«Frau.Psyche»· Folge 3

Gender in der Psychiatrie – über die Dynamik von Essstörungen

Donnerstag, 24. September 2026 · 38 min

MP3

Shownotes

Irene Grüter im Gespräch mit Prof. Gertraud Gradl-Dietsch.
Auf zehn Jugendliche oder Frauen mit einer Essstörung kommt etwa ein Jugendlicher oder Mann. Doch warum sind Essstörungen bei Mädchen und Frauen deutlich häufiger?

Darüber spricht Prof. Gertraud Gradl-Dietsch, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie der UPK und spezialisiert auf Anorexia nervosa, im UPK-Wissenspodcast «Frau.Psyche».

Essstörungen beginnen häufig in der Pubertät – einer Lebensphase, in der sich der Körper und der Hormonhaushalt grundlegend verändern. Gleichzeitig können zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle spielen: der Wunsch nach Kontrolle, Veränderungen im Essverhalten, kulturelle Einflüsse und nicht zuletzt soziale und digitale Medien.

Das und noch mehr im Podcast «Frau.Psyche»:

• Warum sind Mädchen häufiger von Magersucht betroffen?

• Welche Rolle spielen Pubertät, Hormone und Schönheitsideale?

• Wie wirken neurobiologische Faktoren wie Leptin?

• Warum sind Essstörungen psychische und körperliche Erkrankungen?

• Wie erleben Betroffene ihren eigenen Körper?

• Welche Folgen hat Anorexia nervosa für Betroffene und ihr Umfeld?

• Wie sieht die heutige Behandlung aus?

• Wie virtuelle Realität in der Therapie zu einem Perspektiv-Wechsel beitragen kann?

• Wie Home Treatment Betroffene und ihre Familien unterstützt?

• Warum es Transitionsangebote an der Schnittstelle von Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie braucht?

Shownotes:

• Gertraud Gradl-Dietsch (upk.ch/ueber-uns/klinikportrait/leitungsperson…)

• Essstörungen (upk.ch/erwachsene/hilfe-bei/essstoerungen)

• Buch: «Ratgeber Magersucht – Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher», Dagmar Pauli, Hans-Christoph Steinhausen, Verlag Hogrefe

• Buch: «Eine halbe Banane und die Ordnung der Welt», Sarah Michaela Orlovský, Verlag Tyrolia

• UPK Basel (upk.ch/startseite)

• E-Mail: Podcast@upk.ch

0:00 / 0:00