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Hot Bets - der Podcast über heiße Aktien· Folge 965

Gold vor dem Comeback? Notenbanken kaufen – und Goldminen liefern Cashflow

Freitag, 14. August 2026 · 7 min

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Shownotes

Hot Bets Episode 969 der Podcast über heiße Aktien von finanzen.net
Bei dem Podcast von finanzen.net, Hot Bets heiße Wetten, sprechen wir über Gold, Börsengänge in China und den Zahlungsabwickler Adyen. Für mehr Details, hört doch mal rein.

WICHTIG:
Es handelt sich bei den besprochenen Werten nicht um Anlageempfehlungen. Die hier besprochenen Aktien, ETFs und Hebelprodukte bergen aufgrund hoher Volatilität ein hohes Risiko!

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Hallo und herzlich Willkommen zu Hotbeds, dem Podcast von Finanzen.net. Ich bin Thomas Kolb Und die Sendung wird präsentiert von SIO, dem Online-Programm von Finanzen.net. Der Podcast stellt keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf der besprochenen Wertpapiere dar. Die vorgestellten Aktien, Zertifikate oder Hebelprodukte sind servortile Anlagemöglichkeiten mit hohem Risiko.

Der podcast stellt keine Anlageberatung da und er handelt auf eigenes Risiko. Heute ist Freitag und wir gehen wahrscheinlich mit einer weiteren zackhaften grünen Wochenkerze aus dem Handel. Das gilt für den DAX, für den Eurostox und der S&P-Fünfhundert. Der Markt schaltet auf Risk On – es wird wieder investiert!

Die Angst vom Tech-Ausverkauf wird relativiert und gekauft – das ist beachtet. Beim Gold sehen wir eine Konsolidierung von gestrigen Hoch. Doch vor der zweiter Tage Linie dreht der Goldschaden wieder nach oben. ein gutes Zeichen für das Edelmetall. Die Profis und Privatanleger hatten die letzten sechs Monate gold eher verkauft, nun wird zurückgekauft.

Die Notenbanken, die sowieso eher strategisch vorgehen und weniger auf den Kurs schauen sind eh auf der Käuferseite – zumindest die Notenbank aus Polen, China, Kassachstan oder andere aus dem Bereich der Schwellenländer. Um mal Zahlen zu nennen…. Die People's Bank of China hat im laufenden Jahr sechzig Tonnen gekauft und hat damit über zwanzig Monate in Folge Gold G kauft.

Der gesamte Goldbestand liegt auf einem Rekordwert von zwei tausend dreihundert sechsundsechszig Tonne, aber auch Polen muss ich nicht verstecken. Polener Warp im lauften Jahr knapp vierundsechzig tonnen das ein sehr hohes Niveau. Grundsätzlich dürfen ja die Zentralbanken weiterhin Gold kaufen. Der Lobbyverband der Goldman-Industrie hat bei einer Umfrage unter den Zentralbannten herausgefunden, dass neunzig Prozent aller befragten Zentralbanken in den kommenden Jahren weiterhin aktiv Gold kaufen wollen.

Interessant auch, die Goldreserven in den entwickelten Ländern liegen bei sechzig Prozent der Währungsreserben. Der Anteil an den Schwellendändern liegt im Durchschnitt bei unter dreißig Prozent. Übrigens Netto Verkäufer sind Russland und die Türkei, hier liegt es sicherlich eher am Ausgleich des Staatshaushalts.

Aktuell erholt sich der Preis vom Abverkauf des Jahres in der Spitze verloren nämlich das Edelmetall von hoch knapp dreißig Prozent. aktuell sind wir im Gold leicht. über dem Jahresschluss stand zwanzig fünfundzwanz. Und die beste eins zu eins Investment Idee ist ein goldetc nicht so teuer wie physisches Gold im Laden doch vergleichbar.

Die gängigsten Etcs sind Xetra-Gold Olwax Gold II oder jetzt neu der Invesco Physical Gold II, ein ITC. Die sind nämlich mit physischem Gold hinterlegt und hat einen Anspruch auf Auslieferung und damit wird es zu einem physischen Investment. und gleichgesetzt ist es damit nach dem deutschen Steuergesetz, nach zwölf Monaten haltefristes Steuerauffall.

Niemand würde sich wirklich das Gold schicken lassen. Es ist auch in der Realität etwas komplizierter um mit Kosten verbunden Doch die Produkte sind liquidehandelbar und für Goldinvestments bestens geeignet. Wer Goldmien-Aktien kaufen will, kauft sich Cashcows – denn die Goldmiendbetreiber produzieren Gold zu deutlich geringeren Kosten.

Zu ca. US-USD-Profeinunse. Der Rest ist ein Marge! Blasten sind die Betriebskosten, Diesel ist teuer, Lohnkosten sind gestiegen, die Balanzen der Unternehmen sind zwar gestärkt und der Freakashlow ist robust. Das schafft dann schlussendlich Spielraum für Aktienrückkäufe, neben Dividenden eine der gängigsten Arten Gewinner auszuschütten.

Der Goldmehnbetreiber Newmond Mining berichtet für das zweite Quartal einen Free Cash-Struh von zwei Komma zwei Milliarden sowie eine Netto Cash Position von drei Komma neun Milliarden. Die Produktion mit in Standhaltung liegt bei umgerechnet tausend sechsmanneinzwanzig Dollar je unze. reicht auch aus, um bei den laufenden und genehmigten Rückkaufprogrammen bis zu vier Prozent der ausstehenden Aktien zu kaufen.

Wir sind aktuell long im Gold mit einem Turbo – und zwar an die Goldman-Aktien etwas zu sprunghaft! Aber vielleicht gehen wir ja in eine Barrick Mining oder einen Neumond Long mal sehen? Die chinesische Shoppingplattform Xi'in geht an die Börse. Der Motorhändler könnte nach Berichten der kommten Woche an die bürse gehen.

In früheren Schätzungen lag der angestrebte Börsenwert bei einhundert Milliarden. Es könnten aber nur dreißig bis vierzig Milliarden werden, denn im Prospekt wird vor Umsatzeinbrüchen in Europa gewarnt. Die erste Notiz ist für Ende August angestrebt in Hongkong und hier wird man dann eher in Frankfurt ADRs handeln können.

Letzten IPOs waren ja fantastisch in China. Ein Halbleiterhersteller Chang Jing Memories Technologies ist mit einem Kursplus von über vierhundfünfzig Prozent an die Börse gegangen. Eine Nahrungsmittelherstelle um über ein Tausend Prozent gestiegen. In der letzten Woche sorgt ein Robotics-Unternehmen für Aufsehen, angeblich soll die Akte des Herstellers humanoider Roboter achttausendfach überzeichnet gewesen sein.

Dabei ist das Unternehmen nicht besonders günstig – der IPO-Preis wurde beim Zweihundertzwanzigfachen des Jahresgewinns festgegeben. Aber die chinesische Regierung forciert massiv Börsengänge im Bereich Robotics. Das wird nämlich der nächste Markt sein, nach Solar und Autos sieht die chinesische Regierung hier viel Potenzial.

Und das Ganze soll über die Börse finanziert werden! Und dann noch ein Comeback des niederländischen Zahlungsabwicklers Eden. Der hat nämlich halb Jahre Zahlen vorgelegt und die Böse überrascht. Eden erzielt einen Netto-Umsatz von µm und ein EBITDA von ´hundert Millionen Euro´. Eden wächst... gewaltig mittlerweile wieder und wickelt heute auch schon die Transaktionen von Spotify oder Microsoft ab.

Und die Holländer haben jetzt ihre Prognose angehoben, beim Umsatz rechnet man nun mit einem Plus von dreiundzwanzig Prozent Währungsbereitungen. Das ist auch teilweise auf Zugkäufe zurückzuführen. Man hat zum Beispiel in Berlin eine Firma gekauft einen Plattformbetreiber für Kundenbindungsprogramme und Trabatt-Aktionen.

In den USA hat man auch ein Abbrechnungsspezialisten gekauft Und Ihnen will sich vom reinen Zahlungsabwickler zum Komplettanbieter im digitalen Handel positionieren. Ich bespreche das heute mal mit dem Flow und Storylines Weekend, vielleicht ist das ja ein Trade für die nächste Woche. Bis dahin alles Gute!

Schönes Wochenende.

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