
Hand aufs Harz - Der Handball-Podcast· Folge 166
#150 mit Aaron Ziercke | „GWD ist mein Verein!“
Mittwoch, 20. Mai 2026 · 1 h 34
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Shownotes
Nordlicht in Minden heimisch geworden
Als aktiver Spieler in der Handball-Bundesliga als „Wandervogel“ angesehen, mittlerweile aber sein halbes Leben lang heimisch im Mühlenkreis. Aaron Ziercke ist zu Gast bei „Hand aufs Harz“. Zusammen mit Moderatorin Anett Sattler blickt der Cheftrainer von GWD Minden auf den Kampf um den Klassenerhalt und die Entwicklung seines Teams aus dem Tabellenkeller der 2. HBL zurück in die „stärkste Liga der Welt“. Während seiner Spielerkarriere hat Ziercke an den verschiedensten Standorten mit legendären Trainern zusammengearbeitet. Im Podcast erzählt er, was Alfred Gislason von anderen Trainern unterschieden hat, was er als junger Spieler in Kiel von Magnus Wislander gelernt hat und welche Charaktereigenschaft sich durch jede Lebensphase seiner Karriere zieht. Außerdem berichtet Ziercke davon, wie er kurzzeitig Nationaltrainer wurde, was ihn an seiner Tochter noch mehr beeindruckt als ihr handballerischer Werdegang und welcher Mittwochsroutine er heute nicht mehr nachgehen kann. Viel Spaß mit Folge #150 von „Hand aufs Harz“ mit Aaron Ziercke.
„Hand aufs Harz“ geht auf Tour! Alle Infos und Tickets zu den insgesamt 7 Shows gibt es hier: heesen-konzerte.de/hand-aufs-harz
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wir nutzen die Länderspielpause für eine neue Folge Handaufsatz mit jemandem, von dem man meinen könnte. Er hätte es jetzt ein bisschen ruhiger ist aber nicht der Fall denn er hat noch ein paar entscheidende Aufgaben vor sich. Die Rede ist von einem Trainer in der Deikenhand bei Bundesliga vom Trainer Von GWD Mindenar und Zirkus.
heute unser Gast. Schön dass du dir trotz der gerade sportlich schwierigen Situation die Zeit für uns genommen hast. herzlich willkommen Ja hallo und vielen Dank euch da sein darf. Wie geht's dir denn aktuell? Auch mir geht es eigentlich ganz gut. Ich freue mich auf. die Aufgaben jetzt kommen, wir haben jetzt drei ganz ganz wichtige Spiele noch und ich bin auch überzeugt davon dass wir die Punkte sammeln werden wie wir brauchen.
Wir sitzen hier auf der Geschäftsstelle in sehr historischen Räumen mit so... ich beschreibe das einmal kurz so alten Holztüren und Holzdecken und Stück an den Wänden sehr sehr historisch. Wie ist es hier zu arbeiten? Nimmst du das noch wahr Besonders schöne Räumlichkeiten sind oder ist das Alltag schon für dich geworden?
Ja, ein bisschen Alltag. Klar wenn man hier tagtäglich einen ausgeht. aber es ist die alte Kaiserwiller hier in Minden und ja die ist wirklich sehr schön. Die ist vor zwei drei Jahren einmal komplett renoviert worden auch Aber das sind schon wirklich sehr schöne Rheume hohe Decken mitten im Minden. Ich glaube, auch für die anderen Geschäftstemmitarbeiter gibt es keinen schweren Arbeitsplatz.
Ich habe schon Schlechtere gesehen – sagen wir mal so! Jetzt sind wir mitten in der Länderspielpause dieses Wochenende spielfrei und wir zeichnen auf am Freitag-Vormittag. Was heißt eine Ländnerspielpause für dich aktuell? Für deine Mannschaft? Ja das ist ein bisschen so eine Übergangswoche. Wir befinden uns jetzt an einem Endspurt.
Die Jungs sind alle ein bisschen müde. viele Spiele, viele Spielminuten in den Knochen. Deswegen haben wir versucht die Woche jetzt halt ein bisschen das Training umzustellen und natürlich im Schwerpunkt auf Kraft treten, Athletik nochmal gesetzt eben, haben ein bisschen Kleingruppenarbeit gemacht, wo man sonst ein bisschen weniger Zeit für hat.
Und jetzt dürfen sie mal zwei Tage durchatmen, haben noch einen Reglerationslauf mitbekommen von unserem Athletiktrainer und dann starten wir am Montag in den absoluten Endspurt. Darfst du auch durchatmend am Wochenende? Oder steht bei dir Gartener Arbeit auf dem Programm irgendwas was ablenkt Abgelenkt ein bisschen zu Hause momentan, weil wir sind umgezogen und da steht so ein bisschen Umbauarbeiten an.
Das ist immer ganz gut aber ansonsten ist der Trainer halt eben. man kann nie abschalten. Man ist immer irgendwo im Flow, man ist dabei die Videos vorzubereiten nachzubereitten. Wenn die Spieler frei bekommen, haben sie frei. Aber für einen Trainer ist es ja immer noch ein bisschen mehr Arbeit gerade was halt eben sofort Nachbereitung für die kommenden Tage hat.
Aber hast du so irgendwas an deinem Leben wo du sagst wenn ich das tue dann gelingt's mir dass der Kopf mal kurz aufhört zu denken? Im Moment ist es ein bisschen schwierig. tatsächlich früher war es so dass ich gerne laufen gegangen bin aber seit meiner Hüft-OP ist das leider nicht mehr möglich. Das fehlt mir so ein bisschen.
Habt ihr auch noch keinen neuen Ausgleich für gefunden. Deswegen bin ich jetzt ganz froh, dass ich so ein bisschen die Arbeit eben am Haus habe wo man schon auch ein bisschen körperlich arbeiten kann und ja auch dann ein bisschen abschalten kann. Ich kann unkraut jeden sehr empfehlen noch wenn es gerade total skurrikt klingt aber das hilft bei mir echt Ja.
aber das ist das Schöne an dem Haus. wir haben wunderschönen Garten übernommen von daher ist nicht allzu viel Arbeit aber dafür ist ein bisschen was am haus zu tun. Sehr gut, jeder sucht sich das was er am besten kann und was er meistens Spaß macht. Viel Erfolg dafür! Und natürlich auch viel Erfolg für die nächsten Wochen.
denn ich habe es ja schon angesprochen ihr befindet euch gerade mitten im... Ich überlege jetzt grad wie ich sage Was gefällt dir eigentlich besser vom Worling her? Abstiegskampf oder Kampf um den Klassenerhalt? Für mich ist ganz klar der Kampf um einen Klassenerhalt weil ich versuche immer die Sachen positiv zu sehen Und das ist was, was uns die wenigen zugetraut haben.
Deswegen ist es für uns eine Aufgabe, wo ich glaube dass die Jungs auch ja bereit sind und das ist ein Vermein-Set her. Für uns halt ebenso diesen Kampf darum zu schaffen und für die anderen vielleicht im Erderkampf etwas zu vermeiden. Du hast es angesprochen alle Experten haben euch als allerersten Absteiger festgelegt.
natürlich Als Aufsteiger hat man's schwer das hat die Geschichte auch gezeigt. Das heißt die Tatsache da jetzt überhaupt noch ein Wörtchen mitreden zu haben, das noch schaffen zu können. Die Klasse zu halten ist für dich schon... Also ich will jetzt nicht sagen Erfolg, aber Zwischenschritt der geschafft worden ist?
Nein man kann ruhig sagen dass es ein Erfolg ist weil ja im Vorfeld war's ganz klar gesagt eben Ministerjahrabsteiger Nummer eins und es wurde eigentlich nur der zweite Absteiger zum Innen dazugesucht. Wir müssen gucken vor zwei Jahren Im März, wir waren mit der Mannschaft auf dem Abstiegsplatz in der zweiten Liga.
Und wenn man dann halt eben guckt von wo wir gekommen sind auch im letzten Jahr der Aufstieg war ja so nicht wirklich geplant sondern er ist uns gelungen glaube ich dass wir in den zwei Jahren wirklich eine Riesenentwicklung genommen haben. Dass die Spieler halt eben wirklich toll entwickelt haben, dass sich das Umfeld toll entwickelt hat.
Jetzt sind wir wieder an der Kampferhalle und wir haben gesehen... Wir haben jedes Mal die drei vorne stehen. Ich glaube, wir haben im Schnitt dreieinhalb Tausend Zuschauer. Das ist alles als Erfolg zu beerten! Und dass wir jetzt ja drei Spieltageverschluss immer noch auch um den Klassenhalt kämpfen dürfen, ist für uns extrem gut.
Und dann kommt für mich ist es auch nur ein Zwischenschritt, weil ich glaube das wir es schaffen. Ich bin da immer noch fest von überzeugt, weil die Jungs auch wirklich gut mitziehen sind fokussiert und das werden noch sehr, sehr drei interessante Spieltage. Ich werde dich jetzt nicht in die Situation bringen sagen zu müssen wen ihr hinter euch lasst was uns lieber über die Kampahalle sprechen, wie du mir auch schon angesprochen hast seit Februar seid ihr zurück?
Was bedeutet es dir persönlich der ja auch eine Geschichte durchaus an dieser Halle hat, sprechen wir später nochmal drüber. Und was hat es sportlich vielleicht auch zumindest in ein paar Prozentpunkten verändert bewirkt verstärkt? Ja das ist ja so'n bisschen zwiegespalten weil wir warten immer noch auf den ersten Sieg in der Kampahalle.
da haben jetzt noch eine Chance für die wollen wir dann natürlich auch rützen. Aber ich glaube schon, dass das für Minden wichtig ist. Für den Verein wichtig ist, dass wir wieder in der Kampafalle spielen können. Wir haben jetzt wirklich lange darauf gewartet. Wir sind noch mal dreimal viermal vertröstet worden, dass sie die Eröffnung verschoben worden ist und wir haben jetzt wenigstens eine Heimspiel-Städte vor Ort.
Wir werden gut angenommen von den Fans. Wenn es jetzt noch so kommt, dass man auch komplett vollumfänglich trainieren kann, dann hat man auch dieses Heimgefühl, dass er in seinem Wohnzimmer ist. Das ist schon wichtig auch für eine Mannschaft, dass man wirklich sagt das es meine Kabine da kann ich meine Sachen lassen.
Da kann ich sitzen und Zeit verbringen weil es ist schon in der Mannschaft auch die wir hier haben die auch gut harmoniert miteinander und diesen Raum brauchen die einfach sich hinsetzen können und noch ein Kaffee trinken können nach dem Training mal ein bisschen reden können Und das war vorher eben schwierig.
Man musste immer gucken, wo man es halt macht oder man hat sich vielleicht nicht superwohl gefühlt. und da sind wir jetzt auf einem ganz guten Weg eben auch diese Strukturen drum herum zu schaffen. Deswegen glaube ich ist es auch extrem wichtig dass wir eben wieder in Winden zurück sind. Den noch fehlenden Heimsieg hast du angesprochen?
Und die eine Chance, die es noch gibt. dritter sechster THW Kiel. Ja, es gibt mir sicher einfache Aufgaben aber Zum Ende der Saison ist glaube ich immer vieles möglich, dann genauso wie wir viele Spiele in den Knochen haben. Matt Kiel nochmal mehr Spiele mit Pokal und Euroleague. Wir haben vorhin noch das Spiel in Gummersbach zu spielen.
auch da werden wir schon Vollgas geben und genau so wird es dann auch gegen den THW sein. Dann werden wir sehen was uns in den beiden Spielen gelingt und ich setze darauf dass wir am letzten Spieltag in Leipzig dann das Endspiel haben werden. Der große Showdown absolut! Ich glaube da rechnen sehr sehr viele mit.
Ja, das war ja auch im Vorfeld, wie mein Spielplaner gesehen hat. Wie es rauskam, wenn man viele schon gesagt hatte oder am letzten Spieltag Leipzig zu Hause gegen Minden da kannst du um vier gehen und genauso ist jetzt auch gekommen bzw sind auch ein Weg dahin. aber dafür müssen wir halt eben auch noch in den beiden Spielen nach vorn vorlegen weil ich glaube dass Wetzlar das Spiel gegen Erlangen zuhause noch gewinnen wird und dementsprechend müssen wir auch in die beiden Spiele nach vorne liefern.
Ihr habt zuletzt unentschieden gespielt gegen den BHC und davor gab's den Derby Siegen Lemko? Lassen Sie es vielleicht erst darüber sprechen und dann über die Zeit davor? Ja, also das Spiel in Lemgow war wirklich unsere beste Halbzeit. Lemgowo war ein bisschen überrascht glaube ich, dass wir eben so performen können.
aber gerade in der ersten halbzeit ist wirklich jedes Redner ineinander geriffen Und ich glaube Lemgower an erster halbzeiten einfach auch chancenlos. Das war glaube ich eine halb-Zeit für meine Mannschaft. Die haben gemerkt Ui, wir können ja doch ganz schön gut Handbeispielen. Und das haben Sie da mitgenommen und dann haben wir es in der zweiten Halbzeit klar ist.
Wir haben dann noch mal ein bisschen rangekommen aber am Ende haben wir uns relativ super reden runtergespielt und dann zwei ganz ganz wichtige Punkte im Derby mitgenommen. Ich weiß nicht mehr wer's formuliert hat Aber einer von deinen Jungs hat vom Spiel BHC gesagt dieser Sieg hat erst einmal dazu geführt überhaupt wieder an sich selber zu glauben sich als Handballspieler wahrzunehmen und aus diesem Loch irgendwie rauszukommen, das fand ich ganz spannend.
Ja genau! Ich muss auch ganz ehrlich zugeben dass es mir gar nicht so bewusst war, dass wir bis zu dem Spieltag dreizehn Spiele nicht gewonnen haben. Und darauf wollte ich hinaus? Genau, das war eine lange und alte Zeit. Das war... ich glaube am zehnten Dezember hatten wir gewonnen gegen Erlangen und hatten dann klar noch unentschieden dabei und haben noch Punkte geholt.
aber dass wir wirklich eben solange nicht gewinnen haben, das waren wir in dem Moment Ja, eigentlich gar nicht bewusst davor. Nach dem Spiel hat man es gemerkt und dann ist das noch extrem bei der Mannschaft gemerkt. Die Trainingseinheiten danach... Das war wie ungewandelt die Jungs waren haben wieder mehr Spaß gehabt.
Die sind mit einem noch breiteren Grinsens zum Training gekommen. Haben sich untereinander wieder mehr angefeuert. Ja, das war schon extrem wichtig aber wie gesagt ich habe das vorher gar nicht so wahrgenommen. Echt auch ein bisschen überrascht, als ich dann selber geguckt habe. Ja, stimmt! Es klingt immer so simpel, aber es ist tatsächlich so... So ein Sieg kann einfach so viel verändern und auslösen.
Also die beste Motivation, die deine Mannschaft geben kannst? Ja, Siege sind immer das beste Teambuilding. Das ist einfach so. Und das hatten wir ja auch wie wir in der Saison gestartet sind. Wir haben einen ganz schweren Start mit vielen Verletzten. Ich hab zum Anfang noch zu den Jungs gesagt, ganz ehrlich Wir können jetzt heulen, dass die Leute fehlen oder wir akzeptieren die Situation wie sie ist und spielen einfach.
Und dann waren wir gleich im ersten Spiel, das war ein Punkt in Kipping geholt haben. Und da hat man sofort gemerkt eben... Die Jungs waren da und sie haben gemerkt, ihr könnt mitspielen! Dann waren alle anderen Sachen halt eh egal. und dann kamen die ersten Siege. Dann war es auch eben wirklich deutlich leichter.
Wie gesagt, dann kam eben diese lange, lange Zeit, wo wir nicht gewonnen haben Die haben Gas gegeben, die haben auch für den Erfolg gearbeitet. Aber uns hat immer halt ein Mühe gefehlt, das wir es bis dahin nicht geschafft haben.". Und dann kam eben dieser Sieg in Lemgo, der ja dann auch der Startpunkt war für diesen völlig verrückten Abstiegskampf, der jetzt nochmal anfängt richtig durchzudrehen.
also ab dem Wochenende passiert er irgendwie alles und nichts und vor allem die Kellerkinder, die punkten regelmäßig und machen alles Wochenende für Wochenende noch spannender! Ist es dir ganz recht so? Dass so viel Bewegung drin ist?! Ja, jetzt natürlich persönlich schon gefallen. Wenn nicht alle vier gewonnen hätten an dem Spieltag das wäre schon ganz schön gewesen.
Aber andersrum ist es doch schön! Ist es wahnsinnig viel Dynamik drin finde ich? Ja, es ist Dynamik drinnen aber man spielt bis Saisonende für ein Ziel. Man ist nicht durch, man hängt nicht irgendwo in einem Mittelfeld oder man ist nicht abgeschlagen am Ende. Sondern wir können noch was erreichen. Wir können auch ganz, ganz viel gewinnen und da kann man unheimlich viel Energie draufziehen weil das einfach, es macht einfach Spanier, ich hab schon eine Gänsehau gerade.
Weil das einfach etwas ist wo man darauf hinarbeiten kann. Man kann vollen Fokus drauf legen und das ist doch schön zum Saisonende was gewinnen zu können. Das war ja auch in der zweiten Saison so im Ende Wir können noch was gewinnen. Es geht bis zum letzten Spieltag um die Wurst und das ist doch etwas, was einfach schön ist.
Und das haben die anderen Mannschaften, die halt eben oben drum spielen vielleicht. aber wenn man jetzt guckt Magdeburg ist so souverän vorne da oben passiert nichts mehr. Ja klar sind sie am Ende dann halt eben. vielleicht deutscher Meister werden sich auch riesig drüber freuen. Aber Anfrischenden haben Sie diese Riesengroße Spannung nicht mehr und das finde ich halt eben etwas, das unheimlich schön ist.
Ja, mir viel Spaß macht. Zumindest in der Liga nicht mehr die Spattung. Sie haben ja noch ein Champions-League-Feine vor. Dann können sie sich darauf konzentrieren mit der Spanne. Das ist dann nochmal ein anderer Bewerb. eben, dass es nichts wo wir was zu tun haben. Hättest du damit aus Trainersicht gerne?
Also ist das ein Traum von dir irgendwann auch mal da zu stehen oder sagst du ne, kann ich mir nicht vorstellen. also muss man ja auch einen Typ für sein. Jetzt bin ich mittlerweile fifty-fünfzig und vielleicht eher Richtung Ende meiner Trainerlauf beim Trainer Karriere. Es kommen ja ganz, ganz viele gute junge Trainer halt eben auch nach.
Mir macht die Aufgabe Spaß sich jetzt momentan mache. Es war ja zwischendurch mal ganz kurz dass ich auf dem Weg mal auch Nationaltrainer zu werden da kam uns leider Corona dann dazwischen. natürlich möchte man auch sowas vielleicht eben mal trainieren vielleicht auch einfach nur mal zwei Wochen tauschen.
Einfach zu sagen, was passiert dann da? Wie muss man das eben alles auch machen? Aber ich bin immer mit den Aufgaben, die ich habe eigentlich zufrieden und versuche da halt eben alles reinzuschmeißen und dann zu sagen wäre mal schön wenn man eine Mannschaft trainiert, die die Meisterschaft mitspielt oder wäre mal schöne Mannschafts zu trainieren, die vielleicht nicht wirklich etwas mit oben und unten zu tun hat dass man halt eben keinen Stress hat.
Aber dann ist immer die Frage, wie sieht man halt eben Stress? Nimmt man das als Aufgabe an und nimmt das als Challenge an. Und dann gibt einem das auch viel Energie oder dieser Druck im Abschiekskampf und alle sagen du jetzt das machen müssen, jetzt dies machen müssen. Wenn man das an sich ranlässt oder auch zulässt, kann es einer ein Stück weit kaputtmachen vor mir wegzuhalten.
Ich glaube, dass ich sagen kann das jetzt hier in den zweieinhalb Jahren vernünftige Arbeit gemacht habe und wir sind auf einem vernünftigem Weg. und ja wenn wir dann am letzten Spieltag mit allem durch sind können wir gucken was uns gelungen ist. das Jahr und trotzdem glaube ich selbst wenn es nicht mit dem Klassenerhalt etwas werden sollte haben wir trotzdem glaube eine gute Entwicklung hingelegt haben trotz einer guten Saison gespielt.
Über die Entwicklung sprechen wir gleich im Detail. Außerdem natürlich über dein Leben, du hast zwei-drei Stationen und spannende Dinge jetzt auch gerade schon angesprochen. da gehen wir gleich in die Tiefe machen hier einmal eine kurze Pause und nutzen sie um Werbung in eigener Sache zu machen denn Wir werden auf Tour gehen mit Handaufsatz in der kommenden Saison Im Herbst.
zwanzig sechsundzwanzig tun wir durch Deutschland. Sieben Städte sind dabei München, Stuttgart Kiel Hannover Hamburg Magdeburg und Berlin Mit spannenden Gästen auf der Bühne. eure Tickets sichern, wenn ihr Lust habt dabei zu sein. Die genauen Daten findet ihr natürlich auf der Homepage von der HBL und auf sämtlichen weiteren Kanälen.
Wir machen eine kurze Pause, schnaufen wir einmal durch und gehen dann rein ins lange spannende und sehr stationsreiche Leben von Aaron Zirke. Weiter geht's mit Hand aufs Harz! Aaron Zierke ist weiter bei uns Trainer von GWD Minden Und ich muss zugeben also Ich habe hier ein Briefing vor mir liegen das sind eins zwei drei vier fünf Seiten.
Ich glaube, so ein langes Briefing hatte ich tatsächlich noch nie. Du hast wahnsinnig viele Stationen über die wir natürlich sprechen können und wollen. vielleicht gehen wir bei der einen mehr ins Detail und bei anderen weniger starten. aber erst mal kurz mit deinem familiären Background. du hast es gerade schon angesprochen, du bist fifty-fünfzig Und bei euch zu Hause gibt's wahrscheinlich wenig Themen außer Handball oder?
Auch ein paar Themen haben wir auch durchaus wo wir vom Handball wegkommen. Aber Handball ist schon was uns... oft und viel begleitet. Deine Frau ist ehemalige Nationalspielerin, deine Tochter ist ebenfalls Handballerin. Deiner Frau hast du im handballerischen Kontext natürlich auch kennengelernt? War es klar, dass eure Tochter Handball spielen wird?
Ach, ob das klar war weiß ich gar nicht unbedingt. Man sagt ja immer gibt's noch ein paar Gäne halt eben vielleicht auch mit. Hat Vorbildwirkung ja auch wenn so'n Kind in der Halle aufwächst mit dem Ball in der Hand. Ja genau, genau. Das war das... Ja, glaube ich dann irgendwo ein normaler Weg in Anführungsstrichen und der Junior ist den Weg ja auch gegangen.
Jetzt halt eben hier in einer zweiten Mannschaft bei GWD halt eben aufspielt. natürlich glaube die Kinder werden schon geprägt sind permanent in der Halle kriegen mit egal auch wo wir hier mitten hingehen. man wird immer auf Handball angesprochen man wird auch viel mit Handball konfrontiert und es ist ganz normal dass vielleicht die Kinder dem Weg einschlagen Wobei als Vater dann halt eben seine Tochter mit fünfzehn Jahren ins Senat zu geben, das war nicht so ganz einfach damals.
Ist es deiner Frau auch schwer gefallen oder dir schwerer? Ja ich glaube dass es mir ein bisschen schwerer gefallen ist tatsächlich wenn man da so seine kleinen Prinzessin abgibt. also die Rückfahrt von Blomberg nach Minden war sehr wasserreich. Wie lange hast du gebraucht bis du dich daran gewöhnt hast, dass das jetzt so ist?
Fünfzehn ist halt auch wahnsinnig jung. Ja genau! Aber ich habe auch damals mit meiner Frau drüber gesprochen, die das ein bisschen anders gesehen hat und was mir dann geholfen hat war dann auch das. Meine Frau hat gesagt aber guck mal wir sind ganz gefahren und wir haben die Tochter einfach super happy über beide Ohren strahlend gesehen wie sie uns dann gewunken hat.
Das war für mich nicht einfach. Aber dann so der Umgang damit eben zu sehen, man ist das was sie halt auch wollte. Wo sie halt eben auch Spaß dran hat und das hat es dann ein bisschen einfacher gemacht und das Gute war halt eben dass Blom jetzt noch nicht soweit weg ist. von daher hat man sich ein bisschen öfter gesehen in der Zeit auch.
aber es ist halt eben der normale Weg. wir haben seine Tochter mit fünfzehn. Das macht glaube ich nicht jeder Vater gerne. Also mein Mann und ich haben immer so einen Running-Gag, dass er sagt hoffentlich wird der ein super Handballer. Und dann mit vierzehn nach Barcelona aufs Amt Internat... ...und dann schreite ich mal rein und sage auf gar keinen Fall!
Der kann mit fünfundzwanzig ausziehen, solange bleibt er gefälligst hier. Ich kann das total davon sein wie es dir da ging in der Situation. Wie geht's dir jetzt wenn du siehst? In einer HWF? Wenn du sieest wie sie ihren Weg gegangen ist? Ah, das war mega stolz. also ganz ehrlich, wenn man ihn sieht halt eben wie sich den Weg gegangen isst und auch jetzt sich so nach und nach halt eben auch nach vorne gekämpft hat, eben dann auch so mehr oder weniger.
Auch in die erste Reihe mit mehr Spielzeit und sowas alles... Da ist man mega stolz drauf! Und noch viel stolzer, auch wenn es schwerer ist, ist man eigentlich jetzt, ob ihre Entscheidung zu sagen, dass sie im Sommer aufhört? Weil ich glaube, mit dem familiären Background, Mutter-Nationalspielerin, Vater-Nazenalspieler, Bundesliga Trainer Und dann den Mut zu haben, Mama und Papa.
Ich konzentriere mich jetzt auf Studium und höre auf. Ich glaube das erfordert irgendwie den größten Mut von einem Kind das zu sagen und dafür mein größter Respekt und da bin ich mega stolz auf sie! Ja, das ist wahnsinnig vernünftig. Das ist toll oder? Also diese Prioritäten so... für sich und sein Leben dann auch setzen zu können.
Ich versuche jetzt irgendwie so durchzubuscheln, sondern klare Prioritäten. Das war ja auch so ein bisschen von uns. Man könnte es doch vielleicht noch probieren weil nochmal ist jetzt wirklich sehr gut entwickelt und vielleicht wäre der nächste Schritt irgendwann möglich gewesen eben Richtung Nationalmannschaft zu gucken also den Weg dem wir gegangen sind Und aber wie sagt so konsequent zu sein und auch so strukturiert zu sein, eben zu sagen ich treffe eine Entscheidung für mein Leben.
Wenn er meint das ist halt eben besser ja also dafür wirklich in allergrößten Respekt an sie. und ja auch wenn man es halt eben sieht ist natürlich der Weg den Sie jetzt gehen möchte als kommende Medizinerin natürlich auch Wahnsinn! In welchem Bereich? In welchen medizinischen Bereich möchtest du arbeiten?
Ist das schon klar? Nee, das ist noch nicht festgelegt. Sie hat es aber schon ganz viele verschiedene Praktikers gemacht und hat mehr oder weniger das eine andere ausgeschlossen. Aber fest gelegt hat sie sich noch nicht. Das ist ja auch schon mal gut. Ausschlusstaktik ist ja... Hast du das Gefühl dass was du gerade beschrieben hast der Weg den ihr gegangen seid als ihre Eltern, Nationalspieler, Nationalspielerin?
Dass das ein Thema für sie war also dass sie zumindest schon darüber nachgedacht hat? muss ich das jetzt genauso machen wie meine Eltern? Ich weiß nicht, ob's dir darüber nachgedacht hat. Aber es ist natürlich schon so, dass die Kinder – ich meine, wenn man noch ein paar andere Beispiele auch mit Nationalspielern, die dann eben auch die nächste Generation in den Handball gestellt haben und die werden natürlich immer damit konfrontiert mit den Eltern.
Das gesagt wird auf Menschen, deine Mama war eine Nationalspielerin und Papa halt eben auch ein guter Handballer und deswegen war ja klar, dass du auch Handball spielst und das du auch gut wirst. Das haben natürlich immer wieder vorgebetet bekommen. Und ich hatte nicht das Gefühl damals, wie sie nach Blomberg gegangen ist eben dass es wegen uns gemacht hat sondern sie wollte es damals.
Also sie hat wirklich gesagt, nachdem wir da zum Probe-Training auch waren bei uns um ihr Hingesetz eben und da hat sie gesagt eben nee ich will das! Wir haben auch versucht ihr halt zu sagen was es bedeutet auch von zu Hause wegzusehen. aber da hat sich ganz klar gesagt eben ne das will ich, das kannst du mit fünfzehn damals schon kommunizieren Und genau so konnte ich es jetzt halt eben auch kommunizieren, ihm zu sagen.
Ich höre auf und mache was anderes. Stark! Ist es eigentlich einfacher eine Beziehung zu führen? Eine Partnerschaft zu führen wo man viel unterwegs ist beruflich als Handballer wenn der andere Part die Frau dasselbe Leben geführt hat? Sorgst du für mehr Verständnis? Ja, das ist schon ganz wichtig weil einfach... Das Verstände ist da.
Man muss sich erklären, ebenso jetzt haben wir Trainingslager und jetzt hat man wichtige Spiele. Wir hatten einen Fahntag vorher ab, sondern das ist einfach alles normal. Und das haben uns vor allem extrem geholfen in unserer Anfangszeit, weil wir zusammengekommen sind. Weil da war es halt ja ich, meine Frau Nationalspielerin.
Wir waren gefühlt von dem ersten Jahr, wo wir zusammen waren, ein halbes Jahr getrennt unterwegs, weil dann da ein Lehrgang war. Wir haben uns teilweise auf Autobahnradstelle getroffen Sie auf dem Weg vom Lehrgang wieder zurück. Das war schon eine recht spannende Zeit damals, aber das haben wir alles hinbekommen und stehen jetzt auch kurz vor der Silberhochzeit also hat es auch ganz gut gehalten.
Ist die Vor- oder nach dem letzten Spieltag? Silberhauser ist nach dem letztenden Spieltag. Also ich will ja jetzt hier nix prozeiten, aber die Geschichte ist ja quasi gemalt für diesen Sommer. nun mal so! Starten wir mit deiner handballischen Karriere, der die Kalten Kirchner Tonerschaft war dein allererster Handballverein.
Und dann bist du immer mit vierzehn gewechselt nach Norderstädt, hast da drei Jahre gespielt und hast dann sogar kurzzeitig mit dem Handball aufgehört laut meiner Information bevor dann die Anfrage vom THW Kiel kam. Das musst du uns jetzt einmal ganz kurz erklären diesen Einstieg? Ja also Kaltenkirchen das war halt eigentlich nicht in einer Jugend Und da war es auch so, dass es in meinem Altersbereich gar keine Jugend gab.
Sondern ich habe schon einen Jahrgang höher gespielt und das konnte ich halt eben dann machen weil ich halt ja körperlich halt eben ganz gut beieinander war. Die andere Wechse nach Nordrhein-Norders steht waren damals eine der führenden Jugendvereine in Schleswig-Holstein. Dann solche Leute wie Peter Leitreiter oder Olaf Zehe.
Auch jeden Weg hat die Bundesliga halt eben geschafft Und dann war ich mit der Schule fertig, wollte eigentlich mein Fach abgemacht. Das hat nicht ganz geklappt aufgrund meines Notenspiegels. Da musste mich entscheiden was ich mache und habe dann eher eine Ausbildung angefangen. Ich hatte dann in Nordröschic gesagt, ich mache nicht weiter.
Wollte mich auch auf die Ausbildung konzentrieren und dann hatte eben Kielange rufen damals die A-Jugend. Ob ich mir das vorstellen könnte nach Kiel zu wechseln? Und das ist dann erst an meinen Eltern gescheitert, weil die gesagt haben nein. Ich war damals siebzehn und musste noch zu Hause bleiben. Die haben gesagt Nein Beruf geht vor du machst jetzt eine Ausbildung und das unterstützen wir nicht.
Dann war es aber zum Glück so dass Kiel hartnäckig geblieben ist. Haben dann zwei Monate später nochmal angefragt und da habe ich meinen Eltern ein bisschen die Pistole auf den Brustgesetzen hat gesagt so pass auf Entweder wir machen das jetzt zusammen, das war damals im Oktober. Oder ich warte bis Februar und bin nicht achtzehnte, mache ich sowieso.
Stark! Und dann haben sie eingelenkt und dann bin ich damals ja mit siebzehn eben nach Kiel in die A-Jugend. Und ihr habt ein Jahr da A-jugend gespielt und zweite Mannschaften und im zweiten A- Jugendjahr schon fest in die erste Mannschaft hochgerutscht. Genau, da gab es dein Bundesliga-Debut und dein Zimmerpartner war niemand Geringeres als Magnus Wieslander?
Er ist auch schon bei uns im Podcast zu Gast war. Ja, das war für mich nochmal... ich bin ein junger Spieler gewesen, alter Jahrgang und bin quasi in die erste Mannschaft hochgerutscht, indem er als auch Magnus Wiesner gekommen ist. Und wie es dann so war, die ganzen älteren Kieler hatten halt eben schon über Jahre ihre Zimmerpartner zusammen und wir waren die beiden neuen.
Ja, und ich bin halt eben da mit dem Weltmeister auf ein Zimmer gepackt worden. Ich war jedes Mal immer so klein und nervös und alles was er gesagt hat... ...ich habe es gemacht ohne irgendwie nachzufragen. Das war schon sehr spannend. ja! Wie habt ihr euch das verständigt? Das haben wir auch in Englisch gemacht.
Das hat noch ein bisschen gedauert aber es gab auch so manchmal schöne Geschichten. wenn Max dann nachts an die Bach geworden ist hat er auf schwedisch losgerätet. Ich habe mich nicht getraut irgendwas zu sagen, dann war auch wieder Ruhe da machte er Licht an und hab mich dann noch im Englisch gefragt.
ich habe gerade mit der Schwede gesprochen ja ich habe kein Wort verstanden sorry und dann haben wir das aber danach dann halt eben geklärt. es war zum anfangen wie ich habe ihn nicht Getraut was zu sagen Aber Max war da wirklich ein cooler Zimmerkollege also hat mich da auch sportlich in vielen Sachen wirklich an die Hand genommen.
Gibt's irgendwas wo du sagst, das hab ich von ihm gelernt. Das hilft mir heute noch? Ja also das war damals eben so die schwedische Sechsenolabwehr. Ich habe ja auch eigentlich so mein Weg in die erste Mannschaft auch über A-körperlichen Einsatz gefunden und B hatte eben über meinen Abwehrspiel Und dann hat er mit Magnus ein neben mir der mich da wirklich super geführt hat Zuerst neben ihm auf Verhaltposition aber nachher sogar als junger Spieler im Zentrum Und ich musste immer darauf hören, was er mir gesagt hat.
Ich habe das ausgeführt und mich sehr gut gefahren. Das habe ich dann auch mitgenommen. Kannst du dich noch an dein Bundesliga-Debüt erinnern? Da kann ich mir noch sehr gut daran erinneren tatsächlich. Also es war so dass wir uns mit Kiel immer getroffen haben mit einem gemeinsamen Essen und Videogesprechung.
Leider war es dann so, dass bei der Besprechung nicht dabei war was im Nachhinein aber mein Glück war, weil dann hat sich die Mannschaft eine Salmonellenvergiftung eingefangen. Wow! Und die Jungs haben dann wirklich komplett platt gelegen. und damals war es auch noch so, dass wenn ich ja sechzehn Spieler im Kader hatten, sondern nur zwölf, wir hatten vierzehn Spiele insgesamt im Kada, zwei jetzt so schlimm erwischt gehabt mit der Salmonllen Vergiftungen, das sie noch gar nicht wieder konnten, die überlagen tatsächlich im Krankenhaus und dann hat ein Spieler beim Erwärmen des Spiels danach den Daumen gebrochen.
Dadurch ist einem Platz frei gewesen. Und das war deiner? Das war dann meiner, und dann war mein erstes Spiel gegen Friedenbeck. Ich habe gedacht, wenn der Spieler irgendwo am Ende entschieden ist, dann kriegst du vielleicht ein paar Minuten, wenn es gut läuft. Dann war es irgendwie nach vierzehn bis fünfzehn Minuten, kam damals Holger Oetl als Trainer zu mir und sagte so Aron Rhein.
Von da an wusste ich eigentlich nichts mehr vom Spiel, weil ich war im Tunnel einfach nur versucht, mein Bestes zu geben Hat dann glaube ich auch ganz gut funktioniert und danach war ich eigentlich immer mit dabei. Also von, Ich höre auf Handball zu spielen und mache eine Ausbildung und meine Eltern sagen, Beruf ist wichtiger.
zum Bundesligaspieler beim THV Kiel in kürzester Zeit? Ja! Das war so der Weg damals ja. Gab es irgendwann einen Moment in deinem Leben wo du genau auf diese Zeit mal zurückgeguckt hast? Stopp mal, das wäre völlig verrückt. Es hätte ja auch komplett anders laufen können. So viele kleine Dinge in kurzer Zeit aufeinander gekommen Die letztendlich ja den Weg dann schon auch in die richtige, aber in die Richtung gelenkt hat, die du da gegangen bist.
Ja also bei mir war es immer schon eigentlich das der Sport für mich immer wichtig war. Aber das war damals in der Zeit noch, wir reden ja drüber, das war mal im Jahr neunundachtzig Da war ja auch auf die Ausbildung und sowas alles immer noch ein bisschen höher gehangen Und da haben auch die Eltern immer noch einen anderen Einfluss auf eingenommen.
Wenn die Eltern gesagt haben Du machst das so oder machst du das auch so? Genau, aber das meine ich Es hätte ja... große Wahrscheinlichkeit auch komplett in eine andere Richtung gehen können. Ja, ja ich meine es war ja auch so. Ich habe aber auch gesagt damals Tereki hat eben abgesagt und gesagt nein ich mache jetzt meine Ausbildung das funktioniert nicht.
und wie gesagt bin die nach wie vor noch dankbar dass sie dann halt eben so hart geblieben sind und dann gesagt haben kommen wir uns nochmal abends dann aber auch halt eben kombiniert dass sich dann halt immer auch in Kiel meiner ausbildung halt eben auch gemacht hab damit das parallel eben auch die Ausbildung gemacht und gearbeitet Weil die Trainingseinheiten auch anders waren damals.
Und das ist ja dann eigentlich ganz gut, ganz gut auch vereinbaren. Aber es waren immer so kleine Momente wo das Leben ganz anders herlaufen können. Bad Schwarzau war die nächste Station Dann kam Flensburg-Gomersbach. Ich würde gerne bei der SG Hameln weitermachen. nur eine kurze Zwischenfrage zur SG Flensbuck Hannover.
da war es ein Jahr. Diese Rivalität Kiel-Flenzburg gab sie damals schon? Also da war das damals noch okay, diese Weg zu gehen. also gab's Ärger. Ja, ich glaube in den Auseinandersetzungen deutlich schlimmer. Auch körperlich deutlich intensiver. Das war damals auch ein anderer Handball. Ja genau. Doch die Rivalität war schon immer da.
Die ist mit der Zeit dann eben auch gewachsen natürlich auch mit den Erfolgen, die halt noch dazukamen, dass Giel und Flensburg Deutsche Meister geworden sind. Da hat man sich irgendwann schon noch mehr gerieben. Aber damals war es dann eben so die wichtige Schleswig-Holstein-Meisterschaft. In Gummerswaffe heiner Wand, dein Trainer?
Femurneinzig, sechsneinzig warst du da eine Saison? Vielleicht gleiche Frage wie zu Magnus Wieslander. Irgendwas jetzt für deine Trainerlaufbahn was du bei ihm beobachtet hast? Ja man nimmt ja von allen Trainern immer ein bisschen etwas mit und für mich war's damals wichtig also mein Wechsel von Schwarta oder auch von Flensburg weg eigentlich dass ich mit meinem Spielanteil nicht zufrieden war.
Also, ich bin auch so manchmal dann auch an mir selber gescheitert. statt vielleicht ein bisschen mehr Geduld zu haben und vielleicht ihnen das eine oder andere auch ein bisschen anders zu sehen und zu reflektieren konnte ich damals nicht, damals war ich manchmal sehr dickköpig und bin deswegen dann gewechselt.
Das heißt du hast dein Unmut denn auch? Ja, ja. Also da ich bin dann auch immer meinen Weg gegangen habe gesagt, das reicht mir hier nicht. Das gefällt mir nicht und ich komme mir nicht weiter. Und dann damals der Wechsel eben nach Gommersbach. Da war es ja noch so was ich wirklich von der Spielzeit her viel mehr spielen konnte zeigen konnte, was ich halt in den Vereinen davor gelernt habe.
Und das war so das erste Mal wo ich auch sportlich mehr an den Vorgrund gekommen bin eigentlich. Die Zeit... War relativ schnell vorbei in Gommersbach. Also dein Wechsel nach Hameln war ja nicht ganz freiwillig? Nee, das lag halt damals dran. Gommarsbach hatte wirklich extrem finanzielle Probleme. Das waren damals zu dem Zeitpunkt so dass wir mehrere Gehälter auch im Rückstand waren und man sich dann eigentlich entscheiden musste.
Ja geht man den Weg jetzt noch mal mit vertrauten an denen, dass es irgendwie wieder hinbekommen oder sucht man eine andere Lösung. Und ich habe mich dann dafür entschlossen, nach Harmen zu gehen. Das war wirklich ein Wechsel-Datung noch, glaube ich, von den Dreißer und zwölf da. Wir haben kurz vor Weihnachten entschieden, ihr könnt halt eben gehen wenn ihr einen neuen Verein bekommt... ...und dieser Wechselungszentrum würde innerhalb von drei vier Tagen über die Bühne gehen.
Ich habe mich dazu entschlossen das zu machen. Und ja, im Nachhinein war es auch der Wechsel in die richtige Richtung. Genau, da sind wir nämlich wieder bei den kleinen Zufällen im Leben die in der gewissen Richtung vorgehen. Denn da hast du deine Frau Annika kennengelernt in der Zeit? Ja das war dann halt eben so dass ich und Hameln noch mit Jörg-Glützlamm gespielt habe, der dann im Sommer siebenundneunzig nach mitten gewechselt ist.
Den hab' ich dann regelmäßig besucht und bei diesen regelmäßigen Besuchen hab' Ich meine jetzige Frau kennengelernen. Genau und wie diese Anfangsphase verlief, hast der Freund schon mal kurz beschrieben. Spontane Treffen auf Raststätten Hauptsache man kann sich kurz sehen. Und heute seit er kurz vor der Silberhochzeit Ja Schöne Geschichte Wahnsinn.
Trainer damals in Hameln ab siebenund neunzig Alfred Giesler sonn Der über dich gesagt hat gesagt du bist der am meisten unterschätzte Spieler der Bundesliga. ja also das Wie gesagt, wenn Alfred hat. Unglaublich! Das war auch eine wirklich sehr, sehr prägende Zeit und Trainer die ich im Vorfeld hatte sind immer den Weg gegangen.
eben die wollten dir was beibringen was man ja auch als Trainer machen soll aber wollte einen irgendwie verbiegen dass man vielleicht auch machen sollte die man nicht konnte. Und Alfred hat gesagt eben was auf das kannst du? Das machst Du und das kannst Du nicht. Das war eine relativ klare Ansage. Wie ist das, in dem Moment das zu hören?
Denkt man sich okay cool machen wir so? Er konfrontiert dich ja mit deinen Stärken und deinen Schwächen sagt aber gleichzeitig die lassen wir weg. Ja ich fand es eigentlich sehr schön als ein klarer Ansage und vor allem dieses Bestärken in dem was man halt eben gut kann. Und dann ist es auch am Ende so gewesen dass natürlich dann auch Man hat darüber selbstbewusstsein aufgebaut dann eben seine Spiele gemacht, akute Spiele und auf einmal sind einem die Dinge auch gelungen, die man vorher nicht konnte.
Weil man da eine ganz andere Hrengehensweise hatte und das war für mich sehr wichtig. Und da war Alfred wirklich für mich ein sehr wichtiger Trainer aber auch ein sehr sehr wichtiger Mensch der mich in anderen Sachen geführt hat. Wenn du Alfred damals siehst und heute? Ja, erstmal freue ich mich immer wenn ich ihn sehe.
Es ist ja immer ganz schön, wenn so Länder-Spiele auch sind oder wir auch eine Trainerversorgung haben, er nimmt sich dann auch immer Zeit mit einem zu reden und zu quatschen. Und ich freue mich immer, wenn ich ihm treffe. Alfred ist für mich ein ganz besonderer Mensch, auch wenn man vielleicht nicht so häufig miteinander sprechen, aber Erdnich in der Zeit wird zusammenarbeiten schon sehr geprägt!
Ich finde, Alfred ist ein Mensch der es schafft ohne große Worte dir trotzdem das Gefühl zu vermitteln dass du ihm wichtig bist. Ja und das ist auch das was er immer bei seinen Mannschaften geschafft hat. ich glaube aber allen Mannschaft wo er war auch immer sehr ähnlich gabelt hat und Alfred sieht immer die Stärke.
er sieht nicht das kann er nicht dem brauche ich nicht sondern Alfred wenn er jemand in den Verein geholt hat, wo er gearbeitet hat oder wenn er auch jetzt in die Nationalmannschaft... Erholt ja Leute in der Nationalmannenschaft. Weil er in dem was sieht und es sieht in denen halt eben nicht. das kann er nicht sondern er sieht immer Das kann er und das kann so gut dass er bei mir in einer Nationalmanntschaft funktionieren kann und mir etwas geben kann.
Und das ist halt eben was auch für die Spieler glaube ich sehr wichtig ist, dass sie immer wissen Sie sind da weil Alfred was in ihnen sieht andere Sachen kann man dann halt eben danach halt immer noch lernen, aber man hat eine Stärke und das schafft Alfred eben auch diese Stärke eben extrem hervorzuheben.
Und das ist immer auch für Spieler ein gutes Gefühl. Ist es auch für dich ein wichtiges Credo als Trainer so zu arbeiten? Ja am Ende ist es ja so dass das für einen Trainer ja immer wichtig ist die Spieler in ihren starken Momenten zu bekommen. und auch versuchen die die Spieler über den Spielern ihre eigene Stärke bewusst zu machen und mit den Stärken dann eine Mannschaft zu formen, dass jeder Spieler möglich seine Stärke in das Spiel einbringt.
Das ist schon was, was ich versuche zu machen. Dass... Ich dann aber auch schon manchmal sage, Pass auf! Links rät's daneben, da lassen wir noch das Training noch ein bisschen. Aber wenn du das machst, was du gut kannst, dann wirst dir der Mannschaft immer helfen. Und ich versuch aber auch halt eben die Jungs in den Leitplanken Freiheiten zu geben.
Und ich glaube, es hat Alfred auch gemacht, vielleicht damals eher ein bisschen unbewusst. aber dass sie Jungs auch immer ihren Eigenweg finden und manchmal ist es so, dass man diese Wege auch über Fehler erfindet das tut manchmal weh, das tut den Spielern weh Das tut ihr aber auch als Trainer weh weil du bist dafür verantwortlich.
Aber ich glaube das Auch jetzt in der Zeit wo ich als Trainer gearbeitet habe Man ja dann noch aus Feedback bekommt und dann halt oft auch Spieler Einem, das hat eben Widerspiel und sagen Mensch wenn ich damals nicht die Freiheiten gehabt hätte, hätte ich mich nicht entwickeln können. Dein Weg unter Alfred Gieslersohn hatte ich auf jeden Fall in den Nationalmannschaft geführt.
Nach deiner Kaderberufe hatte ich Heiner Brandt dann das erste Mal. Dann gab es direkt Platz drei bei der EM in Italien. Das ist jetzt auch nicht so ein schlechter Einstieg! Es war ja aber auch nicht dein erster Kontakt mit der Nationalmannenschaft weil du hast ja auch schon Junion-Nationalmannschaft gespielt und da andere mit Kretsche zusammen wie ihr im Podcast mal erzählt habt Ja.
Ich glaube, dass so meine Karriere nach dieser Jugend- und Unionzeit ein bisschen in den Stocken geraten ist eben durch meine Vereinswechsel. Durch die vielen Stationen kürzester Zeit? Genau! Glaubst du, du hast eine Image auferlegt bekommen? Ja ich glaube schon das damals man so ein bisschen als Wanderfohl golden hat.
Das ist glaube ich normal wenn man so viele Stationen dann auch am Ende irgendwo hat. Und im Nachgang sage ich auch, es hätte mir gutgetan, eben damals manchmal ein bisschen mehr Geduld zu haben und vielleicht das eine oder andere mal ein bisschen auch ja geduldiger auf seine Chance zu warten. Aber so war ich damals nicht, sondern ich wollte immer mit dem Kopf durch die Wand und dadurch sind ja auch die Wechsel in den Zustand gekommen.
Sprechen wir über den nächsten Wechsel? Da warst du nämlich ein paar Jahre länger! an dem Ort, an dem wir heute sind. Deine Tochter ist dabei beispielsweise geboren mir, in den Jahr zwei Tausend drei. Hat es eine Rolle gespielt, dass ihr dort so lange geblieben wart oder gebliebene seid? Oder ist das was du gerade gesagt hast dann nach vielen Wechseln auch einfach so einen Wunsch nach Beständigkeit?
Ja da kam alles zusammen also... A, der Wunsch nach Beständigkeit. B war so, dass es natürlich für uns perfekt war. Ich konnte Bundesliga spielen und meine Frau konnte Bundesligaspielen. Das passte einfach. Wir haben uns hier unheimlich wohlgefühlt. Und nachdem der erste Vertrag ausgelaufen ist, haben wir dann auch eigentlich festgelegt, wie gesagt, hier bleiben wir auch.
Wir waren dann also nach dem Haus gesucht, haben uns dann wirklich niedergelassen und sind bis heute her. Der Kreis schließt sich! Wir haben jemanden aus dieser Zeit, der dir zum einen natürlich Grüße gelassen will. Aber uns auch ein bisschen was über dich erzählen will. Hi Arlon! Hier ist vielleicht Thomas Haxner, dein ehemaliger Mitspieler und Kumpel aus Schweden.
Wir haben ja damals zusammen in GWD Mini gespielt Und ich renne mir an diese fantastische Derbe gegen Nellstedt und besonders ein Spiel wo du wirklich hart gespielt habe. Es war ein Heimspiel und innerhalb fünf Minuten glaub ich, du hast zweimal hintereinander die Nase gebrochen von zwei Spieler in Erdstätts ohne einen Zweiminute zu kriegen.
Vielleicht war sogar dreimal ein Hattrick, Nasenbruch-Hattrick. Ich weiß es nicht. kann sein dass ich das verstärkt habe über die Jahre aber das war eine unglaubliche Spiel und du hast auch keine Strafe bekommen aus den Schiedsrichtern. ist das wahr? Kannst Du das bestätigen und erzählen? ein bisschen mehr davon?
der Hall hat gekocht glaube ich, zwanzig Minuten nur geschrien und das ist meine beste Erinnerung an dich. Viel Spaß! Wir hören uns. Tschüss! Eine sehr schöne Sprachnachricht. Erzähl uns mehr davon von diesem legendären Spiel? Ja... Also diese Derbys, genau wie wir vorhin hatten, Kiel-Flenzburg ist halt eben hier auch die Derby mit GWD und Lübecke ziemlich extrem.
Ich weiß genau, welchen Spiel Tom wieder halt eben auch meinten. das war wirklich ein Spiel in dem es sehr heiß herging und man hat sich da wirklich keinen Zentimeter von der Halle geschenkt. und das waren dann zwei Unglückliche zusammen. Pralle. innerhalb kürzester Zeit wusste dann wirklich, ja so war das.
Ja die eine Nase war gebrochen und das andere waren nur Nasenbluten. Na dann? Ganz extrem war es da nicht. Es ist auch kein Hattrick. Nein es war kein Hättrick. Und ja noch mal ist damals halt eben auch anders zur Sache gegangen. Damals war's halt eben so auch wenn die Nase halt immer gebrochene war.
Einmal kurz rausgegangen hat man sie gerade gemacht und ging weiter. Da haben wir Wir sind anders mit unseren Körpern umgegangen, sowohl im eigenen als auch mit dem vom Gegner. Und wenn das so hängen geblieben ist bei Tommy ... Es ist auf der einen Seite vielleicht ganz lustige Geschichte aber noch mal ... Das war damals eine andere Intensität in den Spielen.
Jetzt musst du mir ein bisschen helfen weil die Zeit in Minden habe ich bis hier auf meinem Zettel und dann wird es ein bisschen unklar, wenn man sich über dein Leben informiert. Ich hab ja noch zwei Vereine stehen. unten kam weg. Nimm uns mal mit, wie es mit deiner spielerischen Karriere weiterging und wann du sie dann für dich auch beendet hast.
Und wie es dann noch einmal zu dem Kampel kam? Ja also es war halt so was ich mich in der Zeit... ...Zwei Schwer-Schulterverletzungen. Ich dann hier im Jahr zwei Tausendvier keinen Vertrag mehr bekommen habe. Hab dann noch kurz in Achim Baden gespielt. damals Hab mir da die Schulter dann wieder verletzt und dann war es so, dass ich halt eben ja nicht mehr spielen konnte.
Also nicht mehr profimäßig leistungsmäßig Handball spielen konnte und hab dann auch wirklich so anderthalb Jahre fast zwei Jahre komplett Pause gemacht Weil's dir schwer gefallen ist? Ja Ich hatte in dem Moment das Interesse an dem Sport den ich so liebe verloren. Man hat immer alles gegeben man hat immer Ja, viel investiert.
Noch mal was ich gerade sagte man hat wieder den Gegner noch sich selber geschont und das hat mich dann so ein bisschen eingeholt. Hatte dann wirklich das Interesse an der Handball oder dem Sport etwas verloren. Ich habe in der Zeit eine Ausbildung angefangen zum Physiotherapeutin und ja hab nach zwei Jahren gemerkt, Mensch ganz ohne Handball ist auch irgendwie blöd.
Das Gute war dann von unseren neuen Nachbarn, der Sohn. Der hat halt eben in so einem kleinen Verein hier in Stemmerfriedewalde gespielt und kommt noch mit zum Training. Und hab gesagt gut komm ich komme einmal mit. Dann ist man einmal da gewesen und man hat den Sport halt einfach so viel Leidenschaft betrieben.
Da war das Feuer gleich wieder da. und was hat Spaß gemacht? Er war einfach das Trainieren und dann auch immer nach ein bisschen zusammensitzen. Ich wusste, es ginge nicht mehr so mit dem Werfen. bei ein paar Sachen können die Jungs immer noch helfen aber auch Tipps geben. Dann habe ich halt eben da noch ein bisschen gespielt bis dann quasi meine Prüfung anstand damals als Physiotherapeut und dann ja hab' ich dann ja damals die zweite Mannschaft von mitten angefangen zu trainieren und dadurch war ich dann halt eben noch nicht ganz fertig mit dem Handball spielen wenn man auch im Training immer noch so ein bisschen mitgemacht hat Aber man ist dann ein bisschen vernünftiger geworden.
Es war ja aber eigentlich nicht dein Plan, Trainer zu werden? Also auch da sind wir wieder... es zieht sich ja wie so ein roter Faden durch und wir wieder bei den kleinen Zufällen im Leben und beim Schicksal was ein bisschen mitspielt. Ja also ich hatte das Interesse verloren. War wirklich auch nicht mehr in der Halle.
Ich habe mir auch keine Spiele angeguckt. Ich war wirklich raus! Und Trainer, hab' ich gesagt naja Trainer will ich nie machen Das ist nichts, wo ich glaube, dass ich das auch kann. Ja und dann war es... Aufgrund deiner Eigenschaft als Spieler wenig Kompromiss bereit zu sein? Also hast du gedacht, dass du es von deiner Persönlichkeit her nicht hinbekommen würdest?
Ja, gar nicht mal so um mich von der Bösinnigkeit her. Aber ich hatte mal für ein paar Wochen bei der Bewegung ausgerufen und habe dann auch gesehen wie viel Aufwand das hat eben ist. Ich komme in die Halle, mache die Schuhe zu und da steht einer, sagt mir was ich machen soll sondern halt eben auch die Vorbereitung, die Nachbereitung auch Ziele festzulegen wo will man hin?
Was möchte man machen selbst im kleinen Bereich? Und wie gesagt, dadurch dass sich Wie gesagt, dass das Interesse verloren hatte. Hatte ich auch nicht die Energie, so was da halt eben auch reinzubringen. Und trotzdem war es dann wie ich gespielt habe wieder und daher angefangen hab meinen Mitspielern.
Ja man, die waren teilweise auch Teilweise fünfzehn Jahre junger, den gibt's einfach ein paar Tipps. Da hat mich daran erinnert, ich hatte auch einen Mitspieler Marc-Marc Wiesnander der mich an die Hand genommen hat, mich geführt hat, das weiterzugeben. Dann kam eben die Anfrage von GWD, die zweite Mannschaft zu übernehmen.
Und dann habe ich gesagt, Mensch das sind alle junge Kerle teilweise noch A-Jugend. Probier es doch mal den auch diese Tipps zu geben. – Das war das in der Ausbildung zum Physiotherapeut? – Ja und letzten Zügen ja. – Genau! Wollt ihr eigentlich diese Ausbildung erstmal fertig machen wenn ich richtig informiert bin?
Und dann kam der nächste Zufall…. Ja, dann war es so, dass man sich von dem damigen Trainer getrennt hat und gefragt hat, Mensch, kannst du das nicht jetzt schon übernehmen? Einen Tag nach deinem fertigen Examen. Ein Tag danach! Wahnsinn! Das war auch als bisschen schwierig zu time. Zumal ich von meiner Frau eine Reise geschenkt bekommen habe... Wir waren dann vier Tage in London, die ich vor meiner Frau zum bestandenen Exam geschenk bekommen hab Und das mussten wir auch noch irgendwie einbauen.
Aber ja, wir haben es dann hinbekommen eben und dann habe ich die zweite Mannschaft angefangen zu trainieren. Du warst zusätzlich wenn ich richtig informiert bin von Februar zwei zwölf bis Oktober zwei dreizehn auch Co-Trainer der Bundesliga Mannschaft? Und bist du auch da? Du bleibst dein Motto treu irgendwann freiwillig rausgegangen weil dir die Konstellationen die Bedingungen nicht so gefallen haben weil's nichts zu dir gepasst hat.
Ja genau. Ich bin damals dann dazu gekommen viele Spieler eben über die zweite Mannschaft auch in der erste Mannschaft herangeführt. Unter anderem ja auch mein jetzt im Geschäftsführer Niz Torbrücke, der hat ja auch diesen Weg über GWDA-Jugendzweite Mannschaft erster Mannschaft gemacht. und dann war es so dass zur ersten Mannschaft eben Kodriana dazusäute.
das habe ich dann ja am Februar im Januar den Zwei-Ton-Zwölff halt immer noch mit Ulf Schaffert. damals sind dann im Sommer aufgestiegen. Für mich ist das erste Mal ein bisschen ranrutschen an den Profi-Handball auch. Damals aber so aufgestiegen, dann lief es eben nicht so und Ulf Schäfer hat eben freigestellt worden.
Dann habe ich das ja noch mit Seat House & Finish zu Ende gemacht, der uns zum Klassenhall geführt hat. Und dann ist ein neuer Trainer gekommen. Bei dem neuen Trainer bei mir passt die Chemie nicht so. nicht so wirklich und der neue Chefcoach war es auch nicht gewohnt, mit einem Coat zusammenzuarbeiten.
Und das habe ich noch irgendwann gemerkt. und dann konnte ich mich auch so mit der Arbeit nicht so ganz identifizieren. und wenn ich das nicht kann, dann sage ich lieber von mir aus, ne? Dann lass ihn mal das machen! Und bin dann halt eben rausgegangen, hab gesagt oder mein Amt dann niedergelegt. Sehr gesunde Lebenseinstellung.
Auch als Trainer hast du ein paar Stationen bevor wir darüber sprechen hören wie eine weitere Sprachnachricht von einer jungen Frau, über die wir heute auch schon ein bisschen was besprochen haben und die natürlich auch dein Leben als Trainer begleitet hat. Hallo Papa! Wir haben jetzt ja schon einige Aufstiege mit dir mitgemacht.
Erzähl doch vielleicht mal eine witzige Geschichte von einer der Aufstiegsfeiern welche dir da besonders in der Erinnerung geblieben ist. Und dann würde ich gerne noch wissen ob du denn jetzt endlich mal einen Flip Seven geschafft hast. Ich oute mich? Was ist ein Flip Seven? Ich habe keine Ahnung. Das ist ein Kartenspiel, was sie uns zu Weihnachten geschenkt hat.
Und meistens ist es eigentlich so wenn wir zusammen spielen bin ich eigentlich immer derjenige gewinnt. aber bei diesem Kartenspielen ist es doch leider so gewesen dass die Familie und Mitglieder besser waren als ich. Kann das Zufall sein? Dass ihr euch dieses Spiel schenkt? Ja im Nachgang habe ich das auch gesagt.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob die Karten nicht vielleicht falsch gemischt waren. Sie hat ja auch angesprochen, den einen oder anderen Aufstieg gab es. Der gefeiert wurde und hat die Frage gestellt wo war am meisten los? Welcher ist am meisten hängen geblieben? Welche hat vielleicht auch am meisten Kraft gekostet, am meisten Freude bereitet?
Oder gibt's zu jedem eine Geschichte? Ja eigentlich zu jedem. Ich sage mal im ersten Jahr wie ich als Go-Trainer zugekommen bin mit GWD das waren auch die erste zweite Meisterschaft der Eingleising zweiten Liga. Das war schon irgendwie besonders Aber da war man eben noch nicht so in allererster Reihe dabei.
Ich habe bei unserem Kreis nach Bahnen gearbeitet und bin mit dem Tuss aufgestiegen. Als Chef-Trainer, dadurch war es für mich auch besonders, meister geworden in diesem Jahr. Da haben wir dann fünf bis sechs Tage auf Sylt eine Familienaufstiegsfeier gemacht und die Meisterschale mit. Das war auch sehr, sehr lustig.
Und ja jetzt der letzte Aufstieg letztes Jahr. das waren natürlich extrem. also gerade eben mit dem vier Spieltageverschluss vom Platz zwei auf Platz drei zurück zu fallen trotzdem die Leistung weiter zu bringen den Job weiterzumachen die Spiele zu gewinnen und dann am letzten Spieltag in einem Spiel wo es auf und ab ging zwischendurch mit sechs Wochen zurückgelegen gegen Fernlauf haben es dann am Ende geschafft das Spiel noch zu drehen.
Ja, und dann war's aber so dass in Friesenheim halt eben noch gespielt worden ist, dass Hüttenberg ja auch eben noch um den Ausstieg gekämpft hat und wir mussten halt eben fünf Minuten warten bis eben das Endergebnis da feststand. und diese fünf Minuten... Die längsten deines Lebens? ...mit Abstand also das war wirklich.. Da ist alles nochmal durch den Kopf gegangen nicht nur die Saison selber sondern Alles was mit dem Handball zu tun, das war auf einmal da.
Was eigentlich gar nicht in fünf Minuten passt geht nicht. aber da waren sämtliche Gedanken wirklich da und als es dann feststand... Das ist das Gefühl, dass war ein Ventil was aufgegangen ist wo man auch so eine Emotion laufen lassen konnte. Das hat dann aber auch ungefähr nur sechzehn Sekunden gedauert Und dann war ich auf einmal komplett leer.
Ich habe da auch auch in der Halle gesessen gehockt und habe dann wirklich erstmal ein paar Minuten gebraucht, mich zu sammeln. Und auch zu verstehen was ist jetzt gerade hier in den letzten zehn Minuten passiert? Du hast gesagt ein paar Minuten, dann klar wurde wahrscheinlich gefeiert aber diese Lehre kommt ja meistens noch mal ein paar Tage später wieder.
War es war der auch so oder war dann für dich danach direkt der Blick auf Bundesliga? Ja genau also die diese Lehren waren wirklich nur kurz danach. Energie war weg, war wirklich Boah! Was ist jetzt passiert? Dann? klar haben wir auch eine sehr schöne, lange Feier gehabt. Aber direkt am nächsten Tag war da so jetzt Erste Liga.
was müssen wir machen? Wo wollen wir hin? Was müssen wir noch verändern? Was können wir verbessern? Wo kann man noch Fortschritte machen? Also dann war sofort Energie da, sofort zu sagen eben so das dass das und danach hatte ich keine Lehre mehr wie in dem Moment halt eben da hatte. Sommer zwanzig, dreinzwanzig war deine Rückkehr hier nach Minden.
dazwischen ist ein bisschen was passiert. Da wollen wir auch nach kurz drüber sprechen. Unter anderem, du hast es ja angesprochen... ...hast Du auch den Tuss in Lübeer getrainiert von zwei Sechzehn bis zwei Neunzehn? Auch wieder so ein rivalen Wechsel! Stört Dich das gar nicht?! Es gibt ja durchaus Spielertypen die sagen würde ich nie machen weil hab' ich gar keinen Bock auf den Druck von außen und das Geräte und so.
aber an dir scheint das zu sein oder ist das Zufall? Ja, ich glaube er war eher Zufalls. Ich bin ja dann vierzehn erst nach Rostock gegangen. Zwei Jahre war es in Rostock. Genau, das war dann meine erste Profi-Station tatsächlich. Klassener Halt habt ihr dort geschafft? Genau und damals aber auch am Ende so dass ich in Rastock selbst als Änder gewählt habe gesagt eben ich höre auf ohne zu wissen was dann im Sommer kommt sondern da ging's mir einfach darum.
eben Familie ist hier mit dem Wohnen geblieben Das waren halt die Pendelai und habe gesagt, nein das möchte ich nicht mehr. Und hab dann gesagt eben, ich komme zurück. und ja dann war es so dass der Tussen dem Jahr abgestiegen ist und dann hatten wir aber mit Rostock in dem Jahr davor Pokal gegen Lübecki gespielt und da waren die ersten Übrungspunkte halt eben da sich damals mit Satko Feric gesprochen habe, aber gar nicht um einen Engagement oder sonstiges.
Und dann ist es aber irgendwie halt eben rausgekommen dass ich halt eben wieder Richtung mitten mich orientiere und dann haben die angefragt auf mir erst vorstellen kann. Ja und da ging das eigentlich relativ schnell alles über die Bühne und ja das war dann halt für mich auch so gesehen eigentlich optimal weil ich konnte zuhause wohnen und halt eben auch arbeiten.
Das ist nicht so häufig. von daher war das eine glückliche Fügung Und wir haben da ja auch eine erfolgreiche Zeit gehabt. Absolut, ihr seid direkt wieder aufgestiegen. dann in der nächsten Saison und du bist dort dann wenn ich richtig informiert bin erneut auf Joel Billiam gestoßen, die Du ja aus Minden auch schon kanntest?
Den kannte ich aus Mitten schon und ich hatte seinen damaligen Nationalmannschafts-Torwart Konkurrenten Paul Porat eben trainiert in Rostock Und hab da halt eben auch gesehen, wie die Unterschiede sind zwischen einem Spieler der viel Talent hatte aber nichts dafür tun wollte und ein anderem Torwart der unheimlich akribisch war.
Alles dafür getan hat eben Erfolg zu haben und auch erfolgreich zu werden. das war Joel damals. Den habe ich ja dann aus Minden zum Tuss geholt weil er in Minden nicht in diese Rolle des dritten Torwärts rein gerutscht ... ist oder man ihm das da nicht zugetraut hat. Und ich hatte ihn damals dann quasi den zweiten Platz... ...zugetraute und auch dann halt eben gegeben, ... ... und da war er auch nicht gesagt im Jail.
Ich kenne dich eben als Arbeiter. Wenn du hier arbeitest und Gas gibst,... ...dann wirst du auch deine Spielzeit bekommen. Das hat er dann wirklich sehr gut gemacht! Und wenn du heute auf ihn schaust? Den Weg, den er gegangen ist, hat sich ja das, was du ihm pro Zeit hast, auch bestätigt. Also der Weg, den Joel gegangen ist war damals für mich schon klar.
Der wollte das wirklich mit jeder Faser des Körpers da hinkommen. Er wollte in die Bundesliga, er wollte die Nationalmannschaft. Der war sehr straight auf seinem Weg unterwegs und genau den hat er auch gegangen. Das hat sich ganz früh abgezeichnet bei ihm. Du bist dann im Februar zwanzig-zwanzig ein neuer Trainer an Amstetten geworden?
Und wenige Tage später, das hast du vorhin schon mal kurz angeteasert, Nationaltrainer von Lettland. Ja also die Gespräche mit Lettlern hat in einer Forschenstadt gefunden und dann kam eben die Anfrage aus Mstetten und da musste man erst halt eben versuchen irgendwie zu time weil zu dem Zeitpunkt ja ich ihm auf der einen Seite frei war Aber halt eben die Doppelbelastung eben Nationaltrainer und Vereinstrainer ja auch nicht ganz einfach ist.
So, ich hatte halt eben vorher mit dem lättischen Landbeverband eben schon gesprochen Und dann kamen die Anfrage aus Amstetten und da musste man das halt klären Ob der Verein das halt eben auch mitmacht. Wir hatten dann halt eben einen Weg gefunden wie es halt eben geht. Deswegen ist dann quasi Bekanntgabe Mit dem lettischen Nationalcoach erst nach der Bekanntkabel mit Amsteten gewesen.
Das ging allerdings nur bis Herbst, weil Corona dazwischen kam? Genau. Das war so das Problem und auch eine wilde Geschichte eigentlich. Ich war zu den Zeitpunkten freigestellt und habe dann auch verschiedene Inspirationen gemacht. Dann war es innerhalb von fünf Tagen von keinem Job zu zwei Jobs mit der Aufsicht, eine WM Qualifikation zu spielen.
Lettner hatte gerade die Europameisterschaft gespielt eben und wollte sich nicht auf der Trainer-Position verändern, neu aufstellen. Hatten dann Qualifikationsspiele gegen Israel wo ich auch gesagt habe mit der Mannschaft so wie sie damals waren, mit Christopher Pans, mit Klesnickz, mit George hätte man das durchaus auch bewerkstelligen können so als Lettners erste Mal hätte zur WM fahren können.
Das hat natürlich gereizt, das wollte ich gerne machen. Und dann auch der Start im Stetten. wir haben auch die ersten Spiele gewonnen Und innerhalb von fünf Tagen zwei Jobs und dann ging es fünf Wochen später von zwei Jobs auf. keinen Job wegen Corona. Das werde ich auch nicht vergessen, Freitag der Dreizelte...
Ich weiß auch noch wie heute! ...das letzte gemeinsame Training und man ist damals da nochmal ein Ausgang. in zwei Wochen treffen uns wieder wenn das Schlimmste vorbei ist. Ja gut und wie das Ganze dann halt eben weiter gelaufen ist, das hat glaube ich jeder erlebt. Und ja dadurch hat man immer gewartet, gewartet.
Man hat dann über Teams Trainings geleitet und versucht mir den Spiel am Kontakt zu halten. Es wäre dann so gewesen, dass in November der nächste Lärm gewesen wäre. Und dann war es aber so, dass die Quarantänebestimmung so waren. Man hätte erst zur Einreise in Quarantine gemusst, hätte dann nach dem Lärmen nur Quaranteine gehabt, hätte hier noch QuarANTäne gehabt um wieder einzureisen, sodass eigentlich aus Einer Woche Lehrgang quasi zweieinhalb Wochen Abwesenheit geworden wären.
und das war nicht darstellt, weil das hätte der Verein halt eben auch nicht mitgemacht. Und deswegen haben wir uns damals dann dazu entschlossen ihm zu sagen Mensch, ne? Dann nehmt halt eben einen aus dem eigenen Land, der vor Ort ist, der hat eben diese ganzen Probleme halt eben nicht hat. und ja dadurch war dann leider das Kapitel vorbei.
aber das positive ich bin glaube ich einer wie den ländischen Nationaltrainer, der kein Spiel verloren hatte. Ich mag deine Lebenseinstellung. Sehr, sehr gut! Sommer einundzwanzig ging es in die Hauptstadt nach Berlin als Trainer der zweiten Mannschaft der Füchse? Genau Wie kam's dazu? Wer hat dich kontaktiert?
Bob selbst oder? Ja, also Bob kenne ich seit und da war er Ko-Trainer damals Nationalmannschaft und von daher kennen wir uns halt eben schon sehr lange. Und dann war es so, ich war zu dem Zeitpunkt frei und eigentlich sollte Barton Jashkar den Job bei der zweiten damals in Berlin übernehmen. Der musste aber kurzfristig eben nach Polen zurück, hat das nicht antreten können – und dann stand Bob ohne Trainer da!
Es ist ja nicht nur der Trainer von einer zweiten Mannschaft gewesen sondern er ist quasi in Berlin im gesamten Trainingsbereich. eigentlich involviert. Das heißt, das war auch Training mit der A-Jugend, mit der zweiten Mannschaft in Teilen noch mit Potsdamer, die an den Formel des Trainings drin sind.
und da der Bob gefragt euch mir das vorstellen könnte und ich habe gesagt ja kann nicht müssen wir dem mal sprechen? Und dann bin ich nach Berlin gefahren und bin dann in die Geschäftsstelle rein und bevor wir eigentlich fertig gesprochen hatten hat er mich dann schon überall vorgestellt eben als neuen Trainer von einer zweiten Mannschaft.
Da fiel das Nein sagen auch schwer, aber es war wirklich eine super Zeit. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hatte den Vorteil, dass Kenji Höbelts damals Spieler von mir in Rostock und Lübecke jetzt eben auch da im Nachwuchsbereich tätig war. Er konnte mir bei so ein paar Sachen dann helfen Und dann war es auch eine sehr, sehr schöne Zeit.
Da eben auch in Berlin und viele haben mich gefragt, ja aber Schritt zurück. Das war für mich kein Schritt zurück sondern ich habe ganz viele tolle Strukturen kennengelernt wie man halt eben auch einen Verein führt. Mein Bob weiß das auch dass sich nicht immer alles gut fand Wie er das ein oder andere auch gemacht hat.
Aber man musste einfach auch ein Riesens Respekt haben vor dem was er da eben aufgebaut hat. Aber wir konnten da immer sehr offen drüber sprechen und telefonieren auch jetzt eigentlich regelmäßig, immer noch. Und war auch kurz davor zu überlegen ob ich komplett nach Berlin wechseln. Weil auch die Möglichkeit bestand damals, weil Bob auch ganz gerne wollte dass ich weiter in diesem Bereich arbeite in Berlin.
Berlin oder Potsdam? Nein Berlin. also das ging eigentlich dann um Berlin. Wobei Was dann mit dem Ausstieg in der Bundesliga? Genau, auch eine spannende Geschichte. Hätte auch halt eben vielleicht so sein können. aber am Ende habe ich auch da dann gesagt ne wir ziehen nicht komplett um, bleiben halt eben im Minden.
und hab dann auch Bob gesagt du was auf jetzt die zwei Jahre mit den Pendeln war alles in Ordnung ging. aber ich werde wieder nach mitten zurückgehen und er hat es ja noch probiert mich nochmal zu überreden. Es kam dann auch von anderen Vereinen Anfragen Die er dann auch weitergeleitet an mich. Und dann habe ich zu Bob nur gesagt, U-Bob was auf.
Ich sage dir, ich höre hierauf weil ich wieder nach Hause gehen will und jetzt würde ich einen Job woanders annehmen. Dann wäre ich doch auch in deinen Augen nicht ganz glaubwürdig oder? Guckt der mich ansachte ja hast du recht. Naja dann vergessen wir das mal wieder. Ja und dann ging es wieder nach mitten zurück.
Das viel mitgenommen. aus der Zeit in Berlin hast Du gerade schon gesagt viel gelernt, aber auch viele persönliche Kontakte. Und auch da ist gerade schon Einnahme gefallen, den wir uns jetzt anhören. Hallo zusammen! Ich wurde gebeten ein bisschen was über Aron zu erzählen und vielleicht auch die eine oder andere Anekdote zu verraten.
Die letzten zwölf Jahre meines Lebens waren eng verbunden mit Aron. Zuerst war ich sein Spieler in Rostock unter Nettestädt, dann waren wir Kollegen im Berlin über die ich sehr dankbar bin. Er ist wirklich ein enger Vertreuter von mir, mit dem ich über alles sprechen kann, sei es beruflich oder auch privat und er hat immer ein offenes Ohr.
Dafür bin ich ihm sehr dankba, aber ich bin ihm auch sehr dankbaar für diese zwölf Jahre weil wir da schon auch einiges zusammen erlebt und durchlebt haben. und ja das weiß ich einfach sehr zu schätzen. Und Anekdoten gibt's eine Menge aus den letzten zwölff Jahren. Ich grabe jetzt mal nicht in der ganz so schlimmen Kiste, keine Sorge.
Einmal kann er euch ja erzählen wie man schafft nach einer hervorragenden Zeit im Berlin in seiner letzten Abschlussansprache sozusagen eine Plastikflasche kaputtzumachen und dann eine zweite Anhängerote die mir noch so einfällt wenn ich auch nie vergessen werde als ich mal verletzt war. Ich fand das ist ne super Idee dass ich mit ihm einen Personal Training mache, also quasi das er ein eins zu eins Training mit mir macht.
Und ja, das Ergebnis war, dass sich drei oder vier Tage kein Auto mehr fahren konnte, weil ich meine Arme nicht mehr heben konnte. Davon kann euch auch gerne mal zählen. War auch ganz witzig! Ansonsten viel Spaß beim Podcast und Aaron dir natürlich alles Gute und wir hören uns sehen uns bis dahin. Schaut Schauen.
Ich habe an deine Reaktion gemerkt, dass ich dich gefreut hatte ihn hier zu hören. Weil das ein Teil dieses Podcasts ist? Ja total! Also genau wie Kenji es gesagt hat letzten zwölf Jahre haben wir wirklich viel erlebt angefangen wie ich in Rostock, wie ich damals da das Drehenamt übernommen habe war kurz davor wir nach Berlin zurückzugehen Weil er auch mit den Spielanteilen nicht zufrieden war.
Da habe ich ihn dann mal gesagt, pass auf Kenji! Gib immer erstmal jetzt ein paar Wochen Zeit, dass wir das hier alles umorganisieren und gucken und dann wüsste man sicher deine Rolle in der Mannschaft finden. Dann ist er aber auch geblieben, hat sich einen Rostock wirklich gut entwickelt. Hab ihn dann auch bewusst mitgenommen damals von Rostok nach Lübecke Und auch da hat sich wirklich gut entwickelt.
Auf dem Weg dahin hat dieses Personal-Training stattgefunden, wo er verletzt war... Was hast du gemacht mit dem armen Jungen? Wenn der sich vier Tage nicht bewegen kann und kein Auto fahren kann? Naja wenn man halt eben vielleicht in so einer Karriere vor das Krafttraining nichts so gewissenhaft gemacht hat wie es hätte sein sollen für einen Profi Handballer.
Und dann hat eben Trainer hat, der da eben Wert drauf legt und auch die Zeit hat ihm zu sagen so mein Freund wir beide trainieren jetzt mal zusammen. Dann hat sie ihn zum Anfang ein bisschen weh getan aber auch im Nachhinein das Feedback was ich von ihm bekommen habe. er hat auch gesagt eben ich war in meinem Leben nie wieder so fit wie da und er hat da Sachen halt eben auch von mitgenommen.
Wir hatten wirklich einen guten Weg gemacht eben auch in Lübecke. Er musste dann auch gesundheitlich kürzer treten, hat seine Karriere als Trainer gestartet. Dann eben auch in Berlin damals und hat ihn wieder getroffen. Und ja genauso wie er sagt ist es wirklich eine Vertrautheit entstanden Was ich auch vorhin einmal meinte, wo mein Feedback bekommt von ehemaligen Spielern.
Die jetzt eben auch den Weg als Trainers eingeschlagen haben. und wenn die dir noch sagen, Mensch das hast du mir mitgegeben. Das übernehme ich jetzt auch als Trainer. Es ist immer ein schönes Zeichen dafür zu sehen, naja alles hast du doch nicht falsch gemacht. Ja es wäre eine Schätzung! Also sie würden uns nicht machen...
Aber ganz oft so dass ist mir nicht anders gegangen, dass man meistens halt eben den Trainer mit dem man zusammenarbeitet als Spieler immer erst dann zu schätzen weiß wenn man nicht mehr mit ihm zusammen arbeitet und wenn man dann eben auf gewisse Sachen zurückblickt auch feststellt um Mensch das hat mich der alte damals schon gesagt da habe ich halt eben doch ein bisschen länger für gebraucht das auch umzusetzen oder auch zu verstehen.
Wie gesagt kenn ich es ja schon auch für mich einen ganz besonderer mensch weil ich auch mit ihm viel erlebt habe und verschiedene Vereine durchgemacht haben. Wie soll ich das beschreiben? Auch verschiedene Phasen des Lebens, auch mit durchgemachten. Was hat es mit der zerstörten Plastikflasche auf sich?
Das war tatsächlich mein letztes Spiel, auswärts als Trainer von Füchze II. Es war in Leipzig und wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt und ich wollte die Spiele nicht verlieren. Da ist man eher einfach zu groß und wir hatten aber dann in der zweiten halbzeit wirklich genau das Gegenteil einer ersten Halbzeitsspiel also eine wahnsinnig schlechte und Kenji kennt mich halt sehr gut.
Der hat mich dann auf dem Weg zur Kabine schon gesehen, wie ich vor der Kabine auf und ab gegangen bin um mich vielleicht emotional ein bisschen runterzubringen. Er habe mich nur gesehen, musste schon grinsen, wusste ganz genau was gleich passiert. ja und dann bin ich halt eben in die Kabine und bin da wirklich explodiert also sehr deutlich gewesen und eigentlich hab' ich gelernt dass diese Plastikflaschen unkaputtbar sind.
aber ich hab's geschafft eben eine von diesen Flaschen kaput zu bekommen, das scheint ihnen ja sehr beeindruckt zu haben. Ich hätte es auch beeindrucken, wenn ich das gesehen hätte. Ich kenne auch niemanden der's geschafft hat bisher. Also im Nachhinein lacht man halt über solche Sachen. Mancher muss es doch einfach aus!
Ja, das waren die Momente. Das war mein vorletztes Spiel tatsächlich für Fuchs II, also mein letztes Auswärtsspiel Und ich wollte mich festmöglich da eben auch verabschieden. Habe, glaube ich, auch aber halt eben so mit einem bleibenden Eindruck. Im Sommer, der Dreiundzwanzig ging es dann zurück nach Minden.
für dich? Wie kam's dazu? Also war das erste Co-Trainer in der ersten Mannschaft und ab Januar, den Zwanzig, dann Cheftrainer. Wie kam der Kontakt zu GWD wieder zustande? Hat Nils sich angerufen? Ja also es war erst so dass in Berlin gesagt habe, auch relativ früh. Also ich werde wieder zurückgehen, aber ohne dass sich da mit Minden gesprochen hätte und hatte dann eigentlich auch so ein bisschen Geliebäude vielleicht damit eben so einen Beruf irgendwie reinzugehen und zu gucken, ob ich dann...
In den Job als Physiotherapeut? Genau! Und hier wieder eine Jugendmannschaft vielleicht zu trainieren oder in die Richtung zu gehen. Und dann kam es im Januar irgendwann, dass der Nils angerufen hat und gefragt hat wie ich es denn aussehen würde. Weil auch die zweite Mannschaft eben wieder aufsteigen sollte und er dabei war alles so ein bisschen umzustrukturieren.
Und ob ihr mir vorstellen könnt, eben dann Kotrenner bei den Hersten zu machen und gleichzeitig aber auch die zweiten Mannschaft zu trainieren? Und dann haben wir uns getroffen und das war auch so. Dann noch das Gespräch mit Athleten, das war so was wir gesagt haben Mensch, dass kann funktionieren, es kann klappen.
Ja also wenn dann gestartet, mir kam ein bisschen meine Hüftproblematik dazwischen, sodass ich dann im Oktober November dann operiert werden musste, war deswegen eine Zeit halt eben komplett raus So was ich beides nicht mehr geschafft habe, ich hab dann noch versucht die zweite Mannschaft weiter zu betreuen.
Also ich bin mitwurstend und habe eine neue Hüfte bekommen und am Sonntag hatte ich schon wieder in der Halle gestanden. War vielleicht nicht unbedingt richtig aber... Ich habs halt damals so gemacht ja und dann war es halt eben so dass diese Saison überhaupt nicht so gelaufen ist wie wir uns das vorgestellt haben.
Bei der zweiten Mannschaft das war okay, wir waren heute zu dem Zeitpunkt Tabellenführer, waren auf den Weg also wir den Aufstieg in die dritte Liga zu schaffen Aber die erste Mannschaft ist doch den Erwartungen sehr hinterhergelaufen. Welche Erwartung hättest du denn gehabt? Ja, am Ende ist es ja so gewesen, wenn man aufsteigt erwarten eigentlich alles immer und die Mannschaft gleich wieder aufsteigte.
Aber war das auch deine Erwaltung? Ich habe von vornherein gesagt dass es schwer werden kann. Man muss halt eben sehen. wir hatten dann in der Mannschaft zehn verschiedene Nationalitäten Neue Trainer, neue Spielsysteme was impliziert werden musste. Ganz viele verschiedene Charaktere auch ganz viele verschiedene Handballschulen mit Isländer und Amin Damoul also auch in WL sehr sehr starke Spieler mit Quarten Serben.
Also es war ein Mix an Nationen und Handballkulturen die zusammengefügt werden mussten. und da habe ich von vornherein schon gesagt so Proa das kann funktionieren Aber es wird sehr, sehr schwer. Und so kam's von am Ende auch, dass das halt nicht den erwünschten Erfolg hatte wie es geplant war und was dann eben Mord zur Trennung dann von Adli führte.
Und ja, ich hab mich gefragt, ob ich mir das vorstellen kann? Dann habe ich gesagt klar krieg' ich das hin! Bin da noch an Stützen gelaufen... Ja, dann überleg ich, wie schaffe ich das denn überhaupt?! Und habe das dann wirklich, das waren alles gute Handballer individuell. Wir haben das einfach auf die Handballbasics runtergebrochen.
Wieder das was wir zu Beginn hatten, jedem Spieler seine Stärke klar gemacht und gesagt so Das will ich von dir haben Amin! Wir stellen die Situation wo du eins-eins gehen kannst. nichts anderes möchte ich haben. Ja dass wir halt eben wirklich versucht haben die die Stärken von den Spielern halt eben da in Vordergrund zu stellen Hat in der Vorbereitung funktioniert, hat die ersten drei Spiele noch nicht funktioniert.
So dass wir dann halt eben auf dem vorletzten Platz an der zweiten Liga standen mit einem Kader, der eigentlich aufsteigen sollte und dann hat es aber Klick gemacht. Dann haben wir am Ersten März in Essen gewonnen und dann sind wir wieder bei den besten Team-Bilding. Das ist ein Siege! Absolut! Und von da ging's dann, es ist gelaufen, dann haben wir den Klassen auch sehr souverän geschafft und dann aber die Mannschaft Ja, auch in vielen Teilen umgebaut und dann eben in der nächsten zweite Saison ja anders auftreten zu können.
Genau also statt Wiederaufstieg-Klassenerhalt und für dich dann bewusst die Entscheidung hast du bewusst gesagt okay so wie die Mannschaft jetzt zusammengestellt ist funktioniert? Ist die Wahrscheinlichkeit dass wir den wieder Aufstieg schaffen gering. deswegen müssen wir an bestimmten Positionen was ändern?
Also haben wir mich dann sehr früher angefangen zu gucken Wofür steht GWD? Ja, am Ende ist es ja so dass wir halt eigene Spieler ausbilden wollen. Dass wir mit jungen entwickelungsfähigen Spielern arbeiten wollen um die eben in die Liga zu bringen. Und das war halt eben mit Nationalspielern verschiedener Nation nicht möglich und auch weit weg von dem wofür GWD eigentlich stehen soll.
Also eigentlich war es keine wirkliche Philosophie vorher oder? Eine Idee für dich von außen betrachtet? Ja, die Idee war schon da wieder aufzusteigen. Ja klar! Das halt eben mit möglichst guten Spielern auch zu schaffen. Ich meine eine Spielidee...ne mantschaftliche Spieleidee. Ich glaube du weißt was ich finde.
Ja, ja, ja. Die war schon dort. Noch mal Adli hat da wirklich einen ganz klaren Plan gehabt. Aber es hat einfach nicht funktioniert. Aber er hat das quasi nicht hinbekommen, dass alle diesen Plan gefolgt sind. Weil eben diese verschiedenen Handballkulturen einfach dabei waren. Da habe ich mit Nils früh angefangen, den Kader ein bisschen umzubauen.
Das war ja auch so, dass wir die Mannschaft mit Spielern zusammengestellt haben – mit entwicklungsfähigen Spielern, die aber erstmal in die Bundesliga kommen wollen und erst mal Spielzeit haben wollen. Eigentlich war der Plan zu sagen dafür brauchen wir einen Jahr, damit sich die Mannschaft einspielt, sie stark nur noch um oben mitzuspielen Aber für einen Aufstieg, da fehlt noch ein bisschen was.
Und dann war der Plan eben zu sagen wir leben das ja um die Mannschaft aufzubauen und sie zu festigen verstärken sind im Jahr drauf und wollten dann halt immer angreifen hat nicht funktioniert. Gott sei Dank lief besser so dass wir in den letzten Jahren schon aufgestiegen sind aber eben wirklich viele Spieler Wahnsinnsempwicklungsschritte gemacht haben Tom Bergmann Alexander weg mal vorne weggenannt Philipp Vorliczek die bei vielen anderen Vereinen aussortiert worden sind mit dem Stempel.
Ja, es sind keine Bundesliga-Spieler und ja die haben hier Rollen bekommen und Aufgaben bekommen, die sie super ausgefüllt haben. Ihnen weh war der ein witzner Trainingsgast war. Hüttenberg natürlich der Goto Gei war aber eben hier auch eine andere Rolle hatte als Mittelspieler seine Nebenleute in Szene zu setzen ohne zu vernachlässigen dass er selber auch Tore machen kann.
Das war spannend zu sehen, wie die sich zusammengefunden haben und das hat sehr früh was abzusehen, dass es gut funktioniert. Dass es so gut funktioniert, dass sie schon aufsteigen können. Das war's nicht weil dafür fehlen wir ein bisschen die Breite im Kader eigentlich, was uns am Ende auch fast auf die Füße gefallen ist.
aber wie gesagt wir haben es dann durchgezogen geschafft Und die Jungs haben auch jetzt in der ersten Liga Riesenschritte gemacht und sich wieder weiterentwickelt. Das ist halt schön zu sehen, dass so diese zweieinhalb Jahre, die man hier gearbeitet hat, Spieler begleitet hat und sieht eben, wie waren sie zu Beginn als Sie gekommen sind?
Und wo sind Sie jetzt? Über den Aufstieg und dieses Spiel – das Parallelspiel von Friesenheim haben wir vorhin ja schon gesprochen. Wir sind jetzt in Minden, du bist weiterhin Trainerin. Ich habe abschließend bevor wir den letzten kurzen Fahrt gehen mir vier Fragen notiert die mir aufgefallen sind während unseres Gesprächs.
Ne drei hab ich mir notiert, die vierte notiere ich mir jetzt und es vergesse ich. sie stelle ich nämlich als letztes. Wie wichtig sind dir menschliche Verbindung also wirklich tiefe menschlichen verbindungen? Ich denke an Kenji, ich denke an Alfred was du darüber erzählt hast auch über diese Begegnung heute Und mein Eindruck ist, dass du jemand bist der offensichtlich das sehr gut kann solche Beziehungen auch zu pflegen.
Was jetzt nicht heißt, dass man jeden Tag telefoniert aber wenn man sich trifft dann ist da einfach eine Verbindung. was bedeutet dir das? Solche Menschen solche Leitplanken in deinem Leben zu haben die immer wieder da sind auch wenn man vielleicht manchmal zwei Jahre lang nichts sieht? Ja es ist für mich extrem wichtig weil das einfach auch Leute sind wo ich von überzeugt bin auf die kann ich mich verlassen und Genauso so dass sie sicherlich auf mich verlangen können Wenn die mich jetzt nachts um drei anrufen würden und sagen, ich habe ein Problem.
Kannst du helfen? Alles klar! Wo bist du? Ich war los. Und ich glaube dass das auch wichtig ist wenn man eine Mannschaft führen möchte. Man kann das machen rigoros und sagen Das ist der Weg, den ich gehe und kein anderen oder man versucht hat eben das miteinander zu machen. und über das Miteinander entstehen dann auch genau solche Verbindungen Mal etwas tiefere, mal vielleicht nicht ganz so tiefe.
Aber es soll immer ein Miteinander sein weil das ist mir extrem wichtig. und daran schließt sich an die Frage wie wichtig ist es dir dass ich andere auf dich verlassen können? kam jetzt gerade als ich als du gesprochen hast über Alexander weg über Die ganzen spiele in denen Du was gesehen hast die vor dir standen als in anführungszeichen aussortierte und den du ja auch Wie ein Selbstwert, dir einen Glaubenzürich gegeben hast.
Ich habe das Gefühl auch das ist etwas was dir wichtig ist? Ja ja es ist mir wichtig aber auch dahin kommen nicht ganz einfach weil wenn man das halt eben so macht dass man den Leuten auch eine gewisse Freiheit an Entscheidungen gibt dann entsteht das ja auch ganz schnell so dass Spieler sagen naja das hat gar nicht der Trainer gemacht sondern das hab ich selber entschieden Das kann in manchen Situationen natürlich auch falsch rüberkommen.
Und das müssen die Spieler oder die Jungs eben auch lernen, also mit dieser Freiheit, die sie haben verantwortungsbewusst umzugehen. Aber das ist was ich einfach denke und was die Spiele entwickelt weil ... In einer knifeligen Situation stehe ich an der Bank da kann ich nicht im Halbrechten drüben auf der anderen Seite wenn ihr alle tobt.
irgendwas erzählend erhört mich gar nicht Sondern der muss in dem Moment das abrufen, wo er sagt, da habe ich jetzt maximales Vertrauen zu. Damit mache ich jetzt ein Tor und Hälfte Mannschaft. Und dafür versuche ich meine Spieler hinzubringen, dass sie das selbstständig können. Dass sie so gut sind im richtigen Moment richtige Entscheidungen zu treffen.
Das ist...das wie ich Trainer sein möchte weiß aber, dass das halt auch manchmal falsch ausgelegt werden kann. Und trotzdem ziehst du es durch, weil du für dich der Überzeugung bist dass das der richtige Weg ist. Genau! Das ist das wie ich Trainer sein möchte, was ich von meinen Jungs haben möchte und ich glaube auch dass es der richtige weg ist.
Du bist fifty-fünfzig? Haben wir Eingangs gesagt? Ja Wir haben deine Geschichte erzählt Deine Station erzielt, wir haben über Zufälle gesprochen oder über schicksalshafte Momente die bestimmte Dinge dann so in die Ja, in Richtung Lenken. Wenn du heute drauf guckst auf dein Leben als Handballer und als Spieler und als Trainer... Wie viel Dankbarkeit ist dabei für diesen Weg?
Extrem viel! Weil der Sport hat mir einfach unheimlich viel gegeben auch mit dieser Einpause die ich mittendrin hatte. Auch die war wichtig wieder zu lernen wie viel einem der Sport eigentlich bedeutet. Wie extrem man im Handball verwandelt ist. Generell kann ich jedem nur empfehlen, einen Sport-Mannschaftssport zu machen.
Es gibt einem einfach so viel und ich bin unendlich dankbar für meine Karriere wie ich sie hatte. Ich würde mir jetzt im Nachgang wünschen das eine oder andere Mal vielleicht nicht ganz so verbohrt und dickköpfig gewesen sein weiß aber auch dass mich diese Dickköpfigkeit hierher gebracht hat wo ich jetzt bin.
Ja, ich bin jetzt seit aber im Mühlenkreis. Wir haben ja das Credo einmalig echt von hier und ich glaube ich bin über die Hälfte meines Lebens in Minden und kann glaube ich schon sagen dass es auch mein Verein ist wo ich arbeiten darf, wo ich gerne arbeite und wo ich noch ganz viel Erfolge habe möchte.
Und einer dieser Erfolge wäre natürlich der Klassenhalt in dieser Saison. Du hast zu Beginn unseres Gesprächs gesagt, du bist sehr hoffnungsvoll und zuversichtlich. Was gibt dir Hoffnung? Was gibt ihr Zuversicht? Warum glaubst du wird es am Ende des Tages die Position über dem Strich? Ganz einfach! Die Jungs arbeiten super.
Wir arbeiten das ganze Jahr über Super auch in der Phase wo wir halt eben die Spiele nicht gewonnen haben. Haben sie wirklich unglaublich gearbeitet immer dann, wenn eigentlich keiner mehr irgendwas auf sie gegeben hat ihre besten Leistung abgerufen und genau das glaube ich kriegen Sie jetzt auch in den letzten drei Spielen hin.
Ich glaube dass wir in den drei Spiele eine wirklich sehr gute mindener Mannschaft sehen werden. ob es dann am Ende reicht müssen wir sehen. aber ich glaube dass die Jungs alles auf der Platte lassen werden und ich glaube das wir schaffen. ich glaube wirklich daran dass wir am ende den Klassenheim feiern können Und den werden wir auch dann feiern.
Ich glaube, ich darf an dieser Stelle ganz neutral sagen dass Wir euch dafür alles gute wünschen und die Daumen drücken. Ja sage ich jetzt einfach. Es ist mir egal was da drückt. Dankeschön! Wir machen nochmal eine kurze Pause und gehen dann rein in unsere letzte Rubrik Die sieben schnellen Fragen, die wir noch besprechen werden.
Weiter geht's mit Hand auf Satz Unsere sieben Schnellen Fragen für Aaron Zierke und wir starten direkt rein Mit der ersten. Lieber Norddörby oder lieber Mühlenkreis Dörbi? Klarer Antwort. Mir egal, Hauptsache am Ende geht es doch um was? Und das endet positiv! Bei welchem ehemaligen Club bist du am liebsten als Auswärtsteam zu Gast?
In Kiel. Weil? Dass meine erste Station war und ich da sehr viel gelebt habe und da eigentlich meinen Startpunkt meiner gesamten Karriere liegt. Hund oder Katze Beides. Steht für Klammern als möglicher. Ein Hund und drei Katzen. Wow, sehr cool! Also ich krieg die Frage auch mal gestellt wir haben auch beides.
die verstehen sich alles super. ja sehr gut Wer war zuerst da? Äh Katzen Okay Wann darfst du ein Marathon? oder bist du das bereits schon? Und wie hast du noch nicht mitbekommen? Nein Ich habe eine Phase gehabt da bin ich jeden Mittwoch einen Halbmarathon gelaufen Jeden Mittwochs Ja Wie lange ist das her?
Alles ist jetzt schon. Ja, zehn Jahre her. Aber da bin ich jeden Mittwoch und halb Marathon gelaufen. Hab dann eine Zeitpause gemacht und wie ich in Berlin war, war ich beim Marathon. Und habe die Atmosphäre beim Zieleinlauf am Brandenburger Tor mitgemacht und hab gesagt das will ich auch. Hatte dann meine Frau mich angemeldet.
Wir haben einen Startplatz gewonnen. Leider kam im Dezember der massive Hüftschaden. dazu ist mir mein liebstes Hobby laufen leider nicht mehr vergönnt und deswegen wird das mit Marathon laufen wahrscheinlich nichts mehr. Das tut mir sehr leid zu hören? Ja, das muss ich auch sagen, das fehlt mir auch.
Hast du eine Alternative gefunden für dich oder was du machen kannst? Ich fahre jetzt ein bisschen mehr Fahrrad aber wenn man so viel gelaufen ist und auch so extrem gelaufen is und zwischendurch habe ich es glaube ich sehr extrem betrieben das Laufen Dann fehlt einem das einfach. Das ist genauso wie beim Handballspiel, man sagt es fehlt einem.
Man juckt auch jetzt immer noch, wenn man in der Halle ist und man hat den Ball in der Hand da ist immer noch Strom drauf. aber man muss es dann eben eher akzeptieren, wenn's halt nicht mehr geht. Beim Laufen ist es so und bei dem Handball durch die kaputten Schultern halt leider auch so. Wie hast du dir beste Spieler mit denen du jemals zusammengespielt hast?
Ich glaube auch weil er einer derjenigen war, der mich sehr geprägt habe, war es, glaub ich, Markenswieslander. tatsächlich Weil ich die Art und Weise, diese smarte Spielweise, die er eben hatte. Die Art und Weise wie er auch mit Jungspielern umgegangen ist extrem gut fand. Und das ist vielleicht das was mir am meisten hängen geblieben ist.
Trotzdem gibt es ja noch andere Spieler wie Kunscheni in Gummarsbach. Da waren schon noch viele mehr aber ich glaube Magnus war einfach im Drehendsten. Ich war sehr jung habe mich nicht getraut irgendwas zu sagen Und er hat mir trotzdem auch sehr viel geholfen. Also Magnus Wieselander auf jeden Fall eine sehr, sehr prägende Figur in den Sechzig Jahren.
Hand bei Bundesliga, die wir ja feiern... Was war dein absolutes Highlight in diesen Sechzig Jahren? Mein Highlight! Ich glaube schon halt eben die Weltmeisterschaft. Das war ein wirkliches Highlight. Ein persönliches High light als Spieler mein erstes Bundesliga-Spiel. Weil das sind Sachen, die vergisst man nicht Und ich glaube, als Trainer wirklich tatsächlich der Aufstieg letztes Jahr.
Weil er einfach emotional und von dieser Wartezeit her einfach einen Riesenraum eingenommen hat.". Deine Wunschstaatssieben. Also, ich wüsste ja welche Mannschaft dann gewinnen würde. Da möchte ich Herrn Anders im Tor nehmen. Ich spiele mit August Petersen auf links außen der auch in meinem Team ist und gut eingekauft damals.
Ach du spielst auch? Ah sehr gut! Sehr gut! Ich glaube Miro Schlur war verblinkt hat mir auch zuletzt viele viele Punkte gebracht. Skipper geht Tor auf der Mitte Matthias Gitzel natürlich hat er Punkte lieber Rand. Und dann am Kreis würde ich mich zwischen Johannes Koller und Justus Fischer entscheiden.
Aber da ich Fischer schon in meinem Team habe, lasse ich den auch da! Sehr gut – und die allerletzte Frage für heute Aron, wen würdest du uns mal als Gast empfehlen? Magnus Wieselander war schon da, kann ich sagen. Empfehlung als Gast…. Ich glaube, ich bleibe da einfach bei meinen Freunden Kenji Höbelst.
Ich glaube, dass Kenji ein ganz voller Trainer wird. Auch schon ist! Aber er auch noch ein paar Sachen halt auch noch lernen und lernen wird – auch jetzt sind wir am Austausch. Und ich glaube das, dass kenji ein sehr interessanter Gast sein könnte. Ist notiert als Empfehlung? Wir sagen an der Stelle vielen lieben Dank für deine Zeit die du dir heute genommen hast am länderspielfreien Wochenende.
Alles Gute für die nächsten Wochen und euch da draußen Danke fürs Zuhören, bis bald!