Fun Facts.

Mamdani vs. Milliardäre: Dieser Bürgermeister nervt die Reichen | Fun Facts mit Raum27

Dienstag, 19. Mai 2026 · 10 min

MP3

Shownotes

Unterstütze uns und werde jetzt Teil der Bande: bande.funfacts.de/join

Sichert euch jetzt unser Klugscheißer Klopapier: goldeimer.de/funfacts

Erlebe die Show live – Tickets gibt’s hier: funfacts.de/tickets-kaufen

Arbeitszeitgesetz, 13-Stunden-Schichten und über 70 Stunden Arbeit pro Woche: Die Debatte um flexiblere Arbeitszeiten trifft vor allem Menschen, die schon jetzt unter Druck stehen. Pflege, Einzelhandel, Handwerk und andere Branchen sollen den Fachkräftemangel auffangen, während Erholung, Gesundheit und Produktivität auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig schaut diese Folge nach New York, wo Bürgermeister Zohran Mamdani mit linker Politik für Aufsehen sorgt. Seine Forderungen klingen erstaunlich normal: bezahlbares Wohnen, kostenlose Busse, kostenlose Kinderbetreuung und höhere Abgaben für sehr reiche Immobilienbesitzer. Trotzdem wird Umverteilung schnell als Kommunismus verkauft, besonders wenn sie Milliardäre, Luxuswohnungen und Zweitwohnsitze betrifft.

Neues Arbeitszeitgesetz
Zohran Mamdanis Luxussteuer

In Kooperation mit CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft

Mehr vom von Raum27 gibt es hier instagram.com/raum27band

Autor*innen:
Anna Bartling, Johannes Floehr, Carl Frank, Jean-Philippe Kindler, Tristan Stadtler, Felix Treder

Produktionsleitung: Seven Elias
Produktionskoordination und Aufnahmeleitung: Lea van Acken
Musik: Boris Loebsack
Animationen: Amelie Runkel amelierunkel.com
Bühnenbild: Florian Biege, Seven Elias, Joni Marlene Lützen Hollingsworth
Produktion: erstegrossefreiheit Filmkollektiv @erstegrossefreiheit erstegrossefreiheit.de
Schnitt: Noah Wankner, Katharina Hamann, Bastian Wirth, Jan Vogt, Seven Elias, Luke Cronauer, Sascha Gerlach

Quellen funfacts.de/quellen

----------------------------------------------------------------
Folgt FunFactsde
Bluesky: bsky.app/profile/funfactsde.bsky.social
Mastodon: social.funfacts.de/@funfacts_de
...und sonst überall!
----------------------------------------------------------------

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wer braucht schon Zeit für Hobbys, wenn man auch arbeiten kann? Und ist der Bürgermeister von New York eigentlich ein rappender Kommunist oder ein kommunistischer Rapper? Schauen wir mal. Mein Name ist Tristan von Raum 27 und ihr schaut Fun Facts, Wir brauchen ein neues Arbeitszeitgesetz. Gibt es dafür auch ein Wort, das ich als Musiker verstehe, Work Life, Balance, Flow Law? Warum eigentlich ein neues Gesetz? Weil das alte angeblich zu unflexibel sei, aber seit wann ist Flexibilität ein Qualitätsmerkmal für ein Gesetz im Grundgesetz steht ja auch nicht die Würde des Menschen ist schon meistens unantastbar, aber guckt man halt mal von Fall Zufall, das neue Gesetz sieht vor, dass die Wochenarbeitszeit zwar im Schnitt nicht über 48

Stunden betragen darf, mit der veränderten Regelung wäre dann eine Maximalarbeitszeit von Achtung anschnallen. 3 und siebzigeinhalb Stunden erlaubt über 70 Stunden pro Woche. Das erinnert mich an die Ansprache eines Wohlduftenden Wirtschaftsweisen. Also wenn du nur 1000€ im Monat machst, dann würde ich dir empfehlen mehr zu.

Rechnen wir mal durch. Eine Woche hat 168 Stunden nehmen wir davon 7 * 8 Stunden für Schlaf, Haushalt und Kindererziehung sieht die Statistik bei gleicher Aufteilung circa 50 Stunden pro Woche vor. Es bleiben 62 Stunden, wenn wir dann noch 3 und siebzigeinhalb Stunden arbeiten gehen, da bleiben dann so Oh minus elfeinhalb Stunden, ja wenn deine Woche nur aus 168 Stunden besteht, dann musst du eben mehr machen.

Dann musst du halt schneller leben. Auch eine Arbeitsschicht könnte mit der neuen Regelung bis zu 13 Stunden dauern. Also Leute, habt ihr Bock auf n 13 Stunden Konzert von mir seid ihr bescheuert, niemand will das nicht mal ich, aber hier geht es natürlich nicht um mich, es geht auch nicht um den Hyperformer Lorenz aus dem Sales Team, der noch mal ein bisschen mehr ranklotzen soll.

Denn das ist nicht, woran es fehlt. Mehrarbeitszeit soll den Fachkräftemangel ausgleichen, den die Bundesregierung gerade probiert, effektiver abzuschieben. Wir reden über Menschen, die sowieso schon viel zu viel leisten für zu wenig Geld, zum Beispiel im Einzelhandel, Handwerk und in der Pflege, wenn die noch mehr arbeiten, komm ich mit dem Klatschen nicht mal mehr hinterher. Und was unsere Koalition völlig außer 8 lässt, schon ab 7 Stunden Arbeitszeit steigt das Unfallrisiko deutlich. Es verschlechtert sich außerdem die Erholungsqualität, sodass sich das Problem fortlaufend selbst verschärft und was der Bundesregierung ja eigentlich gar nicht recht sein dürfte, auch die Produktivität sinkt

massiv. Machen wir es konkret. Ein überarbeiteter Dachdecker kommt ins Krankenhaus. Die überarbeitete Pflegekraft am Empfang schickt ihn in die falsche Abteilung. Der überarbeitete Pfleger findet die Vene erst beim 34. Versuch. Die überarbeitete Ärztin rutscht da aus, wo die überarbeitete Reinigungskraft das Schild vergessen hat und amputiert im Sturz das falsche Bein. Hoppla, wenn wir konsequent so weitermachen, pflegt sich die Pflege irgendwann selber.

Und Herr, Was ist das überhaupt immer für eine konservative Kausalkette, die meint, wenn es der Wirtschaft schlecht geht, muss es den Menschen auch schlecht gehen? Können wir vielleicht mal aufhören, die Wirtschaft immer zu personifizieren? Die Wirtschaft ist kein Mensch, der 13 Stunden am Tag arbeiten muss und sich am Ende des Monats nur noch Salz ohne Beilagen leisten kann Menschen arbeiten für die Wirtschaft und zum Schutz der Menschen gibt es normalerweise sowas wie Arbeiterparteien, gibt es die eigentlich noch, sind alle. Tot.

Aha, Mensch, ja. Fun Fact Das Arbeitsministerium, geführt vom Arbeitgeberverband SPD, trägt das maßgeblich mit mehr Ausbeutung und mehr prekäre Arbeitsverhältnisse und außerdem ist der 1. Mai auch schon wieder lange her bis zum nächsten Jahr haben ja eventuell alle wieder vergessen, dass sie vergessen wurden, schön wäre es doch, wenn wir mal ein Beispiel hätten für eine sozial gerechte Politik, da gibt es ja zahlreiche Ideen, doch für die CDU ist jede davon, die den Wunsch der Bevölkerung nach Umverteilung beinhaltet, quasi Kommunismus. Für die CDU ist aber auch jeder ein Kommunist, der was dagegen hat, mit 300 Sachen über die A 1 zu ballern, während der Beifahrer ein Tönniesschwein

schlachtet. Schauen wir doch mal über den ganz großen Tegernsee rüber in die USA zum neuen Bürgermeister von New York, Zoran Mamdani Mamdani ist links, der will Geld bei den Reichen eintreiben, bleib ruhig, Friedrich, außerdem ist er auch noch Moslem mit Migrationshintergrund Friedrich Admen. Und jetzt ganz stark bleiben.

Joachim Friedrich Martin Josef Merz vor allem ist er beliebt, aber würde Mamdani in Deutschland leben, dürfte er nur bleiben, wenn er sich in der Krankenpflege für den deutschen Wohlstand den Rücken kaputt schuften und sonst die Klappe halten würde oder uns zum WM Titel schießt, Deutschland, Deutschland. Sora mandani ist 34 Jahre alt.

Der Bürgermeister von New York und fast schon ne kleine Zecke slay. Seine Kernforderung Leute sollen sich Bus fahren, Kinderbetreuung und Wohnen leisten können. Klar das ist Kommunismus völlig richtig, da wird selbst fieder Castros sichelspitz es ist wirklich unglaublich wie tief sich der Kapitalismus in Herzen und Hirne gebrannt hat, jede komplett normale Forderung riecht in dieser Welt direkt nach Nordkorea. Wenn ein Milliardär 1000000 abgibt, ist er immer noch ein Milliardär.

Wenn ich 1000000 abgebe, bin ich dick im Dispo, nämlich genau so ziemlich 1000000 bekomme ich die mit normaler Arbeit zu Lebzeiten jemals wieder rein? Nein. Scheiße ist das, das weiß auch Soran Mandani. Seine Kernaussage war nämlich ganz einfach gesagt, in New York ist es zu teuer, außerdem setzt er sich für Lgbtq Ai Plus Rechte ein und ist Rapper. What Take my coveragan in Panda cos i want a early sup a bully much at tandan tja, by was a part now is the hold me in rubitano yeah by quata quata kut eru. Schaut auf, aber schauen wir uns deine Pläne konkreter an. Mamdani will zum Beispiel kostenlose Kitaplätze und Buße. Geiler Scheiß, aber wie finanzieren? Vor allem, wenn der Vorgänger

ein ein 5 Milliarden US Dollar tiefes Haushaltsloch hinterlassen hat. Lass uns das doch mal gemeinsam überlegen, wo könnte man Gelder finden um so ein Spaß zu finanzieren, Masken produzieren, Steuern hinterziehen, Klopapier verkaufen oder halt wie bei März am Bürgergeld. März will beim Burger Geld 5 Milliarden einsparen, so ein Depp New York Showers how It's dun.

One i ran for me i sid i was in a tax the rich will today we're tax in the rich. Mandanis Planung hierzu lautet Umverteilung. Er stellte kürzlich eine Luxussteuer auf Zweitwohnsitz in New York vor. Diese besagt, dass wenn ich am Ende des Monats ein paar Flocken übrig habe und mir aus Spekulationsgründen und Jux eine $238000000 teure Wohnung in der Appa is Zahl als Zweitwohnsitz gönne, um dort dann 350 Tage im Jahr das Licht auszulassen, dann muss ich diese nun versteuern trech.

Mit dem Geld können dann Menschen, die von $238 im Monat leben, kostenfrei Bus fahren. Ursprünglich hatte Mandani sogar eine Millionärssteuer geplant, als diese aber von der Gouverneurin New Yorks abgelehnt wurde, entstand dieser Kompromiss rund 500000000 US Dollar sollen die neue Steuer erwirtschaften angesichts des Haushaltslochs zwar nur ein kleiner Teil, aber immerhin, es nervt die reichen und es passiert etwas. Auch hier wieder.

Es hat wirklich gar nichts mit Kommunismus zu tun, wenn ein Bürgermeister deine Luxus Zweitwohnung besteuert. Viele drohen nun mit den Umzug in Bundesstaaten, die in republikanischer Hand sind. Auch Hedgefondsmanager Ken Griffin. Der wahre Besitzer der 238000000 teuren Wohnung ist nun beleidigt, da mandani ihn und seine Wohnung als Exempel für die Luxussteuer nahm.

Er liebäugelt nun mit dem Umzug nach Miami, laut der Citizens Budget Kommission hat die Stadt New York rund 31% Millionäre in den letzten 15 Jahren durch Wegzug verloren. Schade komisch, wenn Menschen wegen des Wunschs nach einem besseren Leben ihren Wohnort ändern, dann interessiert uns das. Aber nicht, wenn der Weg dafür über das Mittelmeer führt. Fun Fact trotzdem leben in New York immer noch fast 400000 Millionärinnen muss das sein?

Nee. Echt nicht. Muss nicht sein. Ah, die Bürgermeister von Frankfurt einige Stimmen sehen Millionärsweckzüge übrigens als problematisch an, es wären potenzielle Steuerzahlerinnen, aber lasst mich euch sagen, diese Millionärinnen sind meistens äußerst gut darin, keine Steuern zu zahlen, ob sie jetzt von New York aus oder von Miami aus ihrem Milliönchen am Fiskus oder wie man in Amerika sagt, Fiskus.

Vorbeischleusen ist ja bisschen egal. Auch. Außerdem gibt es auch die ökonomische Theorie, dass sich Preisniveaus erholen können, wenn weniger Big Spender diese in die Höhe treiben. Für diese Theorie müsste man allerdings der Wissenschaft glauben schenken und Puh schenken, da halten die Millionäre nicht viel von so zum Schluss noch mal was Positives, Glückwunsch an Sarah Engels, die Deutschland würdig beim ESC in Wien vertreten hat, Glückwunsch zu Platz 23.

Und jetzt klappt den Laptop zu, legt das Handy weg, checkt, ob der Bürgermeister eurer Stadt auch ein teilter Rapper ist und macht was Schönes. Werdet Teil der Bande, denn nur durch euch sind und bleiben wir unabhängig wieder.

0:00 / 0:00