extraETF Podcast – Erfolgreiche Geldanlage mit ETFs· Folge 294

#294 Dieser ETF nutzt ein geheimes Scoring-Modell – wie gut ist es? | extraETF Talk

Mittwoch, 6. Mai 2026 · 36 min

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Shownotes

Ist dieser ETF ein Core-Investment oder eher eine Beimischung im Portfolio?
In dieser Podcastfolge schauen wir uns den Xtrackers DJE Europe Equity Research ETF im Detail an und analysieren, wie ein systematischer Quant-Ansatz bei der Aktienauswahl funktioniert. Du erfährst, wie der ETF seine Top 50 Titel auswählt, welche Rolle Faktoren wie Bewertung, Momentum und Analysteneinschätzung spielen und warum die Strategie aktuell den Markt schlagen konnte. Am Beispiel der Allianz-Aktie gehen wir konkret durch, wie Einzeltitel in das Portfolio kommen. Gleichzeitig beleuchten wir kritisch die Stärken und Schwächen des Ansatzes. Und wir klären die wichtigste Frage: Ist dieser ETF ein Core-Investment oder eher eine Beimischung im Portfolio? Viel Spaß beim Anhören!

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Xtrackers DJE US Equity Research UCITS ETF
extraetf.com/de/etf-profile/IE00050EGWG5

Xtrackers DJE Europe Equity Research UCITS ETF
extraetf.com/de/etf-profile/IE000VKFA2D2

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Du weißt ja, dass wir hier auf dem Kanal immer wieder einzelne ETF- und ETF-Anlagestrategien beleuchten. Und besprechen! Das machen wir heute auch. Und zwar habe ich mir einen Experten aus dem Hause DE eingeladen der für die aktiven ETFs von Dr. Jens Erd verantwortlich ist. Wir schauen uns heute mal ganz genau an wie die Anlagestrategie funktioniert für deren USA und Europa ETF.

Wenn du wissen willst welche Aktien da drin sind und vor allen Dingen wie die da reinkommen ist Portfolio dann solltest du dir das Video unbedingt anschauen. viel Spaß. So. bevor es jetzt aber in unser Gespräch geht, nochmal ein Hinweis in eigener Sache. Der neue extra ETF Portfolio Tracker ist da das perfekte Tool für alle die ihr Vermögen nicht nur beobachten sondern wirklich verstehen möchten.

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So jetzt wünsche ich dir aber ganz viel Spaß und interessante Informationen in unserem heutigen Talk! Ja Kilian, schön dass du heute hier bei mir im Studio bist. herzlich willkommen wir sprechen heute zum ersten Mal zusammen. Ich habe schon mal mit Sebastian einen Kollegen von dir hier auf dem Kanal gesprochen Auch über eure ETFs.

Da habe ich mir gedacht, ich lade dich mal ein. Weil du bist sozusagen für die Strategie verantwortlich von den DEETS und wir schauen uns heute genau an wie sie funktionieren. Schön, dass du da bist! Danke, dass sich das sehen darf Markus. Ja wo fahren wir dann am besten an? Also DRE Dr. Jens Erd kennt man auf jeden Fall ja und was vielleicht nicht viele wissen, dass ihr vor fast einem Jahr auch in den ETF-Markt eingestiegen seid mit sogenannten Aktiv ETFs.

Da gibt es ja ganz viele verschiedene Strandedien, aber ihr habt wirklich einen aktiven ETF. Er hat ein aktives Management stattfinden. Es gibt zwei an der Zahl USA und Europa. Kommt man nachher auch noch mal drauf. Und was ich spannend fand weil Dr. Jens R kennt wir ja mit einem systematischen Ansatz wie sozusagen die Defense auch gemanagt werden und das habt ihr versucht sozusagen in ein regelbasiertes System zu packen um die ETS dann damit auch entsprechend zu befüllen, also die Werte auszuwählen, die in den ETS drin sind.

Genau! Also tatsächlich war es ja so dass wir vor einiger Zeit – also vier bis fünf Jahren – nochmal in der Digitalisierung unseres Investmentprozesses noch einen weiteren Schritt nach vorne gegangen sind und also nach einer skalierbaren Datenbanklösung sozusagen gesucht haben. Die haben wir dann bei uns im Haus, also selbst.

Also meine Wenigkeit jetzt federführend. da haben wir diese Lösung entwickelt und das Ganze ist ein Scoring-Modell, also einen Multifaktor-Model wenn man so will. Das quantitative Aspekte wie wo wir mit Marktdaten arbeiten, Preis Kursdaten von Aktien, Berichtsdaten, Nachhaltigkeitsdaten Schätzdaten, zu Unternehmensgewinnen etc.

Alles was man so am Markt bekommt, vereinen wir da mit unseren hauseigenen Daten die unsere Analysten also generieren und... Die dann wirklich bei den Unternehmen vor Ort sind in Gesprächen und da halt nicht messbare Insights bekommen? Ja genau! Trotzdem müssen sie aber letzten Endes ihr Fazit quantifizieren, damit man es auch in dieses Modell einfließen lassen kann.

Und genau das passiert also in diesem Scoring-Modell wo dann eben dass uns die Möglichkeit bietet unsere Aktien zu ranken. und so sind wir dann eigentlich erst auf die ETS gekommen da wir ja einen aktiven ETF auflegen können weil wir haben ja einen regelbasierten Investmentprozess den man super nach draußen transportieren und erklären kann.

Und dann haben wir gesagt, hey das sind jetzt an der Stelle wo man aus Rohdaten fertige Portfolios generieren kann eignet sich super für einen aktiven ETF. und so haben wir dann im Januar mit dem USA ETF losgelegt. Ende letzten Jahres können das ja Europa. Ich schaue gerade nochmal, wenn man nicht so abstarkt ist, der X-Trackers.de US Equity Research und der andere, wenn dann der X Tracker.de Europe Equity Research also machen quasi das gleiche nur einmal USA und einmal Europa?

Ja genau! Der Name ist ein bisschen schwierig aber... Der versierte ETF-Anleger weiß natürlich, wer X-Turkers ist. Ja wir denen macht ihr das zusammen und DEOD ist euer Firmenname US und Europa glaube ich erkennt man und der QTE ist Aktien. Also man kann es dann schon sozusagen entschlüsseln. Wichtig ist Es ist ein ETF einmal auf amerikanische Aktien aus dem Universum Amerika und einmal aus dem Universum Europa.

Genau also wir halten uns da an die MSCI Indizesen Wo es ja auch, kann man sagen gibt's ja auch zahlreiche passive Lösungen am Markt und wir bauen also basierend auf dem MSI Europe oder MSI USA diesen aktiven ETF. Was ich ganz spannend finde... Du hast schon ein bisschen angesprochen, dass ihr da mehrere Kriterien habt, die ihr anschaut.

Sollen wir dir einmal noch mal so von den Hauptkategorien vielleicht mal durchgehen? Ja unbedingt! Die wichtigste Rubrik ist eigentlich die Analysten-Einschätzung wo ja wirklich unsere Analystin, die auch bei DIY wirklich angestellt sind also das es kein Analyster bei einem Broker sitzt und wir... Holen Sie doch das Research oder so sondern ihr schreckt selber mit den Firmen.

Genauso sind wirklich meine Kollegen, also DE-Mitarbeiter die die Unternehmen im Detail studieren. und bei der einer Analysten Einschätzung geht es also um die langfristige Geschäftsentwicklung. Und das Geschäftsmodell an sich unterliegt das Geschäft von strukturellen Trends. Es gibt sogenannte Burggrabengräben, die das Wettbewerber schwieriger machen auf den gleichen Stand zu kommen, gibt es eine besondere Preissetzungsmacht und so weiter.

Also das ist was da geht's wirklich um das langfristige Geschäftsmodell, dass da bewertet wird und diese Einschätzung die quantifiziert. der also die überträgt der Analyst sozusagen in einen Score, der dann in dieses Modell eben Einfluss findet. Neben dieser langfristigen Einschätzung gibt es noch eine kürzerfristige.

Die bilden sich die Analysten aus den Unternehmensgesprächen, also unsere Analystien, die treffen jedes Jahr ungefähr fünfhundert Unternehmenkontakte. über die Hälfte davon ist auch See-Level-Kontakt, also COCFO, also Vorstand und denen stellen sie also die relevanten Fragen um sich dann in der Meinung zu bilden, zum operativen Geschäft.

Also da geht es dann eher um ein bisschen was kürzerfristiges. wie ist die Einschätzung? Wie ist der Geschäftsverlauf in den nächsten sechs Monaten? Wie is das Ganze im Verhältnis zum Markt? also... Wenn jetzt so Beispiel sowas wie mit KI kommt, dann würde man da sofort nachführen und irgendwie reagiert ihr darauf Was für eine Auswirkung hat es vielleicht auf eure Unternehmen und solche Sachen?

Ja, genau. Mit die regulaturische Veränderungen oder so. Ja, also Disruptionsrisiken. Und die Aufgabe von meiner Lüsten ist dann eben diese Aussagen in Kontext zu bringen. wie sieht's der Gesamtmarkt? und darauf passieren Bilder das ich auch wieder einen Score der... Was was immer ganz witzig ist, weil das ist ja eigentlich so klassisches Handwerkszeug.

Wenn man jetzt mal sagt also physisch muss man da in zwei bis fall irgendwo hinfahren oder man macht einen nicht jetzt für sich kann auch ein digitales Gespräch sein aber man macht ein Gespräch und kann es eben nicht so mit klassischen Kennzahlen gelegen. Also sowas wie KGV oder oder irgendeinem Unternehmenswert oder irgendwie durchschnittswert oder so dass sind der fakte zahlen da sind, das sind eher menschliche Faktoren.

Ja genau! Das ist ja auch wirklich das was wir damit erreichen wollen. Wir wollen ja auch dieses Qualitative hier mit den quantitativen Daten wo wir später sicher noch mehr darüber sprechen. Genau das wollen wir ja vereinen weil diese qualitativen sind ja mehr oder weniger einzigartig, sagen wir mal.

Also zumindest stehen sie so wie sich unsere Analysten generieren nur uns zur Verfügung und Wir haben einige Analysten im Team. die sind seit zwanzig Jahren und mehr dabei. Die haben auch unter Umständen Seit der gleichen Zeit Cover'n. die dieses eine Unternehmen Haben das Unternehmen schon x-mal getroffen.

also Von der Seite da ist schon sehr viel Erfahrung dabei. Und wenn man dann sagt, der Analyst schaut sich auch seit sehr langer Zeit den entsprechenden Sektor dazu an. Dann kann er da Wechselwirkungen eigentlich ganz gut erkennen und so liefert er dann in Summe einen echten Mehrwertdienern für das ganze Jahr.

Das Spannende ist ja dass dann sozusagen wenn du sagst es wird in ein Score übergeben damit macht man das ja auch wieder messbar und vergleichbar also fünf Autowerte, sagen wir mal beleuchtet und der Analyst kommt zu einem unterschiedlichen Score. Dann hat man ja auch innerhalb also eine Zahl für eine qualitative Bewertung des jeweiligen Unternehmens.

dann? Ja genau so ist es! Und so schaffen wir's doch wieder diese eigentlich sehr subjektive Meinung des Analysten die er ja auch haben soll. Schaffen wir das dann in eine Regel zu packen und vergleichbar zu machen. Genau, das heißt wir haben alle Lübsteinschätzungen Unternehmensgespräche, das sind zwei Faktoren sozusagen.

dann habe ja das Unwort des Jahres bei manchen mich bei allen Nachhaltigkeitsgetälen auch berücksichtigt. und da hat der Bewertung Momentum Sicherheit und Liquidität. was steckt sich dahinter? Genau also besonders die letzten drei Robliken. das sind wirklich diese harten quantitativen Robliken wo wirklich eine Vielzahl an Daten verarbeitet wird, zu Indikatoren verrechnet wird und entsprechend werden dann entsprechende Scores gebildet.

Also wenn man mal bei Momentum schaut also vielen sind sicherlich Momentum ETFs ein Begriff wo es darum geht wie haben sich die Aktien in verschiedenen Zeiträumen also in der Vergangenheit entwickelt? Und solche Indikaturen nehmen wir zum Beispiel auch den price change über x monatel. also wir nehmen verschiedene zeiträume und führen die dann zusammen.

aber wir haben auch so neben diesen klassischen momentumindikatoren unsere unserer eigens entwickelten wo zum beispiel die trendqualität wo wir dann eben entsprechend messen wie stark ist denn so ein trend? oder wie misst man sowas? ja da gibt es verschiedene machine learning modelle. wir sind immer ein freund davon die dinge nicht nicht komplizierter zu machen, als sie sein müssten.

Aber mit verschiedenen Regressionsmodellen kann man da einiges erreichen. Ja, Sicherheit und Liquidität. Liquidität ist wie der Umsatz an der Börse oder Liquidität auf dem Konto von Firmanev an der Bürse? Wie ist es handelbar sozusagen? Genau das andere würden wir dann in den Bewertungsrubrik betrachten.

aber klar also bei Sicherheit und liquidität da geht's im Wesentlichen mal genau um die Handelbarkeit und eben um die Market Cap. für uns ist ganz wichtig dass das jetzt nicht mehr auf die ETFs speziell bezogen beziehungsweise die betrifft in dem fall gar nicht weil wir ja nur quartalsweise rebalancen.

aber für uns ist grundsätzlich als haus wichtig dass wir nur ein liquide titel investieren das wir schnellstmöglich raus können wenn sich wirklich was was krasses verändert. wie zum beispiel also es kann ja immer mal vorkommen dass irgendein amerikanisches analyserhaus jetzt auf einmal short-selling report herausbringt und Dann gilt es natürlich für uns, dass man schnell Visionen kann, wenn er an der Mannhaus möchte.

Die Situation zu beleuchten und zu bewerten und entsprechend dann zu handeln, wenn's noch gar nicht ist. Deswegen also die Liquiditätskomponente... würde so'n Fall aber in dem ETF auch gehen? Nee, wahrscheinlich erst dann zu dem Rieberhänzigen Termin. Ja genau bei den ETFs sind wir hundertprozentig regelbasiert das heißt keinerlei diskretionäre Eingriffe wie sie also bei unseren Investmentfonds der Fall sind.

und da ist es eben so dass nur viermal im Jahr zum Quartalswechsel eben ja ich würd nicht mal sagen eingreifen sondern einfach rebalancen weil wir das Portfolio auf das abstellen was uns das Scoring-Modell gerade auswirft und deshalb kann man das in den ETSS jetzt sowas nicht abbilden. Es ist aber so, dass die TWS, also XTrackers, die führen ja regelmäßige Checks wegen dem Exclusion List durch, also Nachhaltigkeitspräterien, Ausschlüsse usw., und sollte sich da bei einem Unternehmen etwas geändert haben... dass das Unternehmen jetzt nicht mehr die Kriterien für den Fonds erfüllt, dann würde es sofort gehandelt werden.

Das heißt da ja gut er wird einfach so fortan das ersetzt und dann rutscht in nächster Wert rein? Ja genau. Dann gibt's denn von diesen sechs Faktoren eine wo du sagst der ist eigentlich der Ausschlaggebende also wenn oder vielleicht auch so aus wie ein frühen Dekator. Also ist es so dass die Zahlen beispielsweise berechnet quasi oder die man aufgrund der Bewertung des Unternehmens bekommt, dass sie eher ein Vorläufer sind.

Der Analyst ist dann eher im Nachgang nochmal bestätigt oder so? Oder ist das Schaust du da gar nicht so drauf sondern hast einfach... Was jetzt zum Beispiel bewertungskennzahlen betrifft, da ist es ja doch so, dass diese Sachen eigentlich unmittelbar eingepreist werden. Ich würde jetzt nicht mal eine spezielle Rubrik besonders herausheben, sondern das ist auch die Kraft die so ein Multifaktor-Modell ausmacht, dass sich diese Rubriken gegenseitig stützen.

Wenn eine mal nicht so gut läuft, dann läuft eine andere besser und umgekehrt. Und über die Zeit hinweg hat man dann eigentlich ein robustes und diversifiziertes Portfolio. Das macht es eigentlich aus! Was ich auch total spannend finde, wenn man sich das Portfolio von dem jeweiligen ETF anschaut, dann habt ihr da im Endeffekt fünfzig Werte drin.

Und ich habe jetzt mehrmals auf verschiedenen Börsentagen unterwegs und habe mir da mal so ein bisschen mithört bei Vorträgen. Wie fragt ihr der? Wie viel Aktien soll ich denn kaufen? So ab zwanzig ist man ganz gut diversifiziert. Da lacht der ETF-Anleger, mit dem emissive world oder so ein Tausend Dreieinhalb.

wir hatten drüber. aber so vom Grundprinzip mit zwanziger ist man schon ganz gut Diversifiziert. und wenn man dann massiv mehr investiert, dann dann dann ist es halt nicht mehr so ein sozusagen da bringt so ein aktiver Ansatz fast gar nichts mehr weil dann ist man eh schon quasi in alles investiert. Jetzt habt ihr euch dafür fünfzig entschieden?

Und warum gerade Fünfzig? Also für uns war es irgendwann so der Entschluss, dass wir halt ... Wir wollen auch in unseren aktiven Investmentfonds nicht zu viele Titel drin haben. Deswegen geht's ja dann oft um... Es gibt ja viele Fonds die dann hundert und mehr Titel drinnen haben und im Endeffekt sind sie jetzt nicht speziell bei DOD.

Im Endeffekte sind dann die letzten dreißig Positionen Das war das Prozent oder einem halben Prozent, du wichst ja da macht es gar keinen... Ja, was der Privatanleger dann als Dipoleicher, das man vielleicht nennen würde. und deswegen haben wir gesagt. Du hast die Diversifikation auch angesprochen also alles irgendwo Richtung hundert Titel ist zu viel weil eben dieser Effekt klar sich reduziert.

Zwanzig wäre jetzt für uns so wenig. wenn wir sagen wir sind Voranbieter Und soweit ist dann irgendwann, haben wir gesagt, fünfzig ist eigentlich so eine gute Zahl. Da wo man bei der Diversifikation noch bisschen was rausholen kann und man kann es aber ich sage mal Es ist ne zumutbare Zahl. also wenn der Anleger jetzt die Lüste durch scrollt, dann scrollt er nicht ewig und denkt sich oh jetzt bin ich auch immer so ein gesundes Mittel.

Das Schöne ist ja, das gefällt mir eigentlich wirklich ganz gut. Und wenn man sich jetzt anschaut die ersten fünfundzwanzig Positionen, die gewichtet ihr mit zweieinhalb und den nächsten fünfund zwanzig damit eins Komma Fünf. Ja Wenn ich jetzt nur mal die Top Ten Holding sagen wir vom emissär Welt anschaue da habe ich wahrscheinlich eine Nvidia momentan auf Platz Eins.

Die hat über fünf Prozent Gewichtung und die top ten machen ja dann auch schon Ich weiß es gar nicht genau aber wahrscheinlich so um die dreizig Prozent, knapp dreißig Prozent aus beim Emissary World. Und das ist ja dann hier... Gut, da kommt bei den Top Ten auch dann auf twenty-fünf, aber es ist natürlich insgesamt von den Einzelwerten, also von den Top Werten deutlich niedriger gewichtet.

Das heißt man hat einfach viel besser ausgebalansiertes Portfolio, wo's insgesamt konzentrierter ist Ja, genau. Wobei? diese zweieinhalb Prozent und eineinhalb prozent sind ja wirklich die Ausgangsgewichtung wo unsere Gewichtungssystematik sozusagen losgeht. Denn es ist auch schon so. wir haben in den letzten Jahren war einfach dieser Winner Text at All-Markt nahezu unschlagbar, sage ich jetzt mal besonders in USA Und diese massiv großen Titel haben wir einfach den Markt brutal anbeformen.

deswegen haben wir dann irgendwann gesagt, wenn es ein Titel gibt der im Gesamtmarkt also in unserem Investmentuniversum höher gewichtet ist als diese zweieinhalb oder eineinhalb Prozent. Dann kaufen wir den mit diesem Marktgewicht um zu verhindern dass wir in so einem High Conviction Portfolio wie für unsere Top Fünfzig Portfolios sind das wir da untergewichtet sind weil Ich sag mal, ein Nvidia ist jetzt im MSI USA mit ungefähr sieben Prozent gewichtet.

Hätten wir die nur mit zweieinhalb Prozent? Dann hätten wir einen Untergewicht von vierenhalb Prozent, obwohl wir den Titel super finden und... Ist das dann wieder sehr schön aufwerden? Ja klar! Dann läuft der Markt davon und er kommt quasi einfach hinterher. Da hast du die richtige Titelauswahl und schaffst es aber trotzdem nicht mitzuhalten weil du einfach untergewichtet bist.

Und jetzt ist es dann eben so, wenn wir diese Sondergewichte, die wir dann eben einbauen... Wenn wir die mal außen vorlassen, dann reduzieren wir eben alle weiteren Titel, die jetzt zweieinhalb und eineinhalb Prozent hätten. Entsprechend proportional, sodass wir insgesamt wieder auf hundert Prozent kommen.

Am Ende ist das aber sowas! Bei USA ist es da der SMW-Fünfhunderte oder Medaemisseriosan bei Europa dann der Emisserio. Das heißt, MSCI USA weiß ich gar nicht wie viel Wert der hat. Hat er so sieben? Nee das sind so fünfhundertfünfzig. Ja also bis ein Jahr hatte auf jeden Fall diese Werte. beim MSCI Europe sind es glaube ich nur dreihundertachtzig kann es sein.

Also die ist dann deutlich weniger. und für die Werte habt ihr überall dieses Scores und im Endeffekt diese Kennzahlen. ja genau Sie fragt ihr wirklich damit zu geben, auch eine Wüsteneinschätzung? Nein. Also für die Wesentlichen, also ich sage jetzt mal... Für die Top-Treißig der Welt haben wir auf alle Fälle eine Analystenbutung.

aber grundsätzlich ist es natürlich so dass unsere Analyste sich nur um Werte kümmern sollen die auch wirklich migrosensig relevant sind und auch aussichtsreich sind. Also so, wenn ein Titel jetzt wirklich das Gegenteil von einem strukturellen Wachstumstrend wie in Erinnerung besuchen. Schauen wir es uns auch nicht an!

Wir sagen also diese quantitativen Aspekte, die berechnen wir für fünftausend Aktien weltweit. Und wenn wir da sehen dass da irgendwas überhaupt nicht zusammen stimmt dann braucht sich auch kein Analyst drum kümmern, weil wir das haben ja auch mal oder das testen wir ja auch rauf und runter. Und wissen dass diese Werte mit einem negativen Score sich einfach über die Zeit deutlich schlechter oder in Summe über die zeit deutlich schlechter entwickeln als die anderen.

Das bedeutet aber am Ende habe ich einen Basis Index, dann gibt es die ganzen Faktoren. Dann wird eine Liste erstellt sozusagen und jetzt machen wir's mal einfach. Die Top-Einhundertwerte kommen dann raus. ja, die habt ihr alle irgendwo auf dem Schirm. Die haben alle unterschiedlichen Score und im Endeffekt würdet ihr dann in die Top-Fünfzig davon sozusagen investieren.

Und in der Gewichtung je nachdem ob sie jetzt in einem Kernindex höher gewichtet sind als die Gewichtungen die ihr hier vorgesehen habt dann würde ihr ein bisschen mehr investieren. Ja, das Marktgewicht oder halt dann entsprechend nach der Regel. Das heißt am Ende wie kann ich so ein Portfolio oder so einen ETF einsetzen?

Ist es eine Alternative zu einem MECI USA oder ist es eher eine Ergänzung oder schätzt ihr euch selber ein? Also es ist definitiv eine Alternotive. also wäre jetzt unseren Fonds fehlt anstatt dem MSI USA. Der kann sich eben sicher sein, dass die Titel, die er jetzt quasi gekauft hat mit dem Fonds, also dem DE Ansatz unterliegen.

und wer sich damit anfreunden kann... Für den ist es ein unbegutiger Alternativ. Was sind denn da so für Werte drin? Also muss man jetzt gar nicht auf Einzelwerte gehen, aber immer worauf ich raus will ist wenn ich mir jetzt den MSI USA anschaue von oben nach unten ja dann ist der Market Cap gewichtet das sind die ganzen Großkonzerne logischerweise irgendwie drin.

bin ich dann euer Portfolio anschauen sind dann da sagen wir einzelne und dann aber eher mehr in der Mitte zum Beispiel viele Unternehmen drinnen oder ist es da relativ relativ ähnlich, sage ich jetzt mal. Es ist eigentlich schon querbet verteilt, sag' ich jetzt Mal. weil also zum einen ist es mal kein Ausschlagkriterium wenn ein Titel ... kein Ausschlusskriteriums... Entschuldigung!

Wenn ein Titeln keinen Analystenvotum hat in dem Fall hätte der halt bei den beim Analystens gar eine Null und er tendenziell schwieriger sich gegen die mit einem positiven Analysten-Squad durchzufetzen. Dann rufst du den Analyster und sag jetzt hat er mal hin, so das war's auch dann ja und da fühlt er aus.

Na also sowas mache ich nicht. Ich überlasse es der Maschine weil eigentlich schon die Arbeit mehr ist. Aber wenn man zum Beispiel einen Titel hat der Market Capmäßig am unteren Ende zum Beispiel ist und damit im MSI USA sehr gering gewichtet ist. aber jetzt stimmt Alles zusammen, also der hat einen Top Momentum ist nicht zu teuer.

Und bei Sicherheit und Liquidität spielt er auch noch eine Rolle. wie verhält sich die Aktien Rodan Phasen zum Beispiel? dann hat er auch Chancen in das Portfolio halt mit eineinhalb Prozent dann reinzukommen, also wenn da vieles zusammen stimmt. Also es sind nicht alle Titel zwangsläufig gecovert von einem Analysten der Großteile natürlich schon aber es ist jetzt grundsätzlich mal alles möglich und so verteilt sich das Ganze dann so market cap-mäßig eigentlich schön über den Index.

Kennst du den Leberman Score? Ich kenne die Frau Liebermann. Ja, genau und kennst du den Score auch? Ihr Score sagt mir jetzt leider nichts! Also weil die Frau... Frau Lieban, die war ein, zwei Wochen hier bei mir auf dem Kanal Und die hat ja... Die war ja Vormanagerin bei der DWS mal ursprünglich Und hat dann irgendwann mal ein eigenes Scoring-Modell diesen Lieberman-Score eben herausgebracht Und er basiert darauf das eine Aktie nach Hand von dreizehn Kriterien sozusagen bewertet wird.

Und je nachdem, in welcher Range sich dieser Wertstamm befindet ist es entweder ein minus eins an null oder einen plus eins und der Score ist dann die Summe sozusagen diese einzelne Punkte. also kann er maximal dreizehn sein, kann maximal minus dreizehn sagen positiv wie negativ Und da hat mir nämlich darüber gesprochen, es klingt so ähnlich sage ich mal.

Man hat bestimmte Kriterien und man guckt und entscheidet halt, wann ist der Kriterium gut oder schlecht? Und am Ende kommt dann sozusagen eine Selektion von Werten heraus die dem Muster entsprechend entsprechen. Das ist auch in einer gewisser Weise ein Multifaktor-Modell wie sie in der Quant Landschaft genannt wird.

Wie man das dann letzten Endes aufzieht, was in der Kreativität keine Grenzen gesetzt ist? Ja, ich finde es aber total spannend. Ich bin ja total ETF-in logischerweise und ich preferiere hinziell bereitstreuen nicht den Stress machen als sich irgendwelche Einzelwerte raussuchen. Aber wenn man sich jetzt mit den aktiven Foremanagern auseinandersetzt also so wie bei euch... Und ihr habt eine Systematik.

die Systematika wird in eine Regel gepackt und die Regel wird befolgt. Das ist ein bisschen was anderes. Also wenn man jetzt zu einem komplett Freestyle-Formanager geht, der sagt ja und unser Benchmark ist der DAX und wir picken halt die versuchen den DAX zu schlagen indem er die besten Werte aus dem Bucks ausfischen.

Ja das ist so ein bisschen schwammig da weiß man gar nicht quasi was man kriegt hier weil sich relativ genau was ich kriege. es gibt einen systematischen Ansatz Es gibt eine Liste in die wird investiert und das ist quasi Ja, ich sag mal. Es versetzt mich in die Lage als Anleger dann doch noch genau zu verstehen und auch zu sehen weil bei uns sieht man ja auch die Full Holdings von den ETFs Was ist da eigentlich drin?

Warum Und wie verhält sich das auch zu dem anderen Wert im einem Portfolio? Ja, genau. also tatsächlich war das ja auch so unsere Unsere Absicht was wir damit erreichen wollten Weil Man muss ja sagen Passive ETF's Das ist ja kein kein Feld, wo wir mitmachen würden. Weil es einfach nicht zu unserem Haus passt.

und wir denken aber schon dass diese aktive ETF-Landschaft, dass so ein Aktiver ETF schon gewissen regelbasierten Ansatz verfolgen sollte weil es einfach sonst sehr schwierig ist irgendwas nach draußen zu transportieren, weil wir sind nicht als ETF Anbieter bekannt. deswegen müssen wir jetzt irgendwie anders versuchen und dieser regelbasierte Ansatz, den wir ja nachweislich liefern können.

Und den wir auch in unseren aktiven Investmentforce anwenden. Bei unserem aktiven ETF können wir wirklich zu hundert Prozent abbilden und denken eigentlich dass wir so eine willkommene Alternative haben oder einen Mehrwert am ETF-Markt liefern gehen. Ja, es fällt mir gerade wohl das Tags rein. Weil den Herrn Jens R. hat Senior, den sehe ich hier immer ab und zu rumlaufen.

Er hat da anscheinend auch zu tun... Und ich kann mich an der Geschichte erinnern vor, das ist schon wirklich lange her. Das muss schon fast zehn Jahre her sein. Da hatte ich immer auf einer Veranstaltung angesprochen weil da haben wir damals so ein Produkt selber auch rausgebracht. Easyfolio hieß es.

Es waren drei Dachfonds auf ETF-Basis ganz simpel und da hatte ich ihn angesprochen ob das nicht vielleicht für die etwas wäre um da irgendwie mitzumachen ja? Und dann habe ich noch gesagt nein, ein ETF ist nichts für uns! Und jetzt bin ich so wusstig weil jetzt kommen sie ins Zehnjahre später seit ihr mit ETFs.

Ja, da weiß ich muss man sagen dass es damals ja noch eigentlich nicht um aktive ETFs ging oder? Nein, das geht nicht. Genau und deswegen also die aktive Komponente ist immer was für DRD's auch jetzt mal ausschlaggebend sein gilt. Wir könnten jetzt nochmal über das Thema Performance sprechen aber da verlinke ich am besten die ETF in der Videobeschreibung weil der europäische ETF der ist jetzt ein paar Monate alt Der habe ich mal nachgeschaut, der liegt jetzt über der Benchmark.

Das ist gut! Der amerikanische liegt ein bisschen drunter... ...ist jetzt ein Jahr alt und das ist eher alles noch viel zu früh. Es ist ja einen random Zeitraum aber am Ende ist es ja das Schöne... Ihr müsst euch sozusagen messen lassen von einer Bench-Markt, der MSCI Europe und MSCI USA und damit man sehen ob so eine Strategie erfolgreich ist über die Zeit oder nicht?

Ja also... Genau. Das Schöne ist, ich glaube was sind die Kosten? nochmal? Ist jetzt kann man sagen oder ich kriege einen S&P-Fünfhundert ETF für ein paar Basispunkte. aber man kann auch andersum ausdrücken ja aber man könnte auch einen aktiven Fonds kaufen. der kostet halt wahrscheinlich eins fünf oder vielleicht sogar zwei Prozent.

das heißt wenn die Strategie nicht funktioniert dann liegt sehr wahrscheinlich nicht an der kostenbelastung. Das glaube ich auch, ja. Und ich denke doch dass man für den Preis kriegt man wirklich die DOD-Research Expertise mitgeliefert. von daher sehe ich es jetzt mal als vertretbar. Seid ihr einmal in der SAKOKI USA Europa?

Da fehlt mir noch Schwellenländer. Kommt da etwas? Was will man noch vielleicht her sehen oder so was? Wir sind jetzt einmal happy das wir die beiden an den Start gebracht haben. aber Natürlich spielt es immer eine Rolle, dass man da in anderen Regionen weitermacht. Was halt eine wesentliche Rolle spielt ist... Wir haben jetzt mit USA angefangen weil wir einfach dort hundertprozentig sicher sein können das wir unseren Ansatz zum Quartalswechsel zu rebalancen.

einfach dass es überhaupt kein Problem ist von der Liquidität her. In Europa ist es das gleiche. Jetzt muss man schauen, wie man andere Sachen so darstellen kann. Dass wir jetzt nicht irgendwie da versteckte Kosten generieren weil die Spreads dann auf einmal hoch werden? Nein ich glaube also Europa ist ja gerade eher hoch.

im Kommen sieht man ja deutlich das mehr gekauft wird fließt doch in die ETF-Welt insgesamt mit Fokus Europa einiges rein Und ich finde es dann einfach ein praktisches Beispiel oder praktisches Produkt, was ja eigentlich auch dafür spricht. Weil denn jetzt man da unterstellt, dass viele Privatanleger eher den MECer World haben als Investment.

Dann haben die mit dem USA eher eine Doppelung nochmal im Portfolio weil sehr viel Überschneidungen wahrscheinlich drin sind durch den hohen USA Anteil. aber hier würde man das Balm schon richtig in Gegenpol erzeugen. Man hat Werte, die im MEC World relativ wenig gewichtet sind Und auf der anderen Seite reduziert man damit auch den USA-Anteil.

Ja, also USA ist ja im MSCR World mit über setzig Prozent mittlerweile gewichtet. Also da sich nochmal einen dazu packen Wenn man dann noch ein bisschen mehr USA haben will Dann ist vielleicht so ein Selektionsprodukt Wie es unseres macht Vielleicht sogar die interessantere Alternative wenn man sich nicht wieder das Das gleiche Explo ist ja noch mal drauf.

Sondern eine Selection hat. Die sind ausschütternd oder tessoriant? Die sind tessorierend. Okay, wer hat vielleicht nochmal einen Punkt da eine ausschückende Variante zu bringen weil doch Privatanleger immer wieder auf die Dividenden schielen. Ich weiß gar nicht, es ist so ein großer Aufwand einfach einen zweiten ETF aufzulegen.

Es ist zumindest... man muss sich eben abstimmen und ich denke mal das Grundgerüst steht und alles andere würde dann. Die Zuschauer können ja mal schreiben in die Videobeschreibung, ob sie sich eine ausschrittene Variante wünschen. Ich sag nur Ausschrittende ETS sind sehr im Kommentaren und sehr gefragt.

Aber passt super! Sehr spannend. also. ich wünschte euch wirklich viel Glück und ich glaube auch dass man das auf jeden Fall mal auf die Wortschliste legen sollte und konzentriert ist nenne ich es jetzt mal Portfolio USA Europa. Gerade der europäische ETF macht aus meiner Sicht schon wirklich Sinn, eben weil er für die meisten Anleger, die ihm ein starkes US-Dahlgewicht hat, einfach eine Bereicherung sein kann.

Danke! Ich muss wieder mal kürzen? Gerne bis zum nächsten Mal wenn wir dann über Lateinamerikada, Flatulenzia, Nagin, UTF oder was auch immer aus eurem Labor sozusagen entsteht... Super, vielen Dank für deine Zeit. Gerne beim nächsten Mal wie es wieder angeht. Danke Markus bis zum nächsten Mal! So, das war das Gespräch mit Kilian Stemberger zu DNA-DWE ETFs.

Ich hoffe da war der eine oder andere interessante Aspekt für dich mit dabei! Ich habe es schon im Video gesagt. wenn du dich näher über die Produkte informieren willst geh doch am besten mal in die Videobeschreibung. Da findest Du dann links zu unseren Profilseiten und natürlich findest du auch da nochmal ein Link zur Webseite von DWE direkt.

Und wenn du noch weitere Fragen hast zur Anlagestrategie auch bitte kommentieren. ich werde dann mit Kilia nochmal drüber schauen und die eine oder anderen Frage natürlich gerne für dich beantworten. Ansonsten bis zum nächsten Mal hier auf dem Kanal von Extra ETF. Bis dann, ciao!

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