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Shownotes
Über die Machtzentren der Schweiz und die verworrenen Wege, die dorthin führen.
Das Parlament wählt bald einen neuen Bundesrat – als Ersatz für den abtretenden Guy Parmelin. In diesem Zusammenhang hat sich das Podcast-Trio die Frage gestellt: Wie wird man in der Schweiz eigentlich mächtig? Muss man dafür in den Bundesrat, in ein Unternehmen, in die Verwaltung? Und wie kommt man dort hin?
Mit besonderen Fähigkeiten? Oder eher Beziehungen, Geld oder Glück?
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Hör- und Leseempfehlungen aus dem Podcast:
• Autorin Katja Gentinetta im SRF-Kulturplatz. (srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:35a…)
• Ueli Mäder: «macht.ch (rotpunktverlag.ch/buecher/macht-ch)»
• Mathias Daum, Ralph Pöhner, Peer Teuwsen: «Wer regiert die Schweiz? (hierundjetzt.ch/de/catalogue/wer-regiert-die-s…)»
• Walter Thurnherr: «Wie der Bundesrat die Schweiz regiert und weshalb es trotzdem funktioniert (keinundaber.ch/buecher/wie-der-bundesrat-die-s…)»
Host: Elia Blülle, Angelika Hardegger, Yves Wegelin
Produktion: Laura Bachmann
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Angelika, Elia. Wie wird mir der Schweiz mächtig? In dem man schlecht in die Anzüge dreht, möglichst mediocre ist oder zumindest so tut das wärmer möglichst mediocre und über alle witzlacht obwohl wir sie nicht wirklich lusten. Keine steile These Angelika! Ich glaube es ist gar nicht so einfach. zu meiner schweizmächtigen Werte.
Das finde ich eigentlich toll an diesem Land. Jetzt haben wir noch eine sehr rieuse Handbote. Ja und auch ein bisschen demokratischer. Ja, an diesem Parlament gibt es einen neuen SWP-Bundsrat. In dem Zusammenhang fragten wir uns, wie der Schweiz überhaupt Mächtig wird. und muss man dafür in den Bundesrat unternehmen oder vielleicht eher in die Verwaltung?
Und wie kommt man überhaupt ertehren? Wir können oder ehebeziegeln Geld Glück! Hier. darüber wollen wir heute reden. In unserem Podcast gute Frage hat mir das Sidang Erika Harden von Elia Brülle und ich selber der Yves Wegelin. Wir nehmen uns heute die Frage vor. Wie viel haben wir hier am Berg? Statt schnell unter den Ufer und denkt hoch!
Ja, Elia Angelica ... Sie sind nicht supermächtig, aber immerhin habt ihr als andere Leute eine Plattform, die dir Sachen schreiben können, die man an vielen Leuten lernt. Wie seid ihr da hergekommen? Wenn ich diese Frage korrekt beantworten möchte, dann muss ich eigentlich in der Primarschule anfangen.
Nein, schau. Ich hatte das Glück, dass ich ... In einer Familie aufgewachsen bin ich, die Zeitungen immer eine grosse Rolle gespielt haben. Mein Grossvater hat einen eigentlichen Druck Krebs essen. Mein Vater war Illustrator für Zeitung und Magazin. Ich bin mit ihm aufgewachsen, habe sehr früh den Zugang zu diesem gefunden und das hat mir immer imponiert.
Und dann habe ich Schülerzeitungen gemacht und Jugendmagazine und auch für die Lokalzeitung geschaffen. Irgendwann habe ich dann ein Volontariat bei der Republik machen können und ein bisschen Hängenpluben wie man sieht. Es hat mir sicher geholfen, dass ich viele Kontakte hatte bereits in diesem Brussfeld.
Ich wusste schon, wie es funktioniert und wer nicht wichtig ist. Böse können wir auch sagen, weil wir heute die Frage um Macht verhandeln. Ich wurde ein bisschen Journalist, weil ich überall mitrede und etwas dabei sein will. Aber am Schluss verantworten, gleich mit wirklich Wettel trägen und ihr macht das Kepsi und sind mir immer zutrauen.
Ich glaube, bei mir war es schon anders. Also ich wurde als Journalistin, nämlich studiert und mich nachher für das Voluntariat bei der NCZ beworben habe. Die haben mich noch etwas fest angestellt auch weil in dieser Zeit, wo ich Volunterin bin, eine Person gegangen ist, die eine junge Frau war. Und ich glaube ... Die haben mich auch darum angestellt, weil ich irgendwie so recht unbefangen war.
Also ich bin nicht aus dem Haus gekommen, wenn man dann sie dort abonniert hatte. Ich habe eigentlich wenig gewusst über die Branche Journalismus und auch nicht über die lange Geschichte des Hauses. Ich war recht wenige geschüchtert und habe recht wenig zu verlieren gehabt. Das hat mich irgendwie ein bisschen zu mutig gemacht oder mutiger.
Kannst du jetzt schlecht sagen, aber du bist einfach auch richtig gut? Ja, aber ich glaube vielleicht auch der Punkt, den ich machen möchte ist... Ich glaube man wird auch mächtig mit Selbstvertrauen, was ich selber weiss dann gehabt habe in diesem Jahr und manchmal braucht es halt schon einmal einfach der Mut Ein Anspruch, als wir uns das halt wollen.
Ja, es ist vielleicht eine Frage, die man ganz kurz am Anfang diskutieren kann wie man überhaupt mächtig wird? Wie wird man mächtiger, Leo? Also vielleicht haben wir ja noch ein kurzes Beispiel vom Journalismus oder von der Medienwelt. Das ist das was ich persönlich kenne Was sicher hilft zum Beispiel wenn man so aussieht wie ich aussehe Wenn er ein Mann ist.
Das verändert sich zwar gerade rasant oder es gibt immer mehr Frauen in dem Beruf, aber wenn ich zurückgeguckt werde und mich zum Beispiel gefördert hätte sind oft ältere Herren gewesen oder Männern, die älter waren als ich, wo mir irgendetwas ähnlich war. Und vielleicht mich auch deswegen cool gefunden haben.
Was auch hilft, waren Connections. Also ein junger Journalist, was nicht wie all das ging ist etwas, was ich immer gehört habe, ja Talent ist schon wichtig! Aber geil? Und ich bin ein junger Journalist, z.B. extrem auf der irgendwelchen Abbrusse umgestanden, wo ich das gehasst habe und versuchte, wichtige Leute kennenzulernen zu können, weil mir das so beigebracht wurde – wie viel es mir tatsächlich geholfen hat weiss ich nicht.
Aber ich glaube, dass spielt eine Rolle gerade in der Schweiz. Die Schweiz ist extrem kleinräumig. Alle kennen sich! Wenn man die Namen schon mal gehört hat, wenn man schon einmal mit einem geredet hat… zum Menschen zu tun, aber das hilft definitiv. Und ich glaube es braucht eine gewisse soziale Flexibilität im Sinne der Fähigkeit in ganz unterschiedlichen Kontext anzupassen.
Das ist etwas, was ich in der Schweiz immer sehr stark beobachte bei vielen Leuten, die dann in Machtpositionen ... Also der Christoph Blocher ist ein gutes Beispiel für das. Jetzt haben wir eine grosse Folge aufgenommen zu ihm, aber da war immer einer, die zu den Bauern und wie man richtigen Bauern reden konnte.
Und am anderen Tag hat er in der Sternstunde Philosophie geguckt – ich weiss nicht, ob er was Dich ist -, aber er hätte über Kunst sprechen können und über Bücher. Ich glaube so diese Flexibilität und Fähigkeit sich um unterschiedliche Milieu zu bewegen, um unterschiedlichen Personen anzusprechen. Das ist etwas, das in der Schweiz ... Gleich so ein vielfältiges Land ist mit verschiedenen Sprachen.
Aber das haben wir zum Beispiel nur nicht geredet, ich glaube wer in der Schweiz richtig gemächtig wird muss oder sollte ihm ihre Landesprache beherrschen. und dann gibt es weitere Sachen Coats. Ich habe immer wieder erlebt dass Leute in die Schweiz gekommen sind hier im Machtpositionen gekommen sind und sich extrem schwer da haben.
also zum Beispiel Schweizerinnen und Schweizer haben das Gefühl sie hassen. das ist jetzt etwas pauschal wenn sie plötzlich einen Chef haben, der direkt aus Hamburg oder Berlin importiert wird und ihnen vor die Nase gesetzt wird. Und Kösung in Codes nicht versteht. Wie hat es vielleicht auch mit dem Umgang?
Ich glaube, wenn man diese Manehrismen ... Wenn man die Mentalität versteht, das bringt einem schon extrem viel um überhaupt zu verstehen wie die Machtdynamiker sind. Was muss man sagen? Wann muss man lachen? Mit was disqualifiziert man sich! Das führt dazu, dass wahrscheinlich und auch am Rekaparschale Aussage treffen.
Aber dass in Unternehmen Institutionen, in der Politik schon bestimmte Wesenzüge ihr dazuführen, damit man bessere Startchancen hat als andere Menschen. Wenn ich jetzt wieder an die Politik denke – weil ich vorhin gesagt habe, wir sollten auch eine Ansprache haben, mächtig zu werden. im Bundesrat ist es ja eigentlich gar nicht so.
Also wenn du willst Bundesrate in dem Bundesrat werden, dann solltest du dich ... Es ist nicht unbedingt so verhalten, wie wenn du in der Wirtschaft aufsteigst. Du solltest keine grossen Territorien als Verhalten an den Tag legen. Du musst nicht zudominant sein. Du muss v.a., was Elia gesagt hat, den Leuten glaubhaft vermitteln, dass du zugänglich für sie bist und dass du eine von ihnen bist.
Also eigentlich ... Es ist interessant, dass es ein paar Jahre geistert wurde von der Gemöglichkeit der Presse. Das erste Mal, als mir das so aufgefallen ist, wurde Elizabeth Bumschneider für die SP Bundesrätin geworden und sie hat ja also absolute Außenseiterin geholt. Und plötzlich war dann diese Frau eine Top-Favoritung.
Eines der Haute-Orgometen war immer ... Ja, Frau Bumscheiner ist eben sehr gemögelt! Jetzt gibt es das Wort von dem Gemögenfaktor, der sozusagen Bundeshausschonalistin und Journalist ist. Ich weiss tatsächlich nicht ob das stimmt oder ob das eine mediale Erfindung ist, wo ein grosser Rollen drin wird spielen, wer in den Schweiz Bundesrätin oder Bundesrat kann werden.
Und ich finde das so lustig! Es ist kein anderer Land, als würde man einen seltsamen Wort mit Gmögen gebrauchen. Und jetzt frage ich mich manchmal, ist es wirklich der Faktor dass jemand sehr sympathisch ist? oder ist in Schiffen dafür, dass es vielleicht jemand ist, der eben nicht einen extremen Machtanspruch hat.
Und ich finde das im Fall auch gar nicht so ein schlachtes Argument zu sagen. Wir wollen in diesem sehr kollegialen Gremium niemandem, die dazu tendiert macht, sich zu reissen und sogar nachzustellen oder so etwas. Sondern wir wollen jemandem, der im Team tankt und teamfähig ist. Aber ich habe das Gefühl, dass man schlecht sagen kann als Politikerin oder Politiker.
Beim Bundesrat ist es ein bisschen anders, weil der Bundesrat von Leuten gewählt wird, die im nächsten Augenblick auch etwas in Konkurrenz dieser Person stehen. Zumindest diese Parteien müssen jemanden wählen, der in einer anderen Partei ist und dort ist es klar, dass irgendjemand wählt, die am Schluss des Tages nicht so gefährlich wird.
oder jemand, der man weiss und ich glaube das meint Gewöhnlichkeit mit. Wo ich wie weiß als Parlamentarierin die Person wird Bundesrat und bleibt gleich eine von uns. Endlich will nicht. Ich werde dieser Person können anläuten übermahnen wenn ich irgendeines Anliegen habe und möchte einen Autobahn bauen im Thurgau oder ich weisse dort also um das geht es ja ganz wesentlich dass die Kandidatinnen den Parlamentariern vermittelt.
hey Ich nehme dich ernst und deine Anliegen. Egal, ob es hier um den Schwarznäßenschaf geht oder ... Ein neuer Tunnel! Das Interessante ist, dass Elia, wenn es um Kompetenzen geht, Freundesprache wichtig ist. Und er hat gesagt, du bist ein sehr guter Journalistin. Sie kann bestätigen. Schön haben wir gar nicht darüber geredet zu können.
Vor einer Person wurde irgendwie gar nie diskutiert worden. Die Autorin Katja Gentynetta hat ihr Reportage vom SRF ... zur Frage, warum Leute zur Elite gehören das gesagt? Es gibt einen Grund, warum Menschen zur Eliten gehören und andere nicht. Das heißt aber nicht, dass die anderen einfach einfache Bürger sind.
Sie gehen ihren Berufen nach, sie machen ihre Aufgabe. Sie haben eine Expektive in dem was sie tun. Aber sie haben vielleicht nicht den grossen Blick auf Dinge oder die Tiefe in die Sachfragen notwendig ist wenn es darum geht... Weitreichende demokratische Entscheidung zu feiern. Sie sagt ja etwas völlig anderes, nämlich Leute, die oben seien und mächtig sind, dass sie den Widerblick haben, die durch besondere Fähigkeiten auszeichnen.
Was haltet ihr davon? Ich glaube das ist nicht nur falsch. Wenn es nur falsch wäre, dann hätten wir ein grosses Problem. Und gleichzeitig würde ich davon ausgehen ... Die Gentine versteht sich auch von ihren Eliten. Und dass die Elite, wenn man in einer Machtposition ist und sie macht immer wieder Begründe, wird ja oft hinterfragt.
Leute von der Elite-Tennenzelle sagen, wir sind in einer Position. Wir sind unfassbar klug und haben einen unglaublich guten Überblick über die Welt und wie sie läuft. Dass das eine bevorzugte Erzählung ist gegenüber ... Vielleicht hatte ich auch verdammt Glück beim richtigen Moment am richtigen Ort.
Und mein Papi hat im Fall recht viel Geld. Was mich stürzt an dieser Erzählung ist ... Weniger, dass sie falsch ist. Das glaube ich nicht! Ich glaube, Sie hätten einen wohren Kern und gleichzeitig was Sie ja immer ausklammern. Und das stört mich an dieser sehr einseitigen liberalen Erklärung von der Meritokratie, die ich in einem Teil unterstütze.
Aber den Teil, wo man daran stürzt, ist Ausklammer vom ganz anderen Teil. Also dass zum Beispiel Fähigkeiten überblickt zu haben, wie viele Vorbedingungen es hat... dass man Zeit haben muss, um sich etwas einzulesen. Dass man Kontakt und Zugang haben muss. Und dann kommt man halt nicht dadurch durch, dass es wahnsinnig klug ist.
Wenn ich jetzt wieder in der Politik denke ... Und an das, was Kathia Gentine sagt, nämlich man muss den Widmen in Frage haben. Da muss man ehrlicherweise sagen ja also es hat einem eigentlich fast im Bundesrat zumindest. Also der Walter Thurnherr, der früherige Bundeskanzler und gleich mal auf der Bundeskenzlerin ist ... Eine Person in Bundesberne, die den Bundesrat super gut kennt.
Er ist nicht der Sitzige-Teil, er koordiniert Arbeit vom Bundesrat. Der Walter Thunherr hat das Buch über dem Bundesrat geschrieben mit echt zum Teil witzigen Ereignungen getrotet und er nahm z.B. jetzt einfach noch auf die Weitblick zurück. Er schrieb z. B., dass der Bundesrat praktisch nie über den Irak Krieg geredet in seinen Sitzigen.
Aber zu dieser Zeit ... Auch vier Sitzungen darüber gestritten, ob auf der Schiff von Schweizer See so viel Schwimmweste vorhanden sein müssen wie die Passagiere oder die Hälfte Lange. Der Bundesrat hat auch nie diskutiert, was die Osterwitterung der EU für Europa bedeutet aber hat in dieser Zeit, wo das aktuell gewesen wäre, Konzession vom Sessellift auf den Weisestein verhandelt?
Es gibt ja niemand im Bundesrat, Ich hatte eine Karriere von Weltrang. Oder jetzt ... Also, ich habe keine Souter. Es war Ballmatchering. Wir haben mehrere Leute im Bundesrat, die einen bürlischen Hintergrund haben. Wenn du als Zuglog überkommst, zu intellektuell oder zu Big Picture High-Level ... Ich gehe aufs Beif und erkläre den Menschen der Welt!
Ich glaube, das ist kein gutes Kriterium. Oder vielleicht allgemein um Politiker zu werden? Das finde ich... Das ist ja auch eine Fähigkeit und vielleicht sind wir da wieder bei dem, was du gesagt hast, man muss sich im Publikum anpassen. Ich glaube es ist einfach nicht sympathisch wenn man gescheitert ist wie der Durchschnitt und es kommt nicht so gut an.
Und ich glaube den grossen Unterschied zum Beispiel zu der Schweiz in anderen Ländern, ich finde sie schon in Frankreich oder hättest du ... Alle französischen Präsidenten, bisher so weit ich weiss, haben an der Science-Pos studiert. Also den absoluten elite Universität und ich glaube das ist ein Problem für dieses Land weil Politik ist schon auch Entscheidungen zu fehlen.
aber Politik ist immer Repräsentation. also die Leute müssen sich sehen fühlen sie müssen sich repräsentieren fühlen und wenn du halt immer nur eine Leute hast die schwätzen als wären es quasi direkt ab dem ohne Profsstuhl in der Sand befördert wurde, fühlt sich viel Leute präpräsentiert. Etwas, was ihr bis jetzt kaum erwähnt habt ist Geld.
und man hatte eine Anekdote kürzlich vom Alfred Gantner Private Equity Manager, die sich doch mit Geld... Man kann sagen, dass er relativ viel Einfluss macht in der Schweiz. Er hat die Initiativen finanzierte Kompass-Initiativen, wo die Anäherung der EU bremsen oder eine weitere Anährung verhindern will.
Er war der, der nachdem es Donald Trump gegen die Schweiz hat verhängt mit anderen zusammen bei Donald Trump quasi mit einer gutbaren Ist-Go-Vorrede. Er wurde in allen Zeiten geinterviewt. Es ist jemand, der dank seiner wirtschaftlichen Position seinem Geld zu enormen Einfluss gelangt. Geld spielt immer eine Rolle.
In allen Kontexten. Ich glaube es gibt in der Schweiz eine sehr starke linke Erzählung. Nicht alle, aber die einen davon ... zum Hauptgrund erklärt, wieso die bürgliche Schweiz so stark ist. Und ich glaube, diese Erzählung ist falsch! Ich glaube, das Geld spielt eine Rolle, dass sich die börglichen Schweizer im Leben erhalten, wie sie sich am Leben erhaltet.
Aber es ist nicht der Hauptgrund, warum das Land so bürgerlich ist und z.B. Linke-Anliegen so schwer haben. Das geht tiefer. Politik in der Schweiz ist so komplex und so feingeleidig und so direkt demokratisch, man kann sich vieles ... nicht einfach mit Geld kaufen. Was ich nicht möchtest treten und das wissen wir alle natürlich, wenn du einen Wirtschaftsverband hast wo gut ausgestattet ist mit Geld dann hast du Möglichkeiten Einfluss nehmen auf die Politik Dann hast du die Möglichkeit ...zulobieren, du hast Möglichkeiten deine Interessen stärker im politischen Diskurs einzubringen.
Das würde ich nicht bestreiten... Ich glaube es ist aber nicht so ein einfaches Antworter oder Ding wo man sagen kann. Zum Beispiel der Bauernverband ist einfach kein reichen Verband, ist eben massiv einflussig in diesem Bundesbär. Aber das ist schon eine Frage... Es hat ja niemand als Simonokausal mehr Geld, desto mehr Einfluss.
Die Frage ist einfach, es gibt ganz viele Machtfaktoren die es haben und wie? Geld ist ein wichtiger... Vor zwanzig Jahren hat man wahrscheinlich bei der Beantwortung dieser Frage wie mit den Schweizer Mächtigen sehr schnell Filz gesagt. Also der Filz von Verbänden, Militär... Männer. ...Sirvests Männer.
Verschiedene Connexions. Man musste zu diesem Filz gehören und macht es haben. Das hat sich in den letzten Jahren ein bisschen aufgelöst. Wie stark, wie wichtig ist er überhaupt noch? Ich glaube der Filz gibt es schon noch, aber wirklich in einer recht erbärmlichen Rumpfersion. Und was macht das fest?
Es gibt ja verschiedene Indikatoren gegeben, an denen wir den Einfluss von dem sogenannten Filz erkennen konnten und das ist zum Beispiel etwas, wo man ... In den letzten Jahren ist eine massive Globalisierung von der Schweizer Wirtschaft. Es führte zum Beispiel extrem viel Topmanager in grossen Schweizer Unternehmens, nicht mehr Schweizerinnen und Schweizer.
Das war früher anders. Sie hatten auch viele direkte Einflüsse auf die Politik. Sie sind teilweise selbst im Parlament gesessen. Die haben direkt in diesen Wirtschaftsverbänden gesessen und das machen sie ja heute nicht mehr. Also es sind globale börsenkutierte Unternehmen, stark am zivilgesellschaftlichen Leben von diesem Land beteiligt.
Das ist der zweite Faktor, über die Bedeutungsverluste des Militärs müssen wir an dieser Stelle nicht so grossreden. Die Gesellschaft wurde gleichberechtigter und sie wurde schon progressiver. Der Zugriff auf viele Institutionen hat extrem abgenommen. Wenn man heute eine Universität anschaut – das Milieu, das früher auch in diesen Orten oder Kulturstätten war, Das wurde viel weniger.
Der Einfluss der Wirtschaftsverbände ist massiv zurückgegangen, ich glaube das ist ein wesentlicher Teil, wieso es nicht mehr so wichtig ist. Sie konnten lange Jahre vor Abstimmung sagen können, die Wirtschaft braucht so und so oder dies und das. Und dann hat die Stimmbefölkerei ... nach den Parolen von Economics Swiss abgestimmt.
Das ist schon sehr klar nicht mehr so. Und wieso? Ich glaube, zum einen hat es einfach eine, zwei, drei historische Ereignisse gegeben, die diese Wirtschaft, die Economics Swiss zum Beispiel vertreten, relativ schlecht wegkommt und ich glaube... Eines der ganz Wichtige war das Grounding von der Suisse.
Ich glaube, es war ein Moment, in dem die Leute gemerkt haben, dass sie für uns und alles im Griff machten. Offenbar gibt es da auch ein paar Leute, die überhaupt nicht im Griff waren. Finanzkrise war sicher so etwas. DBS-Rettung jetzt! Gleichzeitig muss man sagen, die ganze Europafrage hat natürlich das ganze Lager extrem gespalten.
Insbesondere in den letzten Jahren. Man hat einen ekonomischen Wiss, der einfach ein ganz grosser Teil von der Wirtschaft eher ... SVP Nachisch kann nicht abholen. Früher hat man den Baum mit den Öpfeln von jeder Abstimmung wieder auf die Plakate und gesagt, sie müssten sich anstimmen, wenn ihr wollt, dass der Baum mit diesen Öpfel weiter wächst.
Und das hat immer geklappt. Das ist heute, wo man die Kompass-Initiative z.B. hat ... Leute, die eben eher SVP nachischen, funktioniert wie nicht mehr? Es gibt nicht mehr diese Wirtschaft, die eine. Ein Teil dieser sogenannten Wirtschaft hat sich ja auch von diesen Verbänden geholfen komplett eminzipiert, beziehungsweise fast von der Schweiz.
Also die Pharma, eine Rage zum Beispiel. Die werden nicht oft bis den Bundesrat-Deal hat mit Donald Trump. Sie gehen selber mit ihm teilmachen und verhandeln. Also sie sind wie gar nicht mehr untergeordnet. Es gab ja die Anekdote, die wirklich verbrieft ist ... hat das Economis-Wiss, wo die Männer in die USA gingen rund um einen Gang mit der GoPro, dass die Economiswisse es erst im Nachhinein nicht erfahren.
Das ist eine unglaubliche Desservierung für den Wirtschaftsruand. Und ein Thema wäre auch noch zu sagen... Viele dieser Firmen sind ja heute viel grössere Konkurrenz ausgesetzt und ich glaube, es ist jetzt kein mutiger Aussage zu sagen, dass der Filz natürlich wirtschaftschädlich ist. also wenn du ein System hast was sich Leute immer aus sich selber heraus rekrotieren ist gefahr recht gross, dass du nicht die fähigsten Leute nachher an der richtigen Position hast.
Und das kann sich heute als internationales Unternehmen nicht leisten. Du brauchst am richtigen Ort gute Leute. Sonst bist du in kürzester Zeit weg vom Feisten und ich glaube es ist schon ein Grund wieso das Kartell aufbrochen wurde, weil es einfach ... Es ist nicht gut! Und würde aber gleich immer noch sagen... Ich stelle die Frage jetzt gleich, weil sie mich wirklich interessiert.
Haben Sie das Gefühl Es gibt nun einen Überbliebsel des Fields. Wo findet man denn den? Interessant finde ich, wenn wir mal im Netz bei der Verwaltungsräte die Köpfe anschauen oder auch in Verbände die Köpfgekoanlage in Pensionskassen. Da kommen immer wieder die gleichen Leute, UBS-Leute. Sie sind in der Zürcherhand aus Kamern drin, sie sind bei Economisweiss drinnen und im Verwaltungsrat von Blickdinnen.
Dann gibt es immer wieder diese Menschen, die eine unglaubliche Netzwerke haben. Es kommen oft auch Leute, die nach wie vor Schweizer sind oder gute Verbindungen ins Parlament haben. Ich glaube, dass er viel zu ganz wegen redet. Er wurde natürlich diverser zum Glück auf ihm oder mehr Frauen dabei. Aber ich glaube, ganz abschreiben würde ihn definitiv nicht.
Wo hast du denn ausgefühlt, dass noch viel zu resten oben sind? Ich glaube er ist überall zurückgetränkt worden, wo Institutionen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien funktionieren müssen. Ähnlich wie die Einwürde ich vielleicht auf finde, ist es schon recht stark in politischen Institutiones. Du findest das immer noch in der Verwaltung.
Ich glaube, du findest es in vielen Verbänden... Ich finde es aber interessant und würde mich wundern, wie das geht. Es gibt so extrem viele Erzählungen, die auch stark politisch gefärbt sind. Werden genau macht hat in der Schweiz? Zum Beispiel den politischen Linken würde natürlich sofort sagen, Banken, Wirtschaftsverbände und auf der anderen Seite ... Und ich glaube, sie meinen das auch wirklich ernst wenn Sie das sagen.
Gibt's auch sehr bürgliche Menschen würden sagen ja aber schauen wir mal unsere Universitäten an Der Kulturbetrieb, das hat sich extrem gewandelt. Guck mal die Stadt an! Dort haben wir heute ganz andere Leute, die an der Macht sind, ehemalige Gewerkschaftlerinnen und Gewerkeschaftlern etc., etc. Also ich glaube ... Wenn man Leute fragt, welche Leute es macht, das verratet oft sehr viel darüber, wo diese Person sich selber verortet und wie sie auf die Welt blieb.
Ja, wir haben darüber diskutiert, wie man in der Schweiz mächtig wird unter anderem wie man Bundesrat wird? Wer wird Nachfolger vom Gip-Armel? Ich habe keine Ahnung, muss ich ehrlich sagen. Wirklich kein Plan. Aber angesichts der Tatsache, dass in den SVP noch nie eine Frau Bundesrätin geworden ist, gehe ich davon aus, es werde auch das mal keine Frau sein und ich gehe davon aus ein Mann sein, welcher relativ schlecht sich in die Anzüge dreht und über alle Witze lacht.
Wunder muß darüber schlachen! Das könnte man sagen, vielleicht würde es auf einen Pyrrhal-Erschneck zutreffen. Der Regierungsrat vom Kanton kann auch noch nicht innen leben. Er ist französischsprachig und ein Hardliner, der sich aber relativ gemässigt geben kann... Wie ist die Gemöglichkeitsfaktor von Ufers Kala?
von eins bis zehn? Er ist vorhanden! Ich würde jetzt mal sagen, wenn das Parlament will Thomas Asche verhindern was wirklich ... Wenn noch der grössere Hardliner ist, wird man vielleicht nachher auf einen Schneck zurückgreifen. Also einmal mehr Gemöglichkeitsfaktorität? Ja... Was ist das denn? Wenn ihr es in den Fall geschafft habt, dann teilt!
Das ist wirklich langsamer als die ersten Werte. Das ist jetzt nicht von dieser Zeit. Wir müssen langsam schauen. Das war die nächste Folge des Republiken Podcasts. Gute Frage! Der Podcast für alle, die genügend von einfachen Antworten haben. Diskutiert hat Elia Blühle, Angelika Hardecker und ich selber der Einverwegelung.
Produziert wurde dieser Podcast von Laura Bachmann. Alle erwähnten Bücher und Artikel finden diese Show Notes genauso weit wie die Quellen der verwendeten O-Töne. Ihr könnt unseren Podcast auf allen gängigen Plattformen abonnieren oder als Verlegerin. Rückmeldung könnt ihr gerne an audio aterepublik.ch schicken oder als Nachricht an.