Hot Bets - der Podcast über heiße Aktien· Folge 976
KI-Investitionen explodieren: Der nächste Infrastruktur-Boom! | Friedrich Vorwerk im Check
Mittwoch, 9. September 2026 · 7 min
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Shownotes
Hot Bets Episode 980 der Podcast über heiße Aktien von finanzen.net
Bei dem Podcast von finanzen.net, Hot Bets heiße Wetten, sprechen wir Friedrich Vorwerk. Für mehr Details, hört doch mal rein.
Im Fokus steht außerdem die KI-Wertschöpfungskette: Qualcomm und Amazon planen eine Milliarden-Kooperation, Anthropic bereitet offenbar den nächsten großen KI-Börsengang vor und der Preiskampf bei KI-Modellen nimmt zu.
Gold zieht ebenfalls wieder an – die People’s Bank of China kauft weiter große Mengen des Edelmetalls.
Aktie der Besprechung: Friedrich Vorwerk. Der Infrastruktur-Spezialist profitiert vom Ausbau der Stromnetze, Pipelines und Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland. Starker Auftragsbestand, hohe Margen und Milliardeninvestitionen in die Energiewende machen die Aktie interessant.
Ist Friedrich Vorwerk ein Profiteur des nächsten Infrastruktur-Zyklus?
Hinweis: Keine Anlageberatung. Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken verbunden.
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Hallo und herzlich Willkommen zu HotBeds, dem Podcast von Finanzen.net. Ich bin Thomas Kolb und die Sendung wird präsentiert von SIO, dem Online-Programm von Finanzen.net. Der Podcast stellt keine Aufforderungen zum Kauf oder Verkauf der besprochenen Wertpapiere dar. Die vorgestellten Aktien, Zertifikate oder Hebelprodukte sind sehr volatile Anlagemöglichkeiten mit hohem Risiko.
Der podcast stellt keine Anlageberatung da Und ihr handelt auf eigenes Risiko. Ja, der Markt tut sich schwer oben zu bleiben. Einen Abtriff nach unten ist aktuell zu sehen. Derzeit steht der DAX unter twenty-fünfundzwanzigtausend sechshundert Punkten und Schadtechniker sehen erst bei fünfundzwantzigtausenden einhundertdreißig das nächste Zielerei.
Und wichtig in neun Tagen also nächsten Freitag findet ein großer Verfall statt. Hier gibt es im Vorfeld große Schwankungen um Trendswerten auch bestärkt weil nämlich dann Positionen eingedeckt werden müssen. Auch die Newslage bleibt belastend. Öl bei über einhundert US-Dollar! Der Dieselpreis belastet alle Verbraucher, Lieferketten – alle Dienstleister hängen irgendwie mit Diesel zusammen und das führt zu steigenden Preisen.
In Europa wird die EZB reagieren und morgen die Zinsen anheben. Und in den USA werden alle auf die Verbrauchepreise und die Erzeugerpreise schauen und dann wird der Weg der Fett klar sein. Zinsanhebungen sind grundsätzlich schlecht für die Aktienmärkte außer sie sind schnell und haben die Aussicht auf spätere Senkung.
Politisch scheint die Lage in Deutschland auch eher schwieriger zu sein, nach der Wahlen-Sachsen-Anhalt waren man überrascht – was mich wiederum überrasacht, dass man überascht ist, hätte eigentlich jeder Experte sehen können! Und das Prinzip Hoffnung ist dann irgendwie nicht so tragfähig. An den US-Börsen spielen die Tech-Werte wieder eine Rolle Die Investitionen in Rechenzentren, die gehen ungebremst weiter.
Die Bauausgaben für US-Rechenzentrenden erreichten im Juli auf Jahresbasis seventy-fünf Milliarden US-Dollar einen Anstieg von sieben und fünfzig Prozent. Im letzten fünf Jahren sind die Ausgaben der Rechencentren um hunderte Milliarden US Dollar gestiegen, während die Ausgaven für Wohnhäuser, Büros und Einkaufszentren um etwa hundertzwanzig Milliarden zurückgegangen sind.".
Zu sehen ist der Boom auch beim Kupferpreis, dieser steht auf einem Rekordniveau von über US-USD. Die Nachfrage für Rechenzentren aber auch Stromnetze, generell Elektrifizierung treibt. die Preise und die Kapazitäten für die Herstellung vom Kupffer bleiben gleich. Der KI-Boom führt nicht nur zu Investitionen in Chips und Software sondern treibt den physischen Ausbau von Rechencentern voran.
Mittlerweile trägt der Boom den größten jemals gemessenen Wirtschaftsanteil in der Geschichte. Mehr als zu Zeiten der industriellen Revolution, mehr als beim Eisenbahnausbau und die zweitausender Phase mit dem Internet sind ebenfalls auch schon längst übertroffen was die Investition wird. Und es scheint auch weiterzugehen.
Qualcomm hat mit Amazon eine Vereinbarung geschlossen. gemeinsam sollen maßgeschneiterte Chips für die KI-Infrastruktur von Amazon Web Services entwickelt werden darunter Chips für KI-Dienste sowie Komponenten zur Verbindung von Computerbauteilen. Amazon hat dafür wiederum das Recht bekommen, Aktien im Wert von bis zu vier Milliarden US Dollar zum Preis von Hundertsechzig Euro US Dollar je Aktie zu erwerben.
und das Ganze ist dann eine mögliche Vereinbarung gekoppelt nach der Amazon KI Chips während Rechenzentren im Wert vom bis zu Sechzig Milliarden US dollar von Qualcomm kaufen könnte. Und das geschieht auch nur wenige Wochen nach dem Marvell berichten zufolge eine ähnliche Konstruktion abgeschlossen hat.
Google im Wert von zwölf, zwei Milliarden. Die Verzahnung zwischen Kunden und Produzenten geht also weiter. Kreislaufwirtschaft in Anführungsstrichen auf hohem Niveau. Dann noch der Börsengang. von Anthropic werden die Unterlagen bald veröffentlicht werden. Und dann wird es der größte Börsengang nach SpaceX sein.
Hundert Milliarden werden an an IPO-Erlöse erzielt werden, aber die Marktbewertung der gesamten KI-Firma wird in die Billionen gehen. Wichtigste sind die Umsätze – sixty-fünf Milliarden Werten für das Gesamtjahr erwartet! Problem? Die Preise sinken. auf der Goldman Sachs-Konferenz, die derzeit in San Francisco stattfindet wurde bekannt dass OpenAI mit dem Modell GBT fünft Punkt sechs Luna den Preiskampf ansättelt.
Der bereits reduzierte Preis soll zu einer Verzehnfachung der Nutzung geführt haben. Gezählt wird da immer ein Topen. In US-Soller gerechnet, steigt der Umsatz weil der Nutzungsanstieg die Preissenkung dann mehr als kompensiert. Dann Gold, es geht wieder an! Es wurde bekannt dass die People's Bank of China weiter die physische Goldnachfrage anschiebt.
Die Neuanlage in den US Staatsanleihen wurde ja bereits schon vor Monaten oder Jahren gestoppt und sehr viel Geld vor allen Dingen aus den Exportüberschüssen fließt im Gold. Jeden Monat wird Die Neuanlage in Gold gesteigert, egal zu welchem Preis. Tonnenweise wird Gold nach China geschafft – zwanzig Tonnen allein im August.
Kommen wir zu einer Einzelaktie? Friedrich Vorberg der Konzern baut Infrastruktur hauptsächlich in Deutschland die wiederum mit Milliarden Schulden finanziert werden. Friedrich vorberg baut Pipelines, Hochspannungskabel unter die Erde werden da verlegt oder Umspannenwerke und vieles mehr. diese Projekte dauern mit unter Jahrzehnte.
Uns sind bei weitem noch nicht alle angelaufen, nur ein Bruchtheit geplanten Projekte wird bereits realisieren. Wie Friedrich Vorwerk bedeutet das? Planungssicherheit! Im Halbjahr wurden dreihundertvierzig Millionen Euro umgesetzt und ein Ebit von dreinneunzig Millionen ausgewiesen. Das sind siebzig Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Ihr kann eine Marsche von siebenundzwanzig Prozent erwirtschaftet werden – das ist gewaltig auch im Vergleich zur Baubranche. Denn Strom- und Wasserstoffprojekte sind lukrativ Erdarbeiten eher weniger attraktiv. Über das Gesamtjahr soll ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von Hundert-Achzig bis Zweihundert Millionen Euro rauskommen.
Der Gesamtsjahresumsatz soll bei siebenhundert-achzig Millionen liegen, auch nur Motorrad wachsen – der Auftragsbestand liegt bei anderthalb Milliarden Euro. Aktuell wird die Südlink-Trasse gebaut, Strom ist die wichtigste Sparte und gefolgt von Gaspipelines. Auch international wird viel gebaut. hier tritt Vorwegger aber eher als Zulieferer auf.
Grundsätzlich gibt es ja Aufträge en masse und die Fachfirmen im Projektmanagement, die sich da auskennen. Die sind begrenzt. Und das hilft die Marge zu halten wie bei Friedrich Vorwerk gezeigt wurde. Das sieht man auch in der Kasse. über zweihundert Millionen Euro sind in Cash vorhanden. Im letzten Jahr waren es noch dreieinachtzig Millionen.
Das KGV liegt bei dreizehn. Der Akt ist nicht so teuer. Börse Online sagt ein Kurstzieh von dreienneunzig Euro voraus. Aktuell liegt er wertbei siebzig Euro. Und dass ist ganz interessant! So weit für heute bis die Tage.