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Shownotes
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• Video zur Episode (youtube.com/watch?v=sSiIsm_MCi8)
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Aus der Preshow
#hsfeedback
HS Workshops
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Statt Werbung
• DANKE an alle Spender (happyshooting.de/unterstuetzen)
• Es gibt kein Scheitern in der Kunst (happyshooting.de/workshops)
Themen
• Klostergeister • Was ist neu im Kloster
• Workshopthemen
• Welche Kurse sind noch hier?
• Workshopprojekte • Storytelling mit mehreren Fotos
• Perspektiven mit langen Brennweiten
• Blätter, nicht nur von Bäumen
• Seifenblasen
• Fotos von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
• Tiefdruck mit Milchkartons
• Vergrößererkiste von Jochen
• Boris und seine Leica
News
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• Aktuelle Aufgabe "Gericht" mit dem Tag "hsbgericht" vom 09.04.2026 bis 23.04.2026
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speaker: Herr Ninke, bitte zur Aufnahme, Herr Ninke, bitte. Happy Shooting, Folge 940. speaker: Es ist keiner erstickt. Die heutige Folge wird euch präsentiert von... speaker: Klostergeister, macht mal Lärm. speaker: Hier ist eine weitere Ausgabe von Happy Shooting, der Fotopodcast. speaker: Also geht doch, funktioniert doch. Wir sind online, wir sind tatsächlich online speaker: im Kloster. Das stimmt, das gab es lange nicht, aber wir haben hier tatsächlich speaker: Netzwerk, also sowas wie WLAN, was meistens funktioniert.
speaker: Und zwar in fast allen Räumen. Ja, außer in meinen. speaker: Ja, das ist ja nicht mein Problem. Nee, aber das ist ganz angenehm, speaker: dann komme ich nicht in Versuchung. Das ist schon ganz gut so. speaker: Ja, also wir sind Klostergeister, wir sind auf dem Workshop Klostergeister im speaker: Kloster Inzighofen bei Sigmaringen im schönen Donautal.
speaker: Naturpark Obere Donau. speaker: Alle nicken, gut. Hätte ich nicht gewusst, aber es ist schön hier. speaker: Bist du jetzt aber auch schon zum 17. Mal hier? Ja, als ob das was nutzen würde. speaker: Ich muss noch mal wieder kommen. Nee, zum 16. Du warst einmal remote dabei. Das stimmt. speaker: Ja. Wegen Impfgeister. Ja, ich war zu spät geimpft worden, weil der Thomas hat speaker: mich nicht rechtzeitig geimpft.
speaker: Wir haben unseren Privatarzt da. Das ist okay. Der übrigens morgen, speaker: aber da reden wir noch drüber. speaker: Wir haben Fremdbeiträge sozusagen. Das hier ist die Happy Shooting 940 am 29. 14. speaker: Nehmen wir, ich habe nur einen Schluck Kölsch gehabt, am 29.4. 2026 nehmen wir das auf.
speaker: Hier im Gewölbe im Kloster, also Gewölbe klingt immer so kellerig, speaker: aber da kann man quasi ebenerdig raus in den Garten gehen. speaker: Das Kloster ist so am Hang und es gibt mehrere, es gibt auf drei Stockwerken speaker: ebenerdige Eingänge hier. Es ist quasi Susutere. speaker: Es ist Irrsinn. Also, es ist wieder schön, wir haben einen früheren Termin diesmal, speaker: nämlich Ende April bis Anfang Mai.
speaker: Es ist wettertechnisch der Hammer. So gut haben wir das schon lange nicht mehr gehabt. speaker: Bisher war ja hier immer irgendwie ein, zwei Tage hat es mindestens geregnet. speaker: Das wirkt hier auch nur nach Frühling, weil es eben morgens noch relativ frisch speaker: ist und nachts eher kühl.
speaker: Aber ansonsten ist das tagsüber hier wirklich sommerlich. Das ist toll. speaker: T-Shirt-Wetter. Ja, ganz klasse. Und Sonne und alles schön. speaker: Und wie ihr gerade gehört habt, wir sind ja nicht alleine. Wir haben hier unseren speaker: Workshop mit lauter lieben Menschen, sogar ein paar neue dabei. Und.
speaker: Ja, haben jetzt eine Woche Pause gehabt, wegen persönlicher Dinge. Lass das liegen, Boris. speaker: Das erkläre ich dir nachher. Ja, und Klostergeister, was ist Klostergeister? Ein Workshop. speaker: Was willst du von mir? Jeder weiß, was Klostergeister ist. Unser Happy Shooting Workshop. speaker: Einmal im Jahr treffen wir uns hier im Kloster. Aber das Konzept hat sich ein bisschen geändert.
speaker: Ja, ganz genau. Und wir haben nämlich bisher, das kann ich ja als Einleitung speaker: vorweg schicken, relativ technische Themen gehabt. speaker: So handwerklich, ne? Handwerklich, genau. Wo es dann um die Belichtungszeit speaker: geht, um Kameraobjektive, Brennweiten, pipapo. speaker: Und das hat sich aber auch bei uns selbst, in unserer eigenen Arbeit in den speaker: letzten Jahren etwas geändert.
speaker: Und das spiegelt sich jetzt in den Workshops wieder. Denn es geht mehr um die speaker: Sache vor dem Klick, wie du es so schön gesagt hast. speaker: Exakt. Also ich meine, wir haben das ja in der Sendung, wer das hier hört, speaker: hat das eh schon dreimal gehört. speaker: Wir haben, ja, die Fotografie ändert sich.
speaker: Die Technik ändert sich, die Fotografie ändert sich und die Interessenslagen ändern sich. speaker: Und dieses Handwerkliche, das tun wir ja schon noch hier. speaker: Also heute haben wir zum Beispiel wieder mit Blitzen gearbeitet und so Licht erzeugt und so weiter. speaker: Moni, Handbewegungen bedeuten, ich kratze mich gerade am Kopf.
speaker: Und wir haben aber jetzt eben so Dinge, der Blick vor dem Klick. speaker: Wir haben es auch schön benannt, diese Blöcke. speaker: Was passiert denn eigentlich, bevor wir auslösen? oder was muss da eigentlich speaker: passieren, damit das Bild gut wird? Damit das Bild überhaupt wird? speaker: Genau diese Themen, die sich so in den letzten ein, zwei Jahren so ein bisschen so kondensiert haben.
speaker: Zweite Session, der Moment vor dem Nein. speaker: Okay. Ohne Details jetzt, aber das war ein ziemlich interessantes Ding. speaker: Dann haben wir uns heute mal mit dem Thema Perspektive beschäftigt, speaker: Standpunkt, Abstand, Haltung und jeweils natürlich Übungen dazu gemacht und speaker: morgen kommt noch vom Einzelbild zur Serie.
speaker: Was übrigens spannend war, weil ich bin auch hier zum Beispiel von den Bildhauerinnen speaker: und von dem Englischkurs, von speaker: den Teilnehmerinnen vom Englischkurs gefragt wurden, was wir hier machen. speaker: Weil wir ja fotografieren und worum es denn da so geht. Dann habe ich das auch speaker: mal ein bisschen angerissen, so diese Thematik.
speaker: Mehr so dieses Wahrnehmen, dieses Erleben, dieses Überlegen, speaker: was man eigentlich fotografieren will, bevor man es fotografiert. speaker: Und das fand bei allen, denen ich das erklärt habe, sehr, sehr großen Anklang. speaker: Also du hast plötzlich gesehen aus der lapidaren Frage, sage ich mal so, speaker: aus der casual Frage, Smalltalk-Einstieg, speaker: wurde plötzlich ein sehr wissbegieriges Gespräch und auch so ein Austausch, speaker: dass viele Leute gesagt haben, ja, viele Leute kommen halt nach Hause und wissen speaker: eigentlich gar nicht, wo sie im Urlaub waren.
speaker: Weil sie einfach nur mit dem Fotografieren beschäftigt waren, speaker: aber eigentlich gar nicht erlebt haben, wo sie da waren. speaker: Oder dass man eben viel mit Fotos nach Hause kommt, aber eigentlich kein Gutes speaker: dabei ist und solche Geschichten. speaker: Also da haben sich auch am Essenstisch und auch hinten bei den Bildhauern viele speaker: tolle Gespräche daraus ergeben.
speaker: Ich finde das super, weil mir geht es ja auch immer so, diese Ideen, speaker: was kommt in den Workshop rein, wie ändert sich das Konzept, speaker: die konkretisieren sich ja auch erst, wenn man es anderen mal erklärt versucht. speaker: Und zum Beispiel der Gärtner, der war da, der hatte mich tatsächlich in den speaker: Dachboden von der Orangerie gelassen und auch ein paar Teilnehmer von uns da reingelassen.
speaker: Fand ich total nett. Und er fragte halt auch, was mich da eigentlich so interessiert, speaker: weil es ist alt verfallen, es ist staubig, es ist nicht aufgeräumt. speaker: Es sieht morsch aus, aber scheint stabil zu sein. Und ich habe ihm vorhin mal speaker: so ein, zwei Fotos gezeigt, die da entstanden sind.
speaker: Und da ist er wirklich einen Augenblick ehrfürchtig vor dem Handy gestanden speaker: und hat gesagt, guck dir das an, das gehört in den Kunstkalender. speaker: Weil so hat er das einfach noch nicht gesehen, wenn du da als Mensch drin bist speaker: und du achtest plötzlich ein bisschen auf das, was du da siehst und was du zeigen willst.
speaker: Ich habe das übrigens auch bisher so nicht gesehen, weil ich bin ja jetzt schon speaker: seit zig Jahren hier, fast jedes Jahr. speaker: Und dass man in der Orangerie oben auf dem Dach wohnen kann, speaker: habe ich nicht gewusst. Es sind drei Stockwerke nochmal oben drüber. speaker: Boah, das ist der Hammer. Wahnsinn.
speaker: Naja, ähm, ja, was hat sich noch geändert? Wir, oh, wir haben Pollen. speaker: Das stimmt. Die Birke steht direkt vor der Tür. speaker: Die Birke steht direkt vor der Tür. Also wir müssen nächstes Jahr, speaker: glaube ich, mal an dem Termin drehen, ne? speaker: Da kommen wir ja noch dazu. Da kommen wir noch dazu. Wir geben auch in der Sendung speaker: den Termin fürs nächste Jahr bekannt. Ähm, speaker: Was haben wir noch? Wir haben ein neues Upload-Tool. Das haben wir beim letzten speaker: Villa-Workshop getestet.
speaker: Ich sage mal so, das ist wie früher. Früher war jemand zuständig, speaker: um Einkaufswagen zurückzubringen. Heute muss man das selber machen. speaker: Das machen wir jetzt auch so Self-Service oder wie bei der Kasse. speaker: Self-Service-Kasse. Also man kann selbst die Bilder hochladen. Tut auch meistens.
speaker: Und dann bist du aber noch als Kassiererin da, falls jemand doch noch von Hand speaker: ein Bild einchecken möchte. speaker: Ja, ich bin das manuelle Backup quasi. Du bist das manuelle Backup. Ja, ganz genau. speaker: Aber es klappt natürlich auch nur, wenn das Netz funktioniert. speaker: Aber wie gesagt, meistens funktioniert es. Und das Krönchen, das hat sich etabliert.
speaker: Das Krönchen musst du jetzt erklären. Wir haben ein Krönchen. speaker: Auf dem Beamer an der Wand sind die ganzen Namen mit so einem grauen Kästchen vorne dran. speaker: Und wenn die hochgeladen haben, dann wird das grün. Da kommt so ein Häkchen speaker: rein. und die erste Person, die hochlädt, kriegt ein Krönchen.
speaker: Das hilft ja, um zu beschleunigen und so. speaker: Und es ist auch tatsächlich, es hat tatsächlich dazu geführt, speaker: dass teilweise Leute schon reingehechtet kommen, um schnell ihre Bilder hochzuladen. speaker: Aber dann ist dieser Incentive weg. speaker: Und für ganz besondere Fälle habe ich dann auch noch eine Schnecke für den letzten.
speaker: So, Negative Reinforcement. speaker: Aber gut. Hm. speaker: Was hast du vorhin gesagt? Genau, Holzbildhauer haben wir parallel. speaker: Das ist wieder dieser Kurs. speaker: Also die Holzbildhauer, der ist so dermaßen beliebt, der Kurs, speaker: und auch nicht besonders groß, dass der Dozent den dreimal anbietet, in drei Wochen im Jahr.
speaker: Und es ist wieder die gleiche Truppe, die schon mehrmals parallel mit uns war. speaker: Die haben abgewartet, wann unser Kurs ist, damit sie parallel buchen können. Ist das nicht süß? speaker: Ja, die hatten uns, glaube ich, letztes Mal auch schon gefragt, speaker: wann wir denn wohl dran sein würden, speaker: weil dann würden sie das entsprechend abpassen. Das ist sehr schön.
speaker: Die haben allerdings auch neue Teilnehmerinnen da, die jetzt noch nicht mit speaker: dabei waren, also nicht jetzt hier mit uns. Haben wir die schon erschreckt? speaker: Nein, bisher noch nicht. Also es waren sehr spannende Gespräche bisher. speaker: Das ist gut. Das ist schön. speaker: Sehr schön. Dann haben wir einen Englischkurs, der ist genau über uns.
speaker: Da hatte ich am Anfang so ein bisschen, naja, nicht Bedenken, speaker: aber so Vorsicht, weil die sind da oben, die brauchen es vielleicht ein bisschen speaker: ruhiger und wir hier unten sind ja dann vielleicht doch ein bisschen lebhafter. speaker: Aber da überhaupt kein Thema, die sind gut drauf. Die wirken erst tatsächlich speaker: ein bisschen distanzierter, aber die wussten, glaube ich, auch einfach nicht speaker: so richtig mit uns umzugehen.
speaker: Aber wir hatten jetzt am Mittagstisch eigentlich ganz angeregte Gespräche mit denen. speaker: War toll. Das ist auch schön, das vermischt sich dann so ein bisschen und dann speaker: lernt man so gegenseitig über sich. speaker: Weil die Kurse verbringen hier alle gemeinsam eine Woche und müssen auch eine speaker: Woche lang miteinander auskommen.
speaker: Und dazu gehört natürlich, dass wir hier nicht jetzt plötzlich ohne zu fragen speaker: andere Leute fotografieren bei ihrer Arbeit oder bei ihrem Studium und so. speaker: Das funktioniert aber glaube ich ganz gut. Ja und halt eben ein bisschen die speaker: Sicherheit geben, wenn die Leute zwar gerne ein Foto auch von sich selbst haben speaker: wollen, dass das aber hier unter uns bleibt.
speaker: Also, dass es dann nicht einfach hochgeladen wird oder solche Gespeße. Dann passt das schon. speaker: So, dann machen wir natürlich dieses Jahr auch wieder Projekte. speaker: Also Gruppen, kleine Gruppen finden sich am Anfang der Woche zusammen. speaker: Ist jetzt schon geschehen. speaker: Und überlegen sich ein Projekt oder haben sich teilweise im Vorfeld schon Projekte überlegt.
speaker: Diesmal wurde sogar eins an uns herangetragen. speaker: Was haben wir denn für Projekte ich muss jetzt mal gucken ich rede jetzt mal speaker: mit so einzelnen Leuten hier, da gab es dieses Storyboard-Geschichten-Projekt, speaker: das war doch irgendwo so hier, ich gehe mal zum, speaker: Clemens, wer bist du, wo kommst du her und was machst du hier.
speaker: Ich bin Clemens, komme aus Trier bin schon viermal durchgefallen bin zum fünften Mal dabei und ich speaker: Ich habe unter anderem die Idee mitgebracht, mal Storytelling nicht in einem speaker: Bild zu machen, sondern über mehrere Bilder hinweg eine große Geschichte zu erzählen. speaker: Also ich dachte dann sofort so an Bravo-Foto-Love-Story, so mit Sprechblasen und so.
speaker: Ja, Sprechblasen haben wir jetzt nicht vor, aber so vom Umfang her geht das speaker: in die richtige Richtung. speaker: Also es soll jetzt nicht nur so ein Drei-Bild-Comic-Strip oder sowas werden, speaker: sondern es soll schon eine größere Geschichte werden. speaker: Wie viel seid ihr in der Gruppe? Wir sind es zu sechst inzwischen.
speaker: Also eigentlich sagen wir so, vier sollte eigentlich das Maximum sein, speaker: aber da gab es zwei ähnliche Projekte und ihr habt euch einfach zusammengelegt. speaker: Ja, genau so war das, dass die Projekte so ähnlich beieinander waren. speaker: Die andere Gruppe hatte eher die Idee, kürzere Geschichten in einem bis maximal speaker: drei Bilder zu erzählen und irgendwann sind wir zusammengekommen und haben gesagt, speaker: so eine größere Geschichte besteht ja aus mehreren kleinen Szenen, speaker: das ist ja genau das, ein bis drei Bilder oder sowas.
speaker: Da ist so viel Überschneidung, da ist so viel Potenzial zusammen, speaker: das auf die Beine zu stellen, das machen wir. speaker: Ich bin irrsinnig gespannt und ich glaube, alle sind irrsinnig gespannt, speaker: was da am Freitag dann in der Projektvorstellung so rauskommt. Das könnte... speaker: Ohne no pressure, aber das könnte episch werden, oder? Ich hoffe, speaker: aber wir stecken noch mittendrin.
speaker: Das ist gut, Mittwoch ist jetzt erst und es sind ja noch zwei volle Tage, speaker: an denen man noch was tun kann. Super, danke schön. speaker: Was haben wir noch? Wir haben Thomas, den Sleepy. Du hast ein Projekt mit echter Hardware. speaker: Lange Brennwein, erzähl mal. Wer bist du, wo kommst du her? Genau, speaker: ich bin Sleepy oder Thomas, komme aus Köln, der freundliche Kölschlieferant. Ja, danke übrigens.
speaker: Ich habe gerade eine neue lange Brennweite, 160, 180 bis 600 Millimeter und speaker: habe gesagt, würde ich gerne was mitmachen. speaker: Und jetzt versuchen wir verschiedene Perspektiven mit langen Brennweiten zu speaker: finden mit meinen zwei Mitstreitern. speaker: Ihr seid so dritt. Hier im Kloster, genau.
speaker: An der Donau gibt es da viel Aussicht. Und macht was mit langen Brennweiten. speaker: Genau. Da bin ich gespannt. Ja, Dinge von nah und von ganz nah und noch näher. speaker: Egal, klasse. Ja, das ist dann eher so ein bisschen technisch. speaker: Dann gibt es das Blätterprojekt. speaker: Das war doch hier bei Alex angesiedelt, nicht wahr? Du bist? Ja, ich bin Alex.
speaker: Kommst woher? Ich komme aus Berlin, bin auch Wiederholungstäter. speaker: Und ich hatte die Idee, Blätter im weitesten Sinne als Projekt zu machen. speaker: Und da dachte ich zuerst, Blätter, okay, wir sind hier im Wald quasi, speaker: das ist ja ganz einfach, aber ihr treibt das noch ein bisschen weiter.
speaker: Ja, genau, aber was genau das verraten wir? Das willst du nicht sagen? speaker: Nein, natürlich nicht, weil Blätter kann man ja sehr weit ausinterpretieren speaker: und da arbeiten wir jetzt noch dran. speaker: Ich sage jetzt nichts, ich habe schon ein, zwei Sachen gesehen, speaker: aber ich verrate jetzt nichts.
speaker: Das soll ja auch hier in der Runde, soll das ja auch noch interessant werden. speaker: Das ist doch noch geheim. speaker: Alles klar. Wie viel seid ihr? Wir sind jetzt drei Leute. Drei Leute, gut. speaker: Ja, okay, ist alles klar. Dankeschön. Boris? speaker: Ich muss doch mal sagen, diese Blätteraufgabe, das war auch, speaker: wir machen immer so eine kleine Runde, wer hat so welche Ideen für welche Projekte?
speaker: Und manchmal sind das zwar Schlagworte und so, aber es klingt halt schon in sich sehr komplex. speaker: Lange Brennweite sagt sich erst mal einfach, aber ich habe dann schon im Kopf, speaker: ja, okay, dann musst du dann natürlich auch gucken, dann brauchst du auch Motive speaker: und wie kannst du das machen und so weiter.
speaker: Und dann kam der Vorschlag, Blätter. Und das klingt so wahnsinnig banal. speaker: Und bei mir ging sofort Kopfkino los. Ich hatte sofort mindestens drei, speaker: vier Ideen, was man bei diesem Projekt machen könnte. speaker: Und wir haben ja auch gesprochen und ich hatte dann noch mehr Ideen dazu.
speaker: Und ich finde das immer so faszinierend, dass so diese ganz einfachen Schlagworte, speaker: diese ganz einfachen Grundideen dieses Potenzial haben, unglaublich spannend zu werden. speaker: Das sind oft diese erstmal banal klingenden Dinge, die dann eine richtig gute speaker: Tiefe entwickeln, weil man sich nicht so viel darunter vorstellen kann.
speaker: Oder weil man sich irgendwas Banales darunter vorstellt. speaker: Ich erinnere da, vor einigen Jahren gab es ja mal eine Gruppe, die hat gesagt, Kreuze. speaker: Oh ja. Und dann denkst du, naja gut, hier ist halt irgendwie Kloster und Kirche, speaker: natürlich gibt es hier Kreuze. speaker: So und das waren natürlich so diese Low-Hanging-Fruits, die wurden natürlich speaker: als erstes abfotografiert.
speaker: Aber dann entstanden plötzlich kreative Ideen, wo überall plötzlich Kreuze gesehen speaker: wurden, wo eigentlich gar keine gewesen wären. speaker: Und das sind auch wieder Das ist in Erinnerung geblieben und das ist schon irgendwie speaker: 10 Jahre her oder so Und das ist eine super simple Idee, aber die war so fantastisch realisiert.
speaker: Also no pressure. No pressure. Blätter muss gut werden. speaker: Technisches Projekt. Da bin ich sehr gespannt. Uwe, du bist ja auch Wiederholungstäter. speaker: Wer bist du, wo kommst du und was für ein Projekt macht? speaker: Ich bin Uwe, komme aus Ratzeburg bei Lübeck. speaker: Und ich hatte mir gedacht, wir fotografieren mal Seifenblasen.
speaker: Und Seifenmembran in einem Ring und schwingende Membran. speaker: Plötzlich waberten so Tieffrequenzen, Bassgeräusche durch das Kloster und dann speaker: habt ihr dann irgendwie mit einem Lautsprecher Seifenblasen zum Schwingen angeregt? speaker: Ja, also die Seifenmembranen in dem Ring und haben das dann fotografiert und speaker: in diesem Ring, wenn die Seifenlauge nach unten läuft, dann bilden sich ja viele bunte Farbstreifen.
speaker: Und ja, heute haben wir uns mit eingefrorenen Seifenblasen befasst. speaker: Irgendwann kam hier der Chef runter und sagt, ja, da oben steht eine Kiste Trockeneis. speaker: Ja, 25 Kilo. speaker: Beliefert, mal eben ins Kloster. Und ja, mit dem Einfernen hatten wir heute noch wenig Erfolg. speaker: Wir werden es morgen nochmal versuchen.
speaker: Das hält eine Weile, da ist ja Styropor drum, oder? Ja, das wird jeden Tag weniger, speaker: aber da ist immer noch am Ende der Zeit genug nach. und dann wollen wir auch äh, speaker: Trockeneis in eine Flasche füllen mit heißem Wasser drauf. Dann bildet sich so ein Nebel. speaker: Und damit kann man auch Seifenblasen aufpusten. Und die sind in Nebel gefüllt.
speaker: Ich bin sehr, sehr gespannt. speaker: Ja, auch interessant. Also wenn man einfach so diese Styroporkiste mit den Seifenblasen, speaker: mit dem Quatsch, mit dem Trockeneis irgendwo hinstellt. speaker: Hier sind ja Kursräume. Und hier stehen überall so CO2-Messgeräte drin. speaker: Und dann irgendwann ging da der Alarm los bei denen. Vor allen Dingen, speaker: wenn du jetzt den da drüben zuhörst im Werkraum, wie sie dann Seifenblasen machen speaker: und sich dann ihre Gemische anmixen.
speaker: Mit Silikon ist noch mit dabei und dies, das. Wir haben versucht mit Silikonöl, speaker: habe ich so zu Hause sowas gemacht. speaker: Also viele experimentieren gerade. Ich habe nochmal eine Mischung angesetzt, speaker: die soll über Nacht im Kühlschrank stehen und dann nochmal versuchen. speaker: Und es muss Zucker dran sein, damit sich die Kristalle bilden.
speaker: Das habe ich jetzt auch erst gelernt. Ja, also viel Recherche, speaker: weil die Woche ist ja auch zum Experimentieren da, zum Fotografischen, speaker: aber eben auch zum technischen Experimentieren. speaker: Übrigens ist keiner erstickt, also Fenster auf und dann ist das böse CO2 auch speaker: schon wieder draußen, aber es ist schon interessant, was da hier so geht. Dann.
speaker: Haben wir noch das letzte Projekt, oder? Thomas fehlt gerade. speaker: Also, der ist auch in der Gruppe, weil du sagst, nicht erstickt. speaker: Ach so. Ich hoffe, es geht ihm gut. Thomas? Wo ist denn Thomas? speaker: Ich glaube, es geht ihm gut. Ich glaube, der schwänzt einfach. speaker: Nee, es gibt noch ein weiteres Projekt.
speaker: Und da hat Jürgen, glaube ich, so ein bisschen die Federführung. speaker: Das ist ein Projekt, was vom Haus kam. Du bist wer und überhaupt? speaker: Hallo Community, ich bin Jürgen. speaker: Die Stimme kommt mir bekannt vor. Ja, ich komme aus Reutlingen und nee, speaker: es stimmt nicht ganz. Also ich habe nicht die Finger drin gehabt.
speaker: Ich bin angesprochen worden auf dem Bild vom letzten Jahr. speaker: Wir sind angesprochen worden vom Haus. Die bauen gerade an ihrer neuen Website speaker: und die wollten Bilder von den Angestellten haben. speaker: Und du hast letztes Jahr mit deiner Gruppe ein Porträt gemacht von Thomas Schweighart, speaker: dem Hausmeister, in seiner Werkstatt. Und das war sagenhaft gut.
speaker: Und ich glaube, das haben die gesehen und haben gesagt, da wollen wir noch mehr speaker: davon, oder? Genau, und das ist genau der Fall. speaker: Und ich betone immer, das ist das Tolle hier, ich bin hier ja keine Allein. Nee, überhaupt nicht. speaker: Sondern die Sophie, der Peter sind dabei und die machen das wunderbar.
speaker: Und ich bin diesmal nur der Lichtaufheller. speaker: Also ja, ich bin nur der bescheidene Lichtaufheller. speaker: Aber es macht total Spaß, weil man mal echt so einen richtigen schönen kleinen speaker: Fotoauftrag von Anfang bis Ende machen darf. speaker: Das ist noch mal was anderes, wenn man hier ein Projekt macht, speaker: wo man weiß, dass das hinterher wahrscheinlich irgendwo sichtbar wird.
speaker: Genau, also für die Homepage irgendwann mal und für hier eventuell für den Katalog, speaker: der ja uns immer einmal im Jahr zugeht. speaker: Und damit kleine Werbung, also dieser Katalog, die Kurse hier. speaker: Die Kurse hier, Wahnsinn. speaker: Ich bin heuer schon das zweite Mal da und ich kann sagen, es gibt nicht nur speaker: Happy Shooting, es gibt hier auch wunderbare andere Kurse.
speaker: Zum Beispiel Qigong und so ähnliche Sachen. speaker: Und auch handfeste, nicht nur so Räucherstäbchen-Sachen, sondern auch so. speaker: Absolut. Und von daher, es lohnt sich. Absolut. Klasse. speaker: Okay, ihr macht zu dritt diese Projekte. Ich habe schon gemerkt, speaker: das ist ziemlich Koordinationsaufwand.
speaker: Da müsst ihr mit vielen Leuten reden und planen und ihr seid dann auch irgendwann speaker: zwischendurch mal ein bisschen hier zu spät und so für die Aufgaben. speaker: Was übrigens völlig okay ist. speaker: Super Projekt. Aber man merkt schon, ihr hängt euch da, ihr müsst euch da richtig reinhängen.
speaker: Bin gespannt. Bin sehr gespannt. speaker: Habe ich irgendein Projekt vergessen oder war es das? Niemand? speaker: Was? Achso. So, naja, Moni ist, wäre eh noch separat dran gekommen. speaker: Clemens Fuchtelt, weil Moni so ein bisschen außer Konkurrenz läuft. speaker: Aber vielleicht darf ich dich mal ganz kurz trotzdem ans Mikrofon bitten.
speaker: Die Moni bitte ans Mikroskop. Du bist die Druckerin, haben wir ja alles im Vorfeld eh schon erklärt. speaker: Du hast jetzt hier, wer bist du, wo kommst du her? speaker: Also ich bin die Moni aus Holtensen, also da, wo du auch herkommst. speaker: Aus der Biofender Villa, genau. speaker: Und ich habe gedacht, immer nur Workshop-Maskottchen sein ist vielleicht auf speaker: die Dauer auch ein bisschen einseitig.
speaker: Und habe versucht, das Thema Fotografie mit anderen kreativen Disziplinen zu verbinden. speaker: Und in dem Fall mit einer Form von Tiefdruck. speaker: Und weil ich irgendwie, ja, Kupferplatten und Zinnplatten, das ist mir ein bisschen zu kompliziert. speaker: Und weil bei uns so viele Milchtüten anfallen, weil wir beide so viel Milchkaffee speaker: trinken, nutzen wir für den Tiefdruck Milchtüten.
speaker: Wir haben es ja schon mal in der Sendung gezeigt sogar. Nur um das noch mal kurz zu erklären. speaker: Du hast eine Milchtüte, also einen Milchkarton, der wird aufgeschnitten, speaker: der wird gereinigt und dann? speaker: Und dann hat der ja innen drin eine silberne Oberfläche, die ist relativ weich.
speaker: Da kann man halt mit einer Nadel, speaker: Oder Radiernadel zum Beispiel am Muster hineinritzen oder halt auch Konturen speaker: einer Figur oder was auch immer man auf einem Bild so sehen möchte. speaker: Dann kann man den, um Grautöne zu erzeugen, auch anschleifen mit Schleifpapier. speaker: Das heißt, man kriegt zumindest einen Mittelton hin und wenn man richtig tiefe speaker: Schwärzen haben will, dann zieht man mit einem Skalpell einfach Teile dieser Silberfolie ab.
speaker: Dann kommt die Pappe da drunter zum Vorschein und wenn man hinterher alles einfärbt, speaker: dann bleibt die Farbe in den Ritzen, in den Stellen, wo die Pappe offen liegt speaker: oder wo der Karton aufgeraut ist, da bleibt die Farbe hängen. speaker: Von der silbernen Fläche kann man sie wieder wegputzen und dann hat man quasi speaker: einen eingefärbten Karton, der in den Vertiefungen Farbe hat und den legt man speaker: auf eine Druckerpresse, legt ein feuchtes Blatt Papier oben drauf und nudelt speaker: das Ganze gründlich durch.
speaker: Und die Anfrage beim Kloster, habt ihr eine Tiefdruckpresse, speaker: da wurde beantwortet, welche von den drei wollen sie haben. Genau, speaker: das fand ich eigentlich sehr schön. speaker: Ich hatte so gedacht, die machen Druckworkshops, irgendwas werden sie haben. speaker: Und dann kam so, ja, wir haben nicht eine, wir haben drei. Wie viele sollen speaker: wir rausstellen? Also eine würde reichen.
speaker: Und dann hatten sie auch noch, eine von den dreien war eine, speaker: die ich aus anderen Kursen, an denen ich teilgenommen habe, schon kannte. speaker: Da wusste ich, okay, das Gerät kann nicht domitieren, da weiß ich, wie es tut. speaker: Und dann haben die uns die rausgestellt speaker: und ich habe noch mit dem Wolfgang einen Mitstreiter gefunden, speaker: Und jetzt sitzen wir da und erst ritzen wir und ritzen.
speaker: Der Prozess ist ja eigentlich noch länger sogar, weil viele der Sachen, speaker: zumindest die du machst, sind ja von einem Foto. speaker: Das heißt, du hast erstmal die Fotografie, dann hast du die Übertragung in ein Schwarz-Weiß-Bild. speaker: Das wird dann übertragen auf den Karton mit Kohlepapier, dass du dann den ritzen speaker: kannst. Dann wird eingefärbt und dann kommt hinterher teilweise noch mehrere speaker: Materialien auf einen Druck.
speaker: Das ist also nicht nur jetzt einfach Bild und Druck, sondern da wird kollagiert. speaker: Da kommen teilweise irgendwelche Kupferfolien und sonst was rein. speaker: Wir hatten jetzt hier Schokoküsse und die Silberfolie hast du jetzt gleich zum Drucken mitverwendet. speaker: Ja, ich habe diesen komischen Mönch hier mal gedruckt, der im Kreuzgang steht, diese Mönchstatue.
speaker: Wir machen ein Bild irgendwo in die Show Notes oder so. Genau, und der hat ja so ein ... speaker: So eine leere Kapuze, wo man eigentlich das Gesicht vermuten würde. speaker: Das ist im Zweifel im Bild dann halt schwarz. speaker: Und da rein habe ich dann die kupferfarbene Einwickelfolie vom Schokokuss.
speaker: Die habe ich ausgeschnitten, genau an die Stelle gelegt und die mit eingedruckt. speaker: Sodass der Mönch dann halt kein schwarzes Loch im Gesicht hat, speaker: sondern ein kupferfarbenes Loch im Gesicht hat. speaker: Man kann auch andere Papiere gleich auflegen und quasi beim Drucken mit einprägen.
speaker: Und alles ist möglich. Also man kann einfarbig drucken, man kann mehrfarbig speaker: drucken und man kann halt bunte Papiere dazu tun. speaker: Sehr spaßig und tolle Ergebnisse. speaker: Wir sind nur ein bisschen langsamer als die anderen. Das ist very slow. speaker: Also da kann man schon mehrere Stunden an so einem Kratzen sein und dann, speaker: bis man es gedruckt hat und so.
speaker: Ja, so die typische Ausbeute eines Tages sind so ein bis drei Bilder. speaker: Das ist schon fast wie beim Großformat. speaker: Ja, super. Das war vielleicht auch nicht das letzte Mal, dass wir hier so... speaker: Also ich finde es ja klasse, auch die Gelplate, die du nebenher gemacht hast, speaker: die die Katrin hier mal eingeführt hat, das ist, speaker: Ist ja keine Fotografie, aber es ist Photography Adjacent, wie man so schön sagt.
speaker: Es ist am Rande der Fotografie, es ist eine Weiterführung. speaker: Und ich merke schon, wie die Leute drüben im Werkraum dann gucken und staunen speaker: und sich es erklären lassen, dass das auch nochmal ein bisschen was mitgibt. speaker: Das bringt so ein bisschen nochmal so ein anderes Fach mit rein. Das macht kreativ.
speaker: Allein sich damit zu umgeben, macht kreativ. Naja, ich meine, speaker: die Kunstrichtungen sind ja alle nicht völlig nebeneinander zu sehen. speaker: Also hinten auf unserem Büchertisch zum Beispiel gibt es auch ein Buch über speaker: Plattencover, das Design von epischen Plattencovern. speaker: Und Bildaufteilung ist Bildaufteilung, ganz egal, ob ich ein Plattencover designe, speaker: ob ich ein Foto mache oder ob ich eine Zeitschrift layoute.
speaker: Im Grunde gelten ja dieselben Prinzipien. speaker: Und heute hattest du das Motto ausgegeben, wir sollen nicht Bilder suchen, sondern Bilder finden. speaker: Und das war für mich auch so mein Motto heute. Ich hatte noch keine Ahnung, speaker: was ich eigentlich mache. Und ich habe gedacht, ich lasse mich mal treiben und speaker: probiere einfach alles aus.
speaker: Und Bilder finden funktioniert beim Drucken genauso wie beim Fotografieren. speaker: Also ich würde bei den Kunst- oder Kreativen-Richtungen nie so eine harte Kante irgendwo ziehen. speaker: Das ist ja alles irgendwie von... Eher das Gleiche irgendwie, ne? Genau. speaker: Sehr schön. Boris nickt anerkennend. Du hast gerade schon den Bildert, speaker: den Büchertisch kurz erwähnt.
speaker: Wir haben dieses Jahr auch einen Büchertisch wieder, wo einige Leute so ihre speaker: Fotobücher mitgebracht haben. speaker: So quasi eine kleine Ausleihbibliothek während des Workshops, speaker: wo man sich dann mal so ein Buch irgendwie mitnehmen kann aufs Zimmer über Nacht speaker: oder auch mal einfach so in die Ecke setzen kann, wenn man neben dem Projekt speaker: noch ein bisschen Zeit hat, um sich dann da so mit anderen Sachen zu beschäftigen.
speaker: Eben mit Plattencovern, mit anderen Fotografen, mit anderen Kunstgeschichten und so weiter. speaker: Und dann haben wir daneben noch den Klostergeister Flohmarkt. speaker: Das ist auch relativ neu, haben wir letztes Mal, glaube ich, speaker: zum ersten Mal so ein bisschen gemacht. Diesmal haben wir es richtig formalisiert.
speaker: Es hieß, Leute, bringt Dinge mit, die ihr loswerden wollt, für ein paar Kreuzer speaker: verkaufen wollt oder tauschen wollt. speaker: Oder verschenken. oder verschenken. Wir hatten UV-Filter, also Getränkeuntersetzer. speaker: Wir hatten Klettband, LED- Videolicht, einen Rucksack, ein Objektiv, speaker: ein Stativ, eine Kamera, speaker: eine Mamiya, eine C330, so eine zweiäugige, ein Batterieladegerät, speaker: ein Olympus Digital Voice Recorder.
speaker: Und Und es sind glaube ich gleich am ersten Tag, hat gleich die Kamera den Besitzer speaker: gewechselt und diverse andere Sachen. speaker: Das war schon sehr cool, oder? Ja. Eine Peak-Design-Tasche hat gleich neun Besitzer speaker: gefunden und jetzt glaube ich auch so ein Spider-Cube, um Belichtung dann in speaker: der RAW-Bearbeitung gut hinzukriegen.
speaker: Ich meine, und es ist nun mal nicht ganz zu leugnen, dass hier die Menschen, speaker: die hier sind, also ein Teil zumindest davon, ist dann doch sehr anfällig für... speaker: Und Käufe von Dingen, die sie dann vielleicht doch später mal nicht unbedingt noch brauchen. speaker: Ja, es geht ja auch ein bisschen ums Experimentieren und Kennenlernen.
speaker: Also zumindest bei meinem Zeug ist da keine Gewinnerzielungsabsicht dahinter. speaker: Nein, haben wir alle nicht. Es geht dann mal um einen Kaffee oder sowas und speaker: dann ist schon alles in Ordnung. Nee, ist toll. speaker: Also mit Sicherheit geht nicht alles weg oder sowas, aber hey, speaker: man hat es mal angeboten.
speaker: So, morgen haben wir übrigens kurz nach Mittag, das kündigen wir auch hier kurz an. speaker: Nach der Mittagspause haben wir normalerweise noch ein bisschen Päuschen. speaker: Da steigen wir aber gleich um 13 Uhr dann ein in unseren neuen Themenblock Gesund mit Kauli. speaker: So habe ich das jetzt mal genannt. Na ganz kurz, Thomas, du bist hier ja schon speaker: ein langjähriger Teilnehmer.
speaker: Wer bist du, wo kommst du her? Ich bin Thomas, ich komme aus Coesfeld im Münsterland, speaker: das ist so nördlich vom Ruhrgebiet. speaker: Genau, und du bist Mediziner, du bist Schmerzmediziner und du hast im Vorfeld... speaker: Gesagt, ich könnte möglicherweise doch mal ein bisschen was anbieten hier.
speaker: Ja, ich bin ja schon zum vierten Mal dabei und das hat mich in den letzten Jahren speaker: immer meinen Fingern gejuckt. speaker: Fotografen haben im Prinzip ja die gleichen Probleme mit dem Bewegungsapparat, speaker: die andere Leute auch haben, aber manchmal halten wir uns länger in merkwürdigen, speaker: Körperhaltung auf, kriechen länger über dem Boden beim Fotografieren oder wenn speaker: es auch dabei ist, die ganzen Mehrversteckdosen unterm Schreibtisch neu zu sortieren, speaker: und wenn man das mal 20 Minuten gemacht hat und dann anschließend versucht aufzustehen, speaker: dann tut einem manchmal der Rücken ein bisschen weh.
speaker: Und da habe ich gedacht, vielleicht besprechen wir das mal. Vielleicht kann speaker: ich den Kollegen ein bisschen Tipps geben. speaker: Das machst du morgen? Das mache ich morgen, da werde ich den Kollegen ein bisschen speaker: Tipps geben, wie man dagegen vorgeht und wie man verhindert, dass das wiederkommt.
speaker: Wie man langfristig seinen Rücken gesund halten kann. speaker: Wow, also das ist eine komplette Neuerung hier. speaker: Du hast dafür sogar die Praxis geplündert und hast hier noch so einen Knochenkollegen speaker: mitgebracht. Ja, genau. Den habe ich schon seit ein paar Jahren bei mir im Zimmer stehen.
speaker: Und den benutze ich ganz viel, um meinen Patienten zu erklären. speaker: So ein Skelett, ein komplettes Skelett. speaker: Kein echtes, sondern Plastik. Aber ich benutze das ganz viel, speaker: um den Patienten zu erklären, was sie haben und was die Ursachen sind und was wir dagegen tun. speaker: Und ich habe überlegt, wie erkläre ich es hier den Leuten? Mache ich was mit PowerPoint oder so?
speaker: Und dann habe ich gesagt, nee, ich mache das so, wie ich es sonst auch mache. Am Objekt. Am Objekt. speaker: Und könnt ihr euch alle schon mal freuen. Einer von euch wird sich freiwillig melden. speaker: Okay. Und das Skelett hat übrigens jetzt auch so fotografisch schon ein paar speaker: Mal herhalten dürfen. Also es ist auch nicht schlecht, sowas mal da zu haben.
speaker: Das war kalkuliert von mir. Ich habe nicht gedacht, dass das in der Ecke steht. speaker: Sondern das war klar, wenn man hier was mitbringt, so Klostergeister halt von irgendwen benutzt. speaker: Und das haben wir ja nicht oft hier. Und deswegen war mir klar, speaker: dass das benutzt werden würde. Dafür ist es ja auch da. Sehr cool.
speaker: Also morgen gesund mit Kauli. speaker: Ich bin gespannt. Ich bin sehr gespannt. Super, Dankeschön. speaker: Tjo, ich muss jetzt doch noch eins ansprechen, Boris, speaker: weil ich glaube, alle, alle hier, alle waren dann doch ein bisschen schockiert, speaker: als du ankamst und Dinge dabei hattest.
speaker: Also ich muss das erklären, speaker: ich komme da so her und so am Sonntag früh anreise und erstmal so ein paar Sachen speaker: ausgepackt und dann kommt der Herr Ninke und ihr erinnert euch daran an vergangene speaker: Folgen von Happy Shooting, speaker: wo wir über diese Firma geredet haben mit diesen Kameras, dass die dann doch speaker: so ein bisschen, ja, ich weiß nicht, so preislich in einem etwas höheren Segment liegen.
speaker: Die haben vorne so einen roten Punkt drauf mit so einem weißen Schriftzug, speaker: so einem Schreibschriftzug. speaker: Und wenn man die dann auslöst, dann machen die dieses Geräusch. speaker: Können wir das nochmal hören? Herr Nienke? speaker: Ihr hört da gerade eine Effing Leica M8 und Boris zückt die so und ich weiß speaker: noch nicht ganz, wie ich das einordnen muss.
speaker: Du hast dir eine Leica gekauft. Das ist korrekt. Du, der... speaker: Du merkst, mir fehlt die Sprache. Wir haben ja wirklich dokumentierte Aussagen von dir. speaker: Ich würde jetzt mal einen Aufruf machen, bitte, an alle, die hier zuhören. speaker: Es gibt Transkripte von der Show. Könnt ihr mal eure Agents drauf loslassen speaker: und mal raussuchen, was der Boris so in den letzten Jahren über das Thema gesagt speaker: hat, wenn wir das in der Sendung diskutiert haben? Weil er hat sich jetzt eine gekauft. Was?
speaker: Wer bist du und was hast du mit Boris gemacht? Ja, das ist eine sehr gute Frage, speaker: die ich dir beantworten werde, sobald ich es selber weiß. speaker: Okay. Also, man hat es ja die letzte Woche oder vorletzte Woche gehört, speaker: dass ich im Grunde genommen ein Leica-Mehrteiler angefangen habe, speaker: weil sich in meinem Kopf da eine Idee gesponnen hat.
speaker: Gesponnen ist okay, ja. Wir drehen jetzt quasi ein bisschen die Reihenfolge speaker: und ziehen jetzt Teil 3 oder 4 vor. speaker: Also, ich werde nächste Woche noch ein bisschen mehr zu der Historie dann sicherlich speaker: erzählen, wenn wir ein bisschen mehr Zeit haben. speaker: Aber ja, es hat sich bei mir so die Idee entsponnen. Du weißt, speaker: ich hatte ja meine Kamera, also meine Canon, die R6, umgestellt auf schwarz-weiß und auf JPEG.
speaker: Auf unter anderem meinen und anderen Leuten anraten, wo wir gesagt haben, speaker: hey, jetzt mach mal und vor allem bitte kein Hintertürchen und solltest eigentlich speaker: mal analog arbeiten, dass du mal merkst, wie das ist, wenn man gar keinen Ausweg speaker: hat und einfach nur mal sich entscheiden muss.
speaker: Aber dann hast du zumindest mal JPEG und schwarz-weiß eingestellt. speaker: Das war schon mal ein guter Schritt. Ja, analog war keine Option mehr für mich. speaker: Ich weiß nicht. Das hatte ich vor ein paar Jahren mal ausprobiert. speaker: Ich habe einfach keinen Raum dafür, das vernünftig zu machen. Das geht nicht.
speaker: Oder ich will es nicht. Wir werden, da reden wir dann irgendwann auch nochmal speaker: drüber. Natürlich, wer weiß, was passiert. speaker: Aber ich hatte dann gesagt, okay, ich reduziere das. Weil Hintergrund war das speaker: Ding, dass ich keinen Spaß mehr an Privatfotografie hatte. speaker: Also Privatlust. Du hast einen Durchhänger, ja. Genau. So Mojo-Verlust.
speaker: Genau, Jobs kein Problem. Aber Privatfotografieren kein Bock mehr. speaker: Und einer der Gründe war eben der, dass viel Zeit dabei drauf geht, speaker: die Bilder zu importieren, zu bearbeiten, auszusuchen und so weiter. speaker: Und das Ganze habe ich reduziert, indem ich gesagt habe, erstens, speaker: ich mache schwarz-weiß.
speaker: Dann konzentriere ich mich eben auf Licht und Schatten, auf Kontraste, speaker: Strukturen und Ähnliches. Und die ganze Farbe ist mir gerade mal völlig egal. speaker: Und dann eben auf JPEG, weil dann ist die Bearbeitung fertig, speaker: wenn das Ding aus der Kamera fällt. speaker: Vielleicht will ich den Kontrast ein bisschen härter haben, als die Kamera es speaker: schafft, aber mehr mache ich dann auch schon nicht. Also du hast das getan, speaker: was an sich ja eh eine gute Idee ist.
speaker: Du hast Entscheidungen, die man vorher mit RAW und allem Bearbeiten und so weiter speaker: nach hinten geschoben hat. speaker: Also in die Zukunft gelegt hat und dann sich einen Berg aufgebaut hat. speaker: Die hast du jetzt an den Anfang gelegt. Und damit ist die Entscheidung durch. speaker: Und nachdem du das Bild gemacht hast, ist es fertig. Genau. Das hat auch ganz gut funktioniert.
speaker: Und trotzdem bin ich dann noch nicht so mit der Kamera losgezogen, speaker: wie ich mir das vielleicht auch hofft hatte. speaker: Ich habe dann auch eine Festbrennweite drauf getan, damit ich auch da noch eine Begrenzung hatte. speaker: Ich hatte ja auf dem Workshop... Also kreative Reibung, ganz vom Feinsten.
speaker: Ganz genau, da hatte ich dann ja sogar die Squeezer-Lens drauf. speaker: Also nicht mal ein richtiges Objektiv, sondern eher ein Freelancer, wenn du so willst. speaker: Dann hast du mir ein paar von den Bildern geschickt und ich dachte, holla. speaker: Ja, man ist schon recht kreativ damit, aber ja, also nicht immer machst du natürlich speaker: die Fotos, die du im Kopf hast, sondern die, die dann eben auch entstehen.
speaker: Aber trotzdem bin ich, also auch mit der Squeezer-Lenz war ich dann privat auch speaker: ein paar Mal unterwegs, aber das war es dann jetzt auch nicht so ganz. speaker: Und dann sind mir so ein paar Geschichten immer wieder durch den Kopf gegangen, speaker: die wir hier bei den Klostergeistern hatten und zwar in der Vergangenheit, speaker: Gott hab ihn selig, von mit Alex, der sich auch irgendwann zu seinem Geburtstag speaker: eine Leica mal gegönnt hat, so sein großer Traum, speaker: und viel davon erzählt hat, was das mit ihm gemacht hat und habe ich gelacht, speaker: also immer freundschaftlich natürlich, das wusste er natürlich auch, aber gelacht, speaker: Weil das alles kann ich doch mit meiner Kamera auch. Was ist denn los?
speaker: Warum muss man da so viel Geld für ausgeben? Und dann war es, speaker: glaube ich, letztes Jahr, als Jürgen, der die Kamera von Alex übernehmen konnte, speaker: mit eben Alex Kamera ankam und mir erzählte, was das mit ihm gemacht hat. speaker: Und da habe ich angefangen, tatsächlich ein bisschen intensiver nachzudenken.
speaker: Weil er ist ja nun auch einer derjenigen, die tatsächlich viel auch analog arbeiten, speaker: die sogar Abzüge machen und jetzt nicht drucken, sondern wirklich Dunkelkammerabzüge machen. speaker: Also jemand, der das Handwerk versteht. Also Hüstel, analog. speaker: Analog, natürlich, genau. Da auch Spaß dran hat, aber eben genauso auch digitale speaker: Bilder macht, tolle Projekte gemacht hat.
speaker: Wir haben eine Bildauswahl gemacht von Strandfotografie, sag ich mal, im weitesten Sinne. speaker: Also ein kreativer Mensch mit guten Ideen. und er erzählte mir plötzlich, speaker: was diese Leica mit ihm gemacht hat. speaker: Und da kam ich ins Grübeln und dann habe ich angefangen zu suchen und in Jürgen speaker: hatte ich auch einen kleinen Flo vom Rechner, der mich ein bisschen angefixt hat.
speaker: Der Flo im Ohr. Ich habe dann lange gesucht, wie gesagt, da werde ich dann sicherlich speaker: nächste Woche ein bisschen mehr erzählen, wie dieser Entscheidungsprozess aussah, speaker: aber am Ende ist es, wie du schon gesagt hast, eine M8 geworden, speaker: weil die für mich am erschwinglichsten war.
speaker: Punkt eins. Also die ist jetzt, wann kam die raus? 2006. speaker: Okay, also vor 20 Jahren kam die raus. Das war die erste Digitale von Leica, speaker: nicht wahr? Ganz genau, die erste Digitale von Leica. Also Messsucher. speaker: Messsucher von Leica mit CCD-Sensor, also kein CMOS, sondern CCD-Sensor, speaker: von Kodak damals gebaut, mit nicht neutralen Farben.
speaker: Also die sind schon, wie soll ich sagen, die haben ein Farbprofil, die haben einen Look. speaker: Manche sagen ja sie wollten kodachrom nachbilden andere sagen sie wollten portra speaker: nachbilden wieder andere sagen ja die hast du nicht gesehen. speaker: Ich muss aber sagen, sie haben alle irgendwie recht, auch wenn ich jetzt nicht speaker: sagen kann, welcher Film es ist. Dazu kenne ich mich damit zu wenig aus.
speaker: Aber du hast tatsächlich, wenn du die RAW-Files, die DNGs, in Lightroom öffnest, speaker: also die Standardbearbeitung, um es überhaupt mal zu interpretieren, speaker: hast du in der Regel ein fertiges Farbbild. speaker: So ein Filmgefühl. Du hast einen Filmlook. speaker: Weil die Farben sind eben nicht neutral, sondern sie haben schon eine Wertung, sage ich mal.
speaker: Und mir haben die ganz gut gefallen. Und dann dachte ich mir, speaker: also ich habe mir das vorher auf Videos angeguckt und ich habe mir dann auch speaker: irgendwann von Verkäufern mal DNG-Files schicken lassen. speaker: Dann habe ich gesagt, also irgendwie, das ist zwar digital, aber die Kamera ist langsam.
speaker: Sie hat 10 Megapixel. Es dauert wirklich viele Sekunden, bis ein Bild gespeichert ist. speaker: Und der CCD hat einen Dynamikumfang, der gegen Null geht. speaker: Das heißt, du musst jetzt auch von der Skill her aufpassen. speaker: Du musst so ein bisschen wie ein Diafilm eigentlich arbeiten.
speaker: Also du musst schon aufpassen, dass du die Höhen nicht überbelichtest. speaker: Und du musst schon ein bisschen gucken, was du tust. Und du hast halt die Möglichkeit, speaker: ISO 160 einzustellen, ISO 320 einzustellen. speaker: Das ist wie ein Film einlegen, ein 100er oder ein 200er einlegen.
speaker: Und du kannst auch ISO 640 und höher einstellen. Willst du aber nicht, speaker: oder? Das geht vielleicht noch, wenn du druckst, aber wenn du es am Bildschirm speaker: angucken willst, rauscht das schon ganz ordentlich. speaker: Und vor allen Dingen willst du dann auch keine Schatten mehr anheben.
speaker: Sondern du musst vorher dir überlegen, was du willst. Du hast keine Bildstabilisierung drin. speaker: Das heißt, wenn du länger belichten willst, dann brauchst du ein Stativ. speaker: Also es ist wirklich back to the roots. Back to the roots tatsächlich. speaker: Und der Witz ist aber nicht nur diese Einschränkung, sondern der Messsucher tatsächlich.
speaker: Und ich habe ihn immer verflucht, wenn ich es hier getestet habe, speaker: habe immer gesagt, das bin ich nicht, so arbeite ich nicht, das dauert mir alles viel zu lange. speaker: Ich wollte nur kurz sagen, ich sehe an dir vorbei zu Jürgen und Jürgen hat Spaß, oder? speaker: Ja, also es ist wirklich sehr humorvoll, weil genau das Gegenteil, speaker: was er vor Jahren erzählt hat, tut er jetzt. Ich könnte mich kündigen, ich habe ein bisschen.
speaker: Ja, und zu Recht und mit mir zusammen quasi. Wir haben auch schon herzlich gelacht. speaker: Und das ist tatsächlich so, dass eben, aber ich glaube, der Unterschied ist speaker: zu sagen, es ist nicht eine Kamera, die ich mir geliehen habe, speaker: für eine sehr begrenzte Zeit, also für eine Stunde oder sowas.
speaker: Weil das macht auch nochmal einen Unterschied, da hast du ja ein Hintertürchen. speaker: Ja genau und vor allen Dingen, es ist nicht meine, ich kann dann doch nicht speaker: alles experimentieren und verstellen oder zumindest macht man es dann natürlich speaker: nicht und jetzt habe ich gesagt, okay, pass auf, so wie mein Vlogging Projekt, speaker: wo ich gesagt habe, ich will ein Jahr lang jede Woche ein Video veröffentlichen.
speaker: So habe ich jetzt gesagt, okay, ich kaufe mir jetzt eine Leica. speaker: Ich wollte mir erst eine Kuh holen. Habe Jürgen noch gefragt, speaker: ist eine Kuh auch wirklich dieses Leica-Feeling, von dem alle sprechen? speaker: Was er durchaus bestätigte. Aber ich habe am Ende gesagt, nee, speaker: komm, jetzt richtig oder gar nicht.
speaker: Und habe mir eben diese M bestellt. Eine, die ich mir eben leisten konnte. Manueller Messsucher. speaker: Manueller Messsucher. Und. speaker: Heißer. Es macht was mit dir. speaker: Es ist meine Kamera, ich bin damit losgezogen durch die Stadt und es ist nach speaker: vielen Jahren das erste Mal gewesen, speaker: dass ich wirklich die Zeit vergessen habe, während ich durch die Stadt gegangen speaker: bin und mir die Stadt, die ich eigentlich in- und auswendig kenne, speaker: wieder angeguckt habe, unsere kleine Stadt, und Fotos gemacht habe, speaker: die ich vorher auch schon hätte machen können, aber nie gemacht habe.
speaker: Und ich weiß nicht, warum nicht. Deswegen sage ich, ich werde dir das beantworten, speaker: sobald ich das selber weiß, aber ich mache Fotos, die ich vorher nicht gemacht speaker: habe und ich habe mehr Spaß dabei. speaker: Ich komme mit weniger Bildern nach Hause, aber mit mehr Bildern, die mir gefallen.
speaker: Also das ist enorm, wirklich. Ich würde behaupten, macht euch gefasst auf den speaker: nächsten Paar der Episoden von Happy Shooting. speaker: Da könnte noch ein bisschen was kommen. Da könnte auch definitiv noch was kommen, speaker: weil ich glaube, ich stehe erst ganz am Anfang dieser Reise.
speaker: Aber es ist weder eine Reise, es passiert was und das ist unglaublich schön speaker: zu hören. Es macht auch einen wahnsinnigen Spaß. speaker: Und eine gebrauchte M8 ist jetzt auch etwas besser zu finanzieren als eine neue speaker: M11. Ich habe mal die Preise nachgeguckt. speaker: Holy shit. Ja, Jürgen sagt ja, die M11 ist die einzig wahre Leica.
speaker: Da ist er ja kompromisslos an der Stelle. speaker: Aber ich habe ihn schon runtergehandelt auf eine M10. Also auch die könnte er mir noch empfehlen. speaker: Aber wie gesagt, ich bin mit der M8 eingestiegen eben, weil sie so reibt. speaker: Du hast halt im Prinzip zwei oder drei arbeitsfähige ISO-Werte und.
speaker: Du kannst nicht groß kroppen, du hast halt eine 10 Megapixel und dann bist du fertig. speaker: Da kommen so geile Ergebnisse raus. Ja, sie ist anfällig für Infrarotlicht und speaker: du brauchst einen Sperrfilter, wenn du farbig damit arbeiten willst. speaker: Aber scheiße, nimm den Sperrfilter runter, mach Schwarz-Weiß-Bilder.
speaker: Und du machst Schwarz-Weiß-Bilder, die sind fast besser wie die Monochrom-Likers. speaker: Weil du einfach in den Schatten noch Zeichnungen hast, wenn die Sonne schadet. Es ist einfach geil. speaker: Gut, lassen wir das mal sacken, das Thema. Wobei ganz sacken lassen wir das Leica-Thema nicht.
speaker: Und wir müssen natürlich jetzt quasi in Gedenken an deine Neuanschaffung müssen speaker: wir jetzt noch zwei Leica-News-Themen hier kurz bringen. speaker: Du hast einmal uns mitgebracht, es soll einen neuen Sensor geben? speaker: Ja, die Gerüchte gehen ja schon länger rum, dass Leica gesagt hat, speaker: sie wollen einen Sensor. Sie kaufen ja aktuell bei Sony, nicht wahr?
speaker: Derzeit ist das so, genau. Wie gesagt, meine, die M8 damals ist von Kodak, speaker: inzwischen von Sony, dazwischen weiß ich es gerade nicht auswendig. speaker: Ja, und jetzt überlegen sie oder haben überlegt, einen neuen Sensor zu bauen. speaker: Wahrscheinlich ja nicht selber, sondern bauen zu lassen nach Spezifikation.
speaker: Und die Frage war halt immer, mit wem werden sie zusammenarbeiten? speaker: Also kaufen sie bei Sony ein oder was machen sie denn? So viele Chip-Hersteller speaker: gibt es da auch nicht an der breiten Front. speaker: Und jetzt ist wohl rausgekommen, dass eine Zusammenarbeit bestehen wird mit speaker: dem Unternehmen G-Pixel.
speaker: Das ist ein chinesisches Unternehmen. Nee, gehört. Ich auch nicht. speaker: Chinesisches Unternehmen, die Sensoren bauen, die wohl eher so im wissenschaftlichen speaker: Bereich angesiedelt sind. speaker: Und es gibt so ein paar Stichworte, die genannt wurden, dass der Sensor eben speaker: spezialisiert sein soll auf Farbtreue, Rauschverhalten, Dynamikumfang und Detailauflösung.
speaker: Detailauflösung übrigens bei Leica durchaus ein Ding, denn die haben in der speaker: Regel in INM-Kameras kein Anti-Aliasing-Filter vor dem Sensor. speaker: Deswegen sind diese 10 Megapixel in dieser M8 so dermaßen rattenscharf, speaker: wenn man den Fokus manuell getroffen hat. speaker: Es gibt bisher für den neuen Sensor noch keinen Zeitplan und ich bin tatsächlich, speaker: als ich das gelesen habe... Ist das schon bestätigt?
speaker: Das kam erstmal raus. speaker: Gerüchteküche, aber das hat sich wohl bestätigt. speaker: Ich bin trotzdem ein bisschen skeptisch, weil Farbtreue, was ist das? speaker: Was ist denn eine neutrale Farbe? speaker: Rauschverhalten niedrig, das ist heutzutage gegeben. Dynamikumfang hat der Sony-Sensor speaker: auch, das ist schon klar.
speaker: Detailauflösung. Ja, was soll das sein? Wahrscheinlich kein Anti-Aliasing-Filter. speaker: Oder vielleicht eine spezielle Anordnung, dass du bei dem extrem kurzen Abstand speaker: vom Objektiv bis in die Kanten eine gleichmäßige Belichtung und ähnliches hast. Das kann schon sein. speaker: Ich weiß aber gar nicht, ob es das ist, was zumindest ich haben wollte.
speaker: Also die immer technisch perfektere Kamera. Aber Leica ist ja eine Firma, speaker: die nicht mit Technik wirbt, sondern die mit Emotion wirbt. mit Gefühlen, speaker: mit Bildern. Und mit Qualität. speaker: Insofern nehme ich an, die werden speaker: den Sensor da reintun, der ihnen ihre gewünschten Ergebnisse bringt.
speaker: Das bleibt halt abzuwarten. Also ich gehe davon aus, dass sie das nicht machen speaker: würden, wenn sie mit Sony endlich zufrieden wären. speaker: Dann könnte man diese Kooperation ja wahrscheinlich weiterfahren. speaker: Ich kenne da die Hintergründe nicht. speaker: Also ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und ich bin auch gespannt, speaker: in welche Kamera der kommen wird. Das ist dann deine nächste, speaker: oder? Das glaube ich eher nicht rein preislich.
speaker: Aber vielleicht rückt das dann die jetzt aktuellen in einen Bereich, speaker: der dann erreichbarer wird. Na gut. speaker: Und dann hast du noch zwei Sondereditions, was wie? Ja, das muss man natürlich speaker: bei Leica immer erwähnen. speaker: Du kennst ja Leica. Hat sie jetzt eine vollverspiegelte Safari-Edition gemacht speaker: oder was? Eine vollverspiegelte wäre ja nicht die Safari-Edition.
speaker: Was weiß ich, die Disco-Safari-Edition. Die Flanier-Edition, nein, nein. speaker: Es gibt immer irgendwelche Sondereditionen, stark limitiert. speaker: Das sind allerdings... Das ist Mode. speaker: Ich vermute auch eher Sammlerstücke und weniger Stücke, mit denen tatsächlich speaker: im Weltraum programmiert wird. Für reiche Leute.
speaker: Fotografiert wird. Also zwei Modelle wird es geben. Und zwar eine rein analoge, die M-A. speaker: Zum 20. Geburtstag des Leica Stores in, sagt man, Ginzen? speaker: Ach so, in China da. Tokio. Tokio, Japan. Japan. speaker: 20. Geburtstag des Stores. und das wird eine Version sein, die in Hammerschlag-Optik lackiert ist.
speaker: Also eine silberne Kamera, aber der silberne Teil ist eben in Hammerschlag-Optik. speaker: Sieht saugeil aus auf den Fotos. speaker: Es gibt allerdings nur 100 Stück davon, deswegen brauche ich gar nicht drüber nachdenken. speaker: Und das andere wird eine M11P sein. Das ist also quasi die aufgebohrte 11 in speaker: der Chicago Edition 17 zur Eröffnung des Flex-Stores in Chicago.
speaker: Und das ist so eine in dunkelroter Belederung mit bestimmten Dingens, Pipapo, Details egal. speaker: Und wenn ich das richtig gelesen habe, wird es davon 17 Stück geben. speaker: 17 Stück! Ich glaube, das könnten sechsstellige Preise werden. speaker: Ich habe da noch ein besseres. speaker: 17, nee, nee. Wie wäre es mit 360? Was sind 360? 360 Kameras.
speaker: Von was? Ich habe nämlich noch ein News-Item, was wir nicht aufgeschrieben haben. speaker: Aber gestern ging endlich der White Lucks Shop online. speaker: Die White Looks oder White Lucks, diese japanische... speaker: Jeff Bridges. Genau, Jeff Bridges ist damit verbunden. speaker: Diese Kamera mit dem Schwenkobjektiv, was dann weitwinklig, also Panoramas aufnimmt.
speaker: Bekannt ist sie unter anderem durch Jeff Bridges, der damit früher schon oft speaker: am Filmset fotografiert hat und so weiter und das ist sein Spielzeug und er speaker: hat irgendwie einen Stall davon, speaker: weil die sind gebraucht, ja nur noch erhältlich, die wird schon lange nicht speaker: mehr hergestellt und die sind anfällig technisch und irgendwann gehen die Ersatzteile speaker: aus und dann hat er sich mit einer deutschen Firma.
speaker: Zusammengetan oder die sich mit ihm und seit, ja jetzt zwei Jahren oder so wird speaker: dann immer in den Social Media schon erzählt und hier noch ein Blog und da noch speaker: ein Video und Und die haben das jetzt reverse-ingeniert, das Ding. speaker: Dann haben es nachgebaut, also neu gebaut. Angeblich ihn besser, speaker: weil das Problem mit den Whiteluxen ist immer, wenn da mal Dreck im Getriebe speaker: ist, dann hast du Streifen auf dem Bild, weil der Schwenk nicht mehr glatt funktioniert.
speaker: Und die sind so ein bisschen Diva, diese Kameras. speaker: Und ja, sie sind jetzt nachgebaut. Und sie sind jetzt tatsächlich vorbestellbar. speaker: Also produktreif sozusagen. speaker: Die ersten 360 werden von Hand gebaut. Ja, das ist, da kannst du keine Maschinerie speaker: haben. Das lohnt sich noch nicht.
speaker: Wie gesagt, reverse-engineert, jedes Zahnrädchen ausgemessen, speaker: nachgebaut und so weiter. speaker: Und ich habe dann so mit Adrian und mit Jeremiah von The Future Photography, speaker: wir haben so ein bisschen Wetten abgeschlossen, wie teuer es denn wird. speaker: Adrian hatte irgendwas mit 2.000 Dollar gerechnet. Da lade ich auch ungefähr, ja.
speaker: Ja, ich meinte so 4.000, weil hey, die haben hier mit Jeff Bridges um sich geworfen. speaker: Das muss auch richtig teuer sein. speaker: Ich glaube, Jeremiah hatte was mit 5.000 bis 6.000 Euro-Preis. 5.200 Euro. speaker: Ja, kann man mal machen. Ist günstiger als ein Leica Body und hat schon ein Objektiv dabei.
speaker: Ja, also für das Geld kriegst du eher eine alte M10, so in der Größenordnung. speaker: Ja, natürlich. speaker: Also, die White Lucks ist dann mit Sicherheit sind die ersten 360 auch schon weg. speaker: Davon gehe ich aus. Ich glaube, gestern war auch dann irgendwann der Shop schon speaker: nicht mehr erreichbar und hat nicht geantwortet.
speaker: Mal schauen, ob sie das noch zu, ob sie da noch eine Massenproduktion machen speaker: und das dann vielleicht günstiger wird. Was für ein Film ist da drin dann? speaker: Die White Lachs ist Kleinbild, ne? Ich glaube, das ist eine Kleinbildkamera. speaker: Also die, die sie nachgebaut haben. speaker: Ja, ja gut. Aber es steht Jeff Bridges dahinter, angeblich.
speaker: Naja, und es ist eine Kamera, die du so sonst nicht mehr neu kriegst, speaker: die jetzt handgefertigt ist. Hast recht. speaker: Da ist eine Geschichte dahinter. Ich meine, ich finde es schon absolut ein Wahnsinn, überhaupt eine alte. speaker: Coole Filmkamera zu nehmen und sie komplett neu nachzubauen.
speaker: Und auch mit dem Versprechen, dass sie dann auch gleichzeitig noch da Ersatzteile speaker: produzieren für alte Originale. speaker: Ja, nur der Preis ist halt so. Also ich glaube, Jerry Meyer, speaker: der fast jede Kamera hat, die man sich vorstellen kann, auch diverse Leicas. speaker: Meinte, als er den Preis gesehen hat, nur OMG, nope.
speaker: Ja, gut. Irgendwo ist die Grenze erreicht. Genau. Naja. speaker: Gut, so ist das. Man darf gespannt sein. Das ist wahrscheinlich auch erstmal speaker: ein Ballon, alles von Hand gebaut. speaker: Mal gucken, wie es ankommt. Wenn es jetzt weg ist, dann werden sie sich sicherlich speaker: überlegen, ob sie weiterbauen oder nicht.
speaker: Ja, aber gut, sollen sie mal die ersten 360 irgendwie raushauen und fertig. speaker: Oh ja, ein Projekt müssen wir auch noch ganz kurz hier anreißen. speaker: Und das ist das von Jochen. Jochen, unser Spezialist und Bastelmann, hat eine Kiste gebaut. speaker: Und ich kannte die Kiste von der Form her.
speaker: Das ist so, ja, also wer Laura Kampf auf YouTube folgt, die hat sich die auch speaker: schon mal gebaut als Werkzeugkiste. speaker: Die hat so einen ganz interessanten Hinsch-Deckel-Mechanismus zum Aufklappen. speaker: Und dann dachte ich schon, Jochen, du hast dir die nachgebaut, speaker: aber du hast da was anderes reingemacht.
speaker: Erstmal, wer bist du, wo kommst du her? Hallo, ich bin der Jochen. speaker: Ich komme aus der Gegend von Kassel. Genau. speaker: Und jetzt hast du diese Kiste gebaut. Die hat oben einen Griff. speaker: Die hat diese komischen Scharniere. speaker: Und was geht? Also die Kiste hat die Besonderheit, dass wenn man den Deckel speaker: aufklappt, der ist erstmal vorne dran.
speaker: Und dann klappt man ihn so, dass seine Innenseite über dem anderen Teil ist. speaker: Sie wird also höher beim Aufklappen. Die wird doppelt so hoch. speaker: Und wenn du das so wie Laura Kampf als Werkzeugkiste nimmst, speaker: hast du dann unten und oben Werkzeuge. speaker: Die so wie so eine Wand vor dir stehen. Ja, genau. Aber die Kiste, speaker: als ich die gesehen habe, hat die mich zu einem anderen Projekt inspiriert.
speaker: Nämlich zu einem mobilen Fotolabor. speaker: Also wenn man keinen Platz hat, um sich permanent ein Fotolabor aufzubauen, speaker: dann braucht man irgendwas, was man wieder wegräumen kann. speaker: Oder wenn man einmal im Jahr im Kloster ist und da vielleicht vergrößern möchte, speaker: ist das auch ganz praktisch.
speaker: Und deshalb, in der Kiste ist alles drin. Man stellt es einfach hin, speaker: klappt den Deckel auf und dann kann man loslegen. speaker: Und ich bin ja schon umgefallen. Also wenn man die aufklappt, speaker: dann hast du rechts erstmal so Schubladeneinschübe. speaker: Da kannst du die Entwicklerschalen und die Fixierschalen und so weiter drin speaker: haben. Dann hast du eine Arca-Swiss-Halterung, an die kann der Vergrößerer angeflanscht speaker: werden, der dann mit zusammengeklappt wird.
speaker: Den musst du nicht erst rausholen. Ja, ich nehme den Intrepid Enlarger dafür, speaker: also eine Großformat-Kamera, die mit einer Leuchtplatte hintendran zum Vergrößerungsgerät wird. speaker: Dann kann ich Kleinbild bis Großformat vergrößern. speaker: Wobei Letzteres wenig Sinn ergibt, denn die Schalen haben nur 5x7 Zoll Größe speaker: und 4x5 Zoll auf 5x7 vergrößern. naja, das ist nicht ganz so sinnvoll.
speaker: Aber das ist der kompakteste Vergrößerer, den es so gibt, würde ich sagen. speaker: Nicht nur das, sondern der kann auch noch rohes Format, was auch nicht ganz häufig ist. speaker: Und unten ist noch auf so zwei Schienen zum Rausziehen noch die Filmbühne, speaker: damit das dann auch von der Geometrie alles passt.
speaker: Ja, genau. Die muss man ein bisschen rausziehen, weil der Vergrößerer nach dem speaker: Aufklappen über die Box hinaus steht. speaker: Und dann ist die Filmbühne genau im Mittelpunkt. speaker: Und der Griff oben, der ist leicht asymmetrisch, weil der muss ja da sitzen, speaker: dass nachher, wenn der Vergrößerer da reingebaut ist, dass man die quasi direkt speaker: über ihrem Schwerpunkt hochhebt.
speaker: Ja, also der Vergrößerer, wenn er denn drin ist, dann wird der Griff hoffentlich speaker: genau über dem Schwerpunkt sein. speaker: War übrigens gerade falsch, die Filmbühne ist natürlich im Vergrößerer der Vergrößerungsrahmen, speaker: wo das Papier reinkommt. speaker: Ja, ich korrigiere hiermit.
speaker: Höflichst. Ja, Irrsinnsprojekt. speaker: Ich bin gespannt. Ich habe es noch nicht mit Vergrößere gesehen. speaker: Du hast noch so ein, was war das? Metropa? Ne, was war es? speaker: Meoptar. Meoptar. Ja, wie heißt der weiter? speaker: Ach, weiß ich nicht. Also ein Meoptar Vergrößere, das ist ein tschechisches speaker: Produkt, hast du gesagt. War früher in Ostdeutschland.
speaker: Ja, der aus der Tschechei. Meiner ist in der DDR gewesen. Ich habe da einen erstreckert. speaker: Der könnte da statt dem Intrepid Enlarger drin landen. Weil der auch vom Kopf her da reinpasst. speaker: Ja, passt da rein. Der kann aber kein Großformat, oder? Der kann leider nur speaker: Kleinbild. Aber da gibt es wieder mehr Sinn, dass ich da nur 5x7 Zoll Schalen drin habe.
speaker: Oh, stimmt. Außerdem, der sieht total stylisch aus aus den 60er Jahren. speaker: Hammerschlag-Lack, ne? Ja, Hammerschlag, grün und voll aus Metall. speaker: Muss ich vorher bei der Leica Hammerschlag gleich an den Metropa-Vergrößerer, speaker: mehr Opta-Vergrößerer denken. Ja, genau. speaker: Der hat nur den Nachteil, dass er im Moment noch mit 230 Volt läuft, speaker: mit ganz komischen Glühlampen, die es in Westdeutschland, glaube ich, nie gegeben hat.
speaker: Der muss also noch auf LED umgerüstet werden. Ja, wenn das einer schafft, speaker: dann bist du das. Ja, da habe ich keine Zweifel dran. speaker: Ja, es ist völlig abgefahren, was hier geht. speaker: Was übrigens auch abgefahren ist, ist, dass wir hier natürlich wieder im Raum Shownote haben.
speaker: Magst du mal ganz kurz Hallo sagen, wer bist du, wo kommst du her? speaker: Ja, hallo, ich bin Bernd Klutz, komme aus Darmstadt. speaker: Das erste Mal hier. Mal sehen, ob ich durchfahre oder nicht. speaker: Genau. Und du notest Show. Genau. speaker: Stefan, du auch gerade, oder? Seid ihr zu zweit? Dann musst du dich auch noch kurz vorstellen.
speaker: Ja, ich bin Stefan. Ich komme aus Düsseldorf und bin auch das erste Mal hier. speaker: Und bisher glaube ich... Du musst gleich arbeiten. speaker: Ja, arbeiten ja sowieso. Ich arbeite die ganze Zeit schon. Notet sonst noch wer Show? Nee, oder? speaker: Aber zwei Shownote anwesend, das ist schon gut. Ja, aber das ist schon ganz ordentlich.
speaker: Sehr, sehr cool. Und wir haben euch noch nicht mal die Links geschickt. speaker: Machen wir nachher. Die kommen dann nachher. Die kommen dann nachher. speaker: Danke, danke euch beiden für alles. speaker: Was macht jetzt? Boris hält jetzt Bernd die Sachen. speaker: Ah, oh, ah, okay. Ja, er hat ihm gerade was vor die Nase gehalten.
speaker: Wir werden... Ach nee, das ist was anderes. Kiste. Wir haben eine neue Aufgabe. speaker: Richtig, denn wir haben ja letzte Woche nicht aufgenommen. speaker: Wegen verschiedener Dinge. Und jetzt bin ich hier von Bernd darauf hingewiesen speaker: worden. Und ich dachte erst, ach komm, machen wir nächste Woche.
speaker: Aber dann fiel mir ein, naja, es ist ja schon eine Woche drüber. speaker: Also komm, wir machen eine neue Aufgabe. speaker: Und nachdem ich gerade von Jochens Kiste gehört habe, dachte ich, speaker: wir machen mal eine Aufgabe Kiste. Ich muss jetzt nur gerade gucken. speaker: Ob wir die schon hatten. Geh mal auf happyshooting.de und suche da mal nach speaker: Kiste. Hatten wir noch nicht.
speaker: Das heißt, die neue Aufgabe, Leute, heißt Kiste läuft vom 30.04. bis zum 14.05. speaker: Was heißt, oder so viel heißt, wie, dass ihr im Zeitraum vom 30. speaker: April bis zum 15. Mai loszieht, ein neues Foto macht zum Thema Kiste. speaker: Das Ergebnis ladet ihr, wie gehabt, bei Flicker hoch.
speaker: Stellt es in die Happy-Shooting-Gruppe und vergebt den Tag hsb-Kiste. speaker: Das ist geil, wie du das auswendig kannst. Ich dachte immer, speaker: du liest das ab, aber du hast das wirklich parat. Ja, natürlich. speaker: So, wo wir gerade bei Daten sind, wir haben es am Anfang der Sendung angekündigt, speaker: es gibt ein Datum für den nächsten Klostergeister-Workshop.
speaker: Moment, und jetzt wird gleich ein Raunen durch den Raum gehen. speaker: Weil wir tatsächlich diesmal ein bisschen mit der Tradition brechen. speaker: Klostergeister 2027 wird stattfinden vom 20. bis zum 25. speaker: September. Oha, im Herbst. Im Herbst. Geil. Wir machen einen Herbst-Klostergeister-Workshop.
speaker: Das heißt, der Frühjahrstermin April, Mai, den wir jetzt über viele Jahre hier speaker: hatten immer wieder, den tauschen wir jetzt mal gegen einen Termin mit anderem speaker: Licht, anderer Vegetation, anderem Gefühl. speaker: Auch anderen Parallelkursen. Und ja, ziemlich lange bis dahin. speaker: Das ist also über ein Jahr bis dahin.
speaker: Die Anmeldung werden wir, müssen wir schauen, wann das Kloster aufmacht. speaker: Ach so, du meinst nicht in diesem Jahr im Herbst? Nein, nächstes Jahr. Verdammt. 2027. speaker: Bitte, Moni, 20. bis 25. September. speaker: Den Termin haben wir eingeloggt. Und der ist also fix. und wir haben vom Kloster speaker: die Zusage 25 Plätze da zu haben.
speaker: Das heißt, ihr habt jetzt Zeit, euch mal zu überlegen, ob ihr da vielleicht auch hinkommen wollt. speaker: Das ist weit weg von jeglichen Ferienterminen in Deutschland. speaker: Das heißt ... speaker: So diese klassische Elternproblematik, ich kann da nicht, weil ich mit den Kindern speaker: Urlaub mache und so, fällt da schon mal weg.
speaker: Und auch ansonsten, ich glaube Feiertage sind da keine in der Nähe, speaker: also man muss jetzt auch nicht einen Brückentag opfern. speaker: Und wir schauen mal, wie das so wird. Also es wird anders. Ich kenne das Kloster im Herbst von früher. speaker: Es ist schön, es ist toll. Es ist anders als im Frühling. Aber ja, speaker: es ist getuschelt hier rundherum.
speaker: Es wusste nämlich tatsächlich hier noch niemand. Wir haben es auch erst vor speaker: ein paar Tagen richtig festgeklopft. speaker: Und ich sehe schon, die Kalender sind alle raus. Und mal gucken. speaker: Ich bin sehr gespannt. Ich war noch nie im Herbst hier. und ich freue mich sehr, speaker: wie du sagst, so auf Vegetation, die Blätter.
speaker: Also das gibt nochmal ganz neue Fotos. Naturpark Oberroth. Vielleicht schalte speaker: ich sogar schwarz-weiß aus bis dahin. speaker: Nee, also Ende September, da können wir noch nicht für Herbstblätter garantieren, speaker: wahrscheinlich eher so ein bisschen später. Das könnte anfangen. Mal gucken.
speaker: Aber was? Obst an den Bäumen. Du meinst, im Klostergarten sind dann Obstbäume? speaker: Ja, ich meine, hier stehen überall Apfelbäume und im September Aber dürften speaker: da welche schon sein. September ist noch voll die Obstzeit. Du hast recht. speaker: Du kennst dich aus mit Obst. Du kennst dich aus mit Obst. Du kennst dich im Obst-Klauen.
speaker: Nein, nein, ich sammle nur Obst. Mundraub. Ich klaue gar nicht. speaker: Das ist aber trotzdem cool, weil wir haben jetzt gerade hier voll die Blüte speaker: an den Obstbäumen, was fantastisch aussieht. speaker: Und dann hätten wir nächstes Mal dann das Ergebnis davon. Das ist cool. speaker: Jo, also schreibt es euch mal in eure Kalender, wann man sich dann anmelden kann und so weiter.
speaker: Da werden wir noch Bescheid geben, wenn wir es auch wissen den Termin haben speaker: wir noch nicht und ich glaube damit haben wir es jetzt für diese Sendung, speaker: sind wir durch, fehlt noch was weiß noch jemand in der Runde, speaker: ob noch was ganz wichtiges fehlt, ansonsten machen wir jetzt noch eine ganz kurze Hallo-Runde, speaker: sagt doch mal alle schnell euren Namen und wo ihr herkommt Sleepy aus Köln Peter speaker: aus Heilbronn, Hannes aus Schweiz Boni aus Holtensen.
speaker: Land aus Samstatt. Jürgen aus Reutlingen. Alex aus Berlin. Yves aus Berlin. speaker: Stefan aus Düsseldorf. Sophia aus Düsseldorf. Max aus Miesbach. speaker: Clemens aus Trier. Ferdinand aus Esslingen, Schweiz. Thomas aus Coesfeld. speaker: Boris aus Vorburg. Samuel aus Göttingen. Uwe aus Ratzeburg.
speaker: Wolfgang aus Landau. Ich war schon. Jochen aus Kassel. speaker: Boris aus Nordheim. Und Chris aus der Wiewferner Villa. Bis nächstes Mal. speaker: Ein gepflegtes 3, 2, 1. Endlich Shooting.