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EP15: Über Geschlechtervielfalt in unseren Geweben
Mittwoch, 16. September 2020 · 21 min
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Shownotes
Wieso "männlich" und "weiblich" bei der Einordnung von Gewebe-Genen oft zu kurz greift.
In dieser Episode von Bugtales gibt es eine Solo-Geschichte von Lorenz, weil Jasmin dieses Mal verhindert war!*
Er erzählt euch von den genetischen Unterschieden zwischen „männlichen“ oder „weiblichen“ Geweben (bspw. Fett, Leber, Haut). Die besprochene wissenschaftliche Arbeit vergleicht menschliche Individuen mit XY-Geschlechtschromosomen mit menschlichen Individuen mit XX-Geschlechtschromosomen. Warum die binäre Einordnung in „männlich“ und „weiblich“ dabei zu kurz greift und wie sich Geschlechter-Vielfalt in Geweben auch auf genetischer Ebene zeigt, erfahrt ihr in dieser Geschichte.
Viel Spaß!
Ach ja, PS: #TransRightsAreHumanRights!
(*die Asseln haben Jasmin als Geisel genommen, die Verhandlungen um ein Extra-Häufchen gammeliges Laub laufen aktuell noch)
Material
Die besprochene Arbeit zu den Unterschieden in der Gen-Aktivität verschiedener Gewebe im Vergleich zwischen Menschen mit XX- und XY-Geschlechtschromosomen findet sich frei zugänglich unter: science.sciencemag.org/content/369/6509/eaba3066
Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag zum Quantitative Trait Locus: de.wikipedia.org/wiki/Quantitative_Trait_Locus
Eine interessante Geschichte zur Intersexualität bei Spektrum: spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschle…
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