
Hey München· Folge 119
#29 War der Schuss der Polizei auf einen 14-Jährigen unvermeidbar?
Donnerstag, 3. September 2026 · 19 min
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Shownotes
Ein Schüler war im Stadtteil Schwabing mit einer Softair-Pistole unterwegs, die wie eine scharfe Waffe aussah, als ein Polizist auf ihn schoss (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-schwabing-po…). Die Schilderungen der Beamten und der kurdischen Familie gehen weit auseinander. (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-schwabing-po…) Die Linke und das Kurdische Zentrum erheben unter Berufung auf die Eltern Rassismusvorwürfe gegen die Polizei. Bei „Hey München“ sprechen die beiden Hosts darüber, was über den Vorfall bekannt ist, warum dem Jungen nicht ins Bein geschossen wurdeund er auch nicht mit einem Taser gestoppt werden konnte. (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-polizei-schu…)
Seit Olympia 1972 finden im Backpacker-Hostel „The Tent“ Reisende mit wenig Budget einen günstigen Schlafplatz. Doch wegen des städtischen Sparzwangs könnte damit bald Schluss sein. Der Host Linus Freymark hat eine Nacht dort verbracht. Im Podcast erzählt er, was er erlebt hat und was den Ort so besonders macht, dass manche Reisende nur wegen des Hostels nach München kommen. Und was geht für die Stadt verloren, wenn es den Ort nicht mehr gibt? (sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muen…)
In unseren weiteren News gibt es ein Update zu den Robotaxis, die bald nach München kommen werden und Einblicke in die laufende Sexismus-Debatte zum Teufelsrad auf der bald startenden Wiesn.
Ihr habt Jacky um vegane Tipps gebeten und sie hat geliefert: Veganer Döner: Sel’s Kitchen, Görresstraße 9, Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 21.30 Uhr, das Angebot ist komplett vegetarisch, der Großteil sogar komplett vegan: Es gibt Kumpir, Seitan und Falafel schon ab um die 7 Euro.
Vegane Bagels: New York Bagel Bar, Hohenzollernstraße 45, Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr, es stehen mit „Upper West Side“ (8,90 Euro) mit Karottenlachs, Blattspinat und einer Dill-Senf-Sauce und „Williamsburg“ mit Falafel und Hummus (9,50 Euro) zwar nur zwei vegane Optionen auf der Karte, ihr könnt euch aber auch euren eigenen Bagel zusammenstellen.
Unsere GoodNews der Woche: München bekommt vielleicht einen neuen Erinnerungsort. Im April 1945 rettete Hanns Huber die Mitgliederkartei der NSDAP vor der Vernichtung. Danach geriet er in Vergessenheit. Seine Großnichte und Münchens Oberbürgermeister Krause setzen sich nun für ein Gedenken ein. (sueddeutsche.de/muenchen/nsdap-kartei-retter-h…)
Credits
Produktion: Aylin Sancak
Redaktion: Antonia Franz, Jaqueline Lang, Lisa Bögl und wir: Tim Brack und Linus Freymark
Redaktionsschluss: Dienstag, 01.09.2026 um 14 Uhr
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Ein Polizist schießt auf einen vierzehnjährigen und verletzt ihn schwer. Wie konnte es dazu kommen? Und war der Schuss wirklich alternativ los? Außerdem geht es um einen weltbekannten Ort, den kaum ein Münchner kennt – und der jetzt vielleicht vor dem Aus steht! Detent muss womöglich dichtmachen. Und damit herzlich willkommen zu Hey München, dem wöchentlichen Nachrichten-Podcast der Süddeutschen Zeitung.
Wir sind zurück aus der Sommerpause. ich freue mich sehr auf die Folge. Ich bin Linus und mir gegenüber sitzt in dieser Woche Tim Hi Und dazu haben wir natürlich unseren Gastro-Tipp und die Good News, damit ihr auch gut ins Wochenende startet. Ganz am Ende haben wir diesmal noch eine kleine Überraschung für euch!
Also bleibt bis zum Ende dran! Wir wollen mit dem Thema einsteigen über das in den letzten Wochen sehr viel geredet wurde. Die Polizei hat in Schwabing einen vierzehnjährigen angeschossen nachdem der wohl mit einer Softwarewaffe herumhandiert hat. Es ist bei solchen Themen, wo immer sehr viel geredet wird.
Aber viele Leute oft gar nicht genau wissen was passiert. Das ist ganz besonders wichtig dass wir auf die Fakt schauen. Deshalb erstmal die Frage Tim Was genau ist da passiert? Was wissen wir sicher? Die Meinung dazu gehen ja ein bisschen auseinander aber ich sage mal die Fakten worüber sich alle einig sind und zwar es am achtzehnten August in Schwabing im Polizeieinsatz gewesen und dabei wurde eben der von dir während der vierzehnjährige Schüler angeschossen von der Polizei also.
er wurde dem Oberkörper getroffen musste dann ins Krankenhaus und ist schwer verletzt. Und er hatte eben eine Softwarepistole dabei, also darüber sind sich eigentlich alle Parteien einig. Ein Passant hatte den Notruf gewählt glaube ich ne? Genau um siebzehn Uhr fünfzehn ging der Notrufe bei der Polizei ein und hat gemeldet dass er jemanden gesehen hatten ungefähr zwanzig Jahre alten Mann der ihm mit einer schwarzen Schusswaffe rum handiert und die Polizei hat daraufhin natürlich sehr viele Einsatzkräfte dahin geschickt damit sie sich das anschaut.
Genau und das ist jetzt die Darstellung der Polizei, wie es dann weiter ging. Gegen sieben zu drei sind Zivilpolizisten da eingetroffen und haben eben den Verdächtigen gesehen. Der war im Bekleidung von einer Gleichaltrige Und Sie haben auch eine Waffe gesehen und haben ihn dann gestellt und aufgefordert die Waffe fallen zu lassen.
Laut Polizei hat sich der Junge mit der Waffe in der Hand aber umgedreht und daraufhin hat ein Beamter geschossen. Er hat gedacht er dreht sich mit der waffe um und schießt gleich und den Jungen im Oberkörper getroffen. Die Waffe stellte sich dann später als Softerpistole raus, also in dem Moment dachten die einfach das ist eine scharfe Waffe und haben eben Lebensgefahr befürchtet.
Es ist klar dass ein Schuss gefallen ist aber die Darstellungen über diese Kunden davor gehen ja ein bisschen auseinander. Jetzt hat es schon die Sicht der Polizei geschildert Aber es gibt auch noch die Sicht des kurdischen Zentrums etwa, die er mit dem jungen Kontakt hatten. Sie hatten mit der Familie Kontakt, sie stammt aus der Türkei Und die widersprechen der Darstellung von der Polizei.
Also entschieden weisen die die zurück Und die sagen, dass der Junge eben nachdem die Polizei ihn aufgefordert hatte, die Waffe fallen zu lassen. Dass er sie sofort auf den Boden geworfen hätte und mehrmals auch gerufen hätte Es ist ein Spielzeugwaffe nicht schießen. Das ist der erste große Unterschied in der Darstellung und der zweite das geht an.
der junge lag dann am Boden Schwer verletzt und die Polizei sagt dann, dass die Beamten vor Ort erstmal Erste Hilfe geleistet haben und eben Rettungswagen verständigt haben. Die Seite von der Familie die sagt aber dass der Junge nach dem Schuss auf den Boden fixiert, gedemütigt und gefesselt worden sei.
Obwohl er ja auch verletzt war? Genau, ja! Und dass die Handschallen erst abgenommen wurden sein, nachdem die Sanitäter das angefragt hatten. Das sind ja natürlich sehr unterschiedliche Darstellungen. jetzt Man weiß eben nicht genau was wirklich passiert ist und bei solchen Fällen wenn ein Polizist einen Schuss abgibt dann übernimmt dieses Landeskriminalamt die Ermittlungen.
Es gibt Vorermittlungen und die Staatsanwaltschaft ist da auch involviert. Und die müssen es jetzt aufklären oder versuchen, aufzuklären.". Ja der Vorfall hat auf jeden Fall für viele Diskussionen gesorgt und das standen ja auch Rassismusvorwürfe gegen die Polizei im Raum? Genau also die Situation ist ziemlich aufgeladen.
Da haben circa hundert Leute dann auch kurz nach dem Vorfall demonstriert und haben den Polizeirassismus vorgeworfen. Man muss dazu sagen dass der Schüler der angeschossen wurde kommt aus der Türkei als türkischer Staatsbürger und seit drei Jahren hier in Deutschland. erst Die Polizei wiederum hat diese Vorwürfe wirklich vehement zurückgewiesen und erklärt, es sei absurd das Beamte in solchen Situationen überhaupt wirklich realisieren, wer da eigentlich vor ihnen steht.
Jetzt führen aber ja solche Situationen, in denen die Polizei von der Schusswaffe Gebrauch machen muss wie's immer im Polizeijaggon heißt oft zur öffentlichen Diskussion und eine Frage, die da immer wieder aufgeworfen wird ist warum das gegenüber oft im Oberkörper getroffen wird so wie es ja jetzt auch der Fall war Warum die Beamten da nicht ins Bein schießen?
Gibt es dazu Informationen von der Polizei, wie begründen sie das. Für die Polizei geht's einfach um die Sicherheit ihrer Beamten und die sagen halt wenn du jemanden ins Beins schießt dann ist es nicht so sicher. also zum einen könnte die Person denn jetzt tatsächlich eine Waffe hat oder eine Pistole z.B., könnte dann ja weiter schießen auch wenn sie im Bein getroffen wurde.
und wenn man auf den Oberkörper schießst dann ist einfach die Wahrscheinlichkeit größer dass die Person noch ausgeschaltet wird und dann eben nicht noch angreifen kann. Und ich glaube sogar, dass es egal ob der Verdächtige oder das Gegenüber dann eine Pistole oder ein Messer hat. Weil auch einen Messer kann auf wenige Meter lebensgefährlich sein?
Genau! Die können einfach schnell bei einem sein und dann den Stich in die Naterie und dann kann's einfach lebensbedrohlich für die Beamten sein. Deswegen ist Schuss aus der Waffe immer für die die sicherste Wahl wenn sie angegriffen werden. Ein anderer Aspekt, der mir jetzt auch in der Debatte immer wieder aufgefallen ist... Also ich frag mich halt schon wieso ein vierzehnjähriger oder generell Menschen mit täuschend echt aussehenden Waffen in der Öffentlichkeit unterwegs sind und dadurch ja tatsächlich total viele Leute in Panik versetzen.
Also, der Passant, der den Notruf gewählt hat wird ja total Panik gehabt haben. Der Polizist, der geschossen hat, wird auch eine Ausnahmesituation gewesen sein. Und am Ende liegt ein Vierzehnjähriger im Krankenhaus, der nicht mit einer wirklichen echten Waffe unterwegs war sondern mit einem Imitat. also es ist ja alles total tragisch.
Als erste Frage in den Kopf kommt ist, warum gibt es keine Vorschrift? Dass man diese Waffen irgendwie farblich kennzeichnen muss oder sowas. Also wo halt einfach auf den ersten Blick klar ist das ist keine echte Waffe. Ja das ist eine gute Frage warum's nicht gibt? Aktuell ist es einfach so. Man darf diese sogenannten Anscheinswaffen also die aussehen wie ne echte waffe aber keine echten Waffen sind und darf sie besitzen.
Allerdings ist es verboten die in der Öffentlichkeit mitzuführen. also wenn der Junge damit jetzt wirklich In der U-Bahn Station rumgefuchtelt hat dann ist das verboten. Man darf die mit sich führen, zum Beispiel im Rucksack. wenn sie keiner sieht dann ist es erlaubt und du bringst sie keine Ahnung. auf irgendeinen Platz wo du Software-Duell gegen andere Kumpels machst alles in Ordnung aber du darfst sie einfach nicht offen mit dir rumtragen.
Aber trotzdem passiert das ja. also das ist ja jetzt auch längst nicht der erste Vorfall wo die Polizei deswegen ausrücken muss. Genau das passiert immer wieder Und in meinen Augen wäre's auch am einfachsten Wenn man den Herstellern verbietet Einfach solch Soft Airs oder was auch immer es sind herzustellen Wenn Sie sich herstellen, dass sie einfach, wie du sagst in Neonfarben, das man gleich erkennt.
Ah, es ist ein Spielzeug! Aber das macht natürlich auch den Reiz aus oder die Käuferbasis will natürlich, dass die echt aussehen und die Hersteller werden das nicht von sich aus ändern. Ihr seht also der Polizeieinsatz von Schwabing wirft nach wie vor Fragen auf. Es gibt immer noch Diskussionen darum Und auch um diesen Gebrauch der Softwarewaffen.
Wir bleiben da auf jeden Fall dran und halten euch auch in Zukunft auf dem Laufenden. In unserem zweiten Thema geht so was wo ich sagen muss München überrascht einen ja immer wieder. Man denkt, man kennt immer alles und dann gibt's da doch was noch. Irgendwie etwas Verstecktes wo man sagt so cool neue Sache.
Und was sogar nicht ins Image dieser Stadt passt? Genau das ist dann immer noch besser. und heute geht es um The Tent und ich kannte das davor auch nicht. dabei ist das weltberühmt eigentlich und allerdings jetzt auch gerade stark gefährdet. kannst mal allen erzählen denen es wie mir geht die The Tents noch nicht kannten oder kennen was da ist dass?
Ja, ich muss mich erst mal outen und auch mir hat das überhaupt nichts gesagt bis ich jetzt neulich da war. Das ist so ein Backpacker-Hostel zwischen Nymphenburg und Mosach also so am botanischen Garten im Kapuzinerhölzel wirklich sehr idyllisch gelegen und da stehen dann einfach so riesige Zelte mit so Doppelstockbetten wo also locker mehr als fünfzig Leute da reinpassen Ich würde sogar sagen vielleicht knapp hundert Und da kann man halt relativ günstig übernachten.
Also ich habe da ja jetzt neulich übernachtet, hab für die Nacht so knapp zwanzig Euro gezahlt und es ist halt einfach total faszinierend weil du bist einerseits in der Natur da draußen. Es gibt auch noch eine Wiese, da kann mal drauf zelten wenn man keine Lust auf dieses riesige Zelt hat. Trotzdem ist man hier relativ schnell in der Stadt und diese günstigen Preise plus diese Naturnahe- und doch stattnahe Lage hat dazu geführt dass das bei Backpackern extrem beliebt ist.
Kleines Paradies, das man noch gar nicht mit München verbinden würde. Das hat ja fast schon ein bisschen was so hippiemäßiges. Ja total und ich finde auch die Leute, die da zusammenkommen sind jetzt auch nicht so die an die man vielleicht denkt wenn man an München Reisende denkt sondern es ist halt ein totaler... Kontrast dazu und es sind sehr, sehr viele junge Menschen.
Also er war zum Beispiel so eine sechzigköpfige Pfadfindergruppe aus Belgien der auch gesagt haben wir alle wenig Geld sind ne Riesengruppe wo sollen wir denn sonst hin wenn's das hier nicht geben würde? Und davon waren halt relativ viele junge menschen wirklich aus aller Welt. also ich habe einen Trempau aus Österreich getroffen der gesagt hat er ist auf dem Weg nach Berlin und hat dann vom Detent gehört und nur deshalb überhaupt ein Zwischenstopp in München eingelegt.
sonst wäre direkt weitergefahren. oder auch so zwei Jungs aus Indien, die einfach gerade auf Europa-Tour sind und auch deshalb nach München gekommen sind. Also es scheint eine totale Anziehungskraft zu haben. Ja vor allem im Ausland. also anscheinend kennen das ja sehr viele Leute, die gar nicht von hier sind und bei denen ist es voll gesetzt – München und The Tent.
Genau! Also das ist tatsächlich unter Backpackern sehr beliebt. Aber nicht nur, es gibt auch sehr viele Leute aus der Nachbarschaft die da einfach so nach Feierabend mal hinkommen weil das ist auch ganz wichtig zu sagen du musst dann nicht übernachten um da mal vorbeizukommen kannst dich da einfach auf die Terrasse setzen bisschen mit Leuten reden abends gibts ein Lagerfeuer.
also es ist einfach für alle offen und auch diese Leute aus einer Nachbarsschaft sind sie jetzt für den Erhalt dieser Einrichtung kämpfen. Du sprichst schon an dem Ganzen könnte das ausdrohen. Warum ist so eine Institution gefährdet? Weil, es hört sich ja auch nach Superwerbung an zum Beispiel für München im Ausland und auch einfach so mal was anderes, was München nicht nur Oktoberfest, nicht nur Reiche, Nicht nur die Isar sondern irgendwie so ein Art Gemeinschaftsgefühl, so hört sich zumindest ein bisschen an.
Total, das sehen auch ziemlich viele Leute, so der Kreis Jugendringen, der der Träger von der Einrichtung ist. aber das Problem ist halt Es finanziert sich nicht zu hundert Prozent selbst Was in erster Linie daran liegt dass es nur von Juni bis Oktober geöffnet ist. Weil halt in diesen Zelten kann man nur im Sommer schlafen oder draußen, sonst bezahlt einfach viel zu kalt.
Aber man hat halt Kosten das ganze Jahr über. also diese Zelte müssen gelagert werden. es gibt fest angestellte Mitarbeiter die sich dann den Winter über um Vorbereitungen und Reparaturen kümmern. Das Ganze kostet eben relativ viel Geld und deshalb Bezuschusst die Stadt mit so einem niedrigen sechsstelligen Betrag.
Und das Problem ist aber wie wir alle wissen Die Stadt muss sparen Es muss gekürzt werden und da steht jetzt eben auch Detent auf der Liste. Du sagst, das ist ein niedriger sechsstelliger Betrag. Das hört sich jetzt für mich nicht nach einem riesen Gewinn an wenn man den einspart in Vergleich zu dem was man hier haben könnte weil es ja auch ein imagebildendes Ding genau ist es auch nicht.
das Problem ist so ein bisschen dass der Tent bislang aus Mitteln aus dem soziale tage fördert wird und da muss ich sagen verstehe Ich auch den ansatz so ein Bisschen Dass du halt sagst. Wenn die mittel gekürzt werden dann sollen davon halt vor allem Leute aus München profitieren. Und bei den Backpackern ist es natürlich so, dass die halt nicht aus Münchens sind.
und deshalb ist jetzt die Überlegung das wenn die Zuschüsse wirklich gekürzt werden, dass dann Detent eher eine Jugendbegegnungsstätte werden soll für Leute aus der Region. mit dem Backpacker wäre's dann vorbei. Das wär ja ein ganz anderes Konzept auch. Aber ich kann verstehen dein Argument von der Stadt.
Die Backpacker lassen jetzt auch nicht so viel Geld da und helfen, sag ich mal der Wirtschaft. Und dadurch indirekt noch an den Bewohnern von München die geben wahrscheinlich nicht soviel Geld aus wenn es eh schon knapp ist dass man diesen Ort dann eher Münchner zu Gang machen will. Total also das kann ich auch verstehen.
aber man muss natürlich schon dran denken München heißt ja immer soll ne Stadt für alle sein? Jetzt hätte man halt hier so ein Ort der auch dafür sorgt dass sich junge Reisende mit wenig Budget die Stadt hier leisten können hier absteigen können. schon einfach schade. Erst recht, weil ich mir auch so denke.
also wenn man jetzt mal in die Zukunft schaut dann kann das ja schon sein dass junge Leute die vielleicht nie nach München gekommen wären im Tent Station machen, sich denken ah okay die Stadt gefällt mir super und dann vielleicht später wiederkommen. Also solche Geschichten habe ich da auch gehört dass der Leute einfach eben nach zwanzig Jahren wiedergekommen sind und gesagt haben ok jetzt sind wir hier und gucken uns die Stadt einfach nochmal mit ein bisschen mehr Geld an.
es gibt auch Geschichten von Pärchen die sich dort kennengelernt haben und damit ihren Kindern wieder zurück gekommen sind um den Kindern zu zeigen Hier haben sich Mama und Papa mal kennengelernet. also solche geschichten hört man da auch immer wieder. Das ist halt einfach schon, ja wie du gesagt hast eigentlich eine Institution unter Wegbeckern.
Und gibt es da jetzt ein Timeline bis wann das entschieden wird ob der Tent weitergeht oder ob's vorbei ist? Also der Stadtrat soll voraussichtlich im Herbst darüber abstimmen und dann ist natürlich zum einen die Frage Wie geht die Abstimmung aus und was wird dann entschieden? Und wie stehen die Chancen dass es weitergeht?
sind sie eher gut eher schlecht? Da würde ich mir jetzt keinen Urteil zutrauen. Aber eine Idee oder was ich mich halt frage ist, wie gesagt diese Argumentationen dass das aus den Sozialitagern gefördert wird und deshalb vielleicht eher für Leute aus München zugänglich sein sollte kann nicht nachvollziehen.
Aber gibt es denn nicht ein Mittel aus dem Tourismus-Topf mit denen man diesen Backpackerbetrieb vielleicht bezuschüssen könnte? Das wäre so ne Frage die ich mir gestellt habe und die vielleicht dann auch noch mal verhandelt wird wenn's zur Abstimmung kommt. Also ich wär auf jeden Fall dafür dass The Tent weiter existiert.
Vielleicht gehe ich dann ja auch mal vorbei. Das hört sich auf jeden Fall sehr idyllisch an, weiß nicht ob ich im Zelt schlafen würde aber... Du musst da ja nicht übernachten wenn du mal vorbeischauen willst bis Oktober hat es noch offen? Gehen wir mal hin! Ja und ich glaube im Zeldschlaf ist das nächste Mal wenn ich mit meiner Tochter zelten gehe dann.
Was war sonst so los während unserer Abwesenheit hier in München? Ihr habt's wahrscheinlich mitbekommen Es tobt. die neue Sexismus-Debatte ums Oktoberfest Ist ja nicht der erste die es da gibt. Diesmal geht´s mal wieder ums Teufelsrad. Dieses traditionelle Fahrgeschäft hat vier Figuren umgestaltet auf Empfehlungen der Stadt.
Die Figuren sind so ein bisschen über dem Eingang, sieht man halt beim Reinkommen und denen wurden jetzt etwas züchtigere Kleidung angelegt. sie tragen jetzt nämlich Radlerhosen unter den Röcken hoch geschlossen Oberteile und Schuhe. die Anregung dazu kam von der im Rathaus angesiedelten Gleichstellungsstelle für Frauen sowie der Fachstelle Für Demokratie.
Die Betreiberin ist dem nachgekommen Und jetzt tobt eben die Debatte darum, ob das angemessen ist oder total übertrieben. Die CSU zum Beispiel spricht von Prüderie auf dem Oktoberfest und da ist jetzt natürlich die große Frage was denkt ihr dazu? Was haltet ihr von diesem Vorgehen? ganz wichtig dabei ist zu sagen Das war keine Vorschrift von der Stadt sondern lediglich eine Empfehlung.
aber trotzdem kann man dazu ja eine Meinung haben. schreibt uns doch gerne eine email an Social-München at des z.de Oder eine direkt Nachricht auf Instagram. dort heißen wir SZ München. Und dann gibt es nochmal Neuigkeiten von der Robotaxifront. Da hatten wir auch schon mal länger in einer Folge drüber geredet und jetzt hat das Unternehmen Waymo, das ist eine Schwestergesellschaft vom Google angekündigt dass sie in den kommenden Wochen einen Testlauf mit autonomen Autos in München starten allerdings noch mit Fahrern aber ab Ende im Jahr zwanzig soll es dann schon alles voll autonom laufen und dann wäre München die erste Stadt auf dem europäischen Festland in der autonome Taxi fahren.
Unsere Gastroreporterin Jackie ist zwar im Urlaub, aber sie hat uns noch ein paar wertvolle Tipps hinterlassen. Und diesmal geht es um Döner und Bagels! Für meinen Geschmack könnte der Seiter noch ein wenig grösser angebraten sein, aber darüber dass der Döner zu wenig belegt wäre kann man sich bei Betreiberin Selin auf jeden Fall nicht beschweren.
Übrigens beim Besuch war der leider noch nicht fertig. es gibt aber theoretisch auch veganen Eirang auf Sojabasis In der neuen New York Bagel Bar in der Hohenzollernstrasse ist die Auswahl an veganen Berges zwar nicht ganz so groß. Der Upper West Side für Acht-Euch neunzig mit Vegaben, Frischkäse, Karottenlaks rotem Zwiebeln, Blattspinat und einer Dill Senfsoße war aber wirklich lecker!
Und auch der Williamsburg von Neun Euro Fünfzig mit Hummus & Falafel klingt nicht verkehrt. Außerdem könnt ihr euch in dem Laden theoretisch auch eure ganz eigene Kreation zusammenstellen. Ich würde deshalb sagen check doch beide Läden mal aus. In der Sommerpause hat sich auch nichts daran geändert, dass wir an dieser Stelle bei der wöchentlichen Good News angekommen sind.
Erinnert ihr euch noch an Hans Huber? Der Retter der NSDAP-Akten den wir euch in Folge Zweiundzwanzig vorgestellt haben, der hat ja in den letzten Kriegstagen in einer Papiermühle in Freimann die mehr als acht Millionen Karteikarten vor der Vernichtung bewahrt, hat dafür den Grundstein gelegt das Nazis und Parteimitglieder identifiziert werden konnten durch die Alliierten Und Oberbürgermeister Dominik Krause hat sich jetzt mehr als achtzig Jahre später, nachdem Hans Huber eigentlich in Vergessenheit geraten ist für einen Erinnerungsort für den Retter der Nazi-Kartei ausgesprochen.
Er hat auf SZ-Anfrage erklärt, Hans Hube hat das Richtige getan und dafür sein Leben riskiert. Und weiter hatte er erklärt – er herrteilte eine Würdigung dieses zivilen Mutes für überaus angemessen! Es kann also sein dass wir demnächst einer Hans-Huberstraße hier in München haben. So Tim, jetzt sind wir fast am Ende.
Aber du hast zu Beginn noch eine Überraschung versprochen! Richtig richtig und zwar ihr wollt es alle könnt ihr uns mal live sehen. hey München wird demnächst das erste Mal live zu sehen sein und zwar im treinzwanzigsten Zehnten bei der Nacht der Autoren und Autoren. Und wer schonmal da war der weiß die Tickets sind heiß begehrt.
deshalb unser Tipp schnell auf den link in den show notes gehen und ticket sichern. Wir würden uns auf jeden Fall freuen wenn ihr vorbeischaut und wir möglichst viele Leute sehen. Das ist doch ein wunderschöner Ausblick, mit dem man beschwingt in die nächste Woche starten kann. Wir freuen uns dann schon wenn wir nächste Woche hier wieder für euch da sind.
bis dahin vergesst nicht uns auf Apple Podcasts, Spotify oder wo auch immer ihr eure Podcast hört zu folgen. aktiviert die Glocke und lasst doch gerne eine Bewertung da! Und vergescht auch nicht uns weiterzurempfehlen wenn wir euch gefallen haben. In diesem Sinne bis nächste Woche, tschau tschaw. Tschüss.
Produziert hat diese Folge Eileen Sanjak, Redaktion Antonia Franz, Jacqueline Lang, Lisa Bögel und wir Tim Brakko und Linus Freimark. Redaktionsschluss für die Folge war Dienstag der erste September, um vierzehn Uhr.