Hinter der Schlagzeile· Folge 404
Infantino und die Politik: Warum die FIFA Autokraten braucht
Donnerstag, 9. Juli 2026 · 18 min
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Shownotes
Nach der Intervention von Donald Trump hob die FIFA eine rote Karte an der Weltmeisterschaft auf. Dieser Vorfall offenbart die politische Dimension des Weltfussballverbands.
Sportliche Grossanlässe sind ein politisches Geschäft geworden. Da demokratische Staaten teure Events oft ablehnen, weichen Verbände zunehmend auf autokratische Länder aus. Dort lassen sich Stadienbauten ohne politische Gegenwehr durchsetzen. Diese strategische Abhängigkeit zwingt die FIFA-Spitze zu intensiven Kontakten mit Staatsoberhäuptern.
Stefan Wyss von der Sportredaktion sieht in dieser Verflechtung eine Notwendigkeit für den Verband. Eine Weltmeisterschaft sei aufgrund der hohen Kosten in basisdemokratischen Ländern kaum noch zu realisieren. Wyss erklärt zur Durchführung solcher Anlässe: «Es ist demokratisch theoretisch schon möglich durchzubringen, aber in der Praxis ist es heutzutage fast nicht mehr möglich.»
Wo stösst der Einfluss der FIFA an staatliche Grenzen? Welche Vorteile ziehen Machthaber tatsächlich aus diesen Allianzen? Wer profitiert am stärksten von der anhaltenden Verstrickung zwischen Sport und Weltpolitik?
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Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler (aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagz…)
Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Stefan Wyss
Kontakt: podcast@chmedia.ch