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Fall Fabian – 33. Prozesstag: Lebenslang gefordert | Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Nebenklage gegen Gina H.
Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 1 h 01
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Shownotes
„Ein Zusammentreffen dieser vielen Zufällesteht außerhalb jeder Lebenswahrscheinlichkeit.“ Am 33. Prozesstag im Fall Fabian vor dem Landgericht Rostock endet die Beweisaufnahme. Staatsanwalt Oliver Schley, Oberstaatsanwalt Harald Nowack und Nebenklageanwältin Christine Habetha halten ihre Schlussvorträge und fordern für Gina H. lebenslange Haft wegen Mordes sowie die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.
Es geht um die Indizienkette: Fasern undSchuhabdrücke am Tümpel bei Klein Upahl, ein ausgeschaltetes Handy, Suchanfragen vor der Vermisstenmeldung, eine Küchenrolle mit Blut, ein Satz ineiner Vernehmung und der Fund des achtjährigen Fabian im Dunkeln. Die Anklage spricht von Täterwissen, Heimtücke und niedrigen Beweggründen. Christine Habetha widmet einen großen Teil ihres Plädoyers Fabian selbst: dem„Rechenkönig“, dem „kleinen Kuschler“.
In dieser True-Crime-Folge gehe ich den Verhandlungstag chronologisch durch und beleuchte jeden Widerspruch von beiden Seiten, auch die offenen Fragen, die die Anklage selbst einräumt. Die Verteidigung plädiert erst am nächsten Verhandlungstag. Gina H. bestreitet jedeTatbeteiligung. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
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