Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Frisst Künstliche Intelligenz die Jobs im Journalismus?
In vielen Medienhäusern passiert gerade das, wovor sich viele in der Branche sorgen: Aufgaben, an denen bisher Menschen gearbeitet haben, sollen jetzt automatisiert oder von Künstlicher Intelligenz übernommen werden. Vergangene Woche berichtete der Medienjournalist Marvin Schade für den „Medieninsider“, dass bei „Bild“ und „Spiegel“ deshalb nun einige Stellen eingespart werden – vor allem im Layout und der Produktion. Ist das wirklich so ein großes Problem?
Schade selbst gehört nicht zu denjenigen, die Künstliche Intelligenz verteufeln. Gerade für kleinere Redaktionen, die kein Millionenbudget haben, könne der Einsatz von KI im Redigat durchaus hilfreich sein. Man könne es deshalb als „fast schon ehrenhaft“ bezeichnen, wenn Verlage bis zuletzt an menschlichen Arbeitskräften festhalten, wenn deren Aufgaben genauso gut von einer Technologie übernommen werden könnten.
Aber können sie das wirklich? Bemerken die Leserinnen und Leser einen Unterschied? Und wird all das auch bald die journalistischen Stellen im Newsroom betreffen? Darüber sprechen Holger Klein und Marvin Schade in der neuen Folge „Holger ruft an…“.
Der Gesprächspartner
Marvin Schade ist Co-Gründer und Chefredakteur von „Medieninsider“. Zuvor war er mehrere Jahre für den Branchendienst „Meedia“ in Hamburg und Berlin tätig, arbeitete kurz beim „Focus“ und zuletzt für Gabor Steingarts „Morning Briefing“.
Der Host:
Holger Klein ist Podcaster und ehemaliger Hörfunkmoderator. Seit 2021 ruft er für Übermedien jede Woche bei Leuten aus der Medienbranche an, um mit ihnen über aktuelle Medienthemen und ihre Hintergründe zu sprechen.
Links:
• Artikel bei „Medieninsider“: Stellenabbau: Bild kürzt in ihrem größten Ressort (medieninsider.com/stellenabbau-bild-kuerzt-in-…)
• Aufzählungs-TextArtikel bei „Medieninsider“: Sparprogramm: Hier baut der Spiegel Stellen ab (medieninsider.com/sparprogramm-hier-baut-der-s…)
• Podcast-Folge: Macht bei Axel Springer bald KI die ganze Arbeit? (uebermedien.de/109125/macht-bei-axel-springer-…)
• Übermedien-Artikel: Mit KI generiert, statt vor Ort fotografiert (uebermedien.de/115634/mit-ki-generiert-statt-v…)
• Übermedien-Gastbeitrag: „Klasse gemacht!“ – Wie KI schleichend die Urteilskraft im Journalismus ersetzt (uebermedien.de/114191/klasse-gemacht-wie-ki-sc…)
Über Übermedien
Übermedien (uebermedien.de) ist das führende Online-Magazin für Medienkritik. Wir sind werbefrei und unabhängig. Wir decken Fehler in der Berichterstattung auf, wir erklären die Hintergründe – und wir zeigen, was daran wichtig ist. Wer also Lust auf guten Journalismus habt, aber Medien nicht einfach alles glauben möchte, abonniert am besten unseren kostenlosen Newsletter „Der Überblick“. Mehr dazu auf uebermedien.de/newsletter.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Willkommen zu Holger ruft an einem Podcast von Übermedien, dem unabhängigen Werbefreien-Magazin für Medienkritik ausschließlich finanziert durch unsere Community. Und wer da auch dazu gehören will, erfährt im Abspannen wie das geht! Hallo Marvin, hier ist Holger. Grüß Dich, Holger. Ich ruf an wegen KI im Journalismus mal wieder Wir hatten ja kürzlich erst... also du bist Chefredakteur vom Medieninsider und wir hatten von gutem halben Jahr schon mal geredet als der Axel Springer verlag seine AI First Strategie angekündigt hatte.
Mittlerweile ist aus dieser Strategie mehr geworden als eine bloße Ankündigung. Was ist daraus geworden? Also was passiert da gerade? Ja, man könnte meinen das Thema KI verschwindet nicht mehr. Das passiert gerade. Nicht nur bei Axel Springer, es passiert in allerlei Medienhäusern gerade das womit durchaus zu rechnen war was auch durchaus also, was ja angekündigt worden ist.
KI wird integriert an allen möglichen Stellen, an denen man sich davon ein Produktivitätsschub erhofft oder Effizienz gewinne. er hofft beides geht oft miteinander einher und die Entwicklung, die du gerade ansprichst, ist die Berichterstattung aus dieser Woche, die bei uns stattgefunden hat das sowohl bei Bild als auch Nicht-Axtelspringer als auch beim Spiegel nun einige Stellen abgebaut werden, weil an diesen Stellen für die Aufgaben, die nun ersetzt oder abgeschafft werden.
Die Aufgaben werden nicht, aber KI übernimmt an einigen Stellen die Aufgabem, die dann bislang Menschen gemacht haben. Welche Stellen sind das? Das sind aktuell. interessanterweise in beiden Fällen sowohl bei Bild als auch bei Spiegl sind es im harten Kern journalistische Stellen. Wir reden hier nicht von Reporter-Stellen, die abgeschafft werden sondern wir reden hier von Stellen im Bereich Layout, Grafik, Infodesign.
bei Bild sprich man von Newsdesignern ist ein neuer Begriff der dort eingeschütt worden ist. das sind wenn man so viele klassische Layoutstellen die ja das Layout der Zeitung beziehungsweise des Magazins gemacht haben Also der eine Artikel rechts oben das Bild links unten und so also diese tatsächlich.
Ja genau, das können wir ein bisschen größer ziehen und drei Spalter vier Spalter fünf Seiten. Und das sind Aufgaben die vor allem sprechen wir hier glaube ich eher noch über Automatisierung als über KI aber auch mithilfe von KI automatisiert werden. Du sagst im harten Kern keine journalistischen Stellen die da abgebaut werden.
bleibt das dann auch so? Oder muss die Leser schafft sich da jetzt Sorgen machen, auch um die journalistische Qualität? Mir ist ja letztlich egal auf welcher Seite der Artikel steht. Ich lese ihn ja sowieso. Ja ich habe in dieser Woche in unserem Newsletter geschrieben dass die bittere Wahrheit ist das man jetzt mit Blick oft bild oder spiegel und Das sind nur zwei medien die pass pro toto stehen Dass man sagen muss man kann an diesem in diesen bereichen den jetzt automatisiert wird Man kann das bedauern, weil hier Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren.
Das sollte man auch bedauert werden. Man kann aber auf der anderen Seite auch sagen, dass es fast schon ehrenhaft ist, dass man bis zuletzt oder immer noch an menschlichen Arbeitskräften festhält, weil durchaus das jetzt vielleicht noch nicht hundert Prozent perfekt, aber in einer Zukunft durchaus automatisiert werden kann.
Automatisierung findet an allen möglichen Enden in jeder Industrie statt. Insofern ist das eine Entwicklung. die kann man verteufeln, aber man kann sie verhindern würde ich sagen. und gleichzeitig muss das natürlich nicht bedeuten, dass nicht auch journalistische Stellen betroffen sind. Wir reden hier von Stellen im redaktionellen Bereich ein Layout oder ein Infodesigner.
Das sind alles redaktionelle Stellen. die sind alle der Chefredaktionen unterordnet. Im weiteren Sinne ist sie damit auch schon journalistisch. natürlich. es zahlt alles auf das journalistische Produkt ein gar keine Frage. Ich glaube aber auch so habe ich es in unserem Newsletter geschrieben perspektivisch Ist der Newsroom bestimmt nicht unantastbar?
Die Frage ist, was in einem Newsroom wird auch mithilfe von KI ergänzt oder vielleicht teilweise ersetzt. Ich denke hier werden wir unterschiedliche Geschwindigkeiten erleben.". Du schreibst aber auch das der Spiegel in der Schlussredaktion stellen streichen würde jetzt. Kenn ich das mit der Schluss redaktion so dass sind die noch mal drüber gucken ob das wirklich alles eine Richtigkeit hat was im Blatt steht.
Das ist doch dann schon Gefahr. Dafür gibt es beim Spiegel noch mal die Dokumentation. Die Dokumention ist ja ausgeklammert, sie ist nicht Teil der Redaktion. auch bei der Dokumentierung beim Spiegel muss gespart werden. haben wir auch darüber geschrieben über die Sparmaßnahmen beim SpIEGEL. Auch da werden ein paar Hunderttausende aus dem Etat gestrichen.
Auch hier wird, das wird auch schon immer wieder in Experimenten oder angerissen, auch hier wird natürlich KI beim Thema Fact-Checking mit zum Einsatz kommen. aber wir reden ja auch nicht davon dass ein hundert Prozent der Stellen wegfallen. also es ist nicht so dass dort kein Schlussredakteur und kein Dokumentar mehr sitzt.
Es ist auch nicht so, dass bei anderen Medien keine Textchefs mehr sitzen. Aber... Und hier geht's auch beim Spiegel darum man muss sich wirklich vorstellen bis eine Spiegelgeschichte erscheint im Heft Besonders wenn sie auch noch wichtig ist. Das hat auch der Chefredakteur de Kubiowald nochmal betont und es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dann geht so eine Geschichte wirklich durch sehr viele Hände.
Und mit Automatisierung mit KI versucht man jetzt ein bisschen die aus zwölf Schreibtischen über diese Geschichte geht vielleicht nur noch sechs oder sieben Schreibtische zu machen. das heißt hier wird nicht komplett ersetzt Aber selbstverständlich in anderen Redaktionen. in kleineren Redaktion Mit viel geringerem Budget muss man davon ausgehen dass so etwas wenn es überhaupt noch gibt Textchefs Schluss redakteure durch eine KI ersetzt werden.
Man darf nicht vergessen, dass der Spiegel und Bild zwei riesengroße Medien sind die wirklich noch fast an die hundert Millionen Euro Redaktionsitas haben. So viel ist es glaube ich nicht mehr, wir sind schon nur noch zweistellige Millionbeträge aber viele Redaktionen haben nicht einmal Ansätze dieses Budgets.
hier wurde schon längst auf den Textschiff verzichtet. wenn jetzt die KI kommt und dem Redakteur seine eigene Text abnehmen muss oder dem CVD hilft, dann kann das sogar noch was Gutes sein. Es kann sogar helfen nichts so. trotz müssen wir hier natürlich genau darauf achten an welchen Stellen etwas wegfällt und das ist für mich die viel wichtigere Frage wenn etwas weg fällt wird denn auch etwas Neues geschaffen?
und da müssen wir jetzt als Medienkritiker und Medienjournalisten schon sehr darauf achte. Siehst du denn irgendwo Tendenzen dass was Neues geschafft wird? Und was könnte das überhaupt sein? also was sinnvolles Neues Sinnvolles Neues ist beispielsweise, wenn man zu der Entscheidung kommt. Man kann sich im Layout automatisieren und helfen lassen.
bei der Automatisierung ist es durchaus eine Möglichkeit natürlich sein redaktionellen Stamm wieder zu stärken Wenn es darum geht dem Newsroom Stellen abzubauen weil ich nenne das immer den Wiesenhof Journalismus. Das ist ja so ein bisschen lege Batterie Journalismus. da sitzen sogenannte Hotwriter Und dann schreibt der Stern die Bild ab und Promi Flash schreibt auch noch was ab Und so weiter.
Oder alle schreiben sich gegenseitig ab, was ich ehrlicherweise für eine viel größere Gefahr und Krankheit halte als sich mithilfe von KI oder KI zur Hilfe zu holen. Da muss man schauen wenn dort Stellen abgebaut werden? Werden sie denn in diesen Originären, in diesem exklusiven Journalismus, in Reporter, in Investigation... oder andere Themen, Zukunftsfelder wie Podcast etc.
wird da denn rein investiert? und das sehen wir nur parziell. der Spiegel hat es interessanterweise in derselben Woche verkündet wie wir geschrieben haben dass die Stellen abgebaut werden. drei neue Reporter in der Investigation anfangen das sind teilweise Planstellen die nicht neu besetzt worden sind.
das sind aus meiner Sicht nicht zwingt Neuinvestitionen. aber genau darauf ist zu achten dass wenn woanders abgebaut wird, eben an anderen Stellen vielleicht nicht im Equivalent eins zu eins oder vielleicht nicht eins zu Eins aber doch andere Stellen wieder aufgebaut werden. Damit die Medienhäuser ihr versprechen oder das was sie zumindest immer suggerieren Wenn wir in einigen Stellen Effizienzgewinne haben dann investieren wir in anderen Stellen auch.
Da bin ich schon dafür, dass wir da genau darauf achten, dass das auch eingehalten wird. Aktuell schwierig Dieses gegenseitige Abschreiben und der Herdentrieb. einer gibt ein Thema vor alle anderen Schreiben drüber. Wenn ich das aber doch automatisiere, durch eine Maschine die dazu neigt zu haluzinieren.
Das ist doch eine riesige Gefahr, die mir da droht. Irgendwann habe ich dann sämtliche Blätter auch die seriösen Blätter voller Unsinn stehen? Ja, das kommt stark auf die seriosen Blätter an ob sie genau diese Qualitätslücke aufmachen wollen oder nicht. Wir dürfen nicht so tun, als wäre ohne KI, als wären keine Fehler passiert.
Als wäre ohneKI nicht schon mal etwas erfunden worden... ...als wäre ohneKi kürzlich... Also das ist für mich keine reine technologische Frage, es ist eine Frage des Qualitätsmanagements. Hier wird sich wie schon immer die Spreu vom Weizen trennen. Wir haben beim letzten Mal auch schon, glaube ich, angerissen das Team.
Was passiert wenn die KI die KI abschreibt? Ja gut also... Ich weiß nicht. Also dann passiert dasselbe was jetzt auch passiert. Menschen schreiben Menschen ab, Menschen geben Sachen, die andere Menschen aufgeschrieben haben falsch wieder. Das passiert dann einfach nur zehnmal schneller, zehn mal mehr Wenn wir denkst du, wenn wir irgendwann dahin kommen, dass die KI weniger fehlbar ist als der Mensch oder ist sie das möglicherweise schon?
Ich denke das kommt ganz auf die Aufgabe an. Böt sich halt kann die KI heute schon besser rechnen als ich. Okay, mir ging es jetzt natürlich weniger fehlbar in der journalistischen Arbeit als der Mensch. Nun ja also ich glaube was ich rein subjektiv verobachte ist dass die KI ähnlich wie ich sehr volatiles sind in der Qualität.
sie haben immer bessere Tage und schlechtere Tage. Es gibt Tage, da erwische ich sie sowohl in der Recherche als auch mal Texteridigieren bei Fehlern, bei denen ich mich frage oder bei Verhaltensweisen, mit welchem Fuß bist du heute Morgen aufgestanden. Ich denke, das wird noch eine ganze Zeit volatil bleiben.
Die Modelle überholen sich alle relativ zügig. Also je nach Fokus, denen ja auch so ein Latch-Language-Model oder der Betreiber oder Entwickler eines Latsch-Lengauge-Models gerade hat, entwickelt sich da die Qualität in unterschiedliche Richtungen. Weshalb es sehr wichtig ist, dass gerade mit Blick auf Redaktionen und Medienhäusern, die mit KI-Modellen arbeiten, sie natürlich sehr stark darauf achten dass das nach eigenen Qualitätskriterien, nach Relevanzkriterie passiert um da auch ein bisschen den qualitativen Finger drauf zu haben.
Und dann kann ich mir schon vorstellen, dass in einigen Bereichen natürlich die KI schon bessere Arbeit leisten kann als ein Mensch und weniger Fehler anfällig sein kann. Die Frage ist Kann die KI den Journalismus komplett ersetzen? Also das würde ich stand jetzt nicht sagen. Vielleicht bekommen wir es als Leser und Leserin ja überhaupt nicht wirklich mit.
Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass sowas wie Boulevardjournalismus sehr leicht durch eine Maschine ersetzbar wäre. Vielleicht passiert das längst? Das ist die Frage was du unter Boulevard-Journalismus jetzt definierst. also auch Boulevard Journalismus kann investigativ erscherschehen. Ja, Senta Berger hat geheiratet!
Das kann sie mit Sicherheit. Sie kann Informationen aufgreifen, Informationen mit der ich die Maschine füttert. Die können sich natürlich gut verarbeiten. und wenn es um ... Ich nenn's mal eindimensionale Geschichten geht dann kann die KI hier auch mit Sicherheit eine gewisse Arbeit leisten. Ehrlicherweise fallen mir relativ wenig Argumente dafür ein, warum sie das nicht sollte weil ich finde jeden menschlichen Gehirnschmalz der in sowas rein investiert wird ist ne Fehlinvestition.
also das klingt ein bisschen rabiat. aber Worüber trauern wir hier, wenn die KI das ersetzt? Das Thema ist trotzdem da. Man muss jetzt ein Mensch in die Tast nachhauen und sich mit solchen intellektuellen Herausforderungen wie Senterberge heuchertet beschäftigen. Also dann würde ich mir mehr wünschen dass der Gehirn schmalzt vielleicht auch in die andere oder andere komplexere Geschichte fließt.
Das meinte ich damit, wenn etwas ersetzt wird, dann sollten wir darauf achten, dass an anderer Stelle es einen wirklich besseren Journalismus investiert wird.". Das hört sich an als würdest du insgesamt diese ganze Entwicklung gar nicht so verkehrt finden. Ich finde die Technologie nicht verkehrt. Die Frage ist, wie gehen wir damit um?
Und die Frage ist was werden wir daraus machen? Die Wahrheit wird sein dass natürlich nicht das was ich hier mir erhoffe im hundert Prozent eintreten wird. es wird viele Medienhäuser geben. sie stehen alle fast alle wirtschaftliche Normen unter Druck. Wenn zwei Stellen im Newsroom wegfallen, wird daraus nicht eine Stelle in der Investigation.
Nicht eine Stelle im Hauptstadtbüro oder im Reportageressort entstehen. Das wird leider die traurige Wahrheit sein. Wir dürfen es aber als Medienkritiker nicht aus den Augen verlieren darauf zu achten dass es geschieht. das wird an vielen Stellen behauptet werden und ich finde die Technologie aber nicht verkehrt.
Die Frage ist was machen wir daraus? Qualitätsjournalismus besser erkennen können, besser abgrenzen können von allem anderen was da unterwegs ist? Ich weiß nicht ob die Technologie uns dabei helfen wird. Also ich würde ja mal behaupten wir können das jetzt schon. Wir können unterscheiden dass eine aufwendige investigative Recherche über Christian Ulm und Colin Fernandes sehr viel höheren Stellenwert hat als Senterberger heiratet.
irgendwen Kann die KI uns dabei helfen, das zu unterscheiden? Nein. Wie du schon gerade gesagt hast was sieht denn auch der Nutzer oder nicht? Die Frage ist kann eine KI eine investigative Recherche besser machen? Das kann sie bestimmt schneller und effizienter machen. wie gesagt es ist ein Unterschied ob so etwas über zwölf oder über sechs Tische geht Was hier wirklich die Ausnahme ist.
in vielen Redaktionen steht für sowas nur einen Tisch da geht's gar nicht über Zwölftische. Aber sie kann das mit Sicherheit auch effizienter machen. Aber ich glaube, die KI wird auf absehbare Zeit nicht solche aufwertigen Texte gut sauber selbst, also recherchieren sowieso nicht und aufbereiten und schreiben bestimmt nicht können.
Es gibt jetzt gerade einen schönen Text im Spiegel selbst. Da geht es um ein Podcast, das Podcast UFO zusammen der Uni Tübingen. Die haben ein Podcast jetzt komplett mit KI produziert, auch synthetisch mit den Stimmen. Stefan Titzer einer der Hosts sagt, das war die aufwendigste Podcast-Sendung ... ... die sie jemals gemacht haben.
Weil es so ein Aufwand war, die KI mit allen Materialien zu füttern. Das kann ein Setupaufwand sein, der einmal nur hoch ist. Man müsste sowas wahrscheinlich zehn-, fünfzehnmal produzieren und zu gucken, ob das Effizienzsteigerung hat. Aber gerade in den Bereichen auch, siehe Podcasting etc., wo's wirklich auf Personality ankommt da wird die KI synthetische Stimmen hin oder her Aber Tare hin oder her, da wird die KI glaube ich nicht so überhand gewinnen dass wir das alles an sie auslagern werden.
Das heißt es gibt noch eine kleine Zukunft für Holger ruft an? Für Holger ruft an mit Sicherheit! Marvin Schade vielen Dank Danke Holger. Und hier noch ein Tipp zum weiterhören Wie viele Leute es gibt die total dankbar sind wenn sich mal jemanden bisschen Zeit nimmt und ihn Und sei es ein bisschen länglich, Dinge mal erklärt.
So nicht von oben herabt aber auch nicht zu flach und weißte zu oberflächlich und die Leute für dumme verkaufen sondern man darf den schon was zumuten. das darf man nicht unterschätzen. Das war Philipp Banzer vom Politik Podcast Lage der Nation. Philipp ist diese Woche zu Gast in unserem Podcast nice und nötig und erklärt da Annika Schneider warum er seine Sendung als eine Form von Gesprächstherapie sieht.
Nais und nötig findet ihr, wo ihr eure Podcasts findet. Und wie immer gilt? Dieser Podcast und ganz über Medien sind werbefrei unabhängig und ausschließlich finanziert durch unsere Community. Ein Abo gibt's ab sechs Euro monatlich – dafür gibt es sofort Zugang zu einen Artikeln und obendrauf unseren wöchentlichen Newsletter!
Wer unabhängige Medienkritik ebenfalls unterstützen möchte, findet alle Infos auf www.übermedien.de. Da gibt´s auch reichlich Übermedien zu lesen bis wir in der nächsten Folge auch wieder über Medien reden. Ich bin Holger Klein und danke für die Aufmerksamkeit.