- #97 Gesellschaft & Kultur
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- 25. Okt.letzte Folge
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Zwischen Politik und Identitätsdiskursen - Was soll die Kunst?
Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellu
Eine bildexegetische Annäherung an die kalifornische Ideologie - Emoji-Welt
Ein Smiley, ein Schmollgesicht oder ein achselzuckendes Shruggie. Schon ist in der digitalen Kommunikation scheinbar alles klar. Was aber lässt sich mit Emojis nicht sagen? Drückt sich in dieser putzigen Sprache womöglich eine krasse Ideolo
Frantz Fanon - Crashkurs in Zorn, Würde und dem Preis der Revolte
Multiple Krisen und der Aufstieg neoimperialer und illiberaler Politik lassen neue Topographien des Ausnahmezustands entstehen. Alte Fragen treten neu auf den Plan - etwa die nach der Legitimität von Gewalt in politischen Kämpfen für Gerech
KI und Werte - Die Verbesserung der Welt durch die Hintertür der Technik
Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen „woken“ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist? Von
Ökonomin Mazzucato - Plädoyer für einen innovativen und risikofreudigen Staat
Der Staat ist ineffizient und schwerfällig, die Privatwirtschaft dagegen effizient und innovativ. So lautet eine weit verbreitete Ansicht. Ihr widerspricht Mariana Mazzucato. Die Ökonomin zeigt, wie innovativ und risikofreudig Staaten sein
Ohnmacht - Eine (nicht nur) politische Todsünde
Die Erfahrung von Ohnmacht wird gern verdrängt. Schon Kinder erzählen nicht gern, wenn sie von Mitschülern verprügelt wurden. So beginnt die Karriere der Ohnmacht. Sie reicht bis hinein ins Politische, in die Erfahrung eigener Wirkungslosig
Männerdomäne Bier? - Das muss (s)ich ändern!
Bier ist Männersache, auch wenn das Marketing mittlerweile gezielt Frauen anspricht. Ist es da nicht schon ein emanzipativer Akt, als Frau Bier zu trinken? Immerhin stillt man den Durst und entlarvt damit gesellschaftliche Klischees. Von An
Was war noch der Fortschritt? - Notizen aus der verkrempelten Welt
Irgendetwas stimmt nicht in unserer Welt. Ständig wird uns versprochen, dass die Dinge besser werden. In Wahrheit werden sie – von Toastern bis hin zu Smartphones – vor allem komplizierter. Was ist das nur für ein merkwürdiges Fortschrittsv
55 Voices for Democracy (10) - Die Kraft der Kunst
Für "55 Voices for Democracy" lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Schriftsteller Colm Tóibín, den Politiker Anthony Randon oder die Kulturjournalistin Magdalena Krö
55 Voices for Democracy (9) - Blick zurück nach vorn
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Historiker Norbert Frei, die Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan oder die Autorin Alexandra Kle
55 Voices for Democracy - Partizipation und politische Freundschaft
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Politikwissenschaftler Claus Leggewie, die Soziolog_in Sabine_Hark und den Autor Joe Mathews. Von
55 Voices for Democracy (7) - Demokratie und Freiheit
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Journalisten Mohamed Amjahid, die Philosophin Rahel Jaeggi und die Rechtswissenschaftlerin Susanne
Geld, Glück, Gier - Die emotionale Seite des Kontostands
Geld nährt uns, kleidet uns, ermöglicht Genuss und Sicherheit. Es ist in unserer Welt lebensnotwendig. Doch Geld ist nicht nur Zahlungsmittel, es weckt auch starke Gefühle. Es kann beglücken, verführen, Neid, Gier, Hass und sogar Mordlust w
Rhetorik der Apokalypse - Ende ohne Ende
Ständig wird das Ende ausgerufen: des Staates, des Kapitalismus, der Arbeit, der Geschichte oder gar des Menschen. Woher kommt der apokalyptische Ton in vielen Zeitdiagnosen? Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Jenseits der Wissenschaftsikone - Wie Zeitgenossen Sigmund Freud erlebt haben
Sigmund Freud, ganz privat: Zwischen Tee mit Virginia Woolf, Kaviarbrötchen und Krimilektüre erscheint selbst der strenge Vater der Psychoanalyse mitunter als faszinierend menschliche Figur – jenseits des Mythos, aber mitten im kulturellen
Von Menschen und Maschinen - Algorithmen der wahren Empfindung
Wir kommen unseren Maschinen immer näher, oder sie uns – emotional, körperlich, kulturell. Zwischen Haut und Interface, Gefühl und Pixel, Vorstellung und KI gilt es zu fragen: Was macht uns menschlich, wenn Technik uns längst berührt? Von C
Wenn Science Fiction die Realität trifft - Die Visionen der Tech-Milliardäre
Als Elon Musk 2018 seinen knallroten Tesla Roadster ins All schießt, liegt im Handschuhfach ein Buch: "Foundation" von Isaac Asimov. Das ist kein Zufall. Wer verstehen will, wie Musk über die Zukunft denkt, findet hier eine Antwort. Von Jen
Lebenschancen - Scheitern als Katharsis
Trennung, Insolvenz, ein eingestürztes Haus: Scheitern muss man sich im Zeitalter von Social Media erstmal trauen. Die Realität in Innovation umzuwandeln, sei bereichernd, findet Autor Alexander Krützfeldt. Mit sich selbst ins Gericht zu ge
Hühner, Kohle, Kernkraftwerke - Gibt es ein ostdeutsches Anthropozän?
Dass man vom Klimawandel stets sagt, er sei vom Menschen gemacht, zeigt, wie sehr sich unser Handeln in den Planeten Erde eingeschrieben hat. Was bedeutet das konkret? Welche Spuren hat etwa die Energiepolitik der DDR hinterlassen? Von Elis
Bienen - Die geliebten Tiere
Bienen umschwärmen Kunst, Mythos und Liebe, sie verlocken Dichter und Malerinnen zu Symbolen des Fleißes, aber auch der Zuneigung. Sie sind die zarten Helden unserer Zukunft - und doch bedroht. Ihr Verschwinden würde die Natur und uns hart
Bürokratiemonster und Paragrafendschungel - Verwaltung in Zeiten der Kettensägen
Bürokratie – verflucht und unverzichtbar? Im Paragrafendschungel lauern Frust und Wut, aber ohne die der Verwaltung inhärenten Wenn-Dann-Regeln geht es nicht in der modernen Gesellschaft. In Zeiten des Bürokratiebashings gilt es, ihren Sinn
Der Stoff des Anstoßes - Homer, Gott das Kopftuch und ich
An kaum einem Gegenstand entzünden sich bis heute Debatten um Migration und Integration, feministische Befreiung oder religiöse Unterwerfung stärker als am Kopftuch muslimischer Frauen. Darin zeigt sich - wie so oft - eine große Geschichtsv
„Alle Alleinherrscherei muss weg“ - Napoleon, Trump und Putin im Visier des Philosophen Fichte
Ein genuiner Machtpolitiker! Er treibt ganz Europa vor sich her. Heute denkt man an Donald Trump. Der Philosoph Johann Gottlieb Fichte hatte Napoleon vor Augen. In seinen Analysen lässt sich die politische Physiognomie heutiger Autokraten e
Limitarismus - Warum Reichtum Grenzen braucht
Wer will, dass niemand in Armut lebt und zu viel Ungleichheit für schlecht hält, muss für eine Obergrenze für Vermögen sein. So lautet der Ausgangspunkt von Ingrid Robeyns, die ein altes Konzept von Aristoteles und Platon neu denkt: den Lim
Essayistin Ute Cohen - Mehr Glitzer! Vom Feiern der Lebenskunst
Glamour gilt als verpönt, Kulinarik als dekadent. Angesichts der Krisen der Gegenwart ist Achtsamkeit und der Rückzug ins heimelige Heim angesagt. Doch wo bleibt die öffentliche Feier des Lebens? Diese Frage stellt Essayistin Ute Cohen. Tho
Für die Demokratie eintreten - Loyalität als Haltung in schwierigen Zeiten
Lange war die Demokratie als Staatsform im Westen unangefochten. Doch mittlerweile erleben wir sogar in den westlichen Demokratien Angriffe auf sie, auf den Rechtsstaat und seine Institutionen. Wie können Demokraten und Demokratinnen dem en
Knappe Ressourcen - Wasser ist für alle da!
Seit 2010 ist das Recht auf Trinkwasser und Sanitärversorgung ein Menschenrecht. Die Konkurrenz um Wasser verschärft sich durch Klimaerwärmung und Bevölkerungswachstum. Der Kampf um die Ressource zeigt: Wasser ist das Gold des 21. Jahrhunde
Irgendjemand muss doch schuld sein - Aber keinesfalls ich :-)
Die Gesellschaft rutscht immer weiter nach rechts, der Krieg wieder näher an Europa und nebenbei taut auch noch der Permafrostboden. Schuld daran sind immer die anderen. Von Tina Klopp www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Natur, Mensch und Gesellschaft neu verbinden - Mangrovisches Denken
Der komplexe Dialog über Umweltfragen in einer globalisierten Welt handelt davon, die Bedürfnisse von Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Die Mangrovenwälder an der Ostküste Afrikas bieten den realen und symbolischen Raum, diesen Dialo
Kulturpolitik - Das Museum als Ort der Utopie
7.500 Museen gibt es in Deutschland, rund 106 Millionen Besuche wurden 2023 gezählt. Ein Drittel der Bevölkerung gibt an, mindestens einmal pro Jahr ins Museum zu gehen. Trotzdem stecken Museen seit Jahren in einer Dauerkrise. Von Stefan Ko