Filmpalaver· Folge 314

Folge 307 | Die Anfänge der Filmgeschichte (1895 - 1915) | Die Filmpalaver Zeitreise

Freitag, 3. Juli 2026 · 1 h 00

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Shownotes

Die Filmpalaver Zeitreise
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- Einführung
- Vorgeschichte
- 1895 Die Geburtsstunde des Kinos
- 1902 Die Reise zum Mond von Melies
- 1903 The Great Train Robbery von Porter
- 1909 Der Weizenkönig von Griffith
- 1912 The Musketeers of Pig Alley von Griffith
- Fazit und Ausblick

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Moin moin und herzlich willkommen bei Filmpalaver, heute mit einem neuen Format der Filmpalava Zeitreise. Wir möchten euch mitnehmen durch die Geschichte des Films und starten dabei heute mit den Anfängen viel Spaß und Intro ab! Ja und damit herzlich Willkommen nochmal zu diesem ganz neuen Formate. wir haben uns überlegt wir würden gerne mal so ein bisschen eine Zeitreis durch die komplette Filmgeschichte machen von den Beginn bis in die Moderne, bis zur heutigen Zeit.

Und das schaffen wir unsere Ansicht nach nicht in einer Episode weil wir natürlich ein bisschen auch auf die verschiedenen Phasen der Filmentwicklung eingehen wollen und haben uns da überlegt Wir würden es gerne auf ein paar Folgen aufteilen und deswegen werden wir hatten schon mal angeteasert in der kuriose filmfaktenfolge Beginnen wir heute mal mit der ersten Folge und zwar mit den beginnen oder mit dem mit dem Anfang des Films.

Und haben uns dafür mal grob so ein Zeitfenster rausgesucht nämlich die also die Anfänge in den anfangen vielleicht sogar das neunzehnte Jahrhunderts, wenn wir jetzt ganz weit zurückgehen wollen und so bis anfang des zwanzigsten so ungefähr. Und ich würde sagen wir starten da direkt mal rein, weil es gibt nämlich einiges zu entdecken und sehr viele sehr spannende Entwicklungen.

Die wird zum Teil heute noch sehen und vielleicht auch hören dürfen zum Teil also es gibt auf jeden Fall einige Sachen die sich damals schon vielleicht entwickelt haben, die noch Auswirkungen haben auf die heutige Filmlandschaft. Und Tobi möchtest du einfach mal reinstarten mit den wirklich anfängen anfängen?

den Anfängern Niklas ergänze gerne. Wir machen das also, wir konzentrieren uns heute in erster Linie nochmal auf so fünf Filme wo anhand der wir dann so ein bisschen beschreiben was da so passiert ist was die Meilensteine waren aber eine ganz kurze Vorabgeschichte. noch mal gab es schon irgendwann im Mittelalter so die ersten Dinge aber so das erste Foto.

erstmal war eigentlich acht zehn sechs und zwanzig. was bis heute erhalten ist so einen Blick aus dem Arbeitszimmer richtig stark schwarz-weiß auch so einer Zinnplatte fotografiert. Also das war zumindest schon mal die ersten Kamerapunkte. und gleichzeitig gab es dann ein paar Jahre später, die ersten Bewegungs-Dinge.

Das waren noch nicht unbedingt mit Fotografien ist das gewesen sondern eher mit gemaltem Dingen. aber es gab so einen Phenakistiskop oder auch Stroboskop. Das wurde so relativ parallel von zwei unterschiedlichen Leuten... Oder auch Zoe Strop habe ich ja auch gefunden. Wir werden heute, glaube ich auch einige Namen falsch aussprechen und einige Dinge falsch aussprechen.

Dafür haben wir auch sehr viele Franzosen dabei. Ja das ist ein Problem für mich. Und da war es dann achtzehn-zweiunddreißig so... Das kennt man vielleicht schon mal aus Videos. Vielleicht blende Niklas das auch schön ein wo man einfach durch Schlitze und Spiegel guckt und hat eine rotierende Scheibe und suggeriert einem dann eine gewisse Bewegung.

Die kleinen ersten Steps gab vorher auch schon mal ein paar Zwischen-Steps, aber das war wichtig für den Start. Es gibt so ein komplettes Oldschool-Ding. Habt ihr vielleicht auch dieses ... Das ist auf einem Stück Papier von beiden Seiten ein Foto, also ein Bild-Tast gemalt. kann es sein? Deswegen gibt's das sehr lange und dann dreht man mit solchen Schnüren ultra schnell, dass sich das rotiert.

Dann hat man das Gefühl, dass die ganze Zeit hin und her ... ... sich verwandelt. Und das gibt's schon viel länger, also... ...das ist schon weit vor dem neunzehnten Jahrhundert irgendwie gemacht worden. Ja so Daumenkino, ich meine die Idee hatte man wahrscheinlich auch sehr früh. Bei Daumen Kino ja schon die Weiterentwicklung eigentlich ist, ne?

Also von quasi ich hab nur zwei Bilder, die sich drehen. es in Daumen-Kino ja... ...schon wieder Next Step. aber Niklas da wolltest du glaube ich eh gerade. Ich wollte kurz sagen weil das halt alles auf diese sage ich mal Grundmechanismen zurückgeht warum das alles überhaupt funktioniert nenne ich zum einen dass man Wenn man ein Bild sieht, dass man das kurz länger sieht als es eigentlich vor dem Auge da ist tatsächlich.

Das ist der sogenannte Persistenz des Sehens. Habe ich mich schlau gemacht? Ja heißt was und... ...das ermöglicht halt zum Beispiel das wenn man diese typischen Schwarzen Abstände hat in der Frequenz von den Frames die gezeigt werden dass man die schwarzen Bilder zwischendurch nicht seht etc. Von dem was wir letztes mal schon mit dem Shutter angesprochen hatten.

all das ... beruht darauf auf der Persistenz des Sehens. und halt auch diese ersten Spielzeuge. Und das andere ist halt der sogenannte Vieh-Phänomenen... ...und das Viehphänomen fand ich ein bisschen schwieriger zu verstehen überhaupt, aber... Ich finde es ganz gut, ich habe eine Erklärung gefunden. quasi wenn man einen Ventilator lang anguckt,... ...wenn er sich schnell genug dreht siehst du irgendwann ne Scheibe und nicht mehr die einzelnen Rotoren.

Oder bei Autoreifen ist es zum Teil ja auch? Genau! Und das beides in Kombination führt halt zu diesen Spielzeugen und dann im Endeffekt eines Tages, wo wir gleich kommen werden. Zu dem ersten Kino-Matograph! Ja dazwischen ist ja im Prinzip noch eine Weiterentwicklung in der Fotografie weil im Endefekt sind es eben alles auch im Film dann Einzelbilder und das ist genau das was darauf hinausläuft.

also ich habe... Erstmal eine Weiterentwicklung in der Fotografie, nämlich dass diese langen Belichtungszeiten die sehr lange von Nöten waren. Dass ich quasi ein Foto gemacht habe Und dann musste ich irgendwie zehn Sekunden warten, bis sich das nächste Foto machen konnte. So nach dem Motto wurden durch technologischen Fortschritt eben deutlich kürzer.

Das heißt, ich konnte innerhalb von kurzer Zeit mehrere Aufnahmen machen und dadurch ihm auch Dinge in Bewegung relativ gut aufnehmen weil ich halt so viele Fotos innerhalb kürzeren Zeiträumen machen konnte. und da gibt es... Da hattest du Niklas glaube ich ganz schön rausgesucht auch ein Bild davon.

Beispielhaft von Maybridge glaube ich, heißt er der Fotograf Da gibt es so eine Darstellung von einem galoppierenden Pferd, wo man das ganz schön sieht. Dass man da eben schon nur wenn sich diese Bilder anguckt eben so eine gewisse Bewegung schon wahrnimmt auch wenn jetzt noch nicht in einem Film zusammengeschnitten ist.

aber wir sehen halt wirklich diese Bildabfolge die schon einer Bewegung irgendwie suggeriert ... obwohl da auch schon so mehrere Sachen zusammen jetzt gefasst sind, ne? Weil ich glaube es war die eine Sache das die Belichtungszeit sehr kurz geworden ist. Dass du dadurch überhaupt eine Bewegung erst erfassen konntest... und dann noch mal eine andere, dass eine Kamera mehrere Fotos hintereinander machen konnte.

Also es sind so verschiedene Erfindungen, die im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts halt irgendwie zusammenkommen. Und dieses Experiment von dem MoBridge MyBridge Honos ist halt relativ legendär mit dem Pferd und den vierundzwanzig Fotos davor. Und man sieht, das fährt quasi in einzelnen Schritten. Es war eine Wette wie so oft weil er beweisen wollte dass zu einem Zeitpunkt alle vier Hüfe in der Luft sind.

Dann hat er mit so stolper Draht Kameras hintereinander gebaut und dann ist das Pferde durchgelaufen. Man hat die vierund zwanzig Foto gemacht und konnte hier auch beweisen auf Foto. Ich weiß es nicht was es wahrscheinlich ist. Drei zum Beispiel? Ganz am Anfang schon. Zwei auch. Ja stimmt genau. Alle Hufe sind in der luft.

Genau, ich glaube der ist beauftragt worden sogar von dem dafür. War das vielleicht nicht seine Wette sondern war eher der professionelle Hinterdehm der die Wette gemacht hat? Das kann sein! Aber da war auf jeden Fall das wichtig dass diese kurze Belichtungszeit ist, d.h., man innerhalb einem Bruchteil von einer Sekunde direkt belichtet hatte und fertig, weil bei den ersten Fotografien waren auch die großen langen Belichtungseiten wo du dann sozusagen Bewegungsunschärfe siehst und so und das konnte dir hier schon rausnehmen.

Ich musste immer in diese Wester an Fotografen denken, wo die Familie dann so ganz lange vor dem Fotograf so ganz still sitzen muss. Weiß ich nicht ne Minute mindestens oder sowas bis sich das halt eingebrannt hat? Das ist auch der Grund warum viele alte Fotos die Leute oft nicht lächeln und sowas weil es zu viel Bewegung reingebracht hat mehr oder weniger.

Und alle etwas mal düster wirken finde ich. Da sind wir ja schon fast da, ne? Ich hab dann noch, äh... ... was natürlich ein wichtiger Punkt ist, um damit das Materialfilm quasi ankommt. An dem Punkt wo es dann benutzt wird. Was jetzt so neben von Hannibal Goodwin hat angefangen das zu benutzen? Und das ist dann alles zusammengeflossen in einem Labor... ...von einem gewissen amerikanischen Erfinder.

Nämlich wie heißt dieser Erfinder? Ähm Edison! Ich hab den Vornamen gerade nicht bereit. Der zwei Vornaben noch. Thomas, ne? Ja. Also der hat das gar nicht selber entwickelt, den guten All das gute Kinetoskop. Sondern dass er sich entwickeln lassen von einem Ingenieur. also die Unterleben gearbeitet haben und da war es spannend... Da war dann schon auch so ein Elektromotor drin, da waren Spulen drinnen, d.h.

der Film wurde richtig durchgezogen mit so thirty-millimeter Papier Kannst du auch noch mal im Bild einblenden, sind so richtig geile fette Kästen und da konnte dann immer eine Person sozusagen einen Minifilm gucken. Also ja... So die erste mini kommerzielle Kilovorführung könnte man sagen. Es könnte man doch nicht wirklich sagen weil es noch keine Projektion halt war.

ne? Das war noch nicht, das wurde nicht irgendwo draufprojektiert oder sowas. Nee. Das war halt innerhalb eines, das war noch kein Kino in dem Sinne. Ja ist jetzt Ja genau, aber das ist ja der entscheidende Punkt. Also die Sache ist ja dass er diese Kinotrografen auch... also es kam dann irgendwann dieses Thema mit naja könnte man das nicht auf größere Leimwand machen und Edison war ja auch der Mann, dass ich das erstmal nicht durchsetzen würde und hat deswegen auch so Salons aufgemacht wo da verschiedene mehrere dieser Kinotografen halt standen.

Diese Kurzfilme hattest du schon erwähnt Tobi? Das waren auch so wie ich jetzt gesehen habe viel so kurze Ausschritte von Tenzan oder sowas, also ich einfach so ein kurzes Clips quasi mir anschauen konnte. Von bestimmten Szenen. und ja wie gesagt er hat eigentlich gedacht dass der Kinotograph schon gerade das Mittel der Wahl ist und sich das jetzt nicht als Publikums-Event durchsetzt.

und dann gab es eben wirklich diese Räume wo dann irgendwie zehn oder was weiß ich? Wie viele von diesen Geräten quasi parallel standen sodass mehrere Leute zeitgleich einzelne Filme angucken konnten Genau. Aber Niklas, du hast schon vollkommen zurechtgesagt es war noch nicht das Kino aber so ein kleiner Vorläufer wo die Leute natürlich das einzeln ihre eigenen Dinge geguckt haben... ...aber dann kommen wir eigentlich auch schon zu was man sagt.

Die Geburtsstunde des Kinos Das war vier Jahre später also sozusagen Es haben mehrere leute natürlich parallel irgendwie geforst. Eddison war in Amerika und... ...Achzehn Fünfeinundzig Niklas! Was ist tolles in Paris passiert? Achzehn fünfeunundzig Haben die Brüder Lumier tatsächlich den eine leicht abgewandelte version von dem kinomatographen.

quasi an den. also die warnt ein vorher schon ne foto industri fabrik und jetzt haben sie einen kinomatographen sich beschafft und ein bisschen umgewandelt so dass der portabel war... ...und gleichzeitig als projektor dienen konnte.. ..und das führte dann zu einer legendären ersten show, einer ersten kino-show in paris im grand café wo unter anderem Der Film besprochen wurde gezeigt, den wir jetzt auch als erstes besprechen wollen und zwar Arbeiter verlassen die Fabrik.

Ich nenne extra nicht den französischen Namen weil ich den butchern würde ohne Gnade. Dieto? Machelo du bist doch unser Franzose! Ja absolut ja. ich hatte mal zwei Jahre französe also... Dass das klang gut. Das ist alles, was ich wollte. Für unsere Ohren, die überhaupt kein Französisch... Ich bin mir sicher, es war französisch!

Ja und bevor wir da reingehen in den Film Wir haben jetzt alle ... Die Filme, die wir jetzt vorhin besprechen, haben wir alle gesehen Und wollen einfach mal so im üblichen Film-Palawalt Rheiklang über die Filme quatschen Was wir daran interessant finden und so weiter Wollte ich euch nochmal fragen, wisst ihr was?

Ich hab durch einen kleinen Fun-Fake noch. Dann hau uns hin um die Ohren ... Oder möchtest du ein kurios und Schimpfart? Das haben wir schon nach Bismarck usw., ne? Das war doch so, achtzehn, siebzig, achtziger. oder war das auch noch so spät? Darauf will ich nicht genau eingehen, weil es nicht genau weiß!

Aber achtzehnt mal da, fünfundneunzig wurde Fortuna Düsseldorf gegründet. Ah, okay... Ja ja, wenn man hier in DüsselDorf rumläuft sieht man die achtzehm, fünfundneunzig doch erstaunlich oft. Ich habe noch einen kleinen Punkt zu diesem Kinematografen, den die genutzt haben. Also das war Kamera-, Filmprojektor mehr oder weniger in einem aber auch Kopiergerät.

Das heißt man konnte dann so zwei parallele negativ und ein neues Filmmaterial dem durchlaufen lassen und dann schnell belichten lassen und ist es sozusagen auf die andere Rolle übergegangen. Das war nochmal ein wichtiger Punkt um dann zu vervielfältigen. Schön dass sich gefühlt die Druckerkopiertechnik seitdem nicht wirklich verbessert hat!

Wenn ich überlege, wie oft mein Drucker faxen macht, dann könnte der auch von achtzehn fünfund neunzig sein. Ja, Verbindungsprobleme... Also Drucker sind wirklich so Geräte im Haushalt die meisten Probleme machen. Ist es wirklich so? Aber ich muss dir widersprechen! Ich glaube seit über zehn Jahren ein Laserdrucker nie Probleme.

Seit zehn Jahren nicht druckst. Es ist doch ich drücke sogar regelmäßig, aber ich meine gut Ich muss dazu sagen es kein farbdrucker also kann nur schwarz-weiß. Aber ich musste glaube ich jetzt schon zwei oder dreimal den toner wechseln weil diese schwarzen wir schweifen ein bisschen ab. aber Jetzt muss ich auch kurz zu Ende bringen diese druckerpatronen von den schwarz laser druckern.

die halten nämlich wirklich lange als sich mehrere tausend blatt Und der läuft, seit ich den habe komplett einwandfrei. Deswegen möchte ich nur kurz ein Gegenbeispiel bringen zu eurem Druckerproblem. Ich leite sonst gerne wieder über Marcel's Schwarz-Weiß-Drucker. Schwarz-, Weiß waren nämlich auch die ersten Filme.

Machst du noch ganz kurz? Na verdammt! Wir haben ja so einen Bio gegeben. Sag mal nicht den Drucker, Marcello... ...weil da haben wir doch unseren ersten Sponsor für Filmpalare, oder?! Oh, das ist schön. Ja, wäre kein kleiner Sponsore. Ist ja perfekt. Schwarz-Weiß war nicht nur der Drucker, sondern auch der erste Film.

Ja! Also wir wissen ja... Ja danke, das ist jetzt zurückgespielt. Also Arbeiter verlassen. die Lumierwerke sind wirklich nur so. drei Einstellungen, es ist super kurz, d.h., könnt ihr euch hier auch angucken, Niklas Hau durch die Links zu YouTube in die Videobeschreibung? Ja, mach ich genau. Sehr gut und man sieht auch wirklich genau das was der Filmtitel verspricht.

also da muss man sagen On-Point, das haben ja nicht alle Filme heutzutage. Man sieht wirklich einfach nur wie Frauen und Männer in altertümlicher Klärung Hunde, Kutsche, Fahrräder gefrauert. Da ist schon was los! Und dann sieht man eigentlich dreimal hintereinander so leicht andere Einstellungen wie die Leute die Fabrik verlassen.

Dazu muss man sagen dass sind tatsächlich drei Firmen. es gibt verschiedene Varianten von dem einen Film. Also es sind tatsächlich Arbeiterfall, also den Link, den ich euch geschickt habe. Es sind dreimal Varianten von einem Film quasi. Das eigentlich ist nur eine Einstellung der ursprünglichen Filme.

Okay! Denn jetzt schon ein kleiner Fun-Fact – das ist tatsächlich zu einer Genre geworden danach. Dass in ganz Europa dann Fabriken gefilmt wurden wie die Schichten, die Fabrik verlassen haben. Das war so einer der ersten viralen Trenzen oder was? Das gibt's zum Beispiel auch aus Köln Also irgendwie wie Arbeiter in der Fabrik in Köln verlassen.

Ach cool! Aber es gibt ein paar interessante Sachen daran, finde ich dennoch also zum einen erst mal um auch so ein bisschen uns erstmal so eins zu Norden wo wir starten. Wir haben hier eine statische Kamera mit einem Schott quasi weil's halt nur ein Films und dann drei Mal verschiedene Varianten gab.

Es ist nur eine Szene Es gibt keinen Schnitt. Interessant erinnert euch noch an die Flickerdiskussion von kurioser Filmfakten. Man sieht am Anfang, wie es nicht ganz funktioniert. Das stimmt ja! Wie es losrattet und das noch nicht funktioniert. Dann erst aber schneller wird, dass Flickern sich auflöst.

Und fand ich sehr interessant. Fand ich auch ziemlich cool, dass man die Kamera so anlaufen sieht. Also erst nur Bilder dann also ein Bild dann zwei Bilder und auf einmal rollt der Film quasi los. Ja das Interessante ist ja auch noch, dass es einen dokumentarischen Charakter sozusagen hat. Es wird einfach eine reale Szene gefilmt, also nichts Fiktionales erstmal.

Das heißt man ist noch eher vielleicht näher dran in der Fotografie wo man ja aussagt ja ich fotografiere halt Echte Personen, die es in Wirklichkeit gibt und so auch jetzt quasi in Filmform. Wobei man ja schon ... Ich glaub das hatten wir irgendwann schon mal diskutiert bei der Zugeinfahrt, wo wir das auch mal diskutieren hatten?

Doch ne! Dieses Thema mit, dass schon auffällig ist, dass da keiner oder kaum jemand in die Kamera schaut. Da haben wir ja schon meint okay, das ist was ganz Neues. Das müssen die Leute eigentlich sehr interessieren, dass auf einmal so ein Teil steht und dann irgendwie sie aufgenommen werden kaum ihr in die Kamera schaut, könnte man schon davon ausgehen dass sie zumindest vorher ein bisschen instruiert wurden und hat gesagt wurde hey geht einfach ganz normal raus ignoriert das zahl einfach.

also so gesehen dokumentarisch mit einem kleinen Sternchen vielleicht Ja, also man sieht finde ich schon gerade wenn man dieses ganze Gewusel sieht. Es geht ja relativ schnell wie die rausgehen. Man sieht schon so die eine oder andere immer so gucken und sich gefühlt auch ein bisschen verhalten ist so ein bisschen vom Weib her wie wenn irgendwo was gefilmt wird oder von der Tagesschau.

Und man im Hintergrund zuvor beigeht dieses kurz mal so das hatte ich schon das Gefühl aber sonst hast du vollkommen recht und es ist viel später. wichtig ist es rein realistische dokumentarische Darstellung. vor allem war es ja die eigene Fabrik von denen. Also, das ist schon ... Ja. Und ich hab mich dann auch direkt gefragt, wo es interessant wird, ob das dokumentarisch ist oder nicht?

Weil das ist ja schon sehr gepulzt! Die kommen alle wirklich in zwei Minuten daraus und sogar noch weniger. Da würde man vermuten, dass eigentlich bei so einem Schichtwechsel in so einer Fabrik die da ein bisschen rausgetropft kommt also... Ja vielleicht doch so ein bisschen propagandermäßig zeigen, oh guck mal wie viele Leute da arbeiten.

Das fängt mir jetzt so schnell. Aber ich kann mir schon auch vorstellen, dass früher das zeitlich ein bisschen krasser getaktet war. Dass es da wirklich war um siebzehn Uhr gibt's irgendwie einen Glockenschlag und dann wissen alle Feierabend. Und ja ist natürlich sehr gedrängt. Das stimmt schon. Ich hatte das Gefühl die Spaten alle hinter dem Tour und dann geht das Tor auf und dann...

Ja das ist schon richtig. aber wie gesagt ich könnte mir schon vorstellen, als es früher deutlich mehr so war, dass die wirklich alle fast zeitgleich daraus sind Weil dann halt auf dem Signal von außen das passiert ist. Nicht so wie heute, du guckst auf die Uhr und sagst Aya fünf jetzt gehe ich. Sondern ich glaub schon, dass es damals noch eher zentral gesteuert war.

Dass da gesagt wurde, Schicht ist vorbei ihr könnt alle gehen. Von daher ja ob's jetzt so genau alle in Ströme rausfließen aber vom Prinzip her glaube ich schon, ...dass das nicht ganz weit weg ist von der Realität. Übrigens, ich hab da noch einen kleinen nochmal zu einem anderen kuriosen Filmfakt eine Verbindung gefunden Und zwar gibt es einen Ritzensenden, ein Kritiker von der New York Dramatic Mirror.

Der gesagt hat geschrieben, war ganz faszinierend geschrieben. so die Bilder sprechen für sich man hätte gar nicht den Erklärer gebraucht. und dann muss ich sofort an unsere Story mit dem in Ostafrika mit dem Trend von den VJs denken, die die Filme erklären da Das ganz am Anfang der Filmgeschichte anscheinend die einfachsten Sachen erst mal erklärt werden mussten.

Und das hätte ich gerne, das habe ich noch nicht an anderen Stellen so oft gelesen, dass da wirklich am Anfang die Sachen so erklärt wurden. Ja oder man zumindest dachte, dass es nötig wäre zu Beginn? Also dann ja offensichtlich recht schnell gemerkt hat nee, das braucht's gar nicht. aber... Weil wenn du noch nie irgendeine Art von Filmen gesehen hattest, ist das vielleicht schon nochmal ein kleiner wichtiger hint und ich glaube später bei den Films würde mir jetzt gleich auch noch so kommen, da ist ja auch so'n bisschen mehr mild Einblendung und teilweise auch, dass er erzählt wurde.

Hatte ich zumindest nachgelesen das Parallel jemand zum Film wirklich dann Infos ja textlich nochmal erläutert. Ja macht ja auch Sinn gerade wenn die noch am Anfang stumm waren? Ja macht aus mehrerer Sicht Sinn finde ich. aber können wir vielleicht gleich nochmal drauf. Vielleicht auch noch ganz kurz da eingebaut.

Das hatte ich auch schon mal bei KFF erwähnt. Dass Edison direkt am Anfang auch mit Ton experimentiert hat Eigentliche Idee vom Kinomatograph war, dass das so eine Ergänzung wird zu seinem Phonograf. Also zu seinem Telefon-Defaktor... Das geht noch ein bisschen weiter. Aber eigentlich, dass von der Tonschiene gedacht wurde, das hat nur überhaupt nicht funktioniert am Anfang und dann dauert es halt so ein paar Jahrzehnte und dann kommt der Ton zurück zum Film ist irgendwie schon spannend für mich.

Ja wie die ersten Autos waren auch E-Autos? Ist tatsächlich also nicht die allerersten aber sehr früh war da wirklich. Ja, und dann würde ich sagen, hangeln wir uns auch sieben Jahre in die Zukunft direkt? Gerne. Weil da ist eine Menge passiert, Marcel! Was war denn? Ich freu mich da ein bisschen drauf.

also es ist die Reise zum Mond von Millier. der Kurzfilm der erschienen ist geht aus um die sechzehn Minuten. wie gesagt er verlinkt ja sowieso. Und jetzt muss man vielleicht erstmal als Background Info dazu sagen, weil das finde ich tatsächlich für den Film relevant ist. Das Milieu eben zauberabster was in Magie aber!

Und ich muss sagen, ich hatte diesen Film. Ich hatte nur mal Ausschnitte davon gesehen. also man kennt vielleicht so iconisch dieses Mondgesicht zum Beispiel und wie die Rakete in den Mond reinfliegt. das waren Sachen die kannte ich schon. aber den ganzen Kurzfilm so am Stück hat ich mir noch nicht angeschaut und je länger es ging umso mehr Freude hatte ich dran.

Ich hätte richtig Spaß an diesem Kurzfilm weil er zum einen halt in diese Science Fiction Richtung geht Und vor allen Dingen also für mich, wir können euch noch auf verschiedene Aspekte. Da sind ja schon ganz viele Dinge die sich verändert haben aber ich fand absolut fantastisch die Kampfszenen. Absolut großartig!

Also wirklich... Ich muss richtig lachen weil das so schön komediemäßig einfach verpackt wird wie sie da gegenseitig irgendwie so treten und dann im Puff in Luft auflösen. Und das allerbeste wie Sie.. Also die Story ist ja im Prinzip einfach nur da gibt es eine Art Elitäre Gruppe Forscher Wissenschaftler keine Ahnung Universitätsprofessoren.

Die sagen ja so wir fliegen jetzt zum Mond und dann fliegen die zu monten. da gibt es aber mondbewohner, und die Mundbewohner haben quasi auch eine Art König. und für mich die absolute beste Szene wie einer von denen einfach zu dem Mundkönig hingeht den nimmt Under-Taker-Move, einfach auf dem Boden smacked und dadurch quasi ... Spoileralarm.

Ja, das kommt schon ran schon hier! Aber nein wirklich, aber ich weiß nicht. Ich muss sagen, weil diese Szene so unglaublich herrlich fand, weil die aus dem Nichts kamen... Also deswegen steig mal ein mit, ich finde den Film sehr humorvoll und tatsächlich dafür dass er so früh ist, schon unglaublich unterhaltsam.

Wobei ich die Anfangsszene etwas langartig fand, aber ab dann ging es steil bergauf. Es ist vor allem, was ich finde und das zieht sich aber jetzt durch die ganzen Anfangsfilme. Ich find es immer sehr wuselig! Also man muss immer sehr viel darauf achten wo passiert was? Und ich hatte zum Beispiel bei dem... Ich hab den geguckt und dann habe ich aber auch noch mal so teilweise so ein bisschen zurückspülen muss.

Und nochmal gucken, was da passiert. zum Beispiel die Szene wo der den Mond-Oberboss sag ich mal umsneckt er vorher auch sich befreit von seinen Tesseln und so. das ist mir beim ersten Mal gucken nicht aufgefallen weil man nicht so den den Fokus darauf hat. man hat ganz viele Dinge die passieren und weiß gar nicht ja wo geht das denn jetzt hin?

Aber es ist ein guter Punkt weil hier hat man tatsächlich nur eine Story in der es eigentlich keine großartigen Einzelcharaktere gibt. Also das ist immer noch so sehr theatralisch aufgezogen und du hast nur so Gruppen an Akteuren, also du hast diese Astronomenloge quasi die diese Rakete konzipieren umbauen dann hast ja die Aliens als Gruppe Dann hast du noch hier und da so ein Cheerleader-Trupp oder sowas oder so eine Parade am Ende aber es gibt noch keine einzelnen Persönlichkeine.

Das fand ich ganz interessant tatsächlich. Ein bisschen maximal den Haupt Ja, der Oberbarbo, aber auch nicht so richtig. Aber der war es auch, der sich da befreit hat? Also der war zumindest die von den Leuten ... Den ersten, den man vielleicht als Hauptdarsteller nehmen könnte. Aber was ist das? ich anwesend?

Meine Lieblingszähler ist so vor dem Film. Wie die Rakete wieder vom Mond starrt. Das hier runter fällt. Die fällt von der Klippe runter in die Raket! Offensichtlich noch so gedacht, ah ja, der Mond ist ja oben. Wenn wir die Rakete zu einer Klippe schieben und die Raketen fallen lassen, fällt ihr wieder zurück zur Erde.

Ja also klar ist die auch einfach ins Wasser. der Typ hängt noch mal im Seil dran ist alles easy. Also ja physikalisch gibt es zwei drei Schwächchen vielleicht wirklich aber für so ein Geil also auf wie das im Mond landet und so und die dann einfach aussteigen. Aber mir hat das echt richtig Wie Marcel das schon meinte, es hat einfach richtig Bock gemacht, das zu gucken.

Weil da auch was passiert und wie die sich das hervorgestellt haben... ...erfach richtig omnisont! Ich finde das auch ein faszinierender Film. dafür dass also diese krasse Weiterentwicklung von den Dokumentarischen von den Lumiers direkt so so das Sci-Fi Comedy Action Story, die der George Villier daraus haut war schon Ding Ja, dann auch teilweise mit musikalischer Untermalung.

Also ich hab da besonders im Kopf die Szene wo die Rakete gebaut wird. Das ist für mich wie so eine Musikchoreo weil das genau auf diese Sounds von dem Gehämer quasi kommt. Musst du aber aufpassen. also der Sound bei den Video dabei war es nicht der originale Sound? Ah okay! Der ist von später hin zugefügt.

Genau, dass ist ja ein Farbe tatsächlich. Aber das nachkoloriert. Nachkolorieren... Damals wurden teilweise die Filme coloriert. Also per Hand, genau! Das ist nicht so dass sie das jetzt ... ... als zum ersten Mal coloriert haben. Es war schon in Farbe damals. Aber der Sound war anders. Der Sound sei relativ moderner, es sind die Sound da...

Aber dann kurz zur Farbe, weil ich fand nämlich... Ich weiß es halt nicht ob das natürlich im Original den selben Effekt hatte wie jetzt bei der Version die wir geschaut haben. Aber ich fand den Effekt ganz interessant, weil durch die Nachkolorierung hat er ja nicht jedes Bild die exakt gleiche Farbgebung.

Dadurch hast du so ein leichtes Farbflimmern irgendwie drin. Was ist aber irgendwie, fand ich, bisschen künstlerisch gemacht? Also keine Ahnung, also irgendwie fand ich den Effekten auch ganz interessant und er passt zu den ganzen anderen Effektern, die so passiert sind. Das hat mich tatsächlich nicht gestört!

Nee, überhaupt nicht. Schon so ein kleiner Essetrip? Ein bisschen! Aber auf eine umumopfvolle Art und Weise wirklich... Sorry nur noch diesen einen Gedanken auch mit so Minitricks wie dann die sechs Herrschaften in die Rakete einsteigen und die Rakette quasi in den Abschlussmechanismus reingeschoben wird weil sie natürlich hinten ausgestiegen sind.

aber das sind halt kleine Minitrics also generell cool wie die da auch mit den Sets gearbeitet haben muss man auch mal sagen Also wir hatten ja eben noch den Dokumentar-Style einfach nur mit der Fabrik und jetzt haben wir einfach schon richtige Sets, die eingerichtet wurden. Und diese kleinen Tricks, die mochte ich einfach!

Wieso Sachen dann optisch quasi dargestellt wurden? Ist alles halt noch sehr theatralisch. Na so das Gefühl, du guckst ein Theater-Stück was aber auf einem sehr hohen Level produziert ist tatsächlich. Ja man sieht... also auch wenn man so viel auf einmal sieht und man sieht hier keine Emotionen, man sieht her sowas nicht, d.h., sie müssen alle so'n bisschen overäckten Und das machen die auch per excellence, würde ich sagen.

Zu der Farbe noch ganz kurz. Ich fand es teilweise auch geil, weil die haben das ja stellenweise dann so per Hand nachkolleriert und nicht so das komplette Bild. Und ich finde, dass hat da auch irgendwie so ein eher coolen Effekt. Man hat auch gesehen, dass da so verschiedene alte Fragmente von dem Film zusammengesetzt sind und zwischendurch so Fragmente sind wo du merkst okay ist schon ziemlich... Ja verrottet hier an der Stelle oder so was, das ist wahrscheinlich schwieriger und dann wieder andere wo es sehr clean aussieht.

Und Marcel du hast ja im Anfang noch so erzählt dass er ja Zauberkünstler war... ...und das finde ich merkst du dann so perfekt in diesen Zehen die auch schon meins mit so verpuffen. also nachdem was ich jetzt gelesen hatte ist das wahrscheinlich einfach so mit Falltüren gemacht worden und dann mit so leichter erster Pyrotechnik Und das jetzt schon so sieben Jahre, nachdem wir eben einfach nur Leute haben die aus einer Fabrik rausgehen.

Fand ich das ja also von den Effekten her ein gigantischer Schritt. Also auch mit Hintergrund und Settings und was gemalt ist... Wo man da natürlich sagen muss, dass gab es ja alles schon. Es gab's ja alle schon im Theater. Klar! Ja, aber nicht im Film? Nein, genau. Aber im Prinzip ... ist komplett richtig.

Aber es wäre jetzt auch falsch zu denken, dass alles für den Film erfunden wurde? Nee, nee, das mein ich gar nicht. Ich find's nur krass, wie das direkt zum ersten Mal so heftig eingesetzt wurde. Also gerade auch somit hatte Marcella eben gesagt, im Hintergrund siehst du eher gemalt und im Vordergrund hast du dann was wo die in die Rakete reinsteigen.

Das wirst du natürlich irgendwie so im Theater gehabt haben. aber dass das jetzt innerhalb von sieben Jahren so krass direkt im Film verwendet wird finde ich schon ein heftiger Step. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall! Aber immer noch um auch so ein bisschen hier technisch zu bleiben quasi... Also wir haben immer noch eine statische Kamera und die Kamera hat auch immer nur einen Shot pro Szene.

Es kommt zwar vor dass sie aus dem Frame laufen und dann kommt der nächste Shot quasi so. aber es ist eigentlich immer noch alles passiert innerhalb des Frames. So und dann passiert kommt das Nächste Und wir haben wieder Close-Ups. also wir haben nur eine Entfernung in den einzelnen Dingen. Also für mich spricht das alles halt so, dass George Millier wirklich gesehen hat.

Okay ich will mein Magia-Stagebühnen im Theaterding. Ich will das auf die Leinwand bringen und hat das schon vermoos geschafft. Ja, auf jeden Fall! Und der Dude hat wohl über fünfhundert Filme gemacht, zwei Hundert sind irgendwie noch erhalten oder denke ich mir auch so... Der war aktiv. Natürlich kürzerer aber bestimmt nicht unauffändigere.

Da kommen wir später, aber jetzt noch zum anderen Film. Wir kommen noch mal zu einem Kandidaten der auch ordentlich Filme produziert hat. Darf ich nämlich auch mal reingeschaut? Aber jetzt wollen wir nicht zu sehr hin und her springen. Wollt ihr was zu dem Film sagen oder sollen wir einen Schritt weiter machen?

Ich hab hier noch grüne Hummermenschen, fand ich faszinierend von ... Ach ja! Die Fauna die Pilze und das Design von... Das war schon interessant. Also fand ich cool. Wie der Mond präsentiert wurde quasi ne? Ja. Und da musst du überlegen Nur in Anführungszeichen, sieben und sechzig Jahre später sind die Menschen wirklich auf dem Mond gelandet.

Das sah nicht ganz so aus. Nein, nicht ganz. Aber fast her! Und die sind auch nicht mit Regenschirmen rüber. Ich liebe auch das. Sie aussteigen... ...und erst mal eine Köche. In Ihrer Schlafsäcke oder der Bedachtsschlafen. So dann hüpfen wir aber nur ein kleines Jahr weiter. ne? Genau. Und komm'? ich nenn's mal den ... den ersten Western Film, ... ... drei von Eddison und Porter.

Also nochmal jetzt wieder andere Leute... ... und da ja ich mach mal ganz grob nur die lockere Handlung,... ... es wird ein Zug indirekt angehalten,... ... der Zug wird dann von einer kleinen Bande überfallen,... ... die rauben einerseits natürlich wie sich gehört... ...die Passagiere einmal aus stoppen an den Zug und vorne... ...und haben dann noch eine kleine Kampfszene... Und fliehen dann.

und am Ende haben wir ja noch sogar den ersten kleinen Showdown. Ja, das erste große Finale! Vierzehn Sehnen habe ich irgendwo gelesen. also damit man auch mal so ein Gefühl hat wie wenig Sehner sind und Wir sind ein bisschen von der statischen Kamera weg. Teilweise ist es sogar massiv? Also ja... Ja.

Aber es gibt da einen Shot, wo die Kamera auf dem Zug steht? Genau! Das ist schon, finde ich... Wobei man jetzt natürlich fairerweise sagen muss, die Kamera ist ja immer statisch. Also wir haben mehr Bewegung im Bild weil die Kamera mal auf dem Zug mitfährt. aber das ist ja noch kein Kameraschwenk oder irgendwas sondern...

Es gibt ein Kamerashwenk, aber nur klein. Aber so ein leichtes... Jetzt will ich gerade überlegen, wo? Jetzt bin ich auch auf die Szene gespannt. Die suche ich jetzt natürlich raus, aber ich hab mir nur hingeschrieben ... Es gibt Kameraschwecks! Ach so? Okay. Ich glaube es ist ... Da kann ich mich jetzt aber irgendeine ... Aber ich werd die Szener raus.

Ich glaub, es ist wo der Lock wegfährt, dass dann die Kamera einmal ein bisschen hinterher ... Ah okay... Also das ist kein Riesenschwenk oder sowas. Aber die bewegt sich schon mal ein bisschen. Ja ok Ich finde auf jeden Fall auch, also das habe ich mir aufgeschrieben. Hat jetzt weniger was mit der Filmentwicklung als solche zu tun sondern mehr mit der schauspielerischen Entwicklung.

Wir haben nämlich zunächst auf jeden fall den schauspielerisch wertvollsten filmtod aller Zeiten. Also da ist jemand wirklich gestorben Und zwar so glaubwürdig dass es mich vom Hocker gehauen hat Gefolgt von ungefähr drei Minuten später der zweitbeste filmtot aller Zeiten. Ich weiß nicht ob ihr's noch so am Schirm habt.

Ich hab ein paar Filmtote noch parat. Ich hab auch einen kleinen Lieblingsfilmtot, aber ich bin gespannt, welche du genau meinst.". Ja nein! Also es war erst mal der, der im Zug überfallen wird... Der reißt die Arme so hoch? ...der sich dann nochmal rumdreht und umkippt. Und später wenn sie dann die Passagiere aus dem Zug ausrauben, dann will ja auch nochmal einer fliehen.

Also auch noch mal mit Arme hoch und nochmal taumeln. Und dann in die andere Richtung fallen, also absolut herrlich. Ich hab mich sehr amüsiert. Wirklich schon eher cool oder spaßig auch ein bisschen umgesetzt fand. Wo die Kamera mitfährt und die gerade vorne die beiden Lockführer sag ich mal rausholen.

Und den einen obelder raus kloppt ihn dann... Also man sieht's, das ist dann irgendwie so eine Puppe. Aber da ist halt ein cleverer Cut schon drin, den man durch dieses ganze Flimmen nicht so krass sieht. und ja, dann werft er diese Puppen weg und das fand ich schon ... Ja, ich fand es richtig köstlich!

Hat richtig Bock gemacht. Und? Es gibt tatsächlich den ganz am Ende so einen allerersten Close-Up von dem Duty der in die Kamera guckt und dann auch so in die Kameraschieß sogar... Ich find' dass wirklich ne richtig Ein pricksames Szene. Ja, das stechen wir also so am Ende auch richtig cool vor. Also gerade wenn du so ein Publikum sitzt und denkst oh nein!

Jetzt hat er mich gesehen der böse Räuber, der den Zug ausgeraubt hat. jetzt raubt er als nächstes mich aus. Ja aber ich dachte mir schon es ist damals im Zeitpunkt vielleicht echt noch so einen Angst... Also auf jeden Fall überraschungsmoment. Vielleicht servierst du einen kurzen Angst Augenblick? Der schießt in die Kamera quasi auf die Leinwand.

Ich glaub schon, dass sich der Andere vielleicht so ein bisschen erschrocken hat. Kann ich mir vorstellen? Ich auch geil fand die Party von den Sheriffs oder was so ... Die Guten halt! Ja ja... Die Party war so ... Vor allem müsste mich einmal schießen, die auf dem Boden während einer tanzt. Das ist doch dieses, was man so großartig gemacht hat.

Aber eigentlich macht man das mit den Bösen. Eigentlich machen wir es eher für die Bröse und da so, jojo, ganz casual. Da hab' ich zuerst gedacht, um zu checken, deshalb muss ich zum Teil das sehen mehrfach gucken. Zuerst dachte ich nicht dass das die Sheriffs sind sondern die Räuber... ...die jetzt Feier haben und jetzt feiern mit ihnen.

Und dann so ah nee da kommt jetzt wieder einer wach und ist ja schon richtig Story. der wird von der Mädchen geweckt. dann kommt er dann sagt oh jetzt bin hier überfallen worden. also im Vergleich sind es schon richtig krasses Storypoint in relativ kurzer Zeit und sehr wenigen Szenen. Ja vor allem auch so ein echter Western-Krimi irgendwie ne?

Und was auch so ein Film, der das Leben eingreift. Weil da werden ja einfach Leute ausgeraubt in diesem Zug. Wo vielleicht zu dem Zeitpunkt Leute regelmäßig mit im Zug gefahren sind und dachten so Jesus! Ja, dachte ich mir auch so moralisch mal gucken wie der Film endet. also ich war wirklich aufs Ende gespannt... ...und dann immerhin die bösen Buben kriegen an drüber.

Das hat mich aber nicht schockiert. Ich wollte nur sagen, ich finde es auch generell faszinierend mit wie vielen Personen die dann zum Teil schon gefilmt haben. Ja also weil auch wie viele Passagiere aus dem Zug rauskommen und ich habe mich aufgeschrieben sehr viele Kompasen benötigt. Also hieß bestimmt damals nicht Kompase aber das ist schon beeindruckend!

Wie viel Personen die da direkt für eine Kamera geholt haben dass man dann nicht sagt ja ich fokussiere mich halt irgendwie auf diese Geschichte zwischen den zwei drei Leuten, sondern ist ja irgendwie eine mutige Entscheidung zu dem Zeitpunkt wo man noch nicht so viel Erfahrung mit film hat und. Dass man da so viele Leute mit da reinholt die ihr dann auch vielleicht nicht in die Kamera gucken sollen usw.

Ich glaube das sind diese Risiken damals noch viel höher gewesen dass es dann irgendwie schiefläuft. Und die mussten relativ lange zum Teil das sind ja leute ausgestiegen und ausgestiegene habe ich mir gedacht die Sende zieht sich aber ganz schön. Und Niklas, für uns lassen wir mal nachzählen wie viele das waren.

Ich rieche eine gefährliche Handel Tissillerofolge. Das ist ja ne schöne Frage gewesen! Ja, das stimmt. Ich wollte noch hinzufügen weil wir gerade noch diese Sachen hatten mit Zug und dass die Kamera auf dem Zug fährt. ich finde es schon auch irgendwie so eine Vorreiter-Szene... ...für extrem viele Actionfilme die jetzt in den letzten Jahrzehnten produziert wurden.

dieses klassische Auf dem Zug irgendwie die Gangster klettern da drüber. Da oben findet ein Kampfstaat, Leute werden vom Zug runtergeschmissen. Das hat mich sehr stark an heutige Actionfilme erinnert von der Art der Szene. Generell ist auch die Technologie-Zug irgendwie mit Film verbunden? Ich kann grad nicht ganz den Finger drauflegen...

Bei Actionfilm hast du das schon häufig, gerade wenn man das auf dem Zug gekämpft wird! Unfassbar viel. Aber ich finde einen Zug auch ein verdammt cooles Medium. Irgendwann habe ich mir das als Frage, da hast du ... Du hast so einen begrenzten Raum aber doch irgendwie Diversität fährst durch eine Landschaft also ...

Snowpiercer. Da gab es diesen Taken mit ... Es war glaube ich nicht Taken, aber Leinen ließen im Zug, gab's Rauch oder alles durchhauen musste. Bestimmt her. Gibt's vier Zugs hier, Train to Busan. Also irgendwie sind Züge schon sehr ... Die bieten da das Potenzial irgendwie ne? Ja, Mord im O-Rex war.

Stimmt auch ein guter Punkt! Ich fand aber den Schatz schon relativ geil. Man hat zwar gesehen der Zug ist jetzt nicht gerade gerast... ...aber ich fand das sah einfach cool aus und weiß ich nicht so eine Bewegung da direkt miterleben stimmt damals. Ist jetzt auch wieder natürlich gefährlich zeitlich das Riechen einzuordnen?

Aber Züge Ende des neunzehn Jahrhunderts sollten ja schon relativ etabliert sein oder. ich habe gerade überlegt ob es einfach so ... die Kombination von neuen Technologien ist zu dem Zeitpunkt, die da so zusammenkommt. Ich hätte jetzt vermutet das... aber ich glaube es ist zu der Zeit immer noch die Zugstrecken Richtung Westen gebaut worden ja?

Das ist ja immer später als man denkt also... Ja, ich glaub's war in den... ...Sebziger oder so hat das alles angefangen bin ich aber auch nicht ganz sicher. und dass das so nach und nach bis wieder durchwand hat das durchaus lange gedauert und das sind dann die klassischen Westernzeiten auch. Das kann ja sein, dass dann tatsächlich auch einfach diese Verbindung von Zug und Kamera mit gewissen Parallelität von der Entstehungsgeschichte tatsächlich auch irgendwie zusammenhängen.

Ja oder das ist auch einfach vom Motive für die Menschen damals interessant war? Weil halt Zug einfach ein interessantes Bewegungsmittel war... ...und dann war es irgendwie ein naheliegender Schritt einen Film zu machen über einen Zugüberfall weil das hat auch die Leute vielleicht interessiert hat einfach.

So, sollen wir minimal weiterpfen? Ja, so minimal füllen wir gar nicht. Wir machen einen Solienhölzer. Ich dachte auch... Also man könnte noch ganz kurz bis wir zum nächsten Film gehen, zwei kleine Sachen noch? Also einmal weil wir es ja schon mal hatten, war so Nickelodeons, die hat man in den kuriosen Filmfakten schon.

also wurde da ein Nickelzalt und dann ins Kilo g's und eine Vorstellung siehst auf wenn es dann alles Kurzfilme waren. das war dann nochmal so ... große Weiterentwicklung. vorher hatte man öfter eher diese Wanderkinos und da, ja was dann etabliert das man wirklich zu so einer Vorstellung geht. Und ich habe noch einen kleinen Spaßfakt und zwar, ... ... die Kine-Matograph raus kam.

Das ist jetzt kein Gerät sondern es ist eine Zeitschrift... ...und zwar eine der ersten Zeitsschriften Filmzeitschriften nicht die erste aus Düsseldorf. Deshalb fand ich das richtig cool. Da sind wir wieder! Für die, die interessiert sind. Angeblich ist laut Wikipedia kann man alle Ausgaben in der Uni Bib sich angucken was ich schon spannend finde und das ging eher so in Richtung Filmvolleyer-Produzenten und sowas.

also jetzt wenig für das große Publikum und da wurden dann oft Dinge geklärt wie Filmtheorie, Rechtsfragen aber auch wie geht man mit Brandschutzsachen um? Das war wahrscheinlich ein großes Thema. Ja, die Dinger sind ja hoch brennbar. Sieh Ingloris Bastards! Aber auch durch Patente. und relativ viel später kamen dann so die Filmkritiken... ...aber ich fand es halt geil weil's einfach jetzt hier aus Düsseldorf ist.

Und dann, neunzehnneuen der Weizenkönig auf Deutsch. Der Weizen-König? Ich finde interessant, eigentlich hatten wir uns auf vier Filme geeinigt, ich hatte da einen Fünften dazu geschrieben aber ich hab schon gesehen dass du den auch rausgesucht hattest und dir auch wahrscheinlich angeguckt hast. Aber ich frag mich gerade noch mal Cello den gesehen hat.

Nein! Ich hab mir die vier angeschaut, die wir da in dem Dokument drin hatten. Da könnt ihr aber trotzdem gerne kurz drüber reden? Das war so ein Ergänzungsfilm, den ich auch ganz cool fand und den ich noch als zusätzlich reingeschrieben habe. Auch von Griffith wo der letzte Film auch von ist Die Masketeers of Pig.

Ehrli Der Weizenkönig ist deswegen interessant finde ich weil er so eine ökonomische Komponente reinbringt und ne sehr sozial kritische Schauen Gesellschaftskritisch. Ganz kurz, es geht da um eigentlich den Wucherpreis bei Brot und wie der teilweise von Brot-Börsen nach oben getrieben wird und die gewisse Leute dadurch reich werden und andere Leute so ihren Leben nicht mehr ... sich einfach nicht mehr ernähren können und massiv darunter leiden.

Und das ist auch nur ein kurzer Film aber es geht im Wesentlichen darum. So gefühlt The Big Short Aber ... Ninzenhundertneun. Also, verstehe ich nicht. wirklich eine finde ich sehr wichtige Sache die man da sehr extrem hat auch das jetzt bei dem nächsten Film auch noch, aber dass so parallel Montagen gemacht wurden.

Das heißt du immer wieder von Szene zu Szene springst und auf der einen Seite da siehst du sag ich mal so die reichen Börsenleute wie die da eben sausen Braus leben auf der anderen Seite die Leute die sich kein Brot mehr kaufen können und die Felder bestellen und so. also du hast diesen krassen Schotter zwischen denen.

und das fand ich ja. dieses hin und herschneiden das hat man schon ... und das noch klare Differenzieren von einzelnen Persönlichkeiten irgendwie. Das auch, ja! Denkt gerade vor allem an den Bäcker oder irgendwie der ist mir sehr im Kopf geblieben wie er da immer in seinem Triesen steht... Und immer wieder aus Schildzeit her?

Aus Schild Zeit hier so es teurer jetzt ist teurer und die Leute sind verzweifelt weil sich das Brot nicht mehr kaufen kann. Und kleiner Spoiler Alarm hat auch ein sehr poetisches Ende. Ja. Der Weizenkönig. Verraten wir's? Ja also ich finde, ja... Also Spoileralarm für der WeizenKönig Die. Durch eine Unachtsamkeit des geldgierigen Börsen-Dudes versinkt er im Weizen, in einem Weizenlager.

Weil er rein stolpert in so einer Weizenkornspeichergeschichte. sehr metaphorisch. Aber das ist halt genau die Sache. Da bringt schon ein gewisse Kritik von den Filmemachern an der aktuellen Lage im Land offensichtlich auf die Leinwand. Und wir haben am Ende, jetzt weiß ich nie ob das ganz an den Filmen, die wir sehen können liegt also ob das wirklich so die Aufnahme war.

Aber da ist ein leichtes Dark-Fateout. Letzter Szene ist einfach nur so einen Bauer der so ein bisschen das Feld bestellt kann natürlich sein dass es nur Zufall ist und an den Filmrollen liegt wie sie erhalten sind. aber da wird's zum Ende hin dunkler und das fand ich irgendwie nochmal interesting. Als er dann ja das Feldbestellte am Ende Ja.

Dann kommen wir aber... Sorry, ich würde sagen man merkt da was wir eben schon bei Millier glaube ich war es? Nee. Der Magier, das habe ich jetzt mal aufgeschrieben. Ja ja George Millier. Doch genau! Oder Milliers, Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er das gesprochen wird. Das wissen alle nicht so ganz genau.

Auf jeden Fall bei dem Magier wo wir auch schon gesagt haben gutes war bestimmt Sachen die ihr vorher schon gemacht hat. der dann auf die Leimand gebracht hat ist dass in dem Fall ja ähnlich. also Gesellschaftskritik gab's im Theater vorher auch schon. Also war im Theater auch schon bestimmt sehr etabliert, dass man das halt als Medium nutzt um auch Dinge zu kritisieren.

Aber das hat dann eben alles so pö-a-pö den Sprung irgendwie auf die Leinwand geschafft? Das ist vollkommen korrekt. Äh, neunzehnhundertzwölf... ...das jetzt unser Nixer Step. da wurden nicht nur die Universal Studios gegründet was ich auch irgendwie spannend finde wo die ersten Produktionsstudios an dem Markt kommt sondern wir hatten auch Musketeers auf Pig Alley.

Der Film ist schon ein Filmfilm, finde ich wirklich. Also der ist ein guter Film um diese erste Ära quasi so abzuschließen weil er schon viele zentrale Elemente von einem modernen Film hat. also zum einen haben wir Protagonisten und wichtige Charaktere. ja Protagonist ist vielleicht noch ein bisschen übertrieben, aber wir haben auf jeden Fall wichtige Charaktere.

Die einzelnen Terrainstechen, wo man auch in Close-ups die Gesichter sieht und die Reaktionen. Und darüber hinaus eine sehr ... fast schon komplexe Geschichte mit verschiedenen Handlungsstrengen. Und doch schon sehr ausgebufften Kampfszene, finde ich. Das Finale war schon sehr interessant konstruiert.

durchaus. Ich habe noch, weil ich eben das kurz angeteasert hatte zu Griffith noch kurz die Information. also auch der hat Filme produziert als gab es keinen Morgen. Als ich immer mal aufgeschrieben jetzt zu Beginn so in den ersten Jahren waren es zwischen acht bis siebzehn Filme pro Jahr also neunzehntelnein waren es siebzen Filme hab ich über Wikipedia nachgezählt und er hat in ungefähr ungefähr fünfundzwanzig Jahren fünfunddreißig Filme produziert wovon immer noch ungefähr vierhundert erhalten sein sollen oder erhalten sind also einiges von seinem werk.

Noch übrig heutzutage ansonsten gebe ich dir recht was du die Protagonisten und so angeht und war sich da auch sehr prägnant fand, war eben diese flüssigen szenie über gänge. also ich habe quasi einen Ein Territorium, in dem sich das Ganze abspielt und da hängen Räume logisch miteinander zusammen. Also ich weiß einfach okay... Das ist das Zimmer und vom Zimmer gehe ich in den Flur Und aus dem Flur gehe ich raus auf die Straße und das sind so... also dieses logische Ich geh von da nach da und dann von da und wenn die Orte auch wieder benutzt und dass es einen logischen Handlungsablauf hat nicht nur von der Geschichte her sondern auch vom örtlichen Zusammenhang fand ich da irgendwie im Vergleich zu den anderen sehr viel deutlicher.

Klar, beim Zug hat man das auch schon. Aber da waren häufig auch so Sprünge. Da bist du plötzlich im Wald und dann bist wieder da ... Und hier hatte das irgendwie alles mehr Zusammenhang, fand ich. Ja. Das ist ja die Etablierung der Kontinuität, dass wenn man filmt, oft hat man auch so Szenen rennt nach rechts.

Wenn man eine nächste Montage hat, dass die Person am besten wieder nach rechts läuft und nicht nach links, ist natürlich auch logisch aber muss erst mal etabliert werden. Dass man dadurch eine Art besseres räumliches Vorstellungsvermögen hat Später, das haben wir jetzt hier noch nicht. Ist es dann auch natürlich gerade bei Gesprächen wenn hin und her geschnitten wird?

Da kommen wir wahrscheinlich in der nächsten Folge mit der Hundert-Achzig-Grad-Regel nochmal so ein bisschen näher drauf ein. Aber insgesamt dass diese Kamereinstellung von wo film ich eigentlich... ...dass das immens wichtig ist! Und auch sehr gut parallele Sachen zeigen kannst, ne?! Also wo die Banden sich gegenseitig verfolgen, das passiert ja gleichzeitig.

Und dadurch, dass du vorher einmal gezeigt bekommen hast wie das alles zusammenhängt kriegst du auch so ein Gefühl dafür, wie die sich gerade durch diese Pick-Alle bewegen alle und wie sie aufeinander lauern. Und das ist schon wesentlich ausgeklügelter als die sehr stringenten Zusammenhänge, die wir jetzt hierbei vorher hatten bei Great Train Robbery oder Die Reise zum Mond.

Also vielleicht ganz kurz, weil wir es nur gar nicht gesagt haben ... Eigentlich geht's um eine Bande von Kleinkriminellen in einer Straße, die die anscheinend so ein bisschen kontrollieren Und mit einer anderen Bande konkurrieren und so ein bisschen über die Vorherrschaft von der Straße da kämpfen. Das ist aber eingebettet in eine Story, um einen Musiker, der nach Hause kommt und sein Geld zu seiner verloben zurückbringen will oder Freundin oder sonst was... ...und wird dann ausgeraubt!

Aber... Ja, daraus entspint sich dann ein Bandenkrieg durch eine Involvierung von verschiedenen Personen. Und es ergibt sich auch ein sehr interessantes Ende davon finde ich mit einer sehr interessanten Moral. Zeig jetzt mal in Anführungszeichen! Ja? Also wie habt ihr das Ende interpretiert eigentlich?

Das würde mich mal interessieren. Meinst du das Ende oder die Situation zwischen den drei? Also ich meine die Situation zwischen den Drei, also zwischen dem Musiker und der Frau und dem Eingangster. Und ich fand das eigentlich... aber vielleicht habe ich es auch falsch interpretiert? Aber im Nachhinein war's ja tatsächlich schon fast eine komplexere Story.

Genau! Aber der Gangster hat ja vorher seiner Frau geholfen im Club wo der andere Gangster, dem nämlich ihr irgendeinen Zeug in den Drink gemacht hat. Und ja, dadurch hatte er, sag ich mal hier was Gutes getan. Auch wenn der den Musiker ausgeraubt hat. also das ist natürlich doppelt. und am Ende wo die dann zusammen in der Wohnung sind da zeigt er auch nochmal Ja, ich habe das hier... Stimmt!

Ich hab hier da so Pulverer, habe ich gesehen dass einer etwas reinmacht? Also ja und unter dem Motto sei doch so gut klar, ich hab dir Musiker was Schlechts getan aber dir habe ich was Gtes getan. also verpfeift mich nicht an die Bullen. Das war ein bisschen mein Vibe. Aber ich find das interessant, weil du hast halt den Musiker, der geklaut wurde von ihm.

Dann haste die Frau, die quasi dadurch profitiert hat ... aber dann wieder die Situation, dass er jetzt von den Polizisten verfolgt wird. Also es war schon recht komplex. und dann kommt ja auch diese Cue-Kart, die bisher ... Die Karten zwischendurchwollte was ... Wo kurz gescheint wird? Genau! War das schon mal Ray Train Robbery?

Ich glaub nicht. Nee, nee. Das erste Mal bei dem ... von denen, die wir jetzt gesehen haben. Vielleicht was vorher schon drin ... Bei Weizenkönig ist es auch schon drin, glaube ich, relativ sicher? Ja, da sind eher so Überschriften und hier waren teilweise schon Überschaften aber auch Story-Erklärungen, die mir wirklich geholfen haben.

Und vor allen Dingen dann auch dieser Spruch, dass im Wesentlichen einer handwächt die andere eine gute Sache bedingt die anderen oder sowas. Was ich nur dabei interessant finde, ist schon dieses frühe etwas glorifizieren von diesen mafiosen Gangs, was sich ja bis heute durchzieht. Also, dass das schon so in den... Schon... ...Ninzehnhundertzwölf quasi die Mafia auf Film eigentlich irgendwie auch cool war.

So ein bisschen. Aber deshalb meine ich auch, dass Ende-Ende fand ich auch ganz interessant weil danach sehen wir ja ihn noch wie er da an diesem Treppengeländer lehnt und eine raucht. Auch irgendwie ein cooler Shot. also auch da wird es wieder ein bisschen glorifiziert. Dieses Jahr der coole Gangster hat's wieder geschafft mit der Polizei zu entwischen Und dann wird dem von links... Das war doch so ein Bündel Geldscheine oder so entgegen gewedelt?

Oder habe ich das richtig...? Ich dachte, dass der Geld scheint im Sinne von das er jetzt wieder den nächsten Auftrag bekommt. So hier ich habe einen Auftrag aber das war nur meine Interpretation und ich hab mich gefragt. Ich habe gedacht, das wäre aber ich konnte es auch nicht gut erkennen so ein Handaschenbecher Und ich hab das so verstanden unter dem Motto, hier nicht im Flur rauchen.

Er hat ganz anders interpretiert! Aber Geldscheine, das find' ich viel besser. Das würde irgendwie die Storyline auch ein bisschen zinniger machen... Ich bin mir auch nicht sicher. Ich glaub', ich war dann noch abgelenkt von seinem coolen Zigaretten-Anmach-Move,... ...weil er den an der Schuhsohle hochzieht oder das Streich hört.

Ist auf jeden Fall schon ein sehr interessanter Film? Ja. Auf jeden Fall. Und ich muss auch sagen, ich fand diese Schnitte ... Ich sag mal, wo die beiden bösen verfeinderten Bannen immer näher aufeinandertreffen. Da hast du wieder hin und her geschnitten wie die den Verfolgen, die anderen sich verstecken.

Und ich fand ... Ich saß bei jetzt nicht gekallt im Stuhl aber ich bin, du hast schon gemerkt, da wird durch diese Schnitttechnik erst mal so richtig Spannung erzeugt. Ja? Das fand ich auf jeden Fall. Hat schon ganz geil funktioniert! Joa ja... und damit würde ich sagen wir sind für so die ersten Wichtigsten Entwicklung.

also wenn wir jetzt mal überlegen wovon wir kommen. Wir kommen von den die Arbeiter verlassen die Fabrik eine Einstellung Leute kommen raus, keine Protagonisten keine echte Story einfach nur dokumentarisch pseudo-dokumentarisch gefilmt. Wir sind jetzt... ...sebzehn Jahre später ist es nicht so unendlich lang und haben so einen komplexen Film vom Griffith mit den Muskettieren von Pig Alley mit verschiedenen Figuren, die komplex zusammenhängen.

Mit Schnitten und Kontinuitäten, die gezeigt werden. Perspektiven, Close-Ups und Semi-Close-Upps, die hier auch noch mal viel präsenter werden. Ja. Und tatsächlich gerade wenn sie da so rumschleichen... Dass du auch mal Gesichtsausdrücke mitbekommst. Das war vorerschwer. Also es hatte für Schauspiel nochmal eine Riesenausführung gehabt ne?

Weil auf einmal wird's relevant! Auf jeden Fall. Das stimmt. also ich find grade da dieser kleinen Kriminelle der erste Filmstar, den man so ... bewusst wahrnimmt gefühlt, oder? Also... Es war auch glaube ich so ungefähr die Zeit wo so die ersten Promis sag' ich mal dann groß geworden sind. Wo das so langsam etabliert wurde und wo glaube ich dann auch zu den Ersten gesagt haben, oh das ist ein Filmstar für den geh ich vielleicht auch ins Kino.

Das fühlte ja auch dazu dass du dich viel mehr mit den Charakteren identifizierst,... ...weil du vielmehr deine Emotionen usw. deine Interaktion vielmeher wahrnimmst. Wenn es immer nur so distanziert bist du ja wirklich immer nur unbeteiligter Zuschauer. Und ich fand nämlich bei dem Griffith-Film hat man schon das Gefühl Ja, man versetzt sich mehr in die Person hinein und fiebert eher mit denen mit.

Also ... Hm? Und auch ein super wichtiger Schritt weg von dem Theatralischen vom Theater. Ja genau! Um das aufzusetzen. Da heißt, Sachen machst du nicht machen kannst im Theater. Das ist ja... Das ist richtig... Einiges. Etwas was tatsächlich vorher noch nicht so ganz etabliert war. Mhm. Und jetzt darüber hinaus noch, dass wir nicht nur einfach von der Doku zu Erzählungen kommen sondern auch fiktive Erzählungen.

Das finde ich halt auch einen riesen Step. also gerade Reise zum Mond ist ja wirklich Chaos irgendwie und das sich so. erste Genre ist da, sag ich mal Abzeichen. Also wir haben jetzt zum Beispiel hier diesen Western dann gehabt, jetzt den Gangster Film. also dass da auch so eine Reiche geht. Sozialkritisch?

Genau sozialkritisch! Das finde ich irgendwie nochmal spannend. und dass man von diesem ja ich sage mal Labor-Mini Sachen wurde so kleine ja Erste Bilder macht es mal. so. zwei Minuten Einstellungen jetzt wirklich zu. Ich erzähle eine krasse Geschichte in fünfzehn Minuten oder sowas war noch nicht gigantisches aber ... ordentlicher Schritt, sag ich mal Richtung ... ... Massenmedium.

Und ich würde sagen... ... damit haben wir so grob unser Fazit von unserer ersten Ehrer gezogen? Jetzt werden noch die Fragen euch da draußen. Generell wie hat es euch das so gefallen vom Vorgehen her? Wie könnte man das vielleicht auch ein bisschen ... ... optimieren, fokussieren und ... ... ja habt ihr Lust jetzt die Filme zu gucken weil unsere Idee von dem Format ist auch so ein bisschen auch andere für die ... ... Filmgeschichte zu begeistern.

Das Gute ist, diese frühen Filme kann man alle für free gucken bei YouTube? Und ihr braucht nicht mal oder ihr braucht maximal eine Stunde da habt ihr alle durch. Ja noch sehr kurz und die geben einem irgendwie auch so einen Anker finde ich... ...und geben einem so ein Fundament auf den man dann seine filmische Erfahrung irgendwie so aufbauen kann.

also es ist sehr cool und faszinierend. deswegen wir haben unglaublich Bock auf dieses Format. aber die Frage ist wie ihr das findet. Und die Frage ist noch, das haben wir selber noch nicht ganz festgelegt. Wie groß wir auch diese Steps so wählen wollen? Also wir wollten uns eigentlich... Wir möchten nicht zu tief in jedes Detail, wollen es jetzt nicht umfangreich an irgendwelchen technischen Sachen aufhängen.

Wir wollen schon ein bisschen größere Steps. aber wenn wir jetzt der Folge zwei rausbringen wie viele Jahrzehnte sollen wir in die Zukunft hüpfen? Und vielleicht auch mal grob in die Runde gefragt hier. Ich vermute, wir würden das so vom Gefühl her chronologisch angehen oder? Auf jeden Fall. Ja ja. Pass auf, warum ich das sage ist weil wir jetzt ja in der Filmgeschichte auch so ein bisschen baumförmig uns entwickeln.

Weil bald werden wir Hollywood haben dass sich entwickelt und wir werden eine Filngeschichte in Deutschland haben... Ja ich verstehe was du meinst. Genau irgendwann werden wir zu dem Punkt kommen wo wir so picken müssen wo es hingehen soll. Aber ich denke, am Anfang bleiben wir das mal komplett chronologisch.

Ja, würd' ich sagen... Gucken dann wie's weitergeht. Auch später vielleicht, dass man trotzdem chronologische bleibt aber die verschiedenen Perspektiven kurz anreißt oder was passiert da in der Zwischenzeit? Oder was sind da die neunten nächsten Schritte? Also ich bin auch bei Tobi, du meinest ja schon mit der Vorbereitung, dass sie die Chronologie sehr wichtig wäre von der Struktur her und ich bin da aber bei dir.

Ich find es auch ganz komisch da jetzt nicht chronologischer anzugehen. an die Sache Wir springen eh häufig genug, dann machen wir ein paar Parallelmontagen. Ich bin vom Hollywood nach Deutschland. Das kriegen wir hin! Bin gespannt wie wir nach Hollywood springen. Irgendwann kommt das noch? Dann hoffen wir euch als gefallen.

ihr fand es interessant. Nehmt was spannendes mit und ich würde sagen damit rappen mir das ab.

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