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Gesellschaft & Kultur

Essay und Diskurs

von Deutschlandfunk

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  1. Zwischen Politik und Identitätsdiskursen - Was soll die Kunst?

    Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellu

  2. Eine bildexegetische Annäherung an die kalifornische Ideologie - Emoji-Welt

    Ein Smiley, ein Schmollgesicht oder ein achselzuckendes Shruggie. Schon ist in der digitalen Kommunikation scheinbar alles klar. Was aber lässt sich mit Emojis nicht sagen? Drückt sich in dieser putzigen Sprache womöglich eine krasse Ideolo

  3. Frantz Fanon - Crashkurs in Zorn, Würde und dem Preis der Revolte

    Multiple Krisen und der Aufstieg neoimperialer und illiberaler Politik lassen neue Topographien des Ausnahmezustands entstehen. Alte Fragen treten neu auf den Plan - etwa die nach der Legitimität von Gewalt in politischen Kämpfen für Gerech

  4. KI und Werte - Die Verbesserung der Welt durch die Hintertür der Technik

    Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen „woken“ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist? Von

  5. Ökonomin Mazzucato - Plädoyer für einen innovativen und risikofreudigen Staat

    Der Staat ist ineffizient und schwerfällig, die Privatwirtschaft dagegen effizient und innovativ. So lautet eine weit verbreitete Ansicht. Ihr widerspricht Mariana Mazzucato. Die Ökonomin zeigt, wie innovativ und risikofreudig Staaten sein

  6. Ohnmacht - Eine (nicht nur) politische Todsünde

    Die Erfahrung von Ohnmacht wird gern verdrängt. Schon Kinder erzählen nicht gern, wenn sie von Mitschülern verprügelt wurden. So beginnt die Karriere der Ohnmacht. Sie reicht bis hinein ins Politische, in die Erfahrung eigener Wirkungslosig

  7. Männerdomäne Bier? - Das muss (s)ich ändern!

    Bier ist Männersache, auch wenn das Marketing mittlerweile gezielt Frauen anspricht. Ist es da nicht schon ein emanzipativer Akt, als Frau Bier zu trinken? Immerhin stillt man den Durst und entlarvt damit gesellschaftliche Klischees. Von An

  8. Was war noch der Fortschritt? - Notizen aus der verkrempelten Welt

    Irgendetwas stimmt nicht in unserer Welt. Ständig wird uns versprochen, dass die Dinge besser werden. In Wahrheit werden sie – von Toastern bis hin zu Smartphones – vor allem komplizierter. Was ist das nur für ein merkwürdiges Fortschrittsv

  9. 55 Voices for Democracy (10) - Die Kraft der Kunst

    Für "55 Voices for Democracy" lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Schriftsteller Colm Tóibín, den Politiker Anthony Randon oder die Kulturjournalistin Magdalena Krö

  10. 55 Voices for Democracy (9) - Blick zurück nach vorn

    Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Historiker Norbert Frei, die Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan oder die Autorin Alexandra Kle

  11. 55 Voices for Democracy - Partizipation und politische Freundschaft

    Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Politikwissenschaftler Claus Leggewie, die Soziolog_in Sabine_Hark und den Autor Joe Mathews. Von

  12. 55 Voices for Democracy (7) - Demokratie und Freiheit

    Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Journalisten Mohamed Amjahid, die Philosophin Rahel Jaeggi und die Rechtswissenschaftlerin Susanne

  13. Geld, Glück, Gier - Die emotionale Seite des Kontostands

    Geld nährt uns, kleidet uns, ermöglicht Genuss und Sicherheit. Es ist in unserer Welt lebensnotwendig. Doch Geld ist nicht nur Zahlungsmittel, es weckt auch starke Gefühle. Es kann beglücken, verführen, Neid, Gier, Hass und sogar Mordlust w

  14. Rhetorik der Apokalypse - Ende ohne Ende

    Ständig wird das Ende ausgerufen: des Staates, des Kapitalismus, der Arbeit, der Geschichte oder gar des Menschen. Woher kommt der apokalyptische Ton in vielen Zeitdiagnosen? Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  15. Jenseits der Wissenschaftsikone - Wie Zeitgenossen Sigmund Freud erlebt haben

    Sigmund Freud, ganz privat: Zwischen Tee mit Virginia Woolf, Kaviarbrötchen und Krimilektüre erscheint selbst der strenge Vater der Psychoanalyse mitunter als faszinierend menschliche Figur – jenseits des Mythos, aber mitten im kulturellen

  16. Von Menschen und Maschinen - Algorithmen der wahren Empfindung

    Wir kommen unseren Maschinen immer näher, oder sie uns – emotional, körperlich, kulturell. Zwischen Haut und Interface, Gefühl und Pixel, Vorstellung und KI gilt es zu fragen: Was macht uns menschlich, wenn Technik uns längst berührt? Von C

  17. Wenn Science Fiction die Realität trifft - Die Visionen der Tech-Milliardäre

    Als Elon Musk 2018 seinen knallroten Tesla Roadster ins All schießt, liegt im Handschuhfach ein Buch: "Foundation" von Isaac Asimov. Das ist kein Zufall. Wer verstehen will, wie Musk über die Zukunft denkt, findet hier eine Antwort. Von Jen

  18. Lebenschancen - Scheitern als Katharsis

    Trennung, Insolvenz, ein eingestürztes Haus: Scheitern muss man sich im Zeitalter von Social Media erstmal trauen. Die Realität in Innovation umzuwandeln, sei bereichernd, findet Autor Alexander Krützfeldt. Mit sich selbst ins Gericht zu ge

  19. Hühner, Kohle, Kernkraftwerke - Gibt es ein ostdeutsches Anthropozän?

    Dass man vom Klimawandel stets sagt, er sei vom Menschen gemacht, zeigt, wie sehr sich unser Handeln in den Planeten Erde eingeschrieben hat. Was bedeutet das konkret? Welche Spuren hat etwa die Energiepolitik der DDR hinterlassen? Von Elis

  20. Bienen - Die geliebten Tiere

    Bienen umschwärmen Kunst, Mythos und Liebe, sie verlocken Dichter und Malerinnen zu Symbolen des Fleißes, aber auch der Zuneigung. Sie sind die zarten Helden unserer Zukunft - und doch bedroht. Ihr Verschwinden würde die Natur und uns hart

  21. Bürokratiemonster und Paragrafendschungel - Verwaltung in Zeiten der Kettensägen

    Bürokratie – verflucht und unverzichtbar? Im Paragrafendschungel lauern Frust und Wut, aber ohne die der Verwaltung inhärenten Wenn-Dann-Regeln geht es nicht in der modernen Gesellschaft. In Zeiten des Bürokratiebashings gilt es, ihren Sinn

  22. Der Stoff des Anstoßes - Homer, Gott das Kopftuch und ich

    An kaum einem Gegenstand entzünden sich bis heute Debatten um Migration und Integration, feministische Befreiung oder religiöse Unterwerfung stärker als am Kopftuch muslimischer Frauen. Darin zeigt sich - wie so oft - eine große Geschichtsv

  23. „Alle Alleinherrscherei muss weg“ - Napoleon, Trump und Putin im Visier des Philosophen Fichte

    Ein genuiner Machtpolitiker! Er treibt ganz Europa vor sich her. Heute denkt man an Donald Trump. Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte hatte Napoleon vor Augen. In seinen Analysen lässt sich die politische Physiognomie heutiger Autokraten e

  24. Limitarismus - Warum Reichtum Grenzen braucht

    Wer will, dass niemand in Armut lebt und zu viel Ungleichheit für schlecht hält, muss für eine Obergrenze für Vermögen sein. So lautet der Ausgangspunkt von Ingrid Robeyns, die ein altes Konzept von Aristoteles und Platon neu denkt: den Lim

  25. Essayistin Ute Cohen - Mehr Glitzer! Vom Feiern der Lebenskunst

    Glamour gilt als verpönt, Kulinarik als dekadent. Angesichts der Krisen der Gegenwart ist Achtsamkeit und der Rückzug ins heimelige Heim angesagt. Doch wo bleibt die öffentliche Feier des Lebens? Diese Frage stellt Essayistin Ute Cohen. Tho

  26. Für die Demokratie eintreten - Loyalität als Haltung in schwierigen Zeiten

    Lange war die Demokratie als Staatsform im Westen unangefochten. Doch mittlerweile erleben wir sogar in den westlichen Demokratien Angriffe auf sie, auf den Rechtsstaat und seine Institutionen. Wie können Demokraten und Demokratinnen dem en

  27. Knappe Ressourcen - Wasser ist für alle da!

    Seit 2010 ist das Recht auf Trinkwasser und Sanitärversorgung ein Menschenrecht. Die Konkurrenz um Wasser verschärft sich durch Klimaerwärmung und Bevölkerungswachstum. Der Kampf um die Ressource zeigt: Wasser ist das Gold des 21. Jahrhunde

  28. Irgendjemand muss doch schuld sein - Aber keinesfalls ich :-)

    Die Gesellschaft rutscht immer weiter nach rechts, der Krieg wieder näher an Europa und nebenbei taut auch noch der Permafrostboden. Schuld daran sind immer die anderen. Von Tina Klopp www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

  29. Natur, Mensch und Gesellschaft neu verbinden - Mangrovisches Denken

    Der komplexe Dialog über Umweltfragen in einer globalisierten Welt handelt davon, die Bedürfnisse von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Die Mangrovenwälder an der Ostküste Afrikas bieten den realen und symbolischen Raum, diesen Dialo

  30. Kulturpolitik - Das Museum als Ort der Utopie

    7.500 Museen gibt es in Deutschland, rund 106 Millionen Besuche wurden 2023 gezählt. Ein Drittel der Bevölkerung gibt an, mindestens einmal pro Jahr ins Museum zu gehen. Trotzdem stecken Museen seit Jahren in einer Dauerkrise. Von Stefan Ko

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