
"der Hut brennt noch nicht genug" - Engelberg & Veit Dengler
Sonntag, 19. April 2026 · 34 min
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Shownotes
Österreich hat die dritthöchste Steuerquote in der EU, seit sechs Jahren eines der schlechtesten Wirtschaftswachstümer in der Union – und niemand in der Politik zieht daraus die Konsequenzen. Warum? Weil das System es so will.
Veit Dengler, Nationalratsabgeordneter der NEOS und langjähriger Topmanager, spricht im Gespräch mit Martin Engelberg offen über das, was in der österreichischen Politik strukturell falsch läuft: Wahlrecht und Parteienfinanzierung, die Abgeordnete zu Parteimaschinen machen. Ein Pensionssystem, das absurd defizitär ist. Eine Staatsquote von 56 %, die jeden Reformversuch schwer macht. Und eine Neutralitätsdebatte, die Dengler klar als politisches Denkverbot bezeichnet.
Dengler zieht den Argentinien-Vergleich: Ein Land, das einst zu den reichsten der Welt zählte, durch eigene schlechte Politik auf unter ein Fünftel des österreichischen Pro-Kopf-Einkommens abgestürzt ist. Er sagt: Das könnte uns passieren.
Und er gibt zu – direkt und ohne Umschweife –, warum er nicht mehr Außenpolitiksprecher der NEOS ist: seine öffentliche Position zum NATO-Beitritt. Ein Riss innerhalb der Partei, der bisher kaum beleuchtet wurde.
Dazu: ORF als Parteifilz-Institution, staatliche Presseförderung nach dänischem Modell, und die provokante Frage, ob New York Times und DER STANDARD die neuen Parteizeitungen sind.
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