Hey München· Folge 96

#11 Pelicot-Fall in München? / Umstrittener LMU-Professor zwangspensioniert

Donnerstag, 16. April 2026 · 19 min

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Shownotes

„Hochkriminell, hochprofessionell, menschen- und frauenverachtend und monströs“: So beschrieb der Vorsitzende Richter Markus Koppenleitner die Taten von Yong T. Mehrmals hat der 28-Jährige eine Freundin narkotisiert, um sie zu vergewaltigen. Die Videos von den Taten teilte er in Chatgruppen. Unter anderem wegen versuchten Mordes und besonders schwerer Vergewaltigung wurde Yong T. jetzt zu elf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-prozess-verg…). Im Podcast sprechen wir darüber, wie der Täter sich vor Gericht verhalten hat und wie sich das Urteil auf zukünftige Fälle auswirken kann.

Bereits seit einigen Jahren gerät der Journalistik-Professor Michael Meyen immer wieder in die Schlagzahlen, unter anderem wegen seines Engagements bei der „Querdenker“-Zeitung Demokratischer Widerstand. In den vergangenen Jahren gab es zwei beamtenrechtliche Disziplinarverfahren gegen ihn. Jetzt hat die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) den 58-Jährigen vorzeitig in den Ruhestand versetzt (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-lmu-meyen-vo…). Wir beschäftigen uns bei „Hey München“ mit den Vorwürfen gegen den Professor.

Ergänzung zum Anschlag auf das israelische Restaurant Eclipse, über den wir in unseren weiteren Themen gesprochen haben: In der Nacht auf den Donnerstag ist ein Bekennervideo einer pro-iranischen Terrorgruppe aufgetaucht. Hier findet ihr weitere Details dazu. (sueddeutsche.de/muenchen/anschlag-muenchen-isr…)

Unsere Gastro-Tipps diese Woche sind zwei Neueröffnungen: Shin Shin Ramen im Flux und Ice Roulé in der Amalienstraße.

Die Good News der Woche: Am 17. April beginnt das Frühlingsfest! (sueddeutsche.de/muenchen/fruehlingsfest-muench…) Und auch rund um München gibt es wieder viele Volksfeste (sueddeutsche.de/muenchen/fuerstenfeldbruck/vol…).

Moderation: Lisa Bögl & Tim Brack
Redaktion: Laura Terberl, Florian Haamann, Jacqueline Lang, Linus Freymark, Anna-Maria Salmen
Produktion: Aylin Sancak

Redaktionsschluss der Folge: Dienstag 14 Uhr

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... betäubt, vergewaltigt und gefilmt. In München endet ein Fall der den Richter an denen von Giselle Pelikot erinnert. Jetzt wurde der Täter verurteilt... Und? Ein LMU-Professor hat Schlagzeilen gemacht weil er eine Querdenkerzeitung herausgegeben hat! Jetzt wurde er zwangspensioniert. Was ist da passiert?!

Hallo und herzlich willkommen bei dieser Folge von Hey München. mein Name ist Tim und ich sitze hier mit Lisa. Hallo Wir bringen euch jeden Donnerstag die zwei wichtigsten News der Stadt. Und am Ende gibt's immer noch einen Gastrotipp. und damit wir ein bisschen positiv in die Woche starten können, eine gute News!

Zuerst geht es jetzt um ein ernstes Thema. Wir wollen nämlich heute über einen Münchner Gerichtsprozess sprechen, der hat uns in einer Redaktion sehr bewegt und ist auch deswegen besonders, weil's der erste Prozess dieser Art in München isst und weil das Urteil richtungsweisend für zukünftige Fälle sein könnte.

Triggerwarnung an der Stelle. Es geht bei dem Fall um sexuellen Missbrauch sowohl physisch als auch online. Wenns euch damit nicht gutgeht dann gibt den Teil. lieber Tim. was wird denn dem angeklagten vorgeworfen? Die Staatsanwaltschaft hat ihm angeklagt und vorgeworfen, dass er seine Bekannte vergewaltigt haben soll.

Davor hatte sie betäubt und narkotisiert. die hat davon nichts mitbekommen Und er hat seine Taten auch gefilmt und diese Bilder also Bilder und Videos dann mit anderen in Gruppen in Telegram Gruppen geteilt. Du hast gesagt bekannte. Wie war das Verhältnis zwischen den beiden? oder woher kannten die sich?

Also der Täter ist ein chinesischer Student Und der hat im selben Haus gewohnt. Also es war so eine Nachbarin, aber die haben auch eine Art offene Beziehung geführt. Das hat ein Polizist vor Gericht gesagt und zwar hat er sich um den Haushalt gekümmert und gekocht und sie hat dann dafür halt auch sexuelle Gefälligkeiten gemacht.

also... Die waren jetzt nicht nur in Nachbarinnen, die kannten sich schon davor. Und das mit den Chatgruppen? Das hört man jetzt immer mal wieder entfällen! Was sind das denn für Chatgruppe? oder was ist da für ein Problem, dass da dahinter steht?! Also der Täter jetzt im Münchner Fall, hat schon in China war er bei Chatgruppen aktiv.

Wo er sich informiert hat einfach und jetzt in dem fall speziell geht es um eine Telegram Gruppe, in der acht Leute drin waren und die haben sich halt darüber ausgetauscht wie narkosiere ich meine Opfer am besten dass sie wirklich regungslos sind? Die haben da dann von Totenschweinen gesprochen. also haben ihre Opfer so bezeichnet oder sie auch als Autos und ja so als Code Wörter Autos für Sie benutzt und so.

also sie haben sie entmenschlicht haben sich eben darüber ausgetauscht, wie die beste Vorgehensweise ist. Also der Täter jetzt aus München hat dann auch mal gesagt was mache ich? Dass sie wirklich komplett regungslos ist. Aber ich finde es interessant dass Sie benutzen Code-Werter wie Autos damit es irgendwie verschleiert ist aber im Endeffekt dokumentieren die ja eigentlich ihre ganzen Taten damit online selbst oder?

Absolut das beobachten wir auch. Experten also unsere Kollegin Susi Wimmer hatte mit einer forensischen Psychiaterin geredet und ihr habt halt auch gemeint heutzutage so was eher gefilmt wird und auch zur Selbstdarstellung dient. früher, haben solche Täter so etwas eher versteckt. Und versucht nicht aufzufallen.

heute finden sie halt im Internet auch Gleichgesinnte und wollen dann auch mit Pralen natürlich dientes Material dann teilweise auch zur selbstbefriedigung. aber da bildet sich eine Art Community. dann so also wenn man jetzt zum Beispiel Täter ist und merkt ich habe da irgendwelche Gelüste Man merkt dann aber, oh da ist jemand gleichgesinntes im Internet und dann schließt man sich zusammen.

Dann wird es eher akzeptiert. Dann finden die eine Art Community und man hat natürlich auch Informationen wie man am besten vorgeht. Okay das waren ja mehrere in dieser Chatgruppe. weißt du ob dann die anderen? haben sie sich irgendwie dann da verschlüsselt oder konnte man die dann auch finden? Man konnte sechs von denen finden.

der erste war in Frankfurt Und über den, über dessen Handydaten konnte die Polizei die weiteren identifizieren bis auf ein und so ist auch die Spur nach München gelegt worden. Und so könnte dann halt eben auch der Täter aus München überführt werden. Und die anderen waren neben Frankfurt-München waren ja auch in Mannheim, in Berlin, in Nürnberg, in Göttingen bis in die Niederlande und auch eine Spurt in die USA geführt.

also es war schon internationales Netzwerk obwohl nur acht Menschen darin waren. Und jetzt wurde der verurteilt. wie ist denn das Urteil ausgefallen? Dafür übergebe ich jetzt an unseren Gerichtsreporter Linus. Der war am Dienstag bei der Urteilsverkündung vor Ort und er sagt euch jetzt, was der Richter da verkündet hat.

Hey München! Ich melde mich hier aus dem Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße wo der Vorsitzende Richter am Diensttag Vormittag das Urteil verkündete. Elf Jahre und drei Monate muss der heute achtundzwanzigjährige Angeklagter in Haft – der Prozess, der heute in München zu Ende gegangen ist dürfte nicht der Letzte sein Art sein.

Wie war der Angeklagte, würde mich jetzt noch interessieren. Also hat er da Reue gezeigt vor Gericht oder wie hat er sich gegeben im Prozess? Das war ein bisschen zwiespältig wie ich finde. also am Anfang hat er gar nichts gesagt erst am sechsten Verhandlungstag und dann hatte auch die Taten gestanden aber ja dann auch so Sachen gesagt wie Ich liebe dieses Mädchen Aber ich habe sie tief verwundet Und wenn man jemanden liebt macht man sowas nicht.

Er hat dann auch teilweise sehr blumig über deren Beziehung geredet. Also völlig anders als die Taten waren, die ja sehr brutal sind und sehr durchdacht auch – das hat der Richter gesagt – dass es hochprofessionell von Stadten gegangen ist. Und das merkt man auch daran. Das Opfer, das hat auch gesagt ... Das konnte er gar nicht glauben, als die Polizei sie damit konfrontiert hat, dass ihr Freund irgendwie vergewaltigt haben soll oder gefilmt haben soll.

Das konnte sie nicht glauben weil sie einfach durch diese Drogen- und Medikamente kein Gedächtnis hatte und nichts davon mitbekommen hat. Also sie wurde da völlig überwältigt dann auch. Das muss eine richtig krasse Situation sein, also wie man so Menschen sowas antun kann und auch für Sie das ist wirklich brutal Und trotzdem wirkt es aber ja nicht so als würde er da große Reue zeigen oder?

Er sagt schon dass es unverzeihlich sei Aber dann wiederum hat der Vorgericht halt auch so ein bisschen wie in so einer Scheinwelt gelebt von deren Beziehung und wie romantisch das war erzählt usw. Also die Taten und wie er die Beziehungen zu ihr gesehen hatte stehen irgendwie im krassen Kontrast glaube ich.

Und wie der Angeklagte das Urteil aufgefasst hat, das hat uns Linus noch mal in er Sprachenheucht geschickt. Der Angeklargte hatte den Richterspruch relativ regungslos verfolgt zwischendrin und hat den Kopf in die Hände gestützt und auf dem Boden geschaut. Aber ansonsten hatte das Urteil genauso still aufgenommen, wie er zunächst den Prozess verfolgen hat.

Der Richter hat von Menschen- und Frauenverachtenden Taten gesprochen ein hochprofessionelles und hochkriminelles Vorgehen attestiert. Der Richter hat von einem weltweiten Phänomen gesprochen, parallel zum Fall Giselle Pelicot in Frankreich erkannt.". Und warum ist jetzt dieses Urteil besonders oder welchen Effekt kann das auf zukünftige Fälle haben?

Zum Einen ist es im Fall den Sonor nicht gab in München. dann wiederum hat es natürlich auch einen hoffentlich abschreckenden Effekt auf andere dass die das einfach nicht machen. und ich glaube das ist halt auch so'n Punkt. Die leben in der Anonymität von Chatgruppen und fühlen sich glaube ich auch recht sicher, weil sie teilen ja auch diese Inhalte sehr offen.

Und auch diese Anleitung wie Sie vorgehen wollen. Wenn man dann sieht dass es halt auch Konsequenzen haben kann vielleicht hat das eine abschreckende Wirkung. Kommen wir jetzt zu unserem zweiten Thema. da geht es um ein Professor der LMU Michael Main. Normalerweise interessiert sich die Öffentlichkeit nicht so für Professoren.

Die Studierenden kennen die natürlich aber sonst niemand groß Aber dieser Michael Main elektrisiert schon seit längerem. Was ist denn da los? Also die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, das war eigentlich vor genau ziemlich drei Jahren als es Ganze losgegangen ist. Nämlich im März-Werzehnundzwanzig. Da wurde öffentlich, dass es ein Disziplinarverfahren gegen ihn gibt wegen seiner Arbeit für die Querdenkerzeitung demokratischer Widerstand.

Da war er für eine kurze Zeit herausgehbar und hatte auch eine wöchentliche Medienkolumne wo er geschrieben hat. Gegen dieses Disziplinärverfahren hatte er auch geklagt aber deswegen ist er eben so in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Also der Uni hat es nicht gefallen, dass er für so eine Querdenkerzeitung geschrieben hat.

Was genau hatte denn da geschrieben und gemacht? Das ist ne Wochenzeitung die heißt eben demokratischer Widerstand. Und laut Medienforschern steht diese Zeitung der neuen Rechten- und den Querdenkkanal. Sie gibt's seit Jahr zwanzig und deren formuliertes Ziel ist das sie die Corona Lüge aufklären wollen.

und Die hatten zum Beispiel auch schon mal eine Anzeige im Blatt von der rechtsextremistischen Zeitschrift Kompakt. Einer der Gründer und Mit-Herausgeber ist Anselm Lenz. Und er hat in dieser Zeitung die Corona-Impfungen als Infektionsgenozid bezeichnet, das war auch während der Zeit, als mein Herausgeber der Zeitung war.

Das war glaube ich das, was so einen Ausschlag gegeben hat. Genau wie du schon sagst, die Uni fand es nicht so toll. Die haben sich dann öffentlich von ihm distanziert also das Institut für Kommunikationswissenschaften an dem er lehrt, hat sich distanziert und sich an dem Bayerischen Verfassungsschutz gewandt.

Und daraus ist dann das Disziplinarverfahren entstanden, auch die Studierenden gab es einen Aufschrei. Die haben sich auch distanziert und haben ein Statement gemacht, dass sie das begrüßen, dass die Uni da jetzt sich an den Verfassungshutz gewandte. Aber das ist ja schon ein Waldchen her. Warum zieht sich das so lange?

Und warum ist der immer noch sehr im Fokus? Also das zieht sich dadurch, dass diese ganzen Diszi... also es gibt noch ein zweites Disziplinarverfahren. Erzähl' ich gleich aber beide ziehen sich immer noch weil beides sind auch nicht rechtskräftig und deswegen zieht's sich das jetzt noch? Also auch im ersten Disziplinarverfahren wurde schon verhandelt und als Folge daraus wurden ihm im Mai ist das Gehalt gekürzt um zehn Prozent für fünfzehn Monate, aber auch dagegen hat er geklagt und deswegen sieht sich das auch noch und jetzt wurde er eben zwangspensioniert.

Okay, also da ist einiges los. Das erste Verfahren, das habe ich jetzt schon verstanden. Was ist bei dem zweiten Verfahren los? Im Zweiten Verfahren gegen das übrigens auch noch eine laufende Klage läuft geht es um eine mögliche öffentliche Aktivität während einer Krankschreibung. Er war in den vergangenen Semestern immer mal wieder über längere Zeiträume krankgeschrieben und das Disziplinarverfahren ist jetzt dass er während dieser Zeit wohl Trotzdem in der Öffentlichkeit aktiv war, obwohl er krankgeschrieben war.

und das ist das Problem. Die Details was genau für öffentliche Auftritte waren ... Das weiß man nicht weil es sind persönliche Informationen. die wollte die Uni nicht rausgeben. Es könnte sein dass sich das zum Beispiel auf Interviews bezieht ja in der Zeit öffentlich gegeben hat. oder war auch im Blog Einträgen noch aktiv.

aber das weiß man eben nicht genau. Und sein Anwalt hat darauf hingewiesen, dass Tätigkeiten während einer Krankschreibung eigentlich nicht verboten seien. Solange sie jetzt der Genesung nicht entgegenstehen. aber das muss jetzt irgendwie noch geklärt werden und auch da gilt gerade noch die Unenschutzvermutung.

Okay das heißt einmal gibt es den Querdenkerfall sag ich mal und einmal hat er obwohl er krankgeschrieben war irgendwelche Aktivitäten gemacht was der Uni auch nicht gepasst hat weil er ja krank geschrieben ist in Folge dessen natürlich auch nicht an der Uni gearbeitet hat aber irgendwo anders Genau.

und aber schon davor hatte er auch seine Vorlesungen in der Uni. Die wurden ihm schon entzogen, also er hat davor auch schon an der Uni eigentlich nicht mehr wirklich gearbeitet. Also er selber sagt dass ihm seine Pflichtvorlesung weggenommen wurde Und er hat wie gesagt die nicht mehr gemacht. das einzige war das laut dem Institut für KW hat er im Wintersemester vielundzwanzig noch ein Forschungskoloquium für zwei seiner Examenskandidaten gehalten.

Das war alles. also. ansonsten war jetzt auch in der uni auch sonst nicht mehr aktiv. Also es hört sich ein bisschen für mich so an, als hätte die Uni ihn ein Stück weit kalt gestellt sag ich mal. Die wollten ihn noch nicht mehr da haben weil sie einen Konflikt ganz offensichtlich gab zwischen den zwei Parteien.

und jetzt meintest du ja gerade er wurde zwangspensioniert. das ist ja dann nochmal ein Schritt weiter. genau was bedeutet das überhaupt? Ich kann mir nachher ehrlicherweise nichts vorstellen. also das ist quasi Die Vorziehung der Rente, also er wird jetzt einfach in Rente geschickt. Das hört sich erst mal nicht schlecht an!

Auch das ist übrigens noch nicht rechtskräftig. Es würde aber auch bedeuten dass er Gehaltseinkürzungen in seiner Rente bekommen würde. Also es hätte schon negative Auswirkungen. Aber allgemein kann man sagen wenn es Probleme mit so einem Professor gibt es ist einfach schwierig oft Professoren zu entlassen.

Das liegt daran, dass die oft verbeamtet sind und dadurch so einen besonderen Schutz einfach genießen. Und Professor und Können schon entlassen werden ist jetzt nicht unmöglich aber es gibt sehr hohe Hürden. also es muss bewiesen werden das erheblich gegen die Dienstpflichten eines Beamten verstoßen hat und es ist natürlich vor allem deswegen zieht sich das weil es ein langer Prozess bis zu was man beweisen wird und dann wird es auch aufverhandelt usw.

Und das heißt bis man mal einem Professor entlassen kann dauert's schon bisschen. Okay, Geld einbußen wir ja niemand haben wenn er pensioniert wird oder in Rente geht. Was sagt denn jetzt der Professor Mayen dazu? Also die Anfrage von uns hat er unbeantwortet gelassen aber er hat eine eigene Website die er zusammen unter anderem mit seiner Frau betreibt die heißt Freie Akademie für Medien und Journalismus Und da hat er sich in einem Artikel mit in eigener Sache geäußert und ich fand es liest sich jetzt eigentlich.

Das liest sich jetzt eigentlich ganz freundlich. und er schreibt auch so am Ende, er freut sich jetzt auf alles was kommt. Und damit meint er die weiteren Klagen zu den Disziplinarverfahren, die werden jetzt verhandelt. Das sagt er zwar nicht klar aber ich interpretiere das einfach mal rein. es ließt sich ein bisschen so als würde er das jetzt irgendwie akzeptieren und als würde der sich vielleicht oft seine beiden Klagen da konzentrieren und also würde er ja keinen Widerspruch gegen die Zwangspensionierung einlegen Aber ist natürlich noch offen Also hätte noch Zeit dafür.

Es ist noch nicht rechtskräftig Und über die beiden Klagen gegen die Disziplinarverfahren, die ich gerade angesprochen habe wird dann im Juni verhandelt. Darüber halten wir euch auf jeden Fall dann auf dem Laufenden was dabei rausgekommen ist. und allgemein bei so Profs die irgendwie... Bei denen man so als Studierender das Gefühl hat irgendwie weiß ich nicht ob die hier noch Profs sein sollten.

Ich weiß nicht ob du da auch Erfahrungen hattest aber ich hatte es an der LMU auf jeden fall auch. Also wir hätten da auch mal einen Prof. Bei dem hatte das gar nichts mit Querdenken zu tun, sondern es war eher so bisschen übergriffig was der teilweise gesagt hat. Und auch dass wir so das Gefühl hatten... Der macht mit uns gar keinen richtigen Stoff, sondern das war immer nur so ein Diskussionsreffen und wir waren irgendwie alle lost vor der Klausur.

Da habe ich die Erfahrung gemacht man kann sich da schon beschweren aber da passiert halt nichts. also das ist schon schwierig so einen Professor rauszuschmeißen. Ich hab ja in Tübingen studiert und da waren natürlich alle Profs super. Aber vielleicht habt ihr da draußen ja noch Erfahrungen gemacht mit Professoren oder Professorinnen.

Dann schreibt uns gerne auf Instagram, da sind wir unter sz-münchen zu finden. Ja heute sind wir eh schon sehr crimelastig. aber es gab natürlich ein anderes Thema in München. Da müssen wir auch sprechen! Es gab einen Anschlag auf ein israelisches Restaurant Genau und zwar sind in der Nacht auf den zehnten April die Scheiben vom Eclipse von dem israelischen Restaurant zerstört worden.

das ist in der Max Vorstadt Und man sieht auf den Aufnahmen der Überwachungskameras wie die Täter sehr professionell Springladung anbringen und dann eben die Scheiben damit zerstören. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft, und sie geht von einem antisemitischen Motiv aus. Am nächsten Tag gab es auch eine Solidaritätskundgebung mit dreihundert bis fünfhundert Menschen.

Und wenn sich irgendwas in dem Fall tut... Wenn die Ermittlungen etwas hervorbringen, dann erfahrt ihr das natürlich hier oder auf SZ.de oder auf Social Media. Jackie's Gastro-Tipp diese Woche ist zu Rahmen und alles! Im Flux bei Chin Chin Rahmen kriegt ihr nämlich neuerdings richtig leckere Rahmen. Empfehlen kann ich euch sowohl die Begarne als auch die klassische Shoyu-Ramen mit Rind.

Mit um die Neunzehn Euro sind die Schützen zwar nicht ganz günstig, aber hey! Die schmecken wirklich oh normal lecker. Das bunte Flux an der Pinnakothek der Moderne solltet ihr übrigens – falls ihr das noch nicht kennt – auch abgesehen vom neuen Rahmenladen mal ausschenken. Es gibt dort eine Bar, die diesen Sonntag zum Beispiel Naturweine ausschenkt.

Theoretisch könnt ihr euch die Getränke aber auch einfach vom Späty mitbringen und euch dann in die Sonne chillen. Wenn ihr nach den Rahmen noch Hunger habt, könnt ihr außerdem mal ums Eck bei Eis Roulet vorbeischauen! Die vegane Eis-Tile hat neu an der Amalienstraße aufgemacht. und das Besondere ist hier gibt es Eis nicht in der Kugel sondern in Form von Roads.

Auch das ist mit fünf Euro neunzig für zwei Rollen nicht ganz günstig. dafür könnte euch euer Eis mehr oder weniger selbst zusammenstellen. Ich würde sagen, probier's mal aus und könnt euch! So jetzt nach diesen ganzen schweren Themen sehen wir uns erst recht nach den Good News. Und die sind diese Woche finde ich auch wirklich super.

Und zwar geht es ums Frühlingsfest. da ist nämlich am Freitag also am siebzehnten April der Anstich und traditionell gibt zum Anstieg Freibier auf der Theresienhöhe. Das hört sich gut an. Wo gibts denn noch sowas? Wo gibste noch Freibiere? Da müssen wir Linus fragen. Dieses Jahr ist das Frühlingsfest auch allgemein besonders.

Es ist nämlich ein sechzigjähriges Jubiläum und deswegen geht es das Frühlingfest auch länger, nämlich ganze drei Wochen. Es gibt da ein paar ganz coole Aktionen zum Beispiel Aktion Sechzig Minuten, Sechszig Cent. Da können von zehn bis elf Uhr die Besucherinnen und Besucher am ersten Sonntag für nur Sechzig Cent eine Stunde lang Karussell fahren.

Wie krass ist das? Was kriegt man heutzutage schon noch für Sechtzig Cent? Nichts! Aber auf dem Frühlings fest eine Stunde Karusellen Und allgemein ist das ja auch ein bisschen gerade zu der Start für die Volksfestzeit. Wir haben einen langen Text darüber, was es alles für Volksfeste gibt. Die verlinken wir euch in den Show-Nauts.

Ich habe aber noch ein paar mitgebracht. also des Volksfest im Puchheim hat schon angefangen als Einziges. Bald folgt zum Beispiel auch das Entführstenfeld Bruck. und meine persönliche Empfehlung ab achten Mai. Volksfest in Markt in das Dorf. beste, bestes Volksfest. Warst du da schon öfter? Da war ich schon sehr oft.

Da werde ich auch dieses Jahr wieder sein! Schön, dass ihr diese Woche wieder reingehört habt bei Hey München. Wenn euch das gefallen hat was ihr heute gehört habt dann folgt uns gerne auf Spotify, Apple oder wo auch immer ihr eure Podcasts hört und aktiviert die Glocke den sonst wohl nicht schon immer mal sagen.

Produziert hat diese Folge Eileen Sandschak Redaktion Laura Terber Florian Hamann Jacqueline Lang Linus Freymack Und wir Tim Brack und Lisa Bögel Tschüss.

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