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Shownotes
Veränderung ist unausweichlich und selten einfach.In dieser Folge geht es um Nähe, die sich verändert, um Liebe, die Grenzen braucht, und um Familien, die fordern, was sie nicht geben. Mascha erzählt Geschichten von Menschen, die lernen, loszulassen und neu anzufangen, auch wenn das weh tut.
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Hallo Leute, willkommen zu einer weiteren Folge Herz über Kopf. Ich bin wie immer Mascha euer Host und heute reden wir über das Thema, Wir verändern uns aber nicht gemeinsam. Ich glaub ich find es immer ganz spannend zu sehen. Ich hab das auch schon in Freundschaften erlebt oder auch in Beziehungen. Man fängt vielleicht an einem ähnlichen Punkt an und mit der Zeit entwickelt man sich einfach in andere Richtungen, verändert sich oder hat das Gefühl manche Leute bleiben auch einfach stehen in Freundschaften oder Beziehungen und man hat so n bisschen das Gefühl man verliert diese Menschen. Und ich glaube, das Thema hat ziemlich viel Konfliktpotenzial. Es kann auch manchmal ziemlich traurig sein, gerade wenn man die Menschen eigentlich wirklich
sehr gerne mag und eigentlich nicht verlieren will. Und ja, darum geht es heute und deswegen würde ich sagen, lasst uns in die Stories gehen, bevor es in die Stories geht, Leute ganz kurz, ihr würdet mir mega helfen, wenn ihr den Kanal abonniert, wenn ihr Like, wenn ihr kommentiert und ich habe heute auch den Merch an, da würde ich bisschen pro, der ist jetzt auch angekommen, also wenn ihr Bock habt auf ein sehr cooles Herz über Kopf Shirt, dann verlinke ich euch ich.
Hier irgendwo auch noch den Link zum Onlineshop und damit würde ich sagen, lasst uns jetzt wirklich in die Story gehen. Herz über Kopf der Podcast mit den Juicysten Reddit Stories, präsentiert von Mascha Goldschalk Story Nummer 1. Mein Partner verändert sich am laufenden Fließband Hallo zusammen, ich bin weiblich, 25 und mein Partner männlich 27.
Wir sind seit knapp 4 Jahren ein Paar. Im Februar nächstes Jahr sind es 5. Ich hole aktuell mein Fachabi nach und arbeite nebenbei in einer Metzgerei. Mir ist aufgefallen, dass mein Partner sich nach einiger Zeit wirklich sehr stark verändert hat, unser Sexleben ist auch schon seit mindestens eineinhalb Jahren kaum vorhanden, ich weiblich muss immer auf ihn zugehen und quasi schon nach Sex und Nähe betteln.
Letztes Jahr hatte er noch längere Haare und er wusste auch, dass es mir sehr gefällt. Aus dem Nichts hat er sich die Haare abrasiert und trägt keinen Schmuck mehr und möchte sich jetzt auch noch die Hände tätowieren lassen, wohlgemerkt, er ist schon sehr stark tätowiert, komplett an den Armen, am Bauch, am Rücken, was alles in Ordnung ist.
Aber ich finde, die Hände gehen etwas zu weit, da er eigentlich vor 2 Jahren ein Fernstudium zum Wirtschaftsrecht angefangen hat in Klammern, was er aber auch schleifen gelassen hat aufgrund seiner alten Arbeit. Außerdem hat er vor 2 Monaten bei seinem alten Arbeitgeber gekündigt und arbeitet jetzt selbstständig auf dem Bau diese 180 Grad Wendung ist für mich sehr seltsam und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er jemand anderes hat, für den er sich verändern möchte oder gefallen möchte, wenn ich ihn drauf anspreche und das habe ich schon sehr oft, kommt immer nur das gleiche ich habe.
Ich habe keine Zeit für jemand anders, das mache ich alles nur für uns in Klammern. Wobei dieser Satz schon sehr lange nicht gefallen ist und seit neuestem ja auf dem Bau verdiene ich mehr Geld und das macht mir auch irgendwie mehr Spaß. Ich möchte nicht mehr meinen Kopf zu sehr anstrengen, es ist wirklich alles in Ordnung, wenn er sich körperlich betätigen will, nur werde ich den Gedanken nicht los, dass diese Veränderung mit wem anders zu tun hat. Er ändert auch immer über Nacht seinen Handycode, lässt sein Handy auch gar nicht unbeaufsichtigt da und gerät in Panik, wenn ich in der Nähe seines Telefons bin. Immer wenn ich das Gespräch suche, werde ich einfach nicht schlau, sondern bin eher noch
mehr verunsichert, als ich es so schon bin. OK, also ich dachte jetzt im ersten Moment so, hey, vielleicht hat er sich ja auch wirklich verändert es. Viele Leute sind ja auch immer so OK, Studium, Studium, Studium und dann merkt man vielleicht, dass man am Ende doch irgendwie ja mehr Bock hat auf irgendwas, was halt nicht so Bürojob mäßig ist. Aber jetzt so das Ende, wo er dann panisch ist, wenn man in die Nähe des Handys kommt oder den Code jede Nacht ändert, das finde ich schon sehr verdächtig muss ich sagen und da würde ich auch sagen Girl ja fühle ich auf jeden Fall. Würde ich mich auch nicht so gut fühlen. Ich glaube, diese diese Verunsicherung ist halt voll verständlich und so plötzliche
Veränderungen, weil sie auch ja sagt 180 Grad Wendung mit mehr Tattoos plötzlich auf dem Bau arbeiten, wenn man dann nicht mit ins Boot geholt wird als Partnerin oder Partner, dann lässt es ja auch einen verunsichern und wenn sie das halt kommuniziert und er einfach nur sagt und das finde ich halt auch krass ne also wenn ich jetzt meinem Partner sagen würde, so ey, ich fühle mich irgendwie, also ich habe Angst, dass du jemand anderen hast und das einzige Argument ist, ich habe keine Zeit für jemand anderen.
Würd ich mich jetzt nicht so validiert und sicher fühlen, weil ich dann auch eher hören würde, so ey, du bist die eine Person für mich obviously seh ich niemanden und keine Ahnung sogar anbieten. So hey, hier ist mein Handy Check wenn du willst. So ich hab nichts zu verheimlichen ist kein muss ne aber würde mir jetzt Sicherheit geben statt jeden Abend das also den Code zu ändern, das find ich schon sehr verdächtig ich hab auch so n bisschen das Gefühl sie fragt ja nach und sagt auch so Hey was ist da los das heißt sie leistet ja auch voll die Beziehungsarbeit und dadurch dass er das so sagt. Und so kommuniziert entwertet er das ja auch so n bisschen, weil sie ist ja in dem Moment auch so
n bisschen mutig, sag ich mal und meint so, Hey, guck mal irgendwie, da ist was off, ich sprech das jetzt an und das ist ja immer n Step auf die Person zu, weil wenn es dir egal ist oder wenn es mir egal ist, dann will ich ja gar nicht mehr in der Beziehung arbeiten und sie geht ja auf ihn zu und von ihm kommt dann halt so ne Entwertung und ich glaub das ist halt auch noch mal voll verletzend und es tut dann auch der Dynamik nicht gut, wenn man das noch so kombiniert mit der ganzen Geschichte, mit dem Sexleben, also so, dass ihr sagt, ihr seid eineinhalb. Man ist irgendwie flaute, sie initiiert, er hat eigentlich keine Lust.
Ich finde, wenn man jetzt nicht asexuell ist und in eine Partnerschaft geht, und ich glaube, es ist bestimmt natürlich, dass man am Anfang vielleicht mehr Sex hat als nach 6 Jahren oder so, kann passieren, man geht ja auch durch so verschiedene Phasen, aber ich glaube, das Wichtigste ist halt einfach in der Zeit, wirklich in der Kommunikation zu bleiben und darüber zu reden und im Gespräch zu bleiben, weil das kann ja auch fein sein, finde ich, dass man halt eine Weile lang nicht intim ist, solange man weiß, warum, was ist da los und einfach. Einfach am Ball bleibt und das klingt ja für mich überhaupt nicht so.
Das heißt also, es kommt halt voll viel zusammen und es ist auch jetzt irgendwie kein Drama, was sie macht, finde ich, sondern es ist halt einfach gesunde Intuition und ich wäre da auch sehr, sehr vorsichtig, was ich mir so denke ist, ich würde halt auf jeden Fall das Gespräch suchen und ich würde sagen Hey guck mal das und das ist irgendwie aktuell so was mir im Kopf rumschwirrt, ich würde das erwähnen mit der Sexualität, dass da Intimität fehlt und dann gleichzeitig aber auch noch das mit dem Handy ansprechen, weil ich finde es völlig in Ordnung wenn wenn man das Passwort der anderen Person nicht weiß und ich finde es auch super wichtig, dass man nicht ins Handy der anderen Person geht, weil es ist ja voll persönlich und man hat
ja auch so Chats, vielleicht mit Freundinnen oder keine Ahnung, irgendwelche Geburtstagsgeschenke drauf oder irgendwelche Notizen oder Gedanken, die man irgendwie in seinen Notes hat, die man vielleicht so noch nicht mit dem Partner teilen will, sondern wo man erst mal selber so ein bisschen Level headded sein muss, bevor man da ins Gespräch geht. Zumindest ist es bei mir so und ich fand das auch nicht cool, wenn dann mein Partner einfach in mein Handy reingeht, ich finde es aber schon ein bisschen. Ich bin verdächtig, wenn es so eine Angst da ist, weil was ich als gesund definieren würde, ist, jeder hat sein Handy und man guckt auch nicht irgendwie dauerhaft rein oder so. Aber man ist am kochen und keine
Ahnung, sucht irgendwie ein Rezept und die eine Person kocht und man hat das Handy der Person die kocht und dann sagt die Person halt ja das ist mein Code schau mal bitte kurz online nach oder so, dass man halt so das Handy des anderen nutzen kann, wenn es irgendwie notwendig ist oder wenn die Person halt irgendwie an dem Handy ist und keine Ahnung es ist ein Anruf und ich sitze daneben und sehe den Anruf und mein Partner.
Ist zum Beispiel jetzt gerade am kochen, dass ich sage, Ey, guck mal, die und die Person ruft gerade an, oder hey, du wirst angerufen, ohne dass da so eine Panik losbricht. Ich glaube, Privatsphäre ist halt wichtig, aber es muss halt auch die Sicherheit geben in der Partnerschaft, dass man das Gefühl hat, so OK, auch wenn wir nicht alles voneinander sehen und wissen, da ist trotzdem eine gewisse Transparenz.
Lasst uns mal in die Top Kommentare gehen und wir haben auch ein paar Antworten von OP, also lasst uns da mal reingehen. Top Kommentare Nummer 1 das mit dem Handy finde ich auf jeden Fall sehr seltsam. Ja, das ist höchst verdächtig, vor allen Dingen wenn es nicht von Anfang an so war, sondern erst in letzter Zeit passiert ist.
In Kombination mit den ganzen anderen Veränderungen, dann ist es hochgradig verdächtig, finde ich. Der zweite Kommentar war mal unabhängig vom Grund seiner Veränderung ist er nach all den Veränderungen trotzdem die Person, die du liebst und mit der du zusammen sein willst? In Klammern geh für diese Frage von einem positiven Fall aus.
Er betrügt dich nicht, sondern er hat sich einfach neu orientiert. Und darauf hat Opi geantwortet. Und zwar sagt sie, also so, wie er sich verhält. Ich hab auch schon öfters gesagt, wir können auch nur Freunde sein oder eine Beziehung führen wir quasi nicht, für mich gehört in einer Beziehung Sex, Liebe und Nähe dazu und das ist einfach totale Mangelware, aber er sieht darin kein Problem.
Also ich find es ja auch so n bisschen so n Ding, wenn er sich wirklich neu orientieren wollte, fein und dann kann ja auch passieren, dass man irgendwie sagt, so, Boah, ich will jetzt n neuen haarschnitt, ich hab Bock mich irgendwie zu tätowieren oder ich fang anderen Job an, völlig fein, solange du deine Partnerin oder deinen Partner mit ins Boot holst.
Was sie aber hier ja sagt ist, dass so dieser ganze romantische Aspekt fehlt. Und so wie sie das gerade wordet, sagt sie ja so. Ja, wir können ja auch nur Freunde sein, und er sagt dann halt so, ja, er hat kein Problem darin, du brauchst halt nicht sein Einverständnis um dich zu trennen und ich denk mir halt an dieser Stelle so, ich kann mich da jetzt nur bis zum gewissen Grad reinversetzen und ich bin nicht die Person, aber wenn ich das Gefühl habe, dass der komplette romantische Aspekt fehlt und die Person sich nicht verändern möchte und es eigentlich wie ne Freundschaft ist und die andere Person halt sagt, so ja, sie sieht auch darin keinen Wunsch irgendwas zu ändern, ist halt die Frage wie
gut diese Partnerschaft. Für dich dann noch ist, weil er ändert nichts am Status quo und du brauchst ne Veränderung, damit du dich gut fühlst. Da würd ich glaub ich für mich so n bisschen evaluieren. OK. Fühle ich mich denn wirklich gut jetzt Status quo mit der Partnerschaft und nicht mit dem Potenzial, was ich in der Partnerschaft sehe, wenn ich in den Schuhen der anderen Person wäre und die Veränderung tun würde, die ich mir wünsche, weil das ist dann nicht realistisch, das ist dann halt ein bisschen delulu wir haben noch einen dritten Top Kommentar und da schreibt eine Person, Ich denke auch, dass die äußerlichen Veränderungen nicht etwas mit einer anderen Person zu tun haben müssen, ich habe ebenfalls von heute auf morgen meine Haare
von Brustlang auf Pixie schneiden lassen und hin und wieder habe ich mal eine Phase, da will ich ganz anders aussehen und verändere mich dann auch Probleme. Thematisch ist allerdings, dass er wenig Lust auf Sex hat oder so seltsam mit dem Handy umgeht. Ich mag es auch nicht, wenn mir jemand reinglotzt, aber er wirkt ja direkt panisch, vielleicht eine Paartherapie oder neue Ansätze auch im Bett, ich würde ihn vielleicht noch mal konkret drauf ansprechen, ob er was zu verbergen hat und äußern, dass du es seltsam findest, wie penibel er mit seinem Handy ist. Ja, ich hab das Ding, ist halt wirklich und das hab ich glaub ich schon hunderte mal in diesem Podcast und zwar wirklich hunderte mal gepredigt und.
Kommunikation ist halt einfach so wichtig und dass man eine ehrliche und offene Kommunikation führt. Und dazu gehören halt auch beide Seiten und ich glaube, da ins Gespräch zu gehen und das anzusprechen und zu gucken, wie er reagiert und auch dann, was die Intuition sagt, also was sagt Deine Intuition in diesem Gespräch, wie antwortet er, wie verhält er sich und Paartherapie finde ich super, Rate ich auch immer an, aber für eine Paartherapie müssen halt auch beide was ändern wollen und wenn das halt nicht der Fall ist, dann wird sich das halt schwierig gestalten.
Lasst uns mal in die nächste Story gehen und. Und da schreibt jemand, meine Freundinnengruppe hat sich stark verändert, ihr lieben, ich brauche Rat. Vor 6 Jahren, als ich relativ neu in der Stadt war, habe ich mich bei einer Sportgruppe angemeldet und da auch 5 bezaubernde Frauen kennengelernt.
Recht schnell haben wir festgestellt, dass wir alle so auf einer Wellenlänge liegen und haben auch außerhalb des Sports Zeit miteinander verbracht, im Laufe der Jahre haben sich unsere Freundeskreise durch Geburtstage und Partys dann auch ziemlich überkreuzt, aber wie das Leben so ist, wir waren alle so um die 30, als wir uns kennengelernt.
Haben. Und natürlich verändert sich da auch einfach das private Umfeld. Die meisten sind in festen Beziehungen, 2 haben geheiratet, 3 haben ein Baby bekommen und ich bin die einzige, die Single geblieben ist. Ich habe halt einfach keine Lust auf eine feste Partnerschaft und genieße meine wechselnden Situationships und zu Anfang war das auch kein Problem, ich war die, die auch mal gebabysittert hat oder mal ein paar Tage den Haushalt geschmissen hat, nachdem einer ein Kind bekam und ihr Mann auch krank war seit so ungefähr einem Jahr kommen allerdings immer mehr abfällige Bemerkungen über mein Leben, erst waren es so kleine und.
Eine humorvolle Sticheleien, die ich immer noch ganz lustig fand. Aber irgendwann wurde es derber und gröber. Ja, wenn ich so leben würde wie du, hätte ich auch immer Zeit für Sex oder irgendwann müssen wir alle mal aufpassen, dass du uns nicht unsere Männer klaust. Das hat mich total geschockt, ich würde im Traum nicht drauf kommen, einen der Männer anzubaggern, in Klammern ist umgekehrt leider nicht immer so.
Beim letzten Treffen hab ich das dann mal angesprochen und erklärt, dass mir das wehtut. Ich urteile ja auch nicht über deren Lebensentwürfe, ich musste mir dann anhören, dass ich unreif wäre, weil ich keine Beziehung habe, mich im Gegensatz zu Ihnen nicht weiterentwickeln würde und. Dass das eigentlich alle in der Gruppe nervt, weil wir halt nicht mehr dieselben Themen haben.
Und ja, ich versuche immer mal, Gespräche auch in andere Richtungen zu lenken, denn ich höre mir schon gern 2 Stunden Kinder und Beziehungsprobleme an, aber irgendwann ist halt auch gut, es gibt auch noch eine Menge mehr und früher hatten wir eine Bandbreite an Themen, die ich total vermisse. Auf der einen Seite bin ich sauer und gekränkt, auf der anderen würde ich diese Freundschaften auch ungern in die Tonne kloppen, ansprechen, war aber auch schwierig, ich bin mir unsicher, was ich jetzt machen soll.
Oh, es klingt für mich n bisschen so an, als hätten die sich so, also vielleicht auch unbewusst, aber so n bisschen verbündet. Ich glaub, das ist ja so n bisschen dieses Ding, man trifft sich vielleicht in der gleichen Lebensphase, aber dann geht man halt in unterschiedliche Richtungen und ich glaub das allerwichtigste ist, dass auch wenn Freundschaften sich verändern, dass halt der Respekt bleibt und das fehlt mir hier so n bisschen, weil das Ding ist ja OK, die sind jetzt alle an verschiedenen Punkten.
Aber sie äußern sich ja sehr abwertend OP gegenüber und ich denke mir, so ey, es ist völlig fein, wenn du deinen Traum lebst von Beziehung, ehe, Haus, Kinder, was auch immer. Go for it, das ist auch total super, aber es ist halt auch fein, wenn du das eben nicht tust. Und manchmal kriege ich das auch mit, wenn ich so die Kommentare lese, dass manche Leute sagen, so, ja, ich bin irgendwie kinderfeindlich, weil ich keine Kinder möchte oder dass irgendwie der Begriff kinderfrei ja so kinderfeindlich wäre.
Aber ich glaube, manchmal müssen sich genau diese Leute mal ganz kurz die Realität vor Augen führen, und zwar, dass ein Großteil der Podcasts oder des Contents online sich immer für Kinder kriegen ausspricht und es immer um diesen Druck geht, den vor allen Dingen Frauen ausgesetzt sind, und dass, wenn ich jetzt hier mal sage, so ey, ich will keine Kinder oder ich bin kinderfrei, dass es dann nicht ist.
Dass ich Leute hate, die Kinder haben, sondern dass ich an dieser Stelle einfach mal Menschen sichtbar mache, die halt eben keine Kinder wollen. Und dass das auch OK ist, dass ich das so sehe oder bewerte. Für mich ändert ja nichts daran, dass ich das völlig toll und schön und OK finde, wenn jemand anderes Kinder möchte und ich hab ja auch kein Problem mit Kindern, so, Kinder sind ja auch gut und süß und lieb und ich mag Kinder, also so ist nicht ne, aber ich hab mir halt krass viele Gedanken gemacht darüber, ob ich einem Kind gerecht werde und ich hab halt für mich entschieden, dass ich es sehr unwahrscheinlich. Wahrscheinlich ist und dass ich jetzt einfach keinem Kind auch dann in Anführungsstrichen antun
möchte, möchte halt kein Kind bekommen und im Nachhinein merken, dass ich eigentlich nicht dafür gemacht bin. So jetzt mal ganz zu dieser Exkurs, aber damit muss ich kurz was sagen, weil ich das ein paar mal schon gelesen habe und ich mir dann so dachte so nehmen, guckt mal online auf Instagram, tik tok oder was auch immer du hast überall diese Mama Content und so weiter und sofort, aber du hast mega wenig an Content der sich um nicht Kinder kriegen dreht und der ist dann auch immer sehr voll mit Hate Kommentaren oder läuft.
Die einem dann versuchen zu erklären, so ja, dass das doch unsere Biologie ist und so weiter und sofort. Also das an dieser Stelle zurück zur Story, ich finde sie wird halt voll abgewertet und das finde ich richtig richtig schade, weil ich mir so denke ey ist doch fein und sie haben ja auch Vorteile davon, dass jetzt sie sagt, so hey, sie macht mal den Haushalt, wenn irgendwie ein frisch neugeborenes Kind da ist oder die krank sind oder hilft aus und da finde ich es halt einfach total schade, dass das nicht akzeptiert wird und dass so dieses Mutterschaft und Ehe, das wird so aufgewertet als.
Aber so dieses selbstbestimmte Singlesein wird halt direkt abgewertet und das ist halt auch einfach nicht schön. Ich finde es auch krass, weil sie ja auch viel Unterstützung gibt und sie ja auch ordentlich Spott zurückkriegt und dass sie das halt offen anspricht und sagt, Hey, ich fühle mich damit nicht wohl oder nicht safe oder das macht mich traurig, dass da halt so wenig an Reflexion zurückkommt und dann gesagt wird, ja das nervt ja eh alle in der Gruppe, wenn der Lebenszustand einer Person, sei es oder der gesellschaftliche Zustand, sei es jetzt das Singlesein, wenn dich das oft fändet. Und aktiv nervt dann am sorry, aber your the Problem, weil so weiß nicht.
Also die Person tut eher nichts oder die Person tut dieser Gruppe ja nichts. Ich kenne das auch so ein bisschen, ich hatte so ein 2 Freundinnen und die haben dann Kinder bekommen und er hat sich wirklich alles nur um dieses Kind gedreht und ich glaube das ist auch voll normal weil ich meine du hast da so ein neues Leben, um dass du dich so kümmern musst, dass du verantwortlich bist.
Und ja, das ohne dich nicht lebensfähig ist und ich glaub da ist es auch ganz normal, dass man sich sehr viel mit Kindern, Babys, Kindererziehung, allem drum und dran beschäftigt. Ich glaub ich find es halt irgendwie n bisschen schwierig, gerade als Person, die dann vielleicht auch keine Kinder hat, wenn es nur darum geht und das auch wenn das Kind schon 2 oder 3 ist. Weil ich finde auch selbst wenn du zum Beispiel Mutter wirst, verlierst du ja nicht automatisch all deine Interessen für den Rest deines Lebens.
Vielleicht für die ersten Jahre oder wenn man sich eingrooved hat oder wenn die Kinder krank sind, voll. Und es ist auch OK, dass die Kinder immer noch ein Hauptteil dieses Gesprächs sind, weil es ist ja ein Riesenteil von Eltern, aber ich kann es verstehen, wenn man als kinderfreie Person sagt, Hey, wir haben jetzt 3 Stunden über Kinder geredet, wollen wir nicht mal über was anderes reden, das ist für mich genau das gleiche wie Menschen, mit denen man nur über Beziehungen reden kann, und also das ist jetzt auch gar nicht so dieses, also es ist jetzt gar nicht so Kinderthema abhängig, aber wenn ich mit Leuten rede, dann will ich mich auch über Politik auch. Austauschen.
Ich will mich auch über gesellschaftskritische Sachen austauschen. Ich hab vielleicht irgendwie Bücher, die ich gelesen hab und die ich cool finde und ich will mich halt nicht nur über irgendwie Liebesbeziehungen austauschen, es frisst so viel Kapazität und ich glaube, wenn man halt so viel an Raum dafür ständig nehmen muss, dann hat man vielleicht auch irgendwo ein Problem, wenn das das einzige ist worüber man redet. Es geht nicht nur um dieses Kinderthema, sondern es geht für mich grundsätzlich darum, wenn es so krass einseitig ist und das anzusprechen finde ich halt auch weil ich fair und ja, ich finde, da ist sie voll mutig gewesen. Dass sie das auch angesprochen hat und ich finde es schade, dass das so scheitert und dass
es auch dann so unreif beantwortet wird, sage ich mal. Ich kann auch voll verstehen, dass sie sagt, sie will die Freundesgruppe nicht in die Tonne kippen. Ich glaube, was ich an dieser Stelle empfehlen würde, ist, wenn man sich distanziert, kippt man Freundinnen nicht automatisch in die Tonne und manchmal ist es einfach so, dass man unterschiedliche Wege geht, auf unterschiedlichen Bahnen ist und sich dann vielleicht später wieder trifft und wenn das der Umgang ist, wenn sie halt offenes anspricht und ihre Grenzen da so ja belächelt werden und sie so abgesehen.
Bewertet wird auch, dass man ihr irgendwie unterstellt, dass sie mit den Männern was anfängt. Da frag ich mich dann auch, ob da vielleicht irgendwie so n bisschen Neid ist. So Stichwort regreting motherhood ne, ich will das hier keinem Andichten, aber so dieses, dass man es vielleicht auch bereut, dass man irgendwie merkt, so OK anscheinend die Single Person mit den Situationships, die kein Kind hat und nicht diese Verpflichtung, die ist halt freier und dass ich das dann in so was channelt wisst ihr was ich meine? Und das ist ja auch OK, aber da muss man halt auch offen drüber reden statt halt solche Bemerkungen zu machen finde ich. Ich glaub ich würde an dieser Stelle. Alle wirklich Grenzen setzen und
man muss ja keine Bridges burnen, sondern man kann sich auch ein bisschen einfach rausziehen und halt mit anderen Menschen mehr machen. Und wer weiß, vielleicht in 10 Jahren trifft man sich wieder und man merkt, so EY, die Prioritäten sind woanders, alle haben sich weiterentwickelt und es passt wieder nur wenn man sich jetzt rauszieht ist ja dann nicht die Freundschaft automatisch für immer vorbei denke ich lass uns mal in die Top Kommentare gehen und hier schreibt jemand diese Frauen sind nicht nur neidisch auf dich. Habe ich auch gesagt, sie sind vermutlich alle auf die eine oder andere Weise unglücklich in ihrer Ehe. Leider ist es immer noch so, dass das Thema Aufteilung der Kehrarbeit in den meisten
Partnerschaften immer noch nicht gerecht ist und auch noch weiter zugunsten des Mannes verschiebt, sobald die Kinder da sind. Untereinander können sie sich wahrscheinlich ungehemmter darüber auslassen, wie nutzlos ihre Ehemänner sind, ohne dass ihnen jemand vor Augen hält, dass sie auch ein anderes Leben führen könnten, schon alleine die Kommentare, du könntest ihre Männer klauen, spricht Bände darüber, was in diesen Ehen los ist. Viel Glück bei der.
Der Suche nach neuen Freundinnen ja, das ist ja auch so ein bisschen das, was ich gemeint habe und wenn überhaupt, der Gedanke da ist, dass der Ehemann geklaut wird. Also erstmal, dein Ehemann kann nicht geklaut werden, der Ehemann ist ein eigenständiges Individuum und wenn er die ja Entscheidung trifft, sich zu betrügen, dann ist er alleine dafür verantwortlich. Klar, ich finde das auch moralisch verwerflich, sich an vergebene Männer oder Frauen ranzumachen finde ich nicht cool, finde ich auch ehrlich gesagt respektlos den. Personen in der Partnerschaft, weil du respektierst ja damit nicht die Life trices und die Beziehung, in der die Personen sind.
Also ja finde ich respektlos, aber das Problem ist hier die Person die fremdgeht und nicht die Person mit der fremdgegangen wird. An dieser Stelle mal. Und ja, das ist auch so ein bisschen mind Take so, die sehen halt wie sie lebt, sie sehen halt vielleicht auch, dass sie glücklich ist, dass sie ihr Ding macht und vielleicht haben die sich auch ein bisschen selbst verloren, weil es einfach mega hart ist. Vor allen Dingen für Mütter, so die ganze Carearbeit, die da drauf liegt, Kinderbetreuung auch was da alles teilweise passiert im Körper und viele Frauen werden ja auch alleine gelassen, deswegen verstehe ich auch den Druck, aber ich finde man sollte sich halt untereinander solidarisieren statt halt dann Menschen die
vielleicht einen Entwurf haben, die. Der einem dann doch besser gefällt oder auf dem man neidisch ist, runter zu machen, weil auch ich als kinderfreie Person, die nicht verheiratet ist, empfinde tiefste Empathie für Mütter und grundsätzlich für Mütter, aber vor allen Dingen auch für Mütter, denen es halt so geht.
Also fände ich es halt schade, wenn man dann abgewertet wird. Wir haben an dieser Stelle auch ein Update und zwar hat OP geschrieben. Danke für eure Antworten, hat gedauert, aber ich glaube ich habe dann doch jetzt mal begriffen, dass ich hier ein totes Pferd reite, vor allem, dass sie wahrscheinlich hinter meinem Rücken eh schon über mich reden, hat mich echt getroffen, weil ich denke, da ist wirklich was dran, wenn ich die letzten Monate so zurückblicke, ich wollte da ganz viel nicht sehen, ich habe mich jetzt gerade mal aus dem Gruppenchat entfernt, tut weh nach all den Jahren, ist aber wohl manchmal der Lauf der Dinge ich.
Ja, das ist ein guter Punkt und ich glaube, wenn sie ihr halt sowas in echt sagen, kann ich mir auch vorstellen, dass dann sich so hinter ihrem Rücken ausgelassen wird über sie, was halt auch total unfair und uncool ist. Und again es ist mega traurig, vielleicht treffen die sich in 8 Jahren und diese Freundinnen sagen, Hey, das tut mir leid, dass wir damals so waren werden das das das vielleicht sind einige von denen auch geschieden oder in einer Paartherapie oder die Kids sind halt größer und weniger mental load carearbeit und. Und dann kann man das alles noch mal ein bisschen anders reflektieren.
Aber jetzt an der Stelle ist es, glaube ich, die beste Entscheidung für sie. Lasst uns mal zur dritten Story gehen und zwar schreibt hier jemand, meine Partnerin macht eine Transition Mail to female, ich unterstütze sie aber habe mit unserer veränderten Dynamik zu kämpfen, ich 30 männlich, bin seit 12 Jahren mit meinem Partner nun seit 7 Monaten in Transition zur Frau zusammen, wir haben gemeinsam ein Haus viel zusammen durchlebt und ich liebe sie nach wie vor sehr seit einiger Zeit befindet sie sich in Transition Mail to female und ich unterstützt. Stütze sie dabei von Herzen.
Es macht mich ehrlich glücklich zu sehen, wie sie mehr und mehr zu sich selbst findet. Trotzdem merke ich, dass sich zwischen uns emotional und körperlich etwas verändert und das bringt mich ziemlich ins Grübeln. Ich identifiziere mich selbst als schwul und merke, dass ich mich weniger zu typisch weiblichen Eigenschaften hingezogen fühle. Ihre wachsende Weiblichkeit ist etwas, das ich respektiere und ihr von Herzen gönne.
Aber gleichzeitig spüre ich, dass meine sexuelle und romantische Anziehung nachlässt. Ich habe Angst, dass sie sich dadurch irgendwann unerwünscht oder zurückgewiesen fühlt. Das will ich auch auf keinen Fall, aber ich kann auch nicht so tun, als wäre alles wie früher, ich weiß nicht, ob ich das alles einfach zerdenke oder ob ich hier etwas Ernstes ansprechen muss. Dazu kommt, dass unser Sexleben fast vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Sie hat sich stark zurückgezogen, was ich nachvollziehen kann, sie hat mir gesagt, dass sie sich mit ihrem Körper in Klammern, vor allen Dingen mit männlichen Körperteilen sehr unwohl fühlt. Auch mein Körper stößt dabei inzwischen an Grenzen, die sie belasten. Ich akzeptiere das voll und ganz und habe sie nie unter Druck gesetzt, gleichzeitig lebe ich seit über einem Jahr mit stark unterdrückten eigenen Bedürfnissen und das Gefühl von Einsamkeit wird immer größer. Mir ist bewusst, dass Ihre Transition für Sie ein riesiger Schritt ist und ich Ihr dafür den Raum geben will, den sie braucht, aber ich fühle mich langsam ein wenig verloren in unserer Beziehung.
Wie schafft man es mit einer solchen Veränderung umzugehen, also emotional, körperlich, partnerschaftlich? Gibt es Wege eine Beziehung neu zu definieren? Können, ohne einander zu verletzen. Ich bin für jede erdenkliche Perspektive dankbar, also erstmal finde ich es richtig toll, dass du sie da unterstützt. Das finde ich so wichtig, weil das gibt ihr ja auch so eine Sicherheit, die sie braucht und ich glaube, das ist auch einfach kein einfacher Schritt, es ist ein sehr mutiger Schritt in unserer Gesellschaft, dazu zu stehen. Und dementsprechend sage ich da auf jeden Fall erstmal props an ihm, dass er da so ein toller Partner ist. Und ich verstehe auch, dass die Liebe bleibt. Aber es klingt halt irgendwo
auch so ein bisschen so, als würde die Beziehung die Form so ein bisschen verändern. Ich glaube, meine Frage ist so ein bisschen, ob er auch Unterstützung hat, so psychologische Unterstützung oder dass sie gemeinsam zu einer Paartherapie gehen, weil das finde ich total sinnvoll, ich meine, seine sexuelle Orientierung ist nun mal schwul, wenn sie jetzt halt in der Transition ist.
Dann ja macht das ja auch Sinn beziehungsweise ist es halt so eine ganz andere komplexe Realität und auch kein Versagen, sondern da treffen halt einfach unterschiedliche Dinge aufeinander und dass sie halt strockeln ist völlig normal und ich glaube sich da professionell Hilfe zu suchen für beide Seiten, nicht nur für die Person, die die Transition macht, sondern auch für den Partner oder die Partnerin allgemein ist halt mega wertvoll, damit man auch gemeinsam das vielleicht auch schafft.
Ich glaube die Transition, die ist ja auch ein Thema für beide, also auch wenn die eine Person in der Transition ist, es betrifft ja beide und es. Klingt so n bisschen so, als würde während sie sich findet, er halt immer mehr verlieren und das sollte halt auch nicht der Fall sein und ich glaube halt, dass so oder so jetzt mal unabhängig von sexueller Präferenz oder Geschlecht einfach auch die Sexualität dann dadurch n bisschen Stock, weil man entfremdet sich ja immer weiter dadurch, dass man das vielleicht dann auch nicht kommuniziert, weil er klingt ja auch so sehr so, er möchte sie unterstützen, er will für sie da sein, das heißt, wahrscheinlich kommuniziert er das auch nicht, aber diese Probleme sind ja
trotzdem da und ich glaube, dass ja fließt dann auch so ein bisschen in dieses körperliche mit ein. Ich glaube, was es braucht, sind auf jeden Fall ehrliche Gespräche von beiden Seiten, dass wirklich mitgeteilt wird, was los ist. Und nur weil er zum Beispiel dann sagt, so, Hey, das und das ist ein Bedürfnis, was mir fehlt, bedeutet es ja nicht, dass er sie nicht weiter unterstützt, aber ich glaube, man sollte sich da auf jeden Fall mal zusammen hinsetzen und darüber reden, was das mit den beiden Personen macht und was das mit der Dynamik zwischen den beiden Macht und zu gucken okay was bedeutet das für uns, was bedeutet das für unsere Liebe und was bedeutet das auch für unsere Partnerschaft, ich finde. Zu deiner Stelle mal in den Top
Kommentar gehen und zwar schreibt hier jemand, oft lässt sich eine solche Veränderung am Ende nicht überwinden. Aus der Beziehung wird eine tiefe Freundschaft, manchmal funktioniert es auch teils mit Methoden wie einem Öffnen der Beziehung, das Ding ist deine eigene Identität, hat sich ja nicht geändert, du bist nach wie vor ein schwuler Mann, so sehr du deine Partnerin auch liebst, du fühlst dich nur mal zu Männern hingezogen, das ist nichts wofür du die Vorwürfe machen solltest. Ja, und das ist halt irgendwie das Ding, so diese Balance zu finden, dass man sagt, OK, er unterstützt sie jetzt weiter in der Transition und ja, hält ihr den Rücken frei, gebt ihr Sicherheit, aber was können Sie
machen, damit er auch irgendwie entlastet wird und damit er OK ist, weil das halt auch super wichtig ist. Und ich glaube da ja die Balance zu finden sich da vielleicht jemanden an die Hand zu holen, jemanden professionellen Paartherapeuten oder es gibt bestimmt auch Experten in dem Bereich, um das so ein bisschen neu zu definieren, ohne dass man sich komplett verliert. Ich glaube, das wäre so ein bisschen das, was ich anpeilen würde.
Nächste Story, neuer Job mit einer engen Freundin ruiniert das unsere Freundschaft? Hallo zusammen, habt ihr gute Ratschläge, wie ich mit dieser Situation umgehen kann? Im April habe ich einen gut bezahlten Job aufgegeben, ich wechselte zu einem Unternehmen, das mir ermöglicht, mich viel besser um meine Familie in Klammern, ein Kleinkind und einen Teenager zu kümmern und einfach eine bessere Mutter zu sein. Ich habe mich auf diese Stelle beworben, sie aus eigener Kraft bekommen und weder meine Freundin als Referenz angegeben, noch sie in irgendwelcher Weise benutzt, um den Job zu bekommen. Letztendlich habe ich den Job bekommen und für meine Familie war das die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe und. Obwohl wir finanziell etwas zu
kämpfen haben, kommen wir gut über die Runden. Nun zum eigentlichen Problem, Ich arbeite in derselben Abteilung wie eine enge Freundin, ich habe keine größeren Probleme erwartet, da wir uns gut verstehen, oft zusammen etwas unternehmen und so weiter leider habe ich mich geirrt. Seit ich angefangen habe, habe ich festgestellt, dass meine Freundin bei der Arbeit ganz anders ist. Was ich zwar erwartet hatte, aber nicht in diesem Ausmaß. Am einfachsten lässt sich das so erklären, sie ist eine diktatorische Abteilungsleiterin, nur dass sie eben keine Abteilungsleiterin ist. Ich wurde eingestellt, um ihre Arbeitsbelastung zu verringern, aber sie ist nicht bereit, irgendwas und ich meine wirklich irgendwas abzugeben, das geht so
weit, dass es einem gemeinsamen Login für die Rechnungsstellung gibt, den ich für die wöchentliche Rechnungsstellung benötige, und ich darf weder den. Den Benutzernamen noch das Passwort haben. Ich sollte erwähnen, dass nicht einmal unsere direkte Vorgesetzte diese Daten hat, sie muss kommen und sie für uns eingeben. Ich habe begonnen mich aus der Freundschaft zurückzuziehen, in der Hoffnung zumindest diesen Job zu retten, abgesehen von der Diktatur meiner nicht vorgesetzten liebe ich diesen Arbeitsplatz, er bietet mir alles, was ich als berufstätige Mutter gesucht habe.
Gibt es eine Möglichkeit die Freundschaft zu retten? Ich habe darüber nachgedacht mit meiner Freundin zu sprechen und ihr im Grunde genommen zu sagen, Hey, du bist ein bisschen verrückt bei der Arbeit und und buchstäblich jeder hat Angst, dich mit einer Frage anzusprechen, weil du nur schnippisch reagierst. Ich habe aber auch den Eindruck, dass das wahrscheinlich sinnlos ist und nur zu Spannungen führen wird, weil sie bei der Arbeit nur schnippisch reagiert.
Ich glaube wirklich, dass es am besten ist, die Freundschaft aufzugeben, weil ich diesen Job für meine Familie wirklich brauche. OK, ich glaub es kann halt echt schwierig sein, wenn Freundinnen oder also wenn man in einer Freundschaft ist und dann anfängt zusammen zu arbeiten. Ich glaub es ist so n bisschen das gleiche wie wenn man in einer Partnerschaft ist und dann noch zusammenarbeitet gemeinsam arbeiten ist immer was anderes als ne private Beziehung zu haben und ich glaube da kann schnell was kollidieren wenn sich beides so n bisschen. Ja, ich sag mal vermischt.
Es ist ja auch schwierig. Ich meine, was ich jetzt hier höre ist, dass diese Freundin auf Arbeit ihre Machtposition so ein bisschen ausnutzt, ohne dass sie Vorgesetzte ist. Das finde ich eh mega schlimm und dann will man vielleicht auch nicht direkt sie so anschwärzen oder das Gespräch suchen, weil man sich so denkt, Oh Gott, wir sind ja auch befreundet, ich glaube sie versucht halt so ein bisschen Harmonie zu schaffen von dem, wie sie sie beschreibt, sie braucht halt irgendwie diese berufliche Stabilität, sie spricht es lieber nicht an, aber das geht dann halt auf Kosten von ihr und das ist halt auch belastend, es wäre auf jeden Fall sinnvoll, das Gespräch zu suchen, weil sie.
Selbst wenn man nicht mehr in der Freundschaft ist, muss man ja irgendwie noch als Kolleginnen miteinander klarkommen. Und da glaube ich ins Gespräch zu gehen und zu sagen, Hey, wir müssen mal und uns unterhalten, das ist halt super wichtig, glaube ich, damit es halt auch funktioniert, jetzt mal unabhängig von der Freundschaft und wenn es klappt und vielleicht reagiert sie ja voll nett. Und sagt, so ey OK, danke für den Hinweis, da habe ich irgendwie einen blind Spot, dann ist es ja auch voll gut und dann muss man die Freundschaft nicht aufgeben. Aber ich glaube die Kommunikation an der Stelle wäre richtig wichtig und ich glaube ich würde auch gerne wissen, wie eng die beiden befreundet waren,
weil wenn sie jetzt sagt, sie hat sich ohne die Referenz dieser Freundin bei dem Arbeitgeber beworben und das überhaupt nicht benutzt. Ich glaube, wenn ich eine enge Freundin hätte, die irgendwo arbeitet, wo ich unbedingt hin will, würde ich das halt schon mit der Freundin besprechen und mir das dann auch schon, also würde ich das halt schon nutzen, also finde ich das auch irgendwie so ein bisschen weird, ich meine was sagt ihr und? Ist ja dann auch irgendwie seltsam, wenn sie da auf einmal anfängt und ihre Freundin überrascht. Und so ist so.
Ja, ich bin jetzt eine neue Kollegin, also weiß ich nicht, finde ich ein bisschen auch ehrlich gesagt ansonsten, ich glaube was sie sich halt überlegen muss, ist so ein bisschen was sind ihre Prioritäten und was ist ihr das wichtigste, sie hat ja schon eigentlich ganz klar gesagt, Ey, mir ist der Job am wichtigsten, weil der einfach für meine Familie wichtig ist und im Fall der Fälle würde sie die Freundschaft ja kicken und das ist ja schon mal ganz gut, dass sie das für sich, glaube ich, so ein bisschen.
Ja, sich klargemacht hat und dann in so ein Gespräch zu gehen mit so einer gewissen emotionalen Distanz vielleicht auch, falls blöd reagiert wird, fände ich, glaube ich, ganz sinnvoll und ja, sich relativ klar darüber zu sein. Wie man das ganze handeln will, wenn es halt bergab geht und bei sich selbst zu bleiben ist da glaube ich richtig wichtig.
Und da ja sich selbst gegenüber loyal zu sein, lasst uns mal in den Top Kommentar gehen und zwar schreibt ihr ne Person ehrlich gesagt klingt das so, als müsste Euer Vorgesetzter sie besser managen und Sie daran erinnern, dass Sie keine Führungskraft ist. Two Point eigentlich. Ich würde wahrscheinlich zuerst versuchen, mit ihr darüber zu sprechen, aber beim ersten Anzeichen von Widerstand würde ich das Gespräch beenden und mich an euren Vorgesetzten wenden. Dies ist ein produktivitätsproblem du wurdest eingestellt, um die Arbeit abzunehmen und effizienter zu arbeiten und sie behindert euch beide, daher muss im Grunde genommen ein Vorgesetzter eingeschaltet werden, um sicherzustellen, dass die Dinge
so laufen, wie das Unternehmen es möchte und nicht so, wie deine Freundin es will. Das finde ich aber eh ein bisschen spannend. Stimmt, sie wurde eingestellt um die Arbeit abzunehmen. Aber was macht Sie denn dann? Also, wenn sie nichts abgeben kann, wie läuft das dann, wie laufen die Meetings auch mit der Vorgesetzten und merkt da keiner, dass der Workout von einer Freundin nicht weniger wird und sie hier die arbeiten nicht machen kann?
Das echt n bisschen weird und stimmt, da sollte auf jeden Fall die Vorgesetzte oder der Vorgesetzte Mal sagen, OK die und die Arbeiten gibst du jetzt bitte ab und ich hatte das auch mal als ich im Angestelltenverhältnis war, dass ich jemanden bekommen hab, der mich unterstützen sollte und dann hab ich mich halt mit meiner Chefin zusammengesetzt und wir haben halt einfach genau sortiert welche Aufgaben kann ich abgeben und welche nicht und dann war das so mega klar definiert und wir haben sogar so die Namen dahinter geschrieben, damit einfach das feststeht und sich keiner irgendwie auf die Füße getreten fühlt und das würde ich an dieser Stelle glaub ich auch erwarten um halt solche Spannungen zu.
Vermeiden gehen wir mal die nächste Story und zwar schreibt hier jemand der Freund 29 meiner Schwester 28 übt einen ganz furchtbaren Einfluss auf meinen Freund 32 aus. Es geht mir so derbe auf den Sack, was für einen perversen Einfluss der Freund 29 meiner schwester 28 auf meinen freund 32 ausübt. Ich 29 bin schon seit 11 Jahren mit meinem Freund zusammen, zwischen uns läuft eigentlich alles perfekt, wir wollen heiraten, wohnen zusammen, schauen uns zurzeit einige Häuser in unserer Umgebung an und machen große Pläne rund um Hochzeit, Flitterwochen und gemeinsame Kinder. Meine Schwester hat seit circa 3 Monaten einen neuen Freund, der inzwischen auch unseren Eltern vorgestellt wurde und bei jeder Familie.
Eine Zusammenkunft dabei ist. Und dieser Kerl ist einfach das letzte. Ich will nicht sagen, dass meine Schwester einen furchtbaren Männergeschmack hat, aber sie hat einen furchtbaren Männergeschmack. Sie sucht sich immer die Idioten aus, die Scheiße bauen und dann endet die Beziehung wieder in großem Drama.
Jetzt hat sie einen Alpha, der glaubt wirklich, dass er was Besseres sei, wenn er meine Schwester herumkommandiert und sich aufführt wie der letzte Hornochse das soll das Problem meiner Schwester sein, da halte ich mich raus, aber mein Freund verhält sich seltsam. Seitdem wir den Typen kennengelernt haben und ich befürchte, dass er sich hin und wieder mit ihm trifft. Normalerweise haben wir keine Geheimnisse voreinander, aber in letzter Zeit lässt er ein paar Dinge offen, sonst sagt er mir immer zu welchem Freund er geht, aber jetzt sagt er nun. Auch noch, dass er sich mit einem Freund trifft. Er versucht auch dominanter rüber zu kommen, meist im Bett und wenn ich dann darüber kichere, weil das so überhaupt nicht zu ihm passt, dann fängt
er auch noch an mir zu drohen und wird ausfallend, was ich auch nicht so wirklich ernst nehmen kann. Mein Freund ist ein Teddybär, kein Alphawolf und das ist auch gut so, denn das Liebe ich an ihm und das sage ich ihm auch oft. Ich hasse es, dass der neue Freund meiner Schwester meinen Freund derart beeinflussen kann, ich verstehe auch nicht wieso er sich beeinflussen lässt.
Ich meine er hat doch alles und ich bin doch auch zufrieden und glücklich. Schwieriges, schwieriges Thema. Ich glaube, das Ding ist halt so dieses, es ist ja so toxische Männlichkeit und wenn das halt so rüber schwappt, dann kann halt glaube ich die ganze Familie drunter leiden oder auch dran zerbrechen, weil das ist es ja was am Ende.
Ja, passiert dieser Alphatyp? Das finde ich ja eh schon komplett unnötig und anstrengend. Ja, macht es halt dann irgendwie vor und wir wissen ja jetzt auch nicht, ob er sich vielleicht mit diesem teddybär Image auch so wirklich wohl fühlt oder ob er in diesem Alphatypen halt irgendwie was sieht, was er gerne mehr hätte.
Ich glaub, das ist auch so n bisschen das was das so ganz oft gefährlich macht mit diesen ganzen Alphamails, dass sich vielleicht manche Männer nicht so ganz männlich fühlen wegen toxischer Männlichkeit, die dann halt auch in ihnen drin ist. Und dann sehen die halt diese Männer, die dann das halt so krass ja bewerben, sag ich mal. Und ja, werden da so n bisschen reingesogen und also ich finde auf einmal dominanter im Bett zu sein. So was bespricht man doch eigentlich mit einer Partnerin und also entweder man sagt Halt so ey ich mir fehlt was im Bett, ich wär gern dominanter im Bett und dann quatscht man darüber und setzt das Halt um.
Man macht das nicht einfach so und also ich find es. Ein bisschen uncool, dass sie dann irgendwie kichert, oder? Also ganz kurz, dass er ihr droht, geht auch gar nicht, also wenn sie dann kichert, aber ich glaube, ich finde es auch ein bisschen schwierig, dass sie dann so kichert oder selbst dieses Drohnen nicht ernst nehmen kann, weil am Ende, egal wie er das gerade zeigt, anscheinend ist da irgendwie was, womit er nicht zufrieden ist.
Und da fressen sich ja auch diese Alphamänner immer rein, die suchen sich ja Männer, die mit irgendwas unzufrieden sind und es kann alles mögliche sein in ihrem Leben und schaffen es dann den Strick so zu drehen, dass Männer glauben, dass, wenn sie dann so werden. Wie diese Alphamänner sich dann diese Probleme auflösen oder das irgendein Loch in denen füllt, welches sie haben. Und ich glaube wenn man dann als Partnerin halt sie auslacht, dabei entfremdet das halt umso mehr, was halt wie gesagt gar nicht geht ist drohen.
Also sorry wenn mir jemand im Bett droht oder grundsätzlich, das wäre halt wirklich ein No go. Weil du willst dich ja sicher fühlen in deiner Partnerschaft und das kannst du halt nicht, wenn du bedroht wirst. Also das finde ich richtig, richtig krass. Und ja, erscheint da irgendeine Bestätigung zu suchen, da sollte man auf jeden Fall ins Gespräch gehen.
Ja, das könnte sich halt sonst immer weiterentwickeln und dann können halt neue Dynamiken entstehen, die glaube ich nicht so gut sind für die Partnerschaft. Ich glaube was auch noch so ein Thema ist, ist so dieses, dass er jetzt neuerdings immer sagt, dass er sich einfach nur mit einem Freund trifft. Ich glaube, es geht auch gar nicht so krass um Kontrolle, sondern sie ist halt einfach oder OP ist einfach besorgt, dass er sich halt mit dieser Person trifft und ich finde es OK zu fragen, mit wem er sich trifft. Ich glaube ich finde es komisch oder nicht richtig es zu verbieten, weil ich finde man kann einander oder sollte einander nichts verbieten in einer gesunden Partnerschaft, ich würde es aber hinterfragen,
warum mein Partner sich überhaupt mit diesen Menschen treffen will, wenn wir gleiche Werte haben, weil am Ende, wenn ich mir so vorstelle, ich bin in einer Partnerschaft und mein Partner. Partner hat einen Bruder und der hat irgendwie eine Partnerin und die ist komplett was Werte angeht einfach ganz anders. So und auch irgendwie so, dass mein Partner das als gefährlich einstufen würde oder schwierig, einfach wir haben ja im besten Fall die gleichen Werte und Vorstellungen und dann denke ich mir doch nicht so okay.
Ja, sympathisch. Also wisst ihr, wie ich das meine? Das finde ich halt auch irgendwie spannend, mal genauer zu unterfragen OK, warum willst du dich denn mit ihm treffen, was gibt dir das und was suchst du eigentlich gerade und dann da einfach auf einer anderen Ebene, wertschätzend und auch weich reinzugehen und nicht in so Fronten zu verfallen, sage ich mal, weil das braucht es an der Stelle nicht. Ich habe an der Stelle auch wieder einen Top Kommentar vorbereitet und da schreibt jemand, ich glaube du nimmst das was gerade passiert nicht ernst genug. Du bekräftigst in deinen Kommentaren, dass du eine Zukunft mit deinem Teddybär planst, aber es sieht mir doch stark danach aus, dass dein
Freund schon länger unglücklich mit seinem teddybär Dasein ist. Erscheint unsicher zu sein in seinem männlichen Stolz verletzt, überschreitet gezielt Grenzen, dazu die Heimlichtuerei und das ausweichende Verhalten, er will selbst Alpha werden und wenn er das weiter verfolgt, wird ihm bald komplett egal sein, ob er dich dabei verletzt in Klammern.
Von mental oder physisch. Menschen können sich ändern, nicht immer nur im positiven Pass auf dich auf, ja, ich stimme auf jeden Fall zu, man muss auf jeden Fall ernst nehmen, deswegen auch nicht einfach nur kichern, wenn er dann irgendwas im Bett macht, sondern wirklich hinterfragen, so ey was was möchtest du gerade, was gibt dir das gerade, das sind Grenzenverletzungen und da wirklich mal ein erwachsenes.
Ernstes und auch tiefes Gespräch zu führen. Und es kann auch sein, dass es dann eine taff Conversation ist. So die braucht man auch in Partnerschaften. Ehrliche taff Conversations, die auf Augenhöhe stattfinden und respektvoll sind, sind meiner Meinung nach einer der größten oder stärksten Fundamente in Partnerschaften, damit man genau weiß, hier stehe ich, hier steht mein Partner, das verbindet uns und das sind einfach Lernfelder für uns beide oder hier fehlen, also hier werden Bedürfnisse nicht befriedigt.
Und ich glaube, ich würde auf jeden Fall direkt erst mal ins Gespräch gehen und mir das weiter anschauen. Wenn es sich aber weiter verfestigt und auch wenn die jetzt schon lange zusammen sind und Kinder haben wollen und nach einem Haus schauen, das ist halt das Ding und das sage ich auch immer zum Thema Eheschließung oder dass man für immer zusammen sein will. Ich bin selber romantisch, ich finde, das ist eine tolle Idee und ich finde das einfach irgendwie cute und schön bis zum Ende des Lebens mit jemandem zusammen zu sein. Ich bin aber auch realistisch genug, um zu wissen, Menschen können sich verändern, du kannst 20 Jahre lang mit jemandem zusammen sein.
Zu sein. Und auf einmal fährt er sich auf irgendeiner Internetseite und geht irgendein Rapid hole runter und wird extremistisch oder entwickelt ein Alkoholproblem oder hat eine mentale Erkrankung, die es euch richtig schwer macht in der Partnerschaft. Ne. Also es ist auch gar nicht so, dass ich das jetzt bewerte, also oh mein Gott, es geht gar nicht, aber es kann halt wirklich immer was passieren nach einem Jahr ehe, nach 20 Jahren ehe, nach 5 Monaten, nach 30 Jahren ehe, es kann immer was sein und ich glaube man muss halt immer schauen was ist der Status quo und.
Und nicht was hätte ich gerne und was hatten wir in der Vergangenheit, sondern wo geht die Reise gerade für uns hin und da einfach ja aufmerksam zu bleiben, sage ich, finde ich schon sehr wichtig. Gehen wir jetzt in die letzte Story und hier schreibt jemand, bin ich das Arschloch, meine Freundin hat einen neuen Hund und ich hasse ihn okay als Hundebesitzerin ja weiß ich nicht, ich lese mal vor, ja.
Meine freundin 26 und ich 34 sind seit einem Jahr zusammen. Nach 6 Monaten Beziehung sagte sie mir, dass sie sich einen neuen Welpen anschaffen wolle. Das war für mich in Ordnung, aber ich habe aufgrund früherer Erfahrungen Probleme mit kleinen Hunden und Liebe generell größere Hunderassen, da ich mit einem Rottweiler aufgewachsen bin.
Ich habe ihr dies deutlich gemacht, obwohl sie alle Hunde liebt, ihre Eltern erlaubten ihr nur einen kleinen Hund einer bestimmten Rasse, da sie noch bei ihnen wohnt in Klammern wir sind beide noch nicht bereit zusammenzuziehen, ich sagte. Sagte ihr, dass für mich das ein größeres Problem sein könnte und sie vielleicht abwarten sollte, wie sich die Dinge entwickeln und wir vielleicht einen größeren Hund anschaffen sollen, wenn wir zusammenziehen? Sie hat sich trotzdem die kleinste weiße Fellkugel gekauft, die ich je gesehen habe, wir hatten einen kleinen Streit deswegen, ich hasse kleine Hunde, ich habe ein Problem mit ihnen und bekomme Angstzustände. Nach dem Streit habe ich versucht, darüber hinwegzukommen und eine Bindung mit dem Hund
aufzubauen. Aber jede Verhaltensweise vom Hund triggert mich. Ich hasse alles an ihm. Jetzt hat sie davon gesprochen, zusammenzuziehen und das Thema mit dem Hund kam wieder auf, ich habe es mit diesem Hund versucht, aber ich kann mir nicht vorstellen zusammen mit ihm zu wohnen und glücklich zu sein.
Ich habe ihr gesagt sie solle ihn bei Ihren Eltern lassen, da sie auch eine Bindung zu ihm aufgebaut haben und dass wir einen Hund suchen, den wir beide lieben und großziehen können, nicht nur sie. Jetzt sind wir in einer Sackgasse und sie weint. Ich habe meine Gefühle von Anfang an klar zum Ausdruck gemacht, als das Thema zur Sprache kam. Und Sie möchte unbedingt aus dem Haus Ihrer Eltern ausziehen, während ich mein eigenes Haus besitze. Was soll ich jetzt tun, bin ich das Arschloch? Ja, ich glaube, da prallen so ein bisschen unterschiedliche Lebensrealitäten und Vorstellungen aufeinander, er hat seine Präferenz oder seine Abneigung, sage ich mal, sehr klar kommt.
Kommuniziert, was auch sein gutes Recht ist. Ihr gutes Recht ist es aber auch, sich den Hund auszusuchen, den sie halt möchte und nach 5 Monaten Beziehungen fände ich es auch irgendwie ein bisschen too Much verlangt, dass sie sich dann auf einmal nach den Vorstellungen von ihm richtet, was er für eine Hunderasse will, wenn sie halt eigentlich diesen kleinen Hund gerne möchte. Er sagt ja, sie mag alle Hunde, aber sie hat sich ja für diesen Hund entschieden, wahrscheinlich auch eine Bindung aufgebaut und. Und das ist halt einfach n bisschen schwierig, gerade wenn ich mir vorstelle, so OK erscheint ja wirklich n Thema mit diesen kleinen Hunden zu haben, wo ich mich auch fragen würde, OK, was ist da passiert,
vielleicht ist es auch was was er angehen möchte, gerade wenn er sagt er will es versuchen, ist halt die Frage was hat er versucht, hat er sich vielleicht auch mal damit auseinandergesetzt ob er da irgendwie n Trauma hat oder was da genau passiert ist. Sich vielleicht da auch ja ne Therapie gesucht um das aufzuarbeiten wieso also es gibt ja auch so spinnenphobien oder sowas und ich glaub das.
Klingt für mich ja so ein bisschen danach. Und ja, erscheint ja Angst zu haben und das kippt, aber bei ihm habe ich das Gefühl, er in so eine Ablehnung dann und auch in so eine Kontrolle, weil also korrigiert mich, aber ich finde es halt wie gesagt krass nach 5 Monaten zu sagen hol dir keinen Hund, hol dir erst später eine wir zusammen einholen wenn sie sich das die ganze Zeit schon wünscht, das finde ich schon irgendwie sehr kontrollierend und dann auch zu sagen sie soll den Hund halt. Dort lassen bei ihren Eltern, und sie darf ihn halt praktisch nicht mitnehmen.
Also ich mein, sie mag diesen Hund wahrscheinlich schon sehr gerne und ja, finde ich halt ehrlich gesagt. Schwer. Es ist halt auch irgendwie so n es ist auch wirklich kein wir, dort hab ich das Gefühl, also es ist halt so ihr Hund ihr Problem, es wird sich nicht so wirklich damit auseinandergesetzt was sie gemeinsam machen können. Neben der Therapie wäre jetzt auch mein Gedanke mal nen Hundetrainer oder ne Hundetrainerin zu rufen und falls es wirklich Angst ist die jetzt nichts tiefergehendes hat, sondern einfach irgendwie dass er überfordert ist im Umgang mit kleinen Hunden, dass man da irgendwie dran arbeitet, aber wenn er sagt, dass er mit großen Hunden kein Problem hat. Dann bedeutet das ja eigentlich,
dass er wahrscheinlich irgendwas sitzt, was er vielleicht aufarbeiten könnte. Ich glaube, wichtig ist halt einfach für beide zu sehen, OK, was wollen sie und was ist möglich, ohne dass beide sich verraten, weil ich denk mal also ein Kompromiss, ich sag immer ein guter Kompromiss ist, wenn beide so ein ganz bisschen unglücklich sind, aber es ist halt nicht, dass sich einer von beiden Halt basically verraten fühlt oder eine Person entscheidet und ich glaube da muss halt geguckt werden, das ist halt eine schwierige Situation und. Ich würde meinen Hund auch nicht weggeben. Ehrlich gesagt, wenn ich mir so vorstelle, in neue Partnerschaft zu kommen und dann mag die Person oder Hass, es wird ja von Hass gesprochen, das ist auch so
Thema. Ich finde, hassen ist so ein starkes Wort, ich glaube, ich sage fast nie hassen, weil ich finde, Hass ist so eine starke und so eine zerfressende Emotion, dass das ja wirklich krass sein muss, wenn du einen Hund hasst. Ich glaube, wenn jemand meinen Hund wirklich hassen würde, wäre schwierig, weiß ich nicht, ob ich die Partnerschaft könnte. Weil also ich hab es von mir als Hundehalterin gesprochen, bankai ist halt schon ein krasser Teil meines Lebens, er ist halt fast immer da.
Klar, ich lass ihn auch mal zu Hause oder wenn ich nach Köln zum Drehen fahre, hab ich ihn nicht immer dabei, sondern lass ihn dann auch bei Hundesitter innen oder Freundinnen und ich sag auch irgendwo OK es gibt einmal mich und es gibt aber mich mit dem Hund und mein ganzes Leben wird nicht vom Hund konsumiert, das ist mir schon irgendwie wichtig, dass ich da auch irgendwie. Mascha bleibe und meine Hobbys und Interessen und alles habe und halt nicht nur dieses Hundethema habe. Aber wenn jemand wirklich meinen Hund hassen würde, könnte ich glaube ich nicht guten Gewissens mit einer Person zusammen sein, die ja dann auch irgendwie erstens sich unwohl fühlt bei meinem Hund, aber auch dann
meinem Hund und auch damit mir ein schlechtes Gefühl gibt. To be on ist. Ich würde an der Stelle mal in die Top Kommentare gehen, denn ja er hat gefragt ob er es Arschloch ist und ich würde sagen ehrlich gesagt, dass er. Ja, schon das Arschloch. Ein bisschen ist. Ich bin mal gespannt, was ihr sagt, ob ihr es anders seht.
Vielleicht bin ich auch bei ist, weil ich Hundehalterin bin, dann könnt ihr mir das auch gerne sagen, aber ich lese mal vor was Reddit gesagt hat top Kommentar es ist eine Pattsituation du magst keine kleinen Hunde aber sie hat einen ihr wart erst seit 6 Monaten zusammen 5 als sie den Hund bekam es war noch nicht wirklich an der Zeit deine Meinung zu Hunden zu berücksichtigen. Wenn du nicht mit dem Hund zusammen sein kannst, kannst du auch nicht mit ihr zusammen sein. Es ist nicht vernünftig von ihr zu erwarten, dass sie ihn jetzt weggibt.
Zofft es, bis das Arschloch, wenn du nicht verstehen kannst, warum es unfair ist, ihr zu sagen, sie solle den Hund weggeben und dann hatten wir noch ein nicht das Arschloch Wort und zwar schrieb hier jemand nicht das Arschloch, du hast deine Position klar zum Ausdruck gebracht und sie hat sich den Hund trotzdem angeschafft.
Das allein macht zwar keinen von euch zu einem Arschloch, aber es scheint klar zu sein, dass keiner von euch für den anderen Priorität hat. Ich würde denken, dass ein Zusammenziehen zu einer. Katastrophe führen würde okay und Reddit hat insgesamt gewohnt, dass es keine Arschlöcher in der Situation gibt.
Ja, ich glaube, ich gehe auch entweder mit so einem ganz soften, dass er das Arschloch ist, weil er ja irgendwie dann verlangt, dass sie den Hund bei ihren Eltern lässt oder halt auch irgendwie dann Ansprüche schon 5 Monate in die Beziehung rein geltend gemacht hat, aber letzten Endes ist es ja auch sein gutes Recht zu sagen, er möchte keinen kleinen Hund und das geht für ihn nicht und es ist ihr gutes Recht zu sagen, sie liebt diesen Hund und sie will ihn halt mitnehmen.
Und dann ja, ist halt die Frage, ob man irgendwie eine Lösung findet, mit der sich beide wohlfühlen, oder ob dann damit auch so ein bisschen das hier eine Endstation ist, weil man einfach sagt, so, Hey, das passt nicht, ich meine, es muss ja auch für das Beenden von Beziehungen, es muss ja nicht immer was krasses sein, wie irgendwie betrug oder krasse Lügen oder irgendwie so was um den Dreh, es kann ja auch wirklich so was sein, dass einfach unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinanderprallen, und man merkt, nee, das ist es nicht, das passt nicht, wir haben andere Vorstellungen und. Und das ist auch OK so und ich finde tatsächlich, dass es auch irgendwie in Anführungsstrichen die beste Art ist, sich zu trennen, wenn es halt ohne Drama
ist. Wenn es friedlich ist und wenn beide Parteien einfach merken, OK, anscheinend sind wir nicht die richtigen Personen füreinander und sich da alles gute wünschen und dann ja sich jeder selber so ein bisschen auf seinen jeweiligen Weg begibt. Das ist per se nichts Schlechtes. Ich sag jetzt nicht, dass sie sich trennen sollen. Vielleicht finden Sie ja auch N-Weg, siehe jetzt entweder mit einer Hundetrainerin, einem Hundetrainer oder dass er ne Therapie macht, weil er irgendwie so n krasses so ne krasse Abneigung hat gegen kleine Hunde, aber es muss halt irgendwie auf jeden Fall ne Lösung gefunden werden, mit der beide OK sind oder?
Ja man muss halt sagen OK, dann trennen sich halt da die Wege. Leute, wir sind am Ende der Folge angelangt. Ich danke euch herzlich fürs Zuhören. Nächste Woche kommt auch noch mal eine Solo folge, ich war nämlich davor krank, deswegen hatte ich keine Gastfolgen und gestern Folgen aufnehmen können dementsprechend.
Ich freue mich wenn ihr einschaltet, ich küsse wie immer eure Augen und ansonsten macht es gut und wir sehen uns zur nächsten Woche ciao ciao.