Silikon abdichten, das reicht da in dem Setup komplett raus und dann hat mein Vater von der Rückseite das weiß angemalt, 20 Euro, und das hat tatsächlich messbaren Mehrertrag gegeben.
Ich habe gedacht, das ist so ein Hokus-Pokus, aber tatsächlich sozusagen steigt dann die Ausnutzung. Also ich bin wirklich fasziniert und jeder, der so ein Gartenhäuschen hat und ein bisschen basteln möchte, sollte dieses 400 bis 500 Euro Investment tätigen. Batterien braucht man da noch nicht, also das dauert noch, bis die profitabel sind. Das ist Projekt 1.
Also bifazial hatte ja der Stefan auch, Stefan von Ennerpark bei uns auch auch in dem langen Podcast auch, glaube ich, erwähnt und ein bisschen erklärt sozusagen von der Technologie her. Ja, das habe ich gelernt. Bifazial war ja vor ein paar Jahren noch Minderheitstechnologie, aber das war in diesen Zoll befreit gewesen in den letzten Jahren.
Und dann haben natürlich alle chinesischen Hersteller umgestellt auf Bifazial. Deswegen gibt es eigentlich fast nur noch bifaziale Platten. Noch eine Frage zu den Modulen, die du da verschaut hast. Weißt du, ob das Glas-Glas-Module sind oder so Folie-Glas-Module? Weil du meinst, dass das so schwer ist. Das ist ein kleiner Unterschied.
Weiß ich auch nicht. Was wäre denn bei Glas-Glas? Was ist das irgendwie wichtig? Die sind auswiegend ein großes, normales Modul in Schwarz. Ich glaube, die sind sogar ganz komplett schwarz, ohne Alurahmen. Ja, weil du auch Entflammbarkeit oder Brandschutz genannt hast. Also so normale Glasfolienmodule gelten irgendwie als normal entflammbar.
Also schreibt die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie, DGS. Und dann gibt es halt noch so diese Glas-Glas-Module, die kommen dann in die Kategorie schwer entflammbar, aber sind dann dafür eben ein bisschen besser für den Brandschutz und gleichzeitig aber schwerer. Also die wiegen dann irgendwie 25 Kilogramm pro Stück.
Ja, ich glaube, es ist Glasfolie. Aber ich würde mich auch wundern sozusagen, wie die in Flammen sollen. Und da auf diesem Dach spielt es, glaube ich, auch gar nicht so eine große Rolle. Daneben steht kein Baum. Die Ausrichtung ist gut, stört im Garten. Ich hätte auch gedacht, dass so Riesenmodule irgendwie stören.
Aber man sieht es dann gar nicht. Und es erzeugt, ich denke mal, über das Jahr wird das wahrscheinlich so seine 800, 900 Kilowattstunden schon erzeugen. Das hat mich sehr, sehr beeindruckt und mir so ein bisschen die Angst genommen vor, weiteren Balkon-Solar-Projekten. Zweites Projekt, läuft ja auch schon, Tibber.
Ich habe jetzt diese, ich habe jetzt diesen Smart Gateway ja bekommen. Jetzt rechnet Tibber auch tatsächlich stundengenau ab. Und dann habe ich mal jetzt geschaut, Wo komme ich denn jetzt Ende des Monats eigentlich raus? Weil ich habe jetzt alle meine Verbraucher so ein bisschen umgestellt, versuche natürlich immer so zu verbrauchen, dass man eben nicht in den Morgenstunden und Abendstunden.
Jetzt die Heißwassertherme anhat oder Wassmaschine oder Poolpumpe oder das Auto lädt. Also die Wallbox von OpenBB kann ich ja sowieso einstellen nach Überschuss, Strom oder preisbasiertes Laden. Da versuche ich jetzt am Wochenende zu laden, weil da kann ich in Schleswig-Holstein für unter 20 Cent laden zurzeit.
Und das funktioniert ziemlich gut und wenn ich da jetzt mal rauf schaue und die monatlichen Kostenteile gegen den monatlichen Verbrauch, lande ich bei ziemlich genau 30 Cent. Also das ist glaube ich auch der, das ist schon mit der Grundgebühr, und 30 Cent ist tatsächlich weniger sogar, als ich jetzt bei Neukundenverträgen bei Check24 oder Verivox abschließen müsste und ist auch noch nicht komplett ausoptimiert.
Also ich, ähm, und klar, wir hatten jetzt keine Wintersaison, also Strom ist wahrscheinlich ja im Sommer ein Stückchen günstiger, zumindest während der Tageszeiten, als während der, als während der Winter, ähm, äh, Wintersaison. Genau, aber das ist, das hat auf jeden Fall, ähm, das hat auf jeden Fall Spaß gemacht, ja.
Ähm. Eine Frage noch. Ja. Du hattest doch auch, ähm, also es gab, es gab so eine, so ein Announcement, dass, ähm, ich glaub irgendwie Anfang April schon, dass, ähm, Insolvenzverfahren bei der Eigensonne eröffnet wurde. Habe ich das richtig in Erinnerung, dass du auch bei denen warst? Oder wie geht das jetzt weiter?
Ja, Eigensonne ist ja quasi der Installateur gewesen, der hier quasi die Anlage installiert hat mit den Kostal Wechselrichter und den Hackert-Modulen, wie ich jetzt, Hackert-Solar-Modulen, hat jetzt für mich gar keine Auswirkungen. Die Frage ist, wenn jetzt ein Garantiefall eintritt, wenn jetzt ein Modul kaputt gehen sollte, an wen wende ich mich?
Das wird wahrscheinlich dann nicht mehr Eigensonne sein, aber ist ja bisher noch nicht eingetreten. Oder wenn der Wechselrichter kaputt ist, gehe ich dann an den Hersteller. Ich glaube, der hat 8 Jahre Garantie oder 6 Jahre Garantie ausgewiesen, aber da sind wir jetzt ja auch schon fast drüber. Den neuen Wechselrichter bei Kostal, sozusagen haben wir jetzt, glaube ich, 10 Jahre Garantie mittlerweile.
Mal schauen. Also für mich hat es keine konkreten Auswirkungen, aber ich hatte dann auch eine E-Mail bekommen zu diesem Nachfolgeunternehmen, was sich da ähm. Gemeldet hat. Und genau, das ist also sozusagen Projekt Tibber und Balkonsolar, also beides bisher sehr erfolgreich und reibungslos und echte Stundenabrechnung jetzt mit dem Smart Gateway.
Da vielleicht noch eine interessante Sidenote. Ein, zwei Bekannte oder auch Hörer vom Energiezone-Podcast haben sich auch gemeldet und meinten, dass bei ihnen die Smart Gateway-Installation nicht geklappt hat, weil es keinen LTE-Empfang im Keller gab. Und Feedback von Installateuren ist, ja, aber über der Hälfte der Häuser, wo sie hinfahren, gibt es keinen kein LTE-Empfang im Keller oder kein Handy-Netzempfang, was natürlich ein Desaster ist, weil ja diese Gateways ja alle auch eine Netzwerk-Schnittstelle haben, also so eine, klassische Netzwerk-Kabel-Schnittstelle.
Die ist aber nur für Smart-Home-Steuerung gedacht. Und da habe ich jetzt auch irgendwie das Feedback gehört, dass einige dieser Schnittstellen sogar geschlossen sind. Also da kann man auch nicht mal irgendwie Daten abrufen. Es geht noch nicht mal ums Schreiben und Senden, sondern nur ums Daten abrufen.
Also richtig geil funktioniert dieser Rollout irgendwie noch, funktioniert noch nicht und wenn man da irgendwie im Teller aufs Netz angewiesen ist und bei Neubauten ist ja irgendwie so viel. Stahlarmierung in den Wänden drin, da wird es gar nicht klappen, das ist schon ein bisschen bitter. Und da gab es ja auch eine Folge zu, zu dem ganzen Smart Energy, sorry, Smart Meter Gateway Rollout, das war die 42 mit Ruven Konzelmann.
Ja, genau. Genau. Und genau, drittes Projekt ist, jetzt wo ich diese ganzen Basisgeräte habe und das auch verstehe, dass ich jetzt auch so eigentlich ein smartes Steuerungsgerät habe mit der Open Wallbox, will ich natürlich jetzt meine Solaranlage erweitern. Meine Wette ist, dass es nie wieder so billig wird wie heute. Warum?
Also man kriegt jetzt Solarpanele, Großhandelspreise netto zwischen 70 und 90 Euro. Das sind quasi Markenpaneele, wenn man das irgendwie so überhaupt sagen kann. Die haben dann irgendwas im Bereich 430 bis 450 Watt Leistung pro Paneel. All black natürlich, kommt mir nur aufs Haus. Das heißt, da brauche ich jetzt, wenn ich jetzt weitere 15 kW, man darf ja bis zu 30 kW bauen, wenn ich jetzt noch weitere 15 kW draufbaue auf meine Anlage, da ist quasi rein für die Paneele sind da gerade mal 3.000 Euro fällig.
Dann gibt es jetzt natürlich relativ viele Solarbetriebe, die Kapazitäten haben, weil der Solarausbau so ein bisschen schwächelt. So, da bekomme ich zu fairen Installationskosten noch diese ganze Anlage aufs Dach. Ich mache ja mit Flo Heinemann ja diese Podcast zum Thema Arbeiterlosigkeit. Die nächste Manfred Heinemann-Folge ist auch dazu.
Ich gehe davon aus, dass Handwerkspreise halt in den nächsten fünf Jahren massiv anziehen werden, weil so viel Rente gibt. Es gibt einfach niemanden, der das baut. Also da wird sich allein die Preise für das aufs Dach bauen verdoppeln und die Komponentenpreise werden vielleicht noch ein bisschen fallen. Vielleicht gibt es noch günstigere Paneele.
Werden wir ja nach der Europawahl sehen, welche Strafzülle da jetzt nach China gesendet werden. Das soll im Juni verkündet werden. Im November geht es dann live. Also bis dahin will ich es auf jeden Fall gebaut haben. Und dann habe ich gerade erfahren, dass Kostal, ich will ja auch wieder einen weiteren Kostal-Wechselrichter haben, damit ich die Anlage zusammensteuern kann, hat so eine dritte Generation Wechselrichter rausgebracht, die kann ich dann auch sogar erweitern.
Also man kann Wechselrichter kaufen mit 15 kW Leistung, die kann man aber hochschalten lassen bis auf 20 kW. Das ist dann einfach nur eine Software-Freischaltung, da muss man dann irgendwelche Coins kaufen bei Kostal. Und es ist notstromfähig. Das ist aber eher so eine Prepper-Geschichte, dass wenn der Strom ausfällt, was ich glaube noch nie passiert ist, kann es dann von der Batterie verbrauchen.
Und da bin ich ganz gespannt. Da rechne ich damit für eine 15 kW-Anlage, also inklusive Installation auf dem Dach und Verkabelung. Die Größenordnung so 10.000, 11.000 Euro zu zahlen. Genau, also sozusagen deutlich unter 1.000 Euro pro KW Peak. Und da kommen natürlich alle Angebote von Enpalo 1,5, egal, was die jetzt komponentenmäßig da verwenden, bei weitem nicht, bei weitem nicht.
Hinterher. Faktor 3 oder so dann. Genau, ist Faktor 3. Und dann zählt auch dieses Argument mit, wir benutzen Enphas Mikrowechselrichter, damit jedes Solarpanel einzeln gesteuert werden kann. Das funktioniert dann einfach nicht mehr, wenn ich mit dem gleichen Preis halt ... Drei dieser Anlagen bauen könnte. Aber da gebe ich Updates, wenn ich die Angebote habe.
Ich habe hier Solarteure aus dem Umland angefragt und rechne in den nächsten Wochen mit Angeboten und dann kann ich Bescheid sagen, wie es läuft. Und ich bin jetzt gerade dabei herauszufinden, ob dieses Enphase-Modell, wo ja jeder Wechselrichter in einem Solarmodul verbaut wird, was technisch schon ein paar Vorteile bringt, wie viel teurer das ist, wenn es quasi...
Den 10% mehr Ertrag mit 20% mehr Preis ausmacht, dann funktioniert es aus meiner Sicht auch nicht. Also das ist quasi kommerziell einfach nicht attraktiv. Aber vielleicht denke ich da zu kurz und bin da über Hinweise sehr, sehr offen. Und da ist meine Wette auch, wenn da mal jemand aufs Dach muss, um ein Solarpanel zu tauschen, weil da der Wechselrichter kaputt ist, auch wenn es in der Garantie ist.
Es gibt einfach diese Leute nicht mehr. Und alles, was quasi auf dem Dach ist, weit weg, sozusagen aufwendig zu installieren, versuche ich zu vermeiden. Das sollen einfach nur dumme Komponenten sein, die nichts machen. Passive Komponenten. Und alles, wo man leicht rankommt, im Keller, im Carport, wo auch immer, da können smarte Komponenten sein.
Also alles, was sozusagen ohne Leiter bedienbar ist. Genau. So läuft es bei meinen Solarprojekten und ich bin da ganz zufrieden. Und die Wette, die wir Anfang des Jahres formuliert haben, dass Strompreise immer billiger werden, scheint aufzugehen. Es scheint einfach viel, viel, viel, viel billiger zu werden.
Wie gesagt, Neutarif für Verivox und Check24 und andere Vergleichsdienste zeigen das. So landen wir aber um die 30 Cent. Also wer jetzt noch einen Alltarif hat mit 40 Cent plus beim Grundversorger, der verschenkt Geld. Schläft. Aber ein weiterer Grund, dass wir wirklich schauen müssen, dass wir unsere monatlichen Taktungen dann einhalten und vielleicht nicht zwei Monate warten bis zur nächsten Folge.
Bin gespannt, was da bei euch rauskommt. Bist du dann eigentlich noch Netto- Verbraucher? Oder geht dein Verbrauch einfach hoch, weil du dein Pool jetzt noch öfter heizt? Die Idee ist natürlich, dass man das wird quasi eine Nord-West-Ausrichtung, weil eine Süd-Ausrichtung diesen sowieso so günstig quasi im Stromeinkauf geworden, dass das gar nicht mehr so attraktiv ist.
Und Nordwest habe ich dann die Möglichkeit, ja bis abends im Sommer, das ist ja unsere Hochverbrauchsphase, zu heizen. Nee, nee, das ist schon Eigenstrom, Eigenverbrauchsoptimierung. Das kann ich nicht alles selber komplett verbrauchen, aber ich wäre für meine... Payback-Kalkulation nicht angewiesen auf die EE-Vergütung.
Also das ist irgendwie on top, was da irgendwie draufkommt. Vielleicht mal ein paar hundert Euro im Jahr. Aber das ist quasi für meine Kalkulation irrelevant. Also vor allem, weil die Preise gerade so niedrig sind. Irgendwie 70 Euro für ein modernes, großes Modul. Ich glaube, jetzt dieser neue Wechselrichter, dieser ganz große von Costal, kostet irgendwie zweieinhalbtausend Euro.
Das ist alles deutlich günstiger als vor fünf Jahren, als wir unsere erste Anlage gebaut haben. Und bei den Verbräuchen, die wir haben, klar, an der Pool ein bisschen länger betrieben werden, auch bis Ende September hinein. Also kann man irgendwann ein zweites Elektroauto laden. Irgendwann geht auch die Reise natürlich dann dahin.
Oder meine Eltern können dann ihr Elektroauto in fünf Jahren bei uns irgendwie mitladen, wenn sie mal irgendwie hier rumhängen. Also es gibt da schon viele Anwendungsfälle, wenn ich einen Springboden betreibe. Also mir fällt schon was ein. Also es ist wie mit Elektrowerkzeug, wenn man es hat, dann fallen immer auch Projekte ein. Ich glaube, wenn man Strom übrig hat, fallen aber auch irgendwelche Sachen ein. Ja, bestimmt.
Cool. So, jetzt aber eine nicht so schöne Nachricht. SolarWatt stellt die Produktion in Dresden ein. Solarmodule und Batterien, das klang ja in der Energiezone-Folge mit dem SolarWatt-Chef 2022 noch nicht so. Was sagst du dazu? Ja. Ja, irgendwie schon wieder, ne? Also einer der großen Hersteller von Solarmodulen, überdenkt seine Produktion oder stellt ein oder stoppt.
Also ich weiß nicht, da sollte man vielleicht schon alarmiert reagieren. Wir haben ja in verschiedensten Varianten mit einigen Gästen auch die Möglichkeiten diskutiert, wie man dagegen ankommen kann. Also Jens Boni, da gab es quasi keinen Fan. Ich habe tatsächlich, bald kommt eine Folge raus mit Voltfang, also stay tuned.
Und ich glaube, der hat noch mal ein bisschen eine andere Schattierung der Meinung da drauf. Mit wem, mit wem, mit wem? Voltfang, genau, einem der Gründer von dem Aachener Unternehmen. Die ist schon aufgenommen, noch nicht postproduced, wahrscheinlich so in zwei oder drei Wochen dann in der Schleife. Genau, da glaube ich, wer an dem Thema interessiert ist, kann da auch nochmal reinhören.
Aber was denkst du denn? CapEx-Förderung, um komplette Wertschöpfungskette hier aufzubauen in Europa oder wie reagieren wir darauf? Ich glaube, es ist zu spät. Jetzt ist der Zug abgefahren. Jetzt versuchen natürlich die USA sozusagen mit ihrem Inflation Act dort massive Produktionen aufzubauen. Und ich hoffe, dass wir natürlich Gunther Erfurt in meinem Podcast bekommen, der da mit Mayer Burger da jetzt umgezogen ist und dort versucht, Solarmodule zu bauen. Ja, da gibt es Anbahnungen.
Glaube ich, diese Steuerungsebene, die Spezialisierung obendrauf, die ist viel, viel spannender. Also ich glaube, es wird halt zunehmend eine Commodity, diese Solarpaneele herzustellen. Wenn man es aber schafft, diese Basispanelen, nach Deutschland zu bringen und dann zum Beispiel für den Fassadenbau umzugestalten.
Ja, dass du irgendwie dreieckige Paneele hast, Oktagons, Dinge, wo du das ganze Fassaden mitgestalten kannst, die auch dann hier vor Ort irgendwie gefertigt werden müssen. Oder diese Steuerungstechnik obendrauf. Wie wird was verbraucht? Wann wird eingespeist? Wie wird vorgespeichert? Dann ist wahrscheinlich, eine Zeile Code in dem Heartbeat-Modul von von 1,5 mehr Wert als 100 produzierte Solarpaneele.
Und da gehen ja die chinesischen Unternehmen ja auch teilweise insolvent oder wissen gar nicht mehr, wie sie Geld verdienen sollen, weil die ja auch diesem internen massiven Wettbewerb ausgesetzt worden sind. Dann kommen wir nachher nochmal zu den Produktionskapazitäten. Da in einem Markt, der keine Handelsbarrieren hat, auch wenn die USA jetzt welche aufgebaut haben für E-Autos, ist das, glaube ich, nicht finanzierbar.
Also da müssten wir ja riesige Subventionsbeträge in diesen Markt stecken, damit man dann hier deutsche Module auf die Dächer schraubt. Und Subventionen führen aus meiner Sicht immer zu Falschanreizen. Also es führt einfach zu falschem Verhalten. Deswegen tut es mir irgendwie leid. Man hat ja in dem Podcast 2022 eigentlich rausgehört, es gibt eine gute Chance nach vorne.
Das war ja so die Hochphase. also hey, wir müssen jetzt wieder mehr installieren, wir müssen unabhängiger werden von russischem Gas, das gelingt uns jetzt ja auch, aber offensichtlich nicht mit der Produktion von Paneelen hier. Da brauchen wir die Maschinen aus China, wir brauchen die sozusagen, wir brauchen alle vorgelegten Wertschöpfungsstufen, sind schon in China, also quasi dann hier die Endmontage, ist halt eine kleine Wertschöpfungsstufe.
Das hatten wir auch bei dem Energiezone-Fußstück thematisiert mit Stefan Böller. Ja, genau. Und der hat ja auch eine ganz klare Meinung dazu gehabt, dass das eben nicht mehr die Wertschöpfungsebene ist. Und ich glaube, er hat auch irgendwie eine spannende Analogie dazu gemacht. Gehabt. Ich weiß aber nicht mehr was. Aber ich glaube, die Wertschöpfung liegt eher darauf, wie wir den Strom verbrauchen und steuern, wie wir das Netz aussteuern.
Und eine extrem positive Nachricht hatte ich rausgehört in dem Podcast mit Smart Energy, weil das war, der Rufen hat gesagt, unser Netz und die Anschlüsse sind halt immer auf Maximallast ausgelegt, anders als viele andere Netze in Europa. Das heißt, diese 30 kW Peak, die kann jeder Hausanschluss auch tatsächlich konsumieren oder einspeisen. Also das schaffen die Netze.
So was da beim Transformator, der dahinter liegt, dann irgendwie durchkommt, ist noch eine andere Frage. Aber die sind immer auf Maximallast gebaut, nicht auf Durchschnittslast. Das war mir halt überhaupt nicht klar. Da glaube ich, können wir natürlich in einem regionalen Umfeld, in der kommunalen Steuerung noch sehr, sehr viel rausholen.
Also muss jetzt hier jeder in der Nachbarschaft sein Dach voll ballern oder kann man jetzt irgendwie smart untereinander handeln? Und wer ist denn der Profiteur? Derjenige, der die Solaranlage hat oder der Netzbetreiber? Das ist hier in Schleswig-Holstein, Schleswig-Holstein Netz AG. Mega, mega spannend. Aber ich bin traurig, weil es ein ehemaliger Gast ist aus dem Energiezone-Podcast.
Auf der anderen Seite habe ich jetzt auch keine Lösung und der Markt regelt es gerade. Der Markt sagt, hey, wir können hier nicht zu kompetitiven Preisen Batterien bauen, wir können nicht zu kompetitiven Preisen Solarpanele bauen. Der Zug von... Der Zug nimmt auch nicht ab aus China, also hören wir auf.
Das ist die traurige Botschaft, aber die Wertschöpfung, die dahinter kommt, die ist, glaube ich, schon noch machbar. Ja, kleines bisschen positive, hoffnungsvollere Botschaft, die, glaube ich, Stefan Müller auch beim Energiefrühstück gesagt hat, war, dass große Produktionskapazitäten, du weißt ja, ich bin großer Indien-Fan, Stefan, auch in Indien aufgebaut werden.
Und also sozusagen, wenn andere in dieses Spiel einsteigen wollen, diesen sozusagen sehr hart umkämpften, niedrigmargigen Commodity-Markt mitzumischen, dann ist das gut für uns, weil wir die geopolitische Abhängigkeit ja dann von dem einen Land, um das alle reden, abbauen. Und das ist, glaube ich, ein wichtiger Teil der Wette, wenn wir sagen, dass wir es nicht selber machen, dass wir trotzdem sicherstellen können, dass wir es beziehen können.
Aber ich glaube, wenn man sich überlegt, was ist unser. Volkswirtschaftlicher USP-Nutzen? Dinge bauen, Maschinen bauen, Strom verwenden. Bisher haben wir Energie auch immer importiert. Bisher aus Russland war günstige Energie. Jetzt hat sich der Markt so entwickelt, dass es eine massive Überproduktion noch aus China, vielleicht demnächst auch aus Indien, oder Überkapazitäten gibt für Batteriespeicher und für Solarpaneel.
Das heißt, wir können jetzt eigentlich zu sehr günstigen Kosten unsere Energiewende machen. Vorfinanziert über den chinesischen Steuerzahler. Ja, weil dort sind ja die Subventionen gelandet. Wenn jetzt unser Anspruch ist, diese Wertschöpfungskette komplett zu kontrollieren, frage ich mich, warum sollten wir das tun?
Da steht jetzt ja auch keine, sozusagen nicht exorbitant, irgendwie Gasfelder oder machen Fracking in Niedersachsen, weil sich das irgendwie nicht lohnt. Aber wir kommen auf ein Niveau, bei dem die Stellungskosten für Energie sensationell günstig werden. Wenn wir dann unsere Netzanreizsysteme, Preiszonen.
Sozusagen noch entsprechend verändern und auch die Batteriespreicher so einbauen in das ganze Netz, dass sich das lohnt, kommen wir auf Energiepreise, die wir irgendwie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen haben. In einer Folge hatten wir über diesen Yellow-Strom-Tarif geredet. Das war irgendwie, was war das?
Was war das? Irgendwie 999? Also 9 Cent pro Kilowattstunde? 9 Euro Grundgebühr? Irgendwie sowas. Also, oder? Nee, es war 9 Pfennig. 9 Pfennig. Ja, ja, genau. Richtig, richtig. Sowas. So, so. Und ich glaube, wir können mit smarten Anreizsystemen wieder sozusagen 10 Pfennig, also unter 10 Cent Vollkosten kommen.
Also weit unter die 30 Cent, die wir jetzt als Endverbraucher haben. Und für abnehmende Unternehmen kommen wir wahrscheinlich unter 5 Cent langfristig hin, sozusagen. Und in den Zeiten, wo es dann, vielleicht gibt es dann irgendwie Randzeiten, die dann teurer sind, war es doch mega. Also lass uns doch lieber darüber sprechen, wie kriegen wir das Netz sehr schnell umgebaut.
Weil wenn es einmal immer umgebaut ist und wenn diese ganzen Solaranlagen installiert sind, brauchst du ja gar nicht mehr so viele Ersatzanlagen. Die halten ja sehr lange. Die halten ja 20, 30 Jahre, halten diese Anlagen. Ja, das scheint also nicht so, der Austausch ist gar nicht so spannend. Dieses Repowering findet ja vor allem im.
Residential-Bereich statt, wo Dachflächen begrenzt sind, wo man jetzt die alten 200-Watt-Module in Australien irgendwie austauscht. Also ich bin da volkswirtschaftlich optimistisch gestimmt. Für SolarWatt in Dresden, in der Mikroökonomie Dresden, ist das natürlich eine traurige. Nachricht. Aber wenn Gunter Erfurt nicht kommt, dann können wir den SolarWatt-Chat vielleicht nochmal reinholen.
Ja, ich bin da ganz positiv, dass wir es geschafft haben, Gunter Erfurt vielleicht. Mal schauen. So, Mensch, wir haben so viele Themen noch hier, da müssen wir ein bisschen durch. Du hast mir einen Artikel geschickt, Balkonkraftwerke 4.000 Euro das Stück, das ist natürlich der 10-fache Preis ungefähr.
Aber gut, das ist ja mit Installation und Co. ist da schon irgendwie drin. Aber sagen wir mal, das ist der mindestens fünffache Preis zu meinem privaten Projekt, weil da Balkonkraftwerke in einem Hochhaus oder Mehrfamilienhaus angebaut worden sind. Das klingt mir ja ein bisschen sehr, sehr teuer. Wie kam dieser hohe Preis zustande?
Genau, ich glaube, da können wir auch schnell drüber hinweggehen. Das war so eine Aufregermeldung 16. Februar, PV-Magazin in in Gera, in einem Mehrfamilienhaus von einer Wohnungsbaugesellschaft, 50 Photovoltaik-Balkonanlagen gebaut. Und die haben halt da ganz besonders drauf geachtet, dass die ganzen Themen wie Brandsturz, Statik und Baukosten, die dann durch Dienstleister natürlich, also du hast ja selber eben gesagt, du hast viel der Installationskosten quasi selber getragen, freiwillig. Das war da nicht der Fall. Genau.
Ja, wir haben jetzt schon ein bisschen über China geredet. Du hast auch was rumgeschickt, einen Artikel. Aber in China, Fakten zur Energiewende. Sieht so aus, als ob so ein Deutscher, der in Taiwan lebt und einen Podcast macht, da einen super Artikel zusammengeschrieben hat und die weltweiten Investitionen in Erneuerbare einschließlich der von Regierung stark gestiegen sind im Jahr 2023 und auf einen Rekordwert von 1,8 Billionen Euro.
Billionen Dollar, ich glaube, das sind die deutschen Billionen, nicht die amerikanischen Billionen, was ja die Milliarden werden bei uns, also 17 Prozent mehr als im Vorjahr und davon 38 Prozent auf China entfallen. Was hast du da noch so gelernt? Ja, in der Energiewende-Diskussion kommt ja immer das Argument.
Hey, in China wird viel Solar gebaut, aber die bauen auch ganz viele Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke. Man sieht aber, wenn man sich die Zahlen genau anschaut, sieht man ein ganz klares Abschwachen der Atom- und Kohlekraftwerkebau. Und China hat ja versprochen, dass sie bis 2030 auf diesen CO2-Peak kommen.
Ja, die haben 2015 gesagt, bis 2030, das ist unser maximaler CO2-Ausstoß, danach bauen wir ab. Und nach aktuellen Zahlen sozusagen sind sie in diesem Jahr schon so weit, sie sind auf dem Peak und bauen wieder ab. Sie rutschen jetzt schon wieder runter, sind 2030 wahrscheinlich deutlich unter dem Niveau von 2010 oder 2005.
Ich muss da nochmal genau reinschauen in die Zahlen. Also die geben so viel Gas und da hat Sascha Pahlenberg, ein sehr bekannter digitaler Influencer, ein paar Studien mal zusammengetragen und mal gezeigt, wie hoch ist denn eigentlich die sozusagen CO2-Emissionen in China versus USA versus Deutschland und alleine diese Überkapazitäten im Bereich Solarproduktion und Batterieproduktion.
Batterieproduktion, da reden wir über Kapazitäten in China Faktor 3. Also die können so viele Autos bauen, deswegen produzieren sie auch so günstig Elektroautos. Wenn sie jetzt anfangen, auch nach Europa und in die USA zu schiffen, wahrscheinlich reicht noch nicht mal diese 100% Zollerhöhung in den USA aus.
Wahrscheinlich können sie trotzdem noch günstigere Elektroautos bauen und Chevrolet und Co. Kommen da gar nicht drunter. Also es ist halt Wahnsinn, was die machen. Ja, das ist wahrscheinlich unfair, weil da viel Staatssubventionen reingeflossen sind. Übrigens genau das Gleiche passiert jetzt in den USA mit Subventionen in erneuerbare Energien in den USA.
Also da muss man sich halt überlegen, sozusagen für welche Seite möchte man da sein? Nein, und wir sind ja traditionell für die westliche Seite, für die amerikanische Seite, aber die Überproduktion, die er aufzeigt und auch das Hochlaufen der erneuerbaren Energien, auch der Kosten und der Einspeisung EE versus Kohle in die Stromnetze, ist halt totaler Wahnsinn.
Und der Bau von Atom- und Kohlekraftwerken geht halt ganz klar zurück, weil…, auch China jetzt in der Lage ist, große Batteriespeicher zu bauen. Das haben wir in der letzten Folge mit Kion Energy schon besprochen. Da reden wir auch über den Faktor 20 Ausbauenergiespeicher in China versus Europa. So, dass die halt den strategischen Potenzial von erneuerbaren Energien viel besser hebeln können.
Das heißt, dieser Produktionskostenvorteil, den China bisher hatte, über sozusagen günstige Arbeitskraft, den können sie jetzt nochmal hebeln über günstige CO2-neutrale Energie. Und da bitte ich nochmal zu überdenken, das Thema, was wir immer sagen, hey, wenn wir Produkte in China kaufen, dann wird das nicht mehr in Deutschland hergestellt.
In Deutschland haben wir natürlich immer noch einen relativ starken Gas- und Kohle-Strom-Mix drin, weil wir jetzt Grundlast laufen. Weil wir insbesondere in Süddeutschland, wo wir viel produzieren, noch nicht in der Lage sind, mit entsprechenden Batteriespeichern und erneuerbaren Energien diese Energien bereitzustellen.
Das heißt, wir werden in Zukunft Ware aus China konsumieren, inklusive CO2-Footprint sozusagen über das Flugzeug, die einen geringeren Gesamt-CO2-Footprint haben, als die in Mittelbayern sozusagen hergestellte Matratze. Das ist halt Wahnsinn. Und das zeigt halt sozusagen ein bisschen die strategische.
Weitsicht, die der chinesische Staat da, der chinesische Staat hatte. Und da gibt es halt keinen Aiwanger und Söder, die da sozusagen nie mit populistischen Äußerungen das irgendwie verhindern, sondern da wird es einfach gemacht. Und diesen Artikel verlinken wir nochmal in den Shownotes. Aber dieses generelle Feedback, hey, es ist in China alles auch nur Schmuh, die bauen Atomkraft und Kohle, das wird da relativ gut widerlegt.
Und der Ursprungsartikel ist tatsächlich von Mitte 2023. Da gibt es dann wieder ein paar aktuellere Zahlen. Vielleicht macht Sascha da nochmal so ein Update. Aber das hat mich auch mega überrascht. fand ich zeitlos gut. Und apropos Populismus, du hattest mir einen Spiegelartikel geschickt zum Thema teurer Strom in Deutschland sozusagen.
Also Lobbyisten sagen immer, der Strom ist irgendwie teuer. Aber ich glaube, das stimmt gar nicht. Energie ist gar nicht mehr so teuer. Herr Habeck hat einen guten Job gemacht. Ja, ich wollte vor allen Dingen noch mal kurz eingehen auf die CO2-Thematik. Du hast nämlich auch noch was Kleines geschickt, und zwar ein Artikel von endgadget.com, wo die Main-Aussage ist so, nur 57 Firmen produzieren 80 Prozent der globalen CO2-Emissionen.
Du kennst ja bestimmt noch so diese alte Pareto-Prinzip-Regel 80-20, oder? Ja, ja. Genau, was glaubst du denn, wie viele, also 47 Firmen, wie viel Prozent der Gesamtfirmen auf der Welt sind? Ähm, na gut, also kann man wahrscheinlich noch nicht mal in Promille ausdrücken, weil es so klein ist, aber vielleicht 0,01 Promille oder sowas.
Genau, ich habe es mal eingegeben. Also es ist nicht die altbekannte Pareto-Prinzip 80-20-Regel, sondern die 80 zu 0,000000172-Regel. Also unter der Annahme, dass es irgendwie 330 Millionen Companies auf der Welt gibt. Also sozusagen ein 17,2 Millionenstel Prozent der Firmen weltweit ist für 80 Prozent der Emissionen verantwortlich, was schon ja irgendwie erstaunlich ist und wir hatten letztes Jahr, haben wir auch besprochen, in einem der manch die heißesten Jahre seit Aufzeichnung der Erde und wir sind auf dem Weg irgendwie auf 2,7 Grad Erwärmung und so.
Und da gibt es halt dann eine Hand voll oder zehn Hände voll Firmen, die dafür verantwortlich sind. Also gerade natürlich dann aus dem Bereich Öl- und Gasproduktion, Zementproduktion und so. Das, was wir eben tatsächlich auch immer noch brauchen für das Wirtschaftswachstum. Und naja, mal gucken, wie wir da weiterkommen.
Dann das von dir angesprochen. Da hätte ich noch, genau, kommen wir gleich zu. Da hatte ich aber noch einen Kommentar zu. Ich war ja vor zwei Wochen in Dubai auf der Seamless-Konferenz und da machen wir immer so Dinner mit Podcast-Gästen und ein Podcast-Gast war ja von Enoch schon mal im Commerce Talks Dinner.
Also so die, die die ganzen Tankstellen und Tankstellen-Retailer betreiben. Wir bauen jetzt so 30.000 Ladestationen. Also man hat jetzt, man sieht auch zunehmend mehr Teslas in Dubai und das hat mir nochmal so ein bisschen gezeigt, Ich bin mir gar nicht so sicher, ob dieses prognostizierte Geschäftsmodell Öl- und Gasförderung, ob das noch 20 Jahre hält.
Das ist ja so, was immer geschrieben wird, hey, bis 2040 wollen hier Katar und Saudi und die UAE ihr Modell umstellen. Aber es geht auch da gerade so schnell, also auch dort ist natürlich Solarstrom schon viel billiger als selber Öl zu verbrennen, weil die Auslastung pro Zelle einfach nochmal eine deutlich bessere ist.
Ich glaube, die müssen die Einführung von Solarpanelen unterbinden, nicht um die eigene Solarwirtschaft zu schützen, sondern um die Ölindustrie zu schützen. Aber auch quasi die Zahlen bei denen überholen sich einfach so schnell, die können auch nicht mehr als irgendwie zwei Wochen in die Zukunft schauen, was Verbräuche und Kohlen geht.
Das war total krass, also wirklich krass, wirklich krass. Das gibt mir aber in Summe sehr viel Optimismus, dass dieser Shift, den wir jetzt schaffen, sozusagen zu einer CO2-neutraler Welt, der muss gar nicht mehr moralisch inzidigiert werden. Wir wollen die Welt schützen. Sondern er wird inzidigiert über den Geldbeutel. Und das funktioniert in der Regel immer viel, viel, viel besser als die Moralkeule.
Ja, fair point, fair point. Genau, also noch mal kurz das, was du eben angesprochen hast, ist die Legende vom teuren Strom. Ich merke gerade, ich habe kein Spiegel Plus Abo und ich kann den Artikel leider nicht mehr aufrufen, den ich damals dir geschickt hatte. Aber im Prinzip geht es auch darum, was du schon vorhin von den Haushaltskunden, Endkunden, Strompreisen berichtet hast.
Also viele Unternehmer machen ja die hohen Energiepreise verantwortlich für eine schleppende Konjunktur. Und da in dem Artikel wird halt besprochen, Tatsächlich ist Strom für Unternehmen wieder erstaunlich günstig. Das merken wir auch bei ONU, die Großverbraucher, die wir beraten, die sich gut abgesichert hatten vor der Krise und jetzt wieder mehr sozusagen in die Kurzfrist-Märkte gehen und Spot-Produkte konsumieren.
Also die oder sich langfristig absichern wollen weil sie eben eine Preisstabilität brauchen, die sichern sich jetzt schon für 27, 28 ab und genau also zu sagen. Lohnt sich da für alle Unternehmer auch genauer hinzuschauen einen weiteren Punkt den ich unbedingt machen wollte, weil wir einige vielleicht da nochmal etwas mit Zahlen zu belegen, weil ich kann es nicht erinnern dass der, Habeck war das glaube ich, der immer für den Strom Preis von unter 6 Cent geworben hat, Großhandelspreise Ja.
Der Großhandelspreis ist deutlich unter 6 Cent jetzt auch ohne Subventionen schon gekommen. Der Markt hat so schnell reagiert und passt sich so schnell an, dass auch dort die Subvention wahrscheinlich fehlgeleitet gewesen wäre und jetzt schon billiger. Das ist schon krass. Ja, genau, Terminmärkte, KAL 25, also Frontjahr, also aktuelles Jahr plus 1, 2, 3, alles deutlich unter den Industriestromvorschlägen, die wir damals hatten. Also irgendwie auch...
Sind sehr, sehr niedrig schon. Genau. Wahlrelevantes Thema. Wir haben ja auch Europawahl in zehn Tagen oder so. Also informiert euch da bitte alle gut. Und noch als Follow-up vom letzten Monthly, weil wir da auch viele Zuschriften und Reaktionen drauf bekommen haben. Wir hatten ja besprochen, dass es diesen Bundesrechnungshof-Bericht gab, der sehr kritisch war und der die Bundesregierung sozusagen über das normale Mandat, was man so gewohnt war, hinaus aus auch stark kritisiert hat und ja, dann haben wir gesagt, okay, ist ja interessant, es war irgendwie der CDU, also der aktuelle Bundesrechnungshof-Präsident ist ein CDU-Mann, Kai Scheller und der war von 2005 bis 2014 Fraktionsdirektor, also nicht Vorsitzender der CDU, CSU-Bundestagsfraktion, aber.
Eben in einer wichtigen Position dort und auch in der Phase ab 2011, als die Erneuerbaren ja eher jetzt nicht nur gefördert wurden, sondern eher so abgewürgt wurden und wenn man jetzt in EE-Ausbau zielen und Vermeidung von Kohlestromemissionen denkt, dann kann man schon sagen oder attestieren, dass das eine Phase war, wo dann eher eine Verschleppung von Problemen passiert ist.
Aber, und das finde ich noch viel brisanter, da gab es Zuschriften, es gibt noch eine ziemlich spannende Querverbindung zwischen Kai Scheller und der Energiepolitik. Seine Ehefrau Marion Scheller arbeitete bis 2016 unter Superminister Sigmar Gabriel als Referatsleiterin im Bereich Energiepolitik des Ministeriums.
Und von diesen Posten aus ist sie dann wohin gewechselt? Nahtlos, ja, auf einen Anland, nämlich den der deutschen Cheflobbyisten des russischen Energiekonzerns Garzbrom. Jetzt nach Verstaatlichung heißen die ja Seefe und da war sie 2019 und genau, also wollte ich einfach nur mal mit reinstellen, das erklärt vielleicht auch zum Teil die Positionen. Jetzt dürfen wir noch nicht mehr den Bundesrechnungshof trauen, das ist wirklich ein Trauerspiel.
Aber ich habe auch Ich habe auch ein, zwei Artikel schon darüber gelesen. Ich habe gedacht, wir decken das jetzt hier auf, aber es hat nicht ausreichend Anklang gefunden. Aber man muss immer wieder darauf hinweisen, die Russenlobby, die Gaslobby sozusagen hat schon noch entsprechenden Durchgriff und auch eine Meinungshoheit.
Ich meine das mit dem Thema, wenn jetzt die Strompreise sind zu hoch, wenn das jetzt hier am nächsten Dorffest propagieren würden, dann würden die meisten Leute ja sagen, ja, stimmt, das stimmt, das stimmt, das stimmt halt nicht mehr. Das ist eine Lüge. Das ist tatsächlich falsch. Ja, und deswegen immer schön gucken, wenn irgendjemand angeblich was ganz neutral und nur dem Gesetz verpflichtet, zum Beispiel wie der Bundesrechnungshof vertreten wird, dann trotzdem mal dahinter gucken, wo das herkommen könnte oder so.
Naja, genau, das wollte ich auch noch gesagt haben. Hast du sonst noch Themen? Ja, ich würde sagen, ein Thema haben wir natürlich noch mit Empire One und der Öffnung von 1,5, dem Heartbeat-System, damit jetzt noch mehr Leute Dynamic Pulse oder sowas nutzen können. Das ist mir aber jetzt hier für die letzten zehn Minuten ein bisschen zu komplex und da würde ich vorschlagen, dass wir den Philipp Schröder nochmal zu Wort kommen lassen.
Ich habe mir jetzt schon einiges dazu an und durch gelesen und mir ist immer noch nicht ganz klar, wie ich jetzt als sozusagen nicht 1,5 Nutzer trotzdem in den Genuss von so einer smarten Steuerung kommen kann. Wir hatten im Podcast ja schon besprochen, dass ich gar nicht der Wunschkunde bin. Viel zu viel sozusagen Eigenleistung und Rumgedoktere am eigenen Solarsystem.
Das wollen die ja gar nicht. Aber trotzdem finde ich es spannend, das einmal zu verstehen, auch zu schauen, ist das wirklich irgendwie selbstentwickelt? Ist das irgendwie eine White-Label-Lösung? Was macht Enpal sozusagen anders damit? Und wie nimmt man da wirklich an dem Strommarkt teil und welche Teile im Haushalt werden damit gesteuert?
Ist es die Waschmaschine, ist es die Wärmepumpe, ist es irgendwie die Wallbox, die damit gesteuert wird? Was ist, wenn ich immer jeden Morgen 80 Prozent Mindestladung im Auto haben will, kann ich das irgendwie auch steuern? Das wäre mal spannend zu sehen, weil die Liste kompatibler Geräte ist immer noch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr kurz. Kurz.
Da würde ich sagen, fragen wir Philipp nochmal, ob er Lust hat, uns da ein bisschen zu helfen, damit wir hier keinen Quatsch erzählen. Und dann zum Thema Aufklären von echten Daten, verlinken wir doch mal einen Post zum Thema. Krümel-Atomkraftwerks Gesamtkosten-Kalkulation. Da haben wir einen interessanten Twitter-Post gefunden, sozusagen, der mal alle Kosten, inklusive Rückbaukosten zusammenfasst.
Das könnte man argumentieren, ohne Ohne Abschaltung der Atomkraft gibt es ja auch keine Rückbaukosten. Irgendwann müssen diese Sachen aber trotzdem zurückgebaut werden und im Zweifel neu gebaut werden. Und da kommt dann raus, dass die Gestehungskosten auch bei so einem alten Atomkraftwerk, wo immer der Glaube war, die waren eigentlich ganz, ganz günstig, da hat der Strom nur zwei Cent gekostet, die sind wahrscheinlich, wenn man alles fair betrachtet, und wir reden immer noch nicht über den Endlager, das hat immer noch keiner gefunden, die Suche in Bayern findet weiterhin statt.
Das kostet, hat wahrscheinlich trotzdem schon über 10 Cent gekostet, der Atomstrom. Das heißt also, diese 5, 6 Cent Gestehungskosten, die wir mittlerweile im Bereich erneuerbare Energien haben, Ohne Speicher, fairerweise. Die sind schon unter dem Atomstromniveau. Das lässt natürlich jetzt diese Projekte in Polen, Frankreich, UK noch alberner aussehen.
Aber ja, es ist einfach extrem billig und flink einfach nochmal diesen Beitrag. Und ich würde mich freuen, wenn Hörer das ein bisschen verbreiten und auch quasi in den örtlichen Diskussionen dabei helfen, eben nicht sozusagen falsche populistische Meinungen zu verbreiten, sondern mit Daten zu argumentieren und sich daran freuen, dass Strom immer billiger wird.
Ja, dann vielleicht noch ein Hinweis für die Leute, die in der Nähe von Kiel wohnen, gibt es ja demnächst das Waterkant Festival. Das ist, glaube ich, am 14. Juni in Kiel und da mache ich zwei Podcasts, einmal mit dem Deutschlandchef von Northvolt, der hier so große Fabrik baut, auf der Bühne und ein Live-Update mit Martin Lass, der hier fleißig an seinem Wärmeverbundnetz arbeitet.
In Gettorf, da können wir live auf der Bühne diskutieren. Das ist ein ganz kleines, feines Festival, so ein digital Festival direkt am Wasser. Ich glaube, es gibt keinen schöneren Festivalplatz in Deutschland für so eine Konferenz. Das alte MFG 5 Gelände in Kiel, da waren die Hubschrauber stationiert von der Marine.
Kann ich jedem empfehlen und gleich muss ich hier die Sachen packen und zu Denker Wulf haben, einen der größten Betreiber und Erbauer von Windkraftanlagen. Da wollte ich jetzt mal fragen, wie es da läuft. Da bin ich gespannt drauf. Alex, viel Spaß dabei und bis spätestens in einem Monat. Wir probieren es. Wir probieren es.
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