
FOMtastisch - Daily Handball Podcast
Zu Gast: Der Nachwuchstrainer der Saison!
Dienstag, 16. Juni 2026 · 19 min
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Shownotes
160626: Felix Höppner ist zu Gast! Der 24-jährige ist zum Nachwuchstrainer der Saison gewählt worden. Er hat mit der U19 des THW Kiel das Finale um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft erreicht.
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Die nächste Folge: Mittwoch, 17.06.2026
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Hier ist eine neue Folge von fantastisch. Stimmt Daily Handball Podcast ihr hört die Dienstagsfolge es ist der 16. Juni und heute ist der Nachwuchstrainer der Saison zu Gast. Da freue ich mich sehr drüber. Felix Höppner, Trainer der U 19 des THW Kiel, mit der er das Finale um die Deutsche Meisterschaft erreicht hat. Er wurde von einer Expertenjury um Bundestrainer Alfred Gislasson gewählt.
Er ist 24 und damit der jüngste Trainer, der diese Auszeichnung Nachwuchstrainer des Jahres jemals bekommen hat. Wir haben uns das letzte Woche kurz mal auf der Zunge zergehen lassen, sozusagen, da haben wir uns zusammengeschaltet und kurz mal unterhalten über seine Philosophie, seit wann er in Kiel ist, wie man so jung schon Trainer wird auf diesem Niveau, also eben Vizemeister auch wird sich erst im Finale.
Gegen den SC Magdeburg dann geschlagen geben muss und vor allem auch, was sind denn so die nächsten Steps, wovon man träumt? Auch das hat er verraten. Jetzt geht's los, ganz viel Spaß. Vorm Tast der Daily Handball Podcast. Schön, dass ihr auch heute mit dabei seid. Ich bin vom Finn Ole Martins und hier ist Felix.
Ich grüße dich und sage noch einmal herzlichen Glückwunsch. Vielen Lieben Dank. Nachwuchstrainer der Saison oder des Jahres? Es gibt ein herrliches Insta Video, in dem man sieht, wie Dominik Klein, der ja auch Teil der Jury war, dich überrascht hat, bei euch im Trainingszentrum. Wie hast du das erlebt?
Überrascht trifft es ziemlich gut. Ich war zugegebenermaßen an dem Tag voll beschäftigt mit einem privaten Umzug. Und dann habe ich irgendwann eine Nachricht bekommen von meinem Mitbewohner, der auch gleichzeitig für Social Media beim THW verantwortlich ist, der dann schrieb, ja, du musst auf jeden Fall heute Abend zum LZ kommen, weil am letzten Bundesligaspieltag wollen wir noch mal so einen Videoclip für Rasmus Ankermann aufnehmen, der soll noch mal geehrt werden für Kielsportler des Jahres, da habe ich mir gedacht, gut, für Rasmus mache ich das gerne, weil jetzt auch leider das letzte Jahr, wo wir zusammen gearbeitet haben.
Und bin bin dann mit mit birkenstocks, kurzer Hose und einem Pullover, den ich beim Umzug anhatte, ins LZ gegangen, weil ich dachte, ja, gut, ich muss nur einmal kurz was für einen Videowürfel aufnehmen und was Nettes sagen. Ja, falsch gedacht, dann war ich im Kraftraum, dann ist Dominik reingekommen, ich habe es aber, also ich konnte es immer noch nicht irgendwie mir herleiten, dass es jetzt um Nachwuchstrainer des Jahres geht tatsächlich, sondern dachte ja, gut, dann ist Dominik Klein halt auch dabei und will auch noch mal was sagen für Rasmus. Und dann tatsächlich, als als Dominik angefangen hat, davon zu reden, dass er Teil einer vierköpfigen Jury ist, die sich jetzt beraten hat, über den
Nachwuchstrainer des Jahres, da habe ich dann das erste Mal wirklich auch mir das herleiten können, dass es vielleicht doch nicht um Rasmus ging und es war war eine schöne Überraschung, aber ja, sehr, sehr überrascht habe ich nicht mitgerechnet. Was ist seitdem passiert? Glüht das Handy? Der Tag, an dem das hochgeladen wurde, man muss ja sagen, das Ganze wurde am Mittwoch aufgezeichnet und mir am Mittwoch mitgeteilt und am Samstag wurde es dann auf Instagram hochgeladen, seitdem muss man schon sagen, glüht das Handy, das kenne ich so auch noch nicht.
Also ich habe jetzt heute morgen auf Instagram gesehen, wie in den letzten 7 Tagen 560000 profilaufrufe bei mir das. Ist. Also das kenne ich, kenne ich überhaupt nicht und haben natürlich super viele dann auch auf die auf die Instagram Post drauf geantwortet und geschrieben hat mich auch mega gefreut auch es haben mir eigentlich ein paar Leute geschrieben, von denen ich lange nichts gehört habe, mit denen ich aber trotzdem in der gemeinsamen Vergangenheit verbinde und das hat mich sehr sehr gefreut. Habe mir natürlich auch für jeden einzelnen Zeit genommen zu antworten, aber es waren schon viele Nachrichten, aber es hat mich sehr gefreut, ja.
Über welche Gratulation? Oder anders gefragt, welche Gratulation bedeutet Dir persönlich vielleicht am meisten? Also ich fange mal einfacher an, was welche Gratulation hat, hat mich am meisten überrascht, weil das fällt mir sofort ein. Wir wurden ja dann am Sonntag beim Spiel geehrt, zuerst die Mannschaft der U 17 und die Mannschaft der U 19. Und dann ich persönlich und dann standen wir im Gang und dann war gerade Halbzeit beim Spiel Kiel gegen Lemgo und dann kam Florian Kehrmann mir entgegen.
Und hat mir tatsächlich gratuliert und das hat mich sehr überrascht, weil ich dachte, ja, gut, er ist ein Bundesligatrainer in der Halbzeit von dem Bundesligaspiel a, dass er das Weiß und b dass er daran denkt, das fand ich schon sehr cool und das hat mich sehr überrascht. Welche Gratulation hat mir am meisten bedeutet, es ist schwer da jetzt einen Rauszuheben, aber am Ende des Tages bedeuten mir die Gratulation von von den Leuten, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeite, natürlich sehr, sehr viel.
Und natürlich auch die Jungs, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die vielleicht jetzt woanders spielen. Also da kann ich jetzt beispielsweise einen Connor Battermann Live Haag Linus kurz nennen, die ja jetzt ihren Weg gehen in anderen Vereinen in der zweiten Liga, dass die sich dann auch melden und sich noch mal bedanken für die gemeinsame Zeit von früher, das bedeutet mir dann auch schon viel, weil ich dann merke, dass es eben. Ja, nicht nur eine Verbundenheit über die Zeit, wo wir zusammenarbeiten, ist, sondern auch darüber hinaus. Jetzt hast du ja mit deiner Mannschaft in dieser A Jugend Bundesliga Saison auch wirklich sehr erfolgreich gearbeitet. Da kommen wir gleich auch noch
zu aber. Im Jugendbereich ist es ja nun mal so, dass es auf der einen Seite natürlich auch um sportlichen Erfolg geht, aber es geht doch auch darum, einzelne Persönlichkeiten zu entwickeln, einzelne Spieler zu entwickeln ist, weil du auch so ein paar Namen gerade angesprochen hast, die dann eben auch den Verein irgendwann verlassen, aber dann hier in der zweiten Liga spielen, da vielleicht ihr Profi Debüt geben und so weiter ist das eine Auszeichnung für Nachwuchstrainer oder was, was ist für dich persönlich eine Auszeichnung, dass du sagst, meine Arbeit trägt Früchte?
Also für mich persönlich ist das Allerschönste, wenn ich sehe, dass die Jungs den Schritt gehen. Die kommen ja am Ende des Tages alle hierher und haben ein Ziel und das Ziel ist in 99% der Fälle, dass sie Profi Handballer werden wollen und wenn ich meinen Beitrag dazu leisten kann, sie auf diesem Weg zu unterstützen und dann am Ende des Tages sehe, dass sie das auch schaffen, dann ist das für mich die allergrößte Auszeichnung und das ist auch für mich viel wichtiger, als am Ende irgendeine Trophäe in meinem Schrank. Es wäre jetzt gelogen, wenn ich mich nicht darüber freuen würde, dass ich eine Torphäe in meinem Schrank hätte. Wo steht, ich habe in dieser Saison gute Arbeit geleistet, aber für mich überwiegt die
Freude daran zu sehen, dass die Jungs dann ihre Träume verwirklichen können und ich glaube, da haben wir dieses Jahr einen guten Job gemacht, wenn ich überlege, wir hatten Rasmus Ankermann in der Bundesliga, Wir hatten Johann Rover in der Bundesliga, Wir hatten mit Markus Hans einen U 19 Torwart, der im DFB Pokal gespielt hat. Und wir hatten in dieser Saison Leon Dovotny, einen Torwart, der ganz, ganz viel gespielt hat, der aus unserer, unserer eigenen Jugend kommt.
Wir hatten Ben Shilagi, der letztes Jahr auch noch in der A Jugend gespielt hat, der gespielt hat und eben die letzten Jahre die angesprochenen kurz battermann, Papst, CEO, Dot Schwarmstede, wen auch immer man da nennen darf, das ist für mich das Allerschönste, wenn ich sehe, dass die Jungs ihre Träume verwirklichen können. Was macht denn einen guten Nachwuchstrainer für dich aus? Also was ist dein persönliches Credo? Für mich ist das Allerwichtigste, dass es auf menschlicher Ebene, auf menschlicher Ebene stimmt. Also die Jungs müssen mit Freude, die müssen gerne ins Training kommen, die Jungs müssen aber auch intrinsisch motiviert sein und unabhängig von meinen Inputs einfach Lust haben aufs Training und die
angesprochenen Spieler, die es jetzt geschafft haben. Ich finde, die vereint alle ein Kriterium und das ist, dass sie sich unglaublich viel selbst mit dem Sport und dem Spiel auseinandergesetzt haben. Also ich wusste, bei wenn wir jetzt mal nur über die Spieler der letzten Saison reden, ich wusste bei Rasmus, bei Johann oder bei einem Benchilagi, ich wusste einfach, ich kann mich mit denen am Donnerstagmorgen im Training über das Champions League Spiel von Mittwochabend unterhalten, weil sie sich das angeguckt haben und es ist auch ganz oft dazu gekommen, dass wir uns nach irgendwelchen Spielen Clips auf whatsapp zugeschickt haben und gesagt haben, ey, das ist interessant, wie sieht es aus, wie können wir das
vielleicht bei uns integrieren und. Da ist auch ganz, ganz viel von den Jungs gekommen und nicht nur von mir. Und wir haben uns dann wirklich auf Augenhöhe gegenüber gesessen und gesagt, Hey, das können wir vielleicht machen, das können wir vielleicht eher nicht machen, weil es nicht zu uns passt.
Und das ist mir auch ganz wichtig, dass ich meine Ideen einbringe, aber dass ich den Jungs auch die nötige Freiheit gebe, ihre Ideen einzubringen. Die Spieler wollen besser werden, das ist ja klar. Aber du ja auch in deiner persönlichen Entwicklung. Was machst du alles, was hast du auch schon alles getan, um besser zu werden.
Ich habe zum Beispiel gelesen, du warst sogar auch mal beim FC Barcelona. Ja, mehrmals war ich da. Das ist ursprünglich über ein Turnier in Spanien gekommen, was wir gespielt haben, und dann hat man so nach und nach immer ein paar mehr Leute von Barcelona kennengelernt. Aber ja, ich ich hospitiere sehr, sehr viel also in dieser Saison habe ich jetzt bei Barcelona oder bei den Füchsen Berlin hospitiert. Darüber hinaus gucke ich mir unfassbar viele Spiele an, also über über das Videoportal gucke ich mir alle möglichen Spiele a, Jugend, Bundesliga B, Jugend, Bundesliga, Erste Liga Männer, zweite Liga, Männer, auch erste Liga, Zweite Liga, Frauen A, Jugend Bundesliga Frauen also ich gucke mir einfach ganz ganz viele Spiele an wenn wir
trainingsfrei haben, dann ich fahre eigentlich kaum in Urlaub wenn ich irgendwas im Ausland mache, dann versuche ich das immer irgendwie zu verbinden mit Handball. Also letzten Sommer hatten wir glaube ich 2 Wochen Sommerferien und diese 2 Wochen habe ich genutzt um nach Skopje zu fliegen, weil da das U 17 Turnier der Jugendolympischen Spiele waren. Dann habe ich mir da spiele angeguckt, also ich würde schon sagen, dass ich ein sehr, sehr ehrgeiziger und ja ein sehr, sehr ehrgeiziger Trainer bin, der nichts unversucht lässt, besser zu werden.
Da muss ich ja natürlich investigativ mal nachhorchen jetzt, wie viele Stunden hat dein Tag? Das ist ja Wahnsinn, hast du nicht, du hast mir eben im Vorgespräch erzählt, du studierst doch noch. Ja, ich schreibe gerade meine Masterarbeit, die hat auch was mit Talententwicklung zu tun. Also in meiner Masterarbeit vergleiche ich gerade, wie sich die Talententwicklung unterscheidet in Vereinen, die primär auf Handball setzen, wie beispielsweise beim THW Kiel oder bei Flensburg.
Im Vergleich zu der Talententwicklung, die ganz, ganz viele Sportarten Vereinen, wie beispielsweise der FC Barcelona oder Sporting Lissabon. Also du merkst selbst im universitären Kontext, versuche ich irgendwie alles mit Handball zu verbinden, aber ja, es ist manchmal nicht leicht, wenn man Training hat, wenn man spiele hat, wenn man Uni hat, also das Privatleben leidet manchmal schon, so ehrlich muss man sein, aber ja.
Ich mache das gerne. Du bist der jüngste Nachwuchstrainer, du bist insgesamt. Vielleicht können wir das mal auflisten, der Sechste, der diese Auszeichnung erhält. Du bist der jüngste von allen, die das bislang bekommen haben, wo kommst du Handballerisch her und warum bist du so früh Trainer geworden?
Naja, ist ein lustiges Thema hier im Verein, weil ich immer als der Fußballer betitelt werde. Ich habe tatsächlich, ich habe tatsächlich, also ich habe nie. Leistungsmäßig Handball gespielt und ich wäre auch nie so gut geworden wie die Jungs, die ich hier trainiere. So, das muss man ganz klar vorweg schon mal sagen.
Nichtsdestotrotz habe ich natürlich auch Handball gespielt, ich habe bis zur C Jugend Handball gespielt, aber ich habe eben auch Fußball gespielt und als es dann beides in Richtung Landeskader ging, musste ich mich entscheiden, tatsächlich habe ich die Entscheidung damals für den Fußball getroffen, weil ich auch nicht aus dem Raum Kiel komme, sondern eher aus dem Raum Lübeck.
Und habe mich da dann für einen Fußballverein entschieden, den man in Kieler Kreisen vielleicht eher nicht nennen sollte. Hatte dann allerdings, da gibt. Es eine Rivalität, was wir kurz. Sagen genau ein grün weißer Verein in Lübeck, der hier nicht ganz so gern gesehen wird. Hatte dann leider ein paar Verletzungen in frühen Jahren, also dass ich mit 17 letztendlich aufgehört habe, Handball und Fußball zu spielen, habe mein Abitur abgeschlossen und.
Für mich war relativ klar, dass ich nicht direkt studieren möchte, dass ich ein Jahr was anderes machen möchte. Genauso klar war für mich aber, dass es irgendwas mit Sport zu tun haben muss und dann irgendwann ist meine Mutter auf mich zugekommen und hat gesagt, Hey, ich habe hier eine Anzeige gelesen, beim THW Kiel suchen Sie gerade noch einen FSJ Club und ich war schon von klein auf Kiel Fan, ich war damals mit meinem Vater hatten wir jahrelang eine Dauerkarte beim THW in der Champions League. Und das war natürlich dann mega erstmal. Dann habe ich mich da beworben, wurde eingeladen zum Bewerbungsgespräch, hatte das Bewerbungsgespräch mit Klaus Dieter Petersen, der hat mir zu dem Zeitpunkt ehrlich gesagt nicht ganz so viel gesagt, weil
das ein bisschen vor meiner Generation war, aber Christian Spreng aber auch dabei, und den habe ich natürlich über Jahre hinweg in der Arena angefeuert, und das war für mich so ein, habe ich mich, wieso ein kleines Kind gefühlt, das gerade 1 seiner Vorbilder getroffen hat und. Ich hatte auch Bewerbungsgespräche bei anderen Vereinen, unter anderem beim Fußball, beispielsweise bei Werder Bremen. Aber für mich war ab diesem Moment, wo ich das Gespräch hier mit Pitti und mit Christian Sprenger hatte, war für mich eigentlich klar, Ich möchte das hier machen und habe glücklicherweise dann auch eine Zusage bekommen und so ist das Ganze hier gestartet über das FSJ, die erste Trainerlizenz gemacht, dann gemerkt, dass ich
doch sehr, sehr viel Freude daran habe, mit jungen Menschen zu arbeiten im sportlichen Kontext und. Und das hält bis heute an. Und so wirklich weggekommen aus dem Verein bin ich auch nicht, aber darüber bin ich auch ganz glücklich. Und jetzt geht es ja immer weiter. Das ist eine beeindruckende Geschichte, du startest die a Lizenz und so weiter was sind träume, was sind Ziele mittlerweile?
Naja gut, wenn du die A Lizenz ansprichst, dann ist das Ziel natürlich schon die a Lizenz zu bestehen so sehr. Klar, das ist dann der nächste step Logo. Und ansonsten die Ziele, die ich jetzt gerade habe, sind genau die gleichen Ziele, die ich die letzten Jahre hatte. Das ist. Primär dafür zu sorgen, dass die Jungs, die ich trainiere, dass die ihre Ziele erreichen.
Also da setze ich ganz klar die Ziele meiner Jungs über meine eigenen, dafür bin ich im Nachwuchsbereich, das möchte ich, dass die Jungs primär ihre Ziele erreichen, wohl wissend, dass natürlich aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Jungs ihre Ziele erreichen, erhöht wird, dadurch, dass ich meine eigene Qualität verbessere, das heißt, ich möchte durch verschiedene Lizenzen, durch weitere Hospitationen, durch ganz, ganz viel Austausch.
Und Input möchte ich natürlich mich selber weiterentwickeln, besser werden, um dann aber primär die Jungs besser auf das vorzubereiten, was nach der Jugendzeit auf sie zukommt. Jetzt hat sich abschließend beim THW in den letzten Jahren verdammt viel getan. Also wir sitzen uns ja gerade gegenüber und du bist im Trainingszentrum des THW, dass es jetzt ein paar Jahre schon gibt, das ist ja kurz vor Corona gebaut wurden, nun mal um einen zeitlichen Rahmen zu geben, du hast jetzt die A Jugend in die. Ins Finale um die Deutsche Meisterschaft geführt, zur Silbermedaille, das gab es seit den 70er Jahren nicht mehr. Wenn ich das richtig gelesen habe, also auf jeden Fall unfassbar lange, lange her, wie
hat sich die Nachwuchsarbeit beim THW in den letzten Jahren weiterentwickelt? Also du sprichst natürlich schon eigentlich den entscheidenden Punkt an und das ist das Leistungszentrum. Also dadurch, dass wir das Leistungszentrum hier haben, verbunden mit Campusstrukturen, heißt, wir können jetzt dafür sorgen, dass die Jungs.
Neben dem Trainingszentrum wohnen wir können dafür sorgen, dass die Jungs auf eine Schule gehen, die nicht weit entfernt ist, die dafür sorgt, dass die Jungs beispielsweise vormittags trainieren können, die dafür sorgt, dass die Jungs an einem Freitag schon zu einem Spiel fahren können, wenn wir am Samstag in Magdeburg ein Finale Spielen, heißt durch diese Struktur Nachwuchsleistungszentrum in Kombination mit Campus mit Schulkooperation haben wir einfach strukturell. So ganz, ganz andere Voraussetzungen als noch vor ein paar Jahren, wo in Wellsee trainiert wurde, was einfach dafür sorgt, dass wir Regenerationszeiten besser verbessern können.
Wir können Trainingsquantität erhöhen, wir können aber auch die Trainingsqualität dadurch erhöhen, dass die Jungs einfach einen strukturierteren Plan am Tag haben, dass natürlich wir Trainer auch über bessere Voraussetzungen verfügen. Und natürlich ist auch ein Teil der Wahrheit, dass je erfolgreicher wir als Jugendmannschaften sind, dass natürlich auch andere Spieler vielleicht nicht mehr nur zu Berlin und Magdeburg gehen, sondern auch der eine oder andere nach Kiel kommen möchte. Und dass.
Eine neue Perspektive aufgezeigt werden kann. Genau, und das ist natürlich auch schön, ganz, ganz viele sagen tatsächlich ja. Andere Vereine sind auch erfolgreich, gewinnen eine deutsche Meisterschaft, aber sie sehen, dass in den letzten Jahren in Kiel einfach sehr, sehr viele junge Talente auch die Chance bekommen, sei es in der ersten Mannschaft, bei uns oder bei einem anderen ersten oder Zweitligisten, dass wir eben nicht nur dafür stehen, dass wir unbedingt Titel gewinnen wollen, sondern dass wir die Jungs vor allem individuell verbessern wollen und dann den Sprung nach oben schaffen und das gelingt uns sehr gut durch die Strukturen, die wir hier haben.
Und das scheint sich Herumzusprechen in Deutschland, dass es eben jetzt auch in Kiel gute Möglichkeiten oder eine gute Perspektive gibt und nicht nur bei den Vereinen. Und so ehrlich müssen wir auch sein, dass Berlin Magdeburg, sage ich jetzt mal, dass die das seit ein paar Jahren länger auf dem Niveau schon schon sehr, sehr gut bewiesen haben, wir jetzt aber auch in diese Gruppe absolut dazu gehören.
Felix, ich danke dir für deine Zeit und diese Einblicke finde ich total spannend, die die Perspektiven. Ich glaube das sollten wir an anderer Stelle definitiv noch mal der kommenden Saison auch vertiefen, auch mit Blick auf den auf den Jugendhandball, wo so viel aktuell passiert, auch in der Entwicklung. Danke dir noch mal alles gute und vor allem viel Erfolg beim Umzug sagtest du dann noch die Masterarbeit und auch noch die a Lizenz wow krass schönen Sommer.
Vielen Dank. Den wünsche ich dir auch. Dankeschön so. Das war die Folge mit Felix Höppner wenn euch diese Folge gefallen hat, lasst doch gerne ein Like und gerne auch ein Abo da, wenn ihr mögt, hören wir uns morgen wieder, dann gibt's alle aktuellen Handball News der vergangenen Tage. Würde mich freuen, wenn ihr dann wieder mit am Start seid, bis dahin habt einen tollen Dienstag alles gute euer Fromm und Tschüss.
Vorm Tast der Daily Handball Podcast.