
FOMtastisch - Daily Handball Podcast
Gidsel: mentaler Einblick! Was ist in Eisenach los? Darum steigen Bietigheim und Balingen auf!
Dienstag, 12. Mai 2026 · 21 min
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Shownotes
120526: Was ist in Eisenach los? Warum ist Geschäftsführer René Witte gegangen? Kurt Hofmann von der SportBild spricht über seine Infos.
Außerdem: Simon Baumgarten mit der Kurz-Analyse zu den Bundesliga-Aufsteigern Bietigheim und Balingen!
Und: Leni Stolle ist Deutsche Meisterin mit Buxtehude in der A-Jugend geworden! Sie spricht über das Final4-Wochenende in Bensheim.
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Die nächste Folge: Mittwoch, 13.05.2026
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Vom Task. Der Daily Handball. Podcast Guten Morgen, Handball Deutschland. Heute an diesem Dienstag. Es ist der 12 Mai. Schön, dass ihr auch heute mit dabei seid, darüber freue ich mich sehr. Ich bin vom Finn Ole Martins, wenn euch dieser Podcast gefällt, dann lasst doch gerne ein Like oder ein Follow da. Bei Spotify fehlen nur noch ein Paar, dann sind wir bei 500 Bewertungen.
Würde ich mich riesig drüber freuen, wenn ihr auch eine da lasst und wir relativ schnell diese 500 knacken. Großes Dankeschön vorneweg mal so, jetzt starten wir rein in diesem Tag, wir sind ja jetzt mittendrin in der Länderspielwoche, Freitag und Sonntag spielt Deutschland gegen Dänemark, allerdings ohne Matthes Heseler.
Der Rechtsaußen des VFL Gummersbach fehlt kurzfristig aufgrund einer Fußverletzung. Die Meldung gab es gestern, das haben der DAB und der Verein gestern nämlich beide mitgeteilt. Demnach ist ein weiterer Einsatz in der gesamten Saison sozusagen in der Schlussphase dieser Spielzeit, auch beim VFL derzeit unwahrscheinlich, wie es gestern hieß, da wünschen wir natürlich gute Besserung an Matthes Heseler, nachgerückt ist Timo Kastening von der MT Melsungen.
Mehr Personalnews gibt es gleich. Jetzt gucken wir erstmal noch ein bisschen zurück auf die letzten Tage und wir starten mit den Füchsen Berlin und dem Welthandballer Matthias Gitzel, der ja letzte Woche einen Champions League Rekord aufgestellt hat, mit 142 Toren sogar noch 1 mehr 143 aber 142 das ist diese neue Marke, da knackte er den Rekord mit von Michel Hansen von vor 10 Jahren so viele Tore in einer Saison. Hat in der Champions League vor ihm noch keiner geworfen und es kommen ja sogar noch 2 Spiele.
Das muss man noch dazu sagen. Noch ein anderer Rekord in der Bundesliga, er wirft in der HBL 9 Feldtore pro Spiel, auch das gab es noch nie und da lohnt sich drüber zu sprechen. Handball Lytics Julian Rux hat das nämlich Aufgedröselt auf Instagram. Schaut da doch gerne mal vorbei. Gitzel übertrifft damit seinen eigenen Rekord aus dem letzten Jahr. Da waren es 8,3, jetzt also 9 Feldtore und quizfrage. Wer hat vor Matthias Gitzel diesen Rekord gehalten? Auch Matthias Gitzel, der hat davor im Jahr 7,7 geworfen, also er hat sich jetzt schon wiederum zweimal selbst überboten, insgesamt dreimal diesen Rekord neu aufgestellt, das ist natürlich der absolute Wahnsinn.
Bis dato hatte ihn Kyung Xin Yun. Mit 7,1 aus der Saison, 2002 2003 bis eben Matthias Gitzel in die Handball Bundesliga kam und dreimal diesen Rekord neu aufstellte. Es ist wirklich verrückt, er setzt jedes Mal noch einen mehr drauf, ob er das so fortführen kann, ich bin gespannt, möchte aber noch auf ein ganz anderes Thema eingehen und zwar auf die mentale Seite, denn er hat ja gegen Westbrem den entscheidenden 7 Meter im 7 Meter werfen im Champions League Viertelfinale geworfen.
Warum? Es musste ein Spieler den letzten Werfen, der damit gut leben kann, wenn der Ball daneben geht. Das hat dabei der Sportbild gesagt, also normalerweise wirft er ja keine 7 Meter, in dem Fall, aber ja, das heißt, da klingt ja im Subtext mit, es geht auch um eine mentale Geschichte, es geht auch um ein Kopfthema, deswegen habe ich ihn am Wochenende beim Spiel in Kiel bei dein in der Übertragung gefragt, wie meinte er das, Weil macht er sich einfach keine Gedanken oder im Gegenteil kann er hinten raus Dinge einfach sehr sehr gut verarbeiten hör mal rein, das ist ein. Antwort.
Ich war nicht gewählt, weil ich war gut, technisch gut 217 Meter, aber ich weiß, dass meine Mitspieler negulai vertrauen mir sehr viel, das ich kann das von sehr mental und manchmal, wenn du steht in so einem, maximal druckst du schon wie das ist zu stehen, so musst du die letzte Entscheidung 7 Meter schießen, dann brauchst du einen das auch leben kann morgen wenn du wenn etwas oder wenn du verworrst und für mich ist das eigentlich okay diese Verantwortung zu haben und zum Glück geht das rein, so mag das, dann mag das alles ein bisschen einfacher.
Aber wie sieht es im Kopf von Matthias Gitzel aus? Also kannst du Dinge schnell verarbeiten, egal ob es jetzt ein Sieg war oder eine Niederlage. Wie lange hast du an sowas zu knabbern? Eigentlich klar, eine Niederlage dauert ein bisschen länger als ein Sieg, aber ich habe viel probiert, viel Enttäuschung gehabt. Es ist nicht nur.
Sieg und Erfolg auch viele Enttäuschungen gehabt. So wenn ich habe diesen Wurf verworfen, dann war das vielleicht auch okay den Tag, der Tag. Natürlich will ich auch Enttäuschung werden, aber ich weiß auch mit diesen Verantwortungen, ich habe es dann ist das ein Teil auf meinem Leben in diesen Sports Arenen und ja so passiert auch manchmal ein Sport manchmal, dann bist du die Gewinner und manchmal dann machst du auch die letzten Fehler. Ich habe die letzten Fehler gemacht in 67 Minuten in der Millionärzeit so zum Glück geht das rein aber. Das das ist eine Metallaufgabe zu arbeiten, so ein, so ein Druck.
Ganz spannende Perspektive, wie ich finde, oder von Matthias Gitzel was sagt ihr dazu? Also ich find das wirklich sehr, sehr spannend, das ist natürlich ein Aspekt, den darf man auf gar keinen Fall vergessen, der mentale Gitzel natürlich auch wieder mitentscheidend gewesen am Wochenende in Kiel in der Schlussphase beim höchsten Berliner Auswärtssieg jemals in Kiel, der THW war ja noch bis in der 49.
Auf Unentschieden dran. Und dann aber zogen die Füchse weg und gewannen am Ende 35 zu 28. Tja, und der THW nur 2 Spiele haben sie gewonnen von den letzten 9, der THW hat so keine Chance mehr auf den zweiten Tabellenplatz, der für die Champions League berechtigt und hat jetzt schon 22 Minuspunkte. Lennart wegen Johannes hat das bei uns ja auch am Sonntag im Kommentar schon erwähnt, wenn man mal zurückblättert wann hatten sie das letzte Mal mehr Minuspunkte die Kieler, das war 2002 2003 ewigkeiten also schon her das. Harald Reinkind gibt sich selbstkritisch. Ja, also wir haben ein paar paar harte Schläge ins Gesicht bekommen, auch weil wir selber schlecht gespielt haben. Es ist nur unser eigener Fehler,
aber ich glaube, die Niederlagen schmerzen uns noch mehr als unsere Fans und wir wollten einfach zeigen, wir können besser und daran werden wir in den nächsten Wochen jetzt sehr hart arbeiten. War es eine? Kraftfrage am Ende. Also ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich bin schon müde. Es war schon schon hart, hohes Tempo durch das ganze Spiel, viel laufen und dann haben die auch gezeigt, was für eine Mannschaft wir sind. Mehr zur Situation beim THW Kiel gibt es übrigens in der neuen Folge von Harzblut.
Die ist seit gestern Abend bei Dyne online. Da lohnt es sich, einmal reinzuhören und. Und wir schauen jetzt zum TSV Eisenach, der hat sich ja letzte Woche von Geschäftsführer rené Witte getrennt. Es gab eine Pressemitteilung, in der es hieß, dass man sich mit sofortiger Wirkung trennt, aber einvernehmlich Gründe dafür wurden keine benannt. Die sportbild hat in den letzten Tagen mehrfach darüber berichtet, daher habe ich Kurt Hofmann, der hier auch immer wieder mal zu Gast ist, von der sportbild gefragt, wie sein Informationsstand dazu ist.
Wir. Ja, vom in Eisenach war die Situation so, dass sich vor rund 2 Jahren 2 Lager rund um den Club gebildet hatten. Auslöser war die zu diesem Zeitpunkt längst gestörte Chemie zwischen Rene Witte als Geschäftsführer und Mischa Kaufmann als Trainer im Fan Lager vermiete sich, formierte sich eine Gruppe Profite, eine andere pro Kaufmann, am Ende ging Wittmann Kaufmann vorzeitig und ohne Ablöse zum TVB Stuttgart, die.
Zurück blieb aber auch eine Spaltung innerhalb des Clubs, genauer gesagt genauer gesagt zwischen der thsv Marketing GmbH, also der Witte Seite und dem Stammverein thsv Eisenach EV die Trennung von Witte erfolgte nun nach meiner Kenntnis im mindestens dritten Anlauf. Zuvor waren es vor allem 2 der Gesellschafter der Marketing GmbH, die Witte unterstützten und immer die Stange hielten, aber nach dem Jahreswechsel kippten auch sie und die Stange war weg.
Außerdem gibt es seit geraumer Zeit Informationen, die sind allerdings unbestätigt. Dass es bei der Marketing GmbH ein beträchtliches Finanzloch geben soll. So soll der Stammverein auf vertraglich vereinbarte Zahlungen von der Marketing GmbH warten, die Rede ist von mindestens 60000€ klingt nach wenig, aber das führt dazu, dass der Stammverein selbst Rechnungen kaum noch begleichen konnte, zum Beispiel die Kosten für das Nachwuchsinternat, das in einem Gebäude der Arbeiterwohlfahrt untergebracht ist. Auch das könnte am Ende zu der offiziellen Formulierung einvernehmliche Trennung mit sofortiger Wirkung geführt haben.
Noch. Nach meiner Kenntnis soll mit Witte auch keinerlei Abfindungsregelung getroffen worden sein. Mehr Infos findet ihr auf Sportbild. De. Aber ich habe Kurt noch um eine zweite Einschätzung gebeten, und zwar in Bezug auf die MT Melsungen. Der Vertrag von Trainer Roberto Garcia Parondo gilt ja noch ein Jahr, also bis Sommer 2027 und was passiert dann?
Er wird ja immer wieder mit Paris in Verbindung gebracht. Die französische Lequipe hat das ebenfalls gestern berichtet und sagt, unseren Informationen zufolge hat PSG eine Vereinbarung mit Parondo getroffen, der 2027 die Nachfolge des derzeitigen Trainers Stefan Madsen antreten soll. Der ist ja gerade noch in seiner ersten Saison in Paris stehen da die Zeichen schon wieder auf Abschied, das Ganze könnte sich jetzt sogar noch beschleunigen, sagt Kurt Hofmann. Das ist völlig richtig.
Vom Parondos Arbeitspapier in Melsungen hat bis zum 30 Juni 2027 Gültigkeit. Die Information, dass ab 1. Juli 2027 mit Paris Saint schon mal klar sein soll, die hält sich seit Monaten hartnäckig in der Handball Branche. Jetzt kommt aber ein weiterer Umstand hinzu, nämlich der, dass man in Paris die Arbeit des aktuellen Trainers Stefan Madsen offenbar sehr kritisch sieht. Denn PSG hat zum dritten Mal in Folge das Final Four The Champions League verpasst, was nicht unbedingt zum Selbstverständnis des Top Clubs aus Frankreich passt. Heißt, Madsen könnte bereits jetzt im Sommer in Paris Geschichte sein, Parondo wäre dann dementsprechend auch schon diesen Sommer die Wunschnachfolgelösung. Deshalb sondiert die MT
Melsungen in den Trainermarkt, was sie für die Saison 2728 ja ohnehin tun muss. Nach meinen Informationen haben sich Melsungen clubvertreter bereits mit Jaron Sievert zu einem ersten Austausch getroffen, und zwar Ende der vergangenen Woche im Großraum Frankfurt. Dem Vernehmen nach formulieren die Melsungen nun ein Vertragsangebot, dann liegt es natürlich an Sievert, es auch anzunehmen, nicht auszuschließen ist aber dennoch, dass sich auch noch andere Clubs an die Qualitäten des Berliner Meistertrainers erinnern. Danke dir, lieber Kurt.
Wir verfolgen das Ganze weiter und sind gespannt und begrüßen derweil die Sgbm Bietigheim und den HBW Balingen. Weilstetten zurück in der Bundesliga beide haben am Wochenende den Aufstieg in Liga 2 klargemacht, Bietigheim ist dort ja aktuell erster, Balingen 2 Punkte dahinter und am letzten Spieltag übrigens treffen sie noch aufeinander und dann geht's vielleicht um die Meisterschaft in Liga 2.
Die Frage an den langjährigen Kreisläufer Simon Baumgarten, der da unten perfekt vernetzt ist und die Teams in der Region perfekt kennt. Warum sind es am Ende diese beiden Vereine, die aufsteigen? Warum sind Bietigheim und die HBW Balingen Weilstetten am Ende des Tages aufgestiegen? Also ich sehe den Hauptgrund, dass Bietigheim und Balingen hochgegangen sind, in der Konstanz natürlich über die ganze Saison, aber natürlich auch die Abwehr außer Nettelstedt, Lübbecke, Ferndorf sind Bietigheim und Balingen die einzigen 4 Teams, die aktuell noch unter 900 Gegentore sind, das heißt? Da kann man sich vorne natürlich den ein oder anderen Fehlwurf mal mehr erlauben.
Das Ganze natürlich kombiniert mit den Torhüterparaden, wo Bietigheim in Kombination im Gespann doch die beste Quote von allen diesen Top Mannschaften die aufsteigen wollten, die beste Quote aufweist. Dresden hat aus meiner Sicht in den direkten Duellen mit den anderen Aufstiegskandidaten einfach. Zu viele, zu viele Spiele verloren und dann natürlich immer wieder gegen.
Ich nenne sie mal böse, kleine Mannschaften so Aussetzer gehabt, wo sie dann einfach Spiele verloren haben, die sie eigentlich auf dem Papier hätten gewinnen müssen um einfach länger vorne um die Aufstiegsränge mit dabei zu sein. Und bei Potsdam ist es ähnlich, die haben zwar jeweils gegen die aktuellen Aufsteiger einmal gewonnen und auch. Haben dann aber so Spiele gegen Coburg verloren, gegen Ferndorf verloren oder gegen Krefeld Unentschieden gespielt und haben von allen, die da vorne mit drin sind die schlechteste Torhüterquote, was natürlich dann am Ende des Tages einem auf die Füße fällt und das gleiche gilt natürlich für Eintracht Tagen die direkten Duelle alle verloren und dann? Punkte Punkte gegen
Großwallstadt liegen lassen oder gegen Dessau, wo man klar man kann da schon mal verlieren, aber wenn man dann ganz vorne mit dabei sein will, sollte man die direkten Duelle auch gegen die potenziellen Mitkonkurrenten um den Aufstieg dann auch mal gewinnen, zumindest mal auch die Heimspiele und bei Nordhorn, die sind eigentlich mit aktuell 22 Minuspunkten schon eigentlich komplett aus diesem Ranking raus.
Und haben natürlich gegen die Top Teams außer gegen Bietigheim n unentschieden am fünften Spieltag und n knappe n knappen Sieg gegen Dresden Richtung Ende der Saison jetzt gar nichts gerissen gegen die Mannschaften vorne und haben dann einfach auch die Konstanz über ne ganze Saison vermissen lassen um da wirklich richtig noch mal vorne mit reinzukommen hatten natürlich auch nen großen Umbruch was den Kader angeht, was natürlich da auch. Die Eingespieltheit nicht so da war, wie sie hätte sein sollen, um da vorne mit anzugreifen.
Das ist die Analyse von Simon Baumgarten. Vielen Lieben dank wieder für deine Sprachnachricht. Ich freue mich jedes Mal, wenn du hier auch am Start bist. Liebe Grüße in den kommenden Tagen werden wir hier auch mit beiden Clubs noch mal sprechen und reinhören, so wie auch die Feiern verlaufen sind. Morgen zum Beispiel hören wir hier Tom Wolf von der Sgbbm Bietigheim hier im Podcast.
Erst mal noch ein paar Personal news. Antonio Metzner verlässt im Sommer den HC Erlangen nach 7 Jahren. Der Linkshänder wechselt zu GWD Minden, dort hat er bis 2028 unterschrieben, Metzner kommt zu GWD. Verlassen wird den Club hingegen schon wieder malte Donka, der sich dem TVB Stuttgart anschließt und dort also zu seinem ehemaligen Trainer Mischa Kaufmann geht, unter dem er schon in Eisenach gespielt hat.
Donka war erst im letzten Jahr nach Minden gewechselt, zurück noch mal zum HC Erlangen Hambus Olsson wird den Verein eben. Eben so verlassen da Rechtsaußen hat ja gerade erst sein Comeback nach Kreuzbandverletzung gefeiert, war 2020 zum HC gekommen, aber der Verein und Olson konnten sich nicht über eine Vertragsverlängerung des auslaufenden Vertrages einigen, so hat es der Club wörtlich mitgeteilt und auch Torwart Dario Quenstedt geht und verlässt den HC Erlangen.
Noch ein Wechsel, Justin Müller geht, verlässt die HSG Wetzlar und geht zur HSG Krefeld, er kommt dort aus der Region, können wir sagen. Und dann ist in Dänemark Heu Elite abgestiegen. Nach dem Sieg im ersten Playoff Spiel noch setzte es 2 weitere Niederlagen gegen Kolding, damit ist die Entscheidung jetzt gefallen.
Kolding Ja von Andersegger trainiert, der hat damit den Wiederaufstieg geschafft, Heu hingegen, der Club mit Hans Lindberg, Till Klimke und vielen weiteren bekannten Spielern muss direkt wieder runter. Was heißt das für Lasse Anderson, wechselt er trotzdem von den Füchsen Berlin dorthin? Das ist noch unklar. Und noch eine Frage, was würde ein Verbleib in Berlin eigentlich bedeuten, auch mit Blick auf die Causa Simon Püttlik zum Beispiel, da wird ja auch immer wieder mal ein früherer Wechsel nach Berlin noch diskutiert, es sind so viele Fragen, aber es gibt noch keine Antwort, aber wenn, dann hört ihr das natürlich hier sofort auch im Podcast. Das ist natürlich völlig klar, und dann gratulieren wir noch dem SC Magdeburg und dem
Buxtehuder SV zur Meisterschaft in der A Jugend, der SCM hat den THW Kiel geschlagen, in 2 Spielen im männlichen Finale. Und Buxtehude wiederum hat sich in der weiblichen A Jugend durchgesetzt. Beim Final Four in Bensheim im Finale wurde Hannover bardenstedt 38 zu 26 geschlagen, für den BSV ist es die dritte A Jugendmeisterschaft in der Vereinsgeschichte und ich hab gestern kurz mit Leni Stolle sprechen können, Sie wurde MWP des Turniers, da hören wir mal rein. Möchte dir erst mal ganz herzlich natürlich gratulieren und frage dich, wie geht es dir?
Nach diesem tollen Wochenende. Vielen Dank. Ja. Mir geht es sehr gut. Ich bin immer noch etwas überwältigt von dem Wochenende, das Gefühl ist noch nicht so, noch nicht so angekommen, dass wir jetzt einfach deutscher Meister sind. War eine lange Reise bis dahin, aber jetzt fühlt sich richtig gut an. Was, was fällt so ab?
Weil du sagst, es ist eine lange Saison, war eine überragende Saison, ich glaube eine Niederlage nur zum Beispiel in der Gruppenphase, dann kommt die Meisterrunde und so irgendwann ja auch mal eine Niederlage gegen Hannover, na jetzt so ein bisschen auch, ja Revanche sozusagen kann man das sagen im Finale. Ja, es war auf jeden Fall eine Revanche. Also ja, man denkt zwar nur eine Niederlage, aber die Saison hatte mehr Höhen und Tiefen als man denkt, also da waren viele Spiele dabei, die wir jetzt.
Nicht unbedingt mit guter Leistung gewonnen haben. Also wir waren auch öfters mal an dem Punkt, wo wir uns aus einem Loch rausholen mussten, aber das haben wir eigentlich immer ganz gut als Team geschafft und Hannover ist so n bisschen. Ja ich sag mal der Feind schon länger, gerade weil es jetzt auch unsere letzten Jugendspiele waren und ja teilweise spielen wir seit 5 Jahren alle gegeneinander. Und jetzt, in der letzten Saison haben wir einmal wirklich dominiert, dann Hannover und das war jetzt wirklich so ein bisschen die Revanche, und das Tat richtig gut, denen auch einfach zu zeigen, dass der BSV dominiert. Also eine richtige Rivalität, die da so über die Jahre entstanden.
Ist ja, kann man schon so sagen. Ja, krass, aber lange Saison bedeutet ja auch das oder über Jahre hinweg, dass da richtig was auch entstehen kann innerhalb einer Mannschaft innerhalb eines eines Teams gab es irgendwann so eine Phase wo du oder? Wo ihr gemerkt habt, da kann diese Saison wirklich richtig was gehen, also dass das wirklich weit gehen kann, vielleicht sogar bis zum fallenden vor. Ja, das gab es auf jeden Fall.
Also ich glaube, so ein bisschen der ausschlaggebende Punkt waren in der Vorrunde die Spiele gegen Handewitt, weil das war so ein bisschen der große Gegner und dort haben wir einfach gemerkt, dass wenn wir einfach nur unsere individuellen Stärken auf den Platz bringen, dass das nichts wird und haben dann auch angefangen als Mannschaft mehr zusammen zu spielen und die.
Das hat uns auf jeden Fall gezeigt. Das werden wir als Mannschaft zusammenspielen, ist da auf jeden Fall was zu erreichen. Dann gewinnt ihr im Halbfinale deutlich gegen Bensheim. 3023 noch deutlicher nächsten Tag gegen Hannover, dann gegen eure Rivalinnen. Jetzt kann man sagen, beides sehr sehr deutlich, aber auf der anderen Seite habe ich mich gefragt, wenn man das Halbfinale gewinnt und jetzt stehst du so einen Schritt davor, aber spielst schon oder gewinnst schon so deutlich wie schwer ist es dann sich klar zu machen, eigentlich ist doch gar nichts gewonnen, wir haben morgen noch ein viel wichtigeres Spiel, noch ein viel größeres Spiel. Vor dem Halbfinale waren schon alle sehr aufgeregt, weil das Ziel natürlich erst mal war, ins
Finale zu kommen, haben wir ja auch geschafft, aber es war dann schon klar, dass da noch einiges wieder oben draufgepackt werden musste, weil wir wussten, auch Hannover hat das gleiche Ziel, jetzt auch die Deutsche Meisterschaft. Zu erreichen, und das war schon alles nicht so einfach. Warum wurde es am Ende so deutlich?
Wir hatten auf jeden Fall eine sehr starke Abwehr, vor allen Dingen auch mit Lina Steinig hinten im Tor. Super Rückhalt als Teuterin, auch verdient beste Teuterin geworden und ich würde sagen, wir haben es geschafft, unsere Führung ja auch zu halten, auch wenn sich mal einige Fehler eingeschlichen haben, aber ich glaube damit haben wir bahnstädt ein bisschen. Runtergezogen und gemerkt, dass wir hören einfach nicht auf. Also wir haben immer weiter gemacht und haben denen keine Chance gegeben, sie mal rankommen zu lassen. Ich glaube, das war so der ausschlaggebende Punkt. Und du bist MVP geworden.
Glückwunsch dazu. Dankeschön. Wie schön ist das? Was bedeutet dir das? Ja, bedeutet mir schon viel, weil es zeigt so ein bisschen, dass sich diese ganze Arbeit, dieser ganze Fleiß die ganze Saison über auch gelohnt hat und. Und dafür jetzt so ein Stück weit noch mehr Anerkennung zu bekommen, ist schon ein schönes Gefühl jetzt.
Ist es eine sehr weite Reise aus dem Süden zurück hoch in den Norden, konntet ihr irgendwie ein bisschen feiern auf der Rückreise? Ja, auf jeden Fall. Also wir waren natürlich alle auch erst mal ein bisschen erschöpft, aber das haben wir dann versucht, auch einfach zu ignorieren und haben dann 8 Stunden lang noch mal, auch weil es unser letztes gemeinsames Jugendspiel war, zusammen noch mal eine schöne Zeit verbracht. Darauf wollte ich auch noch hinaus. Also es ist ja wirklich auch dann eine extrem prägende Zeit, so jetzt die jetzt.
So vor euch. Dann endet einfach ne und jetzt geht so der der der nächste Step dann aus der Jugend raus. Wie geht es für dich weiter, weil das steht ja schon fest. Ja, mein Weg geht in die zweite Liga nach Buchholz zu den Luchsen. Und ja, da freue ich mich schon drauf. Ich glaube, das wird noch mal eine neue Herausforderung. Aber ich denke auch, dass es der richtige Weg sein wird, um sich weiterzuentwickeln.
Viel Erfolg dabei. Danke dir für deine Zeit. Gerne. Soweit also Leni Stolle. Den SCM wollen wir wiederum in den kommenden Tagen hier natürlich auch noch hören, auch noch beleuchten. Ist klar, deswegen auch morgen hier unbedingt wieder einschalten, wenn es heißt fantastisch Daily Handball Podcast, bis dahin alles gute euer vom und Tschüss vom Tast.
Der Daily Handball Podcast.