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EXPERIENCE TIROL - Der Podcast· Folge 65

EXPTPOD59: Wenn die Erde bebt(e)

Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 41 min

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Shownotes

Was passiert, wenn in einem Land aus Bergen plötzlich der Boden selbst zur Bedrohung wird?

In dieser Folge erzählen wir die Geschichte der großen Erdbeben Tirols. Von einem ersten schweren Beben in Innsbruck 1572 über die Katastrophe von 1670 im Raum Hall bis zum erneuten schweren Erdbeben von 1689. Das Beben von 1670 gilt als das stärkste historisch dokumentierte Erdbeben des Tiroler Inntals.

Dabei suchen wir nicht nur nach Zahlen und historischen Berichten, sondern nach dem, was geblieben ist: eine rätselhafte Inschrift am Goldenen Dachl, jahrhundertealte Eisenanker, Stützmauern und Pfeiler in Innsbruck und Hall, der barocke Wiederaufbau der Stadt und sogar eine eigens aus Holz errichtete Residenz, die dem nächsten schweren Beben tatsächlich standhielt.

Wir erzählen außerdem, warum der heilige Alexius nach dem Beben von 1670 zum zweiten Stadtpatron Innsbrucks wurde, wie die Erdbeben Eingang in die Sage vom Bettelwurfgeist fanden und warum sich in den Sedimenten Tiroler Seen noch heute die Spuren von Starkbeben aus Jahrtausenden finden lassen.

Und wir schlagen den Bogen ins Heute: Denn auch 2026 registrierte GeoSphere Austria im Raum Innsbruck–Hall wieder eine auffällig hohe Erdbebenaktivität.

Eine Folge über Naturgewalten, Angst, Wiederaufbau und Erinnerung. Und darüber, warum wir mehr als 350 Jahre später noch immer mitten zwischen den Folgen dieser Erdbeben leben.

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