Hinter der Schlagzeile· Folge 431
Tupac: Schuldspruch nach 30 Jahren und offene Fragen
Donnerstag, 10. September 2026 · 14 min
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Shownotes
Fast 30 Jahre nach den tödlichen Schüssen auf Tupac Shakur ist in Las Vegas erstmals ein Mann für den Mord schuldig gesprochen worden. Geschossen hat er nicht.
Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 in Las Vegas aus einem Auto heraus angeschossen und starb wenige Tage später. Danach geschah jahrzehntelang nichts: keine Tatwaffe, keine Aussagen, keine Anklage. Vorausgegangen waren ein Boxkampf und eine Prügelei mit einer verfeindeten Gang. Die Schüsse an der roten Ampel waren Vergeltung, Teil der Rivalität zwischen Ost- und Westküste. Ein halbes Jahr später wurde Notorious B.I.G. erschossen.
Schuldig gesprochen ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis, der im Wagen sass; geschossen hat nach seiner Darstellung sein Neffe. Belastet hat sich Davis über Jahre selber, in Buch und Podcasts; die Ermittler werteten das als Geständnis. Harte Beweise fehlen bis heute, sagt Nadja Zändler, Redaktorin bei CH Media: «Die Mordwaffe wurde bis heute nicht gefunden. Die Leute schwiegen.» Das Strafmass folgt Mitte Oktober, Davis droht lebenslange Haft.
Wie kam es in der Tatnacht zur Vergeltungsaktion? Warum hat sich Davis über Jahre selber belastet? Und was ist an den Gerüchten um Diddy dran?
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Host und Produzentin: Joëlle Weil
Gast: Nadja Zeindler
Kontakt: podcast@chmedia.ch