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FENSTER ZUM SONNTAG-Talk

Der Stress mit dem Glück

Montag, 2. Oktober 2023

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Shownotes

«Jetzt denk doch mal negativ!» – dieses Statement stammt aus einem Blog von Manuel Schmid. Der reformierte Theologe hinterfragt eine Maxime unserer Zeit, die besagt: Der Sinn des Lebens ist es, sein persönliches Glück zu finden.

Selten kann mit Christen über solche Themen gesprochen werden, ohne dass Christen das Thema fromm überdecken.

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Schmid ist der Meinung, das Mantra des positiven Denkens entlarve sich oft als Selbstbetrug – zum Beispiel dann, wenn sich die nackte Realität des Lebens nicht an den sich selbst eingeredeten Optimismus halten will. Die stärksten Menschen können daran zerbrechen, denn der Umkehrschluss ist fatal: Ich und meine negativen Gedanken sind allein für mein Schicksal verantwortlich.

Manuel Schmid kennt das Unglück aus eigener Erfahrung: Als 11-Jähriger erlebt er einen tiefen Einschnitt in seine Familiengeschichte. Auf dem Weg in die Skiferien stürzt ihr Fahrzeug 200 Meter den Hang hinunter. – Das verheerende Ereignis, das ihn und seine Familie für immer prägen wird, lehrt ihn im späteren Leben: «Es ist befreiend, das Glücks-Mantra unserer Gesellschaft loszulassen und es sich zu leisten, auch mal tief unglücklich zu sein. So kann im Innern wieder echte Hoffnung entstehen.»

Sehr spannende Argumente für Gespräche mit Menschen, welche nicht auf der Sonnenseite stehen.

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Making of in dem Ref Lab der Reformierten Kirche Zürich mit der Filmcrew

Redaktor Daniel Meister erzählt von der Dreharbeit und zieht ein Fazit seiner Sendung.

Man darf auch mal unglücklich sein

Das sagt der reformierte Theologe Manuel Schmid.

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Manuel Schmid - Der Stress mit dem Glück

Radio-Interview mit Manuel Schmid, moderiert von Janine Wassmer.

Manuel Schmid – Der Stress mit dem Glück

Das Mantra des positiven Denkens entlarvt sich oft als Selbstbetrug, sagt der Theologe.

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